Bücher mit dem Tag "originell"
59 Bücher
- Lauren Oliver
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
(1.425)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeIch muss zugeben, eins der Bücher die mich seit langem wirklich überrascht haben. Ich fand den Klappentext eigentlich nicht sehr verlockend, da aber krank und Mangels anderer Beschäftigungsmöglichkeiten, gab ich dem Buch eine Chance. Gott sei Dank. Binnen 24 Stunden hatte ich es durchgelesen.
Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht um mit den jugendlichen Figuren, dem Schauplatz Highschool und der ungewohnten Atmosphäre klar zukommen. Man selber ist nicht mehr die jüngste und hat eigentlich einen ganz anderen Alltag. Doch als Mutter einer Tochter erkennt man dann das ein oder andere wieder. Spätestens mit Lesen des Dritten Tages hatte mich das Buch erwischt. Ich fieberte mit Sam, der Hauptfigurschon sehr schnell und sehr intensiv mit. Ich frage mich, genau wie sie selbst, ob sie wieder am 12. Februar aufwachen wird? Wird Sam wieder sterben? Welche menschlichen Tragödien warten diesmal auf sie? Was wird anders laufen und natürlich die finale Frage, wie geht das Buch aus? Wird sie sterben , oder wird sie dem Tod entgehen können ?
Sam macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Dadurch, dass sie den Tag immer wieder durchlebt ,beginnt sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen zu reflektieren. Ein Charakterzug, der bei Jugendlichen Ihren Alters eher selten vorkommt. Das Buch präsentiert die üblichen Charaktere in der Schule , so dass die Wahrscheinlichkeit der Identifikation sehr hoch ist, auch oder gerade bei den jüngeren Lesern. Die Autorin hat denke ich ein ganz gutes Bild einer amerikanischen GegenwartsHighschool geschaffen . Ihr ist eine gute sozialkritische Analyse der aktuellen Generation mit all Ihren Facetten gelungen. Implementiert in einen spannenden Plot. Sams Vermögen zur Selbstreflektion und die damit verbundene Fähigkeit ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, Handlungen in der Vergangenheit zu bewerten und daraus zu lernen, das hat mich wirklich berührt
- Ransom Riggs
Die Bibliothek der besonderen Kinder
(382)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEndlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch.
Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren.
Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.
Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch.
In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.
Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.
Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.
Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.
„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.
- Christina Henry
Alice (Chronicles of Alice 1)
(43)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingObschon für meinen Geschmack etwas zu düster (erinnerte von der Stimmung her an "Shatter me" und "Wiege aller Welten"), las ich diese spannende und brutale Horror-Fantasy-Dystopie fast in einem Rutsch (und auf Englisch): Gut gefiel mir die weitestgehende Klischeefreiheit dieses Romans, die im Verlauf immer stärker werdende Heldin (und ihr herzensreiner männlicher Konterpart) und, bei all ihrer abstoßenden Widerlichkeit, die Kreativität der Autorin beim Entwerfen der männlichen Monster.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(199)Aktuelle Rezension von: GothicQueenEin wirklich schönes Buch/Hörbuch, was mir von einer sehr guten Freundin empfohlen wurde und was leider viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher lag. Nachdem ich es über ein Jahr ausgeliehen und dann zurückgegeben habe, weil ich nicht dazu kam es zu lesen, habe ich es mir endlich als Hörbuch angehört.
In diesem Buch geht es um Nora Seed, die beschließt zu sterben. In ihrem Leben läuft alles schief und sie wird immer verzweifelter - also nimmt sie sich das Leben und in einer Zwischenwelt zum Jenseits gerät sie in eine Bibliothek, wo die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen. Die Bibliothekarin erklärt ihr, dass sie die Möglichkeit hat in verschiedene Leben einzutauchen. Das sind alles Leben, die sie hätte leben können, wenn sie an einem Punkt ihres richtigen Lebens eine andere Entscheidung getroffen hätte. Und so springt Nora von Leben zu Leben und kehrt immer wieder in die Bibliothek zurück, wenn in dem neuen, möglichen Leben etwas geschieht, dass ihr nicht gefällt. In jedem Leben gibt es etwas Positives, aber auch etwas anderes, Negatives. Und so beginnt sie zu zweifeln, dass sie jemals das neue, richtige Leben findet - zumal die Bibliothekarin ihr erörtert, dass sie bereits gelebte Leben aus der Bibliothek nicht mehr in echt haben kann.
Und nach und nach beginnt Nora zu verstehen und ihr Leben zurückzuwollen, das immer mehr in die Ferne rückt. Es wird immer schwieriger in ihr echtes Leben zurückzukehren und schließlich beginnt die Hoffnung in ihr zum Tragen zu kommen, doch am Leben zu bleiben. Ob sie es schafft? Oder wird sie nun tatsächlich sterben?
Das Buch war wirklich toll und ich kann es jedem nur empfehlen zu lesen - oder eben als Hörbuch zu hören. Annette Frier liest das Buch mit einer sehr angenehmen Stimme. Ich konnte ihr lange zuhören und habe das Hörbuch innerhalb weniger Tage gehört.
- Adeline Dieudonné
23 Uhr 12 – Menschen in einer Nacht
(38)Aktuelle Rezension von: Lina_LentgeAdeline Diudonnés "23 Uhr 12" ist ein literarisches Werk, das mutig und ungeschönt die dunkelsten Facetten des Menschseins erkundet. In einer Raststätte in den Ardennen kreuzen sich die Wege von zwölf Menschen um 23 Uhr, und jede einzelne Geschichte ist ein faszinierendes Abbild menschlicher Abgründe und Beweggründe.
