Bücher mit dem Tag "ostern"
151 Bücher
- Otfried Preußler
Krabat: Roman
(1.956)Aktuelle Rezension von: Rainbow_DashIch habe „Krabat“ seit meiner Kindheit mehrmals gelesen und es ist immer noch eines meiner Lieblingsbücher. Ich weiß, dass viele Leser das Buch nicht mögen und den Schreibstil und die Sprache als veraltet und unpassend empfinden. Für mich hingegen ist „Krabat“ ein wichtiges Werk der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.
Man muss sich einfach vor Augen halten, dass Ottfried Preußler das Buch vor 60 Jahren geschrieben und vor 55 Jahren veröffentlicht hat. Man muss auch bedenken, wo Ottfried Preußler geboren und aufgewachsen ist. Er wurde in Böhmen geboren, wuchs im Krieg auf, und so sind seine Geschichten stark von böhmischen Sagen und Volkssagen geprägt. Er griff auch auf Legenden aus der benachbarten Lausitz zurück. So ist „Krabat“ eine Nacherzählung einer sorbischen Legende.
Die Düsternis der Geschichte lässt sich dadurch erklären, dass die Handlung im frühen 18. Jahrhundert während des Großen Nordischen Krieges in der Lausitz spielt. Es war eine Zeit der Not für die Menschen damals, und der Tod schwebte allgegenwärtig über ihnen. Die Handlung orientiert sich eng am Kirchenkalender (Ostern, Michaelis, Weihnachten). Zudem ist die Geschichte von Macht und Magie geprägt, da der Mühlenmeister mit dunklen Künsten verkehrt. Er unterstreicht seine Macht auch durch seinen stets gebieterischen Tonfall. Dies wird durch die altertümliche Sprache noch verstärkt.
Weitere Themen der Geschichte sind Freundschaft und Liebe, die alles Böse überwinden können. Die Liebesgeschichte von Krabat und der Kantorka ist anders als heutige Romanzen. Krabat verliebt sich nicht in ein Gesicht, sondern in die Stimme der Kantorka. Ihr Gesang berührt ihn und schenkt ihm Hoffnung. Genau das ist die Rolle der Kantorka. Sie verkörpert Güte und Licht im Gegensatz zur dunklen Macht des Meisters. Die Beziehung zwischen Krabat und der Kantorka beginnt sich erst im dritten Lehrjahr zu entwickeln und ist zunächst sehr zart. Die beiden gewinnen Zuneigung zueinander und kümmern sich umeinander. Es ist schließlich diese Liebe und Fürsorge, die die Macht des Meisters bricht und ihn besiegt.
Fazit: „Krabat“ ist für mich ein zeitloses Werk, das seine Kraft aus Atmosphäre, Mythos und Menschlichkeit schöpft. Auch wenn Sprache und Erzählweise heute manchem Leser ungewohnt erscheinen mögen, entfaltet die Geschichte gerade durch ihre historischen und kulturellen Wurzeln eine besondere Tiefe. Preußler verbindet düstere Sagenwelt, historische Realität und universelle Themen wie Freundschaft, Mut und Liebe zu einem eindrucksvollen Jugendroman, der mich bis heute begleitet. Vier Sterne, weil dieses Buch trotz seines Alters nichts von seiner Wirkung verloren hat.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
(250)Aktuelle Rezension von: BookwuermchenFlavia die Hobbydedektivin begeistert auch im 5. Band !
Wie gewohnt mit düsteren Geheimnissen, makabren Humor und natürlich mit präzisen Erläuterungen!
Das Miträtseln ist euch garantiert und nicht nur das, auch Flavias Mutter spielt hier eine Rolle. Als ,, i " Tüpfelchen wird ein Cliffhanger vom feinsten serviert :)
LIEBLINGSZITAT:
" Wenn ich mal niedergeschlagen bin, muntert mich der Gedanke an Blausäure todsicher wieder auf. Ich schwärme für Blausäure! "
- Kelly Moran
Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
(366)Aktuelle Rezension von: Um_Buchseites_BreiteZusammenfassung
Zurück in Redwood! Das Drachentrio hat auch schon die nächsten Beiden im Blick. Ella Sinclair, eine unscheinbare Grundschullehrerin, und Jason Burkwell, der attraktive und beziehungsunfähige Feuerwehrmann stehen in Redwood unter Beobachtung. Doch einer ungestörten Annäherung steht die Vergangenheit im Weg, denn diese hat sowohl bei Ella sowie auch bei Jason tiefe Spuren hinterlassen.
Schreibstil
Der Schreibstil von Kelly Moran ist einfach humorvoll, mitreißend und emotional. In Redwood habe ich mich direkt wieder wohl und aufgehoben gefühlt. Diese Reihe konnte mich bei jedem Band überzeugen.
