Bücher mit dem Tag "ost-berlin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ost-berlin" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Seitenwechsel (ISBN: 9783649615170)
    Michael Römling

    Seitenwechsel

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92
    Das Buch Seitenwechsel von Michael Römling handelt von zwei Brüdern namens Bernhard und Justus ,sowie ihren Freunden Jack und George.

    Die Handlung spielt in Berlin 1961,dass Jahr des Mauerbaus.

    Die beiden Brüder wohnen im Osten,also der DDR. Bernhard studiert an der Unsiversität Biologie.
    Jack kommt aus den USA.Er arbeitet in Berlin für einen amerikanischen Diplomaten.
    Georg wohnt ebenfalls in Westberlin und arbeitet als Steinmetz.
    Obwohl 2 der Freunde im Osten wohnen ,haben sie doch die gleichen ansichten wie die Jungs im Westen.

    Eines Tages wird der Vater der beiden Brüder tot aufgefunden. Sie wollen Nachforschungen anstellen, um zu wissen was mit ihren Vater passiert ist.
    Ab da an werden die Jungen von der Stasi beobachtet.
    Ihr Leben wird dann noch mehr aus den fugen geworfen, binnen einer Nacht verändert sich alles.
    Es wird eine Mauer mitten durch Berlin gezogen.


    Ein schönes Buch, welches ein sehr interessantes Thema beinhaltet.
    Man kann sich gut in das Geschehene hineinversetzten auch wenn man nicht zu dieser Zeit gelebt hat. Somit wird einen der geschichtliche Hintergrund nochmal spannend erzählt.
  2. Cover des Buches Bloom (ISBN: 9783407810625)
    Kenneth Oppel

    Bloom

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Aylin

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es sich um ein Genre handelt, mit dem ich bisher noch nicht so viele Berührungspunkte hatte. Der Einstieg fiel mir einigermaßen schwer, da man mitten ins Geschehen geworfen wird. Das Buch knüpft genau an das Ende des Vorgängers an und nimmt durchweg stark Bezug zu diesem, weshalb ich es ein wenig bereut habe, den 1. Teil nicht vorweg gelesen zu haben, auch da man die Entwicklung der Hauptcharaktere und deren Dynamik untereinander so vermutlich besser hätte nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz war ich irgendwann in einem angenehmen Lesefluss und habe mich gut unterhalten gefühlt. Nicht alles ist immer komplett realistisch (unabhängig von der Tatsache, dass es ein Buch über außerirdische Lebensformen ist!), aber diesen Anspruch hatte ich an dieses Buch auch gar nicht.

     Was ich ein wenig schwierig fand war, dass ich durchweg nicht richtig einordnen konnte an wen sich das Buch wenden soll. Ich hatte irgendwo eine Altersempfehlung von 10-13 Jahren gelesen und bin demnach von einem Buch ausgegangen, das eher auch für diese Altersstufe gedacht ist. Dies passte auch zur Art und Weise, wie das Buch geschrieben war, dem Schreibstil, den Dialogen etc., bis dann zunehmend brutalere Szenen ihren Platz fanden. Ich konnte bis zuletzt den Schreibstil nicht richtig mit dem Inhalt in Einklang bringen, was ggf. aber auch an meiner falschen (?) Erwartung lag. Für 10-Jährige finde ich dieses Buch definitiv zu brutal und hätte es aufgrund des Inhaltes eher in die Kategorie Jugendbuch ab 13/14 gesteckt.

    Insgesamt wurde ich gut unterhalten und könnte mir durchaus vorstellen auch die Fortsetzung zu lesen, da die Geschichte mit Band 2 noch nicht abgeschlossen ist. Wer sich darauf einlassen kann bekommt hier eine Story geliefert, die mal etwas völlig anderes ist, nicht überragend, aber durchaus lesenswert! Ich kann nur dringend empfehlen mit dem 1. Band zu beginnen und es nicht gerade dem 10-jährigen Neffen zum Geburtstag zu schenken ;)

  3. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783499274015)
    Anja Baumheier

    Kranichland

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Durch ein Hauserbe wird das leben von Theresa komplett auf den Kopf gestellt, denn sie findet Dinge heraus, die lange Zeit ein gut gehütetes Familiengeheimnis war.

    Erster Satz:

    Endlich acht.

    Meine Meinung:

    Als das Buch bei mir Zuhause ankam, war ich wirklich sehr gespannt was mich erwartet und ich wurde komplett überrascht.

