Bücher mit dem Tag "opa"
89 Bücher
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.142)Aktuelle Rezension von: Randaleranke📖In "Die Insel der besonderen Kinder" von @ransomriggs geht es um Jacob, dessen Großvater ihm von seinen unglaublichen Entdeckungsreisen, Kindern mit besonderen Fähigkeiten und brutalen Monstern erzählt. Eines Tages wird Jacobs Großvater ermordet und Jacob findet heraus, dass all die Geschichten wahr sind.
❗Dieser Text kann Spoiler enthalten.
✅ Dieses Buch ist etwas für dich, wenn...
- du eine Gruppe Jugendlicher beim Zusammenwachsen und einem lebensverändernden Abenteuer begleiten willst.
- du daran glaubst, dass unter uns besondere Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und Monster leben.
- du keine Lust auf viele komplizierte Fantasynamen hast, du aber auch nicht ganz darauf verzichten willst.
❌Dieses Buch ist nichts für dich, wenn...
- du mit Tod und Gewalt in Büchern nicht gut umgehen kannst.
- du ein schnelles Erzähltempo bevorzugst.
- Inselsetting und Zeitreisen nicht dein Ding sind.
✨ Eigentlich bin ich kein Fan von entspanntem Erzähltempo, aber in diesem Buch ist mir das fast nicht aufgefallen. Als die Action dann anfing, habe ich lediglich im Nachhinein gedacht, dass ich doch schon einen ganz schön großen Teil des Buches gelesen hatte. Die Geschichte hat mich total gut mit seinen unterschiedlichen Atmosphären gecatched. Teilweise war es gruselig, actionreich, hat mich zum Weinen und auch zum Lachen gebracht, also aus meinen Augen eine wirklich gute Balance gehalten. Oft habe ich Jana auch geschrieben, dass ich mich gerade super wohl mit dem Buch fühle. Auch die Charaktere fand ich wirklich gut und abwechslungsreich, die Welt war toll gestaltet und das Ende hatte einen super fairen Cliffhanger, dafür dass es der erste Teil einer Buchreihe ist. Untermalt wurde die Geschichte noch von, meiner Meinung nach, sehr coolen und passenden alten schwarz-weiß Fotos.
P.S. Das Buch ist der erste Teil einer Buchreihe.
- Jonathan Safran Foer
Extrem laut und unglaublich nah
(1.251)Aktuelle Rezension von: Johann_BaierNach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.
Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.
Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.
- Anne Lück
Silver & Poison: Das Elixier der Lügen
(428)Aktuelle Rezension von: toja1911Dieses Buch überzeugt auf ganzer Linie. Die Geschichte ist durchgehend spannend und hält das Tempo konstant hoch. Die Charaktere sind vielschichtig, glaubwürdig und wachsen einem schnell ans Herz. Zusammen mit der tollen, gut durchdachten Storyline ergibt sich ein Leseerlebnis, das von Anfang bis Ende fesselt. Absolute 5-Sterne-Empfehlung!
- Gudrun Pausewang
Die Wolke
(954)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1987
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugendliteratur
Seitenanzahl: 223
- Inhalt:
Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen atomaren Unfall. Die 14 Jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und ist auf sich allein gestellt.
- Wie das Buch zu mir gefunden hat:
Das Buch hat mich über ein Verschenke - Regal gefunden. Ich habe damals den Film im Schulunterricht gesehen und wollte schon immer das Buch dazu gelesen haben, jetzt habe ich es endlich getan...
- Meinung:
Das Thema dieses Buches ist nicht ohne. Gudrun Pausewang erzählt klar, hart und authentisch. Ich finde, dass einen beim Lesen der harte Realismus dieser Welt trifft. Es ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" in der Welt, in dieser Gesellschaft und Politik.
- Fazit:
Zu Recht den Jugendliteraturpreis 1988 gewonnen. Dieses Werk gehört für mich zur Pflichtlektüre!
- Empfehlung:
Für alle, die qualitativ hochwertige Jugendliteratur suchen und/oder Fans von Gudrun Pausewang sind.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Tipp:
Schaut euch den gleichnamigen Film von 2006 an.
- Lieblingszitate:
"Kein Ton von den Herren, die so gerne reden."
Prolog - Seite 7
"Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich.''
Prolog - Seite 9
"»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.«"
Kapitel 1 - Seite 23
"»Handeln Sie mit Verantwortungssinn!«"
Kapitel 2 - Seite 33
"Das also würde der neue Unterschied zwischen Arm und Reich sein."
Kapitel 8 - Seite 127
"»Die Leute fangen schon wieder an zu vergessen«,..."
Kapitel 10 - Seite 153
"»Menschen sind zu allem fähig«,..."
Kapitel 10 - Seite 154
- Jochen Till
Memento Monstrum (Bd. 1)
(61)Aktuelle Rezension von: Alice9Inhalt
Vlad soll auf seine drei Enkel aufpassen, da seine Frau und seine Tochter zusammen einen Trip nach Paris machen. Er hat kein gutes Gefühl dabei, da er nicht weiß, wie er mit ihnen umgehen soll und Angst hat, dass etwas passiert. Doch letztlich bleibt ihm keine Wahl. Als seine Enkelin ein altes Fotoalbum findet, finden die vier doch schnell einen Draht zueinander und Vlad beginnt von seiner Vergangenheit zu erzählen.
Meine Meinung
Vor allem dieses wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit auf das Buch gezogen. Die Figuren sehen einfach niedlich aus und generell wirkt die Gestaltung sehr edel und passend für eine Vampirgeschichte. Daher war meine Neugier sofort geweckt und ich musste mir das Buch zulegen – auch wenn ich nicht ganz zu der Zielgruppe gehöre.