Charaktere
Ella Sinclair ist ambitionierte Grundschullehrerin und seit einigen Jahren zurück in Redwood. Sie fühlt sich häufig unsichtbar und würde das schon gerne ändern. Doch dann haben es die Drachen auf sie abgesehen. Der araktive Feuerwehrmann von gegenüber, von dem sie natürlich schon einiges gehört hat, soll es also werden. Ob sie will oder nicht, Ella hat keine Wahl, durch „Zufälle“ treffen beide immer wieder aufeinander.
Jason ist Feuerwehrmann und einer der begehrtesten Junggesellen in Redwood. Doch keine Frau kann ihn länger an sich binden. Als er ein kleines Kätzchen von einem Baum retten soll und es anschließend ihm überlassen wird, ist er mehr als nur überfordert. Wie passend, das es da zufällig an seiner Tür klingelt und dort jemand ist, der ebenfalls eine Katze hat.
Fazit
Ich habe es geliebt zurück nach Redwood zu kommen. Die beiden Charaktere haben mir zusammen so gut gefallen. Auch wenn sie so gegensätzlich sind, passen sie doch so gut zusammen. Das Gespräche waren witzig und die Katzen haben mich auch abgeholt. Das wirklich schwierige Thema der Vergangenheit Beider fand ich gut aufgearbeitet. Mich hat das Buch wirklich mitgenommen, ich konnte mitfiebern, lachen und weinen.
- Thomas Glavinic
Der Kameramörder
(154)Aktuelle Rezension von: ValmontbooksDer Text wirkt harmlos, fast langweilig, und genau das macht ihn so effektiv. Glavinic verzichtet auf Spannungsmechanismen und drückt einem stattdessen die Gleichgültigkeit seiner Figuren ins Gesicht. Der Erzähler bleibt distanziert, banal, oft unangenehm selbstzufrieden. Die Gewalt passiert fast nebenbei, wird durch die Reaktion der Figuren entlarvt. Wer hier nach klassischem Nervenkitzel sucht, wird enttäuscht. Wer aber wissen will, wie man mit Sprache Schuld, Voyeurismus und moralische Apathie zeigen kann, ohne sie auszusprechen, bekommt hier ein Lehrstück in literarischer Kälte.
- Andreas Eschbach
Freiheitsgeld
(118)Aktuelle Rezension von: blackburniousMit Freiheitsgeld liefert Andreas Eschbach erneut einen hochaktuellen, intelligent konstruierten Zukunftsthriller, der seine Stärken weniger in futuristischen Technologien als vielmehr in sozialen, politischen und moralischen Fragen entfaltet. Der Roman führt ins Jahr 2064, in eine Gesellschaft, die sich vollständig auf digitale Systeme, Robotik und ein bedingungsloses Grundeinkommen stützt – das titelgebende Freiheitsgeld. Doch schnell zeigt sich: Es reicht kaum zum Leben und dient eher der Kontrolle als der Freiheit.
Eschbach skizziert eine beklemmende Zukunft, die erschreckend real wirkt: strenge Zoneneinteilungen, totale Überwachung, digitalisierte Währungen und eine elitäre „Oase“ für die Reichen. Gleichzeitig gelingt es ihm, einen spannenden Kriminalfall um den Tod des früheren Kanzlers Havelock und dessen Urenkelin zu verweben.
Der Roman überzeugt durch glaubwürdige Figuren, gesellschaftliche Relevanz und meisterhaft aufgebaute Spannung. Freiheitsgeld ist Social Fiction im besten Sinne – unterhaltsam, nachdenklich stimmend und beunruhigend plausibel. Ein starker Eschbach, der lange nachhallt.
- Sarah Kuttner
Kolumnen
(213)Aktuelle Rezension von: HoldenDer erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).
- Eve Chase
Black Rabbit Hall
(273)Aktuelle Rezension von: MazeixxDie zentrale Handlung des Buches dreht sich um die Familie Alton in den späten 1960er Jahren. Das Anwesen „Black Rabbit Hall“ dient der Familie als Rückzugsort und Ferienhaus. Während der Osterferien ereignet sich jedoch ein tragisches Unglück, das die gesamte Familie erschüttert. Amber muss fortan die Verantwortung für ihren Zwillingsbruder sowie für die jüngeren Geschwister übernehmen. Mit 15 Jahren lernt sie, schnell erwachsen zu werden und die Kontrolle zu behalten. Doch als eine neue Frau und ihr Sohn in das Leben der Familie treten, verändert sich alles grundlegend und nichts ist mehr wie zuvor.
