Bücher mit dem Tag "oper"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "oper" gekennzeichnet haben.

116 Bücher

  1. Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783442494828)
    Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen

    (482)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Ich liebe die Bücher der Autorin sehr. Weil ich einfach ihren Schreibstil und den besonderen Aufbau ihrer Geschichten einfach großartig finde. Sie erzählt die Geschichten von Frauen, die praktisch ihr Schicksal finden. Im positiven Sinne. Ich liebs sehr!

    Gefühlt habe ich auch schon die meisten ihrer Bücher gelesen. Aber es gibt noch einige ältere Bücher von ihr, die ich unbedingt lesen möchte.
    Dieses gehörte auf jeden Fall dazu.

    Ich muss allerdings ehrlich gestehen, dass ich hier und da überlegt habe abzubrechen. Roberto ist so ein ekelhafter Charakter, dass ich das kaum ertragen konnte. Wie er mit Rosanna umging. Richtig ekelhaft. Und die arme Rosanna, die ich gerne schütteln wollen würde.

    Aber ich habe es beendet und ohne zu spoilern kann ich sagen, dass am Ende alles gut wurde. Typisch der Autorin. Man wird einfach nicht enttäuscht.
    Ich habe mich dennoch unfassbar wohl in der Geschichte gefühlt. Auch die Nebengeschichten waren richtig toll und rund. Ich mag es sehr, dass die Autorin sich nicht nur auf die Protas fokussiert, sondern auch den Nebencharakteren ihre Geschichte gibt.

  2. Cover des Buches Venezianisches Finale (ISBN: 9783257231717)
    Donna Leon

    Venezianisches Finale

    (460)
    Aktuelle Rezension von: Julianchen

    Ich bin großer Venedig-Fan, die Bücher um Guido Brunetti habe ich bisher aber noch nicht gelesen. Nun habe ich einen erneuten Besuch in meiner Lieblingsstadt zum Anlass genommen, den ersten Teil zu probieren. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich hatte etwas Sorge, dass die Handlung recht langsam erzählt ist und wie in den szenisch sehr schön inszenierten Verfilmungen etwas die Spannung fehlt. Doch diese Angst ist unbegründet. Die Autorin beschreibt sehr packend und ohne den Täter vorweg zu nehmen, die Ermittlungen rund um den Mord an einem Stardirigenten. Feinde und Neider hatte er viele, doch wer hasste ihn genug, um ihn zu vergiften. Nach und nach enthüllen sich Geheimnisse aus der Vergangenheit und es bietet sich ein Bild des Grauens. Die Figuren sind sehr schön beschrieben und auch die kleineren haben Profil. Die Schauplätze der Stadt und das besondere Flair sind wunderbar eingebunden. So spaziert man gemeinsam mit Brunetti durch die Lagunenstadt. Mein erster, aber sicher nicht mein letzter Brunetti.

  3. Cover des Buches Das Phantom der Oper. Roman (ISBN: 9783730602829)
    Gaston Leroux

    Das Phantom der Oper. Roman

    (293)
    Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregal

    Ich dachte immer, ich wüsste (so ungefähr) worum es in „Das Phantom der Oper“ geht. Turns out: du kannst mich Jon Snow nennen 😂

    Zugegen: die ersten 80 Seiten waren verwirrend. Es waren viele Namen, ich hatte keine Ahnung wo die Reise hingehen sollte und generell schien es einfach chaotisch. 👀


    Doch dann kam ich in der Story an und es hat mir wirklich gut gefallen. 

    Vor allem das Phantom selbst hat mich dabei in seinen Bann gezogen. Nicht immer auf die positive Art, aber als Charakter super interessant.


    Diese Liebesgeschichte, die so anders ist als erwartet, die fantasievollen Orte (die ich gerne auch mal in Echt sehen würde 😬), ja sogar dieses Ende: ich fand‘s wirklich gut. 😌 


    Selbst der Schreibstil war deutlich flüssiger zu lesen, als ich erwartet habe. Und wahrscheinlich liest du es schon raus: ich war wirklich skeptisch. Aber: ich kann’s wirklich empfehlen. 👌🏻😂

  4. Cover des Buches Heartless Hunter (Der rote Nachtfalter 1) (ISBN: 9783473402519)
    Kristen Ciccarelli

    Heartless Hunter (Der rote Nachtfalter 1)

    (445)
    Aktuelle Rezension von: meine.lesemomente

    Ich fand die wechselnden Ich-Perspektiven sehr gut und auch die Art der Lesung hab mir richtig gut gefallen (Hörbuch/Buch).

     Es gab viele Wendungen im Buch, die nicht vorhersehbar waren und ich habe sowohl mitgefiebert als auch -gerätselt. Es war eine spannende Mischung aus Romantasy und Crime. So viele Intrigen und Geheimnisse. Wahre Freundschaft, die das Herz erwärmt hat, aber auch eine richtige Feind-zu- Lieben-zu-Feinden-Handlung. 

    Rune als Protagonistin war sehr authentisch und ihre gerissene Art und ihr gutes Herz hat mich voll auf ihre Seite gezogen. Aber auch Gideon hat als Gegenpart wurde glaubhaft dargestellt. Ich freu mich Band 2 zu lesen/hören.

  5. Cover des Buches Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1) (ISBN: 9783743215719)
    Carolin Wahl

    Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1)

    (462)
    Aktuelle Rezension von: Federica_Minozzi

    Es bestand die Gefahr, die Charaktere als zweidimensionale Figuren zu darstellen: das zurückhaltende, selbstunsichere Mädchen und der Kerl, der, obwohl saureich und gut aussehend, auch einfühlsam und bodenständig ist. Doch hat es die Autorin geschafft, der Handlung sowohl romantisch als auch aufrichtig wirken zu lassen. Ich hatte ein paar Plot-Twists wirklich nicht kommen sehen und mir ist es nie langweilig geworden. Nur die letzten 100 Seiten habe ich als ein bisschen wiederholend empfunden. Ich würde das Buch trotzdem herzlich empfehlen und ich werde mir noch anderes von derselben Autorin lesen. 

