Bücher mit dem Tag "pannen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pannen" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe (ISBN: 9783352010255)
    Ali Hazelwood

    Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe

    (250)
    Aktuelle Rezension von: Gilraen96

    Positiv hervorheben kann ich nur Ali Hazelwoods gewohnt flüssigen, leichten Schreibstil und den Humor, der an einigen Stellen echt gepasst hat. Alles andere hat mich leider nur gestört. Ich fand beide Protagonisten wahnsinnig nervig. Maya, weil sie einfach kein ‚Nein‘ akzeptieren kann, und Conor mit seinem ganzen Verhalten.

    Trotz des großen Altersunterschieds wirkte Conor auf mich oft extrem kindisch und unreif. Auch der Spice war an vielen Stellen einfach nur komisch und total unrealistisch. Die wechselnden Zeitebenen haben mich eher im Lesefluss gestört, zumal die Kapitelenden oft so abrupt und offen waren. Die ganze Story rund um die Hochzeit und die Ausflüge fühlte sich für mich völlig irrelevant an. Ich musste mich am Ende wirklich durchkämpfen.


  2. Cover des Buches Can You Keep A Secret? (ISBN: 9781409081104)
    Sophie Kinsella

    Can You Keep A Secret?

    (181)
    Aktuelle Rezension von: Heiress

    Da es sich hier um Chick lit handelt, habe ich dieses Buch ohne große Erwartungen aufgeschlagen, wurde demnach auch nicht enttäuscht. Dennoch war es - wenn man nur dieses Genre im Auge behält - eine super Lektüre und genau das richtige Buch zur richtigen Zeit.

    Die Charaktere waren soweit alle sehr sympathisch und auch wenn sie nicht besonders viel Tiefe hatten, so sind sie mir alle ans Herz gewachsen und waren sehr authentisch.

    Wer also eine nette Lektüre für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig.

     

  3. Cover des Buches Ungebremst leben (ISBN: 9783453605534)
    Heidi Hetzer

    Ungebremst leben

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Primrose

    Heidi Hetzer hat jahrelang das Autohaus Opel Hetzer in Berlin geführt. Als Rallyefahrerin und Unternehmerin ist sie weit über Berlin hinaus bekannt. Nun begibt sie sich mit dem Oldtimer „Hudo“ auf eine außergewöhnliche Reise um die Welt. In knapp tausend Tagen reist Heidi, die zu Beginn der Reise 77 Jahre alt ist, allein in einem klapprigen Gefährt einmal um die Erde, tourt durch China, Australien, Südafrika, und Amerika, bis sie schließlich nach gut zweieinhalb Jahren am 12. März 2017 wieder in Berlin ankommt. Das Buch „Ungebremst leben“ erzählt von einer Reise der ganz besonderen Art, von Heidis Liebe zu Autos und dem Fahren und von ihrem Leben.

    Ich kannte Heidi Hetzer tatsächlich vor der Lektüre des Buches nicht, dachte aber, dass die Inhaltsangabe vielversprechend klang. Reiseberichte und Erzählungen aus anderen Ländern faszinieren mich und so dachte ich mir, eine alte Dame in einem Oldtimer auf Weltreise, warum auch nicht? „Ungebremst leben“ war eine Lektüre der etwas anderen Art. Ich hatte mir mehr kulturelle Einblicke hinter die Kulissen anderer Länder erhofft, was ich erhalten habe, war: Autos, Autos, Autos. Heidi Hetzer war Autoliebhaberin durch und durch, das merkt man beim Lesen des Buches sehr schnell. Sie beschreibt ausführlich die Werkstatt ihres Vaters, ihre Anfänge als Rallyefahrerin, ihre Erfolge und ihre Faszination zu Autos. Das waghalsige Unterfangen, mit einem Oldtimer durch die Welt zu fahren, funktioniert tatsächlich. Heidi Hetzer fährt 85 000 km in 960 Tagen und bereist unterwegs 46 Länder. Dabei schreibt sie selbst, dass sie im Nachhinein nicht von einer Weltreise sprechen würde, sondern eher von dem „internationalsten Werkstatttest“, der unternommen wurde. Vierunddreißig Mal musste Heidi während der Reise das Auto in die Werkstatt geben, um es reparieren zu lassen. Immer wieder blieb sie zwischendurch auf der Strecke stehen, musste den Wagen abschleppen lassen und sich Hilfe von fremden und befreundeten Menschen holen.

    Die Geschichte ihrer Weltreise ist die Geschichte des Oldtimers Hudo. Man bekommt als Leser*in die ganzen Reparaturen, Abbschleppmanöver und die Zeit des Wartens mit, während an Hudo herumgewerkelt wird. Man bekommt leider eher wenig von Land und Leute mit, es sei denn, es handelt sich um andere Autoliebhaber oder Werkstattbesitzer, die wiederum eine Faszination zu Hudo entwickelt haben. Mich konnte dieses ständige „Stopp-and-go“ von Hudo und Heidi leider nicht komplett überzeugen. Ich fand es auch schade, dass sie ständig weiterfahren wollte, wenn sie gerade in einem neuen Land angekommen war. Es schien ihr nicht wirklich um die Länder an sich zu gehen, sondern um das Fahren und Gas geben. Erst rückblickend habe ich verstanden, dass sie in Berlin schon längst eine Ikone war und berüchtigt für ihren sturen Willen und ihre Autos. Hetzer war eine bemerkenswerte Person, die sicher viele Frauen inspiriert hat, ihren eigenen Weg zu gehen.

    Wer Fahrzeuge und Oldtimer liebt, wird in diesem Buch sicher auf seine Kosten kommen. Wer sich einen Reisebericht über verschiedene Länder und deren Kulturen erwartet, wird hier jedoch enttäuscht werden.

