Bücher mit dem Tag "ostfriesland"
263 Bücher
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenblut
(300)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDas Cover ist toll gestaltet, minimalistisch aber effektiv.
Die Protagonisten sind sehr bildhaft beschrieben und charakterlich toll ausgearbeitet.
Das Thema, immer wieder aktuell, denn es geht um die Konsequenzen einer traumatischen Kindheit.
Nicht selten werden Opfer zum Mörder.
Ann Kathrin Klaasen hat alle Hände voll zu tun, ist sie doch mit der Leiche vor ihrem Haus selbst involviert.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, spannend und von Empathie geprägt.
Sehr schön finde ich dass das Privatleben der Ermittlerin nicht außen vor bleibt sondern hier auch Teil der Ermittlungen ist, denn diese Doppelbelastung macht ihr berufliches Leben nicht gerade einfacher.
Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, denn der Spannungsbogen gleicht fast dem eines guten Thrillers, ist tiefgründig und man mag einfach nicht vor dem Ende des Buches eine Pause einlegen.
Vielen Dank - David Safier
MUH!
(450)Aktuelle Rezension von: ChrisChrisDie Witze in diesem Roman können nicht nur als flach, sondern vielmehr als unterirdisch bezeichnet werden. Obwohl man als Leser eines derartigen Buches nicht von einer realistischen Handlung ausgeht, ist die Story, freundlich ausgedrückt, einfach nur absurd.
Eine Kuh, die mit anderen Tieren im Wald lebt und (Vorsicht, hier kommt ein Witz) „Muhsicals“ performt? Kühe, die wie Automaten ständig Milch geben, obwohl sie noch nie ein Kalb geboren haben? Natürlich auch nicht fehlen darf ein italienischer Kater, der ständig „mit Akzente sprichte“, was an manchen Stellen durchaus lustig sein mag, aber im Allgemeinen den Lesefluss einfach nur stört.
Um den Roman ansatzweise auf eine plausible Seitenzahl zu bringen, legt auch die kleine Kuhherde immer mal wieder eine Showeinlage ein. Vermutlich hat der Autor einmal zu oft an den verbotenen Pilzen auf der Kuhweide genascht, um die Texte für diese Songs zu schreiben. Ausgeschmückt wird die Geschichte noch mit Legenden der Götterkuh Naia und ihrem Samenspender Hurlo.
Um der ganzen Angelegenheit auch noch philosophische Tiefe zu verleihen, folgt gelegentlich der dezente Wink mit dem Zaunpfahl „Fleisch essen ist Mord“ und die Flucht der Kühe erweist sich als eine Suche nach dem wahren Glück.
Nachdem der Beginn der Reise nur bis ans Ende der Weide, gefühlt bereits eine Woche gedauert hat, ist die letzte Etappe des Weges (nach einem Flugzeugabsturz!) vom tief verschneiten Himalaya Gebirge nach Indien in wenigen Sätzen abgehandelt. Um diese Szene noch weiter auszuschmücken, hat wohl die Fantasie des Autors nicht gereicht oder die Pilze waren aus. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, endet die Geschichte mit Gesang und Tanz….
Viel mehr gibt es nicht zu sagen außer „Muh“ oder wohl eher „BUUUUH“! Mit Abstand das schlechteste Buch des Autors, das ich bisher gelesen habe.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfalle
(177)Aktuelle Rezension von: julestodoIch hatte einige Zeit mit dieser Serie pausiert und bin jetzt wieder eingestiegen. Das Buch ist so spannend, dass die nächsten Bücher schon parat liegen um gelesen zu werden.
Ann Kathrin und Frank haben so manche Nuss zu knacken, beruflich als auch privat. Frank muss einen richtigen Spagat hinlegen zwischen den verunglückten Töchtern und den daraus resultierenden Neuigkeiten, die er erst einmal verarbeiten muss und den beruflichen, die auch nicht ohne sind. Ganz im Gegenteil! Ein sehr verzwickter Fall liegt vor ihnen.
Ann Kathrin und Frank sind mir sehr sympathisch. Rupert dagegen..... nun ja, ich will keine bösen Worte hier verwenden! Mit dem kann ich mich so gar nicht anfreunden, der geht mir richtig gegen den Strich!
Eine spannende Lektüre wartet in diesem Buch auf den Leser, absolute Leseempfehlung!
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensünde
(194)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelWas geschah beim Banküberfall damals wirklich? Nachdem ein Mann Leute einmauert, sucht die Polizei nach einem Mörder, während Ann-Kathrin Klaasen versucht herauszufinden, was damals geschah, bevor ihr Vater starb.
Die Kommissarin hatte schon in den Vorgängern ihre Eigenheiten um sich in den Mörder hinein zu versetzen. Was sie in diesem Teil jedoch macht, geht weit über die Realität hinaus. Bisher fand ich diese Eigenheit interessant und zielführend, hier ist es einfach nur Irrsinn.
