Bücher mit dem Tag "okkultismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "okkultismus" gekennzeichnet haben.

299 Bücher

  1. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  2. Cover des Buches Dancing Jax – Auftakt (ISBN: 9783839001714)
    Robin Jarvis

    Dancing Jax – Auftakt

     (320)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Ich habe es geöffnet und gelesen und es hat mich völlig in seinen Bann gezogen.

    Die Protas sind spitze , die Story wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht großen Spaß es zu lesen.

    Zu dieser Reihe gehören noch 2 Folge Bände - Zwischenspiel und Finale auf die ich mich schon sehr freue.

    Der dritte Band ist Neu leider nicht mehr im Handel erhältlich ,aber hoffe doch sehr das ich ihn irgendwo mal erwischen werde.

  3. Cover des Buches Die amerikanische Nacht (ISBN: 9783596183326)
    Marisha Pessl

    Die amerikanische Nacht

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zwischen Fantasie und Wirklichkeit besteht oft nur ein schmaler Grad. 

    "Sie erinnerten sich ständig daran, ihr Leben nicht kaffeelöffelweise zu vertun, morgens und abends, sondern hinabzutauchen, zum tiefsten Grund des Ozeans, wo die Meerjungfrauen Singen, hin und her. Wo es Gefahren und Schönheit und Licht gibt. Nur das jetzt zählt"

  4. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    In der Universität von Reykjavik wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent Harald Guntlieb war fasziniert von alten Hexenkulten und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Die isländische Polizei glaubt an ein Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen. Sie beauftragen die Anwältin Dora Gudmundsdottir, den Fall noch einmal aufzurollen. Zusammen mit dem Deutschen Matthias Reich, einem ehemaligen Polizisten und Mitarbeiter der Familie Guntlieb, begibt Dora sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und findet mehr über dunkle Rituale heraus, als ihr lieb ist.


    Skandinavische Krimis oder Thriller und ich, das ist eigentlich immer eine schwierige Sache. Nicht so mit "Das letzte Ritual", welches mir gut gefallen hat. 

    Sicher liegt das auch am Thema der Hexenverfolgung und Rituale, die Geschichte Islands und die des wohl berüchtigsten Buches der Welt: Malleus Maleficarum, der Hexenhammer. Eine Art Gebrauchsanweisung, wie man im Mittelalter mit angeblichen Hexen verfahren sollte. Damit wurde die Hexenverfolgung quasi legitimiert. Geschrieben wurde das Buch von einem deutschen Theologen, Heinrich Kramer. 


    Mir hat auch der Schreibstil gut gefallen, er ist lebendig und die Geschichte durchweg spannend. Aber es gibt auch Szenen zum Schmunzeln, wenn Dora und Matthias sich gegenseitig aufziehen und z. B. die Unterschiede zwischen Deutschen und Isländern aufzeigen. Die Hintergrundinfos über die Hexenverfolgung sowohl in Island als auch in Deutschland sind gut in die Krimihandlung eingebaut. Nach und nach werden die Puzzleteilchen zusammen gesetzt und der Leser wird zum Miträtseln animiert. 


    Dora als Hauptfigur war mir sehr sympathisch. Sie ist allein erziehende Mutter eines Teenagers und einer jüngeren Tochter, voll berufstätig und versucht allen gerecht zu werden. Sie ist taff und mutig und glaubt an das Gute im Menschen. Auch ihr Verhalten, als ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, fand ich gut. 


    Wie ich gesehen habe, gibt es noch weitere Bücher der Reihe, die ich sicher auch noch lesen werde. 

  5. Cover des Buches The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume (ISBN: 9783423761208)
    Libba Bray

    The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume

     (57)
    Aktuelle Rezension von: EasyPeasyBooks

    Worum geht’s?

    Nachdem Evie und Jacob einen Serienkiller zur Strecke gebracht haben, ging Evie mit ihrer Divinergabe an die Öffentlichkeit. Jetzt steht sie im Fokus mit ihrer eignen Radiosendung, bei der sie den Zuschauern vor Ort aus ihren Gegenständen die Intimsten Geheimnisse entlockt. Gleichzeitig steht sie immer noch im Clinch mit ihrem Onkel Will.

    Während Evie sich nun auf ihre Karriere konzentriert, sucht Sam weiterhin nach seiner Mutter und kommt immer wieder zu Evie, in der Hoffnung, dass sie ihm durch ihre Fähigkeit helfen kann.

    Während die beiden ihrer eigenen Sachen nachgehen, breitet sich in New York eine böse Schlafkrankheit aus, die jeden Arzt vor eine große Frage stellt: Woher kommt sie? Es gibt keine medizinische Ursache, sondern eine Art Geist hält die Menschen in ihrem Traum fest. Die einzigen, die diese Menschen befreien können sind Henry – der beste Freund von Theta – und Ling, die beide Traumwandeln können. Aber was sie dort in ihren Träumen erleben, wünscht sich keiner.

    „ ‚Verzeihung, aber sind Sie nicht Sam und Evie?‘ Evie drehte sich um. Eine junge Frau mit Blumenhut strahlte sie hingerissen an. ‚Erwischt!‘, sagte Evie voller Stolz. Der Frau verschlug es der Atem. ‚Ich liebe Ihre Sendung! Oh, meinen Sie, ich könnte vielleicht ein Autogramm für meine Mutter von Ihnen bekommen?‘“

    S.345, The Diviners – die dunklen Schatten der Träume, dtv.

    Wie wars?

    Der zweite Teil der Diviner Reihe war richtig gut. Die Geschichte kommt viel schneller in Fahrt, als im letzten Teil. Aber weil es das zweite Buch der Reihe ist, kennt man die Charaktere natürlich zum Teil schon und wird von ihnen direkt in die Geschichte mit reingezogen. Wie schon im letzten Teil kommt zu Beginn wieder eine Einführung ohne Protagonisten oder den bekannten Figuren, um den Leser darauf vorzubereiten, worum es gehen wird. Denn so weiß der Leser viel mehr, als die Figuren. So macht das Lesen direkt nochmal mehr Spaß.

