Bücher mit dem Tag "ostfrieslandkrimi"
55 Bücher
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenblut
(300)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDas Cover ist toll gestaltet, minimalistisch aber effektiv.
Die Protagonisten sind sehr bildhaft beschrieben und charakterlich toll ausgearbeitet.
Das Thema, immer wieder aktuell, denn es geht um die Konsequenzen einer traumatischen Kindheit.
Nicht selten werden Opfer zum Mörder.
Ann Kathrin Klaasen hat alle Hände voll zu tun, ist sie doch mit der Leiche vor ihrem Haus selbst involviert.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, spannend und von Empathie geprägt.
Sehr schön finde ich dass das Privatleben der Ermittlerin nicht außen vor bleibt sondern hier auch Teil der Ermittlungen ist, denn diese Doppelbelastung macht ihr berufliches Leben nicht gerade einfacher.
Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, denn der Spannungsbogen gleicht fast dem eines guten Thrillers, ist tiefgründig und man mag einfach nicht vor dem Ende des Buches eine Pause einlegen.
Vielen Dank - Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensünde
(194)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelWas geschah beim Banküberfall damals wirklich? Nachdem ein Mann Leute einmauert, sucht die Polizei nach einem Mörder, während Ann-Kathrin Klaasen versucht herauszufinden, was damals geschah, bevor ihr Vater starb.
Die Kommissarin hatte schon in den Vorgängern ihre Eigenheiten um sich in den Mörder hinein zu versetzen. Was sie in diesem Teil jedoch macht, geht weit über die Realität hinaus. Bisher fand ich diese Eigenheit interessant und zielführend, hier ist es einfach nur Irrsinn.
Auch die Ermittlungen hier und die normal eingehende Spannung bleibt hier auf der Strecke.
Ich finde die Fortsetzung der Reihe einfach schwach.
Das Cover und den Titel finde ich gut, weil man die Reihe so direkt wiedererkennt, auch wenn das Cover sehr schlicht gehalten ist.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenkiller
(469)Aktuelle Rezension von: Tom_Anacker1Es war ganz ok, den Hauptcharakter mochte ich und ein paar Beziehungen waren gut ausgearbeitet, dennoch fand ich den Plot einfach ein wenig langweilig aber wenn man ein Familiendrama mit ein bisschen Krimi möchte dann gerne. War nicht mein Fall.Ich werde dem Autoren aber definitiv noch eine Chance geben
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfeuer
(185)Aktuelle Rezension von: Wachtel07Ein echt guter Teil der Serie um 'Ann Kathrin Klaasen'. Die Inhaltsangabe hat echt Lust gemacht das Buch zu lesen. Es war genau so spannend wie beschrieben. Am Anfang hat es auch garnicht lange gedauert bis die erste spannende Tat passiert ist. Es war nie langweilig. Manche Szenen hätten vielleicht besser umschrieben werden können, aber dafür ist es ja ein Krimi. Zum Ende hin war es so spannend das ich es nicht mehr weglegen konnte. Es war auch echt gut zu lesen sozusagen aus der Sicht verschiedener Personen. Alles in allem ein gelungener Krimi
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesentod
(90)Aktuelle Rezension von: supersusiAnn Kathrin Klaasen versteht die Welt nicht mehr. Auf dem Bußgeldfoto ist eindeutig ihr grüner Twingo zu sehen, aber am Steuer sitzt eine fremde Frau. Sie hat zum Glück ein Alibi. Kurz darauf wird sie bezichtigt einen PC beschlagtnahmt zu haben, obwohl sie ganz woanders war. Was ist hier los ? Versucht jemand sie fertig zu machen ? Sie hat keine Ahnung, was noch alles auf sie zukommt.
Wieder sehr spannend, einer der Besten aus der Reihe. Man hat zwar den ein oder anderen Verdacht, besonders am Schluß, denkt aber dann, nee, das geht ja gar nicht und ist dann von der Auflösung völlig überrascht. Ein rundrum gelungener Krimi. Er liest sich schnell und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluß. Die Charaktere sind sympathisch und selbst Rupert ist an einigen Stellen einigermaßen erträglich.
Ich freu mich auf den nächsten Band.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenschwur
(139)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisNach längerer Abstinenz von Ann Kathrin Klaasen (AKK) und ihrem Team habe ich diesen zehnten Fall vom SuB gefischt, nein falsch, er ist mir beim Umschlichten des Stapels vor die Füße gefallen.
