Bücher mit dem Tag "ostfriesenkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostfriesenkrimi" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  2. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  3. Cover des Buches Ostfriesennacht (ISBN: 9783596299218)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesennacht

     (75)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In Ostfriesland werden mehrere Frauen ermordet. Die scheinbar einzige Gemeinsamkeit der Opfer ist ihr fehlendes Tattoo. Hebt der Mörder dieses als Trophäe auf oder hat er ganz andere Dinge damit gemacht? Zum dreizehnten Mal machen Ann Kathrin Klaasen und ihr Team Jagd auf einen Mörder.

    Fans der Reihe sind die einzelnen Charaktere bereits bestens bekannt, doch auch Quereinsteiger lernen die einzelnen Persönlichkeiten der Figuren gut kennen. Diese sind gut ausgearbeitet, und trotz aller privaten Probleme kommt der Fall nicht zu kurz.

    Leider bleibt der Spannungsbogen etwas schlaff gespannt. Ob von Autor Klaus-Peter Wolf beabsichtigt oder nicht, als Leser weiß man früh, wer der Mörder ist. Auch mit diesem Wissen ist es interessant, die gut geschriebene Geschichte zu verfolgen.

    Emotional hat mich leider keine Figur erreicht, und trotz eines angenehmen Schreibstils habe ich nicht in die Geschichte gefunden. Die „Ostfriesennacht“ hat mich nicht gepackt. Da es Teil einer Reihe ist, darf ein Buch auch mal Schwächen haben und nicht an die Vorgänger anschließen. Insgesamt ist es ein gutes Buch, wenn auch nicht das beste der Reihe.

  4. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

  5. Cover des Buches Ostfriesenfeuer (ISBN: 9783596520664)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfeuer

     (169)
    Aktuelle Rezension von: chrica

    Juni-Juli 2020 gelesen. Generell wurden die Ostfriesenkrimis in der FAS positiv beschrieben. Da habe ich dieses gelesen. Es war zwar spannend, aber gerade Figuren wie der Rupert waren völlig überzeichnet. Und ob diese Brutalität mit den Folterungen sein musste, ist fraglich. Ich weiß nicht, ob noch einen weiteren Ostfriesenkrimi lese.

  6. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  7. Cover des Buches Ostfriesenmoor (ISBN: 9783596513062)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmoor

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Ayleen256

    Unweit der ostfriesischen Nordseeküste erstreckt sich eine riesige Moorlandschaft. Im Moor wird eine Leiche aufgefunden, die Haut ist über einen Metalldraht in Form einer Menschengestalt gespannt. Um der Frage auf die Spur zu kommen, wer das gewesen ist, muss das Team klären, wer dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre. Ann Katrin, Weller und Co. bleibt aber nicht allzu viel Luft, denn in Norddeich wurde ein Kind entführt.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten beim Lesen eines 7. Bandes einer Reihe auch die vorherigen kennen. Daher belasse ich es mit großen Beschreibungen von Ann-Katrin, ihrem Chef Ubbo oder dem Kollegen Ruppert. Personell gibt es keine großen Änderungen, was ich beim Lesen vieler Bücher aber auch mal als angenehm empfinde. 

    Den Moor-Mordfall als auch die Kindesentführung fand ich spannend. Als Mutter ging mir Letztere sogar nahe. Ersterer entsprach für mich einem klassisch, einwandfreien Kriminalfall. Mit zwei Sachen habe ich mich schwer getan: 1. Einige Handlungen erschienenen mir unerklärlich, selbst in Anbetracht einer Ausnahmesituation konnte ich kein Verständnis dafür aufbringen. 2. Die ewigen Wiederholungen - aber nicht, weil der Autor bestimmte Eigenarten und Klischees immer wieder aufnimmt, sondern es so scheint, als würde vom Leser nicht viel Intellekt erwartet werden und es müsste daher immer alles wiederholt werden. 

    Ein schmaler Grat ist es auch zwischen Lokalkolorit und Schleichwerbung. Zwei sehr gute Fälle in einem - für meine Kritik ziehe ich einen Stern ab. Ich bin gespannt, in welche Richtung es im nächsten Fall geht.