Mehr als drei Jahrzehnte später sucht Lorna nach einem Ort, an dem sie endlich die Liebe ihres Lebens heiraten kann. „Black Rabbit Hall“ kennt sie noch aus ihrer Kindheit, denn ihre verstorbene Mutter und sie haben das Anwesen in den Ferien oft besucht. Dabei ahnt sie nicht, dass sie mehr entdecken wird als nur ein etwas verfallenes Haus. Das Anwesen birgt den Schlüssel zu ihrer Vergangenheit und wird einige ihrer persönlichen Rätsel lösen.
Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, jedoch gab es teilweise unötig in die Länge gezogene Passagen, die mich etwas gestört haben. Andere Abschnitte waren dann wieder sehr spannend und man ist gefühlt schnell im Buch vorangekommen.
Dennoch kann ich das Buch an alle weiterempfehelen, die auf Geschichte über düstere Familiengeheimnisse, alte englische Häuser und Erzählungen auf unterschiedlichen Zeitebenen stehen. - Ilona Cornelia
Wie Fuchs und Hase Ostern feiern
(26)Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatzIn drei Wochen ist schon Ostern und vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einer schönen Ostergeschichte, dann hab ich hier einen kleinen #kinderbuchtipp für euch: „Wie Fuchs und Hase Ostern feiern“ von Ilona Cornelia, erschienen im epubli-Verlag.
Inhalt: Kurz bevor es Frühling wird ist der kleine Hase Heini immer öfter traurig. Dies ist auch seinem Freund, dem Fuchs Frank, aufgefallen. Als Heini endlich mit der Sprache rausrückt, ist beiden klar, dass sie alles versuchen werden, damit die Kinder sich an Ostern über bunte Eier freuen. Doch was ist jetzt eigentlich genau die Aufgabe des Osterhasen? Wo bekommen die Freunde die Eier her und wie sollen sie es nur schaffen alle rechtzeitig zu verteilen? Und was ist eigentlich das Schönste an Ostern?
Fazit: Eine süße Geschichte über den Wert von Ostern und die Kraft der Freundschaft. Die ungewöhnliche Verbindung zwischen Fuchs und Hase ist etwas Besonderes und ihre lustigen Neckereien zwischendurch lassen die Geschichte sehr lebendig wirken. Dies unterstreichen auch die süßen, bunten Illustrationen. Eine Kapitelunterteilung wäre für kleinere Kinder vielleicht noch ganz schön gewesen. Dennoch ein tolles kleines Osterbüchlein, das sich auch gut im Osternest machen würde.
- Rolf Zuckowski
Stups, der kleine Osterhase
(9)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 12 Monaten
📄 16 Seiten
💶 8,00 Euro
📖 Coppenrath Verlag @coppenrathverlag
🖊️ Rolf Zuckowski @der_wahre_rolf_zuckowski
🎨 Julia Ginsbach @juleginsbach
⁉️ Osterbuch
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um das gleichnamige Kinderlied von Rolf Zuckowski, in Szene gesetzt, durch fröhliche und farbenfrohe Illustrationen.
🦌Mein Eindruck:🦌
Das Kinderlied kennt und liebt bestimmt jeder von Euch. Doch wusstet ihr auch welche Szenen sich hinter den jeweiligen Strophen verbergen und vor allem wie Stups eigentlich aussieht? Nein? Dann müsst ihr unbedingt in dieses Pappbilderbuch reinschauen. Ob ihr dann das Buch vorsingt oder vorlest, ist natürlich Euch überlassen. Aber ich garantiere Euch, dass ihr dieses Buch nahezu täglich vortragen dürft. So geht es mir jetzt auch schon und wir haben erst den 14. Januar :). Die Vorfreude auf Ostern steigt somit nicht nur im Supermarkt, sondern auch bereits bei uns.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Albert Sixtus
Die Häschenschule: Pop-up-Leporello-Buch
(36)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstWas lernt man nicht alles in der Hasenschule: Pflanzenkunde, Eieranmalen, die Flucht vor dem Fuchs und bei allem gibt es viel Spaß! Auf einem Schulausflug gibt es viel zu entdecken und lustige Spiele, die allen Hasenkindern Spaß machen. Im dritten Band der Häschenschule begleitet der Leser den Hasen Fritz durch den Tag. Schule, Hausaufgaben, Spielen – für alles gibt es Zeit.
Ein wunderbares, nostalgisches Bilderbuch mit den schönen alten Illustrationen, wenn die Originale auch leider im Krieg verloren gingen. Diese und andere spannende Details aus Leben und Werk des Autors Albert Sixtus, erfährt der Leser in einem ausführlichen, interessanten Vorwort, das der Jubiläumsausgabe voransteht. Die Bilderbücher selbst haben nichts von ihrem Zauber eingebüßt.
Ich mag die alten Bilderbücher mit ihren wunderbaren, hochwertigen Illustrationen. Schade ist nur, dass das restliche Werk von Sixtus nicht wieder aufgelegt wurde. - Hubert Filser
Warum küssen wir uns?
(1)Aktuelle Rezension von: annlu*Auf viele Fragen des Alltags gibt es oft verblüffende wissenschaftliche Antworten. Manches bleibt aber auch trotz jahrzehntelanger Forschungen rätselhaft.*
Vom angesammelten Staub und dem Frühjahrsputz zu der Entstehung der Jahreszeiten, vom Fasten zum Überschwang an Ostern, von Frühjahrsmüdigkeit zum Überschwang der Gefühle – hier klären sich die Rätsel um Alltagsfragen rund um den Frühling.
Hubert Filser nimmt den Frühling zum Anlass einen Blick auf das Allerkleinste zu den Weiten des Universums zu werfen. Den Hausstaub setzt er in Verbindung mit Bakterien und unserem Mikrobiom und das Putzen sieht er aus dem Blickwinkel des Chemikers. Die Entstehung unseres Sonnensystems und der Erde wird ebenso beleuchtet, wie unser Hang zu Diäten und Sport. Das Osterfest und die bekannten Eier werden auf Wissenswertes über Hühner ausgedehnt und der Hormonhaushalt der Menschen und Tiere näher angesehen. Den Schluss bildet die Natur und ihr Erwachen – das Grün der Pflanzen und das Summen der Bienen.
Anschaulich und einfach werden unterschiedliche Fragen aufgeworfen und beantwortet. Dabei geht der Autor sowohl auf Alltagswissen als auch auf statistische Werte, physikalisches, chemisches und biologisches Wissen ein. Es wird eine Vielzahl an Themen angesprochen, was zum einen eine reichhaltige Vielfalt gibt, zum anderen bewirkt, dass vieles nur kurz angesprochen werden kann. Dennoch bemüht sich das Buch Informationen weiterzugeben und bei Manchem auch in die Tiefe zu gehen.
Fazit: Ein Buch, das viele Themen anspricht und so manches Wissenswertes leicht verständlich aufbereitet einbaut – ein Buch für den Frühling.
- Dorothee Dziewas
Es werde Licht!
(5)Aktuelle Rezension von: cho-iceIch gehöre nicht zu den Christen, die die Fastenzeit auf besondere Weise begehen oder jedes Jahr während dieser 7 Wochen bewusst auf etwas verzichten. Doch ich schätze Dorothee Dziewas als Übersetzerin und Autorin und so machte mich dieses kleine Büchlein neugierig.
Insgesamt ist es ein sehr gelungener Fastenführer. Frau Dziewas schreibt einfach schön und man spürt, dass viele gute Gedanken und Liebe in die Gestaltung der einzelnen Wochen und Tage geflossen sind. Jeder Tag wird nach einem kurzen Impuls (ca. 1 Seite lang) ergänzt von einem Tagestipp (meist etwas Praktisches), Schöpferwort (Abschnitt aus der Bibel), Denkanstoß oder sonntags einem Gebet. So ist mal etwas zum Innehalten und Nachdenken dabei, aber auch mal etwas, das man praktisch umsetzen kann.
Für meine Lebensphase (junge Mutter mit Kleinkind) passten die Tipps und Impulse teilweise nicht so gut. Aber man kann ja auch nicht immer jedem gerecht werden. Schön fand ich, dass das Buch sehr alltagsbezogen und im besten Sinne geerdet ist. In vielem habe ich mich so doch wiedergefunden und wurde innerlich berührt.
Ich hätte mir eine noch schönere Gestaltung des Buches gewünscht. Wohl aus Kostengründen wurde nicht jedem Tag ein Anfang auf einer neuen Seite zugestanden. Das fand ich etwas schade. Auch grafisch war es leider sehr nüchtern und kaum etwas „fürs Auge“. Dabei ist das Thema Schöpfung doch eigentlich so gegenständlich. Sollte das Buch also gut ankommen und nachgedruckt werden, empfehle ich eine Neugestaltung des Inneren.
Mein Fazit: Ein gelungenes Buch, das in der Fastenzeit (und darüber hinaus!) sehr bereichern kann. Für junge Muttis aber nur mit Abstrichen geeignet und eine schönere Gestaltung hätte dem an sich auch schönen Inhalt gutgetan. - Jasmin Zipperling
Himmeldonnerglöckchen
(65)Aktuelle Rezension von: Maikes_PrivatbibliothekOsterhase wird man nicht mal eben so. Das erfordert viel Übung! Hopsis Schwester Hoppeline bringt den jungen Nachwuchshasen bei, wie es geht. Man darf sie nicht sehen, nichts von ihnen hören und gute Verstecke für die Eier sind auch nicht unwichtig.
