Bücher mit dem Tag "ostsee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostsee" gekennzeichnet haben.

402 Bücher

  1. Cover des Buches Effi Briest (ISBN: 9783328110729)
    Theodor Fontane

    Effi Briest

    (1.836)
    Aktuelle Rezension von: Ana_Souza_de_Magalh_es

    Effi Briest heiratet sehr jung den wesentlich älteren Baron Geert von Innstetten und erlebt in ihrer Ehe zunehmend Einsamkeit. Theodor Fontane erzählt von gesellschaftlichen Erwartungen, Liebe und den inneren Konflikten seiner Figuren.


    Die Lektüre hat mich an die Romane von Machado de Assis erinnert. Durch Fontane habe ich die reiche deutsche Literatur ein Stück näher kennengelernt.

  2. Cover des Buches Windstärke 17 (ISBN: 9783755805229)
    Caroline Wahl

    Windstärke 17

    (774)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Mit „Windstärke 17“ setzt Caroline Wahl die Geschichte der Schwestern Tilda und Ida aus „22 Bahnen“ fort. Zehn Jahre sind seit den Ereignissen des Vorgänger-Romans vergangen und diesmal geht es um die jüngere Schwester Ida, die nach dem Tod der alkoholkranken Mutter abhaut und auf Rügen strandet. Dort trifft sie auf Menschen, die ihr helfen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihre Trauer aufzuarbeiten. Vor allem mit Leif, dessen Gefühlswelt ähnlich dunkel ist, scheint das Leben wieder ein bisschen erträglicher zu werden.

    Von „22 Bahnen“ war ich ja sehr begeistert und hatte natürlich dementsprechend große Erwartungen an die Fortsetzung. Grundsätzlich war „Windstärke 17“ für mich ein sehr gutes Buch, im Vergleich zum Vorgänger fand ich es aber deutlich schwächer.

    Den Schreibstil mochte ich wieder sehr. Caroline Wahl schreibt auf den ersten Blick reduziert und direkt – die Sätze sind kurz, klar und schnörkellos. Dennoch schafft sie es zwischen den Zeilen eine sehr dichte Atmosphäre und große Gefühle entstehen zu lassen. Das Seelenleben ihrer Protagonistin zu beschreiben, gelingt ihr hier fast noch besser als in „22 Bahnen“. Erschreckend authentisch tauchen wir in Idas Innenleben und Gefühlswelt ein. Wir erfahren Stück für Stück wie es für sie war, als 11-Jährige plötzlich allein mit der alkoholkranken Mutter zu leben. Verstehen, warum sie sich von ihrer großen Schwestern Tilda, die sie sehr liebt, trotz allem allein gelassen fühlt und warum sie sich gerade ihr in der jetzigen Situation nicht öffnen kann. Wir erleben ihre Trauer, Wut und Schuldgefühle hautnah mit. Grundsätzlich wird „Windstärke 17“ rauer erzählt.

    Mit Leif hat Caroline Wahl wieder einen sehr interessanten männlichen Gegenpart entworfen – zwei verletzte Seelen, die sich annähern und sich gegenseitig heilen können. Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Ida und Leif schon auch sehr.

    Gut gefallen hat mir auch, dass man am Rande erfährt, wie es mit Tilda und Viktor weitergegangen ist.

    Allerdings war mir die Geschichte im Vergleich zu „22 Bahnen“ zu konstruiert, mit zu vielen kleinen happy endings. Es geht schon mit sehr vielen Zufällen einher, dass Ida ohne Plan auf Rügen landet und dann ausgerechnet da auf die liebenswertesten Menschen der Welt trifft: Knut, der sie ohne große Umschweife in seiner Kneipe kellnern lässt, als sie kein Geld mehr hat. Marianne, die sie wie eine verlorene Tochter aufnimmt und aufpäppelt und dann ist da auch noch zufällig Leif auf der Insel, der sonst eigentlich durch die Weltgeschichte tourt. Auch wenn das alles sehr schön zu lesen war, war mir das alles einen Touch zu märchenhaft.

    Und was mich tatsächlich auch ein bisschen gestört hat, ist, dass wir dann am Ende recht wenig über Leif erfahren. Einige seiner Probleme werden angeschnitten, aber so richtig tief geht Caroline Wahl dann nicht mehr rein. Ist im Grunde für die Geschichte auch nicht so wichtig, aber irgendwie hätte ich mir da am Ende eine etwas andere Auflösung erhofft.

    In der Summe aber ein sehr bewegendes Buch, das lange nachhallt.

