Bücher mit dem Tag "orks"
98 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.814)Aktuelle Rezension von: S_MaltGestern (20.7.2025) habe ich die Reise des Ringträgers beendet.
Eigentlich müsste man sagen „Die Reise der Ringträger“ - denn meiner Meinung nach ist Sam der eigentliche Held der Geschichte.
Zu der Geschichte selbst muss man wahrscheinlich nicht viel sagen; wer kennt die Fantasy-Story um den Hobbit Frodo nicht, der eine große Aufgabe hat, während Mittelerde kurz vor der Machtübernahme durch das personifizierte Böse und Dunkle steht.
Menschen, Orks, Elben, Baummenschen, Zauberer, Zwerge - und eben Hobbits…alles dabei!
Ich habe die Geschichte vor Jahren bereits gelesen (damals eher gelangweilt). Diesmal bin ich begeistert durch die Seiten gewandert, was vielleicht auch an der tollen Übersetzung bzw. Neubearbeitung der Übersetzung liegen mag.
Im Oktober 2021 erschien bei @klettcottaverlag diese hochwertige Gesamtausgabe in einem Band.
Sie basiert auf der Übersetzung von Margaret Carroux in überarbeiteter Fassung gemäß der neuen Rechtschreibung und enthält sämtliche Illustrationen von J.R.R. Tolkien.
Sehr zu empfehlen
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.765)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Ich bin ja sowieso ein totaler Herr der Ringe und Hobbit Fan, aber dieses Buch ist für mich einfach jedes Mal wieder wie nach Hause kommen. Es ist zwar viel süßer und irgendwie „gemütlicher“ geschrieben als die großen Filme oder die Trilogie, aber genau das macht es so perfekt. Bilbo ist einfach der Beste. Wie er da aus seinem Sessel stolpert und plötzlich mit den Zwergen in dieses riesige Abenteuer schlittert, ist einfach Kult.
Ich hab das Buch echt weggesuchtet und war am Ende richtig traurig, als Bilbo wieder zurück in seinem Hobbithaus war. Man will eigentlich gar nicht, dass die Reise aufhört. Für mich ist es das ultimative Wohlfühlbuch und als Fan gehört es sowieso dazu.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.306)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring zum Schicksalsberg in Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken.
Bei den Protagonisten steht der Ringträger Frodo Beutling in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch dargestellt wird und die größte Entwicklung während der Handlung durchlebt. Relevante Nebenprotagonisten, wie die übrigen Gefährten des Ringes, werden ebenfalls sehr lebendig dargestellt und bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Markus Heitz
Die Zwerge
(1.144)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEs ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.
Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.
Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.
Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.
Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.
Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.
Mein Fazit
Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war. - J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.095)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Zum Verständnis sollte man den ersten Teil gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Trennung der Gemeinschaft zum Ende des ersten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Besonders interessant ist die Einführung Gollums, der der Handlung eine besondere Facette verleiht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Saruman, Baumbart oder Eomer/Theoden/Eowyn, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.080)Aktuelle Rezension von: LuliaDer junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Der letzte Teil ist vor allem geprägt von der finalen Schlacht und der Zeit danach. Zum Verständnis sollte man die vorherigen Teile gelesen haben.
Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Zusammenführung der vorherigen Erzählstränge des zweiten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, die sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Eowyn oder Gandalf, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Aprilynne Pike
Elfenkuss
(1.054)Aktuelle Rezension von: JanniversumIch war auf einem Bücherflohmarkt und dieses Buch ist mir direkt (wegen der Schrift) aufgafallen (-; Da habe ich mir den Kalppentext durchgelesen und fand das Buch sehr ansprechend. Im nachhinein muss ich dsagen, dasss mir dieses Buch sehr gut gefallen hat! Ich mag die Charactere sehr und den Schreibstil. Die Idee ist ganz gut, doch man hätte ds b<uch ein bisschen besser umsetzen können. einige Szenen haben mir nicht besonders gut gefallen, weshalb ich auch zwischen 5 und 4 Sternen geschwankt habe. Dann haben aber, wie man sieht die fünf gewonnen. Auch das Liebesdreieck sit gut gelungen- auch wenn das Liebesdreick abgenutzt ist, dass hat mich aber nicht besonders gestört. Manchmal hab ich die Entscheidungen von Laurel nicht ganz verstanden. Ich bin schon gespannt auf dem zweiten Teil, denn das ist iene Rehe mit insgesamt vier.