  4. Cover des Buches Maybe this is how it starts (ISBN: 9783404194650)
    Sarah Adler

    Maybe this is how it starts

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Darcys_Lesestuebchen

    Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch durch eine Panne ist sie gezwungen mit dem zynischen Schriftsteller Hollis weiterzureisen, der mit der Liebe nichts am Hut hat. Aber da hat das Schicksal andere Pläne und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, ihren Zielen näher kommen, desto mehr beginnt er an seinen Überzeugungen zu zweifeln.

    Meine Meinung:

    Auf dieses Buch bin ich durchs Stöbern aufmerksam geworden und vor allem der Klappentext machte mich sehr neugierig darauf. Das Cover sprach micht ehrlich gesagt nicht besondern an, aber zumindest finde ich die Szene passend. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Geschichte beendet habe und selbst jetzt weiß ich immer noch nicht so recht, wie ich sie beurteilen soll. Das Potenzial war auf jeden Fall vorhanden und es gab interessante und toll ausgearbeitete Momente, leider fand ich die Figuren oft sehr anstrengend und die beiden Liebesgeschichten haben sich immer wieder selbst im Weg gestanden, sodass keine davon mich wirklich mitreißen konnte, da sie zu abgehackt wirkten.

    Schon zu Beginn hatte ich gewisse Schwierigkeiten. Es wurde aus der Ich-Perspektive von Millie geschrieben, die den Leser oft direkt ansprach. Das war einfach nicht meins und es störte mich immer wieder aufs Neue. Generell wurde ich mit dieser Figur kaum warm, was ich schade fand, da ich sie auf den ersten Seiten durchaus mochte. Im Laufe der Geschichte empfand ich sie dann immer anstrengender. Vor allem bei der permanenten Erwähnung von Hollis´ Attraktivität und der Sache mit ihrer Vergangenheit musste ich irgendwann die Augen verdrehen. Zwar konnte ich verstehen, dass diese Sache sie stark prägte, nur wurde es einfach so oft erwähnt, dass es teils wie Seitenfüller wirkte. Hollis mochte ich ein wenig mehr, nur wirkte er so furchtbar blass und seine Dramen interessierten mich kaum, weil sie viel zu schnell runtergebrochen wurden und kaum Raum erhielten.

    Der Roadtrip besaß richtig gute Momente und stellenweise hatte ich sogar Spaß mit der Geschichte. Leider wurde das durch den Wechsel zwischen den beiden Liebesgeschichten wieder zunichte gemacht. Beide besaßen Potenzial, waren an sich interessant, aber die harten Cuts rissen mich jedes Mal komplett raus. Die Geschichte von Rose und Elsie nahm mich sehr mit und ehrlich gesagt hätte ich lieber ein ganzes Buch mit ihnen gelesen, da die Chemie zwischen den beiden Frauen schön greifbar war und fesselte. Im Gegensatz zu der von Hollis und Millie, bei denen ich bis zum Schluss nicht so recht verstand, was sie aneinander fand. Sie passten nicht zusammen und die Sprünge in ihrer Beziehung wirkten nicht schön ausgearbeitet. Richtig störend waren aber die erotischen Szenen, die viel zu häufig vorkamen und wenig sinnlich wirkten. Sie waren eher Seitenfüller und manchmal las ich sie auch eher quer, weil es mich langweilte.

    Mit dem Schreibstil wurde ich nie richtig warm. Es gab Passagen, die sich schön flüssig lesen ließen, aber die Wechsel rissen mich jedes Mal raus. Oft stockte es dann auch und die Erotik wurde zu viel eingesetzt, zumal die Chemie zwischen Millie und Hollis kaum vorhanden war. Emotionen erreichten mich nur selten.

    Fazit:

    Das Buch besaß viel Potenzial und die beiden Liebesgeschichten hatten richtig gute Momente, aber leider harmonierten sie gar nicht miteinander, was mitunter an den Wechseln lag, die mich jedes Mal raus rissen. Die Charaktere fand ich anfangs durchaus sympathisch, nur hielt das nicht lang an und vor allem mit Millie fremdelte ich die meiste Zeit, die von der Schönheit von Hollis geradezu besessen wirkte. Mich konnte die Geschichte nur bedingt überzeugen und langweilte mich meist.

    3 von 5 Sterne

  5. Cover des Buches Wo bitte geht's zum Meer? (ISBN: 9783453285439)
    Bettina Querfurth

    Wo bitte geht's zum Meer?

    (12)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Was für ein schönes Buch ! Ich kann mich zwar immer noch nicht dazu entschliessen, eine Kreuzfahrt zu buchen, aber so langsam nähere ich mich dem Thema doch…..

    Die Autorin schreibt hier über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Kreuzfahrt-Schiffen und mit den unterschiedlichsten Begleitern. Das ist wirklich sehr unterhaltsam und für so jemanden wie mich sowieso auch interessant. Denn – wenn….dann werde ich sicher auf das eine oder andere von diesem Buch zurückgreifen; als blutiger Neuling ist es immer gut, gewisse Tipps und Tricks von anderen zu übernehmen.

    Leicht und locker und wirklich angenehm zu lesen; dieses Buch kann ich wirklich  empfehlen.

  6. Cover des Buches Und dann war es Liebe (ISBN: 9783404185849)
    Lorraine Brown

    Und dann war es Liebe

    (102)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover ist wirklich süß gestaltet und passt wunderbar zur Geschichte. Es vermittelt direkt eine warme, leichte Stimmung, die neugierig macht und perfekt zur Atmosphäre des Buches passt.

    Auch die Protagonisten sind sympathisch und passen gut zueinander. Man spürt, dass sie füreinander bestimmt sind, und ihre gemeinsame Entwicklung ist schön zu verfolgen. Dennoch muss ich zugeben, dass mich nicht alle Passagen vollständig fesseln konnten. Einige Stellen wirkten auf mich etwas oberflächlich, weshalb ich hin und wieder ein paar Seiten übersprungen habe. Ein wenig mehr Tiefe in den Gefühlen und Gedanken der Figuren hätte der Geschichte gutgetan.