  8. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  9. Cover des Buches Krabbenbrot und Seemannstod (ISBN: 9783499237454)
    Cornelia Kuhnert

    Krabbenbrot und Seemannstod

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Natti90

    Toller Auftakt! Ich liebe die Figuren. Sie wachsen einem ans Herz! Und bis zuletzt weiß man nicht WER der Mörder ist! 

  10. Cover des Buches Ostfriesenschwur (ISBN: 9783596521289)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Ostfriesenschwur" ist Ann Kathrin Klaasens zehnter Fall von Klaus-Peter Wolf, die Reihe erscheint im Fischerverlag.  

    Ann Kathrin Klaasens Ex-Chef Ubbo Heide erhält auf seiner Ferieninsel Wangerooge ein Paket mit einem abgetrennten Kopf. Ubbo kennt den Toten, er hat vergeblich versucht, ihn eines Verbrechens zu überführen. Als der Rumpf eines freigesprochenen Täters gefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Sollte es sich bei dem Mörder um einen Maulwurf aus den Reihen der Polizei handeln, Ann Kathrin Klassen stellt ihm eine Falle.

    Ein abgetrennter Kopf  und ein Rumpf eines Toten bringten Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Beide Körperteile gehören nicht zu einem Opfer, aber beide waren aus der Sicht von Ubbo Heide Tatverdächtige, die vom Gericht freigesprochen wurden. Wer übt hier Selbstjustiz aus und warum gerade die Personen aus Ubbos Buch?

    Ubbo Heide hat über seine ungelösten Fälle ein Buch verfasst, dieses nutzt der Täter, ein intelligenter Psychopath mit Gerechtigkeitswahn, offenbar als Anleitung, um die vermeintlichen Täter ihrer Strafe zuzuführen und ermordet sie kaltblütig.  

    Es ist der besondere Clou dieses Krimis, das hier die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen und hinterfragt werden. Inwieweit geht man mit falschen Verdächtigungen um und kann man Menschen verstehen, die Selbstjustiz für die fehlende Gerechtigkeit von Seiten der Justiz ausüben? Diese Frage macht nachdenklich und lässt Zweifel aufkommen, die aber wegen der Schwere der neu verübten Taten schnell von mir weggewischt wurden.

    Was mich ziemlich gestört hat, sind die recht ausführlich beschriebenen und manchmal schon langatmigen Vorgänge. Das hemmt den Lesefluß und die Spannung leider ungemein. Wer den Erzählstil des Autors kennt, weiß, er neigt zum weitschweifigen Beschreiben der Situationen und Vorgänge. Dafür muss man ihm aber zugute halten, dass einige skurrile Szenen auch für unterhaltsame Leseüberraschungen sorgen. 

    Die Charaktere sind klar umrissen und skurril gezeichnet. Rubert treibt wie immer sein Spiel mit unglaubwürdigen Besonderheiten, die ich für sehr merkwürdig halte. Der neue Kripochef aus Bremerhaven kann machen was er will, er wird von seinen Untergebenen überhaupt nicht akzeptiert, sie stehen hinter Ann Kathrin Klaasen und der Täter lässt uns in seine kranke Seele schauen, die auf der Suche ist nach Gerechtigkeit für Justizirrtümer und Fehlurteile. 

    Thematisch konnte der Krimi durchaus überzeugen, doch mich haben die Längen sehr gestört. So kann man Spannung auch wieder zunichte machen.  


  11. Cover des Buches Miss Wattenmeer singt nicht mehr (ISBN: 9783499272103)
    Cornelia Kuhnert

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

     (58)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Mein zweiter Ostfriesen-Krimi mit Rosa, Henner und Co. Und auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten. Geht man mit der Erwartungshaltung gute Unterhaltung, Humor, Lokalkolorit an das Buch, dann passt alles. 

    Die Geschichte war gut, das Ermittlungstrio hat sich wieder super ergänzt. Ich wurde von ihm mitgenommen und war innerhalb kürzester Zeit mit dem Buch durch. Einfach gute, leichte Unterhaltung zum Entspannen. Der nächste Band liegt schon im Sub.

  12. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Ich habe bereits etliche der Ostfriesen Krimis von Klaus-Peter Wolf gelesen - aber Band 5 passt für mich überhaupt nicht in die Reihe.

    Der Titel ist spannend geschrieben und die Figuren entwickeln sich auch weiter  - deshalb die 2 Sterne.

