Bücher mit dem Tag "olympia"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "olympia" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Als der Himmel uns gehörte (ISBN: 9783426516645)
    Charlotte Roth

    Als der Himmel uns gehörte

     (152)
    Aktuelle Rezension von: knuddelbacke

    Auf die Bücher von Charlotte Roth bin ich im vergangenen Jahr gestoßen, als ich das Buch “ Wir sehen uns unter den Linden“ von ihr las. Ich habe einen Faible für Bücher , die in Berlin spielen, und dieses Buch gefiel mir so gut, dass ich direkt 3 weitere Bücher von Ihr kaufte. In dem Roman „Als der Himmel uns gehörte“ geht es um eine Familiengeschichte, die nicht nur mehrere Generationen umfasst sondern auch vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele stattfindet. Wobei zum einen die Olympischen Spiele im Jahr 2012 eine Rolle spielen, als auch die olympischen Spiele 1936.

    Der Autorin gelingt es mit diesem Roman, den Geist der olympischen Spiele und des Sportes einzufangen und den Geist von Olympia lebendig werden zu lassen.


    Charlotte Roth hat es geschafft eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, Familienroman, Geschichte des Sportes und historisch fundierten Ereignissen zu schaffen die zum Ende ein wirklich gut abgerundetes Buch hervorgebracht hat. Spannung, Atmosphäre und charakteristisch symphatisch und tiefgründig dargestellte Figuren ließen mein Leserherz höher schlagen und ließen mich nach dem Auslesen des Buches sogar ein bisschen wehmütig zurück.


    Sportlich und geschichtlich interessierte Leser kommen meiner Meinung nach auf den vollen Lesegenuss . Auch wenn man beim Lesen auf Grund des Wechsels der verschiedenen zeitlichen Ebenen aufpassen muss , tut dies dem Lesegenuss keinen Abbruch. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich mochte es zwischen der jungen , sportlich sehr ambitionierten Jennifer und ihrer Urgroßmutter Alberta hin und her zu pendeln und dabei in völlig unterschiedliche Zeiten einzutauchen. 

  2. Cover des Buches Veilchens Feuer (ISBN: 9783709978320)
    Joe Fischler

    Veilchens Feuer

     (81)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Valerie Mauser, Band 2: Es ist als DAS Ereignis überhaupt angekündigt – das Abschiedskonzert des Musikers Wolf Rock in seiner alten Heimat Innsbruck. Doch es gibt Drohungen gegen ihn und somit werden Oberstleutnant Valerie „Veilchen“ Mauser und ihr Team auf den Plan gerufen. Veilchen soll herausfinden, für welche Schandtat aus 1976 der Sänger büssen soll. Die Zeit drängt – das Konzert, wo 30‘000 Fans erwartet werden, ist bereits in drei Tagen!

    Erster Eindruck: Eine Reihe mit Wiedererkennungswert durch die schwarzen Cover mit den Blumen – gefällt mir gut.

    Dies ist Band 2 einer Reihe und lässt sich ohne Kenntnisse des Vorgängerbandes lesen (wer jedoch Band 1 auslässt, verpasst etwas!).

    Es gibt ein Wiedersehen mit Veilchen, ihrem Team, Stolwerk und selbstverständlich auch mit Landeshauptmann Hubertus Freudenschuss (mir gefällt der Name immer noch ausgezeichnet). Wolf Rock, gebürtig Gotthilf Semmelweis, will sein letztes Konzert geben. So hat es zumindest Gustav Benz, sein Manager, angekündigt. Doch Benz ist ein bisschen undurchsichtig und Veilchen fragt sich, ob das alles nur Propaganda für das Konzert und Merchandise-Verkauf ist. Das Team stürzt sich mit Volleifer in die Sache. Was ist 1976 alles passiert, das mit Wolf Rock zu tun haben könnte? Der Sänger selbst kann sich an die 1970er nicht mehr erinnern. Schmatz, der IT-Crack, wurde mittlerweile zum Assistenten von Veilchen befördert. Er ist jung und amüsant. Es ist witzig, als er in einer Zeit recherchieren soll, in der es noch kein Internet gab. Was – kein Internet? Er musste sogar Daten auf Mikrofilmen durchgehen – er wusste gar nicht, dass es so etwas mal gab. Herrlich, oder? Obwohl, es zeigt, dass man eindeutig älter wird… Ich musste lachen, als Veilchen Schmatz den Auftrag gab, mal kurz bei Facebook anzurufen und eine bestimmte Seite abzuschalten. Ach, Veilchen…
    Es werden immer wieder Ausschnitte von einer vergangen Geschichte einer anderen Person eingewebt. Die Neugier wächst mit jedem Abschnitt, was diese Zeilen mit der Gegenwart zu tun haben. Die Protagonisten und Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben und ergaben ein gutes Bild vor Augen.

    Grossereignis, Social Media, drohende Massenpanik, Stalking, Rache – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Ein spannender Showdown mit einem überraschenden Ausgang; ich hatte, wie bei Band 1, einen Verdacht betreffend Täterschaft, aber ich lag – schon wieder – falsch. Bravo!
  3. Cover des Buches Hochsaison (ISBN: 9783596512423)
    Jörg Maurer

    Hochsaison

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zu diesem Buch
    Sterben, wo andere Urlaub machen.
    Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten.  Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr.

    Gelesen am 11. Januar 2021
    Perfektes Timing: Es findet gerade das Neujahrsspringen statt und Kommissar Jennerwein muss sich durch etliche fehlgeleitete Spuren suchen. Spannend und dennoch fast lustig, verfolgen wir die Ermittlungen und sind natürlich im Vorteil: Wir wissen, dass es mindestens  zwei Gruppen gibt, die den alpenländischen Kurort in Atem hält.

    Es war wieder ein Vergnügen. Ich freue mich auf den nächsten.


  4. Cover des Buches Duty & Desire – Verboten sinnlich (ISBN: 9783499275777)
    Tessa Bailey

    Duty & Desire – Verboten sinnlich

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Anni-the-Bookprincess

    Am Anfang eine persönliche Bemerkung.
    "Verboten Sinnlich" war mein erster New Adult Roman.
    Ich bin außerdem aromantisch-asexuell und dementsprechend nicht wirklich die typische Zielgruppe dieses Genres, wollte es aber trotzdem mal ausprobieren. Das hätte ich  lieber lassen sollen. Es war absolut zum Haare raufen.

    Gewissermaßen ist das der Anfang eines kleinen Projekts von mir, mehr verschiedene Genres zu lesen. Es gab keinen wirklichen Grund, warum ich mich für genau dieses Buch entschieden habe, außer dass es in der Bücherei gerade verfügbar war.

    Ich bin hin- und hergerissen. Die Story, die dem Buch zu Grunde liegt, fand ich gar nicht mal schlecht. Klar, es gibt jede Menge Klischees (dazu komme ich noch), aber auch einige coole, unvorhersehbare Wendungen. Insgesamt hat sich das Buch gut und flüssig gelesen. Daher sind die 2 Sterne für die Geschichte - und für die Geschichte allein.

