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78 Bücher
- Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(698)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension.
Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen.
„Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.
Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.
Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.
Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.
Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.
Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.
Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.
- Becky Albertalli
Love, Simon (Nur drei Worte – Love, Simon)
(687)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeSimon (16/17) ist verliebt in Blue, mit dem er nur per Mail kommuniziert. Er weiß, dass der Junge mit dem Pseudonym "Blue" auf seine Schule geht und ungefähr in seinem Alter sein muss. Und während des E-Mail-Schreibens kommen sich die beiden näher.
Eine wunderschöne Coming-of-age und Coming-out-Geschichte.
Grundsätzlich mag ich keine Ich-Erzähler, aber der Autorin ist es gelungen, mich so schnell in die Geschichte hinein zu ziehen, dass ich darüber kaum richtig nachdenken konnte und das Buch leider innerhalb von zwei Tagen komplett lesen musste. Es ist wirklich toll geschrieben.
Was ich nach wie vor nicht mag, sind Filmausgaben von Romanen. Ich möchte mir die Figuren lieber selbst vorstellen und brauche keine Fotos von Schauspieler/innen oder aus dem Film. Der Drehbuchauszug am Schluss ist hingegen relativ spannend, weil er noch etwas mehr Informationen über die Figuren bietet. Das Interview von Autorin, Hauptdarsteller und Regisseur finde ich total überflüssig, so dass ich es nach nur wenigen Absätzen abgebrochen habe.
- Casey McQuiston
Royal Blue
(482)Aktuelle Rezension von: KruemelGizmoDie Geschichte von Alex und Henry hat mir eigentlich gefallen, allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich abholen. Er war einfach nichts für mich und so konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, sondern dümpelte eher immer ein wenig an der Oberfläche rum. Am besten haben mir die Nachrichten und Emails gefallen, die die Beiden sich geschickt haben, sie wirkten anders und waren oft lustig.
- Karen M. McManus
One Of Us Is Lying (English Edition)
(177)Aktuelle Rezension von: BetweenBookPagesEs ist schön länger her als ich das Buch das erste mal las, und doch erinnere ich mich noch an dir Story als hätte ich das Buch gerade erst beendet. Eine Highschool, vier Verdächte und ein Toter. Jeder von ihnen hat etwas zu verbergen, doch wer der wahre Täter ist, bleibt ein langes Rätsel. Mega Plot, und unfassbar guter Schreibstil!
- Jamie Shaw
Rock my Soul
(524)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Vor sechs Jahren wurde Kit Larson aus ihren Jugendträumen gerissen und das dank Shawn Scarlett.
Trotzdem möchte sie unbedingt in seiner Band mitspielen und auf der Tour wird ihr Leben nochmals auf den Kopf gestellt.
Erster Satz
Fast sechs Jahre zuvor
Meine Meinung
Nachdem Band Zwei, Sara und mich so gefesselt hat, haben wir direkt mit dem dritten Band weiter gemacht.
Gleichzeitig passt das Buch auch perfekt in meine Lese-Motto-Challenge, da dieses Buch auch im Dezember bei mir eingezogen ist.
Kommen wir als erstes zum Cover, ich finde es passt wirklich super zu seinen Vorgängern und ich finde das sie super im Regal harmonieren.
Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder sehr angenehm zu lesen und hat einen so gefesselt, sodass man wirklich sehr gut in dem Buch voran gekommen ist und man unbedingt wissen wollte ob es mit Kit und Shawn funktioniert.
Die Beiden Protagonisten, waren auch mehr als sympathisch und man hat sie regelrecht ins Herz geschlossen.
Kit, kam im Ende vom zweiten Band zu der Band und ich fand es wirklich nochmals gut, dass man das Casting aus ihrer Sicht erfahren hat und alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten dürfte.
Man merkte auch recht schnell, dass sie sehr viel Durchsetzungsvermögen hatte und auch sich gegen ihre vier Brüder sehr gut behaupten kann.
Shawn haben wir hier nochmals von einer ganz anderen Seite kenne gelernt und er hat gegen Ende auch sehr viel Einsicht gezeigt.
Wer in dem Buch auch endlich Mal viel zu Wort gekommen war, war Mike. In den ersten zwei Teilen hatte ich ihn nicht wirklich auf dem Schirm. Aber hier hat er sich als sehr guter Freund und auch guter Zuhörer für Kit und auch Shawn bewiesen.
Wer auch sehr viel zu der Beziehung von Kit und Shawn beigetragen hat, war Leti. Nachdem er davor Rowan und auch Dee beigestanden hat, war er hier auch für Kit in wichtiger Ratgeber.
Gegen Schluss, war er es auch sogar der Kit den richtigen Arschtritt verpasst hat, sodass sie sich nicht weiter im Selbstmitleid suhlte.
Aber in diese Band, hatte die Autorin auch eine Überraschung für Leti und zwar bekam er nun auch wirklich Liebe ab, was ich wirklich toll fand.