    Inhaltlich hingegen gefällt mir der Krimi gar nicht, da die Geschichte sehr schräg ist. Ann Kathrin Klaasen deckt eine Verschwörung von angesehenen Wissenschaftlern auf, die Menschen klonen um ein "Ersatzteillage" für Nieren, Herzen, etc zu haben.

    Jutta Speck, die Nachbarin einer der Verdächtigen, wird im eigenen Haus von  einem Kriminellen als Geisel gehalten. Die  Frau ist voller Selbstzweifel, die sich aber zerstreuen als sie ihren Geiselnehmer umbringt. Als der nächste Feind auftaucht, legt sie auch diesen um.... 

    Wäre das mein erster Krimi aus der Reihe gewesen, hätte ich definitiv nicht weitergelesen.


  13. Cover des Buches Totentanz am Strand (ISBN: 9783596522514)
    Klaus-Peter Wolf

    Totentanz am Strand

     (66)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Der gefährlichste Mann der Republik heißt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist aus Ostfriesland geflohen.
    Aber Ostfriesland hat auch sie: Ann Kathrin Klaasen, die beste Zielfahnderin in ganz Deutschland. Sie heftet sich an seine Fersen.
    Ich spiele volles Risiko, mit höchstem Einsatz. Aber was kann ich gewinnen? Die Freiheit? Meine Beate? Bekomme ich dann mein altes Leben zurück?
    Alles würde ich dafür tun! Ja, ich habe Heimweh nach Ostfriesland. Ich möchte mein Leben als Dr. Bernhard Sommerfeldt zurück, zusammen mit meiner Beate. Am liebsten würde ich meine Praxis wieder eröffnen. Menschen behandeln. Den neuen Lover von Beate entsorgen. Am Meer spazieren gehen, der Nordsee lauschen und mich dem Wind aussetzen.
    Aber dort, wo ich mich am wohlsten fühle, dort, wo ich jetzt am liebsten wäre, ist auch die Gefahr am größten, verhaftet und von Ann Kathrin Klaasen einkassiert zu werden.
    Und doch: Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Es stehen noch einige auf meiner Liste…“ 


    Meinung:

    Nach der großen Begeisterung von Teil 1 habe ich es nicht abwarten können, den zweiten Teil zu lesen.

    Leider muss ich sagen, das ich diesen Teil nicht so spannend fand den vorherigen.


    Dr. Sommerfeldt ist geflohen, da er aufgeflogen ist. Trotzdem hat er Heimweh nach Ostfriesland- was ich als Ostfriesin verstehen kann.

    Er versucht sich mit neuer Indität und neuem Aussehen zu verstecken, aber begeht Fehler die ihn verraten könnten. Er ist irgendwie vorhersehbar- mit seiner Liebe zu Büchern und Schriftstellern.

    Er bemitleidet sich selber, geht zur Tehrapie, sieht nur Verfolger und denkt das jeder ein getarnter Polizist ist.

    Er ist fast schon paranoid, sehr unsicher.

    Auch wird hier sehr deutlich, das er besonders mit Frauen so seine Probleme hat.

    Er will mit seiner Familie abrechnen, aber bringt nicht wirklich etwas zustande, außer Drohnungen.

    Aber kehrt nach Ostfriesland zurück und begeht bald einen schweren Fehler.


    unser Dr. Sommerfeldt war mir in diesem Teil sehr unüberlegt, zu vertrauenssellig und echt ein Fall für den Tehrpeuten.


    Jetzt bin ich nur gespannt auf Teil drei.

  14. Cover des Buches Friesenkunst (ISBN: 9781530435173)
    Stefan Wollschläger

    Friesenkunst

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Ein Mord in der Kunstszene!

    Ein empathisches Ermittler-Duo nimmt die akribische Kleinarbeit zur Lösung des Falls auf. Wollschläger verknüpft die gut geschilderte Recherchearbeit der Kriminalpolizei gekonnt mit plastischen Streifzügen durch die einzigartig wundervolle Natur Ostfrieslands und diversen Charaktereigenschaften der dort lebenden Menschen.