    Es werden neben den bestehenden Charakteren wie Evie, Henry, Theta, Mabel, Sam und Jacob auch ein paar neue eingeführt wie Ling und Louis, der wiederum Henrys alte Liebe ist. Und Henry steht diesmal auch im Mittelpunkt der ganzen Erzählung. Evie ist noch in Nebenhandlungen öfter zu finden, ebenso wie Mabel, Theta und alle anderen, aber der Fokus liegt eindeutig auf Henry und seiner Diviner Fähigkeit. Fand ich ehrlich gesagt am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber als Evie dann immer verzogener durch ihren Erfolg wird, ist Henry eine wundervolle Abwechslung.

    Er ist sympathisch, man lernt viel über seine Gefühlswelt und vor allem über seine Diviner Fähigkeit. Auch Ling steht somit im Mittelpunkt der ganzen Geschichte, da sie nicht nur eine neue Traumwandlerin ist, sondern auch mitten im Stadtteil, indem die Schlafkrankheit ausgebrochen ist. Auch über sie erfährt der Leser schon richtig viel und das ist wirklich cool, weil es so aussieht, als ob sie nun dazu gehört. Sowohl zur gesamten Geschichte als auch zu den Divinern um Henry und Evie.

    Trotzdem hat jeder der anderen Charaktere nebenbei auch noch seine eigene Geschichte, über die man auch als Leser mehr erfährt. Man erfährt auch weiterhin nochmal einiges über die Charaktere und das fand ich persönlich auch richtig schön. Die Charaktere bekommen somit noch mehr tiefe.

    Mir hat die Geschichte wirklich super gefallen, weil Henry und Ling eine erfrischende Abwechslung war. Die Story an sich geht auch richtig schön weiter und man kann sich am Ende des Buches schon mal darauf einstellen, dass das nächste Buch ganz schön krass werden wird. Dieses Buch war definitiv kein Mittelteil!

    Es kommen zum Glück auch noch zwei Bücher in der Reihe!

    Fazit

    Wer das erste Buch nur so lala fand, sollte dem zweiten auf jeden Fall eine Chance geben! Tolles Buch, mit noch tolleren Charakteren.

  6. Cover des Buches Das Geheimnis der Themse (ISBN: 9783453360716)
    Susanne Goga

    Das Geheimnis der Themse

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Mel3003

    Der Roman entführt einen in das magische London im 19. Jahrhundert. Wer London liebt und sich für Geheimgesellschaften, magische Elemente und Detektivgeschichten interessiert, wird diese Geschichte lieben. Sie ist kurzweilig und abwechslungsreich geschrieben. Mir gefiel insbesondere auch die moderne Darstellung der Hauptperson Charlotte. Die Kinderlosigkeit von Tom und Charlotte ist ein weiteres Element, das Abwechslung in die Geschichte bringt.

  7. Cover des Buches Der Tote vom Zentralfriedhof (ISBN: 9783442480692)
    Beate Maxian

    Der Tote vom Zentralfriedhof

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Der Tote vom Zentralfriedhof" ist der vierte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Bei Recherchen zu ihrer neuen Serie "Mystisches Wien" erhofft sich die Journalistin Sarah Pauli wichtige Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzmann. Doch zu einem geplanten Treffen erscheint diese nicht. Als auch noch der Sarg des Onkels von Erika aus einem Mausoleum im Wiener Zentralfriedhof entwendet wird, kann Sarah nicht mehr nur an Zufälle glauben. Ihre Neugier und ihr detektivischer Spürsinn ist geweckt. Auch diesmal wählt die Autorin mit dem Zentralfriedhof einen bekannten Wiener Ort, um ihre Geschichte darum zu erzählen. Geschickt werden dabei für den Leser Mystik und Okkultes mit eingewoben, so dass ein stimmiger Krimi entsteht. Die Protagonistin und ihr Umfeld wirken dabei wieder sympathisch und angenehm. Obwohl dieser Krimi nicht immer am Spannungslimit fährt, gefällt er mir trotzdem gut. Er liest sich flüssig und ist auch wieder mit dem nötigen Lokalkolorit gewürzt. Ein weiterer gut erzählter Fall aus dieser Reihe, von der ich sicherlich noch weitere Bände lesen werde.
  8. Cover des Buches Liv, Forever (ISBN: 9783407747365)
    Amy Talkington

    Liv, Forever

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liv ist tot, hinterrücks ermordet. Dabei hatte sie sich das Schuljahr am neuen Internat ganz anders vorgestellt. Wer steckt hinter ihrem Mord? Liv versucht dem Geheimnis von Wicked Hall auf die Schliche zu kommen und dabei ist sie nicht allein.

    Das Cover ist absolut wunderschön. Nachdem ich dann noch den Klappentext gelesen hatte, war es um mich geschehen. Die Atmosphäre ist düster und mystisch und mir gefallen die Zwischenkapitel der anderen Mädchen, die wichtige Hintergrundinfos liefern. Ein sehr gefühlvolles Buch, welches sich locker und leicht durchlesen lässt. Es passt wunderbar in die Genres Fantasy und Jugendbuch. Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Potential für eine eventuelle Fortsetzung.

    Eine geheimnisvolle Geschichte über ein wundersames Internat, Geister und einer Liebe, die über den Tod hinausgeht.

  9. Cover des Buches Unser Teil der Nacht (ISBN: 9783608501612)
    Mariana Enriquez

    Unser Teil der Nacht

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Claddy

    Argentinien, 1981. Ein Mann ist unterwegs, Juan, an seiner Seite Gaspar, der sechsjährige Sohn. Offenbar sind sie auf der Flucht, es gilt, den Sohn vor einer übermächtigen Gefahr zu schützen.

