Bücher mit dem Tag "online"

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181 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.422)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer


    Sebastian Fitzek gilt als großer und bekannter Autor, hier in Deutschland. Wer bereits andere Bücher von ihm gelesen hat, wird auch bei AchtNacht mit einigen Erwartungen an das Lesen herangehen.
    Vorweg: Die Story und Grundidee gefällt mir super, dennoch gibt es ein paar Dinge, die mir weniger gut gefallen hat.
    Zum Schreibstil: Wie gewohnt von Sebastian Fitzek, ist der Schreibstil relativ flüssig. Dennoch gab es immer wieder ein paar kleine Stellen, über die ich gestolpert bin.
    Zum Klappentext: als ich AchtNacht im Laden zur Hand genommen habe, um mir durchzulesen, um was dieses Buch handelt, bin ich direkt neugierig geworden.
    Zur Story: Anfangs war die Story etwas verwirrend, und man musste als Leser erst einmal in das ganze Geschehen hereinfinden. Es war von verschiedenen Leuten die Rede, was für manche etwas unübersichtlich wirken könnte.
    Du Grundidee, dass jemand eine Nacht lang verfolgt wird, um diesen umzubringen, finde ich, klingt super spannend. Erinnert mich aber irgendwie leicht an 'The Purge'.
    Dennoch fand ich dieses Buch ganz spannend und es lohnt sich, einen Blick rein zu werfen.


  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  3. Cover des Buches Hardwired - verführt (ISBN: 9783736301245)
    Meredith Wild

    Hardwired - verführt

     (555)
    Aktuelle Rezension von: mayamu

              Erika kommt gerade frisch aus der Uni und hat einen Traum: Sie will, gemeinsam mit ein paar Freunden, eine Firma auf die Beine stellen. Dafür braucht sie allerdings Geld. Ihr ehemaliger Professor verschafft ihr einen Termin, bei einer großen Investmentfirma, wo sie zum ersten Mal auf Blake trifft. Einen unglaublich gut aussehenden und superreichen Mann. Zuerst denkt sie, er hat es auf sie abgesehen und will ihre Zukunft ruinieren, doch sie merkt, zwischen den beiden beginnt es zu knistern. 


    Ich finde es schade, dass der Plot so unglaublich unoriginell ist. Ein sperrreicher Mann, der sich aufgrund seines Geldes und seines Aussehens unglaublich toxische Verhaltensweisen herausnimmt, die in diesem Buch als "sexy" verkauft werden. Er drängt sich in ihr leben und zwingt ihr Dinge auf, gegen die sie sich deutlich sträubt. Er akzeptiert kein nein. Ich glaube nicht, dass es angemessen ist sexistische Stereotype zu replizieren und zur Rape Culture beizutragen. 


    Ich weiß, das klingt hart, aber für mich war das Buch echt schwer zu verkraften.

  4. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Lia_7

    Inhalt/ Klappentext:
    Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...