In dem Buch tauchen natürlich auch wieder die altbewährten Charaktere auf, wie die Bandmitglieder, zu einem sehr kleinen Teil auch Dee, Rowan oder auch die Groupies die im zweiten Teil eine Rolle gespielt haben
Dieser war im vergleich auch zum vorigen Teil, sehr viel harmonischer. Die Beiden wussten insgeheim, dass sie einen gemeinsamen Moment in der Vergangenheit geteilt haben, aber beide haben es jeweils angesprochen und als dann doch die Bombe geplatzt ist, hätte ich mit sowas nicht gerechnet und es hat nochmals um einiges mehr an Spannung mitreingebracht.
Alles in einem fand, ich diesen Teil wirklich sehr gut und freue mich nach dem Epilog umso mehr auf den Teil von Mike, auch wenn es heißt das wir uns dann auch leider von Band "The Last Ones to Know" verabschieden müssen.
- Sarina Bowen
The Ivy Years - Solange wir schweigen
(292)Aktuelle Rezension von: blue-jenMichael Graham ist geschockt, als er erfährt, dass das neueste Mitglied des Eishockeyteams ausgerechnet John Rikker ist - der Einzige, der Michaels größtes Geheimnis kennt. Michael weiß augenblicklich, dass für ihn alles auf dem Spiel steht, was er sich am Harkness College aufgebaut hat. Denn auch nach all den Jahren kann Johns Lächeln allein seine Welt aus den Angeln heben.
Die Geschichte beginnt ohne großen Vorlauf, man ist direkt im Geschehen und es dreht sich wieder um ein Mitglied aus dem Eishockeyteam. Sehr schön ist, das man die Protas aus den anderen Büchern an der ein oder anderen Stelle wiedertrifft. Da fühlt man sich quasi als würde man nach Hause kommen.
Der aufbau gefiel mir sehr gut, man lernt Graham und Rikker immer besser kennen und kann ihre Gefühle und Handlungen immer besser nachvollziehen. Beide sind tolle charaktere, die jedoch nicht hichgelobt sind odern realistisch dargestellt sind, sodass man sich hier viel besser hineinversetzten kann. Leider hat das Buch auch ein zwei traurige Aspekte. In der heutigen Zeit sollte keiner solche Ängste und Zweifel haben wegen eines Coming- Outs. Die Autorin beleuchtet alle Seiten sehr gut. Das macht das Buch sehr gut lesbar.
Für mich der bisher beste Teil der Reihe
- David Levithan
Two Boys Kissing – Jede Sekunde zählt
(125)Aktuelle Rezension von: Emmy_TeardropRezension ( kann Spoiler enthalten) :
Two Boys Kissing- Jede Sekunde zählt von David Levithan
Handlung :
Harry und Craig. Waren mal zusammen, küssen sich jetzt 32 Stunden und ein wenig mehr um den Rekord im Langzeitküssen zu brechen.
Peter und Neil. Sind zusammen.
Ryan und Avery. Lernen sich kennen.
Cooper. Geht ins Internet um andere Männer kennenzulernen.
Tariq. Lebt sein Leben.
Ein Haufen Kurzgeschichten über schwulen Jungen
Meinung :
Ich bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht.
Ich bin von einem Roman ausgegangen, hinten auf dem Klappentext steht nur etwas von Harry und Craig, nichts von Kurzgeschichten, zwischen die, Vorträge vom Autor geschummelt werden. Er redet die ganze Zeit als :Ich bin der Autor. Ich erzähle meine Anekdoten und diesen Geschichten. Mal rede ich zu älterem Publikum ( z. B wir könnten ihm jetzt sagen... ) und mal zu jüngerem ( z.B. ihr wisst gar nicht mehr was das ist) Ich habe danach noch Ryan & Avery vom selben Autor gelesen, was mir deutlich besser gefallen hat, allerdings kommen die beiden in diesem Buch auch vor, es wird also viel vorweggenommen.
Ich habe wirklich fast 100 Seiten gebraucht um zu verstehen, dass das kein Vorwort ist sondern die ganze Zeit so bleibt.
Fazit :
Gute Idee, aber der Autor hat daraus einen Flop gemacht.
- Kyra Groh
Breakups and Butterflies
(299)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsMaras Leben scheint auf den ersten Blick perfekt zu laufen. Sie hat einen festen, wenn auch ziemlich nervigen Job, und ist mit ihrem Verlobten zusammen, der morgens gefühlt eine Ewigkeit das Bad blockiert. Als ihre Chefin eine Reise antritt, übernimmt Mara die Betreuung ihres Hundes. Doch plötzlich gerät ihr Leben völlig aus den Fugen.
Ihr Verlobter trennt sich von ihr und setzt sie kurzerhand vor die Tür. Aus der Not heraus beginnt Mara, heimlich im Büro zu übernachten. Dort begegnet sie Marius, der das Leben auf eine ganz andere Weise nimmt. Er lebt spontan, unbeschwert und scheint trotz seiner lockeren Art glücklich zu sein.
