Bücher mit dem Tag "olympia"
30 Bücher
- Ali Hazelwood
Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
(330)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rDeep End war nicht mein erstes Buch von Ali Hazelwood und es wird auch nicht mein letztes sein.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man grad so durch die Seiten fliegt. Besonders gefällt mir dabei die Mischung aus ernsten Themen, persönlichen Problemen, die gewählten Sportarten (Schwimmen und Turmspringen) und dem Witz, den Freundschaften und Bindungen, die sich über die Geschichte hinweg (weiter-) entwickeln.
Würde das Buch definitiv allen empfehlen, die Ali Hazelwoods Geschichten mögen und auch mit ein bisschen Spice einverstanden sind, denn der nimmt thematisch auch eine größere Rolle ein.
- Kristina Moninger
The First to Fall
(179)Aktuelle Rezension von: mymagicalbookwonderlandRezension
Buchname: The First to Fall // In Love at Last: Die Red-Summer-Serie in einem Bundle | Die berührende New-Adult-Suspense-Serie von #1-SPIEGEL-Bestsellerautorin Kristina Moninger
Autor: Kristina Moninger
Seiten: 898 (Print)
Fromat: als Ebook erhältlich
Verlag: Forever
Sterne: 4
Cover:
Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel stehen in dunklen und hellen Buchstaben im mittleren/unteren Bereich. Man kann Berge und Wolken auf dem Cover erkennen. Der Farbverlauf passt perfekt auf beide Cover. . .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
»Fesselnd, authentisch, romantisch. Kristina Moninger schreibt wahrhaftig meisterhaft.« SPIEGEL-Bestsellerautorin Kathinka Engel
THE FIRST TO FALL
Manchmal fügen dir gerade die, die du am meisten liebst, den tiefsten Schmerz zu.
Jakobs Träume zerplatzen, als es bei einer Bergtour mit Freunden zu einem tragischen Vorfall kommt. Von der Polizei verdächtigt, darf er das Land nicht verlassen. Zugleich ist er gezwungen, das Alpenchalet seiner Mutter vor dem Ruin zu bewahren. Besessen widmet er sich dieser Aufgabe, bis Aurora mit ihrem Van auftaucht und Nachforschungen zum Tod ihrer Schwester anstellt. Ohne zu ahnen, welches erschütternde Geheimnis zwischen ihnen steht, fühlen sie sich magnetisch voneinander angezogen. Doch Jakob kämpft verbissen gegen die Gefühle an, denn er glaubt, ihre Liebe nicht zu verdienen. Nicht nach dem, was er getan hat …
IN LOVE AT LAST
Ein Cold Case in schwindelerregender Höhe. Zwei Liebende zwischen dunklen Geheimnissen. Können sie die Wahrheit ertragen?
Verena wollte nie mehr zurück in ihre Heimat an den Felsenhimmel. Zu sehr haben sie die fatalen Ereignisse des vergangenen Sommers geprägt. Doch dann führt sie ein Modeljob ausgerechnet wieder dorthin, wo sich ihr Leben für immer verändert hat. Zu allem Überfluss muss sie sich auch noch mit dem attraktiven, aber viel zu direkten Mattia ein Chalet teilen. Verena ahnt nicht, dass der ehemalige Polizist den Auftrag hat, die Wahrheit über den Sommer ans Licht zu bringen, der alles verändert hat ...
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Aurora und Verena
Der Hauptprotagonist ist Jakob und Mattia
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Red-Summer-Bundle“ von Kristina Moninger echt gut gefallen. In diesem Bundle sind folgende Bücher enthalten: The First to Fall // In Love at Last.
In „The First to Fall“ geht es um Jakob, der nach einem tragischen Unfall von der Polizei verdächtigt wird und deshalb nicht das Land verlassen darf. Außerdem muss er das Alpenchalet von seiner Mutter vor dem Ruin retten. Als dann aber noch Aurora auftaucht, ist sein Chaos perfekt. Den Aurora hat ein Geheimnis. Mehr möchte ich nicht über den Inhalt verraten ;)
In „In Love at Last“ geht es um Verena, die nie wieder zurück wollte. Aber das ändert sich, als sie einen Modeljob bekommt und nach Hause kommt. Zusätzlich muss sie sich noch ein Chalet mit Mattia teilen. Doch Mattia hat ein Geheimnis. Auch hier möchte ich nicht mehr verraten ;)
Mir persönlich haben beide Bücher im Bundle echt gut gefallen. Ich mochte einfach die ganze Art und Weise von Kristina unheimlich gerne. Ihren locker leichten Schreibstil, der sehr berührend aber auch „spannend“ war. Die Charaktere haben meiner Meinung nach alle eine tolle Entwicklung durchgemacht. Deshalb fande ich sie auch sehr authentisch und sympathisch. Die Story war für mich auch gut ausgearbeitet. Das Setting in den Alpen war für mich persönlich einfach ein totales Träumchen. Mir hat es auch gut gefallen, das die Bücher einen gewissen Tiefgang hatten. Das hat mich schon sehr berührt. Ja mir hat das Bundle echt gut gefallen. Deshalb bekommt „Red-Summer-Bundle“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tolles Ebook Bundle, mit zwei sehr berührenden und authentischen Büchern.