  3. Cover des Buches Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (ISBN: 9783462001518)
    Joachim Meyerhoff

    Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

    (384)
    Aktuelle Rezension von: frischelandluft

    Mich erinnert dieser Roman an John Irving, was die Absurdität der Lebensumstände anbelangt. Ein kleiner Junge wächst mit seiner Familie auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik auf – natürlich verschieben sich Normen, natürlich entwickelt das Kind ein ganz anderes Referenzsystem, als die Kinder, die „normal“ aufwachsen. Das führt einerseits zu komischen Situationen – ich habe häufiger laut gelacht – andererseits führt der Roman wunderbar humorvoll das, was wir als „normal“ betrachten ad absurdum und macht Kauzigkeit und extreme Individualität liebenswert – ohne den Ernst und die medizinische Wichtigkeit der Klinik in Frage zu stellen oder den Respekt zu verlieren. Grenzen weichen auf, das Resultat ist ein Erzähler, der mit kindlicher Naivität sein Leben erzählt – eine konsequente Weiterführung bzw. Prequel zu „Alle Toten fliegen hoch“. Alles in allem sehr unterhaltsam, wenn auch insgesamt ein wenig lang – mir fehlt, um auf Irving zurückzukommen ein bisschen der rote Faden, der allem eine übergeordnete Ebene gibt und es mit den anderen Bänden verbindet.

  4. Cover des Buches Man kann auch in die Höhe fallen (ISBN: 9783462011647)
    Joachim Meyerhoff

    Man kann auch in die Höhe fallen

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Nach einem in Wien erlittenen Schlaganfall hoffte Joachim Meyerhoff, in Berlin neu anfangen zu können. Doch seine Nerven lagen blank, da er seine Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler nicht mehr bewältigen konnte. Ein unangenehmer Zwischenfall auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes war der endgültige Anlass, Berlin zu verlassen und zu seiner noch sehr rüstigen 86jährigen Mutter aufs Land nach Schleswig-Holstein nahe der Ostsee zu ziehen. Er hofft bei ihr seine Krise zu überwinden und auf dem wunderschönen Grundstück wieder zu sich selbst zu finden. Mutter und Sohn standen sich schon immer sehr nahe, so weiß sie genau, wie sie ihm helfen kann. Sie überhäuft Joachim mit Gartenarbeit, die ihm zunächst schwerfällt, ihn aber nach und nach wieder erdet. Zorn und Nervosität fallen allmählich von ihm ab und er beginnt wieder zu schreiben … 

    Joachim Meyerhoff, geb. 1967 in Homburg/Saar, ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Er spielte über 13 Jahre am Wiener Burgtheater, wechselte nach seinem Schlaganfall 2019 an die Berliner Schaubühne, wo er bis 2024 Mitglied des Ensembles war und seither dort Gast ist. Er schrieb bisher sechs Bücher über verschiedene Stationen seines Lebens. Meyerhoff hat zwei Töchter und einen Sohn und lebt heute in Berlin. 

    „Man kann auch in die Höhe fallen“ ist Band Nr. 6 von Joachim Meyerhoffs autobiografischem Romanzyklus „Alle Toten fliegen hoch“. Wie gewohnt ist sein Schreibstil auch hier literarisch anspruchsvoll, sehr ausdrucksstark und emotional berührend. Die Handlung ist eine gekonnte Mischung zwischen Komik und Tragik. Er erzählt selbstironisch und humorvoll, ohne seine Figuren lächerlich zu machen. Wir erfahren Anekdoten aus Kindheit, Jugend und seiner Karriere als Schauspieler und erleben, wie Meyerhoff persönliche Krisen zu meistern versucht. Die Geschichte liest sich wie eine Mischung aus Roman und Erinnerung, wobei die Nachwirkung des Schlaganfalls und die Suche nach der verlorenen Inspiration im Mittelpunkt stehen. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist eine sehr herzliche. Er beschreibt sie, trotz ihres hohen Alters, als sehr fit, aktiv und unabhängig, die mit gesundem Menschenverstand und viel Humor ausgestattet noch mitten im Leben steht. 

    Fazit: Ein sehr menschliches Buch – authentisch, komisch und tragisch – trotz einiger kleiner Übertreibungen höchst unterhaltsam. 

  5. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

    (406)
    Aktuelle Rezension von: alogapsy

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugt! Es war sehr spannend und ich wollte es einfach nicht aus der Hand legen. Ständig bringt Kai Meyer einen neuen Plot-Twist, den man einfach nicht erwartet hat und der einen zwingt, das nächste Kapitel auch noch zu lesen. Die Charaktere wirken anfangs mysteriös, werden aber mit der Zeit viel nachvollziehbarer, da die individuellen Absichten deutlich werden. Dieses Buch ist der Auftakt einer großartigen Reihe!