    Buntschillernde zwischenmenschlicher Beziehungsgeflechte der unmittelbaren Täter/Opferumgebung lassen die Leser oftmals schmunzeln, machen nachdenklich und verführen dazu sich auf die gelegten Täterspuren einzulassen.

    Oft denkt man als Leser, den Mörder zu kennen, doch weit gefehlt, die Gleise führen alle in die falsche Richtung. Der Autor lotst die Leser völlig überraschend zu einer Auflösung des Mordfalls, mit welcher sie absolut nicht rechnen.

    Die Frage die mich  als Leser beschäftigt:

    Wie sehr muss ein Mensch unter finanziellen Entbehrungen gelitten haben, um den Glauben an sich und den Glauben an die Liebe zu verlieren, den Geldwert höher zu halten, als jegliche empathischen Werte?

    Des Autors lebendiger und bildhafter Schreibstil lässt keine Langeweile aufkommen, kombiniert mit dem breitgefächerten Spannnungsbogen, sorgt die Handlung für ein vergnügliches und anregendes Leserlebnis.

    Ich empfehle der Leserschaft das Buch sehr gern.

  15. Cover des Buches Ostfriesenwut (ISBN: 9783596520862)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenwut

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    In Leer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf der Suche nach dem Freund der jungen Frau erhält Ann Kathrin Klaasen neue Erkenntnisse zum Mörder ihres Vaters. Nahezu zeitgleich werden drei Pakete mit chemischen Stoffen und der Drohung, das Trinkwasser Ostfrieslands zu verseuchen, an Polizei, Presse und dem Landesamt für Wasserversorgung, Küsten- und Naturschutz verteilt. Sind es zwei völlig unterschiedliche Fälle oder hängen sie zusammen? Und wenn ja, wie? 

    Ich mag die Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen. Sie ist eine gestandene, intelligente und liebenwerte Hauptkommissarin, die über eine bewundernswerte Kombinationsgabe verfügt. Auch die Mitglieder des Teams sind mir sympathisch, wenn man vielleicht mal von Rupert absieht, der in seiner Unsicherheit und Tölpelhaftigkeit durchaus Farbe in die Krimis bringt. Ann Kathrin Klaasen hat Probleme mit Vorgesetzten, akzeptiert im Grunde nur ihren Exchef Ubbo Heide, der eine Art Vaterersatz für sie geworden ist. Seine Nachfolgerin POR Diekmann hat einen schweren Stand, der durch ihre arrogante Art nicht gerade verbessert wird. Kurz: die Akteure werden detailliert und lebendig beschreiben. Humor und Ironie kommen ebenfalls nicht zu kurz. 

    Die von mir gelesenen Bände dieser Reihe haben mir gut gefallen, so dass ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen habe.

     

    Leider wurde ich sehr enttäuscht. Ann Kathrin Klaasen ist "wirklich wütend", wie dem Klappentext zu entnehmen ist. So, wie sie sich hier verhält, passt es nicht zu der toughen Frau, die ich oben beschrieben habe. Sie verrennt sich völlig in ihre Rache am Mörder ihres Vaters und gerät deshalb in eine relativ auswegslose Situation. Natürlich kann sie diese handeln, das erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich, ebenso die sich daran anschließende aufregende Flucht. Am Ende gelingt es ihr (natürlich) noch, den Mörder ihres Vaters zu stellen, obwohl sie in einem desolaten Zustand ist. Natürlich braucht es eine Dramaturgie, die den Krimi spannend macht, auch wenn sie nicht unbedingt wirklichkeitsgetreu abgebildet werden kann. Hier jedoch war es des Guten etwas zu viel. 

    Die Aufklärung des Mordes an der jungen Frau und die Erpressung werden in meinen Augen mehr zur Nebensache. Beides wird aufgeklärt, jedoch eher am Rande. 

    Ann Kathrins Trauma hinsichtlich des Todes ihres Vaters kann ich gut nachvollziehen. Nicht jedoch ihre Reaktion darauf. Es hätte mit professioneller Hilfe aufgearbeitet werden müssen. Den Intellekt dafür hat sie, auch Ubbo Heide und Frank Weller hätten darauf einwirken können. Ich hoffe, dass diese Geschichte in den kommenden Fällen keine Rolle mehr spielen wird.

     

    Fazit: für mich bisher der schwächste Krimi in dieser ansonsten empfehlenswerten Reihe.