Diudonné scheut sich nicht davor, die tiefsten und düstersten Aspekte des Lebens zu enthüllen. Von Gewalt über Drogenmissbrauch bis hin zu sexuellen Erlebnissen - nichts wird beschönigt oder verschleiert. Es ist ein Buch, das definitiv nicht für schwache Nerven geeignet ist.
Die Autorin führt die Lesenden auf eine verstörende Reise durch die Psyche ihrer Charaktere, und dabei wird klar: Dies ist kein Buch für jeden. Es ist ein Brain-Fuck, der die Lesenden herausfordert, sich mit den Schattenseiten der menschlichen Existenz auseinanderzusetzen.
- Cecelia Ahern
Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn
(177)Aktuelle Rezension von: ManfredLiestCecelia Aherns „Sommersprossen“ hat mich besonders durch die Figur Allegra Bird berührt. Ihr ambivalenter Charakter wirkt für mich absolut nachvollziehbar – gerade wenn man ihre Kindheit, ihr Alter und die Gründe für ihren Umzug nach Dublin berücksichtigt. Allegra darf widersprüchlich sein, denn sie ist auf der Suche nach sich selbst. Der rote Faden mit den fünf Menschen, die unser Leben prägen, ist ein kluges erzählerisches Element, das zum Nachdenken anregt. Ein feinfühliger Roman über Identität, Zugehörigkeit und die leisen Stimmen, die uns formen.
- Marissa Meyer
Cinder
(151)Aktuelle Rezension von: isas_bookworldDer Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.
Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.
Die Idee, Cinderella in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich von Anfang an sehr interessant. Auch die Umsetzung konnte mich dann letztendlich nicht enttäuschen. Der Aufbau der Welt wird verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand ich sehr spannend zu lesen.
Allerdings bin ich aufgrund der Diskriminierung, die die Cyborgs erfahren, etwas irritiert. Sie alle werden nämlich als Menschen 2.Klasse angesehen. Allerdings gelten wohl auch schon Menschen, mit einer Beinprothese als Cyborg, wobei ich es da irgendwie seltsam finde, dass sie als unmenschlich angesehen werden. Schließlich ist es nur ein Bein und kein im Hirn integrierter Computer. In dem Fall könnte ich die Vorurteile dann doch schon eher verstehen.
Die Geschichte an sich war von Anfang an spannend. Alleine diese neue Welt, die hier geschaffen wurde,zieht einen direkt in ihren Bann. Sobald die Geschichte dann aber so richtig ins Rollen kommt, kann man das Buch erst recht nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt mehr über diese Gesellschaft, die Charaktere, diese Krankheit, die dort existiert, und die politischen Vorgänge erfahren will.
Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend, besonders gegen Ende aber auch wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen.
Allerdings fand ich den wohl "größten" Plottwist des Buches doch eher sehr vorhersehbar, was ich schade fand. Andererseits war das auch die einzig mögliche Entwicklung der Geschichte, die meiner Meinung nach Sinn ergeben würde.
Auch das Herz bleibt dabei allerdings nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mich aber auch mit der Protagonistin gefreut, wenn etwas gut lief, und mit ihr gelacht. Ihr Humor ist nämlich wirklich großartig.
Auch die Romantik kam natürlich nicht zu kurz. Mein Herz schlägt noch immer schneller, weil die Liebesgeschichte so süß war, obwohl sie noch nicht vorbei ist.
Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.
Cinder ist ein Cyborg und gleichzeitig eine brilliante Mechanikerin. Sie ist unglaublich stark, kämpferisch und hat einen sehr guten Humor. Gleichzeitig ist sie wirklich freundlich und liebt bedingungslos.
Ihre ständige Begleitung ist der/ die Android(in?) Iko, die eine meiner absoluten Lieblingscharaktere aus dem Buch ist. Sie ist einfach unglaublich süß.
Auch Cinders kleine Schwester ist unglaublich liebenswürdig, die ältere Schwester und die Stiefmutter hingegen weniger. Typisch Cinderella eben.
Prinz Kai ist unglaublich liebenswürdig. Er will immer nur das Beste für sein Volk, steht für das ein, was ihm wichtig ist und ist bei all dem auch noch unglaublich charmant. Ich finde ihn einfach unglaublich süß.
Dabei steht er im absoluten Kontext zur Herrscherin der Luna, Queen Levana. Sie ist wunderschön von außen, innen dann aber doch eher weniger.
Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich guten Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, weshalb das Buch trotz kleiner Schwächen 4 Sterne von mir bekommt.
- Nina C. Hasse
Ersticktes Matt (Floodlands 1)
(44)Aktuelle Rezension von: Mike_CoonNina C. Hasse beschreibt in ihrem Buch eine alternative Vergangenheit in der die Folgen des Klimawandels bereits im 19. Jahrhundert erste Auswirkungen zeigen und im damaligen New York die Floodlands entstehen - eine Art Slums auf Stelzen wo die Armen und sozial Schwachen ein neues Zuhause gefunden haben. Und genau hier geschiehen seltsame Morde die es aufzuklären gilt. Das einer der Ermittler anhand von Gesichtszügen auf menschliche Eigenschaften schließen kann, ist etwas besonderes, was der Geschichte eine besondere Note gibt.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Es liest sich gut weg und das ganze Setting ist angenehm unverbraucht. Da Steampunk ja meistens nur in England verortet wird, wirkt selbst das sonst übermäßig genutzte New York wieder frisch. Klare Leseempfehlung und 5 Sternchen
- Nicholas Eames
Kings of the Wyld
(5)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsDie Geschichte um alternde Helden, die'S nochmal wissen wollen ist wohlbekannt und an sich ausgelutscht, auch in Filmen kommt sie oft vor, um alternden Schauspielern nochmal eine Bühne an der Front zu bieten. Die Charaktere sind dazu recht simpel gestrickt. Aber das Buch ist trotzdem gut. Jedem, der sich mit Zauberschwertern, Königinnen, Kriegern und Monstern anfreunden kann, sei es ans Herz gelegt.
