Bücher mit dem Tag "pädagogik"

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300 Bücher

  1. Cover des Buches Vollendet - Die Flucht (ISBN: 9783733504434)
    Neal Shusterman

    Vollendet - Die Flucht

     (666)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Von dem Buch wurde im Vorfeld so extrem geschwärmt, dass meine Messlatte extrem hoch gelegt habe. Es ist halt nicht immer vom Vorteil, wenn man sich von fremden Meinungen beeinflussen lässt. Trotzdem habe ich versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zu gehen.

    Das Thema des Buches ist schon krass. Für mich selber nicht neu, da ich diese Art Bücher schon öfters gelesen habe. Es ist ein Thema, welches sehr sehr grausam ist. Organhandel in einer erweiterten Version kann man schon sagen. Dennoch findet ich es immer wieder spannend, wie es umgesetzt wird und wie jeder Autor / jede Autorin das Thema behandelt.

    Und umgesetzt hat der Autor das mega gut und man kann auch schon sagen, dass er sehr grausam ist.

    Gerade der letzte Teil des Buches, wo es so richtig zur Sache und ins Detail geht. Und genau das kann er wirklich richtig gut.


    Es ist das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein. Gerade mit diesen Details, die eigentlich nicht viele Worte hatten, hat er mich in seinen Bann gezogen. Er hat mit diesen wenigen Worten so viele tiefe Details beschrieben. Das hat mich wirklich beeindruckt. Was es jetzt genau ist, werde ich hier aus Spoilergründen nicht verraten. Generell fand ich seinen Schreibstil ganz okay. Es hat mich jetzt nicht unbedingt extrem gefesselt, aber es lies sich wirklich gut lesen. Bis eben diese eine Stelle kam, mit der mich wirklich von sich überzeugte.


    Geschrieben ist es aus verschiedenen Sichten, die sich immer wieder abwechseln. Hauptsächlich von den drei Protagonisten Connor, Risa und Lev. Es schleichen sich hier und da aber auch kurze Kapitel aus anderen sichten dazu. Sowas mag ich ja sehr gerne lesen. Also wenn außenstehende Charaktere auch mal aus ihrer Sicht erzählen dürfen.


    Es kommen noch drei weitere Bücher zu dieser Reihe dazu. Aber ob ich weiterlesen werde weiß ich nicht. Für mich ist es ein abgeschlossenes Buch. Ich hab auch irgendwie die Befürchtung, dass sich die Geschichte im zweiten Buch wiederholen könnte, was es dann wieder langweilig machen könnte. Vielleicht lasse ich mich hier irgendwann eines besseren belehren.


    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Und die Schwärmereien im Vorfeld durchaus berechtigt.

    Große Empfehlung!

  2. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  3. Cover des Buches Isch geh Schulhof (ISBN: 9783404606962)
    Philipp Möller

    Isch geh Schulhof

     (249)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu.
    "Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit.

    Aushilfslehrer? Ein lockerer Job, denkt Philipp Möller - bis zur ersten Stunde in seiner neuen Klasse: Musikstunden erinnern an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne ihre Tabletten aus und zum Frühstück gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos sind brisant und berührend, und dabei immer wieder urkomisch.

    Dieses Buch sollte gerne Pflichtlektüre werden, es ist sehr berührend weil es einen Zustand dieses Landes wiederspiegelt, den wir alle mehr oder weniger kennen die Politik sich aber niemals dazu äußern würde.
    Ich finde den Schreibstil unheimlich faszinierend, da Herr Möller durchaus kritische Töne anschlägt, diese aber duch den locker, flockigen Tonfall niemanden beleidigen können.
    In dem ostfriesischen Dorf in dem ich lebe gibt es diese Problematik nicht, allerdings weiß ich von Bekannten , die in großen Städten leben, dass sich in diesem Buch durchaus eine gefährliche Realität wiederspiegelt.
  4. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

     (420)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Guten Morgen Frau Freitag“, so könnte die normale Begrüßung an einer Schule für die Klassenlehrerin sein. Nicht aber in der Schule und im speziellen der Klasse von Frau Freitag. Hier kommt dann eher: „EY, Frau Freitag, sag mal du, was machst heute mit uns?“.

    Genau so muss man sich dieses Buch und die darin befindlichen Geschichten vorstellen. Wir erfahren das die Autorin aus ihrer Sicht die Geschichten aus ihrem Lehreralltag wiedergibt. Durch ein Radiointerview wurde bekannt, dass sie Lehrerin in Berlin-Neukölln ist. Die Geschichte beginnt im ersten Buch mit den Schülern der 9.Klasse einer Gesamtschule wo fast alle einen Migrationshintergrund haben und aus schwierigen Familienverhältnissen stammen.

    So lesen wir vermehrt Namen aus aller Welt und hören von den dazugehörigen Sitten die daheim ausgelebt werden und zum Teil auch mal mit in den Unterricht gebracht werden. So wirklich der Deutschen Sprache, sind die wenigsten mächtig und man liest die ganze Zeit mehr von Ay, Alter, und sonstigen Assi-Deutschen Floskeln. Das da Frau Freitag erstmal richtig was zu tun hat und die Englische Sprache nicht einfach ist zu lehren, wenn die deutsche schon nicht wirklich klappt.

    Aber Frau Freitag ist mehr als nur die klassische Lehrerin. Sie ist auch Therapeutin, Pärchenhelferin, Lebensberaterin, den die Kids bringen mehr mit als nur die Schwäche der deutschen Sprache. So erleben wir mit einem sehr breit gefächerten Humor die Geschichten einer Lehrerin im Kampf mit den Schülern, Eltern und der Politik. Denn auch eine Lehrerin kann sich manchmal einfach nur hängen gelassen fühlen, wenn sie helfen möchte dies aber nicht kann.

