Bücher mit dem Tag "palermo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "palermo" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Cold Princess (ISBN: 9783736304369)
    Vanessa Sangue

    Cold Princess

     (333)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Vor allem hat mir der Perspektivwechsel gefallen, der jedoch gleichzeitig auch einiges vorweg genommen hat. Aber dem Lesevergnügen hat dies kaum etwas abgetan.

    Saphira ist eine starke, kriegerische Frau, die versucht, ihr Position zu behaupten. Sie beginnt eine verboten heiße Beziehung mit ihrem Personenschützer Madox ein und riskiert damit, ihr Ansehen zu verlieren. 

    Während Madox seine Ziele steinern verfolgt beginnt zwischen den beiden etwas, was nicht sein sollte...

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der vor Dark Romance keine Angst hat!

  2. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.001)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Ich habe "Arkadien erwacht" als Hörbuch gehört und habe mich von Andreas Fröhlich durch die Geschichte leiten lassen. Leider hatte ich zu Beginn Probleme mich in die Geschichte einzufinden und auch mich mit Rosa und Alessandro anzufreunden. 

    Zur Geschichte: Die 17-jährige Rosa Alcantare zieht nach Sizilien zu ihrer Tante und ihrer großen Schwester, um ihrer Mutter und ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Dabei stellt sie nicht nur fest, dass ihre Tante das Oberhaupt eines großen Maffia-Clans ist, sondern auch, dass die Alcantare-Frauen noch ein weit größeres und fantastischeres Geheimnis hüten, dass auch vor ihr nicht Halt macht. Als sie sich dann noch mit dem Sprössling eines verfeindeten Clans anfreundet, ist das Chaos komplett.

    Alles in allem eine solide Fantasy-Geschichte mit einer wirklich interessanten und spannenden Idee. Leider waren mir die Charaktere zu flach gestaltet (was ich von Kai Meyer weitaus besser gewohnt bin). Anfangs zog sich die Geschichte langsam dahin, nur um am Ende etwas gehetzt zu wirken und auch die Idee mit der Maffia hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr Zeit bekommen können. 

    Dennoch würde ich eine Leseempfehlung aussprechen, da es insgesamt doch ein gelungener Fantasy-Auftakt zu einer Trilogie ist, der vielleicht einfach nur nicht vollständig meinen Geschmack getroffen hat. Außerdem sind die Folgebände vielversprechend.

  3. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (655)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: "Der Zopf" war vor ein paar Jahren in aller Munde und erhielt auch einige Auszeichnungen, sodass er sich lange Zeit ganz oben auf meiner Wunschliste gehalten hatte. Nachdem ich den Roman nun gelesen habe, bin ich aber ein wenig ernüchtert. Ich finde die Erzählung keineswegs schlecht - sie konnte mich nur einfach nicht erreichen. Die Idee mit den drei über die gesamte Welt verteilte Erzählsträngen, die immer in derselben Reihenfolge durchgegangen werden, auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben und zusammengebracht werden wollen, hat mich beim Lesen des Klapptextes sofort angesprochen. Leider ist hier schon von Beginn an aber schon vorhersehbar, wie die Autorin plant, die Handlungsstränge zusammenzuführen (Spoiler: Schon während der ersten Kapitel wurde erwähnt, dass die eine Figur ihre Haare wachsen lässt, die nächste Perücken macht und die dritte Krebs hat - um zu kombinieren wohin das führen wir muss man wahrlich kein Genie sein). Am meisten an der Umsetzung der Idee enttäuscht hat mich aber nicht die Vorhersehbarkeit, sondern dass die Autorin während der Verbindung ihrer drei Handlungsstränge komplett vergisst, die globale Ungerechtigkeit anzuprangern, die dahintersteckt (Spoiler: Ich hatte die ganze Zeit darauf gewartet, dass Laetitia Colombani problematisiert, dass die religiöse Geste einer mittellosen Frau aus einem Entwicklungsland einer Europäerin den Betrieb rettet, nur um dann als Endprodukt einer kanadischen Frau aus der Oberschicht als inspirierendes Accessoire zu dienen. Das geschieht aber leider nie.). "Der Zopf" hätte Ausgangspunkt und Denkanstoß für Überlegungen sein können, mit welchen über die gesamte Welt verteilten Menschen unser Schicksal unwissentlich verbunden ist. Durch die hier dargestellte Romantisierung von globalisiertem Ungleichgewicht, bekommt dieser Gedanke aber einen etwas bitteren Beigeschmack, der - so denke ich zumindest - nicht beabsichtigt war.  


    Schreibstil: Überrascht war ich auch, dass mich hier statt eines schwergängigen, literarischen Werks eine einfacher, schlichter Schreibstil mit vielen lebensnahen Redewendungen erwartete, der mir auf Anhieb gut gefallen hat. Obwohl der Roman viele ernste Themen anschneidet, auch unliebsame Informationen über die Lebenswelt der Figuren einfließen lässt und von persönlichen Lebenskrisen erzählt, liest sich "Der Zopf" doch eher wie eine leichte Feierabendlektüre. In Kombination mit der auffallend großen Schrift, konnte ich die 288 Seiten demnach schnell hinter mich bringen. Positiv anzumerken ist auch, dass die Autorin an einigen Stellen Beobachtungen auf der Metaebene in Gedichtform einflicht und ihrer Geschichte so einen Rahmen verschafft. Zwar ist dieser genau wie die Zusammenführung der Handlungsstränge recht offensichtlich, strukturiert den Roman aber auf angenehme Weise. Schade ist aber, dass sich gerade bei den Zeitformen der Erzählung einige Übersetzungsfehler eingeschlichen haben...


    Figuren: Eine Konsequenz des mit 288 Seiten recht kurzen Romans ist, dass wir leider nur sehr oberflächlich in die drei Schicksale einsteigen können und wir alle Figuren nur für einen kurzen Ausschnitt von deren Leben begleiten können. Es fehlen Dialoge, Reflexionen, wirkliche Vertiefungen und auch viele der spannenden Entwicklungen passieren zwischen den Zeit- und Perspektivwechsel und gingen dadurch für mich als Leserin verloren. So wirklich nahbar und nachvollziehbar wirkte deshalb keine der drei Hauptfiguren auf mich. Im Gegenteil: Einiges erschien mir hier sogar ein wenig unglaubwürdig und das zieht sich durch alle Handlungsstränge. Zum Beispiel hat die bettelarme Dalit Smita plötzlich ein Fahrrad, kennt sich mit großen politischen Vorgängen aus und beginnt von heute auf Morgen, aus ihrer Erlebniswelt auszubrechen. Statt ihrem Mikrokosmos entsprechen zu denken und zu handeln, wird ihr die Denkweise unserer Gesellschaft übergestülpt. Auch Giulia konnte mich nicht immer überzeugen, ist sie doch am einen Tag eine überforderte, naive Arbeiterin, die die Schule abgebrochen hat, während sie am anderen banktaugliche Analysen für ein neues weltweites Geschäftsmodell aufstellt und sich gegen ihre Mutter und Schwestern durchsetzt. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Diese Frage kann man auch auf Sarah beziehen, deren Welt aus den typischen Anwalts-Leistungsgesellschafts-Klischees aufgebaut ist, in der kein Platz für Schwäche oder Krankheit ist. Auch bei ihr ist der Zeitpunkt, an dem sie sich von ihrer Arbeit distanziert und neue Prioritäten steckt, sehr verschwommen und wenig nachvollziehbar gewählt. Klar, der Weg der drei Figuren erzählt von Stärke, Weiblichkeit, Mutterschaft, Sinnlichkeit, und zeigt auf unterschiedliche Art und Weise, dass es Frauen immer noch schwer haben auf dieser Welt. Dies geschieht aber leider auf eine mitleidheischende Art und ohne eine echte Verbindung zu den LeserInnen aufzubauen. 



