Bücher mit dem Tag "ostseekrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostseekrimi" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Kalter Grund (ISBN: 9783404171705)
    Eva Almstädt

    Kalter Grund

     (207)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Pia hat grade einen neuen Job angefangen. Sie hat es als Neue schwer und wird nicht ernst genommen. Ihr werden immer nur kleine Hilfsarbeiten zugeteilt, was unter ihrem Niveau liegt, aber es herrscht Personalmangel und irgendjemand muss es ja tun. Und dann kommt ihr großer Tag. Sie ermittelt zusammen mit einem Kollegen an einem Fall, in dem drei Leichen auf einen Hof gefunden wurden. Jetzt muss sie vor Ort in dem Dorf, in dem das Unglück passierte, ermitteln, aber hat selbst auch noch eigene Dinge, um die sich kümmern muss.


    Pia beweist während ihren Ermittlungen ihr Können. Sie wird von allen Kollegen eher als schlechte Kommissaren angesehen (eine Frau kann doch nichts), aber ich fand schon, dass sie was kann. Besonders spannend findet ich die Beziehung zwischen Pia und ihrem Kollegen, als auch ihre derzeitige Fernbeziehung.


    Was mir bezogen auf den Fall gefallen hat, war dass es viele mögliche Verdächtige gab, ich also fleißig mitgeraten habe, es am Ende aber doch sehr überraschend war. Außerdem finde ich die Titelwahl des Romans sehr geschickt gewählt, der sich auf viele Weisen im Roman wiederfindet. 

     

    Fazit:

    Mit knapp 250 Seiten war es ein schnelles Lesevergnügen. Der Fall an sich war jetzt nicht herausragend oder besonders spannend. Viel mehr hat es mir Pia und ihre Geschichte angetan, weswegen ich die Reihe auch unbedingt weiterlesen möchte. Und so einen geschickt gewählten Titel bzw. den Titel so geschickt in die Geschichte einzubinden, habe ich selten erlebt.

  2. Cover des Buches Die Schattenbucht (ISBN: 9783809026426)
    Eric Berg

    Die Schattenbucht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Nachdem ich vom Nebelhaus begeistert war, muß ich sagen, dass mich die Schattenbucht enttäuscht hat, was vielleicht nicht mal am Buch selber liegt, sondern daran, dass es mich mit der Entführungsgeschichte sehr an "Das Kind in mir will achtsam morden" von Karsten Dusse erinnert hat, sodass ich das Buch nicht wirklich ernst nehmen könnte. Irgendwie war es für mich dadurch kein Krimi. Allerdings fehlte Dusses Humor. Aber nun zum Buch :

    Eine Frau springt vom Balkon und überlebt. Die Psychologin Ina versucht, ihr zu helfen, aber die Frau weicht ihr auf der einen Seite aus, auf der anderen scheint sie aber behandelt werden zu wollen. Gelingt es Ina hinter die Gründe für den Suizidversuch zu kommen ?

    Anfangs spannend, kommt ein laaanger, langweiliger Mittelteil und erst ganz am Schluß kommt wieder etwas Tempo auf. Die Charaktere und die Handlung erinnern mich wie gesagt an den 2. Band der Achtsam -Morden Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Es gibt immer wieder Rückblicke, was 14 Monate zuvor geschah, die klar gekennzeichnet sind. Es gibt auch unerwartete Wendungen, aber die hauen einen auch nicht um. Im Gegensatz zu Nebelhaus, wo sich menschliche Abgründe auftun und was einen noch lange im Gedächtnis bleibt, ist dieses Buch eher seicht. Natürlich will man auch hier wissen, wie es weiter geht, aber ein Pageturner ist es nicht. Wer aber die Ostsee, Zingst und den Darß liebt, findet hier eine Liebeserklärung an die Gegend.

  3. Cover des Buches Engelsgrube (ISBN: 9783404171712)
    Eva Almstädt

    Engelsgrube

     (139)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Engelsgrube von Eva Almstädt ist der zweite Fall ihrer Ermittlerin Pia Korittki. Ich habe die Reihe eher durcheinander begonnen und habe mich nun dazu entschlossen sie einmal komplett zu lesen. Mir persönlich macht es beim Lesen nichts aus das ich die aktuelleren Teile schon kenne. Wer sich aber selbst nicht spoilern mag sollte dies lassen.

    Mir persönlich hat der zweite Teil wieder gut gefallen. Allerdings ist er schwächer als der erste Teil und auch die neueren Fälle gefallen mir wesentlich besser. Mir kam hier einiges konstruiert und sehr gewollt vor. Auch die Spannung blieb stellenweise aus. Aber Frau Almstädt hat eine angneheme Art und Weise zu schreiben. So flogen die Seiten nur so dahin. Auch ist der Krimi, obwohl die Taten an sich blutig von statten gingen eher unblutig beschrieben. So legt die Autorin keinen Wert auf blutige und detaillierte Taten und deren Beschreibung, sondern in der eigentlichen Aufklärung.

    Das Buch wird aus mehreren Sichten geschrieben. Hauptsächlich aus der der Ermittlerin Pia Korittki. Man lernt sie und ihre Probleme ob privat oder beruflich kennen. Dann gibt es die Sicht anderer Personen die mit den Opfern und oder Tätern in Verbindung stehen und die die selbst die Täter sind. Obwohl man dies als Leser nur erahnt und erst am Ende genau aufgeklärt wird.

