Bücher mit dem Tag "oslo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "oslo" gekennzeichnet haben.

192 Bücher

  1. Cover des Buches Der Sohn (ISBN: 9783548287782)
    Jo Nesbø

    Der Sohn

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Zirbi

    Anhand des Klapptextes hatte ich mir viel mehr versprochen. Leider war das Buch sehr zäh und langatmig. Mir fehlte es an fast allen Stellen an Spannung. Im Buch waren meine Meinung nach viel zu viele Personen, verschiedene Perspektiven und leider auch sehr viele unnötige Ausführungen. Immer wieder wurden Szenen seitenweise beschrieben, die meiner Ansicht nach unnötig und für die Geschichte unrelevant waren.

  2. Cover des Buches Dark Village - Band 4 (ISBN: 9783649617648)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Band 4

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich bin so froh, dass ich nach Band eins nicht abgebrochen habe. Es wird so so viel besser mit den Bänden sodass ich jetzt sofort noch Band fünf hinterher schiebe.

    Vom Cover her gefallen sie mir noch immer sehr gut. Das düstere, mit den verschiedenen Farben aufgewertet. Man sieht auch sofort, dass es eine Reihe ist. Der Schreibstil ist wie immer einfach und ich mag die Kapitel sehr, die nochmal in kurze unterteilt sind.

    Es geht super spannend weiter und auch hier in diesem Band erfährt man noch etwas von den Ermittlern, die sich durch die ganzen Verstrickungen arbeiten. Da gibt es vielleicht ein bisschen zu wenig von, aber es ist ja noch immer als Soap betitelt also verstehe ich, wie es aufgebaut ist.

    In diesem Band waren zum Glück die wiederholten Kapitel nicht so schlimm. Ich hoffe das behält der Autor auch so bei.
    Alles in allem bin ich von der Reihe mehr und mehr begeistert, wenn man einmal den nervigen ersten Band durch hat. (Vielleicht bin ich für den auch einfach zu alt.)

  3. Cover des Buches Kreuzschnitt (ISBN: 9783426306048)
    Øistein Borge

    Kreuzschnitt

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Kreuzschnitt" von Oistein Borge ist der erste Teil einer Krimi-Serie rund um dem Ermittler Bogart Bull, der in Norwegen seinem Job nachgeht,. Nachdem dieser vor kurzem sowohl Frau, als auch seine Tochter bei einem Autounfall verloren hat, ist dieser aber verzweifelt bis depressiv...... Bogart kennt den Verantwortlichen für diesen Unfall selbst durch seine Arbeit, aber auch, dass dieser schwer behindert ist, scheint ihn nicht zufrieden zu stellen.....

    Als in Frankreich der schwerreiche norwegische Unternehmer ins einer Villa ermordet wird, wird Bull abkommandiert und ermittelt in der Folge mit den französischen Behörden in diesem Verbrechen.... Auffällig ist, dass nichts gestohlen wurde, sondern nur ein Bild von Edward Munch mitgenommen wurde..... Lange bleib es nicht bei nur diesem einen Opfer, in der Familie kommt es zu einem weiteren Todesfall..... Sind das Zufallsopfer, oder steckt ein persönliches Motiv hinter diesen Taten? 

    Die Hauptgeschichte fand ich wirklich kreativ, es geht u.a. um die die 1940er Jahre und die Konflikte zwischen den französischen Widerstandskämpfern und Nationalsozialisten.... Dieser Handlungsstrang wird vor allem in der Vergangenheit erzählt und gegen Ende hin schlüssig mit der Gegenwart verknüpft..... Bull als Charakter fand ich durchaus sympathisch und auch der französische Ermittler Moulin hat mir sehr gefallen. 

    Kurz vor dem Ende wartet "Kreuzschnitt" auch nochmal mit einer überraschenden Wendung auf, die ich durchaus gelungen fand... Allerdings war mir die Entlarvung des Täters ein wenig zu abstrakt und manche Längen führen zu diesem einen Punkt Abzug.... Dennoch wirklich eine originelle Geschichte, die für mich dennoch nicht ganz an den 3. Teil heranreicht.... Teil 2 steht noch auf der Leseliste....  Gute 4 Sterne von mir! 

  4. Cover des Buches Mittwoch also (ISBN: 9783462052039)
    Lotta Elstad

    Mittwoch also

     (84)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Ein Satz mit x, das war wohl nix ... zumindest für mich

    Ich war sooo gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext klang vielversprechend und auch die ersten paar Seiten noch ganz spannend. Doch je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich mit dem Buch anfangen.
    Um das eigentliche Thema, das auf dem Klappentext angepriesen wird, geht es gar nicht. Allgemein passt der Klappentext meiner Meinung nach gar nicht zum Buch. Stattdessen verfolgt man über fast 300 Seiten hinweg Heddas Gedanken. Ich verstehe, dass diese in einer solchen Situation von einem zum nächsten Gedanken springen, aber währenddessen denkt sie fast nie (zumindest in der ersten Hälfte, die eigentlich den Klappentext abbilden müsste) an das eigentliche Thema. Man verfolgt ihre hunderten wirren Gedanken, denen man manchmal gar nicht folgen kann.
    Bei dem vielen Denken der Protagonistin sollte man meinen, dass man wenigstens ihre Entscheidungen versteht, aber nein, die meisten ihrer Entscheidungen kann man null nachvollziehen und fragt sich oft, wie es nun dazu kam.
    Dazu kam noch, dass die Geschichte für mich keinerlei Spannungsbogen hatte. Die Geschichte des Klappentextes wäre knapp bei der Hälfte des Buches erzählt gewesen (wenn das auch passiert wäre, was im Klappentext steht) und dann folgen episodenhafte Erzählungen von Heddas Alltag, aber nichts passiert so richtig.

    Fazit: Ein Buch mit viel Potential, dem ich leider nichts abgewinnen konnte ...