    Eindruck:
    Warnung Spoiler!
    Buch 1:
    Die Ideale die der Circle verfolgt und umsetzten möchten, mögen vielleicht auf den ersten Blick toll und gerechtfertigt erscheinen, allerdings wird den Menschen dadurch auch die Menschlichkeit genommen, es ist menschlich Fehler zu machen, Mist zu bauen, ein paar Geheimnisse zu haben oder einfach mal Dinge zu tun, die nur einem selbst etwas bringen. Wenn diese komplette Überwachung umgesetzt werden würde, würde man die Menschen nicht mehr menschlich sein lassen. Man würde sie zu einer Perfektion zwingen, weil sie in dem Wissen, dass alles was sie tun erfasst wird, völlig anders handeln würden, vielleicht wäre es manchmal der bessere Weg zu handeln aber wenn man keine Fehler macht, gibt es auch nichts mehr aus dem man lernen könnte. Man wäre in seiner Freiheit eingeschränkt und es würde auch die Vielfalt an Persönlichkeiten zerstören, da die Menschen sich grundlegend ändern würden. Das Leben ist zum Leben da, nicht dazu perfekt zu sein, Fehler sind okay, Faulheit ist okay, Dinge die nur einen selbst glücklich machen sind okay, es macht die Menschen aus, all das zu tun und würden sie darin auf irgendeine Art und Weise gehindert werden, selbst wenn es nur die Gewissheit ist dabei gesehen zu werden, wären sie immer Roboter ähnlicher. Diese angebliche Utopie, die von dem Circle geschaffen werden soll ist meiner Meinung nach keine, aus einer gewissen Sichtweise wäre das Leben dann perfekt, aber ich finde es nicht gut wenn es eine rund um Überwachung geben würde, es würde das Leben und die Menschen langweilig machen und unmenschlich. Es würde ihnen die Einzigartigkeit nehmen und klar sollten sich manche Dinge ändern, aber das muss doch auch möglich sein ohne jede Art von Privatsphäre zu Nichte zu machen. Ebenfalls finde ich die Art und Weise wie diese Community zur Gemeinschaft gezwungen wird nicht richtig, man muss kein schlechtes Gewissen haben, weil man sich nicht an Freizeitaktivitäten betätigt, man sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen Soziale Medien zu nutzen, es sollte auch in Ordnung sein, einfach alleine nach dem Arbeiten zuhause auf dem Sofa herum zu liegen und Netflix oder so zu schauen. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen, die ganze Zeit in Menschenmengen zu sein, es sollte ebenfalls akzeptiert werden, wenn jemand nicht so gerne unter Menschen ist.
    Der Schreibstil ist ziemlich anstrengend zu lesen, vor allem da die Handlung ebenfalls zu wünschen übrig lässt, es werden massenweise gut wirkende aber teilweise auch einfach nur beängstigende Erfindungen geschildert und dieses ganze Gerede über Social Media und richtiges Verhalten ging mir echt auf die Nerven.
    Auch diese Aussagen wie „die Gemeinschaft kommt zuerst“ , „Geheimnisse sind lügen“ , „Teilen ist Heilen“ und „ alles Private ist Diebstahl“, konnte ich nicht verstehen, da ich Ihnen einfach nicht zustimmen kann, klar in gewisser Hinsicht haben sie vielleicht Recht aber ich bin einfach anderen Ansichten. Und dieses Transparent werden finde ich auch echt komisch, wie kann sich jemand darauf einlassen, seine komplette Privatsphäre aufzugeben und dass wofür? Um sich Vertrauen zu erkaufen von Menschen, die es eindeutig nicht wert sind, wenn sie einem sonst nicht vertraut hätten. Oder wieso macht man das?
     

