Bücher mit dem Tag "panama"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "panama" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches Die Holländerinnen (ISBN: 9783446282988)
    Dorothee Elmiger

    Die Holländerinnen

    (80)
    Aktuelle Rezension von: ChristineJaeggi

    Ich war sehr neugierig auf dieses Buch – nicht nur, weil es mehrere Buchpreise gewonnen hat, sondern auch wegen der wahren Begebenheit, die ihm zugrunde liegt. Ich muss jedoch zugeben, dass mir der Einstieg schwerfiel und ich zunächst keinen rechten Zugang zum Text fand. Vermutlich lag das an der gewählten Erzählform: Das Buch ist durchgehend im Konjunktiv I geschrieben. Alles in indirekter Rede zu lesen, empfand ich besonders am Anfang als ermüdend und teilweise verwirrend, zumal immer wieder Nebenhandlungen eingeflochten werden. Zeitweise wusste man nicht genau, wer eigentlich gerade indirekt spricht.

    Mit der Zeit hat mich das Buch dann doch gepackt. Vor allem die im Dschungel angesiedelte Erzählung – auf den Spuren der Holländerinnen – war spannend und atmosphärisch dicht beschrieben, sodass ich das Buch oft nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auf die vielen Nebengeschichten, die mir immer wieder den roten Faden nahmen, hätte ich allerdings verzichten können, auch wenn ich nachvollziehen kann, weshalb die Autorin sich dafür entschieden hat.

    Ich glaube, man sollte von diesem Buch nicht erwarten, dass es in erster Linie der Unterhaltung dient – wer das sucht, greift vielleicht eher zu einem Podcast über das Thema. Vielmehr handelt es sich um eine anspruchsvolle literarische Erzählung. Lässt man sich auf diese besondere Form ein, wird man mit einer intensiven, nachhallenden Leseerfahrung belohnt.

  2. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

    (106)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

    (85)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Auf knapp 400 Seiten erfahren wir hier nicht nur die wahre Geschichte der Entdeckung El Dorados, sondern die abenteuerliche und brilliante Lebensgeschichte eines jungen Entdeckers, der an seinen Träumen festhält sowie gleichzeitig die Geschichte des lateinamerikanischen Kontinents im 19. Jahrhunderts;für jeden Leser gut rauszulesen dargestellt.  Es macht eine so unbändige Freude Sabrina Janesch beim Erzählen dieser Geschichte zu verfolgen. Ich wage zu behaupten, dass kaum ein Anderer die Geschichte von Augusto Berns so lebensnah und nachempfunden hätte schreiben können. Mit Hilfe eigener Exkursionen nach Peru, langen Recherchen in diversen Archiven und der absoluten Hingabe für diesen deutschen Entdecker, hat die Autorin Berns ein Denkmal setzen können - einem nahezu unbekannten Ingenieur, dessen Lebenswerk, die Entdeckung der Inka-Stätte „Machu Pichhu“, noch vor wenigen Jahren keiner ihm zuzuordnen gewusst hätte

  4. Cover des Buches Wildes Begehren (ISBN: 9783453266896)
    Christine Feehan

    Wildes Begehren

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    So richtig weiß ich nicht, wie ich diesen Roman einordnen soll. Für mich gehört er ins Genre Romantasy. Denn es ist viel Erotik enthalten, aber es geht auch um Gestaltwandler, in diesem Buch spielen die Leopardenmenschen die Hauptrolle. Das sind Menschen, die sich in Leoparden verwandeln können. Und hier ist auch der Knackpunkt. Irgendwie ist das nicht so ganz meins. Ich denke schon, dass die Idee des Romans „Wildes Begehren“ von Christine Feehan richtig gut ist. Schließlich sind ihre Bücher auch richtig gut verkaufte Bestseller. Im Fokus der Geschichte stehen Conner und Isabeau, beides Leopardenmenschen. Conner und Isabeau sind Gefährten und wollen einem Drogenkartell im Regenwald das Handwerk legen. Doch die Spannung kam für mich erst nach der Hälfte des Buches so richtig auf. Und das bei über 500 Seiten. Zu Beginn des Buches ging es mir viel zu viel um die Begehrlichkeiten von und zwischen Conner und Isabeau. Und diese wiederholten sich auch irgendwie ständig. Doch ab der Hälfte des Buches hat die Autorin dann richtig Gas gegeben, was mir dann wiederum sehr gut gefallen hat. Es kam Spannung auf, aktionreiche Szenen wechselten sich mit erotischen Passagen ab. Und das war eine gute Mischung für mich. Und dann konnte ich mich nach und nach auch mit dem Prinzip der Gestaltwandler in Form von Leopardenmenschen anfreunden. Und so hat mich „Wildes Begehren“ dann doch noch versöhnlich gestimmt.