  6. Cover des Buches Der Kryptologe (ISBN: 9782496707236)
    Elias Haller

    Der Kryptologe

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Frau wird erwürgt in der Kanalisation unter der Semperoper gefunden. Sie trägt ein Galakleid, und in ihre Hände und Füße sind seltsame Zahlen eingeritzt. Ihre kleine Tochter Liliana ist verschwunden. Arne Stiller von der Dresdner Mordkommission übernimmt den Fall. Es ist sein erster Einsatz nach einer langen Suspendierung. Er fragt sich, ob die Tat mit einer Operninszenierung zusammenhängt oder ob ein kranker Täter dahintersteckt. Stiller muss die Zahlen entschlüsseln, um das vermisste Kind rechtzeitig zu finden, denn jede Minute zählt.

    Arne Stiller, auch bekannt als der Kryptologe, ist ein hochintelligenter Mann, der sich auf das Entschlüsseln von Codes spezialisiert hat. Er wirkt oft ruhig und zurückhaltend, doch in ihm arbeitet ständig ein scharfer Verstand. Seine Vergangenheit hat ihn gezeichnet, was ihn menschlich und greifbar macht. Trotz innerer Zweifel stellt er sich jeder Gefahr und gibt niemals auf. Besonders bewundernswert ist seine Geduld bei komplizierten Rätseln. Man merkt schnell, dass er für seinen Job lebt. Zusätzlich zeigt Arne auch emotionale Seiten, die ihn sympathisch machen. Er ist kein perfekter Held, sondern jemand mit Ecken und Kanten.

    Die Nebenfiguren sorgen für Spannung und Abwechslung. Manche unterstützen Arne ehrlich, andere verfolgen eigene Ziele. Nicht jeder Charakter ist sofort durchschaubar. Dadurch bleibt die Geschichte unberechenbar. Einige Figuren bringen emotionale Tiefe in die Handlung. Andere sorgen für Konflikte und überraschende Wendungen. Besonders die Gegenspieler sind gut ausgearbeitet. Ihre Motive sind spannend und teilweise erschreckend. Dadurch steigt die Spannung enorm.

    Der Schreibstil von Elias Haller war für mich nicht neu, da ich bereits ein Buch des Autoren gelesen habe. Elias Haller schreibt flüssig und gut verständlich. Man kommt schnell in die Geschichte hinein. Die Kapitel sind spannend aufgebaut und enden oft mit kleinen Cliffhangern. Dadurch möchte man immer weiterlesen. Die Sprache ist klar und nicht kompliziert. Auch komplexe Themen werden verständlich erklärt. Besonders die Verschlüsselungen sind gut beschrieben. Man fühlt sich richtig in Arnes Arbeit hineinversetzt. Die Atmosphäre ist düster und packend.

    „Der Kryptologe“ ist ein sehr spannender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen. Die Story bleibt bis zum Schluss fesselnd. Ich mochte besonders die Mischung aus Rätseln und Action. Man weiß nie, wem man trauen kann. Arne Stiller ist ein starker Protagonist. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist glaubwürdig. Das Buch hält die Spannung konstant hoch. Für Thriller Fans absolut empfehlenswert. Ich freue mich umso mehr auf die weiteren Bände der Reihe!

  7. Cover des Buches Die verlorene Tochter (ISBN: 9783426530238)
    Soraya Lane

    Die verlorene Tochter

    (172)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Zu Beginn war ich etwas zwiegespalten. In manchen Rezensionen hatte ich gelesen, dass die Reihe eine große Ähnlichkeit mit der ,Sieben Schwestern‘-Reihe von Lucinda Riley haben soll. 

    Doch ich habe mich drauf eingelassen und kein bisschen bereut. Die Geschichte ist so schön. Ich habe die Landschaftsbeschreibungen von Italien geliebt und auch Lilys Suche nach ihrer Vergangenheit und nach sich selbst. Die Kapitel die in der Vergangenheit spielen, haben mich berührt und nicht losgelassen. Hier hat die Autorin ein feinsinniges Gespür bewiesen. 

    Fazit: Wer die ,Sieben Schwestern‘-Reihe und allgemein gerne Familiensagas liest, ist hier genau richtig. Für mich war es ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. 

  8. Cover des Buches Gib mir deine Seele (ISBN: 9783453534728)
    Jeanine Krock

    Gib mir deine Seele

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Lee-Lou
    Pauline Roth hat nur einen Traum: Sie will eine bekannte Opernsängerin werden. Trotz ihres Talents schafft es Pauline nicht, sich die wichtigen, wirklich großen Aufträge an Land zu ziehen.
    Stattdessen muss sie von Woche zu Woche schauen, wie sie die Miete für ihre Wohnung zusammenbekommt und nimmt dafür jeden erdenklichen Job an.
    Trotzdem verliert Pauline ihren Traum nicht aus den Augen und stellt sich deshal den Kritikern in Venedig vor.

    Auch in Venedig hat Pauline keinen Erfolg und ist verzweifelt, bis der charismatische, reiche und geheimnisvolle Constantin Dumont auf sie aufmerksam wird und sich ihrer annimmt.

    Pauline ist froh, so eine Unterstützung zu erhalten, hat allerdings überhaupt keine Ahnung, auf was sie sich eingelassen hat. Der von ihr gewünschte Erfolg kostet sie mehr, als ihr bereits vorhandenes Talent...