Dieser Krimi fängt schon einmal ganz gut an, denn nach der Pensionierung von Ubbo Heide aus gesundheitlichen Gründen bekommt das Team rund um AKK einen neuen Chef, der sich ziemlich verloren vorkommt. Seine erste Bewährungsprobe erhält er, als Ubbo kurz nacheinander zwei abgetrennte Köpfe erhält. Blöderweise handelt es sich um Straftäter, die während seiner aktiven Zeit mangels an Beweisen nicht verurteilt worden sind. Diese Fehlschläge hat Ubbo in einem Buch versucht, zu verarbeiten. Es scheint, als übe jemand Selbstjustiz und nimmt sich Ubbos Buch als Anleitung. Der Verdacht fällt auf Willi Kaufmann, einen cholerischen Ex-Kollegen, denn der Rächer ist der Gruppe um AKK immer einen Schritt voraus. Ist der Täter einer aus der Firma, wie die sich die Auricher selbst bezeichnen?
Es beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel, das keinen kalt lässt.
Meine Meinung:
Die Lesepause hat mir gutgetan. Nun bin ich mit neuem Elan in diesen 10. Fall eingestiegen und da die handelnden Personen in groben Zügen abermals vorgestellt werden, kommt auch meine Erinnerung wieder.
Klaus-Peter Wolf versteht es, spannende Krimis zu schreiben. Ja, auch Kriminalbeamte sind nur Menschen und ich gestehe ihnen den Frust zu, wenn Anwälte die Straftäter freibekommen, und die eigene Arbeit quasi umsonst ist. Allerdings Selbstjustiz ist auch keine Lösung.
Wir erhalten Einblick in den Kopf und die Machenschaften des „Vollstreckers“. Ganz spurlos geht dieser Fall an den Team-Mitgliedern nicht vorüber. Die Charaktere sind wieder sehr gut dargestellt und dürfen zweifeln. Rupert ist mit seiner sexistischen losen Klappe wieder ein Kapitel für sich. Schmunzeln musste ich über die Kolleginnen, die ein Schmählied auf „Rupi“ singen und er sich geschmeichelt fühlt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der zahlreiche überraschende Wendung nimmt, 4 Sterne.
- Susanne Ptak
Mord in Greetsiel - Ostfrieslandkrimi
(26)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAufgrund der Spannung in einem Rutsch durchgelesen. Ich liebe die Hauptcharaktere. - Klaus-Peter Wolf
Ostfriesennacht
(88)Aktuelle Rezension von: ArmilleeDieser Autor liegt mir nicht und das ist jetzt endlich das letzte Buch von ihm in meinem Regal gewesen. Es liegt nicht an dem Schreibstil. Der ist flüssig und ich mag die Schauplätze in Ostfriesland. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Gut !
Aber...
Die Romanfiguren, die die Polizeiarbeit leisten nenne ich bei mir "Gurkentruppe". Wie die an eine Mordaufklärung herangehen, verursacht bei mir oft "Augenrollen + Kopfschütteln" Manchmal muss ich auch einfach nur lachen, weil Schlussfolgerungen so mega an den Haaren heibei gezogen werden. Ich werde leider auch mit keiner der Protagonisten so richtig warm und das ist mir beim Lesen bisher immer wichtig gewesen.
Und...es bleiben viele Fragen am Ende offen. Das nervt.
Ich finde, für diesen Autor muss unbedingt eine ganz neue Kategorie her. Wie wäre es mit "Märchen-Krimis" oder Krimi-Märchen" ?
In meinem Umfeld habe ich große Fans von Herrn Wolf und das freut mich für ihn. Ich gehöre nicht dazu, wünsche ihm aber nur das Beste.
- Klaus-Peter Wolf
Rupert undercover - Ostfriesische Mission
(87)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeDies war Band eins der Trilogie von "Rupert undercover" und wiedereinmal bin ich absolut begeistert, was Klaus-Peter Wolf für einen tollen ubd flüssigen Schreibstil hat. Die Geschichte ist unglaublich spannend, sie fesselt einen so sehr, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Außerdem finde ich es unglaublich toll, das Charaktere aus der Ostfriesen Krimi Reihe mit einbezogen werden. Es gar für mich viele neue Sichtweisen und Informationen die die Ostfriesen-Reihe schlüssiger machen lässt. Ich bin sehr auf Band 2 gespannt.
