Bücher mit dem Tag "old shatterhand"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "old shatterhand" gekennzeichnet haben.

77 Bücher

  1. Cover des Buches Old Surehand. Zweiter Band (ISBN: 9783780215154)
    Karl May

    Old Surehand. Zweiter Band

     (70)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Der in den Gesammelten Werken als "Old Surehand II" bekannte Titel war ursprünglich der Abschlußbalnd einer Trilogie, welche erst nach Karl Mays Tod neu strukturiert wurde. Im ursprünglichen Mittelband dieser Trilogie kommt Old Surehand gar nicht vor, sondern wird lediglich erwähnt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Sammlung mehrer Kurzgeschichten, die durch eine Rahmenhandlung verbunden sind und bereits früher veröffentlicht wurden. Durch die Neubearbeitung wurde aus dem ursprünglichen "Old Surehand II" in den Gesammelten Werken "Kapitän Kaiman" und "Old Surehand III" wurde zum neuen "Old Surehand II".

    Die wesentlichen Teile dieses Romans schrieb May Ende 1896, lediglich das im ursprünglichen "Old Surehand II" angesiedelte Anfangskapitel entstand zwei Jahre früher.

    Der Band schließt an die Ereignisse aus "Old Surehand I" an. Old Wabbles Haß gegen Old Shatterhand hat sich soweit ausgeweitet, daß er mehrere Mordanschläge gegen diesen verübt, auf Grund Old Shatterhands Milde aber immer wieder Gnade erfährt. Auf der Suche nach Old Surehand müssen Old Shatterhand, Winnetou und deren Gefährten den Gesuchten aus der Hand feindlicher Utah-Indianer befreien. Durch mehrere Begegnungen auf dem Weg dorthin erschließt sich Old Shatterhand das Geheimnis um Old Surehands Herkunft immer mehr, doch letzterer bleibt verschlossen und versucht weiterhin auf eigene Faust, seine Angelegenheiten zu regeln. Am Ende klärt sich - natürlich - alles auf, wobei diejenigen, die der Familie Old Surehands Übles antaten, ihre gerechte Strafe finden.

    Die "Old Surehand"-Romene schließen zwar inhaltlich an die Jugenderzählungen (v.a. "Unter Geiern") an, beinhalten aber im Unterschied zu diesen  Mays klares Bekenntnis zu seinem christlichen Weltbild. Etwas befremdlich fand ich die Tatsache, daß der Titelheld nur vergleichsweise selten in Erscheinung tritt. Insgesamt sind die Old-Surehand-Erzählungen  aber durchaus lesenswerte Wildwest-Literatur.


  2. Cover des Buches Durch die Wüste (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211019)
    Karl May

    Durch die Wüste (Taschenbuch)

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Bei diesem Buch war ich sehr gespannt. Denn ich habe als Jugendliche sehr gerne Karl May Romane gelesen, und das ist bis heute geblieben. Darum hat es mich sehr intressiert, ob man Karl May‘s Orient mit magischen Fantasy Elementen kombinieren kann. Und wie ich finde, geht es ohne Probleme. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber so nach und nach verschmilzt es miteinander. Dadurch verliert es aber nicht an Spannung. Sondern ganz im Gegenteil, es wird dadurch sogar noch eine Prise Action hinzugefügt. Und die überraschenden Wendungen machen das Buch erst so richtig intressant.
    Ich würde allen Fantasy Fans empfehlen, das Buch wenigstens mal in die Hand zu nehmen und reinzublättern.
  3. Cover des Buches In den Schluchten des Balkan (ISBN: 9783780215048)
    Karl May

    In den Schluchten des Balkan

     (41)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    4.Teil eines der besten Abenteuerromane. Weiter geht es durch den Balkan und die Schilderung der Geographie und der dort lebenden Menschen ist wie immer sehr plastisch, man kann sich vorstellen warum dort das Pulverfass für den 1. Weltkrieg war.
  4. Cover des Buches In den Kordilleren (ISBN: 9783780215130)
    Karl May

    In den Kordilleren

     (28)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Toller spannender zweiter Teil des Südamerika Abenteuers, mit einer Liebesgeschichte, Kriminalfall und natürlich die Lösung von allem plus dem Fall des Bösen. Auch heute noch sehr lesenswert!
  5. Cover des Buches Der Schatz im Silbersee (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211361)
    Lothar Schmid

    Der Schatz im Silbersee (Taschenbuch)

     (92)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Als ich "Der Schatz im Silbersee" im öffentlichen Bücheregal gefunden habe, war ich mehr als nur begeistert. Als Kind war dieser Film mein absoluter Lieblings-Western. Da dachte ich mir direkt, "geil, dann kann das Buch ja nur besser werden." Ja, leider falsch gedacht. Dieses Buch hat mir den letzten Nerv geraubt und die Geschichte wollte einfach nicht enden. Fast 80% des Buches besteht aus der Reise zum Silbersee und die Jagd nach dem roten Colonel. 20% ist das die Ankunft am Silbersee, um dann zu erfahren "haha den Schatz gibt es nicht mehr." Vielen Dank für nichts, Karl May. 

