Bücher mit dem Tag "ostfrieslandkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostfrieslandkrimi" gekennzeichnet haben.

142 Bücher

  1. Cover des Buches Totenstille im Watt (ISBN: 9783596297641)
    Klaus-Peter Wolf

    Totenstille im Watt

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    Autor Klaus-Peter Wolf ist ja hauptsächlich für seine Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen bekannt. Dass er aber auch (ein bisschen) anders kann, beweist er mit dem Auftakt zur Sommerfeldt-Trilogie "Totenstille im Watt". Es ist aber tatsächlich nur "ein bisschen anders", weil sein Liebling Klaasen auch hier vorkommt, nur eben nicht in der Hauptrolle, sondern nur am Rande und vor allem aus einem anderen Blickwinkel.

    Es hat großen Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Der Stil ist einwandfrei, man hat zuweilen ein Schmunzeln auf den Lippen, dann jedoch zerkaut man wieder sein Lesezeichen, um dadurch ein Ventil für die Spannung zu haben. 

    Besonders interessant fand ich die Überlegungen des Protagonisten Dr. Bernhard Sommerfeld, die auch nicht spurlos an der Leserin und am Leser vorbei gehen. Besonders eingeprägt hat mir die Überlegung, warum das Beschützen von Frauen heute verwerflich ist jedoch vor ein paar wenigen hundert Jahren als heroische Tat bejubelt wurde. Eine Beschäftigung mit der inneren Welt von Serientätern geht damit genauso einher wie die Auseinandersetzung mit unseren gesellschaftlichen Werten.

    Aber der eigentliche Grund, dieses Buch zu lesen ist die unglaublich tolle Landschaft, in der es spielt. Ich freue mich schon auf Teil Zwei!

    Empfohlen für klassische Krimi-Fans, die auch mal zu etwas Schrulligerem greifen.

  2. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  3. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  4. Cover des Buches Dreimal Tote Tante (ISBN: 9783423216333)
    Krischan Koch

    Dreimal Tote Tante

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Julia_liest

    Im beschaulichen Fredenbüll hat die Ruhe bald ein Ende, als zwei Frauenleichen in der Jauchegrube von Schweinebauer Schlotgeldt gefunden werden. Zudem ist Pensionswirtin Renate nach den Treff der Landfrauen spurlos verschwunden.

    Dorfpolizist Thies Detlefsen beginnt mit den Ermittlungen und ist sich bald sicher - es muss sich um einen Serientäter handeln. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...


    "Dreimal tote Tante" von Krischan Koch ist ein unterhaltsamer Friesenkrimi, in dem die Region durch die Verwendung des typischen Dialekts unverwechselbar ist. Beim Lesen bin ich zunächst etwas daran hängengeblieben aber auch das Sächsisch von Eisprinzessin Mandy ist ganz toll gelungen und macht die Geschichte authentisch.

    Es dauert etwas bis der Fall an Spannung aufnimmt. Zunächst gibt es einige verdächtige Personen, aber der Kreis lichtet sich im weiteren Verlauf. Ich muss allerdings sagen, dass ich den wahren Täter dann doch nicht auf dem Zettel hatte - und so soll es auch sein.

    Die Protagonisten werden gut beschrieben, ich hatte einen richtigen Film vor Augen ablaufen. Am Ende erfährt der Leser wie es für die wichtigsten Personen ausgegangen ist, was mir gut gefallen hat.

    Das Rezept für die Tote Tante am Ende ist eine tolle Idee!


    Ich habe noch einen weiteren Krimi von Krischan Koch im Regal stehen und freue mich schon sehr darauf!

  5. Cover des Buches Ostfriesenfeuer (ISBN: 9783596520664)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfeuer

     (169)
    Aktuelle Rezension von: chrica

    Juni-Juli 2020 gelesen. Generell wurden die Ostfriesenkrimis in der FAS positiv beschrieben. Da habe ich dieses gelesen. Es war zwar spannend, aber gerade Figuren wie der Rupert waren völlig überzeichnet. Und ob diese Brutalität mit den Folterungen sein musste, ist fraglich. Ich weiß nicht, ob noch einen weiteren Ostfriesenkrimi lese.