Auch die Ermittlungen hier und die normal eingehende Spannung bleibt hier auf der Strecke.
Ich finde die Fortsetzung der Reihe einfach schwach.
Das Cover und den Titel finde ich gut, weil man die Reihe so direkt wiedererkennt, auch wenn das Cover sehr schlicht gehalten ist.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenmoor
(246)Aktuelle Rezension von: supersusiIch liebe diese Ostfriesland Krimis. Auch diesen konnte man wieder nicht aus der Hand legen. Die Handlung, die Charaktere, das Zusammenspiel, die überraschenden Wendungen, der Humor und vor allem die Spannung, die einen die Nacht durchlesen lässt. Ich bin wieder voll auf meine Kosten gekommen.
Im Moor wird eine Hand gefunden. Bald stellt sich heraus, dass diese von einem Kind ist und zu aller Entsetzen, dass sie ausgestopft wurde. Wer ist denn bloß so krank und gestört ? Mehr will ich nicht verraten ohne zu spoilern. Nur soviel sei vielleicht noch angemerkt. Ich kann Rupert nicht leiden und mag seine respektlose abwertende, großkotzige, dumme Art so gar nicht. Aber in diesem Buch ist er fast sympathisch und tut mir sogar ein bißchen leid mit seiner beschränkten Weltansicht.
Ich kann jedem Krimifan diese Reihe nur ans Herz legen und freue mich, dass ich noch ein ungelesenes Buch davon im Regal habe. Dies Buch ist Spannung pur und ich bin erschüttert, was Lucy und ihre Mutter durchmachen müssen. Unfassbar, wie eins zum anderen führt und die Familie völlig zerstört.
- Romy Fölck
Totenweg
(318)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalTotenweg von Romy Fölck aus dem #lübbeverlag
Band 1 - unabhängig zu lesender Krimi
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Dieses Buch spielt in Norddeutschland in der Marsch… musste ich natürlich auch endlich einmal lesen.
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Leider leider fand ich es gar nicht so gut 😅 aber das ist nur meine persönliche Meinung
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Ob es nun in der Marsch oder im Allgäu spielt… mir fehlte hier mehr Lokalkolorit. Mehr Insiderwissen. Mehr landestypische Eindrücke.
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Frida, die Protagonistin, mag ich nicht. 18 Jahre hat sie geschwiegen. 18 Jahre hat sie nichts gesagt. 18 Jahre hat sie nichts getan. … Ich könnte sie schütteln.
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Ihre Ermittlungen… sie tappt im Dunkeln. Ich ahne schlimmes.
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Die Auflösung. Wer warum und mit wem? Und wo. Fand ich hier nicht so beeindruckend. Erinnert an eine Soap.
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Vergebe 3 Sterne.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenhass
(39)Aktuelle Rezension von: makamaEinige Morde, ein verquerer Mörder, der noch viel vorhat. Aliens, Ufos - und vieles mehr, ich weiß nicht was ich davon halten soll. Sehr langatmig oft quer gelesen - sonst hätte ich das Buch nicht ausgehalten - über 500 Seiten - also Klaus-Peter Wolf kann eindeutig besser. Ich bin wirklich kein Freund von diesen Autor - aber hier waren eindeutig viel zu viele Handlungsstränge - da wäre weniger mehr gewesen. Mehr als knappe 2 Sterne kann ich beim besten Willen nicht verteilen und ich stand oft kurz davor ganz abzubrechen.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenkiller
(469)Aktuelle Rezension von: Tom_Anacker1Es war ganz ok, den Hauptcharakter mochte ich und ein paar Beziehungen waren gut ausgearbeitet, dennoch fand ich den Plot einfach ein wenig langweilig aber wenn man ein Familiendrama mit ein bisschen Krimi möchte dann gerne. War nicht mein Fall.Ich werde dem Autoren aber definitiv noch eine Chance geben
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesentod
(90)Aktuelle Rezension von: supersusiAnn Kathrin Klaasen versteht die Welt nicht mehr. Auf dem Bußgeldfoto ist eindeutig ihr grüner Twingo zu sehen, aber am Steuer sitzt eine fremde Frau. Sie hat zum Glück ein Alibi. Kurz darauf wird sie bezichtigt einen PC beschlagtnahmt zu haben, obwohl sie ganz woanders war. Was ist hier los ? Versucht jemand sie fertig zu machen ? Sie hat keine Ahnung, was noch alles auf sie zukommt.
Wieder sehr spannend, einer der Besten aus der Reihe. Man hat zwar den ein oder anderen Verdacht, besonders am Schluß, denkt aber dann, nee, das geht ja gar nicht und ist dann von der Auflösung völlig überrascht. Ein rundrum gelungener Krimi. Er liest sich schnell und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluß. Die Charaktere sind sympathisch und selbst Rupert ist an einigen Stellen einigermaßen erträglich.