    Das ist fast noch schlimmer, als wenn man dort ankommt und einen verrotteten Zettel findet mit der Aufschrift, "Der wahre Schatz ist die Freundschaft." Nein, ich will einen richtigen Schatz. Gib mir Blingbling und Gold und Diamanten. Gut beschweren darf ich mich jetzt nicht, im Film ist es auch nicht anders. 

    Die Geschichte ist ganz nett aber wie gesagt sehr langwierig. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit muss ich sagen: Der Film war besser.

    Die Nebencharaktere waren auch ganz nett aber ich glaube würde ein oder zwei Charaktere weniger auftauchen, wäre es auch vielleicht sogar besser.

    Karl May hatte natürlich nicht das Fachwissen was wir jetzt haben, aber sein generelles Wissen über Indianer ist unglaublich groß. Und viele Western hat er im Gefängnis geschrieben, in dem er saß wegen Steuerhinterziehung. Toll Typ auf jedenfall. 

    Was mich jedoch schockiert hat, war der Umgang mit Frauen. Auf der einen Seite haben wir eine junge Frau die durch den wilden Westen in einer Sänfte getragen wird und auf der anderen haben wir weibliche Indianer, die als unwürdig und schlecht da stehen. Erst wenn der gemarterte sich als unwürdig erweist von einem großen Krieger getötet zu werden, dürfen die Frauen ihm zu Leibe rücken. Es gibt einen doch sehr ungefilterten Eindruck welcher Stand die Frau zu der Zeit hatte. 

    Schockierend aber ich denke keine großer Überraschung.


    Mein Fazit: Nein. Der Film ist Kult. Das Buch ist eher langweilig. Sorry Karl May, mein Bruder, aber das Buch war jetzt wirklich nicht so toll.

  6. Cover des Buches Der Ölprinz (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211378)
    Lothar Schmid

    Der Ölprinz (Taschenbuch)

     (59)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Der Roman Der Ölprinz erschien erstmals zwischen Oktober 1893 und September 1894 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Der Gute Kamerad, für die May zuvor bereits unter anderem Der Schatz im Silbersee geschrieben hatte. Auch dieser Band zählt damit zu den sogenannten Jugendbüchern Mays, was durch das Auftreten jugendlicher (oder zumindest junger) Protogonisten - in diesem Fall der junge Häuptlingssohn Schi-So  und dessen deutscher Freund Adolf Wolf - zum Ausdruck kommt. Allerdings sind diese beiden nicht die Hauptpersonen - hier begegnen uns wie im Schatz im Silbersee Winnetou und Old Shatterhand. Neben diesen treten auch wieder Sam Hawkens, diesmal als Teil des "Kleeblatts" zusammen mit Dick Stone und Will Parker, sowie der Hobble-Frank und die "Tante Droll" in Aktion, an einigen Stellen wird auch explizit auf die Abenteuer am Silbersee verwiesen.

    Erzählt wird die Reise eines deutschen Auswanderertrecks in das Indianergebiet. Die Banditenbande "The Finders" plant diesen zu überfallen, was jedoch durch das Eingerifen von Sam Hawkens und seiner beiden Gefährten verhindert wird. Nachdem Poller, der zwielichtige Scout des Trecks ,den Anführer der Finders Butler, befreit hat und mit ihm geflohen ist, führt das "Keeblatt" den Treck weiter. Auf der Reise treffen sie auf den Bankier Rollins (in späteren Ausgaben wurde aus Rollins Duncan) und dessen aus Hamburg stammenden Buchhalter Baumgarten, die in Begleitung des als "Ölprinzen" bekannten Geschäftsmanns Grinley auf dem Weg zu einer angeblich von Grinley entdeckten Ölquelle sind, Unbemerkt von den Auswanderern begegnen Poller und Butler Grinley. Es stellt sich heraus, daß Butler und Grinley Halbbrüder sind. Gemeinsam wollen sie den Bankier um sein Geld bringen. Mit Hilfe befreundeter Indianer sorgt Grinley dafür, daß die Auswanderer gefangen genommen werden, so daß er mit Rollins weiter Richtung Ölquelle reiten kann. In der Zwischenzeit gelingt es Winnetou und Old Shatterhand, die Auswanderer zu befreien. Gemeinsam wollen sie nun noch Rollins und dessen Buchhalter Baumgarten aus den Händen des Ölprinzen retten...