  6. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

    (370)
    Aktuelle Rezension von: IvonneSpringer

    Eric Berg gelingt mit „Das Nebelhaus“ ein fesselnder Inselkrimi, der seine Leser auf die stürmische Ostseeinsel Hiddensee entführt und dort in den Abgrund menschlicher Geheimnisse blicken lässt. Die Handlung entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Einerseits begleiten wir die Journalistin Doro Kagel, die zwei Jahre nach dem Massaker – der sogenannten „Blutnacht von Hiddensee“ – mit ihren Nachforschungen beginnt, andererseits erleben wir durch Rückblenden hautnah, wie das Wiedersehen von vier alten Studienfreunden in einem tragischen Verbrechen endet.

    Der Roman lebt von seinem atmosphärischen Setting, der düsteren Stimmung und den ständigen Perspektivwechseln, die für enorme Spannung sorgen. Bis zum Schluss bleibt rätselhaft, was in jener Nacht tatsächlich geschah – viele Wendungen sorgen dafür, dass man immer wieder neue Verdächtige im Visier hat. Die Figuren sind interessant gezeichnet, auch wenn sie stellenweise etwas klischeehaft wirken. Besonders packend ist das Finale, bei dem alle Fäden auf überraschende Art zusammenlaufen. Auch wenn der Beginn etwas gemächlich ist, zieht die Geschichte ab der Mitte gewaltig an und bietet bestes Rätselvergnügen für Krimi-Fans. Ein packender, psychologisch raffinierter Roman, der Lust auf weitere Fälle der Doro-Kagel-Reihe macht

  7. Cover des Buches Secrets - Wen Emma hasste (ISBN: 9783958820616)
    Daniela Pusch

    Secrets - Wen Emma hasste

    (143)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Bei dem Buch handelt es sich um einen (meiner Meinung nach) sehr gelungenen Auftakt der Trilogie.

     

    Die Geschichte beginnt mit den drei besten Freundinnen Kassy, Emma und Marie, wobei eine von den drein stirbt. Nun geht es darum herauszufinden, ob es sich um einen Mord oder Unfall handelt.

     

    Im ersten Band wird aus der Perspektive von Emma berichtet und durch verschiedene Reisen in die Vergangenheit erfährt der Leser, wie die drei Freundinnen zueinander gefunden haben. Natürlich haben alle drei Geheimnisse, mit denen keiner gerechnet hatte und die nach und nach aufgedeckt werden.

    Bei der Erzählung wird immer wieder auf die Gedanken- und Gefühlswelt geachtet, um ein besseres Bild der jeweiligen Person zu vermitteln.

     

    Ich persönlich fand die Geschichte so klasse, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Der Schreibstil ist dem jugendlichen Stil sehr gut angepasst und daher locker und leicht.

    Mir war jedoch leider nicht immer verständlich, warum die Personen in bestimmten Situationen so gehandelt haben. Ob es der „jugendliche Leichtsinn“ ist oder ob es daher rührt, dass die Mädchen noch nicht die Erfahrungen haben, könnte eine Art sein, dass zu erklären.

     

    Für mich eine ganz klare Leseempfehlung und ich bin sehr gespannt auf die anderen beiden Bände.

  8. Cover des Buches Ostfriesentod (ISBN: 9783596522200)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesentod

    (90)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ann Kathrin Klaasen versteht die Welt nicht mehr. Auf dem Bußgeldfoto ist eindeutig ihr grüner Twingo zu sehen, aber am Steuer sitzt eine fremde Frau. Sie hat zum Glück ein Alibi. Kurz darauf wird sie bezichtigt einen PC beschlagtnahmt zu haben, obwohl sie ganz woanders war. Was ist hier los ? Versucht jemand sie fertig zu machen ? Sie hat keine Ahnung, was noch alles auf sie zukommt.

    Wieder sehr spannend, einer der Besten aus der Reihe. Man hat zwar den ein oder anderen Verdacht, besonders am Schluß, denkt aber dann, nee, das geht ja gar nicht und ist dann von der Auflösung völlig überrascht. Ein rundrum gelungener Krimi. Er liest sich schnell und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluß. Die Charaktere sind sympathisch und selbst Rupert ist an einigen Stellen einigermaßen erträglich. 

    Ich freu mich auf den nächsten Band.

  9. Cover des Buches Der Strand: Vermisst (ISBN: 9783499008054)
    Karen Sander

    Der Strand: Vermisst

    (266)
    Aktuelle Rezension von: Schlafmurmel

    Mit Der Strand: Vermisst gelingt Karen Sander ein packender Auftakt ihrer Thriller-Trilogie rund um Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und Kryptologin Mascha Krieger.

