Bücher mit dem Tag "panik"
122 Bücher
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(662)Aktuelle Rezension von: Charlotte_reads19Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara ist ein Buch, das einen still macht.
Jude, mit all seiner Zerbrechlichkeit, seinem Schmerz und seiner Sehnsucht nach Nähe, bleibt lange im eigenen inneren zurück. Die Freundschaften um ihn wirken wie kleine Lichtpunkte, die versuchen, einen Menschen zu halten, der kaum an sich selbst glaubt.Hanya Yanagihara schreibt so menschlich, so zärtlich und gleichzeitig so brutal ehrlich, dass man manchmal den Atem anhält. Manche Seiten tun weh, andere fühlen sich an wie eine Hand, die einem über den Rücken streichelt. Am Ende bleibt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit und der Wunsch, Jude hätte ein wenig mehr Liebe für sich selbst gefunden.
Fazit: Ein Herzzerreißendes, wunderschönes Buch, das man nicht vergisst und das man wenigstens einmal im Leben gelesen haben muss.
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.623)Aktuelle Rezension von: H-LshIch lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.342)Aktuelle Rezension von: LillyWbDas Buch lag schon ziemlich lange auf meinem SuB und nun habe ich es endlich gelesen und was soll ich sagen? Ich wurde sofort von der Geschichte verzaubert.
Das Cover der Deluxeausgabe gefällt mir richtig gut. Besonders schön finde ich, dass man das Buch sowohl mit als auch ohne Umschlag ins Regal stellen kann.
Was genau auf mich zukommen würde, wusste ich vorher gar nicht so richtig. Umso mehr hat mich die Geschichte überrascht. Sage ist eine unglaublich starke Frau. Trotz ihrer Vergangenheit steht sie für sich selbst ein und versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Ich konnte mich sehr gut in ihre Leidensgeschichte hineinfühlen und auch nachvollziehen, warum sie anfangs keine Hilfe annehmen wollte.
Als Außenstehender denkt man schnell: „Dann such dir doch einfach Hilfe, so schwer kann das doch nicht sein.“ Aber wenn man selbst nie in einer solchen Situation war, kann man oft gar nicht nachvollziehen, was in einem Menschen vorgeht. Gerade deshalb sollte man meiner Meinung nach nicht vorschnell urteilen. Ich fand, dass das im Buch sehr gut dargestellt und ausgearbeitet wurde.
Und Luca habe ich einfach geliebt! 🥹 Er ist so ein toller Kerl, gibt Sage die Zeit, die sie braucht, und kümmert sich wirklich um sie. Bei April hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie etwas mehr für Sage hätte da sein können, aber gleichzeitig hat das ganz gut gepasst, damit Luca einspringen konnte. :P
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Das Ende war zugegeben ein ziemlich mieser Ausgang für alle und ich bin jetzt umso gespannter, wie es im zweiten Teil weitergeht.
4 Sterne von mir!
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.847)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelEmmas Leben wird durch eine Vergewaltigung geprägt. Sie verlässt seit dem das Haus nicht mehr. Doch dann soll sie ein Paket annehmen, für einen Nachbarn, den sie nicht kennt.
Das Cover meines Buches war wie ein Paket mit aufgedruckten Sticker, den man dafür ausfüllt. Das fand ich ebenso passend für das Buch wie den Titel.
Emma ist eine Person, die man im Laufe des Buches immer weniger versteht. Sie ist sichtlich verwirrt und man kann nicht unterscheiden, wie viel Wahrheit ist und was nur in ihrem Kopf passiert.
Das Buch war sehr spannend. Es war flüssig zu lesen. Hier und da war es mir aber zu durcheinander und schwerer zu lesen. Es sind zu viele Dinge auf einmal passiert. Dazu die Verwirrtheit. Das hat es nicht leicht gemacht.
Dennoch kann ich das Buch weiter empfehlen.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(916)Aktuelle Rezension von: UlliQEin spannender Anwalt-Mafia-Krimi, der allein schon durch seine außergewöhnliche Erzählart getragen wird. Es ist faszinierend, wie absolut brutale Geschehnisse so weich und warmherzig dargeboten werden, dass man sich beinahe an ein Kinderlied erinnert fühlt. Wenn man den herrlich doppelbödig-zynischen Sarkasmus mag, wird dieses Hörbuch zu einem wunderbaren Erlebnis.