    Wie alle Jugenderzählungen Mays ist diese Gescichte leicht zu lesen. Im Unterschied zum ursprünglichen Kolportageroman wurde die spätere Buchausgabe leicht gekürzt - es fehlen vor allem einige Episoden und Diskussionen mit dem trotteligen "Kantor emeritus" Hampel (in der gleichnamigen Verfilmung wurde dieser von Heinz Erhardt gespielt). Interessanterweise wurden in der späteren Überarbeitung einige Grausamkeiten hinzugefügt: (Achtung Spoiler!) Während er im Original der Ölprinz "nur" erschossen wurde, wurde er später zuvor noch lebendig skalpiert.

  7. Cover des Buches Krüger Bei (ISBN: 9783780207210)
    Karl May

    Krüger Bei

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Die Felsenburg (ISBN: 9783780215208)
    Karl May

    Die Felsenburg

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

     

    Old Shatterhand war in Guaymas angekommen und suchte sich zunächst einen Ort zum Schlafen. In einem Hotel, das diese Bezeichnung eigentlich nicht verdiente, das jedoch das einzige im Ort war, fand er ihn. Dort wohnte auch der Mormone Harry Melton, ein Heiliger der letzten Tage. Vom Wirt hatte Old Shatterhand erfahren, dass dieser auf ein Schiff wartete, das ihn nach Lobos bringen sollte. Auch wenn ihm der Mann nicht gefiel, so nahm er doch sein Angebot an, ihn mitzunehmen. Doch behielt er sich die Entscheidung, ob er auf der Hacienda del Arroyo als Buchhalter arbeiten wolle, für das Ende der Reise vor.

    Der Mormone war ihm von Anfang an nicht geheuer. Und als er erfuhr, dass der Mormone eine große Gruppe Deutscher zur Hacienda führen wolle wurde er noch misstrauischer. Mit seinem Kabinennachbarn kam er ins Gespräch. Dieser hatte diese Reise nur mitgemacht, um seiner untreuen Braut nahe zu sein. Auf Deck konnte Old Shatterhand beim Lauschen dann die Bestätigung finden, dass Melton mit den Deutschen nicht das vorhatte was er vorgab. 

    Auf dem Ritt von Lobos zur Hacienda setzte er sich dann unauffällig ab, um in Ures Anzeige zu erstatten, doch das nützte nichts, denn der Mann dort gedachte nicht, etwas zu unternehmen. Also musste er es selbst tun.

    Die Abenteuer, die Old Shatterhand allein und mit Freunden, erlebt, sind spannend geschrieben. Denn er hatte recht mit seiner Vermutung, dass seinen Landsleuten Unbill drohe. Ja es drohte ihnen noch viel mehr, und auch Old Shatterhand geriet durchaus in Lebensgefahr. Doch das hielt ihn nicht davon ab zu versuchen seine Landsleute zu retten.

    Wird ihm das gelingen? Vermutlich schon, aber wie?

    Das Buch lässt sich immer noch leicht und flüssig  lesen. Ich selbst habe es schon so oft gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft. Es fängt auch gleich spannend an. Den einen oder anderen mögen die genauen Beschreibungen Karl Mays stören. Er beschreibt die Menschen genauso genau, wie die Landschaften. Das mag sich manchmal etwas ziehen, ist aber oft im Nachhinein von Nutzen. Ich habe schon als Kind fast alle Karl-May-Romane verschlungen. Und ich lese sie auch jetzt noch ab und zu gerne. Der Schreibstil ist für die heutige Jugend vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Doch sollte man bedenken, dass dieses Buch schon vor mehr als hundert Jahren geschrieben wurde. Es hat mir, obwohl wie schon gesagt schon oft gelesen, wieder sehr, sehr gut gefallen.

  9. Cover des Buches Im Reiche des silbernen Löwen (ISBN: 9783780215284)
    Karl May

    Im Reiche des silbernen Löwen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3.Teil eines spätwerkes von Karl may, in der es mehr und mehr um tiefe religiöse Fragen und Philosophie geht, die mehr und mehr in den Vordergund treten. Trotzdem auch eine Abenteuerreise.
  10. Cover des Buches Die Felsenburg (ISBN: 9783780207203)
    Karl May

    Die Felsenburg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Moderne Helden (ISBN: 9783780205643)
    Katharina Maier

    Moderne Helden

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Winnetou: Band 2 (ISBN: B00ANU9P8U)
    Karl May

    Winnetou: Band 2

     (127)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Im 2.Teil des Abenteuerklassikers treffen die beiden Protagonisten mit Old Firehand zusammen. Natürlich gilt es wieder zahlreiche Probleme im Wilden Westen zu lösen und diverse Schurken zu entlarven. Sehr spannend und abwechslungsreich, zudem lernt man den Häuptling der Apachen näher kennen und er wird noch sympathischer. 4,5 🌟
  13. Cover des Buches Bei den Trümmern von Babylon (ISBN: 9783780215277)
    Karl May