    Dafür punktet das Buch mit einem angenehm flüssigen Schreibstil, der es leicht macht, in die Handlung einzutauchen und dranzubleiben. Besonders das Setting hat mir sehr gefallen – es ist lebendig und liebevoll beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann.

    Insgesamt ist es eine süße, unterhaltsame Geschichte mit einem schönen Setting und sympathischen Charakteren. Trotz kleiner Schwächen in der Figurenzeichnung habe ich das Buch gerne gelesen und mochte die leichte, charmante Atmosphäre sehr.

    Kann man machen, muss man aber nicht!!!


  7. Cover des Buches Drei Mann in einem Boot. Ganz zu schweigen vom Hund! (ISBN: 9783717524403)
    Jerome K. Jerome

    Drei Mann in einem Boot. Ganz zu schweigen vom Hund!

    (31)
    Aktuelle Rezension von: AndreasKueck

    Drei überarbeitete Müßiggänger machen – samt Hund – eine Bootsfahrt entlang des Ufers der Themse, um ihre gestressten Nerven zu beruhigen und sich so von ihren eingebildeten Krankheiten zu erholen. Doch diese harmlos anmutende Bootsfahrt bietet ihnen tückische Missgeschicke, unverhoffte Bekanntschaften und wetterbedingte Herausforderungen am Busen der Natur und wird so zu einem Füllhorn an Anekdoten.

    Dies ist die Handlung dieses Romans: Mehr passiert nicht!

    Eine Gruppe von Individuen machen sich auf eine Reise von A nach B. In filmischer Form wurden wir das Werk als „Road Movie“ bezeichnen. Doch als was charakterisieren wir es in seiner literarischen Form? Gerne schließe ich mich der Einschätzung von Harald Martenstein an, der in seinem Nachwort diesen Roman als „Road Novelle“ betitelt. Sie rudern los. Sie kommen an. Und dazwischen passiert eine ganze Menge und gleichzeitig reichlich wenig. Diese Form von Unterhaltungsroman bietet dem Autor eine willkommene Möglichkeit, etliche Geschichten und Geschichtchen, reichlich Weisheiten und kritische Ansichten über die Gesellschaft in eine lose Rahmenhandlung einzubinden.

    Dies gelingt Jerome K. Jerome im Grunde auch ganz wunderbar: Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich seine Anekdoten entlang des Laufs der Themse aneinander und bieten humoristische Bonmots, ironische Übertreibung, sozialkritische Seitenhiebe, Albernheiten und Slapstick. Die Nichtigkeiten des Alltags werden zu Wichtigkeiten und fordern unsere Helden immer wieder auf ein Neues heraus. Die Tücke des Objekts bietet unzählige Möglichkeiten des Scheiterns. Jerome blickt auf seine drei Männer durchaus liebevoll, überschüttet sie aber mit der nötigen Ironie und verhindert so, dass sie wie unsympathische Taugenichtse wirken. Wobei seine Freude am galanten Fabulieren und detaillierten Schwadronieren auf jeder Seite spürbar bleibt und so auch mir beim Lesen Freude bereitete.

    Leider nutzen sich diese Talente bei einem Roman mit einem (vorliegenden) Umfang von über 350 Seiten etwas ab: Aufgrund Ermangelung einer echten Handlung mit Spannungsbogen, Konflikte etc. wirkte auf mich manches zu sehr austauschbar. Die Fülle an Geschichten lässt wenig Raum für erinnerungswürdige Highlights. Weniger wäre mehr gewesen!

    Was mir bleibt ist eine schöne Erinnerung an eine literarische Seifenblase (in vielfältigen Farben schimmernd), die trotz des Alters (Erscheinungsjahr: 1889) noch eine überraschende Frische besitzt!

  8. Cover des Buches Wahnsinn Wartezimmer (ISBN: 9783959101066)
    Heike Abidi

    Wahnsinn Wartezimmer

    (22)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Wer das Buch

     Wahnsinn Wartezimmer – 28 echt kranke Geschichten

     zur Hand nimmt, denkt im ersten Moment wahrscheinlich, dass es sich hier um vorwiegend lustige Geschichten handelt.

     Denn der Titel klingt „locker-flockig“, und auch das Buchcover lässt auf einen gewissen Humor schließen. Sehe ich doch kranke Menschen, eine Mutter mit ihrem Baby, eine Krankenschwester und einen Arzt, die alle in einem Comicstil gezeichnet sind.

     Dass dieses Buch vorwiegend lustige Geschichten vereint, stimmt nicht ganz. Die 28 Geschichten sind teilweise humorvoll, teilweise ironisch, aber dann auch ernst und zum Nachdenken anregend. Jede Geschichte hat ihren ganz eigenen Schreibstil, ihren ganz eigenen Erzählton. Das liegt daran, dass die Geschichten von verschiedenen Autoren verfasst wurden. Das sehe ich am Ende des Buches, in dem Autorinnen und Autoren und die beiden Herausgeberinnen genauer vorgestellt werden.

     Ich bekomme in diesem Buch also eine ausgewogene Mischung an Geschichten. Und genau diese Mischung sagt mir zu.

     

     Besonderheiten:

     Das Buch aus dem Verlag EDEN BOOKS ist in sechs Kapitel gegliedert. Jedes dieser Kapitel umfasst Geschichten, die zu diesem Kapitel passen. Sie sind mal aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler), mal aus der Ich-Perspektive, mal aus der Du-Perspektive geschildert.

     In den Geschichten geht es um Patienten, aber auch deren Angehörige. Ebenfalls um Ärzte und Pflegekräfte. Weiterhin sind diverse Auflistungen vorhanden. Beispielsweise von Sprüchen, die Ärzte ihren Patienten gerne sagen. Oder von seltenen Krankheitssymptomen.

     

    Auf einige meiner Favoriten will ich eingehen, ohne zu viel zu verraten.