Die Geschichte ist mindestens genauso niedlich und wunderschön, wie das Buch selbst. Mit viel Liebe zum Detail und einer ganz eigenen Vorstellung von der Erzählung Draculas und Van Helsings wird hier dem jungen Leser eine berührende Geschichte mit einer tollen Botschaft nahe gebracht.
Auch für mich als Erwachsene war die Geschichte einfach nur einzigartig und es war toll, die ganz neue Erzählung zu entdecken. Vor allem, wenn man die Geschichte von Dracula und Van Helsing kennt, war es hier sehr unterhaltsam, diese ganz neue und kindgerechte Version einmal zu lesen.
Damit einhergehend fand ich es auch spannend, wie noch weitere bekannte Fabelwesen oder Romanfiguren hier Eingang in die Geschichte gefunden haben und in die Erzählung von Vlad eingebaut wurden.
Die Themen Freundschaft und Vorurteile werden hier angesprochen und den jungen Lesern auf eine sehr charmante und nachvollziehbare Art und Weise nahe gebracht.
Schön fand ich auch die Gestaltung der Figuren. Vlad hat hier nichts mehr von dem grausamen Vampir Dracula, sondern er ist ein sehr liebenswürdiger und einfühlsamer, kleiner Blutsauger, mit einer ganz besonderen und einzigartigen Geschichte.
Auch wenn die Geschichte natürlich recht kurz ist, baut man sehr schnell eine Beziehung zu den Figuren auf, was vor allem an den wunderschönen Illustrationen liegt. Diese sind ein absoluter Hingucker und stellen eine tolle Ergänzung zu der Geschichte dar.
Ebenso konnte mich der Schreibstil überzeugen. Die Geschichte ließ sich einfach und flüssig lesen, sodass sie auch für junge Leser:innen leicht zu folgen ist.
Trotz der wenigen Worte, wird eine schöne heimelige Atmosphäre rüber gebracht und auch die Gefühle waren präsent. Die Geschichte war natürlich jetzt nicht überladen mit Emotionen, sondern kindgerecht wurden einem Gefühle zum Thema Freundschaft und Familie näher gebracht, sodass dahingehend auch eine gute Beziehung zu der Geschichte und den Figuren aufgebaut werden konnte.
Insgesamt also ein wunderschöner und überzeugender erster Band mit liebenswerten Figuren.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(47)Aktuelle Rezension von: S_MaltDieser 7. Teil aus der Serie um das Sonderdezernat Q unter der Leitung von Carl Mørck fällt aus meiner Sicht wieder ab.
Es werden einfach zu viele Handlungen sehr konstruiert zusammengeführt. Drei junge Frauen, die davon überzeugt sind, dass der Staat sie gefälligst zu versorgen hat. Die eine hält sich nebenbei noch ein paar Sugar-Daddys, die andere entzieht sich der Arbeitssuche durch wiederholte Schwangeschaften, die dritte lebt bei ihrem Freund, bezieht aber Wohngeld für eine Wohnung die sie nicht mehr bewohnt; und allen gemein, der Glaube, eigentlich doch besseres verdient zu haben - und die Sozialamts-Mitarbeiterin. Letztere hat genug von den Schmarotzern der Gesellschaft; nach der Diagnose Brustkrebs beschließt sie, diese von der Welt zu tilgen. Sie lernt über das Internet, wie man Autos knackt und, wie man sich einen Schalldämpfer baut.
Ihr erstes Opfer ist eines der genannten jungen Frauen; diese überlebt den Unfall und erkennt die Fahrerin. Das Trio nimmt sich vor, den Spieß umzudrehen. Außerdem überfallen sie einen Nachtclub und erschießen (ausversehen) anschließend eine Kleinkriminelle. Dies geschieht mit der alten Luger des Großvaters einer der Mädchen. Die Großmutter derselben ist vor einiger Zeit ermordet aufgefunden worden. Dieser Mord wiederum hat Ähnlichkeit mit einem Cold Case, den das Sonderdezernat Q bearbeitet. Und dann tauchen die drei Frauen in der Wohnung dieser Großmutter unter - in direkter Nachbarschaft zu Roses Wohnung. Diese wiederum steckt in einer schweren psychischen Krise. Außerdem spielt die Vergangenheit des besagten Großvaters eine Rolle in der ganzen Geschichte - und der totgeglaubte Vater einer der jungen Frauen taucht auch wieder auf. Und zu erwähnen ist noch, dass die Automörder-Sozialamt-Mitarbeiterin nicht erfolglos in ihren Taten bleibt; doch da es - außer dem Team vom Sonderdezernat Q - in Kopenhagen keine fähigen Polizisten gibt, entwischt sie immer wieder.
In Roses Vergangenheit werden dunkle Geheimnisse um den brutalen Unfalltod ihres tyrannischen Vaters aufgedeckt; und Rose selbst lebt seit Jahrzehnten in einer zweiten Identität, deren Lebensumstände so krass sind, dass es einfach nur unglaubwürdig ist, dass dies nicht bemerkt worden wäre. Und dann bekommt auch noch der Körper des gelähmten Freundes und Ex-Kollegen von Carl wieder Gefühl und Schmerzempfinden in Schulter und Arm.
Sorry, das war alles zu viel, zu wirr, zu konstruiert.
Es hing alles zusammen - und niemand hat etwas gemerkt. Tatsächlich - neudeutsch - too much.
Ich mache - einmal mehr - eine Pause vom Sonderdezernat Q und hoffe, dass sich Teil 8 dann wieder etwas fängt. Schade, die Serie hat - mit all ihren schrulligen und doch liebenswerten Charakteren - so schön angefangen.
Wegen des Sprechers Wolfram Koch, der seine Sache gut macht und wegen einzelner sehr guter Ansätze, gebe ich 2/5 Sternen.