Hopsi ist anders als die anderen Hasen. Und was passiert oft, wenn man anders ist? Man wird verspottet. So geht es auch der kleinen Häsin. Sie spürt, der ganze Zauber ist eigentlich nichts für sie. Doch sie kennt auch keine Alternative. Zumindest noch nicht. Denn plötzlich taucht Elf Michi auf und erzählt von einem Fest namens Weihnachten.
Etwas unfreiwillig landet sie in der Weihnachtswerkstatt, ist dann aber sehr neugierig und auch talentiert. Etwas unrealistisch fand ich dabei nur, dass sie einige Dinge, die sie gerade zum ersten Mal sieht, direkt beherrscht. Viel mehr mochte ich die Episoden, wo sie Hilfe benötigt oder erst etwas lernt. Aber es ist ein kurzes Kinderbuch. Irgendwo muss man in der Erzählung raffen. Viel wichtiger ist die kindgerechte Sprache. Und die haben wir wirklich schön umgesetzt. Die Flüche von Wichtel Michi sind einfach nur putzig und sehr weihnachtlich. Zickiger Zuckerguss, pampiger Puderzucker, Marzipanmatsch... und natürlich Himmeldonnerglöckchen! Da kommt schon eine menge Spaß auf.
Hopsi erlebt in der kurzen Zeit wirklich einiges und findet viele neue Freunde. Hier darf sie sein, wie sie möchte und jeder freut sich, dass sie gern bei allem, was anfällt, hilft. Backen, Holzspielzeug herstellen, den Weihnachtsbaum schmücken... unser kleiner Hase sieht sich auch die Glasbläserei an.
Doch etwas stimmt nicht im Weihnachtswunderland. Immer wieder verschwinden die Kekse aus der Weihnachtsbäckerei. Die Engel und Wichtel sind nicht nur ratlos, sondern zunehmend auch entkräftet. So kann das nicht weiter gehen. Wer ist der gemeine Plätzchendieb? Hopsi legt sich auf die Lauer und hier zeigt sich: Sie ist bei den Hasen doch in eine gute Schule gegangen.
Ob Hopsi eine Weihnachtshäsin werden darf, was der Weihnachtsmann und die anderen Hasen dazu sagen und wer Himmeldonnerglöckchen nochmal der Keksdieb ist? Das müsst ihr selber nachlesen. Am Ende des Buches erwartet euch noch ein leckeres Rezept für eure eigene Weihnachtsbackstube. Viel Vergnügen mit diesem zuckersüßen Buch!
- Daniel Kampa
Nicht schon wieder Ostern!
(5)Aktuelle Rezension von: pardenEIN LITERARISCH BUNT ANGEMALTES OSTEREI...
Kaum stehen die letzten Schokoladen-Nikoläuse zum halben Preis an der Kasse, werden sie auch schon eingeschmolzen und zu Eiern gepresst: Nicht schon wieder Ostern!, denkt so mancher. Jetzt gibt es zum Gefühl des Überdrusses die ultimative literarische Sammlung von Geschichten und Gedichten zum Osterfest.
Erzählt wird vom traditionellen Osterspaziergang (Johann Wolfgang Goethe: 'Faust' und Kurt Tucholsky), vom Ostertisch (Siegfried Lenz), den Osterferien (René Goscinny), der Osternacht (Anton Cechov), der Entlarvung des Osterhasen (Erich Kästner) oder gar von ewigen Ostern (Joseph Roth). Daneben schreiben Joachim Ringelnatz, Patricia Highsmith, Friedrich Dürrenmatt, Martin Sutter und viele andere über Hühner, Eier oder Hasen. Ingrid Noll hat exklusiv für dieses Osterlesebuch eine Erzählung geschrieben, in der ein Meister Lampe es faustdick hinter den langen Ohren hat. Und kein Geringerer als Walter Benjamin führt uns ein in die hohe Kunst des Ostereier-Versteckens.
Und der Osterhase legt
(Bald sehr eitel, bald bewegt)
Rührei oder Spiegelei.
Schauerlich stöhnt er dabei.
(Joachim Ringelnatz)
Da eh immer die Rede davon ist, dass Osterhasen umgeschmolzene Weihnachtsmänner seien (oder umgekehrt?), möge mir hier verziehen werden, wenn bei 30 verschiedenen Erzählungen, Reimen und Geschichtchen namhafter Schriftsteller die nicht ganz ernst gemeinte Idee aufkommt, dieses Büchlein als eine Art literarischen Adventskalender zu Ostern zu nutzen. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass sich diese Sammlung nicht einfach so hintereinander weglesen lässt, denn so mancher Text erfordert z.B. aufgrund der altertümlich anmutenden Schreibweise ein gehöriges Maß an Konzentration.
Manche der Texte sind sehr ernst oder auch nachdenklich, die meisten aber wurden mit einem offensichtlichen Zwinkern des Schriftstellers geschrieben. Wie das bei solchen Sammlungen wohl meistens ist: manches ist sehr ansprechend, unterhaltsam, beeindruckend oder auch berührend - anderes nimmt man dagegen eben einfach zur Kenntnis, ohne einen großartigen Zugang zum Text zu finden. Unabhängig davon bekommt der Leser aber einen guten Eindruck von der Art des Schreibens des jeweiligen Verfassers, und so mancher Beitrag weckte in mir die Lust, mehr von dem betreffenden Schriftsteller zu lesen. Gewünscht hätte ich mir noch eine Jahreszahl neben der Überschrift der einzelnen Texte, um noch besser einordnen zu können, wann sie entstanden sind.
Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest
die Adelheid mich sitzen lässt?
Das war noch nichts! Zu Ostern jetzt
hat sie mich ebenfalls versetzt!
Nun freu ich mich auf Pfingsten
nicht im Geringsten.
(Heinz Erhardt)
Eine interessante Sammlung von Texten, die deutlich macht, auf wie vielfältige Art ein Thema angegangen werden kann. Ein schönes Ostergeschenk, das auch noch nach den Festtagen unterhalten kann - denn eines ist gewiss: das nächste Osterfest kommt bestimmt!
© Parden
- Géraldine Elschner
Das Osterküken
(10)Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGartenWisst ihr, weshalb Ostern mal im März und dann wieder im April ist? Das Datum für Ostern ändert sich jedes Jahr. Warum eigentlich?
Géraldine Elschner und Alexandra Junge erklären es uns und den Kindern in ihrem Bilderbuch „Das Osterküken“. Erschienen ist dieses Bilderbuch bereits 2016, aber wir finden, dass es zeitlos schön ist!
Inhalt:
Hilda, die liebevolle Henne, will wissen, wann Ostern ist. Ihr Küken möchte nämlich genau am Ostersonntag auf die Welt kommen. So macht sie sich auf, das Geheimnis zu lüften.
Meinung:
„Das Osterküken“ ist, obwohl es knapp 10 Jahre alt ist, für uns ein zeitloses Osterbuch, das wir jedes Jahr immer wieder gerne anschauen. Auf kindgerechte Art lernen die Kinder welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit Ostern gefeiert werden kann und weshalb es nicht, wie Weihnachten, am gleichen Tag ist. Besonders schön ist auch, wie Hilda als Mutter alles macht, um ihr Küken glücklich zu machen. Die Dialoge, die die Mutter mit dem Küken im Ei führt, sind sehr goldig und witzig.
Die Illustrationen sind zum Großteil doppelseitig bzw. fügen sich perfekt in den Text ein. Die Bilder sind sehr süß und detailreich.
Eine Besonderheit hat dieses Bilderbuch auch noch: In jedem Bild hat sich ein Hase versteckt. Diese zu entdecken ist nicht immer so einfach. Durch dieses „Suchspiel“ in der Geschichte, schaut man sich die Bilder noch genauer an und entdeckt ganz viele Details bzw. Andeutungen zur Ostergeschichte.
Fazit:
Ein sehr schönes Bilderbuch, das kindgerecht und verständlich erklärt, warum Ostern jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt.
- James Krüss
Weil bald Ostern ist
(2)Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGartenWenn der Frühling erwacht...was passiert denn da?
Dies habe ich letzte Woche "meine Kinder" im Bilderbuchkino gefragt. Es kamen wunderschöne Antworten wie "die Sonne scheint", "der Rasen wächst", "die Blumen blühen" und "Ostern kommt". Eine bessere Vorlage konnten mir die Kinder nicht liefern ;-) Denn genau darum geht es bei diesem Frühlingsgedicht von James Krüss.
Inhalt:
Herr Theodor, der Rabe, klopft bei der Wühlmaus Mimi Meier an, und die wiederum macht sich auf den Weg ins Hasenland, um auch den Hasen die frohe Botschaft zu verkünden. Dieser liegt stark erkältet in seinem Bett, springt aber schnell wie der Blitz davon, um die anderen Hasen zu informieren. Am Ende weiß die ganze Welt: Die Osterzeit ist da!