     Im Kapitel 1 „Symptome“ fiel mir die Geschichte „Aus dem Leben eines möglicherweise Gesunden“ besonders auf. Hier geht es um einen Hypochonder, also eine Person, die der Meinung ist, an gewissen Symptomen und Krankheiten, die behandelt werden sollten, zu leiden.

     Der Ich-Erzähler schildert alles, was er schon durchlitten hat und weswegen er Mediziner konsultierte. Auch das Ergebnis dieser Untersuchungen kommt zur Sprache. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an – darüber, dass das Leben doch lebenswert ist und wir viele Dinge, die uns zwicken oder bei uns knacken oder uns sonst wie beunruhigen, locker sehen sollten. Nicht alles, was uns beunruhigt, ist gleich eine Krankheit!

     Im Kapitel 2 „Wartezimmer“ amüsierte mich die Geschichte „Ehrlich wartet am längsten“. Eine Dame, die im Wartezimmer eines Frauenarztes lange warten muss, ersinnt einige kreative Ideen, damit das Wartezimmer schneller leer wird – und sie also eher in die Sprechstunde des Arztes kommen kann.

     Diese Geschichte macht großen Spaß, sie zeigt Unterhaltungen im Wartezimmer – und wohin sie führen könnten. Sicherlich ist diese Geschichte Fiktion und absolut übertrieben – aber genau das macht diese Geschichte lesenswert. Eine Geschichte, die lange im Gedächtnis bleibt – und die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte, wenn man (mal wieder) lange in einem Wartezimmer warten muss.

     Aus dem Kapitel 3 „Diagnose“ möchte ich die Geschichte mit dem Titel „Mercedes Denz“ erwähnen. Hier handelt es sich um eine ernste Geschichte, die mir besonders gut gefällt, weil sie mit sehr viel Feingefühl geschrieben wurde. Es geht um einen älteren Mann, der immer wieder Sachen und Ereignisse vergisst. Er leidet an Demenz. Das verunsichert ihn. Deswegen geht er auch mit seiner Tochter Dorothee zu Ärzten.

     Dorothee ist oft überfordert mit ihrem Vater, sie versucht, das Beste daraus zu machen. Ihr Vater würde sich gerne an mehr erinnern, um nicht so hilfsbedürftig und abhängig von seiner Tochter zu sein. Aber er kann es nicht.

     Diese Handlung, diese Verzweiflung des alten Mannes und seine Hilfsbedürftigkeit lassen mich nicht kalt. Es ist rührend – aber ich verstehe auch seine Tochter. Sie hat einen stressigen Alltag und nicht viel Zeit. 

     Im Kapitel 4 „Notaufnahme“ hat mich die Geschichte „Auf jede Nacht folgt ein Morgen“ sehr bewegt. Hier lese ich aus der Sicht einer jungen HNO-Ärztin (Ärztin für Hals-Nasen-Ohrenkrnakheiten), wie stressig es ist, Notdienst in einem Krankenhaus zu haben. Man muss ständig erreichbar sein, blitzschnell Entscheidungen treffen, wie man was behandeln sollte.  Die Menschen kommen wegen dringender, aber auch wegen weniger dringender gesundheitlicher Probleme. Dennoch muss man als Arzt Ruhe bewahren und nett zu den Patienten sein.

     Wer schon in einem Krankenhaus in der Notaufnahme war, wird beim Lesen dieser Geschichte eifrig nicken und sagen: „Ja, so ist es!“ Aber auch Leute, die noch nie als Notfall in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, sollten diese Geschichte unbedingt lesen.

     Das Kapitel 5 „Krankenhaus“ bietet weitere Geschichten in einem Krankenhaus – sowohl aus der Sicht von Patienten, als auch aus der Sicht von Pflegepersonal.

     In der Geschichte „Ein Job, den ich liebe“ geht es um eine Krankenschwester, die Nachtdienst auf einer Station mit psychisch auffälligen Patienten macht. Sie erlebt einige „Überraschungen“ – muss beispielsweise plötzlich Leute säubern, aber auch einen Brand löschen, der in einem Papierkorb ausgebrochen ist.

     Ich bewundere diese Krankenschwester. Gleichzeitig aber bin ich froh, dass ich diesen Job nicht ausübe.

     Das Kapitel 6 dreht sich schließlich darum, wenn man „Wieder daheim“ ist. Also Arztpraxen oder Krankenhäuser verlassen hat. Am besten gefiel mir hier die Geschichte „Die weibliche Prostata“. Sie ist humorvoll verfasst, etwas übertrieben, aber genau das macht sie für mich besonders gut. Es geht um eine Frau, die Privatpatientin ist und sich diverser Untersuchungen unterzogen hat. Als sie die Rechnung des Krankenhauses bekommt, fällt sie fast aus allen Wolken. Der Preis ist exorbitant – und nun geht sie Position für Position der Rechnung durch und telefoniert mit dem Krankenhaus. Viele der genannten Positionen sind für sie „Fachchinesisch“ oder nicht nachvollziehbar. Mit viel Schlagfertigkeit und Durchsetzungsvermögen versucht sie zu klären, wofür sie hier bezahlen soll – und was diese Untersuchungen für ihren Gesundheitszustand konkret bedeuten.

     Diese Geschichte birgt für mich viel Wahrheitsgehalt. Ich bin zwar nicht privat versichert, kenne aber einige Leute, die eine private Krankenversicherung haben. Wenn man da nicht aufpasst und diverse Untersuchungen auf ihre Nützlichkeit hinterfragt, wenn man nicht eine Rechnung genauestens überprüft, kann das ein wahrhaft „teures Vergnügen“ werden!

     

     Und sonst?

