Bücher mit dem Tag "outback"
45 Bücher
- Marlo Morgan
Traumfänger
(502)Aktuelle Rezension von: ZamsEhrlich gesagt bin ich etwas zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Es basiert anscheinend auf einer wahren Geschichte, wird aber als fiktives Werk eingestuft, was mich immer fragen lässt, wie viele der Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben, wenn überhaupt, und welche übertrieben oder einfach erfunden waren.
Es hat mich auch dazu gebracht, ihren Informationen über Aborigines nicht zu vertrauen, aber ich hatte definitiv das persönliche Bedürfnis, mir einige Biografien zu besorgen, um das wiedergutzumachen.
Zeitweise schienen ihre Ansichten ziemlich voreingenommen, grenzwertig rassistisch und meiner persönlichen Meinung nach mit einer starken Note des weißen Rettertums, was es wie ein weiteres Werk eines Weißen erscheinen ließ, der von einer marginalisierten Gruppe profitiert.
Der Schreibstil hat mir jedoch gefallen, er war einfach und schnell zu lesen.
- Anne Freytag
Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
(268)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Rosa und Frank sind junge Backpacker, die sich zufällig in Sidney in einem Hostel kennenlernen. Rosa hatte vorher für ihr Abenteuer gespart, um dann einige Monate mit einem Camper durch die Wildnis Australiens zu reisen. Frank plante die Reise eigentlich mit seinem Freund David, doch der hatte kurz vorher abgesagt.
Frank, der bei seinem Großvater in den Bergen aufgewachsen war und innerlich in sich ruht, fühlt sich sofort zu Rosa hingezogen, doch um entscheidende Schritte zu unternehmen, ist ihm der Kopf im Weg.
David entscheidet sich nach einem Streit mit seinem Vater, Frank nach Australien zu nachzureisen. Bislang ist sein Leben von oberflächlichen Beziehungen geprägt. Das ändert sich, als er Rosa trifft.
Die Spannungen sind sofort greifbar. Ein ungewöhnliches Dreier-Gespann unterwegs mit einem Camper und einem Rucksack voller Probleme und Sehnsüchte. Kann das gutgehen?
Mein Fazit:
Anne Freytag versteht es, Geschichten zu erzählen.
Diese ist nun etwas strukturiert. Denn in dieser Geschichte kommen alle drei Figuren zu Wort, sie berichten von ihren Gedanken und Erlebnissen aus ihrer Sicht. Die Autorin hat es stets in der Überschrift angezeigt, dennoch musste ich manchmal etwas aufpassen, wer nun wann erzählt. Denn auch Zeitsprünge sind durchaus drin.
Drei junge Menschen erfüllen sich den Traum und steigen für ein paar Monate aus ihrem Leben aus. Mit nichts als einem Rucksack voller Wechselwäsche und ihren Sehnsüchten im Kopf. Aber sie haben auch Probleme im Gepäck, verletzte Gefühle; Traumata, die verarbeitet werden müssen. Eines tragischer als das Andere.
Und über all dem schweben die sexuellen Spannungen, die die Freundschaft der drei auf eine harte Probe stellen. Es passieren unvorhergesehene und vorhergesehene Dinge, die sie bewegen, innerlich zerreißen oder das Herz erwärmen. Während der Erzählungen ging es manchmal sehr in die Tiefe, gelegentlich sogar zu tief.
Das alles spielte sich vor der atemberaubenden Kulisse der australischen Wildnis ab. Das gibt der Geschichte eine authentische Note, auch die Empfindungen, die dabei aufkamen. Das hat mich teilweise schon sehr berührt.
Kurzum: Eine wunderbare Geschichte, die aber leider an einigen Stellen vorhersehbar ist! Daher gibt es nur vier Sterne von mir und eine Lese-Empfehlung!
- Kira Gembri
Ein Teil von uns
(194)Aktuelle Rezension von: Bethany_beMir hat das Buch sehr gefallen, vor allem Nias Entwicklung und die Szenen in Australien. Meine Lieblingsszene ist die des Regenschauers... Durch den Schreibstil konnte ich mir nicht nur die Natur, sondern auch die beiden sehr gut und lebhaft vorstellen.
Ich empfinde die Geschichte als aufmunternd, starkmachend und generell als motivierend. Dass Aaron etwas erleben will und auch Nia bereit für ein Abenteuer wird, zeigt, wie wichtig es ist, das zu machen, was einen glücklich macht und nicht, was erwartet wird.