    Persönliche Meinung:

    Dieser Roman hat knapp 800 Seiten und der Schreibstil ist durchgehend ein kleines Träumchen! Flüssig, leicht und dennoch sehr anspruchsvoll. Genau so geschrieben, wie ich es mir wünsche!

    Die Sicht der Ereignisse wird immer wieder im Wechsel zwischen Pauline und Constantin erzählt.

    Der Spannungsbogen bleibt konstant auf einer Höhe und animiert den Leser zum ständigen Weiterlesen.

    Ich habe leider wirklich lange für dieses Buch gebraucht, was jedoch nicht daran lag, dass ich die Geschichte nicht ansprechend fand... im Gegenteil - sondern einfach nur daran, dass ich irgendwie immer in einer bestimmten Stimmung sein musste, um zu diesem Buch zu greifen.

    Opernmusik interessiert mich nun wirklich überhaupt nicht. Deshalb hatte ich anfangs wirklich Angst, mich hier auf etwas eingelassen zu haben, dass ich wahreinlich nie beenden werde.
    Umso größer war die Überraschung, als ich mir selbst eingestehen musste, dass sich das alles doch wirklich spannend gestaltet. Das muss ein Autor erstmal schaffen!!

    Bei "Gib mir deine Seele" handelt es sich um einen BDSM-Roman. Aus diesem Grund gibt es von mir am 18.12.2015 eine kleine Gegenüberstellung bzw. einen Vergleich zwischen diesem Roman und der Shades of Grey-Trilogie.
  9. Cover des Buches Das Phantom (ISBN: 9783104904726)
    Susan Kay

    Das Phantom

    (252)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenzottel

    "Das Phantom" von Susan Kay ist eine bemerkenswerte Neuinterpretation der Geschichte des Phantoms der Oper, die mich von Anfang bis Ende tief berührt hat. Die außergewöhnliche Art und Weise, wie Kay die Hintergrundgeschichte des Phantoms einfängt und ihm eine neue Tiefe verleiht, hat mich so sehr mitgenommen, dass ich das Buch bereits fünfmal gelesen habe.

    Die Handlung entführt den Leser in die frühen Jahre des Phantoms, von seiner tragischen Kindheit bis hin zu den Ereignissen, die ihn zu dem geheimnisvollen und verstörten Charakter machen, den wir aus Gaston Lerouxs Original kennen. Kay zeichnet ein eindringliches Porträt des Phantoms, das mitfühlend, einfühlsam und gleichzeitig verstörend ist.

    Die Art und Weise, wie Kay die Emotionen und die innere Zerrissenheit des Phantoms darstellt, ist meisterhaft. Man spürt förmlich den Schmerz, die Einsamkeit und die verzweifelte Suche nach Akzeptanz und Liebe. Die Entwicklung des Charakters im Laufe der Geschichte ist tiefgreifend und mitreißend.

    Kay schafft es, die Leser in die düstere und geheimnisvolle Welt des Paris des 19. Jahrhunderts zu entführen. Ihre detaillierten Beschreibungen der Schauplätze und der Atmosphäre verstärken das Gefühl von Faszination und Bedrohlichkeit. Man taucht ein in die Welt der Oper und erlebt die Aufführungen und Intrigen hautnah mit.

    "Das Phantom" von Susan Kay hat mich mit seiner ergreifenden Geschichte und der einfühlsamen Darstellung des Phantoms tief berührt. Ich konnte mich mit den Charakteren identifizieren und ihre Schmerzen und Hoffnungen nachempfinden. Das Buch hat mich so sehr gefesselt, dass ich es bereits fünfmal gelesen habe, und jedes Mal entdecke ich neue Facetten und Emotionen.

    Fazit: "Das Phantom" von Susan Kay ist eine außergewöhnliche Neuinterpretation der Geschichte, die das Phantom der Oper zum Leben erweckt. Die einfühlsame Darstellung der Charaktere, die atmosphärische Beschreibung der Umgebung und die tiefgründige emotionale Reise haben mich tief berührt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach einer mitreißenden und bewegenden Lektüre sucht. Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann und das jedes Mal neue Emotionen hervorruft.

  10. Cover des Buches Ein Aperol in Moll: Ein atmosphärischer Gardasee-Krimi über Verrat, Reue und die dunklen Seiten der Liebe (Ein Fall für Bianca Rossi 3) (ISBN: B0G33Z5BZN)
    Heidi Troi

    Ein Aperol in Moll: Ein atmosphärischer Gardasee-Krimi über Verrat, Reue und die dunklen Seiten der Liebe (Ein Fall für Bianca Rossi 3)

    (31)
    Aktuelle Rezension von: MK262

    Bei Bianca Rossi ist in dem dritten Band von Heidi Troi endlich Ruhe eingekehrt, so denkt Sie zumindest. Ihr gewalttätiger Ex Mann sitz hinter Gitter und auch sonst hat sich alles geregelt und ihr Leben verläuft normal. Der Opernsänger Leandro Pavone bricht mitten bei einem Auftritt auf der Seebühne zusammen und ist tot, einfach unglaublich wenn es Bianca nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. War es Mord? Alle im Umkreis des Opfers haben ein Alibi. Somit beginnen die spannenden Ermittlungen. Als ob dieser Fall nicht schon genügend Nerven brauchen würde bekommt Sie auch noch eine weitere schlechte Nachricht. Ihr Ex ist wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Wie ist denn sowas möglich? Habe mich bei den Büchern mit Bianca und ihren spannenden Fällen sehr wohl am Gardasee gefühlt, er ist immer eine Reise oder einen Ausflug wert. Auch hier hält die liebe Heidi wieder konstant die Spannung und lässt und Leser mit ermitteln zumindest im Kopf. Kann die drei Bücher aus der Reihe jedem am Herz legen, hier bekommt man einen Kurzurlaub mit Spannung und guter Unterhaltung.