  6. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

  7. Cover des Buches Ihr einziges Kind (ISBN: 9783492310123)
    Barbara Wendelken

    Ihr einziges Kind

     (50)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Geschafft! Ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende, das so nicht vorhersehbar war. Immer wieder leitet die Autorin ihre Leser auf vermeintlich richtige Fährten, die sich dann doch als Sackgasse herausstellen. Wer war nun schuldig, wer hatte was mit wem und wer ist denn nun der Vater des kleinen Caspar? Ist es Cord oder doch ein Lover der gar nicht so braven Silvana? 

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben der Ermittler immer wieder beleuchtet wurde. Ob das wohl irgendwann nochmal was wird mit Nola und Renke? 

    Zur Grundstory gibt es dem Klappentext nicht viel hinzuzufügen. Es ist aber schon erstaunlich, welche Skelette hier aus Kellern gezogen werden, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wer hier wessen schmutzige Wäsche wäscht. Der Krimi führte mich nach Ostfriesland ins fiktive Städtchen Martinsfehn, während mich das echte Leben gerade aus Norddeutschland wieder nach Hause gespült hat. Ich habe immer noch den Meeresgeruch in der Nase und vergebe für diesen dritten Teil der Reihe die beiden ostfriesischen Kommissare gerne vier von fünf Sternen.  

  8. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  9. Cover des Buches Ostfriesenmoor (ISBN: 9783596513062)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmoor

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Ayleen256

    Unweit der ostfriesischen Nordseeküste erstreckt sich eine riesige Moorlandschaft. Im Moor wird eine Leiche aufgefunden, die Haut ist über einen Metalldraht in Form einer Menschengestalt gespannt. Um der Frage auf die Spur zu kommen, wer das gewesen ist, muss das Team klären, wer dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre. Ann Katrin, Weller und Co. bleibt aber nicht allzu viel Luft, denn in Norddeich wurde ein Kind entführt.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten beim Lesen eines 7. Bandes einer Reihe auch die vorherigen kennen. Daher belasse ich es mit großen Beschreibungen von Ann-Katrin, ihrem Chef Ubbo oder dem Kollegen Ruppert. Personell gibt es keine großen Änderungen, was ich beim Lesen vieler Bücher aber auch mal als angenehm empfinde. 

    Den Moor-Mordfall als auch die Kindesentführung fand ich spannend. Als Mutter ging mir Letztere sogar nahe. Ersterer entsprach für mich einem klassisch, einwandfreien Kriminalfall. Mit zwei Sachen habe ich mich schwer getan: 1. Einige Handlungen erschienenen mir unerklärlich, selbst in Anbetracht einer Ausnahmesituation konnte ich kein Verständnis dafür aufbringen. 2. Die ewigen Wiederholungen - aber nicht, weil der Autor bestimmte Eigenarten und Klischees immer wieder aufnimmt, sondern es so scheint, als würde vom Leser nicht viel Intellekt erwartet werden und es müsste daher immer alles wiederholt werden. 

    Ein schmaler Grat ist es auch zwischen Lokalkolorit und Schleichwerbung. Zwei sehr gute Fälle in einem - für meine Kritik ziehe ich einen Stern ab. Ich bin gespannt, in welche Richtung es im nächsten Fall geht.

  10. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  11. Cover des Buches Ostfriesenschwur (ISBN: 9783596521289)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Ostfriesenschwur" ist Ann Kathrin Klaasens zehnter Fall von Klaus-Peter Wolf, die Reihe erscheint im Fischerverlag.  