Meinung:
Dieses Frühlingsgedicht ist aufgrund der Reimform sehr leicht vorzulesen und fesselt die Kinder von Anfang an. Denn es ist am Anfang nicht ersichtlich, weshalb der Rabe zur Wühlmaus fliegt. Als dann festgestellt wird, dass der Hase Hans-Benjamin stark erkältet im Bett liegt, ist die Sorge bei den kleinen Leser groß. Ist Ostern in Gefahr, weil der Osterhase krank ist? Die Kinder fieberten mit und freuten sich natürlich, als am Ende alle Tiere auf der Wiese sind und Ostern feiern.
Frauke Weldin hat dieses witzige und süße Frühlingsgedicht wunderschön illustriert. Es sind doppelseitige und klare Bilder, aber es sind einige Details versteckt. Es lohnt sich sehr, die Bilder genauer zu betrachten. Seite für Seite wird durch die Farbgebung und den vielen Details deutlich wie der Frühling erwacht und Ostern naht.
Fazit:
"Weil bald Ostern ist" von James Krüss ist ein süßes Frühlingsgedicht, das die Vorfreude auf Frühling und Ostern weckt. Sehr schön wird hier der Zusammenhang zwischen Frühling und Ostern - auch wegen der wunderschönen Illustrationen von Frauke Weldin - hergestellt.
Ein Buch, für die Frühlings- bzw. Osterzeit und ideal für Kinder ab 4 Jahren.
- Liane Schneider
LESEMAUS 77: Conni und der Osterhase
(18)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Eine schöne Geschichte, die auf Ostern einstimmt. Auch hier ist wieder der Lerneffekt geboten, indem Conni lernt, dass Ostern nicht nur Eier suchen bedeutet, sondern sich auch auf das Fest vorzubereiten und Kreativität walten zu lassen. Hinzu kommt ein wenig Spannung durch die Rettungsaktion. Für jüngere Conni-Fans durchaus ein gelungenes Vergnügen zur Osterzeit.
- Katrin Grothusen
Hasen oder Hühner?
(4)Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
Das Buch ist zu klein!
Dem entsprechend klein ist auch die Schrift gehalten, sodass es etwas anstrengend ist, diese zu lesen. Der Text ist in Ordnung, verwirrend für die Kinder sind die vielen Namen.
Prinzipiell finde ich die Idee ganz lustig. Jedoch ist der ständige "Streit" dann fast schon ein bisschen nervig umgesetzt.
Die Abbildungen finden wir ebenfalls okay, also weder besonders gut noch schlecht.
Einzig, dass die Häsin am Schluss vom Fuchs gerettet wird hat mir gefallen.
Sonst finde ich das Buch weniger gelungen. - Susanne Meyer
Der große Oster-Bilderbuchschatz
(2)Aktuelle Rezension von: mabuereleDas Buch gehört zur Reihe der Vorlesebücher. Für dieses Buch wurden sechs Geschichten zum Thema Frühling und Ostern ausgewählt. Sechs unterschiedliche Autoren und Illustratoren sorgen für Abwechslung im Buch.
In „Helma legt die Gockel rein“ spielt sich der neue Hahn als Herr auf dem Bauernhof auf. Doch die Tiere haben eine ungewöhnliche Idee. Kurze Texte und lustige Zeichnungen kennzeichnen die Geschichte.
„Hühner-Hasen-Eierkrach“ besticht durch die farbenfrohen Zeichnungen und die Vielzahl der Hasenbilder. Die Osterhasen wollen keine Eier mehr legen und machen den Hühner ein Angebot, das diese nicht ablehnen können.
Familie Kaninchen sucht in „Frohe Ostern, Pauli“ den Osterhasen, findet ihn aber nicht. Da hat Pauli, der Jüngste, eine gute Idee. Die naturrealistischen Illustrationen unterstützen die Handlung. Das ist meine Lieblingsgeschichte aus dem Buch.
Humorvoll ist die Suche von „Der kleine König“ nach Ostereiern. In der Geschichte gibt es einen besonderen Hinweis für Vorleser, denn die Prinzessin hat einen Sprachfehler.
Auch in der Geschichte „Tim und der Osterhase“ finden sich realistische Zeichnungen. Die Erzählung ist nahe an der Wirklichkeit.
In die letzte Geschichte führt uns in den Weltraum. Henriette glaubt nicht an den Osterhasen. Doch mit der Rakete ihres Opas, eines Astronauten erlebt sie ein besonderes Abenteuer.
Die Geschichten sind von unterschiedlicher Qualität. Sie regen aber alle auf ihre ganz eigene Art die Phantasie der Kinder an. Es dürfte für jeden eine Lieblingsgeschichte dabei sein.
Insgesamt hat mir die Anthologie sehr gut gefallen. Es handelt sich um eine gelungene Zusammenstellung schöner Vorlesegeschichten.