Als Mara schließlich auch das Büro als Schlafplatz aufgeben muss, steht sie vor einer bitteren Erkenntnis: Während ihrer Beziehung hat ihr Ex ihr Leben so sehr bestimmt, dass sie kaum noch eigene Freundschaften oder ein stabiles soziales Umfeld hat. Nun muss sie lernen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen.
Ich bin momentan wieder völlig im Kyra-Groh-Fieber und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Mit Mara habe ich von Anfang an mitgefiebert, mich mit ihr gefreut und in schwierigen Momenten mitgelitten.
Den großen Twist habe ich dieses Mal zwar schon recht früh kommen sehen, doch das hat meinem Lesespaß überhaupt nicht geschadet. Im Gegenteil, ich war gespannt, wie die Geschichte dorthin führt.
Kurz vor dem Ende wurde ich emotional noch einmal ordentlich mitgenommen. Die Ereignisse haben mich wirklich berührt, auch wenn sich am Ende vieles wieder gefügt hat. Der Abschluss hat mich zufrieden zurückgelassen und war für mich ein gelungener Abschluss der Geschichte.
- Alicia Zett
Not Your Type
(173)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Not Your Type
Autor*in: Alicia Zett
Erschienen in Deutschland: 2021
Originaltitel: -
Erschienen in -:
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: LGBTQ+, Romantik, Hetero, Slice of Life, Drama
Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 [A]
Seiten: 368
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-52677-4
Verlag: Droemer Knaur GmbH & Co.KG
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn keinen Menschen an sich heran: Niemand soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren....
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch ist zwar ein Teil einer Reihe, aber die Bücher haben selbst miteinander nichts zu tun. Ich habe bereits den zweiten Band der Reihe gelesen und da mir das Buch damals ziemlich gut gefallen hat, dachte ich mir damals, dass ich das Buch hier auch irgendwann mal lesen möchte. Tja und da ich das Buch vor kurzem in der Bibliothek gesehen habe, habe ich dann gesagt: Ok, ich nehms jetzt mit.
Und das war eine verdammt gute Idee, denn das Buch hat mir auch richtig gut gefallen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marie und Fynn erzählt und beide haben ziemlich mit vielen Problemen zu tun. Fynn eben mit seiner Identität und seinem Körper, der derzeit noch zu weiblich aussieht. Marie hat dagegen Probleme mit dem Studium, dass sie nicht glücklich macht und ihre Eltern, die sie zu etwas zwingen möchten, dass sie eigentlich nicht haben möchte.
Dazu kommt noch der Roadtrip und die Freunde, mit denen sie unterwegs sind.
Beide, Marie und Fynn, kann ich hier total verstehen. Fynn hat Angst, dass er nicht den Anforderungen von Marie entsprechen könnte und möchte aufgrund von vergangenen Ereignissen in der Vergangenheit mit seiner Identität nicht hausieren bzw möchte er nicht so gerne darüber reden. Marie allerdings weiß natürlich nicht, was los ist, und versucht aus Fynn schlau zu werden, möchte ihn verstehen, weiß aber nicht, was los ist.
Es kommt deswegen auch immer wieder zu Situationen, die sich allerdings früher oder später immer wieder klären lassen. Und natürlich kommt es am Ende auch zu einem Happy End :-)
Sympathisch fand ich die beiden auch, wie auch ihre Freunde und die Reise nach Italien war aufregend. Ich hatte mir oft überlegt, würde ich da auch mitmachen oder nicht? Keine Ahnung. Vermutlich aber nicht.
Fazit:
Auch der Teil der "Reihe" hat mir richtig gut gefallen, und da das Buch nur ausgeliehen ist, habe ich es mir auf meine Buchliste gesetzt, damit ich es mir irgendwann selbst kaufen möchte, für mein Bücherregal, damit ich es in der Zukunft wieder lesen kann. Und offensichtlich hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen gehabt :3
Daher gebe ich dem Buch insgesamt 5 Sterne und haue eine Lese-Empfehlung dafür heraus!
- Sarina Bowen
US - Du und ich für immer
(116)Aktuelle Rezension von: AukjeWes und Jamie leben mittlerweile glücklich in ihrer Beziehung in Toronto. Wes ist nun ein Rookie in der NHL und Jamie ein Torwart-Coach für die Junior-League. Dennoch halten sie ihre Beziehung geheim da Wes Angst hat als homosexueller Rookie nicht ernst genommen zu werden. Doch dann zieht in ihr Gebäudekomplex Blake ein, ein Mitspieler von Wes. Da dieser ständig bei ihnen vor der Türe steht um mit ihnen Zeit zu verbringen, beginnt Jamie an der Geheimhaltung zu leiden. Doch dann kommt der Moment an dem sich Wes fragen muss ob es überhaupt wichtig ist seine Sexualität geheim zu halten und einfach zu seiner Liebe Jamie gegenüber zu stehen.