- Charlotte Roth
Als der Himmel uns gehörte
(155)Aktuelle Rezension von: Siko71Klappentext:
London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.
Zwischendurch habe ich immer mal wieder quer gelesen, da es an einigen Stellen recht langatmig zuging. Interessant zu lesen war, wie die Paralympics ins Leben gerufen wurden und bis heute noch ein Höhepunkt der Olympischen Spiele sind..
- Volker Kutscher
Olympia
(81)Aktuelle Rezension von: Andrea-KarminrotOlympia in Berlin! Damals, 1936. Berlin hat sich für dieses besondere Event herausgeputzt. Überall hingen die Fahnen mit den olympischen Ringen und natürlich auch die Roten, mit dem Hakenkreuz. Alle bösen Schilder und Schautafeln wurden entfernt und der Stürmer musste auch einige Zeit seinen bösen Mund halten. Alles sollte auf eine klare und weltoffene Nation hindeuten. Und doch geschehen auch dann noch böse Dinge, die Gereon Rath zu ermitteln weis.
Olympia, der achte Rath-Roman
Ich liebe die Bücher von Volker Kutscher. Einige habe ich mir als Hörbuch vorlesen lassen und einige habe ich auch selber gelesen. Ich mag den smarten Kommissar Gereon und seine Geschichte. Olympia ist inzwischen schon der achte Roman, in dem Gereon und Charly oder besser Charlotte, in dem alten Berlin leben und immer wieder mit zwielichtigen Gesellen zusammentreffen. Ich finde, dass der Autor, Volker Kutscher, ein perfektes Berlin entstehen hat lassen. Dazu die interessanten Figuren. Immer wieder liest man den Berliner Dialekt, den ich in unserer Stadt so vermisse. Und auch die Straßen, Plätze, Orte und Häuser sind mir plausibel angeordnet. Ich kann auch nicht sagen, ob mir der Krimi hinter dem Roman besser gefällt, die Lebensgeschichte von Gereon, Charly und Fritze dem angenommenen Sohn oder der Blick in die Vergangenheit. Keine Ahnung, aber die Bücher haben einen Sog auf mich. Aber worum geht es dieses Mal, in dem achten Rath-Roman Olympia?
Berlin in Aufruhr
Gereon Rath ist mit den Machenschaften der neuen Regierung nicht besonders glücklich. Seinen Polizeidienst macht er inzwischen mit einer Unentspanntheit, die ihn selber ärgert. In Berlin werden demnächst die olympischen Spiele 1936 eröffnet. Menschen aus aller Welt strömen in die Stadt und weil nicht alle ein Hotelzimmer finden, laden die Berliner und Berlinerinnen sich fremde Gäste ein. Auch Gereon hat zugesagt, einen Gast aufzunehmen. Seitdem Fritze, ihr Pflegesohn nicht mehr bei ihnen wohnt, sondern bei seinen neuen nationalistischen Eltern Rademann, haben die Raths ein Zimmer frei. Statt einem Gast, trifft dann eine dreiköpfige Familie aus Amerika ein, die Gereon alleine versorgen muss. Charly will mit dem allem nichts zu tun haben und hat sich zu ihrer Freundin Gerda verzogen.
Die ganze Stadt sieht wie aus dem Ei gepellt aus. Die Menschen begegnen den Besuchern unglaublich weltoffen. Aber nicht alles ist Gold, was glänzt. Fritze ist als Hitlerjunge in den Ehrendienst in das Olympische Dorf bestellt worden. Er darf dort den Sportlern zur Hand gehen, sie betreuen, ihnen die Wünsche von den Augen ablesen. Als er im Speisesaal etwas besorgen will, bricht einer der Gäste über seinem Essen zusammen und ist tot! Hatte der Mann nur einen Herzinfarkt, wie die Polizei behauptet? Gereon wird in das olympische Dorf versetzt, sehr zu seinem Ärger und soll den Fall „vertuschen“. In dem weltoffenen Berlin darf kein Mord geschehen. Wie würde die Stadt wohl dastehen! Aber es war ein Mord und es bleibt nicht bei einem!