- Klaus-Peter Wolf
Rupert undercover - Ostfriesische Jagd
(29)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeBand 2 der Trilogie "Ruper undercover" und wieder ein voller Erfolg. Rupert kommt ins straucheln mit sich selbst, wer er wirklich ist. Frauke entfacht Gefühle, die ihn verunsichern. Als sie entführt wird, läuft alles aus dem Ruder. Wiedereinmal hat Klaus-Peter Wolf eine tolle Geschichte gezaubert und der schreibstil ist einfach klasse und flüssig. Doch noch ist kein Ende in Sicht und ich bin sehr gespannt auf den 3. Band.
- Klaus-Peter Wolf
Totenstille im Watt
(164)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieser Krimi ist so gar nicht mein Geschmack. Der Schreibstil ist ganz in Ordnung und man kann sich gut in die Charaktere hinein denken. Jedoch wird Sommerfeld als zu perfekt beschrieben. Er kann sich gegen alle Angreifer wehren, bekommt mit Leichtigkeit ohne Studium seine Arztlüge durch, belügt seine Mitmenschen, ohne dass es auffällt, wird nicht von der Polizei geschnappt, weil er sich zu perfekt tarnen kann... Für mich haben die Geschichte und der Protagonist zu wenig Ecken und Kanten. Zu oft habe ich mir beim Lesen gewünscht, dass der Kerl auffliegt oder mal so richtig verraten wird mit seinem riesigen Lügengebilde, aber dauernd passiert irgendwas, was ihn erneut perfekt werden lässt. Ein Mord reiht sich an den Nächsten, eine Lüge an die Nächste und keine wirkliche Schwachstelle ist ersichtlich. Für mich ein zu perfekter Krimi mit einem mehr als unglaubwürdigen Charakter.
- Klaus-Peter Wolf
Ein mörderisches Paar - Das Versprechen
(101)Aktuelle Rezension von: Nani2606Ein wenig Ironie gepaart mit etwas Witz und schon hat man einen Krimi mit Passagen zum schmunzeln. Ich mag die Art wie Klaus-Peter Wolf schreibt echt gern. Man hat das Gefühl nebenan zu stehen, während die Protagonisten ihre Rolle spielen. Manchmal frage ich mich sogar, wie es aussehen würde, wenn die Bücher verfilmt werden würden.
Dr. Bernhard Sommerfeldt bleibt sich treu, dieses mal mit seiner zukünftigen Gattin an seiner Seite. Man darf die Beiden einfach nicht unterschätzen. Auch wenn Sommerfeldt ein gerissener Mörder ist, so tut er dies nie aus reiner Mordlust. Er rächt die Schwächsten und man möge Sagen, kämpft dadurch um ein kleines bisschen Gerechtigkeit in der Welt der Kriminalität. Gefürchtet und doch nicht so ganz Ernst genommen bekommen es alle zu spüren, die meinen ihn verspotten zu müssen.
Ich hatte Spaß beim Lesen und mir hat das Buch sehr gut gefallen
- Susanne Ptak
Mord in Aurich. Ostfrieslandkrimi
(5)Aktuelle Rezension von: FuexchenEine mysteriöse Todesserie hält die ostfriesische Stadt Aurich in Atem. Konrad Uhlig, Bewohner der exklusiven Seniorenresidenz „Heimathafen“, stirbt unter ungeklärten Umständen. Wenig später wird Claudia Behrends, Krankenschwester des „Heimathafen“, ermordet aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Und welche Rolle spielt das gigantische Erbe von Konrad Uhlig? Besonders brisant: Der „Heimathafen“ gehört der Familie des ermittelnden Kommissars Ralf Toben und ausgerechnet sein Cousin, der Leiter der Residenz, gerät unter Verdacht. Als die ostfriesische Polizei nicht weiterkommt, nimmt Dr. Josefine Brenner undercover die Ermittlungen auf: Gemeinsam mit ihrer Freundin Theda quartiert sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand in der Seniorenresidenz ein. Schon bald machen sie eine Entdeckung, grausame Details kommen ans Licht. Und immer mehr wird zur Gewissheit: Der Mörder ist ganz in der Nähe…
Dies ist bereits der sechste Fall, den wir mit Josefine Brenner erleben dürfen. Auch dieses Mal ist es der Autorin gelungen, ein gutes Buch zu schreiben, das mir eine schöne Lesezeit bereitet hat.