  11. Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783038820383)
    Erich Kästner

    Das doppelte Lottchen

    (507)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe – das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien."

    Cover: Das Cover ist natürlich mit der Abbildung der Zwillinge passend zur Geschichte. Auch das Dorf mit dem See passt zu dem Anfang der Geschichte. Das Bild insgesamt sorgt für einen Dreh in der Geschichte selbst und ist damit sehr relevant.

    Schreibstil: Erich Kästner schreibt einfach toll. Er schreibt kindgerecht, unterhaltend und alles hat einfach auch die richtige Länge - nicht langatmig, nicht zu undetailliert.

    Inhalt: Die Geschichte ist natürlich bekannt, allerdings habe ich sie ewig nicht mehr im Original gelesen, sondern diverse Verfilmungen gesehen. Daher war es jetzt schön, das mal wieder im Original zu lesen. Einfach so schön. Die beiden Mädels sind so unterschiedlich und doch so innig und sympathisch. Ich habe sie richtig gerne begleitet und auch die Eltern. Die Entwicklung der Geschichte ist interessant, spannend, unterhaltend und kurzweilig. Das Buch liebe ich und kann es daher einfach auch nur von tiefstem Herzen weiterempfehlen!

  12. Cover des Buches Mummenschanz (ISBN: 9783442483914)
    Terry Pratchett

    Mummenschanz

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Terry Pratchetts „Scheibenwelt“-Romane wurden für zahlreiche andere Medien adaptiert. Es gibt Filme, Serien, Rollenspiele, Computerspiele, Graphic Novels, Hörspiele – und Theaterstücke. Ich war überrascht, wie viele „Scheibenwelt“-Bände in Skripte und Bühneninszenierungen umgewandelt wurden. Dazu zählt auch „Mummenschanz“, der 18. Band der Reihe.

    Es scheint hingegen noch niemand versucht zu haben, eine „Scheibenwelt“-Oper zu komponieren. Schade, denn „Mummenschanz“ käme dafür definitiv in Frage. Schließlich beschäftigt sich dieser Band mit der Opernwelt selbst.

    Schamgefühl ist Oma Wetterwachs normalerweise fremd. Aber mit einem schlüpfrigen Kochbuch, das sie noch nicht mal geschrieben hat, will sie nichts zu tun haben. Wenn Nanny Ogg der ganzen Welt von ihrer Bananensuppenüberraschung erzählen möchte, bitte, aber nicht auf Kosten von Omas gutem Ruf als gestandene Hexe. Sie beschließt, dem windigen Verleger in Ankh-Morpork einen Besuch abzustatten. Die perfekte Gelegenheit, um auch mal bei der jungen Agnes Nitt vorbeizuschauen, die seit kurzem in der Oper von Ankh-Morpork als Sängerin arbeitet. 

    Kein ungefährlicher Job, denn im Opernhaus spukt es. Bisher wurde der maskierte Geist von allen klaglos akzeptiert. Man hielt ihm sogar regelmäßig eine Loge frei. Doch seit Agnes in der Oper angefangen hat, scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Plötzlich häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle. Als dann auch noch ein Mord geschieht, besteht kein Zweifel mehr, dass der Geist verrückt geworden ist. Wie gut, dass Oma Wetterwachs und Nanny Ogg schon unterwegs sind!

    Terry Pratchett war ein Genie. Ich habe noch kein Buch aus seiner Feder gelesen, das mir nicht gefallen hätte. Aber – und das sage ich mit dem allerhöchsten Respekt – es gibt durchaus Nuancen. Ich teile seine „Scheibenwelt“-Romane subjektiv in drei Kategorien ein. Es gibt die politischen Werke wie „Der fünfte Elefant“, die oft verblüffend realitätsnah sind. Dazu haben wir die philosophischen Werke wie „Schweinsgalopp“, die mit erstaunlich tiefgründigen Botschaften aufwarten.

    Und dann sind da noch die gesellschaftssatirischen Werke. Von diesen drei Kategorien ist mir die letzte am liebsten. „Mummenschanz“ ist meiner Meinung nach eindeutig eine Gesellschaftssatire und ein perfektes Beispiel, um zu erklären, warum mir diese Kategorie am meisten Spaß bereitet.

    „Mummenschanz“ ist die „Scheibenwelt“-Version von „Das Phantom der Oper“. Wie von Pratchett nicht anders zu erwarten, ist diese wesentlich verrückter, chaotischer und lustiger als die Vorlage, allein schon, weil auch die Hexen Nanny Ogg und Oma Wetterwachs mitmischen, doch im Kern erinnert der 18. Band zweifellos stark an den Schauerroman von Gaston Leroux. Dennoch handelt es sich um deutlich mehr als eine Nacherzählung.

    Pratchett nutzt die Handlungsstruktur und den Wiedererkennungswert bestimmter Details, um eine satirische Darstellung des Mikrokosmos Oper zu entwickeln, die trotz allerlei Übertreibungen und Zuspitzungen vermutlich viel Wahrheit enthält. Wir erleben in „Mummenschanz“ jede Menge Scheibenwelt-typische Absurditäten, aber ich kam nicht umhin, mich zu fragen, wie viele davon der Realität verdächtig nahekommen.

    Das Opernhaus von Ankh-Morpork wird von einer kleinen Armee an Personal betrieben, die komplett in einer Parallelwelt zu leben scheint. Die nächste Aufführung ist für sie das Einzige, was zählt. Selbst ein Mord stellt für sie kaum mehr als eine lästige Ablenkung dar, von der sie sich selbstverständlich nicht beirren lassen. Komme, was wolle, the show must go on. Diese sture Fokussierung nimmt Pratchett gehörig auf die Schippe. Er demaskiert die Oper als das, was sie in ihren Grundfesten immer war und immer sein wird: Ein Teil des Showbusiness.

