Bücher mit dem Tag "ozean"
143 Bücher
- Frank Schätzing
Der Schwarm
(5.459)Aktuelle Rezension von: WelpemaxFrank Schätzings „Der Schwarm“ habe ich 2011 gelesen, und das Buch ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Es ist ein packender, kluger und hervorragend recherchierter Thriller, der von der ersten Seite an Spannung aufbaut und mit seinem weiten thematischen Bogen beeindruckt und zudem auch viele Jahre später erstaunlich aktuell wirkt. Besonders stark ist die wissenschaftliche Tiefe, die globale Dimension der Handlung und das Gefühl, dass hier nicht nur ein Roman, sondern fast ein ganzes Gedankenexperiment erzählt wird. Die Mischung aus Ökothriller, Katastrophenroman und technischer Präzision macht das Buch sehr eigenständig und fesselnd. Gerade auch die Themen rund um Meer, Umwelt und die Folgen menschlichen Handelns machen diesen Roman sehr zeitlos. Obwohl es kein Sachbuch ist, vermittelt er sehr viel Wissen und regt gleichzeitig zum Nachdenken an.
Besonders gelungen sind die Hauptfiguren. Sigur Johanson wirkt als ruhiger, analytischer Meeresforscher sehr überzeugend und bringt wissenschaftliche Glaubwürdigkeit in die Handlung. Leon Anawak sorgt mit seiner persönlichen Perspektive für zusätzliche Tiefe und macht die Geschichte emotional greifbarer. Karen Weaver ergänzt das Ensemble als wissenschaftliche Journalistin, welche Informationen sammelt, Ereignisse einordnet und somit eine beobachtende, investigative Perspektive in die Handlung einbringt. Dadurch wird sie zu einer wichtigen Figur, weil sie das Geschehen nicht nur begleitet, sondern auch hilft, Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sie ist eine starke, entschlossene weibliche Figur, die den Roman aus einer anderen, interessanten Richtung beleuchtet.
Weniger gelungen fand ich dagegen die eingeschobene Liebesgeschichte. Sie wirkt für einen Thriller stellenweise etwas fehl am Platz und bremst den ansonsten starken Spannungsbogen an manchen Stellen aus. Auch das Ende hat mich enttäuscht: Nach dem langen und intensiven Aufbau wirkt der Schluss leider schwächer und nicht ganz so überzeugend wie der Rest des Buches. Insgesamt bleibt „Der Schwarm“ aber ein beeindruckender und lesenswerter Roman, den ich wegen seiner Atmosphäre, seiner Ideen und seines Anspruchs klar mit vier Sternen bewerte.
- Yann Martel
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray
(1.042)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsEines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!
- Jojo Moyes
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
(692)Aktuelle Rezension von: luckytimmiWir lernen hier 4 Frauen - Frances, Margarete, Avice und Jean, die sich die 6 Wochen eine Kabine teilen mussten - kennen, die 1946 mit gut 600 anderen Frauen per Schiff von Australien nach England gebracht werden, alles Bräute, die zu ihren Ehemännern zurückwollen. Jede der 4 hat so ihre Geheimnisse oder Problemchen, und obwohl alle verschieden sind, kommen die fremden Frauen einigermaßen klar miteinander…
Ich mag den Schreibstil von Jojo Moyes total, aber zwischendurch hatte die Geschichte für mich einige Längen. Gegen Ende nimmt die Geschichte an Fahrt und Spannung auf. Deshalb “nur“ 4 Sterne.
- Sarah Sprinz
What if we Drown
(822)Aktuelle Rezension von: libraryoflaura𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Laurie flieht nach Vancouver, um zwischen harten Medizinstudium-Nächten den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, oder ihn zumindest so weit zu verdrängen, dass sie wieder atmen kann.
Doch dann begegnet sie Sam.
Zwischen den beiden entsteht diese intensive Verbundenheit, die sich wie das rettende Ufer anfühlt.
Aber was passiert, wenn dein Rettungsanker gleichzeitig die Person ist, die dich zurück in die dunkelste Nacht deines Lebens zieht?
Es geht um die Zerreißprobe zwischen der Liebe zu einem Menschen und der Loyalität gegenüber der eigenen Trauer.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Emotionale Achterbahnfahrt: Sarah Sprinz schreibt so intensiv, dass man jede Träne und jeden Herzschlag von Laurie und Sam eins zu eins mitfühlt. Es bricht einem das Herz, nur um es danach ganz vorsichtig wieder zusammenzusetzen.