     Und sonst gab es auch einige Geschichten, bei denen ich mich ein bisschen wiedererkannt habe. Beispielsweise bei „Ohne Mütze im Wind“ aus Kapitel 3. Eine Frau leidet an Haarausfall und versucht, die Ursache dafür zu ergründen. Sie nimmt eine Odyssee von Arzt zu Arzt vor, sie redet mit Friseuren – jeder hat eine andere Idee, und auch die Frau macht sich ihre Gedanken. Bis sie zum Schluss auf eine erstaunliche Wahrheit stößt…

     Ich leide jetzt zum Glück nicht an Haarausfall, aber an einer chronischen Hautkrankheit. Und die Odyssee von Arzt zu Arzt kenne ich selbst nur zu gut. Deswegen konnte ich mich in die Geschichte dieser Ich-Erzählerin besonders gut hineinversetzen.

     Besonders gut fand ich ebenfalls die Geschichten junger Eltern, wie zum Beispiel „Babys schreien nun mal“ aus Kapitel 6. Wer selbst Kinder hat, weiß, wovon ich rede. Eltern kommen aus dem Krankenhaus, wo der Tag mit dem Baby genau strukturiert war und man sich irgendwie „behütet“ fühlte, nach Hause und sollen den Alltag mit Kind alleine managen. Einige Leute fühlen sich da zuerst überfordert….

     

     Mein Fazit:

     Das Buch „Wahnsinn Wartezimmer“ bietet eine Fülle von Geschichten verschiedener Autoren rund um Ärzte, Krankenhäuser und Krankheiten.

     Die Geschichten sind humorvoll, ernst, sachlich, nachdenkenswert. Ich finde, dass sich für jede Leserin/jeden Leser ein oder mehrere Beiträge in diesem Buch finden, in denen sie/er sich wieder findet und/oder mit dem sie/er etwas anfangen kann.

     Nicht alle Beiträge in diesem Buch haben mir gleich gut gefallen. Das ist aber ganz normal bei einer Sammlung von Beiträgen verschiedener Autoren, die verschiedene Schreibstile haben. Es gab einige Geschichten, die ich besonders gut fand und finde.

     Sicherlich ist dieses Buch interessante Lektüre für Wartezimmer. Ein Buch, das dort sicherlich gerne zur Hand genommen wird. Wer aber einmal hineingelesen hat, wird sich das Buch wohl selbst kaufen. Es gibt viele interessante Beiträge in dem Buch, für die sich der Kauf einfach lohnt – und denen man sich während einer Ruhepause widmen sollte.

     Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  9. Cover des Buches Pannen, Pech und Paul: Roman (ISBN: 9783958181625)
    Susanne Friedrich

    Pannen, Pech und Paul: Roman

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Engelmel
    Das COVER finde ich persönlich zwar sehr schön, erinnert ein wenig an Urlaub und würde mich direkt fesseln, wenn ich eine Urlaubslektüre suchen würde. Jedoch finde ich es zum Buch hin unpassend und irritierend.  Genau so verhält es sich auch mit dem Klappentext - dieser hat mich anderes erwarten lassen.
    Zum INHALT kann ich sagen, dass die Geschichte sehr gut geeignet ist für ein kleines Lesestündchen zwischendurch. Die Charaktere sind allesamt gut umschrieben, sodass man sie sich gleich vorstellen kann, jedoch haftet manches schön beim Kennenlernen ein bitterer "Geschmack" an, da sehr klischeehaft umschrieben. Dies soll jedoch nicht täuschen, im Laufe des Lesezyklus gewöhnt man sich daran und mir machte es schon schnell nichts mehr aus. Die Geschichte an sich ist, wenn man erst mal die vorhergehenden Erwartungen beiseite schiebt, gut und humorvoll geschrieben, zwar oftmals vorhersehbar, aber der Spannungsfaden hält sich - lässt am Ende ein wenig nach, was für mich zu einem offenen Ende hinführt: Gibt es vielleicht eine Fortsetzung? 
    Der SCHREIBSTIL der Autorin muss positiv erwähnt werden, denn der macht das Lesen schön locker, leicht 
    Mein FAZIT: Ich sehe dies Buch als leichte Urlaubslektüre, gerade passend für einen Strand Urlaub (wie auch das Cover schon suggeriert), für den Fall dass eine Fortsetzung geplant ist sehr ausreichend, ansonsten eher zu abrupt endend und zum Schluss hin wenig durchdacht. Wer sich einen RoadTrip Zweier Freundinnen gewünscht hat, wird etwas enttäuscht.
    Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt! Vielen Dank an Autorin/Verlag!
  10. Cover des Buches Udo, das neunte Rentier (ISBN: B01MG1T7TI)
    Ole Comet

    Udo, das neunte Rentier

    (14)
    Aktuelle Rezension von: BeaSurbeck

    In Ole Comets weihnachtlicher Geschichte "Udo das neunte Rentier" geht es um ein kleines Rentier das noch viel lernen muss. Es kommt wie es kommen muss, das kleine Rentier macht einen Fehler nach dem anderen, bringt dadurch Weihnachten in Gefahr und ist am Schluss der Held der Geschichte weil er Weihnachten rettet.

    Eine tolle Geschichte, die locker und flüssig geschrieben ist. Sie passt  wunderbar in die Vorweihnachtszeit, vermittelt weihnachtliche Stimmung und ist schon für die kleinsten Kinder geeignet. Eine Geschichte an der kleine und große Kinder aber auch Erwachsene ihre Freude haben.

    Zum Schluss gibt es dann noch ein Lied rund um "Udo das neunte Rentier" welches man dann zur Melodie zu "Rudi dem rotnasigen Rentier" gesungen werden kann.

    Eine rundum gelungene Geschichte die weihnachtliches Flair bereitet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne. Besser kann man die Weihnachtszeit nicht einläuten:)  

  11. Cover des Buches Die kleine Schusselhexe (ISBN: 9783446241619)
    Anu Stohner

    Die kleine Schusselhexe

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchverliebt_de

    Die kleine Schusselhexe ist einfach wunderbar. Sie mag sich so wie sie ist: schusselig, unvollkommen, kreativ. Sie lässt sich nicht von ihren Hexenkolleginnen heruntermachen, als ihr etwas nicht gelingt. Ihr Hexenbesen ist krumm, ihr Häuschen schief u d sie trägt eine Brille. Genau das was dabei entsteht, ist etwas Besonderes, etwas Liebenswertes.