Dieses Buch lässt sich unheimlich leicht und schnell lesen da es zu der Kategorie Jugendbuch gehört. Die einzelnen Charaktere sind wieder liebevoll beschrieben und man baut sofort eine Bindung zu ihnen auf. Besonders für den neu eingeführten Charakter Blake. Auch diesmal ist die Story vorhersehbar, aber unterhaltsam. Wenn man eine leichte Lektüre für nebenbei möchte, passt dieses Buch absolut.
- John Irving
In einer Person
(142)Aktuelle Rezension von: JohnSmithIn typischer Manier widmet Irving sich hier den Themen Selbstfindung, Andersartigkeit und dem Aufbegehren gegen Konventionen, eingebettet in einer außergewöhnlichen Familiengeschichte.
Im Zentrum steht Billy, hineingeboren in eine Laien-Schauspielgruppe. Geschildert wird, wie er seine sexuelle Orientierung entdeckt und lernt, sich diesbezüglich zu behaupten und seinen Platz in dieser Welt zu finden. So kennt man Irving.
Es ist mir nie so richtig gelungen, mich in Billy einzufühlen. Vielleicht ist das von Irving sogar gewollt, fühlt Billy sich doch auch von nichts und niemanden so richtig verstanden, selbst in der queeren Community fühlt er sich als Außenseiter.
Durch die Theaterstücke, die von Billys Familie aufgeführt werden und Billys eigener Liebe zur Literatur bekomme ich allerdings Lust auf Shakespeare und andere Klassiker - direkt im Anschluss habe ich, noch geprägt duch dieses Buch, direkt Madame Bovary verschlungen.
Fazit: eingefleischte Irving-Fans bekommen hier, was sie sich wünschen. Als Einstieg in die "Irving-Welt" würde ich eher dazu raten, mit seinen verfilmten Werken anzufangen, zB Garp, Hotel New Hampshire oder Owen Meany; es hat schon seinen Grund, warum er mit diesen Werken berühmt wurde...
- Nadine Roth
SAMe Love (Band 1): Nur mit dir
(70)Aktuelle Rezension von: Annabell2704An sich eine emotionale und schöne Story ABER es fehlen auf jeden Fall Triggerwarnungen.
Es geht um Mobbing, Körperliche Gewalt, Sexualisierte Gewalt und Homophobie, ohne Aufarbeitung oder Aufklärung.
Es fehlen die Thematisierung der traumatischen Erlebnisse, die Aufklärung und die Aufarbeitung.
Meiner Meinung nach sehr fahrlässig und höchst problematisch!!!!!
- Juno Dawson
How to Be Gay
(37)Aktuelle Rezension von: Bücher_TiniDieses Buch wurde mir empfohlen als ich auf der Suche für Bücher für eine Schulbibliothek war . Ich muss gestehen es ist gut, es ist locker geschrieben und man liest es sehr flott , ohne große Umwege wird erklärt und begrifflichkeiten nahe gebracht. Sowohl für Jugendliche als auch für mich als Mutter ist es ein wirklich gelungenes aufklärendes Buch um sich besser zu verständigen.
Es ist kein plattes Sachbuch , was nur erklärt , nein hier komm auch betroffene ( das klingt blöd) zu Wort und das ohne ihre Texte umzuschreiben, man merkt das es aus ihnen heraus kommt und das macht es verständlich und nahbar.
- J. H. Petra
Mile High Club – Leidenschaft über den Wolken
(27)Aktuelle Rezension von: BrinaWeMile High Club
Angelina konnte ihren beruflichen Traum umsetzen. Sie fliegt von Land zu Land und hat dabei auch noch Spaß. Der Mile High Club mach dies auch möglich, denn einige ihrer Kolleginnen sind ebenfalls in dem Club. Doch der Club ist geheim und auch das, was in den Lüften passiert, bleibt auch vor Ort.
In ihrem Heimaturlaub trifft sie erneut auf den gut aussehenden Russen vom letzten Flug wieder, der ihr nach langer Zeit die Erleichterung geschaffen hat, wie kein anderer.
Doch dies wird nicht das einzige Zusammentreffen der beiden werden, denn auch die Presse wird bei einem erneuten Zusammentreffen aufmerksam. Dies ist der Zeitpunkt, wo Lügen, Gefühle und Geheimnisse ihren Lauf nehmen.Der Schreibstil in „Mile High Club“ hat mir sehr gut gefallen und dazu gebracht, dass das Buch sehr leicht und schnell zu lesen war. Man wollte es auch einfach nicht aus der Hand legen, um neue Dinge nicht zu verpassen.