    Anhand dieser Ausgangssituation müssen Zusammenhänge erarbeitet werden, Stück für Stück, mit unendlich vielen Wiederholungen, die den seelischen Ausnahmezustand des Protagonisten widerspiegelt. Das ist so spannend wie mühsam und bleibt diffus unbefriedigend aufgrund fortwährender Andeutungen, die zunächst unerklärt bleiben.

    In weiteren Kapiteln wird aus jeweils anderen Blickwinkeln erzählt. Ganz allmählich fügt sich aus Fragmenten ein brüchiges Konstrukt, durch welches man sich einer Familie annähert, die über Jahrzehnte hinweg ohne Skrupel Macht und Besitz zu mehren verstand. In dunkelster Weise verknüpft sie sich mit anderen zu einem Orden, um einem Kult zu huldigen, der blutiger und grausamer nicht sein könnte.

    Eingebettet ist dies in die Geschichte Argentiniens, gerade die Jahre der Militärherrschaft geben einen besonders fruchtbaren Boden für sämtliche Ungeheuerlichkeiten. 

    Mariana Enriquez zieht sprachlich viele Register. Ungestüm, kraftvoll, überwältigend mischt sie Magie mit Fakten, wandelt Unerklärtes in Unerklärliches. Sie kreiert eine Chimäre von Tatsächlichem und Übernatürlichem und fesselt ihre Leser an einen verfremdeten Ort, ohne Chance auf Orientierung.

    Mittendrin immer wieder Auswüchse von unvorstellbaren Grausamkeiten, oft von beiläufiger Selbstverständlichkeit, die erschrecken, verstören, verfolgen. Auch hier irritiert die gegenseitige Durchdringung von Fiktion und Realität, die jeden Schutzschild unterläuft und Grenzen des Erträglichen auslotet. 

    Legt man das beliebte Kriterium an, nach welchem ein Buch dann ein gutes ist, wenn es unvergessen bleibt, so wird „Unser Teil der Nacht“ sicher in die Kategorie hervorragender Bücher einzuordnen sein. Doch um welchen Preis? Man wird noch lange, lange nach der Lektüre den schweren Schatten des Romans mit sich herum schleppen und ihn nur allmählich, wenn überhaupt, abstreifen können.


  10. Cover des Buches Muttertag (ISBN: 9783847906100)
    André Mumot

    Muttertag

     (57)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Vorab: ich mag bestimmte Genres nicht. Bei mir kommt alles nicht gut weg, was nicht mehr in der Realität verortbar ist, Fantasy, S/F. Die Ablehnung begann in früher Kindheit bei Alice im Wunderland und Pippi Langstrumpf – ein Mädchen kann Pferde heben, ganz bestimmt (es ist ja soooo viel realistischer, dass die von mir geliebten Fünf Freunde Verbrecher jagen, soll hier auch nur meine Präferenzen erklären). Es gibt wenige Ausnahmen, „alternative History“ geht gelegentlich, Dystopien ganz selten. Etwa an der Schwelle trennte ich mich innerlich vom Buch – es wäre vielleicht am ehesten in der Sparte Gothic einzusortieren, neben Frankenstein. Dazu gibt es Anklänge von Verschwörungsthriller, lange Zeit hielt ich es aber nur für „irgendwas mit Spannung“. http://www.lovelybooks.de/autor/Andrew-Michael-Hurley/Loney-1239357954-w/rezension/1319287548/, das ging so in der Richtung.


    Die Hauptfigur scheint mir der sechzehnjährige Philip Steinert zu sein, der wieder einmal mit seiner Mutter Susanne, frisch verheiratete, noch frischer getrennte Rheinberger umziehen „durfte“, zu ihrem Onkel, wie sie immer umziehen, wenn die Vorstellungen der Mutter an der Realität mit neuen Männern, neuen Wohnorten und neuen Jobs zerbrachen. Einziger Lichtblick ist die neue Mitschülerin Caro, doch was hilft das, wenn man plötzlich auf der Flucht ist vor etwas, was man gar nicht so richtig einordnen kann?

    Ich habe selten so viel mitgeschrieben, um den Überblick nicht zu verlieren bei den vielen Handlungssträngen. Bemerkenswert, wie der Autor das zusammenführte – wenn ich in andere Rezensionen blicke, war das einigen Lesern zu viel, für mich jedoch glatte 5 Sterne wert, wenn auch zeitaufwendig. Da gibt es jemanden, der den Onkel beobachtet – oder den Neffen? Oder beide? Und ist es wirklich nur eine Gruppe von Beobachtern?
    Dazu gibt es den wichtigen Handlungsstrang um das Mädchen, bei dem vor allem irritiert, wann und wo er angelegt ist, wer dort gut und wer böse ist. Bei Morten hatte ich den Handlungsstrang früh als beendet angesehen – siehe da, man sollte immer Geduld haben. Und das war es noch längst nicht.

    Das ist alles auch deswegen nicht so einfach, weil etliche Personen unter mehreren Bezeichnungen laufen, Dezember, der Glatzköpfige, der Biber, einige dabei wohl auch mit doppeltem Spiel. Letztlich läuft alles hinein in eine Sektenwelt, ich sollte eher sagen, in etwas okkultes, mystisches, im Übernatürlichen. Mehr kann man nicht erzählen, ohne zu spoilern, es geht um eine alte Geschichte, um Inkompetenz, um Vertuschung, um alte Seilschaften, alte Pläne, die rücksichtslos umgesetzt werden sollen.

