Bücher mit dem Tag "ostern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostern" gekennzeichnet haben.

211 Bücher

  1. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.173)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Der erste Teil hat mir um einiges besser gefallen. Da hat mehr Gefühl in der Geschichte gesteckt, dass hat mir in Band 2 gefehlt. Die Idee des Romans von Daniel Glattauer gefällt mir dennoch sehr gut. Die Fortsetzung hätte diesmal vielleicht mehr als nur die E-mail Nachrichten gebraucht. Die Treffen im Café der beiden wären nicht nur als Nachrichten interessant gewesen. Dennoch fand ich war es eine schöne Geschichte. 

  2. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln (ISBN: 9783499001284)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ella und Jason sind in das Visier des Drachentrios geraten und die drei älteren Damen nutzen jede Gelegenheit die beiden zu verkuppeln. Die beiden kommen sich auch tatsächlich näher, doch Ella muss Jason noch etwas aus ihrer Vergangenheit erzählen, was womöglich ihre Beziehung gefährden könnte.

    Das war genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ich wurde sehr gut unterhalten und ich liebe es das bisher in jedem der Redwood Bücher Tiere eine große Rolle spielen.

    Ella war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich konnte mich extrem gut in sie einfühlen, Jason hingegen war nett, aber auch irgendwie farblos. Vielleicht lag das auch daran, weil Ella so präsent war.

    Zum Ende hin wurde mir die Geschichte dann leider wieder etwas zu kitschig und gerade das Ende hat für mich leider einiges kaputt gemacht, daher gibt es keine volle 5 Sterne Bewertung.

    Ansonsten hat mir das Buch aber ein paar tolle Lesestunden beschert.

  3. Cover des Buches Vampire Academy - Blutschwur (ISBN: 9783802582042)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutschwur

     (967)
    Aktuelle Rezension von: An-chan

    Mittlerweile kann mich die Vampire Academy-Reihe weitgehend fesseln, was ich bei den ersten beiden Bänden nie erwartet hätte. Doch die Reihe hebt sich von ähnlichen Genrevertretern deutlich durch unvorhersehbare Entwicklungen ab.

    Nach dem tragischen Ende des 3. Bandes macht sich Rose auf die Suche nach Dimitri. Ihr Weg führt sie in dessen alte Heimat Russland, wo sie nicht nur Dimitris Familie aufsucht, sondern auch auf eine Gruppe von Alchemisten trifft, die außerhalb der Akademien dabei helfen, die Vampir-Welt vor den Menschen geheim zu halten. Diesen neuen Aspekt fand ich wirklich interessant und hätte gerne noch mehr über die geheimnisvollen Alchemisten erfahren.
    Aber auch Dimitris Familie kennenzulernen, hat Spaß gemacht. Man erfährt dadurch nicht nur mehr über Dimitiri, sondern lernt auch Dampire mit etwas anderen Lebensläufen kennen, als Rose es in der Akademie beigebracht bekommt. Das Bild der Romanwelt wird in diesem Band insgesamt positiv erweitert.

    Leider kann ich gar nicht viel zur Handlung sagen, ohne zu spoilern, daher nur so viel: Rose' Gefühle halten sie leider von einer wichtigen Handlung ab, sodass im Mittelteil lange Zeit kaum etwas passiert, was ich leider als recht zäh empfand. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass Rose an der Stelle mehr Willenkraft gezeigt hätte und nicht so lange mit ihren Gefühlen hadert. Auch wenn ich nachvollziehen kann, warum sie so zögert, passt es nicht ganz zu ihrem sonst so taffen Charakter.

    Auch wenn Rose alleine unterwegs ist, besucht sie Lissa immer wieder in ihren Gedanken, sodass man auch die dortigen Entwicklungen weiterverfolgen kann. Und natürlich wird Rose' Abwesenheit dort direkt ausgenutzt und von neuer Seite versucht, Lissa zu beeinflussen. Diesen Handlungsstrang fand ich ziemlich cool und unerwartet! In dem Zusammenhang wird auch die Geistfähigkeit noch wichtiger und nimmt in diesem Band generell viel Raum ein, inklusive neuen Möglichkeiten, die sich durch diese Fähigkeit ergeben.

    Das Ende war dann unheimlich spannend und hat mich für die längere "Durststrecke" entschädigt.

  4. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird ...

    Cover

    Eine Straße ohne Ende, ein Blitz der die Welt in zwei Hälften teilt und die Welt wird dunkel und öde. Es sieht ein wenig bedrohlich aus.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    American Gods ist ein Roman von Neil Gaiman aus dem Jahre 2001. Er verbindet Elemente der Fantasy, verschiedene Aspekte klassischer und moderner Mythologie sowie amerikanischer Folklore. Soweit von offizieller Seite. Im Jahr 2015 erschien im Eichborn Verlag eine ungekürzte Fassung, die ich nunmehr gelesen habe.

    Ich kenne schon einiges von Neil Gaiman und mag seine Art wie er Geschichten erzählt. Sie treffen nicht jedermanns / jederfrau Geschmack, haben aber das gewisse Etwas. Sie sind häufig ein wenig unheimlich, fantasievoll, skurril und bizarr. 

    Hier geht es nun vordergründig um den Kampf der Götter – die alten Götter aus den Sagen, Gedichten und der Mythologie gegen die neuen Götter des Entertainments, Social Media und des Konsums. Gaimans besondere Vorliebe für Odin kristallisiert sich dabei immer wieder heraus.