Dennoch fällt mir auch dieses Mal wieder auf, dass mir der Flair Ostfrieslands nicht wirklich nahe gebracht wird. Ich fände es schöner, wenn man zum Beispiel mal am Strand entlang flanieren würde, den Wind ins Gesicht gepeitscht bekommt und einfach spürt, dass dieser Krimi an der Küste spielt.Insgesamt ein gutes Buch, das mich gepackt hat und vier Sterne erhält.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensturm
(32)Aktuelle Rezension von: ChuckipopKlaus-Peter Wolf kann man einfach immer hören / lesen ;)
"Ostfriesensturm" hat mich anfangs etwas genervt, weil es um einen Mord geht, der trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen passierte und so ist Corona hier sehr gegenwärtig. Aber man kommt wohl nicht daran vorbei, im realen Leben ist es ja leider ebenso...
Es hat mir gut gefallen, dass der Autor selbst liest, nachdem ich mich an seinen Lesestil etwas gewöhnen musste.
Für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller gibt es einen neuen Fall, den 16ten - aber keine Sorge, jeder der Fälle ist in sich abgeschlossen, so dass auch Quereinsteiger keine Probleme haben, ins Geschehen hineinzufindw.
In einer Ferienwohnung auf Wangerooge wird ein Toter gefunde, und wenig später gibt es im Tierpark eine weitere Leiche. Viel zu tun also für die Ermittler. Außerdem beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, schließlich könnte es sich um einen Serienkiller handeln...
Seine Protagonisten hat der Autor sehr detailreich erschaffen und man konnte sie intensiv kennenlernen, da es aufgrund der Randbedingungen eher wenig Mitwirkende gab. Zudem fühlte ich mich direkt an die Nordsee versetzt, denn es mangelte nicht an bestens platziertem Lokalkolorit - das weckt Meeressehnsucht!
Der Fall war spannend und voller Wendungen, hat mir unterhaltsame Stunden geliefert und wurde am Ende schlüssig aufgeklärt.
Berührt hat mich dann das Nachwort von Klaus-Peter Wolf, in dem klarwurde, dass "Ostfriesensturm" ein ausgesprochen persönliches Buch für ihn war. Aber hört oder lest es selbst - ich hoffe, ich konnte Euch neugierig machen ;) - Krischan Koch
Dreimal Tote Tante
(77)Aktuelle Rezension von: julestodoIm Jauchebecken von Bauer Schlotterbeck wird eine Frauenleiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass es die Ehefrau von Schlotterbeck ist, die vor Jahren nur eine Ansichtskarte geschrieben hat, sie befände sich auf einer langen Reise..... Akribisch wird das Jauchebecken untersucht und es findet sich noch eine weitere Frauenleiche darin und auch das Gerippe eines toten Schweines....
Unsere bekannten Ermittler fangen an zu ermitteln. Da wird eine weitere Frau vermisst....
Mehr möchte ich hier nicht verraten.... das muss nun jeder selber lesen. Das Buch ist sehr spannend, der Schreibstil gefällt mir sehr gut.
Absolute Leseempfehlung für alle, die einen soliden Regionalkrimi gewürzt mit einer guten Prise Humor zu schätzen wissen!
- Stefan Wollschläger
Hauptkommissarin Diederike Dirks / Friesenauge
(26)Aktuelle Rezension von: Heidelinde12Dieser Ostfriesenkrimi von Stefan Wollschläger ist nicht irgendein Krimi, sondern der bisher spannendste, den ich vom Autor gelesen habe und außerdem ein sehr zeitkritischer zugleich. Indirekt und handlungsbezogen lenkt er die Aufmerksamkeit der Leser auf die Spionagedienste der Welt und wie es ihnen durch ihre Spionagesoftware möglich ist, in totalitären Regimen systemkritische Journalisten und Gegner solcher Diktaturen, weltweit zu überwachen und bei Bedarf kalt zu stellen.
Eine geradezu intelligente und ziemlich spannende Lektüre, die ich in einem Ritt von Anfang bis Ende gelesen habe. Ein Ritualmord und die Suche nach der verschwundenen Partnerin des Toten halten die Leser in atemberaubender Spannung. Tagebucheinträge eines Mädchens geben Rätsel auf und verzwickte verschlungene Wege führen zu immer neuen Verdächtigen. Zwischendurch erfahren die Leser auch Wissenswertes über die Gravierkunst, Jagd - und Tötungsrituale.