    Die Zitate

    Smita: "Niemand wird die wie einem Hund Essensreste hinwerfen. Du wirst nie wieder den Blick senken müssen. All das würde Smita ihrer Tochter so gern sagen. Aber ihr fehlen die Worte, um ihren Hoffnungen und ein wenig verrückten Träumen Ausdruck zu verleihen, um das Gefühl zu beschreiben, das sie hat, wenn dieser Schmetterling in ihrem Baum mit den Flügeln schlägt."
    Giulia: "Sie kommt sich vor wie ein Seiltänzer, der bei jedem Windstoß ins Taumeln gerät. Manchmal, sagt sie sich, rückt das Leben die finstersten und die lichtesten Momente nah zusammen. Es nimmt und gibt gleichzeitig."
    Sarah: "Sie lügen, allesamt. Sie sagen ihr Sei stark, sei sagen ihr Du wirst es schaffen, sie sagen ihr Wir sind bei dir, aber ihr Handeln spricht eine andere Sprache. Sie haben sie fallenlassen. Wie einen kaputten Gegenstand ausgemustert."



    Das Urteil

    "Der Zopf" hatte viele gute Ansätze, ein sehr interessantes Gesamtkonzept und Potential, eine kraftvolle Geschichte davon zu erzählen, was es heißt, eine Frau zu sein. Leider hat Laetitia Colombani ihren Roman aber zu vorhersehbar, zu oberflächlich und zu knapp ausgestaltet, sodass sie mich nur schwer erreichen und überzeugen konnte.

     2,5 Sterne

  4. Cover des Buches Nie wieder Amore! (ISBN: 9783548290928)
    Tessa Hennig

    Nie wieder Amore!

     (103)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Nie wieder Amore!" von Tessa Hennig ist ein spritziger Unterhaltungsroman bei dem die Sonne Italiens beim lesen aufgeht.



    Seit Monika Renner Rentnerin ist hat sie einfach zuviel Zeit. Zeit über ihre Grosse Liebe von einst Vincenzo nachzudenken und seinem plötzlichen Tod. Bis sie eine unglaubliche Nachricht erreicht. Vincenzo ist gar nicht Tod, sondern lebt als Orangenbauer in Sizilien. Voller Empörung reist Monika mit ihrem Enkel Jan nach Palermo. Gemeinsam mit Lena der jungen Deutschen versuchen sie Vincenzo zu finden. Doch auch die Mafiosis werden so auf sie Aufmerksam. Ob Monika es auch mit dem gefürchteten Mafiosiboss aufnehmen kann?


    
Tessa Hennig hat einen wunderbar erfrischend und humorvollen Urlaubsroman geschrieben der Amore und italienisches Flair beim lesen aufkommen lässt. Durch die sehr bildhaften Beschreibungen, fühlt man sich schnell wie mitten in Italien. Auch merkt man durch die sehr liebevoll im Detail beschriebenen Schauplätze, das die Autorin, ein grosser Italienfan ist. Die Figuren sind authentisch mit ganz viel Charme gezeichnet, die mir schnell ans Herz gewachsen und zu wahren Sympahtieträgern geworden sind. Auch der Handlungsaufbau ist durchgehend spannungsgeladen mit ganz viel Charme und Schmunzelmomenten bestückt. Man fühlt und fiebert mit den Figuren mit und ist bis zum Schluss bestens Unterhalten.

    Der Schreibstil ist wunderbar, locker, leicht und spritzig, der zügig durch die Kapitel führt. Auch die wiederkehrenden mit Humor unterlegten Abschnitte sorgen für ein rasches vorankommen.

    Wer gerne italienisches Flair und spritzig, leichten Sommerromane liest, der ist mit "Nie wieder Amore" bestens unterhalten.




  5. Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)
    Umberto Eco

    Der Friedhof in Prag

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Das Konzept des Romans ist schon originell und auch teilweise ironisch geschrieben.

    Aber man hätte das ruhig auf 300 Seiten zusammenstreichen können.

    Und bei Eco hab ich immer das Gefühl, mir entgeht alles, weil ich kein Historiker bin.

  6. Cover des Buches Das Sternenboot (ISBN: 9783453359376)
    Stefanie Gerstenberger

    Das Sternenboot

     (57)
    Aktuelle Rezension von: KleineSchrift

    Nicola und Stella werden beide am gleichen Tag in Palermo geboren, jedoch unterscheiden sich ihre Familien sehr grundlegend. Nicola wächst als sehr geliebtes Wunschkind auf, währen die adelige Stella als dritte Tochter verstoßen, und daraufhin im Haus ihrer Großeltern aufgenommen wird.

    Die Geschichten beider Kinder werden parallel erzählt, wobei sich ihre Wege immer wieder kreuzen. Nicola verliebt sich vom ersten Augenblick an in Stella, während diese zunächst eher abweisend reagiert. Durch ein traumatisches Erlebnis erkennt Stella jedoch ihre wahren Gefühle für Nico.

    Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen und auch diesel mal hat mich die italienische Familiengeschichte von Anfang an gefesselt.

    Die etwas mehr als 500 Seiten verfliegen und machen Lust auf Sommer, Meer, Italien und natürlich die Fortsetzung!

  7. Cover des Buches Reiches Erbe (ISBN: 9783257242676)
    Donna Leon

    Reiches Erbe

     (80)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Beim Abendessen mit seinem Vorgesetzten bekommt Commissario Brunetti einen Anruf. Eine Frau wurde Tod in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Diagnose des Pathologen lautet Herzversagen. Ein natürlicher Tod? Für Brunetti ausgeschlossen! Befinden sich doch Schürfwunden an Hals und Schulter, sowie ein Blutfleck am Tatort. Aber wie heißt es so schön: wer suchtet, der findet....