    Bei den Trümmern von Babylon

     (17)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    2 Band der 4-Bändigen Reihe um Babylon in dem die Todeskarawane getroffen wird und viele spannende Abenteuer erlebt. Sehr schönes Alterswerk von Karl May
  14. Cover des Buches Das versteinerte Gebet (ISBN: 9783780215291)
    Karl May

    Das versteinerte Gebet

     (11)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Letzte Band der 4 bändigen Reihe um Schuld Sühne, Religion, Erlösung - das letzte Gebet. Ein sehr symbolischer tiefgründiger philosophischer Abschluss in der inneren Einkehr.
  15. Cover des Buches Durchs wilde Kurdistan (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211026)
    Lothar Schmid

    Durchs wilde Kurdistan (Taschenbuch)

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ayumi1
    Eines meiner Favoriten der zahlreichen Karl May Reiseromane. Man wird in eine fremde Kultur mitgenommen und ist durch die spannende Erzählweise gefühlsmäßig immer direkt dabei.

    Karl May alias Kara Ben Nemsi bricht zu einer neuen Reise auf, um den verhafteten Sohn eines befreundeten Stammes zu befreien...

    Karl May Bücher lese ich eigentlich immer gerne, aber dieses eine mag ich besonders. Ich habe es bestimmt schon 3,4 mal gelesen und langweilig wird es nie. Jedes Mal versinkt man von Neuem in der unbekannten Welt, die man durch die Bücher doch zu kennen scheint. Aus den gefährlichen Situationen schafft die Hauptperson es jedes Mal, heil wieder herauszukommen und dabei noch elegant Vorteile zu erhalten und neue "Verbündete" und Freunde zu gewinnen. Zugegeben, manch einem mag das die Spannung rauben, wenn immer wieder vorhersehbar eine bequeme Rettung das Drama löst, aber ich finde es trotzdem immer wieder interesssant. Der Schreibstil ist faszinierend und schafft es immer wieder, glaubwürdig die Landschaften und Leute vor Augen zu führen und schnell hat man seine Lieblingscharaktere gefunden, die im Lauf der Bände auch immer wieder auftauchen und alle ihren eigenen, lebendigen Charakter besitzen. Besonders der treue Diener Halef gibt von Zeit zu Zeit Anlass zum Lachen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es macht wirklich Spaß zu lesen und "mitzureisen". :)
  16. Cover des Buches Satan und Ischariot (ISBN: 9783780207227)
    Karl May

    Satan und Ischariot

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Die Winnetou-Trilogie (ISBN: 9783780205636)
    Helmut Schmiedt

    Die Winnetou-Trilogie

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Karl Mays berühmtester Roman mit dem der Indianerhäuptling bis heute Kultstatus gewann wird hier von Helmut Schmiedt genau unter die Lupe genommen – sachlich, respektvoll, und von unterschiedlichen Seiten. Sekundärliteratur von 1888 bis 2017 wird herangezogen, um auch die Rezeptionsgeschichte im Spiegel der Zeit mit einzubeziehen. Mit großer Detailkenntnisse nimmt Helmut Schmiedt die Trilogie vor und geht auch auf den nachgereichten vierten Winnetou-Band ein, der so anders und doch so konsequent die Geschichte noch einmal aufnimmt.

    Die Biografie Karl Mays wird noch einmal umrissen und aufgezeigt wie sie einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Werk hat – wobei hier nicht nur bekannte Erkenntnisse wiederholt werden. Sehr interessant fand ich auch die ausführliche Auseinandersetzung mit dem ewigen Streitpunkt, wenn es um Karl May geht: Wie kam es zu der Legende, dass er diese Abenteuer selbst erlebt hat und warum wird es ihm bis heute zum Vorwurf gemacht? Gerade dieses Kapitel fand ich sehr spannend, da mich das Naserümpfen von Karl May-Gegnern und gerne als gehässiges Totschlagargument eingesetzte Faktum immer wieder nervt. Helmut Schmiedt setzt sich sachlich damit auseinander und zeigt überraschende Dinge auf. Jetzt bin ich sehr neugierig mich mit dem Genre „Der deutsche Amerikaroman des 19. Jahrhunderts“ auseinanderzusetzen. Da gibt es wohl noch einige Entdeckungen zu machen.

    Nicht nur bekannte Themen werden hier in einem neuen Licht beleichtet. Erzählstrategien, Text- und Rezeptionsgeschichte, Figurenkonzeption, Karl May- und Winnetou-Rezeption im 20. und 21. Jahrhundert und so vieles mehr.

