Bücher mit dem Tag "papier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "papier" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Ever – Wann immer du mich berührst (ISBN: 9783499005763)
    Nikola Hotel

    Ever – Wann immer du mich berührst

    (469)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    In Ever von Nikola Hotel steht die Protagonistin Abby im Mittelpunkt, die nach einem Unfall mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Sie zieht sich zunächst zurück und ist nicht bereit, an ihrer Genesung zu arbeiten oder Hilfe anzunehmen. Erst als David in ihr Leben tritt, beginnt sich etwas zu verändern: Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Verbindung, die Abby dazu bringt, sich ihrer Situation zu stellen und langsam wieder ins Leben zurückzufinden. Parallel dazu entfaltet sich eine Geschichte, die von inneren Konflikten, unausgesprochenen Gefühlen und zwischenmenschlichen Missverständnissen geprägt ist.

    Meinung:
    Die Grundidee der Geschichte ist durchaus vielversprechend, besonders durch die Kombination aus emotionaler Liebesgeschichte und dem wichtigen Thema körperlicher sowie mentaler Heilung. Allerdings wirkt die Umsetzung stellenweise wenig glaubwürdig. Abby verweigert zunächst jegliche Unterstützung und scheint keinerlei Motivation zu haben, an sich selbst zu arbeiten – nicht einmal für ihr eigenes Wohl. Dass sie sich dann durch das Auftauchen von David quasi schlagartig verändert und erstaunlich schnell Fortschritte macht, erscheint zu konstruiert und unrealistisch.
    Auch die Figuren insgesamt wirken stark auf die Handlung zugeschnitten. Viele Entwicklungen laufen zu glatt, Konflikte entstehen häufig nur dadurch, dass die Charaktere nicht miteinander kommunizieren. Dieses Stilmittel sorgt zwar für zusätzliche Dramatik, wirkt hier aber eher erzwungen und auf Dauer frustrierend. Besonders schade ist das, weil der Schreibstil von Nikola Hotel (in anderen Büchern) sehr fesselnd ist. Im Vergleich dazu fällt Ever jedoch deutlich ab, da die konstruiert wirkende Handlung das Leseerlebnis spürbar beeinträchtigt.

    Fazit:
    Ever bietet eine emotionale Geschichte mit wichtigen Themen, scheitert jedoch teilweise an einer zu vorhersehbaren und konstruierten Umsetzung. Trotz eines angenehmen Schreibstils bleibt das Buch hinter den Erwartungen zurück, daher vergebe ich nur 2 Sterne und eine begrenzte Empfehlung. Aufgrund der konstruierten Handlung eher was für die jüngere Generation, allerdings sollte diese darauf achten sich nicht von anderen Menschen abhängig zu machen.

  2. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

    (217)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  3. Cover des Buches Mit dem Schreiben anfangen (ISBN: 9783411913077)
    Hanns-Josef Ortheil

    Mit dem Schreiben anfangen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche

    Was macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration zu greifen. Jeder Schriftsteller hat da so seine eigenen Tipps und Tricks, es schadet jedoch nicht diese zu kennen, denn vielleicht funktionieren sie bei mir auch.
    Die Reihe „Kreatives Schreiben“ von Duden hilft Autoren, Journalisten oder Bloggern ihre Finger zu trainieren, den Kopf frisch zu halten und durch neue Übungen evtl. auch neue Ideen zu fördern.

    Im Vorwort wird klar, dass dieses schmale Büchlein nicht nur für Profis geeignet ist. Und auch nicht nur für Anfänger. Das Vorwort erzählt eine kleine Geschichte von Nora. Die junge Frau schreibt gerne in ihrer Freizeit, sammelt alles, manchmal dürfen Freunde und Familie etwas lesen. Doch eigentlich ist das Schreiben für Nora gar kein Hobby, sondern so wichtig wie es für mich ist, denn es geht kaum ohne. Doch Nora hat das gleiche Problem wie ich: wir betreiben das Schreiben wie ein Hobby und stehen uns somit selbst im Weg.

    Der Autor, Hanns-Josef Ortheil, fordert den ambitionierten Nachwuchsautor dazu auf über seinen Schatten zu springen und gibt in fünf Kapiteln strukturierte Anleitung, wie aus einem Hobby Ernst wird. Jedes Kapitel enthält kleine verschiedenste Aufgaben, die jeweils mit ‚Schreibaufgaben‘ abgeschlossen werden. Sozusagen kleine Hausaufgaben, die dabei helfen sich zu konzentrieren, sich zu fokussieren und evtl. auch zu entdecken, welche Fähigkeiten in einem Stecken.

    Orhteil erklärt auch, und das finde ich auch immer wieder spannend, wie wichtig es ist die richtige Schreibumgebung zu schaffen. Und wenn ich mich auf meinem Schreibtisch so umsehe, habe ich diese Aufgabe auf jeden Fall nicht gemeistert (wieso ist mein Schreibtisch eher eine Ablage, als alles andere??). Ich weiß immer gar nicht welche Aufgaben ich zuerst bearbeiten soll, alles stapelt sich und ich bin sehr oft überfordert. Und dabei sollte der Schreibtisch, an dem ich kreativ arbeite, meine Inspiration fördern. Das sollte ich auf jeden Fall ändern….

