Bücher mit dem Tag "osten ard"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "osten ard" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.783)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Ich mag das Buch genauso wie den Film. Charmant und witzig geschrieben. Und so herrlich romantisch! Eine Liebesgeschichte, die es so auch noch nicht gab. Die Idee mit den Briefen, die nach dem Tod eines Mannes seiner Frau helfen sollen, zurück ins Leben zu finden! Einfach schön. 

  2. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1) (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1)

     (497)
    Aktuelle Rezension von: ZwischendenSeiten

    Viel sagen kann ich zu dem Buch leider nicht und eigentlich hasse ich es, einem Buch eine schlechte Bewertung zu geben. Schließlich steckt dort viel Zeit, Liebe und Arbeit drinne. Für mich war dieses Buch jedoch nichts.


    Ich kam mit dem Anfang gar nicht klar, hatte das Gefühl, als würden die Seiten vergehen, die Geschichte kommt aber kein Stück voran. Ich denke, dass das Buch eigentlich eine echt gute Storyline hätte haben können, aber es hat sich einfach zu sehr gezogen. 

    Ich würde dem Buch gerne irgendwann noch einmal eine zweite Chance geben, aber wenn sich die ersten Kapitel bereits so in die Länge ziehen, wie sieht es dann wohl bei den restlichen 700 Seiten aus...

  3. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

     (278)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Die Geschichte geht weiter. Simon wird erstmals von seinen Gefährten getrennt und die Szenenwechsel werden häufiger.


    Zur Geschichte mag ich nicht viel sagen, da viel zu schnell Spoiler entstehen würden. Wer den ersten Teil gelesen hat und mochte, wird den Zweiten ebenfalls mögen

    Auch wenn es ab und an ein paar zähe Sequenzen gab, merkt man später, wie wichtig diese doch für die Geschichte waren. Alles in allem sind die Seiten nur so geflogen. Für mich eines der besten Bücher seit langer Zeit im Fantasybereich.

  4. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783867179737)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya


    Der Küchenjunge Simon lebt ein ziemlich gemütliches Leben auf dem Schloss des Königs, bis ihn die Umstände zur Flucht zwingen. Quer durch das ganze Land wird er verfolgt und trifft dabei auf die ungewöhnlichsten Gefährten…


    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheitsform erzählt, meistens aus der Sicht des Protagonisten Simon. Mit ihm konnte ich mich nicht vollständig anfreunden. Für meinen Geschmack jammert er viel zu viel und bemitleidet sich selbst. So findet er es beispielsweise ganz furchtbar, dass er in dem Schloss, in dem er aufgenommen wurde und einen Schlafplatz und genügend Essen erhält, auch noch arbeiten soll. Eigentlich finde ich eine solche Einstellung im mittelalterlichen Setting, in dem "Der Drachenbeinthron" spielt, sehr erstaunlich. In solchen mittelalterlichen Gesellschaften gibt es üblicherweise kein Sozialsystem, da heisst es arbeiten, betteln, stehlen oder verhungern, eine weitere Möglichkeit ist nicht vorgesehen (ausser man ist adelig geboren, natürlich). Auch sonst denkt er in erster Linie an sich, wenn er denn überhaupt mal denkt, so begriffsstutzig, wie er ist…


    Inhaltlich hat mich "Der Drachenbeinthron" an einem Mischung aus "Der Herr der Ringe" und "Das Lied von Eis und Feuer" (Game of Thrones) erinnert. Allerdings ist George R. R. Martins Reihe erst einige Jahre später erschienen, daher hat wohl eher er sich von Tad Williams inspirieren lassen als umgekehrt. Auf jeden Fall haben wir es hier mit recht klassischer High Fantasy zu tun.


