Bücher mit dem Tag "orakel"
86 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(982)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelGlücklicherweise gehöre ich zu den vermutlich gefühlt letzten 5 fantasy-lesenden Wesen, die sich erst kürzlich an die Bücher von Sarah J. Maas herangewagt haben. Denn während jetzt alle begierig auf ACOTAR 6 warten, steht mir noch die Reise nach Crescent City bevor.
Bis ungefähr Seite 300 habe ich mich ziemlich verloren gefühlt: Keinen blassen Schimmer, wen ich wo einordnen muss und was hier genau wie funktioniert. Das hat mich masslos überfordert und gleichzeitig war ich enttäuscht, weil keine wirkliche Handlung da war. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich die Charaktere dieser Reihe bisher am wenigsten abholen. Ich musste mich beinahe zwingen, weiterzulesen - was sich zu 100% gelohnt hat.
Hat man diesen elendig langen und trägen Vorspann erst einmal überwunden, kommt Fahrt auf. Die Geschichte hat mich Seite für Seite ein Stückchen mehr gepackt und die Kapitellänge fühlte sich dadurch auch angenehmer an. Im letzten Drittel angekommen, wusste ich kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die unerwarteten Twists haben mich nacheinander fein säuberlich aus der Bahn gepfeffert, inklusive kleinem aber heftigem Tränenausbruch - wer also wie ich eher nahe am Wasser gebaut ist, sollte Taschentücher bereitlegen.
Wenn zu Beginn auch etwas mühsam, entfaltet sich hier nach und nach etwas gewaltiges und ich bin unheimlich neugierig, was mich in Band 2 alles erwartet!
- Scarlett St. Clair
A Touch of Darkness
(576)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrA Touch of Darkness war für mich eher eine Art Lückenfüller. Das Buch ist gut geschrieben, hat einen flüssigen Schreibstil und man fliegt über die Seiten. Die Geschichte um die griechischen Götter hat mich sehr interessiert. Ich fand es schade, dass nicht mehr darauf eingegangen wurde.
Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet, obwohl ich mir Persephone weiterhin als Brünette vorstelle und gewissenhaft das Wort "blond" überlesen habe. Hades ist einfach nur ein Traum von einem Gott. Ich mag es, dass er als der Böse dargestellt wird, man als Leser aber tiefe Einblicke in diesen vielseitigen Charakter bekommt und unter seine harte Schale blicken darf.
Alles in Allem ist die Liebesgeschichte um Hades und Persephone ganz nett und süß. Ich bin gespannt was der nächste Teil bringt.
- Josephine Angelini
Fates & Furies 3. Unleashed
(2.784)Aktuelle Rezension von: Daria_EckertIch habe die Göttlich-Reihe früher wirklich total geliebt und konnte die Bücher kaum aus der Hand legen. Aus Nostalgie habe ich Göttlich verliebt jetzt noch einmal gelesen – und leider musste ich feststellen, wie sehr die Geschichte in die Jahre gekommen ist.
Vor allem die Liebesgeschichte zwischen Helen und Lucas wirkt heute einfach nur seltsam und überdramatisiert. Viele der Konflikte fühlen sich konstruiert an, und die Dynamik zwischen den beiden hat für mich beim erneuten Lesen eher Kopfschütteln ausgelöst als Herzklopfen. Auch der Schreibstil und manche Handlungselemente wirken inzwischen ziemlich veraltet.
Schade, denn die Grundidee der Reihe ist eigentlich großartig. Für mich hat Göttlich verliebt aber leider nicht mehr die Magie von damals – deshalb nur zwei Sterne.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Erwachen
(982)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausEs gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...
1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.
Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.
Wie wird es enden?
Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp 200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?
Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???
- Scarlett St. Clair
A Touch of Ruin
(253)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrBand 1 der Reihe fand ich eigentlich noch ganz gut. Die Welt in der die Geschichte spielt finde ich super - ist mal was anderes. Leider fehlt mir etwas Handlung und der Plot Twist lässt sich komplett vorhersagen. Die Beziehung von Hades und Persephone empfinde ich einfach nur als schwierig. Hades kommuniziert nicht und Persephone zerkaut in Gedanken jedes Detail, bekommt den Mund aber auch nicht auf. Ich werde trotzdem weiterlesen, aber ich glaube nicht, dass die nächsten Teile besser werden.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Die letzte Göttin
(1.470)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingMit Die letzte Göttin liefert Rick Riordan ein packendes Finale für die Percy-Jackson-Reihe. Der Showdown gegen Kronos, der Marsch auf den Olymp und die Verteidigung New Yorks sind atemberaubend inszeniert und voller Action, Wendungen und emotionaler Momente.
Die Geschichte erreicht neue Höhen: Percy und seine Freunde stehen vor ihrer bisher größten Herausforderung, und das Gewicht der Entscheidungen, die sie treffen müssen, wird hervorragend herausgearbeitet. Besonders beeindruckend ist, wie Riordan mythologische Elemente mit moderner Kulisse verbindet – lebendig gewordene Denkmäler in New York sind nur eines von vielen Highlights. Die emotionale Tiefe wird ebenfalls gesteigert, etwa durch berührende Momente mit den Hauptcharakteren, die zeigen, wie sehr sie gewachsen sind.
Allerdings wird der Handlung an einigen Stellen etwas viel zugemutet, sodass sich manche Ereignisse gehetzt anfühlen. Dadurch geht ein wenig der erzählerische Fokus verloren.
Ein würdiger Abschluss der Reihe, der mit epischer Spannung, emotionalem Tiefgang und einer beeindruckenden Welt überzeugt. Trotz kleinerer Schwächen ein Muss für Fans von Percy Jackson!
- Veronica Roth
Rat der Neun
(466)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist flüssig und angenehm zu Lesen. Für mich kam der Aufbau der Welt etwas zu kurz.
Das größte Problem hatte ich mit der fehlenden Tiefe in der Geschichte. Ich fand die Handlung etwas zu oberflächlich und leider konnten mich die Protagonist:innen nicht komplett überzeugen. Die Wendungen und der Spannungsbogen waren für mich leider vorhersehbar.
Für Zwischendurch war das Buch unterhaltsam, keine Frage. Für mehr hat es für mich leider nicht gereicht. Ich hätte mir mehr von der Handlung erhofft. Band zwei werde ich mir anhören.
Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sterne. - Jennifer L. Armentrout
Dämonentochter - Verbotener Kuss
(645)Aktuelle Rezension von: Buecherratte_SvetlanaIch bin ehrlich, denn in diesem Jahr hatte ich sehr viele sehr gute Bücher. Da bin ich kurzweilig in eine Flaute gerutscht und probierte mich in meinem Regal durch. Der Klappentext sprach mich im Prinzip gar nicht an, aber ich gab dem Buch eine Chance, denn ich hatte durchaus schon positive Meinungen aus meinem Freundeskreis gehört.
Gut, dass ich der Reihe eine Chance gegeben habe!!!Dämonentochter erzählt die Geschichte der Jugendlichen Alex. Mit ihrer Mutter floh sie aus der Akademie, an der Alex lernte Wächterin (gegen Dämonen) zu werden. Den Grund kannte sie nie. Doch sie wurden gefunden. Ihre Mutter schaffte es nicht und Alex sollte zurück zur Schule kommen und musste sich dort härter denn je beweisen, denn logischerweise hängt sie mit ihrem Wissen nach.
Zur Seite gestellt wird ihr der (natürlich!) gut aussehende Aiden.
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber wir finden uns wieder zwischen einer Liebe die nicht sein darf, einer Protagonistin, die scheinbar verfolgt wird und Angriffe auf Menschen und Halb-/Reinblütern.Das Buch hat mir sehr tolle Lesestunden beschert und ließ mich jeden Tag darauf freuen ENDLICH weiterlesen zu können. Es hat mich wieder zurück zur Fantasy gebracht! Ja, es ist mittlerweile ein sehr altes Buch, aber nichtsdestotrotz eine große Empfehlung. Es bringt alles mit was gute Romantasy braucht und lässt sich flüssig lesen. Trotz der Dicke, habe ich es (als nicht soooo schnelle Leserin) geschafft, in unter einer Woche durchzukommen. Mache jetzt direkt mit Band 2 weiter!
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
(244)Aktuelle Rezension von: Sonnenblume9Nachdem mir Teil 1 und 2 super gefallen hat, habe ich mich gefreut wieder in die Welt von Mathilda und Quinn einzutauchen. Leider wurde ich etwas enttäuscht, da die Liebesgeschichte in diesem Band sehr im Vordergrund steht und den Fantasy-Teil überschattet. Meiner Meinung nach dreht sich die Geschichte etwas zu sehr um Gefühle und Romantik und ich hätte mir mehr Einblicke in den Saum gewünscht.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entzaubert
(549)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entzaubert setzt die düstere Märchenadaption konsequent fort und rückt die innere Zerrissenheit der Dreizehnten Fee noch stärker in den Mittelpunkt. Nach dem Verlust ihrer Magie, verursacht durch einen Eissplitter in ihrem Herzen, steht sie vor der Frage, was wirklich mit ihr geschehen ist und warum sich diese scheinbare Strafe eher wie ein seltsames Geschenk der Eiskönigin anfühlt.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen der Dreizehnten Fee und der Königin. Ihre Beziehung wirkt komplex, vielschichtig und emotional aufgeladen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob hinter den Handlungen der Königin Grausamkeit oder doch eine tiefere Absicht steckt. Diese Unsicherheit trägt stark zur Atmosphäre des Romans bei.
Im Laufe der Geschichte erfährt man deutlich mehr über die Königin, aber auch über eine weitere Persönlichkeit der Dreizehnten Fee. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist sehr gut dargestellt und macht sie greifbarer. Besonders gelungen fand ich die Rückblicke auf ihre Kindheit als Feenkind sowie die zusätzlichen Informationen über die Feenmutter diese erweitern das Verständnis für die Welt und die Figuren enorm.
Der Schreibstil ist poetisch und düster, allerdings muss man sich an die häufigen Wiederholungen und wiederkehrenden Formulierungen gewöhnen. Bestimmte Phrasen tauchen immer wieder auf, was einerseits die Märchenhaftigkeit unterstreicht, andererseits aber auch etwas Geduld erfordert.
Fazit:
Entzaubert ist ein intensiver zweiter Band, der weniger auf äußere Handlung als auf emotionale Tiefe und Charakterentwicklung setzt. Wer den ersten Teil mochte und sich auf eine düstere, psychologisch geprägte Märchenwelt einlassen kann, wird hier viel entdecken auch wenn der Stil nicht für jede*n gleichermaßen zugänglich ist. - Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie
(636)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerFür Fans von Plötzlich Fee,ist das Buch ein Muss.Doch dieses mal bin ich ein bisschen enttäuscht,denn es war verwirrend,3 kleine Geschichten zu lesen,und nicht zu wissen,ob das nach einander passiert,oder ob mann sich eine Variante aussuchen soll.Das finde ich sehr schade,denn ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut.Nach dem Epilog kommt auch noch ein Überlebenshandbuch fürs Nimmernie und ein Intervie mit Julie Kagawa
- Rick Riordan
Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel
(296)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Es ist gefühlt ewig her - auf jeden Fall einige Jahre -, dass ich "Percy Jackson" gelesen habe. Aber trotzdem kam ich in "Die Abenteuer des Apollo" wieder gut rein. Der Start war für mich kurz ein wenig holprig, doch dann hatte mich die Geschichte doch recht schnell gepackt, auch wenn die Figuren recht jung sind.
Apollon war irgendwie ganz sympathisch mit seinem Sarkasmus und generell seiner Art, die ihn bei anderen auch manchmal durchaus unsympathisch machte.
Mit Meg tat ich mich dafür von Anfang an - besonders dann im letzten Drittel - ein wenig schwer. Irgendwie habe ich den Zugang zu ihr nicht so gefunden, was ein wenig schade war, dafür aber zu anderen Figuren wie Will oder Nico umso mehr.
Die Handlung war mit den ganzen Göttern und historischen Figuren und vor allem mit dem Setting im Camp Halfblood einfach cool und es war auch durchaus spannend. Da merkt man mal wieder, wie faszinierend und vielseitig die Welt eigentlich ist, die Rick Riordan da erschaffen hat.
4,5 Sterne
- Scarlett St. Clair
A Touch of Malice
(163)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch habe mehrmals überlegt ob ich das Buch abbreche. Da jedoch auch der letzte Teil bereits in meinem Bücherregal auf mich wartet, habe ich es durchgezogen:
Es passiert nicht viel. Erst auf den letzten paar hundert Seiten könnte man die Handlung als "spannend" bezeichnen. Die Beziehung zwischen Persephone und Hades finde ich mittlerweile einfach nur anstrengend. Beide können absolut nicht miteinander reden und es gibt so viel Gefühlsduselei die hätte vermieden werden können. Die Entwicklung von Persephone´s Macht ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Erst hat sie Probleme und betrauert ihre "Unzulänglichkeit" und 100 Seiten später legt sie sich mit einem der mächtigsten Götter an? Das ist für mich nicht stimmig.
Außerdem waren mir sexuelle Handlungen in diesem Band einfach zu häufig vertreten. Diese wurden gefühlt einfach wahllos in die Handlung mit eingeworfen und haben auch manchmal einfach nicht zur Stimmung im Buch gepasst. Oder wer fühlt sich erregt nach dem !!SPOILER!! einem Dornen aus der Haut gebrochen sind und man eben einen Mord an mehreren Menschen begangen hat?
Für mich der bis jetzt schwächste Teil.
Mal sehen wie der Abschluss wird.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Tracy Wolff
Sweet Nightmare
(205)Aktuelle Rezension von: ShyRoseWer mich kennt, weiß: Wenn Tracy Wolff einen neuen Titel veröffentlicht, muss ich ihn einfach haben. Ihr humorvoller, leichter Schreibstil und ihre vielschichtigen, dynamischen Handlungen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Genau deswegen bin ich mit hohen Erwartungen in Sweet Nightmare gestartet – vielleicht sogar mit ein bisschen zu hohen.
Dieses Mal habe ich einiges von dem, was ich sonst an Wolff liebe, ein wenig gesucht. Ich weiß nicht genau, ob es daran lag, dass sich die Handlung an eher wenigen Schauplätzen abgespielt hat oder dass sich der Höhepunkt zu langsam aufgebaut hat. Die erste Hälfte des Buches fühlte sich für mich so an, als würde ich darauf warten, dass endlich etwas passiert… und in der zweiten Hälfte, als dann endlich Bewegung in die Story kam, hat sich der Moment irgendwie zu lange gezogen.
Und trotzdem: Die Geschichte an sich war super durchdacht, mit liebevollen Details und einer unterschwelligen Spannung, die immer wieder durchblitzte. Besonders gefallen hat mir der Old-Friends-to-Lovers-Vibe, der sich wie ein leises, vertrautes Kribbeln durch die Seiten zog – dieses warme Gefühl, wenn er sie natürlich rettet, weil er gar nicht anders kann.
Was mich jedoch am meisten berührt hat, waren die Dark-Academia-Vibes: tiefsinnig, geheimnisvoll, stellenweise so atmosphärisch. Es gab zudem einige Szenen, wo ich wirklich die Luft anhalten musste (Plot-Twist hat Tracy Wolff drauf).
Jede Figur wirkt auf ihre Weise harmonisch, fein gezeichnet und im besten Sinne eigen. Und die Beziehungen – ob Freundschaft, Liebe oder Rivalität – haben wunderbar miteinander funktioniert.
Auch wenn Sweet Nightmare für mich nicht ganz an meine Tracy-Wolff-Lieblinge herankommt, hat es doch seinen eigenen Zauber: dunkel, intensiv, mit dem Gefühl, dass jederzeit etwas Mächtiges aus den Schatten treten könnte 🖤✨📚
- Philip K. Dick
Das Orakel vom Berge
(140)Aktuelle Rezension von: YpsWas wenn ein Attentat auf Roosevelt die Geschichte verändert hätte? Das Fehlen dieses einen starken Präsidenten auf der Seite des Guten hätte das Böse in der Welt siegen lassen. Dieses Alternativweltbuch wird erst richtig interessant als darin ein weiteres solches Buch auftaucht. Das zeigt dass gute Fantasy nicht nur eine Tür in eine andere Welt öffnen muss sondern auch wieder eine Tür zurück in unsere Welt. Es ist also nicht nur ein Buch über Geschichte sondern über die Welt und Bücher an sich. Fantasy und Science Fiction haben oft einen Mirakelcharakter; hier wird die Frage aufgeworfen ob diese Genres nicht auch einen Orakelcharakter haben können. Der Titel des fiktiven Buchs "The Grasshopper Lies Heavy" ist ein Bibelzitat (Kohelet 12,5) für das es verschiedene Übersetzungen gibt: Die Heuschrecke wird eine Plage sein. Der Grashüpfer wird nicht mehr springen. Die Heuschrecke wird satt danieder liegen. Der Spruch Salomos erinnert natürlich an die kryptischen Orakelsprüche im I Ging die häufig zitiert werden. Es gibt ja klassische Werke die als Prophezeiungen interpretiert werden; die Frage ist ob moderne Werke diese Qualität auch erreichen können. Kann man in der Realität Bücher finden die Wissen über andere oder zukünftige Realitäten enthalten? Das Ganze wird so zu einem bibliophilen Krimi und zu einer Liebeserklärung an die Buchwelt. Die titelgebende Figur Das Orakel vom Berge (The Man in the High Castle) stellt sich am Ende als normaler menschlicher Autor heraus. Die Bezeichnung rückt ihn aber in die Nähe eines Propheten Gottes. So wie Gott die Welt erschafft, der Autor das Buch erschafft, erschafft der Mensch seine eigene Welt. Die Saat des Guten und des Bösen ist immer da und kann auf verschiedenste Arten ineinander verschlungen aufgehen. Zeitlos aktuell.
- Stephen Fry
Mythos
(78)Aktuelle Rezension von: mattderFinde es immer wieder spannenden wie Menschen sich früher die Welt erklärt haben. Wo her kommen wir eigentlich und wie ist Welt um uns herum entstanden. Hier an Beispiel Griechenland die Einzeln Götter und ihre Fähigkeit. Sehr locker erzählt das man das Buch gar nicht mehr weg legen will. Die einzeln Elemente und Natur mit Wetter macht schon spaß zu lesen.
- Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Königin
(257)Aktuelle Rezension von: Kolibri_liestDrei Schwestern und ein Thron. Kendare Blake führt uns weiter durch die Welt des schwarzen Throns und lässt die drei Schwestern selbst erzählen, ob sie sich auf dem Thron sehen oder ob sie eigentlich einen anderen Wunsch verfolgen. Durch die verschiedenen Perspektiven wird es nie langweilig, auch wenn man das Buch daher nicht unbedingt "nebenher" wegbingen kann.
- Ursula Poznanski
Oracle
(185)Aktuelle Rezension von: LennyDas Hörbuch fand ich sch gut, doch wenn ich ein Buch lese packt mich die Story häufig noch viel mehr. Eine unfassbar spannende Geschichte und gar nicht auszudenken, dass es Personen gibt, die wirklich solche Vorahnungen haben. Die Autorin ist einfach großartig.
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- Marah Woolf
FederLeicht
(408)Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismusNachdem Eliza nicht mehr in die Elfenwelt zurück kann, steigert sich die Sehnsucht Tag für Tag. Und dann steht endlich Quirin wieder vor ihr und bittet sie um Hilfe. Jeder würde jetzt sagen, dass sie weglaufen soll, so wie auch ihre Freunde, doch wir kennen sie ja mittlerweile. Natürlich hilft sie Jade und Quirin und gerät dadurch nicht nur einmal in große Gefahr. Zum Glück ist da noch ein äußerst arroganter Elf, der ihr gern zu Hilfe eilt, es aber niemals zugeben würde.
Hier war tatsächlich mehr Action und Gefahr als in Band eins. Die Protagonisten werden zwar nicht reifer, aber sie lernen definitiv dazu. Irgendwann werden wir bestimmt auch noch Cassian und seine Entscheidungen verstehen, denn er lässt sich auch hier wieder nichts aus der Nase ziehen. Regt mich auf dieser Elf! Eliza übrigens auch.
Wie man sich denken kann, gibt es auch hier ein Happy End, mehr oder weniger, und es macht Lust auf die weiteren Bände. Ich bin sehr gespannt, was Eliza und Cassian noch erwarten wird.
- Erik Kellen
Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen
(55)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch beeindruckt durch seine bildgewaltige Sprache. Es macht allein schon wegen der fantastischen Schreibweise Spaß zu lesen.
Prinz Asha war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er muss sich gegen Intrigen und den eigenen bösartigen Vater durchsetzen. Asha kämpft um sein Leben und das seiner kleinen Schwester Tahni. Da ihm großes Unrecht passiert ist, fieberte ich mit ihm.
Prinzessin Ribanna ist anders als eine Prinzessin sein sollte. Sie legt keinen Wert auf eine Heirat und ist ein richtiger Wildfang. Mit ihr hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, weil mir immer das Bild einer Superwoman in den Kopf kam, die selbst an Wänden entlanglaufen kann und extrem cool ist. Ich konnte mich schlecht in sie hineinversetzen.Auch die Liebe der beiden kam mir zu schnell.
Insgesamt ist das aber ein starker Fantasyroman, der für Fans des Genres sehr zu empfehlen ist. Die Sprache des Autors ist großartig zu lesen. - Rick Riordan
Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen
(121)Aktuelle Rezension von: wordworldAls Fan von Rick Riordans Percy Jackson Universum kommt man um die beiden Bände "Percy Jackson erzählt" nicht herum, weshalb ich sie in den letzten Tagen als Hörbücher gehört habe. In den Bänden rund um Götter- und Heldensagen liefert er eine urkomische, zugleich lehrreiche Nacherzählung der griechischen Mythen. Dabei decken die Bücher den gesamten Bogen der griechischen Mythologie ab: Beginnend bei der Entstehung des Universums und der Geburt der Titanen, über den Aufstieg der zwölf Olympier, den ersten Monstern bis zu den Halbgöttern, die zu bekannten Heldinnen und Helden werden, werden die wichtigsten Mythen und Figuren abgedeckt. Vieles wusste ich dabei schon, einiges war mir aber auch neu, sodass die beiden Bände mindestens so lehrreich wie kurzweilig sind.
"Also los geht’s. Zuerst werde ich euch erzählen, wie die Welt erschaffen wurde. Dann gehe ich eine Liste von Göttern durch und gebe zu jedem meinen Senf dazu. Ich hoffe nur, ich mache sie nicht so wütend, dass sie mich einäschern, ehe … AAAHHHHHHHHHH! War nur ein Witz. Bin immer noch hier. Also, jedenfalls fange ich jetzt mit dem griechischen Schöpfungsbericht an, der übrigens das totale Chaos ist. Setzt eure Schutzbrillen auf und zieht einen Regenmantel an. Es wird Blut fließen!"
Das Beste an den Büchern: Sie werden wie der Titel schon sagt aus der Perspektive unseres Lieblingshelden Percy erzählt. Das gibt dem Erzählstoff einen unterhaltsamen, persönlichen Touch. Mit typisch schwungvollen Schreibstil mit grandiosem Humor, der weder die Handlung noch seine Figuren zu ernst nimmt wird die griechische Mythologie augenzwinkernd zum Leben erweckt. Wo man an der passgenauen Darstellung der Mythologie Rick Riordans frühere Tätigkeit als Geschichtslehrer ablesen kann, erkennt man in seinem Schreibstil wieder, dass er auch Englisch unterrichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautor sorgt hier mit ganz viel Charme dafür, dass Groß und Klein sich für jahrhundertalte Mythen begeistern. Mit von der Partie sind natürlich auch wieder die irrwitzigen Kapitelüberschriften, die Percys Markenzeichen sind. So lesen wir beispielsweise Kapitel mit den Titeln "Artemis lässt das Todesschwein los", "Psyche zweckentfremdet eine Dose Schönheitscreme", „Apollo singt, tanzt und erschließt Leute“, "Atalante vs. drei Stück Obst: der tödlichste Kampf aller Zeiten" oder „Zeus killt sie alle“. Wer möchte da nicht sofort losstöbern?!?
"Trotzdem schrie er: »Meine Geschwister, ein Prosit! Mit uns beginnt ein goldenes Zeitalter!" Und wenn ihr auf jede Menge Lügen, Diebstahl, Verrat und Kannibalismus steht, dann lest weiter, denn in dieser Hinsicht war es definitiv ein goldenes Zeitalter."
Allerdings sollte man sich nicht von der lustigen, kindlichen Aufmachung täuschen lassen - da die griechischen Mythen bekanntermaßen recht brutal sind, sollte man die Altersempfehlung einhalten. Auch wenn einige Szenen entschärft und in den Worten eines Teenagers verpackt werden, geht es nun mal immer wieder um mit der Sense zerstückelte Körper, lebendig verschlungene Götter oder abgezogene Haut. So sollte man durchaus ernst nehmen, wenn Percy uns warnt, bevor es ans Eingemachte geht: „Wenn ihr wollt, könnt ihr euch jetzt übergeben. Oder wartet noch, es wird noch schlimmer...“. Auch wenn dem Autor an den allermeisten Stellen die Balance zwischen jugendlicher Verpackung und realistischer Wissensvermittlung sehr gut gelingt, muss ich allerdings ergänzend kritisch anmerken, dass er es manchmal leider verpasst, das Verhalten der Götter in den richtigen Kontext zu setzen. Besonders übergriffiges Verhalten und Machtmissbrauch der Götter wird oft verharmlost. Wenn hier Titaninnen, Göttinnen oder Sterbliche sexuelle Gewalt erfahren, darf diese gerne auch als solche benannt werden. Dennoch: Trotz kleiner Schwächen gelingt Rick Riordan hier eine erfrischende, pointierte und äußerst unterhaltsame Nacherzählung der griechischen Mythologie.
"Aber der beste Grund, über die alten griechischen Götter zu lesen, ist, dass ihr euch danach besser fühlt. Egal, wie übel das Leben euch gerade mitspielt, diese Jungs und Mädels waren noch viel schlimmer dran. Die haben bei den himmlischen Strohhalmen wirklich den kürzeren gezogen"
Fazit
Mit "Percy Jackson erzählt Götter- und Heldensagen" beweist Rick Riordan einmal mehr, dass er Geschichten wie kein Zweiter zum Leben erwecken kann. Wer Percy Jackson liebt, wird auch diese beiden Bände verschlingen. Und selbst wer die Mythen schon kennt, entdeckt sie hier neu: chaotisch, brutal, – und vor allem urkomisch.
- Martin Zimmermann
Die seltsamsten Orte der Antike
(9)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchMan kann sich der antiken Welt mithilfe dieses Buches sehr gut annähern. Historiker Martin Zimmermann beschreibt Orte, bekannte und unbekannte und vor allem schreibt er sehr genau wie man zu historischer Zeit an diesen Orten dachte und was dort geschah
Kurzweilig geschriebenes Buch über Anekdoten und häufig vergessene Fußnoten der Geschichte.
- Rick Riordan
Die Abenteuer des Apollo 4: Die Gruft des Tyrannen
(75)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksEine der ersten Sachen, die passieren ist Jasons Beisetzung und das stimmt den Ton des Buches an. Es ist traurig also so richtig und man schöpft eigentlich keine Hoffnung. Der einzige Lichtblick ist, dass es einen fünften Teil gibt. Das Ende wendet das Ganze nochmal und man kann wieder etwas aufatmen, aber ich habe die Befürchtung, dass Band 5 hart wird.























