Bücher mit dem Tag "österr. krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "österr. krimi" gekennzeichnet haben.

363 Bücher

  1. Cover des Buches Veilchens Winter (ISBN: 9783852189673)
    Joe Fischler

    Veilchens Winter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Dauerleserin

    „Veilchens Winter“ beginnt mit einer Entführung. Lizah, die Tochter des russischen Oligarchen Boris Marinov, wurde während ihres Skikurses entführt. Diskretion und diplomatisches Geschick sind angesagt. Und schnell gibt es eine erste Leiche.

    Der erste Fall für Kommissarin Valerie Mauser (Spitzname: Veilchen). Und nicht alle sind begeistert, dass eine Wienerin die Ermittlungen leitet:

    „Na, hier geht’s zu wie im Hühnerstall, seit die Leute wissen, dass eine Wienerin …“ (Kindle-Position 238)

    Cover und Schreibstil:

    Das Cover von „Veilchens Winter“ gefällt mir gut. Die Grundfarbe ist Schwarz, und im Vordergrund ist ein Veilchen zu sehen.

    Joe Fischlers Schreibstil ist überzeugend. Der Autor schafft es, trotz der Krimihandlung, eine anheimelnde Atmosphäre zu kreieren, auch durch die Beschreibung der Tiroler Natur. Auch wenn die einzelnen Charaktere ausführlich vorgestellt werden, konnte ich beim Lesen keine unnötigen Längen wahrnehmen.

    Besonders liebevoll wird Valerie Mauser vorgestellt, mit all ihren Spleens und Wutanfällen – und mit ihrem Herz am rechten Fleck. Man kann Valerie einfach nur gernhaben!

    Fazit:

    Valerie Mauser tritt eine neue Stelle als Kommissarin ins Innsbruck/ Tirol an. Die Ermittlungen sind nicht einfach. Wie gut, dass sie, wenn auch inoffiziell, ihren ehemaligen Kollegen Manfred Stolwerk hinzuziehen kann. Es geht um Geld und Macht. Um viel Geld und um viel Macht.

    Nach und nach lichtet sich der Nebel, und am Ende überschlagen sich die Ereignisse in diesem erfrischenden Tirol-Krimi. Inzwischen gibt es übrigens drei weitere Fälle mit Valerie Mauser.

    Leseempfehlung:

    „Veilchens Winter“ ist das vielversprechende Debüt einer neuen Krimireihe und wartet mit einem erfrischenden Ermittlungsteam auf - das Richtige für alle Alpen-Krimi- bzw. Tirol-Krimi-Fans. 4 Sterne von mir.

    „Alles zu seiner Zeit.“ (Kindle-Position 578)

    Die Dauerleserin

     

     


     


     

  2. Cover des Buches Veilchens Feuer (ISBN: 9783709978320)
    Joe Fischler

    Veilchens Feuer

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Valerie Mauser wird in ihrem zweiten Fall mit dem Schutz eines Deutschrockers betraut. Wolf Rock ist für ein letztes Konzert in seine Heimat zurück gekehrt und löst mit seinem angekündigten Auftritt schon im Vorfeld Diskussionen und Proteste aus. Als ihm schließlich auch noch Rache für seine Schandtat angedroht wird, bekommt der Fall andere Dimensionen.... 

    Meine Meinung: Mit gewohnt gnadenlosen Humor, Innsbrucker Stadtflair, ein bisschen Spannung und Verbrechen fesselte Joe Fischler mich an seinen Krimi. Die Protagonistin Valerie ist mir sehr sympathisch, ebenso Stolwerk der auch hier wieder seinen verdienten Platz bekommt. Mein heimlicher Favorit ist allerdings Schmatz der mit seiner ungezwungenen Art viele Situationen auflockert. Der Krimi lebt von Fischlers Humor, den man allerdings mögen muss. Vor allem als Schmatz "bei Facebook anrufen sollte" habe ich herzlich gelacht. Richtig spannend wurde es erst zum Ende hin, mir fehlt vor allem anfangs die Krimihandlung. 

    Besonders gut an dieser Reihe gefallen mir die einheitlichen Cover, die für mich absoluter Blickfang waren. 

    Mein Fazit: Wieder ein toller Krimi - ich freue mich auf Band drei mit Veilchen Mauser. 

  3. Cover des Buches Mörderische Wahrheiten (Ein Carlotta-Fiore-Krimi 2) (ISBN: 9783548613710)
    Theresa Prammer

    Mörderische Wahrheiten (Ein Carlotta-Fiore-Krimi 2)

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    Was für ein reißerischer Buchtitel. „Mörderische Wahrheiten"! Es ist der zweite Band einer Reihe. Ich habe es gelesen ohne, dass ich den Eindruck hatte, mir fehle irgendeine Information. Und das liegt an der Struktur der Geschichte. Es geschehen Morde an Teenagern genau nach dem Muster wie 20 Jahre zuvor. Der Täter wurde damals von Kriminalkommissar Konrad Fürst gestellt. Mit den erneuten Untaten kann der lebenslang Verurteilte nichts zu tun haben, da er gerade im Gefängnis verstarb. Wer mordet jetzt? Carlotta ermittelt und hofft auf Konrad, der sich aber an nichts erinnern kann. Vor wenigen Tagen erst war er aus anderthalbjährigem Koma erwacht...

    Ich kann mich nicht entsinnen, jemals eine solche Vielzahl an problembeladenen Charakteren in einer Story erlebt zu haben. Die meisten Personen haben spezielle Macken, agieren merkwürdig.
    Die Protagonistin Carlotta Fiore war für mich ein durch und durch schwieriger Charakter. Ihre Handlungen und damit auch ihre „Ermittlungstätigkeiten“ sind chaotisch, überdreht, teilweise sehr skurril und übergriffig.
    Besonders Lebensgefährte und Polizist Hannes Fischer wird auf harte Proben gestellt mit ihr. Bis kurz vorm Schluß wird nicht klar, was die junge Frau eigentlich davon abhält ihrem Freund zu vertrauen. Sie interpretiert mehr in seine und ihre Gefühle anstatt klärende Gespräche zu führen.
    Obwohl Lotta die meiste Zeit konfus durch die Gegend hastet, löst sie den Fall. Am Ende dieses Bandes herrscht Friede, Freude, Eierkuchen.

    Insgesamt gesehen lebt die Geschichte von unsäglichen Übertreibungen, so dass ich es für mich als Tragikomödie eingestuft habe.





  4. Cover des Buches Die unbekannte Schwester (Ein Carlotta-Fiore-Krimi 3) (ISBN: 9783548291765)
    Theresa Prammer

    Die unbekannte Schwester (Ein Carlotta-Fiore-Krimi 3)

     (97)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Die unbekannte Schwester ist der dritte Band der Lotta Fiore Reihe der Autorin Theresa Prammer. Carlotta oder wie sie lieber genannt wird Lotta ist nun ohne entsprechende Ausbildung bei der Polizei und darf dort ermitteln. Als ihre Schwester Henriette verschwindet und Lotta bei einer Mordermittlung einen Zettel mit ihren Namen findet, kommt ihr der Verdacht das jemand den Schwestern nach dem Leben trachtet.