    Mit der Etablierung von Agnes Nitt als eine der Hauptfiguren legt er toxische Strukturen offen, die sich durch jeden Arm des Showbusiness hindurchziehen. Agnes ist eine begnadete Sängerin, aber weil sie nicht dem herrschenden Schönheitsideal entspricht, wird sie benachteiligt. Ihre Rolle thematisiert viele der Vorurteile, mit denen übergewichtige Frauen zu kämpfen haben – und das lange, bevor der Begriff „fatshaming“ populär wurde.

    Obwohl „Mummenschanz“ demnach ernste Untertöne enthält, wirkt der 18. „Scheibenwelt“-Roman niemals gewichtig, bissig oder zynisch. Die Geschichte ist sehr leicht zu verstehen, weil Pratchett keine anspruchsvollen philosophischen Konzepte oder politischen Feinheiten porträtiert, sondern ein gesellschaftliches Phänomen, das er in handfesten, bodenständigen Humor verpackt.

    Es ist ein luftiges, lockeres Buch, das Leser_innen wieder einmal dazu einlädt, innerhalb eines klar gesteckten Rahmens über menschengemachte Idiotie zu lachen. Ich habe diese Einladung mit Freuden angenommen und mich köstlich amüsiert.

    „Mummenschanz“ ist eine unterhaltsame, aufregende Lektüre, mit der ich hervorragend abschalten konnte. Ich musste nicht grübeln, ich musste nicht interpretieren – ich konnte einfach Spaß haben. Deshalb liebe ich Terry Pratchetts gesellschaftssatirischen „Scheibenwelt“-Romane mehr als andere Bände der Reihe: Sie kritisieren offensichtlich, sie sind greifbar und dennoch höchst intelligent.

    Abgesehen von den generellen Stärken seiner Gesellschaftssatiren profitiert „Mummenschanz“ zusätzlich von den spezifischen Umständen der Geschichte. Das Setting der Oper von Ankh-Morpork spielt Pratchett voll in die Hände. Die inhärente Exzentrik dieses Mikrokosmos erlaubt ihm, richtig aufzudrehen und die vielen kleinen und großen Kapriolen des Showbusiness durch den Kakao zu ziehen.

    Ich bin Pratchett dankbar für diesen humorvollen Exkurs in eine Welt, hinter deren Kulissen ich wahrscheinlich nie werde blicken dürfen. Aber das ist in Ordnung, denn ich nehme aus der Lektüre auch eine Erkenntnis mit: Nur wer Teil der Oper ist, kann die Oper wirklich verstehen.

  13. Cover des Buches Celeste - Zwischen Himmel und Erde (ISBN: 9781503943056)
    Annabelle Tilly

    Celeste - Zwischen Himmel und Erde

    (32)
    Aktuelle Rezension von: heidi_59


    Celeste  zwischen Himmel und Erde 


    Annabelle  Tilly


    Paris, 1804

    Ganz Paris  ist im Freudentaumel und feiert die Krönung von Napoleon Bonaparte . 

    In den engen Gassen vergnügt sich das einfache Volk an den Vorstellungen der  vielen angereisten Gaukler.  Die hübsche Seiltänzerin Celeste und ihre Pflegeeltern haben Glück und ergattern noch einen freien  Platz in der Nähe des berühmten Louvre. Die atemberaubende Show die Celeste auf dem Hochseil ihrem Publikum bietet , begeistert nicht nur die Menschen in den Gassen . Der Direktor des Pariser Ballett ist hingerissen von ihrer Kunst und engagiert sie für sein Opern Ensemble.  Schnell wird Celeste zum Liebling der Stadt und weckt nicht nur die Begierde nach ihren kunstvollen Tanzaufführungen,  in der aristokratischen Männerwelt . 

    Doch Celeste hat nur Augen für den Studenten Viktor von Löwenstein , der bei seinem Onkel im Louvre arbeitet und ganz romantisch um ihre Liebe wirbt . 

    Bei einem Einbruch im Louvre werden Juwelen aus der Krone Napoleons gestohlen und ein Mann wird erschossen. Zum Entsetzen von Celeste führt die Spur des Raubes in die Tiefen der Katakomben von Paris , direkt zum Mörder ihrer Eltern , den sie nie vergessen hat. Dramatische Ereignisse  nehmen ihren Lauf und erschüttern die zart erblühte  Liebe . 


    Dem Autoren Duo Annabelle Tilly ist mit dem Roman

     „Celeste zwischen Himmel und Erde“  ein toller Roman über Paris zur Zeit von Napoleon Bonaparte gelungen . Die Französische Revolution ist vorbei , Napoleon lässt sich zum Kaiser krönen und ganz Paris erliegt dem Flair der Krönungsfeier .

    Das Paris des 18. Jahrhundert wird wieder lebendig in der zauberhaften Szenerie aus Gauklern in den Gassen die ihre Künste darbieten und Aristokraten die sich im Theater an der Kunst der Balletttänzerinnen  berauschen. Der Geruch von gebrannten Mandeln steigt beim Lesen aus den Seiten und es scheint fast ,als wenn von irgendwoher die Musik des Leierkasten ertönt. Der bildhafte Schreibstil sorgt für ein tolles Kopfkino , zusätzlich punktet die schöne Geschichte mit  ihrem gelungenen historischen Hintergrund und den gut recherchierten geschichtlichen Fakten . 

    Ein großer Roman über eine dramatische Liebe in Paris, den Louvre, die Geheimnisse der Katakomben und die blutigen Schatten der Französischen Revolution!

    Mir hat „Celeste zwischen Himmel und Erde“ sehr gut gefallen und schöne Lesestunden geschenkt.