- Margit Auer
Die Schule der magischen Tiere - Voller Löcher!
(105)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
In der Wintersteinschule soll ein Theaterstück aufgeführt werden. Doch rund um die Schule gibt es plötzlich seltsame Löcher.
Ida bekommt Besuch von ihrer besten Freundin und bricht den Schwur. Sie verrät ihrer Freundin alles.
Unterdessen bekommt Anna-Lena einen magischen Tierfreund und Schoki wünscht sich auch nicht mehr als ein Tier. Vor allem seit er bei seinem Opa wohnen muss.
Meine Meinung:
Das Buch ist im Stil von Band 1 geschrieben. Es gefällt mir vom Stil und auch den Illustrationen wieder sehr gut. Einziger Minuspunkt ist wirklich für mich persönlich, dass Ida ihrer Freundin vom Geheimnis erzählt.
- Ingrid Noll
Ehrenwort
(113)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Pecunia non olet‘ (Seite 6)
Max kümmert sich nach Oma Ilses Tod um Opa Willy, der ihm dafür immer wieder Geld zusteckt. Geld, das Max dringend braucht, so dass er sich bald auch eigenhändig am Tresor des Opas bedient, denn ein gewisser Falko erpresst ihn schon seit einer halben Ewigkeit und verlangt monatlich eine bestimmte Summe von Max.
Als der Opa nach einem Sturz operiert werden muss und ein Lungenödem entwickelt, nimmt ihn Max kurzerhand bei sich auf. Max’ Eltern, in deren Haus Max lebt, sind allerdings wenig begeistert und gar nicht gut auf ihren (Schwieger-) Vater zu sprechen.
Eigentlich liegt der Opa im Sterben, aber er berappelt sich wieder, so dass sein Sohn Harald überlegt, etwas nachzuhelfen und so den ungebetenen Gast (endgültig) los zu werden.
Ingrid Noll zu lesen ist für mich immer eine kleine Reise in meine alte Heimat, gibt mir ein wohliges Gefühl, macht mir ein wenig Heimweh, erzeugt Sehnsucht und lässt Erinnerungen an meine Zeit im Rhein-Neckar-Kreis aufkommen.
Wie immer bei Noll ist auch ‚Ehrenwort‘ ein bitterböses Buch, ist unterhaltsam und perfekte Unterhaltung.
Mir hat diese Geschichte um das Mehrgenerationenhaus sehr gut gefallen, und ich freue mich schon auf das nächste Buch von Noll. - S.D. Robertson
Solange ich in deinem Herzen bin
(50)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWill ist gerade einmal 35 Jahre alt als er stirbt, er war gerade auf dem Weg zur Grundschule seiner sechs jährigen Tochter.
Doch nun kann er nicht mehr, obwohl er ihr doch versprochen hat, immer für sie da sein.
Und genau dort beginnt die Geschichte: Als die Autofahrerin den Radfahrer übersieht. Doch es ist nicht auf einmal einfach schwarz um ihn, nein; er sieht wie die Sanitäter noch um sein Leben kämpfen.
Seine Seele hat sein Körper verlassen, und so begleitet er seine Tochter, aber auch seine über alles geliebte Familie jeden Tag.
Das Problem ist jedoch, dass sie ihn nicht sehen können. Und so beginnt sein verzweifelter Kampf darum, dass vor allem seine Tochter ihn endlich wahrnehmen kann und er sich von ihr verabschieden kann.
Auf diesem Weg passiert jedoch viel in der Familie, und Will greift in das Geschehen teilweise auch noch ein und verändert es so.
In diesem Buch begleitet man einen Vater auf dem Weg sich von seiner Tochter zu verabschieden und durch viele Lebenslage der Familie.
Man hat sich schnell eingelesen in die Geschichte, man fühlt mit, trauert mit und fiebert mit.
Es ist so geschrieben, dass die Handlunsstränge am Ende alle wieder zu einander führen.
- Traci Hall
Mörderische Verstrickungen: Ein schottischer Cosy Crime (Cashmere, Tartan und ein Mord 1)
(42)Aktuelle Rezension von: Whitewolf1999Dies war das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht.
Der Schreibstil des Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht zu lesen. Die Autorin hat wirklich tolle Charaktere erschaffen, gerade Angus und die ganze Strickgruppe hat mir sehr gut gefallen. Paislee war mir leider etwas naiv in einigen Momenten vor allem wenn es um Isla ging. Detektiv Zeffer finde ich eine interessanten Charakter der sehr schwer einzuschätzen ist und recht kühl wirkt. Gerade die Beziehung zwischen Paislee und ihrem Opa fand ich sehr interessant und bin sehr gespannt wie es zwischen den beiden weitergeht und auch wie das Liebesleben von Paislee weiter geht, jetzt wo zwei verschiedene Männer in ihr leben treten.
Die Auflösung des Falls fand ich interessant. Bis zum Schluss war es mir nicht möglich herauszufinden wer der Mörder sein könnte.
Es ist ein schöner cosy crime für zwischendurch, spannend aber nicht blutig und mit vielen anderen Themen.
Ich denke aber, dass die Reihe noch sehr viel Potential hat.