    Die 19-jährige gehörlose Lilli Sternberg verschwindet auf dem Weg zum Strand in Sellnitz plötzlich spurlos. Sofort nehmen Tom Engelhardt, Mascha Krieger und ihr Team die Ermittlungen auf. Sie durchsuchen den Strand, den Ort und das umliegende Hinterland – doch von Lilli fehlt jede Spur.

    Der einzige Anhaltspunkt ist eine Handynachricht an ihre Freundin Fabienne. Das beigefügte Foto zeigt eine rätselhafte Zeichenfolge, die in den Sand geschrieben wurde. Zunächst wirkt sie wie wahllos hingekritzelt, doch schnell stellt sich die Frage: Stammt sie von Lilli, vom Täter oder hat sie überhaupt etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Genau dieses geheimnisvolle Rätsel sorgt für zusätzliche Spannung und lädt zum Miträtseln ein.

    Die Geschichte entwickelt sich spannend und atmosphärisch. Nach und nach werden erste Spuren verfolgt und einige Hintergründe aufgedeckt, ohne dabei zu viel zu verraten. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, bleiben die entscheidenden Antworten jedoch noch aus. Stattdessen endet das Buch mit einem packenden Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

    Ein gelungener Serienauftakt mit einer fesselnden Handlung, sympathischen Ermittlern und einer geheimnisvollen Atmosphäre an der Ostsee. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht

  10. Cover des Buches Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3) (ISBN: 9783743214095)
    Alexandra Flint

    Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3)

    (92)
    Aktuelle Rezension von: luisa2004

    Das Buch hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Es ist eine wunderschöne Cozy-Romance über Heimat, Fernweh und viele Gefühle.

    Ich konnte mich supergut in die Protagonisten hineinfühlen. Beide waren sehr sympathisch und hatten dieses gewisse Etwas zwischen sich. Besonders schön fand ich ihre gemeinsame Reise durch Norddeutschland und generell das Thema Travelblogging. Sylt selbst kam aber natürlich auch nicht zu kurz und man konnte die Protagonisten aus den vorherigen Bänden wieder treffen.

    Insgesamt konnte mich dieses Buch thematisch und gefühlstechnisch von allen drei Bänden am meisten überzeugen. Eine große Empfehlung für alle mit ein wenig Lese- und Reiseliebe!

  11. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

    (32)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Die Perlenfischerin ist ein Roman über das Leben der Ida ,die ihre Familie bei einer Belagerung ihrer Heimatstadt verliert und von Neslin, die sie schwer verletzt am Ufer eines Flusses findet aufgezogen wird. Neslin ist eine Kräuterfrau von der Ida alles lernt auch das tauchen nach Perlen. In ihrem Leben wird sie sich immer wieder neuen Herausforderung stellen müssen und lernt Esko kennen einen einfachen Mann den sie über alles lieben wird. Es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt auch von der Familie, die sie als Erwachsene wiederfindet.

    Fazit:

    Ein typischer historischer Roman der sehr spannend geschrieben ist. Nur die vielen Kämpfe von Kreuzrittern, Söldnern und Landknechten, um die Herrschaft ihrer jeweiligen Herren und Land zu sichern ist etwas zu viel.

  12. Cover des Buches Winterblüte (ISBN: 9783548289953)
    Corina Bomann

    Winterblüte

    (187)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Heiligendamm 1902 - Vorweihnachtszeit: Christian Baade, Sohn einer dort ansässigen Hoteliersfamilie, findet am Strand ein bewusstloses Mädchen. Er bringt es nach Hause.. Sie hat das Gedächtnis verloren und hat in der Hand einen kleinen Zweig, der ihr sehr wichtig ist. Die Familie bereitet sich auf den großen Weihnachtsball vor - da soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden - doch sie liebt einen gnz anderen, der den Eltern nicht genehm ist ---- Auch sie stellt genauso wie die Unbekannte einen Zweig ins Wasser und hofft auf ein Wunder ....

    Fazit und Meinung: Ich hab den Roman zwar im Sommer gelesen, aber er passt gut in die Vorweihnachtszeit ..... Eine ganz nette Geschichte ohne viel Tiefgang aber durchaus nicht unspannend.  Die Charaktere sind zwar sympathisch, aber auch etwas flach. Eine Intrige darf auch nicht fehlen - doch am Ende ist alles Friede, Freude und alle sind glücklich. Mir hat es nicht schlecht gefallen, aber als 3,5 Sterne kann ich nicht vergeben.