    Das Buch hat schon einen recht harten Witz und die ständigen Wiederholungen der Phrasen der Kids kann schon stören, ist aber einfach ein fester Bestandteil des Buches. Es war nicht zu hundert Prozent meins, aber die Neugier der Menschen scheint hier recht hoch zu sein, denn es gibt immerhin mehrere Bände. Jedem das seine und naja, vielleicht hat der eine oder andere es doch noch zu einem Schulabschluss gebracht

  5. Cover des Buches Eine Insel zwischen Himmel und Meer (ISBN: 9783423640350)
    Lauren Wolk

    Eine Insel zwischen Himmel und Meer

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Damaris

    Mit ihrem Buch "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" hat Lauren Wolk mich vor einiger Zeit vereinnahmt und eine ganze Weile nicht mehr losgelassen. Als ich dann "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" entdeckte, war klar, dass ich auch diesen Roman lesen möchte. Er gefiel mir sogar noch ein bisschen besser, auch wenn dieser Eindruck wohl subjektiv bleiben wird. Jedenfalls traf mich das Buch mitten ins Herz. Die Autorin erzählt ihre Geschichten besonders feinfühlig und sensibel, sogar mit einer gewissen Poesie, verbindet sie jedoch mit einer Handlung, die äußerst spannend und mitreißend ist. "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" wird noch lange nachklingen.

    Die Geschichte wirkt schon etwas, als wäre sie aus der Zeit gefallen. Sie spielt auf den Elizabeth-Inseln, an der Ostküste der USA, in den 1920er-Jahren. Der Zeitpunkt ist für das Lesegefühl nicht so wichtig, er verdeutlicht aber die damaligen Lebensumstände und manche Charaktereigenschaft und trägt viel zur Atmosphäre des ohnehin sehr stimmungsvollen Settings bei.

    Auf einer vorgelagerten Mini-Insel vor Cuttyhunk leben Crow und Osh, ganz alleine in einer kleinen Hütte. Crow wurde in einem lecken Boot auf der Insel angespült, erst wenige Stunden alt. Gefunden wurde sie damals von dem Aussteiger Osh, der das kleine Mädchen zu sich nahm und es groß zog. Nun ist Crow 12 Jahr alt. Ihr gefällt das Leben mit Osh und der Kontakt zu Miss Maggie, einer netten Nachbarin, zu der die beiden viel Kontakt haben. Und doch wächst in Crow mit jedem Jahr der Wunsch, genau zu wissen, woher sie kommt und warum sie als Baby in einem Boot weggeschickt wurde. Als Crow einen Hinweis bekommt, wird sie von Osh und Miss Maggie bei der Suche nach Antworten unterstützt. Keiner der drei ahnt jedoch, welch gefährliches und nervenaufreibendes Abenteuer daraus wird.

    "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" ist ein Roman über Herkunft, Zugehörigkeit und Familie - egal wie diese aussehen mag. Die poetische Sprache und die große Feinfühligkeit, mit der die Geschichte von Crow erzählt wird, bringt sofort etwas im Leser zum Klingen, das sich bis zum Schluss fortsetzt. Das ist überhaupt nicht trocken oder schwierig, sondern unglaublich berührend und faszinierend, sodass man die Geschichte für immer bewahren will. Ich gewann das Buch ab der ersten Seite lieb.

    Verbunden mit dem klugen Thema, Crows Suche nach ihrer Identität, ist eine spannende Handlung, die nicht selten dramatisch und gefährlich wird. Sie beruht auf historischen Tatsachen, wirkt dadurch ziemlich überwältigend und anders, ist aber eine Mischung aus Fakten und Fiktion. Die Charaktere, ich spreche hier vor allem von Crow, Osh und Miss Maggie, agieren sehr natürlich und nehmen vollständig für sich ein. Man wünscht sich die ganze Zeit, dass die Sache für Crow gut ausgeht. Das tut sie auch, aber auf ihre eigene Art und Weise. Und die ist einfach schön und genau richtig für die Geschichte.

    Fazit

    Eine dieser Geschichten, die man sofort lieb gewinnt, die man bewahren möchte und die lange in Erinnerung bleiben, ist "Eine Insel zwischen Himmel und Meer". Das Buch ist äußerst feinfühlig und poetisch erzählt, enthält aber auch eine spannende Handlung, die bis zum Schluss nicht loslässt. Dazu trägt die eindrückliche Atmosphäre der Geschichte bei und auch die Charaktere könnten nicht besser gewählt und dargestellt sein. "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" ist klug und berührend. Ein Buch, das für immer in meinem Regal bleiben wird. 5 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

  6. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  7. Cover des Buches Boot Camp (ISBN: 9783473582556)
    Morton Rhue

    Boot Camp

     (440)
    Aktuelle Rezension von: Melisax3

    Ich liebe dieses Buch. Es ist unglaublich. Sicher kann es nicht jeder lesen, da das Thema und vor allem das Ende wirklich schockierend sind, aber genau das hat das Buch für mich so interessant gemacht. Ich hatte es innerhalb von einem Tag durch. Wie bereits erwähnt denke ich, dass dieses Buch nicht für jeden ist, es ist zwar nicht gruselig, aber doch echt sehr heftig. Ich werde das Buch aufjeden Fall nochmal lesen !

  8. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492259750)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (433)
    Aktuelle Rezension von: suse9

    Ich kann kein Buch lesen, das „Die Entdeckung der Langsamkeit“ heißt. Für mich zählen Bewegung, Tatendrang, Emotionalität. Gefühle kann ich nie zurückhalten. Sie sprudeln aus mir heraus, meine Reaktionen sind immer unmittelbar. Deshalb ist der Roman von Sten Nadolny nichts für mich, wenn da nicht, ja wenn nicht dieses Cover mit dem tollen Bild von Turner gewesen wäre und wenn man mir das Buch nicht ans Herz gelegt hätte.   

     

    Im Mittelpunkt steht Entdecker John Franklin und sein Kampf gegen die Schnelligkeit. Der Roman beschreibt sein Leben und wie er es schafft, sich mit seiner Langsamkeit in einer ungeduldigen Welt zu behaupten. Mir hat er unglaublich gut gefallen. Die Worte Nadolnys haben mich komplett verzaubert. Einige Formulierungen versetzten mich in Erstaunen. Oft blätterte ich zurück und wiederholte ein paar Seiten, nur um noch einmal den Gedanken folgen zu können.