  12. Cover des Buches Wie Buddha in der Sonne (ISBN: 9783499268953)
    Hanna Dietz

    Wie Buddha in der Sonne

    (53)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel des Buches haben sofort mein Interesse daran geweckt, lässt es doch auf eine spritzig, witzige Lektüre hoffen.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.

    Frieda beschließt ihr Leben grundlegend zu ändern. Startpunkt für die „neue Frieda2 ist ein extra dafür gebuchter Urlaub. Sie möchte unbedingt gelassener werden, abnehmen und schwanger werden. Ihr nahender 40 Geburtstag versetzt sie in Zeitnot.

    Doch als sie mit ihrem Mann Henning am Traumziel ankommt, entwickelt sich alles anders als geplant. Sie muss sich dort mit vielem rumärgern und vor allem wird ihre Geduld auf die Probe gestellt.

    Ein herzlich, erfrischender Roman, der mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat.

    Es werden viele alltägliche Begebenheiten, wie Missgunst, Freundschaft und Eifersucht aufgegriffen, die einen zum Nachdenken anregen.

    Eine wirklich sehr schöne Urlaubslektüre, die ich im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht genossen habe.

  13. Cover des Buches Nicht auch noch der! (ISBN: 9783736300293)
    Lena Marten

    Nicht auch noch der!

    (135)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Eine super lockere Geschichte zum Weglesen. 

    Mitbewohner gratis abzugeben:
    Luca hat sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt und sucht eine WG. Als sie endlich fündig wird, stellt sich heraus das natürlich der größte Womanizer der Campus' mit ihr in einer WG wohnt. Das hat sie sich definitiv anders vorgestellt. Die beiden geraden permanent aneinander, beide spüren die Anziehung zwar aber Ben fühlt sich nicht bereit sich fest zu binden und Luca möchte nach ihrer Trennung erstmal nichts mehr mit Männern zu tun haben. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für die beiden, wie sie auch feststellen. 

    Das Buch war wirklich schnell zu lesen, man hatte einige Lacher dazwischen und hat trotzdem so einiges nicht kommen gesehen. Besonders die Diskussionen wenn Luca und Ben aneinandergeraten sind, sind total lustig zu lesen. 

    Das Cover ist auch nett gestaltet, es ist zwar kein riesiger Eye-Catcher mit viel drum und dran aber es geht ja schließlich um den Inhalt eines Buches!

  14. Cover des Buches Die Probanden (ISBN: 9783738077780)
    Michael Bardon

    Die Probanden

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Nimithil
    Steffen (Hauptprotagonist) fährt mit seiner Frau und vier weiteren Freunden auf in die Berge um Weihnachten auf einer einsamen Hütte im Schnee zu verbringen. Doch alles kommt anders als sie denken - sie landen als Versuchsobjekte in einem Forschungsprojekt.

    Das Buch ist recht kurz und lässt sich schnell und flüssig lesen. Wir starten auch direkt bei Steffen, aus deren Perspektive die meiste Geschichte erzählt wird. Was ich besonders gut fand, war der Einstieg und das die eigentliche Geschichte als Rückblende folgt. So wurde gleich zu Beginn die Frage aufgeworfen wie kommt Steffen dahin?
    Direkt zu Beginn steigt die Spannung und die Haupthandlung folgt direkt darauf - das Buch lässt wenig Luft zum durchatmen und dadurch finde ich es sehr gut. Die Handlung zeigt auf, was für abartige Ideen Menschen haben können. Mich würde im Nachhinein interessieren warum es zu diesen Expirementen kommt. Es wäre schön etwas mehr darüber noch zu erfahren.
    Normalerweise kennt man das Ende schon etwas am Anfang. Aber es kam doch eine unverhoffte Wendung, was ich sehr begrüßt habe. Weiterhin ist es ein offenes Ende, entweder weil ein weiterer Teil anschließen wird oder weil es dem Leser offen gelassen wird.

    Der Schreibstil passt einfach sehr gut zur Geschichte und man ist direkt im Charakter drin und kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen. Die Gestaltung der Charaktere ist eher simpel gehalten. Der Leser erfährt so gut wie keine Hintergrundinformationen und lernt nur etwas über Steffen und seine Freunde falls es für die Geschichte notwendig ist. Bei so einem kurzen ging es vielleicht nicht anders, aber die Geschichte benötigt es auch nicht. Es spielt keine Rolle ob Steffen gerne Fußball schaut, Kirsten gerne einen Cocktail trinken geht. Es geht hierbei wirklich um eine Grenzsituation, wo man vieles überdenkt und neu ordnen muss.

    Mein Fazit:
    Kurzweiliger Thriller mit spannender Geschichte für schnelles Lesevergnügen.

  15. Cover des Buches Wir haben ein Problem (ISBN: 9783359017349)
    Eugen Reichl

    Wir haben ein Problem

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Ein millionenteurer Satellit, der vom Tisch rutschte und nur noch Schrottwert hatte, ein Raketenfehlstart aufgrund eines vergessenen Handtuchs im Tank, Astronauten die unversehens im Nirgendwo landeten und von ländlichen Hirten aus der Raumkapsel befreit wurden oder ein Kosmonaut, dessen Raumanzug sich bei einem Weltraumausflug so aufblähte, dass er beinahe nicht mehr zurück ins Raumschiff kam.
    Eugen Reichel erzählt von Raumfahrtproblemen, Weltraum Bürokratie und der Wahrscheinlichkeit vom ersten Kontakt mit Außerirdischen.📖


