Bücher mit dem Tag "papier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "papier" gekennzeichnet haben.

116 Bücher

  1. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.443)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Cassia lebt in einer faszinierenden Welt ohne Armut, ohne Krankheiten, mit Arbeit, Essen und Wohnraum. Aber nicht nur das Leben ist geregelt auch die Liebe wird vorgegeben. Mit 17 erfahren Jugendliche ihren zukünftigen Lebenspartner, den sie mit 21 heiraten. Mit 80 sterben die Menschen. Cassia ist 17 und erfährt das ihr Freund Xander ihr zukünftiger Partner ist. Daheim will sie sich das Video über ihn ansehen, aber dort findet sie einen anderen Kindheitsfreund: Ky. Obwohl ihr versichert wird, dass das Video ein Fehler war, beginnt Cassia sich in Ky zu verlieben und gleichzeitig immer mehr das System zu hinterfragen. Bald steht sie vor schweren Entscheidungen. 

    Der Leser begleitet Cassia und lernt dabei immer mehr von der Welt und wie sie funktioniert. Die extreme Kontrolle bis in die kleinsten Details des Lebens und die entstehenden Konflikte um so mehr Cassia sich zu Ky hingezogen fühlt und anfängt das System zu hinterfragen. Ally Condie zieht mit ihrem ganz eigenen etwas kühl anmutenden Schreibstil den Leser schnell in Ihren Bann. Die einzelnen Personen entwickeln mit der Zeit immer mehr Persönlichkeit und die Welt fasziniert durch ihr ganz anderes fremdes System. Schnell kann sich der Leser mit Cassias innerem Konflikt identifizieren und entwickelt mit ihr gemeinsam seine Meinung zur Gesellschaft und dem System. 

    Mein Fazit: Obwohl der Schreibstil etwas ungewohnt ist und auch die Protagonisten noch an Tiefe vermissen lassen, fesselt die Geschichte schnell und fasziniert den Leser von Anfang an. Die Autorin bietet hier einen gelungenen Auftakt zu ihrer Trilogie um Cassia und Ky.

  2. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (995)
    Aktuelle Rezension von: Staubfinger1998

    Das Buch ist solide, aber kommt leider nicht an den Vorgänger ran. Spannung cab es nur bei den ersten 100 Seiten und den letzten 50 Seiten. Vom Schreibstil ist es wie gewohnt von Walter Moers sehr gut. Der Cliffhänger am Ende hätte nicht sein müssen 🙈. 

  3. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.097)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 3 einer Reihe!

     

    Triggerwarnung: Verstümmlung, Kindesmisshandlung!

     

     

    Jamie ist nicht tot. Auch wenn er es sich 1746 wirklich gewünscht hat. Er hat sich echt Mühe gegeben auf dem Schlachtfeld von Culloden zu sterben, aber es hat nicht geklappt. Er lebt. Er überlebt. Aber das alles hat seinen Preis. 

     

    1968: Claire zieht es den Boden unter den Füßen weg, als sie erfährt, dass Jamie nicht in Culloden gestorben ist. Ihr wird klar, dass sie eine schwere Entscheidung treffen muss: kann sie ihre Tochter in der Gegenwart zurücklassen, um ihre große Liebe in der Vergangenheit zu suchen? Und selbst wenn sie es tut, es sind 20 Jahre vergangen. Was, wenn sie und Jamie nicht mehr zueinander passen? Wenn er sie vielleicht nicht mehr will? Und selbst wenn das alles funktionieren sollte, das Leben in der Vergangenheit ist gefährlich. Ist sie bereit dazu sich all dem zu stellen?

     

     

    Ich möchte niemanden spoilern, aber das ist wirklich schwer, wenn man ein Buch – eine ganze Reihe – schon so oft gelesen hat. Aber ich versuche es.

     

    Im zweiten Band der Reihe ist uns das Herz gebrochen worden und auch in Band drei geht es erstmal so weiter, denn wir folgen Jamie, was er alles erlebt hat, wie sein Leben nach Culloden war und auch wie es für die anderen Charaktere in der Vergangenheit weiterging. Es war eine harte Zeit und so manches ist geschehen, dass einen als Leser, der die Charaktere innig liebt, wirklich hart trifft. Vor allem aber leidet Jamie unbeschreiblich. Er hat Claire gezwungen zu gehen, aber selbst das Wissen, dass sie und sein Kind sicher in der Zukunft leben, hilft ihm nicht über den Schmerz des Verlustes hinweg. Er wollte nicht leben, aber er tut es und jetzt muss er irgendwie damit klarkommen und dabei zusehen, wie das Leben, das er gekannt hat und die Traditionen der Highlands zerstört werden. Es ist kein leichtes Leben.