     

    Johns Traum ist die Seefahrt und nach einigen Anstrengungen erfüllt er ihn sich. Anfangs muss er mit der Kriegsmarine vorlieb nehmen und erlebt dort den Schrecken von Seeschlachten. Ich habe schon einige gute Bücher aus dieser Zeit gelesen, die das Leben auf einem Schiff und die Gefechte zum Thema hatten. Nadolny lässt uns an der Seite John Franklins einen vollkommen anderen Blickwinkel einnehmen, der fasziniert. Auf jegliche Effekthascherei wird verzichtet und lässt dadurch Grausamkeiten noch mehr zu Tage treten.

     

    Der Leser folgt dem Polarforscher durch alle Bereiche seines Lebens, die Forschungsreisen, privaten Gedanken und Gefühle sowie verschiedene Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten. Viel habe ich während des Lesens nachgeschlagen, interessante Dinge erfahren. Dabei kam niemals Langeweile auf, obwohl mich die Wissenschaft nicht vordergründig bewegt. Am Ende des Romans erhielt ich allerdings den Eindruck, dass Sten Nadolny selbst die Langsamkeit ein bisschen verlor. Die letzte Etappe im Leben John Franklins wirkte auf mich nur angerissen, fast schon gehetzt. Das mildert meine Begeisterung für den Roman aber nicht.

  9. Cover des Buches Elsas Glück (ISBN: 9783734109232)
    Beate Maly

    Elsas Glück

     (21)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Lottes Träume geht weiter im Buch Elsas Glück. Elsa ist Lottes Tochter. Elsa studiert Psychologie und Pädagogik und kommt aus einer wohlhabenden Familie. Elsa weiß aber noch nicht genau ob sie unterrichten will oder nicht. Im Studium lernt sie Freunden kennen die alle aus wenigere wohlhabende Familien stammen. Auch geht sie während des Unterrichts in Einstellungen die sich um Kinder arbeitslosen Leuten kümmern. 

    In der Familie Sonnstein scheint alles gut zu gehen aber Elsas Vater, Lottes Mann hat schlimmes im Krieg erlebt und das noch nicht verarbeitet, alle leiden mit ihm. 

    Die Familiengeschichte geht weiter. Die Personen lernt man besser kennen und auch warum bestimmte Sachen so gelaufen sind. Wenn ich hier zu viel sagen ist das nicht schön darum muss man es halt lesen.

    Ich bin froh das es irgendwann noch Buch 3 der Reihe gibt, weil ich gerne wissen möchte wie es weiter geht mit Lotte, Elsa, und ... und ....

  10. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  11. Cover des Buches Himmelstal (ISBN: 9783458359418)
    Marie Hermanson

    Himmelstal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Marie Hermanson ist eigentlich eine meiner
    Lieblingsautorinnen, aber dieses Buch konnte
    mich leider nicht überzeugen. Zwar war es
    durchaus spannend und wartete mit einer
    tollen Atmosphäre in einem schönen 
    Natur-Setting auf, jedoch hat mich der doch
    sehr naive Protagonist immer wieder 
    kopfschüttelnd und wütend zurückgelassen.
    Dessen Verhalten, Sichtweisen und Aussagen
    haben die eigentlich vielversprechende
    Geschichte leider immer weiter ins 
    Unglaubwürdige und Abstruse gezogen. 
    Schade: Die Idee und vor allem die Fähigkeiten
    einer Marie Hermanson wurden hier 
    überhaupt nicht ausgenutzt.Lieblingsautorinnen 
  12. Cover des Buches Ich hasse dich - verlass mich nicht (ISBN: 9783466307197)
    Jerold J. Kreisman

    Ich hasse dich - verlass mich nicht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: JackyG

    Als Borderlinerin wollte ich gerne mehr über meine Krankheit wissen und auch, wie ich mir selber auch helfen kann. Viele Situationen wurden so gut erklärt, dass ich mich sehr angesprochen gefühlt habe. Ich kann vieles nicht wirklich beschreiben, auch nicht, was ich fühle, aber dieses Buch konnte mir einige Hilfestellungen geben neben meiner Therapie.

    Meine Familie konnte durch das Buch mehr über meine Krankheit verstehen, da sie anfangs auch sehr verunsichert waren.


    Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Ist ein fachliches Buch, aber sehr verständlich geschrieben.

    Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Babyjahre (ISBN: 9783492306843)
    Remo H. Largo

    Babyjahre

     (85)
    Aktuelle Rezension von: emma3210

    #gelesen (🌟🌟🌟🌟🌟) Babyjahre - Remo H. Largo Einzigartig beschreibt der Autor die Entwicklung und das Verhalten von Babys und Kleinkindern in den ersten 4 Lebensjahren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es kein typischer Ratgeber ist. Das Buch ist immer aus dem Blickwinkel der Kinder beschrieben und enthält Themen wie Motorik, Sprache, Essen und Trinken... Super interessant geschrieben und mit vielen Bildern und Grafiken unterstützt. Ich hatte die 500 Seiten im nu durch. Fazit: Absolutes Muss für Eltern, die mehr über ihre Kinder erfahren möchten.

  14. Cover des Buches Mount Caravan (ISBN: 9783401602004)
    Anna Ruhe

    Mount Caravan

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Inhalt: Der Waisenjunge Jake kommt auf eine neue Schule. Eigentlich glaubte er, dass es ihm dort noch schlimmer ergehen wird, als vorher, denn es ist für Schwererziehbare, aber hier in Mount Caravan ist nichts so wie es scheint. Alles dreht sich hier um ein mysteriöses Buch und die Unterrichtsfächer sind ganz anders, als auf gewöhnlichen Schulen. Und obwohl die Schule doch noch die Hoffnung auf eine gute Zukunft in Jake weckt, lauern auch hier Gefahren, denn es gibt Menschen, die es auf das mysteriöse Buch abgesehen haben. 
     