• Authentische Medicine-Vibes: Das Setting an der Uni und die Herausforderungen des Medizinstudiums wirken so echt und lebendig, dass man sich sofort in den Vorlesungssaal hineinkatapultiert fühlt. Perfekt für alle Grey's Anatomy Fans.
• Tiefgang mit Taschentuchgarantie: Hier wird nichts oberflächlich abgehandelt. Die Themen Trauer, Verlust und Vergebung haben so viel Substanz, nehmt euch unbedingt die Box mit den Taschentüchern zur Seite.
• Wunderschöne Verbundenheit: Laurie und Sam halten sich gegenseitig fest, wenn einer am Boden liegt, und zeigen sich gemeinsam den Weg aus der Dunkelheit.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Einseitige Perspektive: Mir haben Kapitel aus Sams Sicht leider total gefehlt. Da wir die Geschichte nur durch Lauries Augen erleben, blieb seine Gedankenwelt manchmal ein wenig verborgen, was echt schade war.
• Das Ende kam zu schnell: Nach all dem Mitfiebern hätte ich mir für das Finale noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Es fühlte sich ein klitzekleines bisschen gehetzt an, wo ich doch am liebsten gar nicht aus der Geschichte aufgetaucht wäre.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"What If We Drown" ist ein tiefberührender New-Adult-Auftakt, der dich erst komplett zerstört und dann ganz fest in den Arm nimmt.
Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von hochemotionalen Geschichten über große Verluste und die Hoffnung auf Heilung.
Bitte unbedingt Taschentücher bereitlegen!
- Alexandra Christo
Elian und Lira – Das wilde Herz der See
(381)Aktuelle Rezension von: CoffeeToGoInhalt
Lira ist die Tochter der Meereskönigin und raubt jedes Jahr einem Prinzen das Herz. Nach einem schweren Fehler, verwandelt ihre Mutter sie in einen Menschen mit dem Ziel, das Herz von Prinz Elian zu stehlen.
Doch an Land angekommen erfährt Lira, dass die Welt keineswegs nur schwarz und weiß ist. Entgegen aller Erwartungen entdeckt sie ihr eigenes Herz und verliebt sich in Elian. Aber hat die Liebe zwischen einem Menschen und einer Sirene überhaupt eine Zukunft?
Eigene Meinung
Die Idee hatte viel Potential, was nicht zufriedenstellend ausgeschöpft wurde.
Die Handlung verlief mir zu viel an Land. Viel lieber hätte ich mehr Zeit im Meer und vor allem bei den Sirenen verbracht. Ich mochte Lira in ihrer Menschengestalt nicht ganz so gerne, nur leider ist sie die meiste Zeit im Buch ein Mensch.
Auch der Funke zwischen Elian und Lira ist bei mir nicht übergesprungen. Bei mir kamen erst Emotionen hoch, als der Showdown war. Da habe ich die Romanze der beiden richtig gefühlt und war unglaublich begeistert! Leider viel zu spät.
Die Nebencharaktere bleiben recht blass, obwohl zwei von ihnen viel sagen. Die anderen kommen eher sporadisch vor, dabei fand ich, dass die Sirenen unglaublich viel Potential für mehr Raum in der Geschichte gehabt hätten.
Das Ende war mir zu schnell und zu übertrieben. Es hatte den Anschein, als wenn das Buch schnell beendet werden sollte. Schade, ich hätte mir noch einen anständigen und vor allem passenden Epilog gewünscht.
Fazit
Mich konnte die Geschichte und vor allem die Romanze leider nicht packen. Außerdem kommen mir die Sirenen, für ein Buch über Piraten und Sirenen, viel zu wenig vor.
Es ist kein schlechtes Buch, mich konnte es jedoch nicht komplett überzeugen.
- Neil Gaiman
Der Ozean am Ende der Straße
(519)Aktuelle Rezension von: ricaIch mochte das Buch, als ich das es vor Jahren gelesen habe. Und die stimmungsvollen Tuschezeichnungen von der Illustratorin Elise Hurst sind toll.
Aber:
Werk und Autor lassen sich nicht trennen.
Mehreren Frauen, u.a. eine damalige Babysitterin, haben sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Neil Gaiman erhoben.
Gaiman sagt, alles sei einvernehmlich gewesen.
Solche Vorwürfe gegen einen Autor würden mir schon reichen, um ein Buch nicht mehr unbeschwert lesen zu können.
Aber in diesem Fall zeigt sich auch gut, wie der Autor immer auch in seinem Werk durchscheint. Vor dem Hintergrund der Vorwürfe bekommt die Geschichte einen ganz anderen Klang (Spoilerwarnung):
Im Buch droht eine Familie zu zerbrechen, als die Mutter eine neue Arbeitsstelle hat, weniger Zuhause ist und eine Haushälterin einstellt. Die Haushälterin ist sehr hübsch (und ein Monster) und verführt den Vater. Ihn trifft aber keine Schuld, denn er ist dem Zauber der jungen Frau so verfallen, dass ihm gar keine Verantwortung für sein eigenes Handeln mehr zugeschrieben werden kann...
