Bücher mit dem Tag "oppenheimer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "oppenheimer" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Germania (ISBN: 9783426513705)
    Harald Gilbers

    Germania

     (73)
    Aktuelle Rezension von: AndyKoe1

    SPannend bis zum Ende. Sehr gut recherchiert und ich werde sicher noch weitere Bücher von ihm lesen

  2. Cover des Buches Die verlorene Puppe (ISBN: 9783867622752)
    Judith Vogt

    Die verlorene Puppe

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Annabel
    Figuren: 
    Als kampflustiger und wagemutiger Trapezartist ist Ferenc nicht nur ein aufregender Hauptcharakter sondern mit seinen ganzen Macken auch sehr realistisch gezeichnet. Zwar scheint hin und wieder der Weiberheld in ihm durchzukommen, doch ist seine tiefe Zuneigung zu Yue, seiner Partnerin am Trapez, ein starker Pol seiner Gefühle, die ihn immer wieder durcheinander bringen und verletzlich machen.

    Schreibstil: 
    Und erneut hat mich dieses Autoren-Duo begeistert in Atem gehalten. Der Schwermut Ferencs gesamter Geschichte ist von der ersten Seite an spürbar, packend, und der Spannungsaufbau beginnt auch in diesem Buch sehr früh. Das Wiedereintauchen in die Welt von Eis und Dampf war ein bisschen, als würde ich wieder an einen Ort kommen, den ich lange vermisst habe (nur wirkt er jetzt noch etwas fantastischer).

    Inhalt: 
    „Die verlorene Puppe“ spielt im gleichen Universum wie „Die zerbrochene Puppe“, nur eine Weile nach den Ereignissen des ersten Bandes. Trotzdem würde ich behaupten, dass man dieses Buch auch unabhängig vom ersten lesen kann, nur wüsste man die Welt um Ferenc und viele Nebencharaktere dann nicht zu schätzen, denke ich. Denn wie „Die zerbrochene Puppe“ werden die Kapitel auch hier wieder von Tomkes Fahrtenbucheinträgen getrennt, welche das Gesamtbild für mich perfekt gemacht haben, jemandem, der das erste Buch nicht kennt, jedoch erst einmal fehl am Platz vorkommen könnten.
    Die Artisten des Apocalástico sind bunt zusammengewürfelt, doch was sie verbindet sind ihre vielen kleinen und großen Probleme und Mysterien, die sie mit sich herumtragen und bei manch einem sehr viel schwerwiegender und umfangreicher sind, als zuerst angenommen.

    Während einer Vorstellung brennt das Zirkuszelt des Apocalástico nieder und seine Artisten, eingeschlossen Ferenc, werden entführt. Mit ihren Kidnappern überqueren sie den Atlantik von Spanien aus zum Reich der Mexica, doch bereits kurz nach dem Aufbruch kommt es zu Vorfällen auf dem Luftschiff; Ein Mann begeht Selbstmord und Zwietracht zwischen den Gefangengenommenen wird gesät, denn es stellt sich heraus, dass nicht nur der Tote Geheimnisse hatte. Bei den Mexica angekommen beginnt direkt das nächste grausige Abenteuer, in das sich die Mitglieder des Zirkus' stürzen müssen. Das Spiel zwischen Realität und Fiktion, das dabei vonstatten geht, ist wahrhaft hypnotisierend. Ich habe jeder Seite entgegengefiebert, gleichzeitig aber das Ende befürchtet, weil ich einfach nicht schon wieder diese Welt verlassen wollte. Das haben mir die Autoren noch schwerer gemacht mit dem schockierenden aber auch berührenden Finale des Buches.
  3. Cover des Buches Totenliste (ISBN: 9783426521823)
    Harald Gilbers

    Totenliste

     (6)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    Der deutsche Autor Harald Gilbers, lässt in seinem neuesten Roman, seine Titelfigur Richard Oppenheimer erneut ermitteln. Schauplatz dieser Story ist das Ende des dritten Reiches – Berlin im Dezember 1946. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt – die alliierten Siegermächte: Amerikaner, Engländer, Briten und Franzosen geben einen zerstörten Deutschland ein Stück Hoffnung. Doch nach Hitlers großem Krieg – liegen die Großstädte im ehemaligen Nazideutschland in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau ist ebenfalls eine Zeit der Anstrengungen, des Mangels, des Hungers und des Elends. Ruinen in einem zerbombten Berlin, lange Schlangen vor Geschäften, florierender Schwarzmarkt, eine desillusionierte Bevölkerung. Wo bleibt da der Wille weiterzumachen, neu anzufangen? Wo beginnt auch das Vergeben und Vergessen, wann endet die Angst und wann entzündet sich der Funke zu einer kleinen Hoffnung auf ein besseres, neues Leben!? Doch es gibt auch die Schattenseiten in der Gesellschaft – der elementare Drang nach Vergeltung und Rache....

    Wir können es in unserer Komfortzone nur schwerlich begreifen, welche existenziellen Sorgen und Nöte unsere Urgroßeltern erlebt haben. Von Glanz und Gloria – nach dem Schrei für einen totalen Krieg – bleiben nur noch Staub und Schatten und eine Schuld, die man nicht wegdiskutieren kann.

    Harald Gilbers schildert in seinem neuesten Roman „Totenliste“, eine finstere kompromisslose Atmosphäre, die den Leser auch nachhaltig wie ein dichter Nebel umfängt. „Totenliste“ ist ein Kriminalroman – aber ebenfalls ein Stück deutscher, historischer Geschichte. Der vierte Band um den jüdischen Ex-Kommissar Richard Oppenheimer handelt von Rachegedanken – Der oder die Täter rechnen kompromisslos mit den Tätern ab. Die Morde sind brutal, die Symbolik identisch – die Täter grausam. Richard Oppenheimer beginnt mit seinen Ermittlungen in einem zerstörten Berlin – finden wird er „zerstörte“ Seelen...

    Das realistische Bild von der jüngsten Nachkriegszeit und dem Wiederaufbau wird von Harald Gilbers perfekt projiziert. Das ist zwar unheimlich gut gelungen, allerdings versteckt sich die Spannung hinter diesem historischen Vorhang und kommt auch nur bedingt hervor. Die Story ist derartig zäh strukturiert und künstlich mit vielen Dialogen durchsetzt, dass es schwer ist einen Spannungsbogen zu erkennen.

    Befasst man sich mit den Protagonisten, so gibt es davon eine Menge aus den drei vorherigen Titeln. Es sind zwar nur Nebenfiguren, aber dennoch sind diese phasenweise deutlich interessanter aufgestellt, wie die eigentliche Hauptperson „Oppenheimer“ selbst. Der alltägliche Wahnsinn und das Überleben der Bevölkerung sind die fokussierten Themen, die den Roman wirklich tragen.

    „Totenliste“ ist wie gesagt der vierte Band, dieser offenen Reihe und mit viel Abstand der schwächste. Vielleicht ist es auch an der Zeit aufzuhören und sich neuen Themen zu widmen. Ich glaube nicht, dass die Figur des Richard Oppenheimer strukturell und auch inhaltlich, noch viel neue Ideen parat hat.

    Insgesamt ist die Reihe außerordentlich gut – wer sich für diese Epoche interessiert, wird begeistert sein, wie Harald Gilbers nachhaltig eine authentische Stimmung schafft, die uns zeigt, woher wir kommen und welche Verantwortung wir tragen und auch in die nächsten Generationen transportieren sollten.



    Fazit

    „Totenliste“ ist der schwächste Band dieser starken Reihe. Ein Kriminalroman ohne wirkliche Spannung – dafür mit einer historischen Wahrheit, die lange nachklingt.

    Michael Sterzik

  4. Cover des Buches J. Robert Oppenheimer (ISBN: 9783548609805)
    Kai Bird

    J. Robert Oppenheimer

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkai
    "Ich bin der Tod, der alles raubt, Erschütterer der Welten", zitiert Robert Oppenheimer im Juli 1945 nach der Explosion der ersten Atombombe in der Wüste New Mexicos aus dem Bhagavadgita-Epos und benennt damit das Dilemma, in dem sich die amerikanischen Wissenschaftler des Manhattan-Projects in Los Alamos befanden. Vor allem Oppenheimer, der "American Prometheus" (so der passende Titel der Originalausgabe) beginnt zu zweifeln, ob es tatsächlich notwendig ist, dass alles was gedacht wird auch gemacht wird. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt diese Distanz und Zurückhaltung negativ auf ihn zurückzufallen. Er wird in der McCarthy-Ära zum Kommunisten gemacht, zum Sicherheitsrisiko erklärt, Kollegen distanzieren sich, wenden sich ab und er verliert damit seine Beteiligungsmöglichkeit an Regierungsprojekten. Bird und Sherwin, deren 25jährige Arbeit an diesem Buch man auf jeder Seite spüren kann, spannen den faszinierend weiten Bogen zwischen diesen beiden Extremen und füllen ihn mit Leben. Lebendig wird eine zerrissene Person in einer komplizierten Weltlage, die Ideen, Wünsche und Hoffnungen, die großen Erfolge und noch größeren Niederlagen, der Mensch J. Robert Oppenheimer.Eine großartigte Biografie, zurecht ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis.
  5. Cover des Buches Todesstarre (ISBN: 9783442471522)
    Jefferson Bass

    Todesstarre

     (21)
    Aktuelle Rezension von: maryjuana
    Inhalt

    Nichts bleibt ewig verborgen - und manches Geheimnis ist tödlich ...

    In Oak Ridge, auch bekannt als 'Atomic City', wird in einem zugefrorenen Swimmingpool die Leiche des Physikers Dr. Leonard Novak gefunden, dessen Arbeit einst zur Entwicklung der Atombombe beigetragen hatte. Erste Untersuchungen ergeben, dass Novak nicht ertrunken ist, sondern durch radioaktive Stoffe vergiftet wurde. Als der Forensiker Dr. Bill Brockton auf der Suche nach Hinweisen in Novaks Vergangenheit eintaucht, stößt er auf ein düsteres Geheimnis ...

    "Fans von Forensik-Romanen werden diesen Autor auf ihre Lieblingsliste setzen." Booklist


    Cover

    Das Cover zeigt einen Teil des menschlichen Skeletts. Mittig befindet sich ein schwarzer Balken, auf dem mit weißer Schrift Autor und Genre, sowie mit roter Schrift der Titel dargestellt sind. Es ist ein schlichtes Cover, das zum Buch passt, denn der Protagonist ist Forensiker.


    Aufbau, Stil

    Das Buch ist in drei Teile gegliedert und besteht aus 44 Kapiteln. Am Ende des Buches findet sich eine Anmerkung zu Wirklichkeit und Fiktion.
    Erzählt wird in der Ich-Perspektive von Dr. Bill Brockton, sodass man mit ihm gemeinsam auf die Suche nach dem Täter geht. Man kann sich gut in Brockton einfühlen und man begibt sich auf eine interessante Reise in die Vergangenheit.


    Meine Meinung

    Die Handlung und der Aufbau der Geschichte waren wirklich spannend gestaltet, sodass man gezwungen war, immer weiter zu lesen. Doch hatte ich auch einige kleine Defizite beim Lesen zu verzeichnen. Es war interessant, in die Vergangenheit und den Bau der ersten Atombombe einzusteigen. Allerdings wurde viel über Atome und deren radioaktiven Auswirkungen gesprochen, denen ich allerdings oftmals nicht folgen konnte, da ich weder Physiker oder Chemiker oder sonst was bin. Zudem wurden viele medizinische Begriffe genannt, mit denen ich auch nicht wirklich etwas anfangen konnte und so mit vielen offenen Fragen zurückblieb. Leider ist mir erst zum Ende des Buches aufgefallen, dass am Ende Zeichnungen eines Skeletts sind, bei denen ich an gegebener Stelle hätte nachlesen können. Das ist natürlich mein Fehler und dem Buch nicht negativ anzukreiden.
    Insgesamt hat mir das Buch gefallen, ich konnte der Handlung - bis auf meine Defizite - gut folgen und die verworrenen Geschichten in der Geschichte haben das ganze noch etwas geheimnisvoller wirken lassen und deswegen musste man einfach weiterlesen.


    Fazit

    Ein interessantes Buch, das ich naturwissenschaftlich-begeisterten Menschen wirklich ans Herz legen kann. Wenn ich meine Bildungslücken mal aufgefrischt habe, werde ich mir das Buch irgendwann noch einmal vornehmen.
  6. Cover des Buches Leben des Galilei (ISBN: 9783518427477)
    Bertolt Brecht

    Leben des Galilei

     (582)
    Aktuelle Rezension von: Karla_die_Freie

    Das Leben des Galilei wurde sehr interessant geschrieben. Das Buch habe ich in der Schule gelesen und es war auf gar keinen Fall langweilig. 

  7. Cover des Buches In der Sache J. Robert Oppenheimer (ISBN: 9783518188583)
    Heinar Kipphardt

    In der Sache J. Robert Oppenheimer

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Yaya
    Eigentlich stehe ich Schullektüren immer skeptisch gegenüber, da ich allerdings im Master of Education bin und somit auch Deutsch unterrichten werde, dachte ich mir, dass es schon sinnvoll wäre wenn ich einen gewissen Wissenshintergrund habe und somit lese ich immer brav Schullektüren. Ich muss sagen, dass mir diese Lektüre besonders gut gefallen hat. Es ist ziemlich simpel zu erklären. J.Robert Oppenheimer ist Physiker und hat an einem Atomprojekt mitgearbeitet. Zurzeit steht er vor einem Ausschuss, wo überprüft wird ob er seinem Land noch loyal gegenüber steht, da er durchaus Kontakte zu Kommunisten pflegt. In meinen Augen eine spannende und auch lesenswerte Lektüre. Sie ist verständlich geschrieben und nicht zu lang, wodurch Schüler sie sicherlich sowieso gut finden. Im Einzelnen erfährt man allgemeines Wissen vor allem im Bezug auf die Physik, ohne Fachchinesisch! Definitiv eine Lektüre die ich weiter empfehlen würde und das nicht nur als MUSS im Bezug auf Schullektüren.
  8. Cover des Buches Jud Süß (ISBN: 9783746656229)
    Lion Feuchtwanger

    Jud Süß

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Der Roman von Lion Feuchtwanger erzählt vom Aufstieg und Fall des Juden Josef Süss Oppenheimer. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, das jeder Liebhaber von historischen Romanen lesen sollte, obwohl nicht immer leicht geschrieben.
  9. Cover des Buches Die Schattenmacher (ISBN: 9783426031056)
    Robert Marshall

    Die Schattenmacher

     (1)
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