    Ich denke dieses Buch ist eine tolle Hilfe zur Selbsthilfe, aber auch ein gutes Geschenk für Menschen, die sich selbst nicht trauen den Schritt zu gehen. Diese Gabe, Gedanken in geschriebene Worte zu formen, ist selten und sollte auf jeden Fall genutzt und ausgebaut werden. Traut euch! Mit diesem Buch könnt ihr einen wirklich guten Anfang finden.

    Originalbeitrag: Mit dem Schreiben beginnen

  4. Cover des Buches Japan für die Hosentasche (ISBN: 9783596521036)
    Françoise Hauser

    Japan für die Hosentasche

    (22)
    Aktuelle Rezension von: herr_hygge

    Was ich hier aus meiner Hosentasche ziehe ist ein kleines Buch voll mit unterhaltsamen Geschichten und allerlei Kuriositäten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das die Japaner*innen viele besondere Eigenheiten besitzen, vor allem aus westlicher Sichtweise betrachtet, ist allgemein bekannt. In ihrem Buch „Japan für die Hosentasche“ hat Françoise Hauser eine umfangreiche Sammlung dieser Kuriositäten zusammen getragen, die Reiseführer für gewöhnlich verschweigen, aber ungemein unterhaltend sind.


    So schreibt die Ostasienwissenschaftlerin und Journalistin nicht nur über die besondere Geografie oder die Geschichte des Landes, es geht auch um Traditionen, alte wie neue, das Leben im Alltag, Pünktlichkeit und Chaos, Kulinarisches, die Sprache, Japans Unterwelt und und und… Eine, wie ich finde, umfangreiche Ansammlungen von interessanten sowie lehrreichen Tatsachen und amüsanten Geschichten, die meine Neugier auf Japan nur noch weiter angefacht haben. 😊


    Diejenigen, die sich an kulturellen Besonderheiten erfreuen und japaninteressiert sind, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Die Lektüre macht nicht nur sehr großen Spaß, man lernt auch noch etwas dabei und das auf die wohl wundervollste Art und weiße, mit Humor und einer ganzen Menge Charme. 🥰

  5. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783785756973)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Schon vor ca. 8Jahren hat sich Tim Hillenbrand in seinem Roman mit diesem hochaktuellen Thema beschäftigt. Die Handlung entführt uns zum Ende des 21. Jahrhunderts. Und was dann im Verlauf geschildert wird, ließ mir häufiger mal die Gänsehaut über den Rücken laufen, da es tatsächlich genau so geschehen könnte. Und dabei ist die Phantasie mit Herrn Hillenbrand doch ganz schön durchgegangen. Nun, bei manchem bezweifle ich, dass das schon in ca. 70 Jahren umgesetzt sein könnte. Aber, das hat meinem Lesevergnügen bzw. Hörvergnügen keinen Abbruch getan.

    Die Hauptfigur Galahad Singh war mir sofort sympathisch und auch alle psychischen Höhen und Tiefen wurden nachvollziehbar beschrieben. In rasantem Tempo werden wir zum Schluss durch die Geschichte geschleust. Der Autor legt verschiedene Fährten, klärt jedoch nicht endgültig auf, auch das hat mir gut gefallen.

    Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit ca. 16,5 Stunden, gelesen von Oliver Siebeck, und der macht seine Sache sehr gut.


    Fazit: Packend erzählter SciFi-Thriller


  6. Cover des Buches Der Duft von Papier und Zitronen (ISBN: B08BK639JY)
    Anni Ninn

    Der Duft von Papier und Zitronen

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Angelina_Hoffmann

    Elsa übernimmt die Druckerei ihres Vaters, diese ist hoch verschuldet und die Bewohner des Dorfes sind auch nicht über ihre Rückkehr begeistert. Auch macht es ihre Jugendliebe nicht leicht, sich wieder heimisch zu fühlen. 

    Aber Elsa stellt sich allen Herausforderungen und wächst ihnen. 

    Mir hat der Roman gut fallen, der Ort Santa Mara wird schön beschrieben, vor allem der Teil, wo sich die Druckerei befindet.

    Eine kleine Auszeit vom Alltag für die Seele.

  7. Cover des Buches Der Papiermagier (ISBN: 9781503947276)
    Charlie N. Holmberg

    Der Papiermagier

    (86)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Im Großen und Ganzen gibt der Klappentext eigentlich schon die Story ziemlich genau wieder. Nur um das ganze ein bisschen zu verfeinern schreibe ich noch folgendes dazu:

    Ceony hatte ursprünglich gar keine Möglichkeit die Schule weiter zu besuchen, da sie auch nicht wirklich gut betuchten Haushalt kommt und sie mit Hilfe eines Stipendiums dort lernen durfte. Ein Anreiz mehr für sie, welche unbedingt Schmelzerin werden wollte. Denn was gibt es besseres als Metall? In ihrem Fall wird sie dann doch feststellen wie toll Papier ist. Der unbeliebteste magische Beruf und gerade sie soll diesen erlernen. Doch schnell stellt sie fest wie toll auch Magier Thane mit seinen strahlend grünen Augen und seiner ruhigen Art ist. Anders als andere Lehrlinge lernt sie was und muss nicht die Drecksarbeiten erledigen.

    Bevor es in das oben besagte Abenteuer geht, mitten im Herzen von Magier Thane, lernt sie seinen besonderen Haushalt kennen und den Hausdiener Jonto. Ein Papierskelet.