  16. Cover des Buches Ostfriesentod (ISBN: 9783596522200)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesentod

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    In diesem 11 Teil der Serie um Ann Kathrin Klassen geht es mal nicht um den klassischen Mörder-Fang, Ann Kathrin steht selbst unter Verdacht. Und direkt die volle Breitseite: Betrug, Mord, etc. Hier will ihr jemand ans Leben und fädelt eine böse Geschichte ein. Aber es wäre nicht Ann Kathrin samt ihrer guten Freunde und Kollegen, wenn Sie aus dieser Nummer nicht unbescholten wieder herauskäme.

    Man geht mit den bösen Jungs sowie Frank Weller auf Inselhopping, man lernt Rupert auf eine neue Art und Weise kennen und man vertraut anschließend den privaten Sicherheitssystemen nicht mehr über den Weg.

    Kurz gesagt, es ist wieder alles dabei, was einen guten Ostfrieslandkrimi ausmacht.

  17. Cover des Buches Mörderjagd mit Inselblick (ISBN: 9783499290619)
    Christiane Franke

    Mörderjagd mit Inselblick

     (34)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Mit diesem Buch bekommt man eine leichte Sommer- / Urlaubslektüre geliefert. Ein Krimi ist es nicht wirklich, eher so ein Cosy-Krimi. Wirkliche Spannung gab es nicht. Alle bekannten Figuren aus den Vorgänger Bänder sind wieder da. Dazu diesmal viele Namen durch die Autorenlesung, die stattfindet. Das waren anfangs doch recht viele neue Namen. Ich wusste manchmal nicht genau wer wer ist. 

    Schnepel ist diesmal Chef, da Haueisen erkrankt ist. Es kommt wie immer zu dem üblichen Gemenge zwischen Rudi und Schnepel. Und Rosa mischt auch kräftig mit. Wie auch viele andere beim Ermitteln mithelfen. Eben wie immer. Aber irgendwie ist die Story diesmal nur leicht vor sich hingeflossen. Keine Höhen, keine Tiefen. Lustig und nett war es, aber wirklichen Witz, der mich zum Lachen brachte, habe ich nicht gefunden und eben auch keine fesselnde Spannung.

     

    Deshalb, zum entspannenden Lesen geeignet, aber keine zu hohen Erwartungen setzen.

  18. Cover des Buches Ostfriesenfluch (ISBN: 9783596522538)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfluch

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Er entführt Frauen, aber er tötet sie nicht. Er stellt noch nicht einmal eine Lösegeldforderung. Er schickt nur ein Paket mit den Kleidungsstücken der Betroffenen. Das löst Panik aus, denn niemand versteht, was er will. Sind die Frauen wirklich entführt worden, oder sind sie abgehauen, weil sie ihrem Leben eine neue Richtung geben wollten? Hier zerstört einer systematisch glückliche Beziehungen, denkt sich Ann Kathrin. Sie scheint zu ahnen, worauf es der Entführer abgesehen hat. Aber wie kann sie ihn fassen?

    Was habe ich mich auf diesen zwölften Fall von Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf gefreut. Ich mag die Ostfriesenkrimis sehr und so musste ich natürlich auch dieses lesen.

    Der Einstieg ist mir auch leicht gefallen, aber dann bekam ich Schwierigkeiten, mich auf die Geschichte einzulassen. Um den Spannungsbogen hoch zu halten, hatte ich das Gefühl, es wird immer noch eins draufgesetzt, nur leider hat es bei mir gerade das Gegenteil bewirkt. Im Endeffekt konnte mich die Handlung nicht überzeugen.

    Auch die Charaktere fand ich überzogen. Nehmen wir Ann Kathrin. Sie ist eine starke Frau und die Männer haben es nicht einfach neben ihr. Daher kann ich verstehen, dass Ruppert überspitzt dargestellt wird. Aber für mich wurde der Bogen überspannt und der Kerl ins Lächerliche gezogen. Dumm, dümmer, Ruppert? Mir ist das auch hier etwas zu viel des Guten.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, man muss allerdings aufpassen, dass man sich nicht in Nebensächlichkeiten verliert. Ich mag durchaus eine bildgewaltige Darstellung und finde es toll, wenn ich mich in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Da hier weder die Handlung noch die Charaktere mich mitreißen konnten, fiel es mir jedoch schwer, den roten Faden nicht zu verlieren.