     

    Der Klappentext verrät bereits, dass Claire sich dazu entschließt noch einmal durch die Steine in die Vergangenheit zu reisen und Jamie zu suchen. 20 Jahre sind vergangen und sie haben sich beide verändert. Sie haben 20 Jahre gelebt und sich ein Leben aufgebaut. Claire gibt ihres auf, für Jamie und ihre Liebe, doch hat sie in seinem überhaupt noch einen Platz? 

     

    Oder um es mit Jamies Worten zu sagen:

     

    “Do ye want me?" he whispered. "Sassenach, will ye take me - and risk the man that I am, for the sake of the man ye knew?”

     

    Das übersetze ich jetzt mal nicht, ich schätze ihr könnt euch alle denken, was da steht. Auf jeden Fall ist das eines der Zitate, das die Situation am besten ausdrückt. Sie sind nicht mehr die, die sie waren, sind sie bereit sich wieder aufeinander, auf mittlerweile Fremde, einzulassen, um der Liebe willen, die sie einst für einander empfanden?

     

    Und selbst wenn sie es tun, es sind Jamie und Claire, das bedeutet Ärger ist nie weit. 

     

    Fazit: Dieser Band sorgt nicht nur dafür, dass Claire und Jamie einander nach 20 Jahren wieder gegenüberstehen, sondern geht auch teils ganz neue Wege. Der deutsche Titel deutet es schon an, der Originaltitel aber noch mehr „Voyager“ – es geht um Reisende, um Reisen und zwar um mehr als nur eine. Ich will nicht spoilern, deswegen kann ich dazu nicht mehr sagen. Es werden sehr viele Dinge angesprochen aber zentral geht es darum, ob Claire und Jamie wieder zueinanderfinden können, ob sie noch genauso für einander fühlen, wie früher. Ein Zitat drückt das finde ich perfekt aus:

     

    “Do ye want me?" he whispered. "Sassenach, will ye take me - and risk the man that I am, for the sake of the man ye knew?”

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne. Und ich möchte euch nicht nur die alte deutsche Übersetzung nahe legen, sondern vor allem auch die Originalversion, sie versprüht nochmal einen ganz eigenen Zauber.

  4. Cover des Buches Sie (ISBN: 9783453435834)
    Stephen King

    Sie

     (891)
    Aktuelle Rezension von: _BooksLove_

    𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 

    Nach einem Autounfall , wacht der Schriftsteller Paul in einem fremden Haus auf. Seine Beine sind mehrfach gebrochen & die Dame des Hauses , Annie , hat ihn ordentlich vollgepumpt mit Medizin. Was Paul nicht weiß .. Annie ist nicht nur irgendeine Frau , sie ist wahnsinnig !!!! Sie nennt sich selbst den größten Fan , allerdings hat Paul einen gewaltigen Fehler gemacht .. Er hat den Hauptcharakter , Misery , aus seinen Büchern sterben lassen ..... & das gefällt Annie überhaupt nicht! Sie stellt ihn vor die Wahl : Sein Leben gegen das ihrer Lieblingsheldin ..... . 

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 

    Dieser King konnte mich überzeugen 👍🏻 Es gab zwar manche Stellen wo es etwas langatmig war aber die waren auch schnell wieder vorbei .. Man lernte die Protagonisten gut kennen, Annie die wahnsinnige, mit ihrem kranken Charakter & Paul der mit der Situation echt gut umgegangen ist .. Was mich leider etwas gestört hat waren die Seiten über die Fortsetzung von Misery .. Sie waren in einer nicht so gut lesbaren Schrift geschrieben ,  was natürlich auch an meiner Ausgabe liegen kann.. Ich bin ehrlich , die Seiten habe ich überflogen weil sie für mich leider auch nicht interessant waren 🙈 Das Ende war ein Knaller & ich stand mega unter Spannung & bin nur so über die Seiten geflogen 😂 Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung & 9 / 10 🌟 . .

  5. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  6. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.357)
    Aktuelle Rezension von: Portia11

    Es ist schon viele Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe es geliebt und nie vergessen. Und ich weiß auch noch, dass eine Freundin es nach ein paar Seiten abgebrochen hat, weil sie es zu verwirrend fand. Darum sage ich: Klare Leseempfehlung – für alle, die sich die Mühe machen wollen, sich bei den ersten Seiten etwas zu konzentrieren.  