Meinung
Die Beschreibung des Mile High Clubs und die Idee der Story hat mich neugierig werden lassen. Mit expliziten Szenen und den besonderen Vorzügen des Clubs hat die Autorin in meinen Augen einen prickelnden Einstieg geschafft. Gleich zu Beginn konnte ich die Vorzüge des Mile High Clubs von der Entstehung bis hin zur Erlösung über einige Kapitel genießen.
Etwas überrascht und doch geahnt, dass den heißen Typen wieder treffen wird. Doch auf welcher Weise dies geschehen ist, hat mich dann doch überrascht. Die Begegnung hat Angelina jedenfalls nicht kaltgelassen, denn dieser Mann konnte ihr endlich das geben, was andere Männer nicht schafften. Dass daraus nun auch noch eine Dreiecksbeziehung wird und auf welchen Grundlagen, lässt auf eine spannende Geschichte hoffen.
J.H. Petra hat hier eine Geschichte mit vielen diversen Charakteren erschaffen. Auch das Thema Coming-out und dessen mögliche Folgen wird hier gut aufgegriffen.
Fazit
„Mile High Club“ von J.H. Petra entwickelte sich zu einem emotionsgeladenen sowie leidenschaftlichen Roman. Es hat einfach Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Gespannt bin ich schon auf Mikayal‘s Geschichte. Die Emotionen und Gefühle der Charaktere haben mich bei allem mitfiebern lassen.
- Jennifer Wolf
No Return 3: Gebrochene Herzen
(34)Aktuelle Rezension von: christariraIch muss ehrlich sagen, ich finde die Reihe ab diesem Band nicht mehr so stark wie die ersten zwei Bände. Irgendwie werde ich mit der Geschichte rund um Shane - ein weiteres Mitglied der Band (Amerikaner) und Fabian (Deutscher) einem Ballettänzer (in Ausbildung?) - nicht warm.
Zum Inhalt
Nach einem One Night Stand auf Tour geht Shane Fabian nicht mehr aus dem Kopf und ebenso. Plötzlich steht Shane vor Fabians Haustür und macht ihm das Angebot, mit auf Tour zu kommen. Zögerlich willigt Fabian ein.
Zum Buch
Gleich vorne weg möchte ich sagen, dass ich Band 3 und 4 auf einmal gelesen habe, versuche mich aber hier nur auf Band drei zu konzentrieren. Falls ich aber etwas verwechsele tut es mir leid, ich versuche allerdings spoilerfrei zu schreiben.
Ich muss sagen ich finde die Romanze zwischen Shane und Fabian schwach. Wo man in den Vorgängerbänden bei Drew und Tony eher eine Slow Burn Romance hatte, ist das hier überhaupt nicht so. Nach zwei Nächten spricht man von Liebe und man hat das Gefühl, dass sich die Protagonisten überhaupt nie wirklich kennenlernen. Sie sind ineinander verliebt und gefühlt macht das vor allem bei Fabian seine halbe Persönlichkeit aus.
Ich muss ehrlich sagen ich hätte mir gewünscht, dass Fabian nicht deutscher ist, das fand ich im Schreibstil häufig sehr - naja seltsam. Es wird darauf hingewiesen, dass er kein sehr gutes Englisch kann, weshalb seine Sätze auch verdreht sind. Und da das Buch in deutscher Sprache geschrieben ist, sind dann die deutschen Sätze verdreht. Vor allem der Wechsel zwischen Englischer und Deutscher Sprache wird häufig sehr seltsam geschrieben. Ein Problem das ich meistens vor allem von Übersetzungen kenne, mich hier aber doch mehr gestört hat, da das Buch auf Deutsch geschrieben wurde. Vor allem bei Wörter wie "Guter"-"Besser" frage ich mich, was das englische Wort für "guter" sein soll, da das eigentlich ein klassisches Problem für Leute ist die Deutsch lernen und nicht umkehrt. Ich für meinen Teil hätte noch nie gehört das jemand "gooder" sagt, egal wie schlecht die Person Englisch kann. Leider hat das meinen Lesefluss sehr gestört.
Die Hintergrundgeschichte von Fabian ist tragisch, wurde für meinen Geschmack aber fast ein bisschen heruntergespielt, was ich auch nicht so gut fand. Auch seine Ausbildung/seinen Beruf als Balletttänzer fand ich teilweise etwas seltsam dargestellt und das er zu einem Lied der Band auf der Bühne tanzt fand ich auch irgendwie so... Aufgezwungen in den Kontext.
Fazit
Für mich ist Band 3 (und auch Band 4) der Reihe leider ein deutlicher Abfall von den ersten zwei Bänden. Kann man lesen, muss man aber nicht. 1,5 Sterne.
- Andreas Suchanek
Stolen Kisses
(149)Aktuelle Rezension von: TomatenkindKai und Jannis treffen nach einem One-Night-Stand wieder aufeinander, aber dieses Mal als Konkurrenten. Beide müssen ihr Familienunternehmen retten und der potenzielle Geldgeber wird nur ein Unternehmen unterstützen.