    Ann Kathrin Klaasens Ex-Chef Ubbo Heide erhält auf seiner Ferieninsel Wangerooge ein Paket mit einem abgetrennten Kopf. Ubbo kennt den Toten, er hat vergeblich versucht, ihn eines Verbrechens zu überführen. Als der Rumpf eines freigesprochenen Täters gefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Sollte es sich bei dem Mörder um einen Maulwurf aus den Reihen der Polizei handeln, Ann Kathrin Klassen stellt ihm eine Falle.

    Ein abgetrennter Kopf  und ein Rumpf eines Toten bringten Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Beide Körperteile gehören nicht zu einem Opfer, aber beide waren aus der Sicht von Ubbo Heide Tatverdächtige, die vom Gericht freigesprochen wurden. Wer übt hier Selbstjustiz aus und warum gerade die Personen aus Ubbos Buch?

    Ubbo Heide hat über seine ungelösten Fälle ein Buch verfasst, dieses nutzt der Täter, ein intelligenter Psychopath mit Gerechtigkeitswahn, offenbar als Anleitung, um die vermeintlichen Täter ihrer Strafe zuzuführen und ermordet sie kaltblütig.  

    Es ist der besondere Clou dieses Krimis, das hier die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen und hinterfragt werden. Inwieweit geht man mit falschen Verdächtigungen um und kann man Menschen verstehen, die Selbstjustiz für die fehlende Gerechtigkeit von Seiten der Justiz ausüben? Diese Frage macht nachdenklich und lässt Zweifel aufkommen, die aber wegen der Schwere der neu verübten Taten schnell von mir weggewischt wurden.

    Was mich ziemlich gestört hat, sind die recht ausführlich beschriebenen und manchmal schon langatmigen Vorgänge. Das hemmt den Lesefluß und die Spannung leider ungemein. Wer den Erzählstil des Autors kennt, weiß, er neigt zum weitschweifigen Beschreiben der Situationen und Vorgänge. Dafür muss man ihm aber zugute halten, dass einige skurrile Szenen auch für unterhaltsame Leseüberraschungen sorgen. 

    Die Charaktere sind klar umrissen und skurril gezeichnet. Rubert treibt wie immer sein Spiel mit unglaubwürdigen Besonderheiten, die ich für sehr merkwürdig halte. Der neue Kripochef aus Bremerhaven kann machen was er will, er wird von seinen Untergebenen überhaupt nicht akzeptiert, sie stehen hinter Ann Kathrin Klaasen und der Täter lässt uns in seine kranke Seele schauen, die auf der Suche ist nach Gerechtigkeit für Justizirrtümer und Fehlurteile. 

    Thematisch konnte der Krimi durchaus überzeugen, doch mich haben die Längen sehr gestört. So kann man Spannung auch wieder zunichte machen.  


  12. Cover des Buches Der letzte Heuler (ISBN: 9783499269943)
    Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler

     (53)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Henner, Rudi, Rosa & Co ermitteln wieder. Natürlich darf man hier keine hochspannenden Krimi erwarten.Hier stehen die Personen, die Angehörigen im Mittelpunkt. Eine Geschichte zum entspannen, die nicht aufregt, nicht anstrengt beim miträtseln. Auch der Schreibstil ist einfach. Will man gefesselt werden: bitte nehmt euch ein anderes Buch. Gemütlich auf der Hollywood-Schaukel liegen und lesen, dafür ist das Buch gut geeignet. Ich wurde von der Ostfriesen-Gang jedenfalls wieder gut unterhalten.

     

  13. Cover des Buches Miss Wattenmeer singt nicht mehr (ISBN: 9783499272103)
    Cornelia Kuhnert

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

     (58)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Mein zweiter Ostfriesen-Krimi mit Rosa, Henner und Co. Und auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten. Geht man mit der Erwartungshaltung gute Unterhaltung, Humor, Lokalkolorit an das Buch, dann passt alles. 

    Die Geschichte war gut, das Ermittlungstrio hat sich wieder super ergänzt. Ich wurde von ihm mitgenommen und war innerhalb kürzester Zeit mit dem Buch durch. Einfach gute, leichte Unterhaltung zum Entspannen. Der nächste Band liegt schon im Sub.