    Art des Buches: Magisches Kinderbuch

    Wie fand ich das Buch? Zunächst fand ich es gut. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich mich eingelebt hatte. Kaum begann ich mit dem Ort und den Personen warm zu werden, hat das Buch allerdings erheblich von der Geschwindigkeit angezogen und ich war draußen. Plötzlich überschlugen sich Handlungsorte und Situationen. Da es ein Kinderbuch ist, wird es sicher sehr darauf ausgerichtet sein, dass die jungen Leser mit Spannung an der Geschichte interessiert bleiben, aber für mich ging dabei viel zu viel verloren. Was schade ist, denn es hatte sehr viel Potential vom Setting und auch von den Charakteren her. Da kommt es halt sehr darauf an, welche Art von Leser man ist. Liest man wegen Handlung und Spannung, oder liest man weil man sich an einen anderen Ort beamen will. Ich suche in Büchern vor allem tolle Orte, interessante Ideen und Charaktere, die in Erinnerung bleiben. All das hätte es haben können, wenn es sich wesentlich mehr Zeit gelassen hätte. Aber das ist absolute Geschmackssache.   
     
    3 passende Wörter zum Buch? Internat - Magie - Neuanfang
     
    Wem empfehlen? Allen, die gerne Bücher lesen, die sich nicht unnötig lange irgendwo aufhalten, sondern zügig voran gehen. 

  15. Cover des Buches artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch (ISBN: 9783466310968)
    Nicola Schmidt

    artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch

     (14)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Was würde Nicola jetzt tun? So denke ich oft, wenn es im Alltag mit den Kids schwierig wird. Das hier ist nicht das erste Buch, das ich von Nicola Schmidt lese. Ich kenne also ihre gelassene, coole, praktische und unaufgeregte Art. 

    Ich bin ein großer Fan der Artgerecht-Reihe und bin wirklich überrascht, dass erst im 21. Jahrhundert eine Nicola Schmidt kommen muss, um uns daran zu erinnern, dass wir unsere Kinder und uns selbst "nicht mehr artgerecht halten". Es erklärt einfach so viel, zeigt uns auf, wo wir unsere Kinder verbiegen, warum viele Dinge, die wir Erwachsene fordern, im Alltag mit Kindern einfach nicht oder nur schwer klappen können. Ich denke deshalb ganz oft darüber nach, ob das, was ich gerade von meinen Kindern fordere, in ihrem Plan steht. 

    Wir haben mittlerweile zwei Kinder und beim ersten Kind waren wir noch sehr verunsichert. Dauernd diese Ratschläge oder Meinungen. Keiner sagte, wie man das Ziel erreicht, aber alle hatten Vorstellungen. "Er muss jetzt durchschlafen!" "Im Elternbett schlafen? Nein! Er MUSS lernen ALLEINE zu schlafen!" "Tragen? So einen Firlefanz gab es damals nicht!" und dieses ewige "du verwöhnst dein Kind. Es wird ein Tyrann!" Uns wurde sogar geraten, endlich die Zügel straffer zu spannen, konsequent durchzugreifen, einfach so ohne Grund, denn eigentlich lief ja alle bestens. Es war nicht leicht, aber wir haben die Zügel locker gelassen und uns Stück für Stück von den Ansichten und Meinungen anderer gelöst und unseren eigenen und artgerechten Weg gefunden. Wir sind sehr glücklich damit und unseren Kindern geht es super. Sie lieben ihre Freiheiten, wollen uns dennoch sehr nahe sein, mit uns spielen und toben. Hier MUSS niemand etwas, man darf und kann. Das Kind bestimmt sein eigenes Tempo, hat seine eigene Meinung, seinen eigenen Kopf und wir alle fügen uns zu einer Gemeinde zusammen. 

    Mir gefiel damals schon das Artgerecht Babybuch und nun auch dieses hier. Es macht ein gutes Gefühl und schmeichelt auch ein bisschen, denn tief im Herzen wissen wir ja eigentlich, was unsere Kinder brauchen. Es tut so gut zu erfahren, dass die Kinder selbst uns oft die Antworten liefern und unsere Vorstellungen manchmal echt zu hoch angesetzt sind. Mir gefällt es auch, dass ich durch die Artgerecht-Reihe weiß, dass unser modernes Leben mal so gar nicht das ist, was für uns gesund ist. Wir leben in einer Schnelligkeit und trainieren unsere Kinder, ebenfalls so schnell zu leben. Wir kollidieren natürlich, weil es so nicht klappen kann. Es tut mir gut, zu erfahren, dass ich nichts falsch mache, nur weil ich das alles nicht hinkriege. Ich kann es gar nicht hinkriegen. Irgendwo muss ich Abstriche machen und ich bin trotzdem gut genug.


  16. Cover des Buches Unterm Rad (ISBN: 9783518463529)
    Hermann Hesse

    Unterm Rad

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Raven

    Das Buch "Unterm Rad von Hermann Hesse ist 176 Seiten lang und über unterschiedliche Verlage gedruckt. 

    Das Werk gibt es in einer Hardcoverausgabe, Softcoverausgabe, als Ebook und Hörbuch.

    Hermann Hesse schrieb dieses Werk 1906. Es entstand ua dadurch das sein Bruder sich das Leben nahm, woran auch Schulprobleme ihren Anteil hatten. 

    Diese Geschichte handelt von Hans der an den Anforderungen an sich selbst und des Umfeldes scheitert. 

    Leistungsdruck und Leidensdruck. Heute ist diese Geschichte sicherlich immer noch ganz aktuell, wenn nicht aktueller denn je. Viele kennen die enormen Anforderungen und den Druck des Umfeldes, die eingeredeten Tugenden und das nur Erfolg und eine gute, studiere Arbeit das Leben erleichtert und glücklich macht. So geht es auch dem überbegabten Protagonisten der es sich selbst und seinem Umfeld zeigen möchte, aber dann doch scheitert. Dies ist ein zutiefst melancholisches und tragisches Werk, welches mich sehr berührt hat und zum Nachdenken anregte. Fand ich mich bisweilen selbst in Hans wider. Die Geschichte schmerzt und brennt noch lange in der Seele. Ach hätte ich sie nur schon viel früher entdeckt, so wäre mir sicherlich Einiges erspart geblieben. 

    Hesse in Höchstform in sehr düsterem Ton, wie man ihn kennt und mit bedrückender Atmosphäre. Eine unerwartete Wendung und eine krasse Message.

    Fazit: Ein sehr düsterer Hesse wie man ihn kennt. Melancholisch und tragisch, unheimlich berührend und nachdenklich stimmend. Unbedingt lesen!

  17. Cover des Buches Oje, ich wachse! (ISBN: 9783442178230)
    Hetty van de Rijt

    Oje, ich wachse!