    Shadow, ein Mensch, soeben aus dem Gefängnis entlassen trifft auf Mister Wednesday und bekommt einen Job als Leibwächter, als Laufbursche, als Zielscheibe? Shadow befindet sich urplötzlich in einer anderen Welt, in der die Naturgesetze auf dem Kopf stehen.

    Seine Frau, die eben noch tot im Sarg lag und zu Grabe getragen wurde, besucht ihn in einer darauffolgenden Nacht – sie bedankt sich bei ihrem Welpchen für die Goldmünze. Spannend ist hier zu lesen, wie ein Traum aussehen könnte. Ein Traum, der sich um den Verlust eines geliebten Menschen dreht. 

    Neil Gaiman schreibt in dieser Beziehung sehr ausführlich und man hat das Gefühl dabei zu sein, es mitzuerleben. Gleiches gilt für die Fahrt im Auto von einem Staat in den Nächsten – jede Einzelheit wird beschrieben, sei es die Landschaft die aus dem Autofenster zu sehen ist, sei es das Gefühl der Langeweile oder die Gespräche. Es fühlt sich immer ein wenig an wie das Leben in Echtzeit. Es passiert nicht jede Minute etwas, der Tag zieht sich manchmal wie ein Kaugummi und doch gibt es eine Vielzahl von Aktionen die einen beschäftigen.

    Ein etwas anderer Bankraub, mit all seinen Vorbereitungen und Nachbereitungen oder die Treffen mit anderen Göttern auf einem Karussell und einem Ort der Kuriositäten.

    Mittendrin Shadow, der mit seinen eigenen Gedanken realisiert, was da um ihn herum passiert. Wie seltsam es sich anfühlt, mal magisch und mal hart. 

    Dazwischen gibt es kleine Geschichte aus den unterschiedlichen Zeitgeschehen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht dazu gehören und doch erzählen sie von den alten Göttern und wie sie früher waren. Sie erzählen von den Menschen, die ihre Götter mit in die neue Welt genommen haben.  

    Noch ein Wort zur Sprache – Neil Gaiman beschönigt nichts und bevorzugt oft eine gradlinige Sprache. Dazu gehören die Beschreibungen von brutalen Szenen ebenso wie die sexuellen Szenen. Es gibt auch die eine oder andere etwas poetische Beschreibung. Für mich ist es immer ein bunter Blumenstrauß, sehr realitätsnah.

    Fazit

    Wer gerne fantasievolle Geschichten mag, die etwas spezieller sind und in die Welt der Götter eintauchen möchte, wird hier gut bedient. Wer mehr Spannung und Aktion erwartet, der bewegt sich hier eindeutig auf ungewohnten Bahnen. Es gibt einige Längen und diffuse Abläufe. Bei den Geschichten von Neil Gaiman bedeutet es immer wieder, sich auf die Geschichte einzulassen und es so anzunehmen wie es geschrieben steht. 

     

  5. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: classique

    Der Thriller "Tote Augen" umfasst ca. 587 Seiten auf auf 25. Kapiteln, mit einem Prolog und Epilog.

    Kurzer Plot:


    Eine junge Frau rennt Nachts auf die Straße und wird überfahren. Im Krankenhaus stellt man fest, dass die junge Frau schwere Verletzungen aufweist, die nicht von diesem Unfall stammen können.

    "Anna", wie die junge Frau wahrscheinlich heißt, ist extrem unterernährt, und sie ist gefoltert wurden. Anna ist blind, taub und ihr fehlt die 11 Rippe...

    Detective Will Trent und seine Partnerin Special Agent Faith Mitchell, finden in der Nähe des "Unfallorts" eine weitere Frauenleiche.

    Eine "Höhle" wird entdeckt. Darin befinden sich Folterwerkzeuge, eine Schiffsbatterie, ungeöffnete Dosenkonserven...

    Dann wird auf einem Parkplatz eines Supermarktes eine weitere Frau entführt, wobei ihr 6- jährige Sohn einfach zurückgelassen wurde.

    Für das Ermittlerteam wird es ein Rennen um die Zeit..."Der Entführer hat offensichtlich eine Methode. Er ist geduldig. Er hebt die Höhle aus, breitet sie für seine Gefangen vor..." - Seite 229

    Mein Fazit:

    Ein erstklassiger Thriller!


    5. Sterne!

  6. Cover des Buches Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord (ISBN: 9783442379026)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

     (230)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    An die ersten beiden Bände kommt die Geschichte nicht heran. Sie ist hyperaktiv, ohne dass sich »etwas tut«. Klingt seltsam, ist es auch. Immer wieder habe ich mich bei der Frage ertappt, wieso dieses Kind überhaupt lesen kann, um so belesen zu sein. In die Schule geht sie nicht, von ihrem Vater wird sie nicht unterrichtet,  ihre Schwestern schmeißen ihr maximal Begriffe an den Kopf, die sie nachschlagen muss und schon beißt sich die Katze in den Schwanz. Einzig das Faktotum des Hauses - der grandiose Dogger, Spezialist für eh alles, außer das normale Leben - beantwortet ihre Fragen. Was auch ihre besondere Bindung zu ihm erklärt. 

    Scheinbar ist das Anwesen so groß, dass sich die Familienmitglieder tagelang nicht begegnen müssten, soviel Raum nehmen sie auch in den Geschichten ein. Da würde ich mir mehr Runderum wünschen als »liest ständig«, »kreischt hysterisch herum«, »geistig nicht anwesend«..

    Nichtsdestoweniger mag ich die Serie, weil sie einfach so anders ist, als alles mir bekannte. 