- Simon van der Geest
Das Abrakadabra der Fische
(7)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer Anfang: «Wenn man nur schnell genug fährt, fliegt man in der Zeit zurück. Mama rast wie eine Verrückte über die Straße. Bäume und Schilder fliegen wie in einem Nebel vorbei …»
Ein erzählerisch starkes Kinderbuch, spannend und humorvoll! Als Vonkie von ihren Eltern auf den Bauernhof ihres Großvaters geschickt wird, ist sie nicht begeistert. Was soll sie zwischen den Poldern am Deich schon erleben? Aber das neugierige Mädchen entlockt dem Großvater alte Familiengeschichten. Mit fünf Brüdern aufzuwachsen, das war nicht leicht. Drei große Brüder, die zusammenhielten, vor denen man sich in acht nehmen musste, in der Mitte die Schlausten, Eisen (der Opa) und Beule, die immer unzertrennlich schienen und stets Streiche im Kopf hatten. Und von diesen Schelmereien erzählt Opa. Doch woran zerbrach diese feste Bande und wo steckt Beule heute. Darüber will Opa nicht reden. Ein Familiengeheimnis, das Vonkie zu lüften gedenkt. In der Nähe vom Hof befindet sich eine verrottete Wassermühle. Dort soll es spuken, behaupten die Leute, erzählen Schauermärchen. Opa sagt, das ist Quatsch, untersagt Vonkie aber, sich auch nur in der Nähe herumzutreiben, da das Gebäude jeden Augenblick zusammenkrachen kann.
«Er steckt sein Handy nach dem Schwan aus. Es erklingen ein paar kurze, hohe Schreie … Der Schwan weicht verblüfft zurück. Stolz schaut Sven sich um und grinst. ‹Habt ihr das gesehen?› Doch da schießt der Schwan schon vorwärts und schnappt ihm das Handy aus der Hand. … Er hat offenbar mit dem Schnabel weitergescrollt, denn jetzt erklingt kein Habichtgeschrei mehr, sondern der Schrei einer Eule. Und dann eine Krähe. Und dann eine heisere Möwe.»
Opa nannten sie Eisen, weil er so stur war. Beule, war der Waghalsige, der sich täglich irgendwo eine Schramme holte. Tor, Schraube, jeder Bruder hatte einen Spitznamen. Gleich im Buchdeckel finden wir eine Karte der Örtlichkeiten, die sozusagen auch bereits einige Geschichten anstößt. Polderlandschaften am Deich, durchzogen von Kanälen, Wiesen, Windmühlen, die Wasser von einem Kanal zum anderen schöpfen, um Überflutungen zu vermeiden. Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Poldern, eine Menge an Vögeln, Wildvogeleiersuche, hartes Landleben – Simon van der Geest holt den Leser in eine wundervolle Natur, berichtet auch von der Vielfalt der Vögel damals, die heute zu schützen sind. Amüsante Geschichten, wie Eisen und Beule den Donnerbalken an den Ackerflächen ansägen, der über einem kleinen Kanal angebracht ist, um den Bruder in den Schiet plumpsen zu lassen. Opa erzählt von einem schrecklichen Angriff eines Schwans auf ihn und der Cousin von Vonkie meint, keine Angst vor Schwänen haben zu müssen. Er hat ja eine App, er besitzt ja eine App, die Vogelgeräusche abspielt: Einfach die Töne eines angreifenden Raubvogels abspielen, dem Schwan entgegenhalten – schon verpieselt er sich. Denkste! Der geht auf Angriff über, schnappt sich das Handy, hackt darauf herum, wobei er dem Ding diverse Vogeltöne entlockt. Spannende Geschichten und Erlebnisse, und auch schaurige – nicht zu vergessen das Geheimnis, das gelüftet werden muss.
»Weil sie mich so stur fanden. So stur wie einen krummen Nagel. Versuch doch mal einen krummen Nagel gerade zu schlagen.«
Im Hintergrund spielt der Familienstrang um Vonkie. Ihre Eltern haben Stress. Darum ist das Mädchen in den Ferien bei Opa gelandet. Werden sich die Eltern trennen? Was passiert, wenn Dinge unausgesprochen bleiben? Hier geht es um Kommunikation miteinander, um Vergeben und Vergessen, um die Kunst, aufeinander zugehen zu können. Erzählerisch ist das Kinderbuch einfach klasse! Das Feingefühl, das so einfach nebenbei läuft, ohne den Zeigefinger zu erheben, ist gelungen. Kinder erleben das Drama der Eltern, der Familie, müssen mit dem Schweigen leben – Enkel sind dazu verdammt, Risse zu kitten – was ihnen auch meistens gelingt. Spannung und Humor in einem mit einem Kick Grusel – was will man mehr? Die Altersempfehlung ab 10 Jahre ist für mich in Ordnung – aber sicher wird das Buch auch Papa und Mama gefallen, wenn sie gute Kinderbücher mögen.
Simon van der Geest, geboren 1978, ist einer der bedeutendsten niederländischen Nachwuchsautoren. Bei Thienemann ist er mit drei Titeln vertreten, von denen zwei mit dem Goldenen Griffel ausgezeichnet wurden.
https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-abrakadabra-der-fische-von-simon.html
- Elena Berz
Opa hat seinen Hut vergessen
(12)Aktuelle Rezension von: LesensundspielenddurchslebenOpa hat seinen Hut vergessen widmet sich dem plötzlichen Tod eines Großelternteils. Es beginnt mit der Schilderung der gemeinsamen Zeit von Opa und Enkelin und erzählt dann davon, dass Opa das Kind eigentlich abholen sollte, aber stattdessen Papa kommt und bereits auf der Garderobenbank erzählt dieser auf die Frage, warum er so traurig schaut, das Opas Herz aufgehört hat zu schlagen. Schon hier folgen erste Erklärungen, was es heißt, tot zu sein. Auf der nächsten Seite werden dann durch die Situation zu Hause, wo Mama weint, verschiedene Arten zu trauern sehr einfühlsam beschrieben. Auf den folgenden Seiten wird das Thema dann noch vertieft: Johanne, Idas Patentante beschreibt die biologische Seite des Todes und erzählt dabei auch etwas über eine unsterbliche Quallenart (die kannte ich tatsächlich auch selbst noch gar nicht). Greta und Ida führen dann am nächsten Tag ein Gespräch im Kindergarten über den Tod, wo die Vorstellung einer Reinkarnation aufgenommen wird. Am Nachmittag folgt auch noch das Gespräch mit der Oma, wo es bereits um die Beerdigung (Erdbestattung) geht. Über diese wird auch auf den letzten Seiten noch berichtet.
