Bücher mit dem Tag "ostsee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostsee" gekennzeichnet haben.

619 Bücher

  1. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Inhalt: 

    Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

    Meine Meinung: 

    Das Buch war einfach nur großartig. Die Charaktere waren sehr authentisch und die Autorin hat es geschafft, eine düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Es war durchgehend spannend und teilweise sehr viel zu verdauen, sehr viel Unrecht und Trauriges. Nichts für zu empfindliche Leser.
    Die Charaktere, besonders Abel, waren nicht schwarz oder weiß, sondern ein Produkt dessen, was ihnen zugestoßen ist.
    Und auch Anna, ein Mädchen aus gutem, behüteten Hause, wagt den Blick hinter den Tellerrand und hinter die Fassade und schreckt auch nicht vor hässlichen Wahrheiten zurück. Auch die Geschichten, die in dem Roman mit der Wirklichkeit verwoben sind, haben sehr gut gepasst und die Spannung gesteigert, weil man nie wusste, ob man Dinge wörtlich nehmen sollte.

    Ein sehr dramatisches, berührendes Buch, das ich hiermit wärmstens empfehle! 

  2. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  3. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (261)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Irgendwie habe ich mir von diesem Buch etwas anderes erwartet - was genau weiß ich nicht. Für mich war es das erste Buch von Heinz Strunk und ich fand die Tatsache spannend, ein Buch über einen echten Mörder zu lesen.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr eklig - nicht mal der Morde wegen, sondern der Welt, in der diese Menschen, die Besucher des "Zum Goldenen Handschuh" leben müssen.

    Zu lesen fand ich es recht anstrengend. Kaum hatte ich zwei Seiten gelesen, wusste ich schon nicht mehr so richtig worum es ging.

    Daher bin ich spontan auf das Hörbuch umgesprungen - gelesen von Heinz Strunk selbst.

    Das hat er sehr gut gemacht und so konnte ich der Geschichte besser folgen.


    Das Buch würde ich eher niemandem empfehlen. Die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns kommt auch in reiner Fiktion rüber.

    Natürlich schockiert es mehr, wenn man im Hinterkopf hat, dass das so doch passiert sein könnte.

  4. Cover des Buches Die Sturmrose (ISBN: 9783548286686)
    Corina Bomann

    Die Sturmrose

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Corina Bomanns Roman „Die Sturmrose“ handelt von der Werbefachfrau Annabel Hansen, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Leonie nach Binz zieht, weil sie auf Rügen ein neues Leben beginnen will. Nachdem die beiden ihr Traumhaus bezogen haben, entdeckt Annabel im Sassnitzer Hafen auch noch ihr Traumschiff: die titelgebende „Sturmrose“, einen alten Kutter, der demnächst versteigert wird. Für Annabel ist es Liebe auf den ersten Blick, doch schnell stellt sich heraus, dass sie einen äußerst entschlossenen Mitbieter hat. Christian Merten trägt einige Geheimnisse mit sich herum, doch auch die „Sturmrose“ hat eine bewegtere Geschichte hinter sich, als Annabel ahnt.

    Als Ich-Erzählerin lässt Annabel die Lesenden an jedem kleinsten Gedanken, jeder aufkeimenden Gefühlsregung teilhaben. Ich habe mir oft gewünscht, dass dem nicht so wäre, bewegt sich doch alles eher auf Soap-Niveau. Besonders fiel das auf, als drei andere Charaktere kapitelweise zu Wort kamen und ihre Geschichte erzählten: Der Stil blieb stets der gleiche, Gedanken und Dialoge waren einfach platt und so wirkten diese anderen Protagonisten ähnlich naiv wie die Hauptfigur, was mich beim Lesen doch ziemlich störte.