EIne halb Emphelung
Viel Lesespaß bei diesem aber auch beu allen anderen bücher
- J. R. R. Tolkien
Die Kinder Húrins
(230)Aktuelle Rezension von: RaidenEine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.
Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.
- Taran Matharu
Die Dämonenakademie - Der Erwählte
(129)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauDiese Reihe lief mir irgendwann auf Instagram über den Weg und so habe ich in der Bibliothek danach Ausschau gehalten. Ich bin sehr schnell in der Welt gelandet und von Anfang an gefiel mir sehr gut, dass wir mit Fletcher hier statt "Chosen One" einen "Normalo" als Protagonisten haben. Fletchers High Fantasy Welt ist düster, gerade läuft ein sehr heftiger Ork Krieg, aber in seiner kleinen Heimatstadt hat er andere Probleme: Der eingebildete Sohn des Dorfvorstehers und heimlichen Kredithais mobbt ihn. Doch schließlich beschwört er unabsichtlich einen (total niedlichen) Dämon, muss fliehen und landet auf der Dämonenakademie.
Das Buch liest sich wirklich leicht und beschwingt. Die Welt ist stimmig, die Akademie bringt eine Reihe sympathischer Freund*innen. Es ist zwar keine hohe Kost, weist aber auch immer mal wieder wichtige politische Bezüge auf und positioniert sich klar gegen Rassismus etc. – das finde ich gerade für eine jüngere Zielgruppe sehr gelungen. Es gibt so ein paar kleinere Schwächen im Plot, z.B. ist Fletcher einmal so richtig naiv und kommt nicht auf eine Idee, die uns als Leser*innen meilenweit anschreit. Und ein paar Entwicklungen sind auch eher vom Plot abgeleitet, als von der Plausibilität der Figurenmotivationen.
Trotzdem: Mir hat die Lektüre so viel Spaß gemacht, dass ich mir jetzt die komplette Reihe in einem Band gekauft habe, weil es den 2. Band in unserer Bibliothek nicht gibt (nur wieder den 3.) und es die Einzelbände nur noch digital erhältlich sind (so dass ein Wunschbuch auch etwas schwierig werden würde). Und DAS spricht definitiv für das Buch.
Macht wirklich Spaß, daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
- Markus Heitz
Die Rückkehr der Zwerge 1
(133)Aktuelle Rezension von: bookwormHMAls Fan der ersten Zwerge-Reihe bin ich von diesem Buch enttäuscht. Obwohl die Rückkehr in die Welt der Zwerge an sich positiv ist, leidet die Geschichte unter mehreren Schwächen.
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Flache Charaktere: Die Figuren wirken oberflächlich und bleiben dem Leser fern.
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Sprunghafte Handlung: Die Erzählung wechselt zu oft zwischen zu vielen Charakteren und Schauplätzen, was es schwierig macht, der Geschichte zu folgen.
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Fehlendes Ziel: Ab der Hälfte des Buches verliert die Handlung ihren roten Faden.
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Inkonsistentes Gendern: Begriffe wie "Drachin" oder "Orkinnen" stören den Lesefluss, da sie inkonsequent verwendet werden und an anderer Stelle fehlen.
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Oberflächliches Worldbuilding: Das Buch ist zwar für Neulinge gedacht, liefert aber zu wenig Hintergrundwissen über Gottheiten, die Zwergenstämme und die Welt insgesamt. Tiefe und Immersion fehlen im Vergleich zur Originalreihe.
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Fragwürdige Elemente: "Bartlose Zwerge" und "Menschen mit Hundeköpfen" sind Beispiele für merkwürdige Elemente, die irritieren.
Fazit: Die neue Reihe kann nicht mit den Originalbüchern mithalten. Ich kann sie nicht empfehlen, wenn man tiefgründige Fantasy mit gutem Worldbuilding sucht. Greifen Sie stattdessen zum ersten Band der ursprünglichen "Die Zwerge"-Reihe.
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- Markus Heitz
Der Triumph der Zwerge
(113)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Ein Zyklus ist vergangen und Frieden ist in das Geborgene Land eingekehrt. Böindil hat nur mit sehr viel Widerwillen das Amt des Großkönigs der Zwerge angenommen. Er wird vor große Aufgaben gestellt, als ein Mädchen in einem Gebirge auftaucht, dass zunächst nur albisch kann. Die Zwerge wollen es sofort töten, doch die Menschen und Elben beschützen es. Diese Völker beginnen sich zu verändern und bereiten den Zwergen Sorge. Zudem taucht erneut ein Zwerg auf, der behauptet Tungdil Goldhand zu sein. Aber ist es wirklich Böindils alter Freund oder erneut ein Trugbild von diesem? Die Zwerge wissen instinktiv, dass es wieder einmal an ihnen liegt, ihre Heimat vor dem Bösen zu beschützen.