Ich freu mich auf den nächsten Band.
- Klaus-Peter Wolf
Todesspiel im Hafen
(58)Aktuelle Rezension von: ArmilleeTeil 3 einer Trilogie. 1 + 2 habe ich nicht gelesen und das muss aus meiner Sicht auch nicht sein, um Teil 3 zu verstehen.
Zuerst einmal bin ich sehr überrascht, dass ich dieses Buch toll finde, denn der Autor lag mir bisher überhaupt nicht.
Ich bin mit Johannes Theissen alias Dr. Sommerfeldt durch die Seiten maschiert, im Knast, auf seiner Flucht und auf seinem Rachefeldzug. So viel schwarzer Humor, einfach köstlich. Die Geschichte wird immer aus Sicht von Johannes erzählt, der clever seine nächsten Schritte vorbereitet und das Glück mehr als einmal auf seiner Seite hat. Nebenbei konnte ich als Leser mit ihn die Sonne, das Watt und den Wind genießen + saß mit ihm am Tisch im Restaurant, wenn er es sich so richtig gut gehen ließ.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfeuer
(185)Aktuelle Rezension von: Wachtel07Ein echt guter Teil der Serie um 'Ann Kathrin Klaasen'. Die Inhaltsangabe hat echt Lust gemacht das Buch zu lesen. Es war genau so spannend wie beschrieben. Am Anfang hat es auch garnicht lange gedauert bis die erste spannende Tat passiert ist. Es war nie langweilig. Manche Szenen hätten vielleicht besser umschrieben werden können, aber dafür ist es ja ein Krimi. Zum Ende hin war es so spannend das ich es nicht mehr weglegen konnte. Es war auch echt gut zu lesen sozusagen aus der Sicht verschiedener Personen. Alles in allem ein gelungener Krimi
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenwut
(154)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisEinmal mehr entführt uns Klaus-Peter Wolf in die scheinbare Idylle Ostfrieslands. Es geht auf Weihnachten zu als Ann Kathrin Klaasen zur Leiche einer jungen Frau gerufen wird. Der Name des mutmaßlichen Täters ist schnell herausgefunden, doch scheint der Mann ein Phantom zu sein. Wenig später entdeckt Ann Kathrin Klaasen, dass der Mörder ihres Vaters, nicht wie kolportiert tot ist, sondern am Leben und frei ist. Es scheint, als hätte da jemand seine schützende Hand über den Mörder gehalten. Nur wer und warum? Verständlicherweise löst das in Ann Kathrin Klaasen eine Welle von Wut aus und die will den Mann und die Drahtzieher zur Rechenschaft ziehen. Gleichzeitig bedroht eine unbekannte Gruppe das Trinkwasser in ganz Ostfriesland mit diversen Chemikalien zu verseuchen. Die Ermittlungen laufen im Fall der Vergiftung auf Hochtouren, während die neue Chefin POR Diekmann AKK ihre eigenen Recherchen zu verbieten.
Als dann AKK spurlos verschwindet, trommelt Frank Weller heimlich ein Team aus Getreuen und Freunden zusammen, um Ann Kathrin zu finden. Sie sind sicher, dass Ann Kathrin einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist. Die ewige Frage der Kriminalisten ist: Cui bono? Wem nützt es? Ist AKK das Opfer ihres erfolges? Oder steckt etwas anderes dahinter?
Meine Meinung:
Wie wir es von Klaus-Peter Wolf gewöhnt sind, dreht sich hier alles rund um Ann Kathrin Klaasen. Doch dieses Mal ist es mir fast zu viel. Ich habe das Buch erst im zweiten Anlauf zu Ende lesen können/wollen. Alles ist ziemlich dick aufgetragen.
Dass AKK kein einfacher Charakter ist, ist bekannt und, dass Vorgesetzte nicht immer damit umgehen können, erscheint ziemlich klar. Wer will denn schon im Schatten seiner Mitarbeiterin stehen? Zumal einzelne Handlungen hart an der Grenze des Legalen gesetzt werden, eben.
Die Charaktere sind wie immer sehr gut herausgearbeitet und Rupert darf mit sexistischen und doofen Sprüchen herumwerfen.
Fazit:
Ich bin ja jetzt nicht die große Freundin von Verschwörungstheorien, weshalb ich diesem Krimi nur 3 Sterne geben kann.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenschwur
(139)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisNach längerer Abstinenz von Ann Kathrin Klaasen (AKK) und ihrem Team habe ich diesen zehnten Fall vom SuB gefischt, nein falsch, er ist mir beim Umschlichten des Stapels vor die Füße gefallen.