    Insgesamt scheinen komplexe Charaktere nicht Bomannns Sache zu sein; es gibt viel Gut, etwas Böse und kaum Schattierungen. Der schmierige Ex-Stasi-Mitarbeiter, der verantwortungslose Exmann, die überaus patente Adoptivmutter und die so goldige wie pflegeleichte Fünfjährige – alle wirkten wie aus dem Bilderbuch. Und auch die Handlung mit ihren dramatischen Wendungen und ein paar unglaubwürdigen Zufällen überzeugte mich nicht, da wurde einfach viel zu viel zwischen die Buchdeckel gepresst: deutsch-deutsche Geschichte, Republikflucht, Adoption, Trennungsdrama, Liebesgeschichte, Schiff-Restaurierung … weniger wäre hier mehr gewesen, auf allen Ebenen. „Die Sturmrose“ konnte mich leider so gar nicht überzeugen.

  5. Cover des Buches Das Brombeerzimmer (ISBN: 9783548613178)
    Anne Töpfer

    Das Brombeerzimmer

     (184)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich beschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung. 

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut. Auf die Beziehung zu Julian und die Freundschaft zu Katharina wurde sehr oft eingegangen. Aber das Familiengeheimnis wurde am Ende nur kurz abgehandelt. Ich hätte mir da mehr Balance gewünscht. Toll wäre gewesen wenn es 2 Erzählstränge gegeben hätte und die Autorin mehr auf die Geschichte von Klara eingegangen wäre. Da hätte man mehr draus machen können. Ich fand den Roman so mittelmäßig und vergebe 3,5 Sterne. Ein netter Roman für zwischendurch aber nicht mehr. 


  6. Cover des Buches Totenstille im Watt (ISBN: 9783596297641)
    Klaus-Peter Wolf

    Totenstille im Watt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    Autor Klaus-Peter Wolf ist ja hauptsächlich für seine Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen bekannt. Dass er aber auch (ein bisschen) anders kann, beweist er mit dem Auftakt zur Sommerfeldt-Trilogie "Totenstille im Watt". Es ist aber tatsächlich nur "ein bisschen anders", weil sein Liebling Klaasen auch hier vorkommt, nur eben nicht in der Hauptrolle, sondern nur am Rande und vor allem aus einem anderen Blickwinkel.

    Es hat großen Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Der Stil ist einwandfrei, man hat zuweilen ein Schmunzeln auf den Lippen, dann jedoch zerkaut man wieder sein Lesezeichen, um dadurch ein Ventil für die Spannung zu haben. 

    Besonders interessant fand ich die Überlegungen des Protagonisten Dr. Bernhard Sommerfeld, die auch nicht spurlos an der Leserin und am Leser vorbei gehen. Besonders eingeprägt hat mir die Überlegung, warum das Beschützen von Frauen heute verwerflich ist jedoch vor ein paar wenigen hundert Jahren als heroische Tat bejubelt wurde. Eine Beschäftigung mit der inneren Welt von Serientätern geht damit genauso einher wie die Auseinandersetzung mit unseren gesellschaftlichen Werten.

    Aber der eigentliche Grund, dieses Buch zu lesen ist die unglaublich tolle Landschaft, in der es spielt. Ich freue mich schon auf Teil Zwei!

    Empfohlen für klassische Krimi-Fans, die auch mal zu etwas Schrulligerem greifen.

  7. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein gutes Buch was so ganz anders zuende gegangen ist wie ich dachte! Am Anfang kam ich nicht so ganz rein, doch dann hat es mich tatsächlich überrascht und gefesselt! Ein Buch was auf jeden Fall Lesenswert ist und was man auf jeden Fall bis zum Ende lesen sollte. 

  8. Cover des Buches Leuchtturmmord (ISBN: 9783746632063)
    Katharina Peters

    Leuchtturmmord

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Merle Zober wird in der Nähe eines Leuchtturmes brutal erschlagen aufgefunden. Obwohl Romy Beccare und ihr Team mit Hochdruck ermitteln, scheinen sie keinen Schritt weiterzukommen. Durch Zufall kommen sie an die Information, dass Merle zu Schulzeiten einer Clique angehörte, von der mittlerweile vier Freunde ums Leben gekommen sind. Hat der Fall viel größere Ausmaße, als bisher angenommen?

    "Leuchtturmmord" ist bereits der fünfte Fall, in dem Romy Beccare ermittelt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Es gibt natürlich private Nebenhandlungen, die sich durch alle Bände ziehen, doch diese sind nicht zu ausgeprägt, sodass man keine Probleme haben dürfte, alles richtig zuzuordnen.