Den Band habe ich mir damals 2015 gekauft, aber noch nicht gelesen gehabt. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil mir Band 4 noch im Kopf war und dieser mich nicht wirklich überzeugt hat. Heute muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn der fünfte Band hat mich ähnlich begeistert wie der Anfang der Reihe. Er ist wahrlich ein krönender Abschluss für diese Pentalogie (die neuen Zwergen-Bänden führen ja einen neuen Zyklus ein, wie ich gelesen habe). An die ersten beiden Bände der Reihe ist es schwer heranzukommen, sicherlich, aber dieser Band hat mich begeistert. Und dieses Mal war nicht allein Böindil die tragende Kraft, dieses Mal haben viele Figuren dazu beigetragen, dass mir das Buch gefallen hat. Außerdem muss ich mal anmerken, dass ab knapp über der Hälfte Böindils Anteil immer weniger wurde. Das fand ich schon sehr schade, denn für mich ist und bleibt er der wahre Held der Zwergen-Reihe. Obwohl mir in diesem Band der zurückgekehrte Tungdil auch gefallen hat, denn er hat sehr an den Tungdil aus den ersten und zweiten Band der Reihe erinnert. Während ich im vierten Band zu dem angeblichen Tungdil eine wirkliche Abneigung entwickelt hatte, hat dieser mir die Liebe zu diesem Zwerg zurückgegeben. Danke an Markus Heitz, dass er mich mit Tungdil doch noch versöhnlich gestimmt hat.
Was kann ich sonst noch zu diesem Band sagen? Nicht viel. Dieser war mit Abenteuer, Freundschaft und vielen Kämpfen gespickt, genauso wie ich es in einem Zwergen-Band erwarte. Die Figuren haben mir durchweg gefallen, die Guten wie auch die Bösen und ich konnte hier etwas mit der Storyline anfangen. Im Band 4 hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen, hier fühlte ich mich wieder mittendrin und es ging sogar so weit, dass ich Sympathie für die Elben bekommen habe. Bisher fand ich diese weder greifbar, noch sympathisch. Ich hatte da so eine ähnliche Abneigung wie die Zwerge selbst, aber hier fand ich deren Rolle wirklich gut.
Heitz hat es sich natürlich wieder nicht nehmen lassen, eine Figuren sterben zu lassen. Er spielt nicht nur mit den Gefühlen der Figuren, sondern auch mit denen der Leser. Es tat einfach nur weh, dass er liebgewonnen Figuren weggenommen hat. Das Ende hat mir nicht gefallen, einfach, weil Heitz mein Vertrauen zerstört hat. Es war auf eine Art ziemlich offensichtlich, aber er hat mir die Figur so schmackhaft gemacht, dass ich es bis zum Schluss nicht glauben wollte… das war wirklich gemein.
Fazit: Ich bin froh, dass der vierte Band nicht der Abschluss dieses Zyklus war, denn das wäre dieser Reihe unwürdig gewesen. Sie verdient so ein Ende, wo die Helden noch einmal in ihrer vollen Pracht glänzen können. Ich mochte in dem Band auch, dass nach jedem Kapitel eine kurze Anekdote oder eine Zwergenweisheit kam. Das hat sehr gut gepasst und vielleicht wird das ja beibehalten. Ich vergebe dem Band sehr gute vier Sterne.
- Aprilynne Pike
Elfenbann
(448)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist flüssig und das Englisch ist auch für Anfänger:innen geeignet. Da es Band drei ist lernt man die Protagonisten immer tiefgründig kennen und erkennt eine schöne Entwicklung. Die Ausarbeitung der Elfenwelt gefällt mir immer besser.
Ich bin auf das Ende gespannt. Die Reihe ist angenehm zu hören und eignet sich toll für Zwischendurch. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.
- Aprilynne Pike
Elfenglanz
(360)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Romantik, Action und Magie: Das überraschende Finale der Elfen-Saga. Laurel und Tamani sehen sich einem Feind gegenüber, der mächtiger ist als alle, denen sie bisher begegnet sind. Als sogar David und Chelsea ihnen nach Avalon folgen dürfen, wissen die Freunde, dass es schlechter um die Heimat der Elfen steht als gedacht. Doch dann entpuppt sich David als Nachfahre des legendären König Artus, er ist der Einzige, der das sagenumwobene Schwert Exalibur führen kann. Gemeinsam ziehen die Elfen und Menschen in die allerletzte Schlacht um Avalon und nicht alle werden überleben. Das atemberaubende Finale der Elfen-Serie mit einem überraschenden Ende, denn Laurel muss sich entgültig entscheiden....