  13. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

    (91)
    Aktuelle Rezension von: San_Keller

    An sich fand ich die Geschichte schon spannend, wenn auch an manchen Stellen wirklich etwas verwirrend und die Verbindungen dann auch merkwürdig. Der Schreibstil ist flüssig und man will schon wissen, was als nächstes passiert und ob das Mädchen überlebt oder nicht ... aber der Schluss ging mir dann plötzlich viel zu schnell - so zack war er da und irgendwie auch nicht. Hab dann ziemlich enttäuscht das Buch beendet. Ob ich den nächsten Band lese  weiß ich noch nicht. 

  14. Cover des Buches Bluthaus (ISBN: 9783404177172)
    Romy Fölck

    Bluthaus

    (250)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Während Frida Paulsen wieder zurück auf den Apfelhof ihrer Eltern ins Alte Land gezogen ist und noch nicht weiß, ob sie weiterhin bei der Polizei arbeiten möchte, erfährt Kommissar Bjarne Haverkorn eine Neuigkeit, die sein weiteres Leben komplett auf links krempelt. Fridas alte Schulfreundin Jo taucht bei ihr auf und druckst mit einem Problem herum, kurze Zeit später wird sie als Tatverdächtige in einem Mord gesucht. Doch dann verschwindet Jo und ihre Spur führt auf eine Halbinsel im hohen Norden Deutschlands…

    Meine Meinung: Auch im zweiten Teil baut die Autorin wieder von Anfang an Spannung auf! Was mir an ihren Romanen besonders gut gefällt, ist, dass sie alte Fälle und neue immer ineinander verstrickt. Denn warum Jo verschwunden ist, hängt mit ihrer Vergangenheit zusammen. Da muss man als Ermittler erst einmal hinterkommen. In diesem Fall ist Bjarne sehr mit seinen privaten Angelegenheiten beschäftigt, so dass Frida fast im Alleingang den Spuren folgt. Dass das nicht ungefährlich ist, brauche ich wohl nicht erwähnen! 

    Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Wenn es in die Vergangenheit geht, ist es in der Kapitelüberschrift ersichtlich. Auch wenn ich hier schon ahnte, wie es damals gewesen ist, hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Und natürlich gibt es am Ende einen Showdown, wie er im Buche steht! 

    Mein Fazit: Für mich sind das unheimlich tolle Krimis, mit denen die Autorin uns hier unterhält! Der Lokalkolorit ist nicht überbordend, trotzdem vorhanden. Die Ermittler finden immer mehr zusammen und können sich aufeinander verlassen, richtig toll! Dafür gibt es von mir die volle Punktzahl!

  15. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

    (262)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Eine Geschichte zum Wohlfühlen! Dieser tolle Familien- Generationenroman spielt im verträumten Künstlerdorf Ahrenshoop. 


    Die Astronomin Carly ist in ihrem Leben an einem Punkt angekommen, an dem sie entscheiden muss, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der Vertrag bei ihrem Mentor Thore Sjöberg läuft aus, doch ihr kommt ein Zufall zur Hilfe: Sjöberg erbt ein kleines Häuschen namens Naurulokki, an der Ostsee. Carly soll es für ihn sichten und entrümpeln, damit er das Haus verkaufen kann. Ganz wohl ist ihr bei dieser Sache jedoch nicht, hat sie doch seit dem Tod ihrer Eltern das Meer gemieden. Sie nimmt die Herausforderung trotzdem an; kaum in Ahrenshoop angekommen lernt sie die urigen Küstenbewohner schnell kennen. Besonders zu Henny Badonin fühlt sie sich hingezogen, wenn nicht sogar besonders nahe, Carly sieht ihr sogar etwas ähnlich. Henny Badonin war einst die Bewohnerin von Naurulokki, in dem Haus Carly sich jetzt plötzlich sehr angekommen und heimelig fühlt. 


    Das Buch lädt uns Leser ein, in eine andere Welt einzutauchen; Patricia Koelle beschreibt Ahrenshoop und das Haus Naurulokki sowie die liebgewonnenen Nachbarn mit viel Liebe und sehr authentisch. Naurulokki hatte ich schnell vor meinen Augen und habe mich genauso wohlgefühlt, wie Carly das getan haben muss. 


    Toll war auch die Geschichte um Henny, Joram und Nicholas, welche parallel erzählt wurde und sich dadurch die Vergangenheit und die Gegenwart wunderbar zusammenfügten. 


    "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit fort, als dass du mir nicht doch nahe bist ..."