    Der Einstieg in den Krimi gelingt wieder mühelos, da die Autorin es hervorragend versteht, sofort das Interesse an der Handlung zu wecken. Romys Team versucht verzweifelt, endlich Spuren zu finden, die zum Täter führen, der Merle Zober umgebracht hat. Doch das scheint gar nicht so einfach zu sein. Das Stralsunder Team um Jan Riechter ermittelt zeitgleich im Boxermilieu. Dadurch wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven betrachtet.

    Die Nachforschungen werden authentisch beschrieben, sodass man dazu angeregt wird, eigene Ermittlungen anzustellen. Allerdings sollte man gerade am Anfang konzentriert lesen, da es bei diesem Band viele Charaktere gibt, die richtig zugeordnet werden müssen. Doch wenn das gelingt, dann steht einer spannenden Kriminalhandlung nichts mehr im Wege. Denn es stellt sich schnell heraus, dass in beiden Fällen mehr hinter allem steckt, als zunächst vermutet. Dadurch entwickelt sich die Spannung nicht nur früh, sondern kann außerdem durchgehend gehalten werden. Es gibt einige Wendungen, bei denen Krimifans voll auf ihre Kosten kommen.

    Spannende Ermittlungen, die dafür sorgen, dass man diesen Krimi nur ungern aus der Hand legen mag.

  9. Cover des Buches Wir von der anderen Seite (ISBN: 9783550200373)
    Anika Decker

    Wir von der anderen Seite

     (178)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Rahel Wald kommt im Krankenhaus zu sich, nach einer kurzen Routine-OP, wie sie glaubt. Schnell stellt sich aber heraus, dass es bei dem Entfernen ihres Nierensteins unvorhergesehene Komplikationen gegeben hat und sie mehrere Tage im künstlichen Koma gelegen hat. Nun muss sie alles neu lernen und sich langsam ihren Weg zurück ins Leben erkämpfen.

    Das Buch ist wundervoll geschrieben! Es hat eine poetische Sprache, bringt aber vieles auch unglaublich gut auf den Punkt. Zudem besitzt es eine große Detailtiefe, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Autorin verarbeitet in diesem Buch viele ihrer persönlichen Erfahrungen und das merkt man auch.

    Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Eine Drehbuchautorin, immer am Existenzminimum, mit einem herrlich zynischen Humor.

    Das Hörbuch wurde ganz toll von Katja Riemann gesprochen und ist auch sehr zu empfehlen!

  10. Cover des Buches Kalter Grund (ISBN: 9783404171705)
    Eva Almstädt

    Kalter Grund

     (205)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Pia hat grade einen neuen Job angefangen. Sie hat es als Neue schwer und wird nicht ernst genommen. Ihr werden immer nur kleine Hilfsarbeiten zugeteilt, was unter ihrem Niveau liegt, aber es herrscht Personalmangel und irgendjemand muss es ja tun. Und dann kommt ihr großer Tag. Sie ermittelt zusammen mit einem Kollegen an einem Fall, in dem drei Leichen auf einen Hof gefunden wurden. Jetzt muss sie vor Ort in dem Dorf, in dem das Unglück passierte, ermitteln, aber hat selbst auch noch eigene Dinge, um die sich kümmern muss.


    Pia beweist während ihren Ermittlungen ihr Können. Sie wird von allen Kollegen eher als schlechte Kommissaren angesehen (eine Frau kann doch nichts), aber ich fand schon, dass sie was kann. Besonders spannend findet ich die Beziehung zwischen Pia und ihrem Kollegen, als auch ihre derzeitige Fernbeziehung.


    Was mir bezogen auf den Fall gefallen hat, war dass es viele mögliche Verdächtige gab, ich also fleißig mitgeraten habe, es am Ende aber doch sehr überraschend war. Außerdem finde ich die Titelwahl des Romans sehr geschickt gewählt, der sich auf viele Weisen im Roman wiederfindet. 