    Während ich die Handlung eigentlich durchaus spannend fand (zumindest nachdem Simon endlich aus dem Schloss geflohen ist), verdarb mir Tad Williams umständlicher Erzählstil doch recht den Spass am Hörbuch. Jedes Detail wird von ihm ausführlich beschrieben, bis zum Gefieder der Vögel, die auf der Burg hausen. Das macht die Welt, in der die Geschichte spielt, zwar sehr plastisch und lebendig, aber dafür die Erzählung sehr langatmig. Die Handlung hätte wohl auch in der Hälfte der Zeit erzählt werden können, ohne inhaltlich etwas wegzulassen. Auch die Längenangaben erschienen mir unnötig umständlich. So ist des Öfteren von mehreren Achtelmeilen die Rede (wie wäre es mit einer Viertelmeile, oder einer Halben?), oder der Länge einer Turnierbahn (wie lange ist die? So lang wie ein Fussballfeld? Ein Handballfeld? Eine Kegelbahn?).


    An der Lesung habe ich allerdings gar nichts auszusetzen, wie könnte ich auch, wenn doch mein Lieblingsfragezeichen Bob Andrews das Buch liest (besser gesagt natürlich der Bob Andrews Sprecher Andreas Fröhlich). Man merkt gut, dass hier ein Vollprofi am Werk ist. Andrea Fröhlich betont alles richtig, macht an den passenden Orten Pausen und schafft es, alle Figuren unterschiedlich und gut erkennbar zu gestalten.


    Mein Fazit

    Unglaublich detailliert, aber gerade deswegen sehr langatmig

  5. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard (ISBN: 9783608961966)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die erste Reihe um das sagenumwobene Land Osten Ard ist ja schon eine ganze Weile her, aber Tad Williams hat es geschafft, nach so vielen Jahren einen gelungenen Anschluss zu finden!
    Die Handlung beginnt 30 Jahre nach den Ereignissen aus "Das Geheimnis der großen Schwerter" und auch wenn der Autor im Vorwort schreibt, dass man hier keine Vorkenntnisse braucht und er alles Wesentliche zum Hintergrund eingeflochten hat, wäre es extrem schade, die vorherige Reihe nicht zu lesen!

    So viele Figuren kommen darin vor, die man schon kennt und auch wenn sie teilweise nur nebenbei erwähnt werden, hat man sofort einen Bezug zu ihnen und die Erinnerung, welche tragenden Rollen sie in der "Vorgeschichte" gespielt haben. Deshalb rate ich auf jeden Fall dazu, die Bücher um Osten Ard chronologisch zu lesen, wie ich es unten für euch aufgelistet habe.

    Durch meine Vorkenntnisse ist mir der Einstieg hier sehr leicht gefallen - es war wie ein Nachhause kommen, auch wenn viele der Figuren aus der ersten Reihe mittlerweile ein reifes Alter erreicht haben. Dafür rücken aber ihre Kinder und Enkel nach, die sich neuen Problemen stellen müssen, und davon gibt es nicht wenig:

    - Das Königspaar im Hochhorst sieht sich einer erneuten Gefahr aus dem Hohen Norden gegenüber

    - Der junge Prinz Morgan muss sich nach einer Jugend mit Saufgelagen und Weibergeschichten der schweren Herausforderung stellen, endlich erwachsen zu werden

    - Tiamak, der Gelehrte aus dem Wran, hat ein Rätsel einer alten Schrift zu lösen

    - Die junge Nezeru ist als Opfermutige der Nornen-Königin auf einer gefährlichen Mission unterwegs

    - und im Süden entstehen immer mehr Unruhen durch die Machthaber in Nabban und den kriegerischen Stämmen in den Thrithingen


    Reichlich Konflikte, die Tad Williams gekonnt verstrickt und wunderbar strukturiert aufbaut, so dass man nach und nach immer tiefer in die komplizierten Hintergründe der neuen Ereignisse eintaucht, die nichts gutes verheißen.

    Trotz dem Sammelsurium an Figuren und unterschiedlichen Schauplätzen verweilt der Autor lange genug in den Kapiteln, um beim Lesen ein Gefühl für die Szene entwickeln zu lassen. Hohes Tempo darf man aber nicht erwarten, denn er erzählt mit viel Liebe zum Detail - das mag für manche langwierig wirken, ich empfinde es als lebendig, anschaulich und wirkunsvoll. Grade durch den Rundumblick, was an den verschiedenen Ecken des Kontinents passiert, gibt es auch genügend Abwechslung!

    Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere mit interessanten Eigenschaften, Zielen und Herausforderungen, die mich sehr neugierig machen, wie es in der Fortsetzung mit ihnen weitergeht. An Ideen mangelt es Tad Williams jedenfalls nicht und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!

    Die vielen Leerseiten vor den Kapiteln finde ich allerdings unnötig, die hätte man sich sparen können. Ansonsten haben sie aber eine wunderschöne Optik von außen, eine übersichtliche Karte von Osten Ard im Inneren und eine ausführliche Liste aller Personen, Orte und Begriffe im Anhang.

  6. Cover des Buches Die Nornenkönigin (ISBN: 9783608961638)
    Tad Williams

    Die Nornenkönigin

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Als erstes gibt es im Buch wieder eine Kurzzusammenfassung, was sich in den ersten beiden Teilen abgespielt hat, was ich sehr genial finde. Dadurch hat man einen perfekten Einstieg!

    Die Spannung baut sich langsam auf und es wird immer fesselnder zu lesen je weiter man kommt. Es gibt ja viele Handlungsstränge und Charaktere, aber man behält einen sehr guten Überblick und schön langsam finden sich auch alle losen Enden zusammen, die quer durch das Land von Osten Ard führen. Es gibt auch hinten im Buch eine Übersichtskarte, wodurch man den Weg aller Figuren sehr gut verfolgen kann.

    Simon, der ja schon einiges durchgemacht hat, steht endlich seine erste Schlacht bevor, aber seine naive Hoffnung auf Ruhm und Heldentaten wird sehr schnell gedämpft. Die Gedanken und Dialoge zum Krieg allgemein und der vermeintlichen (?) Sinnlosigkeit von Kämpfen wird einem hier sehr gut vor Augen geführt.

    "Diese Männer, erkannte er, waren wahnsinnig, und das war das Schwierigste auf der Welt - dass die Verrückten stark und furchtlos auftraten und den Schwachen und Friedliebenden ihren Willen aufzwingen konnten." Seite 415

    "Ist es richtig zu töten, wenn es dein Gebieter oder dein Heimatland oder deine Kirche von dir verlangen? Und ist es besser, zu töten, aber es nicht gern zu tun, als lieber gar nicht zu töten, dann aber vielleicht böse Dinge zu sehen, die denen geschehen, die man liebt?" Seite 491


    Der Autor gibt hier keine Antwort auf diese Fragen und lässt auch durchklingen, dass es tatsächlich wohl keine endgültige Antwort darauf gibt. Jedenfalls wirft er hier Gewissenskonflikte auf, die aktuell sind und zeigt, dass es oft umso wichtiger ist, Entscheidungen schwer - und nicht leichtfertig - getroffen werden müssen.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Engelsturm (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 4) (ISBN: 9783608961645)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Engelsturm (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 4)

     (244)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Ich weiß, der Anfang und das Ende sind am schwersten und doch kam mir dieses Ende sehr langatmig und lieblos vor.

    Lang aufgebaute Stränge wurden auf wenigen Seiten abgehandelt, große Geheimnisse wurden lieblos offenbart und die Liebe zum Detail und der Welt, die Williams erschaffen hat, ist in dem Teil verblasst.

    Wenn es ein Einzelband gewesen wäre, so hätte er von mir wahrscheinlich noch immer vier bis fünf Sterne bekommen, denn das Buch ist noch immer ein überdurchschnittlich gutes Buch, aber wenn man es mit den vorhergehenden Büchern vergleicht, ist es schwach.

    Deshalb gilt meine Kritik nur im Vergleich zu den Vorgängern.