    Buch 2:
     Also dieses transparent leben, finde ich ziemlich erschreckend du hast nie Zeit für dich und die ganze Welt kann sehen was du machst. Wer will das? Und wen interessiert das? Ich bin echt gespannt darauf was es mit Kalden auf sich hat, aber ich finde damit dass das meiste was dort passiert ein Ende haben muss hat er eindeutig recht. Er erscheint irgendwie als einziger so als hätte er noch eine eigene Meinung und wäre keine Marionette des Circles zu der Mae schon längst geworden ist. Ich finde es echt merkwürdig, dass Mae sich gut dabei fühlt, auf Dinge zu verzichten, weil alle ihr zusehen können obwohl sie eigentlich gerne Schokolade ist. Diese Änderung ihrer Persönlichkeit, die sie so überhaupt nicht zu stören scheint finde ich echt ziemlich merkwürdig. Auch das sie der Meinung ist die Meinungen irgendwelcher Leute aus dem Internet könnten irgendwem helfen, finde ich ziemlich erschreckend. Wie sich ihr Verhalten immer weiter ändert und sie der Circle und die Transparenz zu einem völlig anderen Mensch machen ist erschrecken und traurig zugleich, sie schottet sich dadurch immer mehr und mehr von Annie und ihrer Familie ab und steht letztendlich alleine da. Diese PastPerfect Geschichte wo Annie Dinge über ihre Familie rausfindet, die sie so nicht wissen möchte und die sie völlig zerstören und letztendlich ins Koma befördert zeigt doch auf das der Mensch nicht alles wissen sollte, oftmals ist Unwissen deutlich besser einfach weil es die Menschen schützt und die Dinge gar nicht relevant sind. Was ich auch sehr schockierend fand, war der Tod von Mercer der definitiv die Schuld des Circles und von Mae war, im Laufe der Handlung wurde deutlich, dass er im Gegensatz zu Mae doch sehr sympathisch ist oder zumindest noch vernünftig denken kann. Das Ende des zweiten Teil fand ich gut, da hier zum ersten Mal nach 400 Seiten wirklich etwas passiert ist. Der Hai aus dem Mariannengraben der alle anderen Tiere verspeist und einfach nur gruselig ist ist das perfekte Symbol für den Circle vor allem da er auch noch transparent ist, er zeigt symbolisch wie auch der Circle alles außer sich selbst verspeist und zerstört und sich dabei auch noch gut fühlt. Was die Handlung echt deutlich besser gemacht hat, ist das sich herausstellte das Kalden Ty ist, ich finde es erschreckend, dass er jung wie er ist durch diesen Circle schon graue Haare bekommen hat. Er versucht ja Mea davon zu überzeugen, dass der Circle sich nicht schließen darf und ist die einzig sympathische Person im ganzen Buch, er hat völlig Recht mit seiner Argumentation und ich fand es echt bescheuert von Mae, dass sie nicht auf ihn gehört hat, sondern ihn bei den anderen beiden weisen verpfiffen hat und damit für die Schließung des circles gesorgt hat.

    Buch 3:

    In den wenigen letzten Seiten, wird deutlich aufgezeigt, das Ty die ganze Zeit über Recht hatte, Mae hat außer dem Circle alles verloren, keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie Annie liegt im Koma und die Welt ist zu einem absolut grauen haften Ort geworden.  


     Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es schon halbwegs eine interessante Geschichte ist oder zumindest der Gedanke der dahinter versteckt ist, aber mir diese Form einer möglichen Zukunft echt nicht gefallen würde, das Buch ist zu lang, oft ziemlich langweilig und anstrengend zu lesen, aber es sollte doch gelesen werden, da die Folgen einer zu starken Digitalisierung hier sehr gut aufgezeigt werden und das Buch so hoffentlich als Warnung für die Menschen funktioniert und es im realen Leben niemals so weit kommen wird. Die Charaktere sind abgesehen von Kalden/Ty, Mercer und teilweise auch Annie einfach nur unsympathisch erschreckend manipulativ und teils auch einfach schlecht ausgearbeitet. Das Buch symbolisiert nur zu gut, dass wir für unsere Freiheit und Privatsphäre kämpfen sollten und, dass wir dafür sorgen sollten, dass diese Dinge uns erhalten bleiben.

  5. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (562)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Wow!

    Wow. Wow. Wow.

    Brittainy C. Cherry at her best!

    Die Geschichte von Maggie und Brooks hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und auch irgendwie komplett überrollt.

    Maggie war eine tolle Protagonistin und auch Brooks mochte ich wirklich gerne.

    Die Nebencharaktere in diesem Buch mochte ich auch so so gerne, vor allem Maggies Bruder habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Und auch ihre Schwester mochte ich immer mehr!

    Der Wendepunkt der Geschichte war einfach so krass und ich hatte das so nicht erwartet!

    Es ist etwas anders als die Standard New Adult Bücher, wie ich finde.

    Es ist einfach so besonders. Es ist einfach so echt. Ich liebe es!

