Bücher mit dem Tag "palermo"
26 Bücher
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
(558)Aktuelle Rezension von: JulynEine junge Hexe, die den Tod ihrer Zwillingsschwester rächen will, begibt sich auf eine Reise voller Rätsel, um diesen aufzuklären, und trifft dabei auf den Fürsten des Zorns. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und geraten dabei nicht nur in Gefahren, sondern auch in innere Konflikte aus Trauer, Wut und unerwarteten Gefühlen.
Hexen, Dämonenfürsten, dunkle Magie, verbotene Liebe. Diese Worte, die mich zu dem Buch hingezogen haben, haben meine Begeisterung im Laufe der Geschichte leider ziemlich gemindert. Was gut gestartet hat, hat sich schnell gewandelt. Aus Interesse wurde Ernüchterung, aus Spannung Vorhersehbarkeit, aus Motivation Frust.
Der Start des Buches gefiel mir gut und ich mochte die Richtung, die die Geschichte einschlug. Das italienische Setting war sehr nahbar und vor allem die Erzählungen rund um das Familienrestaurant und das Essen fand ich toll. Ich konnte regelrecht hören, wie die Gerichte zubereitet wurden, und riechen, welchen Duft sie verströmten. Das gesamte Geflecht aus Hexen und Dämonen hat mich zu dem Buch hingezogen, weil ich schon lange keins mehr aus diesem Spektrum gelesen habe. Je mehr ich jedoch las, desto enttäuschter wurde ich und der Frust begleitete mich fast durch das gesamte Buch.
Die Protagonistin Emilia wirkte stets naiv und ihre Stärke, die dem Lesenden vermittelt werden sollte, war für mich nicht erkennbar. Sie machte kaum eine Entwicklung durch und war in fast jedem Moment auf Hilfe angewiesen. Die Überlegenheit, die sie stets zur Schau stellte, war für mich nicht glaubwürdig und konnte ihre Schwächen nicht verbergen. Ihre Art zu handeln und zu kommunizieren war oftmals nicht schlüssig und stieß bei mir häufig auf Unverständnis. Auf der Suche nach Antworten bezüglich des Todes ihrer Schwester traf sie auf einige Hindernisse, die innerhalb von Sekunden gelöst wurden. Auch war vieles offensichtlich, was Emilia jedoch stets entging. Dies nahm der Geschichte die nötige Spannung.
Einige Elemente wurden nicht ausreichend ausgeschmückt und es fehlten Details, die für mich wichtig gewesen wären, um besser zu verstehen. Die genaue Rolle der Hexen und Dämonenfürsten? Unklar. Die Charaktere blieben blass und es mangelte an Authentizität, Intensität und menschlicher wie inhaltlicher Tiefe. Emotionen waren für mich nicht greifbar und mir fehlte der Sog, den ich mir erhofft hatte. Statt mich in der Geschichte zu verlieren und mitzufühlen, fühlte ich mich wie eine Außenstehende, die das Geschehen weder nachvollziehen noch wirklich begreifen konnte.
Insgesamt konnte mich das Buch daher nicht überzeugen, weshalb ich höchstwahrscheinlich auf eine Fortsetzung der Reihe verzichten werde.
- Laetitia Colombani
Der Zopf
(886)Aktuelle Rezension von: pudelohnekern"Der Zopf" von Laetitia Colombani handelt von drei starken Frauen, die schwere Schicksale durchleben und ihnen trotzen. Im Laufe des Buches wird deutlich, dass ihre Leben auf indirekte Weise miteinander verbunden sind, wie die Stränge eines Zopfes. Smita lebt in Indien und gehört zur untersten Kaste der Dalits, Giulia arbeitet in der Perückenwerkstatt ihres Vaters auf Sizilien und Sarah ist eine erfolgreiche Anwältin in Kanada. Jede von ihnen gerät in eine existenzielle Krise und muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern.
Der Roman ist in einer klaren, eher schmucklosen Sprache geschrieben, dadurch lässt sich die Handlung sehr leicht verfolgen. Aufgrund seines relativ geringen Umfangs kann man das Buch problemlos in kurzer Zeit lesen. Gleichzeitig ist diese Knappheit auch die wesentliche Schwäche des Romans. Die Geschichte entwickelt sich sehr schnell und schon nach den ersten Kapiteln wird die Handlung vorhersehbar. Dadurch entsteht kaum ein Spannungsaufbau. Die Charaktere können in der Kürze der Zeit gar keine Tiefe bekommen und bleiben daher eindimensional.