  5. Cover des Buches Einer von uns (ISBN: 9783036957401)
    Asne Seierstad

    Einer von uns

     (38)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    ⚠️Trigger-Warnung: Tod, Gewalt, Massenmord ⚠️

    Wer Utøya hört, denkt an den 22. Juli 2011. Wer Anders Breivik hört, denkt an den 22. Juli 2011. Wer an den 22. Juli 2011 denkt, fühlt das Leid einer ganzen Nation.

    Das Buch "Einer von uns" behandelt die schrecklichen Ereignisse, die sich am genannten Tag in Oslo und auf Utøya abgespielt haben. Eigentlich jeder kann sich an diesen Tag erinnern. Für alle, die nicht wissen, was passiert ist, sei nur kurz erwähnt, dass dieser Mann Anschläge auf das Regierungsviertel verübt hat, bei denen acht Menschen ums Leben kamen. Anschließend hat er in einem Jugendlager auf der genannten Insel ein Blutbad unter den Jugendlichen und ihren Betreuern angerichtet. Seine jüngsten Opfer waren gerade einmal 14 Jahre alt und es kamen 69 zumeist Jugendliche ums Leben. Er nahm also insgesamt 77 Leben und zeigte keine Reue, sondern rechtfertigte die Tat mit seiner ideologischen, radikalisierten Weltsicht.

    Das vorliegende Werk ist allerdings viel mehr als eine bloße Schilderung der Ereignisse am 22. Juli vor 10 Jahren. Die Autorin beginnt viel früher in Breiviks Geschichte, aber auch in der Geschichte der Opfer.
    Das Buch startet direkt mit einem Ausschnitt der schrecklichen Tat auf Utøya und erzählt die Flucht mehrerer Jugendlicher, die beschließen, sich totzustellen, dann aber dennoch von Breivik erschossen werden. Einige halten sich in den Armen oder an den Händen. Dabei nimmt die Autorin die Perspektive des Täters, aber auch der Opfer ein. Dadurch wird die Lektüre nicht nur zusehend unangenehmer, sondern ich fragte mich als Leser direkt, ob das die richtige Art ist, so ein Ereignis zu behandeln. Denn woher sollte die Autorin die Gedanken der Personen kennen. Diese Frage wird direkt in der Einleitung und am Ende beantwortet. Denn alles, was im Buch niedergeschrieben ist, basiert auf den Aussagen von Überlebenden, Ermittlern und Breivik selbst.
    Nach diesem furchtbaren Einstieg geht das Buch in der Geschichte weit zurück und beschäftigt sich zunächst mit den Großeltern und Eltern des Täters. Besonders interessant sind hier die Familienstrukturen aus psychologischer Sicht. Das ganze Leben von Breivik wird in Abschnitten aufgerollt, bis schließlich die Planung und Durchführung der Tat erzählt werden. Auch seine Festnahme und seine Zeit im Gefängnis bekommen Raum in diesem Buch.

    Zwischen den Kapiteln über den Täter bekommen die Opfer und deren Angehörige viel Raum. Ihre Geschichten werden ähnlich detailliert erzählt wie bei Breivik, so wird die Flucht einer Immigrantenfamilie aus ihrem Heimatland beschrieben und ihre Schwierigkeiten bei der Integration im neuen Zuhause. Ebenfalls wird darauf eingegangen, wie die Familien die schrecklichen Nachrichten von Utøya erlebten und wie sie mit dem Verlust oder dem unverhofften Wiedersehen umgehen mussten. Auch die Aufarbeitung wird erwähnt, die bis heute andauert.

    Letztlich wird auch die Arbeit der Polizei in Oslo und Umgebung sehr genau beschrieben. Hier wird vor allem auf die Fehler im Notfallplan eingegangen, aber auch auf die Machtlosigkeit der Polizisten, die beispielsweise die Insel mit den Toten bewachen mussten und in der Nacht unzählige Handys aufleuchten sahen, auf denen "Mama" oder "Papa" anriefen. Das Trauma reicht viel weiter, als ich es vorher gedacht hätte. Jeder vierte Norweger kannte ein Opfer dieser Ereignisse.

    ⚠️ Zu betonen ist hier vor allem, dass die Tat in allen Einzelheiten, auch den brutalen, geschildert wird. Die Aussagen von Breivik, die hier mit einflossen, machen die Lektüre des Tathergangs fast unerträglich und ich musste beim Lesen immer wieder pausieren, weil es einfach nur grausam war. Deshalb möchte ich hier erneut darauf hinweisen, dass die Brutalität dermaßen ausgeprägt beschrieben wird, dass das Buch eigentlich eine Altersbegrenzung ab 18 Jahren benötigen würde und auch darüber hinweg nichts für schwache Nerven ist. Bitte lest das Buch wirklich nur, wenn ihr euch absolut bereit dafür fühlt und lasst die Finger davon, wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr es verkraftet! Es ist wirklich sehr harter Tobak. ⚠️

    SCHREIBSTIL:

    Ich war wie schon vorher erwähnt etwas überrascht, dass die Autorin eher erzählend als berichtend in ihrem Schreibstil war. Das erschließt sich allerdings spätestens dann, wenn der Leser erfährt, was für eine unglaubliche Recherche-Arbeit Seierstad hier geleistet hat. Sie hat mit unzähligen Betroffenen gesprochen, Akten gewälzt und Protokolle durchforstet, um ein wirklich detailliertes Bild dieser Ereignisse niederzuschreiben.
    Teilweise war es sogar so detailliert, dass es mir persönlich zu viel wurde. Einerseits war die Brutalität am Rande des Aushaltbaren, andererseits waren die Gedankengänge des Täters und seine Radikalisierung sehr komplex und abstrus, sodass ich ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr richtig folgen konnte. (Was sicherlich normal ist, weil sich sein Weltbild jedem gesunden Menschenverstand entzieht.)
    Letztendlich kann ich vor der Autorin wirklich nur den Hut ziehen, da sie eine unglaubliche Leistung erbracht hat. Sie hat es geschafft, niemals respektlos gegenüber den Opfern zu sein, immer angemessen mit diesem schweren Thema umzugehen. Durch ihre Schreibe war sie aber auch - und das vor allem finde ich in solchen Büchern wichtig - niemals wertend, sondern überließ dem Leser zu jeder Zeit die Meinungsbildung. Die Autorin nimmt hier lediglich eine informierende Rolle ein. Das Buch hat in mir wahrscheinlich auch dadurch unzählige Emotionen ausgelöst, von Traurigkeit und Fassungslosigkeit bis hin zu Wut und Unverständnis. Vieles hätte anders laufen können und müssen, aber jetzt bleibt uns Menschen nur die Lösung, aus diesen Ereignissen zu lernen.