    "Reiches Erbe" ist mittlerweile der zwanzigste Fall von Commissario Brunetti. Ich habe das Buch relativ zügig beendet, was ein eindeutiges Zeichen ist, dass es mir gefallen hat. Die Geschichte war durchgehend spannend erzählt, allerdings hat das gewisse Etwas gefehlt. Der Kriminalfall steht (wie auch im einundzwanzigsten Fall) im Fokus - zum Leidwesen des Privatlebens der Familie Brunetti. Ein Dorn im Auge war mir Elettra Zorzi. Bislang habe ich mich nie daran gestört, dass sie gefühlt ganz Venedig kennt und ihre Recherchen für Ermittlungen immer reibungslos ablaufen. Doch der Bogen wurde nun endgültig überspannt. Als Guido Brunetti etwas Seltsames am Tatort entdeckt und sie nach den möglichen Beweggrund fragt, hat sie sofort eine Antwort parat und wie sollte es auch anders sein, trifft sie mit ihrer Vermutung genau ins Schwarze. Es würde mich freuen, wenn Elettra bei ihren Nachforschungen mal auf Granit beißt und es endlich eine Herausforderung ist, Informationen zu beschaffen. Denn mittlerweile hat sie den Status eines Übermenschen erlangt. Das Ende wurde von vielen LeserInnen kritisiert. Ich kann dies nachvollziehen - enden die Bücher von Donna Leon normalerweise anders.

    Bestimmt nicht der beste Teil der Reihe aber auch nicht der schlechteste.

  8. Cover des Buches Palermo Connection (ISBN: 9783455650112)
    Petra Reski

    Palermo Connection

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Hörbuch, 4 Stunden, 54 Minuten gesprochen von Sibylle Nicolai

    Serena Vitale, Staatsanwältin, ermittelt gegen die Mafia. Sie lässt sich nicht einschüchtern, auch wenn sie seitens der Presse niedergemacht wird, da die Mafia eine Schmutzkampanie nach der anderen gegen sie auffährt. Sie wird auch nicht durch Bodyguards bewacht, setzt sich offen auf ihre Terrasse, wo sie aus ca. 180 verschiedenen Schusspositionen erwischt werden könnte. Sie weigert sich obendrein Bänder zu löschen, auf denen der Präsident in Telefongesprächen zu hören ist. Es wurde ja nicht der Präsident abgehört, sondern ein Verdächtiger. Der Spieß wird umgedreht, man behauptet, sie ließe den Präsidenten abhören. Sie steht allein auf einsamen Posten, kann niemandem vertrauen und sie weiss, dass sie abgehört wird. Der zweite Strang zeigt uns den naiven Journalisten Wolfgang Wienecke, der glaubt, tief in die Mafia eindringen zu können, indem er um ein Interview mit einem Mafiaboss bittet, der bitte aus dem Nähkästchen plaudern soll. Dieser Schreiber wird von der Mafia benutzt.

    Die Abhöraffäre in diesem Roman an Staatspräsident Fontana, erinnert an die legendäre Abhöraffäre von dem realen Präsidenten Giorgio Napolitano. Ihm gelang 2013 die Löschung von Tonbändern, die ein Gespräch zwischen ihm und dem damaligen Innenminister Nicola Mancino, der wegen Zusammenarbeit mit der Mafia unter Anklage stand. Niemand weiss, was dieses Material enthielt. Es gab diverse Hinweise zu Kontakten mit der Mafia.

    Das Buch einzuordnen, fällt mir schwer. Auf der einen Seite kommt es daher wie eine Reportage, auf der anderen Seite wie Romance-Groschenheftchen. Letzteres passt überhaupt nicht zum sachlichen Stil und macht den Roman, der in diesen Passagen etwas werden könnte, völlig kaputt. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Serena Vitale als attraktive Frau beschrieben wird, blonde Perücke, enge Minis, Stöckelschuhe mit zwölf Zentimeter Absatz trägt. Auch ist nichts dagegen einzuwenden, dass sie sich mit Männern nur zum Beischlaf trifft, nie übernachtet, sondern gleich wieder verschwindet. Was aber nervt, ist das das dauernde Kokettieren mit Männern, das dauernde Gepudere ihrer Nase, Lippenstift ziehen. Sie fordert Bewunderung ein lässt die Männer zu ihren Füßen liegen. Das Ganze wird in Groschenheftchenform herübergebracht. Das gipfelt dann darin, dass sie sich in einen Polizisten verliebt und hinter ihm hergurrt, die beiden heiße SMS austauschen. Petra Reski beschreibt mit Vitali eine selbstverliebte Narzisstin, die dauernd in den Spiegel schaut und sich an jeder Ecke Schminke nachzieht. Das aber passt nicht zum Rest des Charakters. Eine empathielose Person würde den Weg des Ruhms gehen und sich anpassen, um nach oben zu gelangen. Vitale allerdings hält den Druck aus, schert sich weder um Bedrohungen, die sogar schriftlich bei ihr eingehen und ihr ist es egal, was die Presse über sie schreibt, sie lässt sich weder vom Polizeiapparat noch von der Politik erpressen. Sie weiß, wenn sie einknickt, hat die Mafia gewonnen. Sie ist sehr betroffen, als ein Kronzeuge stirbt, glaubt nicht an den Unfall. Insofern gibt Serena Vitale keine glaubwürdige Protagonistin ab. Auch der naiven Journalisten Wolfgang Wienecke wird so selten dämlich beschrieben, dass die Person nicht ansatzweise glaubwürdig ist.

    Die Story an sich ist größtenteils in Reportagenform geschrieben, kippt aber immer wieder kitschig ab, was mich als Hörer abtörnte. Will ich einen billigen Liebesroman hören, so würde ich entsprechenden Stoff auswählen. Möchte ich eine gute Mafiareportage hören / lesen, hat das ständige Gebalze und Gepudere darin nichts zu suchen, auch nicht die endlose Beschreibung von Bekleidung, Schuhen, Lippenstiften, Parfum mit Markennamen. Ich frage mich, welchen Leserkreis dies Buch geschrieben wurde? Thriller- und Krimileser mögen keinen Kitsch und Liebesromanleser keine politischen Geschichten.

    Insgesamt zieht sich die Geschichte zäh und langweilig dahin und bezeichnet nicht echte Highlights. Die Figuren sind allesamt klischeehaft und oberflächlich. Das Ende ist grotesk, Wolfgang Wienecke ein Vollidiot, völlig unglaubwürdig. Fazit: Mich konnte die Geschichte nicht fesseln, weder in Spannung, noch die Protagonisten, von Inhalt, Stil und Aufbau war es mir zu billig. Ich hatte wirklich einen interessanten Roman erhofft, entweder einen guten Mafiathriller oder eine spannende Reportage, einen Gerichtsthriller. Bekommen habe ich weder Fisch noch Fleisch, doch eher etwas für die Liebesromanleser, denen es dazwischen wohl zu trocken ist.
  9. Cover des Buches Der Friedhof in Prag: Roman von Eco. Umberto (2011) Gebundene Ausgabe (ISBN: B00FNATFNU)

    Der Friedhof in Prag: Roman von Eco. Umberto (2011) Gebundene Ausgabe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Kurzrezi über ein zunächst abgebrochenes Buch.