~AUTORIN~
Aprilynne Pike denkt sich Elfen-Geschichten aus, seit die ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. >>Elfenkuss<<, der erste Band ihrer Elfen-Fantasy, macht sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin. Pike lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.
~MEINUNG/ FAZIT~
Das große Finale der Elfen-Reihe ist der Autorin wunderprächtig gelungen. Der Band ist von der ersten bis zur letzten Seite mit voller Spannng beschrieben. Ein großes hoch und tief für die 4 Freunde die sich in die Schlacht gegen ihren Feind begeben. Die Autorin beschriebt hier alles so intensiv, dass man am Ende nicht von der Reihe los lassen möchte. Viele Emotionen und auch Tragödien sind vorgekommen. Dies war für mich der beste Band der Reihe. Und ich kann euch diese Reihe wärmstens Empfehlen.
Deshalb bekommt der 4. Band 5 von 5 Sternen.
- Fanny Bechert
Elesztrah - Feuer und Eis
(153)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanNachdem sich der Einstieg als recht holprig und langwierig erwies, wurde dieser Reihenauftakt zum Ende hin ein Pageturner. Leider kam dieser Punkt erst relativ spät und besonders bezüglich der Ausarbeitung und Tiefe einiger Nebenfiguren blieben so einige Fragezeichen stehen. Daher der Punktabzug.
Zum Schluss hin hatte ich die Protagonisten Lysanna und Aerthas aber ins Herz geschlossen und bin nach der Wendung am Ende gespannt wie es mit den beiden aber vor allem auch allgemein in Elesztrah weitergehen wird. Ich hoffe, dass in den Folgebänden aber auch mehr Augenmerk auf die Nebenfiguren gelegt wird.
- Richard A. Knaak
World of Warcraft: Krieg der Ahnen 1
(53)Aktuelle Rezension von: Yannick_GabrielINHALT :
Viele Monate sind vergangen, seit die Brennende Legion durch die verheerende Schlacht am Mount Hyjal endgültig von Azeroth verbannt wurde. Doch das Böse lauert im Verborgenen. In den Bergen von Kalimdor werden drei ehemalige Krieger durch einen mysteriösen Energiespalt in eine Zeit befördert, in der weder Orcs noch Menschen oder Elfen die Lande durchstreiften. Sie landen in einer Zeit, in der der dunkle Titan Sargeras und seine Dämonen Königin Azshara und ihre Hochgeborenen überredeten, Azeroth von den niederen Rassen zu säubern. Es war die Zeit, in der die Drachen auf dem Zenit ihrer Macht waren. Und sie ahnten nicht, dass einer der Ihren ein Zeitalter der Dunkelheit einleiten würde, das in World of Warcraft münden würde.
WAS MIR GEFALLEN HAT :
- Ich ''oute'' mich direkt als absoluter World of Warcraft-Fan und folglich sauge ich mit Begeisterung alle ''Extra-Geschichten'' aus der wundervollen Welt von Azeroth mit Liebe auf. Dazu gesagt, ist Azeroth aber auch ohne Vorkenntnisse eine wundervolle Welt und ermöglicht ein schönes Abtauchen in eine ''klassische'' Fantasywelt mit Elfen, Orks und Dämonen.
- Es ist brutale und dennoch ''leichte'' Fantasy-Kost. Es gibt ein klares Gut gegen Böse und innerhalb dieses Kampfes spannende Twists. Definitiv kein Kinderbuch, was ich sehr genieße, da ich starke Gewaltdarstellung in Fantasy-Schlachten bevorzuge.
- Der Druide Malfurion und sein Bruder Illidian sind hervorragende Charaktere und Ihre Liebe und gleichzeitige Eifersucht aufeinander sind ein spannendes Konstrukt.
WAS MIR NICHT GEFALLEN HAT :
- Das Buch ist gespickt mit einigen Rechtschreibfehlern. Nicht so schlimm, dass es den Lesespaß beeinflusst, aber Negativ-Punkte in der Wertung gibts trotzdem.
- Es ist zwar auf seine Weise einzigartig - wenn man allerdings viele Fantasy Bücher liest, wird man doch viele bekannte Tropes, also Themen wiedererkennen.