    Sehr gerne vergebe ich dafür

    5 Sterne 

    und eine absolute Leseempfehlung




    @heidi_59

  14. Cover des Buches Verdi (ISBN: 9783570580042)
    Franz Werfel

    Verdi

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Franz Werfels erstmalig 1924 erschienener Roman gilt als einer der klassischen biografischen Künstlerromane. Ein wenig sollte man sich schon interessieren für Verdi, die Oper, Künstlertum oder Venedig im 19.Jh., außerdem Zeit und Neigung zum weiten epischen Atem mitbringen, um Freude an dem Buch zu haben. Denn viel passiert eigentlich nicht auf den über 400 Seiten. Werfel hat einen kurzen Abschnitt aus Verdis Leben ausgewählt, und zwar einige Wochen im Jahr 1883, als der große Komponist in Venedig weilte. Verdi steckte zu diesem Zeitpunkt bereits seit zehn Jahren in einer Schaffenskrise und erhoffte sich von seinem Aufenthalt Inspirationen für seine Arbeit an einer Oper über König Lear. Weite Teile des Buches beschäftigen sich mit dem Ringen des Komponisten mit diesem Stoff, seinen Selbstzweifeln, dem Widerstreit mit dem moderneren Richard Wagner - der zur selben Zeit in Venedig war und dort auch vor einem wirklichen Zusammentreffen mit Verdi verstarb. Meistens ist Werfel ganz nah dran am Fühlen, Denken und Erleben seiner Hauptfigur, reist mit diesem auch mal in die Vergangenheit, zu wichtigen prägenden Augenblicken seines Lebens. Eine linear erzählte Biografie ist dies aber nicht. Es ist ein "Roman der Oper". Es werden eine ganze Anzahl mehr oder weniger nahe Bekannte Verdis eingeführt, wie der 105jährige Opernfanatiker Marquese Gritti, der junge Italo, der ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau hat, der todkranke verarmte deutschen Musiker Fischböck und und und. Meist ist der Autor auch an diesen Figuren ganz nah dran und lässt uns durch sie ein lebendiges, wenn auch schmales Zeitpanorama erleben. Manchmal nimmt Werfel aber auch die Position des reflektierenden Biografen ein, dann liest man manchmal etwas fremdartige Einschätzungen, z.B. zum weiblichen Geschlecht. Insgesamt ist das Buch aber ein hochinteressantes, einfühlsames Menschen- und Zeitporträt, stilistisch großartig, wenn man sich einlassen kann und will auf diesen epischen Atem, die zahlreichen inneren Monologe und Betrachtungen. 
  15. Cover des Buches Die Farben des Feuers (ISBN: 9783442719624)
    Pierre Lemaitre

    Die Farben des Feuers

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    1927, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt soll zu Grabe getragen werden. Ein großes Staatsbegräbnis wurde anberaumt. Alles was Rang und Namen hat, ist zu Ehren des mächtigen Bankiers erschienen. Madeleine, seine Tochter, steht unvermittelt an der Spitze des Imperiums. Madeleine ist geschieden, ihr Ex-Mann verbüßt noch eine Haftstrafe, und Mutter des siebenjährigen Paul. Paul verunfallt am Tag des Begräbnisses seines geliebten Großvaters schwer. 

    Mit dem Tode von Marcel Péricourt verändern sich viele Leben. Madelaine sollte zwar die Geschäfte ihres Vaters weiterführen, doch ist sie nach dem Unfall ihres Sohnes ganz auf seine Gesundung bedacht und überlässt die Führung dem langjährigen Buchhalter Gustav Joubert. Der Privatlehrer von Paul, André Delcourt, beziehungsweise Liebhaber von Madelaine, wird nur noch geduldet. Doch er hat schon längst andere Pläne. Charles, der Bruder von Marcel, befindet sich in einer heiklen Lage, denn sein Bruder half ihm immer wieder großzügig mit Geld aus. Nun muss er sich anders behelfen. Er hat auch schon ein besonderes Vorhaben im Auge. 

    Um Paul macht sich Madelaine sehr große Sorgen, denn der Junge wirkt hochgradig depressiv. Erst als die junge, polnische Krankenschwester Vladi, sich seiner annimmt, scheint es mit Paul aufwärtszugehen. Vladi führt ihn ein in die Welt der Oper und Paul entdeckt seine hingebungsvolle Begeisterung für die Opern-Diva Solange Gallinato. Und gerade in dem Moment, an dem Madelaine wieder Hoffnung schöpfen könnte, wird sie Opfer eines gemeinen Komplotts. Sie verliert Hab und Gut. Die Vorboten des Zweiten Weltkrieges warten auf und Madelaine beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug.

    Mit einem rasanten Tempo überschlagen sich die Ereignisse in diesem Roman. Es ist faszinierend was sich Pierre Lemaitre so alles einfallen lässt, wie er die Fäden geheimnisvoll und ausgeklügelt zusammen fügt. Das ist Unterhaltung vom feinsten. Gehaltvoll wartet der Roman mit bitterbösen Intrigen und mannigfaltiger Spannung auf.Sehr große Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Miss Daisy und die tote Sopranistin (ISBN: 9783746634739)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und die tote Sopranistin

    (25)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76

    Ich kann nur sagen, dass ich Miss Daisy einfach total gerne mag. Es ist schön, ihrer Geschichte zu folgen und den Fällen, in denen sie ermittelt. 

    Das hier ist der dritte Fall von Miss Daisy und Inspector Alec Fletcher in dem sie zusammen ermitteln. Ich muss sagen, dass für beide einfach alles fast viel zu glatt läuft und es kaum Komplikationen gibt, aber dafür ist es eben ein Cosy Krimi und das muss dann eben so sein. 