    „Der Friedhof in Prag“ von Umberto Eco gehört sicherlich zu einem der am häufigsten rezensierten und tiefgründig besprochenen Büchern der Weltliteratur. Und Eco gehört zweifelsohne zu den anspruchsvollen Autoren. Die Buchgestaltung nenne ich hier einmal exquisit zusammen mit dem Schutzumschlag und dem selbstverständlich dazugehörigen Seitenbändchen. Die für die verschiedenen Protagonisten genutzten Schrifttypen sind eine hervorragende Idee und die genutzten Bilder und Skizzen unterstützen die Phantasie der Leserschaft ohne Frage.

    Wer mich und meine Rezensionen kennt, merkt sicher schon, ich habe meine Probleme mit dem Buch. Und ich schreibe es vorweg, ich musste es abbrechen. Obschon auf den letzten Seiten der Hinweis auf die chaotische Handlung hingewiesen wird, ist nicht das der Grund dafür. Nicht alles ist der Phantasie des Autors entsprungen, von dem ich bereits mehrere Bücher gelesen habe. Ich bin noch gar nicht soweit gekommen, dass ich den Inhalt des Klappentextes erreichen konnte. Dabei war ich schon im dreistelligen Seitenzahlbereich gelandet, als ich dann doch vorerst aufgehört habe zu lesen.

    Ja, es ist historisch geschichtliches Erzähltes. Doch zurzeit habe ich das Gefühl, dass die Historie mich überrannt, dass ich mitten in ihr lebe. Der Grund dafür liegt in den, ja ich weiß, schon immer währenden Hassreden gegenüber anderen Personengruppen, Ländern und so weiter und so weiter. Vielleicht reagiere ich darauf in diesen Monaten der Corona-Pandemie besonders empfindlich. Ich kann es nicht mehr ertragen. Die mit Rückblenden versehene Geschichte eines Mannes, Simon Simonini, der von seinem Großvater erzogen wird, seinen Vater nur sporadisch sieht und seine Mutter erst gar nicht, spielt zwischen 1830 und 1898 (ich lasse mich gerne verbessern). Simon darf nicht zur Schule und sein Zimmer bis zur Studienzeit im Hause des Großvaters nur selten verlassen. Seine Kindheit besteht aus Lernen, seine Lehrer sind Priester. Freundschaften und Kinderspiele sind ihm fremd. 

    Unfassbar viele verschiedene Priesterschaften werden aufgezählt, man verwirrt und verirrt sich zwischen denen, die ihn unterrichten, denen, die gerade an der Macht sind oder an die Macht wollen. Europa ist im Umbruch, Kaiserreiche werden gestürzt, Republiken gegründet, alles wieder verworfen und aufs Neue versucht. Zwischendrin unser Protagonist, der Juristerei studiert und letztlich bei einem Gauner landet, der sich das Vermögen nach dem Tod des Großvaters unter den Nagel reißt. Doch Simonini bekommt seine Chance es ihm heimzuzahlen. 

    Am Anfang aber sind da zwei Männer, einer ein Priester, einer ein Gauner, der sich Notar nennt und Urkunden fälscht. Ihre Wohnungen sind miteinander verbunden und sie tasten sich aneinander heran, indem sie ein gemeinsames Tagebuch führen, sich ergänzen. Was der eine nicht mehr weiß, ist dem anderen bekannt. Mich faszinierten die Rezepte, die mich alle paar Seiten reizten darüber zu recherchieren. Und wer weiß, was ich in dieser Richtung nun erst einmal verpasse. Irgendwann nehme ich das Buch wieder in die Hand und lese weiter. Dann beende ich meine Rezension. Versprochen.

  10. Cover des Buches Der Himmel über Palermo (ISBN: 9783442314409)
    Constanze Neumann

    Der Himmel über Palermo

     (8)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Blandine von Bülow ist noch jung, als ihre Mutter sich von ihrem leiblichen Vater trennt und mit Richard Wagner eine neue Familie gründet. Im Jahr 1881 reisen alle gemeinsam nach Palermo, um dort zu überwintern. Wagner möchte hier seinen Parsifal beenden. Die feine Gesellschaft nimmt sie gerne auf, lernt aber einen anderen Wagner kennen, als sie erwartet haben. Blandine nimmt am gesellschaftlichen Leben teil und lernt ihren späteren Ehemann Graf Biagio Gravina kennen. Das Buch beginnt nach seinem frühen Tod, als sie Palermo verlässt, um den Erinnerungen an ihre Zeit in Palermo zu entfliehen, die sie auf der Fahrt Revue passieren lässt.

    Das Familienleben ist nicht einfach, auch wenn Richard die Stieftochter und ihre leibliche Schwester wie seine eigenen Kinder behandelt. Ende des 19. Jahrhunderts ist das Leben höherer Töchter streng an Traditionen und Vorgaben gebunden, so auch der Aufenthalt in Palermo. Blandine hegt keine Gedanken daran, auszubrechen, möchte aber ein eigenes Leben führen. Ihr Rückblick darauf gibt jedoch wenig Einblick in ihr Inneres.

    Die Erzählung hat mir ganz gut gefallen, es ist eine sprachliche Perle, die sich schnell und flüssig lesen lässt. Der fiktive Roman orientiert sich eng an historischen Begebenheiten und Personen. Eine Übersicht mit kurzen Erklärungen dazu hätte ich mir gewünscht, der Epilog bietet einige Informationen über die späteren Jahre der im Buch erwähnten Personen. Mir fehlen etwas die Emotionen und mehr Einsicht in ihre Zeit als Ehefrau in Palermo. Alles in allem aber ein schönes Buch.

  11. Cover des Buches Keiner hält Don Carlo auf (ISBN: 9783551316745)
    Oliver Scherz

    Keiner hält Don Carlo auf

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Don Carlo ist ein elfjähriger Junge. Papa ist ein Italiener und Mama eine Deutsche. Sie leben getrennt und der Carlo macht sich einfach allein auf den Weg zu seinem Papa nach Sizilien – Palermo. Auf diesem langen Weg von Bochum nach Italien ist er fast drei Tage mit Zug, Taxi und Fähre unterwegs. Er hat viele unterschiedliche Menschen getroffen und zum Schluß ist wirklich alles gut gegangen. Der Kinderbuchautor Oliver Scherz hat aus diesem Hörbuch, wieder ein Hörspiel mit musikalischer Einlage geschaffen. Wir haben mit Carlo gebangt und aber auch viel gelacht. Absolute Kaufempfehlug. Ein wahrer Hörgenuß!!!

  12. Cover des Buches Maya und Domenico: Zwei Verliebte im Gegenwind (ISBN: 9783038486220)
    Susanne Wittpennig

    Maya und Domenico: Zwei Verliebte im Gegenwind

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zum Buch: Maya und Domenico Zwei Verliebte im Gegenwind

    Maya ist deutlich Erwachsen geworden. Sie weiß immer mehr was sie möchte und was auch nicht.
    Dieses Buch aus dieser Reihe ist um Ecken reifer als die Vorgänger. Man merkt das die Autorin mit ihren Protas gewachsen ist.

    Inhalt in meinen Worten:

    Maya reist mit Nicki nach Sizilien. Dort erfahre die beiden, wie tief die wahre Liebe geht, und wo er steht. wird es reichen um an eine gemeinsame Zukunft zu denken? Gleichzeitig taucht Maya für Domenico aber auch in die "Vergangenheit" und immer mehr werden die Puzzleteile zu einem ganzen Puzzle zusammengefügt.
    Doch dann geschieht etwas, was beiden erst einmal komplett den Fußboden wegzieht, und sich wirklich die Frage stellt, haben die beiden eine Zukunft?
    Als es dann zurück nach Deutschland geht, ist die Herzzereißende Liebe auf einen ganz besonderen Höhepunkt.

    Wie fand ich die Geschichte?

    Einerseits finde ich es gut, das die Autorin in das eingemachte geht, das es auch zu einer krassen Entscheidung kommt, andererseits bin ich etwas entsetzt wie leichtgläubig Maya ist und wie schnell sie in das kindliche zurück gefallen ist. Denn egal ob ein Mann fremd geht oder gar eine Frau schlägt, es muss Konsequenzen haben, fehlt diese, kann es schnell zu einer Wiederholungstat kommen.
    Anderseits finde ich es spannend, wie die Hintergrund Geschichte von Domenico immer mehr heraus kommt und dadurch klar ist, was wirklich passiert ist, und das er auch endlich seine Familie kennen lernt, die von der Mutter Seite herrührt.
    Auch kann ich durch dieses Buch, die Mutter von Domenico um einiges besser nachvollziehen und verstehen.

    Was hat mir gut gefallen?

    Die Reise durch Sizilien. Denn hier erfahre ich ganz viel über dieses Land und über die Mensche die dort leben.
    Auch das Domenico ziemlich viel gelernt hat. Sowie das Maya Erwachsen geworden ist. Und sehr viel Mitgefühl zeigt. Die Hintergrund Geschichte der Krebsgeschichte von Mayas Mutter findet zwar kurz einen Boden aber nicht sehr lange, deswegen hoffe ich auf das 8 Buch und dort mehr zu erfahren.

    Das beste war aber das Kapitel 20. Nachdem ich nicht spoilern möchte, kann ich dazu gerade nicht sehr viel schreiben. Aber ich finde das haben die beiden gut eingefädelt, und auch der Pfr. Siebold ist einfach wieder mehr als genial.

    Was hat mir weniger gut gefallen? 

    Die viele Sizilianische Sprache. Denn wenn man diese weggelassen hätte, wäre das Buch ca. 10-20 Seiten kürzer gewesen. Auch das es manchmal etwas zu ausführlich geschildert wurde, und dann wieder ein Sprung gekommen ist, wo ich mich erst einmal darauf einlassen musste.

    Fazit:

    Maya ist ganz klar Erwachsen geworden und Liebe übersteht mehr, als man es vermuten kann.
    Ein sehr schönes 7 Buch aus der Reihe von Maya und Domenico

    Sterne:
    4


    Geschrieben von Nicole -> www.goldkindchen.blogspot.com
  13. Cover des Buches Sizilianisches Blut (ISBN: 9783442482337)
    Ann Baiano

    Sizilianisches Blut

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    „Sizilianisches Blut. Luca Santangelo ermittelt“ war leider nicht so atmosphärisch, spannend und urig, wie ich es mir erhofft habe. Lucas Ex-Freundin Laura, die schöne Tänzerin, ist tot, mit mehreren Messerstichen im Bauch, in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Luca ist erschüttert und versucht zu ermitteln, wer sie umgebracht hat und warum. Seine Ermittlungen führen ihn zum vor kurzem aktuellen Lover von Laura, Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago. Je weiter Luca ermittelt, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt. Er verliert seinen Job als Reporter bei der lokalen Zeitung, sein Sohn wird entführt, er selbst verprügelt, etc. Volles Programm.

    Und in etwa hier fangen meine „Probleme“ mit diesem Roman an. So etwas hat man schon woanders zig Mal gelesen. Hier Einschüchterungsversuche, da korrupte Funktionäre. Luca läuft von An nach B, stellt sich mitunter nicht gerade schlau an. Die Handlung plätschert dahin.

    Der Aufbau erinnert eher an seichte Frauenromane. Ein Handlungsstrang fängt in 1929 an und führt bis in die Gegenwart. Da wird die Familiengeschichte der Montevagos und von den Dorfbewohnern erzählt: Welche Sitten damals herrschten, was wichtig war, etc. Der andere, abwechselnd dazu, erzählt Lucas Bemühungen, den Mörder seiner Ex-Freundin zu finden. Gerade der historische Strang ist noch halbwegs interessant, wobei so etwas in der Art schon öfter woanders gelesen. Die Vergangenheit nimmt auch viel Raum ein. Lucas Strang ist dagegen sehr blass, wie er selbst übrigens. Er ist zu 08/15,  um nur einen Roman zu tragen, geschweige denn von einer ganzen Reihe. Auch mit anderen Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich bekam einfach keinen Zugang dazu. Vllt weil vieles bloß behauptet wurde. Viel weniger gezeigt.

    Ab der Mitte, nachdem die Person auftritt, wird klar, wer der Mörder ist. Und man wartet bloß, wie dies dem Leser übermittelt wird. Die Handlung zieht sich. Man ist nicht müde, das Buch aus der Hand zu legen.

    Es ist Teil 2 mit Luca Santangelo. Teil 1 habe ich, wie es sich herausgestellt hat, als Hörbuch gehabt. „Sizilianische Rache“ war eindeutig gehaltvoller und stärker, aber nur dadurch, dass dort im historischen Strang weniger bekannte Realien der damaligen Zeit, insb. die Matanza, der Tunfischfang und Verwicklungen drum herum, dem Leser präsentiert hat, wobei sich die grundliegenden Fehler in beiden Teilen wiederholen. Mir gefiel nicht, wie die Geschichten erzählt wurden. Zu viel behauptet, insb. über die Figuren und ihre Vorgeschichten. Sie haben kaum die Chance, selbst zu agieren und eine Beziehung zum Leser aufzubauen. Auch der Ausdruck hat mich hier und dort aus dem Lesefluss befördert. Wird hier Neudeutsch geschaffen?, ging mir durch den Kopf, bloß nicht mit amerikanischem, mit sizilianischem Anschlag. Paar Tippfehler waren auch dabei.

    Gern hätte ich mehr Sterne vergeben, leider hat mir dieser Roman nicht viele Gründe hierfür geliefert. Ich lese gerne in Reihen, aber hier war mein letzter Versuch, mit Luca warm zu werden. Zu viele Klischees, zu wenig Spannung. Zu 08/15 Hauptfigur. Drei Sterne mit viel Wohlwollen.

  14. Cover des Buches Wie ein Lamm unter Löwen (ISBN: 9783404144310)
    Tilman Röhrig

    Wie ein Lamm unter Löwen

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Für den nächsten Lockdown empfehle ich „Wie ein Lamm unter Löwen“ von Tilman Röhrig. Da kann das Wetter noch so schlecht sein oder einfach wunderbar. Mit einer Kanne Tee, etwas Gebäck im Rucksack und einer Decke lässt es sich überall gemütlich einrichten, um ein gutes Buch zu lesen.

    Dieses entführt in eine Zeit ohne Technik der heutigen Tage. Dafür bietet es ansonsten alles, was auch ein guter Klassiker im Internet zu finden ist. Liebe, Gefolgschaft, Könige und Kaiser, Streit über Religion, Kriege, Bündnisse, Eifersuchtsdramen und noch vieles mehr. Die Geschichte birgt Wahrheit und Phantasie gleichermaßen, es sind alle aufgerufen, die „alternativen Wahrheiten“ zu recherchieren.

    Friedrich wird als Sohn eines Kaiserpaares geboren, muss aber wegen vieler Streitigkeiten zunächst auf ein eigenes Reich verzichten. Er gilt als außergewöhnlich selbstbewusster Bettelkönig und findet so seinen Weg zu seinen Gefolgsleuten samt Geld, willigen Untertanen und Land. Während er noch auf der Suche ist, wird ein weiterer Junge geboren, der ebenfalls seinen Eigensinn zum Beruf gemacht hat. Durch glückliche Umstände gerät er in das Umfeld von Friedrich und kommt so zu Wissen und Erziehung.

    Unser ehemalige Bettelkönig erlebt immer mehr, was es heißt, Konflikte mit Kriegen, Eroberungen und Machtspielen zu begegnen. Das macht ihn unberechenbarer und brutaler. Das Erbe seiner Vorfahren tritt nun häufiger bei seinen Handlungen hervor. Viele Ehen, gezeugte Kinder, ein Harem und seine Experimentierfreude, Kriege und Klüngel später, will er eigentlich nur noch in Frieden leben. Doch die Kirche lässt ihn nicht. Immer wieder muss er zur Waffe greifen und zieht samt seinem Tierpark aus Elefanten, Giraffen und seinen Sarazenen gegen den jeweiligen amtierenden Papst.

    Mit dabei sind treue Menschen, die sich um ihn sorgen und ihn umhegen und pflegen. Am Ende stirbt er elendiglich an einem Fieber. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende. Denn Jahre später kommt einer daher, der dem Friedrich im Aussehen, in Gestik und Wissen sehr stark ähnelt. Nur wenige Lebende kannten den, der angeblich gestorben sein soll und auch diese sind unsicher. Ist es nicht doch Friedrich?

    Ich kann nur sagen, viel Spaß beim Lesen. Wer eine dicke Schwarte zu schätzen weiß und sein Wissen auffrischen oder vertiefen will, der ist hier richtig.

    Über den Autor habe ich folgendes gefunden: Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Engagements an mehreren deutschen Bühnen arbeitet er seit über drei Jahrzehnten als freier Schriftsteller. Die größten Erfolge feierte er mit seinen historischen Romanen. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Kulturpreis NRW.
    2005 erhielt er den 6. Voerder Jugendbuchpreis für sein Lebenswerk. 

    Mehr über sein Werk unter: http://tilman-roehrig.de/

  15. Cover des Buches Sizilianisches Verderben (ISBN: 9783442488919)
    Ann Baiano

    Sizilianisches Verderben

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Luca Santangelo arbeitet als Journalist und recherchiert in einem Kloster in Palermo, als plötzlich eine der Nonnen zusammenbricht. Als sich dann die Vorfälle häufen wird Luca skeptisch und glaubt nicht mehr an einen natürlichen Tod. Seine Freundin Ada entwendet währenddessen ein altes Tagebuch aus der Bibliothek des Klosters. Die darin beschriebene Geschichte lässt sich daraufhin nicht mehr los.

     

    Nachdem mich dieses Buch aufgrund des Covers und des Klappentextes sehr neugierig gemacht hat fiel mir bereits der Einstieg in die Geschichte sehr schwer. Der Schreibstil der Autorin konnte mich leider bereits zu Anfang nicht wirklich fesseln. Das änderte sich auch im Verlauf der Geschichte nicht. Zudem waren mir die Beschreibungen und Handlungen irgendwie zu nüchtern und emotionslos. Und diese Nüchternheit und auch ein Mangel an Emotionalität empfand ich auch im Bezug auf die Figuren. Luca konnte ich durchgehend nicht einordnen. Seine Ermittlungen waren für mich halbherzig und irgendwie hab ich seinen gedanklichen Fokus nicht ganz verstanden. Ada war anstrengend. Und ihren Ausflug in das Kloster in Catania war für mich überflüssig und absolut nicht nachvollziehbar. Der hier aufgebaute Streit zwischen Luca und Ada war danach auch irgendwie nie mehr Thema ... warum wurde er dann eingebaut. Das Ende der Gegenwartsgeschichte war dann wieder nicht uninteressant und die letzten 30 Seiten konnten mich dann doch noch unterhalten. Auch wenn hier die Spannung nicht ganz rüber kam.

     

    Die Vergangenheitsform habe ich als deutlich interessanter empfunden. Das Tagebuch, dass Ada findet wird auch hauptsächlich in dieser Form wiedergegeben. So erfahren wir die Ereignisse nur aus der Sicht von Lili. Ihr Leiden und ihre Gefühle waren für mich deutlich greifbarer als bei den anderen Personen.

     

    Insgesamt konnte mich dieses Buch aufgrund der sehr schwachen Haupthandlung nicht überzeugen können. Beendet habe ich das Buch nur, weil ich die Gegenwartsgeschichte größtenteils quer gelesen habe (Ausnahme der Schluss, der war nicht schlecht). Die Vergangenheitsgeschichte hat mich hierbei zum weiterlesen motiviert. Für Freunde eines nüchternen Schreibstils und oberflächlicher Ermittlungen mit Interesse an Klöster und Nonnen vielleicht empfehlenswert.

  16. Cover des Buches Die Glasfresser (ISBN: 9783421044471)
    Giorgio Vasta

    Die Glasfresser

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Palermo im Jahre 1978. Drei Jungs, Freunde, die sich nicht zugehörig fühlen. Die "Roten Brigaden" treiben ihr Unwesen in Italien und die Jungs sind fasziniert. Nach und nach arbeiten sie sich in das Wesen dieser Brigade und gründen ihre eigene Zelle. Aus den drei Freunden werden Nimbus, Strahl und Flug. Drei, die sich gegen die Gesellschaft auflehnen, die eine Veränderung herbeiführen wollen und das mit allen Mitteln.

    Giorgio Vastas Roman ist eindringlich auf seine eigene Art. Er zeichnet den Weg dreier Freunde, die in die Radikalität abdriften und das in quälend langsamer Art und Weise. Man verfolgt den Alltag der Jungs aus der Perspektive von Nimbus. Ein Wort-"Nerd", dessen Faszination für die Wortklaubereien der "Roten Brigaden" immer mehr hervorbricht. Ein eigenes Kommunikationssystem wird entwickelt  (dem Vasta sogar ein eigenes Kapitel widmet) und Gewalt wird erprobt. Dabei wird nichts geschönt. Besonders das Quälen der Straßenkatzen und -hunde ist ziemlich brutal und mitunter schwer ertragbar.

    Gekonnt zeigt Vasta, wie schnell man in eine Spirale aus Gewalt und Hass gegenüber seinen vermeintlichen Gegnern geraten kann. Wie schnell etwas eskaliert und was als Kinderspiel beginnt, in tödlichen Ernst umschlägt. Und darin liegt die Stärke des Buchs. Dennoch habe ich mich mit dem Buch herumgeschlagen, war angewidert, genervt und doch gleichzeitig fasziniert, denn irgendwie wollte ich trotz der langsamen und mitunter zähen Entwicklung wissen, wie das Ganze endet. Und so gut man die Evolution der Freunde zu Nimbus und Co. nachvollziehen kann, blieb für mich immer eine Frage im Hinterkopf: Die Frage des Alters. Denn die Jungs sind gerade einmal 11 Jahre alt.

    Meint Vasta dass Elfjährige sich ernsthaft für das Treiben einer kommunistischen Untergrundgruppe interessieren? Sind sie so wortgewandt und reflektiert, wie Vasta sie darstellt? Besonders die Wortklaubereien, die stark an die Sprache von RAF und Co. erinnert, sind wirklich gut dargestellt. Aber sind diese von Kindern - und was anderes sind 11-jährige Jungs für mich nicht - genutzten Wortspielereien glaubhaft? Können sie die Tragweite der Begrifflichkeiten und ihrer Handlungen reflektieren? Sind gelangweilte Elfjährige wirklich fähig in diese Spirale aus Gewalt hineinzugeraten? Während ich mir die Langeweile als Antrieb für ihre Handlungen noch vorstellen konnte, waren die Intentionen, die vermeintlichen Reflektionen über die Gesellschaft für mich unglaubwürdig. Ich kaufe es einem Kind schlichtweg nicht ab, in einer solchen Tiefe, wie Vasta seine Protagonisten denken lässt, zu reflektieren.

    Kurzum: Ein durchaus interessanter Roman, der - wären seine Hauptprotagonisten keine Kinder, sondern vielmehr Jugendliche - für mich hätte großartig sein können. So schwankte ich in meiner Meinung immer zwischen "absoluter Trash" bis hin zu "brillianter Roman". Hier müsst ihr euch wohl selbst eine Lesemeinung bilden.

  17. Cover des Buches Hinterhalt (ISBN: 9783453029293)
    Colin Forbes

    Hinterhalt

     (8)
    Aktuelle Rezension von: BeeTee79
    Eigentlich nur als Ersatzbuch mit in Urlaub genommen, kam es überraschend zum Einsatz. Wurde in nur 2 Tage verschlungen. Spannder Kriegsthriller im besetzten Sizilien 1943. Historische Ereignisse bekommen eine spannende Rahmenhandlung. Echt klasse! Allierte Einheit muss mit Hilfe der Mafia die letzte Eisenbahnfähre zwischen Sizilien und Italien versenken. Ein Himmelfahrtskommando!!!
  18. Cover des Buches Im Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9781537575858)
    Gina Jacobsen

    Im Schatten der Vergangenheit

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    "MAFIA-ROMAN: Dr. Sally Flores ist gefeierte Staranwältin in Wien, verlobt mit einem aufstrebenden Politiker. Doch dann stellt ihr ein Journalist vor laufender Kamera eine seltsame Frage wegen ihres Vaters. Und plötzlich kommt wieder hoch, dass zu Hause nie über die Vergangenheit gesprochen werden durfte. Ihr Verlobter beschwört sie, an seinen und ihren Ruf zu denken und die Karriere nicht aufs Spiel zu setzen. Sie geht der Sache auf den Grund, findet ein mysteriöses Foto, reist nach Palermo, folgt der Spur ihres Vaters nach Argentinien und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, dessen Fäden weit mehr in ihre berufliche Gegenwart reichen, als sie geahnt hätte …
    Nichts in ihrem Leben ist, wie es scheint.
    Und wer ist der Kerl, der jeden ihrer Schritte verfolgt?" - soweit der Klappentext.

    Gina Jacobsen sagt von sich: "Ich wurde in Österreich geboren und lebe in Wien, bin Psychologin und meine Vision ist es, die Herzen von Menschen zu öffnen, um die Welt ein Stück besser zu machen!" (Quelle: amazon) Weitere Infos sind auf ihrer Homepage zu finden.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, teilweise gelingen ihr ganz wunderbare Formulierungen. Die Geschichte in ihrem Handlungsverlauf ist für mich nicht in allen Punkten nachvollziehbar. Teilweise entscheidet Sally, die ja Anwältin und von daher logisch und analytisch denken kann, schlicht aus dem Bauch heraus. Das ist an sich nicht negativ, hier führt es jedoch dazu, dass ich an manchen Stellen keinen Zusammenhang zur Suche nach dem Vater sehe. Aber Sally geht unbeirrt ihren Weg und findet am Schluss auch Antworten.

    Fazit: trotz einiger Unzulänglichkeiten unterhaltsam

  19. Cover des Buches Bei aller Liebe (ISBN: 9783455004618)
    Petra Reski

    Bei aller Liebe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Serena Vitale ist Staatsanwältin in Palermo. Man nennt sie La crucca, die Deutsche und wirft ihr vor, dass sie zu verbissen ist, pedantisch und unflexibel. Als Gregor Kampmann, Oberstaatsanwalt aus Köln, in Palermo  auf dem Straßenstrich ermordet aufgefunden wird. Man hat ihn kurz zuvor noch mit einem Somalier gesehen, der dann bei der Verhaftung erschossen wird. Serenas fauler Kollege Jerry Sutera würde ihr den Fall gerne andrehen, aber sie hat kein Interesse, denn sie hat genug zu tun mit Schlepperbanden. Doch es dauert nicht lange und sie ist doch in Geschichte involviert, denn Kampmann ermittelte in Deutschland gegen die Mafia und mit der hat Vitale auch noch eine Rechnung offen.

    In Deutschland braucht der Investigativjournalist Wolfgang W. Wieneke dringend einen Auftrag und so recherchiert er in Flüchtlingsunterkünften, die von geschäftstüchtigen Firmen betrieben werden. Das Geschäft mit den Flüchtlingen läuft gut, das reinste Konjunkturprogramm. Ist es da verwunderlich, dass die Mafia auch hier ihre Finger drin hat.

    Es ist ein spannender Krimi mit ernstem Thema und humorvollem Unterton, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Charaktere sind alle sehr gut und ein wenig überspitzt dargestellt.

    Serena Vitale hat ihren eigenen Kopf, mit dem sie aber wenn es um das Thema Mafia geht, keine Wände durchstoßen kann. Zu verwoben sind die Verbindung zwischen den ehrenwerten Familien, der Kirche, der Politik und der Justiz. Da schließt man gerne mal die Akten und behauptet, dass man nichts nachweisen kann. Eine Hand wäscht die andere und am Ende…

    Ein interessanter Krimi, der mich gut unterhalten hat.

  20. Cover des Buches Konstanze (ISBN: 9783548608938)
    Elisabeth Herrmann

    Konstanze

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973
    Konstanze von Aragon ist auf dem Weg nach Sizilien.  Sie ist die Witwe des ungarischen Königs. Nun hat der Papst angeordnet, sie solle den jungen Federico, der Thronerben der Staufer, heiraten. Konstanze ist alles andere als begeistert. Aber sie weiss, was ihre Pflicht ist. Die angehende Königin hat noch einige Abenteuer zu bestehen bis sie  mit ihrem Bräutigam vor den Traualtar stehen kann.

    Wer die Krimis der Autorin liebt und auch eine schwäche für Historische Romane hat, wird dieses Buch lieben. Sie lässt auch hier  ihren Witz und Ironie einfliessen. Also man kann ab und zu auch schmunzeln. Wie man es von Elisabeth Herrmann nicht anders gewohnt ist, merkt man   sofort, dass sie aufführlich recherchiert hat. Irgendwo habe ich  gelesen, dass Friedrich II. eine Herzensangelegenheit  von ihr sei.

    Ich liebe Bücher über die Königshäuser aus den früheren Jahrhunderten. Aber dieses hebt sich von anderen Büchern ab. Die Geschichte ist wohl flüssig geschrieben. Aber es gibt nicht eine Zeile, die überflüssig ist. Der Leser kommt kaum zum Atmen, weil er es vor Spannung und Neugierde  vergisst. Leider wird der Leser am Schluss mit einem Cliffhanger sitzengelassen. Man möchte am liebsten gleich weiterlesen. Also bleibt mir nichts anderes übrig als mir möglichst schnell den zweiten Teil der Konstanze-Saga zu holen.
  21. Cover des Buches Konstanze. Die zwei Könige (ISBN: 9783548609201)
    Elisabeth Herrmann

    Konstanze. Die zwei Könige

     (5)
    Aktuelle Rezension von: beowulf
    Ein nettes Buch. Für mich wird Elisabeth Herrmann immer eine Empfehlung als Kriminalschriftstellerin bleiben. Sicher- ich werde auch die Fortsetzung dieser Reihe lesen, doch als Autorin historischer Romane ist Elisabeth Herrmann eine gute Autorin, eine unter einer Vielzahl guter deutscher Autoren dieses Genres, keine herausragende Leistung noch oben, kein Ausrutscher nach unten, nett eben, ihre Krimis sind Spitzenkost, das hier ist kein Fast Food, aber eben deutsche Hausmannskost.
  22. Cover des Buches Piniensommer (ISBN: 9783453359369)
    Stefanie Gerstenberger

    Piniensommer

     (51)
    Aktuelle Rezension von: KleineSchrift

    In diesem Roman wird die Geschichte von Stella und Nico aus "Das Sternenboot" weitererzählt.

    Das Liebespaar ist nun, gegen den Willen ihrer Familien, verlobt und planen ihre gemeinsame Zukunft. Beide studieren in Palermo Architektur, Stella mit großem Fleiß und Ehrgeiz, Nico ist nach wie vor eher seinem geliebten Hobby, dem Apnoetauchen, zugewandt. Zudem gründet er einen illegalen Radiosender um über die ungerechten und grausamen Machenschaften der Mafia aufzuklären.

    Doch dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu...

    Mich hat die Geschichte von Stella und Nico sehr ergriffen, der große Schmerz und die Hoffnungslosigkeit sind sehr berührend geschrieben. Allerdings fand ich die sehr traurige Grundstimmung, die doch im größten Teil des Buches herrscht, etwas herunterziehend und schade. Natürlich ist es sehr nachvollziehbar, ich hatte aber doch mehr, oder auch einfach etwas anderes von der Fortsetzung erwartet. Das Ende hat mir dagegen, obwohl sehr vorhersehbar, wieder sehr gut gefallen und dem Ganzen doch einen schönen Abschluss geschenkt.


  23. Cover des Buches Im Schatten der Lilie (ISBN: 9783404147724)
    Patrice Leavold

    Im Schatten der Lilie

     (18)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche

    Eleonore erzählt als betagte Frau ihre Lebensgeschichte, in der sie berühmten Personen begegnete und erstaunliche Dinge getan hat. Sie lebte zu Zeiten Bernard de Clairvauxs, einer der berühmtesten Kirchenmänner des 12. Jahrhunderts, sie war Königin von Frankreich, ließ sich von ihrem königlichen Ehemann scheiden und wurde danach die englische Königin.

    Der Roman von Patrice Leavold ist in einem ganz besonderen und wunderschönen Stil geschrieben. Charaktere und Landschaften strahlen in unglaublichen Farben und auch die Liebesgeschichte ist sehr fesselnd. Auch wenn die Forschung, wie so oft, geteilter Meinung über den Charakter der Eleonore ist, klingt die Darstellung zu dieser Geschichte glaubwürdig. Sie ist nicht starr, sondern vielschichtig und komplex, wächst an sich und ihren Erfahrungen und trifft auch mal die falschen Entscheidungen.

    Alles in allem ist dieser Roman eine ‘runde Sache’ und ich empfehle jedem, der auf starke Frauen und tragische Liebesgeschichten steht, dieses Buch zu lesen. Ich tat es sogar im Laufen (und das passiert wahrlich nicht sehr oft).

  24. Cover des Buches Cosa Nostra (ISBN: 9783104029535)
    John Dickie

    Cosa Nostra

     (66)
    Aktuelle Rezension von: SybilleBaecker
    informativer Überblick über die Geschichte der Cosa Nostra, trotz des großen Umfangs des Buches kurzweilig geschrieben und gut zu lesen.

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