Ich habe die Horbuchversion gehört.
Das Cover mag ich total, der Stil gefällt mir gut und die Farbgebung passt voll.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt und zwischendrin gibt es immer wieder Rückblenden zu ihrer ersten gemeinsamen Nacht.
Die Charaktere (auch die Nebenfiguren) haben mir ganz gut gefallen, teilweise waren sie recht originell, teilweise etwas klischeehaft - ich finde es war ein guter Mix und man konnte eigentlich alle ihre Handlungen nachvollziehen, weil sie zum jeweiligen Charakter passten.
Die Hörbuchversion hat für jeden der beiden Hauptcharaktere einen eigenen Sprecher. Das ist ganz nett, hätte aber für mich nicht unbedingt sein müssen - ich bin trotzdem hin und wieder durcheinandergekommen, wer von beiden nochmal wer ist. Auch bei den Rückblenden bin ich zwischendrin manchmal etwas verwirrt gewesen (anscheinend ist in dieser einen Nacht sehr sehr viel passiert).
Die Geschichte war unterhaltsam und die beiden Hauptcharaktere einfach niedlich zusammen.
Insgesamt war das Buch natürlich schon sehr vorhersehbar und etwas klischeehaft - aber ich habe auch nichts anderes erwartet, da es eine reine Liebesgeschichte ist. Mich hat es gut unterhalten und die Charaktere haben mir gefallen.
- Alicia Zett
Wie Farben im Regen
(57)Aktuelle Rezension von: Nathaly_SchusterIch habe mich wirklich sehr auf den dritten teil gefreut, und darauf in diesem Band Sam und Caro besser kennenzulernen. 🥰
Ich mochte die beiden von anfang an richtig gerne und habe ihre Beziehung sehr genossen. Die beiden waren richtig innig miteinander und ich mochte ihre gefühlvollen Momente sehr. Allgemein hat mir auch das Internatsleben wieder sehr gefallen und ich mochte es so sehr das der Vibe mich jedes mal mit nimmt. Auch die anderen wieder zu sehen und zu sehen was aus ihnen wird und wie sie sich entwickeln war einfach herzerwärmend 😍 Sam mochte ich auch richtig gerne und fand es wirklich mutig, wie er sich irgendwann Caro gegenüber Geäußert hat über seine probleme beziehungsweise gedanken, die er hat. Der moment im bett als er es ihr gesagt hat, hat mir wirklich das herz zerbrochen und ich habe so dolle geweint, weil ich so emotional davon getroffen war. Es war so schlimm zu sehen wie unglücklich er ist und vorallem wie viel Angst er hatte, auch natürlich Caro zu verlieren. Es war daher richtig schön zu sehen wie die beiden mit der neuen Situation umgegangen sind und wie beide für sich selber aber auch zusammen herausgefunden haben wie sie damit umgehen können. Das ist natürlich kein einfacher Weg wird und gerade für Sam wirklich einiges bevorsteht, war klar. Ich fand es toll wie mutig er war und mit der zeit allen seinen lieben davon erzählt hat. Trotzdessen das er so Angst vor seinen Eltern beziehungsweise dessen Reaktion hatte fand ich es toll, dass er es ihnen trotzdem gesagt hat und am ende war es wirklich schön zu sehen wie mit der zeit die eltern damit leben beziehungsweise verstehen konnten. 🥰
Es war so schön zu sehen wie Caro und Sam im endeffekt neu zueinander gefunden haben und wirklich alles gemeinsam durchgestanden haben. Auch das die beide ihre eigenen Sorgen und Ängste nicht vergessen haben und gelernt haben diese zu kommunizieren, war wirklich toll beschrieben. 🥰
Am ende des buches war ich wirklich einfach nur glücklich und es war so holesome zu sehen, wie es den beiden jetze geht und was sie aus ihrem leben machen möchten. 💓
Auf der punkt mit Caro ihrer familie, vor allem mit ihrer mutter fande ich sehr interessant. Die Situation gegen ende mit ihrer Mutter und June war wirklich grandios. Und ich war es so geschockt, aber im positiven Sinne.😅🥰
Alles in allem war es wirklich ein grandioser abschluss für diese wunderschöne reihe. Ich bin zwar sehr traurig, dass jetzt vorbei ist, aber es war wirklich schön. Ich kann es nur empfehlen. 💓
- Anna McPartlin
Irgendwo im Glück
(197)Aktuelle Rezension von: KartoffelschafWas habe ich die Bücher um Rabbit Hayes geliebt - hier habe ich geweint und gelacht.
"Irgendwo im Glück" hat mich emotional überhaupt nicht derart reagieren lassen, ich war wirklich enttäuscht. Der Schreibstil ist natürlich gewohnt angenehm, jedoch zieht sich das Buch derartig in die Länge, dass ich mich oftmals wirklich zwingen musste, überhaupt weiter zu lesen.