    Dass die Fälle in einem Zusammenhang stehen fand ich anfangs etwas unlogisch und auch an den Haaren herbeigezogen. Auch das nur Pia die Zusammenhänge sieht und noch mehr Morde vermutet war mir etwas zu viel des Guten. Auch den Tipp den Pia plötzlich von ihrer Schwester bekommt erweist sich als Lösung zu allem. Was mir doch sehr unrealistisch erscheint. Auch blieb für mich noch ein paar Punkte am Ende offen.

    An sich habe ich das Buch gerne gelesen und werde die Reihe weiter verfolgen. Allerdings muss ich klar sagen, dass dieser Teil schwächer ist als der erste Teil. Aber an einem guten Auftakt anzuschließen ist oft schwer.

  4. Cover des Buches Ostseesühne (ISBN: 9783404169283)
    Eva Almstädt

    Ostseesühne

     (131)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF
    Inhalt:  Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und ihrem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt 
    die Ermittlungen - und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein .

    Die Geschichte beginnt spannend und vielversprechend, der Stil der Autorin ist interessant und flüssig zu lesen. Während des Lesens kommen viele Fragezeichen auf, viele Dinge sind ungeklärt und auch etwas mysteriös. Die Figuren sind alle samt sehr gut ausgearbeitet. Ich war sehr lange auf einer falschen Spur. Zum Schluss hin zieht sich die Geschichte dann doch etwas sehr in die Länge. Das Ende ist schnell da und eher sehr kurz gehalten.

    Für mich hat die Geschichte sehr interessant begonnen und ja auch vielversprechend, jedoch lässt die Story dann bis zum Schluss sehr nach.
  5. Cover des Buches Todesstrand (ISBN: 9783746632735)
    Katharina Peters

    Todesstrand

     (78)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwar habe ich das Buch in einem Tag durchgelesen, aber trotzdem bekommt es keine Höchstpunktzahl. 

    Der Prolog hat mich direkt gefesselt. Der Schreibstil war leicht du flüssig zu lesen. So kam ich direkt in den Fluss. Spannung war ebenfalls da. Aber warum dann keine 5 Sterne? Manchmal musste ich zurück blättern, da die Sprünge doch etwas verwirrend waren Und der Schluss, er war plötzlich da, Knall auf Fall. Obwohl. Ist das überhaupt ein Schluss? Ich hatte das Gefühl hier fehlt etwas. Auch kein Nachspiel, nichts. Gut das Buch hat nur um die 250 Seiten, aber da wären für den Preis doch mehr Seiten drin gewesen. Der Preis ist der Gleiche wie für ein dickeres Buch. 

     

    Ich werde mir den nächsten Teil auch holen, um zu erfahren, ob das Ende wirklich offen ist oder fortgeführt wird.

  6. Cover des Buches Das Küstengrab (ISBN: 9783734102189)
    Eric Berg

    Das Küstengrab

     (175)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem ich "Nebelhaus" mit grosser Begeisterung gelesen hatte musste es auch dieser Krimi sein. Diesmal hat mich der Autor etwas enttäuscht. Es dauerte eine Weile bis ich in der Geschichte drin war. Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht warm. Das Ende war jedoch nicht voraussehbar doch es gab einige Längen im Buch für mich. Daher vergebe ich 3 Sterne für einen Krimi, der für mich nichts besonderes war. 

  7. Cover des Buches Blaues Gift (ISBN: 9783404171729)
    Eva Almstädt

    Blaues Gift

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Wieder einmal lässt die Autorin ihre Kommissarin Pia Korittki in Schleswig-Holstein ermitteln. 

    Dieses Mal wird ein toter Segler gefunden, dessen führerloses Boot zuvor mit einer Fähre kollidiert ist. War außer dem Opfer noch jemand an Bord? Und wenn ja, wo ist dieser jemand jetzt? Rätselhaft auch, dass der Mann nicht ertrunken, sondern vergiftet worden ist.  

    Gleichzeitig verschwindet Pias Schwägerin Marlene. Obwohl Pia befangen scheint, immerhin trifft sie sich mit einem Tatverdächtigen, dessen Mitbewohner mit einer Aconitin-Vergiftung im Krankenhaus gelandet ist, lässt man sie ermitteln. Als dann ihr Halbbruder wegen des dingenden Tatverdachtes in Untersuchungshaft genommen wird, verdichten sich die Hinweise, dass Marlene den toten Segler gut gekannt haben muss und als Mörderin in Betracht kommt. Doch genauso gut könnte auch Marlene ein Mordopfer sein.  

    Die fieberhafte Suche nach Marlene, die ihre kleine Tochter zurückgelassen hat und nie, wie angekündigt, bei ihrer Freundin in Zürich angekommen ist, hält Pia Korritki und ihr Team in Atem.  

    Lange Zeit tappt die Polizei im Dunklen, bis das entscheidende Detail zur Lösung dieses komplexen Falls gefunden wird. 

    Meine Meinung: 

    Dies ist mein erster Fall mit Pia Korritki, den ich noch dazu erstmals als Hörbuch gehört habe. Sprecherin Anne Moll erzählt mit schöner Aussprache, trotzdem ist ein Hörbuch nicht mein bevorzugtes Medium. Ich bleibe beim geschriebenen Wort. 

    Die Autorin entwickelt eine verzwickte Handlung, bei der wenig so ist, wie es scheint. Geschickt lockt Eva Almstädt ihre Leser auf die eine falsche Fährte.