    Diesmal wird einem zuerst ein wenig das Herz gebrochen, nur um dann die volle Liebe abzubekommen. Aber es währe kein Buch von Brittainy, wenn einem nach so viel Liebe nicht doch noch das Herz rausgerissen wird. Doch auch diesesmal wurde mein kaputtes Herz wieder geheilt.

    Und als ob das alles nicht reichen würde, um mich hemmungslos weinen zu lassen, kam das Nachwort der Autorin.

    Und ich war einfach so gerührt und so traurig.

    Die Geschichte ist in der Ich - Perspektive geschrieben und wird abwechselnd von Maggie und Brooks erzählt.

    Der Schreibstil der Autorin war in diesem Buch noch etwas besonderer als in ihren anderen Büchern!

    Eine absolute Empfehlung!

    Die Welt dreht sich weil dein Herz schägt!

     

  6. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (480)
    Aktuelle Rezension von: LeaBeck

    Was kommt dabei raus wenn man ein uriges Cottage in einem idyllischen Tal Schottlands, eine spießige und eigenbrötlerische Bankergruppe auf einem Teambuilding Trip und einen wahnsinnig gewordenen Pfau in ein Buch wirft? Ja, eine ziemlich verrückte Geschichte, aber auch einen echt guter Roman.


    Das Buch über den Pfau der bei der Farbe blau rot sieht und in Zerstörungswahn verfällt hat es mir angetan. Isabel Bogdans Schreibstil ist großartig und „der Pfau“ wird gewiss nicht das letzte Buch gewesen sein welches ich von ihr lese. Besonders die eigensinnigen Banker und ihre Chefin die sich am Anfang noch als Fremde gegenüber stehen und dann langsam annähern, füllen die Geschichte mit Leben. Alles in allem ist dieser Roman ein absolutes Schmunzelbuch über die Hürden der Kommunikation und eine Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  8. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.230)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  9. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.171)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Im zweiten Teil, alle sieben Wellen, geht es zum Glück weiter mit den beiden. Vom Aufbau hat er mir wieder gut gefallen und ich habe gespannt verfolgt, was sich zwischen den beiden entwickelt, ob sie sich nun endlich treffen, ob Emmi noch verheiratet ist, usw. Alle offenen Fragen vom ersten Teil werden hier aufgeklärt und das Ende hat mir auch sehr gefallen. Insgesamt fand ich das Buch jedoch nicht so gut wie den ersten Teil. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt und manche Situationen haben sich einfach gezwungen angefühlt.

  10. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (575)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Dieses Buch lag nun sehr lange Auf meinem SuB, aber aktuell ist es trotzdem noch. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und wollte an der Seite der Kommissarin den Fall aufklären.

    Etzold schuf hier eine vielschichtige, brutale und trotzdem spannende Jagd durch die Realität und das Internet. Mir gefiel, dass die Hintergründe gut recherchiert wirken und es vielschichtige Charaktere gibt. Ebenso fand ich den Schreibstil fesselnd und nicht ermüdend oder langweilig. Das Spiel mit der Sprache wurde hier auf jeden Fall verstanden.

    Die Brutalität war mir persönlich etwas zu präsent, aber das ist ja Geschmackssache.

    Jedenfalls freue ich mich bereits auf das nächste Werk aus Etzolds Feder 🙂

  11. Cover des Buches Die Ernte des Bösen (ISBN: 9783764505745)
    Robert Galbraith

    Die Ernte des Bösen

     (235)
    Aktuelle Rezension von: RamonaMarano

    Spannend geschrieben bis zum Ende. Man kann nur erahnen, wer der Mörder ist. Man fiebert ununterbrochen mit den beiden Detektiven mit und kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachempfinden. Die Szenen sind so gut beschrieben, dass man meint, dort zu sein. Die Entlarvung des Mörders am Ende ist mir aber ein bisschen zu einfach. Da hätte der Detektiv meiner Meinung nach mehr Indizien gebraucht, um darauf zu kommen. Insgesamt ein toller Krimi den ich auf jedenfall weiterempfehle!

