Bücher mit dem Tag "paare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paare" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783734105876)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

    (1.198)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Der Meister von Tess Gerritsen ist Band 2 ihrer Rizzoli und Isles Reihe. Band zwei baut sich auf Band eins auf, daher sollte dieser vorher gelesen werden. Bei mir ist es schon etwas heftig das ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, hatte aber keine Probleme in das Buch zu finden. Es werden wichtige Details nochmal aufgegriffen. Mich konnte allerdings dieser Band nicht ganz überzeugen.

    Jane Rizzoli wird an einen Tatort gerufen. Es wurde ein Mann ermordet aufgefunden und seine Frau wird vermisst. Ein Detail im Schlafzimmer weckt Janes Neugier. Es ist das sorgfältig gefaltete Nachthemd der Frau. Dies ist das Markenzeichen des Chirurgen. Doch den hat sie vor einem Jahr gefangen und er sitzt im Gefängnis. Als die Leiche der Frau gefunden wird, wird auch die Leiche einer zweiten Leiche gefunden. Schnell wird klar es gibt einen neuen Serienmörder der irgendwie mit dem Chirurgen zusammen  arbeitet.

    Das Buch fängt recht vielversprechend und spannend an. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es werden die Tatorte und die Taten recht detailliert beschrieben. Sie sind oft recht blutig und daher nicht unbedingt für zartbesaitete Menschen geeignet. Man spürt die ganze Zeit eine gewisse Bedrohung. Eigentlich hat das Buch alles was es für einen guten Krimi braucht. Einige Tote, eine gewisse düstere Stimmung, Spannung und viele Puzzleteile die sich nach und nach zusammensetzen. Allerdings fehlte mir die Ermittlungsarbeit. Auch war mir das Ende zu schnell abgehandelt. Warum die Autorin den Hintergrund des eigentlichen Täter so ausgelegt hat, konnte ich nicht nachvollziehen.

    Die Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet. Man konnte Janes Angst und ihre oft harte Fassade für ihre Kollegen spüren. Sie ist eine starke aber auch ängstliche Person. Was mich etwas störte war das Kompetenzgerangel mit dem ominösen FBI Agenten war mur etwas zu viel. Dies bietet zwar zusätzliche Möglichkeiten für Spekulationen ist aber auf Dauer etwas nervig.

    Das Buch hat einige Längen, bietet viel Spielraum für Spekulationen, hat seine spannenden Momente ist aber auch sehr langatmig und konstruiert.

  2. Cover des Buches Der letzte erste Song (ISBN: 9783736324800)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Song

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Sanapa

    Mit Abstand das beste Buch der ganzen Reihe!
    Auf diese Geschichte habe ich mich schon lange am meisten gefreut – und sie hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Ich fand sie von allen Teilen am spannendsten.

    Besonders schön fand ich, dass es diesmal nicht dieses typische „Man sieht jemanden und sofort ist es Liebe auf den ersten Blick“ gab. So war es hier ganz und gar nicht. Beide Figuren waren in einer Beziehung, wodurch der Fokus anfangs auf ganz anderen Themen lag – und genau das hat die Geschichte so interessant gemacht.

  3. Cover des Buches Mythos (ISBN: 9783746637327)
    Stephen Fry

    Mythos

    (78)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Finde es immer wieder spannenden wie Menschen sich früher die Welt erklärt haben. Wo her kommen wir eigentlich und wie ist Welt um uns herum entstanden. Hier an Beispiel Griechenland die Einzeln Götter und ihre Fähigkeit. Sehr locker erzählt das man das Buch gar nicht mehr weg legen will. Die einzeln Elemente und Natur mit Wetter macht schon spaß zu lesen. 

  4. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

    (372)
    Aktuelle Rezension von: Rabea

    Auf der Nordseeinsel Amrum geschehen grausame Morde – und schnell wird klar, dass ein hochintelligenter Täter am Werk ist, der ein perfides Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei treibt. Einer der Ermittler erweist sich zusätzlich als äußerst unangenehmer Charakter, was die ohnehin angespannte Atmosphäre noch verstärkt.

    „Die Flut“ ist definitiv nichts für zartbesaitete Leserinnen und Leser. Der Thriller ist düster, intensiv und emotional fordernd – genau das Richtige für Fans von harten Psychothrillern. Die Spannung bleibt durchgehend hoch und wird immer wieder durch Kapitel aus der Perspektive des Täters gesteigert. Diese Einblicke werfen viele Fragen auf und halten das Rätsel bis zum Schluss aufrecht: Wer steckt hinter diesen Taten?

    Gegen Ende wartet das Buch mit einem twistreichen Aha-Moment auf – einem dieser Enthüllungen, die einen kurz innehalten lassen und denken lassen: Darauf hätte ich kommen können.


  5. Cover des Buches Das Letzte, was du hörst (ISBN: 9783499007514)
    Andreas Winkelmann

    Das Letzte, was du hörst

    (310)
    Aktuelle Rezension von: tines_buecherzimmer

    Der Thriller dreht sich um den Podcast „Hörgefühlt“, dessen Stimme – Marc Maria Hagen – Tausende Zuhörer*innen fasziniert und emotional bindet. Eine Frau namens Martina, die süchtig nach dem Podcast war, wird tot aufgefunden. Das Letzte, was sie hörte, war dieser Podcast. Parallel dazu recherchiert die Journalistin Roya Mayer, die Martina kannte, denn bereits eine SMS kurz vor ihrem Tod lässt Roya misstrauisch werden. Die Ermittlerin Carola Barreis übernimmt den Fall und versucht aufzudecken, ob hinter den scheinbar wohltuenden Worten des Podcast-Stars etwas Dunkles steckt.

    Interessantes Thema: Podcasts, ein Medium das heutzutage Menschen stark beeinflussen kann.  Authentische Charaktere, kurze Kapitel und ein flüssiger Schreibstil. Insgesamt ein netter Thriller für zwischendurch aber mit etwas Platz nach oben.