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.829)Aktuelle Rezension von: LissiannaEin absolut gelungenes Finale, das von Anfang bis Ende mitreißt
Obwohl New-Adult-Lektüren sonst nicht zu meinen festen Favoriten zählen, hat mich bereits das optische Erscheinungsbild dieser Reihe völlig überzeugt. Da mir frühere Jugendromane der Autorin positiv in Erinnerung geblieben waren, musste ich einfach zugreifen – und dieser zweite Teil steht dem hervorragenden Auftakt in nichts nach.
Die Handlung ist unheimlich emotional aufgebaut, sodass die Seiten beim Lesen nur so verfliegen. Ein großes Plus sind diesmal die vielen gemeinsamen Momente der gesamten Freundesgruppe, die für tolle Lacher sorgen und die Charaktere extrem liebenswert machen. Sämtliche offenen Punkte und Geheimnisse rund um die Hauptfigur lösen sich schlüssig auf. Es wird noch einmal richtig dramatisch und spannend: Man fiebert bis zum Schluss mit, ob es ein glückliches Ende gibt und wie die Vergangenheit aufgearbeitet wird.
Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Feingefühl und Ehrlichkeit ein sehr sensibles, ernstes Thema in die Story eingefügt wurde. Die Mischung aus Herzschmerz, Seufz-Momenten und authentischer Aufarbeitung hat mich voll abgeholt. Ein rundum starker Abschluss, der zu den besten Vertretern dieses Genres gehört. Klare Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne!
- Erin Watt
Paper Prince
(1.545)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem fiesen Cliffhanger im ersten Teil blieb mir eigentlich keine andere Wahl .. ich musste direkt weiterlesen. Keine zwei Minuten später hatte ich den zweiten Band schon geöffnet. Und was soll ich sagen? Die Spannung bleibt!
Die Geschichte hat mich sofort wieder komplett gepackt. Keine Seite war langweilig, kein Charakter blas. Ich war voll drin und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorinnen schreiben so lebendig und detailreich, dass man alles vor Augen hat, und die Dialoge wirken einfach total authentisch.
Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Ella und Reed weiterentwickelt. Es bleibt emotional, manchmal chaotisch, aber immer intensiv. Die Höhen und Tiefen zwischen den beiden haben mich richtig mitfiebern lassen. Und die Perspektive von Reed war für mich ein echtes Highlight! Seine Gedanken und Gefühle zu erleben, hat der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben.
Und dann dieses Ende... wieder total unerwartet! Ich sitze schon mit dem dritten Band bereit. Nach diesem Ende geht’s für mich definitiv direkt weiter! - Mona Kasten
Lonely Heart
(803)Aktuelle Rezension von: MelinarLonely Heart von Mona Kasten hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hätte gar nicht erwartet, dass die Geschichte so tiefgründig und emotional wird, aber meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen.
Rosie mochte ich von Anfang an sehr gerne. Adam fand ich zunächst eher unsympathisch, aber je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man sein Verhalten. Hinter seiner verschlossenen Art steckt eigentlich ein sehr lieber Mensch, der in der Vergangenheit stark verletzt wurde und dadurch mit einigen Dingen zu kämpfen hat.
Besonders schön fand ich die Dynamik zwischen Rosie und Adam. Die beiden unterstützen sich immer wieder gegenseitig und sind füreinander da, selbst in Situationen, in denen sie sich eigentlich noch gar nicht richtig kennen oder sich noch nicht wirklich mögen. Dadurch wirkt ihre Verbindung für mich besonders und sehr schön entwickelt.
Auch die anderen Aspekte der Geschichte haben mir richtig gut gefallen. Das Thema rund um die Band Scarlet Luck fand ich interessant und auch Rosies Job als Moderatorin mit ihrer eigenen Show mochte ich sehr gerne. Ich fand es außerdem toll, dass nicht rund um die Uhr nur die Romance im Mittelpunkt steht, sondern auch Freundschaft, Karriere, Trauma, Trauer und viele andere Themen eine Rolle spielen. Dadurch bekommt die Geschichte deutlich mehr Tiefe.