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Eine großartige Auseinandersetzung mit Karl Mays-Werk im Allgemeinen und der Winnetou-Trilogie im Besonderen. Im Fokus stehen selbstverständlich die drei Winnetou-Bände. Sehr detailliert wird das Werk auseinandergenommen, ohne es dem interessierten Leser zu verderben. Im Gegenteil. Man möchte es sofort noch einmal lesen. Es sollte allerdings schon bekannt sein bevor man zu dieser literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung greift. Man kann die Argumente dann besser nachvollziehen, findet sich hier besser zurecht und vor allem wird man dann nicht gespoilert. 

    Wer Hintergrundinformationen zu Mays Werk zu schätzen weiß und interessiert ist an Text- und Editionsgeschichte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Winnetou verträgt es, dass man bei ihm auch mal kritisch hinschaut.

  18. Cover des Buches Winnetou IV (ISBN: 9783837021677)
    Karl May

    Winnetou IV

     (3)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Im 3.Teil der Reihe starb Winnetou auf tragische Weise. Weshalb jetzt noch ein weiterer Band? Das fragte ich mich auch, und ich habe nach längerem Hin und Her entschieden, auch den 4. und letzten Teil zu lesen. Ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut, denn es ging um nichts Geringeres als um das Schicksal der Roten Rasse. Old Shatterhand alias Karl May wird von Freunden wie Feinden aus früheren Tagen gebeten, sich noch einmal auf die lange Reise über den großen Teich nach dem Mount Winnetou zu begeben. Ein abermals interessantes und spannendes Abenteuer beginnt. Wird es ihm gelingen, das Andenken Winnetou's zu erhalten und zu vermehren, und gar die tödlich verfeindeten Stämme der Indianer zu versöhnen?
  19. Cover des Buches Winnetou: Band 1 (ISBN: B00ANU9QIE)
    Karl May

    Winnetou: Band 1

     (145)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear
    Name: Winnetou I
    Autor: Karl May
    Genre: Western, Action
    Preis: € 22,00
    Seiten: 543 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 1992
    ISBN: 978-3-7802-0007-5
    Verlag: Karl-May-Verlag


    Rückentext:
    Wenn niemand mehr die Wahrheit sagt, musst du alles riskieren, um sie selbst herauszufinden ....

    Der Leser erfährt, wie der Ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die Freundschaft des edlen Apatschen Winnetou erringt. Das tragische Schicksal Nscho-tschis verleiht dieser Geschichte jenen Hauch von Schwermut, der über dem verzweifelten Todesringen der roten Rasse liegt. -- Die vorliegende Erzählung spielt zu Beginn der 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts.


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Um ehrlich zu sein, ich war noch nie ein großer Fan von Westerngeschichten, sei es nun in Filmen oder Büchern, ich konnte mich noch nie so wirklich dafür begeistern. Hat mich einfach nie wirklich gereizt oder stark interessiert, auch, wenn ich sie an sich nicht schlecht finde. Es war halt noch nie das Interesse da und auch kein wirklicher Berührungspunkt, da es bei mir zuhause auch sonst keiner guckt. Als ich dann allerdings in der Bücherei war und mit meinem Freund so durch die Gänge guckte, fiel uns eine lange Reihe an verschiedenen Büchern auf, die alle genauso aussahen wie das Buch oben auf dem Bild. Mein Freund hat sich dann gleich das Winnetou-Buch geschnappt (also den ersten Teil) und meinte, ich könnte es ja mal damit versuchen. Wir haben uns mehrere Buchrücken angesehen und auch wenn er selbst nicht wirklich liest, dachte ich, ja warum denn nicht? Zuvor hatte ich noch keinen Berührpunkt zum Winnetou-Universum (wenn man jetzt mal vom Film "Der Schuh des Manitu" absieht^^°) und ein bisschen neugierig war ich auch. Ich hatte absolut keine Ahnung, was mich erwarten könnte und obwohl ich so ne dezente Vorstellung hatte, lies ich mich einfach mal darauf ein.

    An sich ist das Buch ziemlich verständlich geschrieben und all die Situationen, Gefühle und Handlungen sind an sich nachvollziehbar, bis auf eine Ausnahme. Ich erfahre, wer Old Shatterhand ist und wie er zu diesem Namen gekommen war (im Nachhinein erschien es mir dann total klar, aber wie gesagt, keine Berührpunkte in der Familie). Man erfährt viel über das Denken und das Leben in dieser Zeit, wobei mich das letztere noch etwas mehr interessiert hätte. Leider fand die komplette Handlung im Grünen statt, was aber auch verständlich ist. Ich kenne mich mit der Zeit absolut nicht aus und ich hab mich immer gewundert: Sind die denn dann wirklich immer alleine, wenn die da unterwegs sind? Oder waren die da nicht so wanderfreudig wie die Leute heute? Wenn ich so an das Spiel "Red Dead Redemption" denke, dann treffe ich schon hin und wieder auf ein paar NPCs, die dort unterwegs sind. Seien es Reisende, Kriminielle oder anderes. Aber hier begegnen sie kaum jemanden, was mir ein wenig komisch vorkam.