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Nach beinahe 1,5 Jahren habe ich "Oje, ich wachse!" endlich beendet. Meine Tochter ist nun 1,5 Jahre alt und ich habe zu jedem ihrer angeblich 10 Entwicklingssprünge ein Kapitel (natürlich zum jeweiligen Sprung passend) weitergelesen und mir immer wieder Notizen dazu gemacht.

    Zu Beginn des Buches war ich noch recht motiviert und begeistert, das weiß ich noch. Hochinteressiert habe ich kurz vor der Geburt mit dem Lesen der Einleitung, den ersten Infos zum Buch und dem Thema "Wie mein Neugeborenes seine Welt erlebt" gestartet. Das war auch alles noch sehr spannend und aufschlussreich für mich.
    Weiter ging's dann mit dem ersten Entwicklungssprung ca. 5 Wochen nach der Geburt meiner Tochter. Aber bereits da habe ich gemerkt, dass Vieles einfach nicht zu meinem Baby passt, da es die meisten dieser beschriebenen Fähigkeiten (noch) nicht aufgewiesen hat. (Sie kam nur einen Tag vor dem Geburtstermin auf die Welt.) Das hat mich ziemlich verunsichert. Teilweise war mein Kind auch überhaupt nicht schwierig, besonders weinerlich oder anhänglich, wenn es das laut Buch eigentlich hätte sein sollen, sondern zu ganz anderen Zeiten. Ich habe im Laufe der Wochen und Monate von Kapitel zu Kapitel immer mehr den Eindruck gewonnen, dass mein Kind wohl nicht zu diesen Beschreibungen passt oder schlicht und einfach zurückgeblieben sein muss. (Gibt es tatsächlich Babys, die schon mit 7 Monaten in die Hände klatschen, wenn man sie darum bittet?) Gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zu einer gewissen Zeit da hätten sein sollen, hat meine Tochter nämlich oft erst Wochen oder Monate später gezeigt. Bis zu einem gewissen Punkt im Buch habe ich mir also gedacht, dass es irgendwie kaum Sinn für mich macht, das alles zu lesen ...

    Naja, und dann gibt es immer wieder diese kurzen Erfahrungsberichte von Eltern zwischen dem eigentlichen Text/den Informationen, die sich zum Ende des Buches hin immer weiter gehäuft haben, was mir persönlich irgendwann einfach zu viel wurde. Außerdem muss man auch dieses Buch ein wenig "filternd" lesen, was Tipps und Ratschläge betrifft. Denn nicht mit jeder Empfehlung der Autoren war ich einverstanden. So wird auf Seite 250 beispielsweise vorgeschlagen, sein Kind mit etwas Interessantem, das es besonders mag, abzulenken, wenn es frustriert ist, weil es etwas nicht darf. Das lehne ich ja grundsätzlich ab. Wenn mein Kind frustriert oder traurig ist, nehme ich es in den Arm und tröste es, solange bis es sich beruhigt hat. Genau das fühlt sich für mich stimmig und gut an. Wenn es Eltern gibt, die das anders handhaben wollen, muss man das ebenso akzeptieren.
    Ein weiteres Beispiel, das mir ziemlich gegen den Strich gegangen ist, obwohl es "nur" in einem Erfahrungsbericht stand, war auf Seite 237 zu finden: Darin wurde ein Kind (wohl aus einer Überforderung heraus) geschlagen, das dann gegen eine Heizung geknallt ist. Das muss man wohl nicht mehr weiter kommentieren ...

    Erst etwa ab dem Entwicklungssprung mit 11 Monaten habe ich mehr Übereinstimmungen zwischen dem Verhalten meiner Tochter und den Beschreibungen im Buch feststellen können. Und ab da dann bis zum Ende des Buches, das mit dem Entwicklungsschub um das 17.-18. Lebensmonat endet. Genau genommen habe ich also nur die ersten paar Seiten und das letzte Drittel des Buches als brauchbar und lesenswert empfunden.

    Durch "Oje, ich wachse!" ist mir wieder einmal mehr bewusst geworden, dass JEDES Baby anders tickt und man absolut nichts verallgemeinern kann. Obwohl ich zeitweise etwas verunsichert wurde während des Lesens, habe ich doch keine Sekunde daran gezweifelt, dass mein Baby gut ist, wie es ist. Eher habe ich mich manchmal sogar über das Buch geärgert ... Ja, nun bekomme ich Mitte Mai mein zweites Kind. Und ab und zu werde ich in den Monaten nach der Geburt bestimmt nochmal einen Blick in das Buch werfen, ich bin nämlich schon sehr neugierig, ob es bei Baby B zeitmäßig besser übereinstimmt mit den Entwicklungssprüngen.

  18. Cover des Buches Warum unsere Kinder Tyrannen werden (ISBN: 9783442171286)
    Michael Winterhoff

    Warum unsere Kinder Tyrannen werden

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Die Schrift ist groß, die Seiten sind dick, da fällt es kaum auf, dass das Buch nicht einmal 200 davon hat. Aber okay, man kann auch in wenigen Worten viel sagen. Bei diesem Autor ist es leider nicht so. Die ganze Zeit heißt es: "Das Problem ist nicht die Erziehung, sondern die Psyche der Kinder."* Und nu? Soll man jetzt resignieren und sagen: "Es liegt an der Psyche, ich kann da nichts machen." Oder soll man die Psyche der Kinder ändern? Aber wie? Darüber schweigt sich der Autor leider (in diesem Buch) aus. Dabei wäre es so einfach. Schließlich werden viele Fallbeispiele angeführt, die erst scheinbar wertfrei erzählt werden, gefolgt von der Analyse der unreifen Psyche des Kindes und dem Fehlverhalten der Erwachsenen. Hier müsste man einfach nur zeigen, was im jeweiligen Fall zu tun ist, um dem Kind zu helfen, eine altersgemäße Psyche zu entwickeln, indem es z.B. lernt, Frustration zu ertragen wie in der Geschichte mit dem imaginierten Muffin.