    Auch zum Inhalt mag ich nicht viel sagen, denn es würde zu viel verraten. Gerade weil so viel um den heißen Brei geschrieben wurde, wäre jeglicher Inhalt, der preisgegeben wird ein riesiger Spoiler.

    Als Leser*in der anderen Teile würde ich es aber trotzdem noch lesen, denn das Ende ist gut und vieles wird aufgeklärt. Es ist nur eben eher ein Rohdiamant.

  8. Cover des Buches Der Engelsturm (ISBN: 9783867179805)
    Tad Williams

    Der Engelsturm

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    Das sind die richtig guten Bücher. Die, wo man am Ende tieftraurig ist, dass es vorbei ist. Dabei war es lang, sehr lang sogar und ich habe es nicht zum ersten Mal gehört.  

    Im letzten Teil der Osten Ard Saga wird man gründlich fürs Durchhalten belohnt. Es gibt ein wirklich leidvolles Ringen um den Sieg über Ineluki. Herbe Verluste sind zu beklagen. Es sterben reichlich Helden. Man kann es kaum fassen.
    Aber dann kommt es zum großen Showdown und einem Happy End, das sich gewaschen hat. Da bleiben weder Wünsche offen noch Augen trocken.

    Auch nach satten 20 Jahren hat mich diese Saga wieder begeistert. Ich bin tief beeindruckt und freue mich, dass es tatsächlich bald eine Fortsetzung geben wird.
    Ein großes Lob auch an Andreas Fröhlich, der das Hörbuch fantastisch liest. Für jeden der zahlreichen Protagonisten hat er eine eigene Stimme und jede ist glaubwürdig.
    Diese Saga ist nach wie vor mein absolutes Fantasy-Highlight.
  9. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783867179782)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    Der zweite Teil der Osten Ars Saga steht dem ersten in nichts nach.
    Simon wird erwachsen, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Hier wird es noch viel zauberhafter. Wir machen tatsächlich einen Ausflug in die geheime Stadt der Sithi und lernen sie ein wenig besser kennen. 

    Auch diesen Teil inhaliert man. Größte Gefahr, Wundersames, Blutiges und eine große Zahl an originellen Figuren. Nicht jeder überlebt die gefahrvolle Reise, so viel kann man sagen. Aber der Rest versammelt sich wohl tatsächlich am legendären Abschiedsstein. Wer dort nun tatsächlich alles ankommt, wird man wohl erst im nächsten Band erfahren, weshalb ich wieder direkt weiterhören muss.

    Andreas Fröhlich liest wunderbar. Dieses Hörbuch ist ein Genuss. Unfassbar, wie viele unterschiedliche Stimmen dieser Mann beherrscht. Er springt auch problemlos von einem Protagonisten zum nächsten, nahezu wundersam. Ich bin begeistert, wieder einmal.
  10. Cover des Buches The Dragonbone Chair (ISBN: 0756402697)
    Tad Williams

    The Dragonbone Chair

     (22)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Drachen und Schwert und das Ende der Welt.
    Beinahe hätte meine Rezensionsüberschrift gelautet: Langwierig wäre noch geprahlt. Denn Tad Williams beginnt seine „Saga von Osten Ard“ mit ausserordentlich epischer Länge. Sein Buch hat auch im Weiteren Längen um Längen, da muss man schon sehr geübt sein und die Zähne zusammenbeissen und von anderen Leserinnen angetrieben werden, um sie durchzustehen.

    Ja, der erste Band „Der Drachenbeinthron“ hat mich nicht vom Sockel gehauen. Sein Personal ist nämlich auch nicht gerade so, dass man die Luft anhält. Jedenfalls nicht das menschliche. Das sich spinnefeind gegenüberstehende königliche Bruderpaar Elias und Joshua ist skizziert, fast hingekritzelt, nicht liebevoll ausgeführt.