    Leider gab es da aber noch die Charaktere. Und oh boy, ich mag ein Neuling im New Adult Genre sein, aber ich kann nicht aufhören, mit den Augen zu rollen.
    Da gibt es Katie. Rothaarig, Irin, Touristin in NYC und "zuckersüß". Außerdem olympische Goldmedaillengewinnerin. Sie fühlt sich natürlich von Anfang an zu Jack hingezogen, obwohl ihr erster Gedanke, als sie ihm trifft, ist, dass er bloß verschwinden soll. Noch am gleichen Tag landen die beiden wild knutschend auf einer Parkbank:

    "Ich ziehe ihn an mich und bringe ihn mit meinem Kuss zum Schweigen. (...) Er drängt seine Erektion gegen mich."

    Ähm, hallo?! Ihr kennt euch gerade mal 20 Minuten. Sorry, ich geh kurz kotzen.

    Und dann ist da Jack. Groß, stark, super heiß, angehender Polizist. Allerdings hat er auch eine dunkle Vergangenheit und ein Alkoholproblem. Ein Bad Boy wie er im Buche steht. Und natürlich so gut im Bett, dass er den Leser direkt auf der ersten Seite darauf hinweisen muss:

    "Wenn Frauen mich kommen sehen, dann flüstern ihre Hormone meinen Namen. Ich bin so gut im Bett."

    Ja, genauso steht das da. Soviel zu den Klischees. Außerdem bezeichnet er Katie immer wieder gerne als seinen Besitz. Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, dass es illegal ist, Menschen zu besitzen. Von dem billigen Schreibstil mal abgesehen.

    Der Schreibstil wurde zum Glück im Laufe des Buches besser. Dafür ging es zwischen Jack und Katie sehr oft sehr heiß her. Sehr grafische Sexszenen, die ich nun wirklich nicht alle gebraucht hätte. Ja, mir ist klar dass es sich hier um New Adult handelt. Mir ist auch klar, dass dieses Genre bereits von 14-jährigen gelesen wird, und für diese Altersgruppe ist dieser Roman absolut ungeeignet!! Außerdem werden ernste Themen wie Alkoholabhängigkeit und Kindheitstrauma behandelt.

    Insgesamt ging mir die ganze Romanze einfach viel zu schnell. Ich fand das soo unrealistisch und war beim Lesen oft hin- und hergerissen zwischen Lachen und Weinen, und das nicht im positiven Sinn. Uff.

    Aber ich habe durchgehalten und muss ehrlicherwiese sagen, dass nicht alles schlecht war. Außerdem bin ich jetzt um eine Erfahrung reicher. Weiterempfehlen würde ich das Buch nicht. Ich bin sicher, dass es viele bessere Titel im New Adult Genre gibt.


  5. Cover des Buches Broken (ISBN: 9783789147548)
    Tabitha Suzuma

    Broken

     (64)
    Aktuelle Rezension von: sophia22
    Dieses Buch handelt von Mathéo Walsh, einem siebzehnjährigen Schüler, der in London lebt und sein ganzes Leben noch vor sich hat. Sein Leben wird weitgehend erfüllt von zwei Leidenschaften: Zum einen vom Turmspringen, mit dem er bereits in sehr jungen Lebensjahren begonnen hat und dass ihm jeden Tag strenges und hartes Training abverlangt. Er ist sogar so gut in diesem Sport, dass er zu den besten Turmspringern Europas gezählt wird.
    Seine andere Herzhälfte wird von seiner Freundin Lola Baumann beansprucht, in der er glaubt, seine Liebe fürs Leben gefunden zu haben. Und natürlich sind da noch sein bester Freund Hugo und dessen Freundin Isabel, die als Quartett die beliebteste Freundesgruppe der gesamten Abschlussklassenstufe bilden und als unzertrennbar gelten. Im Park oder auf dem Schulgang in den Pausen: Sie sind es, nach denen sich alle Köpfe umdrehen und auf die immer neidige Blicke fallen.
    Mathéo ist sehr zufrieden mit seinem Leben als Turmspringer, großer Bruder und fester Freund einer wunderhübschen Freundin. Doch dann erlebt Mathéo nach einem wichtigen Turmsprungwettbewerb eine schicksalshafte Nacht, die sein Leben für immer verändert. Es passiert etwas mit ihm, das ihn für immer zeichnen wird. Etwas, das unvorstellbar ist.

    Meine persönliche Wertung für dieses Buch sind 3 von 5 Sternen. Ich gebe diesem Buch mehr als die Hälfte deshalb, da ich Tabitha Suzumas Schreibkunst und ihren Sinn für die Darstellung von Gefühlen und Weltansichten von Jugendlichen schätze und beeindruckend finde.
    Doch eines möchte ich allen auf jeden Fall ans Herz legen: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.
    Als ich dieses Buch entdeckt habe, hatte ich bereits schon „Forbidden“ von Tabitha Suzuma gelesen und wusste daher ungefähr, auf welchem Geschichten-Gebiet sich diese Autorin bewegt (- die, die das Buch kennen, werden wahrscheinlich wissen, wovon ich rede). Und dennoch befand ich mich in einer Art Schockzustand, als ich das Buch beendet habe. Dieses Ende ist wirklich heftig und sehr schwer ist es, seine Gedanken die Tage danach auf etwas anderes zu lenken. Als ich es beendet habe, bin ich erst einmal eine halbe Stunde lang nur da gesessen und musste mich wieder beruhigen. Also man kann sich schon ungefähr vorstellen, wie heftig es sein muss.
    Daher mein Rat: Falls man sich für schicksalshafte Jugendgeschichten interessiert und meint, ein dickes Fell zu haben und tapfer genug zu sein, würde ich es sehr empfehlen. Denn dieses Buch kann wirklich aufweckend wirken und steckt voller echter Gefühle.
    Etwas, das mich auch leichter damit abschließen hat lassen, mit der Geschichte meine ich, war, dass ich mich in keinen der Charaktere dieses Romans wirklich hineinversetzen konnte und somit für niemanden bis zum Ende mitempfunden habe. Wenn mir das bei einem Buch schwerfällt oder unmöglich ist, bin ich ziemlich enttäuscht, meine Erwartungen da hineingesteckt zu haben.
    Auch habe ich empunden, dass diese Geschichte viele Lücken hatte, sowohl zeitlich- als auch gedankliche. Natürlich möchte ich nicht zu viel verraten und die Geschichte für alle mit dem altbekannten Spoiler verderben, jedoch ist es so, dass Mathéo im Laufe der Geschichte sehr viele und sehr dunkle Gedanken zulässt (- man muss aber dazu sagen, dass sich diese am Ende als nur allzu verständlich erweisen). Dennoch war es nicht sehr angenehm, dass das so ziemlich die einzigen Gefühle waren, die Mathéo empfand und zuließ. Auch die großen Zeitsprünge wirkten sehr irritierend. Ich wusste oft nicht, ob nur ein Nachmittag, ein Tag, oder eine Woche ausgelassen wurde: Da war kein richtiges Zeitgefühl vorhanden.
    Was im Vordergrund stand waren vor allem seine depressiven Gedanken, was mir als zu lastend erschien.