    Auf dem Weg dahin wurde es mir im letzten Drittel etwas zu langgezogen, dann gefiel mir alles geballt auf mich hereindrängende Übersinnliche ganz und gar nicht. Gut geschrieben aber war es und in sich stimmig, inklusive einem Hammer von Ende, wenn man sich denn mal auf diese Welt (wenn auch widerwillig) einlässt.

    3 1/2 Sterne. Notgedrungen hier als 4, weil 3 dem Ganzen nicht gerecht wird.


  11. Cover des Buches Anna im blutroten Kleid (ISBN: 9783453314191)
    Kendare Blake

    Anna im blutroten Kleid

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Der Vater von Cas Lowood war ein Geisterjäger, immer wieder reiste er in fremde Städte um dort die Geister zu verjagen. Doch nun ist er tot und Cas hat die Rolle seines Vaters übernommen. 


    Cas macht sich mehrmals im Jahr, gemeinsam mit seiner Mutter - einer Hexe, auf den Weg in die unterschiedlichsten Städte, um diese von Geistern zu befreien. Natürlich ist dies nie ganz ungefährlich. Doch Cas liebt es den Geistern hinterher zu jagen.


    Als Cas von Anna im blutroten Kleid hört, steht dieser Geist als nächstes auf seiner Liste.


    Doch Anna ist ganz anders als die Geister, die Cas vorher vertrieben hat. Sie scheint stärker und unbesiegbar zu sein. Irgendetwas an Anna zieht Cas förmlich an. Er kann sich von ihr einfach nicht lösen. Anna ist und bleibt ein Geist und Cas weiß, dass er dies früher oder später einsehen muss.


    Es scheint so als wäre Thunder Bay verflucht. Denn nicht nur Anna spuckt dort. Plötzlich taucht ein weiter Geist auf, auch dieser hat große Kräfte. Als Cas erfährt wer der Geist ist, begibt er sich in große Gefahr. Doch Cas hat mit ihm noch eine Rechnung offen, die er begleichen möchte.


    Der Roman "Anna im blutroten Kleid" von Kendare Blake hat mir sehr gut gefallen.


    Das Buch lässt sich, durch die einfach gehaltene Schreibweiße, schnell und flüssig lesen. Man verschlingt es förmlich.


    Cas ist mir richtig ans Herz gewachsen. Irgendwie mochte ich ihn von Anfang an und konnte es kaum erwarten mehr über sein Leben und seine Geisterjagt zu erfahren.


    Die Geschichte war spannend und wurde von Kapitel zu Kapitel aufregender. Ich wollte das Buch nie aus der Hand legen und hätte es am liebsten innerhalb von wenigen Stunden sofort gelesen.


    Für mich persönlich ein schöner Fantasy-Roman, den ich nur weiter empfehlen kann.


  12. Cover des Buches Im tiefen Wald (ISBN: 9783453528826)
    Adam Nevill

    Im tiefen Wald

     (67)
    Aktuelle Rezension von: _Nicole_

    Mit dem Stil des Autors musste ich anfänglich ein wenig warm werden. Zu Beginn des Buches häufen sich unschöne Wiederholungen, dies legt sich jedoch mit der Zeit und sorgt für einen flüssigen und angenehmen Lesefluss.

    Die erste Hälfte des Buches gefiel mir richtig gut. Ich liebe Wälder und vor allem die spukige Seite daran :D Drei Männer unternehmen eine Wanderung und fühlen sich schon bald verfolgt. Außerdem finden sie ausgeweidete Kadaver an Bäumen hängend und werden von Albträumen heimgesucht. Was auch immer sie verfolgt, ist kein Mensch.

    Ab ca. der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann eine ganz neue Wendung. Dieser Teil gefiel mir leider weniger gut. Ich werde nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern müsste.

    Alles in allem ist Tief im Wald ein toller Horror-Thriller, den ich empfehlen kann :)



  13. Cover des Buches Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele (ISBN: 9783492504003)
    Eva-Isabel Schmid

    Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwiesel

    Basel. Die Zeit der Reformation. Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, mittendrin.

    Als junger aufstrebender Medizinstudent darf er gemeinsam mit seinem Kommilitonen Casper Leichen sezieren. Ziel ist es, die Existenz der menschlichen Seele zu beweisen. Mit der Ernennung eines neuen Bischofs wird es für Paracelsus ungemütlich, denn das Sezieren ist nicht mehr gewünscht, schlimmer noch, verboten.

    Während sich sein Freund Caspar dem Studium widmet, driftet Theo in okkulte Riten ab, um seine Fragen nach der unsterblichen Seele beantworten zu können.

    Wird er darauf eine Antwort finden?

    Interessanter als die Hauptfigur selbst sind die Nebencharaktere und ihr Handeln in der Zeit der Reformation. Ich mag Caspar, Margret, Laurencz und Jacob. Meine absolute Lieblingsfigur ist eindeutig Mina Burri.

    Paracelsus auf der Suche nach der unsterblichen Seele war mein erster historischer Roman, den ich gelesen habe. Da es sich um eine Dilogie handelt, steht Teil 2 bereits auf meiner Leseliste.

  14. Cover des Buches Luzerner Totentanz (ISBN: 9783740801939)
    Monika Mansour

    Luzerner Totentanz

     (28)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Cem Cengiz, Band 4: Heiligabend – ein Abend der Besinnung und Ruhe? Nicht für Ermittler Cem Cengiz, denn im Luzerner Männliturm wurde ein kleines Kind, als Engel verkleidet, schlafend vorgefunden. Es wurde entführt, angeblich von der Sträggele, einer Sagenfigur. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren, doch schon schlägt die Sträggele erneut zu. In den Medien verbreitet sich die Story im Lauffeuer – und eine öffentliche Jagd auf die Hexe beginnt…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem lodernden Feuer – gefällt mir.