  5. Cover des Buches AbendGewitter (ISBN: 9783964432971)
    D.C. Odesza

    AbendGewitter

    (104)
    Aktuelle Rezension von: RicardasWelt

    Die Geschichte von Alessio und Samira hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Die gut behütete 24-jährige Samira wird auf einem Ausflug gekidnappt und verliert ihre Erinnerungen. Fort an befindet sie sich in den Händen eines skrupellosen Mannes, der mehr als nur ein dunkles Geheimnis hat.
    Auf der einen Seite hat sie große Angst vor ihm und seinen Entscheidungen, doch auf der anderen Seite fühlt sie sich immer mehr zu ihm hingezogen.
    Und dann ist da auch noch Elian und seine Geheimnisse…
    Düster, gefährlich,spannend und atemberaubend sexy. So würde ich die Geschichte um Alessio und Samira beschreiben.

    Dies ist das erste Buch von Odesza dass ich gelesen habe und es hat mich absolut überzeugt, noch mehr von ihr zu lesen.
    Ich liebe das Cover, allerdings habe ich den Satz der darauf steht die ganze Zeit falsch verstanden. Aber was dahinter steckt, müsst ihr selber herausfinden.
    Ich fand das komplette Buch spannend, hab mich zu keiner Zeit gelangweilt. Zeitweise war alles so verdreht und undurchschaubar. Das hat in mir den Reiz ausgelöst, immer weiter zu lesen, um die Geheimnisse auf zu decken. Ein wirklich tolles Buch.

    Absolute Leseempfehlung für alle Fans von Dark Romance♥️

  6. Cover des Buches The Travel Episodes (ISBN: 9783492405928)
    Johannes Klaus

    The Travel Episodes

    (14)
    Aktuelle Rezension von: WanderingBookworm

    Ironischerweise bekam ich dieses Buch geschenkt, als eine Reise für mich endete. Meine erste große Reise, die in mir das unauslöschliche Fernweh ausgelöst hat. Als ich Anfang 2020 mit gebrochenem Weltenbummler-Herzen von Corona wieder nach Hause geschickt wurde, habe ich dieses Buch bekommen. Auf der ersten Seite steht "Willkommen zurück", und ich begann, meine Reise zumindest auf dem Papier fortzusetzen. Es wurde zum ersten Buch, in dem ich besonders schöne Sätze farbig markierte. Sätze, die von Fernweh, Begegnungen, Abenteuern und manchmal auch von Heimweh erzählten. Ich habe es sehr genossen, durch die verschiedenen Geschichten hinweg mit den verschiedensten Menschen zu reisen. Jeder Autor und jede Autorin hatte eine ganz eigene Sicht auf die Dinge, hat neue Perspektiven aufgezeigt und auf Dinge hingewiesen, die ich mir für zukünftige Reisen merken werde, um ebenso offen für das Unbekannte zu werden, wie diese Menschen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen. Es bietet Inspiration für Reisende, ein kleines Fenster für die, die Reisen wollen, aber nicht können, und einen Schubs für die, die sich nicht trauen. Auch nach drei Jahren nach wie vor einer meiner Lieblinge im Regal.

  7. Cover des Buches Wo die Kartoffeln auf Bäumen wachsen (ISBN: 9783890294551)
    Nils Straatmann

    Wo die Kartoffeln auf Bäumen wachsen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Nils Straatmann will unbedingt einmal im Leben in die Fußstapfen seines Großvaters, einem großen Seemann, treten und beschließt, auf einem Schiff in der Karibik anzuheuern. Mit notdürftig gepacktem Rucksack und ohne irgendeiner Boots-Erfahrung macht er sich auf nach Panama um dort an Board der Stahlratte zu gehen. Mit Lale als Kapitän und einer wechselnden Boardcrew fährt er die Küste entlang nach Kolumbien und verfrachtet Rucksacktouristen von einer zur anderen Insel.

    Eine beeindruckende Lebenserfahrung, die einem aufzeigen, das man wenn man will, wirklich alles lernen kann.

    Mit einer Art Tagebuch schildert uns Nils seine Erfahrungen mit den Einwohnern, Crewmitgliedern und seiner Art, sich mit der Stahlratte anzufreunden. Es ist daraus ein beeindruckendes Bootstagebuch geworden mit den Fazit, dass wo ein Wille, da auch ein Seeweg.


  8. Cover des Buches Unter uns das Meer (ISBN: 9783847901099)
    Amity Gaige

    Unter uns das Meer

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Goldloeckchen

    Das Buch handelt von einer Familie, dass sich an einem Wendepunkt befindet. Der Mann Michael träumt von Freiheit und einer großen Segeltour. Seine Frau befindet sich in einer Depression, für ihn ein Grund mehr auf Reisen zu gehen mit der Hoffnung seine "alte" Frau wieder zurück zu bekommen und die Ehe zu retten. Seine Frau ist zwar nicht begeistert, trotzdem begeben sie sich mit ihren zwei Kindern auf die Reise und segeln in der Karibik. Sie ahnen nicht, dass nicht nur das Segeln eine Herausforderung wird.

    Mich hatte das Buch aufgrund des schönen Covers gelockt und nach dem ich wusste worum es geht, musste ich es einfach kaufen. Ich hatte mir gewünscht, mich mit der Familie auf die Segelreise zu begeben und das karibische Flair zu fühlen. Hier wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Nachdem Lesen der vielen eher negativen Rezensionen, hatte ich nicht mehr so viel erwartet. Vielleicht auch aus diesem Grund hat mich das Buch besonders überrascht. Ich war bereits für mehrere Tage auf einem Segelboot und ich fand dieses Buch sehr authentisch geschrieben. Jedes Mal wenn ich das Buch wieder in der Hand hatte und weiterlesen konnte, fühlt ich mich mit auf dem Boot und konnte die Isoliertheit auf dem Boot, die Ungewissheit bei einem aufkommenden Sturm und die Aufgeregtheit beim Erkunden einer kleinen Insel mitfühlen. 

    Ich muss zugeben, viel passieren tut auf dieser Reise nicht. Mich hat das nicht gestört eher im Gegenteil, das macht das ganze authentischer. Durch die Abgeschiedenheit liegt der Fokus ganz auf die Familie und ihre Gedanken. Man setzt sich mit der Vergangenheit auseinander und gerät auch mal aneinander (selbst wenn man vielleicht vorher keine Ehekrise hatte). Im Laufe des Buches erfahren wir somit immer mehr über die Familie und warum die Ehe kriselt. Hierbei springt die Autorin immer wieder zwischen der Sicht des Mannes im Form der Aufzeichnungen aus dem Logbuch und der Sicht der Frau.

    Für mich persönlich war das Buch ein Highlight, vielleicht muss man aber auch etwas Affinität zum Segeln mitbringen.

  9. Cover des Buches Der große Riss (ISBN: 9783446282513)
    Cristina Henríquez

    Der große Riss

    (99)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Die recht passable Erzählung ist eingebettet in eine der wohl spektakulärsten Bauten der Neuzeit. Hier, im sogenannten Culebra Cut, dem „neun Meilen langen Abschnitt des Kanals, der von den Bergen behindert wurde, durch die hindurchgegraben werden musste“, kondensieren die enormen Anstrengungen, die unternommen werden mussten, um dem Bauprojekt zum Erfolg zu verhelfen mit menschlichen Schicksalen, die allerdings, trotz mannigfaltiger Willfährigkeit immer das Potential haben, sich zum Guten zu wenden, was ja auch, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, zutrifft. 

    Insofern werden hier „schöne“ Geschichten über eine viele 

    menschliche Tragödien umfassende Realität gelegt, betrachtet man allein die mehrtausendfache durch Malaria und Gelbfieber ausgelösten Toten, mal ganz abgesehen von den vielen Toten und Schwerverletzten, die im direkten Zusammenhang mit dem Bau des Panamakanals stehen. In Anklängen werden diese Themen zwar in die Geschichte eingebunden, z.B. durch den Malariaforscher John, der hier der sogenannten „Moskito-Theorie“ nachgeht. Oder aber in der Gestalt des US-amerikanischen Sergeanten Miller, der „seine Arbeitstiere“ bis in den Tod schindet, obwohl allein schon die „normalen“ Arbeitsbedingungen extrem sind: „Sie strömten in Arbeitszügen herbei und kletterten hinunter in den Riss, und wenn die Pfeife ertönte, arbeiteten sie. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang öffneten sie die Erde. Sie standen bis zu den Knien im Schlamm atmeten den Kohlenqualm der Lokomotiven ein, die unentwegt an ihnen vorbeizogen. Ihnen dröhnten die Ohren vom Hämmern der Felsbohrer, die an den freigelegten Hängen widerhallten. Sie bekamen Blasen an den Händen und bluteten vom stundenlangen Halten der Stiele ihrer Hacken und Schaufeln. Ihre Beine taten weh, ihre Schultern brannten, der Rücken fühlte sich an, als würde er bersten. Sie waren permanent nass. Sie konnten sich nie abtrocknen. Sie waren mit Matsch bedeckt. Sie konnten sich nie waschen. Ihre Stiefel fielen auseinander. Sie zitterten fiebrig. Sie sangen Lieder im Regen. Sie schwangen ihre Arme und schaufelten und schaufelten.“

    Menschen nähern sich an, in oft tagelangen Versuchen, um dann doch wieder zu scheitern, sie arbeiten in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, sie unterstützen sich gegenseitig und sind doch machtlos gegenüber ihren „Herren“, sie leiden, sie fiebern und geben doch nicht auf. Sie suchen einen Halt, in welcher Form auch immer. Liebe und Leid gehen hier eine oft tragische Symbiose ein, sei es die zwischen Vater und Sohn oder die zwischen dem „Malaria-Forscher“ und seiner Frau oder die zarten Banden die zueinanderfinden, locker gebunden, doch dann wieder zerfallend. Ein Wechselbad der Gefühle. Risse entstehen, Risse heilen, die Welt dreht sich weiter … 

    Die Autorin vermag es, trotz der gemachten Einschränkungen, sich dem Lebensgefühl ihrer Protagonisten einfühlsam zu nähern, sie in ihren Lebensentwürfen und Ängsten zu begleiten und so eine Stimmung zu erzeugen, die auf jeden Fall dazu führt, dass man sich bald als stiller Beobachter in die Geschichte einbezogen fühlt. Insofern passt es dann doch wieder.

    (19.1.2026)

  10. Cover des Buches Die Expansion (ISBN: 9783752832815)
    Christoph Martin

    Die Expansion

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Das Buch

    In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.

    Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.

    Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.

    Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?

    Meine Meinung + Fazit

    Mit "Die Expansion" hat Christoph Martin einen Wirtschaftsthriller geschrieben, den man so schnell nicht aus der Hand legen kann. Mit einem anschaulichen Schreibstil entführt der Autor den Leser ins tropische Panama, wo offenbar so einiges vor sich geht. Er lässt den Leser das Bauprojekt und alles drumherum von Anfang an durch detailreiche Schilderungen miterleben und baut die Spannung von Kapitel zu Kapitel immer mehr auf.

    Gut durchdachte Charaktere mit persönlicher Tiefe tragen maßgeblich zum Lesevergnügen bei. Jeder einzelne von ihnen entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter - es macht einfach Spaß ihnen dabei zuzusehen und sie durch das Netz aus Intrigen und Verrat zu begleiten. Besonders gefallen hat mir Karis, die hier als starke Frau auftritt, sich nichts gefallen lässt und doch in ihrer Weiblichkeit bleibt. Oft genug gibt es klischeehaft-weibliche Protagonistinnen oder der solchen starke, die dann schon fast männlich wirken - hier ist dies glücklicherweise nicht der Fall!

    Obwohl Wirtschaftsthriller für mich immer so eine Sache sind, da solche auch oft nach hinten losgehen können, was Spannung und Story angeht, hat Christoph Martin mich mit "Die Expansion" vollkommen überzeugen können. Neben seinem super Schreibstil, den tollen Charakteren und der sich steigernden Spannung, hat sicherlich auch das Setting in Panama dazu beigetragen, dass ich dieses Buch nicht mehr weglegen wollte, denn: gefühlt spielen 9 von 10 Büchern in England, den USA oder Deutschland - das hier war einfach mal etwas anderes für mich. Einzig das Cover könnte etwas besser gestaltet sein, denn die schwarze Schrift auf der schwarzen Palme ist nicht gut zu erkennen.
  11. Cover des Buches Ein Mann mit vielen Namen (ISBN: 9783446040205)
    Graham Greene