    FAZIT:

    Insgesamt bleibt zu sagen, dass das Buch sich sehr umfassend dem Täter, aber auch den Opfern widmet. Es ist eine Chronik einer schrecklichen Tat, allerdings auch eine feine psychologische Analyse und eine Mahnung an unsere moderne Gesellschaft, die den Nährboden für Radikalisierungen bietet. Es zeigt, wie zeitig und wie oft diese Tat hätte verhindert werden können - was mich ehrlicherweise oft sehr wütend machte. Das Buch ist aber auch ein einfühlsames Gedenken an die Opfer, für die stellvertretend einige Familien Porträt standen und vor denen der Leser nur den Hut ziehen kann, dass sie sich im Rahmen dieses Buches noch einmal diesem Tag ihrer Biografie stellten. Doch so schrecklich das Buch auch in seiner Lektüre war, konnte zwischen den Zeilen und am Ende etwas Hoffnung vermittelt werden, denn in solchen Situationen zeigt sich besonders stark der Zusammenhalt der Menschen untereinander, die die Gesellschaft dadurch vielleicht sogar ein bisschen verändern und verbessern können.

    Ein Buch, welches absolut nichts für schwache Nerven ist. Eine feinsinnige, psychologische Analyse des Täters - einfühlsames Gedenken an die Opfer und deren Familien - aber auch ein ungeschöntes Mahnmal der Brutalität des 22. Juli 2011, das gegen das Vergessen standhaft bleiben wird. Ein Weckruf für unsere Gesellschaft, aber auch ein wichtiges Zeitzeugnis für die Nachwelt.

  6. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (791)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    Mit „Die Sturmschwester“ ist der 2. Band der Romanreihe rund um die 7 Schwestern von Lucinda Riley erschienen. Die einzelnen Bände sind völlig unabhängig voneinander lesbar und können auch in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden, da die Geschichte immer zum selben Zeitpunkt einsetzt.
    Ally, die Zweitälteste der Schwestern ist eine sehr begabte Seglerin und kann auf diesem Gebiet große Erfolge feiern. Bei der Teilnahme an einer Regatta lernt sie ihren Seelenverwandten kennen, mit dem sie sich den Rest ihres Lebens vorstellen kann. Doch als sie vom Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt erfährt, kehrt sie zunächst auf das Anwesen der Familie in Genf zurück und bekommt dort wie die anderen Schwestern Hinweise auf ihre Vergangenheit.
     Die Biografie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhunderts sowie ein kleiner brauner Frosch führen Ally nach einem weiteren Schicksalsschlag auf die Spuren ihrer Vergangenheit in das Land im hohen Norden.

    Lucinda Riley gelingt es durch ihre packende und fließende Schreibweise mich sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen. Durch die bildhafte Sprache konnte ich mir die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen.
     Sie bleibt dem Stil der verschiedenen Zeitebenen treu, sodass man nicht nur Ally in der Gegenwart begleitet, sondern auch weit in die Vergangenheit – bis ins 19. Jahrhundert - eintaucht.

    Ally als Hauptperson ist mir durch ihre Willensstärke und gleichzeitig durch ihre Lebensfreude sehr ans Herz gewachsen. Sie schafft es trotz zahlreicher Schicksalsschläge ihren Lebensmut nicht zu verlieren und findet neue Wege, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Ich habe mit ihr mitgefiebert und mich vor allem für sie gefreut.

    Gleichzeitig fand ich die historischen Hintergründe zur Entstehung der Kompositionen von Edvard Grieg sehr interessant, auch wenn einige Personen natürlich fiktiv dazu gedichtet wurden.
     Mich hat dieser Roman dazu animiert, mal wieder in die Welt der klassischen Musik einzutauchen.

    Die kleinen versteckten Andeutungen und Hinweise zum weiteren Verlauf der Familiensaga, die zum 7. Band der Reihe führen, lassen mich natürlich schnell zum nächsten Buch greifen.

    Fazit:
     Band 2 dieser sehr schön geschriebenen Reihe hat mich emotional sehr berührt und war in meinen Augen sogar noch ein Stück besser als der 1. Band, sodass ich mich jetzt schon auf die Geschichte der 3. Schwester Star freue.

  7. Cover des Buches Die Tankstelle am Ende des Dorfs (ISBN: 9783458364603)
    Lars Mytting

    Die Tankstelle am Ende des Dorfs

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Nachdem ich Myttings jüngsten Roman, "Die Glocke im See", geradezu verschlungen hatte, waren meine Erwartungen an sein Erstlingswerk groß gewesen.

    Der Inselverlag hat Lars Myttings Debütroman neu aufgelegt. "Hestekrefter", so das norwegische Original von 2006, war 2007 erstmals unter dem Titel "Fyksens Tankstelle" erschienen.

    Ich muss gestehen, dass ich nicht sofort in die Geschichte hineingefunden habe. Zu fremd war das Setting: ein abgelegenes kleines Dorf in Norwegen, Protagonist Erik betreibt eine Tankstelle und ist ein leidenschaftlicher Autoschrauber. Nicht wirklich meine Welt. Und doch schafft es Mytting mit seiner ganz eigenen, atmosphärischen Erzählweise, dass ich mich auch diesmal auf die Geschichte einlassen konnte. Zugegebenermaßen hat das ein paar Kapitel gedauert, aber dann hatte mich auch dieser Roman. 

    Und ich wurde mit überraschenden Einsichten belohnt: Was Erik aus dem Tankverhalten seiner Kunden alles schließen kann. Dass es Menschen gibt, die zur Beruhigung Werkstattbücher amerikanischer Autos lesen. Oder auch, dass es nicht nur im afrikanischen Busch, sondern auch im geschilderten norwegischen Dorf noch regen Tauschhandel gibt - da wird der Zahnarzt schon mal mit Wildbret statt mit Bargeld entlohnt.

    Die Geschichte hat einige Längen, sicher. Doch so sehr mich das in anderen Romanen stört, hier hat es irgendwie eine Berechtigung. Denn mal ehrlich, in dem Dorf ist nunmal einfach nichts los. Das wirklich spannende ist Eriks Gefühlsleben, sind seine Träume, sein Scheitern. 

    Es ist ein Roman der leisen Töne, der mir eine für mich bis dato völlig fremde Welt gezeigt hat.

  8. Cover des Buches Mein Herz hämmert, dass es wehtut (ISBN: 9783791519999)
    Brynjulf Jung Tjonn

    Mein Herz hämmert, dass es wehtut

     (44)
    Aktuelle Rezension von: KokosnussLyrik
    Wenn das Herz schwer ist und gleichzeitig hüpft vor Glück.

    Kann man gleichzeitig tieftraurig und unglaublich glücklich sein? Henrik muss miterleben, wie sein geliebter Onkel Simon an Krebs erkrankt und schließlich stirbt. Gleichzeitig verliebt Henrik sich in die lebensfrohe Kjersti. Hin und her gerissen zwischen Liebe, Trauer und Schuldgefühlen erfährt Henrik: das Leben geht weiter. Und nicht nur das. Trotz aller Traurigkeit ist das Leben schön. Nur eben anders.

    Ein berührendes Buch - schonungslos offen und poetisch erzählt - über die erste große Liebe, das Abschiednehmen und den Tod. Ausgezeichnet mit dem renommierten norwegischen Brage-Preis 2013.


    Zuerst fällt einem auf das Buch ist sehr sehr dünn und noch dazu sind die Sätze auf den Seiten zeimlich kurz gehalten. Ich habe das Buch in einer Stunde durchgelesen und ich glaube ich lese nicht einmal wirklich schnell. Doch trotzdem hat mich dieses Buch sehr beeindruckt. Es war wunderschön geschrieben und hat einen sofort mitgerissen. Vorallem wenn man so ein Ereigniss auch schon einmal erleben musste. Es kommen einfach alle Gefühle wieder hoch, durch diese wunderschöne, aber auch harte und direkte Weise, die Situation zu beschreiben. Vielleicht gefällt es nicht jedem weil natürlich in so einem dünnen Buch nicht sehr viel Handlung vorkommt. Ich war auch erstmal am überlegen ob ich 5 Sterne geben soll. Doch es hat mich wirklich gefesselt und nach dem Lesen traurig gestimmt. Doch man hat auch beim Lesen ein Lächeln im Gesicht, denn es wird ja auch die Liebe zwischen Henrik und Kjersti beschrieben und die ist echt unglaublich süß und schön. 
    Mir hat es auf jeden fall sehr gut gefallen und kann ich empfehlen. Auch wenn es für manche eher ein Buch für zwischendurch ist.
    Trotzdem hätte ich mir das für den Preis (13 Euro) Nicht gekauft. Dafür war es mir dann einfach zu wenig Inhalt. ( hab es aber bei rebuy billiger bekommmen:D)


  9. Cover des Buches Die Malerin des Nordlichts (ISBN: 9783958625358)
    Lena Johannson

    Die Malerin des Nordlichts

     (34)
    Aktuelle Rezension von: leseratte_lovelybooks

    „Die Malerin des Nordlichts“ ist ein Roman aus der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, in der verschiedene Künstlerinnen, mal mehr, mal weniger bekannt, vorgestellt werden.

    Der Klappentext verspricht: Ein Leben für die Kunst, ein Leben für die Liebe.

     Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei! Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, dem Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen. Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das – ebenso wie die Bilder ihres Onkels – die Menschen bewegt und aufrüttelt. Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss – in der Liebe und in der Kunst.

     Für mich war es nach dem um Edith Piaf der zweite Band in der Reihe. Während ich bei Edith Piaf das Gefühl hatte, tatsächlich etwas über die Künstlerin und den damaligen Zeitgeist zu erfahren, blieb mir Signe Munch auch nach Lektüre des vorliegenden Buches weitgehend unbekannt. Lena Johannson schafft es zwar im ersten Teil sehr gut, den damaligen Zeitgeist, das vorherrschende Frauenbild, Signes Situation in ihrer Ehe und die Schwierigkeiten, mit denen Signe Munch als geschiedene Frau konfrontiert war, darzustellen, vieles geht aber dann in der anschließenden Liebesgeschichte zu dem jüngeren Musiklehrer Einar Sibke unter. 

    Als der 2. Weltkrieg Norwegen erreicht, folgt Signe nach einigem Zögern ihrem Mann in den Widerstand, um dann alles zu verlieren, ihren Ehemann, der zunächst verhaftet, dann getötet wird und ihre Kunst, die von den Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt wird. Auch wenn viel Neues über diese weitgehend unbekannte Nichte des großen Edvard Munch berichtet wird, ist die Erzählung doch etwas langatmig und verliert sich in Details. 

    Als Hörbuch etwas schwierig zu folgen, gerade durch detaillierte Beschreibungen des Malstils, Pinselführung, Farben etc., ich persönlich bin auf das Buch umgestiegen. Alles in allem ein etwas schwächerer Band der Reihe!


  10. Cover des Buches Sterblich (ISBN: 9783442378098)
    Thomas Enger

    Sterblich

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Immer wieder muss ich feststellen, dass die Autor:innen aus den skandinavischen Ländern einfach wissen, wie man gute und spannende Krimis schreibt. Auch Thomas Engers erster Fall für Henning Juul war fesselnd und gut geschrieben.

    Henning Juul ist ein Journalist einer Online-Zeitung. Er hat nun nach seinem ganz privaten Tiefpunkt wieder begonnen zu arbeiten und gerät direkt in einen sehr ungewöhnlichen Mordfall. Eine junge Frau wird gesteinigt, ausgepeitscht und verstümmelt. Wer hat so viel Wut in sich und warum?

    Henning Juul recherchiert und stößt dabei auf Ungereimtheiten und sticht ganz nebenbei in ein Wespennest. Den Ungereimtheiten geht er immer weiter nach und deckt so Schicht für Schicht die ganze Wahrheit auf. Immer mehr müssen die Polizei und die Medien von ihrem Anfangsverdacht wegrücken, die Vorurteile ausblenden und den Fokus neu einstellen. 

    Das genaue Hinsehen und Zuhören macht die Geschichte spannend. Henning Juul erhält seine Informationen durch geschickte Fragen und die Kombination aus vielen kleinen Informationsfetzen. 

    Einzig Borgelands Gedanken gegenüber seiner Kollegin fand ich daneben, jedoch werden sie leider nicht so fern von der Realität gewesen sein. In der heutigen Zeit verursachen diese Gedanken und Kommentare noch mehr Unmut als vor 10 Jahren, als das Buch geschrieben wurde. 

    Insgesamt ein guter spannender Krimi, der Lust auf die nachfolgenden Fälle macht. 

  11. Cover des Buches Vergiftet (ISBN: 9783442381562)
    Thomas Enger

    Vergiftet

     (76)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Vergiftet

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2013) und hat 464 Seiten.
    Kurzinhalt: »Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb«, lautet die Nachricht eines Häftlings, der für einen Mord verurteilt wurde, den er angeblich nicht begangen hat. Er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Doch der Inhaftierte wird im Gefängnis umgebracht, ehe Henning mit ihm sprechen kann. Für den Reporter bricht die Welt zusammen. Hätte der Mann wirklich den Tod von Hennings Kind aufklären können? Oder gibt es noch weitere Zeugen?
    Meine Meinung: Wie die anderen Bücher von Thomas Enger war ich auch wieder fasziniert, es ging in rasantem Tempo los und es endete auch so. Man muss auch nicht unbedingt vorher den ersten Band gelesen haben, man kommt gut zurecht, ich hab diesen hier als zweiten Band zuletzt gelesen. Die Figuren sind relativ gut beschrieben, aber ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir immer gewünscht, aber dafür werden die Geschehnisse richtig gut herausgearbeitet. Auch Henning Juul konnte mich wieder überzeugen, er ist hat ein toller Mann, der auch nicht scheut, den Tod von seinem Sohn, an dem er sich die Schuld gibt, aufzuklären bis zum bitteren Ende. Und er gräbt wieder in jeder kleinsten Spur, ob sie ihn weiterbringt oder nicht und dies gefällt mir gut. Ich würde wieder mit ihm auf Spurensuche gehen.
    Mein Fazit: Ein guter Krimi aus Skandinavien, der durch gute Ermittlerarbeit hervorsticht. Sehr gut konstruiert und spannend bis zur letzten Seite. Ich vergebe 5 Sterne.
  12. Cover des Buches Engelskalt (ISBN: 9783442487615)
    Samuel Bjørk

    Engelskalt

     (395)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Engelskalt" ist der Auftakt einer Serie und wohl auch das Debüt des Autors, zumindest liest es sich so.

    Die Geschichte ist einigermaßen originell, wenn auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen (das darf man aber ja bei Krimis nicht so eng sehen), die handelnden Figuren sind glaubwürdig und zumindest teilweise (Munch, Anette, Gabriel) auch richtig sympathisch.

    So viel zu den Pluspunkten.

    Vorhin habe ich erwähnt, dass "Engelskalt" sich wie ein Debüt liest. Das liegt daran, dass die Handlung ziemlich holprig ist. Es werden viele Handlungsstränge aufgemacht, von denen die meisten (erst einmal) nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun haben. Das irritiert und ist unnötig. Auch die Tatsache, dass jede Person (auch absolute Randfiguren, die nur einmal kurz auftreten) mit einer langen Hintergrundgeschichte eingeführt werden. Auch das nervt und erzeugt unnötige Längen.

    Generell hat dieser Krimis sowieso einige Längen, vor allem weil ein Großteil des Romans aus Gedanken und inneren Monologen besteht, vor allem auch gerade am Anfang. Es dauert also ziemlich lange, bis die Geschichte mal Fahrt aufnimmt und so etwas wie Spannung aufkommt.

    Eine weitere Besonderheit ist Mia Krüger, die Protagonistin, die fast schon als "überirdisch" beschrieben wird. Sie hat natürlich eine tragische Vergangenheit, zudem schwarze Haare und sieht angeblich aus wie eine Indianerin. In Norwegen... aha! Zudem wird sie geradezu als Ermittlungsgenie mit Fangemeinde beschrieben, was sich einem als Leser/in aber nicht erschließt, weil eigentlich nur von ihren Fehlschlägen berichtet wird; zu allem übel lässt sie sich dann auch noch gefangen nehmen. So genial kann sie also nicht sein.

    "Engelskalt" ist kein schlechter Krimi, hebt sich aber auch nicht von anderen Skandi-Krimis ab. Muss man nicht gelesen haben.