    Die Geschichte spielt am Anfang des 20. Jahrhundert um 1905 in etwa. Demnach gibt es keine moderne Technik, kein Internet und kein Handy. Magie ist aber weit verbreitet und bekannt. Die Hauptstory findet dann im herzen von Thane statt, wo Ceony versucht ihn zu retten.

    Es erscheint als ob damit schon alles erzählt sei, die Geschichte hat aber viel mehr als dies. Sie hat schon eine gewisse Tiefe, viele Dinge die es zu entdecken gibt und eine starke weibliche Protagonistin die ihren Lehrer und den Menschen den sie mag zu retten.  

    Mein liebstes Zitat war: „Verleugne nie den Wert von Unterhaltung, Ceony. Gute Unterhaltung ist nie umsonst, und jeder ist scharf drauf.“

    Ich war gut unterhalten und gebe dem Buch daher 3,5 Sterne und freue mich auf den zweiten Teil. Dem Glasmagier. Die Geschichte in sich, ist abgeschlossen.

  8. Cover des Buches Auf der Spur des Papiers (ISBN: 9783406660931)
  9. Cover des Buches The Master Magician (ISBN: 9781477878699)
    Charlie N. Holmberg

    The Master Magician

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Ceony steht kurz vor ihrer Prüfung und sie ist Emery endlich näher gekommen. Doch dieser lehnt es ab sie zu prüfen, da er sonst das Gefühl hat, sie müsse mit dem Vorurteil leben, sie wurde bevorzugt. Daher schickt er sie zu seinem befeindeten Kollegen, damit sie über jeden Verdacht erhaben ist. Nachdem Ceony nun das Geheimnis kennt, wie man eine Materialbindung rückgängig macht, übt sie fleißig damit herum. So dass sie je nach Belieben, Glaser, Falter, Schmelzer oder Feuermagier sein kann. Das kommt ihr sehr gelegen, als die Kunde die Runde macht, dass Saraj aus dem Gefängnis geflohen ist. Jetzt hat sie ihm mehr entgegenzusetzen, als ein paar Bögen gefaltetes Papier. Aus Angst er könne sein Versprechen wahr machen und ihr und ihrer Familie etwas antun, nimmt sie ihr Schicksal in die Hand und begibt sich auf die Suche nach ihm. Sehr zu Emerys Missfallen.

     

    Der Meistermagier ist der dritte Teil der Materialmagier-Reihe und ich fand die geschaffene Welt da viel spannender als noch in den ersten beiden Teilen. Zumal Ceony jetzt fast alle Magiearten beherrscht. Ich bekam Einblicke wozu andere Magier in der Lage sind, denn ehrlich gesagt, hat mich Papierfalten jetzt nicht vom Hocker gerissen, auch wenn die Autorin sehr kreativ zu Werke ging, es mir schmackhaft zu machen. Ceony mochte ich noch immer nicht, vor allem da sie sich immer wieder die Schuld am Tod ihrer Freundinnen gibt. Wäre sie doch nur rechtzeitig gekommen. Als wenn jemand sich dadurch vom Selbstmord abhalten lässt. Ich finde jedoch, dass man eine verbesserte Erzählstruktur erkennen kann, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister, dennoch ist mir das Tempo einfach zu schnell und manche Sachen erschlossen sich mir einfach nicht. Warum Ceony auf Teufel komm raus Saraj sucht, wo der doch gar nicht hinter ihr her war und warum er es nicht war, ist mir nicht klar. Den Streit mit ihrer Schwester hätte man getrost weglassen können, denn er hat weder ein neues Licht auf die Protagnonisten geworfen, noch hat er irgendetwas zur Handlung beigetragen. Daher war er völlig sinnfrei. Der nächste Punkt ist, warum hat der Prüfer die Briefe zwischen Ceony und Emery abgefangen, zum eigenen Vergnügen? Und wenigstes Ceony hätte die Macht gehabt, ihren Liebsten noch anderweitig zu kontaktieren. Vielleicht hätte es einfach ein paar Seiten mehr gebraucht um aus dem Ganzen eine ausgereifte Geschichte zu machen.

     

    All diese Sachen machen das Werk für mich zu etwas Unausgegorenem. Dennoch hat es mir den Lesespaß nicht so verleidet, dass ich nie wieder ein Werk von Frau Holmberg zur Hand nehmen werde. Vielmehr freue ich mich darauf sie bei ihrem Weg zur Schriftstellerin weiterhin begleiten zu dürfen.

  10. Cover des Buches Familie ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783956498664)
    SUSAN MALLERY

    Familie ist, wenn man trotzdem liebt

    (53)
    Aktuelle Rezension von: kisacaeinstein

    Das ist das dritte Happily Inc. Buch, das ich gelesen habe und es hat mir gut gefallen.

    Vor allem das Ende hat es mir angetan.

    Auch bei diesem Buch gab es wieder diese Standard Hin und Her mit Gefühlen, was vermuten ein amerikanisches Ding ist. Oder eher ein Susan Mallery Ding.

    Natalie hat aber am Ende unerwartet agiert, was mir gefallen hat.

    Mir fehlte im Mittelteil die Spannung, es ist einfach dahingeplätschert, ohne, dass Ronan sich wirklich mit jemandem ausgesprochen hat. Ich wusste teilweise auch nicht, wohin das Buch am Ende führen wird. Aber wie gesagt, der Schlussteil war gut und das hat das Buch für mich gerettet.

    Leider hatte ich Band 4 als erstes gelese , was mir jetzt leid tut. Es wäre schön, die Weiterentwicklung der Charaktere der Reihe nach zu lesen. 