  16. Cover des Buches Die Bernsteinfischerin (ISBN: 9783352010279)
    Lisa Quentin

    Die Bernsteinfischerin

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Langeweile

    Die heute 90 jährige Ebba hat sich schon als Kind immer sehr stark für Bernsteine interessiert und ihren Vater, der Bernsteinfischer war, oft auf seinen Exkursionen begleitet. Dabei hat sie einen besonderen Fund gemacht,der heute zu einer wissenschaftlichen Sensation führen würde. Auf genau dieses Objekt trifft die Studentin Julika bei ihrer Forschungsarbeit. Ihr Interesse ist geweckt und sie macht sich auf die Suche nach der Entdeckerin.Das ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da Julika zusammen mit ihrem Vater ihre schwer erkrankte Mutter pflegt.
    Die Geschichte wird nun im ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und der Vergangenheit von Ebba erzählt. Das Zusammentreffen der beiden Frauen, Ebba lebt alleine in einem abgelegenen Haus ,ist sehr willensstark und mißtrauisch,gestaltet sich anfangs ziemlich schwierig.Aber auch Julika versucht, ihr Ziel durchzusetzen, und so nähern sich die beiden ungleichen Frauen nach und nach immer mehr an. Im Mittelpunkt steht natürlich das beiderseitige Interesse an Bernstein ,seinen Ursprung und die vielfältigen Möglichkeiten seiner Verwendung.

    Der sehr emotionale Schreibstil hat mich sofort gefangengenommen,Julika und Ebba waren mir auf Anhieb sympathisch,Ihre Darstellung und auch die der anderen Personen war realistisch und gut vorstellbar.Ebenso konnte man sich die geschilderte Natur ,mit all ihren Facetten,sehr gut vorstellen.
    Das Schicksal der beiden Frauen, die einiges in ihrem Leben verkraften mussten, hat mich sehr bewegt. Außerdem habe ich viel über Bernstein erfahren, was ich interessant fand.
    Die mir bereits bekannte Sprecherin, Vera Teltz,hat ihre Aufgabe erneut mit Bravour gemeistert.Von mir eine absolute Empfehlung für Leser/ Leserinnen,die sich für Geschichten mit Tiefgang interessieren,verbunden mit fünf Sternen.

  17. Cover des Buches Ein Sommer im Rosenhaus (ISBN: 9783746632629)
    Nele Jacobsen

    Ein Sommer im Rosenhaus

    (66)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Roman hat mir mittelmässig gefallen. Die Protagonisten blieben für mich blass und die Handlung war vorhersehbar. Ganz nett für zwischendurch aber nichts was sich von der Masse abhebt und mir lange in Erinnerung bleiben wird. Da habe ich schon bessere Wohlfühlromane gelesen.

  18. Cover des Buches Die eine, große Geschichte (ISBN: 9783596296019)
    Patricia Koelle

    Die eine, große Geschichte

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Kalle Brennicke hatte bereits als Kind einen Traum. Er wollte Busfahrer eines großen gelben Doppeldeckerbusses in Berlin sein. Kalle lebt seinen Traum seit Jahrzehnten. Bis zu diesem Tag, als er beschließt, dass sein Traum fertig geträumt ist. Heute ist der Tag, an dem er Hals über Kopf alles stehen und liegen lässt, um auf eine Reise zu gehen und einen neuen Traum zu finden.
    Er fährt mit einem Bus, diesmal als Fahrgast, nach Warnemünde, und von dort mit dem Rad die Küste entlang bis hoch nach Dänemark und wieder zurück. Sein Ziel ist das Finden von Wörtern für die eine große Geschichte, die er so gern schreiben würde.

    Kalle lernt das Alleinsein zu lieben und findet doch in zahlreichen neuen Bekanntschaften und Begegnungen Helfer, Ankerpunkte, Freundschaften und am Ende eine Person, mit der er ein Gefühl seiner Jugend endlich wieder fühlen kann: "das Gefühl eines Junimorgens, an dem es nach Erdbeeren riecht und an dem die Amseln singen".

    Wie so viele Bücher der Autorin ist auch dieses eines zum Träumen, zum Wegdriften aus der Realität, zum Inspirieren lassen und Staunen, was das Leben alles zu bieten hat, wenn man sich nur traut.
    Die Figur Kalle Brennicke ist einem in Patricia Koelles Bücheruniversum auch bereits begegnet oder wird es noch tun, wenn man die Nordsee-Trilogie in sich aufsaugt. Leider, leider kann sich das menschliche Gehirn ach so wenig merken, dass musste ich hier auch wieder feststellen, als ich krampfhaft versucht habe mich nach vier Jahren an das schon Gelesene zu erinnern und Verbindungen zu knüpfen. Ich habe in der Trilogie gesucht und passagenweise nochmal nachgelesen, um wieder ein halbwegs ganzes Bild von Kalle und Rhea zu bekommen.

    "Die eine große Geschichte" ist ein nahezu perfektes Wohlfühlbuch für kalte Tage, an denen man mit Kalle durch ein Winterhalbjahr radelt um sich einlullen zu lassen, von dieser besonderen Atmosphäre.