    Die Rechtschreibung ist, bis auf die direkten Reden (die übrigens fehlerfrei formatiert sind) nahezu korrekt. Der eine oder andere Tipp- und Beistrichfehler hat sich eingeschlichen, trotzdem überdurchschnittlich gut!


  7. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.528)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  8. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  9. Cover des Buches Karwoche (ISBN: 9783426508596)
    Andreas Föhr

    Karwoche

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Auf dem Weg in den Urlaub kommt Kommissar Wallner sein Kollege Polizeiobermeister Kreuthner entgegen, der sich gerade ein wildes Autorennen mit einem Freund liefert. Als Wallner Kreuthner und seinen Freund Raubert zur Rede stellt bemerkt Wallner, dass Raubert in seinem Kombi eine Leiche transportiert. Es stellt sich heraus, dass es sich um Hanna Hohlwerk handelt, die in einer Kommune lebte. Diese ist bizarr zugerichtet und die Inszenierung der Toten erinnert an eine Hinrichtung bzw. Strafe. Bei den Ermittlungen und der Durchleuchtung des Umfelds der Toten liefert Kreuthner wieder so manche Panne zum Schmunzeln, aber auch zunächst unscheinbares zur Wallner. Es stellt sich heraus, dass die Tote in irgendeiner Beziehung zur Schauspielerfamilie Millruth, die am Schliersee wohnt, stand. Bei den Ermittlungen in der Familie stößt Wallner zunächst auf massives Schweigen und sehr bizarres Verhalten einzelner Mitglieder. Immer deutlicher wird für Wallner, dass die Familie ein dunkles Geheimnis hütet, das er langsam enträtseln kann, so dass er schließlich der den Täter ausfindig machen kann.

    Andreas Föhr schickt seinen berühmten Ermittler in einen neuen Fall und spart nicht mit neuen, lustigen Szenen aber auch Spannung. Dabei gelingt eine gute Mischung aus Humor, Krimihandlung und Spannung, die v.a. Durch die Gestaltung der undurchsichtigen Familie Millruth und deren Mitglieder gelingt. Die Figuren werden detailliert und lebendig beschrieben und eine gute, teils humorvolle und meist spannende Handlung geschaffen. Sprache und Stilistik sind durchschnitt und nicht die Stärke des Autors, aber bei einem Krimi nicht so gravierend, da die Handlung vieles Kompensiert. Ein guter Krimi, den ich gerne gelesen habe.

  10. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  11. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  12. Cover des Buches Ich und der Weihnachtsmann (ISBN: 9783423289658)
    Matt Haig

    Ich und der Weihnachtsmann

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Ich und der Weihnachtsmann ist das dritte Weihnachtsbuch von Matt Haig. Erschienen ist das Buch ebenfalls im dtv Verlag.

     

    Klappentext:

    Weihnachten in höchster Gefahr

    Aus ist es mit der Ruhe in Wichtelgrund – eine finstere Intrige wird geschmiedet, und zwar ausgerechnet vom Osterhasen. Das Wichtelreich soll untergebuttert und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückgestuft werden! Das können Amelia, das einstige Kaminkehrermädchen, und der Weihnachtsmann nicht zulassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln der Fantasie darum, Wichtelgrund und Weihnachten zu erhalten.

     

    Meine Meinung:

    Mir hat diese Weihnachtsgeschichte wieder sehr gut gefallen, wenn auch ein kleinen Ticken weniger als die beiden Vorgänger. Der Anfang hat sich etwas hingezogen.

    Aber auch dieses Buch ist witzig, charmant geschrieben. Matt Haig weiß den Leser zu überzeugen und auch hier sind viele tolle Illustrationen enthalten.

    Alle drei Bücher sind eigenständige Geschichten, aber ich empfehle dennoch sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es wird Bezug auf die Vorgänger genommen und man weiß wie es zu gewissen Situationen kam.

    Mich konnte Matt Haig mit diesen drei Büchern voll überzeugen und werde sicher noch mehr von ihm lesen.

  13. Cover des Buches Crucifix (ISBN: 9783404270446)
    Richard Montanari

    Crucifix

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Books-have-a-soul

    Jessica ist mit Leib und Seele Polizistin. Doch ihren ersten Tag bei der Kripo hat sie sich wohl anders vorgestellt. Kaum hat sie ihren neuen Partner kennengelernt, werden sie auch schon zu einem bestialischen Mord beordert. Ein Psychopath hat es auf jugendliche katholische Mädchen abgesehen, die er aufs grausamste quält, bevor er sie tötet. Können Jessica und Byrne dem Mörder das Handwerk legen?

    Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite hervorragend gefallen. Ich war sofort gefesselt und die Spannung ist stetig angestiegen. Balzano und Byrne waren mir auf Anhieb sympathisch und geben meiner Meinung nach ein tolles Team ab. Der Autor hat alles super beschrieben, bei vielen Szenen musste ich daher auch mal schlucken. Im Großen und Ganzen halten sich blutige Absätze aber in Grenzen. Es gab viele tolle und unvorhersehbare Wendungen, auch alle Fragen wurden meines Erachtens zufriedenstellend beantwortet.

    Das Buch ist ein klassischer Thriller mit einem tollen Kripo-Team, wovon ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte und werde. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung!
  14. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.352)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ein Mann im Kampf mit einem Wesen des reinen Bösen, das sich teils in ihm festgesetzt hat. - Nein, ich meine nicht Harry Potter, obwohl die Überschneidungen durchaus vorhanden sind. Ich spreche von Faust, Heinrich Faust. Die bekannteste Figur der deutschen Literatur, ein Schülerschreck und Lehrerliebling.