    Mit den Figuren aus den Tiefen der Tiefe sieht es besser aus. Sobald die Sithi auftauchen, ein blasiertes, hochmütiges Katzenvolk, bin ich ein wenig versöhnt. Mit der vielen Langeweile. Ja, Langeweile! Und der Luftgeist Ineluki, von dem man nicht weiß, aus was er besteht, wird vielleicht auch spannend sein. Vielleicht auch nicht. Er sitzt in seinem Stormspikeschloss, ist sauer und lässt Winter im Maien sein.

    Es hat fast zwei Drittel eines mehr als 700seitigen Romans (mit unglaublich kleiner Schrift!!) gedauert, bis man mir eröffnet, dass man lediglich drei Schwerter sucht. Banal. Magische Schwerter. Memory. Sorrow. Thorn. *augenverdreh*. Aber immerhin weiss man es dann endlich. Vorher stolpert Simon, ein sehr dummer Küchenjunge durch die Geschichte, und wo der überall herumstiefelt ohne sichtbaren Sinn und Ergebnis.

    Magische Schwerter finde ich halt läppisch. Und Drachen auch. Dafür kann keiner was. Doch nehme ich dem Autor übel, dass er den christlichen Glauben benutzt und verfremdet, um den Glauben der menschlichen Bewohner darzustellen. Statt Christus am Kreuz, hängt der Retter halt am Tree und man schlägt nicht das Kreuz, sondern macht das Zeichen des Baumes. Einfallslos und eigentlich schon Blasphemie. Anscheinend kann man aber auf Priester doch nicht verzichten. Nicht mal in Osten Ard.

    Ist man fast am Ende des Buches angelangt und hat die Hoffnung auf Spannung vollkommen und ganz und gar aufgegeben, dann nimmt der Roman doch noch ein wenig Fahrt auf: eine Stadt wird belagert, Verrat und Intrige nehmen ihren Lauf, ein Schneepalast verzaubert und ein Drache wird erschlagen.

    Positiv zu vermerken ist, dass der Autor sich, bei allen Abschweifungen plotmässig nicht verzettelt und dass auch der Leser  mühelos den Überblick behält, mögen noch so viele Personen aufmarschieren und wieder von der Bühne abtreten, das Große und Ganze verliert man nicht aus dem Auge.

    Ein weiteres Plus sind manche humorigen Einwendungen. Es ist nur so eine kleine Prise Humor. Man hofft, in weiteren Bänden mehr davon anzutreffen.

    Negativ ist wiederum, dass die erzählerischen Mittel des Autors begrenzt zu sein scheinen (dummer Frager, kluger Antworter ist sein Hauptstilmittel und das ist ausgerechnet die Erzählart, die der geneigten Leserin als besonders plumb erscheint).

    Für das Jahr 1988 und als ersten ambitionierten Entwurf zur Fortsetzung von Fantasy im ausführlichen Stil von Tolkien mag man punktemässig nicht allzu tief gehen. Dennoch hofft man auf eine Steigerung! Sie ist notwendig.

    Fazit: Drachen und Schwert und das Ende der Welt innerhalb eines königlichen Bruderzwists. Habe ich erwähnt, dass man Knöchelchen wirft, um die Zukunft vorherzusagen? Lächerlich.

    Kategorie: Fantasy mit Fantasie
    Daw Books, Penguin Group, 2005
  11. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 1 (Der letzte König von Osten Ard, Bd. 1.1) (ISBN: 9783608984774)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 1 (Der letzte König von Osten Ard, Bd. 1.1)