    Es geht hier in diesem Buch viel um Intrigen, Rache und Vergeltung. Aber auch darum, was die Einwanderer damals mit den Einheimischen gemacht haben. Gehen in ihr Land, betrügen sie und verjagen sie aus ihrer Heimat. Das wird hier ebenfalls thematisiert und zwar nicht so zu 100% ideal gelöst, aber ich denke, das wäre zu der Zeit sowieso schwierig gewesen. Dennoch kann ich den Gedanken der Einheimischen und ganz besonders die von Winnetou komplett nachvollziehen. Er ist es auch, den ich am liebsten mag.

    Wen ich dagegen ganz ok finde, ist Old Shatterhand. Er kam aus Deutschland, um eine Art Nachhilfelehrer (oder sowas in der Richtung) zu sein, doch es wird nur davon erzählt. Er braucht wohl eine Art Auszeit und geht stattdessen los, um mit anderen auf Auftrag die Strecke für die zukünftigen Gleisverlegungen zu vermessen. Shatterhand ist ganz ok ... aber er ist mir doch zu perfekt. Anime-Fans würden sagen, er ist ein Gary Stu. Falls das jemand nicht kennt, ein Gary Stu ist die männliche Version einer Mary Sue, ein makelloser und perfekter Charakter, dem alles gelingt und den (fast) alle mögen. Der genug Glück hat, um mehrfach Millionen in einer Lotterie zu gewinnen - hat auch meist mehr Glück als Verstand - kann alles, weiß alles und ihm gelingt alles, was er anpackt. Oft genug, zumindest ist es bei Fanfictions so, dass es quasi der Autor selbst ist, der sich in diese Rolle hineingeschrieben hat, nur mit dem Unterschied, dass er darin perfekt sein möchte. Inwieweit das hier in diesem Buch zutrifft, ist fraglich und ein wirkliches Urteil kann ich mir hier nicht erlauben. Allerdings mein ich, dass ich irgendwann gelesen habe, dass May irgendwann glaubte, das alles selbst erlebt zu haben. Wäre also ein mögliches Indiz dafür, dass es ein Selbst-Insert ist.

    Jedenfalls, er scheint nicht nur ein guter Lehrer, sondern auch ein guter Schüler zu sein. Alles, was er macht, lernt er sofort. Er hat den Mut eines Bullen, aber auch den Verstand eines Adlers. Er kann sofort die richtige Entscheidung treffen und lernt alles, was er macht, gleich beim ersten Mal. Auch hat er immer so viel Glück, dass ihm alles gelingt, dass es schon ein wenig übertrieben vorkommt. Außerdem wird sein Charakter geprägt von seiner christlichen Einstellung und der Ansicht, das alles seinen gerechten Gang gehen muss - letzteres ist nachvolllziehbar. Was aber alles nicht wirklich dabei hilft, dass man Shatterhand sonderlich interessant findet. Egal, was geplant wird, man kann davon ausgehen: Ist er involviert, dann wird der Plan mit Sicherheit gelingen. So oder halt ein wenig anders über Umwege. Da finde ich Winnetou viel interessanter.

    Was auch ein wenig seltsam ist, ist die aus meiner persönlichen Sicht aus flationären Verwendung des Wortes "Liebe". Shatterhand und Winnetou haben sich recht schnell "lieb gehabt", also nicht im romantischen Sinne, sondern viel mehr familiär/brüderlich, was für mich persönlich total seltsam ist. Überhaupt sprechen die beiden oder Sam recht oft vom "lieb haben", "lieb gewonnen" und derartiges. Nun gut, ich bin recht sparsam mit diesem Wort, zumindest was meine persönlichen Kontakte angeht, da es für mich eine doch recht eindeutig romantische Bedeutung hat. Zwar lerne ich es, bei meinen Freunden und Lieben zu verwenden, aber es dauert eben noch eine ganze Weile, bis ich es verinnerlicht habe. Daher gehe ich jetzt mal eher davon aus, dass es eher an mir liegt, dass mir das seltsam vorkam. Und ich fand es auch seltsam, dass Sam ständig an Shatterhand gezweifelt und ihn als Greenhorn bezeichnet hat. Was mir ebenfalls seltsam vorkam, waren die Dialoge, die distantiert und persönlich gleich erschienen. Sie waren zwar per Du, aber doch irgendwie leicht hochgestochen.