Da ich den Klappentext vorher gar nicht gelesen hatte und das Buch nur aufgrund einer Empfehlung angefangen habe, wusste ich überhaupt nicht, was mich erwartet. Umso schöner war es, dass die Geschichte meine Erwartungen sogar übertroffen hat.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Er ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, wodurch ich schnell durch die Seiten gekommen bin.
Insgesamt hat mir Lonely Heart wirklich unglaublich gut gefallen. Die Geschichte war viel emotionaler und tiefgründiger, als ich erwartet hatte, und ich hätte am liebsten direkt mit Band 2 weitergemacht.
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.149)Aktuelle Rezension von: Lynn11IT Freaks und deren Manager treffen sich für eine Handy freie Woche in den Bergen. Ihr Hotel ist in der Renovation und sie werden komplett eingeschneit. Abgeschnitten von der Welt, geschehen innerhalb der Gruppe, unheimliche Morde. Es könnte jeder sein!
Fazit: die Idee für diesen Thriller ist gut. Beim Lesen verdächtigt man praktisch jeden Protagonisten. Allerdings läuft Arno Strobel immer wieder in die Gefahr, in eine gewisse langatmige Repetition zu verfallen. Ich fand, dass sich die Gruppe zu oft versammelte um über den potentiellen Mörder nachzudenken. Der-/die Täter sind etwas unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Ein echter Psychopath könnte sich nicht so lange in einer Gruppe unauffällig tarnen.
- Benjamin von Stuckrad-Barre
Panikherz
(129)Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider
Benjamin von Stuckrad Barre wächst etwas abgeschirmt auf, denn seine Eltern sind typische Ökos und sein Vater Pastor. Als er von seinem Bruder abgelegte Klamotten bekommt und im örtlichen Musikladen Schallplatten entdeckt, ist er plötzlich in einer anderen Welt. Udo Lindenberg wird sein Held, sein Idol und als er heran wächst und anfängt zu arbeiten, schreibt er über Udo und er vernichtet ihn in seinen Kritiken. Sein Held fällt und Benjamin irgendwie auch. Sein Leben ist unstet und wie eine Achterbahnfahrt und er nimmt Drogen, experimentiert mit vielen Stoffen und entwickelt eine Essstörung. Aber er hat auch Höhepunkte und darf Udo treffen und lernt ihn kennen, findet in ihm einen Freund. In den USA trifft er auf einen Held der Buchbranche, Bret Easton Ellis und verbringt berauschte Nächte mit ihm und kommt doch auch wieder runter. Ein Buch mit Udo Lindeberg, über Udo Lindenberg und ein Buch von und über Benjamin von Stuckrad Barre. Er nimmt uns mit auf seinem wilden Ritt durch seine Kindheit und Jugend und sein aufregendes Erwachsenenleben und wir dürfen Backstage sein und viele Prominente treffen. Raschzustände, Sex, Angst, Neuanfang, Absturz, alles ist dabei und am Ende immer ein Udo Song.
- S.J. Watson
Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
(1.668)Aktuelle Rezension von: Kim_x_berlyInsgesamt hat mir die Story gut gefallen. Man findet sich gut in die Geschichte ein und schafft es schnell mit der Protagonisten mit zu fühlen, weil man mit ihr zusammen im Dunklen tappt. Sogar die Selbstzweifel der Protagonisten übertragen sich auf den Leser, sodass man seine ursprünglichen Annahmen häufig hinterfragt, obwohl man sich sicher ist, dass man weiß, was richtig ist. Leider ist das Buch im Mittelteil etwas zäh, weil sich die Situation, dem Setting geschuldet, sehr ähneln. Daher nur vier von fünf Sternen. Dennoch bringt dieses Buch ordentlich Spannung und eine gute Story mit. Durch die überschaubare Seitenanzahl, kann man auch über den teilweise etwas zähen Mittelteil hinweg sehen. Wer klassische Thriller mag, ist bei diesem Buch richtig.
