Bücher mit dem Tag "ohneohren verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ohneohren verlag" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Verschlusssache (ISBN: 9783903006294)
    Fabian Dombrowski

    Verschlusssache

    (6)
    Aktuelle Rezension von: ValkyrieTina

    Mit den verschiedensten Verschwörungstheorien beschäftigt sich die Anthologie Verschlusssache aus dem OhneOhren Verlag, und ich hatte das Glück, bei der Leserunde hier bei Lovelybooks teilnehmen zu dürfen. Das waren einige vergnügliche Stunden mit Cthulu und Aliens, Organräubern und Undercoverkatzen. Meine Lieblingsgeschichten waren „die verpatzte Mondlandung“ von Diana Menschig und „Pascualita“ von Marion Jaggi.


    Es hat recht lange gebraucht, diese Rezi zu schreiben, weil...

    Kennt ihr das: ihr geht ins Restaurant, wollte mal was Neues ausprobieren, und bestellt ein exotisches Gericht. Und dann kommt es, und es schmeckt euch nicht. Es liegt nicht am Gericht. Die Zutaten sind fantastisch, die Zubereitung exzellent, es ist einfach nur so, dass das Gericht nicht euer Geschmack ist. Genauso ging es mir mit dieser Sammlung. Die Geschichten sind handwerklich solide bis absolut grandios. Die Zusammenstellung „passt“ und es gibt keine Geschichte, die den Gesamteindruck zerreißen oder zerstören würde. Aber... Verschwörungstheorien sind nicht mein „Ding“, wenn ich eine Verschwörungstheorie höre, will ich den Erzähler schütteln oder mich darüber kaputtlachen, und diese Geschichten, die diese Theorien wahr werden lassen, haben mich deswegen seltsam kalt gelassen.

    Ich weiß aber, dass Leute, die Spaß an so einer Art Geschichte haben, die paranoid-skurril mit einem Touch Horror mögen, diese Anthologie lieben werden. Und allen solchen Lesern möchte ich die Anthologie wärmstens empfehlen. Die Anthologie bekommt von mir 4 Sterne. Sie ist gut, richtig gut, und dafür, dass ich nicht kompatibel bin, sollte ich keine Sterne abziehen.  

  2. Cover des Buches Intergalaktisches Seemannsgarn (ISBN: 9783903006089)
    Kerstin Schmidt

    Intergalaktisches Seemannsgarn

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Wermoewe
    Ich bin ein großer Fan von Fantasyanthologien und "Intergalaktisches Seemannsgarn", herausgegeben von dem Verlag ohne ohren, verdient einen Ehrenplatz im Regal. Siebzehn deutschsprachige Autoren entführen den Leser in die unendlichen Weiten des Alls.

    So lernt der geneigte Leser Sternschnuppenfischer und Glücksritter kennen, erfährt warum im Weltraum immer noch nach Eldorado gesucht wird. Man lernt Drachen und Engel von unerwarteter Seite kennen, erfährt wie Intergalaktisches Seemannsgarn abgebaut wird und warum man um komische, alte Männer auf einem Raumschiff einen großen Bogen machen sollte.

    Allen Geschichten liegt dasselbe Thema zugrunde: Das Weltall. Und doch geht jeder Autor dieses Thema anders an. Einige Geschichten sind warm und hell, andere düster und bedrohlich und die nächste geht das alles von der wissenschaftlichen Seite an.
    Insgesamt ist das Buch sehr flüssig zu lesen, aber nicht alle Geschichten sind für Kinder (unter 12) geeignet. Da in zwei, drei Storys doch Blut, Gewalt und Modrio vorkommt und der Tod auf eine Weise thematisiert wird die nicht für jüngere Leser geeignet ist. Beispiele dafür wären "Neophyt auf Eden" von Alessandra Reß und "Lebensfäden" von Christoph Sackmann. Beide Geschichten behandeln den Tod bzw. das Sterben

     
  3. Cover des Buches Fantasy-Lesebuch 1 (ISBN: 9783903006133)
    Fabian Dombrowski

    Fantasy-Lesebuch 1

    (11)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    Vier Autoren, vier Kurzgeschichten, vier unterschiedliche Abenteuer.


    Klappentext:

    Was passiert, wenn historische Begebenheiten mit einem Hauch Fantasy gewürzt werden?

    Wie friedlich sind Einhörner wirklich?

    Was mag geschehen, wenn zwei Djinns über die Weltausstellung von 1851 flanieren?

    Wie nutzt man einen Reisekoffer als Fortbewegungsmittel während einer Verfolgungsjagd?


    Das alles findet der Leser in diesem Buch heraus. Der Schreibstil aller vier Geschichten ist fantastisch. Man ist sofort in der Geschichte drin, und leider auch ganz schnell wieder draußen. So sind Anthologien. Zu kurz.

    Besonders gefallen hat mir Kaffeehaus. Monokel. Apfelstrudel. von Mia Faber. Eine rasante Fahrt auf einem Koffer durch die Stadt, mit ganz viel Dampf. Ich liebe solche Geschichten. Deswegen kann ich jedem diese kleine Anthologie sehr ans Herz legen.