    Alles in allem gebe ich dem Buch also wie bereits zuvor erwähnt 3 von 5 Sternen. Es ist nichts für schwache Nerven und ich würde auf alle Fälle eine Altersbeschränkung von 16 Jahren diesem Buch auferlegen (- glaubt mir, das braucht es). Aber es hat auch auf alle Fälle seine positiven Seiten: Es ist voller Gefühl und Echtheit.   

    • Cover des Buches Nachtblau stirbt die Erinnerung (ISBN: 9783802599316)
      Brigitte Pons

      Nachtblau stirbt die Erinnerung

       (28)
      Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
      Wieder dürfen wir Frank Liebknecht bei seinen Ermittlungen über die Schulter sehen. Diesmal sind es unterschiedliche Kriminalfälle, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben.
      Da ist einerseits die brutale Attacke auf Kommissar Brenner, die ihn niederstreckt als er sich mit René Hübner, dem Trainer seiner Tochter Pia, treffen will. Andererseits beschäftigt ein mysteriöser Fund von Dreißig Silberlingen (ja genau, die Summe des Judaslohns aus der Bibel) in Form von Ostmark und ein geschändetes Grab unseren wackeren Vielbrunner Polizisten.

      Die Zusammenhänge werden auch dann nicht klarer, als René plötzlich an Herzversagen stirbt. Sind die kleinen blauen Tabletten Schuld an seinem Tod oder ist da mehr dran?
      Frank Liebknecht und Marcel Neidhardt stochern in einem undurchsichtigen Geflecht aus Halbwahrheiten, Vertuschen und Geheimnissen. Weiß Pia Brenner mehr als sie zugibt? Und welche Rolle spielt das Enfant Terrible, David Lösch?

      Geschickt verknüpft Brigitte Pons Sport, Doping, Geschäftemacherei und die ohnmächtige Wut einer verlassenen Frau zu einem spannenden Krimi, der sich auch mit der unrühmlichen Vergangenheit des einst geteilten Deutschlands auseinandersetzt.

      Fazit:

      Ein spannender Krimi mit vielen interessanten Sidesteps und unerwarteten Wendungen, daher fünf Sterne und eine Leseempfehlung von mir. 
    • Cover des Buches Der Sandmann (ISBN: 9783423026840)
      E. T. A. Hoffmann

      Der Sandmann

       (698)
      Aktuelle Rezension von: Buechergarten

      》INHALT:

      „Aber die gräßlichste Gestalt hätte mir nicht tieferes Entsetzen erregen können, als eben dieser Coppelius. – Denke Dir einen großen breitschultrigen Mann mit einem unförmlich dicken Kopf, erdgelbem Gesicht, buschigten grauen Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln, großer, starker über die Oberlippe gezogener Nase. Das schiefe Maul verzieht sich oft zum hämischen Lachen; dann werden auf den Backen ein paar dunkelrote Flecken sichtbar und ein seltsam zischender Ton fährt durch die zusammengekniffenen Zähne.“

       

      》EIGENE MEINUNG:

      Vor vielen Jahren schon hat dieses kleine Reclam-Büchlein seinen Weg zu mir gefunden und wurde nun endlich zu meinem Halloween-Lesenacht-Buch 2020. Verbunden habe ich damit zuvor Horror, Grusel und den Namen E. T. A. Hoffmann. Mehr wusste ich tatsächlich nicht und habe entsprechend auch nur den Text auf dem Buchrücken als Inhaltsangabe hier übernommen, um auch anderen Lesern nicht vorzugreifen. Einzig noch der Hinweis, dass es sich dabei um eine „Erzählung in der Tradition des Kunstmärchens der Schwarzen Romantik (häufig auch als Schauerroman bezeichnet)“ handelt.

      Das erste was sofort auffällt ist der Schreibstil dieser Geschichte – erstmals 1816 veröffentlicht (ohne bestimmte Autorenangabe in Berlin als erste Erzählung in dem Zyklus Nachtstücke). Die Sätze sind teils recht lang, die Wörter oft anders geschrieben als wir es heute gewohnt sind und einige waren mir sogar gänzlich unbekannt. Trotz dieser etwas erschwerenden Umstände konnte mich die Geschichte schnell gefangen nehmen. Sie ist auf ihre Art spannend und faszinierend.

      Einen großen Anteil daran hat der Beginn der Geschichte, der aus 3 Briefen besteht, in denen Nathaniel – der Hauptcharakter – engen Freunden seine (Grund-)Lage schildert. Schnell wird man so mit den Charakteren bekannt gemacht und ebenso wie Nathaniel mit dem Mythos des Sandmannes in Berührung kam, welcher sein Leben für immer verändern sollte. Im Anschluss wird der Fortgang der Geschichte von einem fiktiven Erzähler weiter dargelegt.

      Hier kann ich guten Gewissens und mit etwas Erleichterung sagen: Es ist ein schönes Buch für die Halloween-Nacht, ruhig einschlafen konnte ich im Nachgang trotzdem! Der Grusel und Horror dieses Buches liegt nicht in persönlichen Ängsten, sondern in der Frage nach Wahrheit, Täuschung und Wahnsinn. Nathaniel ist definitiv nicht als sympathische Hauptfigur angelegt, dennoch ist man gespannt, man rätselt mit und ist nah an seinen Erlebnissen.

      Nach den 43 Seiten Haupthandlung schließt sich ein größerer Anhang an. Dieser enthält eine Editorische Notiz, ausführliche Anmerkungen, Literaturhinweise, sowie ein Nachwort. Spannend war für mich durchaus Letzteres, das viele Interpretationen, Hinweise und Motive des Autors darlegt, z. B. Kritik an Rollenbildern dieser Zeit. Die Erzählung ist derart vieldeutig, wie es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht. Sie ist durchaus abstrus, aber trotzdem wohldurchdacht in ihrem Aufbau oder beispielsweise mit dem wiederkehrenden Augenmotiv, der Projektion einer Schauergestalt auf die Realität oder Schlüsselmomente einem traumatischen Erlebnis der Kindheit.

       

      》FAZIT:

      Diese faszinierende Erzählung hat einen tollen Aufbau und bietet vielfache Interpretationsmöglichkeiten, die es verdienen sich genauer mit ihnen auseinander zu setzen. Trotzdem ist es auch eine kurze Lektüre, wenn man sich mal wieder an einen Klassiker wagen möchte. Vor schlaflosen Nächten muss man, meiner Meinung nach, hier keine Sorge haben!