    Leseprobe:
    Lieber Leser, weißt du, was das Wort Greenhorn bedeutet? Eine höchst ärgerliche und geringschätzige Bezeichnung für jeden, auf den sie angewendet wird!
    "Green" heißt grün und unter "horn" ist Fühlhorn gemeint. Ein Greenhorn ist demnach ein Mensch, der noch grün, also neu und unerfahren im Land ist und seine Fühlhörner behutsam ausstrecken muss, wenn er sich nicht der Gefahr aussetzen will, unliebsam anzustoßen.
    Ein Greenhorn ist ein Mensch, der nicht von seinem Stuhl aufsteht, wenn eine Lady sich setzen will; der den Herrn des Hauses grüßt, bevor er der Mistress und Miss seine Verbeugung gemacht hat; der beim Laden des Gewehrs die Patrone verkehrt in den Lauf schiebt oder erst den Propfen, dann die Kugel und dann zuletzt das Pulver in den Vorderlader stößt. Ein Greenhorn spricht entweder gar kein oder ein sehr reines und geziertes Englisch. Ihm ist das Yankee-Englisch oder gar die Hinterwäldler-Mundart ein Gräul. Sie wollen ihm nicht in den Kopf und noch viel weniger auf die Zunge. Ein Greenhorn hält ein Racoon für ein Opossum und eine leidlich hübsche Mulattin für eine Quadrone. Ein Greenhorn raucht Zigaretten und verabscheut den Tabaksaft speienden Sir. Ein Greenhorn läuft, wenn er vom Paddy eine Ohrfeige erhalten hat, mit seiner Klage zum Friedensrichter, anstatt, wie ein richtiger Yankee tun soll, den Kerl einfach auf der Stelle niederzuschießen. Ein Greenhorn hält die Stapfen eines Turkey für eine Bärenfährte und eine schlanke Sportjacht für einen Mississippistreamer. Ein Greenhorn scheut sich, seine schmutzigen Stiefel auf die Knie seines Mitreisenden zu legen und seine Suppe mit dem Schnaufen eines verendenden Büffels hinabzuschlürfen.


    Fazit:
    Jetzt habe das eine oder andere nicht so gute Haar an dem Buch ausgelassen und ich muss sagen, es ist alles andere als perfekt, im Gegensatz zum Hauptcharakter Shatterhand, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt ist. Man merkt einfach den Unterschied zwischen dem Buch und heutigen Geschichten. Ich bin mir sicher, wenn das Buch in der heutigen Zeit spielen oder erscheinen würde, dann wäre Shatterhand lange nicht so perfekt, sondern hätte ein paar Fehler, die ihn greifbarer und auch interessanter machen. So aber hoffe ich aber mehr über Winnetou zu erfahren, was auch meine Hauptmotivation ist, die zwei anderen Bücher, Teil II und Teil III, mir irgendwann mal zu besorgen und sie mal zu lesen. Es eilt jedoch nicht. Nun, wenn man mit einem Gary Stu leben kann, dann kann man das Buch lesen. An sich kann man ihm schon eine Chance geben, man muss halt nur dran denken, dass es nicht die Art von Hauptcharakter ist, wie man sie eben heute zu lesen bekommt. Leseempfehlung, ja, kann man mal lesen, aber es ist kein Muss. Insgesamt bekommt von mir das Buch 4 Rubine.
  20. Cover des Buches Old Surehand. Erster Band (ISBN: 9783780207142)
    Karl May

    Old Surehand. Erster Band

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Old Shatterhand ist sehr überrascht, dass Winnetou nicht am verabredeten Treffpunkt auftaucht. Stattdessen findet er eine Nachricht: die Komantschen wollen Bloody Fox in seinem geheimen Schlupfwinkel im Llano Estacado überfallen. Ausgerechnet ihr Blutsbruder Shiba Bigk ist zum Verräter an ihm geworden. Winnetou ist bereits unterwegs, um seine Apatschen zu mobilisieren. Old Shatterhand macht sich sofort auf den Weg, um ebenfalls zu helfen. Dabei trifft er auf Old Wabble, den König der Cowboys, und Old Surehand, der ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt. Während seine Freundschaft mit Old Surehand wächst, entfremdet sich Old Shatterhand immer mehr von Old Wabble, der ihm immer wieder in den Rücken fällt.

    Von Heiko Grauel brillant in Szene gesetzt fesselt dieses Hörbuch von der ersten bis zur letzten Minute. Das Abenteuer basiert auf den Ereignissen aus „Unter Geiern“, lässt sich aber auch ohne Vorkenntnisse genießen. Karl May entrollt hier ein neues großes Abenteuer mit meinen Lieblingshelden. Besonders interessant ist in dieser Dilogie die Figur des Old Wabble. Während May sonst gerne Charaktere strickt, die eindeutig gut oder eindeutig böse sind, wobei die guten durchaus ihre Schwierigkeiten und Kämpfe durchzustehen haben können, ist Old Wabble die wohl komplexeste und problematischste Figur des gesamten Karl May-Werkes. Zu Anfang sympathisch, etwas naiv, ein wenig albern und eingebildet wie der Hobble Frank, distanziert man sich genau wie Old Shatterhand fast unmerklich immer weiter von ihm. Merkwürdige, unsympathische Züge, wie ein unverhoffter Blick hinter eine strahlende Fassade, lassen den Hörer vor diesem Charakter immer wieder zurückzucken. Risse durchziehen das Bild des glamourösen Westernhelden. Die Eindeutigkeit des Karl May-Stils löst sich hier auf und man sieht sich einer Figur gegenüber, die man hinterfragt, vor der man sich ekelt, die man bemitleidet, witzig findet und dann wieder sympathisch. 