Endlich wird auch das ganz private Geheimnis um die Kommissarin Diederike Dirks gelüftet – es menschelt sehr in diesem Roman und das macht ihn sehr lebendig und sympathisch. Er liest sich richtig gut, hat auch einige witzige Auflockerungen drin, damit die Leserschaft zwischendurch Luft holen kann.
Die Auflösung des Mordfalls bringt einige Überraschungen, die hatte ich so nicht erwartet. Die Charaktere sind ausnahmslos sehr lebendig gezeichnet, der Schreibstil sehr flüssig und expressiv.
Ich empfehle das Buch sehr gern!
Heidelinde Penndorf
- Dirk Trost
Hundstage für Greetsiel
(28)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Der dritte Fall für den Ex-Anwalt und Hobby-Ermittler Jan de Fries kann locker mit den beiden Vorgängerbänden mit halten. Erneut entwickelt der Autor ein sehr spannendes, mörderisches Geschehen. Der Leser wird von Beginn an in die Handlung hinein gezogen. Die Mischung aus knallharten Verbrechen und der idyllischen Umgebung ist einzigartig und in dieser Form kaum anderswo anzutreffen.
Die Hauptfiguren sind dem treuen Reihenleser ja längst bekannt. Aber auch die übrigen Figuren sind sehr gut gezeichnet. Erfreulich, dass die Protagonisten nicht statisch bleiben, sondern sich von Band zu Band weiter entwickeln.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, leichter Längen zwischendurch sind zu verschmerzen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
- Barbara Wendelken
Ihr einziges Kind
(53)Aktuelle Rezension von: engineerwifeGeschafft! Ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende, das so nicht vorhersehbar war. Immer wieder leitet die Autorin ihre Leser auf vermeintlich richtige Fährten, die sich dann doch als Sackgasse herausstellen. Wer war nun schuldig, wer hatte was mit wem und wer ist denn nun der Vater des kleinen Caspar? Ist es Cord oder doch ein Lover der gar nicht so braven Silvana?
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben der Ermittler immer wieder beleuchtet wurde. Ob das wohl irgendwann nochmal was wird mit Nola und Renke?
Zur Grundstory gibt es dem Klappentext nicht viel hinzuzufügen. Es ist aber schon erstaunlich, welche Skelette hier aus Kellern gezogen werden, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wer hier wessen schmutzige Wäsche wäscht. Der Krimi führte mich nach Ostfriesland ins fiktive Städtchen Martinsfehn, während mich das echte Leben gerade aus Norddeutschland wieder nach Hause gespült hat. Ich habe immer noch den Meeresgeruch in der Nase und vergebe für diesen dritten Teil der Reihe die beiden ostfriesischen Kommissare gerne vier von fünf Sternen.
- Rieke Husmann
Inselruhe
(31)Aktuelle Rezension von: LesezeichenfeeAuf Spiekeroog wird ein Skelett gefunden. Schnell ist klar, dass es sich um Klaas Renken handelt. Er ist der Sohn einer einflussreichen Familie. Zudem hatte er wohl eine Affäre mit jedem oder fast jedem (?) Mädchen auf der Insel und Urlaubern. Hella Brandt, Hauptkommissarin, und neu im Norden, nachdem sie dort aufgewachsen ist und lange in Hannover war, ermittelt.
Der Lokalkolorit war gleich voll da. Man konnte sich das „kleine Inseldorf“ wo sich jeder kennt, gleich vorstellen. Dass alle mauern, nach 7 Jahren, ist klar, denn sicher hat sich jeder seine eigene Meinung über den Fall gebildet und da Klaas niemand leiden kann, finden sicher auch alle, dass es ihm recht geschieht.
Mir gefielen auch die Charaktere. Ich bin gespannt, wie es mit Hella und Leon weiter geht. Letzterer war etwas „blass“. Dafür ist Hellas Kollege gut skizziert worden. Er war mein 2. Lieblingscharakter.