    • Cover des Buches Olympia (ISBN: 9783492070591)
      Volker Kutscher

      Olympia

       (38)
      Aktuelle Rezension von: Pharo72

      Olympia 1936 – Berlin steht kopf. Ein weltoffenes Deutschland soll präsentiert werden, da sind Skandale oder sogar Sabotage der Spiele fehl am Platz. Als ein Mord im olympischen Dorf geschieht, wird Gereon Rath kurzerhand dorthin versetzt, um für Aufklärung zu sorgen, könnten doch Kommunisten dahinterstecken. Eher lustlos geht er dieser Aufgabe nach, hat er doch im privaten Umfeld größere Probleme und auch immer mehr Schwierigkeiten, sich durch seine unterweltlichen Kontakte und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seinen Vorgesetzten gegenüber durchzusetzen. Er ahnt nicht, dass sein Ende bereits besiegelt ist …

      Meine Meinung:

      Vorab sollte ich erwähnen, dass dies mein erster Roman von Volker Kutscher und damit der Rath-Reihe ist. Durch die großartige Verfilmung „Babylon Berlin“ bin ich darauf aufmerksam geworden und wollte mich einfach mal der literarischen Vorlage annähern. Vielleicht ein Fehler, nicht mit Band 1 zu beginnen, wie ich es normalerweise bevorzuge, obwohl das Buch auch durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Dennoch gibt es den einen oder anderen Rückblick auf vergangene Fälle, den man bei Unkenntnis schwer nachvollziehen kann und da der Stoff doch ein wenig von der Verfilmung abweicht, entsteht auch Irritation.

      Zur Entwicklung der Reihe und eventuell absteigender Qualität kann ich daher nichts sagen und mich nur auf den vorliegenden Band beziehen. Die Beschreibung des sich im Olympia-Taumel befindenden Berlins fand ich sehr gelungen. Man fühlt sich direkt in die Zeit versetzt und spürt die drohende Gefahr durch den immer mehr erstarkenden Nationalsozialismus in jeder Zeile.

      Es gibt durchaus spannende Momente, aber im Großen und Ganzen war ich nicht gerade versucht, das Buch Nägel kauend so schnell als möglich zu beenden. Dafür gibt es zu viele Längen, zu viele Zufälle und die eigentliche Ermittlungsarbeit erfolgt nicht durch Gereon, sondern meist durch seine Frau Charly, die auch viel eher erkennt, dass nur ein Verlassen des Landes einen Ausweg aus der Gefahr birgt. Das Auftreten – auch im olympischen Dorf – von Fritze und auch seine Entwicklung fand ich sehr interessant.

      Das Buch endet im wahrsten Sinne des Wortes mit einem großen Knall, aber es bleibt zu hoffen, dass die Reihe fortgesetzt wird, wobei ich gespannt bin, wie der Autor das anstellen wird.

      Mir lag die E-Book-Ausgabe vor und ich hoffe, das Buch wurde für das recht preisintensive Hardcover noch mal Korrektur gelesen, denn es enthält extrem viele orthografische Mängel.

      Fans der Reihe werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen und ich freue mich bereits auf die nächste Babylon-Staffel.

    • Cover des Buches Berlin 1936 (ISBN: 9783328101963)
      Oliver Hilmes

      Berlin 1936

       (45)
      Aktuelle Rezension von: Viv29

      "Berlin 1936" ist ein unterhaltsames Kaleidoskop aus verschiedenen Schicksalen, die sich während der Olympiade jenes Jahres in Berlin abspielten. Jedem der 16 Olympiatage ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das stets mit dem Wetterbericht und einer Fotografie beginnt. Dies sind die einzigen Konstanten, ansonsten erwartet uns in jedem Kapitel eine unterhaltsame, stetig wechselnde Mischung.

      Der Text berichtet über eine Vielzahl von Menschen und dem, was sie an jenem Tag erlebten, verwebt dies mit Informationen über bekannte Berliner Hotels, Bars oder Restaurants und einem allgemeinen Stimmungsbild. Durchsetzt ist dieser Text von gelegentlichen Tagesmeldungen der Polizei, internen Anordnungen, Zitaten aus Zeitschriften- oder Zeitungsartikeln und anderem - diese originalen Wortlaute sind ausgesprochen erhellend. Ich fand die Mischung gut gelungen und unterhaltsam, weil auf diese Art so viele unterschiedliche Eindrücke aufeinandertrafen. Durch diese abwechslungsreiche Erzählweise und den eingängigen Schreibstil läßt sich das Buch gut lesen.

      Auch die Personen, von denen wir hier erfahren, sind gänzlich unterschiedlich. Es sind die ganz normalen Bürger der Stadt, ausländische Gäste, Sportler, Naziprominenz, Personen des Nachtlebens. Ich hätte mich gefreut, wenn der Fokus etwas mehr auf den ganz normalen Menschen gelegen hätte, aber das ist wahrscheinlich auch eine Frage der vorhandenen Quellen. Ein wenig gestört hat mich allerdings, daß dem Schriftsteller Thomas Wolfe so unverhältnismäßig viel Platz gewidmet wurde. Sicher ist seine innere Reise vom unkritischen Touristen zu jemandem, der die Monstrosität der braunen Diktatur allmählich begreift, interessant. Aber es ist bei weitem nicht die interessanteste Geschichte in diesem Buch und sie wird zudem mit unnötiger Detailfreude und viel Nebensächlichem erzählt. Auch die Abstecher nach Spanien, wo die Nazis sich auf ihren brutalen Eingriff den dortigen Konflikt vorbereiten, hielten sich mit nebensächlichen Details auf und waren für ein sich auf Berlin konzentrierendes Buch unnötig. Die zahlreichen Empfänge und Feiern der Naziprominenz glichen sich ein wenig zu sehr, um so ausführlich beschrieben zu werden. So gab es also einige Abschnitte, die mich weniger fesselten, dafür aber sehr viele, die ich ausgesprochen interessant und unterhaltsam fand.

      Oliver Hilmes gelingt eine gute Balance zwischen unterhaltsamen Betrachtungen, amüsanten Anekdoten und der dunklen Seite des Regimes. Auch die damaligen Aussagen über Geschehen und Leute sind aufschlußreich. So schüttelt es einen, wenn der massenmordende Diktator mehrfach als gütig aussehend beschrieben wird oder wenn Amerikaner, die vor der Olympiade untersuchen sollen, ob deutsche jüdische Athleten von der Olympiateilnahme ausgeschlossen werden, sich selbst als Antisemiten - und "nebenbei" noch Rassisten - erweisen und ihren Auftrag halbherzig bzw. gar nicht ausführen. Dann liest man das Lob der Berliner Zeitungen, die die olympischen Spiele als "die schönsten Spiele aller Zeiten" bejubeln und hat das Gefühl, gerade einen Tweet Trumps gelesen zu haben...

      Man lernt in diesem unterhaltsamen Buch richtig viel über Berlin, über die so unterschiedlichen Menschen und Schicksale und auch über die Sorgfalt, mit der die menschenverachtende Diktatur sich von einer bewußt harmlosen Seite zeigte, um erfolgreiche Augenwischerei zu betreiben. Im Anhang wird über das weitere Schicksal der erwähnten Menschen berichtet, auch dies war ausgesprochen lesenswert. Jesse Owens, der vom amerikanischen Präsidenten für seine fulminanten Olympiaerfolge nicht mal ein lobendes Wort erhielt und aufgrund seiner Hautfarbe zu seinem eigenen Festbankett mit dem Lastenaufzug fahren mußte, berührt hier sehr. Thomas Wolfe nimmt leider auch in dieser Aufzählung viel mehr Raum ein als andere mit beeindruckenderen oder interessanteren Lebenswegen - dieses Ungleichgewicht ist doch ein Wermutstropfen.