    Die unbekannt Schwester knüpft an die Vorgängerbände an und als Leser ist es von Vorteil die Vorbände zu kennen. Es werden zwar immer wieder Hinweise eingestreut, aber sie reichen für das volle Verständnis meiner Meinung nach nicht aus. Der Schreibstil ist flüssig und die Szenen wechseln schnell, in einigen Bereichen auch recht sprunghaft. Wer Bildhafte Beschreibungen liebt wird sich mit dem Stil des Buches nicht anfreunden können. Auch werden die Familienprobleme weitreichend beleuchtet und der Leser dringt zusammen mit Lotta immer tiefer in die Geheimnisse der Vergangenheit ein. Ausblenden muss man als Leser die Ungereimtheiten warum Lotta und Fürst in den Polizeidienst dürfen. Das sollte man einfach so hinnehmen. Durch den Erzählstil aus Lottas Sicht erlangt man viele Einblicke in ihr Seelenleben, an einigen Stellen hätte das für mich auch kürzer ausfallen können.


    Wer Familiengeschichten verbunden mit einem Krimi mag, der wird vom Buch nicht enttäuscht. Ich selber fühlte mich in weiten Teilen gut unterhalten und habe das unrealistische, wie Lotta zur Polizei kommt, einfach ausgeblendet.



  5. Cover des Buches Der Tote im Schnitzelparadies (ISBN: 9783462051513)
    Joe Fischler

    Der Tote im Schnitzelparadies

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Nachdem ich den 2. Teil von Arno Bussi lesen durfte und richtig begeistert war, folgt jetzt der erste Teil als Hörbuch. Staubtrocken erzählt Heiko Deutschmann die Geschichte von Arno Bussi, der davon träumt der neu James Bond in Wien zu werden, doch irgendetwas hat er falsch gemacht...

    Geschichte: Betrunken und abgefüllt auf einer Party wird Arno dabei gefilmt, wie er die Frau des Innenministers antatscht. Ein klärendes Gespräch mit dem Innenminister und die Versicherung dass er nicht nachtragend ist sollte alles erledigt haben. Doch das war gelogen und so fristet Arno ein trauriges Dasein im Archiv bis er plötzlich doch wieder einbestellt wird und einen Auftrag bekommt. Arno träumt von einer Agententätigkeit, doch wird er in das hinterste Tal in Tirol geschickt um einen verschwundenen Bürgermeister zu suchen. Als er mit seiner Vespa von Wien aus , dort angekommen ist, fängt das Chaos an, das bis zum Ende nicht abreißt. Im berühmten Gasthaus " Schnitzelparadies" wird ein abgehackter Kopf in der Kühltruhe gefunden und was danach passiert, muss man lesen oder hören, so genial ist es...

    Schreibstil / Erzählstil/ Personen :  Die Personen sind wunderbar. Jeder einzelne ist genial herausgearbeitet und hat Charakter. Arno ist ideale Antiheld, der von Seite zu Seite an Größe gewinnt. Der Sprecher ist am Anfang gewöhnungsbedürftig weil wirklich Staubtrocken. Doch er läuft auch recht schnell zu Höchstform auf. Das ganze erinnert an " Tom Sharpe ", fängt langsam an, die Beschreibungen und Wörter sind so treffsicher und punktgenau, wie nur selten von heutigen Schriftstellern zu erwarten ist. Mit jeder Minute wird der Spaß und der Krimianteil größer.

    Meinung:  Humor, Spannung, seltsame Menschen, Unglückliche Liebe un ein richtiger Mordfall. Alles ist erstklassig aufgebaut und bietet bis zum Ende eine Steigerung nach der anderen. Es wirklich total Lustig und auch die Krimihandlung macht Sinn !

    Fazit:  5 Sterne , weil der Sprecher genial ist und derjenige der die Figur des Arno Bussi erfunden hat, es verdient hat ! Genial !




  6. Cover des Buches Glitzer, Glamour, Wasserleiche (ISBN: 9783852189789)
    Tatjana Kruse

    Glitzer, Glamour, Wasserleiche

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch kann zwar aus meiner Sicht nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, ist aber dennoch ein ganz tolles Leseerlebnis. Selbst für das Gebre übliche Spannung-Level wurde diesmal nicht erreicht, weshalb ich einen Punkt abgezogen habe. Das schmälert aber das Buch insgesamt wirklich nur unwesentlich.

    Überhaupt liegt der Schwerpunkt weniger auf dem Kriminalfall (ein Mord und eine Entführung) sondern im Geschehen "drum-herum". Das aber hat es in sich. Da folgt ein Gag auf den nächsten und dem Leser kommen stellenweise die Lachtränen. 

    Die Figuren (viele dem Reihenleser ja bereits bekannt) sind sehr liebevoll und konturiert gezeichnet. Da kommen die einzelnen Schrullen gut zur Geltung.

    Mir hat das Buch wieder sehr viel Sass bereitet und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band...!

  7. Cover des Buches Walter muss weg (ISBN: 9783462054255)
    Thomas Raab

    Walter muss weg

     (102)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Zu Thomas Raabs „Walter muss weg“ bin ich eher zufällig gekommen. Eigentlich habe ich es mir nur deshalb ausgesucht, weil mein Mann Walter heißt. Nicht, dass dieser wegmüsste, aber, naja. Bei dem Buch war ich mir auf jeden Fall lange nicht sicher, ob es nicht auch wegmuss. Selten bin ich so schlecht in ein Buch hineingekommen, wie in dieses. Dabei fand ich die Idee hinter der Geschichte wirklich gut.

    Aber von vorn.              

    Die 70jährige Hannelore Huber wohnt im (fiktiven) Ort Glaubenthal und hat nach 53 Ehejahren ihren Mann Walter verloren. Jetzt möchte sie ihn beerdigen, so wirklich traurig ist sie nicht über sein Dahinscheiden. Und dann die Überraschung: im Sarg liegt bei der Beisetzung nicht ihr Mann, sondern der Bestatter selbst. Und der Rest des Buchs handelt von der Suche nach der „richtigen“ Leiche und den Hintergründen.