Dieser Krimi fängt schon einmal ganz gut an, denn nach der Pensionierung von Ubbo Heide aus gesundheitlichen Gründen bekommt das Team rund um AKK einen neuen Chef, der sich ziemlich verloren vorkommt. Seine erste Bewährungsprobe erhält er, als Ubbo kurz nacheinander zwei abgetrennte Köpfe erhält. Blöderweise handelt es sich um Straftäter, die während seiner aktiven Zeit mangels an Beweisen nicht verurteilt worden sind. Diese Fehlschläge hat Ubbo in einem Buch versucht, zu verarbeiten. Es scheint, als übe jemand Selbstjustiz und nimmt sich Ubbos Buch als Anleitung. Der Verdacht fällt auf Willi Kaufmann, einen cholerischen Ex-Kollegen, denn der Rächer ist der Gruppe um AKK immer einen Schritt voraus. Ist der Täter einer aus der Firma, wie die sich die Auricher selbst bezeichnen?
Es beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel, das keinen kalt lässt.
Meine Meinung:
Die Lesepause hat mir gutgetan. Nun bin ich mit neuem Elan in diesen 10. Fall eingestiegen und da die handelnden Personen in groben Zügen abermals vorgestellt werden, kommt auch meine Erinnerung wieder.
Klaus-Peter Wolf versteht es, spannende Krimis zu schreiben. Ja, auch Kriminalbeamte sind nur Menschen und ich gestehe ihnen den Frust zu, wenn Anwälte die Straftäter freibekommen, und die eigene Arbeit quasi umsonst ist. Allerdings Selbstjustiz ist auch keine Lösung.
Wir erhalten Einblick in den Kopf und die Machenschaften des „Vollstreckers“. Ganz spurlos geht dieser Fall an den Team-Mitgliedern nicht vorüber. Die Charaktere sind wieder sehr gut dargestellt und dürfen zweifeln. Rupert ist mit seiner sexistischen losen Klappe wieder ein Kapitel für sich. Schmunzeln musste ich über die Kolleginnen, die ein Schmählied auf „Rupi“ singen und er sich geschmeichelt fühlt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der zahlreiche überraschende Wendung nimmt, 4 Sterne.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfluch
(96)Aktuelle Rezension von: Wachtel07Dieser Teil der Ostfriesenkrimis war sehr spannend. Die "Personen" wurden sehr gut beschrieben, man hat sich gefühlt als würde man ihr/ihm direkt gegenüber stehen. Es gab sehr viele unerwartete Wendungen und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es ist immer etwas passiert. Manchmal wurden Situationen etwas unnötig lang gezogen oder anders umschrieben, aber das hat der Rest der Geschichte wieder wettgemacht. Mir hat außerdem der Schreibstil sehr gut gefallen, man hat sich richtig schnell eingelesen und mehrere Kapitel verschlungen.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesengrab
(233)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteEigentlich hab ich dieses Buch schon lange ausgelesen, konnte mich aber irgendwie nicht richtig motivieren, die Rezension dazu zu schreiben. Und wenn ihr diese Rezension liest, versteht ihr auch, dass ich dafür Zeit brauchte und sie nicht mal eben so schreiben konnte. Dieser dritte Band der Reihe war für mich ein wichtiger Band, denn ich wollte nach dem Lesen entscheiden, ob ich die Reihe weiterlese oder nicht. Die Antwort bekommt ihr in der Rezension (SPOILER).
Allgemeines:
Ich gebe zu, ich bin von Anfang an nicht so richtig warm mit der Reihe geworden. Nach dem ersten Teil dachte ich mir, ich gebe ihr erst mal eine Chance (der zweite Teil war auch okay), aber vor allem las ich die drei Bände im Buddyread, der mir viel Spaß machte. Ich wollte sie unbedingt wegen ihrem Handlungsort lesen. Auch finde ich es bei einer so langen Reihen durchaus okay, wenn ältere Bände "schlechter" sind oder zwischendurch mal ein Band schwächelt.
Ich möchte viel über meinen Eindruck erzählen und deswegen, wer nicht gespoilert werden will, sollte nicht weiterlesen :)
Das hat mir gut gefallen:
Es gab kleine Momente, die ich mochte. Situationen mit Humor und Komik.
Mir gefiel auch das miträtseln, wer es denn der Täter sein könnte.
Das fand ich nicht so gut:
Puh, ja ... unter diesen Punkt kann ich leider sehr viel schreiben.
Erst mal find ich es immer doof, wenn sehr früh mögliche Verdächtige oder sogar ein Täter feststehen und dann noch ewig um sie rum getänzelt wird. Noch schlimmer ist es, wenn diese Personen am Ende gar nichts mit dem Fall zu tun haben. So war für mein Gefühl sehr schnell die Luft raus, weil es sich anfühlte, als sei der Fall geklärt, er wurde aber nicht richtig ruhen gelassen, was dann mit der Zeit sehr anstrengend wurde.