Wie man an den Themen schon merkt, wird vieles aufgenommen. Ich finde viele Themen sehr einfühlsam und gut beschrieben, sodass ich das Buch durchaus im akuten Trauerfall empfehlen kann. Ich hätte mir teils etwas mehr Diversität gewünscht, gleichzeitig weiß ich, hätte es das Buch dadurch viel länger gemacht, was wieder für Kindergartenkinder zu lange wäre. Aber gerade beim Gespräch über Jenseitsvorstellungen hätte ich mir schon noch die eine oder andere Perspektive gewünscht. Es wird im Endeffekt hauptsächlich auf eine Wiedergeburt, die noch dazu vom gesammelten Karma abhängt, aufgenommen. Auch wenn das bei uns recht weit verbreitet ist, ist es doch eine hinduistische Vorstellung, die durch die letzte Seite ja irgendwie nochmal aufgenommen wird und dadurch als die von Ida übernommene Vorstellung ein wenig verstärkt wird in ihrer Gewichtung. An anderer Stelle kommt noch die Vorstellung vor, dass jemand sagt, er ist jetzt im Himmel und ob er da nicht runterplumpsen kann. Weiter eingegangen wird darauf aber nicht. Beide Vorstellungen hätten mit noch 1, 2 Impulsen das Buch noch vielfältiger einsetzbar gemacht als Anstoß für die Kinder, ihre eigenen Vorstellungen einfließen zu lassen und zu entwickeln. Denn beim Thema Tod und Jenseits geht es ja auch ganz viel darum. Die wirklich wunderschönen Illustrationen und die sehr einfühlsame Rahmengeschichte würde jedenfalls dazu einladen und in Bezug auf Trauer ist das so wunderschön gelungen, wie ich es von keinem anderen Buch über den Tod erlebt habe.
- Paul Maar
Der Buchstaben-Fresser
(45)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin Klassiker von Paul Maar, erschienen in der Reihe „Sonne, Mond und Sterne“ vom Oetinger-Verlag, ist das Kinderbuch „Der Buchstaben-Fresser“, in dem den jungen Lesern auf amüsante Art und Weise deutlich gemacht wird, was Buchstaben im Wort für eine Funktion erfüllen. Ihr Austausch oder ihre Tilgung kann nämlich Wortbedeutungen verändern.
Ausgangspunkt der Handlung ist das Finden eines großen, hellblauen Eis durch Claudia, auf dessen Schale viele kleine Buchstaben sind. Als sie ihren Eltern davon erzählen will, findet sie kein Gehör und es kommt zu erstaunlichen Ereignissen, nachdem sie nur noch die Schalen im Keller findet. Plötzlich sitzt ihr Klassenzimmer im Keller, dann sind es Schuhe, die im Keller verstreut herumliegen. Erst Herr Dill, ein Nachbar, kann Claudia und ihren Eltern dabei helfen, herauszufinden, was hinter den merkwürdigen Vorkommnissen steckt: Das Ei stammt von einem Buchstaben-Fresser, der jeden Tag mindestens einen Buchstaben aus den Wörtern der Umgebung herausbeißt. Herr Dill macht sich nun daran, den Buchstaben-Fresser wieder einzufangen.
Was positiv an diesem Kinderbuch hervorzuheben ist, ist der Umstand, dass es Neugier erregt. Denn zu Beginn ist unklar, was es mit dem Ei auf sich hat und warum Claudia mit absurden Situationen konfrontiert wird. Die jungen Leser wollen herausfinden, was dahintersteckt und wie es weitergeht. Hinzu kommt, dass die Ereignisse Erstaunen, Verwunderung und auch ein Schmunzeln bewirken, z.B. als das Schaf von der Polizei abgeholt wird. Das hat mir und meinen beiden Töchtern gut gefallen. Die Auflösung durch Herrn Dill schafft auf kreative und spielerische Art und Weise eine Sensibilität der jungen Zuhörer/innen und Selbstleser/innen für die Funktion von Buchstaben im Wort. Dies ist gerade für Erstklässler/innen interessant. Die Idee des Autors bietet auch einen Anknüpfungspunkt für weitere Gedankenspiele, die man mit alphabetisierten Kindern anstellen kann. Zudem kann man beim Lesen mit den Kindern rätseln, welcher Buchstabe durch den Buchstaben-Fresser wohl getilgt oder ausgetauscht wurde.
Fazit: Ein kreativ und durchdacht gestaltetes Kinderbuch, geeignet für Kinder ab 6 Jahren, das die jungen Zuhörer/innen und Leser/innen für die Funktion von Buchstaben im Wort sensibilisiert.
- Marc-Uwe Kling
Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat
(30)Aktuelle Rezension von: simone_richterOpa hat aus Versehen den Wasserkocher auf den Herd gestellt. Das ist aber auch kein Wunder, wenn der Wasserkocher in Retro-Optik ist und wie ein Topf ausschaut. Außerdem ist Opa ein Schussel, sagt Mama. Die Plastikunterseite schmilzt natürlich und das Haus räuchert und stinkt somit im Nu ganz schlimm. Es sind Sommerferien und Oma und Opa sollen auf die Kinder aufpassen, sodass die fünfköpfige-Kinder-Enkel-Familie raus in den Garten muss. Als Mama und Papa wieder nach Hause kommen, reißt Papa erstmal alle Fenster auf, trotzdem stinkt es noch und der Braten ist auch hin, der auf dem Tisch zum Abendessen stand. Alle bestellen daraufhin Pizza und im Garten steigt deshalb eine Gartenolympiade mit u. a. Kung-Fu-Ping-Pong und Wasserschlacht. Abends wird noch im Garten gecampt mit Gruselgeschichten zum Wasserkocher. Zum Schluss finden wir, war es gut, dass Opa den Wasserkocher in den Sommerferien auf den Herd gestellt hat und nicht in den Weihnachtsferien.