Wie gesagt, ich liebe die Geschichten aus dem alten Berlin. Ich liebe es, wie Volker Kutscher mich immer wieder begeistert, wenn ich seine Romane über den rheinischen Kommissar und seine kleine Familie lese. Von mir bekommt der Krimi/Roman 🐭🐭🐭🐭 Wer mehr über Gereon Rath und sein Berlin lesen möchte, kann hier auf dieser Webseite lesen - Tessa Bailey
Duty & Desire – Verboten sinnlich
(102)Aktuelle Rezension von: GypsyLiebe, Schmerz, Hass und eine Portion Hoffnung
Inhalt:
Die Polizeiakademie bereitet sie auf alles vor. Nur nicht auf die Liebe ...
Jack Garrett ist nur wegen einer verlorenen Wette auf der Akademie. Polizist zu werden ist für ihn keine Berufung, sondern eine Möglichkeit, die Rechnungen zu bezahlen. Seine Nächte verbringt er damit, Erinnerungen in Alkohol zu ertränken und sich in One-Night-Stands zu verlieren. Doch eines Abends trifft er eine irische Touristin und ist sofort fasziniert von ihrer frischen und ehrlichen Art. Und nicht nur das, Katie scheint mühelos hinter die Maske des sorglosen Playboys zu blicken. Es ist lange her, dass Jack das Gefühl hatte, jemand sieht wirklich ihn. Ein ebenso verführerisches wie beängstigendes Gefühl. Denn Jack hat ein Geheimnis, das er auf keinen Fall enthüllen will!
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Protagonisten sind lebensnah und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Jack kennt nichts anderes als seinen betäubten Zustand, denn nur so kann er unter all dem Schmerz und Hass überleben, aber als Katie in sein Leben wie ein Wirbelwind eintritt, verändert sich Einiges.
Fazit:
Gut durchdachte Geschichte mit umfassenden Protagonisten.
Info:
Band 2 der Duty & Desire-Trilogie
- Ivy Leagh
One Date to Gold
(170)Aktuelle Rezension von: linaaa_xxOne Date to Gold hat mir richtig gut gefallen. Besonders das Setting rund um die Olympischen Winterspiele hat mich begeistert. Es war spannend, einmal eine Liebesgeschichte in dieser besonderen Atmosphäre zu erleben, und die Einblicke in den Leistungssport haben die Geschichte für mich noch authentischer gemacht.
Auch die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sympathisch, hatten Ecken und Kanten und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war schön mitzuerleben. Hinter beiden steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet, wodurch sie greifbar und interessant wurden.
Die Story selbst konnte mich ebenfalls überzeugen. Die Mischung aus Romantik, sportlichem Ehrgeiz und den Herausforderungen des olympischen Trubels hat für eine tolle Dynamik gesorgt. Ich habe gerne mit den Figuren mitgefiebert und wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Insgesamt ist One Date to Gold eine emotionale Sports Romance mit einem großartigen Olympia-Setting, sympathischen Charakteren und einer schönen Geschichte. Für alle, die Sports Romance und Fake Dating mögen, ist das Buch definitiv eine Empfehlung.
- Jörg Maurer
Hochsaison
(246)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer zweite Band dieser Reihe hat mir gut gefallen, allerdings muss ich einräumen, dass ich nicht ganz bei der Sache war. Ich habe das Hörbuch gehört und war vermutlich nicht immer ganz konzentriert dabei, so dass mir einiges entgangen ist.
Ich mag den Erzählstil und den urigen Humor und werde zu einem späteren Zeitpunkt entweder das Buch lesen oder das Hörbuch noch einmal konzentrierter hören.
13.03.2024
- Oliver Hilmes
Berlin 1936
(55)Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_Ich liebe den Schreibstil von Oliver Hilmes – er schafft es, einen mitten ins Geschehen zu versetzen, als wäre man selbst Teil dieser historischen Wochen. Wieder einmal legt er mit Berlin 1936 einen unfassbar guten historischen Roman vor, der sich fast wie ein Kriegsroman liest: packend, bedrückend und voller Spannung. Besonders eindrücklich ist die Art und Weise, wie er die Inszenierung der Olympischen Spiele schildert – ein gigantisches Täuschungsmanöver, mit dem Hitler der Welt ein Bild von Deutschland vorgaukelt, das so gar nichts mit der brutalen Realität gemein hat. Immer wieder ertappt man sich dabei, fassungslos den Kopf zu schütteln über diese perfide Inszenierung. Ein Buch, das fesselt, aufwühlt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
- Anne Holt
Ein Grab für zwei
(62)Aktuelle Rezension von: silvandyDie Autorin kannte ich bisher noch nicht, doch der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher zum Thema Skifahren und Doping eher selten etwas gefunden habe.