    Der Grundgedanke des Buches ist dabei ja gar nicht so verkehrt. Eltern von heute geben die Verantwortung an die Kinder ab. Sie machen die Kinder zum Partnerersatz oder Freund, wollen um jeden Preis geliebt werden. Und das ist falsch. ABER. Jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass man mit konstruktiver Kritik zum Ziel kommt, nicht mit negativem Gemecker und Gejammer.

    Bis zum Ende des zweiten Kapitels habe ich durchgehalten. Dann habe ich einen Blick ins Inhaltsverzeichnis geworfen und gesehen, dass es immer so weiter geht. Also habe ich noch das Fazit am Ende des Buches gelesen und gesehen, dass da auch nur wieder steht: "Mit Erziehung kann man da nichts machen, es liegt an der Psyche. Ich will hier keine Ratschläge geben. Ich will, dass die Menschen sich des eigentlichen Problems bewusst werden."* Wie gut, dass ich mir den Mittelteil erspart habe.

    Zum Zusatz "Die Abschaffung der Kindheit" muss ich sagen: Ich sehe es genau anders herum. Viele Erwachsene wollen heute nicht erwachsen sein. Sie kleiden sich wie Teenager, spielen den ganzen Tag auf dem Handy oder Computer herum, essen zu viel Junk und drücken sich vor jeder Verantwortung. Das Problem ist also nicht die Abschaffung der Kindheit, sondern die unendliche Ausdehnung derselben.

    *Nicht wörtlich zitiert, sondern mit meinen eigenen Worten wiedergegeben.

  19. Cover des Buches Teach ʹEm All (ISBN: 9783841907226)
    Caro Blofeld

    Teach ʹEm All

     (19)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble
    Mit diesem Werk legt Caro Blofeld, ihres Zeichens Lehrerin, ein Werk hin, das nicht alltäglich ist. Eine Berufsschullehrerin, die sich dem Heavy Metal verschrieben hat. Überaus amüsant erzählt sie aus ihrem beruflichen Alltag, beschreibt Situationen in den Schulen, Begegnungen mit Kollegen und Schülern und all das in einer teils blumigen Wortwahl, die mir persönlich die Lachtränen in die Augen getrieben hat. Allerdings ist das Buch nicht einfach nur ein Zeitvertreib und um quasi "mal abzuschalten und sich zu amüsieren". Denn zwischen den Zeilen wird auf manche Missstände im deutschen Schulwesen hingewiesen und damit zum Nachdenken angeregt. 


    Aufgrund ihres Aussehens, ihres Musikgeschmackes und ihrer Lebenseinstellung hat Frau B. oftmals mit Vorurteilen zu kämpfen und legt damit den Finger tief in die Wunde einer Gesellschaft, die eigentlich von sich behauptet, tolerant zu sein. Jedoch werden derartige Lebensereignisse mit Bravour gemeistert. Das Buch ist gut geschrieben und schnell gelesen. Hier ist mein einziger Kritikpunkt: Das Buch ist zu kurz. Gerne hätte ich einige Situationen und Begebenheiten etwas ausführlicher gelesen. Manche Dinge werden etwas zu kurz erzählt. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau. Fehler, sowohl in der Rechtschreibung als auch grammatikalisch, fand ich erfreulicherweise keine. 


    Dafür gibt es Szenen, die ich mir wahnsinnig gut vorstellen konnte, wie etwa, wenn die Lehrerin mit dröhnenden Boxen auf den Lehrerparkplatz rollt und aus dem halb geöffneten Beifahrerfenster die lieblichen Klänge von Heavy Metal die Gegend beschallen. Jedem Kapitel wurde ein Heavy Metal-Song vorangestellt, wodurch aus dem Inhaltsverzeichnis eine Playlist wird. Ein in meinen Augen genialer Einfall. Fazit: Eine etwas andere Lehrer-Biografie, die jedoch erfrischend ehrlich und authentisch wirkt. Mehr als manche Werke ihrer Kollegen. Ich hoffe inständig, dass diesem Buch eine Fortsetzung folgt. Vielleicht mit einigen detaillierteren Geschichten. Absolute Lese- bzw. Kaufempfehlung meinerseits.
  20. Cover des Buches Weltwissen der Siebenjährigen (ISBN: 9783442151752)
    Donata Elschenbroich

    Weltwissen der Siebenjährigen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Ende der Neunziger Jahre hat Donata Elschenbroich, Expertin für Frühe Kindheit, Interviews mit Personen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten geführt und die Erkenntnisse daraus zu einem neuen „Bildungskanon“ zusammengefasst. Was sollte ein Kind in den ersten sieben Lebensjahren erlebt haben, können und wissen?
    Neben der Weltwissen-Liste werden einige der Interviews im Buch wiedergegeben, es folgend „Bildungsminiaturen“, die zeigen sollen, warum der Punkt auf der Liste ist, sowie Einblicke in den elementaren Erziehungsbereich anderer Länder wie USA, Großbritannien, Ungarn und Japan.

    Donata Elschenbroichs Buch ist vor mehr als zehn Jahren herausgekommen und somit sind Teile ihrer Ansichten schon wieder überholt. Sie bemüht sich, einen breiten „Bildungskanon“ vorzugeben, der nicht nur Fakten, sondern lebenspraktische, emotionale und kulturelle Bildung beinhaltet. Das ist löblich, denn Bildung umfasst nach pädagogischem Verständnis nicht nur Faktenwissen. Leider hatte ich immer das unterschwellige Gefühl, dass die Herausgeberin und auch die Interviewpartner, ihre natürlich subjektive Ansicht nicht verhehlen konnten, dass eben doch nur „Schul“bildung zählt und Erwachsene Kindern Wissen und Bildung vermitteln müssen a la „Nürnberger Trichter“. Wenn sie das heute anerkannte Konzept der „Selbstbildung“ von Kindern als „Heilslehre“ betitelt, hat das für mich einen negativen Beigeschmack, ebenso wie ihre eingeschränkte Sicht auf den Situationsansatz. Auch die hohe Selbstmordrate japanischer Schüler im nächsten Satz mit „harmlos“ zu beschreiben, ist mir aufgestoßen. Da zeigt sich meiner Meinung nach, dass Elschenbroich doch eine Pädagogin vom alten Schlag ist.