     Ich hatte recht bald eine Idee, was die Ursache für die Verbrechen sein könnte, vor allem weil sich Marlenes Eltern so seltsam benehmen, doch die Hypothese hat sich nur teilweise bewahrheitet. 

    Dass Pia, die hier persönlich involviert ist, weiterermitteln darf, wird dies vermutlich in Wirklichkeit nicht dürfen - Personalmangel hin oder her.  

    Fazit: 

    Ich denke, das wird nicht mein letzter Pia-Korritki-Krimi sein. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Ostseeangst (ISBN: 9783404178216)
    Eva Almstädt

    Ostseeangst

     (57)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Ostseeangst

    Herausgeber ist Lübbe; Auflage: 1. Aufl. 2019 (29. März 2019) und hat 416 Seiten.

    Kurzinhalt: Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile ...

    Meine Meinung: Ich lese ja schon immer de Bücher um die Kommissarin Pia. Und ich weiss, es ist immer ein Garant für tollen Lesegenuss. Und ich finde auch, dass die Autorin nicht nachlässt in ihren Büchern. Sicherlich gleicht sich immer die Art und Weise, aber es ist immer wieder erfrischend. Es war spannend und solide erzählt, auch wenn das Ende hervorsehbar war. Man merkt auch, dass Pia auch private Probleme hat, aber die Trauer um Lars ist nicht so dolle und auch Felix kommt bissel schlechter weg. Aber wie immer ist die Erzählweise gut und man kann sich richtig nach Lübeck hinein versetzen und sich dahin sehnen.

    Mein Fazit: Man kennt ja Pia und ihre Aufklärungen, es war gut, man kommt immer voll auf seine Kosten. Ich vergebe 5 Sterne und warte schon auf den nächsten Fall mit der Kommissarin.

  9. Cover des Buches Grablichter (ISBN: 9783404171736)
    Eva Almstädt

    Grablichter

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Journalistin Lisanne stürzt bei einem Reitausflug mit ihrem Pferd und stirbt. Was auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schon bald als heimtückischer Mord. Etwa zeitgleich wird bei Probebohrungen für die geplante Umgehungsstraße ein Skelett ohne Kopf gefunden. Der Tote scheint schon seit gut 30 Jahren in seinem heimlichen Grab gelegen zu haben. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf...

    Mein Leseeindruck:

    Auch dieser vierte Band der Reihe konnte mich wieder überzeugen. Ich mag die Kommissarin Pia Korittki sehr gerne, auch wenn sie manchmal etwas spröde zu sein scheint. Sie wirkt authentisch und vielschichtig.

    Die beiden Kriminalfälle - einmal die ermordete Journalistin und dann das Auftauchen des kopflosen Skeletts - fand ich sehr spannend. Der Autorin ist es gut gelungen, diese beiden Fälle parallel aufzuklären bzw. zusammenzuführen.

    Ich mag den Schreib- und Erzählstil von Eva Almstädt sehr gerne und werde auch die weiteren Bände der Reihe noch lesen!  

  10. Cover des Buches Ostseeblut (ISBN: 9783404171750)
    Eva Almstädt

    Ostseeblut

     (85)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Und erneut packt mich die Autorin ab Seite eins. Bisher habe ich alle fünf vorherigen Teile gelesen und muss sagen, dass dieser hier mit unter der Beste für mich war. Sehr packend und spannend geschrieben. Bis zum Schluss bin ich nicht auf den Täter gekommen und der Epilog ist der Wahnsinn! Besser geht's nicht! Ich freue mich auf die kommenden Fälle von Korittki & Co.

  11. Cover des Buches Ostseerache (ISBN: 9783404176663)
    Eva Almstädt

    Ostseerache

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Anika_Bischoff_Borrmann

    Pias dreizehnter Fall und irgendwie kam ich lange nicht in das Buch. 

    Ich mag Ermittlergeschichten, ich mag die Figuren, dessen Privatleben und deren Gedanken, der Korritki-Reihe.

    Als ich endlich dem Buch inhaltlich folgen konnte (so schwer fiel es mir noch nie bei den Korritki-Büchern), hat mich die Autorin schon leicht schockiert, als sie den Verlobten der Protagonistin (der bis dato immerhin in drei, vier Bücher oder mehr auftauchte ) sterben ließ. Ich muss schon sagen, DAS hatte ich nicht erwartet. 

    Ich mag es, wenn der alte Kollege von damals auftaucht, doch leider tauchte er nur kurz auf (die Story rund um den Gefängnisbesuch) und verschwand sogleich wieder. Und wie geht es mit dem Gefängnisbesuch weiter?

    Die Krimigeschichte an sich ist super. Doch was mich persönlich immer ein wenig stört (ein wenig, ich lese die Reihe trotzdem begeistert weiter), ist dieses abrupte Ende, wo ich mit Fragezeichen im Kopf zurückbleibe. 

    Immer ist die Geschichte einfach so vorbei. Mir ist schon klar, dass es eine Reihe ist und man ja dran bleiben soll, aber ich würde mir schon öfter ein "etwas sauberes Ende" wünschen, wo ich nicht verloren zurückbleibe. Ein Buch ist für mich keine TV-Serie, wo ich mit Cliffhanger  zurückgelassen werde. Und nicht mal im TV mag ich das besonders gern.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung, andere Leser finden sicherlich genau das spannend.

    Ich lese weiter.