Auch die Thematik des Nierenversagens von Aaron wurde ziemlich gut und sensibel behandelt. Dass man ernste Themen mit etwas Witz und Romantik in einem Roman verbindet, sorgt dafür, dass sich die Thematik einprägt. Das hat sie bei mir, sodass das Buch sensibilisiert und aufklärt.
- Bill Bryson
Frühstück mit Kängurus
(203)Aktuelle Rezension von: BKKIch mag Brysons Bücher und finde sie zum schlapp Lachen, meistens jedenfalls! Dieses finde ich etwas langweilig und nicht ganz so witzig wie die anderen...Mag aber auch daran liegen, dass ich die Aussies so wahnsinnig witzig fand, so viele nette, lustige Begegnungen hatte und es so eine heitere Reise war, dass ich das Buch im Vergleich dazu eintönig fand...
- Jane Harper
Hitze
(174)Aktuelle Rezension von: supersusiWow, was für ein Buch !
Luke Hadler, seine Frau und sein Sohn werden erschossen aufgefunden. Es scheint eindeutig, dass Luke, seine Familie und dann sich selbst ermordet hat. Aber Lukes Eltern wollen sich damit nicht abfinden und bitten seinen Jugendfreund Aaron Falk, der inzwischen als Polizist in Melbourne lebt, zur Trauerfeier zu kommen und bitten ihn dort, die Wahrheit herauszufinden. Es gibt die ein oder andere Unstimmigkeit, aber nichts, was Luke wirklich entlasten könnte. Aaron ist nicht willkommen in dem Dörfchen seiner Kindheit im australischen Nowhere. Er mußte damals mit seinem Vater fliehen und die Bewohner drohen ihm deutlich, er solle gefälligst verschwinden.
Die Charaktere sind gut beschrieben, das Buch liest sich flüssig, Rückblenden sind kursiv gedruckt und dadurch deutlich erkennbar. Aber das Beste an dem Buch : es ist wahnsinnig spannend. Es gibt immer wieder Sackgassen und Wendungen, aber die richtig große Überraschung ist die Auflösung. Ein spannender Krimi, wie ich schon lange keinen mehr verschlungen habe. Werde jetzt gleich mal gucken, ob die Autorin noch weitere Bücher geschrieben hat.
Klare Leseempfehlung.
- Di Morrissey
Im Schatten des Pfefferbaums
(5)Aktuelle Rezension von: sommerlese"Im Schatten des Pfefferbaums" ist ein weiterer Australien-Roman der Autorin Di Morrissey, der im Knaur Verlag erscheint.
"Cindy fühlte sich von Liebe überwältigt, sie drückte seine Hand und wischte sich über die feuchten Augen." Zitat Seite 137
Der Roman beginnt mit der sympathischen Babs in Palm Springs, USA. Sie hat einen kleinen Sohn und baut sich als Näherin eine Existenz aus dem Nichts auf. Einige Zeit später bekommt sie Besuch ihrer Nichte Cindy.
Di Morrissey führt den Leser mit Cindy auf Entdeckungsreise durch Australien, doch bis es soweit ist, sind schon einmal 120 Seiten vergangen. Das Buch eignet sich gut als Urlaubslektüre, da es an den Leser keine großen Ansprüche stellt.
Es werden zwar die Probleme von Buschbränden und die Spekulation mit Wollpreisen an den Weltmärkten aufgezeigt, aber vom echten Leben im australischen Outback erfährt man nicht viel.
Cindy ist eine unerfahrende junge Frau, voller Entdeckungsfreude und Tatendrang. Als ihr Freund Robbie ihre Freundschaft beendet, um in der Ferne zu studieren, lernt sie den Australier Murray kennen. Ein Wink des Schicksals, Cindy heiratet ihn und folgt ihm ohne große Bedenken bis in seine Heimat. Murray ist der Sohn eines großen Schafzüchters und lebt in der Einöde der australischen Wildnis. Für Cindy ist das zwar ein Kulturschock, aber sie gewöhnt sich immer mehr ein. In den Bars gibt es zu der Zeit sogar noch Geschlechtertrennung. Als Ehefrau und Mutter wird Cindy allmählich ein Teil dieses Landes und fühlt sich wohl.