Es ist ein Buch über die Selbstfindung, Hoffnung, Verlust, Freundschaft und LIebe, aber eben irgendwie nichtssagend. Es konnte mich so gar nicht abholen. Vorhersehbar war es zwangsläufig denn gleich am Anfang wurde eröffnet, dass der Sohn der Protagonistin nicht mehr am Leben ist. So wusste man zwangsläufig gleich, worauf man sich einstellt.
Geschrieben wird aus verschiedenen Perspektiven, ich habe nicht erkannt, was dies zum positiven Leseempfinden beitragen sollte. Vielmehr hat es mich persönlich im Lesefluss gestört. Denn natürlich gibt es immer Charaktere, von denen man gerne liest und eben solche, die den Leser weniger interessieren. In diesem Fall war es die Sicht der an Demenz erkrankten Mutter der Protagonistin. Es war zwangsläufig gefühlt immer wieder das selbe was man las und ich habe mich dabei erwischt, ihre Sichtweise oftmals seitenweise zu überspringen.
Aus Sicht von Jeremy, um den es hier ja eigentlich geht, wurde meines Erachtens hingegen wirklich viel zu selten berichtet, das fand ich extrem schade.
Ich war enttäuscht, hatte ich mich doch so auf das Buch gefreut. Insgesamt empfinde ich dieses hier als definitiv eines ihrer schwächeren Werke. Daher kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.
- Katharina B. Gross
Falling for you: Mit dir (Herzklopfen-Reihe 2)
(54)Aktuelle Rezension von: Melli_00Bei diesem Buch handelt es sich um Band 2, doch der vorherige Band muss nicht gelesen werden.
Bei der Neuauflage dieser Bücher gefällt mir das Cover gut und ist vorallem im passenden Stil zu Band 1 gehalten.
Es geht um die beiden Protagonisten Lukas und Tim. Lukas, der als der schwulenhassender Schläger in der Schule bekannt ist und Julian, der offen seine Bisexualität auslebt.
Beide Welten treffen aufeinander, als Lukas Julian, den besten Freund von Tim, drangsaliert und dieser dazwischen geht. Es entsteht eine Spannung zwischen Lukas und Tim.
Während ich im Band 1 noch so meine Probleme mit dem Schreibstil hatte, war das hier nicht der Fall.
Dieses Mal konnte mich der Schreibstil und die Protagonisten besser abholen. Lukas war mir mit seiner Art und Weise alles andere als sympathisch, umso sympathischer fand ich Tim.
Die Gefühle und der Zwiespalt wurden gut beschrieben, obwohl ich dieses "Liebe auf dem ersten Blick" hier auf Grund der Charakterzüge nicht so richtig nachvollziehen konnte.
Viele Szenen waren mir durch Band 1 schon bekannt, nur hatte ich sie jetzt aus einer anderen Perspektive.
Besonders gut hat mir die Entwicklung von Lukas gefallen.
Fazit: Leseempfehlung für entspannte Lesestunden.
- Sven Krüdenscheidt
Trusting You
(25)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Ein leider etwas enttäuschender Liebesroman über Mike, der im Urlaub den attraktiven Jeffrey kennenlernt. Schnell kommen die beiden sich näher, doch Jeffrey scheint etwas zu verbergen, das alles zwischen ihnen ändern würde. Der Schreibstil erzählt aus Mikes Sicht und das sehr einfach und flüssig, was sich auch dank der kurzen Kapitel sehr angenehm liest. Jedoch kann die Geschichte trotzdem nicht ganz überzeugen; alles passiert ziemlich schnell bzw. kommt es einem zumindest so vor, weshalb die Liebesgeschichte und auch Jeffrey und Mike selbst etwas blass bleiben, auch wenn sie als Charaktere schon ganz in Ordnung sind. Außerdem gibt es besonders ab dem zweiten Drittel wirklich viel Drama. Schlag auf Schlag passiert gefühlt alles, was hätte schiefgehen können und es wirkt einfach etwas too much, da durch die Schnelllebigkeit der Story auch nicht viel Tiefe entsteht. Insgesamt ist das Buch also vielleicht ganz unterhaltsam für Zwischendurch, aber wer kein Drama mag und eine tiefgründige, gefühlvolle Lovestory sucht, muss es jetzt nicht unbedingt lesen.