     

    Fazit:

    Mit knapp 250 Seiten war es ein schnelles Lesevergnügen. Der Fall an sich war jetzt nicht herausragend oder besonders spannend. Viel mehr hat es mir Pia und ihre Geschichte angetan, weswegen ich die Reihe auch unbedingt weiterlesen möchte. Und so einen geschickt gewählten Titel bzw. den Titel so geschickt in die Geschichte einzubinden, habe ich selten erlebt.

  11. Cover des Buches Die Überfahrt (ISBN: 9783596295999)
    Mats Strandberg

    Die Überfahrt

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Simone_P

       "Die Überfahrt" von Mats Strandberg [4/5]

    So. Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich unbedingt ein Buch des deutschen Arms des Verlags TOR lesen wollte (bei uns Fischer/TOR) und mir das Cover von diesem Buch sehr gut gefallen hat (vielleicht hat es aber auch ein wenig damit zu tun, dass auf dem Cover ein, zum Glück abziehbarer, Sticker klebte, auf dem Strandberg als der schwedische Stephen King gepriesen wurde), außerdem befindet sich ein hübscher Übersichtsplan der Fähre im Buch.
    Ich wurde auf alle Fälle nicht enttäuscht.

    Die Charaktere waren definitiv einer der Pfeiler der Geschichte und dabei kümmert der Autor sich auch wenig darum, ob der Charakter, durch dessen Augen er uns die Geschichte an diesem Punkt in der Handlung präsentiert, sympathisch ist (und um ehrlich zu sein, die meisten Charaktere sind es nicht).


    Dan war ein unglaublich unsympathischer Charakter und es sind sehr viele Kapitel in diesem Buch aus der Perspektive dieses Charakters geschrieben. Er ist ein Monster, auch ohne ein "echtes" Monster zu sein. Ich würde ihn nicht gerne treffen und ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie man nicht durch seine Maske blicken kann.
    Calle ist der Charakter, den ich noch am ehesten als den Helden des Romans bezeichnen würde. Er hat zwar auch negative Charaktereigenschaften, aber diese sorgen dafür, dass er menschlich wirkt. Ich glaube, dass die meisten Leser ihn mögen. Und er tat mir zwischendurch einfach nur so leid. *schnief*
    Abbe & Lo und die dazugehörige, nicht funktionierende, Familie könnte man so aus der Fußgängerzone einer Großstadt heraus geschnitten haben. Die beiden machen meine bevorzugte Charakterentwicklung in dem Buch durch und in dem ganzen Horror der Handlung finden sich hier immer mal recht niedliche Momente zwischen den beiden.
    Auch die anderen POVs sind sehr interessant und ich denke, jeder wird hier irgendeinen Charakter finden, den er/sie vielleicht nicht mag, aber der zumindest interessant genug ist, dass man sich dafür interessiert, was weiter mit ihm passiert.
    Achtung! Dies ist ein Horror Roman, nur weil ein Charakter eine eigenes Kapitel hat, bedeutet es nicht, dass er überlebt.

    Wo ich gerade darüber schrieb, dass es sich hierbei um einen Horror Roman handelt...
    Es dauert eine ganze Weile, bis der Horror auch tatsächlich aus seinem Versteck kommt. Davor erinnert das Buch mehr an eine Seifenoper, deren Charaktere alle auf einer Fähre feststecken. Wer damit nicht leben kann sollte besser die Finger von diesem Buch lassen, denn es dauert eine ganze Weile, bis es ein Horror-Roman wird und der Weg dahin ist nicht immer so wirklich interessant. Ich muss aber sagen, dass ich die Charaktere interessant genug fand, darüber hinweg zu sehen und geduldig zu warten.

    Wenn der erste Passagier zu einem Monster wird, beginnt das Buch erst so richtig Fahrt aufzunehmen, denn nun ist keiner der Passagiere (und der Leute die an Bord arbeiten) mehr sicher. Dabei gibt es sowohl Szenen aus der Sicht der Monster, als auch Szenen aus der Sicht der Passagiere und mir hat sehr gut gefallen, wie am Anfang noch keiner daran glauben wollte, dass es sich wirklich um Monster handelt, sondern erst alle anderen Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.
    Auch die Handlung Rund um die Quelle allen Übels auf der Fähre (eine Mutter mit ihrem Kind, das Kind heißt Adam) hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Kapitel aus der Sicht der Mutter gewünscht hätte.