    Es war mein erstes Buch von Thomas Raab, vermutlich aber auch mein letztes. Ich konnte mich weder mit seiner Sprache noch mit dem Aufbau des Textes so wirklich anfreunden. So tat ich mich mit Aufzählungen (durchnummeriert oder mit „Bullet-Points“) oder gar einer Tabelle zur Bildung des grammatikalischen Passivs in einem Roman/Krimi wirklich schwer. Und sowohl sein Satzbau als auch die Länge seiner Sätze machten mir die Lektüre nicht einfacher. Es gibt hauptsächlich entweder sehr lange verschachtelte Sätze oder hingeworfene Fragmente. Dieses Buch erfordert sehr viel Konzentration beim Lesen und ich war ein paar Mal kurz davor, die Lektüre abzubrechen.

    Die Charaktere waren zahlreich und schrullig, mir aber alles in allem zu blass und eindimensional.  Einige der beschriebenen Charaktere sind sehr gut gelungen, vor allem natürlich die Hauptfigur, aber auch der zehnjährige Kurti und die fünfjährige Amelie, letztere war mit ihrer altklugen Art ein Lichtblick für mich. Andere Figuren bleiben aber leider recht blass, da legt der Autor sehr viel Augenmerk auf Schrullen und insgesamt fiel es mir schwer, die vielen Personen auseinander zu halten. Vor allem der Dorfpolizist und der Bürgerdoktor waren für mich einfach nur nervig. Und wo Frau Huber wirklich „ermittelt“ kann ich auch nicht sagen, hauptsächlich unterhält sie sich mit unzähligen Leuten.

    Für einen Krimi fand ich das Buch auch sehr schwach auf der Brust. Wirkliche Spannung kam für mich nicht auf, eher Langeweile und Verwirrung, oft verlor ich den Faden, musste zurückblättern und nachlesen. Als Persiflage auf einen Krimi taugt das Buch für mich allerdings auch nicht, dafür ist es zu durcheinander, die Personen zu blass und die Handlung zu träge. Ich bin ein großer Freund schwarzen Humors, manchmal brachte mich das Buch auch zum Lachen, aber eher selten. Denn der Grat zwischen schwarzem Humor und Verbitterung ist sehr schmal und für mich hat der Autor den Ton allzu oft nicht getroffen und rutscht in einen eher schalen Witz ab.

    Alles in allem habe ich das Gefühl, der Autor hat einfach zu viel gewollt und das Buch hoffnungslos überladen. Schade. Denn die Idee ist wirklich toll und das Buch hätte das Potential zum echten Highlight gehabt. Einzig der Schluss konnte mich wirklich begeistern, was aber nach 58 Kapiteln meine Laune auch nicht mehr heben konnte. Von mir daher zwei Sterne und für den Rest der Serie kann die Huberin gerne ohne mich ermitteln.

     

  8. Cover des Buches Veilchens Blut (ISBN: 9783709978412)
    Joe Fischler

    Veilchens Blut

     (55)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Valerie Mauser, Band 3: Beim letzten Einsatz wurde Oberstleutnant Valerie „Veilchen“ Mauser verletzt und musste auf Reha, um sich auszukurieren. Aber nicht mit Veilchen – als sie erfährt, dass ihre Tochter, die sie seinerzeit zur Adoption freigegeben hatte, sie sucht, gibt es kein Halten mehr: sie muss unbedingt zu ihr. Ihre Tochter ist mittlerweile erwachsen und hat jede Menge Schwierigkeiten; Veilchen hat die nun auch…

    Erster Eindruck: Eine Reihe mit Wiedererkennungswert durch die schwarzen Cover mit den Blumen – gefällt mir gut.

    Dies ist Band 3 einer Reihe und lässt sich ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen.

    Diese Rezension fällt mir nicht leicht, denn die Geschichte hat mich – wie schon der Titel verrät – leider gar nicht überzeugt. Aber wo fange ich an?
    Luna Brennsteiner, so der Name von Veilchens Tochter, wurde von einem Ehepaar adoptiert und hat noch eine Schwester, Sophia. Beide sind sehr im Tierschutz engagiert und fühlen sich nicht verpflichtet, Regeln einzuhalten. Dies und auch die Heroinabhängigkeit von Sophia haben die beiden in grosse Schwierigkeiten gebracht. Sophia war zuerst verschwunden und kam dann in ein Zeugenschutzprogramm. Luna will ihre Schwester rächen: Milan Knarr ist ihr Ziel; er führt eine Bande von Tierschmugglern an. Er lässt sowohl Tiere, als auch Menschen verschwinden…
    Veilchen überredet Schmatz, den jungen IT-Crack, sie zur Polizeistelle zu fahren, von der sie über das Auftauchen ihrer Tochter informiert wurde. Endlich kann sie ihre Tochter kennenlernen! Sie fahren also mit einem „frisierten“ Moped dahin – in ihrem Zustand keine gute Idee. Aber das wird nicht die letzte schlechte Idee von Veilchen und Co. bleiben. Veilchen verrät ihrem besten Freund Stolwerk nun endlich das Geheimnis ihres Lebens: ihre Tochter Luna. Als Veilchen ankommt, ist Luna bereits wieder weg – mit einem Boxer. Veilchen schwant Böses und sieht einen grossen Schlägertypen vor ihrem geistigen Auge, der ihr kleines, wehrloses Mädchen in seiner Gewalt hat (Luna hat mich mit ihrer rotzfrechen Art völlig genervt!). Aber der Boxer ist ein Hund.
    Zu viel erzählen will ich nicht, daher nur noch so viel: der Hund spielt eine wichtige Rolle, Veilchen erfährt, was ein Bitcoin Wallet ist, Schmatz benimmt sich wie ein Pubertierender. Es kommt zur Flucht auf unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln: einem Oldtimer-Traktor, einem Strauss und einem als Zebra angemalten Pferd. Wie bitte?

    Fazit: Für mich hatte es leider viel zu viel Slapstick. Wenn dies mein erstes Buch des Autors gewesen wäre, hätte ich gar nicht erst zu Ende gelesen und würde die Reihe auch nicht weiterverfolgen. Die Bände 1 und 2 haben mir sehr gut gefallen und jeweils 5 Sterne erhalten. Der vorliegende Band erhält leider nur 2 Sterne. Schade.
  9. Cover des Buches Der Preis des Lebens (ISBN: 9783710900846)
    Bernhard Kreutner

    Der Preis des Lebens

     (53)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Dieser Krimi geht an die Nieren!
    …oder an Herz, Lunge oder ein anderes Organ, das ein finanzkräftiger Patient gerade benötigt. Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind spezialisiert auf Organtransplantationen – besser gesagt: Organraub.
    Der österreichische Autor Bernhard Kreutner taucht tief in die Welt des organisierten Verbrechens ein: Überwachung und Datenklau, Auftragsmord und illegaler Organhandel, alles unter der schützenden Hand einer korrupten Politik.
    Für ihre Kunden, die allesamt vermögend und über jeden moralischen Zweifel erhaben sind, besorgen die beiden Ärzte mit ihrem Team aus ehemaligen Söldnern jedes gewünschte Organ. Alles verläuft reibungslos, bis am Wiener Zentralfriedhof ein Fauxpas passiert und zwei strafversetzte Polizisten einer Wiener Sondereinheit zu ermitteln beginnen. 