Der Schreibstil ist gelungen und das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir grundsätzlich gut gefällt.
Die Anwältin Selma Falck ist in ihrem Leben ganz unten angekommen, als Jan Morell ihr Hilfe braucht. Seine Tochter behauptet unschuldig zu sein, was die Doping-Vorwürfe gegen sie betrifft. Und dann wird ein toter Skifahrer gefunden. Die Lage ist ernst.
Der Fall beginnt spannend und man begleitet die unterschiedlichsten Personen bei ihren Aktivitäten, was mich als Hörer einfach neugierig gemacht hat, wie alles zusammenhängt. Die Autorin beschreibt die Gegebeneiten sehr ausführlich, wodurch sich leichte Längen einschleichen.
Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge und man muss echt aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert. Dazu haben sicher auch die norwegischen Namen beigetragen, die mir nicht so geläufig waren.
Die Protagonisten Selma wurde tiefgründig geschaffen und dennoch hat ich so meine Probleme, sie sympathisch zu finden.
Was degegen gut gelungen ist, das war die Auflösung des Falles, mit der ich so nicht wirklich gerechnet habe.
Ich habe mir das Hörbuch angehört und die Sprecherin Katja Bürkle war ebenfalls neu für mich und auch etwas gewöhnungsbedürfitg. Sie hat zwar eine angenehme Stimme, aber manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Gefühl beim Vorlesen gewünscht. Da das Buch zwischendurch Längen hat, konnte sie diese mit ihrem teilweise monotonen Vortrag nicht ausgleichen.
Fazit:
Ein interessanter Klappentext, der für mich leider nicht das gehalten hat, was er versprochen hat. Von mir gibt’s solide 3,5 Sterne. - Ronald Rauhe
In einem Boot
(21)Aktuelle Rezension von: Annette126🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊
Rezension zu "In einem Boot"
von Ronald Rauhe
Sportsmässig gut
Wer den Sport liebt, für den ist es etwas. Genauer gesagt den Kanu-Sport. Es ist eine Lebensbiografie über sein Leben mit allen Sportshöhen und Tiefen sowie auch kleinen familiären Einblicken in sein bisheriges Leben.
Mich hat es wirklich in einigen Punkten sehr beeindruckt. Vor allen Dingen, das man nie im Leben aufgeben sollte. Egal, was auf uns noch zukommen mag. Es ist wirklich eine Bereicherung für den Alltag, wo wir alle viel Mut brauchen.
Ich lade Euch alle herzlichst ein, es mal zu lesen, wenn ihr Zeit dafür habt. Der Kanusport wartet auf euch.
🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊
- Peter Sartorius
Nowitzki
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenAls Nowitzki noch "Nowinski" hieß, vor dem Titelgewinn 2011 mit den Mavs 2011 und bevor sich Barack Obama sich über Dööörks Gesang zu "We are the champions" lustig machte. Nowitzkis Hintergrund wird schön erklärt, genauso wie der seines Förderers Holger Geschwindner, wie Basketball nach Deutschland kam und wie NBA-Commissioner David Stern B-ball zu dem Mega-Großereignis machte, das es heute mit weltweiten Milliardenumsätzen ist. Nowitzkis Anlaufschwierigkeiten bei den Dallas Mavericks werden beschrieben, wie er um Haaresbreite bei einem anderen Klub oder bei einem amerikanischen College gelandet wäre und schwer sich der zurückhaltende, fast scheue Ménsch mit Selbstzweifeln tut. Aber Höhenangst zu haben und 2,13 m groß zu sein, scheint keine allzu gute Kombination zu sein. Toller Typ, auf jeden Fall ein Vorbild auf und neben dem Parkett. Dörkules!
- Layne Fargo
The Favourites
(146)Aktuelle Rezension von: booklovingsandy„The Favourites“ war für mich ein sehr bewegendes Buch über den Eiskunstlauf, das mich irgendwann nicht mehr losgelassen hat.
Schon zu Beginn fällt der besondere Schreibstil auf: Die Geschichte wechselt zwischen Interviewausschnitten einer Dokumentation und der Erzählung aus Katarinas Sicht. Für mich hat dieser Aufbau die Handlung immer wieder aufgelockert und gleichzeitig spannende Zusatzinformationen geliefert, was mir sehr gut gefallen hat.