- Kirsten Boie
Wir Kinder aus dem Möwenweg 7. Ostern im Möwenweg
(21)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDie Kinder im Möwenweg können endlich wieder draußen spielen. Der Frühling ist da und es gibt in der Natur soviel zu entdecken. Pflanzen, Tiere, alles verändert sich und kommt wieder aus dem Winterschlaf. Dann freuen sich auch alle auf Ostern. Es ist nicht mehr lang und egal ob daheim, Schule oder Kindergarten, man trifft Vorbereitungen. Ein warmes, wunderschönes Kinderbuch.
- Iris Schürmann-Mock
Fitz, der Findehase
(2)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
Eine Ostergeschichte in Reimen
Die Einleitung in Bild und Text lässt viel versprechen und animiert die Geschichte zu entdecken. Da heißt es: "Alles, was ihr hier entdeckt, ist in diesem Buch versteckt:......"
Die Geschichte in Reimform erzählt von Fitz dem Hasen, der zum Leidwesen seiner Eltern, so gar nicht nach der Art der Osterhasen geraten ist.
Während sich die anderen Osterhasen auf ihre Aufgaben besinnen streift Fitz durch die Gegend und sammelt ein, was ihm so alles auf dem Weg begegnet. Alles kann er noch gebrauchen. Sein Vater ermahnt ihn sich auf die Dinge zu konzentrieren, die sich für einen Osterhasen ziemen und so steht Fitz wenig später im Ostereier Atelier um seine Ostereiermalprüfung zu bestehen. Leider hält sich Fitz nicht an die Regeln und malt eigenwillig, originell seine eigenen Motive.
Da dieser Versuch aus Fitz einen richtigen Osterhasen zu machen erst einmal gescheitert ist soll der nun bei der Großmutter in die Lehre gehen, die Schokoladenhasen gießt und sie hübsch einpackt.
Ob das wohl ehr was für Fitz ist bleibt zu bezweifeln. Was Fitz noch so alles anstellt und damit die Nerven der anderen gehörig strapaziert, davon erzählt diese wunderbare Geschichte.
Aber damit nicht genug müssen zum Schluss der Geschichte doch alle einsehen, das Fitz ein super guter Findehase ist und das nicht nur weil er die Brille der Großmutter wiederfindet sondern auch noch seine kleine Schwester, die in der Osternacht.... .
Nein mehr verrate ich hier nicht etwas Spannung soll ja bleiben.
Dies ist nicht nur in der Osterzeit eine wunderbare Geschichte.
Die Reime fließen beim Vorlesen leicht von den Lippen. Dabei vermitteln sie sehr dynamisch und harmonisch die Geschichte. Die Reime vermitteln den Rhythmus des Erzählten ideal.
Die Illustrationen greifen diese Dynamik auf und beleben die Geschichte mit sehr vielen zusätzlichen kleinen Details. Es ist auch für das Auge eine wahre Entdeckungsreise nicht zuletzt da wir schon zu Beginn der Geschichte zum Suchen animiert wurden.
Eine Geschichte, die auch deutlich macht, dass Erwachsene mehr ihren Kindern vertrauen sollten und ihnen mehr Entfaltungsmöglichkeiten / Freiraum bieten sollten.
- Erika Bock
Die Knöllchenbande ... und das Geheimnis um die verschwundenen Ostereier
(10)Aktuelle Rezension von: MelaniePDie lustige und durchmischte Knöllchenbande genießt den Frühling und denkt an Vergangenes. So auch an ihren Freund, den Hasen Lampo. Sie beschließen ihn zu besuchen und stellen fest, dass er ganz traurig ist, da alle seine Ostereier gestohlen wurden, welche er jedoch rechtzeitig vor Ostern dem Osterhasen liefern muss. Die Knöllchenbande überlegt nicht lange und beschließt ihm zu helfen. Dabei treffen sie auf viele Tiere. Ob sie die Diebe finden werden?
Dieses lieb gestaltete Kinderbuch ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Es beginnt schon mit bezeichnenden Blumennamen und im Verlauf des Buches lernen die Kinder immer wieder neue Begriffe kennen, somit findet auch eine Wortschaftserweiterung statt. Des Weiteren halten alle zusammen, um dem Hasen zu helfen. Die Tiernamen sind auch sehr lustig und bringen auch mich jedesmal zum Schmunzeln.
Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und wünsche jedem Leser damit viel Spaß! :) - Nicole Neubauer
Moorfeuer
(93)Aktuelle Rezension von: miissbuchINFOS ZUM BUCH
Titel: Moorfeuer
Autor: Nicole Neubauer
Seiten: 416
Verlag: Blanvalet
Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016
Infos zum Autor
„Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)
Rezension
Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen.
Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.
Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.
Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her.
Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde.
Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.