Marc-Uwe Kling und Astrid Henn, die Illustratorin, sind abermals ein super Team. Hier hat auch wieder die ganze Familie Spaß. Der Humor ist genau richtig und noch dazu, lernen die Kinder, was man z. B. nicht mit Wasserkochern machen soll und was ein Glaskopffisch ist, der hat nämlich die Augen in seinem glasartigen transparenten Kopf. Also ein lustiges und lehrreiches Buch in einem. Es gibt große, leicht leserliche Schrift in 72 Seiten und die Illustrationen sind farbig und bereiten Spaß. Man kann das Buch gut vorlesen, oder geübten Leseanfängern zum Lesen geben. Also ein Lesespaß für Jung und Alt und wir möchten jetzt noch den ersten Band lesen: “Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat”!
- Angela Ochel
Ein Baby und zwei Opas
(27)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSchon das Cover fand ich total witzig gestaltet. Die beiden älteren, aber doch sehr flott und modern wirkenden Herren, mit Milchflasche und Kinderwagen. Schon der Anblick dieses Cover zaubert doch jedem ein Grinsen ins Gesicht. 😃
Wir lernen den 1jährigen Finn kennen, da die Autorin aus seiner Sicht erzählt. Schnell hat man sich an die kindliche Denkweise gewöhnt und betrachtet während den Lesens die Welt mit anderen Augen. Den Kinderaugen. So manches, was für uns Erwachsene selbstverständlich ist, ist für ein Kleinkind spannend, neu und herausfordernd. Aber auch für die Erwachsenen ist der Umgang mit Kleinkindern immer etwas besonderes. Sei es, weil die Kleinen noch so unbefangen daher plappern? Oder da doch in jedem noch eine Portion Kind steckt? Oder gar, weil man sich dann an früher erinnert, als die Welt "noch in Ordnung" war?
In diesem Roman lässt die Autorin die Augen der Leser glänzen. Sei es aus Sentimentalität, Rührung oder einfach weil die Geschichte so witzig ist.
Fazit
Die Autorin hat auf ca. 300 Seiten geschafft, was sonst viele vergeblich versuchen. Sie hat Alt und Jung mit diesem Buch zusammen geführt.
Dieses Buch sollte in Altenheimen zur Grundausstattung der Bibliothek gehören.
Wo erhält man schon für 9,99 € soviel Lebensfreude? Nur in diesem Roman.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. - Eva Lirot
Engel der Toten
(14)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Sadie Thompson ist eine junge Frau, die zurzeit unter dem Namen Lori Stone in der englischen Kleinstadt Bourton-on-the-water lebt. Sie zieht aber immer wieder weiter – weil sie fliehen muss. Denn sie wird gejagt. Das Böse ist immer nur einen kleinen Schritt hinter ihr. Sie muss immer auf der Hut sein. Und wenn man dann herausfindet, vor wem Sadie flieht, ist der Schock erst einmal groß!
Meine Meinung: Bei dem Buch habe ich erst ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Denn die Autorin fällt hier nicht mit der Tür ins Haus. Man muss erst einmal herausfinden, wer Sadie ist und was sie so macht. Und wer hinter ihr her ist und warum.
Und dann ist da noch der Inspector John Palmer, der von London nach Bourton-on-the-water strafversetzt wurde und völlig fasziniert ist von Sadie. Bis er eine Nachricht von ihr erhält. Irgendetwas stimmt mit dem letzten Toten im Dorf nicht. Ist er nicht eines natürlichen Todes gestorben? Palmer bekommt Hinweise in diese Richtung.
Doch plötzlich ist das Böse wieder da. Zum Ende des Buches erlöst die Autorin den Leser dann und erzählt die ganze schreckliche Geschichte. Und ab da konnte ich das Buch auch nicht mehr weglegen! Es endet mit einem fiesen Cliffhanger – gut, dass ich Teil 2 schon hier liegen habe!
Mein Fazit: Man kann dieses Buch keinem Genre so richtig zuordnen. Es ist ein wenig Thriller, ein wenig Mystery, aber auf jeden Fall spannend! Ganz anders als ihre Jim-Devcon-Reihe, aber auch richtig gut!
- Eiichiro Oda
One Piece 57
(24)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoRuffy und seinen Verbündeten ist das Unmögliche gelungen, denn sie konnten aus dem Impel Down fliehen und sind nun auf dem Weg zum Marineford, wo inzwischen auch Whitebeard angekommen ist. Die alles entscheidende Schlacht steht bevor.
"Die Entscheidungsschlacht" ist der siebenundfünfzigste Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda.
Noch nie ist jemand in den Impel Down eingebrochen und die Zahl der Ausbrecher ist überschaubar, nun ist es Ruffy gelungen, das Hochsicherheitsgefängnis mit seinen Verbündeten zu verlassen, auch wenn er zu spät kam, um Ace rechtzeitig zu befreien. Aber noch ist nicht alles verloren und er hat noch eine Chance, doch dafür muss er sich der Marine in dessen Hauptquartier stellen, die sich allerdings schon für einen großen Kampf gerüstet und alle, die Rang und Namen haben, dort versammelt hat.
Als die Schlacht entbrennt, weiß man, dass diese die Welt verändern wird.