FAZIT und PUNKTEZAHL:
Der Einstieg in den ''Krieg der Ahnen'' ist durchaus gelungen. Empfehlen würde ich das Buch allen WoW-Fans und den Personen, die die Faszination von Azeroth verstehen wollen. Der Einstieg dieser Trilogie ist zeitgleich auf der beste Anfang für die Warcraft-Bücher als Gesamtes. Wer dagegen komplizierte oder tiefgründige Fantasy-Kost erwartet, wird hier wohl eher enttäuscht sein.
Für dass was es sein will, gefällt es mir allerdings sehr gut.
83 / 100 Punkten
- Greg Walters
Die Geheimnisse der Alaburg
(113)Aktuelle Rezension von: coldi1"Die Geheimnisse der Alaburg" ist der erste Teil der "Die Farbseher Saga". Normalerweise würde ich jetzt sagen, die Bücher sind abgeschlossen und könnten unabhängig voneinander gelesen werden. Doch hier gibt es eine Grundgeschichte, die noch nicht abgeschlossen ist, deswegen empfehle ich Euch für den kompletten Lesegenuss, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen.
Ich habe von dem Autor jetzt schon einige Reihen gelesen und sehr geliebt, deswegen dachte ich mir jetzt, es wird so langsam Zeit für mich auch seine Debütreihe anzufangen. Und was soll ich sagen... es wurde wirklich Zeit. Ich war von der ersten Seite im Buch angekommen und konnte es kaum wieder aus der Hand legen, ich habe es regelrecht durchgesuchtet.
Das Setting hat vom ersten Moment an mein Herz berührt, genauso wie auch die Protagonisten. Gerald macht mich noch ein wenig neugierig, ich denke, über ihn haben wir noch nicht alles erfahren. Aber nicht nur er macht mich neugierig, ich habe wirklich noch so einige Fragen und kann es kaum abwarten bis ich weiter lesen kann und hoffe das wenigstens ein paar davon schon im nächsten Teil beantwortet werden.
Der Schreibstil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Er ist magisch, bildhaft und so mitreißend. Ich freue mich jetzt schon auf alles, was da noch kommen wird. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird,
ein Zwerg, der nicht zaubern kann,
ein übergewichtiger Zwergelbe,
ein hinkender Ork.Sie können die Welt retten – oder vernichten.
- Taran Matharu
Die Dämonenakademie - Die Inquisition
(71)Aktuelle Rezension von: denise7xyErster Satz
Fletcher öffnete die Augen, sah aber nur Dunkelheit um sich herum.
Meinung
Ein Jahr nachdem Fletcher wegen versuchten Mord verhaftet wurde wurde, sieht er endlich das Tageslicht wieder, nur um sich unvorbereitet vor Gericht wieder zu finden. Die Inquisition versucht ihm und Orthello zusätzlich Verrat gegenüber dem Königreich anzuhängen und so ein Bündnis zwischen Zwergen und Menschen zu verhindern. Nur mit einer List und viel Glück gelingt es Fletcher zu überleben. Zurück an der Akademie erwartet ihn und seine Freunde eine gefährliche Aufgabe.
Ein personaler Erzähler führt wieder durch die Geschichte, im gewohnt angenehmen und spannenden Stil. Erneut kommt ein Glossar über die Dämonen mit, dieses Mal mit neuen Arten und Typen.
Seit Band 1 sind zwölf Monate vergangen und Fletcher sitzt seit dem im Kerker. Einzig Ignatius ist bei ihm. Im Königreich gab es seit dem unzählige Unruhen und die Verhandlungen mit den Zwergen stehen auf Messerschneide, da es immer wieder zu Attentaten kam, während die Elfen sich weiter zurückzogen und die Orks an den Grenzen lauern. Von all dem weiß Fletcher nichts, erst durch seine Verhandlung sieht er seine Freunde wieder und bekommt Neuigkeiten aus dem Reich zu wissen. Sein Gerichtsverfahren nimmt eine Menge Platz im Buch ein, deckt aber auch einige Intrigen udn Machtverhältnisse im Land auf. Zudem erfährt der Leser zusammen mit ihm mehr über seine Herkunft.
Charaktere
Neben liebgewonnen Charakteren wie Orthello, Sylva und Arcturus sind auch zahlreiche Feinde Fletchers wieder mit dabei und im Laufe des Buches werden es nicht gerade weniger, im Gegenteil.
Fletcher ist vielen ein Dorn im Auge und hat nur wenig Chancen sich vor ihnen zu Beschützen. Doch auch er schließt neue Freundschaften und erlangt Stärke, die er gut gebrauchen kann.