    Vielleicht war die Vorfreude zu groß und die Erwartungen dadurch zu groß. Vielleicht hat es dieses Mal aber einfach nicht sollen sein. Trotzdem werde ich die Reihe weiterverfolgen, da mir die vorherigen Fälle gut gefallen haben. Von mir gibt es zwei Sterne. 

  19. Cover des Buches Todesspiel im Hafen (ISBN: 9783596522866)
    Klaus-Peter Wolf

    Todesspiel im Hafen

     (44)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Manchmal macht Sommerfeldt den Leuten Angst, dann wiederum möchte man mit ihm befreundet sein und ihn zu sich nach Hause einladen. Manche wären sogar bereit, ihn vor der Polizei zu verstecken. Er ist eine sehr widersprüchliche Figur. Das Abenteuer geht weiter.

    Ganz und gar oldschool darf man bei ihm mitraten, wer der Täter ist [...] und ertappt sich zwischendurch dabei, dass man freie Zimmer in Norddeich googelt.


    Meinung:

    Ein tolles Ende für Dr. Sommerfeldt, es passt perfekt.

    Ich mochte die Triologie um Dr. Sommerfeldt total gerne, wobei ich sagen muss, das der erste Band mir immer noch am besten gefällt.


    Dr. Sommerfeldt ist auf der Flucht, da er aus dem Gefängnis geflohen ist. Demzufolge muss er sich verstecken und verkleiden, damit er nicht wieder auffliegt. Und dieses gelingt ihm so manchesmal sehr gut, denn - total unrealistisch eigentlich hier-- bekommt er immr wieder Hilfe. So manche Frau versteckt ihn, verhilft ihm zur Flucht und verliebt sich gleich in ihn. Und sogar die Männer mögen Dr. Sommerfeldt, holen sogar gesundheitlichen rat bei ihm- obwohl er gar kein echter Arzt ist.

    Hier muss ich sagen, der Verbrecher wird sehr als ein sympatischer Mensch dargestellt, der von sehr vielen Personen geliebt und verehrt wird. So ist es im realen Leben ja wohl kaum. So viel Glück wie er hat man einfach nicht. Ja- er bekommt sogar Fanpost ins Gefängnis und die Wärter schießen Selvies mit ihm und wollen Autogramme.

    Und auch hier kann er wieder einmal sich den Frauen gegenüber nicht durchsetzten. Er nimmt soagr eine Frau mit auf seine Flucht und landet mit einer im Bett. Er kann einfach kein Nein sagen den Frauen gegenüber.

    Vor allem Cordula- seine ehemalige Angestellte, bekommt hier sehr viel Aufmerksamkeit- Beate- seine Liebe aus Teil eins- wird fast gar nicht mehr erwähnt. Sie ist praktisch Schnee von gestern. Cordula wandelt sich hier um 180 Grad, was ich ihr zu Anfangs nicht zugetraut hätte.


    Unser Dr. ist auch hier wieder sehr mit sich selber beschäftigt, sehr in Gedanken und immer noch auf seinem Rachefeldzug  gegen seiner Familie.

    Er scheint immer nich sehr unschlüssig und paranoid.


    Und wieder haben mir die tollen Beschreibungen von Land und Leuten sehr gefallen. ich werde wohl demnächst mal zum Hafen fahren und tüchtig den Wind um die Ohren wehen lassen und mir dann einen Tee gönnen plus Kuchen.


    Ein klein wenig Werbung ist in den Büchern enthalten, von Autorenkollegen, den Geschäften in Ostfriesland und einigem mehr. Mich stört das nicht, denn für mich ist das nur inspirierend. Ich komme wieder auf Idee- hey, da könntest du nächste Woche mal wieder hin.


    Das Ende hat mir zum Teil gefallen, denn ein klein wenig bleibt es offen und man kann sich selber überlegen wie es weiter gehen könnte.


    Dr. Sommerfeldt bekommt aber auch noch etwas Aufmerksamkeit- in einem oder mehreren Teilen der Ostfriesenkrimis von K.P. Wolf. Darauf bin ich gespannt, wie er dort abschneidet, aus der Sicht der Polizei...