    Inhalt Erster Teil -recht humorvoll 😉 Spoiler unvermeidlich

    Doktor Faust, ein Universalgelehrter, ist auf der nie endenden Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, den wissenschaftlichen Zusammenhängen, dem großen Ganzen beschäftigt ihn wie auch Lord Voldemort der Stein der Weisen im ersten Harry-Potter-Teil. Da hilft auch kein Frühlings-Spaziergang mehr. Kein Wunder, dass er einwilligt, als ihm Mephistopheles (ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft) ein Angebot machte, dass Faust nicht ablehnen kann. Und worin liegt der Sinn des Lebens für einen Mann, der schöne Augenblick zum Verweilen in der Midlife-Crisis? Genau - unter dem Rock einer tugendhaften (14 Jahre!) jungen „Frau“. Ein kleines Abenteuer im Stil einer Schüler-Lehrer-Beziehungs-Story (oder sollte ich besser Schüler/Professor-Beziehung sagen?) ist ihm sogar seine Seele wert. „Wird ich zum Augenblicke sagen, /verweile doch! du bist so schön!“ Mephistopheles, der auch ein großer Hundefreund ist, nimmt die Herausforderung an und bringt den Doc zur Crazy-Cat-Witch. Nach einem Zahlen-Zauberspruch aller Pipi Langstrumpf spricht Faust aus, was sich der Leser denkt: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.“ (Mein Lieblingszitat) Durch einen Zaubertrank wird Faust zum Sexiest Man Alive. (Was da wohl drin ist?-Vermutungen in die Kommentare bitte) Durch Schmuck korrumpiert entbrennt das junge Ding in heißer Liebe, bei deren Beschreibung sich jeder New-Adult-Autor die Finger leckt. Ihr „Busen drängt sich nach ihm hin, will fassen und halten ihn.“ Doch dann geschieht es, Gretchen stellt Faust die alles entscheidende Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Trotz den atheistischen Ausführungen passiert, was passieren sollte. Die Konsequenzen trägt das naive Mädchen, der rosa-rote Schleier fällt, die Mutti ist tot, der alte Doktor macht sich aus dem Staub. Von ihrem Bruder beleidigt und verurteilt für Kindsmord endet Gretchens Leben ausgesöhnt mit ihrem Liebhaber und doch moralisch gerettet. Und der Faust? -"Nun steh ich da, ich armer Tor und bin so klug, als wie zuvor."

    Und die Moral von der Geschicht‘? – Eine Übertragung auf die heutige Realität/ die heutigen Probleme der Menschheit

    Höher, schneller, weiter – das menschliche Streben ist unendlich. Dabei bleibt die Moral auf der Strecke. Fortschritt um des Fortschritts Willen, Globalisierung, Massenkonsum -all das rächt sich früher oder später. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer; Umweltkatastrophen häufen sich; die Ressourcen verknappen; Pandemien beenden nicht nur Leben, sie verändern auch die Gesellschaft. Die Natur findet immer einen Weg. Die Rechnung ist aufgestellt, jetzt muss sie bezahlt werden. Die Menschheit an der Stelle des Fausts ist zum Handeln aufgefordert. Der Pakt mit dem Teufel ist geschlossen. Wie wird es enden? Spoileralert: Faust ist am Ende der Tragödie des zweiten Teils errettet (durch den Eingriff von der tugendhaften, treuen Gretchen, dem Ewig-Weiblichen), Mephisto bekommt ihn nicht in die Hände. Das lässt hoffen. 

    Ich finde, Goethes Faust erster Teil liest sich heute genauso modern wie im 19. Jahrhundert. Es ist ein zeitloses Werk, das zu Recht seinen Platz im Kanon der Weltliteratur hat. 

    Der zweite Teil (posthum veröffentlicht) ist deutlich sperriger als der erste. So ist das mit Sequels, sie kommen nie an den ersten Teil ran. Zwanzig Jahre trennen die beiden Teile, diese Lebenserfahrung macht sich bemerkbar. Die Vielzahl an Figuren lähmt den Handlungsfortschritt. Die ausgedehnten Dialoge ermüden, auch wenn man sich gut mit der griechischen Mythologie auskennt. Da muss der Leser sich schon überwinden und aufgeschlossen sein. Tipp: Mit einem Hörbuch wird es leichter -nicht angenehmer, aber leichter.

    Ein paar berührende Zitate und geflügelte Worte lassen sich auch im zweiten Teil finden:

    Alles ist sodann gefunden: /Ich bin dein, und du bist mein;/ Und so stehen wir verbunden, / Dürft es doch nicht anders sein! (S. 297)

    Denn es muss von Herzen gehen, / was auf Herzen wirken soll. (S.296)

    Hast du die Sorge nie gekannt? -Bin nur durch die Welt gerannt (S.348)

    Das ist der Weisheit letzter Schluss:/Nur wer verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muss. (S.353)

    Autor + Schreibstil

    Goethe ist ein Menschenkenner, ein genialer Dichter und nicht unbegründet einer der großen Urgesteine der deutschen Poetik. Was hat der Mann in seinem Leben eigentlich nicht geschafft? Jeder kennt ihn. Seine Zeilen wurden zu geflügelten Worten – ein Stück Unsterblichkeit.