- Renate Bergmann
Über Topflappen freut sich ja jeder
(70)Aktuelle Rezension von: Chattys_BuecherblogIn diesem Buch präsentiert der Autor, Torsten Rohde als Renate Bergmann, seinen vierten Band um die rüstige Omi und ihre Art von Familiensinn.
"Weihnachten ist, wenn meine Tochter Kirsten sich ein Schälchen Müsli macht und zu meiner Gans sagt: "Das ess ich nicht, das sind Leichenteile." So beginnt die Kurzbeschreibung des Klappentextes und macht schon mal deutlich worauf der Schwerpunkt in diesem Roman liegen.
***
Da mir die Vorgängerbände sehr gut gefallen hatten, war ich sehr gespannt, was sich hinter diesem eindrucksvollem und farbenfrohen Cover und dem ansprechenden Titel verbirgt.
Wer die Vorgängerbände gelesen hat, wird sich sehr schnell in die Geschichte einfinden. Als Hauptprotagonistin darf natürlich die rüstige Rentnerin Renate Bergmann nicht fehlen. Renate lässt uns an ihren Gedanken teilhaben und verbreitet schnell eine gewisse Weihnachts-Familien-Wohlfühl-Atmosphäre.
Dieses Buch ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Lesen auch einfach Spaß machen kann.
Der Autor, Thorsten Rohde, zeigt auch in diesem Band wieder viel Empathie und durch den bildhaften Schreibstil fällt es dem Leser leicht, sich in die Gedanken der Rentnerin einzufinden. Was gibt es schöneres, als das christliche Fest im Beisein der Familie zu feiern und an alten, liebgewonnenen Traditionen festzuhalten.
Der Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten. Ich wünsche mir mehr davon.
- Anna Burns
Milchmann
(187)Aktuelle Rezension von: ReadingWitchRezension "Milchmann"
Die Welt, in die uns Anna Burns in ihrem Roman „Milchmann“ führt, ist schwarz und weiß. Es gibt genaue Regeln, die jeder kennt, aber über die keiner spricht. Das Regelwerk deckt alle Bereiche ab. Es erstreckt sich von der richtigen Wohngegend über die richtige Religion bis hin zu den richtigen Namen. Es wird zwar an keiner Stelle erwähnt, aber aus dem Kontext lässt sich entnehmen, dass die Geschichte mitten in dem Konflikt zwischen den Protestanten und Katholiken in Nordirland spielt. Der Alltag ist geprägt von Attentaten und Gewalt. Es gibt die Bewegung der Verweigerer, welche sich dem Staat widersetzt und ihren Bezirk kontrolliert. Die Menschen teilen ihre Stadt in “die richtige und die falsche Seite der Hauptstraße ein“ und definieren sich über ihre Gruppenzugehörigkeit. Es ist wichtig das richtige zu sagen, damit die Nachbarn nicht das Falsche denken. Daraus entsteht eine psychopolitische Atmosphäre der Angst und Unterdrückung.
„Der Schneeball und das böse Wort,
sie wachsen, wie sie rollen fort.
Ein Schneeball wirft zum Tor hinaus,
ein Berg wird`s vor Nachbars Haus.“
(Wilhelm Müller 1794 – 1827)
So ein Schneeball wird unserer Protagonistin zum Verhängnis. Die Ich-Erzählerin, auch Mittelschwester genannt, lebt in Belfast in den 70er Jahren. Mit ihren jungen 18 Jahren wird sie von dem deutlich älteren und verheirateten Anführer der „Verweigerer“ als nächste Affäre auserkoren. Er, im Roman Milchmann genannt, beginnt ihr nachzustellen. Und obwohl zwischen den beiden keine Beziehung besteht, brodelt die Gerüchteküche aufgrund einiger kurzer und für die Hauptfigur bedrohlicher Treffen. Der Milchmann erwartet von ihr, dass sie sich fügt und weicht nicht vor Drohungen zurück, um sich durchzusetzen. Die Erzählerin kann sich in ihrer Verzweiflung an niemanden wenden. Sie kann sich niemandem anvertrauen, nicht einmal ihrer Mutter, die aufgrund der Gerüchte bereits ihr eigenes Urteil gefällt hat.
Das Leben der Erzählerin besteht aus Anpassungsdruck, sozialen Kontrollen und Ungleichheit. Doch sie ist nicht bereit sich komplett anzupassen. Sie möchte nicht sofort heiraten und Kinder kriegen. Doch in ihrer Welt haben Frauen eine untergeordnete Rolle und müssen die männliche Überlegenheit anerkennen. Frauen, die widersprechen, gelten als missraten und werden geächtet.
Das alles wird in einen sehr ungewöhnlichen Schreibstil verpackt. Die langen Bandwurmsätze, die vom hundertsten ins tausendste springen, wirken wie ein nicht enden wollender Gedankenstrom. Die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung der Hauptfigur wird dadurch greifbar. Ihre Gedanken drehen sich wie ein Karussell.
Ungewöhnlich sind auch die fehlenden Namen und Ortsbezeichnungen im ganzen Roman. Die Figuren werden mit ihrer Funktion angesprochen. Da gibt es dann "Schwester eins" und "Schwager eins, "Vielleicht-Freund und Chefkoch" und den "Ort auf der anderen Seite der See". Ich persönlich kann mir Namen nur sehr schwer merken und fand es daher erfrischend, dass die Figuren anders benannt wurden. Die fehlenden Namen machen die handelnden Personen anonym, aber auch allgemein gültig. Anna Burns schafft damit die Übertragbarkeit des Romans auf andere Orte und Zeiten.