  14. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Ich habe bereits etliche der Ostfriesen Krimis von Klaus-Peter Wolf gelesen - aber Band 5 passt für mich überhaupt nicht in die Reihe.

    Der Titel ist spannend geschrieben und die Figuren entwickeln sich auch weiter  - deshalb die 2 Sterne.

    Inhaltlich hingegen gefällt mir der Krimi gar nicht, da die Geschichte sehr schräg ist. Ann Kathrin Klaasen deckt eine Verschwörung von angesehenen Wissenschaftlern auf, die Menschen klonen um ein "Ersatzteillage" für Nieren, Herzen, etc zu haben.

    Jutta Speck, die Nachbarin einer der Verdächtigen, wird im eigenen Haus von  einem Kriminellen als Geisel gehalten. Die  Frau ist voller Selbstzweifel, die sich aber zerstreuen als sie ihren Geiselnehmer umbringt. Als der nächste Feind auftaucht, legt sie auch diesen um.... 

    Wäre das mein erster Krimi aus der Reihe gewesen, hätte ich definitiv nicht weitergelesen.


  15. Cover des Buches Strandmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi (ISBN: 9783965860315)
    Rolf Uliczka

    Strandmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Auch wenn ich die sieben Vorgänger dieses Buches leider noch nicht gelesen habe, so fand ich diesen Krimi sehr spannend. Zwischendurch wurde immer mal wieder auf alte Fälle hingewiesen, was fürs Verständnis aber nicht störend war, sondern nur für mich, die ich sonst eigentlich immer streng nach Reihenfolge lese.

    Nina und Bert sind zwei sympathische Kommissare, die auch in diesem Fall wieder voll und ganz gefordert sind und sogar in Lebensgefahr geraten (was bei solch einem Job ja nicht ganz ungewöhnlich ist). Die Ermittlungen mit ihrem Team sind spannend zu lesen und als man denkt, so das war's jetzt, geht der Fall erst richtig los. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist gut geschrieben und kommt ohne übermäßige Brutalität aus (für mein Empfinden).

  16. Cover des Buches Ostfriesenwut (ISBN: 9783596520862)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenwut

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    In Leer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf der Suche nach dem Freund der jungen Frau erhält Ann Kathrin Klaasen neue Erkenntnisse zum Mörder ihres Vaters. Nahezu zeitgleich werden drei Pakete mit chemischen Stoffen und der Drohung, das Trinkwasser Ostfrieslands zu verseuchen, an Polizei, Presse und dem Landesamt für Wasserversorgung, Küsten- und Naturschutz verteilt. Sind es zwei völlig unterschiedliche Fälle oder hängen sie zusammen? Und wenn ja, wie? 

    Ich mag die Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen. Sie ist eine gestandene, intelligente und liebenwerte Hauptkommissarin, die über eine bewundernswerte Kombinationsgabe verfügt. Auch die Mitglieder des Teams sind mir sympathisch, wenn man vielleicht mal von Rupert absieht, der in seiner Unsicherheit und Tölpelhaftigkeit durchaus Farbe in die Krimis bringt. Ann Kathrin Klaasen hat Probleme mit Vorgesetzten, akzeptiert im Grunde nur ihren Exchef Ubbo Heide, der eine Art Vaterersatz für sie geworden ist. Seine Nachfolgerin POR Diekmann hat einen schweren Stand, der durch ihre arrogante Art nicht gerade verbessert wird. Kurz: die Akteure werden detailliert und lebendig beschreiben. Humor und Ironie kommen ebenfalls nicht zu kurz. 

    Die von mir gelesenen Bände dieser Reihe haben mir gut gefallen, so dass ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen habe.