    Angespornt von Andy Weirs Buch und Film ,,Der Astronaut" neulich und der derzeitigen Artemis 2 Mondumrundung, hab ich mal in meinem Regal nach weiteren, noch ungelesenen Weltraumbüchern geguckt und dieses Büchlein gefunden. 
    In kurzen, teilweise illustrierten Kapiteln erfuhr man so einiges Interessantes und aber auch Skurriles rund um die Raumfahrt und den Weltraum. Manche Kapitel waren mir mitunter ein wenig zu technisch, ein Kapitel, in dem Christopher Columbus' Seereise als NASA Prüfbericht nachempfunden wurde hab ich übersprungen aber ansonsten fand ich das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Besonders das Kapitel über die ersten Nächte der Astronauten auf dem Mond, wie Pluto als Planet unseres Sonnensystems aberkannt wurde oder warum Mondgrundstücke zu kaufen völliger Unsinn ist fand ich sehr lesenswert.
    Die Worte des Kosmonauten Anatoli Iwanischin, die er sprach, als er 2016 nach seinem zweiten Einsatz auf der ISS zur Erde zurückkehrte fand ich noch eingehend:

    ,,Ich zögerte ein wenig, die Luke zu schließen, denn das Leben an Bord der Raumstation ist einzigartig. Sie bietet eine sehr zugewandt, sehr positive Umgebung von Menschen, die harmonisch und intensiv zusammenarbeiten. Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern, wir sprechen unterschiedliche Sprachen, und trotzdem fühlen wir uns als eine einzige Crew. Man kümmert sich nicht besonders um das, was auf der Erde vorgeht. Erstens hat man keine Zeit dafür, und zweitens, fürchte ich, ist es ohnehin besser so."

    Genau wie auf der Artemis 2 kann man sehen was für ein schöner Zusammenhalt der Menschen im Weltraum entsteht, so weit weg von unserer Heimat und man wünscht sich, dass es so etwas auch mehr hier unten gäbe denn eigentlich leben wir doch alle auf einem großen, runden, wunderschönen, blauen Raumschiff namens Erde. Ein wenig mehr positiver Aktivismus, Zuversicht und Gemeinschaftsgefühl würde uns allen gut tun und uns auch weiterbringen, weiter jedenfalls als purer Egoismus, Ablehnung und Zwietracht.
    Ich persönlich wünsche mir und hoffe noch mehr Missionen wie die Atemis 2 und Ähnliches zu sehen, die so viele Menschen in den letzten Tagen begeistert hat. 
    Wenn ich aber auch die ganzen wissenschaftsskeptischen und leugnerischen Kommentare online lese oder dass das NASA Budget erneut gekürzt wurde macht mich das doch etwas traurig.
    Das Büchlein jedenfalls kann ich für Weltrauminteressierte und Laien empfehlen. Ein interessanter, kleiner, kurzer Einblick in die Raumfahrtgeschichte und des Weltalls.🙂



  16. Cover des Buches Franki goes Hiddensee (ISBN: 9783750247147)
    Bernd Mannhardt

    Franki goes Hiddensee

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Maier31

    Horst-Frank Demmler, von seiner Frau Gitti liebevoll Franki genannt wird von seinem Chef kurzerhand mit seiner kompletten Familie zum Weihnachtsfest auf Hiddensee eingeladen. Frankie wittert eine mögliche Beförderung und will natürlich den besten Eindruck machen. Perfekt gestylt, mit der Familie farblich abgestimmt gekleidet, in einem gemieteten Bonzenauto unterwegs geht es in die glorreiche Zukunft. Auf dieser chaotischen Reise gerät die Familie Demmler in ein Malheur nachdem anderen.

    Dieses Buch könnte ich mir mit den richtigen Schauspielern besetzt, richtig gut als Kinofilm vorstellen. Die Familie von Franki lässt kein Missgeschick aus und tritt in jedes nur mögliche Fettnäpfchen, diese werden vom Filius auch noch gefilmt und für die Ewigkeit festgehalten.  Die Dialoge sind witzig und haben oft einen trockenen Humor, der mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist so unterhaltsam das ich zu den einzelnen Begebenheiten gleich die passenden Bilder im Kopf hatte und sehr oft herzlich gelacht habe. 

    Viel Spaß beim Lesen.

  17. Cover des Buches Das Schönste von Eugen Roth (ISBN: 9783836302517)
  18. Cover des Buches Mein Leben mit Anna von IKEA – Hochzeit (Anna von IKEA-Reihe 4) (ISBN: 9783960875574)
    Thomas Kowa

    Mein Leben mit Anna von IKEA – Hochzeit (Anna von IKEA-Reihe 4)

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Kleenkram

    Es ist endlich soweit!
    Matthias tritt mit Anna vor den Traualtar!
    Es sollte der schönste Tag für die beiden werden...

    Aber sie haben die Rechnung ohne ihre Eltern gemacht. Ihr Plan alle vier einzubeziehen in die Vorbereitungen und eine glanzvolle Hochzeitsfeier zu erleben, gehen fast in die Hose.

    Mit einer guten Prise Humor  führt der Autor seine Leser durchs Geschehen, lässt kaum ein Fettnäpfchen aus und bereitet den beiden eher Chaos, als Wohlfühlatmosphäre.
    Herrlicher Lesespaß!

    Auch der vierte Band hat mich wieder sehr gut unterhalten. Es hat spaß gemacht, den beiden auf ihrem Weg ins Eheglück zu folgen und mitzuerleben, welche Überraschungen sie erlebten und welche Hürden sie meistern mussten.

  19. Cover des Buches Einmal Cornwall und für immer (ISBN: B08G59TFM6)
    Kerstin Sonntag

    Einmal Cornwall und für immer

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Aditu_in_Wonderland

    Johanna Madsen, von allen nur Jonna genannt, ist ihren gleichgültigen Freund und die Beziehung, die sie führen leid. Um ihn ein bisschen aus der Reserve zu locken, aber auch, um in Ruhe über alles nachzudenken, reist sie nach Cornwall zu einer alten Studienfreundin.