    Dies ist Band 4 um den Ermittler Cem Cengiz. Dieser Band ist auch ohne das Wissen aus den Vorgängerbänden zu lesen, aber ich würde trotzdem mit Band 1 beginnen (oder zumindest nach diesem Band mit den ersten drei Episoden „nachsitzen“). Aufgrund dreifacher 5-Sterne-Bewertung habe ich hohe Erwartungen an das Buch. Und? Die Autorin hat es erneut geschafft, diese zu erfüllen. Doch nun der Reihe nach…

    Der Prolog war schon sehr beklemmend: ein Mädchen, das offensichtlich Mobbingopfer wurde, weiss keinen Ausweg mehr aus seinem Leiden, als den Tod – dann wäre sie ein Engel und flöge dem Himmel entgegen.

    Dem Kind, das im Männliturm gefunden wurde, wurden ominöse Symbole auf den Bauch gemalt. Und was sollten die Zeichen an der Wand? Und das Blut? Cem Cengiz kann mit diesen Hinweisen vorerst nichts anfangen. Er erhält unerwartet Hilfe von einem Journalisten, Marius van Roijen. Er kennt sich gut in diesen Bereich aus: Hexen, Sagen, Luzerner Geschichte. Cem ist in Sachen Luzerner Geschichte entschuldigt, da er ja nur ein zugezogener Zürcher ist. Er erfährt von Marius, dass die Sträggele ein wildes Weib, eine übermütige Jungfer sei, die auf ihrem Ross durch die Wälder jagte und in den Adventsnächten ungezogene Mädchen aus den Häusern entführte. Okay, eine Sagenfigur aus dem Mittelalter – was hat die mit dem Heute zu tun? Und woher hat Marius eigentlich so schnell Wind von der Sache bekommen?
    In dieser Geschichte gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit Barbara Amato, Cems Chefin. Sie ist in Trauer um ihren heimlichen Geliebten und Boss Rolf Wymann, der bei seinem letzten Einsatz ums Leben kam. Sie fragt sich, wieso sie nie offiziell zu dieser Beziehung stehen konnte. Nun ist es zu spät. Da sie sich nicht dazu entschliessen kann, seine Nachfolge im Job zu übernehmen, kommt eine andere Kandidatur zum Zug: Susanne Oggenfuss. Gleich beim ersten Treffen wird klar, dass die beiden nicht auf der gleichen Wellenlänge sind. Auch Lila, Cems Freundin, ist wieder mit dabei (ich bin nach wie vor kein Fan von ihr) und Eva, die Staatsanwältin.

    Was die Hexenjagd im Mittelalter war, ist Mobbing heute; früher der echte Pranger, heute der virtuelle im World Wide Web. Ein eindrücklicher Krimi – absolut wohlverdiente 5 Sterne. Ich freue mich auf Band 5.
  15. Cover des Buches Wen der Rabe ruft (ISBN: 9783426528983)
    Maggie Stiefvater

    Wen der Rabe ruft

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Der erste Band der beliebten Raven-Boys-Reihe der internationalen Bestseller-Autorin Maggie Stiefvater.

    Jedes Jahr steht Blue Sargent neben ihrer hellseherisch begabten Mutter, während die Geister derer vorbeiziehen, die im kommenden Jahr sterben werden. Blue selbst sieht sie nie – bis zu diesem Jahr, als ein Junge aus der Dunkelheit auftaucht und sie anspricht.

    Sein Name ist Gansey, und Blue findet bald heraus, dass er ein “Raven Boy” ist – ein reicher Schüler von Aglionby, der örtlichen Privatschule. Eigentlich hält Blue sich von Aglionby fern, denn Raven Boys bedeuten nichts als Ärger. Und Gansey ist nicht allein: Gemeinsam mit Adam, dem Stipendiaten, der sich über die Privilegien um ihn herum ärgert; Ronan, dessen Emotionen von Wut bis Verzweiflung reichen; und Noah, dem schweigsamen Beobachter, der vieles bemerkt, aber wenig sagt, ist er auf einer geheimen Queste.

    Solange sie sich erinnern kann, wurde Blue gewarnt, dass sie den Tod ihrer wahren Liebe herbeiführen wird. Sie dachte nie, dass sie sich verlieben würde. Aber jetzt, als sie in die geheimnisvolle Welt der Raven Boys gerät, ist sie sich nicht mehr so sicher.

    Meine Meinung:

    Als ich den Klappentext des Buchs gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich diese Geschichte lesen muss. Allerdings muss ich sagen, dass ich zunächst von der Geschichte ziemlich enttäuscht war. Der Beginn ist ziemlich komplex und verwirrend, dazu kommen die vielen verschiedenen Charaktere, die man erstmal einordnen muss. Man muss aber auch sagen, diese Reihe besteht aus vier Bänden und muss sich eben erstmal aufbauen. In diesem Fall durchhalten lohnt sich! Hat man sich erstmal einen Überblick verschafft, fängt die Geschichte an, spannend zu werden. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.

    Zu den Charakteren:

    Wir haben Gansey den Anführer der „Raven-Boys“, einer Gruppe von Jungen einer noblen Privatschule. Gansey zeichnet sich durch seine gestochene Ausdrucksweise aus. Dadurch wirkt er manchmal etwas arrogant und überheblich, ist aber prinzipiell gar nicht, er weiß es nur nicht besser. Dann haben wir noch Adam, er unterscheidet sich von den jungen in der Gruppe insofern das er nicht aus einer reichen Familie stammt. Er hat ein Teilstipendium für die Aglionby und muss für den Rest seines Schulgeldes hart arbeiten. Außerdem gehören noch Ronan und Noah zu der Gruppe. Ronan bleibt durch sein rebellisches Verhalten und seine ständige schlechte Laune in Erinnerung. Er schwänzt die Schule und gerät sehr häufig in Konflikte mit anderen. Am schwersten bleibt einem Noah in Erinnerung. Ich glaube erst ab der Hälfte der Geschichte ist mir überhaupt aufgefallen, dass er existiert. Er ist ein ziemlich blasser Charakter, der nicht viel sagt und über den man nicht viel erfährt. Aber auch er hat seine Daseinsberechtigung, deshalb möchte ich an dieser Stella auch noch nicht zu viel über ihn verraten. Dann gibt es noch Blue Sargent, die Protagonistin der Geschichte. Sie kommt aus einer sehr außergewöhnlichen Familie. Zum einen besteht ihre Familie nur aus Frauen und zum anderen sind alle in ihrer Familie Wahrsager. Nur Blue selbst ausgenommen. Ihre Familie ist ziemlich besonders und wenn man erstmal ihre Tanten auseinanderhalten kann, ist es ein Vergnügen ihren Gesprächen zu folgen.