    Meine Meinung:
    Durch Titel und Cover kann man schon so seine Rückschlüsse ziehen, was einen erwartet. Der Klappentext bestätigt das Ganze und schürt Vorfreude.
    Dank dem tollen Schreibstil bin ich schnell in der Geschichte angekommen und konnte mich schnell mit den Charakteren bekannt machen. Etwas schade fand ich, dass man recht schnell über vieles Bescheid wusste, da man die Geschichte durch beide Seiten erlebt. Dadurch fehlen ein bisschen die Überraschungen, was die Spannung meiner Meinung nach nochmal etwas nach oben getrieben hätte. Das ist aber der einzige Kritikpunkt. Denn ansonsten war die Spannung vorhanden und man hatte wirklich Spaß beim Lesen.
    Das Thema an sich finde ich persönlich recht interessant, denn es ist aus dem wahren Leben gegriffen. Die Umsetzung war dabei auch sehr gelungen, so dass man am Ende wirklich nachdenklich zurück bleibt.

    Fazit:
    Realitätsnahes Thema, was im Großen und Ganzen spannend umgesetzt wurde.

  10. Cover des Buches Veilchens Rausch (ISBN: 9783709978894)
    Joe Fischler

    Veilchens Rausch

     (55)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Valerie Mauser, Band 4: Eine grosse Feier auf der Innsbrucker Umbrüggler Alm endet in einer Tragödie, abseits im Wald, denn es wird eine Kellnerin tot aufgefunden! Ein Unfall? Es gibt Hinweise, dass der Landeshauptmann Freudenschuss sich mit der Kellnerin gestritten habe. Aber hat er sie deswegen gleich umgebracht? Oberstleutnant Valerie „Veilchen“ Mauser beginnt zu ermitteln und stösst auf falsche Alibis, mysteriöse Immobiliengeschäfte und schweigende Medien…

    Erster Eindruck: Eine Reihe mit Wiedererkennungswert durch die schwarzen Cover mit den Blumen – gefällt mir gut.

    Dies ist Band 4 einer Reihe und lässt sich ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen. Als ich dieses Buch zu lesen begann, wusste ich, dass es darüber entscheidet, ob die Reihe hiermit für mich persönlich zu Ende geht, oder ob ich sie weiterverfolge. Warum? Mein Lesevergnügen ist bei dieser Reihe sehr durchzogen: Bände 1 und 2 je 5 Sterne, Band 3 zu viel Slapstick und daher nur 2 Sterne, Band 3a (Minikrimi) war leider ein 1-Sterne-Flop. Nun denn, ich war gespannt… Aber nun zur Geschichte:

    Nikolaus Geyer war ursprünglich Valerie Mausers Mitarbeiter, jetzt wurden die Rollen getauscht – unfreiwillig, versteht sich. Veilchen wurde aufgrund des letzten Falles „Gespräche“ beim Psychologen aufgedrückt – das Wort „Therapie“ wird vermieden. Veilchen hilft ihrer Tochter Luna und ihrem zukünftigen Schwiegersohn Schmatz, der zugleich ihr Teammitglied ist, mit ihrem Freund Sandro den Schmatzerhof zu renovieren. Luna und Schmatz wollen einen Gnadenhof eröffnen. Selbstverständlich ist auch Stolwerk mit von der Partie, wenn er auf der Baustelle auch bloss für das kulinarische Wohl zuständig ist.
    TYROVALUE, so der Name der Organisation, die die grosse Feier auf der Alm ausgerichtet hat. Es haben sich zweihundert honorige Personen zusammengefunden, die sich und die Immobiliengeschäfte gefeiert haben. Doch nicht allen gefällt das Treiben von TYROVALUE – so sieht eine andere Organisation genügend Punkte, um lautstark gegen den Ausverkauf der Heimat zu protestieren. Ist Freudenschuss, der sich ja sehr gerne in der Öffentlichkeit zeigt, wirklich zu einem Mord fähig? Oder will ihm jemand etwas in die Schuhe schieben?
    Es läuft nicht so gut für Veilchen und ihren neuen Chef Geyer (der sich aus meiner Sicht im Laufe des Buches sehr gemacht hat und sich gegenüber Oberstaatsanwalt Harald „die Kröte“ Krotlackner behauptet – bravo!).

    Immobilien, Anlagebetrug, Korruption sind einige der behandelten Themen. Dieses Buch mit der ungewöhnlichen LKA-Ermittlerin hat mir dieses Mal wieder gut gefallen. Meine Lieblingsfigur bleibt Stolwerk. 3 Sterne.

  11. Cover des Buches Faule Marillen (ISBN: 9783709978344)
    Lisa Lercher

    Faule Marillen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Lisa Lercher - Faule Marillen 


    DER PFARRER - EIN SKELETT?

    Ein schauerlicher Knochenfund reißt die friedliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz aus dem besinnlichen Advent. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Was wurde dem umtriebigen und weltoffenen Pfarrer zum Verhängnis?

    EINE MAUER DES SCHWEIGENS

    Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine eisige Mauer des Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab.

    SCHWARZER HUMOR VOM FEINSTEN UND VIEL LOKALKOLORIT

    Es gärt heftig hinter den Kulissen der friedlichen Wachau! Und Lisa Lercher spinnt rund um den charakterstarken Major Paul Eigner einen äußerst spannenden und schwarzhumorigen Krimi.


    Die Schilderungen des Dorfleben wie die niederösterreichische Atmosphäre sind gelungen und glaubhaft; dies ist die eigentliche Stärke des Buches.

  12. Cover des Buches Steirernacht (ISBN: 9783839219263)
    Claudia Rossbacher

    Steirernacht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Sandra Mohr, Band 6: Sandra Mohr und ihr Chef, Sascha Bergmann, Ermittler beim LKA Graz, werden zu einem Tatort gerufen – ein Ehepaar und ihr elfjähriger Sohn wurden erschossen aufgefunden. Handelt es sich um erweiterten Suizid? Das Ehepaar hatte hohe Schulden. Doch da die dreizehnjährige Tochter noch lebt, spricht gegen diese Theorie. Sie ist eine wichtige Zeugin in diesem Fall…

    Erster Eindruck: Wie immer ist das Herz das zentrale Coverelement dieser Reihe – wieder sehr schön umgesetzt.


    Dies ist Band 6 der Reihe, lässt sich aber unabhängig von den Vorgängerbänden lesen.