  7. Cover des Buches Ever – Wann immer du mich berührst (ISBN: 9783499005763)
    Nikola Hotel

    Ever – Wann immer du mich berührst

     (147)
    Aktuelle Rezension von: steph_nie

    Zur Handlung:

    Abbi befindet sich, seit einem schrecklichen Autounfall, zur Therapie in einer Rehaklinik. Sie muss wieder lernen zu laufen, doch ihre panische Angst vor Schmerzen, die sie seit dem Unfall hat, macht ihr einen Strich durch die Rechnung.
    Nach einer langen Zeit ohne Fortschritte wird der Student und angehende Physiotherapeut, David Rivers, dazu verdonnert Abbi als Patientin zu übernehmen - doch er kennt ein Geheimnis, das ihr ganzes Leben ins Wanken bringen könnte. Wird er ihre Rettung oder doch ihr Untergang?

    Meine Erfahrung und Meinung zum Buch:

    "Ever - Wann immer Du mich berührst" ist der erste von insgesamt zwei Bänden der 'Paper-Love'-Reihe. Auch mit dem Auftakt dieser Reihe konnte die Bestsellerautorin, Nikola Hotel, bereits viele Buchliebhaber des New Adult Genres begeistern und einen regelrechten Hype auslösen - von dem ich mir selbst ein Bild machen wollte.

    In "Ever - Wann immer Du mich berührst" lernen wir Abbi und David kennen - und vor allem lieben - da aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird.
    Abbi ist sehr herzlich, emphatisch und bodenständig. Trotz ihres eigenen Leids, ist sie immer darauf bedacht, auf andere Menschen und deren Glück zu achten. Sie hat Angst vor Schmerzen und doch spürt man die Stärke, die von ihr ausgeht. Es war faszinierend ihre Entwicklung im laufe der Geschichte mitzuverfolgen.
    David ist ein wahrer Traumtyp! Loyal, liebevoll, fürsorglich und ebenfalls emphatisch. Aus dem schwärmen über diesen Charakter komme ich gar nicht mehr heraus. Jeder seiner Gedankengänge ist vollkommen nachvollziehbar und logisch. Beide Charaktere zusammen ergeben das perfekte Zusammenspiel. Sie sind so echt und nahbar, dass man nicht anders kann als mitzufiebern. Ich hätte ihre Geschichte ewig verfolgen können und weiß schon jetzt, dass mir diese Protagonisten noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

    Nikola Hotel hat eine Geschichte mit Schicksalsschlägen - die man keinesfalls erahnen konnte - geschaffen, die aber dennoch ohne zu viel Drama auskommt. Ich liebe es, wie sie die tiefgründigen Themen und schicksalhaften Wendungen mit humorvollen Charakteren verbindet, denn das gab mir beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle.
    Mitgefühl, Spannung, Witz.. alles war dabei - aber vor allem ein mollig warmes Gefühl von Glück.

    Zusätzlich zum Inhalt der Story, empfand ich die komplette Aufmachung des Buches als Highlight. Cover und Titel sind wunderbar gewählt und schaffen die perfekte Verbindung zur Handlung - Die Seiten fühlen sich super angenehm an und auch hier ziehen sich passende kleine Zeichnungen durch das ganze Buch, bis hin zum Schluss zu dem Daumenkino.
    Alles in allem ist es einfach wunderbar Stimmig.

    Fazit:

    "Ever - wann immer Du mich berührst" ist für mich ein absolutes Jahreshighlight und obwohl ich am Anfang skeptisch war, kann ich den Hype um die Geschichte von Abbi und David vollkommen nachvollziehen. Von mir gibt es eine ganz klare und von Herzen kommende Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Seiten der Welt "Nachtland" 

    Inhalt: Die Reise ins Herz der Bücherwelt! Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden. Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor. Das Reich uralter Bibliotheken und phantastischer Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschicke aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht – und stoßen auf das größte Geheimnis der Bibliomantik. 