  12. Cover des Buches Feeling Close to You (ISBN: 9783736311206)
    Bianca Iosivoni

    Feeling Close to You

     (309)
    Aktuelle Rezension von: buch_begeistert

    Für mich hat Bianca Iosivoni eine schöne Geschichte erschaffen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Auch der Aufbau mit den Chatverläufen zwischen den Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und haben dem ganzen etwas Leichtes und Erfrischendes gegeben, und sind auch mal etwas Anderes. Da Parker in Finding Back to us schon mal kurz vorgekommen ist, habe ich mich sehr auf ihn gefreut und fand es schön mehr über ihn zu erfahren.

    Es ist eine Geschichte mit sympathischen und authentischen Charakteren, die einem schnell ans Herz wachsen. Sie machen für mich eine schöne Entwicklung durch. Das Buch befasst das Thema Gaming, was nicht meine Welt ist. Aber es wird auf leichte Art rübergebracht und vermittelt, sodass man automatisch neugierig darauf ist und sich freut mehr darüber zu erfahren.


    Teagan ist eine starke junge Frau, die weiß was sie will und für ihre Träume kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Auch sie hat mal schlechte Tage, an denen ihr alles zu viel ist und sie zweifelt, was sie umso nahbarer und sympathischer macht. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Ihre große Leidenschaft ist das Gaming, in dem sie ihre ganze Energie und Freude reinsteckt. Es ist ihre Welt und ein großer Teil ihres Lebens. Durch Parker verändert sich ihr Leben, sie lernt mehr für sich einzustehen und traut sich mehr zu sein wie sie ist. Sie lernt, dass auch sie dazugehört und einen Platz im Leben hat.


    Parker ist cool, erfolgreich, liebenswürdig, charmant und verständnisvoll. Auch ihm bedeutet das Gaming viel. Aber allen voran lebt er für seine Familie und seine Freunde, für die er alles tun würde. Er opfert sich für seine Eltern auf und versucht alles mit sich selbst auszumachen. Er lernt, dass er sich den Menschen, die er liebt und die ihn lieben, lohnt sich zu öffnen und zu vertrauen. Gerade Teagan hilft ihm nach vorne zu blicken. 


    Die Beiden sind zusammen ein tolles Team, das sich gesucht und gefunden hat. Auch wenn es nur wenige reale Momente zwischen den beiden gibt, sind die Emotionen und die Verbundenheit zu spüren. Es ist einfach mal eine andere Liebesgeschichte als sonst, da sie viel Digital stattfindet, was zeigt, dass sich auch so tiefe Gefühle entwickeln können. Neben allem Positiven und dem Humorvollen, müssen Teagan und Parker auch schwere Dinge erleben, die sie prägen. Diese ernsten Themen wurden für mich gut rübergebracht und haben mich berührt. Und es war schön, dass Callie immer wieder mal vorkam (Finding back to us). Besonders unterhaltsam und schön finde ich, dass auch die Mitbewohner der WG mit einbezogen wurden. 


    Für mich ist es eine schöne Geschichte für zwischendurch. Weshalb es keine kompletten 5 Sterne gibt, liegt daran, dass mir insgesamt zu wenig passiert ist, und es mir dann am Ende doch etwas zu schnell ging.

    Das Buch zeigt, dass es sich lohnt, die Hoffnung nicht aufzugeben, da der eine Mensch, der einen nimmt wie man ist und der einem das Gefühl gibt es wert zu sein, existiert! 


    4,5 / 5 

  13. Cover des Buches Der Seidenspinner (ISBN: 9783734102233)
    Robert Galbraith

    Der Seidenspinner

     (341)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Im zweiten Krimi rund um den Detektiv Cormoran Strike, geht es um einen verschwunden Autor, der später tot aufgefunden  wird. Vieles deutet darauf hin, dass er seinen Tod inszeniert hat, um seinen unveröffentlichten Buch die richtige Werbung zu verpassen. 

    Wie bereits im ersten Teil legt die Polizei sich früh auf einen Täter fest und es ist an Strike die Wahre Identität des Mörders zu enthüllen.  Doch wie bereits im ersten Teil, bleibt es bis zum Schluss spannend. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Beziehung zwischen Cormoran und Robin weiter vertieft wird. Somit bekommt die Story deutlich mehr Tiefe und es bleibt nicht all zu oberflächlich. 

  14. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.533)
    Aktuelle Rezension von: lea_sta-r

    Im Spiel war der Schreibstil flüssig, sodass man der Figur gerne durch die Welt gefolgt ist. An den richtigen Stellen war es spannend, dann wieder neutral und beschreibender. 

    Jedoch ist noch Luft nach oben für die Geschichte in der realen Welt. Die Idee insgesamt ist gut, aber ich konnte mich nicht wirklich mit dem Protagonisten anfreunden. Auch der Schreibstil ist "verändert", so ist gerade das Finale eher vorhersehbar und nicht besonders spannend, was sehr schade ist. 

    Insgesamt ein gutes Buch für Zwischendurch. Allerdings finde ich nicht wirklich einen Zugang, der mir auch zum Lesen des zweiten Teils verholfen hätte. 

  15. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783785725689)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

     (121)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Hendrik Busske, ein Finanzberater, stiehlt ein Buch über Alchemie. Er glaubt, dass etwas Wahres dran ist und forscht weiter, während er auch in seinem Beruf die Alchemie miteinbezieht.

    Das Cover des Buches ist in seiner Einfachheit sehr gut gelungen und passt auch zum Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden glänzend dargestellt. Die historischen und chemischen Einflüsse in das Buch sind perfekt recherchiert.

    Die Idee hinter dem Buch ist an sich nichts Neues; schon viele Bücher verschiedener Genres wurden über Alchemie und den Stein der Weisen geschrieben. 

    Und genau das ist auch das größte Problem des Buches, denn es wird schon lt. dem Cover als Thriller präsentiert. Die vorliegende Geschichte hat aber sehr wenig mit dem Genre zu zu tun - da hat die Bibel mehr Thrillerqualitäten. Und auch wenn man das Wort "Thrill" wortwörtlich nimmt, hat das Buch mit Spannung leider wenig am Hut.

    Vor allem die ersten 150 Seiten tut sich sehr wenig, außer dass man über Hendriks Leben und die Finanzwelt erfährt - und das ist sehr langwierig. Nur die Kapitel aus der Vergangenheit ließen ganz leicht Spannung aufblitzen. 2x habe ich das Buch für ein paar Wochen weggelegt, dann wollte ich das Buch aber doch fertig lesen, weil ich die Bücher des Autors (egal welches Genre) bisher auch mochte.

    Zwar kam dann etwas Spannung auf, aber doch zu wenig als dass mich das Buch wirklich fesseln hätte können.

    Das Ende ist zwar einerseits versöhnlich, aber doch irgendwie auch an den Haaren herbeigezogen und weit jeglicher Realität entfernt. So ist das Buch noch eher Fantasy, denn Thriller.

    Schade, denn aus dem Thema hätte man definitiv mehr machen können. Und das Genre muss hier eigentlich geändert werden.

    Fazit: Spannendes Thema, zu langwierig umgesetzt; auf keinen Fall ein Thriller. 2,5 von 5 Sternen

  16. Cover des Buches Der Widerstand geht weiter (ISBN: 9783843210812)
    Katie Kacvinsky

    Der Widerstand geht weiter

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Maddie arbeitet weiter für den Widerstand, doch in diesem Band geht sie noch einen Schritt weiter,  sie geht freiwillig in ein Umerziehungscenter. Was ihr dort widerfährt, damit hat niemand gerechnet. 