    Doch der unter extremer Flugangst leidenden Jonna fällt schon die Hinreise sehr schwer. Sie blamiert sich bis auf die Knochen: Erst zerquetscht sie ihrem Sitznachbar, der sich als Ryan Bennett vorstellt, fast die Hand, dann quatscht sie ihm fast das Ohr ab und zu guter Letzt verziert sie seine Hose noch mit ihrem Mageninhalt. Kein Wunder also, dass sie alles andere als begeistert ist, dass sie ihm ausgerechnet in dem kleinen Fischerdorf an der cornischen Küste über den Weg läuft.
    Und auch erblüht sie unter seiner Aufmerksamkeit. Ohne es wirklich zu wollen, entwickelt sie Gefühle, die sie auf noch mehr an ihrer Beziehung zweifeln lassen. Doch als Nick ihr nachreist und ihr sogar einen Heiratsantrag macht, wirft sie die zarten Gefühle über Bord.
    Doch recht schnell wird ihr bewusst, dass nicht Nick ihr Herz schneller schlagen lässt, sondern eigentlich Ryan. Doch da ist es bereits zu spät und Ryan hat sich bereits mit einer anderen Frau getröstet. Enttäuscht reist Jonna zurück nach Deutschland. Ohne Nick und ohne Ryan. Doch zum Glück ist es für das Happy-End nie zu spät.

    Eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch. Lässt sich leicht lesen, auch wenn es für meinen Geschmack ein bisschen mehr Emotionen hätten sein können, die beiden Protagonisten waren sehr zurückhaltend. Und auch das ewige Nachtrauern und zurückdenken in eine perfekte funktionierende Beziehung ist nicht meins. 

    Geschrieben ist der Roman aus Third-Person-View von Jonna.

    Dafür ist das Setting an der cornischen Küste ein absoluter Traum.

  20. Cover des Buches Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten (ISBN: 9783446247475)
    Silke Schlichtmann

    Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten

    (22)
    Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschen

    Pernillas Familie ist nicht ganz gewöhnlich: Ihre Mutter Krimi-Autorin, ihr Vater Bestatter, sie hat zwei ältere Brüder. Und jetzt kommt auch noch ein Baby hinzu. Das wird chaotisch, denkt sich auch Frau Miller und mutmasst, dass die große Familie nun nicht mehr eingeladen würde. Oje, das sind keine guten Neuigkeiten. Deswegen gründen Pernilla und ihre beiden Brüder eine SOKO und hecken einen Plan aus: Sie veranstalten ein großes Überraschungsfest, zu dem alle, aber auch wirklich alle eingeladen werden.

    Natürlich passiert bei der Planung des Festes allerlei Unvorhergesehenes und Chaotisches, so müssen die Einladungen heimlich verteilt und natürlich das Geld für das Buffet ‚organisiert‘ werden. Ein großes Highlight soll der Auftritt der Beatles aus Buxtehude werden, eine Band, die Pernillas Bruder gegründet hat. Und dann natürlich das Fest selber – Achtung Spoiler – das natürlich ein voller Erfolg wird. 

    Pernilla ist die Erzählerin in diesem kurzweiligen Buch, die in 16 Kapiteln immer wieder witzig aus der Perspektive einer Erstklässlerin geschildert. Kurzweilig und rasant ist diese Geschichte der Erfolgsautorin Silke Schlichtmann, zu der es auch einen zweiten Band gibt. Illustriert mit kleinen schwarz-weiss Motiven von Susanne Göhlich.

  21. Cover des Buches Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze (ISBN: B071181X7L)
    Jona Dreyer

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    (26)
    Aktuelle Rezension von: TenshiChan

    Tja was soll ich sagen, oder besser gesagt, wo soll ich anfangen? Am besten fange ich von vorn an. „Nie wieder Haggis“ war mein erstes Buch der Autorin und hätte ich gewusst auf was ich mich da nur einlasse, hätte ich jegliche Getränke und Knapperzeug nicht in meiner nähe gehabt. Ich muss dazu sagen das ich nur beim lesen esse, wenn ich das Buch über meinen Reader lese, da es mich kraut auch nur eine Seite eines Buches zu verunstalten bei meiner Tollpatschigen Art. Auf jeden Fall wäre ich fast gestorben vor lachen! Mich hat noch nie ein Buch so zum Lachen gebracht und so gut mit Witz unterhalten wie dieses!

    Man denkt an nichts Schlimmes als man Adrien auf seiner reise begleitet. Es beschreibt auf so herrliche Art und Weise welches Glück man haben kann, wenn man Urlaub mit einer Reisegruppe bucht. Ich glaube es reicht, wenn ich sage, Fotowütige Asiatenfamilie, einer Mutter die viel zu motiviert ist und ihre Tochter unter die Haube bringen möchte oder Birgit die mit ihren Englisch- Kenntnissen ich mich angesprochen gefühlt habe. Nur als Anmerkung, mein Englisch ist grauenhaft.

    Die Autorin schafft es in dem Buch, trotz der strapazierten Bauchmuskeln, einen ausgewogenen Ausgleich zu schaffen, so dass man auch wieder mit Tiefgang in die Story und Thematik eintauchen kann. Mir ihrer lockeren, lebendigen und dem anschaulichen Schreibstil flog ich nur so durch die Geschichte und durfte zwei wundervolle Protagonisten begleiten. Außerdem macht es mega Spaß auch von den Nebencharakteren zu lesen, es ist nicht häufig das sie mir Sympathisch sind so wie der lustige bunte Haufen. Bei der wunderbaren Beschreibung der ganzen Landschaften und der Touristenattraktionen, würde man glatt selbst einmal das wunderschöne Schottland besuchen wollen.

    Liebe Jona Dreyer, danke für diese wundervolle Unterhaltung. Für dich sollen 5 wundervoll strahlende Sterne leuchten. Ich hoffe es werden noch viele weitere großartige Geschichten von dir geben.

    Tenshi

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