Die Geschichte war einfach komisch aufgebaut. Es gab recht früh einen langen zeitlichen Sprung, in dem wohl nichts weiter passiert ist, und dann kracht es doch wieder. Auch ist der tatsächliche Täter schon früh grundsätzlich präsent, in der Geschichte gab es dann aber zum Täter Geschehnisse, die nicht zusammenpassten (er kann nicht an zwei Orten gleichzeitig) bzw. bei denen nicht genug die zeitliche Ebene geklärt wurde. Am Ende wurden so viel Hinweise gestreut, dass es nur noch nervig wurde.
Was ich aber schon sehr früh bemerkt habe, war: Es wurde irgendwie nie richtig ermittelt. Keine Befragungen, keine Erkenntnisse, keine Indizien. Haltlos und ohne roten Faden. Aber darauf basierend wurden Dinge gemacht, die gar nicht ohne nachweisbaren Grund durchgeführt werden könnten, und dann wurde auch da nicht richtig ermittelt. Sehr viel unüberlegtes Verhalten kam dazu. Das war hier einfach in einer sehr großen Fülle der Fall.
In diesem Band hatte ich dann auch eine Erkenntnis: Es gibt eine Kommissarin, aber wie sie ist, ist einfach typisch Kommissar, also nach dem Klischee. Sie arbeitet viel, hat ihre Familie aufgegeben, ist knatschig, dass ihr Mann sie verlassen hat, meistens rational, macht Alleingänge und meistens völlig ohne Emotionen. Wenn aber Emotionen ins Spiel kommen, passt das überhaupt gar nicht zu dem restlichen Charakter und wirkt übertrieben. Ich find sie leider total unsympathisch.
Egal, wer es gemacht hat, mich haben die Alleingänge wirklich sehr genervt. Auch, das Ann am Ende immer selbst ein Opfer oder in Gefahr kommt. Und leider nervt auch dieser Strang mit ihrem Vater und wer ihn umgebracht hat.
Bei allem dem geht es um die Menge und die Häufigkeit.
Besonders fand ich es schade, dass die vorigen Bände überhaupt gar nicht erwähnt wuden. Kein Stress mit dem Mann und seiner neuen Freundin bzw. eher, wie deren Verhältnis nun ist, nachdem Ann mit der neuen Freundin ihres Mannes als Geiseln genommen wurde, nichts zum Gerichtsverfahren des Sohnes, und das alles im Kontext dessen, dass ja geschichtlich viel Zeit vergangen ist.
Fazit:
Auf den letzten knapp fünfzig Seiten wollte ich das Buch am liebsten in die Ecke pfeffern, weil das alles so zäh, so planlos und so unlogisch war. Durch den Riesenzeitsprung wirkt es wie zwei parallele Geschichten. Insgesamt wirkt es, als hätte es die vorigen Bände nicht gegeben. Hab mich gefragt, ob ich doch die falsche Reihenfolge gelesen habe. Ich habe es nur wegen dem Buddyread zu Ende gelesen. Auch die Erkenntnisse, dass ich Ann einfach gar nicht mag, half mir bei der Entscheidung, dass ich die Reihe nicht weiterlesen werde.
Bleiben oder Weg? Ich hab die drei Bände, die ich hatte, bereits meiner Mama gegeben und bin gespannt, was sie dazu sagt.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenangst
(171)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausEine Schulklasse hat mit ihrem Lehrer eine Wattwanderung gemacht. Und ist ohne ihn zurückgekommen. Da gibt es zwei Möglichkeiten, denkt sich Ann Kathrin Klaasen. Entweder war er ein verantwortungsloser Mensch, der seine Klasse in große Gefahr gebracht hat, und dabei selbst ums Leben gekommen ist. Oder ein paar teuflische Schüler haben die Situation ausgenutzt, um einen unliebsamen Lehrer loszuwerden… Für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller stellt sich bei ihren Ermittlungen die Frage: Sind die halbtoten Kinder am Strand von Norddeich Täter oder Opfer?
Meinung:
Klaus Peter Wolf ist mit seinen Ostfriesenkrimis schon in aller Munde, kaum einer kennt ihn nicht und seine Bücher/Filme.
Ich liebe seine Bücher einfach. Sie spielen dort, wo ich lebe. Wenn ich denke, das ich auch schon mal auf der Insel war, dort im Watt oder in dem Cafe ten Kate in Norden oder.....dann denke ich oft- hier war der Täter auch, hier wurde die Leiche gefunden usw..