  11. Cover des Buches Das glückliche Geheimnis (ISBN: 9783446276178)
    Arno Geiger

    Das glückliche Geheimnis

    (193)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Die Antwort ist in diesem Fall recht einfach: äußerst nah. Viel näher geht es kaum, auch kaum intensiver, kaum nachhaltiger. Das Geschriebene gräbt sich ein, lässt einen nicht los, die Offenheit verblüfft und fasziniert zugleich. Hier schreibt jemand, der nichts verbergen möchte, der sein Innerstes preisgibt, ohne die äußere Form zu vernachlässigen. Die Lektüre dieses Buches ist ein Hochgenuss. Und mit Sicherheit ist es eines jener Bücher, die zu Lebzeiten einen besonderen Platz einnehmen werden – und von dem ich hoffe, dass es niemals entsorgt werden wird – auch wenn es den Autor nicht stört, „das Exemplare des Buches rasch im Abfall landen werden. Das ist der Lauf der Welt. Fünfzigtausend Wörter auf 350 Gramm Papier. Jetzt Altpapier – im Gegenwert von ungefähr zwei Cent.“ 

    Kann man einer solchen Lebensgeschichte eine passende Überschrift geben? Eine, die sich eignet, um sowohl Inhalt als auch Qualität des Geschriebenen wiederzugeben? Schwerlich. Inhaltlich gelänge es vielleicht mit Folgendem: Persönlichkeitsbildung und Schreibwerkstatt aus dem Altpapiercontainer. So ungelenk wie unvollständig, und so gar nicht der emotionalen Wucht dieses Buches Rechnung tragend. Man liest nicht nur über dieses jahrelange, erfahrungsfördernde „Kreisen“ um die Papiercontainer Wiens, sondern man ist hautnah dabei, wenn es um das Abtauchen in das scheinbar wertlos Gewordene geht, man nimmt Teil an dem Glück, wenn Dinge dem endgültigen Vergessen entrissen werden, wenn diese eine neue Bedeutung, einen neuen Wert bekommen und so dabei helfen Fragen an das eigene Leben zu beantworten.

    Es sind auch die intimen Details (über Beziehungen, Eltern), die dieses Buch nicht nur auflockern und gleichzeitig beschweren, sondern es in seiner Glaubwürdigkeit so verstärken, dass man allenthalben Anklänge an das eigene Leben sieht oder zumindest verspürt. Dieses Buch ist geeignet, das eigene Leben durch eine andere, durch eine besondere Brille zu sehen. Nicht umsonst habe ich in diesem Buch mehr unter- und angestrichen, mehr fett markiert und mit eigenen Notizen kommentiert als je in einem anderen literarischen Werk. Dieses Buch ist eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht, ja, man könnte sogar von einer Art Lebensseil sprechen, einem Seil, das man bei Bedarf zu sich ziehen kann, in der Gewissheit, nicht fallengelassen zu werden.

    Mehr kann man kaum von einem Buch erwarten. Aber nicht genug. Es sind auch die tiefgründigen Betrachtungen über so manches Phänomen der heutigen Zeit, die hier eine Ausdrucksform finden, die nicht einfach so daher gesagt erscheint, sondern man spürt förmlich: Hier hat nicht jemand im Trüben gefischt und ist dabei fündig geworden. Nein, hier hat sich jemand aus dem Konvolut von tausenden Lebensschnitzeln eine Lebensweisheit erarbeitet, die das Zeug hat, zu einer Art Maßstab zu werden: „Ich lege keinen Wert darauf, Leistung zu erbringen, ich lege nur Wert darauf, mein Leben besser zu verstehen.“ Und in diesem Verständnis ist es offensichtlich möglich ganz besondere Leistungen zu erbringen. Davon zeugt dieses grandiose Buch von Arno Geiger.

    (19.1.2023)

  12. Cover des Buches Do it! 1 Stunde - 1 Objekt (ISBN: 9783421040800)
    Pierre Lota

    Do it! 1 Stunde - 1 Objekt

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Lieblingsleseplatz


    Der
    Titel „Do it!“ hat mich direkt angesprochen – ich bin ja immer
    für spontane Umdekorierungen (meine Familie kann ein Lied davon
    stöhnen). Und die Aussicht darauf, ein Projekt innerhalb von einer
    Stunde zu beginnen und auch abzuschließen hat mich ebenso
    begeistert. Nichts ist schlimmer als stundenlange Trocknungszeiten,
    dann steht das angefangene Projekt ewig herum … und wird
    schlussendlich vergessen.







    Ärgert
    ihr Euch auch immer beim Lesen auf dem Sofa, dass die Tasse Tee oder
    Kaffee soooo weit weg steht? Problem erkannt, Problem gebannt –
    einfach mit zwei Kleiderbügeln und einer Stunde Bastelarbeit.







    Oder
    wie soll aus Zeitschriften, Klebeband und einen Stück Holz ein
    stylischer Tisch werden?







    Aber
    mein absolutes Highlight sind die Beton-Fusion-Vasen! Genau mein
    Geschmack. Beton ist ja immernoch voll im Trend und frau hat NIE
    genug Vasen …







    Bei
    diesem Projekt seht ihr aber einen Kritikpunkt – der Beton muss 48
    Stunden trocknen. Und auch bei anderen Projekten muss die Farbe oder
    der Leim trocknen. Es ist also nicht so, wie ich es erwartet habe,
    dass man in einer Stunde fix und fertig ist – die Stunde bezieht
    sich auf die reine Fertigungszeit.