Dabei besitzt der Roman thematisch großes Potenzial. Fragen nach sozialer Ungleichheit, Geschlechterrollen und Globalität werden immer wieder angesprochen. Besonders die Geschichte von Smita und die Diskriminierung der Dalits hat mich als Leserin berührt. Gerade hier hätte ich mir daher mehr erzählerische Tiefe gewünscht. Die Darstellung bleibt meist vereinfacht und reduziert komplexe gesellschaftliche Strukturen auf wenige prägnante Szenen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Klischees von Armut und Unterdrückung vor allem zur emotionalen Wirkung eingesetzt werden. Der Handlungsstrang wirkt auf mich dadurch eher wie eine zugespitzte Inszenierung als wie eine differenzierte Auseinandersetzung mit den sozialen Realitäten. (Was nicht heißt, dass die dargestellten Szenen an sich nicht realistisch wären.)
Dies zieht sich leider durch das gesamte Buch: Konflikte werden aufgebaut, aber relativ schnell und sehr einfach aufgelöst. Spannnungsbögen werden nicht zu Ende geführt. Auf das Ende möchte ich nicht näher eingehen, um Spoiler zu vermeiden, aber auch hier wurde meiner Ansicht nach der leichte, umkomplizierte Weg gewählt, was der Geschichte leider die Glaubwürdigkeit nahm.
Insgesamt bietet „Der Zopf“ meiner Meinung nach viele interessante Ansätze und eine starke Grundidee. Der Roman spricht wichtige gesellschaftliche Themen an und erzählt drei bewegende Schicksale. Gleichzeitig bleibt er erzählerisch an der Oberfläche und entscheidet sich eher für eine leicht zugängliche, emotionale Erzählweise. Als kurze, gut lesbare Geschichte über Mut und Selbstbestimmung funktioniert das Buch jedoch.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
(337)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band konnte mich auch wieder überzeugen.
Die Charaktere wurden in diesem Buch noch ein bisschen mehr beschrieben und man konnte auch die anderen Fürsten teilweise besser verstehen.
Die Handlung hat mich auch total gepackt. Nach dem ersten Band ist es erst richtig losgegangen. Durch die vielen Theorien, die Emilia aufgestellt hat, gab es so viele mögliche Enthüllungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Es war auch sehr gut beschrieben und die Liebesgeschichte wurde nochmal vertieft. Die Chemie zwischen den Protagonisten ist einfach der Wahnsinn.
Eine absolute Empfehlung.
- Vanessa Sangue
Cold Princess
(340)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertSaphira ist die mächtigste Frau in Italien. Sie ist wahrscheinlich die einzige Frau in diesem Land das so viel Macht hat. Denn sie führt eine Familia. Einer ihrer Leibwächter regt Gefühle in ihr die sie nicht verspüren sollte. Und ihre kalte Maske bekommt ein paar Risse. Doch dann……. Wird es lebensgefärlich….
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
(226)Aktuelle Rezension von: sumaDer dritte Teil dieser Trilogie war für mich ein super Abschluss der Reihe.
In diesem Buch hat man auch ein paar andere Charaktere näher kennengelernt.
Ausserdem waren die Enthüllungen in diesem Buch der Wahnsinn, ich war völlig überrascht und konnte das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Die Auflösung hat für mich wirklich gut gepasst und runder Abschluss dieser Reihe.
Kingdom of the Wicked ist absolute Empfehlung.
- Patricia Highsmith
Ripley
(365)Aktuelle Rezension von: ChrisGrimmHighsmith tut etwas Ungeheuerliches: Sie lässt einen Mörder davonkommen und sorgt dafür, dass man es ihm gönnt. Nicht aus Sympathie. Sondern weil Tom Ripley so vollständig hohl ist, dass man ihm beim Füllen zusieht wie einem Experiment. Er stiehlt Dickies Leben nicht aus Gier — sondern weil er selbst keins hat. Die Szene auf dem Boot, der Moment, in dem alles kippt, kommt fast beiläufig. Kein Affekt. Eine Korrektur.
Was bleibt, ist das Unbehagen danach. Ripley in Dickies Kleidern, Dickies Wohnung, Dickies Handschrift — und die langsam einsickernde Erkenntnis, dass die Kopie besser funktioniert als das Original jemals wollte.
Kein Gewissen. Kein Preis. Das ist das eigentlich Verstörende.
- Susanne Wittpennig
Maya und Domenico: Zwei Verliebte im Gegenwind
(86)Aktuelle Rezension von: JoennaMaya und Domenico Zwei verliebte im Gegenwind
Von Susanne Wittpennig
Domenico und Maya machen sich auf nach Sizilien, um Ferien zu machen. Maya muss ihren Eltern versprechen sich Regelmässig zu melden.
Sie kommen spät am Abend in Sizilien an und machen sich auf dem Weg zu einem Kumpel von Domenico. Dort bekommen sie ein kleines Zimmer. Auch Nickis Mutter ist in Sizilien mit Bianaca und so flüchten die beiden ohne Geld und Kleider durch halb Sizilien. Aber man kann vor der Vergangenheit nicht flüchten. Es es kommen viele Sachen ans Tageslicht von der Vergangenheit. Maya hilft Nicky bei den vielen Geheimnissen. Eine packende Geschichte mit Spannung, Liebe, Schmerz und viel Zärtlichkeit.
- Gina Jacobsen
Im Schatten der Vergangenheit
(9)Aktuelle Rezension von: Martinchen"MAFIA-ROMAN: Dr. Sally Flores ist gefeierte Staranwältin in Wien, verlobt mit einem aufstrebenden Politiker. Doch dann stellt ihr ein Journalist vor laufender Kamera eine seltsame Frage wegen ihres Vaters. Und plötzlich kommt wieder hoch, dass zu Hause nie über die Vergangenheit gesprochen werden durfte. Ihr Verlobter beschwört sie, an seinen und ihren Ruf zu denken und die Karriere nicht aufs Spiel zu setzen. Sie geht der Sache auf den Grund, findet ein mysteriöses Foto, reist nach Palermo, folgt der Spur ihres Vaters nach Argentinien und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, dessen Fäden weit mehr in ihre berufliche Gegenwart reichen, als sie geahnt hätte …
Nichts in ihrem Leben ist, wie es scheint.
Und wer ist der Kerl, der jeden ihrer Schritte verfolgt?" - soweit der Klappentext.Gina Jacobsen sagt von sich: "Ich wurde in Österreich geboren und lebe in Wien, bin Psychologin und meine Vision ist es, die Herzen von Menschen zu öffnen, um die Welt ein Stück besser zu machen!" (Quelle: amazon) Weitere Infos sind auf ihrer Homepage zu finden.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, teilweise gelingen ihr ganz wunderbare Formulierungen. Die Geschichte in ihrem Handlungsverlauf ist für mich nicht in allen Punkten nachvollziehbar. Teilweise entscheidet Sally, die ja Anwältin und von daher logisch und analytisch denken kann, schlicht aus dem Bauch heraus. Das ist an sich nicht negativ, hier führt es jedoch dazu, dass ich an manchen Stellen keinen Zusammenhang zur Suche nach dem Vater sehe. Aber Sally geht unbeirrt ihren Weg und findet am Schluss auch Antworten.
Fazit: trotz einiger Unzulänglichkeiten unterhaltsam
- Ann Baiano
Sizilianisches Blut
(22)Aktuelle Rezension von: Wedma„Sizilianisches Blut. Luca Santangelo ermittelt“ war leider nicht so atmosphärisch, spannend und urig, wie ich es mir erhofft habe. Lucas Ex-Freundin Laura, die schöne Tänzerin, ist tot, mit mehreren Messerstichen im Bauch, in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Luca ist erschüttert und versucht zu ermitteln, wer sie umgebracht hat und warum. Seine Ermittlungen führen ihn zum vor kurzem aktuellen Lover von Laura, Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago. Je weiter Luca ermittelt, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt. Er verliert seinen Job als Reporter bei der lokalen Zeitung, sein Sohn wird entführt, er selbst verprügelt, etc. Volles Programm.
Und in etwa hier fangen meine „Probleme“ mit diesem Roman an. So etwas hat man schon woanders zig Mal gelesen. Hier Einschüchterungsversuche, da korrupte Funktionäre. Luca läuft von An nach B, stellt sich mitunter nicht gerade schlau an. Die Handlung plätschert dahin.
Der Aufbau erinnert eher an seichte Frauenromane. Ein Handlungsstrang fängt in 1929 an und führt bis in die Gegenwart. Da wird die Familiengeschichte der Montevagos und von den Dorfbewohnern erzählt: Welche Sitten damals herrschten, was wichtig war, etc. Der andere, abwechselnd dazu, erzählt Lucas Bemühungen, den Mörder seiner Ex-Freundin zu finden. Gerade der historische Strang ist noch halbwegs interessant, wobei so etwas in der Art schon öfter woanders gelesen. Die Vergangenheit nimmt auch viel Raum ein. Lucas Strang ist dagegen sehr blass, wie er selbst übrigens. Er ist zu 08/15, um nur einen Roman zu tragen, geschweige denn von einer ganzen Reihe. Auch mit anderen Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich bekam einfach keinen Zugang dazu. Vllt weil vieles bloß behauptet wurde. Viel weniger gezeigt.
Ab der Mitte, nachdem die Person auftritt, wird klar, wer der Mörder ist. Und man wartet bloß, wie dies dem Leser übermittelt wird. Die Handlung zieht sich. Man ist nicht müde, das Buch aus der Hand zu legen.
Es ist Teil 2 mit Luca Santangelo. Teil 1 habe ich, wie es sich herausgestellt hat, als Hörbuch gehabt. „Sizilianische Rache“ war eindeutig gehaltvoller und stärker, aber nur dadurch, dass dort im historischen Strang weniger bekannte Realien der damaligen Zeit, insb. die Matanza, der Tunfischfang und Verwicklungen drum herum, dem Leser präsentiert hat, wobei sich die grundliegenden Fehler in beiden Teilen wiederholen. Mir gefiel nicht, wie die Geschichten erzählt wurden. Zu viel behauptet, insb. über die Figuren und ihre Vorgeschichten. Sie haben kaum die Chance, selbst zu agieren und eine Beziehung zum Leser aufzubauen. Auch der Ausdruck hat mich hier und dort aus dem Lesefluss befördert. Wird hier Neudeutsch geschaffen?, ging mir durch den Kopf, bloß nicht mit amerikanischem, mit sizilianischem Anschlag. Paar Tippfehler waren auch dabei.
Gern hätte ich mehr Sterne vergeben, leider hat mir dieser Roman nicht viele Gründe hierfür geliefert. Ich lese gerne in Reihen, aber hier war mein letzter Versuch, mit Luca warm zu werden. Zu viele Klischees, zu wenig Spannung. Zu 08/15 Hauptfigur. Drei Sterne mit viel Wohlwollen.
- Sabine Weigand
Das Buch der Königin
(46)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Dass die Autorin es zu höchster Kunstfertigkeit mit der Verbindung von historischen Fakten, Personen und Gegebenheiten und einer fiktiven Handlung gebracht hat, konnte ich ja schon anhand diverser andere Bücher von ihr bewundern Auch diesmal hat sie dies hervorragend vermocht.
Die Geschichte ist spannend und sehr unterhaltsam erzählt. Die historischen Komponenten verbinden sich gekonnt mit einer gut daran angepassten erdachten Handlung. Die historischen Personen sind sehr git gezeichnet - die erdachten Figuren fügen sich für den Leser nicht als solche erkennbar in das Geschehen ein.
Die Schreibweise ist wundervoll und entführt den Leser in vergangene Zeiten. Wieder ein tolles Leseerlebnis aus der Der der Autorin das Lust auf mehr macht....!.
- Vanessa Sangue
Fire Queen
(208)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertSaphira wurde betrogen und ihr Herz rausgerissen. Sie wurde angeschossen und gibt ihre Macht an ihre beste Freundinnen bis sie wieder gesund ist. Doch ihre ‚beste Freundin‘ ist anscheinend nicht auf ihrer Seite und nutzt ihre Macht aus und will Saphira vernichten. Und dann kommt noch das Problem mit Madox. Aber…
- Giorgio Vasta
Die Glasfresser
(2)Aktuelle Rezension von: OrishaPalermo im Jahre 1978. Drei Jungs, Freunde, die sich nicht zugehörig fühlen. Die "Roten Brigaden" treiben ihr Unwesen in Italien und die Jungs sind fasziniert. Nach und nach arbeiten sie sich in das Wesen dieser Brigade und gründen ihre eigene Zelle. Aus den drei Freunden werden Nimbus, Strahl und Flug. Drei, die sich gegen die Gesellschaft auflehnen, die eine Veränderung herbeiführen wollen und das mit allen Mitteln.
Giorgio Vastas Roman ist eindringlich auf seine eigene Art. Er zeichnet den Weg dreier Freunde, die in die Radikalität abdriften und das in quälend langsamer Art und Weise. Man verfolgt den Alltag der Jungs aus der Perspektive von Nimbus. Ein Wort-"Nerd", dessen Faszination für die Wortklaubereien der "Roten Brigaden" immer mehr hervorbricht. Ein eigenes Kommunikationssystem wird entwickelt (dem Vasta sogar ein eigenes Kapitel widmet) und Gewalt wird erprobt. Dabei wird nichts geschönt. Besonders das Quälen der Straßenkatzen und -hunde ist ziemlich brutal und mitunter schwer ertragbar.
Gekonnt zeigt Vasta, wie schnell man in eine Spirale aus Gewalt und Hass gegenüber seinen vermeintlichen Gegnern geraten kann. Wie schnell etwas eskaliert und was als Kinderspiel beginnt, in tödlichen Ernst umschlägt. Und darin liegt die Stärke des Buchs. Dennoch habe ich mich mit dem Buch herumgeschlagen, war angewidert, genervt und doch gleichzeitig fasziniert, denn irgendwie wollte ich trotz der langsamen und mitunter zähen Entwicklung wissen, wie das Ganze endet. Und so gut man die Evolution der Freunde zu Nimbus und Co. nachvollziehen kann, blieb für mich immer eine Frage im Hinterkopf: Die Frage des Alters. Denn die Jungs sind gerade einmal 11 Jahre alt.
Meint Vasta dass Elfjährige sich ernsthaft für das Treiben einer kommunistischen Untergrundgruppe interessieren? Sind sie so wortgewandt und reflektiert, wie Vasta sie darstellt? Besonders die Wortklaubereien, die stark an die Sprache von RAF und Co. erinnert, sind wirklich gut dargestellt. Aber sind diese von Kindern - und was anderes sind 11-jährige Jungs für mich nicht - genutzten Wortspielereien glaubhaft? Können sie die Tragweite der Begrifflichkeiten und ihrer Handlungen reflektieren? Sind gelangweilte Elfjährige wirklich fähig in diese Spirale aus Gewalt hineinzugeraten? Während ich mir die Langeweile als Antrieb für ihre Handlungen noch vorstellen konnte, waren die Intentionen, die vermeintlichen Reflektionen über die Gesellschaft für mich unglaubwürdig. Ich kaufe es einem Kind schlichtweg nicht ab, in einer solchen Tiefe, wie Vasta seine Protagonisten denken lässt, zu reflektieren.
Kurzum: Ein durchaus interessanter Roman, der - wären seine Hauptprotagonisten keine Kinder, sondern vielmehr Jugendliche - für mich hätte großartig sein können. So schwankte ich in meiner Meinung immer zwischen "absoluter Trash" bis hin zu "brillianter Roman". Hier müsst ihr euch wohl selbst eine Lesemeinung bilden.
- Ann Baiano
Sizilianische Rache
(25)Aktuelle Rezension von: Zahirah
Mit „Sizilianische Rache“ hat Ann Baiano ihren 2. Krimi um den sizilianischen Journalisten Luca Santangelo vorgelegt. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was auch zum Verständnis der Story nötig ist. Man verliert aber nie die Übersicht. Man erfährt so einiges über die Historie Siziliens. Nicht nur die Tradition des Thunfischfangs, die gut recherchiert scheint und einen guten Teil der Geschichte einnimmt, auch informatives über alte Götter und Sagen, die bis heute zum Lebensgefühl Siziliens gehören, werden dem Leser nahegebracht. Das geschieht allerdings so „beiläufig“, dass es wiederum gut in den Krimiplot passt. Neben den beiden Hauptfiguren Luca und Ada sind auch die Nebencharaktere gut beschrieben und durch die verschiedenartigen Persönlichkeiten wird ein komplexes Konstrukt gesponnen, bei dem ein lesenswerter Kriminalroman entstanden ist. Durch die Beschreibungen Siziliens und der Lebensweise der Insulaner kann der Krimi nochmal extra punkten. Die Informationen rund um den Thunfischfang waren für mich jedenfalls neu.
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, deshalb spreche ich gern eine Leseempfehlung aus und vergebe 5 von 5 Sterne.
- Stefanie Gerstenberger
Piniensommer
(52)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daran setzen, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stelle unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...
~ AUTORIN ~
Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u.a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie zu schreiben. Ihr erstes Buch Das Limonenhaus wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von Magdalenas Garten, Oleanderregen, Orangenmond und Das Sternenboot. Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.
~ MEINUNG/ FAZIT ~
Mein erstes Buch von Stefanie Gerstenberger. Ich muss leider gestehen ich habe mir vom Gesamtbild etwas mehr erhofft. Das Cover sowie auch der Klappentext haben mich angelächelt. Die Geschichte an sich fand ich vollkommen in Ordnung. Die Figuren waren auch recht sympathisch und man konnte auch in die Zeit um 1960/70 einsteigen und sehr gut sehen wie es damals in Italien (Sizilien) war. Ein Interessanter Einblick. Was mir einfach gefehlt hat: Das Buch hat mir die Emotionen nicht vermittelt, die ich mir gerne an gewissen Stellen des Buches gewünscht habe. Die Trauerphase hingegen kristallisierte sich hinaus. Ich weis nicht, ob es an mir selber gelegen hat. Ich würde das Buch daher eher auf etwas gelegentliches Stufen für zwischendurch. Ich werde es auf jeden Fall noch mit einem weiteren Buch der Autorin versuchen und bin gespannt, was mich erwarten wird. - Marie Renninghaus
Die Geliebte des Sizilianers
(2)Aktuelle Rezension von: Kerstin72Als Sizilien-und Mafiafan stand das Buch schon lange auf meiner Leseliste. Nun war es endlich so weit.
Klappentext und Cover waren genau "mein Ding".
Leider konnte mich die Story dann doch nicht überzeugen. Achtung Spoiler:
Die Protas hatten für mich keinen Tiefgang. Ihre Gedanken und Gefühle blieben oft im Dunklen. Ich konnte mit Beiden nicht so richtig warm werden.
Oftmals wurden (wichtige) Ereignisse nur angeschnitten. Im nächsten Kapitel war alles erledigt. Ohne Spannungsaufbau, ohne das eigentliche Geschehen zu erzählen. Immer wenn es spannend wurde, war es auch schon wieder vorbei. Insgesamt war der Schreibstil für mich zu kurz und knapp. Manchmal wurde Dialoge geführt, ohne daß der Leser weiß. wer überhaupt mit wem redet. Dazu noch Gedanken von einer dritten Person.
Auch das Verhalten der Protas war.. nun ja. Angelo wurde immer sofort wütend und zornig, wurde laut und ließ die Türen knallen. Kindisch. Sabrina macht gefühlte 1000 x Schluß mit ihm. Nur um dann beim ersten "Es tut mir leid" von ihm wieder schwach zu werden. Auf der Hochzeit taucht die Frau auf, mit der er Sabrina betrogen hat. Statt sie zum Teufel zu jagen, darf sie bleiben. (Gastfreundschaft). ????? Dann tanzt er auch noch einen heißen Tango mit ihr und läßt sich küssen. ????? Puh! Das war mir alles too much.
Last but not least hatte das Buch unzählige Rechtschreib/Komma/Satzzeichenfehler.
Einzig die Landschaftsbeschreibungen waren sehr detailverliebt und wecken Fernweh. Schade, daß der Rest nicht so toll beschrieben wurde.
Empfehlen kann ich das Buch leider nicht. Und den 2. Teil werde ich auch nicht kaufen.
- Petra Reski
Bei aller Liebe
(2)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Serena Vitale ist Staatsanwältin in Palermo. Man nennt sie La crucca, die Deutsche und wirft ihr vor, dass sie zu verbissen ist, pedantisch und unflexibel. Als Gregor Kampmann, Oberstaatsanwalt aus Köln, in Palermo auf dem Straßenstrich ermordet aufgefunden wird. Man hat ihn kurz zuvor noch mit einem Somalier gesehen, der dann bei der Verhaftung erschossen wird. Serenas fauler Kollege Jerry Sutera würde ihr den Fall gerne andrehen, aber sie hat kein Interesse, denn sie hat genug zu tun mit Schlepperbanden. Doch es dauert nicht lange und sie ist doch in Geschichte involviert, denn Kampmann ermittelte in Deutschland gegen die Mafia und mit der hat Vitale auch noch eine Rechnung offen.
In Deutschland braucht der Investigativjournalist Wolfgang W. Wieneke dringend einen Auftrag und so recherchiert er in Flüchtlingsunterkünften, die von geschäftstüchtigen Firmen betrieben werden. Das Geschäft mit den Flüchtlingen läuft gut, das reinste Konjunkturprogramm. Ist es da verwunderlich, dass die Mafia auch hier ihre Finger drin hat.
Es ist ein spannender Krimi mit ernstem Thema und humorvollem Unterton, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Charaktere sind alle sehr gut und ein wenig überspitzt dargestellt.
Serena Vitale hat ihren eigenen Kopf, mit dem sie aber wenn es um das Thema Mafia geht, keine Wände durchstoßen kann. Zu verwoben sind die Verbindung zwischen den ehrenwerten Familien, der Kirche, der Politik und der Justiz. Da schließt man gerne mal die Akten und behauptet, dass man nichts nachweisen kann. Eine Hand wäscht die andere und am Ende…
Ein interessanter Krimi, der mich gut unterhalten hat.
- Tessa Hennig
Nie wieder Amore!
(106)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDieses Buch passt eigentlich perfekt in die Urlaubszeit. Es ist eine leichte, humorvolle und auch turbulente Geschichte rund um eine Rentnerin, die in Italien nach ihrer großen Liebe sucht, die sie jahrelang für tot geglaubt hat. Plötzlich aber erhält sie einen Hinweis, dass ihr Geliebter von damals noch leben könnte! Moni, besagte Rentnerin, reist also mit ihrem Enkelsohn Jan nach Italien, Monis Tochter Tanja folgt den beiden.
Es geht ziemlich turbulent zu, ist aber immer irgendwie auch humorvoll, manchmal aber auch durchaus mit Tiefgang oder ernstem Hintergrund. Und man spürt immer irgendwie auch diese Urlaubsatmosphäre und das italienische Setting.
Eigentlich ein perfektes Buch für den Italien-Urlaub :)
- Thomas Kowa
Im Land der Mafiosi
(23)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:Ein humorvoller Kurzkrimi
Eine Kreuzfahrt in italienischen Gefilden, ein Heiratsschwindler auf der Suche nach einem letzten großen Coup und zwei Frauen. Die eine schön, aber arm, die andere unermesslich reich. Wie wird er sich entscheiden? Und kann er das überhaupt noch?
Rezension:
Er macht eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, doch für ihn ist das kein Urlaub. Als Heiratsschwindler muss man schließlich auch sein Geld verdienen. Das ist schwer genug, denn das Opfer seiner Wahl ist natürlich die ältliche Reiche, auch wenn die junge Frau natürlich erheblich mehr Spaß verspräche. Für Landgänge bleibt da keine Zeit, aber die wären im Land der Mafiosi ohnehin viel zu gefährlich. Denn er ist schließlich vorsichtig, sonst wäre er nie dahin gekommen, wo er jetzt ist.
Die Abenteuer eines Heiratsschwindlers, serviert von Thomas Kowa – muss man mehr sagen? Wer die Kurzgeschichten des Autors kennt, wird natürlich sofort ahnen, dass da manches ganz anders ist, als es zunächst scheint. Selbstverständlich bleibt Kowa auch in diesem ‚Krimi‘ seinem Stil treu. Seinen Fans kann es nur recht sein.
Fazit:
Ein Heiratsschwindler und eine schwere Entscheidung. Für den Leser ist die Entscheidung um so einfacher: Kaufen!
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.
- Giosuè Calaciura
Die Kinder des Borgo Vecchio
(46)Aktuelle Rezension von: Phil_GWie schreibt man über das Elend in einem Armenviertel und dem Fehlen von Hoffnung auf ein Leben anderswo?
Indem man so erzählt als ob es ein Märchen wäre und dabei alles sagt, auch das Unausprechbare. Zumindest hat sich der Autor für diesen Weg entschieden.
Entstanden ist eine Geschichte, die sich im Kreis dreht und doch vorwärts kommt. Eine Geschichte, die das Armenviertel nie wirklich verlässt, höchstens für ein paar Stunden bis die Realität die Menschen einholt.
Schmerz und Schönheit vereint.
Ein aussergewöhnliches Buch. Der Friedhof in Prag: Roman von Eco. Umberto (2011) Gebundene Ausgabe
(13)Aktuelle Rezension von: PafundersUnd welche Sorgen und Nöte damals herrschten. Am Aufschlussreichsten fand ich jedoch, wie viele verschiedene „Geheim“ – Bunde damals unterwegs waren und diese sich gegenseitig bekämpft hatten. Da in diesem Buch sehr viel davon zu lesen ist, bracht man sich nicht Wundern das es damals sehr viele Spione, Intriganten und Falschmeldungen gab.
- Ann Baiano
Sizilianisches Verderben
(15)Aktuelle Rezension von: MartinchenDer Journalist Luca Santangelo wird von seinem Freund Matteo gebeten, ihn ins Kloster zu begleiten, wo er eine Reportage drehen will. Kurz nach ihrem Besuch stirbt die Mutter Oberin. Sie war hochbetagt, dennoch glauben Luca und Matteo nicht an einen natürlichen Tod.