Ob dieses Buch ein literarisches Meisterwerk ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber es ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Beim Lesen habe ich mehrfach meine Meinung zu diesem Roman gewechselt. Ich schwankte immer wieder zwischen langweilig und unglaublich. Zum Schluss tendiere ich doch zur Leseempfehlung.
https://www.readingwitch.com/post/milchmann - Caroline Stern
Nichts
(119)Aktuelle Rezension von: martina400„Nichts“ Cover
Inhalt:
Gähnende Leere, mit Nichts zu beschreiben.
Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Schlicht und in schwarz gehalten. Was das Cover besonders macht, ist der Untertitel.
Meine persönliche Meinung:
Ich musste so sehr lachen, als ich das Büchlein öffnete. Hab das bei der Verlosung irgendwie überlesen. Deshalb setzte ich mich gemütlich auf die Couch, blätterte eine Seite um und stand - Achtung SPOILER - vor dem Nichts. So einfach und diese fehlenden Seiten haben mich so sehr zum Lachen gebracht. Dieses Büchlein ist schlicht und einfach ein normales Notizheft. Aber das Wort „nichts“ und der Satz „Das Geschenk, das du dir gewünscht hast“, trifft es so passend. Schön, wäre jetzt nur noch, wenn die TO DO’s wirklich ins Nichts verschwinden würden.
Fazit:
Ein wahrlich humorvolles Notizbuch. - Alexander McCall Smith
The Kalahari Typing School for Men
(9)Aktuelle Rezension von: EmiliAnaEine echte Motswana ist sie, aus dem Volk der Batswana, die im südlichen Afrika, hauptsächlich in Botswana, beheimatet sind - und sie ist stolz darauf: Mma Precious Ramotswe, die Inhaberin der ersten weiblichen Detektei in Botswana, dem Land, das sie liebt, zu dem sie gehört und das sie täglich aufs Neue mit Stolz erfüllt.
In der Tat nimmt Botswana unter den afrikanischen Staaten eine Sonderstellung ein. Noch nie wurden auf seinem Gebiet Kriege geführt und die Botswaner ließen sich auch nicht anderswo auf kriegerische Auseinandersetzungen ein.Zudem ist es ein Land, in dem der Wohlstand herrscht, der nicht zuletzt auf die kluge, umsichtige Politik des charismatischen, von Mma Ramotswe zutiefst verehrten ersten Präsidenten Botswanas, Sir Seretse Khama, zurückgeht, der sein Land in vorbildlicher Weise regiert und es zu einem demokratischen Staat umgestaltet hat, indem er den Reichtum an Rohstoffen nutzte, um in Infrastruktur und das Bildungswesen zu investieren. Nicht zuletzt trat er einen bis heute wirksamen Kampf gegen die Korruption an, die so viele andere afrikanische Staaten lahmlegt.
Und in dieses moderne Land mitten im Herzen Afrikas stellt der schottische Autor McCall Smith seine so traditionell geprägte, mit hohen Moralvorstellungen, die sie auch selbst lebt, ausgestattete Mma Ramotswe wie einen Fels in die Brandung!Die erstaunliche Frau ist immer bereit, sich und ihren beträchtlichen Einfallsreichtum einzubringen, wenn es darum geht, nicht nur den ihr Anvertrauten beizustehen, sondern allen, die sich um Hilfe an sie wenden.Ihre unkonventionellen Methoden und oft sehr originellen Geistesblitze, die sie nicht selten zur Lösung ihrer Fälle führt, ihr Verständnis für die Menschen und ihre kleinen und großen Schwächen, haben die Herzen der Leser im Nu gewonnen!
In vorliegendem Roman begegnen wir ihr bereits zum vierten Mal, gespannt, wie sie wohl wieder die Klippen, die sich unweigerlich vor ihr auftun, umschiffen wird.Und tatsächlich macht es ihr der geistige Vater, Alexander McCall Smith, nicht leicht und stellt sie vor einige knifflige Probleme sicher wissend, dass sie auch damit umzugehen weiß.
Nachdem ihr Dauerverlobter, der ehrenwerte, herzensgute Mr. J.L.B. Matekoni, seine Depression aus dem dritten Band überwunden und seine Autoreparaturwerkstatt wieder übernommen hat, gibt es für Mma Makutsi, eigentlich Mma Ramotswes Co-Detektivin, die sich während der Krankheit des sanften Mannes so vorbildlich um sein Geschäft inklusive der nichtsnutzigen Lehrlinge gekümmert, ja es regelrecht auf Vordermann gebracht hat, wenig zu tun, was an ihrem ohnehin geringen Selbstwertgefühl nagt und sie noch unglücklicher macht.
Mma Ramotswe sinnt auf Abhilfe, als ihr der Zufall zu Hilfe kommt!Ihre fähige Partnerin bekommt von ihrer alten Sekretärinnenschule eine Reihe ausrangierter Schreibmaschinen geschenkt, die sie zu der Idee inspirieren, Kurse anzubieten, in denen Männer Maschineschreiben lernen können.Und in der Tat - das Geschäftsmodell erweist sich als tragfähig und erfolgreich - und bessert nicht nur Mma Makutsis schmales Budget auf, sondern verschafft ihr mehr Zutrauen zu sich selbst, das sie anlässlich sich bald ergebender Schwierigkeiten nicht wieder in Selbstmitleid versinken lässt....
Inzwischen hat Mma Ramotswe zwar eine Sorge weniger, doch alle Hände voll zu tun mit ihrer Detektei, deren Existenz sie plötzlich gefährdet sieht, als ein zweites Detektivbüro in Botswanas Hauptstadt Gaborone seine Pforten öffnet! Und dessen Inhaber strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, entschlossen, Mma Ramotswe auszubooten.Doch hat er nicht mit der Willensstärke und Tüchtigkeit seiner Konkurrentin wider Willen gerechnet und bekommt, zum Vergnügen des Lesers, eine sanfte Lektion in Sachen Detektivarbeit erteilt...