    Es sind beinahe vier Jahre her, seit Sascha aus Wien nach Graz versetzt worden ist. Seither arbeiten Sandra und er im Team und haben schon einige Fälle gemeinsam gelöst. Der neuste Fall geht beiden an die Nieren – wie immer, wenn ein Kind involviert ist. Was ist bloss passiert, dass jemand fast eine ganze Familie auslöscht? Welch‘ ein Horror, wenn ein Kind gleichzeitig die Eltern und den Bruder verliert! Es hat sich herausgestellt, dass die These des erweiterten Suizids falsch ist. Also muss es eine andere Person gewesen sein. Die ersten Ermittlungen verlaufen jedoch ergebnislos.

    Privat läuft es für Sandra nur suboptimal. Sie ist seit ein paar Monaten mit ihrem Freund Paul, einem Berufskollegen, zusammen, aber ihm liegt sehr wenig an intimer Zweisamkeit. Sandra will dies ändern, schliesslich möchte sie auch in nicht allzu ferner Zukunft Mutter werden. Sandra und Paul müssen unbedingt einen für beide gangbaren Weg wählen. Sie kommen auf eine aussergewöhnliche Idee und planen ein ganz spezielles Wochenende…


    Erweiterter Suizid, finanzielle Probleme, Familienbande, Pubertät, Cybersex, Waffenbesitz – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und es war sehr spannend. Die Spuren, die die Autorin gelegt hat, um den Leser zu verwirren, waren sehr gut. Ein interessanter Ausgang! Von mir gibt es dieses Mal die volle Punktzahl.

  13. Cover des Buches Veilchens Show (ISBN: 9783709979075)
    Joe Fischler

    Veilchens Show

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 328 Seiten

    Verlag: Haymon Verlag (6. August 2018)

    ISBN-13: 978-3709979075

    Preis: 9,95 €

    auch als E-Book erhältlich


    Unterhaltsamer Tirol-Krimi


    Inhalt:

    In der Fernseh-Show „Bauerlorette“, buhlen fünf Männer um eine Frau. Dem Sieger winken zusätzlich eine Million Euro. Kurz nach Drehbeginn der Liveshow sind zwei der Kandidaten tot. Aber die Show muss weitergehen, und die Zuschauerzahlen steigen durch die Unglücke sogar noch. Wird es noch ein drittes Opfer geben? 


    Meine Meinung:

    „Veilchens Show“ ist zwar schon der 5. Band der Veilchen-Reihe, lässt sich aber problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Für mich war es der erste Veilchen-Krimi. Dagegen kenne ich alle drei bisher erschienen Bände der Arno-Bussi-Reihe. Wenn ich beide Reihen vergleichen soll, würde ich sagen, Veilchen wirkt eher wie ein konventioneller Regionalkrimi, allerdings mit einigem Humor. Dagegen verströmt Arno Bussi Humor am laufenden Band und nebenbei gibt es einen Krimi. Beides hat seinen Reiz, aber da Fischlers Humor genau auch der meine ist, kann er mich mit Arno Bussi noch mehr begeistern.


    Nichtsdestotrotz ist auch „Veilchens Show“ sehr unterhaltsam. Das Gespann aus den Ermittlern Valerie „Veilchen“ Mauser und Manfred Stolwerk harmoniert perfekt. Der Schwiegersohn in spe Sven Schmatz ist das i-Tüpfelchen. 


    Der Krimi beginnt gemächlich, um die Spannung Richtung Schluss enorm zu steigern. Manches ist vorhersehbar, das meiste jedoch überraschend. Die Auflösung des Falles ist vollständig und logisch, sodass man das Buch am Ende zufrieden zuklappen kann.


    Die Reihe:

    1. Veilchens Winter

    2. Veilchens Feuer

    3. Veilchens Blut

    4. Veilchens Rausch

    5. Veilchens Show


     ★★★★☆


  14. Cover des Buches Letzter Stollen (ISBN: 9783709979105)
    Herbert Dutzler

    Letzter Stollen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Janosh
    Franz Gasperlmaier aus dem Ausseerland im steirischen Salzkammergut löst in vorliegendem Schmunzel-Krimi bereits seinen siebten Fall.
    Er präsentiert sich in gewohnter Un-Form, wie ihn seine Leser lieben: zögerlich, zurückhaltend, nicht im Mittelpunkt stehen wollend, Ruhe suchend, doch tolpatschig und unbeholfen wie er nun einmal ist, wider Willen Aufregung und Verwirrnis verursachend, dazu ständig mit knurrendem Magen und reizend altmodisch. Und wie immer bei Gasperlmaier hat man es auch in "Letzter Stollen" mit einem Krimi der etwas anderen Art zu tun. Nicht die schnelle, atemlose Spannung beherrscht das Geschehen, kein Sherlock Holmes oder Hercule Poirot sondern ein recht kauziger Kleinstadt-Inspektor mit einer nur schwer zu kontrollierenden Schwäche für das weibliche Geschlecht, der keine großen Ambitionen hat und seine Fälle mit viel Glück und eher mit Hilfe des Zufalls löst als durch Supermann-Scharfsinn und ermittlerische Glanzleistungen. Vor allen Dingen überaus menschlich ist er, der Gasperlmaier! Man kann ihm immer auf Augenhöhe begegnen, nie blickt er auf jemanden herab. Ein wahrer und gleichzeitig wunderbar normaler, warmherziger Mensch ist er, der niemals andere verletzen möchte, der sich Zeit nimmt für alle, die Ansprache, Verständnis und Gesellschaft brauchen.
    Wie seine bisherigen Fälle ist auch vorliegender weder aktionsreich noch sonderlich spektakulär, doch in jedem Falle ungewöhnlich; und wie auch in den vorherigen Bänden bietet die Auflösung Überraschendes, - womit man nicht unbedingt hatte rechnen können. Die Fäden die sich während der Krimihandlung in aller Gemütsruhe webten, laufen erst ganz zum Schluss zusammen und der Leser darf lange rätseln, was hinter dem Tod zuerst eines Kunsthändlers aus dem südlichen und dann eines Urologen aus dem nördlichen Deutschland steckt, die beide im Altausseer Salzbergwerk ermordet wurden. Der eigentliche Kriminalfall nimmt verhältnismäßig wenig Raum ein, die Interaktion zwischen Gasperlmaier und seinen auch nicht stromlinienförmigen Kollegen und den zahlreichen sympathischen, weniger sympathischen, schrulligen, skurrilen, verrückten Randfiguren, die den gemütlich-behäbigen Krimi bevölkern, umso mehr.
    Das vielbeschworene, mittlerweile überstrapazierte und vielen Büchern zu Unrecht apostrophierte Lokalkolorit, mit denen immer mehr Regionalkrimis die Leser ködern und gleichzeitig nerven - hier findet man es, authentisch und in Reinform! Und eben weil es so echt beim Leser ankommt, nervt es überhaupt nicht! Im Gegenteil, es bezaubert, nimmt für sich ein und macht Lust, sich selber auf den Weg ins Ausseerland zu machen - in der Hoffnung, dort ein wenig von Gasperlmaier zu spüren. Ja, ich kann den Lesern, die ruhige, weitgehend unblutige und humorvolle Krimis mit gelegentlicher Tendenz zum Slapstick mögen, die Gasperlmaier-Reihe nur wärmstens ans Herz legen!
  15. Cover des Buches Steirerland (ISBN: 9783839216835)
    Claudia Rossbacher

    Steirerland

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Nach ihrer Auszeit kehrt Sandra Mohr in den Polizeialltag zurück und da geht es auch gleich wieder richtig zur Sache. Im Vulkanland wurden zwei männliche Leichen gefunden – der einen fehlen die Hände, der anderen die Füße. Und es hat nicht den Anschein, dass es damit vorbei ist. Es beginnt die mühsame Ermittlungsarbeit auf der Suche nach Zusammenhängen, welche zum Täter führen könnten – und als Sandra Mohr und ihre Kollegen endlich eine vermeintlich heiße Spur haben, gibt’s den nächsten Toten, diesmal ohne Kopf.