    Fazit:

    Bei diesem Buch lohnt es sich einfach durchzuhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sich die Geschichte zu einem spannenden Abenteuer. Der zweite Band liegt bei mir schon bereit.

  16. Cover des Buches Der Schatten des Bösen (ISBN: 9783442488735)
    Sharon Bolton

    Der Schatten des Bösen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: FinJa

    Das Werk kommt in puncto Storyplot/aufbau und Spannung nicht an die anderen Bücher (Todesopfer, Schlangenhaus) heran, die ich bisher von der äußerst fähigen Sharon Bolton gelesen habe. Das Ende kam zu abrupt und einige (logische) Lücken blieben ebenfalls - was wohl zum Lesen des weiteren Teils der Florence Lovelady-Serie anregen soll.
    Dennoch gute Unterhaltung und interessante Einblicke in die Arbeitswelt einer Frau in den 60-er Jahren (es ist sicher alles andere als einfach gewesen, die zementenen patriarchalen Strukturen aufzubrechen, einen Rock tragen zu müssen, nicht ernst genommen bzw. zum Sündenbock gemacht zu werden).



  17. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.041)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Gesichte, meisterhaft recherchiert und erzählt. Für mich war es ein guter Nachfolger vom Da Vinci Code- aber konnte nicht ganz mithalten. 

    Eine Schnitzeljagd die etwas schnell in der Abfolge erzählt wird. Manchmal hätte es etwas ruhiger beschrieben werden können. 

  18. Cover des Buches Drood (ISBN: 9783453408067)
    Dan Simmons

    Drood

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Deni_liest

    London, im 19. Jahrhundert. Bei einem Eisenbahnunglück sterben viele Menschen. Zu den Überlebenden zählt der damals schon weltberühmte Charles Dickens. Das Erlebte verändert ihn – plötzlich sucht er fanatisch nach einem Mann namens "Drood". Jenem entstellten Fremden, dem er begegnet ist, als Dickens versucht hat, seinen Mitreisenden zu helfen. Gemeinsam mit einem Kollegen Wilkie Collins begibt er sich bei seiner Suche in die Abgründe Londons. Aber ist "Drood" überhaupt ein tatsächlich existierender Mensch? Angeregt von Dickens will auch Collins wissen, was es mit Mr. Drood auf sich hat.  Dabei verliert er sich in Wahn und Drogensucht und begegnet einem eigenen imaginären Doppelgänger.

    Der Roman erweckt das viktorianische London wieder zum Leben – mit einer Detailbesessenheit, die Dickens gefallen hätte. Ich habe mich wirklich ins schaurig-diffuse Licht der Gaslaternen versetzt gefühlt. Dem Autoren gelang es nicht nur eine starke, düstere Atmosphäre zu kreieren, sondern  trotz der Schauerroman-Elemente eine absolut schlüssige Entwicklung der Handlung. Ich habe mich  jederzeit bestens unterhalten geführt. 

    Nebeneffekt: Das Buch hat mich außerdem dazu gebracht, mich näher mit Dickens Zeitgenossen und Kollegen Wilkie Collins zu befassen, der heute als Autor beinahe unbekannt ist. Gerade habe ich angefangen, sein Buch "Basil" zu lesen, dass mir sehr gut gefällt. 



  19. Cover des Buches Die Schattenträumerin (ISBN: 9783522502702)
    Janine Wilk

    Die Schattenträumerin

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Buchfluestererblog

    In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen - und Francesca träumt: immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken - und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt...


    Fazit:

    Ducrh Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und das Cover und der Klappentext gefielen mir auf Anhieb richtig gut. Also ab damit in den Einkaufswagen und auf eine tolle Geschichte freuen.

    Von der Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen, daher wusste ich nichts über den Schreibstil. Doch dieser war wirklich gut. klar und leicht verständlich. Es gab keinerlei Stolperfallen und deswegen konnte ich die Geschichte von der ersten Seite an genießen.

    Die ersten Kapitel verliefen allerdings schleppend, doch nach einigen Seiten nahm die Story rirchtig Fahrt auf und wurde wirklich spannend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Francesca, der letzten Nachfahrin mit dem Namen de Medici. Dies macht sie zu etwas ganz besonderem - aber auch zur Zielscheibe eines ganz speziellen Dämons. Nach ausgiebiger Recherche stellt sich heraus, dass nur sie den Untergang von Venedig verhindern kann. Doch wie soll sie das anstellen? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


    Steffi G.

  20. Cover des Buches Erzengel (ISBN: 9783462051377)
    Voosen | Danielsson

    Erzengel

     (34)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Nyström und Forss, Band 6: Der neuste Fall für Kommissarin Ingrid Nyström und ihre Mitarbeiter führt sie weit in die Vergangenheit zurück. Sie rollen einen vermeintlich gelösten Fall zu Beginn der 1990er-Jahre auf: Hat Fredrik Sidenvall, der als Hauptverdächtiger des sechsfachen Mordes an Mitgliedern einer Heavy-Metal-Band galt, tatsächlich Suizid begangen? Lange verschollene Akten lassen Zweifel aufkommen…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover hinter dem Buchtitel ein Käfer – gibt es einen Käfer, der Erzengel heisst? Das Cover hat grossen Reihen-Wiedererkennungswert.