Das macht die Krimis so real und wirklich. Er schafft es einfach, das man sich total hineinversetzten kann. Das auch Personen , Orte, Geschäfte usw.. aus diesen Büchern wirklich gibt, finde ich schon toll. Zuanfang hat es mich etwas gestört, es kam mir eher wie Schleichwerbung vor für Ostfriesland vor. Aber man sieht daran auch, das der Autor diese Region einfach liebt. Und was wäre Cafe ten Kate ohne die Ostfriesenkrimis??
Das hier ist Band sechs. Ich lese sie nicht der Reihe nach, sondern so wie ich lust drauf habe. Den Teil habe ich auch bereits im TV gesehen.
Da jeder Band in sich abgeschlossen ist ( außer die Triologien über Rupert und Dr. Sommerfeldt), verpasst man nicht wirklich etwas. alles wichtige wird erzählt und wer die Bücher kennt, kennt auch die Charakteren schon.
Ich mag Ann Karhrin, Weller und ja- auch nach langem, den Rupert. Obwohl ich den zuanfangs total blöd fand und den Hype um ihn nicht verstehen konnte. Aber langsam erreicht es auch mich.
Er frischt mit seiner Art eben alles auf.
Die Jugendlichen in diesem Teil haben es teilweise auch faustdicke hinter den Ohren, aber war wirklich einer von ihnen der Täter oder sind sie nur in etwas hineingeraten?
Lest selber...
- Klaus-Peter Wolf
Totentanz am Strand
(83)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch dieser Teil ist leider so gar nicht mein Geschmack. Zu viel läuft zu glatt ab. Zudem ist Cordula extrem nervig mit ihrem Gangsterbraut-Getue. Des Weiteren finde ich einige Handlungen auch mehr als nur unrealistisch und zu überzogen. Ein weiterer Grund ist, dass mir das Ende nicht gefällt, da ein Mörder eigentlich nicht laufen gelassen werden sollte und von den Frauen vergöttert werden erst Recht nicht. Für mich passt bei der gesamten Reihe der Inhalt vorne und hinten nicht zusammen, da Sommerfeldt zu leichtes Spiel bekommt in dieser Reihe.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesennacht
(88)Aktuelle Rezension von: ArmilleeDieser Autor liegt mir nicht und das ist jetzt endlich das letzte Buch von ihm in meinem Regal gewesen. Es liegt nicht an dem Schreibstil. Der ist flüssig und ich mag die Schauplätze in Ostfriesland. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Gut !
Aber...
Die Romanfiguren, die die Polizeiarbeit leisten nenne ich bei mir "Gurkentruppe". Wie die an eine Mordaufklärung herangehen, verursacht bei mir oft "Augenrollen + Kopfschütteln" Manchmal muss ich auch einfach nur lachen, weil Schlussfolgerungen so mega an den Haaren heibei gezogen werden. Ich werde leider auch mit keiner der Protagonisten so richtig warm und das ist mir beim Lesen bisher immer wichtig gewesen.
Und...es bleiben viele Fragen am Ende offen. Das nervt.
Ich finde, für diesen Autor muss unbedingt eine ganz neue Kategorie her. Wie wäre es mit "Märchen-Krimis" oder Krimi-Märchen" ?
In meinem Umfeld habe ich große Fans von Herrn Wolf und das freut mich für ihn. Ich gehöre nicht dazu, wünsche ihm aber nur das Beste.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensturm
(42)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt:
Der Anruf erreicht Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller beim Spaziergang am menschenleeren Strand. In einer Ferienwohnung auf Wangerooge wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Die Tötungsart lässt vermuten, dass hierfür das organisierte Verbrechen verantwortlich ist - ein Verdacht, der Ann Kathrin und ihr Team sofort in höchste Alarmbereitschaft versetzt. In einem Tierpark geschieht kurz darauf ein weiterer Mord. Unter Hochdruck durchsucht die Polizei leer stehende Ferienwohnungen, nachdem alle Touristen Ostfriesland verlassen mussten. Wo versteckt sich der Killer?
Meinung:
Ich liebe die Ostfriesenkrimis, weil ich hier lebe, wo die Bücher spielen. Ich kenne die Küsten, die Inseln, das Cafe ten Cate, kenne den Besitzer und auch den Autor kenne ich persönlich.
Ich habe jeden Band und fiebere immer den neuestem entgegen.
Dieser Teil spielt zur Zeit der Corona Zeit und dem Lookdown. Ganz besondere Umstände herschen jetzt, denn alles ist geschlossen, für einen Täter ist es nicht so einfach sich zu verstecken und die Befragungen sind diesmal auch ganz anders.
Für mich jedoch ist dieser Teil der schwächste von allen, denn es ist etwas "durcheinander" und es gab schon spannendere Krimis der Reihe.