    Aber dafür sind alle andere Personen um sie herum schon ziemlich verrückt und fast jeder von ihnen hat ein Motiv für einen Mord. Und da ist es nicht so einfach, den richtigen zu finden. Aber es macht Spaß, den Ermittlungen zu folgen. 

    Hier geht es um einen total Sopranistin, die vergiftet wurde und viele Hauptverdächtige. 

    Einfach cosy, aber fast perfekt. 

  17. Cover des Buches Verdis letzte Versuchung (ISBN: 9783442746996)
    Lea Singer

    Verdis letzte Versuchung

    (8)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz
    Lea Singer hat Kunstgeschichte, Literatur - und Musikwissenschaften studiert. Dies merkt man dem Roman an.

    Das vorliegende Buch ist ein Roman, kein Sachbuch, keine Verdi - Biographie und doch taucht der Leser in Verdis Leben ein auf jeder Seite des Buches.

    Die Autorin lässt die handelnden Personen, Verdi, seine Frau Giuseppina und die Sopranistin Teresa Stolz ihre Geschichte selber erzählen.
    Giuseppina die alterende ehemalige Primadonna, den Komponisten Verdi und die junge Teresa, die Verlobte des Dirigenten Mariani.

    Verdi lernt Teresa näher kennen als sie in der italienischen Erstaufführung von Aida singt. Er will immer häufiger, dass sie die Titelrolle in der Aida singt.
    Nur eine berufliche Verbindung?? Seine Frau Giuseppina zweifelt daran.
    Verdis Beziehung zu Teresa wird immer enger, die Frauen freunden sich an.
    Man macht Urlaub zu dritt, nur eine platonische Freundschaft?

    Nein die Freundschaft der 3 geht weit darüber hinaus und die handelnden Personen lassen den Leser teilhaben an ihrer wahrlich nicht einfachen Beziehung.
    Man taucht ein in die Seelen der Akteure, in die Welt der Musik von Verdi, in seine Besessenheit.
    Verdis Leben wird zum Gegenstand des Klatsches in der Szene, was ihm gar nicht gefällt.

    Lea Singer hat diesen Roman mit autobiographischen Zügen mit ganz viel Sachverstand geschrieben.
    Das Buch ist sehr gut recherchiert und ein Muss für Verdi - Liebhaber.
    Aber auch für alle anderen Leser, die Interesse haben einen Roman zu lesen wie ihn das Leben geschrieben hat, sehr gut geeignet.

    Das Buch ist liebevoll geschrieben, immer die handelnden Personen achtend.
    Auch die leisen Zwischentöne der Dreiecksbeziehung werden hervorragend rübergebracht.

  18. Cover des Buches Verführung (ISBN: 9783426512876)
    Tanja Kinkel

    Verführung

    (75)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Über Giacomo Casanova gibt es ja unzählige Bücher und Romane. Tanja Kinkel stellt ihm eine starke Frau an die Seite, die sich nichts gefallen lässt und für ihre eigenen Träume einsteht. Zwar verfällt auch sie Casanova, aber sie widerspricht ihm auch und bleibt realistisch und sich selbst treu. Am Ende entscheidet sie sich für ihre eigenen Träume und Wünsche. 

    Wie bei Casanova zu erwarten, gibt es auch zahlreiche Liebesszenen. Da es bei Casanova zu erwarten gewesen ist, fand ich es in Ordnung. 

    Insgesamt hat  mir das Buch gut gefallen und mich wunderbar unterhalten. 

  19. Cover des Buches Our Infinite Fates (ISBN: 9783423765657)
    Laura Steven

    Our Infinite Fates

    (216)
    Aktuelle Rezension von: DarkOcean

    Meine Meinung zum Buch:

    "Our Infinite Fates" von Laura Steven war ein etwas schwermütiger und definitiv sehr emotionaler Einzelband. Ich fand das Grundthema mit der ewigen Wiedergeburt wirklich sehr faszinierend ausgestaltet. Auch das die Handlung immer wieder zwischen der Gegenwart der Hauptcharaktere und ihren vergangenen Leben hin und her wechselt, war wirklich sehr spannend und der flüssige Schreibstil hat einen durchs Buch getragen.

    Nur mit den Charakteren bin ich leider nicht so wirklich warm geworden, aber sonst war alles andere drum und dran wirklich toll gemacht und vor allem das bittersüße Ende hat dann nochmal alles getoppt. Deswegen kann ich insgesamt sagen, dass mit dieses besondere Fantasy Buch hier gut gefallen hat und ich kann es auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die nach einem Buch suchen, welches sie so schnell nicht mehr vergessen werden.

  20. Cover des Buches Hey June (ISBN: 9783426525227)
    Sonja Rüther

    Hey June

    (27)
    Aktuelle Rezension von: 22jasmin22

    Das Buch "Hey June" von Sonja Rüther ist ein bewegender Liebesroman mit einem Schuss Dramatik, der vor dem Hintergrund der Leipziger Oper spielt. Die Protagonistin Leah, eine Architektin, hat alles, was sie sich wünscht - einen Freund, der ihr einen Antrag gemacht hat und ein Großprojekt in Leipzig. Doch als sie einen Fremden trifft, der ihre Hilfe benötigt, ändert sich ihr Leben schlagartig.

    Sonja Rüther beschreibt die Musik und die künstlerischen Ideen auf bildhafte Weise. Der lockere und flüssige Erzählstil der Autorin lässt den Leser gerne in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Handlung ist spannend und mitreißend.

    "Hey June" ist eine Liebesgeschichte, die zum Träumen, Weinen und Genießen einlädt. Sonja Rüther erzählt mit viel Gefühl und dem richtigen Gespür für Dramatik eine Geschichte, die den Leser noch lange nach dem Lesen bewegt.