    Ich muss schon sagen, die Fortsetzung hat es wirklich in sich . Der erste Band ist ja richtig harmlos im Vergleich zu den Szenen im Center. Doch es driftet nie in Horror ab. Ich war wirklich positiv davon überrascht. 

    Auch die Beziehung zwischen Maddie und Justin verändert sich während sich sie sich im Center befindet. 

    Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich völlig gefesselt davon , konnte gar nicht genug bekommen. Das hat sich nicht geändert, ganz 6 Jahre später kann ich mich immer noch in der Handlung verlieren. 

    Der zweite Teil macht einen neugierig auf den letzten, finalen Band. 

    Es gibt allerdings nur vier Sterne, da fünf Sterne für meine absoluten mega Lieblingsbücher sind, da kommt dieses nicht ganz ran, trotzdem ist es super und ich kann es nur weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente (ISBN: 9783446258631)
    Peter Bognanni

    Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tess Fowler, ein normales Teenager-Mädchen trifft auf einer Party auf Jonah, einen normalen Teenager-Jungen. Weil sie aus verschiedenen Bundesstaaten kommen, führen sie eine Art Fernbeziehung. Online. Aber nach 7 Monaten kommt keine Nachricht mehr von Jonah und Tess findet raus, das er Selbstmord begangen hat. Aus heiterem Himmel, ohne irgendwelche Anzeichen.

    Wir begleiten Tess während sie trauert, sich erinnert und versucht los zu lassen.

    Obwohl Jonah tot ist und es niemals lesen wird, schreibt Tess immer noch Nachrichten an seinen Facebook-Account. Und obwohl es absolut unmöglich ist, bekommt sie eines Tages eine Antwort.

    Was dahinter steckt, warum und wie Jonah den Tod gefunden hat, wie Tess über diesen Schicksalsschlag hinwegkommt und vieles mehr müsst ihr selber lesen, sonst spoiler ich zu viel :D

    Das Buch hat ein wunderschönes Cover, einen sehr passenden Titel und einen fantastischen Schreibstil.
    Ich habe es an einem Tag durch gelesen, konnte es einfach nicht aus der Hand legen.

     Ein absoluter Pageturner und schon jetzt mein Jahreshighlight 2018!!

     

  18. Cover des Buches Die Welt wär besser ohne dich (ISBN: 9783473401352)
    Sarah Darer Littman

    Die Welt wär besser ohne dich

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Kleoriva

    Die Welt wär besser ohne dich fiel mir in die Hände, als ich nach einem Nachfolger für Tote Mädchen lügen nicht suchte.

    Vorweg: einen wirklichen Nachfolger habe ich mit dem Buch nicht gefunden, da sie auf den ersten Blick zwar in die gleiche Richtung zu gehen scheinen, aber dann doch grundverschieden und nicht wirklich vergleichbar sind.

    Die Welt wär besser ohne dich war für mich das erste Buch, dass nicht nur die Seite des Opfers, sonder auch die Seite des Täters ein wenig beleuchtet und nahe bringt was es bedeuten kann Täter zu sein, was für mich der Grund ist, warum ich finde, dass jeder Schüler dieses Buch einmal gelesen haben sollte. Denn es zeigt auf kurzweilige, teilweise schmerzhafte Art das nicht alles, was man als pubertärer Jugendlicher lustig findet auch wirklich lustig ist und nicht alles, was man cool findet, auch von anderen für cool gehalten wird und was aus vermeintlich witzigen Aktionen erwachsen kann. 