Die Autorin erzählt sehr anschaulich, bildhaft gewaltig und legt die Stimmungen und Gefühle der Figuren ihres Romanes offen dar. Die Charaktere sprühen vor Emotionen, es gibt viel romantische Momente zwischen den Eheleuten, aber auch jede Menge Differenzen zwischen dem alten dominanten Schafzüchter und der eingeheirateten Cindy. Es gibt ein Rätsel um Murrays verschwundene Mutter, dem Cindy auf die Schliche kommen möchte.
Sehr spürbar ist die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat, die sie durch gelungenene und bildreiche Landschaftsbeschreibungen mit Eukalyptusbäumen, hüpfenden Kanguruhs, zahlreichen Schafen und der endlosen Weite dem Leser nahe bringt. Die Problematik dieser unwirklichen, knochentrockenen Gegend wird klar, als Stürme und Buschbrände ihre Opfer suchen. Auch Cindy erlebt eine furchtbare Feuersbrunst am eigenen Leib.
Immer mal wieder tauchen einige Aborigines auf, leider erfährt man nicht viel über ihre Lebensgewohnheiten. Hier hatte ich mir mehr Informationen erhofft.
Sehr anschaulich und lebendig geschriebener Roman, der dem Leser die Einöde Australiens vor Augen führt, aber auch viele Emotionen bereit hält. - Sasha Wasley
Outback Dreams. So weit die Liebe reicht
(80)Aktuelle Rezension von: Nika488Eine wunderschöne Liebesgeschichte vor atemberaubender Kulisse
Outback Dreams – So weit die Liebe reicht von Sasha Wasley ist eine mitreißende Geschichte über zweite Chancen, alte Wunden und die Kraft der Liebe – eingebettet in die raue, wunderschöne Landschaft des australischen Outbacks.
Authentisches Setting & atmosphärische Beschreibung
Die Autorin fängt die Weite und Schönheit Australiens eindrucksvoll ein. Man spürt die Hitze, den Staub und die Magie der Landschaft, während man Willow und Tom auf ihrer emotionalen Reise begleitet.
Starke Emotionen & tiefgründige Charaktere
Willow und Tom sind viel mehr als nur ein Liebespaar – sie sind zwei Seelen, die sich verloren haben und nun einen Weg zueinander finden müssen. Die unausgesprochenen Gefühle, die Vergangenheit, die sie trennt, und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft machen die Geschichte unglaublich fesselnd.
Was dieses Buch besonders macht:
- Intensive, glaubwürdige Liebesgeschichte – voller Sehnsucht, Missverständnisse und echter Gefühle
- Tiefe Charakterentwicklung – Willow und Tom sind vielschichtig und wachsen an ihren Herausforderungen
- Zauberhaftes Outback-Flair – die australische Landschaft wird zu einem eigenen, lebendigen Charakter
Fazit:
Ein emotionaler und romantischer Liebesroman, der das Herz berührt. Wer Geschichten über verlorene Liebe, zweite Chancen und das ländliche Australien liebt, wird Outback Dreams – So weit die Liebe reicht verschlingen! Absolute Leseempfehlung!
- Rainer M. Schröder
Abby Lynn - Verschollen in der Wildnis
(174)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Australien, 1808: Die Chandlers haben Abby herzlich aufgenommen. Inzwischen ist sie mit dem Sohn der Farmer, Andrew, verheiratet. Ihre Tage verlaufen friedlich, bis Abby Opfer eines Überfalls wird. Zwar gelingt ihr die Flucht, doch sie wurde angeschossen. Kurz darauf bricht sie bewusstlos im Buschland zusammen. Während Aborigines die Verletzte pflegen, startet Andrew eine verzweifelte Suchaktion ...
Fazit
Tolle Fortsetzung der spannenden und gleichzeitig bewegenden Geschichte um die Hauptfigur Abby Lynn. Zwar gefiel mir der erste Band etwas besser, dennoch mochte ich auch dieses Buch recht gern.