    Soweit zum Fall, er ist gewohnt spannend, Land und Leute werden unterhaltsam eingebunden und natürlich wartet die Geschichte auch wieder mit überraschenden Wendungen auf.

    Im Mittelpunkt steht diesmal eindeutig Sandra, die ihr Leben nach der Trennung von Ihrem Freund neu organisieren muss und die durch ihre Auszeit auch stärker zurückkam – das bekommt nicht nur ihr Chef Sascha Bergmann zu spüren, der auf seine flapsigen Sprüche manchen Konter fing, auch gegenüber anderen Kollegen zeigt Sandra jetzt klare Kante und auch privat entwickelt sich was….

    Für mich ist dieser 5. Fall ein rundum gelungenes Buch, unterhaltsam, spannend, flüssig – sehr empfehlenswert.

  16. Cover des Buches Steirerquell (ISBN: 9783839224410)
    Claudia Rossbacher

    Steirerquell

     (40)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Sandra Mohr, Band 8: Eine Polizistin ist eben auch nur ein Mensch – das muss Sandra Mohr vom LKA Graz am eigenen Leib erfahren. An der Hochzeit von zwei Polizistenkollegen verpasst sie einen Anruf ihrer Freundin Andrea; sie hat einen Hilferuf abgesetzt und ist nun nicht erreichbar. Was ist passiert? Als ein weibliches Brandopfer aufgefunden wird, steht Sandra tausend Ängste aus…

    Erster Eindruck: Das Herz, das zentrale Coverelement dieser Reihe, wurde einmal mehr sehr schön in Szene gesetzt.

    Dies ist Band 8 der Reihe, lässt sich aber unabhängig von den Vorgängerbänden lesen. Mein Einstieg in die Geschichte war der Glossar, der hinten im Buch abgedruckt ist. So komme ich schon ein bisschen in den regionalen „Groove“ hinein…

    Freud und Leid liegen nahe beieinander, wie Sandra feststellen muss. An der Hochzeit von Kollegen am Telefon einen Hilferuf abzuhören und die beste Freundin dann nicht erreichen zu können, ist schlimm. Sandra und ihr Chef Sascha Bergmann beraten sich. Doch da werden sie zu einem Einsatz gerufen: ein Brand und eine Leiche! Die Leiche ist äusserlich nicht identifizierbar, aber ganz sicher eine Frau. Ist das Andrea? Warum steht ihr Mini vor dem Gebäude? Was wollte sie hier? Oder wurde das Fahrzeug gestohlen? Aber wo ist dann Andrea? Das Opfer trug am Rücken eine auffällige Tätowierung – kann anhand dieser Tätowierung vielleicht herausgefunden werden, wer die Frau ist?
    Für Sandra ist dies ein sehr persönlicher Fall – Sascha will sie mehr als einmal davon abziehen. Doch sie fängt sich und kehrt wieder in die professionelle Rolle zurück.

    Diese Geschichte führt in für mich unbekannte Gefilde, nämlich in die der Tattoo-Szene. Ich habe gelernt, dass es sehr viele unterschiedliche Stile gibt, wie z.B. Realistic, Old School, New School, Dotwork, Oriental, Aquarell, abstrakt… Freund Google konnte mir zahlreiche Bilder zu diesen Begriffen liefern. Der Krimi hat sich flüssig lesen lassen und zeigt einmal mehr auf, wie verrückt einige Menschen auf dieser Welt sind! Das Ende war mir zu plötzlich und daher gibt es von mir knappe 4 Sterne.

  17. Cover des Buches Tannenglühen (ISBN: 9783839221228)
    Petra K. Gungl

    Tannenglühen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Franziska Ferstl will endlich ihren Job als Strafverteidigerin an den Nagel hängen und nach schwerer Krankheit endlich ihr Leben genießen. Doch dann wird einer ihrer Kanzlei-Partner tot aufgefunden, erdrosselt mit einer Lichterkette. Für Franziska völlig unerwartet, sieht die Polizei in ihrem Partner und besten Freund den Hauptverdächtigen. Die taffe Strafverteidigerin gibt noch einmal alles und begibt sich auf Mörderjagd, um die Unschuld ihres Freundes zu beweisen. Dabei stößt sie auf dubiose Geschäfte und Liebesaffären und hat zudem eine unliebsame Begegnung mit der Russen-Mafia. Viele haben einen Grund, doch wer hat Siegfried Fürstenstein wirklich ermordet? Franziska hat eine heiße Spur und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich begibt…

    Meine Meinung:

    Der Kriminalroman „Tannenglühen“ von der promovierten Juristin und gebürtigen Wienerin Petra K. Gungl war mein erstes Buch der Autorin. Gerade zur Weihnachtszeit lese ich gerne Bücher mit Bezug zu Weihnachten. Allerdings hätte es vom Setting her gerne etwas weihnachtlicher sein dürfen. Trotzdem bietet der Krimi kurzweiliges Lesevergnügen.

    Gleich zu Beginn wird nicht nur der Leser, sondern auch die Strafverteidigerin Franziska Gerstl mit einem Mord konfrontiert. Einer ihrer Partner aus der Kanzlei wurde mit einer Lichterkette erdrosselt. Franziska begibt sich auf Mörderjagd und hat nicht nur hier mit Stolpersteinen zu kämpfen, auch in ihrem Privatleben gibt es Probleme, die die Juristin aus der Bahn zu werfen drohen.

    Petra Gungl hält den Leser mit ihrem Erzählstil bei Laune, dennoch ist der Spannungslevel eher mittelmäßig und von Hochspannung kann keine Rede sein. Dennoch hat die Autorin einen ansprechenden und unterhaltsamen Plot kreiert, in dem sie ein atmosphärisches, vorweihnachtliches Wien vor dem geistigen Auge des Lesers projiziert. Die Kriminalgeschichte, in der nicht nur Mord sondern auch Schwarzgeld, Liebesaffären und die Russen-Mafia eine Rolle spielen, ist abwechslungsreich und immer wieder mit einer Prise Humor unterlegt.

    Besonders besticht hier die Charakterzeichnung der Hauptprotagonistin Franziska Ferstl. Die 60-jährige Juristin ist leidenschaftliche Harley-Fahrerin, weiß sich zu behaupten, wirkt kauzig und manchmal arrogant, hat aber ein weiches Herz und liebt ihre Familie über alles.

    Mein Fazit:

    „Tannenglühen“ von Petra K. Gungl ist ein spannender Kriminalroman, in dem der Nervenkitzel allerdings ausbleibt und das Thema „Weihnachten“ ein kleines bisschen zu kurz kommt. Dennoch hat man es hier mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Krimi zu tun, der durch atmosphärisches Lokalkolorit und einer starken Protagonistin besticht. Von mir gibt es durchaus eine Leseempfehlung.
  18. Cover des Buches Hawelka & Schierhuber laufen heiß (ISBN: 9783709978030)
    Günther Pfeifer

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Sikal
    Josef Hawelka und Sepp (damit man die beiden unterscheiden kann) Schierhuber wollen eigentlich ein langes Wochenende genießen. Doch da beordert sie ihr Chef, der Erzherzog, ins Waldviertel, um die dortigen Beamten zu unterstützen. Immerhin ist der Birnstingl wohl nicht ganz freiwillig in seine Kreissäge gefallen, bevor der Motor überhitzte und den Stadl in Brand setzte. Dass den beiden Kommissaren aus Wien eine Mauer des Schweigens im Dorf Vestenötting erwartet, erleichtert die Arbeit nun wirklich nicht. Dabei macht der Erzherzog Druck – und auch dessen Erzfeind Matzinger schaut, ob sich die Herren Kommissare nicht den einen oder anderen Fehler leisten. Doch obwohl sie erst auf der falschen Spur sind, entkommt ihnen der Täter nicht, wenngleich man es als Leser gar nicht so recht glauben mag, dass diese beiden schrulligen Ermittler zum Helden mutieren.

     

    Unterstützung erfahren sie (wie auch in den Nachfolgebänden) vom „Auskunftsbüro Berlakovic“, den Kolleginnen des Büros, die immer mit Rat und Tat und so mancher Neuigkeit aufhorchen lassen.

     

    Der Autor Günther Pfeifer hat mit diesem Krimiauftakt über diese schrägen Ermittler eine humorvolle Reihe mit viel Lokalkolorit, mehr oder weniger spritzigen Dialogen (nachdem Schierhuber in gewohnter Manier nicht allzu viel spricht) und manches Mal eher zufälligen Erfolgen geschrieben, die ich sehr gerne gelesen habe.

     

    Die Beschreibung der Charaktere finde ich sehr gelungen und die beiden Kommissare sind äußerst sympathisch. Dass die beiden für alles ein wenig länger brauchen, verzeiht man ihnen gerne. Die Einschübe im Dialekt, die Mentalität der Dorfbewohner, der „Stammtisch-Insider-Club“ vermittelt eine authentische Atmosphäre. Das wurde vom Autor sehr treffend ins Bild gesetzt.

     

    Für mich ist die Reihe um Hawelka und Schierhuber eine gelungene, der Auftakt führt natürlich erst mal sämtliche Charaktere ein und ist vielleicht nicht ganz so spritzig wie die Nachfolgebände. Doch mein Highlight ist bereits hier das Auskunftsbüro. Die Damen bringen Schwung in die Geschichte – herrlich.

     

    Von mir gibt es für diesen originellen Krimi auf jeden Fall 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Ruhet in Friedberg (ISBN: 9783442719013)
    Rudolf Ruschel

    Ruhet in Friedberg

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Miroslav

    Ich kann dem, was in Bellis-Perennis Rezension geschrieben wurde bis auf die Sterne-Vergabe nur zustimmen. Als Leser kann ich die Krimi-Anteile nur wenig Ernst nehmen. Das Buch ist Schwarzer Humor vom Feinsten und den saloppen Schreibstil finde ich aussergewöhnlich gut. Ob man nun den Roman als Krimi oder als humoreskes Werk ansieht, ist sicherlich indiviuell unterschiedlich. Mir hat das Buch jedenfalls allerbestens gefallen.

  20. Cover des Buches Tod an der Wien (ISBN: 9783740802219)
    Beate Maly

    Tod an der Wien

     (34)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einer Operettenpremiere wird die Diva tot aufgefunden. Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck waren an dem Abend im Theater und machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Als auch noch die Hausmeisterin des Theaters tot aufgefunden wird, wird ihnen klar, dass mehr hinter den Toden steckt. Doch wer hat etwas vom Tod der beiden Frauen?

    Auch dieser zweite Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck ist wieder gut zu lesen und amüsant. Der Fall ist spannend und reicht weit zurück in die Schulzeit des Täters. Das Motiv liegt lange im Verborgenen, aber Ernestine und Anton in ihrer unvergleichlichen Art finden die Wahrheit heraus.

    Gut gefällt mir auch, dass es die Autorin so gut versteht, historische Details in ihren Romanen unterzubringen, so dass man ganz nebenbei viel aus der Zeit erfährt, in denen die Handlung angesiedelt ist. Das macht Spaß und vermittelt die Details auf interessante Art.

    Mir hat auch dieser zweite Teil um das charmante Ermittlerpaar im Wien der 1920er Jahre gut gefallen. Die Themen sind wichtig und gut umgesetzt und die Ermittlungen spaßig und vor allem in kulinarischer Hinsicht ansprechend. Da ich gerne esse wie Anton lief mir bei der Beschreibung der leckeren Mehlspeisen ständig das Wasser im Mund zusammen. Davon und natürlich von Ernestine und Anton will ich mehr. Gut!