Inhaltlich dreht sich alles um den Eiskunstlauf und den harten Wettbewerb, der diesen Sport prägt. Die Geschichte ist voller Drama, Intrigen, Ehrgeiz und Selbstfindung – in einer Welt, in der ein einziger kleiner Fehler das Aus bedeuten kann. Besonders die Einblicke in den Sport sowie in Olympische Spiele und andere Wettkämpfe fand ich sehr interessant und authentisch. Dadurch stehen nicht ausschließlich Kat und Heath sowie ihre Beziehung im Mittelpunkt, sondern auch die Anforderungen und Herausforderungen des Leistungssports.
Dabei gibt es kaum eine Figur, die durchgehend sympathisch ist. Alle zeigen unterschiedliche Facetten ihrer Persönlichkeit, was sie umso authentischer wirken lässt. Kat ist unglaublich ehrgeizig und bereit, für ihren Traum fast alles zu opfern. Gerade deshalb löst sie bei mir die widersprüchlichsten Gefühle aus. Aber auch Heath ist längst nicht so eindimensional, wie er zu Beginn erscheint. Die Entwicklung beider Figuren ist spannend und definitiv lesenswert.
Allerdings hat es bei mir schon so um die 150-200 Seiten gedauert, bis die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hat. Danach hat sie mich jedoch vollkommen gefesselt. Sie ist berührend, emotional und stellenweise wirklich intensiv.
Insgesamt kann ich das Buch allen empfehlen, die nicht einfach nur eine klassische Sports Romance lesen möchten – denn genau das ist „The Favourites“ meiner Meinung nach nicht. Stattdessen vermittelt es eindrucksvoll, was den Eiskunstlauf als Leistungssport ausmacht, was es bedeutet, als Paar auf höchstem Niveau anzutreten, und welche Auswirkungen der enorme Konkurrenzdruck auf Menschen haben kann.
- Heidi Rehn
Wir träumten vom Sommer
(83)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Heidi Rehn gelesen. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal vorgenommen.
Wie finde ich Cover und Titel?
Passt, denke ich.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Es ist eine Geschichte aus einer Zeit, über die ich bisher noch keine Romane gelesen habe. Amrei weiß nicht so recht, wie wem sie anbändeln soll. Zwischendurch betrinken sich alle. Das war's eigentlich auch schon an Handlung. Ansonsten dümpelt alles vor sich hin. Erst im letzten Viertel kommen die Geschehnisse zur Sprache, wegen denen die Olympiade 1972 traurige Berühmtheit erlangte. Dann kommt am Ende doch noch ein Geheimnis ans Tageslicht, das mich dann aber schon gar nicht mehr interessierte.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig, der Ausdruck ist überraschend modern für Dialoge aus den 60ern/70ern.
Wer spielt mit?
Mit den Charakteren und deren Entwicklung bin ich nicht wirklich warm geworden.
Mein Fazit?
Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht mitnehmen, somit erhält das Buch von mir leider nur 3 von 5 Sternchen. Es wird dennoch nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. Andere haben mir ja wirklich gut gefallen, es war hier halt einfach die Story ...
- Roman Deininger
Die Spiele des Jahrhunderts
(3)Aktuelle Rezension von: Vielhaber_JuergenRoutiniert und unterstützt von einem umfangreichen Bildteil werden die Ereignisse im Spätsommer 1972 nachgezeichnet, ebenso wie die Entwicklungen, die dazu führten.
Sehr lebendig wird das Ganze auch durch das Nacherzählen einiger Lebensstationen von Politikerinnen und Sportlerinnen...Deininger und Ritzer verflechten Weltpolitik sehr charmant mit Gossip der gehobenen Klasse (Carl Gustav lernt Sylvia Sommerlath kennen etc.).
Sie schrecken aber auch nicht vor der Katastrophe zurück, und zeigen auf, wieviel Unterstützung die Palästinenser bei der Geiselnahme hatten und welche Fehlerkette sich in Gang setzte.
Ein wichtiges Buch, nicht nur für Geschichtsinteressierte
- Keira Andrews
The Next Competitor
(2)Aktuelle Rezension von: MakariaKeira Andrews´s newest romance takes place in the world of sports. Olympic iceskating, to be exact. Here, a young man learns what it means to feel and love and not place the sport higher than everything else. For Alex, that is a very new appearance and lovely to read. - Michaela Grünig
Eiskalte Spiele
(46)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerFür wem ist das Buch geeignet?