  4. Cover des Buches Die Blätter des Herbstbringers (ISBN: 9783903296305)
    Fabienne Siegmund

    Die Blätter des Herbstbringers

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zwei befreundete Kinder spielen im Garten als ein grauer Kastenwagen anfährt und 3 unheimlich aussehende Männer aussteigen. Sie klingeln an der Haustür und werden herein gelassen. Ein Schuss fällt und kurz darauf der nächste. Die Kinder verharren und als das ältere Kind, der 7-jährige Ari Mikalainen, versteht was im Haus passiert, versteckt er sich mit der zwei Jahre jüngeren Mira hinter dem Schuppen im Gebüsch. Von dort muss er durch ein Küchenfenster mit ansehen, wie auch seine und Miras Mutter erschossen werden.

    Der Handlungsort dieser Geschichte ist eine finnische Großstadt. In den Nächten ist das Böse unterwegs aber auch ein Unbekannter der rettet. Niemand weiß wer das Phantom ist, das Verbrecher am Tatort gefesselt, am Täter immer ein kleines Schmuckstück, ein Blatt in den Farben des Herbstes, zurücklässt. In den Medien wird er schon bald als „Herbstbringer“ und Held gefeiert. Was treibt ihn an und warum?

    Über die verschiedenen Charaktere möchte ich gar nicht zu viel verraten. Die Art, wie die Hauptprotagonisten Ari und Mira als Erwachsene mit dem schrecklichen Verlust ihrer Eltern umgehen und die Gefühle die daraus hervorgehen, ist zentraler Bestandteil dieses Romans.
    Ich kann soviel sagen, dass ich als Leserin die unterschiedlichen Herangehensweisen nachvollziehen konnte. Weil Menschen verschieden sind und auch die nächste Umgebung in so jungen Jahren prägt.

    Diese Geschichte der Autorin Fabienne Siegmund hat mich sehr beeindruckt. Sie schreibt in einer tief berührenden Art, vermittelt durch ihren Schreibstil und die Wortwahl eine dichte Atmosphäre, die mich als Leserin jede Beschreibung aufsaugen und mitfühlen lässt.

    Es ist eine düstere, eine traurige Geschichte.
    Ich war nicht wirklich vorbereitet auf das, was mich in diesem Roman erwartete. Hier geht es nicht einfach nur um eine schreckliche Tat und die Suche nach den Mördern. Es geht um menschliche Gefühle. Um Verzweiflung, Freundschaft, Hass, Rache und auch Liebe.

    „Was ist Regen, Papa?“
    „Tränen, die die Engel im Himmel weinen“
    (Zitat Seite 39)

    Jedes Kapitel beginnt mit einer kindlichen Frage und einer weisen Antwort. Einfach wunderschön, genau wie die Gestaltung im Buch. Auf jeder Seite sieht man im unteren Bereich fallendes Herbstlaub.

    Ich habe beim Lesen oft innegehalten, manche Passagen nochmals gelesen, weil es mich so berührt hat. Soviel Melancholie und Traurigkeit. Und trotzdem wird dieses Buch ab jetzt für immer zu meinen Lieblingsbüchern gehören. 

    Dieses Buch passt alleine schon aufgrund seines Titels ganz wunderbar in den Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man es sich gerne mit einem richtig guten Buch gemütlich machen möchte.

    Während ich noch mitten in der Geschichte war, habe ich etwas getan, was ich noch nie zuvor gemacht habe, ich bestellte mir zwei andere Bücher der Autorin. Ich denke, das sagt alles darüber, wie sehr sie mich mit ihrer Art zu schreiben begeistert hat.


  5. Cover des Buches Yenayas Smaragd (ISBN: 9783903006928)
    Bianca M. Riescher

    Yenayas Smaragd

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Mondtaube
    Seit Wochen befindet sich Lisaan mit ihren Kriegern auf Beutezug, doch damit, welche Wendungen die Gefangenschaft eines verfeindenden Trijan mit sich bringen würde, hätte sie niemals gerechnet.
    Lückenhafte Erinnerungen.
    Unbeantwortete Fragen.
    Zweifel, das Richtige zu tun.
    Verrat.


    "Yenayas Smaragd" spielt nach den Ereignissen in "Mitternachtsrot".
    Da ich den ersten Teil bis jetzt noch nicht gelesen habe, war ich anfangs etwas skeptisch, ob ich denn gut in das Buch hineinfinden würde. Ich kann jedoch versichern, dass man "Yenayas Smaragd" wirklich problemlos lesen kann, ohne den ersten Teil zu kennen.