Es ist ein Serienmörder ist unterwegs, eine Familie muss den Alkoholkranken Mann ertragen, eine Frau die sich nicht vor die Tür traut versteckt sich in der Ferienwohnung usw.... Zuvieles herrscht hier, es ist irgendwie zuviel des guten und Teilweise auch etwas weithergeholt.
Aber dennoch ist es auch wieder spannend und aufregend..wie Ann, Weller und Rupert den Täter jagen in Zeiten des Lookdowns...
- Klaus-Peter Wolf
Todesbrut
(48)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeFür dieses Buch habe ich wirklich lange gebraucht, und das ist kein gutes Zeichen. Es hat mich leider überhaupt nicht fesseln können, obwohl das Thema an sich total spannend ist!
Es geht um ein Virus, dass sich ausbreitet. Es erinnert natürlich an die Corona-Pandemie, aber das Buch ist schon vorher geschrieben worden.
Hier ist es die Vogelgrippe, die plötzlich immer mehr Opfer fordert. Die Menschen bekommen Panik, es gibt Bürgerwehren, die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt ab, eine Hühnerfarm soll vernichtet werden,...
Das Thema an sich ist wirklich spannend, aber der Schreibstil hat mir leider nicht gefallen. Es gibt viel zu viele Charaktere, zwischen denen hin und her gesprungen wird, so dass man gar nicht wirklich eine Verbindung zu einer Figur aufbauen kann. Ich hatte das Gefühl, immer wieder kurze Schnipsel zu lesen, und dann war ich plötzlich wieder ganz woanders in der Geschichte. Irgendwann hatte ich dann auch das Interesse und den Faden verloren...16.06.2025
- Otto Waalkes
Kleinhirn an alle
(48)Aktuelle Rezension von: Book538Wer bei diesem Buch Ottos einmaligen Charme und Witz erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Das Buch ist sehr nüchtern und ernst gehalten, der Stil des Ghostwriters ist zu dominant, was fehlt ist Ottos Leichtigkeit. Die Eindrücke und Erlebnisse aus Ottos Leben verlieren sich oft und es fehlt ein direkter Bezug und eine Bindung zum Menschen Otto. Das Buch wird Otto meiner Meinung nach nicht gerecht in alle dem was ihn ausmacht als Mensch und Künstler. Die Einblicke in sein Leben sind nichtsdestotrotz sehr interessant - was bewegt ihn, wer inspiriert ihn, hinzu kommt eine gute Prise Selbstironie.
- Klaus-Peter Wolf
Rupert undercover - Ostfriesische Mission
(87)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeDies war Band eins der Trilogie von "Rupert undercover" und wiedereinmal bin ich absolut begeistert, was Klaus-Peter Wolf für einen tollen ubd flüssigen Schreibstil hat. Die Geschichte ist unglaublich spannend, sie fesselt einen so sehr, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Außerdem finde ich es unglaublich toll, das Charaktere aus der Ostfriesen Krimi Reihe mit einbezogen werden. Es gar für mich viele neue Sichtweisen und Informationen die die Ostfriesen-Reihe schlüssiger machen lässt. Ich bin sehr auf Band 2 gespannt.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenzorn
(71)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausSie will Urlaub machen auf Langeoog und am Strand entspannen. Doch ihr Schicksal ist längst besiegelt. Denn der Mörder weiß genau, wo er sie am Abend finden und ihr den Weg in die Ewigkeit zeigen wird. Astrid Thoben ist das erste Opfer eines Serientäters, der noch weitere Frauen im Visier hat.
Bei ihren Ermittlungen erhält Ann Kathrin Klaasen unerwartet Hilfe von einem alten Bekannten aus dem Knast: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Der Mörder wolle ihm beweisen, dass er der Geschicktere sei. Eine Finte, um aus dem Gefängnis zu kommen? Oder ein ehrliches Hilfsangebot? Für Ann Kathrin stellt sich eine hoch moralische Frage: Kann sie die Hilfe eines verurteilten Mörders annehmen, um Leben zu retten?Meinung:
Ich liebe ja die Krimis von dem Wolf, denn sie spielen dort, wo ich lebe. Vieles was in den Büchern vorkommt, kenne ich selber und macht es für mich noch interessanter. Wenn ich mir vorstelle - hey, in dem Kaffee wo Dr. Sommerfeld immer war bin ich doch auch schon gewesen, oder da wo die Leiche gefunden wurde war ich doch auch vor kurzem. Mit den Personen und den Lokalen die es tatsächlich gibt, fühlt sich der Krimi schon etwas heimliger an. Fast schon wie Realität.
In diesem Band muss ein irrer Mörder geschnappt werden, der für mich viel zu "spontan" handelt. Für mich kommt es so vor, als ob er nicht genau weiß, was er eigentlich will. Und das macht ihn um so gefährlicher. Er will besser sein wie Dr. Sommerfeldt, der zur Zeit im Gefängnis ist. Die einzige Möglichkeit, den Dr. frei zu lassen um den Täter Dingfest zu machen. Einen Mörder frei lassen um einen anderen zu schnappen, zu verrückt und ob das wirklich so eine gute Idee ist?