    *2,5 Sterne


  13. Cover des Buches Hunger (ISBN: 9783548291093)
    Knut Hamsun

    Hunger

     (131)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der handlungsarme Roman ist geprägt von assoziativen Beobachtungen und Gedanken des Ich-Erzählers. Ein anonymer, junger und gebildeter Mann. Er versucht dem Hungertod zu entkommen. Schafft es mehr schlecht, als recht, einzig durch gelegentlich veröffentlichte Artikel und Versetzen seiner gesamten Habseligkeiten. Der Hunger beherrscht bald sein gesamtes Denken. Im Hunger entwickelt er Wahnvorstellungen und eine gesteigerte Beobachtungsgabe. Die Not bringt ihn immer wieder in moralische Zwickmühlen. So versetzt er seine Weste um einem Mann zu helfen, den er selbst beinah nach Geld gefragt hätte. Er stürzt sich auf die Kuchen einer armen Kuchenfrau, der er vor mehreren Tagen Geld geschenkt hatte, da er die Schuld es ungerecht erhalten zu haben, nicht ertragen konnte. Er lehnt jede ihm angebotene Hilfe aus Stolz ab. Wäre die gesamte Situation nicht so tragisch, würde er in seiner unangemessenen Eitelkeit lächerlich wirken. 

    Es ist nicht immer angenehm oder leicht dieses Buch zu lesen, aber es ist ein wichtiges und aufschlussreiches Werk.

  14. Cover des Buches Federgrab (ISBN: 9783442482269)
    Samuel Bjørk

    Federgrab

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Band 2 einer Reihe. Die Geschichte und der Mord fand ich wirklich interessant und spannend. Aber das Ende ging mir zu schnell und irgendwie stehe ich noch mit ein paar offenen Fragen dar.

    Es gab zudem eine Perspekitve die keinen sinn macht. Schade. Habe ein bisschen mehr Spannung erwartet. Hoffe dass es in den weiteren Teile auch noch eine Weiterentwicklung der Charaktere gibt. Vor allem von Mia. Finde sie steht an einem Punkt und kommt nicht weiter.

  15. Cover des Buches Der letzte Pilger (Ein Fall für Tommy Bergmann 1) (ISBN: 9783548613734)
    Gard Sveen

    Der letzte Pilger (Ein Fall für Tommy Bergmann 1)

     (84)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Ein brutaler Mord in Oslo bringt einen Ermittler an Grenzen, die er nicht unbedingt erkunden wollte. Dieser Fall führt ihn in die Vergangenheit, in die Zeit des 2. Weltkrieges mit seinen Gräueln durch die Naziherrschaft. Beide Zeitebenen werden deutlich separiert und sind so gut zu verfolgen. Die Problematik der Kriegszeit finde ich gut eingefangen. Durch die Entwicklung der anspruchsvollen Story werden zwei Ebenen gekonnt miteinander verwoben.

    Der Schreibstil lässt den Leser mit fiebern und bietet Raum für eigene Spekulationen. Dieser fesselnd erzählte Krimi ist logisch aufgebaut und in sich schlüssig, man behält immer den Überblick. Der Autor verknüpft viele unterschiedliche Aspekte, die gut miteinander harmonieren; die Themenvielfalt hat mich begeistert. Ein privater Strang mit interessanter Problematik ist bestens integriert.

    Dieses Buch mit seinem ungewöhnlichen Plot hat mir gut gefallen, gerne empfehle ich es Lesern von Krimis und/oder Thrillern.

  16. Cover des Buches Das Orangenmädchen (ISBN: 9783570907399)
    Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen

     (561)
    Aktuelle Rezension von: celine97

    Ich will das Buch grundsätzlich nicht schlecht machen, denn das ist es nicht. Die Idee rund um das Orangenmädchen verdient auch einen Bonuspunkt. Nicht nur, weil der Vater dem Sohn in der Zukunft einen Brief schreibt, sondern auch wegen der Liebesgeschichte. Aufgrund dieser Beschreibung des Buches habe ich mich auch bewusst dafür entschieden dieses Buch zu lesen. Für mich muss in einem Buch auch nicht unbedingt viel passieren. Ich mag „ruhige Bücher“ aus denen man etwas positives mitnehmen kann.
    Das Buch wird aus zweierlei Sicht erzählt: Einmal aus Georgs Sicht und einmal aus der Sicht in Briefform seines Vaters. Dadurch, dass Georg zum Geschehen Kommentare einwirft, Fragen beantwortet, die ihm sein Vater stellt, ist es auch manchmal eine Art Dialog zwischen den Beiden. Es ist schon ein recht dynamisches Buch. Georgs Vater erzählt nicht nur seine eigene große Liebesgeschichte, sein Leben, sondern streut immer wieder seine Gedankengänge ein - ähnlich wie sein Sohn. Trotzdem finde ich beide Hauptpersonen total unsympathisch. Der Vater wird als Mann mit lauter, dröhnender Stimme vorgestellt, womit ein angenehmer Eindruck von dieser Person für mich leider sogleich ausgeschlossen wird. Nachdem er von seiner unheilbaren Krankheit erfahren hat, beschliesst er den Brief zu schreiben, in dem er zwar zunächst von der Suche des Orangenmädchens berichtet, aber auch immer wieder abschweift zu Themen, die zur grundsätzlichen Geschichte bzw. Grundthematik überhaupt nichts beitragen und auch dem Sohn recht wenig bringen dürften. Letztendlich läuft bei dem Vater alles nur darauf hinaus, dass es seiner Meinung nach eigentlich besser gewesen wäre gar nie auf die Welt gekommen zu sein, wenn man alles, was man liebt, hinter sich lassen muss. Da frage ich mich, wie dieses Buch als „Ode an das Leben“ bezeichnet werden kann. Die abschliessende Frage des Vaters, nachdem er seinen Sohn viele Seiten lang vollgejammert hat, ist ob er es sinnvoll findet auf der Welt zu sein. Sein Sohn entscheidet sich zwar dafür, doch richtig begründen, warum er das will, kann er nicht. Letztendlich frage ich mich da auch, wie man nach so einem depressiven Brief bzw. so einem depressiven Schluss des Briefes auf so eine positive Antwort kommen kann? Und warum legt man einem 15 Jährigen, noch dazu seinem eigenen Sohn, so ein schweres Laster auf? Georg war mir aber genauso unsympathisch. Der interessiert sich nämlich weder für seinen Vater, noch für die eigentlich sinnvolle Geschichte seiner Entstehung, sondern eher für das Hubble-Weltraumteleskop, für dass im Buch mindestens 20 Seiten geopfert wurden, obwohl das Ding überhaupt nichts zur Geschichte beiträgt. Nach dazu verhält er sich gegenüber seinen noch lebenden Familienmitgliedern und hauptsächlich gegenüber seiner Mutter total unliebevoll und emotionslos. So kam für mich ja auch der Vater schon rüber. Deswegen kann ich aus diesem Buch leider so gut wie gar nichts sinnvolles mitnehmen, was wirklich sehr schade ist. Die Story hätte wirklich viel Potenzial geboten.