Fazit
Ohne Probleme war ich wieder in der Geschichte und genoss das Abenteuer mit Fletcher und Ignatius. Besonders zum Schluss überschlug sich die Spannung und endet in einem fiesen Cliffhanger. 5 Sterne
- Stan Nicholls
Die Orks
(302)Aktuelle Rezension von: NoahArcheDie Orks sind brutal und gewissenlos… naja, das erste mag zutreffen, aber die Gruppe von Stryke hält dann doch zusammen. Es gibt das, was man von diesem Buch erwarten darf: Gemetzel, viele Schlachten, überschaubare Handlung, ein wenig Magie, Charaktere und noch mehr Kampf. Es ist kein Wunderwerk, aber hält, was es verspricht.
- J. R. R. Tolkien
Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber)
(82)Aktuelle Rezension von: LerchieWer Tolkiens Mittelerde verstehen will, muss von diesen vier Büchern zumindest das Silmarillion gelesen haben. Es liest sich nicht so einfach, wie die HdR-Bücher, aber man erfährt vieles von der Zeit vor den HdR-Büchern und vor dem Hobbit. Tolkien beschreibt, wie Mittelerde geschaffen wurde und vieles andere mehr. Die beiden Bücher der verschollenen Geschichten lesen sich noch etwas schwerer, aber auch hier gibt es viel Interessantes. Das Handbuch der Weisen von Mittelerde ist eine Art Lexikon. Man kann vieles Wissenswerte nachschlagen. Alles in allem finde ich auch diese Bücher von Tolkien sollte man gelesen haben, wenn man sich für sein Schaffen interessiert, ja auch um die HdR-Bücher richtig zu verstehen. - T.S. Orgel
Orks vs. Zwerge
(59)Aktuelle Rezension von: Rycer
In diesem Buch geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um den Kampf zwischen Orks und Zwergen. Dabei sind die Rollen anders als gewohnt, wenn nicht sogar vertauscht. Denn die Orks versuchen sich ihr heiliges Land wiederzuholen, dass ihnen von den Zwergen entrissen wurde und auf dem jetzt eine riesige Stadt thront. Im Mittelpunkt stehen dabei jeweils Personen, die für ihr Volk nicht die typischen Attribute mitbringen und verkörpern.
Am Anfang war, wie gewohnt bei so einem dicken Buch, das ewige Problem mit den verschiedenen Namen und was jetzt wie zusammenhängt. Nach ein bisschen Einlesen waren dann aber auch die gröbsten Probleme beseitigt. Dabei wurden die ersten Handlungen nicht nur als Einleitung gebraucht, um dann vom großen Haupthandlungsstrang abgelöst zu werden, sondern bauten sich selbst aus um sich dann immer mehr Handlung einzuverleiben. Verdeutlicht wird das noch durch die Tatsache, dass dieses ganze Buch über nicht mal von einem ganzen Tag handelt (Auf keinen Fall negativ sehen!). Genauso beachtlich finde ich, dass die Geschichte nur innerhalb der Stadt, und selbst dort werden nicht alle Bereiche betreten, spielt.
Natürlich ist es auch von Vorteil, dass die Geschichte aus der Perspektive beider Völker aufgezeigt wird. Dabei erfährt man meiner Meinung nach viel mehr über die Orks, weil gleich mehrere völlig unterschiedliche Personen der Orks thematisiert werden. Somit bekommt auch die Vorgeschichte, die eben anfangs noch nicht bekannt ist, viel mehr Würze, weil sie eben in Vielem voneinander abweicht.
Die Figuren sind absolut authentisch gezeichnet, lediglich bei den Zwergen ist es ab und zu dann doch etwas zu viel Klischee. Deshalb bekommt man in beide Lager einen sehr guten Einblick und kann wirklich mit jedem mitfühlen. - Michael Peinkofer
Die Rückkehr der Orks
(150)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Die Orks sind die berüchtigtsten Ungeheuer aller magischen Welten. Allerdings sind diese gefräßigen Ungeheuer nicht bloß grausam, einfältig und hinterlistig. Manche sind dazu berufen, die Welt zu retten. Die zwei ungleichen Ork-Brüder Balbok und Rammar brechen in geheimer Mission zum sagenumwobenen Eistempel von Shakara auf und setzen damit Ereignisse in Gang, die ihre Welt bis in den letzten Schlupfwinkel erschüttert.
Fazit
Normalerweise hab' ich es nicht so mit Fantasy, aber dieses Buch hat mir extrem gut gefallen! Spannend und abwechslungsreich, aber voller Witz und toll entwickelte Figuren. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände.