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Seit Ewigkeiten mal ein Buch, dass ich zum zweiten Mal gelesen habe. Aber es war auch schon ewig her, dass ich es zum ersten Mal gelesen habe. An viele Dinge konnte ich mich noch dunkel erinnern, an einige aber gar nicht mehr.
    Das ist vielleicht bei dem Personal das hier aufgefahren wird, auch kein Wunder (das Buch hat 30 Seiten Glossar).
    Es ist nicht langweilig, aber erscheint im Grunde genommen wie eine lange Einführung. Ich denke (und hoffe) das die eigentliche Action dann noch in den nächsten Bänden kommt. Denn eigentlich passiert nicht viel mehr als dass das Königspaar durch sein Land reist und seine Fürsten besucht. Dabei gibt es immer mehr Zeichen, dass ihr alter Feind die Nornenkönigin (mit ihrem Volk) sich wieder erhebt, die man vor 30 Jahren in einem verlustreichen Krieg zurückgeschlagen hat.
    Viele Kapitel behandeln das Königspaar, seine Familie und das Gefolge, aber auch eine Gruppe von Nornen, die sich selbst Hikeda'ya nennen, wird näher vorgestellt.
    Auch andere Gruppierungen und Stämme, die dann wahrscheinlich in den nächsten Büchern nochmal auftauchen, lernt man kennen.
    Den Fokus auf das Königspaar fand ich insofern etwas nervig, dass ich mit der Königin nicht so viel anfangen konnte. Ständig war sie eingeschnappt oder beleidigt.
    Ansonsten hat es mir aber ganz gut gefallen. Deshalb gibt es 4 von 5 ⭐.

  12. Cover des Buches Der brennende Mann (ISBN: 9783608936964)
    Tad Williams

    Der brennende Mann

     (45)
    Aktuelle Rezension von: oneday2bookblog

    Ich gebe zu, dass ich als großer Tad Williams Fan natürlich etwas befangen bin. Ich habe die "Das Gehemeinis der Großen Schwerter"-Bände und die "Osten-Ard"-Reihe verschlungen und mich anschließend wochenlang auf die Lektüre des kleinen Begleitbüchleins "Der brennende Mann" gefreut. Ich habe eine andere Art von Roman erwartet und wurde mit einer sagenähnlichen gut strukturierten und düsteren Geschichte aus der Sicht einer jungen Frau überrascht.

    "Der brennende Mann" wird so spannend und schaurig schön erzählt, dass ich die Geschichte in einem Rutsch auslesen musste. Besonders mochte ich die düstere Atmosphäre und die anfänglich zerbrechlich und schwach wirkende Protagonistin sowie den Lord, der sich mehr und mehr in seinem eigenen Glaubensdilemma verstrickt. Dass, die sagenähnliche Erzählung mit einem eher untypischen und tragischen Ende ausgestattet wurde, trägt nur zu meiner positiven Meinung über den Roman bei.


    Die gesamte Rezension auf unserem Blog:

    oneday2bookblog.com

  13. Cover des Buches Das Herz der verlorenen Dinge (ISBN: 9783608963991)
    Tad Williams

    Das Herz der verlorenen Dinge

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Das Herz der verlorenen Dinge – Teil 0.5 der Der letzte König von Osten Ard Reihe von Tad Williams

     Schon während dem Lesen konnte ich es kaum erwarten diese Rezension zu verfassen – so begeistert war ich von diesem Buch und so sehr habe ich mich darauf gefreut meine Meinung darüber zu teilen:

    Das Buch schließt die Lücke zwischen Das Geheimnis der großen Schwerter und Der letzte König von Osten Ard. Zwei epische Fantasy Reihen, entsprungen aus Feder von Tad Williams. Doch dieses Buch ist so viel mehr als nur ein Lückenfüller.

    Die Schlacht um den Hochhorst – oder Asu’a – ist entschieden, doch der große Krieg ist noch lange nicht zu Ende. Schauplatz dieses (für Tad Williams Verhältnisse) sehr kurzen Romanes, ist die Heimat der Weisfüchse; Ihr letzter Zufluchtsort, versteckt im Schutz des mächtigen Berges Sturmspitze. Die Belagerung der steinigen Festung bietet die Kulisse einer Geschichte, in der einige Fragen aufgeworfen werden:

    • Was passiert, wenn der Jäger plötzlich zum Gejagten wird?
    • Was passiert, wenn Mut und Tapferkeit in blankem Hass umschlagen?
    • Welche Folgen hat blinder Stolz auf eine längst vergessene Vergangenheit?
    • Welcher Preis muss gezahlt werden, um neue Wege gehen zu können?