Zitat aus der Danksagung des Autors:
"Ich habe dieses Buch für Amanda [= seine damalige Ehefrau] geschrieben, als sie weit weg war und ich sie furchtbar vermisst habe."
-.-In meiner Erinnerung an das Buch war die Sache mit dem Vater eigentlich eher eine Randnotiz in einer großen Geschichte von Kindheit, Geistern und Magie. Aber jetzt überlagert diese Interpretation der Figur der Haushälterin leider alles.
- Kiera Cass
Siren
(681)Aktuelle Rezension von: jennieheartsbooksSiren ist ein Buch von der Autorin Kiera Cass, die die Selection Bücher geschrieben hat. Deshalb bin ich offen an das Buch gegangen, weil ich alles um Selection als die Bücher rauskamen geliebt habe.
Thema von Sirenen ist interessant. So weit habe ich nicht viele Geschichten mit Sirenen gelesen.
Unsere Protagonistin ist naiv aber voller Leidenschaft. Das Meer als Charakter wurde ebenfalls interessant gewählt aber es wirkt alles sehr simple und einfach. Es fehlt mir oft die Tiefe und woher bestimmte Gefühle stemmen.
Ich persönlich konnte leider nicht viel mit den Chatakteren anfangen. Eine Connection konnte ich nicht so ganz herstellen. Es war so als ob etwas für mich gefehlt hatte.
Der Schreibstil ist eher simpel und leicht gehalten. Der rote Faden wird hier nicht verloren. Es gab auf jeden Fall eine klare Struktur.
- Ernest Hemingway
Der alte Mann und das Meer
(1.089)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich habe ehrlich gesagt meine kleinen Probleme mit Ernest Hemingway. Die Geschichte an sich ist zwar schön gedacht und eignet sich sicherlich auch gut als eine Art „Gutenachtgeschichte“, vielleicht sogar für Menschen mit Kindern.
Für meinen Teil muss ich aber sagen: Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, allerdings hat es mir auch keinen so großen Mehrwert gegeben, dass ich sagen würde, man müsse es unbedingt gelesen haben.
Es war mein zweites Buch von Hemingway. Das erste war Wem die Stunde schlägt, und das hat mir insgesamt etwas besser gefallen. Trotzdem muss ich im Großen und Ganzen sagen: Hemingway ist einfach nicht mein Autor – auch wenn das natürlich reine Geschmackssache ist.
Viele Menschen schwören zum Beispiel auf Franz Kafka, und auch da muss ich zugeben, dass er mich nicht wirklich abholt. Was ich ihm jedoch anrechne, sind die tiefgehenden Botschaften, die er vermittelt – deshalb ordne ich ihm persönlich einen höheren Stellenwert zu.
Hemingway hingegen ist für mich ohne Frage eine interessante Persönlichkeit, aber kein Autor, den ich als „muss man unbedingt gelesen haben“ einstufen würde.
Aber wie gesagt: Das ist nur mein persönlicher Geschmack.
- Serena Valentino
Disney Villains 3: Die Einsame im Meer
(301)Aktuelle Rezension von: JS__VesperaTeil 3 der Reihe hat mich genauso gepackt wie die Vorgänger. Ursula ist ja sowieso einer der ikonischsten Disney-Bösewichte, und ihre Vorgeschichte zu lesen, hat richtig Spaß gemacht.
Serena Valentino schafft es auch in Die Einsame im Meer wunderbar, die Beweggründe und den tief sitzenden Schmerz hinter Ursulas Handlungen aufzuzeigen. Die verstrickte Dynamik rund um die verdrehten Schwestern bringt wieder ordentlich Spannung rein. Wer die Villains-Reihe mag oder einfach Lust auf eine düstere Arielle-Perspektive hat, macht mit diesem Buch absolut nichts falsch!
- Anna Fleck
Meeresglühen
(404)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Ella ist einem als toughe Protagonistin sofort sympathisch. Und Aris war faszinierend. Es war spannend, davon zu lesen, wie er versucht, in einer Welt zurecht zu kommen, in der er sich überhaupt nicht auskennt. Großer Fan war ich auch von den beiden Nachbarinnen in Cornwall! Hege immer noch den Verdacht, dass die beiden mal eine kleine Gangster-Karriere hatten.