    Ich frage mich auch, an welche Zielgruppe das Buch gerichtet ist. Der Schreibstil ist sehr dröge und verkopft und dürfte für die meisten Eltern schnell frustrierend wirken. Außerdem wage ich zu behaupten, dass die Hälfte meiner Erzieherkollegen in meiner Einrichtung Vieles im Buch nicht verstehen (sorry, Leute).
    An Eltern gerichtet dürfte das Buch eher für Panik sorgen, dass ihr Kind Chancen verpasst, wenn es die Punkte der Weltwissen-Liste nicht erfüllt. Elschenbroich verpasst einfach, Beispiele zu geben, bzw. Eltern zu vermitteln, dass Zuwendung und breitgefächterte Aktivitäten mit Kindern diese bilden. Allerdings bilden sich Kinder selbst, das heißt, sie nehmen Dinge aus den Angeboten auf, die für sie wichtig sind, anderes wiederum nicht. Auch ein Besuch auf dem Spielplatz, freies Spiel untereinander oder das Klettern auf einen Baum ist Bildung. Vielen Eltern ist dies nicht bekannt, da Bildung=Schulwissen betrachtet wird und durch dieses Buch wird das auch nicht vermittelt.
    Andere wichtige Dinge, die Kinder für ihre weitere Entwicklung maßgeblich beeinflussen, wie das Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit erwähnt Elschenbroich mit keinem Wort. Stattdessen äußert sie sich lieber abfällig über Kindergärten in den USA oder träumt von einem „Orbis Sensualium Pictus“ wie das von Comenius aus dem 17. Jahrhundert, worüber sie ausführlich berichtet.

    Fazit: Als Ratgeber für Eltern ist das „Weltwissen der Siebenjährigen“ nicht zu gebrauchen, eher als wissenschaftliche Abhandlung. Vieles ist meiner Meinung nach zu subjektiv dargestellt und mittlerweile überholt.
  21. Cover des Buches Der Hals der Giraffe (ISBN: 9783518467909)
    Judith Schalansky

    Der Hals der Giraffe

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Inge Lohmark ist eine Lehrerin der alten Sorte. Mit harter Hand führt sie ihren Biologieunterricht am "Darwin", dem letzten Gymnasium in einer mecklenburgischen Kleinstadt, die kurz vor dem Aussterben liegt. Sie sind "the last men standing", die letzten die sie zum Abitur führen wird, danach ist Schluss.

    Judith Schalanskys Roman ist minimalistisch, denn wir begleiten die Hauptprotagonistin, die Lehrerin Inge Lohmark, an drei Tagen in ihrem Leben. Drei Tage erhalten wir Einblick in das letzte Gymnasiums ihres Ortes und in eine Kleinstadt, die es nach der Wende hart getroffen hat. Die Produktionsstätten wurden geschlossen, eine Brache hinterlassen und das spürt man im Ort. Er ist tot und so muss auch die Schule schließen. Ein Überlebenskampf - einer von dem Inge Lohmark in ihrem Unterricht immer erzählt: The survival of the fittest. Darwins Thesen in ihrer ganzen Bandbreite.

    Nebenher folgen wir Inge Lohmarks Gedanken: die kreisen zum einen um ihr Fach - die Biologie - und Schalansky schafft es gekonnt, unzählige biologische Begrifflichkeiten und Vorgänge in die Geschichte einfließen zu lassen, ohne das dies stören würde. Zum anderen erhalten wir den Blick auf das Schulwesen vor und nach der Wende: Während in der DDR Hochleistungssportler heranwuchsen, wundert sich Inge Lohmark darüber, dass ihre Schüler, überhaupt der Fähigkeit des Stehens mächtig sind.

    Schalansky hat ein mikroskopisches Bild einer mecklenburgischen Kleinstadt geschaffen, die nach der Wende den Anschluss verloren hat - ein Ort von denen es in Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg eben viele gibt. Geisterstädte, vergessen und verloren. Gepaart mit dem biologischen Schulkanon, hat Schalansky einen ganz besonderen Mix geschaffen, der gut gefallen hat.

    Fazit: Eine spannende Mischung aus Biologiefaktenwissen und dem Tod einer mecklenburgischen Kleinstadt, lesenswert.

  22. Cover des Buches Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Das Geschwisterbuch (ISBN: 9783407865786)
    Danielle Graf

    Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Das Geschwisterbuch

     (12)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Ratgeber zum Thema Geschwisterkinder, perfekt, dachte ich mir. Ich kenne das erste Buch der Autorinnen noch nicht und kann es dadurch nicht vergleichen. 

    Ich mag die Unterteilung im Buch nach bestimmten Phasen, die man haben kann, aber nicht muss. So haben wir schon die ein oder andere erlebt und zwischendurch hat mir das Buch auch dabei geholfen mit dem großen Kind so umzugehen, dass er es versteht. An anderen Stellen muss ich jedoch sagen, dass es mir gar nicht gefällt, wie die Autorinnen die Kinder beschreiben. Gerade die gestellten Dialoge kamen mir realitätsfremd vor, denn ehrlich gesagt würde weder mein Kind, noch ich so sprechen. Die Kinder wirken so erwachsen, mir hat das so leider nicht richtig gefallen. 

    Ich denke ich werde mir wohl noch die anderen Bücher der Reihe anschauen, denn an sich hat mir der Aufbau und alles gefallen, auch wenn der Stil an manchen Stellen etwas trocken war.

    Mir fällt es etwas schwer meine Gedanken und Gefühle zu diesem Buch in Worte zu fassen, da ich es nicht wirklich mit anderen Ratgebern vergleichen kann, da ich mich aktuell erst in diese Themen einlese.

     

    An sich hat es mir gefallen, doch manche Aspekte sagen mir gar nicht zu.