  12. Cover des Buches Düsterbruch (ISBN: 9783404171767)
    Eva Almstädt

    Düsterbruch

     (78)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwei Tage habe ich für das Buch gebraucht. Der Schreibstil wie gewohnt gut und flüssig lesbar. Der Fall interessant und spannend. Und auch das Privatleben von Pia Korittki wurde gut eingebunden. Das Zusammenspiel mit den Kollegen. Es hat für mich alles gepasst.

  13. Cover des Buches Küstenbrut (ISBN: 9783954519576)
    Anja Behn

    Küstenbrut

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Kriminalroman "Küstenbrut" ist der zweite Fall von Kunsthistoriker Richard Gruben und wurde von der Autorin "Anja Behn" geschrieben. Bereits erschienen sind auch der erste Teil "Stumme Wasser" und der dritte Fall "Kalter Sand". Alle Bücher sind im "Emons Verlag" veröffentlicht worden.

    Nach einem aufregenden und fesselnden Prolog startet die Geschichte mit einer tot aufgefundenen Galeristin an der Ostseeküste. Sie wurde brutal ermordet. Der einzige Anhaltspunkt ist eine Visitenkarte des Kunsthistorikers Richard Gruben in dem Kalender der Toten. Doch Gruben kann sich nicht an die persönliche Visitenkarte erinnern und auch die Tote ist ihm nicht bekannt. Sein Freund und Polizist Muslow bittet Richard um eine Besichtigung der Galerie. Er begibt sich in eine verzwickte Lage und erfährt von ungeahnten Hinweisen.

    Diese Krimi-Reihe habe ich leider mal umgekehrt gelesen, da mein erster Roman der Autorin Anja Behn "Kalter Sand" war. Doch nach so einem fesselndem Roman blieb mir nichts anderes übrig, als auch die Vorgänger lesen zu wollen. Ihre Roman sind kurz gehalten, haben es aber trotzdem innig. Der Nervenkitzel, die Spannung und Brutalität werden bis ins Detail beschrieben. Interessant gewählt wird die Ostsee-Küste als Schauplatz für ihre Krimi-Reihe rund um Richard Gruben.

    Der Kunsthistoriker Richard Gruben hat eigentlich nichts mit Mordfällen am Hut. Sein Leben hingegen wirkt eher überschaubar und wird realistisch innerhalb der einzelnen Fällen immer wieder aufgegriffen. Sein Charakter ist dabei authentisch und verhält sich innerhalb der Handlung ahnungslos (wie der Leser selbst). Nur Polizist Muslow ist ein langjähriger Freund und bittet Richard um seine "künstlerische" Hilfe. Richards Wissen kann nämlich ein wertvolles Indiz sein und den Fall nach vorne bringen.

    Die Ermordete scheint ein mysteriöses Leben zu besitzen und ist nicht einfach zu durchschauen. Der Täter bewegt sich frei herum und sorgt deshalb auch für Sorge bei der Tochter Lena. Ihr Verhalten zeigt, dass sie mehr über den Tod ihrer Mutter weiß. Auch andere Charaktere verheimlichen wichtige Informationen gegenüber Richard und Muslow. Schaurig und packend wird die Handlung in viele Richtungen gelenkt, sodass es bis zum Ende fesselnd bleibt.

    Nervenkitzel garantiert Anja Behn auch mit dem zweiten Fall mit Richard Gruben. Die authentische Art gepaart mit der aufbauenden Spannung lassen den Roman nur so dahinfliegen und wecken meine Neugier bis zum Abschluss!
  14. Cover des Buches Eisige Nähe (ISBN: 9783426639412)
    Andreas Franz

    Eisige Nähe

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Spannend wie immer
  15. Cover des Buches Tödliche Mitgift (ISBN: 9783404171743)
    Eva Almstädt

    Tödliche Mitgift

     (74)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

     Erneut bin ich, von Seite 1, von Pia Korittki's fünften Fall gefesselt gewesen. Immer wieder neue Geschichten und dennoch alte "Gesichter" sind wieder dabei. Das Ende ist äußerst spannend, so dass ich mich in diesem Fall, gleich auf den sechsten Band stürzen werde.

  16. Cover des Buches Spiel der Teufel (ISBN: 9783426639405)
    Andreas Franz

    Spiel der Teufel

     (176)
    Aktuelle Rezension von: kalestra
    "Wer hat Ihrer Meinung nach das schlimmere Los, der leidende Arme oder der leidende Reiche? sie werden sagen, der leidende Arme, doch ich sage Ihnen, es ist der leidende Reiche. Er sieht all seinen materiellen Besitz, der ihm aber nichts nützt, wenn der Krebs seine Lunge zerfressen hat oder das Herz nicht mehr richtig schlägt", mit diesem Zitat beschreibt Andreas Franz ein vermeintliches Problem der Reichen. Das Geld = Macht ist, und der, der Macht hat, gleichzeitig auch die Welt regieren kann, ist ja nichts Neues. Auch nicht, dass viele den fast unmöglichen Traum von der Weltherrschaft ausleben möchten. Die Frage ist immer nur, wie hoch ist der Preis, den man dafür zahlt und ist einem wirklich jedes Mittel recht, sein Ziel zu erreichen? Dieses und einige andere brisante Themen werden im Kriminalroman "Spiel der Teufel" besprochen.