    Ich muss sagen, das Ende hat mir nur mäßig gefallen. Während viele Dinge für mich (als jemand der außerhalb von King und Lovecraft wenig Horror gelesen hat) recht innovativ wirkten, fiel das Ende für mich flach.

       

             

             


  12. Cover des Buches Das Dorf der Lügen (ISBN: 9783492304733)
    Barbara Wendelken

    Das Dorf der Lügen

     (86)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Dies ist der erste Band einer Krimireihe, die in einem fiktiven ostfriesischen Dorf namens Martinsfehn spielt. Die erst vor kurzem gestartete blutjunge Beamtin Viktoria Engel erschießt bei einem Polizeieinsatz, der sie gemeinsam mit ihrem Kollegen zu einem einsamen Hof gerufen hat, versehentlich den ebenfalls jungen Sohn des Pfarrers, Rouven Kramer. Das Ganze war eine Verkettung von unglücklichen Umständen, deshalb versucht Engel mit ihrem Kollegen, mit dem sie nebenbei bemerkt auch noch eine Affäre hat, den Sachverhalt zu vertuschen, da sie natürlich berufliche Nachteile durch den fatalen Fehler  befürchtet.  Dass das nicht gut gehen kann, ist dem Leser von vornherein klar, und so nimmt das Drama seinen Lauf. Die Jugend im Dorf ahnt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, organisiert Proteste, und wenige Tage später geht Viktoria Engels Wohnung in Flammen auf, wie durch ein Wunder war sie selbst nicht zu Hause. Die Kripo vor Ort ermittelt, allen voran der sympathische langjährige und erfahrene Dienstleiter Renke Nordmann, der sich als einer der wenigen von der jungen noch dazu bildhübschen Polizistin Engel nicht den Kopf verdrehen lässt. Oft glaubte ich als Leser zu wissen, wie alles zusammen hängt, durch kleine Details ändert sich dann die Handlungsrichtung, und man wird wieder auf eine neue Fährte gelockt, die Autorin hält die Spannung bis zum Schluss. 

    Fazit: ein unaufgeregter Lokalkrimi mit fantastisch und unglaublich authentisch gezeichneten Charakteren, der mir durch den sehr angenehmen und spannenden Schreibstil der Autorin kurzweilige Leseunterhaltung geboten hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!

  13. Cover des Buches Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen (ISBN: 9783764507077)
    Caren Benedikt

    Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen

     (110)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Das Grandhotel an der Ostsee ist der Hintergrund für diese spannende Geschichte. Es geht um die Besitzerin Bernadette die das Hotel mit festen Händen führt und ist der Auftakt einer Familien-Saga. Bernadette hat drei Kinder, ihr Sohn Constantin hat das Hotel Astor in Berlin mit einem angeschlossenen Variete, wo allerhand kriminelle Dinge laufen. Er ist sogar Oberhaupt eines Syndikats. Ihr anderer Sohn Alexander ist Geschäftsführer im Grand. Ihre Tochter Josephine möchte sich als Künstlerin einen Namen machen. Die Handlung hat einen hohen spannungsbogen der nie abflacht. Es geht im Intrigen, Liebe, Bestechnung, Verrat und sogar Mord. Ein toller Auftakt der Saga. Bin gespannt auf die fortsetzung

  14. Cover des Buches Secrets - Wen Emma hasste (ISBN: 9783958820616)
    Daniela Pusch

    Secrets - Wen Emma hasste

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Lea_bookaddict
    Ganz ehrlich? Hätte ich vorher die Bewertung dieses Buches einschätzen sollen, allein auf Grund des Klappentexts und der Thematik, hätte ich dem Buch wahrscheinlich nur so 3-4 Sterne gegeben. Umso überraschter war ich, dass dieses Buch plötzlich zu meinem Monatshighlight wurde.

    Man merkt zwar, dass es sich um einen Jugendthriller handelt, allerdings fand ich den Schreibstil wirklich super passend gestaltet und es wurde dank der Wortwahl eine bestimmte Atmosphäre hergestellt, die gleichzeitig sehr viel Spannung aufgebaut hat.