Nachdem die "traditionell gebaute" Afrikanerin dann auch ihre familiären Probleme gelöst und darüber hinaus einem wohlhabenden Mann dabei geholfen hat, einen in jungen Jahren begangenen und ihn seitdem heimsuchenden und quälenden Diebstahl zu gestehen und mehr als wiedergutzumachen, kann sie sich beruhigt auf ihrer Veranda niederlassen, den afrikanischen und deshalb ganz besonderen Sonnenuntergang betrachten und ihren verdienten Feierabend genießen....
Und der Leser mit ihr, sich bereits auf den nächsten Band mit einer der originellsten, liebenswertesten, charaktervollsten Detektivinnen der Kriminalliteratur freuend!
- Chantal Schreiber
Kurt, Einhorn wider Willen 1. Wer möchte schon ein Einhorn sein?
(54)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 5
📄 112 Seiten
💶 15,00 Euro
📖 Ellermann Verlag @verlagsgruppe_oetinger
🖊️ Chantal Schreiber @ch.schreiber
🎨 Stephan Pricken @stephanpricken1
⁉️ Buch über Vorurteile
🦌Worum geht es?🦌
In der Geschichte geht es um ein Einhorn, dass sehr unsanft von einem Vogel namens Trill geweckt wurde. Dieser Vogel hörte zum einen nicht auf Kurt, so heißt das Einhorn, mit Klischees über Einhörner zu nerven und zum anderen suchte es ein Einhorn für die Rettungsaktion einer Prinzessin. Besser gesagt als ein Tausch, aber das wusste Kurt noch nicht. Doch Kurt hat alles andere als Lust auf eine solche Rettungsaktion, wie aus einem Märchenbuch, bis…
🦌Mein Eindruck:🦌
Ich habe ja mit einem späteren Band von Kurt angefangen und war damit nicht sehr glücklich. auch die Kinder haben keinen so großen Gefallen an der damaligen Geschichte gefunden. Daher durfte ich nun die Anfänge von Kurt miterleben und ich muss wirklich sagen, dass ich überwältigt bin von dieser Geschichte, denn wenn Sarkasmus ein Buch wäre, wäre es dieses. Ich liebe nicht nur Sarkasmus, sondern auch Ironie und dieses Buch spiegelt mich eins zu eins wieder. Weiterhin ist die Geschichte voller Klischees und Vorurteilen gegenüber Einhörnern und Prinzessinnen. Doch das Klischees nicht immer erfüllt werden, belegt die Geschichte. Auch die Illustrationen, anders bin ich von Stephan nicht gewohnt, sind witzig und originell.
Fazit: Ein sarkastisches starkes Prinzessinnenbuch für richtige Ninja-Einhörner.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Tamara Bach
Mausmeer
(23)Aktuelle Rezension von: PigletandherBooksBen und Annika verbringen, mehr oder weniger freiwillig, noch einmal ein Wochenende im alten Haus ihres Opas. Es ist Ostern und das Haus ist so alt, dass es weder Internet noch Fernsehen gibt, also sind beide mit ihren Problemen konfrontiert, denen sie sonst eigentlich ganz gut aus dem Weg gehen können. Bleibt nur die Frage, ob Ben es schafft seiner Schwester sein Geheimnis zu gestehen.
Es kommt selten vor, dass ein Geschwisterpaar als Protagonisten dienen, daher war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Tamara Bach. Von ihr kannte ich bereits „Vierzehn“ was mich vor allem durch seinen Schreibstil begeistern konnte. Und auch bei „Mausmeer“ setzt Tamara Bach wieder auf einen ungewöhnlichen Schreibstil, der sich durch kurze, knappe Sätze auszeichnet. Dadurch wird es jedoch schwierig tiefer gehende Gefühle zu vermitteln, wodurch die Protagonisten nicht immer nahbar waren.
Die Geschichte selbst beginnt spannend, es geht um Geschwisterpaar, das sich offenbar über die Jahre auseinander entwickelt hat und bei dem nun ein Teil probiert diese Lücke durch ein gemeinsames Wochenende wieder zu schließen. Diese Grundidee finde ich sehr gut und ich konnte Bens Gefühle zunächst verstehen, doch leider hat mich nicht jede Entscheidung und Entwicklung überzeugen können. Der Handlungszeitraum des Buches beinhaltet lediglich ein langes Wochenende an dem Ben probiert Annika etwas wichtiges mitzuteilen. Dabei sehen sich beide nicht nur mit sich selbst konfrontiert, sondern auch mit ihrer jeweiligen Position innerhalb der Familie. Die Tatsache, dass hier alltägliche Probleme aufgerollt werden hat mich angesprochen und die Geschichte spannend starten lassen.
Es entsteht leider letztendlich keine Nähe zwischen beiden Protagonisten, obwohl diese förderlich gewesen wäre um die Geschichte voran zubringen, und eigentlich sollte es auch nicht schwer sein zueinander zu finden, denn immerhin sind beide zusammen aufgewachsen. Es fühlte sich beim Lesen so an, als würden beide fast nur auf der Stelle treten ohne voran zu kommen. Sicherlich könnte man der Autorin jetzt unterstellen, dass genau das bezweckt wurde, dann wäre es aus meiner Sicht aber besser gewesen kein Geschwisterpaar zu wählen. Bei Geschwistern erwarte ich irgendwie mehr Liebe und Verständnis zwischen einander, auch wenn es mal zoffen kann, ist es doch Familie. Vielleicht wurde auch durch den Schreibstil verhindert, dass die Emotionen auf den Leser überschwappen.