      Insgesamt ist "Berlin 1936" ein absolut lesenswertes, originelles Buch, das die Balance aus Unterhaltung und Wissensvermittlung ausgezeichnet meistert und uns zudem zeigt, was Verharmlosung und Propaganda anrichten können.

    • Cover des Buches Der Bobmörder (ISBN: 9783832162474)
      Hans-Henner Hess

      Der Bobmörder

       (14)
      Aktuelle Rezension von: Caillean79

      Denn wie uns dieser Krimi lehrt – man liest ja nicht nur aus schnöder Unterhaltungssucht, sondern weil man was lernen will – benötigt man als Bobfahrer/in genau dieses „Gefühl im Hintern“ (und zwar nicht zu knapp), um die Bahn spüren zu können und so den Bob zu Bestzeiten zu bringen.


      Auch der Fickel hatte sich früher diesem Sport verschrieben und es immerhin zum Anschieber gebracht. Durch diverse Irrungen und Wirrungen musste dann aber die sportliche Karriere der juristischen weichen. Ob das ein Fluch oder ein Segen war für Thüringen… man weiß es nicht.


      Jedenfalls hat mich auch dieser Regionalkrimi wieder überzeugt und ich bin einmal mehr der Meinung, die (Regionalkrimi-)Konkurrenz aus Bayern kann sich warm anziehen, wenn erstmal der Thüringer Bob an den Start geschoben wird. Fickel stolpert wieder mehr schlecht als recht in die Ermittlungen (eigentlich will er ja in Oberhof eine Kur machen, aber angesichts der strengen Regularien, insbesondere was kulinarische und alkoholische Genüsse angeht, ist er bald von diesem Plan nicht mehr überzeugt). Seine Ex, Frau Oberstaatsanwältin Gundelwein, und Kriminalkommissar Recknagel ermitteln professioneller, aber auch nicht weniger amüsant. Und schließlich ist da noch die ausstehende Olympiabewerbung Oberhofs für die Winterspiele 2030, die lediglich daran scheitern können, dass Alpinski-Asse angesichts der hübschen Mittelgebirgshügel einen Lachkrampf bekommen würden.


      Hans-Henner Hess erzählt mit viel Lokalkolorit (und amüsanten Fußnoten) einen kurzweiligen Krimi, der auch die sportliche Vergangenheit Oberhofs Revue passieren lässt. Nicht nur für Fans des Wintersports ein Vergnügen!

    • Cover des Buches Die Frau, die allen davon rannte (ISBN: 9783442749874)
      Carrie Snyder

      Die Frau, die allen davon rannte

       (75)
      Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

      Kann man vor seinen Problemen weglaufen? Kann man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen?
      Wenn es nach Aggie geht, ganz sicher. Da sie Anfang des 20. Jahrhunderts als jüngstes Kind einer Großfamilie geboren wurde, musste sie sich bereits in jungen Jahren durch das Leben kämpfen. Sie hütete Geheimnisse, trotzte den Konventionen ihrer Zeit und erreichte Außergewöhnliches.
      Die einst lebensfrohe Aggie ist einer alten, vergesslichen Frau gewichen, die sich nur noch bruchstückhaft an ihr altes Leben erinnert oder erinnern möchte. Erst als sie von zwei jungen Personen im Altersheim abgeholt wird, wird sie nicht nur mit der Vergangenheit konfrontiert, sondern muss sich neuen Fragen stellen, die ihr Leben noch einmal Revue passieren lassen.
      Carrie Snyder erzählt in Rückblenden die Geschichte von Aganetha Smart, einer fiktiven Olympialäuferin und lässt diese in der Gegenwart noch einmal aufleben. Flüssig, klar und emotional.
      Allein der Titel springt einem direkt ins Auge und verspricht Großes. Daher habe auch ich mir viel erhofft. Ich muss aber sagen, dass das Buch dem Titel nicht gerecht wird. Ich finde die Geschichte teilweise echt langatmig und an einigen Stellen weit hergeholt. Nichtsdestotrotz mag ich die Perspektive aus der Sicht der ernsten, älteren Allie und die Rückblenden aus Sicht der jungen Allie. Gerade dies lässt den Roman nicht langweilig werden. Hinzu kommt eine unerwartete Wendung der Ereignisse, die am Ende Geheimnisse offenbart und die Spannung aufrecht erhält.
      Ich kann den Roman trotz allem als leichte Lektüre für zwischendurch empfehlen.

    • Cover des Buches Percy Jackson and the Last Olympian (ISBN: 9781423101505)
      Rick Riordan

      Percy Jackson and the Last Olympian

       (86)
      Aktuelle Rezension von: Blintschik
      Dies ist der letzte Teil der Percy Jackson Reihe und es ist wirklich ein krönender Abschluss. Kronos will mit seinen Leuten den Olymp angreifen, während die Götter mit anderen Kämpfen beschäftigt sind. Die letzte Verteidigung sind da nur noch die Halbblüter vom Camp und es ist spannend bis zur letzten Seite, ob sie das wirklich schaffen.

      Zwischen dieser Geschichte und den anderen Büchern der Reihe scheint ein kleiner Zeitsprung zu sein, denn die Leute wirken viel älter, was ich sehr interessant finde, da man Percy seit er Zwölf ist auf seine Abenteuer begleitet und so mitverfolgen kann wie er und seine Freunde langsam älter werden.
      Trotz allem ist man sofort in der Geschichte und damit auch direkt im Krieg zwischen den Göttern und den Titanen. Neben Kriegsvorbereitungen und dann auch letztendlich der Schlacht wird es auf keiner Seite langweilig. Es gibt viele actionreiche Kampfszenen und noch viel mehr Szenen in denen es um Zusammenhalt und Freundschaft gibt. Und natürlich fehlt auch der typische Humor nicht und lockert mal wieder die erste  Stimmung auf.

      Obwohl die Reihe eher für Jüngere geschrieben wurde, so habe ich trotzdem einen riesen Spaß beim Lesen gehabt und bin jetzt ein totaler Percy Jackson Fan. Mir hat der tolle Humor gefallen, der die griechische Mythologie an manchen Stellen ein bisschen veralbert hat. Trotzdem erfährt man viel über die Mythologie und hat dabei ein super Abenteuer mit richtig sympathischen Charakteren, die ich lieben gelernt habe nach fünf Büchern.
      Ein toller Abschluss für eine genauso tolle Buchreihe!
    • Cover des Buches Viel Glück für Wally Wombat (ISBN: 9783747800386)
      Christian Gailus

      Viel Glück für Wally Wombat

       (10)
      Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

      Klappentext / Inhalt:

      Das hätte Wally nie gedacht! Er wollte sich doch eigentlich nur ein Tatz-O-Gramm von Winnie Wombat holen, dem besten Zehnkämpfer der Welt. Doch dann hat man ihn mit Winnie verwechselt und nun muss er selbst als Athlet bei den Olympischen Spielen antreten. Wally kann zwar schnell rennen, aber Hochsprung …? Kugelstoßen …? Wie soll das gutgehen? Außerdem ist sich Wally sicher, dass sein Konkurrent, der Nasenaffe Marvin, irgendetwas im Schilde führt. Jetzt braucht Wally wirklich viel Glück!
      Ein spannendes und super witziges Tierabenteuer, das nicht nur Sportbegeisterte zum Lachen bringt.
      Mit hohem Bildanteil und kurzen Dialogen besonders geeignet zum ersten Selbstlesen oder Vorlesen für alle Jungen und Mädchen ab 7 Jahren.
      Mit vielen farbigen Illustrationen von Leonard Erlbruch.