    Ein weiterer Pluspunkt, neben dem Schreibstil, waren auf jeden Fall die verschiedenen Charaktere. Zwar könnte man bemängeln, dass diese teilweise sehr klischeehaft gehandelt haben, jedoch haben sie viel zu der Handlung beigetragen und ich konnte mich, vor allem in die Protagonistin dieses Buches Emma, einfach hineinversetzten und ihre Handlungsweise nachvollziehen.

    Trotz dass das Buch nur um die 250 Seiten lang ist, hat es die Autorin meiner Meinung nach geschafft, komplexe und individuelle Charaktere zu erschaffen. Auch die Beziehung und wie die verschiedenen Charaktere zueinander stehen, wurde gut dargestellt.

    Außerdem hat mir die Erzählweise und Aufteilung des Buches sehr gut gefallen. Statt wie befürchtet den Mord in die Länge zu ziehen, liegt der Fokus auf der „Ermittlung“ von Emma und wie sie mit dem Tod ihrer besten Freundin umgeht.

    Zudem bin ich sehr gespannt darauf, die Geschichte auch aus der Sicht der beiden anderen Freundinnen, Marie und Kassy, zu hören und natürlich den Mord aufzuklären.

    Fazit

    Dieses Buch hat mich echt sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist spannend gestaltet und bleibt trotzdem dem Genre Jugendbuch gerecht. Die Charaktere sind individuell und komplex. Ich konnte Emmas Handeln die meiste Zeit nachvollziehen und man fühlt und fiebert mit ihr mit. Große Empfehlung für jeden, der gerade damit anfängt Thriller zu lesen oder einfach mal eine etwas andere Art Thriller lesen möchte .

    5 Sterne!

  15. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (809)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Scherbenmond

  16. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  17. Cover des Buches Das Licht in deiner Stimme (ISBN: 9783596032976)
    Patricia Koelle

    Das Licht in deiner Stimme

     (99)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Tyrin lebt und arbeitet in Florida. Doch tief in ihr drin ist eine grosse Sehnsucht nach der anderen Seite des Meeres, nach der Ostsee, von der ihr Grossvater ihr immer erzählte und die sie selbst im Meer sieht. Wann ist der richtige Zeitpunkt für ihren grossen Traum, die Reise nach Ahrenshoop? Kann sie ihre Mutter einfach sich selber überlassen oder soll sie abwarten, bis diese wieder einen Job hat? 

    Ungeduldig wie ich war, ging es mir fast zu lange, bis Tyrin sich endlich auf die Reise macht. Doch Autorin Patricia Koelle hat den perfekten Augenblick erwischt. 

    Von Nicholas haben die Leser*innen des ersten Bandes schon gehört. Er ist der Verlobte von Henny, der von einem Tag auf den anderen plötzlich verschwand. Als es soweit ist und Tyrin in Ahrenshoop ankommt, wollen die Bewohner nichts von Tyrin wissen, da ihr Grossvater als Verräter gilt. Doch was es mit Nicolas Verschwinden auf sich hat, überrascht alle. 

    Dieses Rätsel um ihn und Henny wird in diesem zweiten Band erzählt, während Tyrin sich mit Myra anfreundet und sich auf Naurulokki einnisten darf. Den geheimnisvollen Nebelmann Claas bekommt man öfters zu Gesicht als noch im ersten Band und Kapitän Flömer überzeugt erneut mit seinem ruhigen Wesen und seinen Worten. 


    Tyrin mag den alten Kapitän und seine Weisheiten und möchte, genau wie in Florida, Schmuck aus Meerglas und Strandfundstücken kreieren, aber gerne auch Bernstein verwenden. Sie will die Magie des Meeres einfangen, vor allem aber will sie herausfinden, wie man Gedanken in Bernstein einschliesst. Seit sie das zweite Bernsteinschiff bekommen hat, ist sie fasziniert von der Idee und bringt es mit nach Ahrenshoop.

    Doch die Geschichte ist noch nicht vollständig, es fehlt das dritte Bernsteinschiff und somit bin ich nun auf das Finale, das uns im dritten Band erwartet, gespannt. 

    Fazit: "Das Licht in deiner Stimme" erzählt eine eindrückliche Geschichte aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart seinen Frieden findet.  