  17. Cover des Buches Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte (ISBN: 9783458358275)
    Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

     (73)
    Aktuelle Rezension von: tination
    Das Buch: Es ist das Jahr 1961. Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter alleine in einer großen Wohnung. Finn ist zufrieden mit dieser Situation. Doch seine Mutter sieht das anders. Sie bauen um und vermieten ein Zimmer um sich ein wenig mehr Geld zu verdienen. Durch die Suche nach einem Mieter taucht auch Linda auf. Sie ist Finns kleine Halbschwester. Der Vater tot, die Mutter kann sich nicht um sie kümmern. Und so wirbelt das Mädchen das eingeschworene Mutter-Sohn-Team kräftig durch. Und auch der neue Untermieter birgt so einige Geheimnisse…

    Fazit: Finn erzählt die Dramen, die er mit seiner Mutter und Linda erlebt sehr klar und undramatisch. Aber man merkt, wie es ihn mitnimmt, dass sich alle um ihn herum verändert. Das kann einen kleinen Jungen schon durcheinander bringen. Durch einige Vorfälle, seinem Beschützerinstinkt und einer leicht verkorksten (aber lieben) Mutter wird es ein weit angenehmeres Jahr für ihn als er anfangs vermutet hätte. Denn Linda bringt nicht nur frischen Wind in die Familie. Sie zeigt Familienzusammenhalt, Liebe und durch die Sicht auf die kleinen Dinge, was wirklich im Leben zählt. Und sie lernt natürlich schwimmen. In einem Sommerurlaub, der ganz anders verläuft als geplant.

    Dieses Buch ist ein klares Jacobsen-Werk. Jacobsen erzählt ruhig und ohne viel Drama und Aktion aus dem Leben von Finn. Und darauf muss man sich einlassen. Sonst bleibt das Buch dem Leser verschlossen. Im besten Fall erhält man eine kleine liebenswürdige Familiengeschichte, die einmal komplett durcheinandergewirbelt wird. Und es geht dem Leser ans Herz, man leidet mit Finn mit.

    Trotzdem bleibt Finn ein wenig zu traurig zurück. Man wird das Gefühl nicht los, als würde er sich durch das Leben leiden. Das hinterlässt dann doch einen etwas faden Beigeschmack, da trotz schöner Momente immer gelitten wird.

    Zusammenfassend ist dieses Buch für alle Roy Jacobsen Liebhaber durchaus zu empfehlen. Auch wer auf kleine Familiengeschichten (hier der etwas anderen Art) steht, kann sich sehr schnell in dieses Buch verlieben.
  18. Cover des Buches Bibbi Bokkens magische Bibliothek (ISBN: 9783423621489)
    Jostein Gaarder

    Bibbi Bokkens magische Bibliothek

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich mag die Bücher von Jostein Gaarder. Er schreibt sehr schöne Bücher. Es ist eine  spannende Geschichte mit Philosophie verknüpfen. Die Geschichte über Bibbi Bokken ist eine Abenteuergeschichte, die so eine bisschen Krimi mit in sich hat und gleichzeitig eigentlich noch ins Fantasy Genre passt. Ich mag ja Bücher wo es um die Welt der Bücher geht. Seiten der Welt zum Beispiel. Die Geschichte hat zwar nicht ganz so viel Spannung und ist etwas  langatmig, aber dafür tiefsinnig und ich liebe die Geschichte. Klasse Buch.

  19. Cover des Buches aWay (ISBN: 9783958893689)
    Nic Jordan

    aWay

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Kathi_Mo

    Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt und ich kann es nur jedem uneingeschränkt empfehlen! Gerade weil ich auch diese Art zu reisen vor vielen Jahren für mich entdeckt habe, konnte ich mich häufig in den Geschichten wiederfinden. Nic berichtet ehrlich und schonungslos von ihrer mutigen Reise zu sich selbst und mehr oder weniger allein um die Welt, von inspirierenden Begegnungen und fernen Orten. Der Schreibstil ist hervorragend, man ist mittendrin und mag das Buch gar nicht beiseite legen. Es sollte viel mehr Abenteuerinnen wie Nic Jordan auf der Welt geben!!! 

  20. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  21. Cover des Buches Todesschmerz: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Thriller (ISBN: B08MCBFRJF)
    Andreas Gruber

    Todesschmerz: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Thriller

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Stopkaofbooks

    Die Geschichte wirkt auf mich zu sehr konstruiert und extra in die Länge gezogen, um die gesamte Geschichte auf zwei Romane aufzuteilen.

    Enttäuschend. Der einzige Grund, warum ich das nächste Band dennoch lesen werde, ist, dass ich das Buch bereits gekauft habe. Hoffentlich ist das nächste Band besser.

  22. Cover des Buches Gott aus Stroh (ISBN: 9783894256821)
    Frank Dommel

    Gott aus Stroh

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Kommissar Falk Sebastiani wird eine Auszeit nahegelegt, nachdem er drei Terroristen getötet hat. Aus mehreren Gründen fährt er nach Norwegen. Dort leben seine geschiedene Frau und die gemeinsame Tochter Hannah, die er gern sehr möchte, ihm gehört ein Haus in der Finnmark und er möchte möglichst weit weg von München. Die Wirklichkeit entspricht jedoch in keinster Weise seinen Vorstellungen. Hannah ist in Madrid, im Haus findet er einen Mieter vor und Liv, die Frau, die als Scheidungsgrund herhalten musste, kommt gut ohne Falk aus. Als er jedoch den Mieter tot vor dem Gebäude findet, fürchtet er, dass seine Tochter Hannah in den Fall verwickelt ist und beginnt, nach ihr zu suchen. 

    Frank Dommel, geboren in Düsseldorf, hat verschiedene Berufe ausgeübt und entwickelt als freier Autor Fernsehfilmstoffe. 

    Bereits mit dem ersten Kapitel wird klar, wer Falk Sebastiani ist und wie er denkt und handelt. Er ist eiskalt und unkonventionell. Erst als er seine Tochter als Tatverdächtige ansehen muss, verändert er sich und lässt Gefühle zu. Die Art und Weise wie das geschieht, ist ausgesprochen gut gelungen. Auch die anderen Charaktere sind lebendig gezeichnet und sind in ihrer Verschiedenheit sehr gut vorstellbar. Ihre Probleme, ihre Traumata und ihre Art, damit umzugehen, sind nachvollziehbar geschrieben. Die wilde, karge, abweisende und wunderschöne Landschaft kommt nicht zu kurz, was nicht wundert, da der Autor eine Zeitlang in Norwegen gelebt hat. Im Gegensatz dazu steht Schweden, das eine eher kleine, aber nicht unwichtige Rolle spielt.

    Dommel greift in diesem Krimi viele Themen auf: Flüchtlinge, die illegal eingeschleust werden, Drogen und Drogenhandel, Alkoholkonsum, das Leben der Sami, Probleme innerhalb der Familie, Einsamkeit. Alles greift ineinander und wird zu einem spannenden Krimi verarbeitet. Allerdings gab es in der ersten Hälfte einige Kapitel, die ich sehr langatmig und langweilig fand. Ich weiß nicht, ob ich den Krimi abgebrochen hätte, wenn ich ihn nicht im Rahmen einer Leserunde erhalten hätte. Das wäre schade gewesen, weil der Krimi danach mehr und mehr an Fahrt aufgenommen hat.


    Fazit: ein spannender Norwegen-Krimi mit kleinen Schwächen


  23. Cover des Buches Goldkap (ISBN: 9783863270421)
    Rainer Doh

    Goldkap

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Ich weiß nicht so recht warum, aber es hat irgendwie ziemlich lange gedauert, bis ich so richtig in das Buch hinein gekommen bin. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich und ich konnte mir die jeweiligen Orte gut vorstellen, aber es fehlte mir irgendwie an Nähe zu den Charakteren. Die (Haupt-)Charaktere an sich kommen zwar sehr sympathisch rüber, aber es herrscht doch eine gewisse Distanziertheit.

    Für die erste Buchhälfte habe ich sehr lange gebraucht, die zweite Hälfte ging dann aber deutlich schneller voran.

    Besonders durch den angeblichen Goldschatz nimmt die Zahl der Verdächtigen immer mehr zu und der Leser tappt sehr lange im Dunkeln. Aber auch die Ermittler haben lange Zeit keine richtige Fährte, bis der Zufall und ein komisches Bauchgefühl Arne auf einen ganz neuen Ansatz bringen.

    Das Buch ist eigentlich wirklich spannend, trotzdem konnte es mich insgesamt nicht so richtig überzeugen. Wahrscheinlich weil es eine so lange Anlaufzeit hatte.

    Fazit
    Die erste Hälfte des Buches habe ich leider als etwas langatmig empfunden, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser verlief, fehlte mir bei „Goldkap“ einfach das gewisse Etwas.

  24. Cover des Buches Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.) (ISBN: 9783473586028)
    Kim Nina Ocker

    Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Katinka9311

    Bloom gehört zu einer der vier magischen Jahreszeitenfamilien. Ihr eigentlicher Plan sah vor, sich aus allem herauszuhalten und Oslo zu verlassen, da sie keine Kräfte entwickelt hat. Der Plan ändert sich mit dem Tag, an dem ihr Cousin Sander, der amtierende Hüter des Winters, tot aufgefunden wird und Blooms Kräfte plötzlich aus ihr herausbrechen. Von diesem Zeitpunkt an ist Bloom als nächstälteste die neue Hüterin. Als solche muss sie nach Amsterdam an den Hof des Frühlings reisen, um das Amulett zu übergeben. Was sie nicht weiß, ist das diese Begenung und ein Kuss ausreichen, um ihre Familie, die Welt und ihr bisheriges Leben ins Chaos zu stürzen.

     

    Die Autorin schreibt gut und flüssig. Allerdings war ich mir zu Beginn nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist. Man steigt langsam in die Geschichte ein und erfährt zunächst einiges über den Hof des Winters (Blooms Familie). Dieser Anfang war etwas zäh und ich habe gebraucht, um damit warm zu werden. Im Verlauf nimmt die Geschichte und die Spannung dann aber an Fahrt auf und es werden immer mehr Geheimnisse offenbart. Und plötzlich steckt man mitten im Aufstand.

     

    Bloom und auch Kevo waren mir am Anfang nicht so sympathisch. Bloom ist auf grund ihrer Familie etwas naiv und pampt jeden an. Kevo ist ein charismatischer Anführer, der scheinbar nur gute Absichten hat, obwohl er auf der vermeintlich falschen Seite steht. Da die Handlung zunächst nur langsam vo0ranschreitet, kann man sich dann aber ein gutes Bild der Beiden machen und sie verstehen lernen.

     

    Insgesamt ein interessanter Auftakt, mit einem Ende, das auf den zweiten Teil neugierig macht.

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