      Cover:

      Das Cover wirkt energiegeladen, lebendig und sportlich. Mehrere Tiere auf einer Tartanbahn beim Schnelllauf sind erkennbar. Bunt und sehr vielfältig überzeugt das Cover durch seine optische und zeichnerische Gestaltung. 

      Meinung:

      Eine wunderschöne, spannende, liebevolle und humorvolle Geschichte. Eigentlich möchte Wally Wombat nur ein Tatz-o-Gramm von seinem Idol Winnie Wombat haben, den besten Zehnkämpfer aller Zeiten. Doch als er versucht dieses zu bekommen, läuft alles schief und plötzlich steht Wally, statt Winnie, auf dem Sportplatz und soll dort Winnie vertreten. Ob ihm das gelingen wird?

      Zu viel vom eigentlichen Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das lest am Besten selbst. 

      Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Textabschnitte haben eine angenehme Länge, jedoch sollten die Selbstloser schon ein wenig geübter sein, da für Erstleser, die Textpassagen, dann vielleicht doch ein wenig lang sind. Es eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen für geübtere Leser. Die Schriftgröße ist gut gewählt und auch die Kapitellängen sind sehr angenehm.

      Wally ist einfach fantastisch. Kämpferisch, mutig und selbstbewusst stellt er sich den Dingen, die da kommen. Mir war Wally durchweg sympathisch und auch die anderen Charaktere sind sehr gut durchdacht und sehr liebevoll gestaltet. Das Buch wirkt sehr lebendig, sportlich und überzeugt durch die richtige Portion an Spannung, Charme und Humor. 

      Toll sind auch die bunten Zeichnungen im Buch, welche die Geschichte zusätzlich unterstützen und das Ganze perfekt abrunden. Die schönen Bilder laden zum Anschauen ein und veranschaulichen das Gelesene. 

      Eine turbulente, etwas chaotische, aber auch sehr spannende und humorvolle Geschichte, die, durch sympathische Charaktere und wunderschöne Zeichnungen, überzeugt.

      Fazit:

      Sportlich, turbulent und humorvoll, eine Geschichte für kleine Leser ab 7 Jahren, die hier sehr gut unterhalten werden.



    • Cover des Buches Abschied von der Burg (ISBN: 9783505036521)
      Enid Blyton

      Abschied von der Burg

       (57)
      Aktuelle Rezension von: nina11

      Schade, dass ich die Bücher nicht mehr so gerne lese wie früher. Als Grundschulkind habe ich einfach nicht so viel hinterfragt, zumindest nicht bewusst. Die Bücherreihe ist veraltet, das merkt man besonders an den Moralvorstellungen und allgemein auch an der Erzählweise. Mobbing wird auf der Schule geduldet, ja teilweise machen sogar die Lehrer mit. Evelyn bekommt es dabei extrem ab und in diesem Buch geht es auch darum, dass "Hochmut vor dem Fall kommt". Wie ich solche Sprüche hasse. Ich weiß natürlich was damit gemeint ist, aber im Zusammenhang eines eigentlich unschuldig wirkenden Kinderbuches finde ich es extrem unpassend. Das letzte Schuljahr schien sich wieder nur um Dramen zu drehen, die sich schnell hintereinander abspielten. Zwischendrin wurde dann noch das ein oder andere schöne Erlebnis geschildert, so zum Beispiel Will´s Geburtstag. Aber die Erzählung war nicht mal eine Seite wert und schien nur ein Lückenfüller zu sein, damit das Buch auf mindestens 130 Seiten kommt. Evelyn´s plötzlicher Wandel nach der Krankheit ihres Vaters scheint mir zu plötzlich und auch sehr umauthentisch. Ja so etwas kann natürlich jeden verändern, aber es wirkt trotzdem so als wollte man damit sagen, dass Evelyn´s Verhalten die Krankheit ihres Vaters hervorgerufen hat und sie es bitter bereuen muss. Sie muss sich ändern, sonst kann sie nicht geliebt werden. Sie muss alles toll finden was ihr Vater sagt. Sie soll die Karriere anstreben, die er für sie wählt usw. Das ist schon SEHR altbacken. Das Buch geht abrupt zu Ende und ist an sich als Abschluss der Reihe unmöglich. Gut, dass eine andere Autorin die Reihe fortgesetzt hat, denn es sind noch einige Fragen bezüglich der Mädchen und auch des Internats offen geblieben.

    • Cover des Buches Janne Ahonen (ISBN: 9783939978060)
      Janne Ahonen

      Janne Ahonen

       (20)
      Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
      Finnlands Nationalheld Janne Ahonen, der als einziger Skispringer bisher die Deutsch-Österreichische Vier-Schanzen-Tournee fünf mal gewonnen hat lässt in seiner Biografie tief in den Skisprung-Zirkus blicken. 
      Ganz nebenbei erfährt man auch einiges Private von dem sonst öffentlich äußerst zurückhaltenden Spitzensportler. Ahonen, der neben Martin Schmitt, Sven Hannawald, Andi Goldberger und Adam Malysz Jahrelang an der eisigen Spitze im Skispringen zählte, hat bis auf eine Olympia-Einzelmedallie alles gewonnen, was es in seiner Disziplin zu gewinnen gab. 
      Diese Biografie ist daher auch geprägt von seinen sportlichen Erfolgen und den damit verbunden psychischen und physischen Anstrengungen, die es zu ertragen gilt, möchte man in der Skisprung-Szene erfolgreich sein. 
      Zu Wort kommen in Jannes Biografie seine Teamkollegen Matti Hautamäki, Risto Jussilainen, Ville Kantee sowie die Konkurrenten Martin Schmitt, Andi Goldberger und Jannes Frau Tiia. 

      Wer regelmäßiger Zuschauer der Skisprung-Wettbewerbe ist, wird von den aufgelisteten Erfolgen Ahonens sicher nicht überrascht werden. Die Hintergründe sind die, die hier das Gewisse Etwas ausmachen. 

      Die deutsche Übersetzung des Finnischen Bestsellers ist jedoch grauenhaft. Unzählige Rechtschreibfehler und oftmals Fehlen ganzer Wörter lassen den Lesefluss immer wieder Stocken. Zum Schluss hin, scheint dies sogar noch zuzunehmen. 
      Hinzu kommt, dass der Autor es mit Zeitlichen Sprüngen eindeutig übertreibt. Beinahe jede Seite enthält einen solchen Zeitsprung, was mich beim Lesen sehr angestrengt hatte. 