    Als erstes zum Cover :) ich finde es ist sehr schlicht und sehr nichtssagend gestaltet und ich finde das macht es so besonders, der Inhalt im Buch bleibt eine Überraschung. Die beiden Frauen im Vordergrund, denke ich sind Charlotte und Marlene. Der Leser bekommt zwar eine Vermutung wie sie aussehen, aber kann trotzdem noch seine Fantasie benutzen.

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen.

    Im Buch an sich springt man zwischen "Damals" und "Heute" hin und her und es war wirklich super in dem Buch markiert, sodass man sich als Leser auskannte und es nicht zu großen Verwirrungsmomenten kam und man das Buch ohne großes Stocken durchlesen konnte.

    Auch die Charaktere wurden von der Autorin wirklich schön ausgearbeitet, und jeder war auf seine Art besonders.

    Dadurch das wir auch immer wieder in die Vergangenheit springen, kann man die Handlung der Charakteren besser nachvollziehen und ich fand es teilweise erschreckend was sich teilweise dort in der DDR zugetan hat und was die Familie Groen durchstehen musste und welches großes Geheimnis Charlotte jahrelang mit sich rumgeschleppt hat.

    Für Theresa, war das Geheimnis dagegen ein Schock und man konnte mit ihr als Leser richtig mitfühlen und man wollte sie am Ende eigentlich nur in Arm nehmen. Und ich muss auch gestehen das ich den Namen in Gedanken die ganze Zeit verbessert habe, da man mich ja ohne "h" schreibt.

    Auch finde ich es gut das die Autorin ganz langsam Wieland mit in die Gegenwart Geschichte hat einfließen lassen, so konnte man sich noch besser mit ihm vertraut machen.

    Ich finde die Autorin hat uns wirklich toll zurück in eine Zeit geführt, die gerade uns jungen Lesern so gut wie gar nicht bekannt ist und ich finde es immer wieder spannend davon zu lesen und ich finde es wirklich erschreckend, was es für Zustände es damals gab und das es eigentlich auch nicht so lange her ist.

    Alles in einem kann ich wirklich nicht an dem Buch meckern und ich hoffe auch das ich bald wieder was von der Autorin lesen kann.


  4. Cover des Buches Der Tag X (ISBN: 9783453439306)
    Titus Müller

    Der Tag X

     (41)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Bis ins Jahr 1990 kannte ich den 17. Juni als „Tag der Deutschen Einheit“. Während meiner Kindheit in Westdeutschland konnte ich nichts damit anfangen; freute mich jedoch über den schulfreien Tag. Als Jugendliche wunderte ich mich vielleicht über den Namen, denn die Deutschen in Ost und West waren durch eine fast unüberwindliche Grenze getrennt. Dass dieser „Tag X“ im Osten kein Grund zum Feiern war, wurde mir erst später bewusst. Schließlich haben beim Aufstand 1953 viele Menschen ihr Leben gelassen.


    Titus Müller hat sich in seinem Buch intensiv mit den Ursprüngen des Aufstandes vom 17. Juni 1953 befasst. Er erzählt von einer Deportierung eines Wissenschaftlers 1946 und berichtet über das weitere Leben seiner in Berlin zurückgebliebenen Tochter Nelly. Die erfährt am eigenen Leib, wie der Staat die christlichen Jugendorganisationen bekämpft und die Bürger in engen Grenzen hält.

    Als Leserin konnte ich gut verstehen, dass die Menschen, denen ohne erkennbare Gegenleistung immer mehr abverlangt wurde, allmählich auf die Barrikaden gingen. Auch die Strippenzieher in Moskau lernte ich kennen. Kopfschüttelnd las ich vom Eingreifen der Volkspolizisten und dem anschließenden Schönreden der Politiker.


    Sehr aufschlussreich fand ich den Anhang mit zahlreichen Hinweisen auf die vom Autor verwendete Literatur. Obwohl ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe, konnte es mich nicht ganz erreichen.

  5. Cover des Buches Russendisko (ISBN: 9783442541751)
    Wladimir Kaminer

    Russendisko

     (522)
    Aktuelle Rezension von: cyranelli

    Gekauft hätte ich mir das Buch nie. Habe aber oft laut gelacht beim Lesen. Teils ein bisschen zu grotesk und dick aufgetragen, die Klischees der Wende und der russischen Bevölkerung in Berlin etwas zu geschraubt dargestellt. Alles in allem aber trotzdem lesenswert, obwohl ich dem hype nicht ganz folgen kann.

  6. Cover des Buches Kinder ihrer Zeit (ISBN: 9783453361089)
    Claire Winter

    Kinder ihrer Zeit

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, konnte man die Handlung dank guter Recherche Arbeiten zu dem Thema kalten Krieg und Trennung der BRD/DDR gut nach vollziehen. Man fühlte sich in der Zeit zurück versetzt und man kann es sich gut vorstellen das es sich so ähnlich bei vielen abgespielt hat. 

  7. Cover des Buches Plan D (ISBN: 9783442744428)
    Simon Urban

    Plan D

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Dieses Buch spielt mit dem Gedanken: Was wäre wenn? Was auch der Hauptgrund meines Interesses war. Allerdings passiert nicht wirklich viel in der alternativen Realität, der Hauptcharakter ist uninteressant, die Geschichte baut keine wirkliche Spannung auf, sodass ich nach knapp 3/4 der Geschichte einfach kein Interesse mehr hatte und diese weggelegt habe. Wieder einmal eins von diesen Büchern die viel Potential in der Grundidee hatten, dies aber nicht nutzen konnten. Schade.
  8. Cover des Buches Sturmzeit - Die Stunde der Erben (ISBN: 9783734106064)
    Charlotte Link

    Sturmzeit - Die Stunde der Erben

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    Im dritten Buch ist die Enkelin Alexandra an der Reihe, sie bekommt von ihrer Oma Felicia die große Aufgabe, deren Firma weiterzuführen. Doch schon bald muss Alex feststellen, dass sie den beruflichen Anforderungen kaum gerecht werden kann. Auch die wirtschafliche Lage, setzt sie zusätzlich unter Druck. Außerdem muss sie im privaten Umfeld so einiges außhalten und durchstehen. Leicht wird es für sie jedenfalls nicht...

    Im dritten Band fehlte mir die Fortführung des Stammbaumes, es kommen doch so manche neuen Personen hinzu und andere sterben. Was im zweiten Band super war.

    Auch bleiben am Schluss ein paar Lebensläufe unvollendet, so dass man ein bischen das Gefühl hat, die Geschichte reist irgendwo ab. 

    Die Geschichte um Felicia wird aber rundherum abgeschlossen.

    Es ist ansonsten sehr gut recheriert, was die Geschehnisse in der DDR und zur Wendezeit angeht. Man bekommt noch einmal Hintergrundwissen dazu.

     


  9. Cover des Buches Was bleibt (ISBN: 9783518733158)
    Christa Wolf

    Was bleibt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Woran mochte es liegen, daß seit einiger Zeit eine jede Wahl, vor die ich mich gestellt sah, nur eine Wahl zwischen schlimm und schlimmer war? Lernte man einfach schärfer sehen mit den jungen Herren vor der Tür?“ (Zitat Seite 57)

     

    Inhalt

    Auch an diesem Morgen im März schaut die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin, hinter den Gardinen verborgen, aus dem Fenster ihrer Wohnung in Berlin, Friedrichstraße. Sie rechnet damit, ein Auto zu sehen, doch es ist nicht da. Um Mitternacht war es doch noch da, sie denkt nach, frühstückt und einige Minuten nach neun Uhr, sie spürt es förmlich, sind sie wieder da. Wie würde sie in zehn, zwanzig Jahren an diesen Tag zurückdenken?

     

    Thema

    Geschrieben 1979, überarbeitet 1989, erschienen erst 1990, führte diese Erzählung zu einem heftigen Literaturstreit.

    Die Autorin beschreibt an einem Beispiel den Alltag jener Menschen in der DDR, die jahrelang rund um die Uhr von der Stasi überwacht wurden, da sie zu den verdächtigen Personen zählten. Wie geht man mit diesem permanenten Druck um, dessen Kernfrage lautet: „Was wollt ihr eigentlich?“ Wie lebt man damit, Freunde auf der Straße nicht mehr anzusprechen, um sie nicht ebenfalls in Gefahr zu bringen, oder aber von alten Bekannten ohnedies geschnitten zu werden.

     

    Handlung

    Die Ich-Erzählerin ist Schriftstellerin, sie beobachtet, wird beobachtet und führt in dieser Situation intensive Zwiegespräche mit ihrer inneren Stimme, ihrem inneren Begleiter, das Jetzt füllt sich mit kontroversen Gedankendiskussionen. Die Erzählung schildert einen Tag in ihrem Leben, der mit dem Aufstehen beginnt und mit einer Lesung am Abend und zwei Telefonaten nach Mitternacht endet. Ergänzt wird der Ablauf durch Rückblenden in Form von Erinnerungen und Bemerkungen über die sich abwechselnden, nur in der Farbe unterschiedlichen, Bewacherfahrzeuge.

     

    Fazit

    Christa Wolf zeigt in dieser intensiven Erzählung die physischen und psychischen Auswirkungen einer permanenten Überwachung auf, die einem Verlust jeglicher Privatsphäre gleichkommt. Ihre gedanklichen Diskussionen mit den Facetten ihres Ich zeigen eindrücklich ihre Zerrissenheit, sowohl dem, was aus der sozialistischen Grundidee in dieser DDR geworden ist, als auch ihrer persönlichen Situation und dem eigenen Verhalten gegenüber. Kernstück ist eine Lesung am Abend des geschilderten Tages und ein Blick auf junge Menschen, die Fragen stellen und Hoffnung für die Zukunft geben. Eine verhältnismäßig kurze Erzählung, die in ihrer vielfältigen Eindrücklichkeit ein zeitlos lebendiges, klares Bild dieser Zeit zeigt.  

  10. Cover des Buches Ich schlage vor, dass wir uns küssen (ISBN: 9783492259194)
    Rayk Wieland

    Ich schlage vor, dass wir uns küssen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Felice
    Schon der einleitende Satz sagt alles über das Buch: es ist so realistisch wie es die DDR war.
    Als "Wessi" kann man nur den Kopf schütteln und sagen: kann das alles wahr sein?
    Die Stasi wurde durch eine Kleinigkeit auf einen jugendlichen Ost-Berliner aufmerksam und nimmt fortan sein Leben genau unter die Lupe. Briefe, die er zu seiner Freundin nach München schreibt, werden abgefangen und sozialistisch interpretiert. Von all dem hat er keine Ahnung und ist umso erstaunter, als er zwanzig Jahre nach der Wende aufgefordert wird, aus seinen "Werken" zu lesen. Da er sich nicht erinnert, je schriftstellerisch tätig gewesen zu sein, beginnt er nachzuforschen und gerät sogar in eine "Rückführung", die ihm beim Erinnern helfen soll.
    Er berichtet von seiner Jugend, wie er die Wende erlebte und was er von dieser "Autorenlesung" hält. Nebenbei wird noch ein sozialistisches Gemälde, das im inneren Deckel abgebildet ist, analysiert.
    Amysant und aufschlussreich.
    Wie nah an der Realität angesiedelt kann ich leider nicht beurteilen.
  11. Cover des Buches Der Rumtreiber (ISBN: 9783000433245)
    Karsten Berndt

    Der Rumtreiber

     (33)
    Aktuelle Rezension von: coala_books

    Aufgewachsen in der DDR lernt Karsten Berndt schnell, sich durch kleine Gaunereien das Leben angenehm zu gestalten. Der Vater lebt vor, was der Sohn gerne annimmt: vom LKW gefallene Produkte und ein kleines Warenlager im Keller. Von der Familie keinen Halt rutscht der Autor damit schnell in die Kriminalität ab, bevor er sich letztlich schon in jungen Jahren entschließt, die Flucht in den Westen zu wagen. Mit mehr Glück statt Verstand gelingt diese auch überraschenderweise, nur um festzustellen, dass im Westen auch nicht alles so einfach ist wie erhofft. Schnell rutscht Karten Berndt daher wieder in alte Verhaltensmuster ab, doch so viel Glück wie einst ist ihm diesmal nicht vergönnt.


    Mit einem kurzen, prägnanten Schreibstil entführt und Karsten Berndt in seine Kindheit im Berliner Osten der Nachkriegszeit. Sehr persönlich und schonungslos berichtet er von Höhen und Tiefen seiner Jungen Jahre. Viele Erlebnisse, die er heute bereut, werden offen gelegt und regen den Leser zum Nachdenken an.  Spannend und berührend begleitet man den Autor auf seiner Reise in die Vergangenheit, lacht und leidet gemeinsam mit ihm. Jedoch ist das Buch so viel mehr als persönliche Erinnerungen sondern eine schöne Studie der damaligen Zeit aus Sicht eines Jungen an der Schwelle zum erwachsen werden. Erstaunliche Erkenntnisse und aha-Effekte reihen sich aneinander und das ein oder andere male werden einem die Augen geöffnet angesichts der damals vorherrschenden Zustände.


    Ein schonungsloser und sehr persönlicher Erfahrungsbericht zur Zeit des kalten Krieges, der aufklärt und zum Nachdenken anregt.
  12. Cover des Buches Unter dem Himmel Ostberlins (mit DVD) (ISBN: 9783861246275)
    Juhani Seppovaara

    Unter dem Himmel Ostberlins (mit DVD)

     (0)
    Aktuelle Rezension von: bebraverlag
    Das Lieblingsbuch des Verlags: Juhani Seppovaara besuchte in den 80er Jahren mehrere Male Ost-Berlin. Hier fühlte er sich an das Helsinki seiner Kindheit erinnert. Neben diesen Ähnlichkeiten faszinierten ihn vor allem die Menschen, denen er begegnete. Und so zeigt er in diesem Buch, dass das Leben in Ost-Berlin ein Mikrokosmos für sich war. Das Buch erzählt in vielen episodenhaften Geschichten vom Leben und den Menschen in Ost-Berlin und zeigt dieses Lebensgefühl auch in den vielen Bildern, die immer einen Bezug zu den Erzählungen haben. Fast fühlt man sich an die Erzählungen von Arto Paasilinna erinnert.
  13. Cover des Buches Der Mann mit dem zweiten Gesicht (ISBN: 9783596306787)
    Richard Aellen

    Der Mann mit dem zweiten Gesicht

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Nichts ist verjährt (ISBN: 9783897738249)
    Horst Bosetzky

    Nichts ist verjährt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut
    Bei Bauarbeiten an einem Haus wird eine Leiche gefunden, offensichtlich getötet zu DDR Zeiten der 80er Jahre. Die Geschichte schickt den Leser zurück in die Zeit und zeigt, wie das Leben in der damaligen Zeit wirklich war. Es ist erschreckend und schockierend teilweise, wie mit Menschen umgegangen wurde und was getan wurde, um diesem Leben zu entfliehen. Die Ermittlungen gehen letztendlich zwar schon in die richtige Richtung, aber als mögliche Täter kommen plötzlich viele in Frage. Mir hat der Schreibstil an dem Roman nicht so gefallen, es ist teilweise etwas schleppend zu lesen.
  15. Cover des Buches London Match (ISBN: 9781402794926)
    Len Deighton

    London Match

     (1)
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  16. Cover des Buches Ostwestpassagen (ISBN: 9783423015622)
    Horst Krüger

    Ostwestpassagen

     (0)
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  17. Cover des Buches Siebzehn Kilometer Grenze (ISBN: 9783942476225)
    Ronny Kern

    Siebzehn Kilometer Grenze

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Ab jetzt ist Ruhe (ISBN: 9783100044204)
    Marion Brasch

    Ab jetzt ist Ruhe

     (82)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    Schreibt leicht über das Schwere, feine Psychologie, nimmt den Leser emotional mit. 

    S.64 "Doch dieses Weihnachtsfest war anders. Ich spürte schon am Vormittag, dass irgendetwas faul war. Oder besser ich hörte es. Aus der Küche klang schlechtgelauntes Tellerklappern, Töpfe lähmen auf dem Herd, und das Besteck ließ sich beleidigt in den Besteckkasten fallen. Meine Mutter war sauer."

  19. Cover des Buches Der Judas - Faktor (ISBN: 9783548105383)
    Ted Allbeury

    Der Judas - Faktor

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand (ISBN: 9783492968898)
    Jakob Hein

    Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

     (27)
    Aktuelle Rezension von: queen-mom
    Was für ein langweiliges Buch. Vielleicht muss man ein Teenie sein, um diese endlosen Geschichten über die Suche nach einer festen Freundin spannend zu finden.
  21. Cover des Buches Leben in Ost-Berlin (ISBN: 9783944594002)
    Jens Kegel

    Leben in Ost-Berlin

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Nilowsky (ISBN: 9783746613635)
    Torsten Schulz

    Nilowsky

     (43)
    Aktuelle Rezension von: KlaasHarbour
    Das Ganze Buch hat mich verstört. Es wird von Dingen erzählt, wie z.B. das Erbrochenes über Wochen hinweg in der Armbeuge getrocknet wird und man sich nicht mehr wäscht oder Fliegen unter die Vorhaut schiebt! Was soll das?

    Von wegen: "Ein Neuer Huckleberry Finn"! Das hat nichts damit zu tun und, dass das Buche eine Jugend in der DDR darstellt wird auch nicht klar.

    Der Schreibstil war verwirrend, die Charaktere schlecht und schwach und die Geschichte langweilig!

    1/5 Sterne - und auch nur weil man keine 0 Sterne geben kann
  23. Cover des Buches Tarzan am Prenzlauer Berg (ISBN: 9789078432548)
    Adolf Endler

    Tarzan am Prenzlauer Berg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

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