- Danielle L. Jensen
Bridge Kingdom – Der Schwur der Spionin
(117)Aktuelle Rezension von: Lisalein97Der Schwur der Spionin ist ein fesselnder Auftakt der Bridge Kingdom-Reihe, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre und die spannende Mischung aus Fantasy, Politik und Slow-Burn-Romance überzeugt.
Im Mittelpunkt steht Lara, die als ausgebildete Spionin in eine politische Ehe geschickt wird – mit dem klaren Auftrag, ihr neues Königreich zu Fall zu bringen. Besonders gelungen ist dabei ihr innerer Konflikt: Zwischen Loyalität gegenüber ihrem Vater und den wachsenden Zweifeln an seiner Darstellung der Wahrheit entsteht eine glaubwürdige und emotionale Entwicklung. Auch Aren ist kein klassischer Fantasy-Held, sondern ein vielschichtiger Charakter mit eigenen Motiven und Schwächen.
Die Welt ist interessant aufgebaut, mit Fokus auf strategische Bedeutung von Handel, Geografie und Macht – auch wenn man sich an manchen Stellen etwas mehr Tiefe oder Erklärungen wünschen könnte. Die Handlung lebt vor allem von Intrigen, Misstrauen und den leisen Spannungen zwischen den Figuren, weniger von actiongeladenen Szenen.
Das Hörbuch punktet zusätzlich mit einer angenehmen, ausdrucksstarken Sprecherleistung, die die Emotionen gut transportiert und die Geschichte lebendig macht. Gerade die ruhigeren, intensiven Momente profitieren davon sehr.
Ein kleiner Minuspunkt ist das Erzähltempo: Einige Passagen ziehen sich etwas, und nicht jede Wendung überrascht. Dennoch bleibt die Geschichte insgesamt spannend genug, um dranzubleiben.
Ein starker Auftakt mit emotionaler Tiefe und interessanten Charakteren – ideal für alle, die Fantasy mit politischem Intrigenspiel und subtiler Romantik mögen.
- Jules Verne
20000 Meilen unter den Meeren (Roman) - mit Illustrationen
(317)Aktuelle Rezension von: Papiertiger17Auch in der ungekürzten Übersetzung, die im Nikol Verlag erschienen ist, weiß Jules Verne mit seinem Abenteuerklassiker zu gefallen. Sicher, nicht alle Kapitel bestechen durch reißendes Tempo, aber die Geschichte übt auf mich dennoch eine enorme Faszination aus. Wer die wenigen Leerlaufstellen meiden möchte, kann auch gern zur gekürzten Fassung in der Übersetzung von Joachim Fischer aus dem Arena Verlag greifen, die ebenfalls eine sehr lohnende Lektüre darstellt. Wie auch immer: dieser Klassiker ist empfehlenswert für alle Abenteuersüchtigen.
- Kristina Moninger
One Second to Love (Breaking Waves 1)
(382)Aktuelle Rezension von: karinchenbienchenWer Pretty Little Liars – genauso wie ich – geliebt hat, sollte dieses Buch definitiv lesen. Nein, eigentlich sollte man gleich die ganze Reihe lesen!
Denn „One Second to Love“ hat für mich einfach SO starke PLL-Vibes. Fünf Freundinnen, eine verschwindet plötzlich spurlos und die Freundschaft der verbliebenen vier zerbricht daran. Schon allein diese Ausgangslage hat mich sofort neugierig gemacht. Und auch wenn die Parallelen zu PLL wirklich nicht zu übersehen sind, hat mich das überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil – ich habe die geheimnisvolle, leicht düstere Atmosphäre total geliebt!
Im Mittelpunkt steht Avery, die Jahre später nach Harbor Bridge zurückkehrt. Eigentlich möchte sie dort nur eine Auszeit nehmen, denn ihr Job hat sie komplett ausgelaugt und auch ihr Herz ist nicht gerade heil geblieben. Doch aus der geplanten Pause wird schnell etwas ganz anderes, denn plötzlich ist Avery wieder mitten in der Geschichte um Josies Verschwinden.
Josie ist vor zehn Jahren verschwunden. Niemand weiß genau, was damals passiert ist und warum sie nie gefunden werden konnte. Und je mehr Avery sich mit der Vergangenheit beschäftigt, desto mehr Fragen tauchen auf. Was ist damals wirklich passiert? Warum gibt es so viele Ungereimtheiten? Und warum scheint niemand die ganze Wahrheit zu kennen?
Dabei kommen nach und nach auch die anderen Freundinnen wieder ins Spiel. Besonders schön fand ich, wie sich die alte Freundesgruppe langsam wieder zusammenfindet. Avery findet in Odina wieder eine Verbündete und zwischen den beiden entsteht nach und nach erneut diese alte Verbindung. Natürlich ist nicht plötzlich alles wieder wie früher, schließlich liegen zehn Jahre voller Schmerz, Schuldgefühle und ungeklärter Fragen zwischen ihnen. Aber genau das hat die Dynamik für mich so interessant gemacht.
Und dann gibt es natürlich noch Jake.
Averys Bandkollege und ihre erste große Liebe – nur leider wurden ihre Gefühle damals nicht erwidert. Zwischen gebrochenem Herzen, alten Wunden und all den Geheimnissen ist Jake definitiv noch einmal eine ganz eigene Baustelle.Während Avery und ihre Freundinnen versuchen, Josies Verschwinden aufzuklären, tauchen immer mehr Hinweise auf: alte Akten, Anzeigen in der lokalen Zeitung, Aussagen von Freunden und Bekannten … Immer wieder hatte ich das Gefühl: Jetzt kommen sie der Wahrheit bestimmt näher! Und genau dadurch wollte ich natürlich immer weiter lesen.
Die Spannung wird dabei Stück für Stück aufgebaut und je mehr man über Josie und die damaligen Ereignisse erfährt, desto mehr Fragen entstehen. Man weiß nie so genau, wem man eigentlich glauben kann und welche Information vielleicht noch fehlt.
Und dann kommt das Ende.
Eine weibliche Leiche taucht auf …
UND DANN IST DAS BUCH AUS!Ja. Danke für nichts.
Dieser Cliffhanger ist wirklich mies – aber gleichzeitig natürlich genau das, was man von so einer Reihe erwartet. Zum Glück sind mittlerweile alle Teile erschienen, sodass man nicht monatelang auf die Auflösung warten muss. Ich kann mir nämlich absolut vorstellen, dass ich damals beim Erscheinen wahnsinnig geworden wäre.Besonders gut gefallen hat mir das Setting in Harbor Bridge. Die Inselatmosphäre passt einfach perfekt zur Geschichte und gibt dem Ganzen dieses abgeschlossene Gefühl, bei dem man sich fragt, welche Geheimnisse wohl noch hinter den einzelnen Häusern und Personen stecken.
Und natürlich darf auch das langersehnte Happy End für Avery und Jake nicht fehlen. Für mich war eigentlich von Anfang an klar, dass diese beiden irgendwann wieder zueinanderfinden würden. Manche Gefühle verschwinden eben nicht einfach.
- Patricia Schröder
Meeresrauschen
(293)Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesenPatricia Schröder ist ein guter Einstieg in den zweiten Teil der Reihe gelungen. Er knöpft da an wo der erste Teil endet und somit ist man direkt wieder mitten im gesehen und wird von der Spannung gepackt.
In diesem Teil trifft man auf die alten Charaktere aus dem ersten Buch. Man lernt sie hier näher kennen und erfährt das ein oder andere Geheimnis von ihnen. Jedoch kommen auch neue Charakter hinzu, was meiner Meinung nach wiederum den Spannungsbogen aufrecht erhält.
Besonders Elodie macht für mich in diesem Teil eine riesige Entwicklung mit. Von der damals zurückhaltenden und eher in sich gekehrten Person wird sie zu einer starken jungen Frau die ihre Meinung ganz klar vertritt und anderen auch mal die Stirn bietet.
Alles in allem hat mir der zweite Teil der Trilogie besser gefallen, als der erste. Und meiner Meinung nach ist von Spannung, Romantik und vor allem Fantasie für jeden was dabei.
- Kira Mohn
The Sea in your Heart
(197)Aktuelle Rezension von: MirarimNette Geschichte, die neben der Liebesgeschichte sehr stark den Walfang thematisiert. Alles, was mit dem Walfang bzw. vor allem die Verhinderung von diesem zu tun hatte, fand ich sehr interessant und mochte ich an dem Buch auch sehr.
Auch Lilja und ihre beste Freundin waren mir sehr sympathisch und ich mochte irgendwie vor allem die Freundschaft zwischen den beiden.
Jules Wirkung auf Lilja und damit ihr Handeln fand ich an sich eine schöne charakterliche Entwicklung von ihr - weil sie sich selbst etwas getraut hat, das sie bisher nicht hat. Ganz unabhängig von der Walgeschichte, war Jules als Typ irgendwie nicht so meiner. Natürlich muss er mir auch grundsätzlich nicht sympathisch sein, ich finde aber, dass man mit einer Liebesgeschichte schon deutlich, deutlich mehr mitgefiebert, als andersrum. Ich wäre viel eher in Team Ari gewesen, aber ich wurde ja auch nicht gefragt 😅
Insgesamt fand ich auch etwas schade, dass die Charaktere aus Band 1 quasi nicht vorkamen, rückblickend ist es aber umgekehrt das gleiche gewesen - dass vielmehr die Existenz und der grundsätzliche Zusammenhang da war und weniger der Auftritt.
Alles in allem: Es war gut anzuhören und auch gut geschrieben, hätte für mich aber auch gereicht Band 1 der Island-Reihe zu lesen.
- Anna Banks
Blue Secrets – Der Ruf des Ozeans
(192)Aktuelle Rezension von: Misch07Auch wenn mir Band 1 und 2 etwas besser gefallen haben, war auch dieses Buch wieder top. Ich persönlich war kein Fan von Reed und Rachels Handlung. Jedoch war der Rest wieder sehr gelungen und hat gezeigt, wie sie zusammenarbeiten und agieren, wirklich top.
- Ann Kidd Taylor
Mit dir am Meer
(107)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Maeve lebt Ihren Traum. Sie reist als Haiforscherin zu den Meeren dieser Welt und verbringt ihre Zeit am liebsten unter der Wasseroberfläche. Doch dabei begleitet sie immer wieder der Gedanke an Ihren Ex-Freund Daniel. Bei der Rückkehr nach einer Forschungsreise steht sie ihm unvermittelt gegenüber. Rasch scheinen alte Gefühle wieder hochzukochen. Doch da ist auch noch Nicolas, ein Meeresbiologe von ihrer letzten Reise...
Dieser Roman ist einmal etwas ganz anderes. Das Thema mit den Meeresbewohnern und besonders den Haien fand ich spannend und eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Settings. Stellenweise hat dadurch der Roman zwar eher einem Sachbuch geähnelt, das hat mich aber gar nicht gestört. Die Protagonisten fand ich interessant und gut dargestellt. Einzig mit der Hauptfigur Maeve hatte ich zwischendurch etwas Mühe, weil ich ihre Handlungen und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen konnte. Richtig schön fand ich dagegen das Ende, da ist mein Herz direkt geschmolzen.
Ein schöner Sommerroman, der einem tief in die Geheimnisse des Meeres abtauchen lässt.
- Sy Montgomery
Rendezvous mit einem Oktopus
(69)Aktuelle Rezension von: AQuaSy Montgomery, die mir bisher kein Begriff war, wurde mir bei einer Gesprächsrunde über Lieblingsbücher im Deutschlandfunk Kultur wärmstens empfohlen. "Rendezvous mit einem Oktopus" ist mein erstes Buch von ihr. Vielleicht ist dieses Buch als Start mit der Autorin unglücklich, denn es wurde nicht ersichtlich für mich, wer sie überhaupt ist, außer jemand, der Tiere mag und grade eine Obsession für Oktopusse hat. Einmal wöchentlich fährt sie ins Aquarium und hält ihre Arme in den Tank, um sich von den Saugnäpfen des jeweiligen Tieres küssen und schmecken zu lassen. Dabei erfahren die Lesenden manches Interessantes über diese intelligenten Tiere. Der Blurb von Peter Wohlleben hatte mich jedoch etwas völlig anderes erwarten lassen: "Wer dieses Buch gelesen hat, versteht die Seele der Ozeane." Deswegen war ich sehr enttäuscht, dass es in erster Linie über Oktopusse in Gefangenschaft und die Begegnungen von Menschen und Tieren im Aquarium geht. Mir hat sich auf jeden Fall bei der Lektüre keine Seele des Ozeans offenbart. Schade.
- Katja Brandis
Ruf der Tiefe
(162)Aktuelle Rezension von: Geerthi„Ruf der Tiefe“ ist ein Roman, der die Geschichte des 16-jährigen Leon und seiner treuen Begleiterin, dem Krankenweibchen Lucy, in den Mittelpunkt stellt. Leon gehört zu einer Gruppe, die als Flüssigkeitsraucher bekannt sind. In einer Welt, in der das Meer eine zentrale Rolle spielt, bemerkt Leon eines Tages, dass etwas mit den Gewässern nicht stimmt. Diese plötzliche Veränderung weckt in ihm die besorgniserregende Ahnung, dass nicht nur die Natur, sondern auch Lucy in Gefahr sein könnte.
Die Geschichte thematisiert nicht nur die Beziehung zwischen Leon und Lucy, sondern auch die tiefere Verbindung zwischen Mensch und Natur. Die emotionalen Herausforderungen, mit denen Leon konfrontiert ist, machen die Geschichte spannend und nachvollziehbar.
Der Schreibstil der Autoren ist klar und einfach gehalten, was mir ermöglichte, schnell in die Handlung einzutauchen. Dennoch empfand ich die Spannung als nicht durchgängig. Es gab Momente, in denen die Erzählung an Tempo verlor und sich in Länge zog. Einige Passagen hätten meiner Meinung nach gekürzt werden können, um die Dynamik zu erhöhen und die Spannung aufrechtzuerhalten.
Trotz meiner Vorliebe für Meeresgeschichten konnte mich „Ruf der Tiefe“ nicht vollständig überzeugen. Die Handlung hatte ihre starken Momente, doch die fehlende Spannung und die längeren Erzählabschnitte trugen zu meiner gemischten Meinung bei. Daher bewerte ich das Buch mit 3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️
- Patricia Schröder
Meerestosen
(212)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenEs hat jetzt mehrere Jahre gedauert, bis ich mich wieder an Band drei dieser Reihe gewagt habe. Ich hatte ihn bereits mal begonnen und habe nach 50 Seiten einfach aufgehört zu lesen. Jetzt war es soweit und ich habe mich erneut getraut, doch meistens ist es ein Zeichen, wenn ich ein Buch anfange und nicht weiterlesen...
Wer die Vorgänger nicht kennt, braucht mit diesem Buch gar nicht anfangen, denn es geht nahtlos mit der Story weiter und es fehlt sonst viel zu viel Information. Die ersten beiden Teile 'Meeresflüstern' und 'Meeresrauschen' haben mir richtig gut gefallen. Nicht nur die Idee um Nixen und Halbwesen, sondern auch die Umsetzung und die einzelnen Charaktere. Daher war ich eigentlich recht gespannt auf den Abschluss der Geschichte rund um Elodie und Gordian.
Nun, direkt auf den ersten Seiten wird es schnell fade und langwierig. Man schippert sich durch die Geschichte und gab es in den Vorgängern viele Wendungen, Spannung und schön ausgearbeitete Charaktere, so musste ich diesmal leider danach suchen. Gerade Elodie war mir als starke und sich immer weiter entwickelnde Figur in Erinnerung geblieben. Jetzt war sie besessen von Gordian und den immer selben Gedanken an Allianzen und dann doch wieder mal Gordian. Sie ist kraftlos und oft spontan zickig, handelt unbedacht und impulsiv. Das sie das immer auf ihr Haiwesen schiebt hat mir einfach gar nicht gefallen.
Die anderen Charaktere sind ebenso schlicht und oberflächlich dargestellt. Leider trifft das auch auf die neu auftretenden Figuren zu, auf die ich mich eigentlich gefreut habe. Schade, dass die Autorin, anders als in Band eins und zwei, auf einmal Augenmerk auf die scheinbar unlösbaren Probleme richtet. Wobei sie sich da immer und immer wieder im Kreis dreht... Womit ich auch schon bei der Handlung wäre. Die ist nicht so spannend und leider oft auch vorhersehbar. Es bedarf solch einer langen Vorbereitung, dass man gar nicht anders kann, als es zu ahnen und tatsächlich ist die Lösung dann scheinbar einfach und viel zu schnell erbracht. Ich konnte daher das Lesen gar nicht richtig genießen.
Eines der Probleme, neben der ganzen Nixengeschichte, ist die Verschmutzung der Meere durch den Menschen. Wichtig und gut angebracht, mal aus der Sicht eines Meerebewohners und trotzdem ist das Problem zu schnell und scheinbar auch leicht gelöst. Wäre es doch nur in echt so einfach.
Der Schreibstil war soweit in Ordnung, man kann gut durch die Seiten pflügen.
Insgesamt hat mir die Trilogie gut gefallen; die Idee mit verschiedenen Nixenarten, Halbwesen, der einbezogenen Krise bezüglich unserer Seen und Meere und zu Anfangs genialen Charakteren ist schlussendlich sehr anregend und lässt sich gut lesen. Lediglich der Abschlussband war für mich der Schwächste, da einfach etwas Tiefer fehlte. 🐬
- Anna Banks
Blue Secrets – Der Kuss des Meeres
(446)Aktuelle Rezension von: Misch07Das Buch ist einfach wow! Es beginnt sehr traurig und zeigt aber auf, warum dieser traurige Start benötigt wird. Mein Favorit ist definitiv Rayna, da sie genau weiß, was sie will, und ich ihre Art super finde. Aber auch Emma macht sich während des Buches immer mehr. Für jede Person die Fantasy und Romantik liebt, gibt es kaum etwas Besseres!
- Kristina Moninger
Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
(231)Aktuelle Rezension von: karinchenbienchenNach „One Second to Love“ musste ich natürlich direkt mit Band 2 der Breaking-Waves-Reihe weitermachen – und dieses Mal geht es um Isa. Sie taucht bereits in Band 1 immer wieder kurz auf, wirkt dabei aber unglaublich abweisend. Sie möchte mit Josies Verschwinden nichts zu tun haben und das Ganze einfach hinter sich lassen. Doch als plötzlich eine weibliche Leiche auftaucht, kann Isa ihre Gefühle nicht länger verdrängen. Denn tief in ihrem Inneren möchte sie natürlich doch wissen, was damals mit Josie passiert ist.
Isa leitet das familiengeführte Hotel in Harbor Bridge, ist mit ihrem Leben aber eigentlich alles andere als glücklich. Sie hat das Surfen aufgegeben und ihren eigenen Traum, Biologie zu studieren, nie verfolgt. Irgendwie hat sich seit Josies Verschwinden einfach alles verändert. Und je mehr Isa sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt, desto mehr merkt man, wie sehr sie selbst darunter gelitten hat.
Nach langem Hin und Her schließt sie sich schließlich Avery und Odina an und gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was vor zehn Jahren wirklich passiert ist. Dabei trägt Isa allerdings selbst ein kleines Geheimnis mit sich herum, das sie unbedingt bewahren möchte.
Und dann zieht nebenan auch noch ein neuer Nachbar ein. Preston macht Lärm, hinterlässt Dreck und ist einfach unausstehlich … aber leider auch ziemlich gut aussehend. Und irgendwie fällt es Isa verdammt schwer, sich in seiner Nähe noch auf irgendetwas anderes zu konzentrieren.
Preston war für mich eine richtig schöne Abwechslung zur teilweise verstrickten Handlung rund um Josie. Die Geschichte bekommt durch ihn wieder etwas Leichteres und auch zwischen ihm und Isa mochte ich die Dynamik total gerne.
Währenddessen geht die Suche nach Josie natürlich weiter. Neue Personen tauchen auf, neue Hinweise kommen ans Licht und plötzlich werden auch alte Geheimnisse wieder ausgegraben. Besonders geliebt habe ich, wie die Mädels dadurch immer enger zusammenwachsen. Aus der Freundschaft, die durch Josies Verschwinden damals zerbrochen ist, entsteht langsam wieder etwas richtig Starkes – und genau diese Entwicklung finde ich unglaublich schön.
Und dann haben die Mädels plötzlich einen Hauptverdächtigen. Und natürlich bleibt es nicht dabei, denn auf einmal hängt auch Preston mitten in der ganzen Sache drin - davon weiß er nur nichts.
Ab diesem Punkt konnte ich das Buch wirklich kaum noch aus der Hand legen. Ich wollte einfach nur wissen, wie und ob jetzt endlich alles aufgeklärt wird. Die Spannung wurde immer größer und ich habe mindestens genauso sehr mit den Mädels mitgefiebert wie sie selbst.
Auch zwischen Isa und Preston wendet sich am Ende alles zum Guten und ich habe mich wirklich für die beiden gefreut.
Aber eine Sache bleibt: Josie ist immer noch verschwunden.
Und genau deshalb bin ich natürlich sofort bereit für Band 3. Die Reihe schafft es einfach, dass man nach jedem Teil noch mehr Antworten möchte – und gleichzeitig immer neue Fragen aufkommen.
- Alexandra Christo
To Kill a Kingdom (English Edition)
(79)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksLira ist die Prinzessin der Sirenen und zu jedem ihrer Geburtstage tötet sie einen menschlichen Prinzen. Elian ist der Prinz von Midas und fährt mit seiner Piratencrew über die Meere und tötet Sirenen. Als Lira in einen Menschen verwandelt wird und auf seinem Schiff landet, ändert sich alles. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Slow Burn und die Tension waren richtig gut. Ich mochte auch die Nebencharaktere und den Quest, zu dem sie sich aufmachen. Ich muss aber sagen, dass ich den Endkampf ein bisschen over the top fand.
- Juli Zeh
Nullzeit
(360)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyGeschichten über Affären und toxische Beziehungen gibt es wie Sand am Meer. Aber Juli Zeh schreibt derart fesselnd - mir ist es nur schwer gelungen, das Buch aus der Hand zu legen. Sie konstruiert ein Verwirrspiel, das nie konstruiert wirkt und bei dem man mehrfach auf die falsche Fährte gelockt wird. Das Buch funktioniert so nicht nur als Beziehungsdrama, sondern auch als Thriller - und das richtig gut!