      Für Fans beinhaltet das Buch einige Seiten mitunter Privater Fotos des Stars und auch Auszüge aus seinen Trainingstagebüchern. 

      Fazit: Die vielen Rechtschreibfehler und das allgemein verwirrende Zeitliche Durcheinander der Biografie machen das Lesen nicht gerade einfach. Dennoch ein wirklich spannender Einblick in die Welt des Skispringens.
    • Cover des Buches Olympisches Feuer (ISBN: 9783548284231)
      Liza Marklund

      Olympisches Feuer

       (109)
      Aktuelle Rezension von: Lilli33

      Gebundene Ausgabe: 400 Seiten

      Verlag: Hoffmann und Campe (1. Februar 2000)

      ISBN-13: 978-3455047752

      Originaltitel: Sprängaren

      Übersetzung: Dagmar Mißfeldt


      Schwedischer Kriminalroman mit Betonung auf „Roman“


      Inhalt:

      Seit zwei Monaten ist Annika Bengtzon Chefin der Kriminalredaktion der „Abendpresse“. Nicht alle Kollegen sind damit glücklich, und manch einer macht ihr das Leben zur Hölle. Doch Annika hat sich mal wieder an einem spektakulären Fall festgebissen. Ein Bombenattentat in der Olympia-Arena kurz vor Beginn der Spiele. Und es bleibt nicht bei der einen Bombe und dem einen Todesopfer. Am Ende ist auch Annika selbst in Todesgefahr …


      Meine Meinung:

      Das Privat- und Berufsleben der jungen Journalistin Annika Bengtzon spielt in diesem Kriminalroman eine bedeutende Rolle. Ich will nicht sagen, dass der Kriminalfall nur im Hintergrund abläuft, denn das tut er nicht. Annika trägt durch ihre Interviews von in die Fälle verwickelten Menschen auch ein Stück weit zur Lösung bei. Ob nun die Polizei Ermittlungen anstellt oder eine Journalistin recherchiert, ändert nichts daran, dass die Leserschaft hier wunderbar mitfiebern und miträtseln kann. 


      Ich fand die Handlung zum einen interessant, zum anderen aber auch größtenteils recht spannend. Gerade die Arbeit bei einer Zeitung wird hier ziemlich realistisch geschildert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.


      Die Reihe:

      1. Studio 6

      2. Paradies

      3. Prime Time

      4. Olympisches Feuer

      5. Der rote Wolf

      6. Nobels Testament

      7. Lebenslänglich

      8. Kalter Süden

      9. Weißer Tod

      10. Jagd

      11. Verletzlich


      ★★★★☆


    • Cover des Buches Unter Brüdern (ISBN: 9783442363636)
      Vitali Klitschko

      Unter Brüdern

       (6)
      Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
      Die Biografie der Klitschkos ist nicht nur für Klitschkofans etwas! Abwechselnd berichten sie aus ihrem Leben und man erfährt viel privates. Über viele Anekdoten konnte ich herzhaft lachen und fühlte mich sehr unterhalten. Unterlegt wurden die kleinen Geschichten mit vielen Bildern, auch privaten aus früher Kindheit. Offen und ehrlich berichten die beiden Brüder über ihre Erfahrungen in Liebesdingen und natürlich über ihre sportliche Karriere. Ein Buch, das auch einfach als leichhter Roman von nicht Klitschkointeressierten gelesen werden kann.
    • Cover des Buches Josefibichl (ISBN: 9783492272902)
      Marc Ritter

      Josefibichl

       (22)
      Aktuelle Rezension von: KiraNear
      Name: Josefibichl
      Autor: Marc Ritter
      Genre: Krimi, Lokalroman
      Preis: 9,99€ [D] | 10,30 [A] - Ich habs aus einem offenen Bücherschrank
      Seiten: 303
      Sprache: Deutsch
      Erscheinungsjahr: 2011
      ISBN: 978-3-492-27290-2
      Verlag: Piper Verlag GmbH


      Rückentext:
      In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franzikanerpaten Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Partenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss den Täter selbst finden ...


      Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
      Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Sobald ein Buch bzw die Handlung darin irgendwo in Bayern spielt, ist mein Interesse bereits geweckt. Da ist es egal, ob es nun drüben in Kempten ist, unten in Garmisch, in München oder eher in den nördlichen Regionen von Bayern. Auf jeden Fall haben Bücher, die in meinem Heimatbundesland spielen, einen gewissen Bonuspunkt. Auch weckt es mein Interesse, wenn ich sehe, die Geschichte spielt sich in einer bekannten Gegend ab. Schöner ist es natürlich, wenn ich die Gegend nicht nur vom Namen her kenne, sondern sie auch zuordnen kann, weil ich selbst bereits dort einmal war. Das war auch der Grund, weshalb ich mir dieses Buch damals aus dem offenen Bücherschrank unter anderem genommen habe. Allerdings werde ich das Buch jetzt nicht durch eine rosarote Brille betrachten.

      Die Beschreibung des Krimis wirkt viel versprechend, verspricht aber ein bisschen mehr, als am Ende drin ist. Davon, dass Garmisch-Partenkirchen durch Olympia "entzweit" wird, merkt man herzlich wenig. Überhaupt trifft man nur wenig Bewohner, die eine Hälfte äußert sich gar nicht dazu, die andere hat entweder mit der Aufklärung des Mordes zu tun oder möchte die Geldgeber weiter bei Laune halten. Denn nicht nur Olympia ist geplant, auch so manche Großprojekte und die benötigen nun mal ein bisschen Geld.

      Mit dem Hauptcharakter wird man nicht wirklich warm, aber das mit den restlichen Charakteren genauso. Sie bleiben leider ein wenig blass, aber immerhin nicht so blass wie die Leute aus "Die Schuhliebhaberin" und die Story ist nicht so langweilig und unangenehm zu lesen wie "Tödlicher Chat". So viel mehr spannend ist das Buch allerdings auch nicht. Stattdessen beschäftige mich die Frage: Warum ist der Typ, also der Hauptcharakter, abgehauen und hat nicht einfach mit der Polizei zusammengearbeitet? So macht er sich doch erst recht verdächtig ... dessen wird er sich bewusst, aber es ist ihm wohl egal und er flüchtet weiter. Die Aufklärung des Ganzen wirkt ziemlich seltsam. Sowohl Hartinger, als auch die Polizei stoßen recht zufällig auf die Lösung, wobei es bei Hartinger noch logisch klingt. Bei der Polizei bzw Teilen davon wirkt es, als hätte der Autor mal eben schnell die Deus ex Machina auspacken müssen, damit es am Ende noch so hinhaut, wie es hingehauen hat. Was am Ende aus dem Täter wird, wird nicht so richtig geklärt, leider. Auch treten immer mehr Verschwörungen ans Tageslicht und es wird immer "komplexer", allerdings auch immer absurder, bis es einem am Ende einfach nur noch seltsam vorkommt.