    Ein Mann mit vielen Namen

    (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Der Schneider von Panama (ISBN: 9783548608518)
    John le Carré

    Der Schneider von Panama

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der mittlerweile 18. Roman von John le Carré erschien 1996 unter dem Originaltitel „The Tailor of Panama“. Harry Pendel ist ein erfolgreicher Schneider in Panama City, der die Elite des Landes und hochrangige amerikanische Militärs zu seinen Kunden zählt. Dennoch ist er hoch verschuldet, weil er sich beim Kauf einer Reisfarm hereinlegen ließ. Außerdem hat er seiner gesamten Umgebung inklusive seiner Frau seine kriminelle Vergangenheit verschwiegen. Das macht ihn für den windigen neuen Agenten des britischen Auslandsgeheimdienstes in Panama, Andrew Osnard, erpressbar, der weniger die Interessen seines Landes, dafür umso mehr seine eigenen finanziellen Interessen verfolgt. Da Osnard ihm obendrein verspricht, ihn von seinen Schulden zu befreien, ist Pendel bereit, für Osnard als Spion zu arbeiten. Doch weil er als Spion nicht taugt, in keiner Weise, erfindet er für Osnard allerlei Berichtenswertes. Das ist am lohnendsten, wenn es Dinge sind, die der Agentenführer und seine Vorgesetzten gerne hören möchten.

    Dieser Roman ist anders als die bisherigen Romane le Carrés als Satire oder Komödie zu verstehen. Zwar gibt es in diversen Vorgängerbänden ebenfalls komödiantische Elemente oder Passagen, doch diesmal ist das gesamte Werk eine Spionagekomödie. 

    Beide Protagonisten, sowohl Pendel als auch Osnard, sind als liebenswerte Gauner bzw. einfallsreiche Dilettanten dargestellt. Keiner der beiden ist ein ehrlicher Mann, aber keiner ist auch wirklich bösartig. Vielmehr nehmen es beide nicht so genau mit Anstand und Moral, wenn es um das eigene Wohlbefinden geht. Sie wollen anderen dabei im Grunde nicht schaden, nehmen das aber in Kauf.

    Es ist für den Leser nicht immer einfach, zu unterscheiden, was jetzt in dieser Geschichte ernst gemeint und was eine Erfindung ist. Das ist jedoch nicht die eigentliche Schwäche des Romans. Die besteht darin, dass der Autor viele Begebenheiten und Details, z.B. die Rekrutierung Osnards durch seinen Gebietsleiter Luxmore sehr, sehr ausführlich auswalzt. Daran krankt der ganze Roman, denn so dehnen sich auch ganz witzige Passagen so lange, bis sie langweilig werden. Auf der anderen Seite überschlagen sich die Ereignisse zum Ende hin und entsteht ein völlig wirres Durcheinander, das an schlechten Slapstick erinnert. Das hätte eine pfiffige und unterhaltsame Story sein können, wenn sie um drei Viertel kürzer geraten wäre und Maß und Mitte gewahrt hätte zwischen Langeweile und Überstürzung. Es gibt einige ganz nette Passagen zwischendrin, aber als Leser ist man doch froh, wenn es zu Ende ist. Schade drum. Zwei Sterne.

  13. Cover des Buches Der Campus (ISBN: 9783453438644)
    Tom Clancy

    Der Campus

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bei "Der Campus" handelt es sich um bereits den 17. Band aus dem "Jack Ryan / John Clark-Universum". Tom Clancy verstarb bereits im Oktober 2013. Dieses Buch wurde wohl von Mark Greaney geschrieben.
    Ich finde es nicht toll, wenn ich Fakten zu einem Buch nachforschen muss. Aber warum Mark Greaney weiterhin Tom Clancy-Bücher veröffentlichen muss, das wollte ich dann doch herausfinden. Aber man findet nichts. Bereicherung durch einen bekannten Namen? Familienmitglied, der das Andenken von Tom Clancy weiterführen möchte? Keine Ahnung!

    Aber mal zum Buch!
    Auch wenn es bereits der 17. Band der Serie ist, lässt sich dieser Band wunderbar selbstständig lesen. Die Charaktere sind toll geschrieben und es hat die nötige Tiefe. Nicht soviel, aber auch nicht zu wenig. Das Thema der Geschichte ist an sich sehr spannend geschrieben, so dass ich es nicht schlimm finde.

    Ich hatte allerdings Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Ich schiebe es hier einfach mal in die Schreibweise des Autors. Sie ist irgendwie nicht so einfach. Wobei ich hier mich von Tom Clancy abgrenzen möchte. Ich möchte noch ein Buch lesen, das definitiv aus der Feder von Tom Clancy stammt. Damit ich mir hier auch ein Urteil bilden kann.

    Ich habe gelesen, dass die ersten Bände dieser Reihe - also die von Tom Clancy selbst verfasst - wesentlich spannender und besser sind.
    Ich habe gelesen, dass dieses Buch schwach sein soll. In Gegensatz zu den ersten Bänden.
    Ich finde diesen Band, (wenn man bedenkt, dass ich die Reihe so gar nicht kenne) völlig okay. Wenn man erstmal drin ist, ist er gut zu lesen.

    Das Cover: Der Schutzumschlag ist okay. Ist irgendwie so ein "Männer"-Cover. Aber es passt zum Buch.
    Darunter ist es schwarz, aber für die Frau ist der Autorenname auf dem Buchrücken in silberner Schrift.

    Fazit: Ein netter Thriller für zwischendurch.
  14. Cover des Buches Oh, wie schön ist Panama (ISBN: B00315X396)
    Janosch

    Oh, wie schön ist Panama

    (2)
    Aktuelle Rezension von: TheBookWorm
    Ich kann es gar nicht fassen, dass ich diesen zauberhaft schönen Kinderklassiker erst jetzt im Erwachsenenalter entdeckt habe. Die Geschichte von den beiden besten Freunden kleiner Tiger und kleiner Bär, die sich auf die Suche nach Panama, dem Land ihrer Träume machen, wurde hier wirklich super schön eingesprochen, vor allem Til Schweiger als Tiger fand ich super.
    Ich habe zwar nur den Trailer zum dazugehörigen Film gesehen, muss aber sagen, dass ich diese Geschichte ohne Bilder, nur zum Anhören schöner finde, sodass der Fantasie noch etwas überlassen wird :-)

    Und die Moral von der Geschicht‘: Zuhause ist es am schönsten :-)
  15. Cover des Buches Ein Traum von einem Schiff (ISBN: 9783839891971)
    Christoph Maria Herbst

    Ein Traum von einem Schiff

    (53)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?

    Ich kenne Christoph Maria Herbst als Schauspieler und Hörbuchsprecher. Dieses Buch ist das erste von ihm selbst geschriebene, das ich gelesen bzw. gehört habe.


    Wie finde ich Cover und Titel?

    Passt beides.


    Um was geht’s?

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei einer doch recht überschaubaren Story. Das Schiff selbst wird bei 39 % des Hörbuchs betreten. Bis dahin geht es um die Vorgeschichte oder buchfüllende Anekdoten, die gar nichts damit zu tun haben. Also eher wenig Traumschiff-Content und mehr Teilzeit-Biographie.


    Wie ist es geschrieben?

    Es handelt sich um einen Einzelroman, der also auch ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Erzählstil ist locker-flockig, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass das Ganze in der Ich-Form verfasst ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein meist herzerfrischender, hin und wieder aber auch sehr platter Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft meistens meinen Geschmack.


    Wer spielt mit?

    An sich mag ich Christoph Maria Herbst als Hörbuchsprecher sehr gerne (deshalb hab ich mir das Buch überhaupt erst vorgenommen), aber hier wirkt er teilweise etwas hysterisch und anstrengend anzuhören.


    Mein Fazit?

    Ich habe keine Ahnung, was mir dieses Buch sagen soll. Ja, es war streckenweise witzig, aber oft auch platt, und das Traumschiff schien auch eher weit entfernt zu sein. Ich gebe hier 3 von 5 Sternchen und weiß nicht, ob ich weitere Bücher von Christoph Maria Herbst lesen werde. Zumindest die von ihm verfassten. Die von ihm eingelesenen Hörbücher bleiben weiter auf meiner Liste.

  16. Cover des Buches Sieben Farben Blau (ISBN: 9783667130624)
    Claudia Clawien

    Sieben Farben Blau

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Lacrima_Musslick

    ....lebe deinen Traum! 

    Es nimmt einen mit auf Reisen und gibt wertvolle Einblicke. Es freut mich, dass hier zwei Menschen nach einem schweren Schicksal das Beste gemacht haben und nun ihren Traum leben. 

    Da ich die Autorin persönlich kenne und sie mich ein Stück meines Weges begleitet hat, perfekt, dass es hier gefühlt umgekehrt ist. ❤️

  17. Cover des Buches Señora Gerta (ISBN: 9783492313315)
    Anne Siegel

    Señora Gerta

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Radagast
    Es gibt unzählige Bücher über Menschen die den zweiten Weltkrieg überlebt haben und bleibende Spuren bei den Lesern hinterlassen. Doch wie Gerta Sterns Leben verlief ist aus meiner Ansicht unglaublich, ja fast unwirklich. Anne Siegel hat mit Gerda Stern ihr Leben aufgeschrieben und dabei einen Menschen porträtiert der, der Sonne gleich kommt. Energie geladen, Zuversichtlich und mit unbändigen Lebenswillen wird Senora Gerda dargestellt.
    Nicht nur ihr Leben wird beschrieben, sondern auch wie anno dazumal die Politik, Wirtschaft und Menschen die Geschichte prägten. Gerda Stern hat das Glück "Herrn Otto" kennen zu lernen der sie und ihren Ehemann aus Europa bringt, obwohl Herr Otto der NS angehört. Herr Otto dürfte mehreren Menschen geholfen haben der SS zu entrinnen und riskiert dabei wahrscheinlich auch sein Leben. Ich denke das es für Menschen die scheinbar der NS angehört haben, aber doch Juden halfen, wesentlich schwerer hatten dass man ihnen glaubte, wenn sie es erzählt hätten. Man weiß es nicht, da viel geschwiegen wurde und auch diese Menschen bei Zeiten mit dem Krieg und der Unmenschlichkeit abschließen wollten. Was bleibt sind Biografien, wie diese von Gerda Stern, das mir persönlich Hoffnung gibt das die Menschen allgemein nicht immer bis ins Mark böse sind.
    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Wunderbar zu lesen und tiefgreifend zugleich.
  18. Cover des Buches Mei, wia schee is Panama (ISBN: 9783946190219)
    - Janosch

    Mei, wia schee is Panama

    (1)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Unser Neffe war ganz begeistert, als wir ihm vor ein paar Jahren dieses wunderschöne Buch von Janosch, das er schon kannte, in bayerischer Mundart geschenkt haben.


    Die Geschichte vom kleinen Bär und seinem Freund, dem kleinen Tiger, die auf dem Weg nach Panama erkennen, dass es doch zuhause am allerschönsten ist, hat vor über 30 Jahren schon meine Kinder begeistert.


    Eine kleine absolut liebenswerte Geschichte mit wunderschönen Illustrationen auf denen es so Vieles zu entdecken gibt. Und nun gibt es dieses Buch, wie auch einige andere Titel, auch in bayerischer Mundart.


    Für einen kleinen Bayern ein ganz besonderes Geschenk. 

  19. Cover des Buches Godzilla (ISBN: 9783442442133)
    Dean Devlin

    Godzilla

    (8)
    Aktuelle Rezension von: TybaltiaLove

    Godzilla, eine gigantische Riesenechse, zerstört New York.

    Hierbei handelt es sich um das Buch zum Film, wahrscheinlich geschrieben nach dem Drehbuch, und meistens sind diese Bücher halt „ganz ok“.

    Nicht so dieses. Es ist in Ich-Perspektive der Hauptfigur Dr. Nick Tatopoulos verfasst, während er eigenes erlebtes aus seiner Sicht erzählt und Szenen, wo er nicht dabei ist, nacherzählt. Dadurch entsteht ein spannender Action-Sci-Fi-Roman, den man nicht aus der Hand legen kann. Die anderen Charaktere sind super dargestellt und auch der Running Gag mit dem dauernd falsch ausgesprochenen Namen macht einfach Spaß.