  19. Cover des Buches Don't tell me lies (ISBN: 9783423716260)
    Corey Ann Haydu

    Don't tell me lies

     (127)
    Aktuelle Rezension von: TinaTurnsPages

  20. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (117)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Autor versucht auf die Gefahren der totalen Vernetzung und deren Folgen hinzuweisen. Allerdings mit harmlosen Stereotypen, Naivlingen und Deppen. Die Erfinder der Mirrors spalten sich in gut und weniger gut und lösen das Problem mit dem Aus-Knopf. So simpel wie in diesem Buch beschrieben ist es aber nicht. In dieser Geschichte fehlt es dermaßen an Tiefe, dass ich zum Teil glaubte, sie soll Teenies, Teen gebliebene und junge naive Erwachsene ansprechen. Schreibstil ist gut, die Protagonisten oberflächlich und der Schluss typisch enttäuschend, wie alle Geschichten, die keine befreidigende Lösungen anbieten können.
    Wie auch immer - ganz nett am Strand, danach ab ins Tauschregal!

  21. Cover des Buches Konklave (ISBN: 9783453439030)
    Robert Harris

    Konklave

     (174)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Schon verzwickt und nervenaufreibend so eine Papstwahl...was? Das hat noch niemand gesagt? Na dann, schnell die Nase in das Buch gesteckt, denn ich war tatsächlich in einem Rutsch durch und wie gewohnt liefert der Autor qualitativ hochwertige Literatur ab, womit er mich in der Cicero-Trilogie ja schon überzeugt hat. 

    Ich hatte zwischenzeitlich befürchtet, dass das Buch sich ziehen könnte, weil so eine Wahl mitunter seine Längen hat, aber nein, es wird nicht langweilig, weil eine Wendung die nächste jagt und ich auch hier mal wieder richtig lag, wobei der Autor mich am Ende trotz allem noch überrascht hat - also: bitte lesen. 

  22. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  23. Cover des Buches Dirty, Sexy, Love (ISBN: 9783736302822)
    Kylie Scott

    Dirty, Sexy, Love

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    „Dirty, Sexy, Love“ ist der 2.Teil der Barkeeper Reihe von Kylie Scott. Dieses Mal geht es um den bärtigen Barkeeper Joe. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus der Perspektive von Alex, die nach Coer d‘Alene kommt, um ihre Internetbekanntschaft Eric endlich persönlich zu treffen. In der Dive Bar angekommen, stellt sich allerdings heraus, dass Joe die ganzen letzten Monate den Account seines Bruders Eric benutzt hat und Alex in Wirklichkeit mit ihm geschrieben hat. Damit ist für Alex eine Beziehung undenkbar, denn Lügen sind ein NoGo für sie. Joe möchte seine Gesprächspartnerin aber nicht verlieren und kämpft um sie. Dann kommt aber alles ganz anders und das Blatt wendet sich überraschend...



    Es war schön, wieder in die Welt einzutauchen, die ich schon aus dem vorausgehenden Buch kannte. Es hat mich allerdings nicht so gefesselt wie der erste Teil, sondern war eher etwas langweilig. Trotzdem war es immer noch lustig und unterhaltsam.

    Ich fand besonders cool, dass das Buch gegen Oberflächlichkeit und Mobbing aufmerksam gemacht hat und am Ende wurde es dann noch etwas spannender.


    Ich fand es schade, dass ich Joe fast nicht und Alex gar nicht aus dem vorherigen Buch kannte. Da die Story dann auch sehr auf sie fokussiert war, habe ich die Nebencharaktere vermisst. Im letzten Teil haben sie aber doch noch eine größere Rolle gespielt und nicht nur Alex und Joe haben ein glückliches Happy End gefunden :) 

    Mit Valerie kam auch noch ein eindrucksvoller und sympathischer Nebencharakter hinzu.


    Der Roman handelt von einer dieser „Lass uns nur Freunde sein“-Beziehungen, bei denen aber eh klar war, dass da schon von Anfang an mehr ist und sich die Charaktere einfach nur selber im Weg standen. Dabei hat mich außerdem gestört, dass ich nicht ganz verstanden habe, warum Alex noch so lange so wütend auf Joe war. 



    Alles in allem ein unterhaltsamer 2.Teil, der aber zwischenzeitlich langweilig war.



  24. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (95)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


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