Der Krimi ist ein typischer, unterhaltsamer Urlaubskrimi, dafür etwas weniger spannend. Ich ahnte schnell, was los war. Das Ende war nicht überraschend, aber das plötzliche Ende des Buches. Das Ende selber hat mich fassungslos zurückgelassen. *lachweg* Damit hatte ich schlichtweg NICHT gerechnet. Allerdings nach einer Nacht schlafen, war ich mehr als einverstanden. Es ist halt anders als normal. *lach* Schade aber, dass es nicht noch ein paar ruhige Seiten gab, mit Hellas Kollegen und Leon. Ich hätte sehr, sehr gerne noch weiter gelesen und werde schauen, ob ich noch mehr Bücher der Serie bekomme.
Das Cover ist auch wieder sooooooooooooo supertoll. Eine 1 mit Sternchen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein schöner, spannender, atmosphärisch dichter Urlaubskrimi. Diese Serie muss ich unbedingt weiterlesen.
- Moa Graven
Blindgänger
(20)Aktuelle Rezension von: ChumhaDas Cover des Buches ist recht düster gehalten, aber nicht uninteressant. Dahinter würde ich aber keinen Ostfriesenkrimi vermuten. Die Geschichte beginnt spannend und der Spannungsfaden webt sich durch das ganze Buch. Der Erzählstil ist unkompliziert und man kann der Geschichte gut und zügig folgen. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Manchmal für meinen Geschmack allerdings etwas sehr knapp, da jedesmal ein Gedankensprung stattfindet. Das Ermittlerduo ist echt schräg und kommt doch so menschlich rüber. Polizisten, die auch mal keine Lust zum Arbeiten und ihre eigenen Methoden zur Auflösung parat haben - sehr sympathisch. Die Wohngemeinschaft ist noch ausbaufähig. Zu Anfang verschwindet plötzlich Frerich Helmerich zusammen mit seinem Hund. Der Hund wird später tot aufgefunden; brutal erschlagen. Frerich Helmerich bleibt verschwunden. Auch ein Suchtrupp der Nachbarn bringt keinen Erfolg. Auf Ihrem weiteren Weg der Ermittlungen stoßen die beiden auf ein altes unbewohntes Gut mit mehreren toten Männern. Jeder wurde auf eine andere Art und Weise getötet. Dies ist nichts für schwache Nerven. Jan Krömer und seine Kollegin finden allerdings noch mehr. Das Ende ist überraschend und nicht vorhersehbar, obwohl ich da schon so eine Ahnung hatte. Gute Unterhaltung ohne großen Schnickschnack. Für Krimifans mit Liebe zu Lokalkolorit kann ich diese Reihe nur empfehlen. - Ulrike Busch
Mordsleben
(14)Aktuelle Rezension von: AnchesenamunIch kenne bereits alle bisher erschienenen Bände von Ulrike Buschs Nordfriesland-Krimireihe "Kripo Wattenmeer", die mir sehr gut gefallen hat. Gerne habe ich mich deshalb mit der Autorin nun nach Ostfriesland begeben.
"Mordsleben" ist der dritte "Kripo Greetsiel"-Band rund um das Ermittler-Duo Fenna Stern und Tammo Anders. Die ersten beiden Teile sind mir bislang unbekannt, da es sich jedoch um eine Reihe handelt, sind die Einzelbände problemlos unabhängig voneinander zu lesen. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, der Handlung zu folgen, da es ein in sich abgeschlossener Fall ist.
Fenna Stern war mir ziemlich sympathisch. Sie geht systematisch vor, versucht sich in Opfer und Täter einzufühlen und hat einen angenehmen Charakter. Mit Tammo Anders hingegen wurde ich nicht warm. Er ist zickig, unfreundlich und wenig einfühlsam. Außerdem hat er keine rechte Lust auf den Fall, da er, wie es scheint, erst frisch mit Fenna zusammengekommen ist und einfach nur die Zweisamkeit mit ihr genießen möchte. Die Liebesgeschichte um die beiden ist mitunter ein Grund, weshalb ich die ersten beiden Bände auf jeden Fall auch noch lesen werde, da ich gerne mehr über die beiden erfahren möchte.
Ulrike Buschs Schreibstil ist wie erwartet lebendig und lässt sich flüssig lesen. Auch wenn es sich um einen Krimi handelt, ist der Grundton locker und subtil humorvoll. Dafür sorgen schon die verschiedenen Charaktere, meist typische Nordlichter mit Ecken und Kanten.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass man nicht nur gute Einblicke in die Ermittlungsarbeit erhält, sondern neben den Kommissaren auch weitere wichtige Charaktere - z. B. das Opfer und die Verdächtigen - näher kennenlernt, die wieder allesamt liebevoll detailreich gezeichnet sind.