  21. Cover des Buches Im Namen der Venus (ISBN: 9783839217252)
    Natalie Mesensky

    Im Namen der Venus

     (26)
    Aktuelle Rezension von: brennerosusann
    Im Namen der Venus“ ist für alle Krimifans das ideale Lesefutter, die es gerne rasant lieben. Die Autorin Natalie Mesensky schafft es immer wieder den Leser mit unerwarteten Wendungen und Aktionen der Figuren von der Protagonistin bis zu den Nebenfiguren zu überraschen. An manchen Stellen möchte man den Text fast schon anhalten, weil das Erzähltempo gerade wieder einmal fast schon zu schnell ist. Mit unzähligen Details erschafft Mesensky eine Welt in der beliebten österreichischen Urlaubsregion Wachau rund um keltische Rituale, verirrte Gefühle und allzu menschliche Schwächen. Mit den Gedankengängen von Anna Grass, der Beraterin des Bundeskriminalamtes und hauptberuflicher Archäologin, erhält der Leser hautnahen Zugang zu den Geschehnissen rund um die Morde. Anna Grass Freundschaften und Bekanntschaften lassen diesen Fall um die kleine Venus aus der Steinzeit so real werden, dass Reisende in der Wachau und in Wien sich beim nächsten Mal umschauen werden, ob sie nicht irgendwo dort Anna Grass begegnen. „Im Namen der Venus“ ist definitiv ein Buch, das auch beim zweiten Lesen noch sehr spannend, unterhaltsam und aufschlussreich ist. Für Liebhaber der Regionalkrimis, die in Österreich Urlaub machen, eine perfekte Urlaubslektüre.
  22. Cover des Buches Tod in der Hofburg (ISBN: 9783442482856)
    Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Tod in der Hofburg" ist der fünfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gleich zu Beginn beginnt es mit einem Paukenschlag. Eine Erpressung geht schief, denn das vermeintliche Opfer wird zum Täter. Szenenwechsel - Die Journalistin Sarah Pauli und ihr Freund und Chef David Gruber verlassen gerade das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, als ein Heckenschütze auf die Besucher schießt. Eine junge Schauspielerin wird verletzt und ein Ehepaar stirbt dabei. Zwei Ereignisse innerhalb kürzester Zeit, die Wien erschüttern. Erst unter Schock, aber dann in ihrem Element beginnt die Journalistin des Wiener Boten ihre eigenen Recherchen, denn eine ehemalige Cellistin war ebenfalls vor Ort und scheint mehr zu wissen und so kreuzen sich beider Wege. Die Autorin legt früh mehrere Spuren für den Leser, denen es zu folgen gilt. Einige natürlich als Irrwege und so bleibt die Suche nach dem Motiv spannend. Natürlich hat auch in diesem Band das Privatleben von Sarah Pauli seinen Anteil, überlagert aber nicht den Kriminalfall, sondern ergänzt und rundet die Story ab. Wie immer bindet die Autorin auch wieder Wiener Schauplätze ein, die den Leser einladen für eigene Spaziergänge in dieser schönen Stadt. Die Journalistin ermittelt diesmal nicht alles auf eigene Faust, sondern der Kommissar Stein löst auch einiges praktisch im Hintergrund der Geschichte. Damit entsteht ein kleiner Sprung in der Story, der nicht immer alles eindeutig schlüssig erscheinen lässt. Trotzdem rundet die letztendliche Auflösung des Fall diesen Band dann wieder stimmig ab. Mir gefällt diese Reihe gut und ich werde sicherlich noch die weiteren Bände ebenfalls lesen.

  23. Cover des Buches Perchtenjagd (ISBN: 9783710402333)
    Maja Brandstetter

    Perchtenjagd

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    „Perchtenjagd“ ist der Auftakt zu einer Reihe rund um den Gerichtspsychologen Meiberger, der der Polizei mit Rat und Tat zu Hilfe eilt. 

    Es ist Vorweihnachtszeit, als für eine Mutter auf dem Adventmarkt in St. Wolfgang der absolute Albtraum beginnt: ihre 5-jährige Tochter Marie verschwindet während des Perchtenlaufes spurlos. Wenig später wird ein Toter gefunden, der das Lieblingskuscheltier von Marie bei sich hat. Doch dieser Tote wird nicht der Letzte sein. Es scheint, als ob der Täter für sein Krippenspiel „Personal“ sucht. Maria, Josef, die Heiligen Drei Könige und das Jesuskind für die Krippe. Kann die kleine Marie dafür bestimmt sein? Hat sich der Täter vertan?  

    Meiberger hat selbst das Trauma eines verschwundenen Sohnes und versucht deshalb umso eifriger, den Täter zu finden. Dabei entdeckt er Hinweise, die der eher bedächtige Kripochef Nepomuk Wallner und dessen schaumrollensüchtiger Mitarbeiter Ganslinger übersehen haben. 

    Meine Meinung: 

    Ein raffinierter, fesselnder Krimi, der, wie immer, wenn kleine Kinder in den Fängen von Verbrechern sind, einem die Gänsehaut auflaufen lässt.  

    Der Christkindlmarkt und der Perchtenlauf sind nur die Umrahmung für mehrere Morde, die sowohl Meiberger als Leser in Atem halten. Es ist sehr interessant zu lesen, wie Vertrautes und Bekanntes die eigene Wahrnehmung beeinflussen kann. Auch die Wege, wie Meiberger zu seinen Schlussfolgerungen kommt, lassen tief in die menschliche Seele und in deren Abgründe blicken. 

    Nicht ausgespart werden die persönlichen Tragödien von Meiberger. Der verschwundene Sohn Patrik, die Ex-Frau Karo und sein ambivalentes Verhältnis zu Nepo.  

    Der Schreibstil mit seinen lokalen Bezügen und der Beschreibung der Menschen gefällt mir sehr gut.  

    Die Charaktere sind gut gelungen und der Leser tappt ähnlich wie die Polizei lange im Dunkeln. Es gibt zwar die eine oder andere vage Andeutung, wer der Täter sein könnte, aber es dauert eine geraume Weile bis alle Puzzleteilchen an die richtige Stelle fallen. 

    Einen Stern Abzug gibt es, weil es mir ein wenig unrealistisch erscheint, dass nur ein so kleines Team sich mit einer solchen Verbrechensserie beschäftigt. Hier würde in Wirklichkeit wohl eine Soko agieren. 

    Trotzdem warte ich mit Spannung auf den nächsten Fall für Meiberger. Die Vorschau deutet an, dass das Rätsel um das Verschwinden seines Sohnes gelöst wird. 

    Fazit: 

    Ein eher ungewöhnlicher Regionalkrimi, der offenbart, dass das Autorenduo Drehbücher für die TV-Reihe „Meiberger - im Kopf des Täters“ (die ich im Übrigen noch nie gesehen habe) verfasst. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Schönbrunner Finale (ISBN: 9783839222102)
    Gerhard Loibelsberger

    Schönbrunner Finale

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Zauberfluch

    Ich möchte gar nicht so weit ins Detail gehen. Wer diesen Band gelesen hat, hat wahrscheinlich auch die anderen Teile gelesen.


    Das Ende des Krieges ist somit auch das Ende des Bücher um Nechyba. 

    Jedes Buch war spannend zu lesen und durch jedes Buch konnte ich mehr über Wien lernen. Nebenbei gute Kochideen der alten Küche und natürlich ein Mord, welcher aufgeklärt werden muss.

    Wer diese Kombination mag und gerne dazulernt, ist bei diesen Wien-Krimis gut aufgehoben.

    Das Ende der Buchreihe ist sehr realistisch. Was mich als Leserin sehr freut, mich jedoch genauso mit den Charakteren mitfühlen lässt.


    Ich kann nur sagen: "Daumen hoch!"

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks