Bücher mit dem Tag "pädophilie"
83 Bücher
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(662)Aktuelle Rezension von: Charlotte_reads19Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara ist ein Buch, das einen still macht.
Jude, mit all seiner Zerbrechlichkeit, seinem Schmerz und seiner Sehnsucht nach Nähe, bleibt lange im eigenen inneren zurück. Die Freundschaften um ihn wirken wie kleine Lichtpunkte, die versuchen, einen Menschen zu halten, der kaum an sich selbst glaubt.Hanya Yanagihara schreibt so menschlich, so zärtlich und gleichzeitig so brutal ehrlich, dass man manchmal den Atem anhält. Manche Seiten tun weh, andere fühlen sich an wie eine Hand, die einem über den Rücken streichelt. Am Ende bleibt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit und der Wunsch, Jude hätte ein wenig mehr Liebe für sich selbst gefunden.
Fazit: Ein Herzzerreißendes, wunderschönes Buch, das man nicht vergisst und das man wenigstens einmal im Leben gelesen haben muss.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.443)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- Vladimir Nabokov
Lolita
(523)Aktuelle Rezension von: FLXAngefangen wegen dem Hype, geblieben wegen der Sprache.
Nabokov schreibt so präzise, dass man Humberts Argumenten fast folgt - und genau das ist das Unbehagliche daran.
Was mich am meisten überrascht hat: Lolita selbst kommt kaum vor.
Das ganze Buch ist Humberts Selbstinszenierung, und man merkt das, ohne dass es einem jemand sagt.
Kein angenehmes Leseerlebnis. Aber man nimmt was mit - nämlich ein ziemlich gutes Gefühl dafür, wie Manipulation in Sprache funktioniert.
- Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(642)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannDie meiste Zeit versucht der Autor in plastischen Beschreibungen von Gräueltaten zu eskalieren, was das Geschriebene meistens an einen Punkt bringt, bei dem man das Gefühl hat, er hätte sich verlaufen und suchte zwanghaft einen Weg zurück zur Story. Das Buch selbst ist in Präsens geschrieben und trieft vor Rückblenden und „Erinnerungen“ und „Albträumen“, die in seitenlange Ergüsse über noch mehr Folter und Mord enden. Allesamt wenig kreativ ausgeführt. Bedeutungsschwangere, aber im Endeffekt eher nur bedeutungslose Dialoge dominieren den Mittelteil. Die eigentliche Arbeit der Kriminalermittler beginnt erst gegen Ende. Leider hat den Autor da die Phantasie schon verlassen. In einem langen Aufrollen und gekünstelten Herstellen von Verbindungen von „normalen“ Verbrecher der letzten Dekaden (ein paar davon scheinen real gewesen zu sein) ist’s dann eine Randnotiz, die den Hinweis gibt. Also wieder 60 Seiten umsonst gelesen. Die Vergangenheiten und Lebensläufe der Teammitglieder wirken eher lieblos. Sie werden in diesem Band zum fünften Mal erklärt und scheinbar hat auch der Autor keine Lust mehr darauf. Die Interaktion, die er ihnen angedeihen lässt, hat nichts Amikales an sich, wie es unter Kollegen üblich ist, die sich lange kennen. Eher gleiten „seriöse“ Besprechungen in gelegentlichen Infantilismus ab. Selbstredend, dass alle Leute in diesem Buch – egal ob Ermittler oder Verbrecher – die klügsten sind, mit dem besten Gedächtnis, dem schärfsten und wachsten Verstand, die jeden wichtigen Menschen kennen, … und so weiter und so fort. Die Übersetzung ist OK, schätze ich. Was mir sauer Aufstößt sind diese unnötigen Anglizismen, die in der deutschsprachigen und von den USA geprägten Popkultur als „cool“ gelten sollen, aber alle eine vernünftige Entsprechung in der Zielsprache hätten. Und warum reden Eltern immer von sich als Mommy oder Daddy und das auch noch in der dritten Person? Zwischen den ersten vier Bänden und dem fünften lag für mich als Leser eine lange Zeit. Zu lange scheinbar. Die ehemalige Faszination für das Aufklären von Serienmorden konnte das Buch nicht halten. Im Gegenteil: Hätte ich die alten als so schlecht geschrieben in Erinnerung gehabt, hätte ich Band fünf nicht gekauft.
- Nele Neuhaus
Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6)
(808)Aktuelle Rezension von: PMelittaMIm Main wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden, aber niemand scheint sie zu vermissen. Eine Fernsehmoderatorin wird gefoltert und dabei lebensgefährlich verletzt, eine weitere Frau stirbt unter Qualen. Trotz Hitzewelle haben die Ermittler des K11 viel zu tun.
Der sechste Band der Reihe nimmt sich eines Themas an, das einen nicht kalt lässt, das aber leider existiert, und das, wie die Autorin in der Danksagung schreibt, nicht vergessen werden darf, auch, oder gerade, weil es oft hinter verschlossenen Türen stattfindet und nicht immer einen Weg nach außen findet: Kindesmisshandlung und -missbrauch. Dass das das Thema des Romans sein wird, wird schnell klar, die tatsächlichen Ausmaßen erfährt man allerdings erst nach und nach.
Natürlich gibt es auch wieder das eine oder andere Private, vor allem bei Pia Kirchhoff. Eine Enkelin ihres Lebensgefährten kommt zu Besuch, und auf einem Klassentreffen trifft sie ihre alte Freundin Emma wieder. Dass beide nicht umsonst eingeführt werden, kann man sich da fast schon denken.
Der Roman liest sich spannend, von Anfang an machte ich mir Gedanken und war auch schnell emotional beteiligt. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, nicht nur auf Seiten der Ermittler:innen sondern auch auf Seiten von Opfern oder anderweitig Involvierten. Als Leser:in ahnt oder weiß man so einiges vor den Ermittler:innen. Das hat für mich die Spannung eher noch erhöht, denn man ist nahe bei Menschen, die in Gefahr kommen, während im Kommissariat teilweise noch andere Theorien auf dem Tisch lagen.
Der sechste Band der Reihe dreht sich um ein furchtbares, aber leider reales Thema, für das durchaus mehr Bewusstsein geschaffen werden sollte. Vielleicht trägt der Roman ein bisschen dazu bei. - Charlotte Link
Das Echo der Schuld
(545)Aktuelle Rezension von: booklovingsandySeit langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf einen Krimi und wählte Charlotte Link, weil ich mit ihrem Schreibstil schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir aber ehrlich gesagt nicht ganz so leicht.
Gleich zu Beginn gibt es sehr viele verschiedene Perspektiven, die teilweise sogar innerhalb eines Kapitels wechseln. Da die Geschichte aus der dritten Person erzählt wird, hatte ich anfangs Schwierigkeiten, die einzelnen Figuren und ihre Zusammenhänge einzuordnen. Das machte den Einstieg für mich etwas verwirrend und erschwerte es, in die Handlung hineinzufinden. Zusätzlich passte der Anfang für mich überhaupt nicht zu dem, was der Klappentext versprochen hatte. Zeitweise habe ich mich sogar gefragt, ob ich wirklich das richtige Buch lese. Erst nach und nach fügten sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen und ergaben ein stimmiges Gesamtbild.
Die häufigen Perspektivwechsel haben außerdem ein wenig meinen Lesefluss gestört. Gerade wenn es spannend wurde, sprang die Handlung plötzlich zu einer anderen Figur oder an einen anderen Ort, wodurch die aufgebaute Spannung erst einmal wieder weg war. Retrospektiv verstehe ich, warum die Autorin diese Erzählweise gewählt hat, dennoch empfand ich sie besonders zu Beginn als etwas ungünstig.
Inhaltlich hat mich die Geschichte dann allerdings ziemlich mitgenommen. Als ich das Buch bekommen habe, war ich selbst noch kein Elternteil. Aber heute lese ich es vermutlich mit ganz anderen Augen und einige Szenen haben mich emotional stark getroffen. Anfangs war mir auch etwas schlecht, weil die Thematik schon sehr heftig ist. Wahrscheinlich würde ich rückblickend heute nicht mehr zu so einem Buch greifen.
Trotz allem hat mich der Krimi irgendwann komplett in seinen Bann gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie die Geschichte endet. Die Auflösung war für mich zwar nicht unbedingt breathtaking, aber definitiv unerwartet.
Insgesamt ist es für mich ein solides Buch mit einigen Schwächen beim Einstieg, das mich am Ende aber doch sehr fesseln konnte. Wer sich von den vielen Perspektivwechseln nicht abschrecken lässt und auch mit schwerer Kost umgehen kann, bekommt einen spannenden Krimi, den ich durchaus weiterempfehlen würde.
- Veit Etzold
Final Cut
(606)Aktuelle Rezension von: ShadyDie Thriller rund um Veit Etzold und die Ermittlerin Clara Vidalis gehören für mich klar in die Kategorie „nichts für schwache Nerven, aber genau deshalb so gut“. Die Geschichten sind düster, direkt und oft sehr schonungslos erzählt – genau diese Konsequenz macht aber auch den Reiz der Reihe aus.
Was mir besonders gefällt, ist das hohe Tempo. Kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel und immer wieder Cliffhanger sorgen dafür, dass man kaum aus dem Lesen rauskommt. Man denkt oft „nur noch ein Kapitel“ – und ist plötzlich mitten in der nächsten Eskalation.
Clara Vidalis selbst ist eine starke, glaubwürdige Figur, die sich durch die Fälle kämpft, ohne dabei überzeichnet zu wirken. Auch das Ermittlerteam und die kriminalistischen Hintergründe sind gut eingebunden und wirken solide recherchiert, ohne dass es trocken wird.
Inhaltlich bewegt sich die Reihe häufig im extremen Bereich: Gewalt, psychologische Abgründe und sehr harte Fälle stehen im Mittelpunkt. Genau das macht die Bücher so intensiv – gleichzeitig sollte man wissen, worauf man sich einlässt, wenn man zu dieser Reihe greift.
Insgesamt ist die Clara-Vidalis-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die kompromisslose, düstere und temporeiche Thriller mögen, die einen auch mal an die Grenzen des Erträglichen bringen.
- Jo Nesbø
Kakerlaken (Ein Harry-Hole-Krimi 2)
(378)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannZweiter Auftritt des mal mehr, mal weniger sympathisch erscheinenden Polizisten Harry Hole. Nach seinem ersten Fall in Australien wird er jetzt nach Thailand beordert, um dort den Mord am norwegischen Botschafter aufzuklären – aber bitte schön so, dass, um politische Verwicklungen zu vermeiden, diesem natürliche Ursachen angedichtet werden. Nichts für Harry Hole …
Viele Leser von Kriminalromanen suchen in solchen Werken nicht nur den Unterhaltungswert, die Spannung, den Nervenkitzel, sondern die eine oder andere Hintergrundinformation über „Land und Leute“ und wenn es gut läuft, mit einer Art von psychologischem Einordnungsmuster versehen. Mit einigen Abstrichen wird dieser Anspruch hier erfüllt.
Allerdings ist das unterlegte Thema (Kindesmissbrauch, Pädophilie) eher unappetitlich, da es unschöne Bilder erzeugt und man davon, zumal wenn man etwas sensibel gestrickt ist, eigentlich nichts hören möchte. Und zu allem Überfluss gerät das Ganze zum Schluss einen Tick zu brutal, einen Tick zu blutig.
Andererseits wird das politische Intrigenspiel ganz gut dargestellt und auch die eine oder andere „Wahrheit“ wird ganz gut verpackt: „‘Und wenn Sie mich fragen, hat Wachstum nur um des Wachstums willen die gleiche Logik wie eine Krebszelle.‘“
(3.6.2022)
- Andreas Gruber
Todesrache
(201)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, die Reihe wird zum Ende hin wirklich immer besser. Der ganz einfache Grund dafür ist, dass Andreas Gruber mit den Mustern der ersten Bände konsequent bricht. Meine Befürchtung, nichts Neues mehr erwarten zu dürfen, wurde damit komplett über Bord geworfen.
In diesem Band greift er so viele neue Facetten auf, die mich wirklich überrascht haben. Wir erkennen hier nicht mehr die typische Methodik der ersten Bücher. Statt eines klassischen Serienmörders stehen eine große kriminelle Organisation und deren vielschichtige Machenschaften im Mittelpunkt. Aus den unterschiedlichsten Gründen wird gemordet: Alte Rechnungen werden beglichen, vergangene Verbrechen gesühnt und gleichzeitig Zeugen ausgeschaltet. Die Morde sind dabei kalt, erbarmungslos und dienen einem größeren Plan.
Ich muss tatsächlich sagen, dass dieses Buch aufgrund seiner Spannung und auch der Geschichte um Sabine – auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte – für mich bisher der beste Band der Reihe ist. Da mir nur noch ein Teil fehlt, könnte es am Ende sogar mein persönlicher Favorit bleiben.
Ich werde das Buch auch diesmal mit 4,5 von 5 Sternen bewerten. Ausschlaggebend dafür sind die Dynamik, die Brisanz der Handlung und die durchgehend hohe Spannung.
Besonders hervorzuheben ist auch die Entwicklung von Maarten Sneijder. Zu Beginn erleben wir ihn als gebrochenen Menschen. Er wirkt antriebslos, ohne die Entschlossenheit und Motivation, die wir aus den vorherigen Bänden kennen. Doch dieser Eindruck täuscht. Als es darauf ankommt, sammelt er all seine Kräfte, wächst über sich hinaus und wird erneut zum starken Anführer seines Teams. Mit Bedacht, Kalkül und großer Weisheit versucht er herauszufinden, was mit Sabine geschehen ist. Auch auf diesen Handlungsstrang möchte ich nicht näher eingehen, um potenziellen Leserinnen und Lesern nichts vorwegzunehmen.
Ich kann nur sagen, dass dieser Band hervorragend umgesetzt ist und von mir eine klare Leseempfehlung erhält. Allerdings muss man fairerweise erwähnen, dass das Buch nur dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn man die sechs vorherigen Bände gelesen hat. Die Reihe erzählt eine zusammenhängende Geschichte, und insbesondere die Entwicklung der Beziehung zwischen Sneijder und Sabine lässt sich nur dann vollständig nachvollziehen.
Da die ersten sechs Bände ebenfalls auf einem hohen Niveau sind, sehe ich das jedoch nicht als Nachteil, sondern vielmehr als zusätzlichen Anreiz, die gesamte Reihe zu lesen.
Ich bin jetzt sehr gespannt auf den letzten Band und freue mich darauf zu erfahren, wie Andreas Gruber diese außergewöhnliche Reihe zu Ende führt.
- Kate Elizabeth Russell
Meine dunkle Vanessa
(322)Aktuelle Rezension von: Liden25 / 2026
Meine dunkle Vanessa ist ein Buch, welches sich trotz düsterer Themen gut lesen lässt. Die kontroversen Stellen sind deutlich und nicht beschönigend, jedoch nie respektlos. Vanessa ist keine naive, klischeehafte Schülerin bzw. „Opfer“, sondern eine Frau mit ambivalenten Gedanken aus einem „normalen“ Elternhaus. Das hat u.a. vermittelt, dass es jeden Treffen kann und keiner bestimmten Personengruppe vorbehalten ist.
Oftmals hätte ich Vanessa schütteln können und doch macht dies die Glaubwürdigkeit ihrer Person aus.
- Virginia Roberts Giuffre
Nobody's Girl
(33)Aktuelle Rezension von: NotaBeneUnheimlich, was Virginia Giuffre für ein Schicksal durchleben musste. Es ist schwer zu ertragen, zu lesen, was ihr bereits in jungen Jahren widerfahren ist – und insbesondere, dass es Menschen waren, die eigentlich für sie hätten sorgen und sie beschützen müssen.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses Unrecht aufgearbeitet und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.
- Karin Slaughter
Dunkle Sühne
(218)Aktuelle Rezension von: NeelaaDirekt ehrlich: Ich habe das Buch abgebrochen.
Liebe ja eigentlich die Bücher von Karin Slaughter, habe soo viele von ihr schon gelesen, aber das konnte mich wirklich gar nicht überzeugen. Es hat sich unglaublich gezogen und ich finde, ihr Schreibstil hat sich wirklich verändert. Dadurch, dass es sich so zieht hatte ich null Interesse weiter zu lesen, es war einfach nur langweilig und kam nicht voran. Auf den 200 Seiten die ich gelesen habe war irgendwie nichts was wirklich spannend war in meinen Augen und dies bin ich eigentlich nicht gewöhnt von ihr.
Auch mit den vielen Figuren hatte ich Schwierigkeiten. Es werden unheimlich viele Charaktere und deren persönliche Geschichten eingeführt, wodurch ich teilweise den Überblick verloren habe. Dadurch hatte ich leider auch nicht das Gefühl, wirklich mit den Figuren mitzufiebern.
Grundidee ist gut, aber konnte mich nicht abholen. Aber so ist das ja manchmal.
- Karin Slaughter
Die letzte Witwe
(210)Aktuelle Rezension von: shinyJulieDurch Zufall wird Gerichtsmedizinerin Sara von einer militaristischen Gruppe entführt und ihr Partner und Special Agent Will tut alles, um ihr zu helfen.
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Sara ist eine wirklich sympathische Protagonistin und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie resilient sie ist und so die Zeit bei der militaristischen Gruppe überstehen kann. Natürlich gibt es auch noch andere Perspektiven, aber diesen Handlungsstrang fand ich bei weitem am interessantesten. Die Handlung ist spannend und wie es sich für einen Thriller gehört, gibt es auch jede Menge Wendungen. Gerade für Sara in ihrer Situation wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut. Die Thematik der Gruppe ist interessant gewählt. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen. - Zoran Drvenkar
Still
(253)Aktuelle Rezension von: Thriller_Diana𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹“ 𝘃𝗼𝗻 𝗭𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗗𝗿𝘃𝗲𝗻𝗸𝗮𝗿
Mein erstes Highlight 2026 und die Latte liegt jetzt schon sehr hoch.
Uff.
Was für ein Werk.
„Still“ ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das man aushalten muss. Erzählt wird die Geschichte eines Vaters auf der Suche nach Gerechtigkeit. Oder vielleicht eher nach Sinn, nach Halt, nach etwas, das bleibt, wenn alles andere verloren ist. Man kann dieses Buch wie ein Tagebuch lesen, wie ein Vermächtnis. Geschrieben von einem Mann, der nicht nur sein Kind verliert, sondern nach und nach auch sich selbst. Seine Identität, seine Grenzen.
Die Geschehnisse sind unglaublich detailliert, intensiv und durchdringend geschildert. Der Schreibstil ist ungewohnt, unbequem und roh, aber genau darin liegt seine Brillanz. Erzählt wird aus drei Perspektiven:
𝙎𝙞𝙚 – die Täter.
𝘿𝙪 – das Opfer.
𝙄𝙘𝙝 – der Vater.
Diese Perspektivwechsel machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Sie zwingen einen hinzusehen, mitzuleiden und mitzudenken. Ich konnte mich der Geschichte nicht entziehen. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges und treiben einen immer weiter, auch wenn man innerlich längst weiß, dass dies kein leichter Stoff ist.
Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend und extrem intensiv. Die Themen sind harter Tobak und zeigen schonungslos die Abgründe der menschlichen Psyche. Beim Lesen habe ich sämtliche Emotionen durchlebt. Von Gänsehaut über Wut und Fassungslosigkeit bis hin zu tiefer Trauer. Dieses Buch lässt einen nicht unberührt zurück, selbst lange nach dem Zuklappen nicht.
„Still“ ist definitiv kein Buch für schwache Nerven oder Thriller-Neulinge.
Für alle anderen ist es eine absolute Empfehlung. Ein Buch, das weh tut und genau deshalb so lange nachhallt. - Catherine Ryan Hyde
Ich bleibe hier
(149)Aktuelle Rezension von: dodo2025Ich denke, das Buchcover sagt schon viel über den Buchinhalt aus. Der Inhalt erinnerte mich etwas an den Buchspazierer vom Carsten Henn, da wie auch in diesem Buch geht es um ein Mädchen - Grace - was zwar altklug rüber kommen kann, aber doch irgendwie auch herzlich ist, wie sie sich um die Nachbarn kümmert und sogar Freundschaft schließt. Was auch dazu führt, dass es dem Nachbarn Billy Shine, der schon jahrelang nicht mehr aus dem Haus ging, weil er unter Agoraphobie leidet, langsam wieder besser geht und er wieder mehr am Leben teilnehmen kann. Somit unterstützen sich die Beiden gemeinsam, da Grace mit einer drogenabhängigen Mutter zusammen lebt und dadurch Probleme entstehen, geben sie sich Unterstützung.
Der Schreibstil war flüssig und gut geordnet. Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es weiter empfehlen, da es auch nicht so oberflächlich erzählt wird.
- Fiona Barton
Die Witwe
(186)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Die Witwe von Fiona Barton steht ein erschütternder Kriminalfall im Mittelpunkt: Die zweijährige Bella verschwindet spurlos aus dem Vorgarten ihres Zuhauses. Schnell gerät Glen Taylor ins Visier der Ermittlungen. Doch bevor der Fall endgültig aufgeklärt werden kann, stirbt Glen bei einem Unfall.
Zurück bleibt Jean, die Witwe, und mit ihr unzählige Fragen. Was wusste sie wirklich? Hat sie etwas geahnt oder sogar bewusst verdrängt? Während eine Journalistin, ein Ermittler und Jean selbst ihre Sicht der Dinge schildern, entfaltet sich nach und nach ein komplexes Bild aus Erinnerungen, Wahrnehmungen und möglichen Wahrheiten. Die Geschichte springt dabei zwischen verschiedenen Zeitpunkten und Perspektiven hin und her und setzt sich Stück für Stück zusammen.
Eigene Meinung:
Die Thematik des Buches ist alles andere als leicht und hat mich stellenweise sehr getroffen. Gerade das Verschwinden eines kleinen Kindes sorgt automatisch für Beklemmung und genau diese Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise aus drei Perspektiven. Dadurch bekommt man nicht nur unterschiedliche Einblicke in den Fall, sondern auch in die Gedankenwelt der Figuren. Dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass man als Leser ständig hinterfragt, was wirklich passiert ist und wem man glauben kann.
Der Schreibstil von Fiona Barton hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist ruhig, aber gleichzeitig eindringlich und schafft es, eine unterschwellige Spannung aufzubauen. Vor allem dieses ständige Schwanken zwischen verschiedenen möglichen Wahrheiten hat mich durchgehend bei der Stange gehalten.
Mit Jean als Hauptfigur bin ich leider nicht richtig warm geworden. Ich fand sie teilweise anstrengend und schwer greifbar. Ihre Art und ihre Entscheidungen haben bei mir eher Distanz geschaffen als Mitgefühl, auch wenn genau das vermutlich Teil ihrer Figur ist.
Fazit:
Ein psychologisch geprägter Krimi mit einer spannenden Grundidee und einem besonderen Blickwinkel auf die Frau des Täters. Trotz kleinerer Längen und einer nicht ganz zugänglichen Protagonistin bleibt die Geschichte im Kopf und regt zum Nachdenken an. Wer ruhige, vielschichtige Geschichten mag, wird hier fündig und sollte keine klassische Thrillerspannung erwarten.
- Neige Sinno
Trauriger Tiger
(45)Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecherAuf bookstagram habe ich die Empfehlung für dieses Buch gesehen (weiß leider nicht mehr genau wo) und war irgendwie von einem Roman ausgegangen. Es hat sich als eine Art Autobiographie herausgestellt. Es geht prinzipiell um die Autorin und ihre Erlebnisse als sie als Kind von ihrem Stiefvater über Jahre missbraucht wird. Das Thema an sich ist furchtbar schlimm und kann man als Nichtbetroffene kaum nachvollziehen was Betroffene durchmachen müssen. Allerdings war ich immer kurz davor das Buch abzubrechen, weil ich den Aufbau überhaupt nicht verstehen konnte. Selbst die Autorin setzt sich in ihrem Werk damit auseinander warum sie das Buch geschrieben hat und findet (meines Erachtens) keinen Grund dafür. Es werden persönliche Erlebnisse ansatzweise geschildert, teilweise Zeitungsartikel abgedruckt, aus verschiedenen Büchern zitiert, aber alles aus meiner Sicht ohne tiefgründigen sind oder irgendeine Struktur. Daher war das Buch für mich leider ein Reinfall - oder ich habe es einfach nicht verstanden...
- Linus Geschke
Tannenstein
(120)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIch habe „Tannenstein“ regelrecht verschlungen. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett drin – die düstere Atmosphäre, die spannenden Wendungen und die geheimnisvollen Figuren haben mich total gepackt. Es war eines dieser Bücher, bei denen man sich sagt: Nur noch ein Kapitel … und plötzlich ist es mitten in der Nacht.
Was mich allerdings überrascht hat, war die Härte mancher Szenen. Teilweise wirklich brutal – das ging mir stellenweise ziemlich unter die Haut. Wer mit solchen Momenten umgehen kann, wird mit einem Thriller belohnt, der lange nachhallt.
Für mich war es ein intensives Leseerlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Klare Empfehlung – aber mit Warnung: nichts für schwache Nerven!
- Christine Cazon
Mörderische Côte d'Azur
(80)Aktuelle Rezension von: scouterCommissaire Duval wird zu einem Mord gerufen auf die Ile Sainte-Marguerite. Ein Mitarbeiter auf einer Jacht wird erstochen aufgefunden. Doch schon die Hinfahrt zum Tatort ist für Duval eine Herausforderung. Es herrscht ein starker Sturm und so sind die zwanzig Minuten der Überfahrt schon schlimm für ihn. Auf der Insel angekommen hat er es mit schwierigen Ermittlungen zu tun, denn es gibt zwar Verdächtige, aber noch kein Motiv. Einer der Verdächtigen allerdings wird vermisst und man denkt er ist geflohen. SO werden alle Bewohner und Gäste dieser Insel befragt, doch bis zum Abend gibt es keine Ergebnisse, so entscheidet sich Duval zu bleiben, da auch der Sturm noch zunimmt. An dem Abend allerdings gibt es entscheidende Neuigkeiten.
Wie stürmisch es werden kann auf der Insel und vor den Toren von Cannes zeigt schon das Cover des Krimis „Stürmische Cote D´Azur“ von Christine Cazon. Von der ersten Seite an Ist es verständlich, dass Duval und sein Team in einer sehr schwierigen Situation ermitteln müssen, Es ist kalt und regnerisch und so sind auch die äußeren Umstände gegen das Polizeiteam. Auch die Menschen, die mit ihren Booten auf der Insel gestrandet sind, haben sich das wohl anders vorgestellt. Das Team um den Toten ist ebenfalls sehr interessant, sie waren lange mit dem Skipper unterwegs, so dass hier natürlich die Verdachtsmomente fehlen. Interessant sind die Bewohner der Insel dargestellt, aber auch die Besitzer von Yachten, die momentan im Hafen lagern. Sie erzählen alle Geschichten, die zusammengesetzt werden müssen. Ich finde das ist die Stärke dieses Buches, das die Charaktere gut ausgearbeitet werden. Aber auch die Spannung ist fühlbar in diesem Sturm auf der Insel und es ist fast so, dass das Wetter die Spannung auf der Insel spürt. Der Bogen zum Ende wird sehr überzeugend gespannt und ist natürlich mit Überraschungen gespickt.
Ich mag diese Art von regionalem Krimi, der die Schönheiten der Region, hier der Insel, beschreibt auch wenn es mal stürmt. Ich kann allen die regionale Krimis mögen, diesen auf jeden Fall empfehlen.
- Amy Gentry
Good as Gone
(231)Aktuelle Rezension von: _xAnnikax_Julie, die Tochter von Tom und Anna, wurde entführt. Alle Suchaktionen bleiben vergebens und das Mädchen ist nicht aufzufinden. Viele Jahre später taucht ein Mädchen an Toms und Annas Haustür auf und behauptet, die verschwundene Tochter zu sein. Doch ist sie wirklich diejenige, die sie vorgibt zu sein?
Das Buch hat eine spannende Handlung und wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Chronologie des zweiten Erzählstrangs ist zunächst ein bisschen verwirrend, nach ein paar Kapiteln versteht man aber die Reihenfolge. Nach und nach setzen sich alle Puzzleteile zusammen und der Leser erfährt gemeinsam mit Anna immer mehr darüber, was passiert ist.
- Fabio Nola
Commissario Gaetano und der lügende Fisch
(90)Aktuelle Rezension von: Lillith54wNeapel sehen und sterben... Nun, der Turiner Geschäftsmann Capuano war zwar nicht zum ersten Mal in der Stadt, doch diesmal hatte er panische Angst. Ausgerechnet am Tag des Festes zu Ehren des Schutzheiligen San Gennaro sucht er Salvo Gaetano im Präsidium auf. Die Geschichte, warum er sich bedroht fühlt, klingt reichlich seltsam. Gaetano, verkatert und wenig angetan von Capuano, hat am Festtag ohnehin kaum Kapazitäten – die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand.
Als man schließlich doch in Capuanos Wohnung nachsieht, stößt man auf eine grausam zugerichtete Leiche... kopflos.
Soweit, so gut – ein spannender Einstieg in den Krimi. Doch auf den restlichen 400 Seiten führt – oder besser gesagt „quält“ – uns der Autor durch eine endlose Beschreibung von Neapel, seinen Bewohnern, seinen Legenden und vor allem seinen Gerüchen. Er scheint geradezu besessen von Düften aller Art zu sein, ob angenehm oder unangenehm, so detailliert habe ich seit „Das Parfum“ keine derartige Schilderung mehr gelesen.
Der Roman ist wirklich nicht schlecht, sondern gut und anspruchsvoll geschrieben. Er hat auch seine witzigen Momente – etwa wenn Gaetano eine junge, ehrgeizige Streifenpolizistin wegen ihres Nachnamens Bellucci hartnäckig Monica nennt, obwohl sie Beppa heißt. Der Autor versteht es zudem, die besondere Atmosphäre der Stadt einzufangen, sowohl durch bildhafte Sprache als auch durch die Einbindung zahlreicher italienischer und neapolitanischer Begriffe. Am Ende gibt es sogar ein Glossar, falls man etwas nicht verstanden hat.
Die Ermittlungen und Schilderungen plätschern jedoch so vor sich hin, anders lässt es sich kaum beschreiben. Gaetano, privat in eine komplizierte Familientragödie verstrickt, lässt sich von einer der Verdächtigen immer wieder einwickeln, folgt offensichtlich falschen Spuren, schläft kaum, trinkt viel, poltert herum und steht unter Erfolgsdruck seines Vorgesetzten – eben ein typischer Kommissar, oder?
In den kursiv gedruckten Zwischenkapiteln meldet sich der Täter zu Wort – oder doch nicht? Lange bleibt unklar, wer spricht, doch sicher ist, dass die Person in diesen Passagen in den Fall verwickelt ist.
Am Ende ging es für meinen Geschmack dann doch etwas zu ruckzuck, und obwohl alles nachvollziehbar und lückenlos aufgeklärt wurde, war ich mit dem Ausgang des Buches nicht ganz zufrieden.
Neapel übernimmt in diesem „Krimi“ eindeutig die Hauptrolle, gespickt mit Anekdoten, abergläubischen Geschichten und teils liebenswert skurrilen Figuren. Als Kriminalroman konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln, dafür war es schlicht zu lang. Der titelgebende „lügende Fisch“ taucht übrigens nur in einer kleinen Nebenhandlung auf und spielt für den eigentlichen Fall eine eher nebensächliche Rolle.
Mit gutem Gewissen vergebe ich 3 Sterne, da es gut und atmosphärisch geschrieben ist. Empfehlen würde ich es jedoch nur Lesern, die absolut von Neapel fasziniert sind oder die Stadt bereits kennen und lieben – oder hassen – oder...?? Weitere Bücher der Reihe werde ich wohl eher nicht lesen.
- Petra Hammesfahr
Der stille Herr Genardy
(186)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDer stille Herr Genardy ist unauffällig aber ein sehr netter Nachbar. Über der Tierhandlung wohnt er und keiner kann sich über ihn beschweren. Auf der Straße spricht er ein kleines MÄdchen an und sie werden >Freunde< und sie vertraut ihm immer mehr. Der stille Herr Genardy will mehr von dem Mädchen und hinter seiner Fasade verbirgt sich etwas ganz und gar furchtbares. Das wohl bekannteste Buch von der großartigen Petra Hammesfahr und einer der besten Thriller Deutschlands. Langsam baut sie die Spannung auf und zieht einen in den Bann. Petra Hammesfahr versteht es perfekt den Leser zu fesseln und die Spannung bis ins unerträgliche zu steigern. Grandios verfilmt mit Iris Berben und auch das zugehörige HÖrbuch spricht Iris Berben einfach phänomenal. Wer Spannung liebt und auch literarisch unterhalten sein will und gute Sprache schätzt, der ist hier bestens aufgehoben.
- Margaux Fragoso
Tiger, Tiger
(48)Aktuelle Rezension von: FeelblackPuh...
Also erstmal sollte sich jeder bewusst sein ob er so ein Thema lesen kann oder es auslässt. Ich kam zu dem Buch weil es im Buch wilde Tiger erwähnt wurde, was ich auch bereits gelesen habe. Schaut da gern in die Rezensionen.
Einem Buch 5 Sterne zu geben obwohl die Geschichte einen immer mit einem gewissen Brechreiz lesen lässt ist makaber.
Aber dieses Buch ist so wahnsinnig wichtig. Es ist deshalb so wichtig weil es zeigt wie Kindesmissbrauch entstehen kann und von vielen Menschen gedeckt wird.
Es zeigt das erschütternde Versagen zweier Erziehungsberechtigten (das Wort Eltern haben sie nicht verdient) die systematisch mit sich selbst beschäftigt waren und absolut keinerlei Sinn für das Wohl von Margaux hatten. Wie kann man so blind und Verantwortungslos durch die Welt gehen?
Das Buch ist wirklich gut geschrieben und zeigt wie ein Täter mit Gehirnwäsche und Tricks, die nicht gleich auffallen, sabotierte, manipulierte und zerstörte.
Ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau und hoffe das sie irgendwann sagen kann, dass sie jetzt glücklich sein darf und ist. Und der Kreislauf durchbrochen wird.
- Kristine Getz
Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)
(221)Aktuelle Rezension von: Katharina_KloseAuf der einen Seite fand ich das Buch richtig gut: Die Erzählweise und die dadurch aufgebaute Spannung und vor allem das Ansprechen eines sehr wichtigen Themas. Auf der anderen Seite war ich zwischendurch sehr verwirrt von den ganzen Namen, die haben mich regelrecht überfordert. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das eigentliche Thema aus dem Fokus gerät und mit der Auflösung bin ich auch nicht wirklich zufrieden.