    Ich habe einige der Faust-Zitate versucht im Inhalt wiederzugeben/ auf sie anzuspielen. Selbst wenn einem die Lektüre bisher verwehrt wurde, kennt jeder die Formulierungen. Manche haben ihren Sinn behalten, einige werden heute in sinnentfremdenden Kontexten widergegeben. Das macht für mich zum Teil auch den Reiz von Klassikern aus.

    Jeden Frühling- the same procedure as every jear-, ist es für mich persönlich zur Tradition geworden, Goethes Verse zu rezitieren: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /Durch des Frühlings holden belebenden Blick; […] Zufrieden jauchzet Groß und Klein:/ Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“

    Meine Ausgabe

    Der Diogenes Verlag hat 1982 in kompakter Form beide Teile von Goethes Faust mit einem Nachwort von Thomas Mann veröffentlicht. So wie ich den Faust in meiner Rezension in die heutige globalisierte Postmoderne übertragen habe, stellt Mann ihn in den Kontext des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit. In dem Nachwort, einer Rede aus dem Jahr 1945, urteilt der Autor, der sich selbst am Faust-Stoff versucht hat, wie folgt: „Unser größtes Gedicht, Goethes >>Faust<<, hat zum Helden den (…) Gottesmenschen, der sich aus vermessenem Erkenntnistriebe der Magie, dem Teufel ergibt. (…) Ein einsamer Denker und Forscher, ein Theolog und Philosoph in seiner Klause, der aus Verlangen nach Weltgenuß und Weltherrschaft seine Seele dem Teufel verschreibt, -ist es nicht ganz der rechte Augenblick, Deutschland in diesem Bilde zu sehen, heute, wo Deutschland buchstäblich der Teufel holt?“ Dazu muss ich aber auch anmerken, dass sich das Nachwort nicht ausschließlich auf Goethes Text bezieht, es beleuchtet viel mehr die deutsche Geschichte, den historischen Gedanken von Nation und Volk in der Rezeption.

    Fazit

    „Unser größtes Gedicht“ urteilt Thomas Mann über Goethes unsterbliches Lebenswerk FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER UND ZWEITER TEIL. Die Tragödie in Versform besticht durch eine zeitlose Story und lebensnahe Charaktere. Ein Must-have in jedem Klassiker-Regal auf der Welt, ein deutsches Kultur-Gut mit Alleinstellungsmerkmal! Zwei Seelen wohnen ach! In meiner Brust: Zum einen finde ich den ersten Teil so bedeutend und menschennah, zum anderen habe ich so meine Probleme mit dem zweiten Teil -Daher 4 von 5 Sternen für das Konvolut.

    Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun auch endlich Taten sehn! Lest es und bildet euch selbst eine Meinung 😊

     

    Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Mit einem Nachwort von Thomas Mann| Johann Wolfgang Goethe| Diogenes Taschenbuch| 1982| 14,90 DM (Ja, das Buch hat noch Deutsche Mark gekostet – Ich habe es allerdings vor ein paar Jahren im Tauschregal ergattern können)

  15. Cover des Buches Die elfte Jungfrau (ISBN: 9783442367801)
    Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Im Köln,Ende des 14. Jahrhunderts kommen mehrere junge Mädchen auf sonderbare Weise zu Tode. Eine geht ins Wasser, eine andere scheint den Selbstmord vorzuziehen und eine weitere fällt rücklings vor einen Ochsenkarren. Sonderbare Zufälle, oder war es doch eher die Tat eines Serienmörders?

    Almut und Ivo haben es nicht leicht. Sie sind wie die Königskinder die einfach nicht zusammen kommen können. Das sie sich mehr bedeuten als Freundschaft ist allen in ihrem Umfeld klar, aber sie wollen es sich selbst nicht eingestehen.Schließlich ist Ivo ein Mann der Kirche und Almut hat das Los der Begine einer weiteren Verheiratung vorgezogen.

    Neben all diesen Seelenqualen führt das Schicksal sie auch in diesem Band durch die Klärung von Mordfällen immerwieder einander zu.

    Etliche Jungfrauen sind rund um den Eigelstein zu Tode gekommen und Almut wird mistrauisch, ob diese Unfälle oder Tode nicht vielleicht doch Morde waren. Als ein ihr bekanntes Mädchen stirbt nimmt sie die Ermittlungen auf.

    Der Leser bekommt immer Einblicke des Todeszeitpunkts der Mädchen, bei dem der männliche Protagonist jedoch nicht näher beschrieben wird. Sein Schema ist jedoch immer das selbe .Er tändelt, liebkost, raubt auf angenehme Art die Jungfräulichkeit und bricht ihnen beim letzten Kuss das Genick.

    Näher in ihren Verdächtigenkreis gelangen drei Männer. Zum einen Alfi, der mit so manchem der Mädels bereits getändelt hat, oder aber Bruder Jabob, der hin und wieder aus der Enge des Ordens flieht und in geckenhaft bunten Gewändern durch die Gegend flaniert und mit jedem Rock flirtet. Oder ist es gar Bertram, der Sohn der Pastetenbäckerin, der an der Fallsucht leidet und den Mädchen vielleicht in einem Anfall das Genick bricht?

    Nach einer Vision von Rigmundis wähnt Almut auch Trine, die taubstumme Helferin bei Meister Krudner, in Gefahr. Gegen Ende des Buches wird es nochmal richtig gefährlich und auch Almut und Ivo geraten in höchste Gefahr.

    Außerdem geht es in dem Buch noch wieder über den Reliquienhandel und das so mancher sich schon seine Gedanken macht, wo die ganzen Knöchelchen der Heiligen wohl herkommen. Auch über die Doppelmoral der Kirchendiener geht es mitunter, wenn Pater Leonhard, der Beichtvater der Beginen wieder hohe Bußen für kleine Sünden auferlegt.