  19. Cover des Buches Mein Sommer auf dem Mond (ISBN: 9783570311981)
    Adriana Popescu

    Mein Sommer auf dem Mond

    (262)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    In der Geschichte von Adriana Popescu geht es um vier Jugendliche, die sich in einem Therapiezentrum in Rügen kennenlernen. Alle Vier mit ganz unterschiedlichen Problemen und Vergangenheiten. Nebenbei verlauft noch eine süsse Liebesgeschichte.

    Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel mehr erzählen, da grosse Spoilergefahr.

    Das Buch hat mich vor allem wegen dem Klappentext interessiert und daher habe ich sofort angefangen zu lesen. Der Plot ist sehr leicht zu verstehen und braucht daher nicht viel Erklärungen. Sowie der Plot ist auch der Schreibstil der Autorin sehr simple aber packend. Toll fand ich besonders, wie Popescu die 4 ProtagonistInnen (Fritzi, Tim, Bastian und Sarah) beschrieben hat. Obwohl man "nur" aus der Sicht von Fritzi und Bastian gelesen hat, konnte man trotzdem fühlen, wie es den beiden Mitpatienten ergangen ist.

    Auch toll fand ich, dass man zuerst gar nicht wusste, warum die Vier da gelandet sind, sondern auch die Möglichkeit hatte, selbst etwas zu rätseln.

    Mein einziger Kritikpunkt ist der, dass es mir ein bisschen zu wenig um den Therapiealltag ging und man so den Heilungsprozess der Vieren nicht so offensichtlich mitbekommen hat.


    Trotz dem einen Punkt, ist es ein Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehle!

  20. Cover des Buches Herz an Herz (ISBN: 9783499256653)
    Sofie Cramer

    Herz an Herz

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Handlung war irgendwie absehbar, es gab keine Oh- und Ah-Effekte. Alles verläuft gleichförmig, es plätschert so dahin. Die Beschreibungen der Charakteren konnten mich auch nicht wirklich überzeugen. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden. Die Inhaltsangabe jedenfalls versprach mehr als sie letztlich für meinen Geschmack gehalten haben – SCHADE. Aber vielleicht kam dieses Buch für mich auch nur einfach zur falschen Zeit? Am besten ihr macht euch einen eigenen Leseeindruck. Lesenswert ist das Buch durchaus, aber mich konnte es eben nicht wirklich überraschen oder tiefgreifend unterhalten. Deshalb kann ich auch nur 2 von 5 Sterne vergeben.

  21. Cover des Buches Die Worte der weißen Königin (ISBN: 9783841502704)
    Antonia Michaelis

    Die Worte der weißen Königin

    (174)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Wer die Bücher von Antonia Michaelis kennt, der weiß, dass sie super poetische, märchenhafte Geschichten schreibt und so war ich auch hier nicht überrascht, wie toll ihr Schreibstil ist und wie außergewöhnlich die Geschichte.

    So lernt man zuerst Lion kennen und erfährt, wie er auf die weiße Königin trifft, eine alte Dame, die in der Kirche Kindern Geschichten vorliest, und obwohl Lion eher zurückgezogen aufwächst, scheint er eine glückliche Kindheit bei seinem Vater zu haben. Doch dann geschieht etwas und sein Vater verfällt immer mehr dem Alkohol, was auch Auswirkungen auf Lion hat. Ich glaube, jeder kann sich vorstellen, was das mit einer jungen Kinderseele macht und so flüchtet sich Lion nicht nur in seine eigene Fantasy, sondern auch in den Wald und später Richtung Berlin. Dabei wirkt die ganze Geschichte recht surreal, es gibt eine Figur, die für Lion zwar da ist, aber irgendwie auch nicht. Selbst, ob die Freundschaft zum Adler Rikikikri tatsächlich real ist, ist nicht ganz sicher. Für Lion ist dies alles aber real und das ist am wichtigsten, denn er braucht einen Freund in seiner Furcht und Einsamkeit. Richtig schön fand ich dabei, wie die Autorin Lions Innenleben durch Metaphern und Vergleiche sichtbar macht, wie sensibel sie mit dem Thema umgeht. Ebenso mochte ich ihren poetischen und gleichzeitig bildlichen Schreibstil.

    Vor allem aber mochte ich, wie Lion als Hauptfigur geschrieben ist, einerseits sehr kindlich und in all seinem Leid noch immer irgendwie unbedarft, andererseits aber auch recht erwachsen und selbstständig, wobei ihm seine Fantasy hilft und die Liebe zu seinen Seeadlern.