Es handelt sich um den dritten Fall des Journalisten Luca Santangelo. Für mich war die Kenntnis der Vorgängerbände nicht nötig, da der Fall abgeschlossen ist und ich sehr schnell mit den Protagonisten vertraut wurde.
Die Protagonisten sind neben Luca und Matteo Lucas Freundin Ada und natürlich die Nonnen des Klosters. Sie scheinen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters eher eine Nebenrolle zu spielen. Luca und Matteo sind gut beschrieben, mit Ada hatte ich etwas mehr Schwierigkeiten. Im Lauf der Geschichte wird ihr Geheimnis gelüftet und ihre Verhaltensweisen werden verständlicher.
Ada spielt insofern eine wichtige Rolle, als sie in der Klosterbibliothek ein altes Tagebuch findet. Die Einträge in dieses Tagebuch nutzt die Autorin für einen zweiten Zeitstrang, der im Sommer 1830 beginnt. Die beiden Zeitstränge werden geschickt miteinander verwebt.
Die Erlebnisse der jungen Lili oder auch Crocefissa haben mich mehr gefesselt als die Ermittlungen, die Luca und Matteo anstellen, zumal ein wirklicher Anhaltspunkt fehlt. Im Kloster gehen auch einige Männer ein und aus: ein Arzt, ein Gärtner, ein Pasticciere, ein Priester und ein Elektriker. Alle könnten etwas mit dem Tod der Oberin zu tun haben, wenn auch das Motiv unklar ist.
Die Auflösung ist nachvollziehbar. Am Schluss wird eine gute Lösung für die Nonnen und das Kloster gefunden. Lucas Privatleben bleibt offen, so dass ein weiterer Band nicht ausgeschlossen scheint.
Fazit: ein unterhaltsamer Krimi, der seine Spannung vor allem aus dem Tagebuch zieht.
- Brian Lumley
Vampire schlafen nie
(4)Aktuelle Rezension von: TheSaintMit dem 22. Band aus dem Hause Festa beginnt ein neuer Zyklus in Brian Lumley's "Necroscope"-Saga: "The Lost Years".
Wie meist beim Beginn eines neuen Abschnitts in einer Saga gestaltet sich das Lesen etwas holprig und zieht sich durch Längen... bis das Setting für die neuen Geschehnisse der Helden etabliert ist.
Harry Keogh, der Necroscope, rückt in diesem Band wieder in den Mittelpunkt der Handlung und der Leser wird mit früheren Geschehnissen, handelnden Figuren und Locations konfrontiert. Es wird Erzähltes in Erinnerung gerufen und nun mit neuen Erzählsträngen verwoben... damit damalig aufgerissene Handlungslöcher nun gefüllt.
Bei der Verfolgung eines Psychopathen trifft Harry auf die undurchsichtige Bonnie Jean. Es gilt die Frage zu klären, ob diese Frau etwas mit dem Verschwinden von Harry's Frau Brenda und dem gemeinsamen Sohn Harry Jr. zu tun hat.
Dieser Band ist durch die Einbindung des E-Dezernats in London, für welches Harry mit anderen ESP-Agenten arbeitet, eher ein Krimi als eine Horrorgeschichte, denn die grausamen und furchtbaren Wamphyri tauchen erst gegen Ende dieses Buches auf... diesmal auf der Erde und nicht auf Starside.
Auf alle Fälle macht das Ende des Buches große Lust auf Band 23!
- Enzo Russo
Grüße aus Palermo
(1)Aktuelle Rezension von: Floyd22Wir haben hier mit Grüße aus Palermo einen Roman der versucht das "Zeitgenössische Leben" in Sizilien gegen Ende des 20. Jahrhunderts einzufangen.
Die knapp 250 Seiten sehen zwar wenig aus dennoch wird im Buch eine sehr spannende Geschichte mit einigen unnerwarteten Wendungen erzählt in der eigentlich fast alles vor kommt was für eine gute Geschichte benötigt wird.
Deswegen lässt sich dieses Buch meiner Meinung nach auch in kein bestimmtes genre einordnen.
Der Schreibstiel ist etwas gewöhnungsbedürftig/ungewöhnlich aber nach den ersten Seiten kam ich dann aber doch ganz gut damit klar und die Geschichte hatte mich bereits gefesselt ;) (Was vielleicht auch daran liegen kann das meine Vorfahren aus Palermo und Umgebung kommen)