    Lisaan, welche uns als Protagonistin in dem Buch begleitet, ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie ist eine sehr selbstbewusste Frau und weiß es, sich richtig zur Wehr zu setzen.
    Wer gefallen an starken Protagonisten in Büchern hat, wird bestimmt auch an Lisaan gefallen finden können.
    Durch ihre Tätigkeiten als Priesterin, welche sie eigentlich nie werden wollte, so wie ihr Leben als Kriegerin, ist sie zudem auch sehr interessant. Man erfährt durch Lisaan sehr viel von dieser fremden Welt, ihren Bräuchen und der Götter.
    Zuletzt genannte werden immer mal wieder in dem Buch erwähnt. Da wären zum Beispiel Yenaya, die Kriegsgöttin, oder auch Chunaak, die Wintergöttin, so wie noch einige weitere Götter.
    Diese Erwähnungen hatten mir in dem Buch besonders gut gefallen, da sie die mir fremde Welt für mich noch etwas interessanter gestaltet hatten.
    In dem Buch wird sehr gut auf die einzelnen Charaktere eingegangen, auch wenn ich über manche gerne noch mehr erfahren hätte (aber wer weiß, vielleicht werden irgendwann noch weitere Bücher der Reihe erscheinen).
    Die Charaktere bleiben durchgehend interessant, vielschichtig und wachsen teilweise auch an sich selbst.
    Der Schreibstil des Buches ist sehr detailliert und bildlich. Man kann sich alles Beschriebene sehr gut vorstellen.
    Dies ist etwas, was ich besonders wichtig finde, wenn es sich so wie hier, um eine Welt handelt, welche sich mit ihren Sitten von der unseren sehr unterscheidet.
    Trotz des detaillierten Schreibstils lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen.
    Alle Fragen, welche man sich während des Lesens stellt, werden nach und nach beantwortet, und auch mit unerwarteten Wendungen weiß das Buch zu überraschen.
    Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, wird diesen unerwarteten Momenten wahrscheinlich öfter begegnen, als diejenigen, die manche Ereignisse durch den ersten Band bereits kennen.
    Bei mir persönlich hat der zweite Teil das Interesse daran geweckt, den ersten Teil noch nachzuholen.


    Fazit:
    Wer gerne Bücher mit starken Protagonisten liest, sich gerne in fremde Welten entführen lässt und auch auf eine leidenschaftliche Liebesgeschichte nicht verzichten mag, wird hiermit sicherlich seine Freude haben.


  6. Cover des Buches Gentlemen in Space (ISBN: 9783903006812)
    Grit Richter

    Gentlemen in Space

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Enaria
    Lest ihr gerne Kurzgeschichten? Und könnt ihr neben den ganzen Badboys auch mal einen Gentleman vertragen? Sci-Fi interessiert euch auch? Dann ist das hier das richtige Buch! In dieser Anthologie finden sich 12 Kurzgeschichten, die sich alle mit dem Thema Gentlemen in Space beschäftigen. Die Debütautoren/innen und erfahrenen Autoren/innen haben dabei auch wirklich eine ganz bunte Mischung an Geschichten geliefert - teilweise lustig, schräg, romantisch, skurril, ernst und alle auf jeden Fall sehr kreativ.

    Das sind die Autoren:
    David Knospe, Melanie Schneider, Angela Stoll, Markus Cremer, Katharina Fiona Bode, Michael Schäfer, Eliza Bauer, Thomas Waldschicht, Fabian Dombrowski, Robert von Cube, Andrea Bienek und Elisabeth Hofer.

    Wir erleben in "Gentlemen in Space" zum Beispiel einen kampferprobten Frisör, Weltraumhaie, ungleiche Pärchen oder auch Piraten. Die Gentlemen bleiben dabei stets höflich, ritterlich und zuvorkommend. Manche der Geschichten sind ganz klassische Sci-Fi-Raumschiff-Geschichten und andere spielen auf fremden Planeten mit eigenartigen Wesen. Insgesamt gefiel mir die Mischung wirklich gut und manche Geschichten hören so fies auf, dass ich mir eine Fortsetzung wünsche.

    Natürlich können einem bei 12 Geschichten nicht alle gleich gut gefallen und so waren mir manche einfach zu bizarr. Gerade die erste Geschichte war gar nicht mein Fall, aber danach wurde es immer besser. Zum Ende hin werden die Kurzgeschichten auch etwas ernster, sodass wirklich für jeden etwas dabei sein sollte. Ich habe für mich beim lesen aber auch festgestellt, dass ich nicht alle Geschichten auf einen Rutsch lesen kann. Gerade dadurch, dass sie so unterschiedlich sind, brauchte ich immer wieder Pausen zwischen den Kurzgeschichten. Nur so konnte ich auch jede Einzelne auf mich wirken lassen. Folglich war "Gentlemen in Space" trotz der nur 147 Seiten nichts für Zwischendurch, bleibt dafür jedoch im Gedächtnis hängen.

    Fazit
    Wer eine Abwechslung zu den ganzen Badboys sucht, die gerade so beliebt sind, der ist hier richtig beraten. „Gentlemen in Space“ ist eine Anthologie mit wirklich sehr unterschiedlichen Geschichten, die uns auf Raumschiffe und in fremde Galaxien entführen. Lesetipp!

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