- Caroline Wahl
Windstärke 17
(781)Aktuelle Rezension von: winter-chillMit „Windstärke 17“ setzt Caroline Wahl die Geschichte der Schwestern Tilda und Ida aus „22 Bahnen“ fort. Zehn Jahre sind seit den Ereignissen des Vorgänger-Romans vergangen und diesmal geht es um die jüngere Schwester Ida, die nach dem Tod der alkoholkranken Mutter psychisch zusammenbricht, abhaut und auf Rügen strandet. Dort trifft sie auf Menschen, die ihr helfen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihre Trauer aufzuarbeiten. Vor allem mit Leif, dessen Gefühlswelt ähnlich dunkel ist, scheint das Leben wieder ein bisschen erträglicher zu werden.
Von „22 Bahnen“ war ich ja sehr begeistert und hatte natürlich dementsprechend große Erwartungen an die Fortsetzung. Grundsätzlich war „Windstärke 17“ für mich ein sehr gutes Buch, im Vergleich zum Vorgänger fand ich es aber deutlich schwächer.
Den Schreibstil mochte ich wieder sehr. Caroline Wahl schreibt auf den ersten Blick reduziert und direkt – die Sätze sind kurz, klar und schnörkellos. Dennoch schafft sie es, zwischen den Zeilen eine sehr dichte Atmosphäre und große Gefühle entstehen zu lassen. Das Seelenleben ihrer Protagonistin zu beschreiben, gelingt ihr hier fast noch besser als in „22 Bahnen“. Erschreckend authentisch tauchen wir in Idas Innenleben und Gefühlswelt ein. Wir erfahren Stück für Stück wie es für sie war, als 11-Jährige plötzlich allein mit der alkoholkranken Mutter zu leben. Verstehen, warum sie sich von ihrer großen Schwester Tilda, die sie sehr liebt, trotz allem allein gelassen fühlt und warum sie sich gerade ihr in der jetzigen Situation nicht öffnen kann. Wir erleben ihre Trauer, Wut und Schuldgefühle hautnah mit. Grundsätzlich wird „Windstärke 17“ rauer erzählt.
Mit Leif hat Caroline Wahl wieder einen sehr interessanten männlichen Gegenpart entworfen – zwei verletzte Seelen, die sich annähern und sich gegenseitig heilen können. Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Ida und Leif schon auch sehr.
Gut gefallen hat mir auch, dass man am Rande erfährt, wie es mit Tilda und Viktor weitergegangen ist.
Allerdings war mir die Geschichte im Vergleich zu „22 Bahnen“ zu konstruiert, mit zu vielen kleinen happy endings. Es geht schon mit sehr vielen Zufällen einher, dass Ida ohne Plan auf Rügen landet und dann ausgerechnet da auf die liebenswertesten Menschen der Welt trifft: Knut, der sie ohne große Umschweife in seiner Kneipe kellnern lässt, als sie kein Geld mehr hat. Marianne, die sie wie eine verlorene Tochter aufnimmt und aufpäppelt und dann ist da auch noch zufällig Leif auf der Insel, der sonst eigentlich durch die Weltgeschichte tourt. Auch wenn das alles sehr schön zu lesen war, war mir das alles einen Touch zu märchenhaft.
Und was mich tatsächlich auch ein bisschen gestört hat, ist, dass wir dann am Ende recht wenig über Leif erfahren. Einige seiner Probleme werden angeschnitten, aber so richtig tief geht Caroline Wahl dann nicht mehr rein. Ist im Grunde für die Geschichte auch nicht so wichtig, aber irgendwie hätte ich mir da am Ende eine etwas andere Auflösung erhofft.
In der Summe aber ein sehr bewegendes Buch, das lange nachhallt.
- Ava Reed
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
(638)Aktuelle Rezension von: lxna2002Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.
Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können.
- Sarah Sprinz
Infinity Falling - Mess Me Up
(348)Aktuelle Rezension von: NessajaVon Sarah Sprinz habe ich schon die Dunbridge Academy und die „What if“ Trilogie gelesen.
Mir hat gut gefallen, hier bei Infinity Falling einige bekannte Charaktere wieder zu treffen. Bei den Büchern von Sarah Sprinz fließt ja auch immer etwas Ernstes mit ein, meistens bei einem oder beiden Hauptcharakter. So auch hier bei Aven und Hayes. Das gefällt mir sehr gut, weil so eine ganz andere Tiefe und Ernsthaftigkeit mit reinkommt.
Mir hat auch der Einblick in die Film- und Musikwelt gut gefallen. Einziger Kritikpunkt von mir ist, dass es doch teilweise etwas arg langatmig war.
Aber alles in allem ein gelungenes Opening und natürlich werde ich weiter lesen. Band 2 liegt schon bereit.
- Mona Kasten
Fragile Heart
(533)Aktuelle Rezension von: MelinarFragile Heart von Mona Kasten hat mir genauso gut gefallen wie Band 1 und war wieder eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe richtig mit den Charakteren mitgefühlt und an einigen Stellen sogar ein paar Tränen vergossen.
Besonders schön fand ich wieder die Entwicklung von Rosie und Adam und gleichzeitig auch, wie sehr sich die beiden selbst weiterentwickeln. Vor allem Adam macht eine unglaublich große Entwicklung durch. Man merkt richtig, wie er nach und nach aufblüht und dadurch auch die Menschen um sich herum beeinflusst. Gerade im Vergleich dazu, wie er am Anfang von Band 1 war, ist seine Entwicklung wirklich beeindruckend.
Aber auch Rosie entwickelt sich weiter. Sie wird selbstbewusster, stärkt ihre Beziehung zu ihrem Vater und lässt sich trotz aller Hindernisse nicht unterkriegen. Ich fand es schön zu sehen, wie sie immer mehr für sich selbst einsteht und ihren eigenen Weg findet.
Besonders geliebt habe ich wieder die Beziehung zwischen Rosie und Adam. Die beiden sind nicht nur romantisch füreinander da, sondern unterstützen sich auch auf einer freundschaftlichen und platonischen Ebene. Genau das hat mir an ihrer Beziehung so gut gefallen. Man merkt, dass sie zuerst eine echte Freundschaft aufgebaut haben, aus der sich dann langsam mehr entwickelt hat. Dadurch fühlt sich ihre Verbindung für mich besonders schön und ehrlich an.
Insgesamt wieder eine sehr emotionale Geschichte mit tollen Charakteren, starken Entwicklungen und vielen schönen, aber auch schwierigen Momenten. Ich habe die beiden unglaublich gerne begleitet und fand es schön zu sehen, wie sehr sie sich gegenseitig beeinflussen und dabei selbst wachsen.
- David Safier
Jesus liebt mich
(1.370)Aktuelle Rezension von: Sam1980Ich frage mich immer wie dieser fantastische Autor auf solche Storys kommt! Ich bin froh drum, denn mit hat dieses Buch genauso gut gefallen wie Mieses Karma 1 und 2! Es ist einfach skuriell und irre komisch. Sachen, die man so nicht denken und vor allem umsetzen würde. Er macht es und hat Erfolg. Man wird entführt in eine doch sehr angewandelte Weltgeschichte, die neu zusammengesetzt wurde und mit Humor zu neuer Größe kommt. Keiner sieht daran vorbei, das es doch deutliche Bezug hat, auch wenn ich fürchte dass ich es nicht jedem in meiner Umgebung empfehlen kann, da meine Familie den Glauben sehr ernst nimmt. Ich haber es aber verstanden und gefeiert! : D
- Anna Savas
Hold Me - New England School of Ballet: Special Edition
(386)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Ich mag Sport Romance Bücher und da Ballet nicht oft thematisiert wird in Büchern, wollte ich es mal versuchen. Ich habe mich zwar lange nicht rangetraut, aber es nun doch noch geschafft. 🫣
Und es war wirklich eine gute Idee. Ich habe Zoe an die New England School of Ballet begleitet. Sie hat nach einem traumatischen Ereignis im letzten Jahr Panikattacken. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich auch verletzlich zeigt. 🥹 Mit ihrem Traum vom Tanzen und dem Ereignis war sie für mich nahbar und ich konnte ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnung nachvollziehen.
Auch Jase Geschichte hat mich tief berührt. Es ist so traurig mitzuverfolgen, wie er versucht seinen Träumen nachzugehen und doch den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden.
Im Verlaufe der Geschichte erfährt man mehr über die Vergangenheit der Beiden. Man spürt wie die Erlebnisse beide geprägt haben. Um zueinander zu finden, müssen sich jedoch beide zuerst ihrer Vergangenheit stellen. 💔
Die Dynamik ist voller Spannung und Liebe.
Für mich definitiv ein gelungener Auftakt zur Reihe. Anna Savas hat hier ein wunderschönes Setting geschaffen und Charaktere, die man einfach Lieben muss. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände. 🥰
- Maren Vivien Haase
Dance into my World
(321)Aktuelle Rezension von: Sonjja_wIch war von Anfang an begeistert von diesem Buch. Hab es nur zufällig in die Hände bekommen und finde es richtig schade, das es nicht mehr Aufmerksamkeit erhält.
Die Protagonisten und Nebenfiguren sind sehr gut dargestellt und super sympathisch, die Beschreibungen im Buch sehr detailliert. Allgemein ist alles sehr lebendig beschrieben, sodass man das Gefühl hat, dabei zu sein. Ich mag auch dem trope found Family sehr gerne und hier geht das auch in die Richtung.
Einen Stern Abzug gibt es, weil ich Austin zu positiv überzeichnet finde. Und es gegen Ende unnötiges Drama zwischen ihm und Jade gibt. Auch das Ende ist mir etwas zu einfach gehalten. Innerhalb von zwei Kapiteln ist plötzlich alles im reinen. Evtl wären auch ein oder zwei Triggerwarnungen nötig gewesen, zb stalking.
Aber wie gesagt, ich würde das Buch empfehlen, es gibt auch zwei Folgebände.
- Neal Shusterman
Dry
(585)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneNach einigen anderen Büchern des Autors, habe ich mich auch an diese Dystopie gewagt und muss sagen: Es war schlimm. So schlimm!
Also, im positiven Sinn!
Auch diese Geschichte scheint nur einen Schritt von der Realität entfernt und dafür liebe und hasse ich die Bücher von Neal Shusterman. Mit dem Klimawandel ist auch dieses dystopische Szenario gar nicht mehr so weit entfernt, könnte wieder genau so geschehen, in nur ein paar Jahrzehnten.
Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen, denn die Geschichte beginnt mit der Katastrophe. Der Wasserhahn wird aufgedreht, aber es kommt kein Wasser heraus. Der Name des Buches ist hier also definitiv Programm, Wassermangel zieht sich durch das ganze Buch und noch nie habe ich beim Lesen so viel getrunken. Ich hatte ständig durst und je weiter die Handlung voranschritt, desto schlimmer wurde es.
Wie oft bei seinen Büchern erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hier aus Alyssas Sicht und der ihrer Familie, die von der Katastrophe völlig überrascht werden. Aber auch aus Sicht von Kelton, dessen Familie Prepper sind, und sich auf eine solche Katastrophe (und andere) vorbereitet haben. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben ihre eigenen nachvollziehbaren Gedanken und Handlundsgründe und sind durchweg Sympathisch. Bis auf Henry, der ist ein Arsch.
Es fühlt sich nach der völlig falschen Wortwahl an, aber ich hatte mit der Geschichte sehr viel Spaß. Es hat mich mitgerissen und noch lange nach Beenden des Buches beschäftigt.
- Tracy Wolff
Charm
(143)Aktuelle Rezension von: dorothea84Wer die Katmere Academy Chroniken liest, kommt an „Charm“ nicht vorbei. Auch wenn der Zeitsprung zurück zu Graces Zeit als Gargoyle erst mal überrascht, entpuppt sich das Buch als absolutes Highlight der Reihe.
Die Chemie zwischen Grace und Hudson ist unbeschreiblich gut. Die Dialoge sind spritzig, witzig und emotional. Wir lernen Hudson hier so tiefgründig kennen wie nie zuvor. Dass auch noch Drachen eine Rolle spielen, macht das Ganze perfekt. Ein dickes Buch, das man trotzdem viel zu schnell durchgelesen hat!
Fazit: Eine emotionale Achterbahnfahrt und die perfekte Ergänzung zur Hauptstory. Absolute Leseempfehlung!