    Dies ist Band 6 der Reihe; er lässt sich ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. Der Blickwinkel ändert in jedem Kapitel: Mal ist es aus Sicht der Chefin, dann aus Sicht von Stina Forss oder anderen Personen – wie gewohnt sehr lebhaft, aber auch sehr komplex. Der Prolog ist beklemmend – auch das bin ich ja bereits von den Vorgängerbänden gewohnt. Das Rätselraten fängt an…

    Der Vorgänger der Rechtsmedizinerin Ann-Vivika Kimsel ist verstorben. Seine Witwe lässt Kimsel geschäftliche Unterlagen zukommen, die ihr Mann zu Hause aufbewahrt hat, obwohl er bereits seit vielen Jahren emeritiert war. Kimsel kann die Dokumente nicht einfach ins Archiv geben, sie will wissen, um welche Fälle es geht. Bei einem Fall stösst sie auf Ungereimtheiten, die sie – obwohl der Fall bald vor dreissig Jahren passierte – nicht einfach auf sich beruhen lassen kann. Das Team um Ingrid Nyström kriegt alle Hände voll zu tun. Die „altbekannten“ Teammitglieder sind immer noch dabei und zudem kehrt Anette Hultin aus dem Mutterschaftsurlaub zurück. Es wird entschieden, die Leiche von Sidenvall zu exhumieren. Doch grosse Überraschung: das Grab ist leer! Einer der Polizisten von Ingrids Team postet diese Nachricht in den Social Media – er hat keine Sekunde darüber nachgedacht, was dann passieren würde. Ingrid muss ihn strafversetzen, was ihn zu Tode betrübt. Doch er will in der ihm zugewiesenen Abteilung seine beste Arbeit leisten, schliesslich ist er Polizist mit Leib und Seele. Der neu erwachte Enthusiasmus kostet ihn fast das Leben.
    Die Ermittlungen stehen noch am Anfang als ein Fund von menschlichen Überresten vermeldet wird. Gemäss Rechtsmedizin muss dieser Mensch ebenfalls Anfang der 1990er-Jahre verstorben sein. Wer war er? Gibt es einen Zusammenhang mit Sidenvall?

    White Metal, Death Metal, Black Metal, Bands "Flamethrower" und „Mayhem”, Satanismus, Okkultismus, Glaube, Wahn, Social Media, Gier, Erpressung – sehr viele behandelte Stichworte. Die Einschübe von einer lange unbekannten Person, die satanische Ansichten vertritt, waren sehr beunruhigend (um es diplomatisch auszudrücken).

    Fazit: Wie gewohnt ein Pageturner mit sehr detaillierten Beschreibungen. Die Autoren haben es geschafft, sehr viele verwirrende Fährten zu legen. Die Anzahl Protagonisten war eine riesige Herausforderung (wie die Länge meiner Auflistung zeigt). Von mir gibt es 5 Sterne und nun brauche ich eine etwas leichtere Lektüre zur Entspannung.

  21. Cover des Buches Cult - Spiel der Toten (ISBN: 9783426500323)
    Douglas Preston

    Cult - Spiel der Toten

     (145)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Douglas Preston/Lincoln Child – Cult, 9 Spiel der Toten


    Der Journalist und langjähriger Freund von Pendergast und D´Agosta ist tot. Ermordet. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Ritualmord aus. Das Kuriose daran: Vor einer Woche ist der Nachbar Colin Fearing ertrunken aufgefunden worden, aber die Überwachungskameras zeigen ganz eindeutig das er Smithback ermordet hat. Zombie? Voodoo? Special Agent Pendergast und Detective D´Agosta ermitteln auf eigene Faust und holen sich Hilfe von Pendergasts Mentor, der sich mit historischen, okkulten Glaubensgemeinschaften auskennt. Gibt es wirklich Zombies?

    Der Verdacht scheint sich zu bestätigen denn in einem Vorort von New York lebt eine Sekte, die Tieropfer darbringt. Schon bald taucht die nächste Leiche auf und die Ermittler haben alle Hände voll zu tun.


    „Cult – Spiel der Toten“ ist der neunte Band aus der Pendergast-Reihe aus der Feder von Douglas Preston und Lincoln Child und wie immer konnte mich der Thriller überhaupt nicht loslassen und hat mich sofort abgeholt. Die mystische Note, der unterschwellige Grusel, die temporeiche, spannende Handlung und nicht zuletzt der erste Schockmoment, nämlich Smithbacks Tod, haben dafür gesorgt, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte.

    Natürlich war ich geschockt und habe gedacht, wie können die beiden Autoren eine so beliebte Figur aus dem Rennen nehmen? Vielleicht gibt es eine Lösung? Vielleicht haben die beiden Autoren sich ein Hintertürchen offen gehalten. Ich bin auf jeden Fall neugierig gewesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


    Wie nicht anders zu erwarten waren sämtliche Charaktere detailliert und lebendig ausgearbeitet. Hinter das Geheimnis von Pendergast bin ich immer noch nicht gekommen. Der Special Agent ist sympathisch, aber geheimnisvoll. Manchmal zweifel ich daran, ob er tatsächlich ein normaler Mensch ist. Auf jeden Fall ist er vielseitig und ich hoffe doch sehr, irgendwann hinter das Geheimnis dieses Mannes zu kommen.

    D´Agasta wie er leibt und lebt. Wir wissen ja, dass seine Beziehung zu Hayward in die Brüche gegangen ist und das er sie vermisst, sie aber nicht über Vinnys Verhalten hinwegsehen und schon gar nicht gutheißen kann, das er wieder mal mit Pendergast auf eigene Faust ermittelt. Ist also ganz sicher nicht einfach und bietet jede Menge Konfliktpotenzial.