Fazit:
Mit „Mausmeer“ greift Tamara Bach, wie schon in ihren vorherigen Romanen, auf einen speziellen Schreibstil zurück. Durch kurze, knappe Sätze bleibt dieser zwar prägend, leider verhindert er aber das Emotionen vollständig zum Leser durchdringen. Insgesamt hätte ich mir mehr Entwicklung bei den Protagonisten gewünscht, denn die Idee, ein Geschwisterpaar, dass durch einen Kurzurlaub wieder zusammen finden soll, finde ich sehr gut. Leider waren beide, sowohl zueinander als auch zum Leser, zu unnahbar.
- Andreas Hagemann
Xerubian Band 1
(41)Aktuelle Rezension von: XeniBieneFantasy mit Humor und Drachen.
Was als Diebstahl begann endet in einem Abenteuer.
Mir hat das lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet. Kreativ finde ich auch die Idee mir den Namen der Orte und Charaktere. Besonders der Dialekt von Nerol, auch wenn es beim Lesen manchmal etwas holprig wurde. Ich bin gespannt auf die weiteren Bücher.
- Renate Bergmann
Das bisschen Hüfte, meine Güte
(107)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSie ist die zurück, die Online Omi. Zuerst geht es super los, denn Steffan will tatsächlich heiraten. Ariane ist eine nette junge Dame, aber im Haushalt muss Renate doch durchgreifen und einiges beibringen. Die Hochzeit plant sie selbst und lässt Arianes Mutter im Glauben, dass der Planer aus Wedding es macht. Als das Fest da ist und getanzt wird, stürzt Renate und die Hüfte ist hin. Bestimmt wegen der Ossiporose. Nach der Operation geht es auch gleich in die Kur, ach nee, in die Reha. Als sich unsere Renate eingerichtet hat, mit eigener weicher Bettwäsche und eigenen Handtüchern, greift sie auch hier durch. Gemüse nur drei Minuten gekocht? Dass geht doch nicht, dass ist roh. Bald muss sie auch schon Sport machen, aber nicht Zumba, dass ist das mit den Leckings und der Bumssmusik. Es gibt neue Bekannte, viel Arbeit und eine Hüfte, an die man sich erst gewöhnen muss. Das zweite Buch steht dem ersten in nichts nach. Auch wenn man sich etwas daran gewöhnen muss, dass es jetzt ein durchgehende Geschichte ist. Es macht dann aber so viel Spaß und alle sind wieder mit dabei. Zum immer wieder lesen, lachen und schmunzeln. Mehr, mehr, mehr!
- Daniel Bleckmann
KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz
(48)Aktuelle Rezension von: ILoveBooksSMDas Buch "KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz" von Daniel Beckmann ist ein wirklich eine wunderschöne Geschichte die jetzt leider ihr Ende hat. Genau wie die vorherigen Bänder ist auch dieses von Anfang bis Ende super spannend und voller Emotionen. Ich finde die Geschichte zusammen mit der Gestaltung einfach perfekt. Es gibt kein anderes Buch dieser Art was so einen perfekten Ausgleich hat.
- Narcia Kensing
Undying Blood 1 - Glutroter Mond
(34)Aktuelle Rezension von: Jessy_JcbInhalt:
Im Jahr 2183 liegen Städte in Trümmern, ganze Länder sind entvölkert. Die Überlebenden eines verheerenden Krieges führen ein tristes und von wenigen Obrigkeiten vorbestimmtes Leben in umzäunten und streng bewachten Arealen. Die sechzehnjährige Holly ist nur eine von vielen, doch sie träumt seit ihrer Kindheit davon, in die Ränge der Obersten aufzusteigen, denn einmal im Jahr werden junge Menschen aus den Ghettos in ihre Reihen rekrutiert. Sie hält es für einen Glücksfall, als der düstere Cade sich bereit erklärt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch damit nimmt ihr Martyrium erst seinen Anfang, denn Cade ist weder der, der er vorgibt zu sein, noch ist das Leben jenseits der Barrieren das Paradies, das Holly sich immer erträumt hat. Ist am Ende alles nur eine Lüge?
Meine Meinung:
Ein sehr spannender Auftakt der Undying Blood-Reihe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht verständlich. Man bekommt zudem einen sehr guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Durch die genaue Beschreibung waren die Protagonisten von Anfang an sehr sympathisch.
Die Grundidee war wirklich fantastisch. Die Umgebung und die verschiedenen Schichten der Menschheit wurden sehr gut und genau beschrieben.
Dieses Buch konnte zudem mit sehr viel Spannung überzeugen
Fazit:
Ich war sehr beeindruckt. Auf jeden Fall eines meiner neuen Lieblingsbücher.
Ich kann und werde es nur weiterempfehlen.
Es bekommt von mir (verdiente) 5 von 5 Sternen.
- Ross Welford
Das Kind vom anderen Stern
(22)Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99In einem kleinen Dorf im Nirgendwo von Norththumberland wird die zwölfjährige Tammy vermisst. Nur ihr Zwillingsbruder Ethan weiß was wirklich passiert ist. Doch er muss das Geheimnis für sich behalten, sonst kommt seine Schwester nicht wieder zurück.
Ich war schon von dem Cover und der Aufmachung des Buches sehr angetan.