      Es könnte ruhig ein wenig spannender sein und es hätte ruhig länger sein können, damit die Ermittlungsarbeit der Polizei auch genug Raum bekommt, um die nötige Lösung zu bekommen, anstatt einfach mal die Lösung per Cheatcode zu bekommen. Mag sein, dass es das in der Realität geben kann, aber Geschichten, in denen von A bis Z ermittelt wird, gefallen mir einfach besser. Wie es z.B. in der "Jette-Reihe" der Fall war. Was mir ein wenig gefehlt hat, war eine Kapiteltrennung, aber irgendwann gewöhnt man sich daran. Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen den Charakteren, aber er ist ganz angenehm und man kommt nilcht durcheinander.


      Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
      Genau so hatte er es sich immer vorgestellt.
      Schwitzend, keuchend, mit ziehenden Schmerzen in den Oberschenkeln den Berg hinauf. Mehr als mit der Hitze mit sich selbst kämpfend, die letzten zehn Höhenmeter doch noch durchzustehen. Dann, vor Freude, die Kuppe erklommen zu haben, mit letztem Atem "Hurra" schreien - um dann schockgefroren innezuhalten, weil da etwas, jemand lag. Etwas Totes, jemand Umgebrachter, ein ermorderter Mensch.
      Er wusste nicht mehr, wann sich diese Vorahnung in seinem Hirn festgefressen hatte. Erst vor wenigen Wochen hatte er mit den Bergläufen angefangen. Recht bald musste es gewesen sein, dass er jedes Mal, wenn er einen steilen Buckel mit letzter Kraft hinter sich brachte, sich kurz vor Erreichen der Kuppe sagte: Dort liegt gleich eine Leiche.
      Sein früheres Leben, all die schlimmen Bilder stiegen wohl bei großer körperlicher Anstrengung aus seinem Unterbewusstsein herauf. Andere verarbeiten durch Träumen.


      Fazit:
      Das Buch ist ok. Es ist jetzt etwas, das kann man lesen, muss man aber nicht. Dass das Buch hier in Bayern spielt, finde ich ganz toll, nur werde ich mich davon nicht sonderlich einlullen lassen ;-)

      Ich mag das Cover des Buches, der "Gürtelteil" ist auch leicht hervorgehoben, was sich auch leicht angenehm anfühlt. Vom Stil her ist es ganz angenehm zu lesen, aber ich weiß, ich werde dieses Buch auch wieder recht schnell vergessen und nur noch als "seltsames Buch über einen Mordfall unten in Garmisch-Partenkirchen" in Erinnerung behalten, wenn überhaupt. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Rubine.
    • Cover des Buches Olympia (ISBN: 9783406403392)
      Ulrich Sinn

      Olympia

       (1)
      Noch keine Rezension vorhanden
    • Cover des Buches Private Games - Der Countdown des Todes (ISBN: 9783442477876)
      James Patterson

      Private Games - Der Countdown des Todes

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Nirena
      "Private Games - Der Countdown des Todes" ist der Auftakt zu James Pattersons Reihe rund um die Private-Agentur und deren Ermittler, die er mit wechselnden Co-Autoren geschrieben hat. Die Handlungsorte variieren von Teil zu Teil und entsprechend auch der jeweils im Fokus stehende Ermittler - in diesem Fall befinden wir uns in London und Peter Knight hat deutlich mehr zu tun, als sich nur um die Sicherheit der Olympischen Austragungsorte zu kümmern.

      Der Schreibstil ist sehr typisch für James Patterson, was mitunter etwas seltsam anmutet, weil wir uns durchgehend in London befinden, aber die Atmosphäre very un-british ist. Dem Lesefluss tut dies aber keinen Abbruch, dieser ist durchgehend flüssig und der Plot samt Spannungsbogen gut aufgebaut.

      Ein wenig vermisste ich Charisma bei den Hauptprotagonisten - auch wenn Peter Knight sehr sympathisch wirkt und als alleinerziehender Vater auch die soziale Komponente nicht fehlt, bleibt er doch immer etwas blass und oberflächlich.

      Dennoch gelingt es James Patterson, den Leser mitzunehmen und zu unterhalten - was vor allem Kronos, dem Bösewicht zu verdanken ist, denn dieser verfügt über eine perfide Fantasie, wie er seine Racheakte plant und umsetzt, die Spannung und Neugier wach halten.

      Alles in allem ist "Private Games - Der Countdown des Todes" ein gelungener Auftakt, der für weitere Teile einiges an Potential erahnen lässt.
    • Cover des Buches Die unheiligen Spiele (ISBN: 9783760810591)
      Karl- Wilhelm Weeber

      Die unheiligen Spiele

       (1)
      Noch keine Rezension vorhanden
    • Cover des Buches Anders als erwartet (ISBN: 9783426783375)
      Stefan Kretzschmar

      Anders als erwartet

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
      In der Tat, das Buch ist wie der Titel schon verspricht 'Anders als erwartet'. Ließ sich gut und flüssig lesen, und zeigt einfach, dass nicht alles so ist wie es die Presse und die Medienlandschaft gerne darstellt. Trotzdem nicht ganz mein Fall. Nichts was ich ein zweites Mal lesen würde.
    • Cover des Buches Nowitzki (ISBN: 9783499623059)
      Peter Sartorius

      Nowitzki

       (5)
      Aktuelle Rezension von: Melli2505
      Dirk Nowitzki ist ein interessanter Mensch, und die beiden Journalisten haben es geschafft, eine Interessante Art von Biographie über ihn zu schreiben. Über einen 30jährigen kann man meiner Meinung nach keine richtige Bio schreiben, aber es geht in diesem Buch hauptsächlich darum, wie Nowitzki nach Amerika und in die NBA gekommen ist. Es wird kurz auf die Geschichte des DBB und der NBA eingegangen, und der Leser erfährt spannende Hintergründe der Ligen. Wenn die Autoren wichtige Spiele beschrieben haben war dies so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, mit in dem Hexenkessel zu sitzen und habe mit des Mavs mitgefiebert. --------------------------------------------------------------------------------------------------- Ab und an haperte es an der Chronologie, so dass ich deshalb einen Stern abgezogen habe. Es fiel mir zeitweise recht schwer zu verstehen, was nun zu erst und was danach passierte. Ansonsten waren die Kapitel hübsch gestaltet, und am Ende jedes Kapitels, erzählte Nowitzki den jeweiligen Abschnitt nochmal aus seiner Sicht - das gefiel mir total gut!!! Außerdem war der Schreibstil sachlich-empathisch, was ja auch eine Kunst für sich ist. --------------------------------------------------------------------------------------------------- Sehr zu meiner Freude gab es viele Bilder von Dirk Nowitzki in dem Buch, eine Jahresangabe zu dem jeweiligen Bild wäre dennoch schön gewesen. Und wirklich skandalös finde ich den Preis von 16,95 Euro für ein Taschenbuch, oder wie auch immer ein weicher Einband nun genannt wird.
    • Cover des Buches Die besten Fotos der Olympischen Winterspiele in Innsbruck. Die spannendsten, dramatischsten u. schönsten Augenblicke der 12. Olympischen Winterspiele Innsbruck 1976. (ISBN: B00IVMSG0A)

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