    Ein Buch wieder so ganz nach meinem Geschmack. Ein bisschen Liebesleid und ganz viel spannender Krimi, bei dem man mitraten kann.

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

  16. Cover des Buches Closer (ISBN: 9783426637036)
    Donn Cortez

    Closer

     (200)
    Aktuelle Rezension von: LoveLy_Ivii

    Jack war ein aufstrebender Künstler – seit seine Familie einem brutalen Mord zum Opfer fiel, kennt er nur noch ein Ziel: Gerechtigkeit für alle, denen ein geliebter Mensch genommen wurde! Jack und seine Partnerin Nikki haben sich darauf spezialisiert, Killer aufzuspüren und sie zu einem Geständnis zu zwingen. Nikki übernimmt die Rolle des Lockvogels, Jack führt die Verhöre. Durch eins seiner Opfer erfährt er von einer geheimen Serienmörder-Community im Internet. Jack schleust sich dort ein, um ein Mitglied nach dem anderen auszuschalten. So stößt er auch auf einen Killer, der sich The Patron nennt – und kein anderer ist als der Mörder seiner Familie! Jack versucht, ruhig zu bleiben. Es geht ihm um Gerechtigkeit, nicht um Rache. Doch wer zu lange Bestien jagt, läuft Gefahr, selbst eine zu werden …

    Zu Beginn tat ich mich etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen, das lag nicht am Schreibstil oder an der Story selbst sondern eher an die Aufmachung. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, weil viele Informationen vermittelt worden sind. Zwischendurch gab es dann aber spannende Passagen an denen das weiterlesen mir ein wenig leichter fiel.
    An die Protagonisten konnte ich mich schwer gewöhnen, sie vermittelten nicht die Sympathie, die ich sonst aus anderen Büchern kenne. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber an die Protagonisten. Auf dem Cover ist ein Sticker drauf geklebt auf dem steht "Nichts für schwache Nerven" den kann ich nicht ganz beipflichten, denn dafür waren eindeutig zu wenige Schockmomente und/oder blutige Szenen drin. Aber wenn dann mal so eine Stelle kam, musste ich vom Buch aufschauen und mal tief durchatmen.
    Der Schreibstil an sich ist flüssig und sehr gut bildlich beschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und besonders aufregend fand ich die "Zwischenspiel" Kapitel. Bis zum Ende hatte ich keinerlei Ahnung wie dies mit der ganzen Story zusammenpasst und der Übergang ist dem Autor sehr gut gelungen.
    "Closer" ist ein mittelmäßiger Thriller. Leichte Spannung ist da, gute Story aber leider zu wenige blutige Stellen. Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz kann man dieses Buch lesen.

  17. Cover des Buches Kinder backen mit Christina (ISBN: 9783706626798)
    Christina Bauer

    Kinder backen mit Christina

     (88)
    Aktuelle Rezension von: sutane

    Mit Christina Bauer und ihren Kindern backen, heißt nicht nur einfach Rezepte lesen und ausprobieren, sondern man erfährt auch einiges interessantes über die Herkunft von Nahrungsmitteln und dem Leben auf dem Bauernhof.

    Das Backbuch startet mit einen kurzen Exkurs über wesentliche Backzutaten z.B. Hefe, Mehl, Milch und Milchprodukte.

    Es folgen ein paar Tipps zum backen mit Kindern und dann kommen die 30 Rezepte.

    Jedem Rezept werden 2 Seiten gewidmet, eine Seite mit dem Rezept und die andere mit dem bunt präsentierten Ergebnis.

    Meine Kinder lieben die Bilder und entscheiden auf Grund derer, welches Rezept wir gemeinsam backen wollen.


    Die Rezepte werden dabei in 4 Kategorien unterglieder - Frühling, mit Osternaschereien, Sommer mit u.a. selbstgemachtem Eis, der Herbst mit Igelkeksen und im Winter mit Weihnachtsleckereien.

    Bei den Rezepten achtet die Autorin auf die jeweils saisonal vorhandenen Obstsorten. So gibt es im Herbst ein tolles Rezept für Apfeltaschen und im Sommer eine Rezept zur Herstellung von Erdbeermarmelade.


    Die Rezeptauswahl trifft dabei genau den Geschmack von Kindern.

    Die Zutatenliste ist meist überschaubar.


    Den Abschluss des Buches bildet ein Überblick über das Leben auf dem Bauernhof.


    Durch zahlreiche Kinderbilder sowohl im Sachteil wie auch bei den Rezepte, lässt die Autorin den Leser an ihrem Familienleben teilhaben.


    Fazit:

    Kindgerechte Backrezepte gemischt mit dem Leben auf dem Bauernhof.

    Uns hat dieses Konzept gefallen, auch wenn wir uns mehr Rezepte gewünscht hätten.

  18. Cover des Buches Schokohasenküsse: Eine Frühlingsgeschichte (ISBN: 9783962151171)
    Heike Wanner

    Schokohasenküsse: Eine Frühlingsgeschichte

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Sina besitzt eine kleine Bäckerei in S-Bahn Nähe. Zu ihren täglichen Kunden gehört auch Alexander Goldstein. Sina hat, über die Jahre hinweg, jedes Detail von Alexander aufgesaugt. Dabei hat sie so einiges aus seiner Kindheit und der Familie erfahren. Als zu Ostern ein kleiner Notfall in seiner Familie eintritt, bietet sie Alexander spontan ihre Hilfe an.