    Während diese Fragen beantwortet werden, erfahren wir einiges mehr über die Geschichte von Osten Ard – im Besonderen über die Vergangenheit der Feenvölker.

    So viel Geschichte steckt in dieser Welt und so viel gibt es zu erzählen. Tad Williams versteht es wie kaum ein anderer eine fantastische Welt zum Leben zu erwecken. Man fühlt sich beim Lesen selbst in den hohen Norden versetzt. Man friert gemeinsam mit den Soldaten in der eisigen Kälte am Fuße des Berges, oder sammelt neuen Mut, entfacht durch die Worte inspirierender Persönlichkeiten, wie sie nur die Zeit höchster Not hervorzubringen vermag. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl durch Informationen zur Welt, Geografie oder Geschichte überfordert zu werden oder den Fokus zu verlieren.

    Besonders spannend: Auf Grund der zuvor genannten Fragen war es mir kaum möglich zu sagen, wer nun Pro- und wer Antagonist dieser Geschichte ist. Jeder will nur das Beste für sein Volk, doch unterscheiden sich die Vorstellungen wie dieses Ziel erreicht werden kann, und welche Opfer dafür gebracht werden müssen, grundlegend voneinander. Gut oder Böse liegt in diesem Fall viel mehr denn je im Auge des Betrachters.

    Williams Schreibstil ist zu alledem wie das Tüpfelchen auf dem I. Detailreich, gefühlsstark und an manchen Stellen sogar poetisch. Allerdings ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten übertrieben zu wirken, oder den Lesefluss ins Stocken zu bringen.

    Diesen Roman zu lesen war eine große Freude: Es gab Action, Gefühle, Hintergründe und vor allem Charaktere, die mich bereits zum Zeitpunkt ihres Auftritts in den Bann gezogen haben. Dieses Buch ist für mich genau das, was es sein soll: Eine Geschichte über die Vergangenheit, die gleichzeitig meine Neugierde auf die Zukunft wecken konnte. Eine Zukunft, die mich in der Reihe Der letzte König von Osten Ard erwartet, und auf die ich mich schon sehr freue!

    Klare Leseempfehlung für alle die bereits Das Geheimnis der großen Schwerter gelesen haben!

  14. Cover des Buches Die Hexenholzkrone (Teil 2) (ISBN: 9783844528329)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone (Teil 2)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LunasLeseecke
    Nachdem im ersten Band dieser neuen Trilogie Utuk'ku, die Königin der Nornen ist aus ihrem Heilschlaf erwacht ist und auf Rache an den Menschen sind, ist so einiges geschehen. Es entspinnen sich jede Menge Intrigen im Berg der Nornen und auch im Herrschaftsbereich der Menschen lauert bereits Verrat hinter jeder Ecke. Selbst die Elfen, die in diesem zweiten Band endlich ihren großen Autritt haben, scheinen nicht frei davon zu sein.

    Wo die Hexenholzkrone einen tollen Mix an altbekannten Charakteren und neuen Helden geboten hat, wartet Teil zwei nun mit noch mehr bekannten und auch neuen Gesichtern auf. Das Rad des Schicksals dreht sich, und droht ganz Osten Ard unter sich zu Staub zu zermalmen. Doch verschiedene Helden kämpfen an unterschiedlichen Fronten, einander unbekannt und doch einem Ziel folgend. Viele Fragen die im ersten Band aufgeworfen wurden finden nun eine Antwort und lassen mich auf eine noch spannendere Fortsetzung hoffen, wenn nach und nach alle Fäden ihren Weg zu einem großen Höhepunkt finden werden.

    Im ersten Band fand ich es besonders schön, dass wie schon in „Das Herz der verlorenen Dinge“ auch Nornen-Charakteren Raum gewährt wird, und sie nicht nur der große Gesichtslose Feind bleiben. Der Norne Viyeki und vor allem seine Halbblutstochter Neseru gehören zu meinen Lieblingscharakteren. Und auch Neserus Mutter, eine Sklavin unter dem Berg ist ein sehr spannender Charakter. Überhaupt finde ich, dass es Tad William fantastisch schafft, trotz der manchmal überwältigenden Fülle an Charakteren, allen eine gewisse Tiefe zu verleihen, die sie wie alte Bekannte erscheinen lassen. Jeder ist irgendwie besonders und Helden findet man manchmal an völlig unerwarteten Orten.