    Insgesamt ist "Hey June" ein gelungener Liebesroman, der für alle Fans des Genres eine klare Empfehlung darstellt.

  21. Cover des Buches Die Kameliendame (ISBN: 9783746625683)
    Alexandre (Sohn) Dumas

    Die Kameliendame

    (136)
    Aktuelle Rezension von: KlausEffing

    Alexandre Dumas' Roman Die Kameliendame, erstmals 1848 veröffentlicht und in der von mir gelesenen Ausgabe von 1959 erschienen, hat mich besonders durch seinen Schreibstil beeindruckt. Trotz seines Alters wirkt der Stil keineswegs antiquiert – im Gegenteil: Er ist stets angemessen, feinfühlig und von zeitloser Eleganz.

    Im Zentrum steht Marguerite Gautier, eine Pariser Gesellschaftsdame, die – obwohl sie als Mätresse oder, in heutigen Begriffen, als Escort-Dame lebt – niemals zur bloßen Projektionsfläche frivoler Fantasien wird. Dumas zeichnet sie als vielschichtige Figur, deren Schicksal bewegt, ohne kitschig zu wirken.

    Neben ihr steht Armand Duval, der sich unsterblich in Marguerite verliebt – und an dieser Liebe nicht nur festhält, sondern zunehmend an ihr zerbricht. Er kann seine Gefühle nicht abschütteln, selbst als äußere Umstände und gesellschaftliche Zwänge ihn zum Loslassen zwingen. Seine Zerrissenheit zwischen Leidenschaft, Eifersucht und Ohnmacht macht ihn zu einer ebenso tragischen Figur wie Marguerite selbst.

    Die große Stärke des Romans liegt in der Darstellung der Liebe – mit all ihren Höhen und Tiefen, Missverständnissen und gesellschaftlichen Hürden. Besonders berührend ist die Verbindung von romantischer Leidenschaft mit der tragischen Krankheit Marguerites. Ihre Tuberkulose verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und Dringlichkeit, die über das rein Romantische hinausgeht.

    Die Kameliendame ist ein feinfühliges Porträt der Liebe in einer von Konventionen geprägten Welt – ein Klassiker, der auch heute noch berührt. Ich habe eine schöne Ausgabe aus dem Nikol Verlag mit 230 Seiten gelesen

  22. Cover des Buches Die sizilianische Oper (ISBN: 9783104002361)
    Andrea Camilleri

    Die sizilianische Oper

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Milagro
    Ein Opernhaus steht in Flammen - die rechte Lust an der Geschichte war mir schon nach den ersten Seiten verdorben: unendlich viele Personen, die mir fremd blieben, die Geschichte kam nicht voran, es war weder eine witzige Erzählung noch ein Krimi, ich hatte mir sehr viel mehr davon versprochen.
  23. Cover des Buches Und wenn du mich küsst (ISBN: 9783734111204)
    Susan Elizabeth Phillips

    Und wenn du mich küsst

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe von Blanvalet Verlag:

    Thaddeus Walker Bowman Owens ist der Ersatz-Quarterback der Chicago Stars, Teamplayer, gelegentliches Unterwäschemodel und ein Mann mit einer geringen Toleranz gegenüber Diven. Olivia Shore ist internationaler Opernsuperstar, eine Diva mit einer Leidenschaft für Perfektion, dem Verlangen nach Gerechtigkeit und einem monumentalen Groll gegen egoistische, anspruchslose Sportler. Und doch haben sich beide dazu verpflichtet, gemeinsam auf eine landesweite Werbetour für eine Luxusuhrenmarke zu gehen. Während die Stimmung anfangs eisig ist und eher die Fetzen fliegen, kommen beide nicht umhin zu merken, dass aus Fetzen immer mehr Funken werden …

    Mein Fazit:

    Dieses Buch hat mich nach einer knapp anderthalbjährigen Lese-Flaute eben aus dieser herausgeholt. Die Autorin habe ich lange nicht wirklich beachtet, doch die letzten Romane haben mich immer durchaus gefesselt. Die Charaktere sind stets gut herausgearbeitet und haben sowohl Stärken wie auch Schwächen.

    Bei Thad und Olivia ist es nicht anders. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein, dennoch eint sie ein wesentliches Merkmal: Ihre Liebe zum Beruf und das Streben nach unbedingter Perfektion. Ausgerechnet die zwei, die anfänglich aufeinander reagieren wie Feuer und Wasser, müssen vier Wochen zusammen auf der Marketingtour arbeiten. Schon die erste intime Begegnung der zwei birgt Gefahrenpotential.

    Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, mich in eine Welt eintauchen zu lassen, die glamourös und pompös ist, dabei aber auch seine Schatten offenbart. Die Dialoge sind fetzig, witzig und sprühen nur so vor Erotik. Und in einigen Szenen wird es sogar ungeahnt spannend wie auch gefährlich. Ja, es ist eine Liebesgeschichte mit vielen Facetten. Beim Lesen hatte ich immer die junge Maria Callas vor Augen, zumindest scheint sie der Beschreibung sehr nahe zu kommen.

    Ich bedanke mich ganz herzlich für den kleinen Ausflug in die Opernwelt und vergebe begeisterte fünf Sterne für dieses Lese-Vergnügen.

  24. Cover des Buches Silentium! (ISBN: 9783499228308)
    Wolf Haas

    Silentium!

    (192)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 224 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)

    ISBN-13: 978-3499228308

    Preis: 10,00 €


    Ein Wahnsinns-Humor


    Inhalt:

    Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen. 


    Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.


    Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:

    1. Auferstehung der Toten

    2. Der Knochenmann

    3. Komm, süßer Tod

    4. Silentium!

    5. Wie die Tiere

    6. Das ewige Leben

    7. Der Brenner und der liebe Gott

    8. Brennerova


    ★★★★☆


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