    Für Alexander ist die kleine Bäckerin eher unsichtbar. Seit ein paar Jahren kauft er immer seine täglichen Backwaren bei ihr. Als nun zu Ostern ein kleiner familiärer Notstand Eintritt, erklärt sich Sina spontan bereit ihm zu helfen. Seine Familie ist mehr als überrascht, dass Alexander eine gute Freundin mitbringt. 

    Beide genießen die Zeit zu Zweit und Sina fühlt sich am Ziel ihrer Träume. Und auch Alexander lernt Sina mit anderen Augen zu sehen, bis er merkt, was Sina alles über ihn weiß. Woher, weiß sie das alles?

    Eine leichte Liebesgeschichte, die kaum Ecken und Kanten aufweist. Ich bin ein bisschen enttäuscht, das Alexander selbst nach den Stalking Geheimnissen von Sina, nicht lange böse auf sie ist. Die Geschichte konnte mich nicht so richtig packen und der Schreibstil war mir teilweise zu abschweifend. 

  19. Cover des Buches Black Rabbit Hall (ISBN: 9783734105272)
    Eve Chase

    Black Rabbit Hall

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Meggiberlin38

    🔖📚  FERTIG   🔖📚


    Black Rabbit Hall 

    Eve Chase

    Roman 

    412 Seiten 

    blanvalet 


    Kurzbeschreibung


    Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...


    Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.


    Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...


    Meine Meinung 

    ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆


    Eine wunderschöne, wenn auch zum Teil traurige Geschichte. 

    Mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben. 


    In der Vergangenheit erzählt uns Amber Alton ihre Geschichte.  Über ihre Mutter und Geschwister.  Eine sehr glückliche Kindheit verleben sie mit ihrer Mutter auf Black Rabbit Hall. 

    Bis das Schicksal alles verändern wird. 

    Sehr bewegend geschrieben.


    In der Gegenwart lernen wir Lorna kennen.

    Sie ist auf der Suche mit ihrem Verlobten nach einer geeigneten Hochzeitslokalität.  Und aus nicht erklärbaren Gründen kommt für sie das in die Jahre gekommene Black Rabbit Hall Haus in Frage.


    Manchmal dachte ich, wie naiv und uneinsichtig Lorna ist.  Mit Sturheit  versucht sie unbedingt ihren Willen durchzusetzen.  Alleine die Beschreibung des Zustandes von Black Rabbit Hall, läd nun wirklich nicht für eine große Feierlichkeit ein.

    Aber das ist genau das, was diese Geschichte aus macht.

    Der Leser möchte in die Geheimnisse eintauchen, möchte wissen warum Lorna wie besessen von diesem Haus ist. 


    Alles baut sich nach und nach auf.  Abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart. 


    Das Ende rührte mich sehr und es machte mich auch glücklich. 


    Der Schreibstil flüssig. Bildhaft die Landschaft  Cornwalls beschrieben. 


    Ein sehr schönes Buch. 


    Von mir eine klare Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches 40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer (ISBN: 9783765509926)
    Sandro Göpfert

    40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    "40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer" ist ein wunderbares Buch für die Fastenzeit, um sich auf Ostern vorzubereiten. Das was man als Adventskalender für die Weihnachtszeit kennt ist dieses Buch für die Vorosterzeit. Ich faste sehr gerne und bin froh, dass ich jetzt dieses Buch auch für das seelische Fasten gefunden habe.
    In dem Buch gibt es 40 Bonhoeffer-Texte zu den unterschiedlichsten Themen: Arbeiten, Dankbarkeit, Taufe, Not, Morgen, Abschied...
    Was mich am meisten an dem Buch überzeugt hat, ist der Aufbau. Zunächst gibt es den kurzen Bonhoeffer-Text. Da dieser meist gar nicht so leicht zu verstehen ist, empfiehlt es sich, den Text öfter zu lesen. Anschließend gibt es einen kurzen passenden Bibelvers dazu. Als nächstes lädt eine Bank dazu ein, in kurzer Stille über das Gelesene nachzudenken, auf ein paar leeren Linien kann man auch seine Gedanken aufschreiben. Dann gibt es eine Erläuterung zum Text vom Autor Sandro Göpfert, der wirklich sehr schöne Interpretationen zu den Texten geschrieben hat. Im Anschluss kann man bei ein paar Fragen nocheinmal über das Gelesene reflektieren. Und was mich besonders angesprochen hat sind danach noch die Impulse für ein kurzes Dankgebet, das einfach nochmal verdeutlicht, was Bonhoeffer uns sagen und zeigen will und was Gott dabei für eine Rolle spielt.
    Dieses Buch wird mich von nun an sicher in jeder Fastenzeit begleiten und innerlich weiterbringen.
  21. Cover des Buches Verwandlung (ISBN: 9783738078664)
    Mari März

    Verwandlung

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Ein weiblicher Hybrid in der Gestalt eines Wertieres, geboren aus dem Wasser und dem Feuer, soll im Reich der Luft seine Kräfte messen und dem Reich der Erde endlich Frieden bringen. Lyras Schicksal wurde bereits vor langer Zeit besiegelt. Begleite sie auf ihrem fantastischen Weg, tauche ein in die magische Welt der Mythen und Märchen und löse mit ihr gemeinsam die Geheimnisse, welche nun nicht länger im Verborgenen liegen … 

    Nachdem ich das Prequel Redrubi las, wurde ich nur noch neugieriger auf die Tetralogie der Autorin Mari März. Mit ihren Psychothrillern schafft es die Autorin, genau meinen Geschmack zu treffen, daher war ich super gespannt, was mich nun hier bei ihrer Urban-Fantasy-Reihe erwartet würde.