    Die Story bleibt durch die vielen Handlungsstränge und Charaktere durchgehend divers und spannend. Ab und zu gibt es auch größere Spannungsspitzen. Im Gegensatz zum ersten Band war ich diesmal direkt im Geschehen und konnte den verschiedenen Charakteren ohne größere Verwirrung folgen. Wie im ersten Band vermutet braucht die Geschichte etwas Anlauf und so fand ich Band zwei noch weitaus spannender als den ersten. Vor allem hat mir gefallen, dass die ersten Fragen sich bereits geklärt haben, auch wenn sich dafür mindestens genauso viele neue auftun. Doch ich finde es schön, einen roten Faden im Kopf zu haben, der die Ereignisse und Charaktere miteinander verbindet. Den nächsten Band erwarte ich nun noch gespannter.

    Fazit
    Die Lesung von Andreas Fröhlich ist wie gewohnt gelungen. Er hat einfach eine unglaublich tolle Erzählerstimme und ich liebe seine Interpretationen der Charaktere, die völlig unaufgeregt daher kommt und mich doch jedes Mal wieder in ihren Bann zieht.
  15. Cover des Buches Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4 (ISBN: 9783596161508)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4

     (104)
    Aktuelle Rezension von: LenaS
    Worum geht es?
    König Johan steht auf der Schwelle zum Tod und hinterlässt die Söhne Elias und Joshua. Zudem gibt es den Jungen Simon, der in der Küche des Königs dient und gern Magie erlernen möchte. Der Autor T. Williams entführt uns in eine eigenständige Welt und man glaubt beim lesen, Teil von ihr zu sein. Die Saga hat unglaublich viele Seiten, aber sie war spannend und unterhaltsam.
    Das Epos ist aus meiner Sicht 5 Sterne wert.
  16. Cover des Buches Das Reich der Grasländer 1 (ISBN: 9783608985016)
    Tad Williams

    Das Reich der Grasländer 1

     (67)
    Aktuelle Rezension von: MonkeyMoon

    Die Stil der neuen Cover für den König von Osten-Ard finde ich persönlich sehr stimmig und elegant. Ich finde, sie passen sehr gut zur Stimmung in den Geschichte. So auch bei dieser.
    Leider hatte ich wohl etwas zu hohe Erwartungen an die Geschichte.
    Ich hatte schon so viel Gutes über den Autor gehört und habe mir eine absolut epische Fantasy Geschichte versprochen.
    Bekomme habe ich eine solide, gut geschriebene Geschichte, die aber irgendwie einen zähen Plot hatte, der mich nicht wirklich aus den Socken gehauen hat.
    Neben dem, für mich, langweiligen Plot, fand ich einige Charaktere unglaublich unsympathisch. Das ist bei mir immer blöd, weil wenn ich mich ständig über Charaktere ärgere, kann ich den Rest des Buches nicht wirklich genießen.
    Außerdem gab es einige Nebencharaktere, die ich sehr interessant fand, über die man aber für meinen Geschmack zu wenig erfahren hat.
    Ich werde die Reihe wohl vorläufig erst mal nicht weiter verfolgen, außer jemand, dem ich vertraue, sagt, dass es unglaublich viel besser wird.

  17. Cover des Buches Storm (ISBN: 9781857235838)
    Tad Williams

    Storm

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der brennende Mann (ISBN: 9783899407068)
    Tad Williams

    Der brennende Mann

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der siebte Schrein (ISBN: 9783453152991)
    Robert Silverberg

    Der siebte Schrein

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Siege (ISBN: 9781841498416)
    Tad Williams

    Siege

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Zeige:
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