  20. Cover des Buches Das Panama-Erbe (ISBN: 9783958900530)
    Susanne Aernecke

    Das Panama-Erbe

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Der zweite Teil der Trilogie von Susanne Aernecke "Das Panama Erbe" ist vom Schreibstil und Form wie der erste Teil „Tochter des Drachenbaums“ verfasst. Auch hier gibt es zwei Zeitebenen, nur jetzt jeweils um eine Generation verschoben und mit anderen Schauplätzen. Meine Rezension über das erste Buch findet sich unter http://www.lovelybooks.de/autor/Susanne-Aernecke/Tochter-des-Drachenbaums-1157353351-w/rezension/1172160212/
    Um was geht es? Sina, Erbin eines Bankenimperiums aus Panama, und, wie sich später herausstellt, eines Pharmakonzerns bekommt aufgrund eines Geschenkes ihres Partners Felipe einen Flashback. Als Kind hat sie miterleben müssen, wie ihre Eltern auf La Palma bei einer Explosion ums Leben kamen. Ihr Gehirn stellt aufgrund dessen sein analytisch-faktisches Denken ein, dass es ihr bisher überhaupt ermöglichte, auf die Harvard Business School eine Eliteuniversität der USA, zu gehen. Daraufhin geht sie zu einer Therapeutin, die ihr rät, sich ganz auf sich zu konzentrieren, auf ihre Instinkte einzugehen. Während einer Vernissage trifft sie auf einen Kuna-Indio aus Panama, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Auf ihre Instinkte hörend, reist sie zurück in ihre Heimat, um herauszufinden, was da mit ihr passiert ist. Die Großeltern sind aufgewühlt und Felipe reist ihr eilig hinterher. Dessen Bruder Julio, Adoptivsohn eines ehemaligen Drogenbarons, hat es gleich auf beide, Sina und Felipe, abgesehen. Julio will die Welt verbessern, am liebsten mit dem Erbe von Sina und Felipe. Sina will sich unbedingt mit dem Kuna-Indio treffen, wobei sie feststellen, sie gehören zusammen. Das passt weder Felipe noch dessen Bruder. Bei einer Rangelei auf dem Meer kommen scheinbar Sina und Felipe ums Leben. Und nun kommt Amakuna ins Spiel. Das aus einem Pilz gewonnene Lebenselixier holt Todgeweihte ins Leben zurück, heilt sie innerhalb weniger Stunden. In diesen Stunden träumen die mit dem Pilz behandelten Menschen von vergangenen Tagen, hier von der Zeit, als die Spanier sich Panama unter die Nägel gerissen haben. Und auch hier gibt es Menschen, die mit Amakuna in Berührung kamen. Diese träumen wiederum von der Zukunft. In der Vergangenheit ist da nun Tamanca, der mit seinem Vater in die neue Welt auswandert und Zwischenstation auf La Palma macht. Dort will er seiner Mutter nachzuspüren, die eine Heilerin war und Amakuna beschützt hat. Tamanca nimmt nun den Pilz mit in die neue Welt. Im Folgenden passieren viele Abenteuer, wobei es immer um ein Liebespaar in der Vergangenheit gibt und eines in der Zukunft, die auf den Pilz aufpassen müssen, damit er nicht in falsche Hände gerät.
    Sicher, auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, kann der zweite Band der Trilogie genossen werden, weil alles erklärende sehr gut erläutert wird. Aber für den interessierenden Leserkreis macht es sicher Lust, sich auch diesen zu kaufen, falls noch nicht vorhanden. Solide, mit vorhandenem Spannungsbogen, vielen Wendungen und Hingabe zur Natur, Urvölkern und der spanischen Geschichte verfasster Roman. Ich habe nur wenige Fehler entdecken können, die Autorin weist im Anhang auf veränderte Geschichtsdaten hin, die für ihren Roman abgewandelt worden sind. Und Übrigens … das Ende macht auf jeden Fall Lust auf den dritten Teil ...
    Die einzelnen Protagonisten lassen sich nicht gleich für die eine oder andere Seite einspannen. Es sind und bleiben, bei all der Phantasie der Autorin, Menschen mit Ecken und Kanten, die Fehler machen, sich die Freiheit herausnehmen auch mal eine Entscheidung zu revidieren und sich Verführungskünsten hingeben. Macht, Habgier, Geld und Gold, die Uruntriebe der Menschen spielen im Buch die Hauptrolle, neben der, eine Sache wirklich geheim zu halten.
    Wer sich gerne Abenteuerlust, Geheimnisse, Rätsel und Liebe verlieren will, in zwei verschiedenen, fast 500 Jahre überbrückenden Welten verweilen mag, der ist hier richtig.

    Mehr Informationen zum Beispiel unter www.amakuna-saga.de oder www.susanne-aernecke.de



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