- Gudrun Pausewang
Die Wolke
(956)Aktuelle Rezension von: EllenKnorr„Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewusst.“
Ziemlich harte Lektüre. Gudrun Pausewang hat eine Erzählweise bei der man denkt man steckt mittendrin. Das Buch ist beklemmend, macht Angst und appelliert an unsere Menschlichkeit. Ich bin auch der Meinung, dass das Buch nicht als Jungendbuch gelistet werden sollte.
- Anna Savas
Keeping Secrets
(298)Aktuelle Rezension von: anilaAm Anfang dachte ich noch: Hey, cool! Filmbranche, Uni, was will man mehr? Aber diese Vorfreude wurde leider ganz schnell zerstört. Ich fand Tessa, die Protagonistin, SO anstrengend und nervig. Hätte ich für jedes mal Augenverdrehen einen Euro bekommen, wäre ich jetzt reich. Es gibt ein großes Geheimnis in ihrer Vergangenheit und das tat mir auch leid, aber nachvollziehen konnte ich das ganze Drama trotzdem nicht. Zu dem großen Drama kommt dann auch noch die Liebesgeschichte zu Cole. Auch hier Drama über Drama, ein großes Hin und Her und Her und Hin und das Knistern zwischen den beiden habe ich persönlich auch so gar nicht gespürt.
Es gibt am Ende noch ein weiteres Ereignis, das es für mich wirklich nicht gebraucht hätte und dann wird der Übeltäter noch nicht einmal entlarvt. Sorry, nee, fand ich nur nervig.
- Lucy Score
Things We Hide From The Light (Knockemout 2)
(148)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanDer zweite Teil der Knockemout-Trilogie kann definitiv mit Band eins mithalten. Tatsächlich gefiel mir Band 2 insgesamt noch besser. Die Chemie zwischen Lina und Nash war einfach toll und es war klasse, dass die Hintergrundgeschichte aus Band 1 hier fortgeführt wurde und alle bekannten Figuren oft und regelmäßig aufgetaucht sind.
Nur im Mittelteil hatte ich einen kleinen Hänger. Da wurde mir das mit dem männlichen Machtgehabe und freundschaftlichen Einmischungen etwas zu viel. Aber das dauerte zum Glück nicht lange an. Das Ende war wieder so spannend wie in Band 1 und die Epiloge wie gewohnt zuckersüß.
Im letzten Viertel kamen immer wieder Szenen vor, die keinen Zweifel daran lassen, dass auch Band 3 lesenswert sein wird. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
- Arno Strobel
Das Dorf
(425)Aktuelle Rezension von: Lillith54wNormalerweise nehme ich mir viel Zeit für eine Rezension, doch hier lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Der Autor ist bekannt und beliebt, also hatte ich auf spannende Unterhaltung gehofft. Den eher schlichten Schreibstil hätte ich ihm sogar verziehen. Der Anfang des Buches war durchaus packend, und die Beschreibung der Szenerie im titelgebenden Dorf wirkte recht spooky.
Insgesamt also durchaus gelungen.Eine ganze Weile spielt der Autor mit den Nerven seines Protagonisten und der Leser, was durchaus spannend ist. Irgendwann fragt man sich jedoch: Wohin will er eigentlich? Wie will er das auflösen? Bei Fitzek hatte ich ähnliche Erlebnisse, und auch dort war ich am Ende nicht zufrieden.
Es werden noch ein paar überflüssig grausame Szenen eingebaut, nur um den Leser richtig zu schocken.
Und dann?
Die Auflösung wirkte flach und völlig unverständlich – selbst wenn die Ereignisse im Dorf ausführlich erklärt werden.
Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich glaube, ich bin zwar ein Fan von Thrillern, aber nicht von sogenannten „Psychothrillern“, bei denen es nur darum geht, den Leser zu schocken, ohne auf Plausibilität zu achten. Spannung kann auch subtil aufgebaut werden, hier jedoch wurde mit der Brechstange gearbeitet.
2*, weil man nur wissen wollte, wie es endet, und deshalb nicht abbrechen mochte. Keine Leseempfehlung von mir!
Strobel ist definitiv nicht mein Autor – dies war mein drittes Buch von ihm, und ich werde nicht mit ihm warm.