  23. Cover des Buches Die Mutter des Erfolgs (ISBN: 9783423347228)
    Amy Chua

    Die Mutter des Erfolgs

     (46)
    Aktuelle Rezension von: M20001
    Viele chinesische Eltern haben ihren eigenen Stil, ihre Kinder zu erziehen. Das Problem daran ist, dass sie dabei meist absichtlich nicht sehen, wie sie ihren Kindern damit schaden. Leider durfte ich das durch Zufall hautnah erleben, und habe dadurch gesehen, wie es in jemandem aussieht, der solch eine Erziehung genossen hat. Bitte seit so lieb, und tut euren Kindern solche Methoden nicht an. Ich bin zwar selber noch recht jung (19), aber damit zerstört ihr sie ganz sicher Psychisch. Wen es interessiert, woher ich weiß, wovon ich rede: 

    Ich arbeite in einem Großunternehmen, mehrere tausend Mitarbeiter, hunderte Abteilungen, da ich hochrangige Freunde habe auch ein tolles Leben in der Firma. Da ich dort für alles zuständig bin, was gerade dabei ist, anzubrennen, bekam ich die Aufgabe, einen jungen Chinesen der wegen einem Projekt zu uns kam bei seiner Abreit zu helfen. Ich habe selber ein Paar nicht so tolle Erfahrungen in meiner Kindheit gemacht, und mir ist aufgefallen, dass eben jener Chinese immer irgendwie total depressiv wirkte. Auf jeden Fall habe ich ihn dann irgendwann, als ich mir genug Sorgen um ihn gemacht habe gefragt, was eigentlich mit ihm los sei, und warum er so fertig ist. Er hat alles abgestritten, gesagt es sei alles gut, und das sei bei ihm normal. Da ich es aber wirklich nichtmehr als normal einstufen konnte, habe ich nicht nachgegeben, und ihn immer wieder gefragt, und ihn ermutigt, sich mir anzuvertrauen. Erst später ist mir dann klar geworden, dass es ihm viel schlimmer ging, als ich erst dachte, aber die Angst, ärger zu kriegen, oder verletzt zu werden hat ihn davon abgehalten, irgendwo nach Hilfe zu fragen. Als ich ihn dann mal alleine Getroffen habe, wo keiner bei ihm war, und er mich schon gut zwei Wochen kannte, hat er mich dann plötzlich gefragt, ob er mit mir reden dürfte. Aus mit mir reden wurde bei mir aufs heftigste ausweinen, und das meine ich wörtlich. Schade, dass seine Eltern, die ihn nach den beschriebenen Methoden erzogen haben nicht sehen konnten, wie es ihm zu der Zeit ging. Das Ende vom Lied war, dass er geraderaus heulend mit dem Kopf auf meiner Schulter lag, und mir erzählte, dass alles das, was er mache einfach keinen Sinn mehr hat, dass er Heidenangst hat, seine Eltern ihn nie, wirklich nie in den Arm genommen hatten, er keine Hilfe bekommen hatte, und einfach nichtmehr könne. Er hatte so große Probleme, dass er, wie er mir sagte einmal so viel Alkohol getrunken hatte, dass es fast in einer Katastrophe endete. Seit dem hat er mit dem Trinken aufgehört, dafür mit dem Rauchen angefangen, davon kommt er jetzt nicht mehr weg. Es lässt einen schon nachdenken, wenn man jemanden im Arm liegen hat, der um die 20 ist, aber heult wie ein Kind, weil er es vorher nie durfte. Der Kerl hatte sogar bei mir noch eine Höllenangst, seine Gefühle zu zeigen, weil er wohl Angst vor Konzequenzen hatte. Er tut mir wahnsinnig leid, andere gehen in dem Alter in Discos, machen irgendwelchen Quatsch, so wie ich, er geht ins Hotel, und arbeitet an seinem Laptop weiter. Bitte Leute, man sagt immer Strenge sei gut aber BITTE behaltet immer im Hinterkopf, dass die Dosis das Gift macht, zu viel von alledem, und ihr sorgt damit dafür, dass eure Kinder seelisch verkümmern. Ich will auch nicht wissen, wie vielen anderen Chinesen es so geht, wie ihm, die aber keine Hilfe kriegen, weil sie keinen finden, an den sie sich in ihrer Angst wenden könnten. Die Eltern von "meinem" Chinesen hatten ihm so viel Angst gemacht, dass ich ihn am Anfang direkt aus seinem Schneckenhaus zerren musste. Als er dann gemerkt hat, dass ich ihm nicht wehtue ging das Drama dann los. 
  24. Cover des Buches Am Anfang war Erziehung (ISBN: 9783518374511)
    Alice Miller

    Am Anfang war Erziehung

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Gut 30 Jahre sind vergangen, seit Alice Miller ihre ersten Bücher veröffentlicht hat, manches an psychlogischer Literatur ist dazu gekommen, trotzdem kommt man an Miller nicht vorbei, will man verstehen, wie ein Kind durch persönliche Defizite oder lieblose Erziehungsmethoden psychisch geschädigt wird und je nach Konstellation durch Leistung, Depression oder Gewalttätigkeit auffällt.
    Um sich zu einem psychsich gesunden Menschen zu entwickeln, braucht ein Kind Eltern, die es um seiner selbst Willen lieben und selbst nicht unter größeren psychischen Problemen leiden.

    In diesem Band geht es besonders um die Folgen der schwarzen Pädagogik (Erziehung durch Gewalt und Manipulation, um das Kind den Eltern unterzuordnen), durch die das Kind in jüngsten Jahren konditioniert wird, bestimmte Gefühle abzuspalten und zu verdrängen und sich so zu verhalten, wie von den Eltern erwartet. 

    So verlernt das Kind bestimmte Dinge zu fühlen, Empathie kann oft nicht empfunden werden, Opfer können zu Tätern werden, was u.a. an einem anschaulichen Kapitel über Hitler erklärt wird.

    Das Buch ist nicht als reines Fachbuch geschrieben, sondern kann wie auch sein Vorgänger "Das Drama des begabten Kindes" als Selbsthilfebuch, zur Unterstützung der Aufarbeitung der eigenen Kindheit in der Therapie oder als Ratgeber für Eltern und Menschen, die beruflich mit Kindern arbeiten gelesen werden.

    Ich persönlich habe von diesem und anderen Büchern von Miller  sehr viel mitgenommen,  vor 30 Jahren waren das fast revolutionäre Gedanken, die für Betroffene eine große Entlastung sein konnten.

    Ich persönlich finde  den  Zugang zu Millers Texten einfach, ein gewisses Interesse am Thema vorrausgesetzt.

    Das Thema finde ich nach wie vor aktuell, auch wenn sich nach außen hin einiges geändert hat und manches subtiler wirkt.

     


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