Ulrike Buschs Krimis leben nicht von Blut und Action, sondern von kluger Ermittlungsarbeit, Geheimnissen und Verflechtungen. Diese aufzudecken bzw. zu entwirren ist die Aufgabe der Kommissare und somit auch des Lesers. Ich habe gerne mitgerätselt und muss leider zugeben, dass ich nicht wirklich wusste, wer der Täter ist. Den wahren Täter hatte ich zwar auch unter Verdacht, aber eigentlich nur, weil ich so planlos war, dass ich letztendlich jeden verdächtigt habe.
"Mordsleben" ist ein kurzweiliger Krimi mit einer komplexen Story, der mich sehr gut unterhalten hat. Lediglich mit dem Ermittlerduo muss ich noch ein bisschen warm werden. - Susanne Ptak
Mord in Ditzum. Ostfrieslandkrimi
(10)Aktuelle Rezension von: FuexchenGrauenhaftes erschüttert die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum. Am Ufer wird die Leiche einer Frau entdeckt – das blonde Haar verfärbt vom Blut. Theda Borchers ist sich sicher: Es handelt sich bei der Toten um ihre Nichte Famke aus Ditzum. Doch die ist offiziell vor zwölf Jahren als vierzehnjähriges Mädchen bei einem Unfall ums Leben gekommen. Was ist damals wirklich geschehen? Das ganze Dorf scheint sich gegen die Ermittlungen zu sperren, düstere Geheimnisse liegen in der Luft, aber alle halten dicht. Verzweifelt bitte Theda ihre Freundin Dr. Josefine Brenner um Hilfe und sofort macht sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand auf nach Ostfriesland. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht Josefine der Sache gemeinsam mit der hiesigen Polizei auf die Spur. Nach und nach fördern die Ermittler eine ganze Serie an Verbrechen zutage, als der Täter erneut zuschlägt.
Dies ist bereits der fünfte Teil rund um Josefine Brenner. Da ich die vorherigen Bände auch gelesen habe, habe ich mich auf diesen gefreut. Enttäuscht wurde ich nicht, denn ich hatte eine schöne Lesezeit.
Der Schreibstil ist einfach und gut lesen. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Bücher zu kurz sind. Ich würde mir mehr von dem Drumherum wünschen, so dass der Charme Ostfrieslands deutlicher zu spüren ist. So habe ich das Gefühl, dass er zwar an der Küste spielt, es aber auch sein könnte, dass der Schauplatz ganz woanders ist.
Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet, jedoch sind es mir in diesem Teil zu viele. Ich hatte beim Lesen große Probleme die einzelnen Personen auseinander halten zu können, so dass dies meinen Lesespaß verringert hat.
Dennoch ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe und von mir drei Sterne bekommt. - Sina Jorritsma
Friesenkreuz
(10)Aktuelle Rezension von: UteChristineDas Wochenende haben wir auf Borkum verbracht. Da durfte die passende Lektüre nicht fehlen. Ich hatte mich für den 2. Fall für Enno und Mona entschieden. Man merkt, dass es eine Vorgeschichte gibt, aber dieser Band lässt sich prima unabhängig lesen.Es ist ein spannender Fall mit überraschenden Wendungen. Die Beschreibung von Borkum hat mir sehr gut gefallen.Fazit: Ich werde mehr Fälle mit Mona und Enno lesen. - Rieke Husmann
Inselwahn (Hella Brandt 2)
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAuch im 2. Fall von Hauptkommissarin Hella Brandt und ihrem jungen Kollegen Lars Mattes geht es wieder um Mord. Die Spannung dieser Kriminalgeschichte baut sich auf mit jeder gelesenen Seite. Die Spannung und das Rätselraten um den oder die Mörder(in) bleibt bis zum Ende erhalten. Auch die norddeutschen Charaktere der Protagonisten ist sehr gut beschrieben und mit der Beschreibung der Landschaft wird man direkt auf die Insel Langeoog und Umgebung gebeamt. Ein unterhaltsamer nicht psychisch anstrengender Krimi. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.