    Nora Kelly ist ebenfalls wieder mit dabei, diesmal als Witwe. Ich bin immer noch total geschockt. Sie wirkt in vielen Situationen distanziert, aber wie könnte sie auch nicht?


    Die Schauplätze sind zahlreich und vielseitig ausgearbeitet. Das Autorenduo hat sich wieder eine komplexe Welt mit vielen Geheimnissen, Irrwegen, Stolpersteinen und Fallen ausgedacht.

    Der Thriller ist durchweg auf hohem Niveau spannend und bietet sowohl Grusel als auch Spannung. Die mystische Komponente, die sich auch in diesem Thriller wiederfindet, ist sehr gelungen und unterscheidet sich von vielen seiner Artgenossen.

    Ich habe mich wieder super unterhalten gefühlt, der Thriller ist kurzweilig und temporeich, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und absolut empfehlenswert.


    Das Cover ist wieder einmal ein Hingucker und gefällt mir sehr gut.


    Fazit: hochspannender, gruseliger und mystisch angehauchter Thriller, der mich absolut begeistert hat. 5 Sterne

  22. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.856)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Dieses Buch musste ich in meiner Schulzeit lesen und als ich es vor einiger Zeit im Bücherschrank entdeckt habe, musste ich es sofort mitnehmen. Beim Lesen wurde ich wieder in die 7. Klasse zurückversetzt und es kamen viele schöne Kindheitserinnerungen hoch.

    Die Geschichte um Krabat und die Müllersjungen hat mich auch als Erwachsene noch begeistert. Die Mischung aus Magie, Freundschaft und Liebe gefällt mir sehr gut. Neben Krabat sind mir auch Tonda und Juro sehr ans Herz gewachsen.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Der Club Dumas (ISBN: 9783458362494)
    Arturo Pérez-Reverte

    Der Club Dumas

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Anita27a



    Ein Roman der es verstand mich phasenweise zu fesseln, aber auch gewaltige Längen hatte und ein Ende das mich etwas ratlos zurück lässt.

    Ohne den Film "Die neun Pforten " zu kennen, nahm ich mir aus meinem SuB das Buch "Der Club Dumas " von Arturo Perez-Reverte zu lesen vor. Der Klappentext versprach ein mysteriöses Krimierlebnis vor bibliophilem Hintergrund.
    Tatsächlich gab es bereits auf den ersten Seiten einen Toten und einen Hinweis auf einen Text aus der Feder Alexandre Dumas dem Fortsetzungsroman
    " Die drei Musketiere " zugehörig.
    Lucas Corso ein " Bücherjäger" , also jemand der für Geld seinen Auftraggebern kostbare Buchschätze zu besorgen weiß, wird von einem Freund gebeten eben jenen handgeschriebenen Text auf seine Echtheit hin zu überprüfen.
    Parallel hierzu erhält Corso von einem zwielichtigen einflussreichen Antiquar den Auftrag, ein kostbares okkultes Buch von dem es wissentlich nur noch drei Exemplare gibt und nur eines davon original zu sein scheint, mit den übrigen Exemplaren zu vergleichen.
    Corso macht sich also auf den Weg um die Besitzer der beiden anderen Ausgaben aufzusuchen und merkt schon bald, dass er selbst in Gefahr ist.
    Es beginnt eine Verfolgung durch Europa und bald weiss man nicht mehr so genau was real ist und was fiktiv.
    Die beiden Aufträge überschneiden sich und Corso empfindet seine Rolle bald als marionettenähnlich in einem undurchsichtigen Spiel voller Intrigen.

    Eigentlich wäre der Plot recht spannend und phasenweise hat mich das Buch auch zu fesseln verstanden. Die ausschweifenden dazwischengeschobenen Schilderungen, sei es aus der Welt des Buchdrucks oder andere bibliophile Themen betreffend, haben mich in meinem Lesefluss jedoch etwas behindert.
    Es gibt sicher interessierte Leser die gerade diese Passagen an dem Buch sehr schätzen, hierzu gehöre ich nicht.
    Dennoch habe ich nicht aufgegeben. Der Schluss war für mich dann doch überraschend und lässt mich mit einigen offenen Fragen zurück.
    Insgesamt ein phasenweise durchaus spannendes Leseerlebnis voller Mystik, ein bisschen Erotik, ein bisschen Schaudern und das alles vor der Ahnung, dass irgendwie der Teufel seine Finger mit im Spiel hat , oder?

  24. Cover des Buches Blutadler (ISBN: 9783746633206)
    Craig Russell

    Blutadler

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Brutale Serienmorde lösen in Hamburg Entsetzen aus. Selbst für den ermittelnden Kommissar und seine Kollegen sind die Tatorte schockierend, denn die Brutalität der Morde ist kaum zu übertreffen. Alles sieht nach einem alten Wikingerritus aus, dem Blutadler. Die Ermittlungen werden zum Spiel gegen die Zeit, denn die Morde gehen weiter. Und auch die Verstrickung von Bundesnachrichtendienst und Mafia machen die Arbeit nicht einfacher.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgesprochen lebendig und mitreißend, aber durch seine bildhafte Darstellungsweise auch für den Leser nicht ganz Ohne. Die Handlung und die Figuren sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar, auch wenn die politischen Verstrickungen immer größere Ausmaße annahmen. 

    Mein Fazit: Für meinen Geschmack driftet ein sonst spannender Thriller zu sehr in die politischen Wirren ab und nicht alles bleibt glaubhaft, obwohl die reine Polizeiarbeit recht gut recherchiert wird. Schade um einen sonst guten Thriller der gute Spannung hält. Wer sich daran nicht stört, dürfte hier seine Freude haben.

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