    Die Cover Gestaltung ist gut gelungen. Das überwiegend in blau und grün Töne gehaltene Cover, fügt sich wunderbar in die restliche Kieler Krimi Reihe ein. Lediglich das Motiv ändert sich von Band zu Band. Bei "Spiel der Teufel" ist ein Pier mit einem Rettungsring in vorderster Front zu sehen. Spekulationen über die mögliche Bedeutung des Covers kann man viele anstellen. Mich hat es direkt, da das Buch in Kiel spielt, durch das Motiv daran erinnert. Ich verbinde automatisch mit Kiel Häfen und Schifffahrt und deswegen passte es ganz gut. Zum anderen könnte es aber auch im übertragenen Sinn gewählt worden sein. Die angesprochenen Themen betreffen unter anderem das Böse im Menschen. Wir bewegen uns am tiefsten Abgrund der menschlichen Seele. Wenn wir nicht aufpassen, stürzen wir ab und kommen nie wieder daraus. Nur der Rettungsring kann einen vielleicht noch retten. Durch das Dämmerlicht, bekommt das Ganze eine weitere düstere Note. Alles das, was wir nicht wahrhaben wollen, bleibt damit im Dunkeln verborgen. 

    Das grundsätzliche Thema des Romanes war sehr interessant. Die Idee des Menschenhandels, um eine flächendeckende Organspende in allen Bereichen des menschlichen Körpers zu ermöglichen, ist durchaus schockierend. Dabei stehen Geld, Macht und Politik in enger Verbindung, da so etwas nur dadurch überhaupt umsetzbar wäre. Ein hohes Maß an Skrupellosigkeit und ein weit verbreitetes organisiertes Verbrechernetzwerk, sowie Rückendeckung von oberster politischer Ebene, sind dazu auch ein notwendiger Bestandteil. Diese ganze Problematik ist durchaus vorstellbar und das Schlimme daran ist, dass es in der heutigen Zeit und mit Blick auf die menschlichen Abgründe schnell Realität werden kann. Mit dieser Thematik weist Franz auf massive Fehler im System hin. 

    Der ganze Roman selbst, lässt sich sehr flüssig lesen und wenn mir nicht zwischendrin Spannung und Action gefehlt hätten, könnte man das Buch schnell runter lesen. Vieles war leider vorhersehbar und der Kreis der Verdächtigen schnell erfasst. Mir fehlt weiterhin, dass man beim Fall mit rätseln kann, wodurch es sich für mich sehr gezogen hat und ich versucht war, das Buch zur Seite zu legen. Generell sind manche Darstellungen aber gut getroffen und lassen einen die Umgebung deutlich vor dem geistigen Auge sehen. Sehr detailliert war auch die Beschreibung, bei der Vorgehensweise der Polizei, bei der Fallermittlung. Immer wieder wird in Berichten über Andreas Franz seine Nähe zur Polizei erwähnt, was auch in der Handlung deutlich spürbar ist, Es ist authentisch und gibt einen guten Einblick in die Polizeiarbeit. Nervig ist daran nur, dass jeder der neu in den Fall einsteigt über den kompletten Sachverhalt in Kenntnis gesetzt wird. Es kommt so im Text zu unzähligen Wiederholungen, was den Lesefluss stark stoppt. 
    Der menschliche Verstand kann das Böse teilweise gar nicht richtig fassen, was vieles im Buch schockierend wirken lässt. Es übersteigt unsere Vorstellungskraft und hat mich an manchen Stellen richtig nachdenken lassen. Einiges an brutalen Sachen wird nur grob angerissen und Franz überlässt vieles der Fantasie, was es etwas unwirklich wirken lassen kann, aber je nach Vorstellungskraft auch absolut schrecklich. "Und schließlich sah er Körper, aufgeschnittene Körper, Babys, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer und Frauen, entstellt von unzähligen chirurgisch sauber durchgeführten Schnitten." Dieses Zitat verdeutlicht meine Aussage, dass mithilfe der Fantasie vieles nochmal schlimmer empfunden wird.
    Natürlich, wenn es um seelische Abgründe und moralische Schranken der Gesellschaft bzw. des Rechtssystem geht, ist auch die Parallele zur Religion nicht weit entfernt. in einem Gespräch zwischen den Ermittlern und einer Informantin geht es um den Teufel und in welcher Gestalt er sich zeigt. Der Teufel zeigt sich hier in der Gestalt eines Menschen, einem dem man das Böse nicht ansehen würde. Das Böse steckt in jedem von uns und ein jeder könnte der Teufel sein, wir würden ihn nicht erkennen und nicht wissen, dass er unter uns ist. Es ist ein Versuch das Böse und schreckliche dieser Welt zu erklären. In einem anderen Gespräch zwischen den Ermittlern und dem Rechtsmediziner wird Gott in Frage gestellt, was auch keine Neuheit in der heutigen Zeit ist. Gerade weil man viele Sachen nicht erklären kann, wird im gleichen Atemzug, indem man dem Teufel die Schuld gibt, auch Gott in Frage gestellt. Diese Themen in einem Kriminalroman auf zu nehmen, war interessant, aber auch nahe liegend.
    Gegen Ende des Buches kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen. Opfer werden zu Tätern und vermeintliche Täter scheinen damit durch zu kommen, was die Polizei aber in ein schlechtes Licht rückt und ihre Handlungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen widerspiegelt. Leider bleiben viele Fragen ungeklärt, da es sehr verwirrend abschließt. Ich habe am Ende verzweifelt auf den großen Showdown gewartet, der aber ausblieb.

    Fazit: Vom Gefühl her hinterließ das Buch beim Lesen, bei mir, einen eher negativen Eindruck. Es hat aber durchaus auch seine positiven Seiten, was es wieder etwas ausgeglichen macht. Generell tue ich mich auch immer schwer einem Buch eine negative Bewertung zu geben. Bücher sind ja immer Geschmackssache und nur weil es mir nicht lag, was auch am Genre liegt, da ich generell eher solche Bücher nicht lese, muss es ja nicht schlecht sein. Zumindest konnte ich mich im Verlauf des Buches auch irgendwann mit den Protagonisten anfreunden und ich war sehr gerne mit ihnen fiktiv unterwegs. Andreas Franz Maxime lautet laut Buch: "Die Leser fesseln und trotzdem (vielleicht) zum Nachdenken anregen (aber nie den Zeigefinger erheben!)" und auch wenn er mich leider nicht gefesselt hat, so hat er mich doch immerhin zum Nachdenken angeregt.
    "Spiel der Teufel" bekommt 3 von 5 Sternen und den dritten gab es auch nur für die mega interessante Thematik des Romans. Es ist ein typischer Polizeiroman und durchaus Gesellschaftskritisch. Mich hat es leider nicht komplett umgehauen, aber eine Erfahrung war es allemal wert.
  17. Cover des Buches Unsichtbare Spuren (ISBN: 9783426507445)
    Andreas Franz

    Unsichtbare Spuren

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Ein Serienkiller mit über 90 Opfern, der niemanden auffällt.

    Ein Kommissar der an sich selbst zweifelt und eine persönliche Krise durchlebt.

    Eine junge, hübsche, intelligente Beamtin die den Kommissar auf Linie bringt.

    Dazu noch jede Menge Blut - fertig ist der Thriller.

    Hhm, naja, irgendwie war die Geschichte nicht rund, der Täter schwankt zwischen gedemütigten Sohn und Ehemann, gebildetem Feingeist auf Rachefeldzug und perversen Mörder. Sein Gegenpart, Sören Henning, kommt mit sich selbst nicht klar, ist ein Unsympath vorm Herrn und hat keinerlei Teamplayereigenschaften, entdeckt aber im stillen Kämmerlein den Zusammenhang von über 70 Morden, welche seit Jahren - trotz klarer Handschrift - nicht zusammen betrachtet worden.

    Ich muss ehrlich sagen, die Geschichte hat mich nicht überzeugt, sie wiest zu viele Unplausibilitäten auf, die Charaktere waren unsymphatisch - mit Ausnahme der Kommissarin Lisa Santos, dem einzigen Lichtblick dieses Buches - und irgendwie stimmte das Gesamtkonzept nicht - schade.

  18. Cover des Buches Ostseefluch (ISBN: 9783404171774)
    Eva Almstädt

    Ostseefluch

     (89)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Ich fand Pia Korittkis achten Fall wirklich spannend. Allerdings hätte einen anderen Ausgang erwartet.... Kann das Buch trotzdem nur empfehlen! 

  19. Cover des Buches Makrelenblues (ISBN: 9783740807900)
    Ute Haese

    Makrelenblues

     (22)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    In einem luxuriösen Seniorenwohnpark an der Ostsee geht der Tod um. Scheinbar wahllos rafft er Rentnerin um Rentner dahin. Ist das wirklich nur der natürliche Lauf der Dinge – oder hilft da jemand nach? Hanna Hemlokks Spürnase juckt. Kaum zu glauben, welche geballte kriminelle Energie diese
    Senioren zwischen Taubenzüchterverein und Häkelclub entfalten. Hanna, selbst ernanntes »Private Eye«, riskiert Leib und Leben, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

    Zur (genialen) Autorin:
    Ute Haese, geboren 1958, promovierte Politologin und Historikerin, war zunächst als Wissenschaftlerin tätig.
    Neben Fachveröffentlichungen verfasste sie zahlreiche journalistische Kommentare zu politischen und sozialen Themen sowie mehrere Sachbücher.
    Seit 1998 ist sie freie Autorin und widmet sich inzwischen ausschließlich der Belletristik im Krimi- und Satirebereich, hat sich mittlerweile auch der Fotografie zugewendet.
    Wie ihre Privatermittlerin Hanna Hemlokk, die bisher sechs Fälle gelöst hat, lebt sie, allerdings mit Ehemann, in der Nähe von Kiel und schreibt ebenfalls als „Tränenfee“ unter mehreren Pseudonymen auch noch sogenannte abgeschlossene Liebesromane für diverse Frauenzeitschriften.
    In einer zweiten Krimireihe bekämpft Kriminaloberkommissarin Victoria Boll im fiktiven Döhlin an der Diller das Verbrechen. Gedacht und gedichtet wird direkt hinterm Deich am Schönberger Strand.
    Ute Haese ist Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern – Vereinigung deutschsprachiger KrimiAutorinnen", und im "SYNDIKAT, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur".

    Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
    Dieser Küsten-Krimi spielt im hohen Norden Deutschlands, nämlich an der Ostsee.
    Dort entwickelt mal wieder Hanna Hemlokks Spürsinn kriminelle Energie, sie will dem Geheimnis auf die Spur kommen...

    Die mir bereits bestens bekannte und sehr geschätzte Autorin Ute Haese beschreibt die Protagonisten sympathisch und authentisch, ganz besonders natürlich Hanna :)
    Wie sie als Privatperson namens "Private Eye" recherchiert, da sie sich unkonventionell bewegen kann. Aber, ihr Freund Harry warnt, dass diese Arbeit nicht ganz ungefährlich ist, zB. Thema falsche Fährten etc.

    Ute Haese hat auch schöne Landschaftsbeschreibungen mit einfliessen lassen. Ihr angenehmer Erzählstil mit gewissem Humor entwickelt die Geschichte zu einem spannenden Fall...

    Alles in allem hatte ich mit Hannas aktuellem Plot, Nr. 9 bereits *staun* sehr angenehme, ebenso spannende Lesestunden der Extraklasse, danke dafür.

    Gerne gebe ich eine Leseempfehlung weiter, die ich uneingeschränkt mit 5* bewerte - überzeugt Euch gerne als Küstenkinder oder solche, die es noch werden wollen, selbst...



  20. Cover des Buches Nebelmeer (ISBN: 9783740800796)
    Jobst Schlennstedt

    Nebelmeer

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Am Priwallstrand wird das Skelett einer Leiche gefunden. An ihr hängen noch Handschellen. Kommissar Andresen, der in dieser Sache ermittelt, erinnert sich an einen ähnlichen Fall vor einigen Jahren, der aber bis heute noch nicht aufgeklärt wurde. Einige Tage später finden spielende Kinder eine weitere Leiche. Andresen ist klar, dass ein Serienmörder unterwegs ist. Doch wo soll er ansetzen? Da erscheint einige Tage später eine junge, nicht sehr vertrauenserweckende Frau bei ihmim Büro und teilt ihm mit, dass ihre Freundin verschwunden ist. Andresen schickt sie zum Kollegen. Und eben diese Frau erzählt, dass sie zuerst online mit einer Frau Kontakt hatte, die sie als Haushaltshilfe anwerbn wollte. Sie haben sich in einem Cafe getroffen. Aber diese Frau war ihr persönlich nicht ganz geheuer, deswegen hat sie ihre Freundi, die ebenfalls eine Arbeit sucht, dahin geschickt. Nun beginnt das große Suchen und Andresen Kollegin Ina-Marie stellt sich als Lockvogel zur Verfügung und sie gerät dadurch in sehr große Gefahr. Dieses Buch ist derart spannend geschrieben und es hat sehr viele Gruse-und Gänsehautmomente. Allein schon der dichte Nebel am Strand, der morastige Boden, der einen nach unten zu ziehen scheint. Auch die Kriminalbeamten sind nur Menschen und sie haben große private Probleme, besonders Andresen, der diese Probleme auch bei der Arbeit nicht beiseite schieben kann, In diesem Krimi erfahren wir, wo böse Menschen sein können, sie erniedrigen andere Menschen und halten sie wie Sklaven. Wir lernen hier das Grauen pur kennen. Ich habe von diesem Autor schon einige Bücher gelesen und ein jedes ist wirklich ein hochgradiger Thriller. Der Spannungsbogen steigert sich von Seite zu Seite und bleibt bis zum Schluß aufrecht erhalten. Es gib hier wirklich keine einzige Stelle, die nur im Entferntesten langweilig wäre. Das Cover ist wie vom Emonsverlag gewöhnt, wieder wunderschön gestaltet. Hier zeigt es zum Thema passend eine Küstenlandschaft im tiefen Nebel.

  21. Cover des Buches Tod am Kreidefelsen: Ostseekrimi (ISBN: B07KYFJXLR)
    Birger Brand

    Tod am Kreidefelsen: Ostseekrimi

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Klapptext:


    Sassnitz, Rügen.  Die Leiche des zwanzigjährigen Kellners Benjamin W. taucht eines Morgens am Fuß des Kreidefelsens auf. Als die herbeigerufene Kripo das Haus des Opfers durchsucht, kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall. Steckt mehr als nur Fahrlässigkeit dahinter? Sind hier Polizeibeamte gar in ein Verbrechen verstrickt? Nur kurze Zeit später bringt der Tod eines Verdächtigen in seiner Zelle das Fass zum Überlaufen - und weckt das Interesse von Lydia Westphal. 
    Die Leiterin des LKA-Dezernats für Interne Ermittlungen (Schwerin) fährt unverzüglich nach Sassnitz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Im Zuge ihrer Nachforschungen gerät die Kriminalrätin in ein Gemenge aus Rachegelüsten, himmelschreiender Inkompetenz und Sex-Dienstleistungen der speziellen Art.
    In einem feindseligen Klima beginnt sich die Ermittlerin schnell unsicher zu fühlen. Schwebt sie tatsächlich in Gefahr? Auf welche Kollegen kann sie sich verlassen? Wer arbeitet im Geheimen gegen sie? Werden weitere Opfer folgen? Ein Ereignis jagt das andere, menschliche Abgründe tun sich auf, der große Knall steht bevor…

    Dies ist der Auftakt einer Ostseekrimireihe mit der Kommissarin Lydia Westphal.Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Birger Brand entführte mich auf die wunderschöne Insel Rügen.
    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
    Ich begleitete die Kommissarin für eine Weile bei ihren Ermittlungen und erlebte dabei spannende und interessante Momente.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Lydia Westphal.Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant egal ob bösartig oder liebenswert.
    Der Autor hat eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre geschaffen.In mir war Kopfkino.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg spannend und wahnsinnig interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viele brisante und aktuelle Themen spricht der Autor in diesem Krimi an.Da geht es um Ausländerhass,Homosexualität,Alkohol und Prostitution.Dies in die Geschichte einzubauen ist ihm hervorragend gelungen.Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt.Und so habe ich bis zum Schluss mit gerätselt wer es denn nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Besonders die tollen Landschaftsbeschreibungen der Insel Rügen fand ich grandios und wunderschön.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.Den Abschluss fand ich sehr gelungen.
    Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und gut gewählt.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum Lesen.Für mich rundet es das Meisterwerk ab.
    Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende und interessante Momente beschert.Ich vergebe glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall mit Lydia Westphal.
  22. Cover des Buches Die Tote am Deich (ISBN: 9783897058262)
    Heike Denzau

    Die Tote am Deich

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin
    Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht auch gleichzeitig das erste Buch von Heike Denzau ist. Es ist auf jeden Fall sehr gut geschrieben, die einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen. Die Story ist flüssig und interessant, es gab weder Lesehänger noch wusste ich schon Seiten im Voraus, wer der Täter ist. Ich freue mich auf die nächsten Teile!
  23. Cover des Buches Jasmunder Geheimnisse (ISBN: 9783740807719)
    Anja Behn

    Jasmunder Geheimnisse

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    Kunsthistoriker Richard Gruben besucht seine Freundin Jette auf Rügen. Diese ist in dem kleinen Dorf Hollvitz mit der Restaurierung einer Kirche beauftragt. Auch Susanne Ortlepp von der Landesdenkmalpflege hat sich wegen einer Besprechung angesagt. Auf Jettes Bitte hin nimmt Richard sie im Auto mit. Umso größer ist sein Schock, als er Susanne am nächsten Tag tot auffindet. Verblutet in einer Tierfalle. In der Werkssiedlung. Genau dort wo er sie abends abgesetzt hat. Was ist Geschehen? Ein Unfall? Richard glaubt nicht recht daran und beginnt eigene Recherchen anzustellen......

    Leseeindruck:

    "Jasmunder Geheimnisse" ist Band 4 einer Reihe um Kunsthistoriker Richard Gruben. Ich kenne die Vorgänger. Aber auch ohne Vorkenntnisse kann man den Krimi gut lesen. Anja Behn hat einen besonderen Schreibstil. Er ist unaufgeregt und flüssig. Ohne es zu merken war ich plötzlich mittendrin in der Geschichte. Von Anfang an wird eine unterschwellige Spannung aufgebaut. Diese bewirkt die Autorin durch geschickte Szenenwechsel und kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel. Immer wieder habe ich gespürt, dass einige Dorfbewohner etwas verbergen. Doch erst ganz am Schluss erfährt man das ganze Ausmaß. Denn Verdächtige gibt es mehr als genug. Das Setting ist bildlich beschrieben. Gut integriert. Ohne dabei den Spannungsbogen zu vernachlässigen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen. Vor allem Richard hat es mir angetan. Er hat eine hartnäckige Art, die jedoch zu keiner Zeit aufdringlich wirkt. 

    Fazit:

    Mit "Jasmunder Geheimnisse" knüpft Anja Behn wieder problemlos an die Vorgänger an. Ich wurde - wie ich es auch nicht anders erwartet habe - gut unterhalten. Richard hat sich schon seit Band 1 in mein Herz geschlichen. Ich mag die Krimis der Autorin sehr gerne. Gerade weil sie nicht mit Effekthascherei hervorstechen, sondern die Geschichte eher leise daher kommt. Atmosphärisch. Der Spannungsbogen dabei jedoch konstant gehalten wird. Gerne empfehle ich den Krimi weiter. Besser noch die ganze Reihe.

  24. Cover des Buches 5 Damen spielen falsch (ISBN: 9783945932476)
    Lola Victoria Abco

    5 Damen spielen falsch

     (5)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    13. Rezensionsbuch 2019

    Lola Victoria Abco 26books

         5 Damen spielen falsch

    Bianca und Dagmar träumen vom großen Geld und überwachen deshalb die Übergabe eines Geldtransporters bei einer Bank.
    Dabei werden sie Zeuge eines Überfalls. Als Schüsse fallen flüchten sie in den Transporter. 
    Die beiden und drei Freundinnen spielen wöchentlich Rommè und Thema dabei ist natürlich der Geldüberfall. 
    Alle überlegen, wie man schnell an Geld kommen kann und entwickeln dabei jede Menge kriminelle Energie. 
    Sie führen ihre Ideen tatsächlich aus und erleben jede Menge Abenteuer, schrecken allerdings auch nicht vor Gewalttaten zurück.

    Lola Victoria Abco ist hier ein sehr amüsanter Krimi gelungen, der aber auch voller Straftaten steckt, die nicht  nur harmlos sind. Die Gier der 5 wird mit jeder Straftat größer.
    Sehr unterhaltsam ist das Tagebuch von Dagmars Tochter, wie sie das Dorf und ihre Bewohner erlebt. Dies ist witzig geschrieben.
    Die fünf Damen werden eindrucksvoll dargestellt, ihr Privatleben kommt dabei  nicht zu kurz. Das Dorfleben und der Wachtmeister sind sehr detailgetreu beschrieben.
    Von Anfang an tauchte ich sehr schnell in die Geschichte ein. Dieses Buch wird aus der Täterperspektive geschildert. 
    Die lebhaften Szenen lassen einen mitten im Geschehen sein.
    Das Ende ist nicht vorhersehbar.
    Die Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar. Das Buch liest sich flüssig und man möchte es nicht aus der Hand legen.

    Ich habe mich sehr gut unterhalten. 
    💥💥💥💥💥

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