Dieser Band war wirklich episch! Nach der Offenbarung, dass Ace nicht Ruffys leiblicher Bruder ist, sondern der Sohn von keinem geringeren als dem König der Piraten Gol D. Roger, erfahren wir auf den ersten Seiten ein wenig mehr über die Geschichte von Ace und wie er zu Whitebeard gekommen ist. Solche Rückblicke mag ich ja immer gerne!
Und dann wurde es auch schon spannend, denn die Entscheidungsschlacht beginnt und viele bekannte und große Namen sind dabei und kämpfen mit! Viele von ihnen haben Teufelskräfte, was es ja immer spannend macht und am Ende gab es wieder einen fiesen Cliffhanger, sodass ich gespannt bin, wie es weitergeht!
Fazit:
"Die Entscheidungsschlacht" von Eiichiro Oda war echt episch! Es war wieder total spannend, denn so viele interessante Charaktere mischen in der Schlacht mit und es entbrennen so einige Kämpfe! Dann haben wir auch noch mehr über die Vergangenheit von Ace erfahren dürfen, was mir sehr gut gefallen hat! Nach diesem Ende bin ich sehr gespannt darauf, wie es im nächsten Band weitergeht! - Susan Wiggs
Der Duft von Apfelblüten
(16)Aktuelle Rezension von: lavenderEine wundervolle Romanze ohne Kitsch, die mein Herz berührt hat. Die Protagonisten haben mich überzeugt, die ganze Geschichte war rund und mitreißend. Interessant waren auch die historischen Ausflüge, aber am meisten haben es mir die Menschen und deren Geschichten rund um Bella Vista angetan.
- Jan Steinbach
Willems letzte Reise
(41)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin wirklich schöner und zu Herzen gehender Roman über einen Mann in den 60ern, der eine schlimme Diagnose bekommt. Willem weiß, dass er bald sterben wird, doch vorher möchte er seinem 9-jährigen Enkel Finn noch einen Wunsch erfüllen. Mit seinem alten Traktor reist er mit Finn quer durch Deutschland, ohne dies allerdings mit Finns Eltern vorher abgesprochen zu haben.
❤️ Es ist eine Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat. Ernst und traurig, aber trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Es geht um Familie, Versöhnung und das Leben. Eines dieser seltenen Bücher, die ich mehrfach lesen möchte.14.05.2025
- Yuu Watase
Ayashi No Ceres 02
(33)Aktuelle Rezension von: YoyomausNachdem sie von ihrer Mutter angegriffen wurde ist Aya als Person verschwunden und die Himmelsfee Ceres hat ihren Platz eingenommen. Skrupellos versucht sie die Familienmitglieder und Verbündeten des Mikage-Clans zu vernichten, doch ihre Kräfte scheinen an Toya abzuprallen. Als die Situation zu eskalieren droht, taucht Yuhi auf, der sie mit Hilfe eines Kusses in die Schranken weisen kann und Aya wieder die Kontrolle über ihren Körper übernehmen lässt. Dass sie sich jedoch in eine Himmelsfee verwandelt haben soll ist ihr nicht bewusst. Als sie in Yuhis Haus zurück kehrt hat Aya viele Fragen, doch diese sind schnell vergessen, als ihr Bruder Aki gegen den Willen seiner Familie bei ihr auftaucht. Alle Sorgen scheinen vergessen, so lang sie nur wieder zusammen sein können. Doch nachts taucht Ceres wieder auf und versucht Aki zu töten. Dabei hat sie ungeheuerliche Anschuldigungen. Denn Aki soll die Reinkarnation des Mannes sein, der ihr einst ihr Federkleid stahl und sie somit zwang auf der Erde zu bleiben. Ceres will nun jenes Federkleid wieder haben und den Mikage-Clan dem Erdboden gleich machen. Doch wieder kann sie ihren Plan nicht ausführen, da ihr Yuhi und auch Toya dazwischen funken. Als Aya wieder sie selbst ist, versucht sie ihrem Bruder verzweifelt zu folgen, wird jedoch von Toya aufgehalten, der sie mit zu sich nimmt. Die beiden kommen sich dabei näher und für Aya scheint klar, dass Toya ihr Grund ist, um an ihrem Selbst festzuhalten. Doch die nächsten Probleme lassen nicht lang auf sich warten. Nicht nur, dass ihr Cousin versucht sie als Himmelsfee für seine Zwecke einzufangen, um sich aller Himmelsfeen zu bemächtigen. Toya taucht plötzlich in ihrer Schule auf und scheint wie ausgewechselt und dann beginnt eine ihrer Mitschülerinnen damit die Krankenschwester der Krankenstation der Schule in Brand zu setzen.