Es ist wieder einmal sehr spannend und aufregend und Frau Klaasen- die Kommisarin, macht wieder einmal was sie will. Für sie und die andern zählen keine Regeln und Votrschriften, Hauptsache, sie schnappen den Mörder. Von Anfang an war ich in der Geschichte gefangen und bis zum Ende ist es echt spannend, obwohl das Ende schon fast vorhersehbar ist.
aber-- ich muss hier jetzt auch mal Kritik los werden.
Zu Anfang hat sich Ann Katrin immer versucht in den Täter hineinzuversetzten in dem sie die Tatorte alleine aufsuchte um den Mörder zu verstehen. Das wird leider von Band zu Band immer weniger. Auch machen die drei Ermittler immer was sie wollen und langsam frage ich mich, warum hat es nie wirklich richtige Konsekventen? Im echten Leben ware schon längst dem ein oder anderem Gekündigt worden.
Und dann - in jedem Buch werden immer öfter die Bekannten und Freunde vom Autor erwähnt. Zu Anfang fandich das echt klasse, aber langsam kommt es mir nur noch wie Dauerwerbung vor. Bekommt er etwas dafür das er die so oft erwähnt? Das cafe ten Cate und sein Besitzer Z.B. oder seine Frau Bettina Göschel, haben es nun wirklich nicht nötig das man so oft Werbung für sie macht. Sie sind bereits sehr bekannt.
Jedes Lokal, jedes Caffee usw,, wird erwähnt und das oft sogar mehrmals. Weniger ist mehr sagt man doch , oder??
Und dann verliert sich der Autor in zu genaue Beschreibungen von Dingen, die eigentlich nur Nebensache sind. Teilweise zieht sich das ganze deswegen leider etwas, ein paar Seiten weniger wären besser gewesen für diesen Krimi.
Ich war am überlegen wie viele Punkte ich dem ganzen geben soll, ich gebe trotz den negativen Aspekten 4 Sterne, weil es trotz allem super spannend ist..
- Anja Baumheier
Die Erfindung der Sprache
(104)Aktuelle Rezension von: walli007Adam Riese arbeitet als Dozent an einer Berliner Hochschule. Sein Leben braucht Ordnung, Einatmen, Ausatmen und die Zahl Sieben. Alles kommt durcheinander als seine Großmutter anruft und berichtet, dass seine Mutter im Krankenhaus ist. Adam muss sofort nach hause, um sich zu vergewissern, dass es seiner Mutter nicht zu schlecht geht. Was ist passiert? Sie hat in einem Buchladen eine Veröffentlichung entdeckt, die einen Hinweis auf den Verbleib von Adams Vater geben könnte. Das hat sie aus der Bahn geworfen. Natürlich ist Adam auch ziemlich aufgelöst. Sein Vater ist verschwunden als der Junge dreizehn war und das ist schon etliche Jahre her.
Adam ist schon etwas speziell, ein wenig mehr als die anderen Familienmitglieder. Seine Großeltern von der Nordseeinsel Platteoog, die sich in Tschechien kennengelernt haben. Deren einzige Tochter Oda und Hubert Riese, der als Leutturmrestaurator auf die Insel kam. Und Adam, der Sprachwissenschaftler, der nicht gerne reist, für den alles am liebsten immer gleich laufen soll. Und nun reist er unerwartet von Berlin nach Platteoog. Und bei den Hinweisen, die er findet, wird das nicht die letzte Reise sein. Einatmen. Ausatmen. Fremde Menschen, wie anstrengend und Probleme an der Uni machen noch mehr Streß.
Welch ein liebenswertes Buch voller eigenartiger Charaktere, die man sofort umarmen und ins Herz schließen möchte. Adam rudert durchs Leben und manchmal scheint er nicht der Kapitän auf seinem Boot zu sein. Aber er gibt nicht auf. Um seiner Mutter zu helfen und auch weil er es endlich wissen will, versucht er zu klären, was aus seinem Vater geworden ist. Seine Reise wird richtiggehend spannend als er herausfindet, dass Hubert auch in anderen Leben Spuren hinterlassen hat. So wie Adam denkt und spricht, regt er beim Lesen an, die eigenen Denk- und Sprechweise anzupassen. Die besondere Sprache dieses Romans ist etwas Besonderes, durch einem Adams Begrenzungen näher gebracht werden, man aber auch merkt, dass seine Welt in Teilbereichen reicher ist als die vieler anderer. Ein richtig schöner Roman.
4,5 Sterne