- Monika Mansour
Die Tote vom Titlis
(25)Aktuelle Rezension von: eriSEva und Cem möchten in Engelberg ein ruhiges Wochenende nach ihrer Hochzeit verbringen. Ein Ausflug auf den Titlis macht ihre Pläne aber zunichte. Eine Hochzeitsfeier in der Gletschergrotte findet einen tödlichen Abschluss. Die Braut wird vor dem Jawort erschossen. Ein aufkommender Orkan verhindert, dass die Ermittler auf den Titlis hoch können und von den Hochzeitsgästen schaffen es auch nicht mehr alle ins Tal. So sind Eva und Cem zusammen mit 20 anderen Hochzeitsgästen auf dem Titlis gefangen und müssen die Ermittlungen selbst in die Hand nehmen. Doch bei der einen Toten bleibt es nicht. Wer unter diesen 20 Hochzeitsgästen ist der Mörder und was ist mit der Leiche der Braut passiert? Seltsame Vorfälle, die zahlreichen verwinkelten Gänge und Gebäude sowie ein Geist machen es den beiden Ermittlern nicht einfacher und sie begeben sich selbst in Gefahr. Wer ist verantwortlich für die Vorfälle und die Morde? Kommen Cem und Eva heil aus der Sache raus?
'Die Tote vom Titlis' fesselt den Leser bereits auf der ersten Seite. Die beiden Charaktere Eva und Cem wachsen einem ans Herzen und als Leser hofft man sehr, das alles aufgeklärt wird und dabei niemand weiteres zu Schaden kommt. Da es immer wieder zu seltsamen Vorfällen kommt, ist es sehr lange nicht klar, wer wirklich dahinter steckt und man beginnt richtig mit zuraten, wer ein Motiv gehabt hat und wer von der ganzen Sache profitiert. Erst in den letzten Kapiteln fügen sich die einzelnen Puzzlestücke zusammen und ergeben ein klares Bild. Die Spannung wird bis zur letzten Seite aufrechterhalten und das Buch zur Seite legen ist nur sehr schwer möglich. Der Titlis als mehr oder weniger einzigen Schauplatz ist perfekt in Szene gesetzt. Der Sturm, der viele Schnee, die Kälte und die verschiedenen Räume in der Bergstation geben dem Krimi die Atmosphäre für einen wirklich packenden Lesespass.
Das Cover vermittelt den Hauptschauplatz des Krimis, könnte jedoch noch ein bisschen dramatischer sein.
Die weiteren Charaktere scheinen teilweise so einiges zu verbergen und sorgen immer wieder für Explosionsstoff auf dem Titlis. Die vielen Zwischenfälle und Ablenkungsmanöver sind teilweise fast ein bisschen zu viel und gerade zu Beginn ist es schwierig den Überblick zu behalten, welche Charaktere wie zu einander stehen.
Dieser Krimi ist sehr zu empfehlen. Man lernt nicht nur die Hauptcharaktere in einer aussergewöhnlichen Situation kennen, sondern auch den Hauptschauplatz auf dem Titlis. - Carolin Schairer
Frischer Wind am Wolfgangsee
(13)Aktuelle Rezension von: steffihohIch liebe diesen Roman und nachdem ich ihn nun schon mehrfach gelesen habe, muss ich endlich auch eine Rezension dazu schreiben.
Es werden viele Themen in diesem Roman angesprochen. Von Vorurteilen bis hin zu bedingungsloser Liebe und Hingabe ist darin alles zu finden.
Ich habe mit Vanessa und Louise gelacht und geweint. Mit den beiden mitgefiebert und mitgelitten, so manches Mal geschmunzelt und einfach ein paar wunderschöne Lesestunden gehabt.Ich denke, wer einmal in seinem Leben einen "emotionalen Zusammenbruch" (egal welcher Art) erlebt hat weiß, wie wertvoll es ist, einen Menschen an der Seite zu haben, der bedingungslos zu einem steht.
Für mich ist es auch ein Roman der sehr schön aufzeigt, dass Liebe nicht nur in den guten Zeiten wächst, sondern in schwierigen Phasen des Lebens teilweise um so mehr.
Für mich eine Roman, den ich gerne weiterempfehle, da er einfach ans Herz geht.
Danke, liebe Carolin Schairer, für dieses tolle Buch...
- Sven Hornscheidt
TREU
(39)Aktuelle Rezension von: BookmarvIch muss zugeben, dass ich ja einen Fable für Geschichten mit queeren Charakteren habe, weil ich selbst Queer bin. Umso überraschter war ich, wie realistisch und nachvollziehbar Moritz und dessen Gefühle dargestellt werden und wie diese auch nicht zum Hauptpunkt der Geschichte gemacht wurden. Als es dann anfing in Richtung Thriller zu gehen, war ich begeistert und am Ende etwas enttäuscht, weil einige Fragen offen bleiben. Wenn jemand eine lockere Coming of Age und Thrillerstory sucht, ist er hier genau richtig :)
- Liam Erpenbach
In Love with Adam
(66)Aktuelle Rezension von: KaylameEine wundervolle Geschichte mit tollen Charakteren ohne Kitsch oder Klitsches und mit Tiefgang ♥️
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Chemie zwischen den Figuren greifbar und prickelnd. Ich habe das Buch sehr genossen und freue mich auf weitere Bücher von Liam.
Eine große Leseemfpehlung von mir. ☺️