Der Autor hat einen ganz besonderen Humor, den er wunderbar in die Geschichte einbaut. Die Figuren wie Iggy und sein Huhn Suzy sind schon sehr lustig. Ein Schreibstil der sich flüssig lesen lässt, gute Kapitellänge und einfach ein sehr unterhaltsames, humorvolles Abenteuer das Lust auf mehr macht. Zum Glück hat der Autor einige Bücher, die man noch lesen kann. - Jochen Till
Pogo und Polente
(11)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaKinder haben es echt nicht leicht mit ihren Eltern, noch nicht mal die Kinder von Punks! Pogos Eltern Spritti und Keule sind auch heute noch überzeugte Punks und haben ihm daher auch einen entsprechenden Namen gegeben. Na ja, immerhin heißt er nicht Dosenbier oder Kronkorken, denn sein Vater erschafft ja am liebsten Kunst aus Kronkorken. Auch sonst geht es in dieser Familie anders zu. Pogo bekommt Ärger von seinen Eltern, wegen seiner guten Zeugnisnoten (gute Noten sind nicht Punk) und die Polizei ist ihnen ein Dorn im Auge. Als im Nachbarhaus dann ein Polizist mit seiner gleichaltrigen Tochter Vanessa ein. Vanessa ist alles andere als Punk, ständig weist sie auf jeden Regelverstoß hin, meckert und verteilt selbstgeschriebene Strafzettel, z.B. auch für Pogo altes klappriges Fahrrad und sogar als ihm dieses gestohlen wird. Doch nicht nur Pogos alter Drahtesel verschwindet, über all in der Stadt werden plötzlich Fahrräder gestohlen. Pogo will einfach nur sein Fahrrad wieder haben und Vanessa (genannt Polente), die sich als Polizistin fühlt, will dem Verbrechen auf die Spur gehen. Trotz ihrer Differenzen ermitteln sie beide, mehr oder weniger gemeinsam.
Meine Kinder lieben die „Luzifer junior“ Reihe von Jochen Till und ich kann mich noch an die letzten Tage des Punks erinnern, allerdings hatte ich schon so meine Schwierigkeiten, meinen Kindern zu erklären, was Punks sind. Hier vor Ort konnte ich ihnen nicht wirklich welche präsentieren ;)
Diese Geschichte ist sehr witzig und skurril, stellt sie doch die üblichen Clichés auf den Kopf. Ein Kind, dass sich nicht nach Hause traut, weil sein Zeugnis zu gut und ein anderes Kind, das nicht einmal 5 gerade sein lassen kann und sich einbildet eine Polizistin zu sein. Da ist Stress vorprogrammiert! Aber Punks sind ja eigentlich friedlich, auch wenn die Nachbarin mit ihren Strafzetteln extrem nervt! Doch beide Kinder haben eigentlich keine Freunde, weil sie so anders sind, als ihre Altersgenossen. Eigentlich sehr traurig, wozu die von den Eltern diktierte Freiheit führt, aber durch die witzigen Zeichnungen von Raimund Frey und Polentes irre Aktionen.
Weil alles was Pogo macht für Polente quasi ein Verbrechen ist, sind die Kapitelüberschriften mit „§“ versehen und kündigen das Pogo vorzuwerfende Vergehen an, daß dieser auf den kommenden Seiten begehen wird. Dabei stößt man auf solch verwerfliche Taten wie: §1 Lärmbelästigung oder §7 Wildpinkeln. Einige davon sind herrlich absurd und bringen die Leser ebenso zum Lachen wie die Ironie dieser Kinderschicksale. Ganz toll ist natürlich, wie die Kinder die Fahrraddiebstähle aufklären und Pogo es schafft eine angemessene Wiedergutmachung durch den eigentlich ganz harmlosen Übeltäter durchzusetzen. Sogar Polente lässt hier widerwillig mal ein Auge zu zudrücken, da selbst die Geschädigten die Lösung prima finden. Nicht alles ist wie es scheint, nicht jeder böse, auch wenn er anders ist und so sollte man Menschen, die man neu kennenlernt, erst einmal eine Chance geben, sich gegenseitig besser kennen zu lernen. Das Lachen darf man dabei aber auch keinen Fall vergessen!
Ganz anders als Luzifer Junior, aber ebenfalls herrlich schräg und herzlich. Mit 136 Seiten und zahlreichen Illustrationen auch für echte Lesemuffel geeignet, die aber schon eine gewisse Leseroutine besitzen sollten, geeignet ab 3. Klasse.
Ein herrlich schräger Spaß jenseits des Mainstreams! 5 von 5 Sternen. - Armin Weber
Knock-out: Fantasy-Thriller
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMeine Meinung zum Cover: Ich finde, das Cover wurde sehr interessant gestaltet und passt definitiv zum Inhalt. Der Boxhandschuh und der Sandsack wirkt auf mich dominierend. Der schrei eins Kämpfer. Im Hintergrund vermute ich den Protagonisten Nils. Meine Meinung zum Buch: Wir starten in Berlin im Jahr 2022, 30 Minuten vor dem wichtigsten Boxkampf von Nils. Eigentlich wollte er nicht mehr kämpfen, aber durch seine Geldnot nahm er den Kampf von Marek Bauer an. Doch er weiß nicht das Marek unfair spielt. Marek ist im Gegenteil von Nils sehr vermögend und zeigt dieses auch sehr offen. Wie wird es Enden? Gleich von Anfang an zog mich die Geschichte in den Bann und fesselt mich. Der Autor Armin Weber ließ mich bis zum Ende rätseln wie es endet. Immer wieder wurde ich auf die falsche Spur geführt und ich musste von neuem umdenken. Die Story ist so Mystisch, rätselhaft und spannend. Das Buch faszinierte mich, bis zum Ende da man einfach nie wusste, wie sich die Geschichte wendet. Der Autor hüllte alles in ein Geheimnis, was er bis zum Ende beibehielt. Armin Weber vermittelte mir die Charaktere und die Orte so gut, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte und mich mit den verschiedenen Personen identifizieren konnte. Es gab sogar Stellen (Die ich aber jetzt nicht erwähne sonst würde ich Spoilern) wo ich den Atem anhielt, weil es so spannend war beziehungsweise ich wieder feststellen musste das ich auf dem falschen weg war. Mein Fazit: Das Buch ist total Spannungsgeladen gewesen. Bis zum Ende führte mich Armin Weber an der Nase rum und ich musste immer wieder neu umdenken. Die Geschichte fesselte mich schon von der ersten Seite an und ließ mich bis zum Ende nicht mehr los. Ich vergebe 5 von 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinflusst. - Julian Kutos
Simply Veggie
(27)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Simply Veggie - Einfach vegetarisch genießen“ wurde von Julian Kutos geschrieben. Er hat zunächst Marketing studiert. Danach hat Herr Kutos in Kalifornien die Ausbildung zum „Gourmet RAW Food Chef“ absolviert. Nach einem Aufenthalt in Frankreich, bei dem er die Französische Küche sowie die Patisserie kennengelernt hat, gründete er seine eigene Kochschule in Wien. Außerdem ist er viel auf Messen und Events im In- und Ausland anzutreffen.Das Buch ist unterteilt in einen allgemeinen Teil (unter anderem „Meine Vorratskammer“, „Die fünf Geschmacksrichtungen“, „Der perfekte Schnitt“), in „Grundrezepte“, „Salate, Suppen & Vorspeisen“, „Brot & Aufstriche“, „Hauptspeisen“ und „Desserts“. Am Ende des Buchs befinden sich unter anderem noch wichtige (Koch-)Begriffe, das Glossar, Bezugsquellen, Menüvorschläge sowie das alphabetische Rezeptregister.