    Fazit:

    Eine tolle Reihe, aber der erste ist immer noch der beste.





  20. Cover des Buches Mörderisches Ostfriesland (ISBN: 9783104038032)
    Klaus-Peter Wolf

    Mörderisches Ostfriesland

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Neu als Dreierpack und e-book aufgelegt – die ersten Kriminalfälle für Ann-Kathrin Klaasen.

    Hier der erste Teil "Ostfriesenkiller"

    Inhalt:

    Schauplatz ist das beschauliche Norden, Ostfriesland.
    Schön der Reihe nach werden mehrere Menschen ermordet. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zu geben, da der Täter verschiedene Waffen verwendet. Ein altes Gewehr, ein Schwert oder Pfeil und Bogen.
    Ann Kathrin Klaasen, die Hauptkommissarin, die derzeit mit einigen privaten Problemen zu kämpfen hat, findet schnell die Gemeinsamkeit: alle Mordopfer gehörten dem Verein „Regenbogen“, der sich für Menschen mit Behinderungen einsetzt.
    Doch, was ist das Motiv? Finanzielle Malversationen? Hass auf Behinderte?

    Ann Kathrin kämpft nicht nur gegen die Verbrecher und um ihre Ehe, nein sie muss sich auch der Vergangenheit stellen. Ihr Vater, ebenfalls Polizist, wurde vor Jahren bei einem Banküberfall mit Geiselnahme getötet. Über dessen Tod ist die energische Frau nicht hinweg gekommen und versucht nach wie vor die Täter zu finden.

    Nachdem die Ermittlungen komplexer sind als erwartet, geht ihre Ehe mit Hero nun restlos in die Brüche. Hero und Sohn Eike ziehen zur Geliebten.

    Wird Ann Kathrin den Mörder dingfest machen können?

    Erzählstil/Spannung:
    Ich finde die kurzen knappen Sätze zur Geschichte und zu den Menschen in Ostfriesland passend. Ann Kathrin und ihre Kollegen verlieren wenig unnötige Worte.
    Spannend auch, wie dem Leser schön langsam die Mitglieder des Vereins „Regenbogen“ nähergebracht werden. Nicht immer ist der hehre Idealismus in dieser Gemeinschaft tätig.

    Charaktere:

    Ann Kathrin verhält sich manchmal für uns Leser gewöhnungsbedürftig. Sie setzt sich häufig über Dienstvorschriften hinweg und begibt sich in Gefahr. Ob das in Wirklichkeit auch so völlig folgenlos sein kann? Psychologische Betreuung und/oder Supervision hätte sie meiner Ansicht nach schon nötig.
    Sie ist mit Leib und Seele Ermittlerin. Ich glaube, ein bisschen ein „Sendungsbewusstsein“ zu verspüren. Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass sie den Tod ihres Vaters um (beinahe) jeden Preis aufklären und rächen will.

    Ehemann Hero scheint als Psychologe einige Register der Manipulation zu ziehen.

    Frank Weller, Stütze und Kollege hat noch Entwicklungspotential.

    Und Rupert, der Kollege, der ihr die Führungsposition neidet und häufig aneckt. Die Schilderung, wie ihn der zu enge Slip zwickt ist herzerfrischend. Allerdings, warum kauft er kein passenden?

    Fazit:

    Ein flotter und spannender Krimi.



  21. Cover des Buches Friesennacht: Ostfriesen-Krimi (Diederike Dirks ermittelt 5) (ISBN: 9783947951055)
    Stefan Wollschläger

    Friesennacht: Ostfriesen-Krimi (Diederike Dirks ermittelt 5)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Ein spannendes Wiedersehen mit Diederike Dirks und ihrem Partner Oskar Breithammer, nicht nur, dass in ihrer beider Leben grad ziemlich viel durcheinander gerät, sondern sie ermitteln auch in einem problematischen Mordfall. Nichts ist wirklich so, wie es scheint. Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich schwierig und plötzlich tangiert ein 25 Jahre alter nicht aufgeklärter Fall, die laufende Polizeiarbeit. Abgründe tun sich auf. Es wird kompliziert, brisant und psychologisch sehr dicht. Ein junger Mann, welcher sich schon 25 Jahre, in einem psychologischen Ausnahmezustand befindet, wird zur tickenden Zeitbombe – seine Seele schreit, doch gehört hat sie nie jemand. Verkorkste Familienverhältnisse einer Opfer/Täterfamilie verkomplizieren und verzögern die Ermittlungsarbeiten – es wird eng, es wird knapp, um ein kleines, grade begonnenes Leben zu retten.