- Markus Heitz
Das Herz der Zwerge 2
(26)Aktuelle Rezension von: HCP03Mit „Das Herz der Zwerge“ kehrt Markus Heitz erneut in seine wohl bekannteste Fantasy-Welt zurück, doch leider bleibt der Band hinter den hohen Erwartungen zurück, die die Vorgänger geschürt haben. Während die Reihe bisher durch packende Dynamik bestach, wirkt dieser Teil im direkten Vergleich enttäuschend schwach. Das Hauptproblem liegt in der Konstruktion der Geschichte: Heitz verliert sich in einer Vielzahl von Handlungssträngen, die stellenweise künstlich aufgebauscht wirken. Beim Lesen drängt sich das Gefühl auf, dass der Autor selbst den roten Faden zwischen den weit verzweigten Plots aus den Augen verloren hat. Wo frühere Bände durch ein meisterhaftes Verweben der Erzählfäden glänzten, wirkt das Finale hier eher wie ein bemühtes, aber nicht ganz geglücktes Zusammenführen loser Enden.
Trotz dieser erzählerischen Schwächen bleibt das „Geborgene Land“ als Framework eine der stimmungsvollsten Kulissen der modernen Fantasy. Die Atmosphäre und das liebgewonnene Setting sorgen dafür, dass man als Fan dennoch gerne eintaucht und gespannt auf zukünftige Abenteuer bleibt. Für die kommenden Veröffentlichungen bleibt jedoch zu hoffen, dass Heitz vom Format der Doppelbände abrückt und zu einer fokussierteren Erzählweise zurückkehrt. Auch in Sachen „Leserservice“ gibt es Luft nach oben: Es wäre wünschenswert, wenn die Verlage zukünftig wieder mehr Wert auf eine stimmige Optik legen, damit die neuen Bände im Regal auch ästhetisch zu ihren Vorgängern passen und ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
- T.S. Orgel
Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit
(42)Aktuelle Rezension von: thebookpassion
Der Krieg zwischen den verschiedenen Völkern zieht über das Land und hinterlässt nur Zerstörung und Tod. Die große Zwergstadt Derok konnte dem Ansturm der Orkkrieger nicht standhalten und ist gefallen. Doch die Zwerge wollen sich noch nicht geschlagen geben und kämpfen erbittert weiter. Doch die Schamninnen der Orks kündigen noch eine weitere Bedrohung an, denn ein Sturm der Finsternis soll heraufziehen, der das Ende für alle bedeuten soll. Und so machen sich die Orkkrieger auf den Weg, um diesen aufzuhalten und treffen dabei auf unerwartete Unterstützung.
Der zweite Band der „Orks vs. Zwerge“ Trilogie knüpft fast nahtlos an den ersten Teil an und so konnte ich mich mit den restlichen Überlebenden aus dem ersten Band in neue und spannende Abenteuer stürzen.
Auch wenn in „Fluch der Dunkelheit“ durchaus einige Kampfszenen vorhanden sind. Spielt die Schlacht zwischen den Zwergen und den Orks als solches eine eher untergeordnete Rolle, da der nahende Weltuntergang bevorsteht und die Völker somit fast gezwungen werden zusammenzuarbeiten. Dadurch, dass der Krieg also eine weniger zentrale Rolle erhält, habe ich in diesem Roman noch einen wesentlich besseren Einblick in die verschiedenen Kulturen der Orks und der Zwerge erhalten und ich muss wirklich sagen, mir sind die Orks wesentlich sympathischer als die Zwerge und dies verwundert mich ungemein. Grade Orks werden in vielen Roman als eher unsympathische und unangenehme Zeitgenossen dargestellt. Aufgrund der nahenden Bedrohungen und der Bedeutsamkeit der Schamaninnen für den Rettungsversuch erhält man einige Informationen über den Schamanismus der Orks, dies hat mir absolut gut gefallen, da dies sonst oft nur ein Randthema ist und mit nur wenigen Worten abgehandelt wird. T.S. Orgel gelingt es dadurch dem Volk der Orks eine gewisse Tiefe zu verleihen und so verlieren sie etwas von ihrer rauen Grobheit.
Nach wie vor gelingt es dem Autorenduo eine absolut düstere Atmosphäre zu erschaffen, sodass der Untergang der Welt und die Bedrohlichkeit vollkommen authentisch rüberkommen. Die beiden Autoren haben ein absolutes Gespür dafür, wann ein Perspektivwechsel oder gar ein Cliffhanger nötig ist, um konstante Spannung aufzubauenden, sodass man einfach weiterlesen muss. Wie schon zu vor, im ersten Teil, ist die Sprache und auch die Dialoge an die jeweiligen Völker angepasst und jedes Volk besitzt gewisse Eigenheiten.
Mir hat es einfach unglaublichen Spaß gemacht Kenda, den Ork und Glond, den Zwerg weiterhin zu begleiten um mit zu erleben, wie sie an den Aufgaben wachsen und sich weiterentwickeln.
So führt Kenda beispielsweise einen wirklich bunten Haufen an und kann sich grade zu Anfang absolut nicht durchsetzen. Doch er wächst nach und nach in seine neue Rolle rein und ist sich seiner Verantwortung immer mehr bewusst.
Glond ist absolut kein typischer Zwerg, denn er hält nichts von unnötiger Brutalität und ist immer drauf bedacht, Konflikte ohne Gewalt und mit Worten zu lösen. Ich hatte jedoch oft das Gefühl, das er sich zu oft selbst im Weg steht und durch die Abenteuer erst deutlich selbstbewusster wird.
Alles in allem konnte mich auch der zweite Teil der „Orks vs. Zwerge“ Trilogie überzeugen. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet und die witzigen Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht. Wer sich also für Orks oder auch Zwerge interessiert, die nicht einfach nur oberflächliche Randfiguren spielen, sollte sich die Reihe definitiv einmal genauer ansehen.
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Iasanara: Der Gardegeneral des Elbenkönigs
(41)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Iasanara - Der Gardegeneral des Elbenkönigs“ ist der erste Teil von A. v. G. Koopmans Iasanara Reihe und ich war schon sehr gespannt auf diese Reihe, da ich schon viel Gutes von ihr gehört habe. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. 😊
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und zugleich auch sehr anschaulich. Beschreibungen von Orten, Wesen und Situationen sind so gestaltet, dass man sich alles mühelos vorstellen kann und das Gefühl hat, stets mitten im Geschehen zu sein. Gerade in einem so umfangreichen Setting empfand ich dies als sehr vorteilhaft, da man nie das Gefühl hatte, den Überblick zu verlieren, auch wenn man das Buch mit einer gewissen Aufmerksamkeit lesen sollte. Durch diese Komplexität brauch die Story etwas Zeit, um sich vollständig zu entfalten und man muss schon etwas dranbleiben, um alle Zusammenhänge zu erfassen. Mich persönlich hat das jedoch nicht gestört, denn ich mag High Fantasy mit komplexer Welt und Handlung wirklich sehr gerne.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Vielfalt der erschaffenen Welten, denn in Iasanara besucht man nicht nur eine Welt sondern gleich mehrere, die durch Portale miteinander verbunden sind. Die Autorin zeichnet hier ein tolles Universum mit zahlreichen Hintergünden und Informationen, die sehr gut in die Handlung integriert sind. Man merkt hier schnell, dass sehr viel Liebe in die Gestaltung geflossen ist, was das Eintauchen in die Geschichte erleichtert.
Ein weiteren Pluspunkt gibt es in der Gestaltung der unterschiedlichen Völker und Charaktere. Ob Elben, Orks, Dämonen oder Drachen, sie alle sind individuell und mit einer sehr guten Tiefe ausgearbeitet. Die unterschiedlichen Charaktere wirken sehr facettenreich, besitzen eigene Motive, Hintergründe und Persönlichkeiten. Ob es sich dabei um die Elben Ellariana, Dasius oder Asharel, die Drachen Zomrus, Edro oder Nida oder auch die Dämonen wie Ragran, Seron, Orellan oder Urullar handelt, man hatte das Gefühl jeden auf seine Weise kennenzulernen. Dadurch, dass man die Story aus den unterschiedlichsten Perspektiven erlebt, bekommt man so auch ein umfassendes Bild der jeweiligen Charaktere, kann in deren Köpfe schauen und auch deren Handeln nachvollziehen.
Insgesamt hat mir der Auftakt der Iasanara Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte die komplexe Story und die Zeichnung des Settings, um nochmal das ein oder andere nachzulesen oder zu schauen gibt es im Buch ein Glossar mit hilfreichen Infos sowie Landkarten der unterschiedlichen Welten. Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig, wie es für die einzelnen Charaktere weitergeht und ob die eher dunkle Prophezeiungen über das Schicksal von Iasanara abgewendet werden kann. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und eine klare Empfehlung an alle, die komplexe High Fantasy Storys lieben.