+ Skisport und Krimi Fans
+ Krimireihen-Leser
5 Fakten zum Buch
- Olympische Spiele
- Skisport
- Doping
- Erpressung
- Selbstmord & Mord
Für mich es ist nun der 3. Fall von den beiden Hauptcharakteren in den Krimis von Michaela Grünig und Marc Girardelli.
Es geht wieder um den Skisport, Olympische Spiele und dieses Mal ist das Hauptthema Doping. Die Autorin und der Profisportler Marc Girardelli, möchten mit diesem Kriminalfall auf das Doping im Profisport und allgemein im Sport aufmerksam machen. Durch die sehr gute Recherche ist es meiner Meinung auch gelungen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Natürlich geht es wieder um Erpressung, Mord, Selbstmord und die Suche nach dem Täter oder die Täter. Besonders gut gelungen ist der Perspektivenwechsel, der immer wieder zwischen Andrea, Marc und dem Täter/Täterin hin und her springen.
Die Gedanken und Handlungsstränge des Täters konnte ich somit besser verstehen.
Die Auflösung, wer tatsächlich Schuld hat, hat mich dann dennoch echt noch überrascht. Das Ende fand ich leider nicht so toll, weil für mich noch einige offene Fragen bestehen bleiben.
Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟 Sterne für gute Unterhaltung, Idee und Umsetzung. Einen Stern Abzug wegen des Endes.
- Paul Rambali
Der Mann, der barfuß lief
(5)Aktuelle Rezension von: DorfwolfDie Lebensgeschichte Abeba Bekilas ist spannend und detailreich erzählt.
Durch diese Geschichte habe ich eine andere Sichtweise von Äthiopien kennen gelernt und habe Dinge aus Bekilas Leben erfahren, welche mir bislang unbekannt waren. - Reinhard Kleist
Der Traum von Olympia
(17)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookIm Januar las ich bereits "Der Boxer - Die wahre Geschichte des Hertzko Haft". Also nahm ich auch "Der Traum von Olympia - Die Geschichte von Samia Yusuf Omar" aus der Bibliothek mit nach Hause.
Bereits das Vorwort lies mich stocken, denn dort heißt es:
"Viele Ereignisse der fast ein Jahr dauernden Reise von Samia Yusuf Omar sind nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehbar, so dass ich manche Situationen aus Berichten anderer Migranten entnehmen oder gar konstruieren musste. Dabei war ich auf meine Vorstellungskraft angewiesen, wie Menschen in Situationen handeln, was logisch auf eine Handlung folgt, was ein Mensch in einer bestimmten Situation denken und fühlen würde. Doch viele Vorkommnisse sind für einen behütet aufgewachsenen Europäer wie mich kaum begreifbar." (S. 5)
Da habe ich schon das erste Mal gedacht, dass man sich als Autor hätte Hilfe holen können. Man hätte Betroffene fragen können. Man hätte Helfende fragen können. Es gibt so viel mehr, als Situationen zu konstruieren. Vor allem bei diesem Thema.
Und ich finde, genau das merkt man diesem Comic auch irgendwie an.
Obwohl die Lebenslagen für Samia Yusuf Omar ständig bedrohlich sind, obwohl sie sich nie sicher fühlen kann und am Ende auch noch stirbt, konnte ich keine Nähe zu ihr aufbauen. Alles bleibt sehr an der Oberfläche.
Warum wurde sie beispielsweise für Peking ausgewählt? Wie kommt sie an die Unsummen von Geld, die sie für ihre Flucht benötigt? Was, verdammt nochmal, läuft am Ende schief, obwohl Hilfe so nah scheint?
Mit all den Fragen werden Lesende allein gelassen.
Mir scheint, dass Reinhard Kleist mit Omars Geschichte schnell seine Reihe fortsetzen wollte, doch meines Erachtens nach hätte hier tiefgreifendere Recherche betrieben werden müssen.
Als Denkanstoß in Bezug auf Flüchtlingspolitik ist diese Graphic Novel bestens geeignet. In den letzten Jahren hat sich auch schon einiges getan. Dennoch sehen wir tagtäglich, dass weiterhin Menschen sterben, die versuchen, ein besseres Leben (in Europa) zu erreichen.