    5 Punkte. 

  18. Cover des Buches Die Schattenbucht (ISBN: 9783809026426)
    Eric Berg

    Die Schattenbucht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Moselblume
    In ein paar Monaten weiß ich wahrscheinlich nicht mehr, worum es ging. Es mag lieber Bücher, an deren Geschichte man sich auch Jahre später noch erinnert.
  19. Cover des Buches Eisblumenwinter (ISBN: 9783959675369)
    Anne Barns

    Eisblumenwinter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Pia ist mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen sehr glücklich – eigentlich… denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt auf der Insel Juist und ist dort ebenso verwurzelt, wie sie auf Rügen. Was soll nun aus ihnen werden? Auch bei ihren Schwestern ist liebestechnisch gerade einiges in Aufruhr. Als ihre Oma Anni sie bittet, sie zu deren Tante Hedwig, die sie totgeglaubt hatte, zu begleiten, sagt Pia gleich zu. Etwas Ablenkung wird ihr gut tun…

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir leider nicht so gut – mir haben die früheren Gestaltungen dieser Reihe mit den süssen Teilchen (z.B. Kirschkuchen oder Apfelrosentorte) viel besser gefallen, da die kulinarischen Genüsse immer ein grosser Bestandteil sind. Aber auch bei Büchern zählen ja die inneren Werte...

    Hier kommt es zu einem Wiedersehen mit den drei Schwestern aus „Drei Schwestern am Meer“, doch das Buch lässt sich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Pia, Katharina „Rina“ und Jana haben eine ganz besondere Beziehung zu ihrer Oma Anni, da sie bei ihr aufwuchsen, nachdem ihre Eltern verstorben sind. Es ist sehr schön, zu beobachten, wie die Frauen miteinander umgehen und sich lieben und schätzen.
    Erika, Annis Schwester, hat erfahren, dass ihre Tante Hedwig doch noch lebt, und nicht, wie vermutet, vor Jahren verstorben war. Dies ist eine grosse Aufregung, insofern, da Hedwig Anni nun zu ihrem 95. Geburtstag eingeladen hat. Wie wird die Begegnung sein? Nach über sechzig Jahren? Wieso wurde Anni und Erika einst mitgeteilt, sie sei verstorben?
    Pia will ihre Oma unterstützen und fährt mit zu Hedwig. Rina und Jana wären auch gerne mitgekommen, was aber jobmässig kurzfristig nicht drin lag. Die Begegnung mit Hedwig bringt viel Licht ins Dunkel ihrer Familiengeschichte. Und Pia nimmt auch einiges davon für ihre eigene Beziehung mit…

    Oma Anni und ihre beste Freundin Thea haben mir sehr gut gefallen. Thea meinte ja sympathischerweise „Kuchen macht nicht dick, er bügelt nur die Falten glatt.“ Das meine ich doch auch! Dazu passen die Rezepte im Anhang bestens. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und es hat mich gut unterhalten. Ich habe jedoch anhand des Originalklappentextes erwartet, dass es in erster Linie um die Liebesgeschichte von Pia und Paul geht, aber dem war dann nicht so. Im Vordergrund stand das Erforschen der Familiengeschichte. Von mir gibt es 3 Sterne.

  20. Cover des Buches Engelsgrube (ISBN: 9783404171712)
    Eva Almstädt

    Engelsgrube

     (139)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Engelsgrube von Eva Almstädt ist der zweite Fall ihrer Ermittlerin Pia Korittki. Ich habe die Reihe eher durcheinander begonnen und habe mich nun dazu entschlossen sie einmal komplett zu lesen. Mir persönlich macht es beim Lesen nichts aus das ich die aktuelleren Teile schon kenne. Wer sich aber selbst nicht spoilern mag sollte dies lassen.

    Mir persönlich hat der zweite Teil wieder gut gefallen. Allerdings ist er schwächer als der erste Teil und auch die neueren Fälle gefallen mir wesentlich besser. Mir kam hier einiges konstruiert und sehr gewollt vor. Auch die Spannung blieb stellenweise aus. Aber Frau Almstädt hat eine angneheme Art und Weise zu schreiben. So flogen die Seiten nur so dahin. Auch ist der Krimi, obwohl die Taten an sich blutig von statten gingen eher unblutig beschrieben. So legt die Autorin keinen Wert auf blutige und detaillierte Taten und deren Beschreibung, sondern in der eigentlichen Aufklärung.

    Das Buch wird aus mehreren Sichten geschrieben. Hauptsächlich aus der der Ermittlerin Pia Korittki. Man lernt sie und ihre Probleme ob privat oder beruflich kennen. Dann gibt es die Sicht anderer Personen die mit den Opfern und oder Tätern in Verbindung stehen und die die selbst die Täter sind. Obwohl man dies als Leser nur erahnt und erst am Ende genau aufgeklärt wird.

    Dass die Fälle in einem Zusammenhang stehen fand ich anfangs etwas unlogisch und auch an den Haaren herbeigezogen. Auch das nur Pia die Zusammenhänge sieht und noch mehr Morde vermutet war mir etwas zu viel des Guten. Auch den Tipp den Pia plötzlich von ihrer Schwester bekommt erweist sich als Lösung zu allem. Was mir doch sehr unrealistisch erscheint. Auch blieb für mich noch ein paar Punkte am Ende offen.

    An sich habe ich das Buch gerne gelesen und werde die Reihe weiter verfolgen. Allerdings muss ich klar sagen, dass dieser Teil schwächer ist als der erste Teil. Aber an einem guten Auftakt anzuschließen ist oft schwer.

  21. Cover des Buches Ein Sommer im Rosenhaus (ISBN: 9783746632629)
    Nele Jacobsen

    Ein Sommer im Rosenhaus

     (62)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Roman hat mir mittelmässig gefallen. Die Protagonisten blieben für mich blass und die Handlung war vorhersehbar. Ganz nett für zwischendurch aber nichts was sich von der Masse abhebt und mir lange in Erinnerung bleiben wird. Da habe ich schon bessere Wohlfühlromane gelesen.

  22. Cover des Buches Die Villa am Meer (ISBN: 9783442485956)
    Micaela Jary

    Die Villa am Meer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Amber144
    Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen. Allerdings hat mich bei diesem Buch der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.

    Das Cover finde ich sehr passend und gibt den Inhalt der Geschichte auch sehr gut wieder.

    Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen und mich gefangen genommen.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, dass ich als Leser die Gefühle, die die Autorin rüber bringen wollte, genau nachvollziehen konnte.

    Es ist eine tragische Geschichte in der es um eine Heirat mit einem viel älteren Mann geht. Katharina ist in der Ehe nicht wirklich glücklich, da ihr Mann gerne eine Frau hätte, die nur im Haus tätig ist und sich um die Kinder kümmert. Dies möchte Katharina allerdings nicht. Sie möchte einen Strandkorbverleih aufbauen und so ihrem Mann auch finanziell nicht zur Last fallen.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Katharinas Entscheidungen und Erlebnisse haben mich mit ihr mitfiebern lassen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch das Einspielen des ersten Weltkriegs und wie es die Bewohner des Ortes trifft fand ich sehr passend und nicht übertrieben.

    Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe absolut verdiente 5 Sterne für diese tolle Geschichte von einer starken Frau.
  23. Cover des Buches Ostseesühne (ISBN: 9783404169283)
    Eva Almstädt

    Ostseesühne

     (131)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF
    Inhalt:  Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und ihrem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt 
    die Ermittlungen - und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein .

    Die Geschichte beginnt spannend und vielversprechend, der Stil der Autorin ist interessant und flüssig zu lesen. Während des Lesens kommen viele Fragezeichen auf, viele Dinge sind ungeklärt und auch etwas mysteriös. Die Figuren sind alle samt sehr gut ausgearbeitet. Ich war sehr lange auf einer falschen Spur. Zum Schluss hin zieht sich die Geschichte dann doch etwas sehr in die Länge. Das Ende ist schnell da und eher sehr kurz gehalten.

    Für mich hat die Geschichte sehr interessant begonnen und ja auch vielversprechend, jedoch lässt die Story dann bis zum Schluss sehr nach.
  24. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

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