Yuu Watase hat mit dem zweiten Teil der Geschichte rund um Aya und die Himmelsfee Ceres wirklich wieder ein Meisterwerk geschaffen das sich sehen lassen kann. Die Situationen kommen Schlag auf Schlag, sodass man gar nicht weiß, wie man das alles verdauen soll, doch es ist spannend und wirklich gut durchdacht. Neben sehr ernsten Szenen arbeitet Watase mit ausreichend Humor, die den Leser in ein Wechselbad der Gefühle schicken. Man kann den inneren Konflikt den Aya führt regelrecht greifen und hat wirklich Mitleid mit ihr. Wer würde schon gern die Kontrolle über sich selbst verlieren und die verletzen, die man eigentlich liebt? Die Geschichte um die Himmelsfee strickt sich auch immer verrückter. Besonders Ayas Cousin nimmt dabei eine ganz neue und vor allem verrückte Rolle ein. Er will alle Himmelsfeen unterjochen und sich und seinen Clan somit in neue Spähren der Macht bringen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. In diesem Band erfährt man auch mehr über Toya, oder eben auch nicht. Man weiß nun endlich, warum er für die Mikages arbeitet und dass sie scheinbar etwas haben, was er unbedingt wieder erlangen möchte. Auch Yuhi erzählt ein bisschen aus dem Nähkästchen, sodass der Bursche immer sympathischer wird. Schon recht schnell bemerkt der Leser, dass sowohl Toya, als auch Yuhi sich für Aya interessieren, was durchaus interessant werden könnte. Was mich persönlich aber noch immer stört sind die Sachen die Watase ihrem Charakter Toya "angezogen" hat. Bauchfrei kann und will ich ihn einfach nicht ernst nehmen. Sicher ist es damals vielleicht cool oder in gewesen..., aber jetzt sowas von out. Trotzdem ist der Manga absolut lesenswert und ich freue mich schon auf die weiteren Teile. - Joe Berger
Simons Kleine Lügen
(2)Aktuelle Rezension von: YaBiaLina"Simons kleine Lügen" gehen in die zweite Runde,wobei er ehrlich gesagt,diesmal gar nicht so viel lügen tut,denn das ist die Auflage seiner Mutter,damit er zum Straßenfest darf.Aber das "nicht" lügen ist gar nicht so einfach und fällt Simon unglaublich schwer.
Für uns Leser ist der Zwiespalt zwischen der Wahrheit sagen und Lügen natürlich sehr amüsant und unterhaltsam.Der Autor hat einen wunderbaren,humorvollen Schreibstil.Wir mussten oft schmunzeln und lachen.Die Textmenge ist relativ wenig,was den Lesefluss enorm gefördert hat,so das wir das Buch an einem Tag ausgelrsen haben.
Aber auch die Illustrationen sind einfach spitze.Es handelt sich hier um ein Comic Roman,der total vielfältig ist.Keine Seite gleicht der anderen,die Mimiken der Charaktere sind unsagbar witzig und auch Pudding hat es uns mit seinen großen Kulleraugen wieder angetan,trotz seines "Problems" ;)
- Günter Habicht
Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
(86)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderGünter ist in Rente, aber manchmal hilft er doch noch aus und setzt sich wieder hinters Steuer vom Bus. Ansonsten kontrolliert er gerne, seine Nachbarschaft, die Mülltrennung, die Ruhe, die Sauberkeit und einfach alles. Seine Frau ist zunehmend genervt und auch die Nachbarn finden Günter zuweilen sehr nervig. Als seine Mutter ins Heim geht, kümmert er sich um ihr Heim und Garten und läuft so Bekannten über den Weg und das nicht immer gewollt. Günter Habicht nimmt uns mit in seinen Alltag und das ist kurzweilig, amüsant, witzig und natürlich treffen wir auch Renate Bergmann und bekommen manche Geschichte plötzlich von der anderen Seite erzählt.
- Katja Reider
Für Opa scheint jetzt immer die Sonne
(4)Aktuelle Rezension von: annas_bibliomanieDemenz besprechen
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Für Opa scheint jetzt immer die Sonne
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Rezensionsexemplar
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Inhalt: Mia liebt es mit ihrem Opa im Garten die Pflanzen zu pflegen. Dabei lernt sie so viel und hat immer Spaß mit ihrem geliebten Großvater.
Doch irgendwann kann Opa kein Unkraut mehr jähten. Das macht Mia nun alleine. Und dann zieht Opa um in ein Seniorenheim. Er vergisst jetzt manchmal Dinge hat Mama gesagt und tatsächlich, Opa kann sich nicht mehr daran erinnern, dass Mia ihm schon zweimal erzählt hat, wie sie seine Rosen gedüngt hat.
Eines Tages kommt Opa ins Krankenhaus und dann findet kurze Zeit später die Beerdigung statt - mit seinen Lieblingsblumen aus dem Garten.
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Meine Meinung: Das Buch begleitet Mia und ihren Großvater durch die verschiedenen Monate und hat ein sommerliches Gartenflair.
Hier werden viele Themen angesprochen, wie Altersschwäche, Demenz, der Umzug ins Seniorenheim, der Tod im Krankenhaus und die Beerdigung.
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Fazit: Die Geschichte ist herzlich warm erzählt und man hat das Gefühl Mias Liebe zu ihrem Großvater und dessen Liebe zu ihr fast schon greifen zu können.
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Text: Katja Reider
Illustration: Malin Hörl
⭐ 4,5/5
Preis: 16€
ISBN: 978 3 649 63484 3
Verlag: Coppenrath
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Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar @coppenrath
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Werbung
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- Sabine Zett
Sockendisco mit Opa
(1)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaCover:
Opa und die Kinder tanzen im Partylicht.
Zum Buch:
Es ist wieder Not am Mann.
In den Klassen 4a und 4b gibt es keine Klassenlehrer mehr. Alle krank oder schwanger. Wie sollen sie denn nun das Herbstfest organisieren? Und was passiert mit den Klassen, denn schließlich brauchen sie Führung. Werden sie etwas doch zusammengelegt? Und dann ist da noch der Dieb, der Kleinigkeiten klaut, Fabian und seine Freunde haben einen Verdacht.
Meine Meinung:
Die Großeltern sind wieder da.
Oma Käthe, Herr Hambel, Frau Ammergrün und Herr Truschke mischen die Grundschule auf. Mit tollen Ideen, beherztem Zugriff und Augenzwinkern meistern die Oldies jedes Problem und die Kinder haben ihren Spaß.
Das wunderbare Finale mit der Grusel-Disco in der Turnhalle, bleibt lange in Erinnerung, nicht nur bei den Protagonisten, sondern auch bei den Lesern.
Fazit:
Schöner zweiter Teil von Sabine Zett mit Fabian Falk.