     

    Leider wurde ich sehr enttäuscht. Ann Kathrin Klaasen ist "wirklich wütend", wie dem Klappentext zu entnehmen ist. So, wie sie sich hier verhält, passt es nicht zu der toughen Frau, die ich oben beschrieben habe. Sie verrennt sich völlig in ihre Rache am Mörder ihres Vaters und gerät deshalb in eine relativ auswegslose Situation. Natürlich kann sie diese handeln, das erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich, ebenso die sich daran anschließende aufregende Flucht. Am Ende gelingt es ihr (natürlich) noch, den Mörder ihres Vaters zu stellen, obwohl sie in einem desolaten Zustand ist. Natürlich braucht es eine Dramaturgie, die den Krimi spannend macht, auch wenn sie nicht unbedingt wirklichkeitsgetreu abgebildet werden kann. Hier jedoch war es des Guten etwas zu viel. 

    Die Aufklärung des Mordes an der jungen Frau und die Erpressung werden in meinen Augen mehr zur Nebensache. Beides wird aufgeklärt, jedoch eher am Rande. 

    Ann Kathrins Trauma hinsichtlich des Todes ihres Vaters kann ich gut nachvollziehen. Nicht jedoch ihre Reaktion darauf. Es hätte mit professioneller Hilfe aufgearbeitet werden müssen. Den Intellekt dafür hat sie, auch Ubbo Heide und Frank Weller hätten darauf einwirken können. Ich hoffe, dass diese Geschichte in den kommenden Fällen keine Rolle mehr spielen wird.

     

    Fazit: für mich bisher der schwächste Krimi in dieser ansonsten empfehlenswerten Reihe.

  17. Cover des Buches Friesenjagd (ISBN: 9783947951093)
    Stefan Wollschläger

    Friesenjagd

     (23)
    Aktuelle Rezension von: moniques_buecherwelt

    Bei 'Friesenjagd' geht es um die Hauptkommissarin Diederike Dirks und ihre Arbeit. Sie muss einen Mord aufdecken, der es richtig in sich hat. Ein Mord? Ich meinte natürlich drei! Gehören sie zusammen? Mein erster Gedanke, als alle passiert waren: "Hä? Lese ich jetzt drei Krimis in einem?" 

    Die Protagonisten Diederike Dirks und auch ihr Kollege Oskar Breithammer waren mir von Anfang an sympathisch. Bei ihr merkt man wie erfahren sie ist, sehr professionell und trotzdem empathisch. Oskar muss immer noch seine Vergangenheit aufarbeiten, aber macht seinen Job auch sehr ambitioniert, sodass Außenstehende es nicht bemerken. 


    Ich lese ja am liebsten Krimis, bei denen ich nachdenken muss und das hat der Autor ausgezeichnet hinbekommen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, aber so, dass man trotzdem alles leicht versteht und weiterkommt. 

    Diese Geschichte nimmt in jedem Kapitel an Fährt auf und halt die Spannung bis zum Schluss. 

    Ich dachte wirklich, ich wüsste wer der Mörder ist, aber Leute - ich wusste es nicht! Es gab so eine knallharte und schockierende Wendung, dass ich jetzt erstmal meine Gedanken und Gefühle sortieren muss. Ich bin entsetzt und gleichzeitig erleichtert. Kurzum - ich bin begeistert! 


    Der Schreibstil ist super locker und leicht zu lesen und das Setting großartig beschrieben. Ich hatte wieder richtig den Fiach- und Meerduft in der Nase. Hach ja, ich bekomme echt Fernweh!

  18. Cover des Buches Inselruhe (ISBN: 9783740803650)
    Rieke Husmann

    Inselruhe

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein ruhiger Inselkrimi, der sehr einfach geschrieben ist und zum Großteil die Polizeiarbeit beinhaltet. Die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere hat mir hier gefehlt. Es waren für mich nur Figuren, die mir fremd blieben und zu denen ich keinen Bezug aufbauen konnte. Dafür hat das Setting gepunktet, denn ich liebe die ostfriesischen Inseln. Die Krimihandlung an sich ist auch durchaus okay, der letzte Schliff hat halt für mich gefehlt. Trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch.