    Do
    it! ist toll bebildert, perfekt beschrieben … und doch kann ich nur
    4 von 5 Lieblingslesesesseln vergeben. Leider passt das Buch nur
    äußerlich sehr gut zu meinem Lieblingsleseplatz… die
    vorgestellten Projekte sind zwar stylish und witzig, passen aber
    nicht wirklich zu meinem Einrichtungsstil – außer die Vasen –
    die will ich unbedingt haben! Und da ich immer nur subjektiv bewerte,
    von mir selbst und meinem Geschmack ausgehe, komme ich zu dieser
    Wertung, die ja trotzdem sehr gut ist!

  13. Cover des Buches Game of Thrones (ISBN: 9783833228216)
    Matthew Reinhart

    Game of Thrones

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Herbstlaub
    Zugegeben, für den Preis hätte ich es mir selbst wohl nicht gekauft. Als Geschenk des besten Ehemannes von allen kam es jedoch gut an! ;)

    In diesem großartigen Pop-Up Buch lassen sich die einzelnen Schauplätze des Serien-Intros dreidimensional aufbauen. Die jeweiligen Doppelseiten (leider nur 5) befassen sich je mit einer Region bzw. Burg von Westeros, von Kings Landing im Süden bis hinauf zur Mauer im Norden.
    Das Buch lässt sich aber auch als komplette Westeros-Karte an einem Stück ausklappen. Auf jeder Seite gibt es kleine zusätzliche Klappen und Türen, die ergänzende Informationen bereithalten, z.B. über die jeweiligen Häuser, den Götterhein auf Winterfell, den Eisernen Thron in Königsmund oder über die Weißen Wanderer hinter der Mauer. Viel Inhalt oder neue Erkenntnisse gewinnt man dadurch nicht, das Buch ist wirklich nur fürs Auge gedacht - und es macht optisch in jedem Fall einiges her: Selbst zugeklappt steht es als schicker, dicker Foliant im Bücherregal.

    Natürlich möchten die Seite mit Vorsicht behandelt werden, dennoch ist die Verarbeitung gut. Die Schlösser und Burgen lassen sich leicht ausfalten und laufen nicht allzu schnell Gefahr, zu verhakeln oder zu reißen.

    Fazit:
    Ein einzigartiges Gimmick für Serienfans. Ob es den hohen Preis von 59,- € wert ist, muss wohl jeder individuell für sich entscheiden.
  14. Cover des Buches Zarte Butterbrottütensterne (kreativ.kompakt.) (ISBN: 9783772442445)
    Gudrun Schmitt

    Zarte Butterbrottütensterne (kreativ.kompakt.)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Dekoration mit einfachsten Materialien: mit Tüten aus Butterbrotpapier. Schnell gemacht und mit Topwirkung wie vom Designer! Dazu: Schablone für eigene Ausschnitte und großer Vorlagebofgen mit allen im Buch gezeigten Schnitten.

     

    Persönlicher Eindruck:

    Filigrane Winter- und Weihnachtsdekorationen aus einfachsten Materialien, dazu werden im Prinzip nur Klebstoff, Schere und 5-7 der papiernen Tüten benötigt. Dieser neue Trend, der zunächst im Internet kursierte, wurde in diesem Buch verfeinert und mit einer genialen Aufhängelösung kombiniert, die es möglich macht, die fertigen Sterne platzsparend zusammenzulegen – eine Bastelidee, die so einfach ist, dass auch Bastelanfänger oder etwas größere Kinder mühelos tolle Ergebnisse erzielen können.

    Ich kannte diesen Basteltrend vorher noch gar nicht und war erstaunt, als ich von diesem Buch erfuhr. Ästhetisch hochwertige Sterne aus so etwas Simplem wie Butterbrottüten? Das mußte ich mir näher anschauen und wurde auf keinen Fall enttäuscht. Die Materialien für so einen Stern hat jeder zu Hause, es gibt sie in jedem Supermarkt und auch Vorkenntnisse sind keine notwendig.

    Die ausgeschnittenen und aufeinander geklebten Brottüten werden einfach aufgefächert und mit Perlen, Stanzern oder Stempeln verziert – oder auch ganz puristisch einfach so belassen – eine Dekoration, die zu jeder Inneneinrichtung passt, ein tolles Geschenk darstellt und auch beliebig abgeändert und mit eigenen Ideen abgewandelt werden kann.

    Im Buch werden sowohl Sterne aus herkömmlichen Butterbrottüten in weiß vorgestellt, als auch bunte Varianten mit sogenannten Geschenktüten aus buntem Papier. Die einzige Schwierigkeit, die ich bei meinen Versuchen hatte, war die Beschaffung eben dieser bunten Tüten. Scheinbar gibt’s die nicht überall und vor allem nicht in etwas größerer Zahl (man muß mit etwa 5-7 Tüten pro Stern rechnen) – das stellte für mich jetzt ein ziemliches Problem dar. Die Version in weiß jedoch kann absolut mit der bunten Version aus dem Buch mithalten und von daher kann ich das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.

    Eine originelle Bastelidee wunderbar umgesetzt und mit einfach verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und ausführlichen Materiallisten. Einfach mal ausprobieren!

  15. Cover des Buches Papier: Material, Medium und Faszination (ISBN: 9783791383057)

    Papier: Material, Medium und Faszination

    (1)
    Aktuelle Rezension von: YukBook
    Smartphonebesitzer brauchen keine Bordkarte mehr auszudrucken. Reisedokumente werden schon lange nicht mehr mit der Post, sondern digital verschickt. Tatsächlich verschwindet das Papier immer mehr aus unserem Alltag. Umso mehr weckt es das Material nicht nur nostalgische Gefühle, sondern wird besonders bei Liebhabern wie mir zu einem kostbaren Gut.

    Diesem besonderen Zauber huldigt auch dieser aufwändig gestaltete Bildband. Er widmet sich verschiedenen Aspekten wie Papier als Material, als Medium, als Symbol oder als gedrucktes Buch und ist voll gepackt mit praktischem Wissen. Man staunt über die Vielzahl von Papiersorten, die von A bis Z aufgelistet sind, und die kulturelle Bedeutung als Arbeitsmaterial und Medium.

    Zahlreiche Illustrationen veranschaulichen nicht nur die Entwicklung des Herstellungsverfahrens, sondern erzählen auch interessante Geschichten über die Notizgewohnheiten von Emily Dickinson oder die Zettelkästen von Arno Schmidt. Es sind vor allem die persönlichen Geschichten, die das Buch zu etwas Besonderem machen, zum Beispiel die eines Papierkünstlers, der das Handwerk des Papierschöpfens und die magischen Momente beim Herausheben des Schöpfsiebes beschreibt. 

    Eine digitale Nachricht vermag eben nicht so starke Emotionen hervorzurufen wie die Ästhetik von Papier. Das gilt auch für diesen wunderschönen Band, bei dem Inhalt und Form großartig ineinandergreifen. Zum Schwelgen und Nachschlagen werde ich ihn sicher noch öfters in die Hand nehmen.
  16. Cover des Buches Das große Fröbelsternebuch (ISBN: 9783772459672)
    Armin Täubner

    Das große Fröbelsternebuch

    (1)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Die schönsten Fröbelsterne von klassisch bis ausgefallen, mit Fröbelsterne-Kugeln, einfachen und anspruchsvollen Modellen für tollen Weihnachts- und Winterschmuck. Egal ob Baumanhänger, Mobiles, Geschenkanhänger oder Windlichter – dieses umfassende Bastelbuch ist DER ultimative Begleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit!

     

    Persönlicher Eindruck:

    Dieses Buch hat mich durch die ganze Advents- und Weihnachtszeit begleitet: eine erstklassige Sammlung verschiedenster auf dem klassischen Fröbelstern basierender Bastelanleitungen lassen keine Wünsche offen: Fröbelsterne in allen Variationen, Kugeln, Kränze und Sterne aus 4 bis 12 Papierstreifen beglücken den Papierfreund auf mehr als 120 Seiten.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch auch viele sehr anspruchsvolle Anleitungen für hochwertige Deko beinhaltet – ein wahres Kleinod auf dem mit simplem Kinderbasteln mehr als überschwemmten Bastelbuch-Markt. Das sollte es wirklich öfter geben.

    52 verschiedene Anleitungen sind in bewährter TOPP-Manier mit den Schwierigkeitsstufen 1-3 und ausführlichen Materiallisten beschrieben, der Anhang des Buches verfügt über detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen jedes Modells. Dabei werden Fröbelsterne aus quadratischen Papieren ebenso beschrieben wie die Sterne aus den klassischen Papierstreifen.

    Die besten Fröbelstern-Anleitungen in einem hochwertigen Buch, das in keinem Bastelschrank fehlen sollte. Einfach Top(p)!

  17. Cover des Buches Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens (ISBN: 9783863342722)

    Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens

    (8)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Für die beiden Autoren dieses Buchs haben Briefe eine besondere Bedeutung. Sie finden es schade, dass das Schreiben von Briefen in unserer Zeit der schnellen Kommunikation in Vergessenheit gerät. Dieses Buch enthält inspirierende Gedanken über das Schreiben, Auszüge aus zeitlosen Briefen, Anekdoten rund um die Post und ganz praktische Tipps, von Schreibwerkzeugen bis hin zum Schönschreiben.


    Der bekannte Autor historischer Romane, Titus Müller, lässt den Leser in diesem Buch an den Briefwechsel einiger bekannter Persönlichkeiten teilhaben. Dabei überwiegen Liebesbriefe, zum Beispiel von Robert Schumann an seine Clara, oder von Ludwig van Beethoven an die unerreichbare Josephine. Andere Briefe beschäftigen sich mit lebenswichtigen Themen. So schreibt Bonhoeffer berührende Briefe aus dem Gefängnis, Carl Ossietzky sendet einen versteckten Hilferuf aus der Haft und C.S. Lewis tauscht sich mit Freunden über Glaubensfragen aus.


    Es gibt viele verschiedene Briefe, wie Titus Müller dem Leser zeigt; heikle und peinliche Briefe, zärtliche, aber auch erboste Briefe, Sonntagsbriefe und lebenswichtige Briefe. Besonders bedeutende Briefe wurden von dem Apostel Paulus geschrieben. Es ist erstaunlich wie aktuell diese Briefe sind, die vor zweitausend Jahren geschrieben wurden.


    Neben inspirierenden geschichtlichen Gedanken enthält dieses Buch ganz konkrete Anregungen für das Schreiben. Der Leser erfährt, worauf er beim Einkauf von Papier und Schreibgeräten achten muss, und natürlich geht es auch um die Schrift. So bekommt der Leser ganz praktische Hilfen zur Verbesserung des Schriftbildes.


    Fazit: Dieses Buch, das mehrere Liebesbrief enthält, ist wie ein Liebeslied an die langsame Kommunikation durch das Schreiben von Briefen. Empfehlenswert für alle, die diese Kunst nicht in Vergessenheit geraten lassen wollen.


  18. Cover des Buches Weihnachtliches Allerlei (ISBN: 9783772421051)
  19. Cover des Buches Fensterketten für den Herbst aus Naturmaterial und Papier (ISBN: 9783419560976)
  20. Cover des Buches Kartengrüße zum Geburtstag (ISBN: 9783772456022)
  21. Cover des Buches Neues aus der zauberhaften Papierwerkstatt (ISBN: 9783784354392)
    Isabelle Guiot-Hullot

    Neues aus der zauberhaften Papierwerkstatt

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Chaoskenda

    Als ich die Papierskulpturen das erste mal sah war ich schon angetan.
    In „Neues aus der zauberhaften Papier-Werkstatt“ zeigt Isabelle Guiot-Hullot viele tolle Anleitungen aus den Bereichen:
    Draußen ist's am schönsten
    Für die Lieben
    Am Himmelszelt
    Hauchschöne Geschenkideen

    Das Abenteuer Papierskulpturen beginnt mit einer Einführung in das Material und die Grundtechniken. Auch einige Schablonen befinden sich im hinteren Teil des Buches.
    Das benötigte Material hat man zum Teil schon im Haus oder es ist leicht zu beschaffen. Die Grundtechniken sind schnell beschrieben und schon geht es los mit den einzelnen Anleitungen.

    Die Anleitungen enthalten immer ein ansprechendes Bild inkl. Passender Worte, das Material und die Ausführung sind ebenfalls mit aufgeführt.
    Die Ausführung ist nur wörtlich beschrieben allerdings findet man einen Verweis auf die Schablonen und einen Hinweis in welchem Verhältnis diese zu verwenden ist. Hier braucht man dann nur noch die Schablone nach biegen und dann weiter den Anweisungen folgen. Es ist einfach und leicht verständlich. Für viele Altersklassen machbar.

    Mir gefällt die optische Aufmachung in „Neues aus der zauberhaften Papier-Werkstatt“ sehr gut. Die Farben sind angenehm und strahlen etwas natürliches aus. Die Anleitungen sind super nach zu arbeiten und auch Anfänger können hier, dank der Schablonen schnelle und schicke Ergebnisse erzielen. Für viele Altersklassen machbar.
    Die Beispiele die hier gezeigt werden sind sehr abwechslungsreich und sehr ansprechend. Hier wird wirklich jeder fündig, ich habe auf jeden Fall viele passende Anleitungen gefunden.
    Auch die Einfachheit der Anweisungen sagt mir sehr zu, hier braucht es definitiv nicht mehr Worte oder Erklärungen.



    Fazit:

    Einfache Anweisungen und tolle Ergebnisse. Mich konnte „Neues aus der zauberhaften Papier-Werkstatt“ auf ganzer Linie überzeugen. Die Anleitungen sind Abwechslungsreich und jeder sollte hier fündig werden. Die Umsetzung ist, dank der Schablonen und der Einleitung, sehr einfach. Ich kann „Neues aus der zauberhaften Papier-Werkstatt“ absolut empfehlen.

  22. Cover des Buches Pirasol (ISBN: 9783492314114)
    Susan Kreller

    Pirasol

    (23)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte
    Der Roman um die schweigsame Gwendolin, die sich erst im hohen Alter dazu durchringt, zu sich selbst zu stehen und alle Bevormundung von außen abzuschütteln, berührt wie kaum ein anderer, den ich je gelesen habe!
    Er ist ein wahres Kleinod, geschrieben in einer wunderbaren, geradezu poetischen Sprache, die so leicht und dabei so eindringlich ist, dass man beim Lesen die Zeit vergisst und sich ganz verliert in einem bezaubernden Gespinst von Bildern und einfühlsamen Sätzen.
    Und dies, obwohl Susan Kreller dem Leser eigentlich sehr viel Leid, Schmerz und Traurigkeit zumutet!
    Doch ist es tatsächlich ihre bezaubernd schöne, völlig unsentimentale Sprache, die es möglich macht, auch das Schwere zu ertragen, es zwar in den Fokus zu rücken, aber gleichsam unscharfe Bilder davon zu malen und diese wie durch einen seidenen Vorhang sehen zu lassen.
    Der Leser begegnet Gwendolin, die gegen ihren Willen ihre Villa Pirasol mit der herrischen, einige Jahre jüngeren Thea teilt, die ihr Stück für Stück den Platz streitig macht. Von allerlei Schuldgefühlen geplagt gelingt es Gwendolin nicht, sich ihrer zu entledigen - bis eines Tages angeblich der vor vielen Jahren vom Vater vertriebene Sohn in der Stadt gesehen wird. Dies ist der Anlass für Gwendolin, schmerzhafte Lebenserinnerungen aufkommen zu lassen und sich ihnen zu stellen: ihre geliebten Eltern, die letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre in Berlin, ihr Weggang, der Neuanfang weit im Westen Deutschlands, ihre Heirat mit dem herrschsüchtigen Papierfabrikanten Willem, der den gemeinsamen Sohn mit äußerster und völlig unangemessener Strenge und Willkür behandelt, ihn dabei seiner Mutter entfremdet, die niemals in der Lage war, ihn zu schützen...
    Und indem die Autorin Gwendolin mit Trauer im Herzen ihr Leben Revue passieren lässt, gelingt es dieser allmählich, all das, wofür sie vermeintlich Schuld auf sich geladen hat, in neuem Licht zu sehen und sich mit ihrem Leben, soweit es eben möglich ist, zu versöhnen.
    Zur Befriedigung des Lesers, dem die, wie es im Klappentext heißt "scheue Gwendolin" längst ans Herz gewachsen ist, der bereits von Anfang an auf ihrer Seite stand und mit Betroffenheit ihre Geschichte liest, die sich langsam vor ihm entfaltet. Der aber auch Bedauern darüber verspüren mag, dass die so einsame und verzagte Gwendolin erst so spät lernt, sich zu behaupten, dass sie erst so spät in ihrem Leben ihren Frieden gefunden hat.
    Dennoch macht dieser großartige Roman einer großartigen Schriftstellerin von hohem Niveau auch Mut, denn er hat eine Botschaft! Es ist nie zu spät, sein Leben in die Hand zu nehmen und doch noch das Steuer herumzureißen! Und selbst wenn der liebenswürdigen, sanften Gwendolin nicht mehr viele Jahre beschert sein mögen, so wird sie diese selbstbestimmt leben und bis zur Neige auskosten. Und das gönnt man ihr von Herzen!
  23. Cover des Buches Tierisch gut gefaltet aus Papier (ISBN: 9783772421891)
  24. Cover des Buches Papierschmuck (ISBN: 9783258600543)
    Barbara Baumann