  6. Cover des Buches Die Einsamen (ISBN: 9783442743797)
    Hakan Nesser

    Die Einsamen

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon
    Eine unbeschwerte Sommerreise in den siebziger Jahren. So fängt alles an. Drei Paare aus Uppsala, miteinander befreundet und jung, planen eine Busreise von Schweden durch die Ostblockländer bis ans Schwarze Meer. Aber was so lustig beginnt, endet im Desaster. Die Wege der Sechs trennen sich nach diesem Urlaub – und kreuzen sich ein Menschenalter später erneut, als ein Dozent aus Lunda in den Wäldern vor Kymlinge am Fuße eines Steilhangs tot aufgefunden wird. Genau an derselben Stelle, an der eine junge Studentin aus Uppsala vor fünfunddreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam ... 

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    Die Biographien der Protagonisten sind, wie immer bei Nesser, intensiv und geben Einsicht in die Gedanken und Handlungen der Charaktere.
    Jeder dieser 6 Studenten kommt durch die Ich-Erzählung zu Wort und man hat dadurch ein klares Bild der einzelnen Charaktere vor Augen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    Auch der Kriminalinspektor Barbarotti kommt dabei nicht zu kurz. Ein sympathischer Ermittler mit Ecken u. Kanten, der neben den Ermittlungen einen Deal mit Gott am Laufen hat.

    Der Kriminalroman verläuft in mehreren Handlungssträngen und diese wiederum auf zwei Zeitebenen - der Gegenwart und Anfang der 70er Jahre.
    Ist jedoch nicht so kompliziert wie es sich anhört. Im Gegenteil! Das Buch liest sich flüssig und es trägt erheblich zur Spannung bei.
    Die Spannung nimmt gegen Ende zu und die Auflösung ist wieder einmal eine große Überraschung, die man nicht im Ansatz hätte erahnen können - dramatisch, aber auch traurig.

    Fazit:
    Philosophisch, tiefgründig, spannend und doch mit Witz.
    Wieder einmal ein Nesser den ich nahezu verschlungen habe
  7. Cover des Buches Im nächsten Leben werd ich Mann! (ISBN: 9783959102261)
    Mirja Regensburg

    Im nächsten Leben werd ich Mann!

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein humorvolles Buch über den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Wie wäre es, ein Mann zu sein mit dem Wissen einer Frau!? Haben es Männer wirklich einfacher im Leben oder nehmen sie das Leben leichter? 

    Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, locker und humorvoll. Auch hat es manchmal durchaus zum Nachdenken angeregt.

    Lesenswert! 

    11.01.2026

  8. Cover des Buches Die vier Jahreszeiten des Sommers (ISBN: 9783455005677)
    Grégoire Delacourt

    Die vier Jahreszeiten des Sommers

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Die unglückliche erste Liebe eines 15jährigen Jungen, dessen Vater zu früh starb und dessen Mutter über ihren Verlust nie hinwegkam.
    Die unerfüllte Sehnsucht nach Liebe einer alleinerziehenden 35jährigen Mutter, deren Mann sie verließ und deren Liebhaber nur größere Löcher in ihre Seele reißen.
    Eine 55jährige verheiratete Frau auf der Suche nach dem Stillen ihrer Leidenschaft, die sie in einer überraschenden Wendung der Geschichte auch findet.
    Und ein altes Ehepaar, dass das Finale ihrer über 50 Jahre andauernden Liebe im gemeinsamen Tod sucht.

    Vier Geschichten über die Liebe, die ihre Gemeinsamkeit in der Woche des 14. Juli (dem französischen Nationalfeiertag) des Jahres 1999, im französischen Badeort Le Touquet, haben.

    Für ein Sommerbuch ist der Inhalt für meinen Geschmack ganz schön schwere Kost. Geschichte 1 und 2 sind voller Melancholie und Schwere. Der Liebeskummer, die Verluste und unerfüllten Träume sind wirklich greifbar. Aber die drückenden Stimmungen der Protagonisten haben es mir ziemlich schwer gemacht, mich in das Buch fallen lassen zu können.
    Geschichte 3 war mein persönlicher Favorit. Anstatt eines Endes, enthüllt sie im Laufe der Zeit einen Neuanfang und eine Zukunft.
    Geschichte 4 ist mit ihrem unausweichlichen Ende, auf Grund des Alters, zwar einerseits sehr romantisch, aber da man aus den Geschichten davor, die bereits kleine Vorausschauen darauf bieten, weiß, worauf sie hinauslaufen wird, überwiegen auch hier Düsternis und Traurigkeit.

    Überhaupt findet man in jeder Geschichte Verknüpfungen und Begegnungen zu den jeweils anderen. Diesen roten Faden habe ich als sehr angenehm, die anderen Perspektiven als spannend empfunden. 

    Das Buch ist tiefgründig, voller Gefühle, im Aufbau und der Erzählweise anspruchsvoll. Manchmal ist es nur ein Satz, der die Wendung herbeiführt oder die Verknüpfung herstellt. Aber, wie bereits gesagt, auf Grund der überall durchscheinenden Melancholie ist es für mich kein Sommerbuch für leichte Lesestunden in lauen Sommernächten. Lest es im Herbst, wenn die Blätter fallen und die Nebel aufziehen. Immerhin der französische Song Hors Saison, der sich durch das ganze Buch zieht, und der wirklich wunderschön ist - hört ihn beim Lesen - passt perfekt zur Gesamtstimmung des Buches 

    4 Sterne




  9. Cover des Buches Die Verlobungen (ISBN: 9783833310140)
    J. Courtney Sullivan

    Die Verlobungen

    (66)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    "Die Verlobungen" handelt von vier Paaren, drei in den USA, eines in Frankreich, und ihren Liebesbeziehungen. Die Geschichten spielen zu unterschiedlichen Zeiten und scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, werden aber von der Lebensgeschichte von Frances Gerety, die 1947 den Werbeslogan "A diamond is forever" für die Diamanten-Dynastie De Beers entwickelt hat, umfasst. Mit dem Slogan werden bis heute Verlobungsringe beworben, während Frances selbst nie verheiratet war. 

    1972 besucht Teddy seine Eltern Evelyn und Gerald um ihnen zu eröffnen, dass er sich von seiner Ehefrau Julie scheiden lassen möchte. Anfang der 1970er-Jahre war eine Scheidung noch nicht üblich, weshalb Evelyn nicht nur von ihrem einzigen Sohn bitter enttäuscht, sondern auch unfassbar wütend ist. 

    1987 kämpft James gegen seine Minderwertigkeitskomplexe und sein schlechtes Gewissen an, dass er seiner Frau Sheila als verschuldeter Rettungssanitäter nicht das Leben bieten kann, das sie ihn seinen Augen verdient hätte. 

    2003 zertrümmert die 40-jährige Delphine die Wohnung des jungen Geigenvirtuosen P.J. in New York, für den sie ihren Ehemann Henri verlassen hatte, und der die Pariserin nun selbst betrogen hat.  

    2012 ist Kate gezwungen die Hochzeit ihres homosexuellen Cousins Jeffrey zu organisieren, obwohl dies zutiefst gegen ihre Prinzipien verstößt. Sie lehnt die Institution Ehe ab und stellt darüber hinaus noch viele weitere gesellschaftliche Gepflogenheiten in Fragen, die ihrer Meinung nach die Stellung der Frau untergräbt oder Menschen anderer Schichten unterdrückt.  

    Der Roman liest sich wie eine Sammlung von Kurzgeschichten, die allerdings nicht auf einander folgen, sondern kapitelweise abwechselnd erzählt werden. Jede Geschichte und die darin handelnden Akteure sind entsprechend der Zeit und des gesellschaftlichen Standes verschieden und haben jeweils ein unterschiedliches Thema in Sachen Paarbeziehung im Fokus. 
    Trotz der Fülle an Protagonisten fällt es leicht sich, immer wieder in sie und ihre Lebenssituationen hineinzuversetzen. Der Roman ist auf diese Weise sehr abwechslungsreich gestaltet und verbindet die einzelnen Geschichten durch die Symbolik des Diamantrings, der sich unterschwellig wie ein roter Faden durch alle Geschichten zieht und die Handlungsstränge auf diese Weise ungewöhnlich, aber letztlich raffiniert und am Ende doch überraschend zusammenzieht. 
    Interessant ist zu lesen, wie sich die Einstellung zur Ehe über die Jahre hinweg verändert hat und wie Evelyn, James, Delphine oder Kate mit den Herausforderungen ihrer Zeit umgehen. 
    Es ist ein Gesellschaftsroman, der den übertriebenen Konsum in Frage stellt und Kritik am hedonistischen, freiheitsliebenden "American Way of Life" übt. 
  10. Cover des Buches Gestohlene Träume (ISBN: 9783453422223)
    Nora Roberts

    Gestohlene Träume

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt 

    Tia Marshs Leben gehört der Wissenschaft. Dass ihr Interesse für die griechische Mythologie ihr einmal zum Verhängnis werden soll, ahnt sie nicht - bis sie Malachi Sullivan begegnet. Der attraktive Ire ist dem Geheimnis dreier silberner Schicksalsgöttinnen auf der Spur, das eng mit Tias Familie verknüpft zu sein scheint. Eine atemlose Jagd nach den wertvollen Statuen beginnt, denn nicht nur Malachi will die Göttinnen um jeden Preis besitzen.


    Fazit

     Sehr spannender Roman mit viel Action. Man könnte das Buch gut verfilmen. Ich könnte es kaum weglegen so sehr hat mich das Buch fasziniert. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.

  11. Cover des Buches Blausäure (ISBN: 9783455003260)
    Agatha Christie

    Blausäure

    (146)
    Aktuelle Rezension von: Elegantenko

    In dieser Geschichte habe ich mich gefühlt, als wäre ich ein Detektiv in der weiten Vergangenheit! Wer hat sich getraut, diesem mörderischen Schritt zu wagen? Alle könnten als Verdächtige durchkommen!

    Ist passend zu einem Herbst- oder Winterabend. Die Auflösung habe ich so nicht geahnt, fand ich auch ehrlich gesagt etwas schwach, jedoch bekommt das Buch von mir trotzdem 4 Sterne, weil es einfach schön war, die Charaktere kennenzulernen und deren Geheimnisse zu entdecken ! 

  12. Cover des Buches After I Do (ISBN: 9783548070124)
    Taylor Jenkins Reid

    After I Do

    (96)
    Aktuelle Rezension von: lilli1906

    Dies ist nach "Daisy Jones and the Six" das zweite Buch, das ich vin Taylor Jenkins Reid gelesen habe, und ich habe es wirklich geliebt.

    Der Schreibstil ist wundervoll, weil die Geschichte einfach ganz wunderbar fließt. Schon deswegen war es ein Lesevergnügen.

    Die Geschichte handelt von einem Ehepaar, das sich nicht sicher ist, ob es sich noch liebt. Da beide die Ehe aber nicht einfach aufgeben wollen, entscheiden sie sich für eine einjährige Trennung, in der sie sich komplett den Kontakt verbieten.
    Als Leser begleiten wir die Frau nun dieses Jahr lang und erleben, wie es ihr mit der Situation geht, was ihr zu schaffen macht, welche Wege sie ausprobiert, wie sich ihre Gefühle entwickeln. Und es hat mir wahnsinnig gut gefallen, dass die beiden Protagonisten das Jahr auch wirklich durchziehen. Diese Story ist ja nicht unbekannt, aber oft ist es so, dass dann doch einer sehr schnell merkt, dass er den anderen noch liebt und alles tut, um ihn zurückzugewinnen. Bis auf einen kleinen "Regelbruch" halten sich hier aber beide daran. Auch das Ende - und wie es dazu kommt - hat mir sehr gut gefallen.

    Ich werde von der Autorin auf jeden Fall noch mehr Bücher lesen, sie könnte meine Lieblingsautorin werden!

  13. Cover des Buches Die Stille des Todes (ISBN: 9783596701230)
    Eva García Sáenz

    Die Stille des Todes

    (226)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    • Werbung - Rezension 5/5 ⭐️ •

    "Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.
    Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken.

    Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?"

    Hat mir sehr gut gefallen. So eine Geschichte hatte ich zuvor noch nie gelesen. Es ist brutal, bietet aber auch etwas für Geschichtsfans. Die Charaktere sehr sympathisch, vor allem Ayala hat mir gut gefallen. Knallhart und trotzdem zeigt er Gefühle, sehr gute Mischung. 

    Es gibt noch zwei wweitere Bände, auf die bin ich schon gespannt. 

  14. Cover des Buches Kampfsterne (ISBN: 9783832165024)
    Alexa Hennig von Lange

    Kampfsterne

    (112)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Gy

    Menschen in einem Mikkrokosmos in der es um das Aufrechterhalten von  Fassaden geht. er Roman gibt spannende Einblicke in eine scheinbar heile schöne Welt. Aber nichts ist so wie es nach außen scheint: Die Protagonisten hadern mit ihren Gedanken, Hoffnungen, Enttäuschungen und Erwartungen und warten irgendwie auf Erlösung.

  15. Cover des Buches Die Lügen der Anderen (ISBN: 9783453438330)
    Mark Billingham

    Die Lügen der Anderen

    (123)
    Aktuelle Rezension von: rosee_la_books

    In einem Hotel in Florida treffen zufällig drei Pärchen aus England aufeinander. Sie Freunden sich an; es scheint der perfekte Urlaub zu sein.

     Doch in der letzten Nacht vor der gemeinsamen Abreise verschwindet ein Mädchen aus dem Hotel, das später tot aufgefunden wird. Zurück in England laden sich die drei Paare reihum nach Hause ein. So

    kommt es zu drei Begegnungen, die zunehmend

    geprägt sind von Merkwürdigkeiten, Misstrauen und dem beklemmenden Verdacht, dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist, wie es scheint. Je mehr sich die neuen Freunde voneinander erzählen, desto unheimlicher werden sie sich.

    . 📚

    Das Buch ist  in einige große Abschnitte eingeteilt, welche nochmals in angenehm langen Kapiteln gegliedert ist. 

    Es wird, bis auf wenige Kapitel aus der Sicht des Täters, in Erzähl-Perspektive geschrieben. 

    Es wird  aus den verschiedenen Sichten der einzelnen Eheleute oder auch von der Polizei geschrieben. 

    Für mich persönlich war Angie und Berry am sympathischsten. Vor allem Angie fand ich von Anfang an sehr echt und sympathisch. 

    Hier hat es der Autor am besten geschafft, ehrliche Charaktere zu erschaffen. 

    Aber auch die anderen kamen, wie wahrscheinlich vom Autor so gewollt, entsprechend rüber. Insgesamt waren alle entsprechend authentisch und ihnen wurde eine tolle Tiefe gegeben. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht. Es war alles für mich gut verständlich und es blieben keine offenen Fragen übrig. Die Spannung war von Anfang gegeben und zog sich bis zum Ende durch. 

    Das Ende war absolut nicht vorher sehbar und ich wusste absolut nicht, wo es hinführen sollte. Es war wirklich überraschend und emotional. 

    . 📚

    Fazit:  Ein großartiger Ende mit heftigem, emotionalen Ende, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. . 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

  16. Cover des Buches Auf verschlungenen Pfaden (ISBN: 9783423144025)
    Thomas Hardy

    Auf verschlungenen Pfaden

    (19)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Die Handlung spielt in der südenglischen Heide. Dies wird in der ersten Hälfte des Buches ausführlich dargestellt. Naturbeschreibungen und das Laben der Menschen in der Heide werden ausgiebig beschrieben. Die Heidelandschaft ist von vielen schmalen Wegen durchzogen. Dies entspricht in gewisser Weise auch den weiteren Handlungssträngen. Im Mittelpunkt stehen mehrere junge Menschen, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind und die sich durch ihr Handeln immer weiter miteinander verstricken bis einige Personen ein überaus drastisches Ende finden. 

    Für mich war es hilfreich, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen. Dies hat über die teilweisen Längen der Handlung hinweg geholfen. 

  17. Cover des Buches Paare (ISBN: 9783608966121)
    Maggie Millner

    Paare

    (68)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Paare ist ein kurzer, schmaler Band mit nur etwas mehr als 100 Seiten - im Grunde also schnell gelesen. Doch der Inhalt hat es in sich! Abwechselnd in Versform (die Verse reimen sich sogar - Respekt für die Übersetzerin!) und Prosa geschrieben, lesen wir aus Sicht einer namenlosen Frau, die ihren Freund für eine Frau verlässt, mit der sie eine Beziehung führt, die sie zwar begeistert, aber die letztlich doch scheitert. Streckenweise erinnerte mich der Inhalt an Chloé Caldwells Buch Women (das ich nicht sehr mochte), hier aber war es für mich leichter lesbar und weniger nervig. Es gab einige Stellen, die mich durchaus nachdenklich gestimmt haben und alles in allem ist es zwar eine wirklich kurze Lektüre, aber die hat es in sich, schon allein durch den ungewöhnlichen Schreibstil.


  18. Cover des Buches Adam, wo bist du? Eva, was tust du? (ISBN: 9783701505852)
    Susanne Pointner

    Adam, wo bist du? Eva, was tust du?

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    Die Autorin Susanne Pointner ist Psychologin, Psychotherapeutin in freier Praxis und unter vielem anderen auch noch Imago-Paatherapeutin. In ihrem sehr ausführlichen, aber für mich doch sehr theoretisch bleibenden Ratgeber erklärt sie viele Konstellationen von Paaren und ihre Schwierigkeiten im späteren Zusammenleben, wenn das erste Verliebtsein einmal verflogen ist auch anhand von Fallbeispielen, die durchweg sehr interessant sind, mir aber gerne ausführlicher hätten sein können. Damit hätte ich dann vielleicht für mich noch einige interessante Parallelen ziehen können. Einige theoretische Ansätze, die die Autorin aufzeigt konnte ich jedoch auch in meinem sozialen Umfeld wiederfinden, dennoch ist das Buch keine einfache Kost.

    Wer einen universellen Ratgeber für Beziehungsprobleme sucht oder sich einfach nur für diese Literatur interessiert, erlebt mit diesem Buch vielleicht nicht ganz das Erhoffte. Hier geht es mehr um die Theorie und viele Dinge wie Fachbegriffe usw. sind nicht so einfach zu lesen. Interessant war dieses Fachbuch aber allemal für mich und ich werde es bestimmt das eine oder andere Mal noch gerne zur Hand nehmen und einige Kaptitel noch einmal genauer lesen. Ich hatte mir persönlich noch mehr allgemeine Tipps und praxisnahe Ratschläge für das Zusammenleben als Paar und dem erfolgreichen Entgegenwirken des jede Beziehung sicherlichen einmal heimsuchenden tristen Alltagstrott gewünscht und auch gerne ausführlichere Beschreibungen über die vorgestellten Fallbeispiele gewünscht, daher blieb mir einiges eben zu theoretisch. Fachlich und sprachlich ist das Buch aber auf jeden Fall gelungen und man merkt, daß die die Autorin weiß, wovon sie spricht.
  19. Cover des Buches Morgen, Mädels, wird's was geben: Süßer als ein Zimtstern/Eine sexy Bescherung/Tannenduft und heiße Küsse (ISBN: 9783955763374)
    Vicki Lewis Thompson

    Morgen, Mädels, wird's was geben: Süßer als ein Zimtstern/Eine sexy Bescherung/Tannenduft und heiße Küsse

    (3)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry
    "Morgen, Mädels, wird's was geben" ist eines dieser Bücher, an die man ohne große Erwartungen herangeht und dann doch positiv überrascht wird.
    Es erwarten einen drei Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen, die nur durch einen wiederkehrenden Charakter verbunden werden: Damon Claus, den Bruder des Weihnachtsmannes, der genervt vom Fest ist und sich die Zeit evrtreibt, indem er ein bisschen Chaos stiftet und zugleich unbeabsichtigt Amor spielt.
    Die erste Geschichte hat mir am besten gefallen, waren dort die Emotionen am meisten spürbar. Prinzipiell konnte man sagen, dass die zweite Geschichte auch noch okay war, die dritte hingegen etwas langweilig, aber trotzdem lesbar.
    Bei Kurzgeschichten kann man natürlich nicht mit einer besonderen Tiefe der Charaktere rechnen, und dennoch waren die Storys unterhaltsam und stimmen ein wenig auf den Advent ein.
    Ein Buch, das man wahrscheinlich nicht gelesen haben muss, aber es auch definitiv nicht bereut, wenn man es tut.
  20. Cover des Buches Bridget Jones' Baby (ISBN: 9783442487486)
    Helen Fielding

    Bridget Jones' Baby

    (84)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension "Bridget Jones` Baby" 

    Bridgets chaotisches Leben geht auch in diesem Band weiter. Sie ist wieder Single - selbstverschuldet und wieder auf der Suche nach ihrem großen Glück. Diesmal beschert Helen Fielding unserer Bridget Nachwuchs. Und Bridget wäre nicht Bridget, wenn ihre Schwangerschaft ohne Abenteuer und Verwicklungen ablaufen würde.

    Der Hauptcharakter Bridget geht auf die 40 zu und die biologische Uhr tickt. Familie und Freundeskreis werden nicht müde unsere Bridget daran zu erinnern und sie damit unter Druck zu setzen. Doch um dem Umfeld den Kinderwunsch zu erfüllen, fehlt Bridget der Mann. Und damit wären wir mitten in der Geschichte. Auf einer Feier trifft Bridget ihren Exmann Marc Darcy und unter Einwirkung von Alkohol verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander. Am nächsten Tag distanziert sich Marc jedoch mit seiner steifen Art wieder von Bridget und treibt sie damit - wer hätte das gedacht- in die Hände von Daniel Cleaver. Das bleibt nicht ohne Folgen. Kurze Zeit später stellt Bridget fest, dass sie schwanger ist. Und wie sollte es anders sein - sie weiß nicht, wer der Vater des Babys ist.

    In dem gewohnten Tagebuchstil führt uns Helen Fielding durch Bridgets Alltag. Mit viel Sinn für Humor erleben wir die Tücken einer Schwangerschaft in Bridgets Welt. Der Schreibstil ist locker und spritzig wie immer. Man trifft bekannte Charaktere wieder und die Protagonistin Bridget verstrickt sich immer wieder in ihren neurotischen Gedanken und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus. Dabei wirkt sie trotzdem sympathisch und authentisch mit ihrer schusseligen Art.

    Es ist ein lustiger und unterhaltsamer Roman, der viele Klischees aufgreift ohne dabei langweilig zu sein. Als Basis dient die bekannte Dreiecksgeschichte zwischen Bridget, Marc und Daniel und wird in diesem dritten Band auf eine neue Eben gehoben. Sie müssen zu dritt eine Schwangerschaft überstehen. Man lacht und leidet zusammen mit Bridget und manchmal, da muss man einfach die Augen schließen vor lauter fremdschämen.

    Ich liebe die Bücher um Bridget Jones von Helen Fielding. Es ist keine komplizierte oder tiefgreifende Lektüre, eher ein amüsantes Intermezzo für Zwischendurch. Aber es ist immer wieder ein Vergnügen diese Romane zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, besonders wenn jemand unkomplizierte Unterhaltung sucht.

    https://www.readingwitch.com/post/bridget-jones-baby

  21. Cover des Buches Schatzbox - Nichts für Couchpotatoes - Geschenkbox Macher-Edition (ISBN: 9783468752124)
    Katharina Isaak

    Schatzbox - Nichts für Couchpotatoes - Geschenkbox Macher-Edition

    (1)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    In dieser Box sind 52 Ideen für gemeinsame (mehr oder weniger verrückte) Unternehmungen, die von ein paar Augenblicken bis Stunden dauern können, versammelt. Man muss sie nicht alle mögen, aber ich finde sie alle machbar. Ja, jung sein sollte man dafür – und wenn es nur im Herzen ist.

    In diesem Set sind die Aufgaben allerdings teilweise auch davon abhängig, welche Jahreszeit, welches Wetter gerade ist – oder wo man lebt und wie weit man gerade weg kann. Deshalb kann man schlecht einfach eine Karte ziehen, sondern muss relativ gut planen. Das schmälert aber nicht den Spaß an der Idee dahinter.

    Hat man eine „Aufgabe“ erledigt, kann man auf der Rückseite der Karte mit der dort zu findenden „Hilfestellung“ die Erinnerungen festhalten. Das finde ich sehr gut gemacht. Auch die Karten selbst sind auf einfache Weise sehr schön gestaltet. Einziges Manko: Die Ecken der Karten stoßen in der Box leicht ab. Sie sollten abgerundet sein, das würde sie schützen.

    Für sich und seinen Partner selbst, oder als Geschenk für ein anderes Pärchen – die Box ist hübsch, haltbar, etwas für ein ganzes Jahr und eine liebe Idee. Ich gebe ihr trotz der kleinen Schwäche gern die vollen fünf Sterne.
  22. Cover des Buches Das Geschenk (ISBN: 9783960382966)
    Alina Bronsky

    Das Geschenk

    (53)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte

    Um es vorweg zu sagen – auf das im Klappentext angekündigte 'Feuerwerk voller Wortwitz' habe ich bis zum Ende dieser Weihnachtsgeschichte der von mir sehr geschätzten Autorin Alina Bronsky vergebens gewartet. Auch das 'grenzenlose, bitterböse Lesevergnügen' blieb aus – stattdessen gaben sich zunehmend unhöfliche, garstige und die Würde verletzende Dialoge die Hand, die mir wehtaten und die Geschichte ein wenig verleideten.

    Seine Freunde, so fühlte ich mich einmal mehr bestätigt, sollte man sich gut aussuchen – und wenn das, was einen einmal verband, nicht mehr vorhanden ist, sollte man so eine Freundschaft wie diejenige, die hier auf dem Seziertisch liegt, still und leise ausklingen lassen und nicht, aus welchen Gründen auch immer, wieder versuchen aufleben zu lassen. Das kann nur schief gehen, wie man am Beispiel des unerträglich hochnäsigen und vorurteilsbehafteten Ehepaares Kathrin und Peter, die einander rein gar nichts mehr zu sagen haben, und dem übriggebliebenen Part des anderen ehemaligen Freundepaares, Klaus – Ehefrau Almut war vier Jahre vor dem unseligen Weihnachtstreffen gestorben -, in erschreckender Deutlichkeit sehen kann. Und was für Freunde gilt, gilt auch für Paare: wenn die Liebe sich überlebt und Abneigung, Hohn und gar Hass gewichen ist, sollte man sich trennen! Wenn der zum Glück überschaubar kurzen Geschichte überhaupt eine Botschaft zugrunde liegt, dann genau diese.

    Und dabei hat alles so menschenfreundlich, so ganz und gar zum uns alljährlich aufs Auge gedrückten Weihnachtsfest passend begonnen! Nach vielen Jahren des Schweigens meldete sich plötzlich der längst in den Tiefen der Vergessenheit schlummernde Klaus bei Kathrin und Peter und schlug vor, doch mal wieder ein paar Tage miteinander zu verbringen, in dem alten Wochenendhaus in einem gottvergessenen Landstrich Nordhessens, in dem man schon einmal angeblich unvergessliche Stunden miteinander verbracht hatte. Warum Klaus ausgerechnet diese beiden Unsympathen einlud, denen er schon in seligen, wahrscheinlich in der Erinnerung stark verklärten, gelegentlich gemeinsam verbrachten Tagen nichts zu sagen hatte, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel, es sei denn die Erklärung lautet, dass der eigentlich nette, unkomplizierte und einfach gestrickte Klaus unter masochistischen Schüben leidet. Wie auch immer, die perfekte, aber leider hoffnungslos versnobte Kathrin nimmt die Einladung an, unter dem Vorwand, dem verwitweten Klaus in seiner Einsamkeit beizustehen. Jetzt, nach vier Jahren? Man mag ihr Samaritergehabe nicht recht glauben, bekommt aber bald den Eindruck, dass alles recht war, um bloß nicht in trauter Zweisamkeit mit dem fremdgehenden Zyniker Peter, einem selbstherrlichen Widerling erster Güte, unter dem Weihnachtsbaum sitzen zu müssen, nachdem man sich erstmals dafür entschieden hat, die längst erwachsenen Kinder auszuladen, recht unverständlich, denn die sind alles, was sie an Familie haben und wahrscheinlich die einzigen Menschen, die sie mögen, vielleicht, weil sie ihnen ihr Luxusleben finanzieren oder weil die Stimme des Blutes manchmal doch sehr laut dröhnt. Nach Spiekeroog, wie man irgendwann, viel später, erfährt, hatte man fahren wollen, aber dann kam ja Klaus' Anruf – und vielleicht kam er Kathrin gut zupass? Wer weiß das schon!

    Die erste Überraschung kommt alsbald! Der traurige Witwer ist eines gewiss nicht: einsam! An seiner Seite lebt nämlich, und das auch schon seit vier Jahren, die etwas flippige, aber freundliche, sympathische und ganz und gar nicht eingebildete Sharon, die weiland Frau Almut zu Tode gepflegt hatte. In ihrer Bigotterie fassen die beiden verlogenen Schickimickis sofort eine tiefe Abneigung gegen die unkomplizierte und im Gegensatz zu ihnen völlig authentische junge Frau – vielleicht wegen ihres jugendlichen Alters, wiewohl sie bei weitem nicht so jung ist, wie sie aussieht, vielleicht weil ihre eigenen zweifelhaften und darüber hinaus unehrlichen Vorstellungen von Konventionen einen Witwer in ewiger Trauer sehen wollen, der verstorbenen Partnerin bis zum Tode treu. Vielleicht, und dieser Verdacht beschleicht einen zuerst, bis er sich beinahe zur Gewissheit manifestiert, gönnen sie 'Freund' Klaus sein neues Glück nicht, weil es ihnen ihr eigenes Unglücklichsein widerspiegelt.

    Bald, ach leider nur allzubald, wird aus versteckten Gehässigkeiten ein offener Schlagabtausch mit unerwarteten Enthüllungen, provoziert einzig und allein von dem unseligen Gästepaar, die vor allem Peter, den scheinheiligen, an seiner Angetrauten Kathrin kein gutes Haar lassenden Erzähler der Geschichte, der sich erhaben dünkt über nicht nur seine Frau, sondern auch über seinen Freund, dem er niemals ein solcher war, und der zudem noch unverständlicherweise stolz ist auf seine – vom Arzt attestierte – Unfähigkeit, sich Gesichter zu merken und Erinnerungen zu bewahren, verbal grob, aber gründlich entlarven und als das armselige Bürschchen dastehen lassen, das er unleugbar nun einmal ist. Und jetzt überkommt ihn das große Flattern, wie es jeden wohl überkommt, der sich in einem kurzen Moment der Einsicht in aller Klarheit so sieht, wie ihn andere sehen: in aller Erbärmlichkeit, und nicht einmal mehr nur mittelmäßig! Wäre das nicht die Gelegenheit für ein Umdenken? Die zweite Chance zu ergreifen? Gar für einen Wendepunkt? Nun, das Ende soll natürlich nicht vorweggenommen werden – vielleicht überrascht es, vielleicht enttäuscht oder verwundert es? Vielleicht aber ist es vollkommen logisch? Das muss dann jeder für sich entscheiden, denn so viele Leser wie ein Buch hat, so viele verschiedene Meinungen gibt es dazu!

    Und um meine Gedanken nun einem Abschluss entgegenzuführen – haben wir es hier denn überhaupt mit einer Weihnachtsgeschichte zu tun? Auch in diesem Punkt mögen die Ansichten divergieren. Ich meine ja! Ein traditionelles Weihnachsfest ist heutzutage beinahe schon die Ausnahme, obwohl Sharon ein solches möchte und mit viel Lametta aufwartet, was, das überrascht kaum jemanden, von den beiden, ach so gebildeten, geschmacks- und stilsicheren Eheleuten Kathrin und Peter mit mitleidigem Abscheu beäugt wird. Sie können einem beinahe leid tun, diese beiden, die rein gar nichts verstanden haben von dem, was das Leben ausmacht und denen der Sinn der Weihnacht, denen Freundlichkeit und echte Empathie fehlen oder womöglich, um ihnen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, irgendwann abhanden gekommen ist auf ihrem Weg in die zynische Kaltherzigkeit. Die, weihnachtlich beschenkt von ihren Gastgebern, die gerne und von Herzen geben, nicht verstehen, dass diese keine Gegenleistung erwarten, dass vielmehr sie selbst, Kathrin und Peter, das Geschenk sind, dessen sie sich aber nicht würdig erwiesen haben! Ja, man kann es nicht bestreiten, Alina Bronsky entlarvt hier vieles – und das gründlich und gnadenlos! Es ist jedoch die Art und Weise, in der sie es tut, die ich weniger ansprechend finde, die gewiss schonungslos ist, aber ohne Witz – und ein Funkeln kann daher zu keinem Zeitpunkt aufkommen, so sehr es auch zu Weihnachten passen würde, dem traditionellen, das ich, da bin ich mit Sharon einig, über alle Maßen wertschätze. Immer noch und trotz allem!

  23. Cover des Buches Lovers in Art (ISBN: 9783964282446)
    Giancarlo Ascari

    Lovers in Art

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Graphic Novel: Auf 111 Seiten werden 10 Paare vorgestellt, die Einfluss auf die Kunst der Moderne hatten. Präraffaeliten, Impressionisten, Expressionisten und Surrealisten versammeln sich in dem anschaulich illustrierten Buch von den italienischen Illustratoren Giancarlo Ascari und Pia Valentinis

    Die teils unbeachteten Frauen der berühmten Künstler rücken in den Vordergrund. Das Buch zeigt, dass diese mehr künstlerischen Einfluss auf Ihre (Ehe-) Männer nahmen, als von der zeitgenössischen Gesellschaft behauptet. Sie schlüpften nicht nur in die Rollen der Muse und des Models, manche opferten sogar ihre Leben für die Kunst. Elisabeth Siddal bekam eine lebensbedrohliche Lungenentzündung, weil sie zu lange in eiskaltem Wasser lag, um ihrem Ehemann Dante Rossetti für ein Gemälde modelzustehen. 

    Die dargelegten Kurz-Biografien stecken voller Leben - verliebte Paare, Affären, Hochzeiten, unglückliche Beziehungen, Scheidungen. Der Umfang ist dabei angemessen und doch fallen mir noch einige Pärchen mehr ein, die sehr gut in die Sammlung passen würden (Peggy Guggenheim & Laurence Veil bzw. ihre 2. Ehe Max Ernst; Jackson Pollock & Lee Krasner).

    Der Stil der Graphic Novel verdient 11 von 10 Punkten - authentische Abbildungen, die die realen Charaktere auf Papier wieder lebendig machen. Es findet sich bei jeden Pärchen der charakteristische Kunststil und persönliche Stil des jeweiligen Künstlers wieder - Klimt, Picasso, Dalí.

    Die große Schwäche dieses Buches ist leider die Übersetzung sowie der Faktencheck. Gerne wollte ich mich bei einigen Künstlerpärchen im Internet detaillierter informieren und bin dabei auf Ungereimtheiten gestoßen. Falsche Daten und Zeiträume werden in Buch erwähnt, nicht gravierend, aber auch nicht auf dem Stand von wissenschaftlichen Arbeiten, zumal Quellenangaben gänzlich fehlen. Nur Guernica von Picasso wird urheberrechtlich nachgewiesen. Schade. So kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Für den anschaulichen Einstieg in die europäische Kunstgeschichte mag es genügen.

    LOVERS IN ART | Giancarlo Ascari und Pia Valentinis | Verlagshaus Jacoby Stuart | 111 Seiten | 2024 | 22,00€

  24. Cover des Buches Schlachtfeld Klassentreffen (ISBN: 9783959100212)
    Heike Abidi

    Schlachtfeld Klassentreffen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Die Stunde der Wahrheit ist gekommen – Zeit fürs Klassentreffen! Seien wir ehrlich: In Wirklichkeit interessiert es uns doch alle, ob die frühere Klassenschönheit immer noch so verdammt gut aussieht, der absolute Mädchenschwarm mittlerweile einen Bierbauch vor sich herträgt und Streber Peter auch mit vierzig noch im Hotel Mama wohnt. Von überraschenden Verwandlungen über ungelöste Konflikte bis hin zu Dingen, die sich einfach niemals ändern werden – eins ist klar: Beim Wiedersehen der etwas anderen Art wird es schräg!


    Wir alle lernen diese Situation früher oder später kennen. Klassentreffen. Während sich die einen freuen alte Bekannte wieder zu sehen, bricht beim nächsten der Angstschweiß aus, weil er nur schlechte Erinnerungen an seine Schulzeit hat. Doch was kann auf so einem Klassentreffen alles passieren? In dieser Anthologie bietet Heike Abidi uns wieder passende Ratschläge und Geschichten in denen man sich oder eben seine Klassenkameraden wieder findet. Humorvoll, zu Weilen emotional wird der Leser an die Problematik Klassentreffen herangeführt. Wir erhalten Gründe, warum man ganz und gar nicht auf ein Klassentreffen gehen sollte. Wir bekommen aber auch die guten Seiten eines Treffens aufgezählt. Man kann ja auch einfach nur mal gucken und wenn es nicht gefällt einfach wieder gehen. Schließlich interessiert es und doch alle brennend, was denn wohl aus dem Klassenclown oder der Klassenbarbie geworden ist. Schließlich kann man Bilanz ziehen. Aus wem ist etwas geworden, wer hat nichts erreicht. Wir haben die stillschweigenden Genießer und die Proleten. Mein Haus, mein Dackel, meine Katze. Es werden die Kinder ausgewertet, wie oft man schon geschieden ist oder in peinlichen Gegebenheiten geschwelgt. Lehrer tauchen mitunter auch auf einem Klassentreffen auf. Hat man sie in guter oder in schlechter Erinnerung. Es gibt so viele Möglichkeiten ein Klassentreffen zu begehen und zu erleben. Manchmal finden sich auch neue Paare oder man muss staunen, dass das It-Paar der Schule getrennt ist und manchmal muss man nach Jahren erst erkennen, in was man sich da früher verliebt hatte oder einfach nicht gesehen hat.


    Heike Abidi schafft es wieder einmal eine bunte Mischung an Klassentreffen und ihre Begebenheiten zusammen zu tragen und diese strukturiert dem Leser zu präsentieren. Da gibt es Geschichten bei denen man einfach nur den Kopf schüttelt, weil sie wirklich weit hergeholt wirken, aber es gibt auch Geschichten, die gehen einfach ans Herz. Da gibt es Trauer, es gibt Erkenntnisse, es gibt aber auch die ganz große Liebe. Hier ist für jeden Leser etwas dabei und vielleicht hilft das Buch auch die eine oder andere Situation zu vermeiden oder den einen oder anderen besser zu verstehen.
    Meine Top 5 - Geschichten in diesem Buch waren:


    1. Das ägyptische Klassentreffen. Wunderbar chaotisch, wie man sich so ein Klassentreffen in Ägypten vorstellt und die Lösung und das Happy End einfach ein Klischee.
    2. Dann ist da die junge Frau, die ihren guten Freund als ihren Alibipartner mit zum Klassentreffen nimmt und sich dann doch Hals über Kopf in ihn verliebt. So schön.
    3. Dann ist da die Erinnerung der alten Lehrerin, die eigentlich nicht zu dem Klassentreffen gehen möchte und dann doch von der ganzen Klasse abgeholt wird.
    4. Dann haben wir da noch die Geschichte vom Hippi-Blümchen, welches trampft und prompt im Auto ihrer meistgehassten Klassenkameraden landet und sich die Lästereien anhören muss. Zum wegschmeißen.
    5. Und dann haben wir noch den Brief an die Freundin. Das fand ich sehr, sehr traurig.


    Richtig schlecht hingegen fand ich die Geschichte der ehemaligen Schüler, die ihren gehassten Lehrer entführen und ihn richtig zur Sau machen. Sicher mag nicht jeder seine Lehrer von damals, aber diese Geschichte war für mich unter der Gürtellinie und hat mit dieser Fäkalsprache und ihrem Ablauf in meinen Augen gar nichts in diesem Buch zu suchen.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesern. Jeder von uns hatte schon einmal ein Klassentreffen und wird sich in der einen oder anderen Geschichte wieder finden. Wer noch kein Treffen hatte, der bekommt hier einen Einblick, wie es laufen kann oder wie man es eben besser machen könnte. Wer sich auf dieses Buch einlässt sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es vor allem die Lachmuskeln trainiert. Schön.


    Idee: 5/5
    Geschichtenauswahl: 4/5
    Tipps und Tricks: 4/5
    Glaubwürdigkeit: 4/5
    Humor: 4/5


    Gesamt: 4/5

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