  19. Cover des Buches Hundstage für Greetsiel (ISBN: 9781503938793)
    Dirk Trost

    Hundstage für Greetsiel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Drea62

    Das war mal ein richtig heftiger Krimi. Teils langatmig und dann richtig spannend. Ich hatte in einem der letzten Kapitel dann den Verdacht wer der Mörder ist und ich lag richtig. Mir hat dieser Krimi wieder richtig gut gefallen und ich war von den letzten Kapiteln gefesselt.


  20. Cover des Buches Der Brombeerpirat (ISBN: 9783499239267)
    Sandra Lüpkes

    Der Brombeerpirat

     (30)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Endlich hat Wencke Tydmers Urlaub und will diesen mit ihrem Freund auf den Kanaren verbringen. Oder lieber doch nicht? Da kommt es ihr gerade recht, dass Ihr Bruder Jasper in der Nacht vor seinem runden Geburtstag spurlos verschwindet und sie sich auf Norderney nach ihm auf die Suche machen kann. Dumm nur, dass Kollege Sanders auch hier ist, der den Tod eines vierzehnjähriges Mädchen untersuchen soll….

    Wieder ein gelungenes Buch der Autorin, deren Schreibstil ich einfach mag in dieser Serie um und mit Wencke Tydmers und Axel Sander.


    Es ist auch ein eher ruhiger Krimi, der ohne viel Mord und Totschlag auskommt; und trotzdem fand ich die Geschichte gut aufgebaut und auch spannend.


  21. Cover des Buches Mord in Leer (ISBN: 9783955734497)
    Susanne Ptak

    Mord in Leer

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen
    Das Buch ist der dritte Fall für Fine und Jessica. Gemeinsam mit der Polizei wollen sie den Mord an der 15jährigen Marika aufklären.
    Da ich auch die ersten beiden Bücher dieser Protagonisten gelesen habe, habe ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gut zu lesen. Daher hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte zu finden.
    Die Charaktere sind so sympathisch und realistisch dargestellt, dass ich in der Geschichte gefangen war und mitgefiebert habe.
    Das Cover gefällt mir gut. Es unterstreicht nochmal, dass es sich hierbei um einen Ostfriesenkrimi handelt.
    Die Kurzbeschreibung macht neugierig, allerdings verrät sie für meinen Geschmack fast schon zu viel Handlung.
    Da dies wie gesagt der dritte Band ist, ist es wohl zwangsläufig, dass ich diesen mit den beiden anderen vergleiche. Was soll ich sagen? Mir gefällt er bisher am besten. Einziger Wermutstropfen und das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau: Ich habe das Buch viel zu schnell durchgelesen und wünschte mir, dass es stellenweise ausführlicher und Detail verliebter wäre.
    Nichtsdestotrotz vergebe ich für diese spannende und mitreißende Geschichte 5 Sterne.
  22. Cover des Buches Das Sonnentau-Kind (ISBN: 9783499244087)
    Sandra Lüpkes

    Das Sonnentau-Kind

     (29)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Endlich ist Wencke Tydmers zurück aus ihrer einjährigen Babypause….aber wie schafft man es bloß, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen? 

    Und gleich der erste Fall fordert sie stark – ein rumänischer Au-Pair-Junge wird tot in einer Scheune gefunden. Während Sanders, die Kollegen und auch die Rechtsmedizin von einem Selbstmord überzeugt sind, sagt Wenckes Bauchgefühl ihr etwas ganz anderes..
    Ein zweiter Mord in Rumänien scheint ihr recht zu geben und sie ermittelt in Ihrer Freizeit weiter, nichtsahnend, wie gefährlich das für sie und ihre Angehörigen sein kann….