    Das Einzige, was ich an diesem Buch zu bemängeln habe, ist, dass die Bindung zwischen Lion und der weißen Königin nicht so richtig erklärt wird. Sie ist irgendwie plötzlich da. Gerade die Zeit, in der es um die Geschichten geht, die sie vorliest und wo Lion sie näher kennenlernt, wurde mir zu schnell abgegrast und so bliebt die weiße Königin für mich leider ziemlich blass.


    Alles in allem war dieses Buch aber großartig, sehr emotional und vor allem richtig toll geschrieben. Es lies sich super weglesen, die Geschichte von Lion war, bei aller Leid und Not, märchenhaft schön und er als Protagonist wirklich liebenswert. Wenn man also die Bücher der Autorin mag, wird man wahrscheinlich auch dieses hier mögen. 

  22. Cover des Buches Ostseefeuer: Pia Korittkis zehnter Fall by Eva Almst?¡üdt (2015-03-12) (ISBN: B01K9BXSOY)
    Eva Almstädt

    Ostseefeuer: Pia Korittkis zehnter Fall by Eva Almst?¡üdt (2015-03-12)

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Dieser Kriminalfall ist sehr verworren. Es gibt sehr viele Personen, die alle irgendwie miteinander zu tun haben, also verwandt, verschwägert, befreundet sind oder beruflich miteinander zu tun haben. Ich fand es schwierig, da den Überblick zu behalten. Allerdings hat mich der Fall auch gar nicht so sehr interessiert, denn es ist viel spannender, was zum Einen die Interna auf dem Kriminaldezernat betrifft und zum Anderen was in Pias Privatleben los ist. Das war wirklich nervenaufreibend! Ich brauche jetzt erstmal eine Pause von diesen doch sehr düsteren Krimis. Vielleicht setze ich die Reihe später mal fort.

  23. Cover des Buches Wir von der anderen Seite (ISBN: 9783548063386)
    Anika Decker

    Wir von der anderen Seite

    (211)
    Aktuelle Rezension von: Holla_Die_Waldfee

    Der Roman erzählt von Rahel, die nach einer schweren Blutvergiftung und einem Koma ins Leben zurückfinden muss.

    Ich wusste lange nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll und ob es mir überhaupt gefällt. Der Einstieg war für mich verwirrend, was sich aber schnell legte und erklärte. Auch im weiteren Verlauf gibt es einige Passagen, bei denen ich kurz den Faden verloren habe. Trotzdem ist der Schreibstil angenehm und leicht zu lesen, sodass man der Geschichte insgesamt gut folgen kann.

    Das Buch bietet viel Abwechslung: Es gibt humorvolle Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber auch traurige und berührende Szenen. Manche Abschnitte haben mir richtig gut gefallen, während andere mich eher genervt haben
    .
    Mit der Zeit hat mich die Geschichte dann doch gepackt. Das lag vermutlich vor allem daran, dass ich einiges aus Rahels Erlebnissen und Gedanken selbst mitgemacht habe, und somit sehr gut nachvollziehen konnte. Dadurch wirkte vieles sehr authentisch und emotional.

    Insgesamt ist Wir von der anderen Seite ein solides Buch, das ernste Themen wie Krankheit, Genesung und den Blick auf das eigene Leben mit Humor verbindet. Es ist sicherlich nicht für jeden das richtige Buch und am Ende schlichtweg Geschmackssache. Mich konnte es trotz kleiner Zweifel zwischendurch dann doch überzeugen.

  24. Cover des Buches Blaues Gift (ISBN: 9783404171729)
    Eva Almstädt

    Blaues Gift

    (132)
    Aktuelle Rezension von: Sasch0406

    Das Cover hat mich sehr angesprochen - auch wenn die Story bis auf den Leichenfund gar nicht wirklich am Ostseestrand spielt. 

    Die Geschichte selbst ist wieder bis zum Schluss spannend. Eva Almstädt versteht es sehr gut, im Verlauf der Story immer wieder kleine unscheinbare Hinweise einzustreuen, die den Leser weiterdenken lassen bzgl. der Auflösung des Falls aber trotzdem nicht alles verraten. Für mich gab es in diesem Buch ein paar kleine Ungereimtheiten im Fall, das schadet der Story aber insgesamt nicht. 

    Es werden auch wieder einzelne Charaktere weiterentwickelt und beschrieben. Natürlich Pia Korittki selbst, ihre Vergangenheit und Familiengeschichte aber auch einige Ihrer Kollegen im Kommissariat und auch ein paar neue Charaktere. 

    Ich werde die Reihe gerne weiterlesen und frage mich tatsächlich warum ich sie nicht schon viel früher angefangen habe…

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