    Ein spannendes Abenteuer mit bekannten und neuen Helden. Heiko Grauel verleiht jedem Charakter eine unverwechselbare Stimme und macht diesen Karl May zu einem einzigartigen Hörerlebnis!

  21. Cover des Buches Winnetous Blutsbruder (ISBN: 9783780201614)
    Christian Heermann

    Winnetous Blutsbruder

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Halbblut (ISBN: 9783780217387)
    Karl May

    Halbblut

     (29)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Mir liegt die ältere Ausgabe (vor 1997) vor, in der eine etwas andere Auswahl der Erzählungen getroffen wurde, als im seit 1997 neu konzipierten Band "Halbblut".

    Die Titelgeschichte basiert auf der Erzählung "Der schwaze Mustang", die zwischen 1894 und 1896 entstand und ab 1896 in der Zeitschrift "Der gute Kamerad" veröffentlicht wurde. Für die Veröffetlichung in "Halbblut" wurde die Geschichte deutlich grausamer umgeschrieben als May sie ursprünglich verfaßt hatte.

    "Joe Burkers, das Einaug' " stammt in dieser Form gar nicht von Karl May, sondern ist eine Bearbeitung seines Herausgebers E.A. Schmid der Motive aus den Geschichten "Die Both Shatters " von 1881 und von "Ein Oelbrand" (1883) zusammenfaßte, wobei hier aus dem ursprünglichen Protagonisten Old Shatterhand Old Firehand wurde.

    "Der Gitano" ist eine von Mays frühesten Erzählungen, die 1875 in "Der Beobachter an der Elbe " im Münchmeyer-Verlag erschien.

    "An den Ufern der Dwina " erschien 1878 unter dem Titel "Nach Sibirien" in der Zeitschrift "Frohe Stunden", kurz bevor May seine Tätigkeit dort einstellte.

    Die beiden abschließenden Erzählungen "Von Mursuk bis Kairwan" und "Der Kaperkapitän" sind der dritte und erste Teil des Zyklus "Die Rose von Kaïrwan".

    Aus der aktuellen Ausgabe von "Halbblut" wurden "Joe Burkers", "Der Gitano" sowie "An den Ufern der Dwina" entfernt und dafür der Mittelteil aus "Die Rose von Kaïrwan" ("Der Pfahlmann", der bisher in "Kapitän Kaiman" veröffentlicht worden war) ergänzt, so daß der Zyklus wieder komplett in einem Band vorliegt.

    Mit den frühen Erzählungen "Der Gitano" und "An den Ufern der Dwina" konnte ich nicht viel anfangen, ich fand sie eher uninteressant.

    Die Titelgeschichte bzw. "Der schwarze Mustang" ist die längste und auch beste im vorliegenden Band - ein klassiches Winnetou & Old Shatterhand - Abenteuer mit einigen humoristischen Szenen durch die bereits aus früheren Werken bekannten Protagonisten Hobble-Frank und Tante Droll sowie die Timpes, die in der Nebenhandlung auf der Suche nach einer unterschlagenen Erbschaft sind.

    Im "Kaperkapitän" tritt sogar der Kaiser der Franzosen Napoléon I in einigen Szenen auf.  Gleich zu Anfang unterläuft May allerdings ein historischer Fehler, wenn er schriebt, die Pariser Commune habe 1793 den "Dienst der Vernuft" eingeführt. Tatsächlich waren es die Jakobiner, die den "Kult der Vernunft" ("Culte de la Raison") begründeten, während sich die "Pariser Commune" erst zu Mays Lebzeiten im Deutsch-Französichen Krieg 1870/71 bildete.

    In "Von Mursuk bis Kairwan" tritt der Protagonist als Kara Ben Nemsi auf, allerdings ohne Hadschi Halef Omar, der sich aber unschwer in der Person des Dieners Ali wiedererkennen bzw. vorausahnen läßt, da der Orientzyklus erst später entstand.

  23. Cover des Buches Old Firehand (ISBN: 9783780217714)
    Karl May

    Old Firehand

     (23)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Auf fremden Pfaden (ISBN: 9783847256533)
    Karl May

    Auf fremden Pfaden

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    8 Geschichten von Karl May teils humoristisch, teils missionarisch, aber immer spannend umgesetzt. Viele Länder, viele bunte farbige schillernde Geschichten.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks