Bücher mit dem Tag "ostwestfalen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostwestfalen" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Ist das jetzt schon Liebe? (ISBN: 9783746632254)
    Christina Beuther

    Ist das jetzt schon Liebe?

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Die Autorin "Christina Beuther" konnte mich mit diesem Buch schon zum zweiten Mal begeistern. Auch hier handelt es sich um einen Liebesroman, der im "Aufbau Verlag" erschienen ist.

    Juli wird durch den Tod ihrer Mutter Ria mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Ein altes Haus, in dem Juli ihre Kindheit verbracht hat und ein Brief sind die einzigen Sachen, die ihr geblieben sind. Um sich um die Beerdigung und das Haus zu kümmern, reist Juli aus Amerika in das beschauliche Dorf Beekelsen und trifft dort auf alte Bekannte. Ria wirft ihr Anschuldigungen an den Kopf, die Juli wütend machen. Daraufhin begibt sich Juli mit ihrer Freundin Mo auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass sie ihrer Mutter viel ähnlicher war, als sie ahnte - und, ihr verhasster Schulfreund Jan gar nicht so schlimm ist, wie sie ihn in Erinnerung hat.

    Da ich über dieses Buch schon viele positive Meinungen gehört habe und mir die Autorin Christina Beuther durch ihren vorherigen Roman "Aber so was von Amore" bekannt ist, habe ich mir dieses Buch voller Vorfreude gekauft. Christina Beuther hat einen leichten und angenehmen Schreibstil. Die Tatsachen werden schnell auf den Punkt gebracht, statt in die Länge zu ziehen. Man hat somit Freude beim Lesen und kann gut entspannen, da die Geschichte und ihr Schreibstil eine lockere Atmosphäre schafft.

    Die Geschichte ähnelt einem typischen Liebesroman, der hin und wieder romantisch und amüsant ist. Von der Handlung sollte man einen seichten Roman erwarten, der perfekt für einen Sommerurlaub geeignet ist. Einige Szenen konnte ich schnell erahnen, trotzdem war die Spannung da. Man möchte herausfinden, wie es mit Juli weitergeht und was mit dem Haus passiert. Außerdem beschäftigt sich die Autorin mit dem Thema Mutter-Tochter-Verhältnis, was ich auch sehr interessant fand. Die Gefühle und Erinnerungen erheitern den Leser und regen an manchen Stellen zum Nachdenken an.

    Die Kulisse und die Charaktere fand ich einfach toll und grandios beschrieben. Das kleine Örtchen in der westfälischen Provinz wurde gemütlich, überschaubar und unterhaltsam beschrieben. Ich konnte mich direkt in Julis Lage versetzen, wie es sich anfühlen muss, wenn man aus einer großen Stadt kommt und dann in dieses Dorf kommt. Juli war mir von Anhieb sympathisch. Der Tod ihrer Mutter hat ihr zu Beginn zu schaffen gemacht, was aber auch verständlich ist. Trotzdem hat sie sich schnell eingelebt und ihre alten Freunde getroffen. Die Szenen mit Juli und Jan fand ich gelungen und sehr unterhaltsam. Der Start der beiden war eher zickig und übertrieben, aber die kleinen Neckereien haben die Geschichte aufgeheitert.

    Der Roman konnte mich bis zum Schluss begeistern und eignet sich ideal zur Sommerzeit. Mit vielen lustigen, aber auch romantischen Momente hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen!
  2. Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)
    Carla Berling

    Sonntags Tod

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    CARLA BERLING: SONNTAGS TOD

    Hörbuch

    INHALT:

    Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern...

     

    MEINE MEINUNG:

    Dieses Buch ist wie ein Überraschungsei: Drei Bücher in einem.

    Erstens ein unglaublich spannender Krimi, zweitens eine dramatische Familiengeschichte (die mich sogar zu Tränen gerührt hat) und drittens eine Liebesgeschichte, aber alles in ausgewogener Balance.

    Darüber hinaus fand ich großartig, wie sorgfältig Carla Berling mit der Sprache umgegangen ist (bis auf „Platzangst“ statt Klaustrophobie), z. B. SchreibtischAUFlage, wo die meisten Deutschen SchreibtischUNTERlage sagen, so etwas erfreut mich sehr.

    Außerdem habe ich viele Begriffe wieder gehört, die lange „verschollen“ waren, wie „Deetz“, „totgegangen“, „Blagen“ und viele mehr; das war ein bisschen wie „nach Hause kommen“, sprachlich gesehen.

    Das Hörbuch wird so toll vorgelesen von Vera Teltz, die in den Dialogen den westfälischen Zungenschlag sehr gut rüber gebracht hat, ohne zu übertreiben.

    Schade finde ich nur eines: dass ich so lange gewartet habe mit dem Hören dieses Buches. Die Folgebände mit Ira Wittekind stehen ganz oben auf meiner Wunschliste.

  3. Cover des Buches Erwin, Mord & Ente (ISBN: 9783453411524)
    Thomas Krüger

    Erwin, Mord & Ente

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    In einem fiktiven Dorf mitten in Ostwestfahlen lebt Erwin mit seiner treuen Laufente Lothar in der längst geschlossenen Polizeiwache. Gerne läuft Erwin mit der alten Polizeimütze seines Vaters auf dem Kopf und Lothar an seiner Seite über die Äcker. Im Dorf gilt der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten als geistig zurückgeblieben und menschenscheu – ein Image welches Erwin aufrecht erhält und das ihn schützt vor allzu neugierigen Mitmenschen die ihn so unterschätzen. Nur Anni, die den Tante Emma Laden des Dorfes führt und Arno, ein trinkender Tagelöhner, sind was enger mit Erwin.

    Das im Wintergarten von Erwins geerbten Haus eine pompöse Badewanne inmitten einer Bibliothek steht weiß niemand und das Erwin, der sich nur zu Fuß fortbewegt und dem Handys und Computer fremd sind, dank seiner Bücher eine Menge Wisser gespeichert hat würde eh niemand glauben.

    Das Leben geht seinen idyllischen Gang, bis eines Tages auf einem Acker alte, menschliche Knochen gefunden werden. Schnell wird der Fall abgeschlossen, es soll sich um Opfer einer Weltkriegsbombe handeln – nur Erwin hat Probleme das so einfach hinzunehmen. Als er Anni dazu befragt gerät diese außer sich und ist kurz darauf auch tot, das Herz – angeblich.

    Jetzt ist Erwin Neugier erst recht geweckt und auf seine langsame, Umwege benutzende Art macht er sich an die Ermittlungen.

    Thomas Krüger schreibt die Geschichte aus Erwins Sicht und das macht sie langsam, schwerfällig, manchmal konfus aber immer stur dem Ziel entgegen. Eingebettet in eine fiktive Gegend voller schräger Originale, garniert mit sehr einfachen, kargen Dialogen und herrlichen Beschreibungen (z.B. die Innenansicht der Dorfkneipe) bekommt der Leser Ostwestfalen pur geboten.

    Trotz des trockenen Humors hat die Geschichte auch Tiefgang und die dunklen Geheimnisse einiger Dorfbewohner lassen nicht nur Erwin erschaudern.

    Ein Buch auf das man sich einlassen muss, nicht so flüssig geschrieben – aber dafür authentisch und spannend bis zum Schluss. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

  4. Cover des Buches Rotkäppchen muss sterben: Kriminalroman (Hannah-Seelfeld-ermittelt 1) (ISBN: B08GG8DY2T)
    Gisela Garnschröder

    Rotkäppchen muss sterben: Kriminalroman (Hannah-Seelfeld-ermittelt 1)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Hier beginnt eine neue Krimiserie um die sympathische Kommissarin Hannah und ihren Kollegen Felix. Angesiedelt im ostwestfälischen ermittelt Hannah in einem Mordfall, in dem eine junge Frau getötet wurde. Sie und ihr Kollege haben es nicht einfach, denn auch nach weiteren Morden findet sich kein Motiv.

    Der Krimi ist spannend erzählt und kommt ganz ohne brutale oder wahnsinnig blutige Details aus. Die Protagonisten sind ganz normale Personen, die nicht durch irgendwelche Macken bestechen sondern einfach durch ihre normale Art und ihre Arbeit. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  5. Cover des Buches Mord-Westfalen (ISBN: 9783865321114)
    Günther Butkus

    Mord-Westfalen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Lissy
    Ein nettes Buch mit mehr oder weniger guten Krimi-Kurzgeschichten. Einige Geschichten sind überragend, einige sind so durchschnittlich. Das Beste daran ist sicherlich, dass sie in Ostwestfalens Städten und Dörfern spielen und man einiges wieder erkennt.
  6. Cover des Buches Wolfsspiel (ISBN: 9783839223888)
    Christian Jaschinski

    Wolfsspiel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    „Wolfsspiel“ kreiste schon lange in meinem Gedanken herum, so das ich es endlich aus dem Regal holte und las. Dabei war ich besonders darauf gespannt, wie der Autor sein Krimi-Debüt begann.


     


    Doch lange musste ich darauf nicht warten, da schon die ersten Seiten bewiesen, das hier jemand mit sehr viel Herzblut schrieb. Schon der Mix aus Kommissar und Richterin fand ich interessant, da ich diese Mischung noch nie in einem Krimi hatte. Das diese dann auch stellenweise ihren eigenen Ermittlungen in verschiedenen Fällen nach gingen, war noch besser, da ich so nicht nur eine einzige Ermittlung erlebte, sondern gleich ein paar mehr. Dadurch fühlte sich der Krimi auch etwas realistischer an.


     


    Real fühlten sich auch die vielen Charaktere an, welche das Debüt, überhaupt nicht wie eines aussehen ließen. Jede Person kannte sich schon lange und hatte anscheinend auch schon viel mit ihnen erlebt. Das war erst einmal irritierend, da dabei Dinge angesprochen worden, welche mir das Gefühl gaben, das es einfach einen Vorgänger gegeben haben müsste. Aber dem war nicht so. Somit hieß es für mich die Erlebnisse der Figuren zusammenzufassen, um schließlich ein klares Bild von der Situation zu erhalten. Dies klingt zwar sehr kompliziert, war aber wirklich leicht, da man stets über die Vorgänge im Bilde gehalten wurde. 


     


    Trotzdem sprang mich eine Nebenfigur immer wieder an. Der Partner von Hauptkommissar Florian Dreier zeigt auf verblüffende Weise wie ein sonst sehr engagierter Polizist, immer mehr zum Schatten seiner selbst wurde. Doch wer jetzt glaubt das Alkohol oder Depressionen dahinter steckten, der irrt. Der Herr wurde Vater von Zwillingen, welche ihn und seine Frau ordentlich in Schach hielten. Sogar so weit das er seinen eigenen Berufsstand anzweifelte. Eigentlich echt krass. 


     


    Trotzdem war das Hauptziel natürlich das Schnappen des Mörders. Diese Suche war anfangs wirklich spannend, da wirklich nichts auf den Täter hinwies. Um aber trotzdem einen Bezug zu ihm zu bekommen, erhielt man hin und wieder Einblicke in dessen Gedankenwelt. Leider waren es auch diese, welche zumindest mir zu früh verrieten, wer der Täter war. Das war zwar etwas ärgerlich, aber so erhielt ich immer die Möglichkeit zu schauen, wie schnell die Kommissare dahinter kamen und wie sie ihn aufhalten wollten. Tja, was soll ich sagen? Das Ende war schließlich wirklich spektakulär und auch sehr emotional. Jetzt noch einmal zu erfahren, warum Menschen getötet wurden und warum sie kleine Spielfiguren in Körperöffnungen hatten war wirklich packend, so da ich das Buch mit gutem Gewissen schließen konnte. 



    Aus meiner Sicht ein gelungenes Krimi-Debüt mit toll erstellen Charakteren, welche auch mal außerhalb der Norm denken. Dazu gab es einen spannenden Fall, welcher mich gerade am Ende emotional mitnahm. Ich würde mich auf jeden Fall freuen mehr von Florian Dreier und Tara Wolf zu lesen, da die beiden wirklich ein interessantes Duo abgeben.

  7. Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)
    Carla Berling

    Königstöchter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der zweite Roman der Ira-Wittekind-Reihe beginnt praktisch sofort mit der Ermordung oder dem Unfall von Maria Klabunde, einer 74-jährigen Demenz-kranken Frau. Ira Wittekind berichtet wieder für Tag 7 vom Ort des Geschehens.

    Die Art und Weise von Klabundes Tod lässt der Reporterin keine Ruhe. Sie befragt die drei engsten Freundinnen der Frau. Ira steigt immer tiefer in die Abgründe der direkten Nachkriegszeit hinab und bringt schreckliche Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Je tiefer Ira gräbt, desto mehr gerät sie in moralische Verstrickungen. 

    Der Roman ist gut geschrieben und lebt von den liebevoll gezeichneten Personen. Insbesondere Tante Sophie und Tante Frieda sind echte Urgestalten (ost-)westfälischer Lebensart. Die Beziehung zwischen Ira Wittekind und Andy Weyer ist gut integriert. Die Auflösung ist gut durchdacht und ungewöhnlich. Ich fand das Ende richtig gelungen.

    Fazit:

    Leider hat mich der Roman nicht gepackt und hatte meiner Ansicht die ein oder andere Länge. Ich würde trotzdem lieber 4,5 als 4 oder 5 Sterne vergeben. Der Roman hat vieles, was einen guten Krimi ausmacht. 

    Da man hier nur glatte Sterne vergeben kann, sind es halt derer 4 geworden. Lesenswert ist das Buch alle mal.

  8. Cover des Buches Purpurdrache (ISBN: 9783426506622)
    Sven Koch

    Purpurdrache

     (49)
    Aktuelle Rezension von: patrick2804

    Mehrere Fauen im Umfeld von Marlon Kraft, Polizeireporter, werden ermordet. Er gerät ins Blickfeld der Ermittler. In "Purpurdrache" schickt Sven Koch die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron in ihrem ersten Fall auf die Jagd nach einem Serienmörder.

    Der Thriller ist, wie der Klappentext verspricht, rasant und atemberaubend. Die Ereignisse überschlagen sich und man steht ständig unter Strom. Grundsätzlich macht Sven Koch vieles richtig. Trotzdem bleibe ich am Ende nur halb zufrieden zurück. Warum? Vielleicht, weil der Täter schon ab der Hälfte zu erahnen ist? Vielleicht, weil das Personal das 0815 Personal solcher Thriller ist? Vielleicht, weil der Autor im Ganzen doch zuviel in seinen Thriller packt? Vielleicht eine Kombi aus allem! Manchmal habe ich den Eindruck, dass entweder Autor und/oder Verlag mit 350 Seiten Thriller nicht zufrieden sind, so dass noch eine Bösartigkeit  ausgepackt wird, die der Thriller nicht gebraucht hätte. Und genau das ist hier passiert. Dazu das zu übliche Personal mit einem Kommissar mit trauriger Vergangenheit und einem Kommissar, der auch als Model Karriere machen könnte. Alles schonmal dagewesen und deshalb haut mich das nicht wirklich um. Der Täter? Für mich viel zu früh zu erahnen, denn zu offensichtlich werden die Andeutungen gemacht.

    Trotzdem kann ich mir vorstellen, einen weiteren Roman von Sven Koch zu lesen (irgendwo liegt auch noch einer auf dem SUB), denn wie schon erwähnt...rasant und atemberaubend...vielleicht kann mich ein weiterer Roman doch noch positiver überraschen.

  9. Cover des Buches Tod und Schinken (ISBN: 9783404167517)
    Uwe Voehl

    Tod und Schinken

     (2)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    In der Nähe eines alten Steinbruchs in Bad Salzuflen wird eine Leiche im Taucheranzug aufgespießt auf einem Baum gefunden. Ein autoerotischer Unfall oder doch Mord? Der Journalist Moritz Morgenstern mit seiner Labrador Mischlingshündin Luna und Oliver Dylan Dickens, genannt Olli, begeben sich auf Spurensuche...

    Ein spanungsgeladener Krimi, gespickt mit Ausschweifungen zu einer Zwangsheirat einer jungen Kurdin mit rasanter Verfolgungsfahrt, Ausflügen in ein Seniorenheim und in die Gaststätte Rübezahl haben mich das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Liebevoll gezeichnete Protagonisten und Landschaften lassen mich die Geschichte vor meinem geistigen Auge mit verfolgen. Zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, sondern im Gegenteil rasant und spannend. Die im Anhang beschriebenen Gerichte werde ich bestimmt mal nachkochen um zu sehen, was die Küche im Rübezahl so hergibt.

     

    FAZIT: Spannende Unterhaltung aus einer Gegend, die ich bisher noch nicht aus Krimis kannte. Lesenswert! 

     

  10. Cover des Buches Pfeffer und Salz (ISBN: 9783922828167)
    Erika Heitmeyer

    Pfeffer und Salz

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Padermann, der Superheld (ISBN: 9783936706086)
    Erwin Grosche

    Padermann, der Superheld

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Lese_sucht
    Auf witzige Art wird dem Leser hier die Stadt Paderborn nähergebracht. Von Bäckereien über den Dom bis zu den Flüssen wird alles erwähnt. Auch für nicht-Paderborner eine witzige und kurzweilige Lektüre!
  12. Cover des Buches Die Gunst der Königin (ISBN: 9783839218228)
    Rita Maria Fust

    Die Gunst der Königin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Smberge
    Inhalt:

    Lippstadt 1804 und 2012:
    Conasmann, ein junger Apotheker, ist in die preußische Königin Luise verliebt und forscht nach einem leistungssteigerndem Mittel auf Opiumbasis für die preußischen Soldaten, in der Hoffnung sich damit die Gunst der Königin zu erwerben. Leider überschreitet er dabei die Grenzen von Moral und Anstand.
    In der Gegenwart wird der Journalist Oliver Thielsen Zeuge, wie beim Stadtmarathon ein Läufer tödlich zusammen bricht. Als er Zeuge wird, wie der Apotheker Lange nachts in seinem Labor arbeitet und Kapseln befüllt, wird sein Mißtrauen geweckt.

    Meine Meinung:

    Es handelt sich hier um einen sehr gut recherchierten historischen Roman über eine Machtkampf der Apotheker in Lippstadt. Besonders interessant ist hierbei auch die Figur des Conasmann mit seiner Suche nach dem leistungssteigerndem Mittel auf Opiumbasis. Conasmann hat den Bezug zur Realität verloren in seinem Wunsch, die Königin Luise mit seinem Mittel zu beeindrucken und verliert dabei jeden Bezug zur Realität. Leider fügt er dabei auch anderen Menschen Schaden zu, so dem Apotheker bei dem er arbeitet und Sertümer, der uns als Erfinder des Morphiums bekannt ist. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, ihre Beweggründe sind gut nachvollziehbar. Besonders positiv sind mir die Fußnoten aufgefallen, die direkt auf jeder Seite zu finden sind. So kann man die historischen Fakten direkt nachlesen, ohne lästig ans Ende blättern zu müssen.

    Ein paralleler Handlungsstrang führt uns in das Lippstadt der Gegenwart. Dieser Handlungsstrang tritt etwas hinter den historischen zurück. Aber auch dieser Strang ist von den sympathischen Charakteren Olivers und seiner Freundin geprägt und zeigt uns, dass Opium auch heute noch eine erschreckende, aktuelle Rolle hat und auch heute noch Menschen an den Folgen sterben.

    Die besondere Würze dieses Romans macht die Erzählung in den parallelen Zeitebenen aus, die zum Ende noch eine gemeinsame Klammer finden.

    Ein sehr spannender historischer Roman, der auf einer sehr guten Recherche basiert und dien sehr interessantes und leider noch aktuelles Thema aufnimmt.
  13. Cover des Buches Der Thule-Code (ISBN: 9783837505672)
    Andreas Hoppert

    Der Thule-Code

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Rätselhaftes Bielefeld (ISBN: 9783865321886)
    Günther Butkus

    Rätselhaftes Bielefeld

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Ich gestehe, ich hatte schon mehrmals im meinem Leben Halluzinationen. Ich war der festen Überzeugung, mich in einer bestimmten Stadt aufzuhalten, Leute zu treffen, Restaurants zu besuchen und sogar dort zu übernachten. Aber das ist gar nicht möglich, denn diese Stadt, Bielefeld genannt, existiert gar nicht. Ich bin also Opfer der Bielefeld-Verschwörung geworden. Glücklicherweise haben mutige Menschen die wenigen bekannten Fakten über diese groß angelegte Verschwörung in diesem Buch gesammelt und die verschiedenen Theorien aufgelistet. Ob ich nun geschrumpft wurde oder in Wirklichkeit in Sibirien war, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht bin ich ja auch Opfer einer der vielen anderen Experimente geworden, die in dieser angeblichen Stadt durchgeführt werden. Jedenfalls habe ich Nachwirkungen. Jedes Mal, wenn ich nach Westfalen fahre, habe ich die Illusion, den Bielefelder Bahnhof zu sehen. Manchmal steigen sogar Leute zu, die eine irgendwie unwirkliche Ausstrahlung haben. Warum das so ist, wird in diesem lesenswerten, spannenden, aufschlussreichen und etwas gruseligen Buch hervorragend erklärt.
  15. Cover des Buches Erwin, Mord & Ente (ISBN: 9783837127423)
    Thomas Krüger

    Erwin, Mord & Ente

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MelliSt13

    Erwin Düsendieker ist der Dorfpolizist,er ist etwas zurückgeblieben und streift gerne mit seiner Ente Lothar durch das Dorf.

    Erwin kennt das Dorf und seine Bewohner in und auswendig,bis ein Skelett auf dem Hof von Jasper gefunden wird,irrt sich Erwin vielleicht und einer der Bewohner

    hat ein Geheimnis? Dies gilt es zu lösen und Erwin gibt sein bestes.

    Super gelesen von Dietmar Bär,ich mag seine Stimme sehr.

    Die geschichte etwas verschroben und ewig ausschweifend, die "Seiten" werden mit Worten gefüllt,die die vom hundersten ins tausendste kommt.

    Die Charaktere sind einfach dörflich :)

  16. Cover des Buches Die Medwedew-Variante (ISBN: 9783894253080)
    Andreas Hoppert

    Die Medwedew-Variante

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Karr
    Marc Hagen erwacht - und weiß nicht wer er ist. Zum Glück ist da sein Freund Gabriel, der ihm erklärt, was passiert ist und warum er jetzt mutterseelenallein in einer Wohnung Bielefeld sitzt. Ausgerechnet Bielefeld. Was Gabriel erzählt, klingt einigermaßen logisch, wenn auch ungewöhnlich: Demnach ist Marc ein Lebensversicherungs-Betrüger, der in Deutschland seinen Unfalltod vorgetäuscht hat, um sich mit seiner Freundin in die Karibik abzusetzen. Und der einen schweren Unfall hatte, bei dem er sein Gedächtnis verloren hat. Gabriel soll ihn jetzt betreuen, bis er sich wieder daran erinnert, wo er die kassierte Lebensversicherung gebunkert hat - als Entgegenkommen von Versicherungsgesellschaft und Staatsanwaltschaft. Sagt Gabriel. Aber kann Marc ihm trauen? Überhaupt: Ist er wirklich Marc Hagen? Aber alle seine Fragen erledigen sich schon am nächsten Tag, als Marc Hagen erwacht - und nicht weiß, wer er ist. Aber da klingelt es zum Glück und vor der Tür steht ein Mann, der sagt, er sei Gabriel, sein Freund, und er werde ihm jetzt genau erklären, warum er hier mutterseelenallein in Bielefeld gestrandet ist... So könnte das jetzt endlos weitergehen, wenn Marc nicht versuchen würde, all das zu behalten, was Gabriel ihm erzählt und was mit ihm passiert. Er beginnt, ein Tagebuch zu führen. Problem allerdings: Wie erinnert er sich daran, wo er das Tagebuch versteckt hat, wenn er am nächsten Morgen wieder ohne Erinnerung erwacht? Das Psycho-Puzzle, mit dem Andreas Hoppert seinen Roman beginnt, wird Stück für Stück zu einem kleinen, feinen Psycho-Thriller wie aus der Meisterwerkstatt der klassischen Franzosen Pierre Boileau und Thomas Narcejac. Eine überaus trickreiche Geschichte, überraschend und nachhaltig verstörend.
  17. Cover des Buches Espelkamp Tapes I - Die Lichtung (ISBN: 9783000288203)
  18. Cover des Buches Yasemins Kiosk (ISBN: 9783894255824)
    Christiane Antons

    Yasemins Kiosk

     (49)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    "Yasemins Kiosk" war für mich eine Zufallsentdeckung, die rundum Spaß gemacht hat. Dabei geht es um eine junge Kiosk-Besitzerin, die mit einer Leiche in der Mülltonne sowie einem Stalker geplagt ist. Zum Glück hat sie gute Freundinnen ganz in der Nähe, die bei den privaten Ermittlungen helfen. Eine davon ist sogar Polizistin, wenn auch ihr derzeitiger Status erst mal nicht ganz klar ist. 

    Von der ersten Seite an gefiel mir das Buch sehr gut. Man findet gleich hinein. Es ist trotz der bodenständigen Alltagsnähe durchgängig unterhaltsam und spritzig, fällt durch die facettenreichen, sympathischen Personen fernab aller Schubladen und einfallsreiche Details auf. Auch der Humor war ganz nach meinem Geschmack. Zum Schluss ist alles rund und auch ein Showdown fehlt nicht. Wie es mit Yasemin und Nina weitergeht, würde ich gerne weiterverfolgen. Außerdem bahnt sich eine Liebe an, die vielversprechend ist. Dass mir persönlich so enge Freundinnen im selben Haus etwas zu viel des Guten wären und Yasemin für eine Kiosk-Besitzerin etwas jung ist, stört mich nun ausnahmsweise mal nicht.




  19. Cover des Buches Schlaf süß im tiefen Grabe (ISBN: 9783833309069)
    Stefan Holtkötter

    Schlaf süß im tiefen Grabe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Sanna hält es zu Hause in Berlin nicht mehr aus. Seit ihr Bruder während des gemeinsamen Urlaubs in Kroatien verstorben ist und ihre Eltern ihr indirekt die Schuld daran geben, muss sie dort raus.
    Ihre Wahl fällt auf Marienbüren, einem Ort im Teutoburger Wald, ihrem Geburtsort. Ihre Tante Renate, eine Journalistin, lebt dort wieder nach einer beruflichen Bruchlandung in München und freut sich schon auf ihre Nichte. Sanna wird dort in einem Rehazentrum arbeiten und psychisch Kranke betreuen.
    Bei ihrer Ankunft in Marienbüren haben die sintflutartigen Regenfälle noch nicht nachgelassen, die bereits seit einigen Tagen die Gegend unter Wasser setzen. Sie wird von ihrer Tante Renate abgeholt. Auf dem Heimweg verschwindet urplötzlich die Straße vor ihnen und hinterlässt einen Abgrund, vor dem sie es gerade so schaffen, anzuhalten. Nachdem sie zitternd aus dem Auto gestiegen sind, macht Sanna eine grausige Entdeckung. Sie findet eine aufgespülte Kinderleiche, die noch nicht vollkommen verwest ist.
    Kommissar Böttger, seit kurzem wieder in Marienbüren ansässig, wird mit diesem Fall betreut.
    Das kleine tote Mädchen scheint niemand zu vermissen oder zu kennen.
    Da taucht auch noch Jakob auf, ein ruhiger, scheinbar gestörter Junge, der um Hilfe im Kloster Marienbüren bittet...

    Der Autor Stefan Holtkötter hat sich bereits mit seinen Münsterkrimis einen Namen gemacht.
    Mit diesem Buch beginnt er eine neue Krimireihe, die Kommissar Böttger und Sanna Marquart als Protagonisten hat, die beide gemeinsam ermitteln.

    Sanna, die aus dem quirligen Berlin in das ruhige Örtchen Marienbüren zieht, hat fast schon nicht mehr selbst daran geglaubt, dass sie den Umzug schaffen wird. Zu dominant ist ihr Vater, der alles in Bewegung setzte und versuchte, sie von ihrem Vorhaben abzubringen.
    Irgendetwas muss in der Vergangenheit dort passiert sein, warum ihre Eltern dort weggezogen sind und verhindern wollen, dass sie sich dort niederlässt. Auch mit dem Verhältnis zwischen den Schwestern, Sannas Mutter und Tante Renate, scheint es irgendetwas unausgesprochenes zu geben. Vieles bleibt im dunkeln, wird nur angesprochen, aber nicht aufgelöst.
    Sanna, die sich des Jungen Jakob annimmt, merkt sehr bald, dass es einen Zusammenhang zwischen ihm und dem toten Mädchen gibt. Aber Jakob ist launisch und unberechenbar und will auch nicht sprechen. Es gibt auch Situationen, in denen Sanna vor Jakob regelrecht Angst hat.

    Es dauert nicht lange, bis sie die Eltern des Mädchens finden, aber dort herrscht Schweigen.
    Unvorstellbares tut sich auf und lässt den Leser nach Atem schnappen.

    Dieser Krimi geht an die Nieren. Die Grausamkeit, die hier zutage tritt, ist unglaublich. Soviel Bösartigkeit, die von Menschen ausgeübt wird, die andere unterdrücken, körperlich und seelisch misshandeln, macht betroffen.
    Ein Menschenleben zählt nichts oder nur solange, wie andere es benutzen und dann wegwerfen können. Menschen werden gebrochen und entsorgt, Hauptsache, man kann seinem Laster frönen.

    Sanna, Kommissar Böttger und Tante Renate sind die Sympathieträger des Romans. 
    Nach dem Fund des toten Mädchen hoffte Renate auf die ganz große Story und den Weg zurück ins Rampenlicht der Presse. Aber sie ist nicht bereit, dafür ihre Nichte Sanna zu opfern.

    Der Autor schafft es, den Leser bei der Stange zu halten. Seit dem Fund des Mädchens überschlagen sich die Ereignisse. Die Spannung wird konstant gehalten und zieht zum Ende noch einmal richtig an. Leider werden nicht alle Fragen, die aufkommen, beantwortet. Das Ende schließt zwar diesen Fall ab, stellt aber weitere, die einer Antwort bedürfen. Das ist ein wenig unbefriedigend, macht aber zugleich neugierig auf die Fortsetzung. Schade nur, dass es immer recht lange dauert, bis man sie zu lesen bekommt, so dass vieles schon wieder in Vergessenheit geraten ist.

    Für mich war es der erste Krimi, den ich von Stefan Holtkötter gelesen habe, aber eins weiß ich, es war nicht der letzte.
    Ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergehen wird, denn die vielen Fragezeichen, die ich nach Ende des Buches sehe, hätte ich gern aufgelöst. 
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