    Das ist ein Krimi, der mir mal wieder gefallen hat. Schon alleine die jeweiligen Kapitelüberschriften sind gut gewählt; der Leser weiss zu jeder Zeit, wo er sich gerade befindet. Z.B. Teatrul vechi, Arad – verfallen, in der Dämmerung oder Polizeirevier Aurich, Sitzungsraum- schlechte Luft und schlechte Stimmung.

    Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – aus der Sicht von Teresa, einem jungen rumänischen Mädchens, aus der Sicht von Wencke und noch diversen anderen Personen. Es ist eine düstere Geschichte, oft bedrückend und grausam. Und am Ende weiss man selber nicht so genau: nach dem Gesetz urteilen oder Menschlichkeit walten lassen?

    Relativ früh ist erkennbar, um was es hier geht, aber eine Überraschung gibt es doch auch noch…aber das erzähle ich natürlich nicht….lest selbst!

  23. Cover des Buches Hauptkommissarin Diederike Dirks / Friesenauge (ISBN: 9783745002171)
    Stefan Wollschläger

    Hauptkommissarin Diederike Dirks / Friesenauge

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Dieser Ostfriesenkrimi von Stefan Wollschläger ist nicht irgendein Krimi, sondern der bisher spannendste, den ich vom Autor gelesen habe und außerdem ein sehr zeitkritischer zugleich. Indirekt und handlungsbezogen lenkt er die Aufmerksamkeit der Leser auf die Spionagedienste der Welt und wie es ihnen durch ihre Spionagesoftware möglich ist, in totalitären Regimen systemkritische Journalisten und Gegner solcher Diktaturen, weltweit zu überwachen und bei Bedarf kalt zu stellen.

    Eine geradezu intelligente und ziemlich spannende Lektüre, die ich in einem Ritt von Anfang bis Ende gelesen habe. Ein Ritualmord und die Suche nach der verschwundenen Partnerin des Toten halten die Leser in atemberaubender Spannung. Tagebucheinträge eines Mädchens geben Rätsel auf und verzwickte verschlungene Wege führen zu immer neuen Verdächtigen. Zwischendurch erfahren die Leser auch Wissenswertes über die Gravierkunst, Jagd - und Tötungsrituale.

    Endlich wird auch das ganz private Geheimnis um die Kommissarin Diederike Dirks gelüftet – es menschelt sehr in diesem Roman und das macht ihn sehr lebendig und sympathisch. Er liest sich richtig gut, hat auch einige witzige Auflockerungen drin, damit die Leserschaft zwischendurch Luft holen kann.

    Die Auflösung des Mordfalls bringt einige Überraschungen, die hatte ich so nicht erwartet. Die Charaktere sind ausnahmslos sehr lebendig gezeichnet, der Schreibstil sehr flüssig und expressiv.

    Ich empfehle das Buch sehr gern!

    Heidelinde Penndorf

  24. Cover des Buches Das Dorf der Lügen (Martinsfehn-Krimi 1) (ISBN: B01N5OT4T9)
    Barbara Wendelken

    Das Dorf der Lügen (Martinsfehn-Krimi 1)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Susimueller
    Dieser spannende Krimi fängt schon sehr ungewöhnlich an. Als Auftakt geschieht ein Mord, der durch die Polizei vertuscht wird. Mehr kann man dazu gar nicht sagen, wenn man nicht zu viel vom Plot verraten möchte. Auf jeden Fall hat der Hörer den Eindruck, die Geschichte ist doch eigentlich schon zu Ende, bevor sie beginnt. Doch dann entpuppt sich immer mehr und schon bald hält der Hörer den Atem an.

    Ganz Martinsfehn wird erschüttert und auch die beiden ermittelnden Komissare hängen mehr als lieb mit darin.

    Ich fand den Krimi unheimlich spannend. Einfach anders als normal und die beiden ermittelnen Hauptpersonen sind mir sehr schnell, sehr sympathisch geworden. Der Sprecher liest spannend und sehr lebendig. Ich kann das Hörbuch nur weiter empfehlen und habe mir sofort den zweiten Teil gekauft.

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