- James Delargy
55 – Jedes Opfer zählt
(32)Aktuelle Rezension von: PettiPSergeant Chandler Jenkins ist Leiter der Polizeistation Wilbrook, im australischen Outback. Eines Tages kommt ein verletzter Mann in die Wache, sagt sein Name wäre Gabriel Johnson und ein Mann namens Heath hätte ihn entführt und wolle ihn ermorden. Er konnte fliehen und ist so in Wilbrook gelandet. Chandler nimmt sich seiner an und bringt ihn in einem Hotel der Stadt unter. Kurz darauf wird Heath Barwell beim Autodiebstahl ertappt und landet ebenfalls in Wilbrook. Doch damit ist der Täter noch nicht ermittelt, denn Heath erzählt genau die gleiche Geschichte wie Gabriel, nur das er das Opfer sei.
Sofort von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung war zu jeder Zeit hoch. Immer wieder kamen neue Aspekte auf, in denen man dachte zu wissen wer von den Beiden nun Opfer und wer Täter ist. Aber dann wendete sich wieder das Blatt und man wusste nicht mehr wer wer ist. Erst ca. im letzten Drittel steht der Täter fest, aber damit nimmt die Spannung trotzdem kein Ende. Diese wird bis zum Schluss erzeugt. Nur das Ende ist dann, meiner Meinung nach unbefriedigend. Ich hatte das Gefühl, es fehlen ein zwei Sätze, oder es gibt eine Fortsetzung.
Die einzelnen Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Gabriel und Heath, der Eine still, der Andere leicht aggressiv. Somit wusste man nie wer ein falsches Spiel spielt.
Chandler und Mitch sind eigentlich mal Freunde gewesen, aber der eine macht Karriere und glänzt durch Arroganz. Wogegen der Andere mit seinem Leben zufrieden ist. Diese Gegensätze treffen hart aufeinander.
Fazit: Ein durch und durch spannender Thriller, den ich gerne weiterempfehle. Aber da mich das Ende nicht befriedigt hat kann ich keine 5 Sterne geben.
- Jane Harper
Ins Dunkel
(212)Aktuelle Rezension von: BitzkiDas Buch hat mich sehr gut unterhalten. Und das obwohl einige recht nervige Personen im Spiel sind.
Für Actionfans würde ich es jedoch nicht empfehlen. Der Fokus liegt hier auf den Charakteren.
Erfrischend finde ich immer, wenn die Ermittler mal keine schwermütigen Alkoholiker oder Alleinerziehene sind. Das ist hier der Fall und zwar ohne dass die beiden uninteressant oder nebensächlich wären.
Von mir gibt's eine Leseempfehlung. Aber ein 5-Sterne-Superkracher ist es noch nicht. - Elizabeth Haran
Im Tal der flammenden Sonne
(40)Aktuelle Rezension von: Regina_HimmelfreundpointnerDas Buch zieht von Anfang an in seinen Bann. Das Schicksal des Mädchens in der fremden Umgebung ist so fantastisch wie berührend. Auch Australiens Outback wird äußerst eindrucksvoll beschrieben.
- G. A. Aiken
Call of Crows - Entfesselt
(101)Aktuelle Rezension von: globi4711Ich bin ja ein total Fan von G. A. Aiken und habe alle ihre - auf deutsch übersetzten - Bücher verschlungen. Niemand schreibt so wie sie!! Ich liebe es, dass die Frauen in ihren Büchern immer taff, grossmäulig und seeehr durchsetzungsstark sind! Ausserdem überschreiten "ihre" Frauen immer wieder die Grenze des "Normalen" und können in ihren Reaktionen, Aktionen und Gesprächen oft komplett anders reagieren als vermutet. Die Männer in ihren Büchern müssen sich regelmässig in Acht nehmen ;-)
Diese Grundsätze finden auch im ersten Band der Crow-Reihe ihre Bestätigung. Chaotisch, irre und absolut witzig - so würde ich den ersten Band bezeichnen! Ich liebe diese verrückten Weiber! Natürlich sind auch die "Raven" absolut sympathisch und unverzichtbar!
Alles in allem bin ich von der "Crow-Welt" begeistert und freue mich schon auf den nächsten Band! Eine absolute Leseempfehlung für alle, die es etwas verrückter und aussergewöhnlicher mögen ;-) - Carolin Kronenberg
Drummergirl
(13)Aktuelle Rezension von: cat10367Ich habe beim Lesen Charly begleiten dürfen, die durch einen Schicksalsschlag eine Reise beginnt, bei der sie nicht weiß, wo sie sie hinführen wird.
Charly trifft unverhofft auf Menschen, die ihr helfen und denen sie selbst auch hilft.
Ihre tolle Einstellung zum Leben gibt ihr genau das richtige Gespür – wirklich sehr beeindruckend.
Mir hat dieses Buch wirklich wunderbar gefallen und der Schreibstil von Carolin Kronenberg hat mich förmlich in die Geschichte gezogen. Wenn ich jetzt beim Schreiben dieser Rezension daran denke, habe ich das Gefühl Charly sitzt mit den Jungs neben mir und hört zu.
Ich liebe dieses Buch und kann es allen Musikliebhabern nur empfehlen.
- Tamara McKinley
Matildas letzter Walzer
(111)Aktuelle Rezension von: Tinka_FeienGeschichten von Frauen, die eine Stärke bei sich entdecken und trotz Widrigkeiten nie ganz aufgeben. Es ist teilweise so fern und doch so real was geschieht. Zwei ineinander verflochten Lebensgeschichten die einen fesseln, auch manchmal zum femdschämen bringen und dabei zum Nachdenken anregen. Durch die doch harten Themen des Lebens, mit verstörenden Inhalten ist es meiner Meinung nach nichts für zarte Gemüter, aber wer hier beginnt wird von der Geschichte eingesaugt und es ist immer wieder fesselnd, egal welche Vermutungen sich zwischendurch autuhen.
Für mich eine klare Empfehlung, aber mit Warnung!
- Elizabeth Haran
Im Schatten des Teebaums
(32)Aktuelle Rezension von: carpeKlappentext
Australien, 1900: Die junge Eliza bricht auf zu dem abgelegenen Ort Tantanoola in Südaustralien. Sie will einen Artikel über einen mysteriösen Tiger schreiben, der in der reizvollen australischen Landschaft angeblich sein Unwesen treibt. Doch zwei schicksalhafte Begegnungen bringen ihr Leben und ihre Pläne durcheinander ...
Eigentlich will Eliza nur einen Artikel schreiben, aber dann kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, dass sie unbedingt aufdecken will.
Elizabeth Haran versteht es die verschiedenen Handlungsstränge mit einer gewissen Spannung zu verbinden.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kommt gut durch, auch wenn die Story für meinen Geschmack etwas platt ist.
Auch das Ende entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen. Dazu möchte ich aber aufgrund der Spoiler-Gefahr nicht mehr sagen. Wer sich mit mir darüber austauschen möchte bitte per PN
Leider kommen in diesem Buch auch die erwarteten Landschaftsbeschreibungen zu kurz.
Fazit:
Ein nettes Buch von E.Haran.
Hat mich aber leider nicht komplett überzeugen können.
- Chris Hammer
Outback - Fünf tödliche Schüsse. Eine unfassbare Tat. Mehr als eine Wahrheit
(35)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Als der Pfarrer im kleinen Städtchen Rivers End fünf Menschen erschießt, kann sich niemand die Gründe für die Tat erklären. Auch ein Jahr später liegt die Geschichte noch immer reichlich im Dunkeln, weshalb Journalist Martin Scarsden für einige Wochen ins australische Outback geschickt wird. Auf der Suche nach einer großen Story muss Martin jedoch schon bald erkennen, dass diese Geschichte nicht bloß eine Wahrheit kennt – und ganz sicher nicht immer alles so ist, wie es zunächst scheinen mag.
Meine Meinung
So gut wie mir die Grundidee ja eigentlich gefallen hat, fast ebenso sehr musste ich mich dann aber stellenweise durch die Umsetzung dieses Buches durchquälen.
Was die Atmosphäre angeht, konnte Chris Hammer eigentlich von Anfang an eine wirklich drückende Stimmung kreieren, die sich so durch die gesamte Geschichte gezogen hat und in der Theorie die perfekte Grundlage für hochspannende Plottwists geboten hätte. Was mir die Spannung und den Lesefluss dann allerdings immer wieder kaputt gemacht hat, waren die teils unglaublich ausführlichen Beschreibungen, die im Text zu unnötigen Längen geführt, und das Lesen eher anstrengend gemacht haben.
Auch mit den Figuren konnte ich mich emotional irgendwie nicht wirklich anfreunden. Prinzipiell fand ich es zwar spannend, mich mit ihren Hintergrundgeschichten, Entwicklungen und Motiven auseinanderzusetzen, wirklich sympathisch wurde mir dabei aber irgendwie niemand.
Ganz gut gelungen fand ich dann aber immerhin die Auflösung der Geschichte, auch wenn ich damit nach dem eher enttäuschenden Spannungsbogen fast schon nicht mehr gerechnet hätte. Insgesamt konnte mich die Umsetzung so auf jeden Fall nicht richtig überzeugen, und das Lesen an sich war definitiv ein kleines Stück Arbeit
Fazit
Hätte das Buch deutlich weniger Längen gehabt, hätte ich mich vermutlich eher damit anfreunden können. So muss man denke ich einfach ein Fan einer sehr ausführlichen Erzählweise mit detaillierten Beschreibungen und einem tendenziell eher in die Länge gezogenen Spannungsbogen sein, um diese Geschichte und ihre Umsetzung wirklich zu mögen.
Dafür gibt es von mir zweieinhalb Bücherstapel.
- Garry Disher
Hope Hill Drive
(15)Aktuelle Rezension von: Giorgio_BrunelloKleinigkeiten wirbeln Staub auf in Redruth und Umgebung. Der sympathische Constable Hirschhausen, genannt Hirsch, kümmert sich um alles. Wir erleben das urtümliche ländliche Australien und fragen uns zunächst: Wo bleibt der Krimi?
Oh ja, der kommt, langsam, so drohend wie - fast - harmlos. Steigert sich. Wird zum Schluss hin rasant. Du magst das Buch nicht weglegen.
Die Figuren sind intensiv gezeichnet, die Landschaft beeindruckend beschriebe., Es ist ein Roman voller Sprachgröße mit starken Bildern und, letztlich, erschütternden Handlungen.
Ich mache es kurz: Wunderbar. Muss man lesen.
- Shawnee Lawrence
Outback
(20)Aktuelle Rezension von: lovelywords"Outback" ist die Sammlung mehrer in Australien stattfindenden Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren, welche alle Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts spielen. Die einzelnen Kurzgeschichten an sich stellten sich als eher mittelmäßig heraus. - Alex Winter
Verwischte Spuren
(14)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Verwischte Spuren - Detective Daryl Simmons 7. Fall“ von Alex Winter ist ein Krimi, der am 14.03.2017 erschienen ist. Es handelt sich um den siebten Band der Reihe um Detective Daryl Simmons, der wie die vorigen Bände sowohl als Fortsetzung der Reihe, als auch einzeln zu lesen ist. Durch die in sich abgeschlossene Geschichte braucht man keine Vorkenntnisse, alles, was man wissen muss, erfährt man in die Story eingebaut, so dass neue Leser keine Probleme haben, dem Geschehen zu folgen, während alte Hasen in der Reihe nicht durch Wiederholungen gelangweilt werden.
Ich persönlich bin über diesen Band sehr glücklich, dachte ich doch am Ende des letzten Bandes, diese tolle Reihe wäre nun vorbei… aber auch, wenn die Umstände anders sind als zuvor, so ermittelt unser Ermittler doch in seiner altbekannten Art und Weise und zieht den Leser wie immer total in seinen Bann. Da zeigt sich doch wieder, dass Namen nur Schall und Rauch sind, wichtig ist das Innere.
Der Schreibstil ist flüssig und die gesamte Story so spannend und fesselnd wie eh und je, und der Autor hat es wieder geschafft, dass ich gebannt gelesen habe und das Buch nicht weglegen konnte.
Neben dem toll gemachten Krimi haben wir auch hier wieder die wunderschönen und bezaubernden Beschreibungen Australiens, die es dem Leser leicht machen, alles vor sich zu sehen, und die zum Träumen einladen.
Alles in allem ein super Krimi, der von mir 5 Sterne bekommt. - Joshua Doder
Grk auf heißer Spur in Australien
(2)Aktuelle Rezension von: SonnenwindEigentlich sollte Grk nur zwei Tage in einer Hundepension verbringen. Aber für ihn war das wie Gefängnis. Also hat er die Chance ergriffen und ist ausgebüxt. Und weil er immer Hunger hat, ist er der Spur von Würstchen gefolgt - und die führt bis nach Australien. Da wartet das Abenteuer: Tim und Grk bringen einen gefährlichen Verbrecher zur Strecke. Das sechste und letzte Abenteuer des detektivischen Duos ist wieder ein Bonbon für alle Fans von Spannung ab 10 Jahren! - Jane Harper
Zu Staub
(42)Aktuelle Rezension von: CorsicanaGedanklich bin ich immer noch im australischen Outback! Ich liebe diese Landschaft, die Weite, die rote Erde, den unendlichen Himmel. Allerdings kenne ich auch die Einsamkeit, die ewigen Strecken und die Hitze. Wer es erleben will: Entweder hinreisen oder (und?) diesen Roman von Jane Harper lesen. Schon mit ihrem ersten Band "Hitze" (Dry) hat mich die Autorin begeistert. Dies ist zwar keine direkte Fortsetzung und kein Teil der Aaron-Falk-Reihe, aber der (fiktive) Ort Kiewarra in Victoria kommt vor.... Muss ich doch direkt mal nachlesen, ob da eine der Protagonistinnen vorkommt...
Dieses Buch spielt in den staubigen Weiten des Outbacks in Queensland, mehr als tausend Kilometer westlich von Brisbane. Hier wird einer von drei Brüdern verdurstet an der Grenze zwischen der Farm des einen Bruder und des toten Bruders gefunden, zu Füßen des Grabes eines ehemaligen "Stockman" (das sind die australischen Cowboys). Der Fall wird zwar recht schnell als Suizid eingestuft, es gibt jedoch einige Ungereimtheiten: Warum stand der Land Cruiser Kilometer entfernt? Warum ist der Tote ohne Getränke und Verpflegung los? Im Auto ist alles reichlich vorhanden. So langsam fressen sich Zweifel in die Gedanken der Angehörigen. Welche Rolle spielen die Backpacker, die derzeit auf der Farm arbeiten? Gab es Ressentiments gegen den Toten? Alte Geschichten kommen wieder hoch und es entwickelt sich (sehr langsam und gar nicht thriller-mäßig) ein Panorama von den gesellschaftlichen Regeln beim Zusammenleben im Outback und von schwierigen Familienkonstellationen. Die Auflösung war für mich sehr überraschend, ich habe ich vorher auf zahlreiche falsche Fährten locken lassen.
Wer einen Thriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Wer atmosphärische, ruhige und trotzdem eindringliche Romane mag und Schilderungen (dysfunktionaler) Familien, wird hier fündig werden.
- Peter Papathanasiou
Steinigung
(4)Aktuelle Rezension von: Babsi123Mein Fazit:
"Steinigung" ist ein Epos, das sehr ungewöhnlich ist. Am Anfang wird gleich der Mord präsentiert, die Leiche, die grausam entstellt ist durch die Steinigung, und jetzt wird der Leser langsam an die Auswirkungen dieser Tat herangeführt, warum die junge Grundschullehrerin so grausam sterben musste …
Dieses Buch ist zum größten Teil politisch aufgebaut, was für mich aber sehr interessant war. Der Konflikt zwischen den Weißen" Einwanderern" und den Aborigines war für mich erstmal neu. Hass zwischen den Stämmen in Australien, Alkohol, Drogen und Arbeitslosigkeit bestimmen den Alltag, Fremdenfeindlichkeit gegenüber Asylbewerbern, Rassismus und Hass auf die Regierung bestimmen die Geschichte. Der Konflikt beginnt bereits 1788, als die Weißen den Eingeborenen ihr Land weggenommen haben, und so kommt es zur Eskalation auf beiden Seiten. Die Aborigines wurden ermordet, erschlagen, versklavt, von ihrem Grund und Boden vertrieben und entrechtet … Und mittendrin der Ermittler G. Manolis. Er versteht die Welt nicht mehr und muss sich seiner Vergangenheit stellen. Wie soll er diesem tiefen Hass entgegentreten?
Man nehme eine gut recherchierte Geschichte, Protagonisten, die überzeugen und sich stetig entwickeln, ein Setting voller Überraschungen und Emotionen bis zum Abwinken. Der Autor beschreibt detailliert, mit einer künstlerischen Ader, die Nachahmer sucht. Sein Schreibstil ist ungewöhnlich, sehr markant, moderne Ausdrucksweise und mit einer bildhaften Vorstellungskraft. Wer sich für die Thematik interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Spannend von Anfang an und überwältigend in seinem gesamten Kontext.