    Papierschmuck

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Durch Zufall entdeckte ich dieses Buch in meiner Stadtbücherei. Papier in jeglicher Form hat mich schon immer fasziniert, ich liebe Briefpapier, Postkarten, Zeitungen, Geschenkpapier, Seidenpapier, Transparentpapier … na ja, und so weiter eben. So sammelte ich schon mal illustre Motive von besonderen Modestrecken aus der Brigitte-Zeitschrift, um daraus Briefumschläge zu basteln, die dann aber von der Papierqualität zu dünn waren, um sie wirklich zu verschicken. Sie sahen aber echt gut aus, denn es gibt schon tolle Hintergründe. Die Models waren mir nicht so wichtig, aber dafür die Farben. Außerdem habe ich eine zeitlang alte DIN-A3 große Kalender aufgehoben, z.B. mit floralen oder kulinarischen Motiven, um dann Geschenke passend darin zu verpacken. Ebenso schön fand ich die Innenseiten des Magellan-Verlags-Vorschau-Programms, deshalb riss ich diese aus um ebenfalls ein Geschenk (für Kinder) darin zu verpacken. Es gibt wirklich ganz tolles Papier und es lässt sich vieles daraus machen, man muss halt nur mal sensibilisiert werden.

     

    Und dieses Buch ist ein guter Ansatz dazu. Es sind keine bahnbrechenden Ideen oder Projekte, die man unbedingt machen muss, aber wenn man mal Lust auf basteln hat, dann kann man sich hier Ideen holen, ohne groß Geld ausgeben zu müssen.

     

    Das Grundmaterial wird auf den ersten paar Seiten genannt. Ich nenne hier jetzt mal nur die außergewöhnlichen Materialen, die normalen kann sich ja jeder denken (Zeitungspapier, Pappe etc.). Aber nun zu den unglaublichen Papieren:

    Landkarten,

    Kaffeefilter,

    Sudokos,

    Reclamhefte (S.20)

    Bonbonpapier,

    Bierdeckel,

    Kunstpostkarten,

    Kartenspiele,

    Zigarettenfilter (S.96),

    Klopapierrolle (S. 94),

    Kaffeemanschetten (S.102),

    Puzzle,

    Bücher,

    Telefonbücher …

     

    und Papier aus dem Ausland – he, wer hat schon mal daran gedacht, sich welches mitzubringen? Ich nicht. Bisher!

     

    Daraus kann man herstellen: Armband, Halsketten, Haarspangen, Ohrringe, Vorhänge ….

     

    Am besten haben mir gefallen.

    S.22 Reclamhefte

    S.28 Minibuch-Ohrhänger

    S.34 Bibliothekarinnen-Kette

    S.76 Herzkette

    S.87/88/89 Halskette aus Papierperlen

    S.118 Papphülsen-Scherenschnitt

    S.121 Puzzle-Halskette

    S.131 Gemüse-Buttons

    S.134 Comic-Collier

    S.141 Gürtel

     

     

    Fazit:

    Es gibt sehr viele Ideen rund um die Schmuckherstellung. Ich hätte mir vielleicht noch andere Objekte gewünscht. So der richtige „Burner“ war jetzt nicht dabei, aber viele Ideen die sich gut umsetzen lassen oder auch Anreiz geben, sich selber etwas auszudenken. So habe ich jetzt entdeckt, dass es noch viele kreative Bücher zu diesem Thema gibt, z.B. „Neues aus Zeitungen“, „Neues aus alten Büchern“, „Kunst aus Büchern“, „Papierwerkstatt“, „Papier-Atelier“,  …

     

    Alles in allem wieder ein gelungenes Kreativ Buch aus dem Haupt-Verlag.

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