©2023 a_different_look_at_the_book
- Herbert Riehl-Heyse
Bestellte Wahrheiten
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenH. R.-H.s ("His royal highness") Insiderbericht über Abhängigkeiten im Journalistenberuf, man möchte im Anschluß keine Zeitung mehr lesen. Politiker belohnen willfährige Berichterstatter, indem sie in der Regierungsmaschine mitfliegen dürfen, und nicht mit dem Fußvolk hinterher fliegen müssen, Geldumschläge finden sich in Hotelzimmern von Produkttestern, und PR-Agenten wünschen komplett vorgefertigte Statements in der Zeitung unterzubringen. Und die Qualität der Journalistenausbildung hierzulande läßt sehr zu wünschen übrig (Kernkompetenz Autowaschen). Ich möchte den "Lügenpresse-"Krakelern keine Munition liefern, aber zum besseren wird sich angesichts von Veränderungen wie den "neuen Medien" wenig geändert haben. Er fehlt echt, "der Riehl".
- Karolyne Stopper
Elysis
(19)Aktuelle Rezension von: AngelsammyIm Jahre 416 vor Christus treffen die introvertierter Athenerin Elysis und die selbstbewußte hübsche Spartanerin Lais in Delphi aufeinander.
Ja, hätte ihnen Pythia, dieses orakelnde Wesen doch nur etwas in die hellenistischen süßen Öhrchen gewispert ... Denn ihr jeweiliges Fatum wird durch die Moiren in- und umeinandergewunden, ihre Lebensfäden.
Lais betreibt dunkle Machenschaften. Ränke, Freundschaft, Verrat und die Liebe eines Mannes sind die großartigen Ingredienzen dieses Buches.
Die 91. Spiele zu Olympia: Frauen ist dort nicht einmal gestattet, Zuschauerinnen zu sein. Denn die sehr wohlgeformten Athleten mit Eightpacks und einem Bizeps wie Trizeps, daß sogar Zeus vor Neid der Herrscherblitz ins Gemächt und Gesäß - gleichzeitig! O man, diese Athleten waren nämlich allesamt und - seide splitterimaugedesbrudersfasermalernackt! Schockierend! Und da wären ja vorgeblich "die Weiber zu Hyänen" geworden sowie begeistert kreischend über die Nackedeis hergefallen.
Zumindest unterstellte die maskuline olympische Führungsriege diesen misogynen Unsinn. Wahrscheinlich davon inspiriert, daß einige von ihnen darselbst in die anatomisch perfekt modulierten, belockten Wuschelburschen mit wehenden Mähnen verliebt waren. Auch der Hellene war schließlich hin und weg, wenn er das Spiegelbild der Ägäis im goldenen Auge des sexy Kerls erblickte oder etwa sich selbst Unwiderstehlichen, nicht wahr, Narziß? Oder die Glut der kretischen Sonnenuntergänge in den vor Verlangen brennenden Prometheusfeueraugen. Frauen wären in dieser Beziehung dann auch Konkurrenz, wenn der Sapiens gerne mit einem anderen Sapiens getändelt hätte ... Also eigene klandestine Sehnsüchte auf Frauen projizieren. Typisch!
Elysis hätte sehr gerne ihr großes Idol Alkibiades in Aktion gesehen, aber nun ja, bar jeder Kleidung ... ( Warum gab es keine Bartverkäufe wie in "Das Leben des Brian"? Schade! Daß keiner im realen Leben darauf gekommen war? )
Sokrates wirkte philosophisch und war berühmt. Und Athen hat sich zur Abwechslung einmal nicht mit den spartanischen Spartanern gekloppt! Und gezofft! Dank der Friedensgöttin Eirene! ( Kreisch! Ein Weib! Ein Weib! Gerard Butler indes war nachweislich nicht um 416 b. C. anwesend! )
Kann Liebe alles überwinden und Elysis sie finden? In Olympia? Obwohl sie einem Athener anverlobt ist? Und Lais? Wird sie gut für Elysis sein oder gar ein Nozebo?
Auch in Olympia nicht gegen Einschränkungen und Verbote als feminines Wesen gefeit, aber dennoch eine freiere Luft atmend als in Athen. ( Sollten Athener frech werden: Schickt die Eulen mit den Keulen, verpaßt den frechen Kerlen Beulen! )
Karolyne Stopper hat mit großer Liebe und Hingabe an dieses Buch schier Berge von Material durchforstet, um dann auf diese exzellente Weise dieses Werk hier zu destillieren.
Dadurch erhält das Buch eine dichte Authentizität mit tiefgründigen, multidimensionalen Protagonisten, Ambivalenzen, aber eben "nur Menschen" umso sympathischer. Die Autorin macht sie als auch die Geschichte Nachbar, mit plastischer Erzählweise.
Im Anhang gibt es ergänzende, hochinteressante Informationen im Nachwort, ein Who is Who der griechischen Götter, Quellen, Karten und Fußnoten während der Geschichte.
Ein Buch mit Anspruch, aber nicht überfordernd, sondern auf angenehme Weise durch eine dramatische Geschichte mit Fakten verknüpft, das Wissen auffrischend bzw. erweiternd.
Das Cover zeigt eine sehnsuchtsvolle Hellenin mit Pallas Athene als Eule symbolisiert - die Weite der Landschaft spiegelnd - wunderschön!
Frauen erleben noch immer Unfreiheit, manchmal sehr offensichtlich, oft aber gefährlich sublim subtil!
- Carolin Schairer
Mehr Schatten als Licht
(1)Aktuelle Rezension von: TheaWolf30Natalia, Anima und Corina waren einst Spitzenturnerinnen und Anwärterinnen auf Olympia-.Gold im rumänischen Deva, der Nummer Eins Trainingsstätte. Doch nur Anima schaffte es letztendlich zur Olympiade. Die Wege der Mädchen trennten sich. Corina heiratete einen US-Politiker, Anima einen bayerischen Fliesenleger. Natalia übernahm eine Schneiderei in Wien.
15 Jahre später wird ihr damaliger Trainer Arian Tabor in einer Wohnung in Wien erstochen aufgefunden. Jede der Frauen hätte ein Motiv, Denn angeblich hat Tabor jede von ihnen misshandelt und sexuell belästigt. Allerdings wird Anima kurz nach der Tat ebenfalls tot aufgefunden - sie sprang von einer Autobahnbrücke. Alles deutet darauf hin, dass sie den Mord begangen hat.
Journalistin Julia Resnitz vom deutschen Nachrichtenmagazin BRENNPUNKT will nicht an diese einfache Lösung glauben und beginnt zu recherchieren. Schon bald stößt sie auf Ungereimtheiten.
Ein sehr guter, fein recherchierter Krimi von Carolin Schairer. Diesmal geht es nicht um eine Liebesgeschichte zwischen Frauen, wie es sonst in ihren Büchern üblich ist, sondern um Intrigen, Rache und sexuellen Missbrauch in der Welt des Turnsports. Besonders gut haben wir die verschiedenen Milieus gefallen, mit denen Journalistin Julia bei ihrer Recherche in Wien konfrontiert wird. Das zeigt die österreichische Hauptstadt mal von einer ganz anderen Seite, denn wer kennt schon die Gemeindebauten in Simmering und das Multi-Kulti-Feeling im 15. Bezirk?
- Fabian Lenk
Die Zeitdetektive 10: Falsches Spiel in Olympia
(11)Aktuelle Rezension von: Anna0807Julian, Kim und Leon reisen dieses Mal ins Jahr 532 v. Chr. zu den Olympischen Spielen nach Athen, denn sie würden gerne den berühmten Ringer und mehrmaligen Olympia-Gewinner Milon von Kroton treffen. In Athen angekommen treffen sie sehr schnell auf Milon und seine Familie. Schnell wird klar, dass jemand den Sieg von Milon in diesem Jahr unbedingt verhindern möchte. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden und schon befinden sich die drei Freund in einem neuen Abenteuer.
Dieses war mein drittes Buch aus der Reihe "Die Zeitdetektive" und es hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Geschichten war wieder sehr unterhaltsam, lehrreich und durchaus spannend. Aufgefallen ist mir jedoch, dass in diesem Band der Reihe die griechische Kultur eher Nebensache war. Dafür lag der Fokus mehr auf den Olympischen Spielen. Allerdings konnte dieser Fokus mich nicht ganz so sehr in die Welt hinein ziehen wie es z.B. beim Auftaktband der Reihe in Ägypten der Fall war. Insgesamt hätte ich mir hier etwas mehr Eckpunkte und Fakte gewünscht.
Die Handlung und die sich daraus herauskristallisierende Verschwörung waren interessant und ich hatte lange Zeit nur eine Vermutung, wer der Böse in dieser Geschichte ist. Am Ende lag ich zwar richtig, das Raten hat mir dennoch sehr viel Spaß gemacht.
Gefehlt hat mir in diesem Band leider die Verbindung zwischen den Charakteren. Sowohl zwischen den drei Freunden als auch zwischen den Freunden und den Personen rund um Olympia fehlte mir das Zwischenmenschliche. Das hat mir schon mal besser gefallen.
Insgesamt war dies der bisher schwächste Teil der Reihe. Dennoch konnte er mich gut unterhalten und ich werde definitiv noch weiter Teile der Reihe lesen.