    Stefan Wollschläger schreibt selbst: » ›Friesennacht‹ ist ein rätselhaftes Krimi-Kammerspiel, voller Spannung und dunkler Geheimnisse« – und damit bringt er es auf dem Punkt – ein Kammerspiel in Romanform – der ziemlich genau die psychologischen Abläufe, Gefühle und Empfindungen der Protagonisten herausarbeitet. Nur wenige Örtlichkeiten dienen als Hintergrundkulisse. Das passt ganz gut zur Handlung. Die schillernden, oft undurchsichtigen, durchweg lebendigen Charaktere mit ihrem interessanten und zwiespältigen Innenleben und der aktive bildhafte Schreibstil des Autors runden das Ganze ab.

    Ich empfehle den Roman sehr gern weiter. »Friesennacht« – ein erlebnisreiches und aufregendes Leseerlebnis mit einer überraschenden Auflösung.

    Heidelinde Penndorf

  22. Cover des Buches Mord in Greetsiel. Ostfrieslandkrimi (ISBN: 9783955732721)
    Susanne Ptak

    Mord in Greetsiel. Ostfrieslandkrimi

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Aufgrund der Spannung in einem Rutsch durchgelesen. Ich liebe die Hauptcharaktere.
  23. Cover des Buches Ostfriesenmelodie (ISBN: 9783833739057)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmelodie

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Mord in Wiesmoor (ISBN: 9783955733360)
    Susanne Ptak

    Mord in Wiesmoor

     (11)
    Aktuelle Rezension von: mordsbuch

    Buchinfo
    Mord in Wiesmoor - Susanne Ptak
    Taschenbuch/eBook - 200 Seiten - ISBN-13: 978-3955733360
    Verlag: Klarant - Erschienen: 14. Dezember 2015
    EUR 11,99/3,99
    Kurzbeschreibung
    In Wiesmoor wird die Mutter eines Landwirts tot aufgefunden erstickt, mitten auf dem Hof. Zufällig sind Josefine und Jessica gerade vor Ort, denn auf dem Bauernhof in Ostfriesland wollten die beiden ein gemütliches Strickwochenende verbringen. Jetzt, wo es eine Leiche gibt, ermittelt Josefine, die Rechtsmedizinerin im Ruhestand, kräftig mit. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden findet sie schnell heraus: Die Ermordete hatte sich im Leben nicht viele Freunde gemacht. Steckt die Leiterin des auf dem Hof stattfindenden Strickkurses Maria Fokken dahinter? Sie und die Tote hatten eine unschöne gemeinsame Vergangenheit ... Oder hat ihre Schwiegertochter Tomke die endlosen Beleidigungen einfach nicht mehr ertragen? Seit der Tat ist auch Tomkes Bruder verschwunden, auf der Suche nach ihm taucht eine weitere Leiche auf, und ausgerechnet Jessica gerät in tödliche Gefahr ... 
    Bewertung
    „Mord in Wiesmoor“ ist der zweite Teil mit Rechtsmedizinerin Josefine Brenner von Susanne Ptak. Wieder ein toller Ostfrieslandkrimi. Der Autorin ist es gelungen die Spannung bis zum Ende des Buches zu halten. Ihren tollen Humor lässt sie gekonnt in die Geschichte mit einfließen.
    Auch finde ich die Wahl der Charaktere klasse. Josefin ist zwar, wie viele andere auch, Gerichtsmedizinerin, aber anders als die anderen, denn sie befindet sich schon im Ruhestand. Aber Ruhe kehrt bei ihr nicht ein, dafür sorgt vor allem ihre Enkelin Jessica. Die beiden Charaktere sind wirklich super gelungen.
    Das Rätselraten um den Mörder blieb bis zum Schluss und der hatte es nochmal in sich.
    Fazit: Klasse Krimi bestehend aus Spannung, Humor und zwei einmaligen Hauptcharakteren. Meine absolute Leseempfehlung!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks