Bücher mit dem Tag "paderborn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paderborn" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Libori-Lüge (ISBN: 9783740800857)
    Ludgera Vogt

    Libori-Lüge

     (32)
    Aktuelle Rezension von: mausi_lu

    Die junge Krankenschwester Louisa wird tot aufgefunden nachdem sie angeblich vom Balkon eines Hochhauses gesprungen sein soll obwohl sie doch bis über beide Ohren verliebt war und sich auf die Rückkehr ihres Freundes freute. War es also wirklich Selbstmord oder doch Mord? Dieser Frage muss das Ermittlerteam Aßmann und Gerke nachgehen. Parallel zur Aufklärung des Todesfalls erfährt man auch einige Details aus dem Privatleben der beiden Ermittler und erlebt sogar eine neue aufkeimende Liebesbeziehung von einem der beiden Ermittler mit.

    Das Buch hat mich bis zum Schluss nicht losgelassen und ich wusste nie wirklich wer der Täter war. Wenn ich glaubte es zu wissen dann kam eine neue Entwicklung hinzu und ich musste mit den Ermittlern weitersuchen.

  2. Cover des Buches Geisterfahrer (ISBN: 9783710900655)
    Michael Opoczynski

    Geisterfahrer

     (33)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Auch im zweiten Fall der 'Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen' schimmern Fakten deutlich durch. Die durch Gesetzeslücken und findige Anwälte ermöglichten Schlupflöcher, durch die gar einige der extrem hoch bezahlten Manager der Autoindustrie einer ihren Taten entsprechenden Strafe entkommen können.

    Zitat Seite 204: 

    "»Dann sprich mir nach: Unsere Kunden können ab sofort die Betrugsautos zurück geben und den vollen Kaufpreis zurückverlangen!«

    »Das ist Erpressung!« 

    »Nein, dir kommt das nur so vor, weil du selbst ein Betrüger bist. Was wir verlangen, ist ein ganz normales Verhalten anständiger Geschäftsleute. Es nennt sich Loyalität dem Kunden gegenüber!«"

    Wer bei dem Zitat noch nicht drauf gekommen sein sollte: es geht um einen der Top-Manager eines Automobilkonzerns mit Hauptsitz in einer niedersächsischen Provinzstadt...

    Wobei die Risiken, die mit dem fälschlicherweise so viel beschworenen autonomen Fahren und der künstlichen Intelligenz verbunden sind, plastisch beschrieben werden.

    Natürlich geht es ebenso schwerpunktmäßig um den Widerstand der Berliner Pizzeria-Welt gegen die getarnten Schutzgelderpressungen der Mafia. Stichworte hier AddioPizzo, der 2004 in Palermo gegründeten Anti-Mafia-Bewegung. Wer den bei dtv erschienenen Titel "Agromafia" gelesen hat, wird auch sofort mit dem Ortsnamen Lecce etwas anfangen können. 

    Sein ganzes Hintergrundwissen, welches er in seinem zweiten Buch immer wieder aufblitzen lässt, hat sich Michael Opczynski als jahrelanger Moderator der zdf-Wirtschaftssendung 'wiso' aneignen können.

    Komplettiert wird das ganze durch herausragende Recherche: die Parkanlagen, die Straßennamen, italienischen Autobahnen, Berliner U-Bahnstationen, von den Protagonisten besuchte Cafés - es stimmt einfach (fast) alles. Einen kleineren Irrtum habe ich finden können: von den beschriebenen Geschäftsräumen der 'Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen' zum  Schlossgarten Schönhausen sind es laut Google Maps nicht ein paar Schritte, sondern knapp zwei Kilometer...

    Das Café Grosz befindet oder besser befand sich in der Tat am Kurfürstendamm, genau gesagt unter der Hausnummer 193, die Austernbar in der Lebensmittel-, besser gesagt der Delikatessenabteilung des KaDeWe sieht wirklich so aus und so weiter...

    Auf jeden Fall macht es ausgesprochenen Spass, Fall Nummer Zwei zu lesen.


  3. Cover des Buches Anleitung zum Entlieben (ISBN: 9783548268071)
    Conni Lubek

    Anleitung zum Entlieben

     (205)
    Aktuelle Rezension von: herrzett
    Dieses Buch wurde mir von einem sehr guten Freund empfohlen, der sich nach seiner damaligen Trennung in diesem Buch Trost suchte und ihn auch fand. Die 'Anleitung zum Entlieben' ist die Geschichte von Lchen, die sich quasi dazu zwingen möchte ihren damaligen Freund, gemeinsam mit Curd Rock zu vergessen. Dabei passiert ihr natürlich dank der inneren Hin-und-Her-Gerissenheit der ein oder anderer Patzer. Jeder der einmal so richtig verliebt war, findet sich hier wieder und man fragt sich natürlich wie sie es schafft und was noch passiert. Es ist irgendwie eine recht niedliche Geschichte, aber auch nicht mehr. Ich muss leider sagen, dass sie mich nicht wirklich mitgerissen hat - weder von der Story, noch von der Verbundenheit zur Hauptfigur. 
  4. Cover des Buches Deutschland (ISBN: 9783835333130)
    Heinrich Heine

    Deutschland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Klappentext)

    »Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen. «

    So beginnt Heimes Gedicht ›Nachtgedanken‹, das im Sommer 1843 entstand. Die Sorge um die politische Entwicklung in der Heimat, die ihm den Schlaf raubte, und  die Sehnsucht, seine 72 Jahre alte Mutter wiederzusehen, waren die Gründe, die ihn veranlassten, wenige Monate später seinen Aufenthalt im selbstgewählten französischen Exil zu unterbrechen und nach Deutschland zu reisen. Aus den Eindrücken dieser reise, die über Brüssel, Amsterdam und Bremen nach Hamburg und auf der Rückfahrt nach Hannover, Minden, Paderborn, Köln und Aachen führte, entstand ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine der bedeutendsten politischen Dichtungen in deutscher Sprache. Heine verflocht hier nicht nur mit großer Kunst Komik und Pathos, Elegisches und Humor miteinander, er übte vor allem ätzende Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen Deutschlands, das, wie er ahnte, am Vorabend einer politischen Erhebung stand.

    Dieter Klieschs vielschichtige Farbbilder (Crayon und Aquarell) betonen die Aktualität von Heines Dichtung. Der Maler hat aus der Perspektive unserer Zeit Heines Reise nachempfunden und im Bild festgehalten, was ihm auffiel, ihn in Rage, in Wut versetzte, seine Kritik herausforderte; denn wenn sich auch manches nach 140 Jahren verändert hat, die Verhältnisse sind längst nicht so, wie sie sein sollten.

    Ausgabe

    Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.,
    1989.
    203 S.
    mit zahlreichen Bildern von Dieter Kiesch
     - Mit einem Essay von Walter Grab. -
    ISBN  3 763235574

    Meine Meinung

    Obwohl ich ein solides Grundwissen über deutsche Geschichte habe, fand ich das Lesen oft mühsam. Meine Ausgabe enthält viele Anmerkungen zum Text, Farbbilder von Dieter Klietsch sowie einen Essay von Walter Grab zum Wintermärchen.

    So kann ich nachvollziehen, warum das Spottgedicht zu den bedeutendsten politischen Dichtungen deutscher Sprache gehört.

    Im Rahmen der Klassiker Lesegruppe habe ich das Buch gelesen. Sicherlich ist es als Quellendokument über die Zeit aufschlussreich.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung nur für Leser, die an der geschichtlichen Dimension der Zeit interessiert sind.

    Tipp: Laut lesen!

  5. Cover des Buches Preussens Städte. (ISBN: B004VOYCZ0)
  6. Cover des Buches Des Teufels Sanduhr (ISBN: 9783442469710)
    Simone Neumann

    Des Teufels Sanduhr

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy
    ... aber wenn man eins und eins zusammenzählen kann, dann weiß man ab ca. der Hälfte wer der Mörder ist. Zudem ist das Ende dann sehr abrupt. 

    Ansonsten ist es spannend geschrieben, wirklich gut lesbar und gut vorstellbar. Teils so gut vorstellbar, dass es einem richtig weh tut. 

    Alles in allem ist das Buch zu empfehlen. 
  7. Cover des Buches Mord im Dom (ISBN: 9783893257003)
    Jürgen Kehrer

    Mord im Dom

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Die Goldenen Heiligen oder Columbus entdeckt Europa (ISBN: 9783462402186)
    Herbert Rosendorfer

    Die Goldenen Heiligen oder Columbus entdeckt Europa

     (10)
    Aktuelle Rezension von: freitaggibtsfisch
    außerirdische landen in der abgeschiedenheit nahe paderborn. direkt auf einem einödhof. machen selbigen bei der landung platt, inklusive der dort lebenden kommune, die sich bis dahin der freien liebe und rein biologischen ernährung hingab. wie man es von eroberern gewohnt ist, benehmen sie sich gegenüber den menschen äußerst rabiat. zusätzlich zeichnen sie sich durch ihre infatile moral und undurchschaubare technik aus. die außerirdischen haben es nicht etwa auf gold oder ähnliches abgesehen, sondern auf holzschuhe, geschnitzt nach guter, alter holländischer art. die außerirdischen sorgen dafür, daß die menschheit direkt ins mittealter zurück katapultiert wird. "die astrologie führte das bircher-müsli direkt zum lederwams, wassermann-zeitalter, sellenwanderungs-fundamentalismus." (grandioses zitat aus dem buch). die menschen raffen sich kurzzeitig auf die eroberer mittels zünftiger blaskapelle und defilier-marsch aus unserer welt zu vertreiben. rosendorfer zeigt uns hier die entdeckung amerikas und damit verbundenen ereignisse aus einem ganz neuen blickwinkel. eine bitterböse satire. großartig!
  9. Cover des Buches Brüderchen, tanz mit mir (ISBN: 9783954750139)
    Antje Friedrichs

    Brüderchen, tanz mit mir

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Padermorde (ISBN: 9783839223277)
    Maren Graf

    Padermorde

     (3)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    Die Herausgeberin Maren Graf stellt in ihrem Buch „Padermorde“ 13 weihnachtliche Kurzkrimis vor. Am Ende des Buches werden die Tatorte noch einmal näher beleuchtet und auch die einzelnen Autoren, z. B. Andrea Gehlen, Christiane Höhmann, Susanne Kliem, Gisa Klönne, Horst Eckert usw. werden detailliert vorgestellt.


    Egal ob Max-Moritz endgültig genug hat von seiner dominanten Mutter und seiner herrschsüchtigen Ehefrau, ob Onkel Thorsten die falschen Tabletten untergeschoben wurden, ob Ehemann und Ehefrau das gleiche Ziel haben, ob das Gedächtnis eines Mannes plötzlich doch wieder kommt, ob Privatermittler Hieronymus C. Doyle von einem geheimnisvollen Fall erzählt, ob es um todbringende Medikamente geht – alles spielt sich in der Adventszeit oder an Weihnachten in Paderborn ab.

    Aber nicht nur Taten aus der Jetztzeit bekomme ich vorgesetzt. Ich darf mörderisch auch ins 18. Jahrhundert reisen.

    Spannende Geschichten rund um das Weihnachtsfest und die kalte Jahreszeit, die mich gut unterhalten haben. Und interessante Schauplätze in einer Stadt, die ich bisher noch nicht kenne. Sehenswert.

  11. Cover des Buches Totgehoppelt (ISBN: 9783839218495)
    Mauritz von Neuhaus

    Totgehoppelt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975
    Cover:
    Passend zum Titel präsentieren sich die Kaninchen als Coverbild und stimmen perfekt auf den Krimi ein.

    Inhalt:
    Der Bürgermeister verschwindet bei der Jubiläumsfeier des Kaninchenkastenumstellvereins einer westfälischen Kleinstadt. Einige Zeit später wird er tot aufgefunden. Da er allseits beliebt war, gibt sein Tod viele Rätsel auf. Noch verzwickter wird der Fall, als dessen Sekretärin erschossen aufgefunden wird. Das sehr ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein beginnt zu ermitteln quer durchs Paderborner Land.

    Mein Eindruck:
    Der Kaninchenkastenumstellverein (originelle Idee) rückt relativ schnell in den Hintergrund des Geschehens. Der Titel passt dennoch sehr gut, denn die Ermittlungen nehmen stets eine neue Wendung wie bei der Jagd eines Haken schlagenden Kaninchens. Die Handlung wird abwechselnd in der Gegenwart aus Ermittlersicht und in Rückblicken des Täters geschrieben. Bei diesem wird recht schnell deutlich, dass es sich um eine Frau handelt, die eine schwere Kindheit hatte, unter der sie nachhaltig leidet. Ungeklärt und rätselhaft bleibt bis kurz vor Schluss die Frage, wer es war und wie diese Erlebnisse der Vergangenheit mit den Morden in der Gegenwart in Verbindung stehen. Ihre Gefühle sind so hautnah und authentisch geschrieben, dass man auch mit der Täterin mitfühlt und Verständnis aufbringt. Dies hat für mich die Verfolgung der Ermittlungen noch nervenaufreibender gemacht.

    An das Ermittlerduo Rose und Kantstein musste ich mich erst gewöhnen. Ich fand die Tatsache, dass eine Polizistin derart mit Technik auf Kriegsfuß steht, leicht unrealistisch und ein Freund von Macho-Polizisten bin ich auch nicht grade. Auch dass sich beide konsequent siezen, ist bei Krimis innerhalb der Ermittlerteams eher selten der Fall. Trotzdem entfaltet nach einer Weile grade die Gegenüberstellung der beiden so unterschiedlichen Charaktere ihren gewissen Charme und bietet Anlass für schlagfertige Dialoge. Schließlich schaffen es die beiden, zumindest beruflich am Ende als Team zusammenzufinden und mir ans Leserherz zu wachsen.
    Das Ende fand ich sehr überraschend und die Auflösung brachte mich zum Nachdenken. Das Ende macht deutlich, dass Schwarz-Weiß-Denken nicht angesagt ist, sondern es moralisch viele Grauzonen in unserer Gesellschaft gibt. Dass man nebenher noch die Landschaft rund um Paderborn kennenlernt, ist für mich als Außenstehender der Region ein angenehmer Nebeneffekt gewesen. Ich würde mich über einen zweiten Rose-Kantstein-Fall sehr freuen!

    Fazit:
    Spannend, humorig und am Ende mit einer Botschaft versehen - Ein gelungenes Krimidebüt im Paderborner Land
  12. Cover des Buches Und dein Lohn ist der Tod (ISBN: 9783827195647)
    Erasmus Herold

    Und dein Lohn ist der Tod

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Nady
    Klappentext: Gütersloh im Winter 2013, Dienstagnacht. Überstürzt verlässt Victoria Lirot das Haus, lediglich bekleidet in Schlafanzug und Mantel. Es ist kühl, doch die junge Frau wählt den Motorroller und lässt das Auto stehen. Eine Stunde später ist sie tot, brutal ermordet. Wovor ist Frau Lirot geflüchtet und was hatte sie vor? Am darauffolgenden Tag verunglückt ein Auto zwischen Gütersloh und Wiedenbrück. Die Kreispolizeibehörde ermittelt und Kommissarin Sarah Berger und ihr neuer Partner Ahmet Yilmaz übernehmen den Fall. Schnell wird klar, zwischen der Toten der vergangenen Nacht und diesem Unfall besteht ein Zusammenhang… Rezension: Sarah Berger und ihr Partner Ahmet Yilmaz werden zu einer Leiche gerufen. Es handelt sich um die junge Victoria Lirot, die erschlagen auf einem Fabrikgelände liegt. Aber es bleibt nicht bei der einzigen Toten. Am folgenden Tag passiert ein schrecklicher Unfall und die Insassen stehen im engen Zusammenhang mit Victoria. Dann wird eine Frauenleiche in einer Wohnung gefunden und alles deutet darauf hin, dass auch diese Frau etwas mit Victoria und den übrigen Morden zu tun hat. Sarah und Ahmet stehen vor einem Rätsel und beginnen den Fall Schritt für Schritt aufzudecken. Meine Meinung: Am Anfang war ich etwas über den Schreibstil von Erasmus Herold verwundert. Aber als ich dann in die Geschichte rein kam und alle Charaktere zuordnen konnte, wurde es richtig spannend.  Man ist ständig der Meinung, den Täter entlarvt zu haben, wird aber dann wieder mit Tatsachen konfrontiert, wo alles wieder offen ist. Eigentlich bin ich ja kein so Krimileser, aber dieser deutsche Roman war wirklich lesenwert. Ein Schriftsteller, den man sich merken sollte.
  13. Cover des Buches Die Abdreher (ISBN: 9783894254735)
    Thomas Schweres

    Die Abdreher

     (13)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Thomas Schweres – Die Abdreher


    „Die Abdreher“ ist ein Kriminalroman von Thomas Schweres, der 2016 im GRAFIT Verlag als Taschenbuch erschienen ist. Dies ist der dritte Fall für Schüppe und Balzack, die im Ruhrgebiet ermitteln.


    Zum Autor:
    Thomas Schweres ist gebürtig aus Essen und wohnt in Dortmund. Im Hauptberuf ist er selbst Journalist und produziert Nachrichten für einen großen privaten Fernsehsender. Seine Erfahrungen und Erlebnisse im beruflichen Alltag bieten die Grundlage für seine Romane - in seinen Geschichten ist wenig erfunden.


    Klappentext:
    Vier geköpfte Männer und eine Geschichte von Liebe und Verrat.
    Ob Mafia, Neonazis oder IS-Terroristen - im Ruhrgebiet ist ein Kampf um lukrative Geldquellen entbrannt. Dumm nur, wenn die Interessen kollidieren, dann gibt es schnell Tote.
    Kommissar Georg Schüppe will dem Treiben Einhalt gebieten und benutzt den Reporter Tom Balzack als Köder. Der ahnt davon nichts, steht aber plötzlich auf der Abschussliste aller ...
     
    Meine Meinung:
    Im Ruhrgebiet ist ein Kampf um die Vorherrschaft im kriminellen Sektor entbrannt. IS, Mafia und auch die Neonazis versuchen die lukrativen Pfründe zu beherrschen. Es beginnt mit vier Köpfen, die in den Fenstern einer Wohnung in der Dortmunder Nordstadt zur Schau gestellt wurden. Tom Balzack und Georg Schüppe nehmen die Ermittlungen auf. Schüppe, der Kriminalkommissar, arbeitet auf seine ruhige Weise und nutzt seinen Bekannten Tom Balzack, einen Journalisten, um an die Täter heranzukommen. Beide arbeiten zu gewissen Teilen zusammen, haben aber auch ihre Geheimnisse voreinander. So recht trauen sie einander auch in ihrem dritten Fall noch nicht. Beide Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten, auch sind sie alles andere als perfekt. Sie sind aber hartnäckig und neugierig bis zum Abwinken. Dem Autor gelingt es diese Eigenschaften auch in den Dialogen zu verdeutlichen. Das harte Thema wird durch launige und humorvolle Episoden aufgelockert und bringt einen großen Lesespass. Ein besonderes Highlight ist das Nachwort des Autors, das man auf jeden Fall nicht verpassen sollte. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit auf hohem Niveau, wird aber auch durch private Passagen aufgelockert. Es gibt eine Reihe von Nebenhandlungen, die für viele Verwirrung auf allen Seiten sorgen. Der Autor sprüht vor Ideen, hält sich dabei aber auch an die Möglichkeiten der Protagonisten. So bleibt die Geschichte in weiten Teilen sehr realistisch. Besonders gefallen haben mir eine Reihe von kleinen Besonderheiten, wenn z. B. die Killerin bei einem Gespräch mit dem lokalen Mafiaboss bemerkt, wie respektvoll der Inhaber des Eiscafes den Mafiaboss behandelt. Auch der Wechsel in den Reportagen, die Tom Balzack betreut, hatten etwas. Neben knallharten Kriminaldelikten kümmert er sich auch um die Probleme bei Brustimplementaten einer Dame aus dem Milieu. Leichte Abzüge gibt es für die Schilderung der Vollpfosten, die den Personenschutz übernommen haben, aber von allen anderen Beteiligten nicht zu übersehen waren. 


    Fazit:
    Dieser Kriminalroman hat mich in weiten Teilen überzeugt durch seinen Plot und seine interessant gezeichneten Charaktere. Manchmal wurde auch die Grenze zum Slapstick überschritten. Insgesamt ist es aber ein lesenswerter und phantasievoller Krimi, der mit gelungenem Plot und gekonnt gezeichneten Charakteren punktet. Von mir gibt es vier Sterne (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung. 
  14. Cover des Buches Das Paderborner Gesangbuch 1628 (ISBN: 9783897103726)
    Erika Heitmeyer

    Das Paderborner Gesangbuch 1628

     (1)
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  15. Cover des Buches Padermann, der Superheld (ISBN: 9783936706086)
    Erwin Grosche

    Padermann, der Superheld

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Lese_sucht
    Auf witzige Art wird dem Leser hier die Stadt Paderborn nähergebracht. Von Bäckereien über den Dom bis zu den Flüssen wird alles erwähnt. Auch für nicht-Paderborner eine witzige und kurzweilige Lektüre!
  16. Cover des Buches 1600-1720 (ISBN: 9783897105188)
    Erika Heitmeyer

    1600-1720

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Der Thule-Code (ISBN: 9783837505672)
    Andreas Hoppert

    Der Thule-Code

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Schützenfest (ISBN: 9783492274203)
    Jürgen Reitemeier

    Schützenfest

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Krimi, der in meiner Geburts- und Arbeitstadt spielt. Und dann noch von den beiden ostwestfälischen Platzhirschen Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes. Kann ich da objektiv rezensieren? Der Rockmusiker Johnny Winter (nein, nicht der Johnny Winter, Johannes Winter aus PB) findet seinen Agenten ermordet in dessen Büro auf und gerät unter Mordverdacht. Seine Vermieterin, die pensionierte Lehrerin Hilde Auffenberg, hilft ihm auf der Flucht, pikanterweise ist sie auch die Vermieterin des ermittelnden Kommissars Horst Schwiete. Gleichzeitig häufen sich gewalttätige Vorfälle im Ükernviertel, wo ein Großteil der Paderborner Kneipenszene angesiedelt ist. Hintergrund sind Investorenpläne, das beschauliche Viertel aufzumotzen und für Gutbetuchte interessant zu machen, da stören dann die Alten und die kleinen Geschäfte. Mit Courage gelingt es Hilde Auffenberg in Zusammenarbeit mit der Polizei sowie einer Altherrenriege des Schützenvereins die Fälle, die am Ende zusammenhängen, zu klären. Für Paderborner bietet der Roman viel Lokalkolorit und so manchen Schmunzler, auch was die Darstellung der ostwestfälischen Dickschädeligkeit und Schweigsamkeit betriift. Für nicht Paderborner: Der Satz "In Paderborn regnet es oder die Glocken läuten" stimmt nicht immer, aber oft.
  19. Cover des Buches Letzte Runde (ISBN: 9783936867350)
    Jürgen Reitemeier

    Letzte Runde

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der beste Paps von allen schickte mir den neuesten Lippekrimi ins hessische Exil zu, diesmal gabs ihn nicht zu Weihnachten, sondern im Goldenen Oktober, der Titel "Letzte Runde" - zwei schlechte Omen? So schlich ich eine halbe Woche lang mit immer größer werdender Sorgenmiene um das Buch herum, bis mich die Neugier kleingekriegt hatte... Die Kurzbeschreibung klingt ja schon aufregend genug, doch das Buch schlägt alles bisher Dagewesene. Reitemeier und Tewes legen zahlreiche Fährten, überzeugen mit der Aufklärung auf ganzer Linie und begeistern mit einem spannenden Krimi, der auf 320 Seiten einfach fesselt. Zahlreiche Probleme beschäftigen die lippischen Protagonisten, die man seit langem fest ins Herz geschlossen hat. Schulten Jupp steht plötzlich unter Mordverdacht, Anton Fritzmeier macht sich Sorgen um seinen Sohn Egon und Axel Braunert wird erpresst. Als Schulte unter Verdacht steht, zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zu, bis er letztendlich sogar suspendiert wird. Klar, dass er das nicht auf sich sitzen lässt und "auf eigene Rechnung" ermittelt. Diese Recherchen führen ihn bis nach Amsterdam. Fritzmeiers Gedichte schreibender Sohn hält den rüstigen Ur-Lipper gehörig auf Trab, hält Anton Gedichte doch für nicht gerade männlich. Axel Braunert verfällt in tiefste Depressionen, doch als er erfährt, was mit Schulte geschehen ist, kehrt er zurück und hilft seinem guten Freund. Aber jeder merkt, dass etwas Schlimmes Axel Braunert beschäftigt ' was ist nur los mit dem allseits beliebten Polizisten? Schnell steht für den Leser fest, hier steht bald kein Stein mehr auf dem anderen und es bleibt von der ersten bis zur allerletzten Seite spannend. Das Autorenduo Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes sind mittlerweile ein eingespieltes Team und legen mit "Letzte Runde" ihren zehnten Lippekrimi vor. So verwundert es nicht, dass ihre Fälle immer komplexer und spannender werden, super! Wie immer findet man viel lippisches Flair vor, besonders Fritzmeier gefällt mit viel Lippisch Platt. Und erst ganz zum Schluss wird die wahre Bedeutung von "Letzte Runde" erläutert, doch das muss jeder selbst lesen! So, nun kehre ich dann langsam - schweren Herzens - wieder aus dem schönen Lipperlande zurück nach Osthessen...
  20. Cover des Buches Totensonntag (ISBN: 9783492303408)
    Jürgen Reitemeier

    Totensonntag

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem mich der erste Krimi des Autorengespanns - auch im Vergleich mit der Jupp Schulte-Reihe - nicht so ganz überzeugen konnte, habe ich nun den zweiten aus der Reihe um den stocksteifen Pedanten Horst Schwiete (paderbörnscher gehts nicht) gelesen. Und siehe da, es wird besser.

    Ausgerechnet kurz vor seinem 50. Geburtstag ereilt das Schicksal in Gestalt von Karen Raabe den eingefleischten Junggesellen und Hauptkommissar Horst Schwiete. Sie ist die Mitarbeiterin eines Projekts, das Prostituierten zum Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu verhelfen soll und hilft ihm bei den Ermittlungen in einem vermeintlichen Fall von Selbstmord. Hat sich die ukrainische Zwangsprostituierte Alicija aus Verzweifelung über ihre Lage in einem finalen Akt in die Luft gejagt?

    Allerdings löst ihr Tod im Paderborner Rotlichtbezirk einen Kleinkrieg aus, der auch als Machtkampf gedeutet werden kann. Also macht sich Schwiete gemeinsam mit seinem Ermittlerteam auf die Suche nach der Ursache für diese Verbrechen, deren Hintermänner in der Paderborner High-Society zu finden sind.

    Seinerseits ungewollt mischen auch wieder die aus dem ersten Roman bekannten Willy Künnermeier und Johnny Winter mit, die letztlich  dann aber einen nicht unerheblichen Teil zur Lösung des Falls beitragen.

    Insgesamt war das Buch eine unterhaltsame Lektüre, die durchaus Hoffnug und Lust auf einen dritten Teil weckt.

  21. Cover des Buches Im Schatten des Doms (ISBN: 9783863587031)
    Barbara Meyer

    Im Schatten des Doms

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Autorin Barbara Meyer entführt uns in diesem ersten Fall für den Advokaten Diether Meschede in das Paderborn von 1611. 

    Es ist die Zeit der Gegenreformation und Bischof Dietrich von Fürstenberg will  den Glauben an die katholische Kirche wieder in der Stadt festigen. Dabei ist ihm beinahe jedes Mittel recht. So geraten Leonore, die Hebamme und Tochter des verstorbenen Arztes und zahlreiche andere Stadtbewohner unter Verdacht, Ketzer zu sein und drohen ausgewiesen zu werden. 

    Als dann noch der häufig betrunkene Gemeindediener Brabeck die Treppe des Ratsherrenkellers hinunterfällt und sich das Genick bricht, gerät Diether Meschede unter Verdacht, diesen ermordet zu haben. Immerhin waren Brabeck und der junge Advokat mehrmals gemeinsam im Keller, der neben Weinfässern auch die Urkundensammlung der Stadt beherbergt. Doch warum sollte Diether den Brabeck töten? Sind nicht eher die Aufzeichnungen über Fehlbestände im Weinkeller ein Motiv?  

    Der junge Advokat setzt alles daran, den wahren Mörder zu finden und gerät dabei mehrmals in Lebensgefahr.

     Meine Meinung: 

    In diesem Buch sind alle Zutaten für einen fesselnden Krimi vorhanden: die bedrohte Macht der Kirche, Intrigen im Rathaus, ein junger Advokat, der seine Anstellung ernst nimmt, eine Hebamme, die einem (lüsternen) Priester ein Dorn im Auge ist sowie die bigotte Haltung vieler Einwohner und die Angst einiger Stadträte, ihre Machenschaften könnten ans Tageslicht kommen. Doch leider tritt die Spannung zugunsten der Darstellung der politischen Strukturen in Paderborn in den Hintergrund. Auch werden mögliche zukünftige Ereignisse, wie das Einschreiten oder nicht Einschreiten des Landesfürsten breit ausgewalzt.  

    Gut ist die über der Stadt liegende düstere Grundstimmung beschrieben. Man weiß nicht, wem man noch trauen kann. Nicht klar ist, ob die Bedrohung echt oder nur dem schlechten Gewissen der Leute entspringt. Es scheint, als habe so ziemlich jeder Bürger eine sprichwörtliche Leiche im Keller liegen.  

    Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer Reihe rund um Diether Meschede und der klugen Hebamme und Bademutter Leonore. Zahlreiche Personen sind historisch. Welche das sind, ist im Personenregister ebenso verzeichnet, wie im Glossar der wichtigsten Begriffe dieser Zeit bzw. von Paderborn. Ein Katasterplan der historischen Stadt (allerdings von 1830) ergänzt dieses Buch.  

    Fazit: 

    Obwohl hier die Zutaten zu einem fesselnden historischen Krimi vorhanden sind, kann das Potenzial nicht voll ausgeschöpft werden, daher leider nur 3 Sterne. 

     

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