Zu den Grundrezepten gehören beispielsweise Palatschinken, Tortillas, Gemüsefond und Thai-Sweet-Chili-Soße. Des Weiteren sind unter anderem die im Folgenden genannten Rezepte im Buch enthalten: „Insalata di Melone“, „Gyoza mit Gemüsefüllung“, „Französische Zwiebelsuppe“, „Birne-Walnuss-Bauernbrot“, „Verdure grigliate“, „Kartoffelschnitzel“, „Thai-Curry“, „Quinoa-Risotto mit Steinpilzen“ sowie „Pasta Puttanesca“. Als Desserts werden etwa „Himbeer-Mascarpone-Parfait“, „Avocado-Schoko-Mouse“ und „Apfeltarte“ vorgestellt.
Die Rezepte enthalten neben der Arbeits- und Zubereitungszeit, die Zutatenliste, die gut strukturierte und mit Zwischenüberschriften versehene Zubereitung sowie mindestens ein geschmackvolles Foto und ggf. Tipps.
Der Text ist verständlich geschrieben. Durch schöne Fotos, die sich nicht nur auf die einzelnen Rezepte beziehen, entsteht eine angenehme Abwechslung für das Auge.
Sehr gut hat mir auch der allgemeine Teil am Anfang und Ende des Buchs gefallen sowie, dass verschiedene Tätigkeiten, wie beispielsweise die unterschiedlichen Schneidetechniken nicht nur textlich sondern auch zusätzlich durch viele aussagekräftige Fotos beschrieben werden.
Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Nährwertangaben sowie Symbole zum Beispiel für vegane Gerichte bei den Rezepten fehlen. Dieses wird allerdings durch die gute Aufbereitung des übrigen Buchs ausgeglichen.
Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil die Auswahl der verschiedenen Rezeptthemen im Allgemeinen aber auch die enthaltenen Gerichte im Detail samt der vielen unterstützenden Fotos einfach passen.
- Charlotte Habersack
Hannahs Lieblingshose
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine Geschichte von Charlotte Habersack mit Bildern von Miriam Cordes.
Charlotte Habersack hat schon viele tolle Bilderbücher geschrieben. Wer mehr über sie erfahren möchte, dem empfehle ich ihren Blog:
Wer kennt das nicht, das oft leidige Thema Lieblingskleidung. Sei es Pulli, T-Shirt, Jacke oder wie in diesem Fall eine Lieblingshose, immer gibt es Probleme wenn sie dreckig oder noch schlimmer kaputt oder zu klein sind.
Hannah hat eine Lieblings- Piraten- Hose mit vielen kleinen bunten Flicken. Sie sitzt perfekt und in ihr fühlt sie sich einfach am besten.
Beim Spielen im Kindergarten ist sie perfekt. Doch auch eine Lieblingshose muss auch mal in die Wäsche. Ausgerechnet als der Fotograf sich im Kindergarten angesagt hat ist Hannas Hose nicht einsatzbereit und dann legt ihr die Mutti auch noch eine kratzige Strumpfhose und ein Kleid heraus. Hannah mag weder das Kleid noch die Strumpfhose. Sie weigert sich standhaft diese anzuziehen, bleibt lieber im Schlafanzug als diese ungeliebten Sachen anzuziehen. So nimmt ihre Mutter sie im Nachtgewandt mit in den Kindergarten, selbstverständlich ist das Kleid in der Tasche mit dabei, doch Hannah bleibt hart, keine Piratenhose, kein Kleid dann eben Foto mit Schlafanzug.
Am Nachmittag soll sie sich anziehen um zum Turnen zu gehen. Auch hier hat sie, zum Leidwesen ihrer Mutter, so ihre ganz eigenen Vorstellungen. Hannahs kreative Lösungen überzeugen dieses Mal die Mutter und auch am Abend als sie bei Freunden eingeladen sind überzeugt sie mit ihrem eigenen Stil.
Am nächsten Morgen hat Hannahs Mama Geburtstag und ihre Piraten-Lieblings-Hose ist auch wieder sauber, doch was ist das? Heute hat sie das Kleid mit der kratzigen Strumpfhose an.
Wieso?
Das verrate ich hier noch nicht.
*
Einfühlsam und authentisch wird hier vielen Kindern ein Spiegel vorgehalten, was die Zielgruppe nicht übelnimmt und sicherlich auch darüber nachdenken wird.
In erster Linie ist es eine wunderschöne Geschichte, die von Miriam Cordes mit detailreichen, kindgerechten, Bildern illustriert wurde.
*