    Der Einstieg fiel mir leicht und mit jeder gelesenen Zeile war ich mehr fasziniert von der hier erschaffenen Welt. 

    Wir lernen die Protagonistin Lyra kennen und anfangs war ich mir nicht sicher, was ich von ihr halten sollte. Sie ist authentisch dargestellt und natürlich ist es als Erwachsene nie einfach in den Kopf einer 17-Jährigen schauen zu wollen, aber das war es nicht. Ich hadere noch immer mit mir, ob die Aussage der Geschichte wirklich die sein soll, die ich daraus ziehe. Das kann ich mir nämlich nicht so ganz vorstellen. Daher bin ich doppelt gespannt, wie es weitergeht und werde auch sogleich zum zweiten Teil greifen.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und dadurch flüssig zu lesen. Er bestimmt durch seine Schlichtheit und ist schnörkellos, jedoch nicht einfach plump. Genau richtig für ein Jugendbuch. Erzählt wird im auktorialen Stil.

    Die Darstellung ist bildhaft und so konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. 

    Das Cover gefällt mir und wer die anderen Cover der Tetralogie kennt, merkt, dass sie eine perfekte Einheit bilden.

    Auch wenn ich in erster Linie neugierig war, wie die Autorin eine Urban-Fantasy-Geschichte meistert, machte mich auch der Klappentext neugierig gemacht.

    Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Ich war durch einen konstant vorhandenen Spannungsbogen gefesselt und freue mich, mehr von dieser komplexen Story zu lesen. Ich hatte eine tolle Lesezeit und vergebe vier Sterne.


  22. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.813)
    Aktuelle Rezension von: leonard

    Ich mag das Buch nicht so es ist mir zu viel Magie und Zauberei und es ist schwer geschrieben aber für leute die Düstere Stimmung mögen und Zauberei ist es auf jeden fall was paar worte wusste ich nicht was sie bedeuten und es war etwas schwerer zu lesen aber sonst hat es gute Charaktere und eine gute Story und es ist Spannend

  23. Cover des Buches Die Regenkönigin (ISBN: 9783426511923)
    Katherine Scholes

    Die Regenkönigin

     (118)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Roman habe ich nun zum 2. Mal mit Begeisterung gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Durch die bildhaften Landschaftsbeschreibungen kann man sich alles wunderbar vorstellen. Man kann richtig in eine andere Welt eintauchen. Super zum abschalten. Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4,5 Sterne. Einen Punkt Abzug gibt es für ein paar Längen jedoch sehr empfehlenswert. 

  24. Cover des Buches Der Kameramörder (ISBN: 9783596297375)
    Thomas Glavinic

    Der Kameramörder

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Der Inhalt
    Zwei befreundete Paare verbringen das Osterwochenende gemeinsam in der Steiermark. In dieser Zeit kommt es ganz in der Nähe zu einem grausamen Verbrechen. Ein Unbekannter hat drei Kinder entführt und sie durch Erpressungen und Drohungen dazu gebracht, dass sie auf Bäume klettern und Selbstmord begehen, indem sie sich in die Tiefe stürzen. Das ganze Geschehen hat der Mörder mit seiner Kamera mitgefilmt.

    Die zwei Paare verfolgen die Nachrichten, in denen immer mehr Informationen zu dem Verbrechen veröffentlicht werden. Sogar das Video soll im Fernsehen gezeigt werden, um die Öffentlichkeit auf die unfassbare Tat aufmerksam zu machen.

    Das Wochenende wird daher zu einer Achterbahnfahrt. Einerseits verfolgen die Paare gespannt und schockiert die Nachrichten und diskutieren heftig über das Geschehen und das Vorgehen der Medien, andererseits spielen sie gelassen Tischtennis und Badminton, genießen das Essen und das schöne Wetter.

    Trotzdem wird die Situation immer angespannter, denn der Mörder soll sich ganz in der Nähe befinden…

    Meine Gedanken
    Nachdem ich bisher nur Gutes über die Werke von Glavinic gelesen habe, musste ich zu diesem Roman greifen. Jedoch musste ich schnell feststellen, das die ganze Erzählung wie ein trockenes Protokoll verfasst ist. Es gibt keine Kapitel und keine Absätze. Teilweise werden sogar Abkürzungen verwendet, wie ich es sonst in keinem Roman gesehen habe.

    Emotionslos und kühl, aber dafür extrem detailliert wird über das Osterwochenende in der Steiermark berichtet. Genau so detailliert berichten die Medien über den Mord an den Kindern. Man merkt, dass der Autor uns einen Spiegel vor das Gesicht halten will, indem er uns die Reaktionen der Anwesenden und der Medien beschreibt.

    Fazit
    Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich den Krimi weiterempfehlen kann oder nicht. Einerseits war ich bin zum Ende gespannt und irgendwie auch gefesselt, jedoch war der Schreibstil für mich sehr mühsam und anstrengend.

    Vielleicht gebe ich einem anderen Werk von Thomas Glavinic nochmal eine Chance, aber mit „Der Kameramörder“ konnte er mich leider nicht überzeugen.

    (Achtung Spoiler!) Am meisten geärgert hat mich die Tatsache, dass ich den ersten Satz mehr oder weniger überlesen habe – denn hier wird bereits klar wer der Mörder ist…


    Mehr auf www.iomarmi.home.blog 

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