    Meinung: Richtig toller zweiter Band dieser Triologie. Auch dieses Buch ist flüssig geschrieben worden und auch richtig spannend. Für Quereinsteiger ist das Buch aber nix, da man nicht in die Geschichte reinkommen würde. Es gibt nämlich keinen Prolog. Die Protagonistinen und Orte sind wieder sehr detailliert beschrieben. Das Zusammenspiel der verschiedenen Protagonisten ist sehr schön und interessant. In dem Buch wird die Vergangenheit mit der Gegenwart kombiniert, was ich auch sehr schön finde, dadurch werden viele aufkommende Fragen beantwortet. Mir gefällt auch, dass die Schauplätze halt mehrere Orte sind. So lernt man diese fantastische Welt noch besser kennen. Das Ende ist zwar ein  fieser Cliffhänger. Aber egal. Auf zu Teil 3.

  9. Cover des Buches Der Papiermagier (ISBN: 9781503947276)
    Charlie N. Holmberg

    Der Papiermagier

     (76)
    Aktuelle Rezension von: MsStorymaker
    Durch den Klappentext erfahren wir, dass die liebe Ceony Papiermagie erlernen wird, was sie am Anfang eigentlich gar nicht wollte. Sie wollte Schmelzerin werden, was aus Metal machen.
    Papier war in ihren Augen nur Langweilig.
    Doch nur ein paar Tage nachdem sie bei Emery Thane einige erstaunliche Sachen gelernt hatte, fing sie an, gefallen dran zu finden.
    Doch auf einmal wird ihr Lehrmeister vor ihren Augen angegriffen und sein Herz wird ihm aus der Brust rausgerissen.
    Ceony macht sich auf den Weg, um ihren Meister zu retten, geratet nicht nur in sein Herz hinein, sondern auch in seine Seele und entdeckt viele Fasetten.

    Fazit: Ich liebe dieses Buch. Es hat einen tollen und flüssigen Schreibstil. Man wird von der Geschichte gepackt und man möchte einfach nicht aufhören zu lesen. Mit Ceony auf ihre Reise zu gehen ist wirklich überraschend, einige interessante Wendungen gibt es auch!
    Empfehle ich!
  10. Cover des Buches Sara (ISBN: 9783453721760)
    Stephen King

    Sara

     (381)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Als großer Stephen King Fan war "Sara" für mich leider einer ziemliche Enttäuschung. Mir war die Story zu überladen.
    Geister, Sorgerechtsstreit, verstorbene Ehefrau, Liebschafften, Kindsmorde, ... Es war irgendwie zu viel los. 

    Und am schlimmsten war, dass ich mit den Hauptfiguren leider überhaupt nicht warm wurde. Normalerweise entwickle ich meist sofort Sympathie oder starke Abneigung gegenüber den von King geschaffenen Charakteren. Man fiebert normalerweise einfach gleich mit. Das war hier leider nicht der Fall. Ich kann leider nicht ganz erklären, was mich an Mike, Mattie oder sogar an der kleinen Kyra gestört hat. Vielleicht war es die Kindersprache in der man Kyra sprechen lies oder das Klischee, dass die in Not geratene junge Frau dann doch mit dem (auch noch viel zu alten) Retter ins Bett will. 


    Mein Fazit: Es gibt sehr viele Kings, die sich zu lesen lohnen. Sara gehört für mich leider nicht dazu.
    Zwei Sterne gebe ich trotzdem, da der gewohnte und geliebte Schreibstil von Stephen King  doch irgendwie vorhanden war.

  11. Cover des Buches Bitterzart (ISBN: 9783596190737)
    Gabrielle Zevin

    Bitterzart

     (264)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Ich weiß nicht so recht, was ich von "Bitterzart" halten soll- der Genremix aus Romantik, Dystopie und Krimi ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. 

    Die Aufhänger für die einzelnen Handlungsstränge -insbesondere die Sache mit Anyas krimineller Familie- sind zwar gut gewählt, doch werden diese so lange nicht verfolgt und von der Liebesgeschichte überschattet, bis mein Interesse daran verflog. 

    Aus der Hauptfigur Anya werde ich nicht so recht schlau: Einerseits wirkt sie sehr selbstdiszipliniert und erwachsen, aber auf der anderen Seite verhält sie sich in einigen Szenen wie jedes Mädchen in einer Liebesgeschichte für Teenager. Auch Win war mir zu eindimensional, irgendwie schien er überhaupt keine schlechten Charakterzüge zu haben. Die Figur, die ich noch am ehsten sympathisch fand, auch wenn ihre Motive manchmal schwer nachvollziehbar waren, war Anyas beste Freundin Scarlet. 

    Das Setting im New York der Zukunft, wo gefühlt alles mehr oder weniger willkürlich rationiert oder verboten worden ist, hat mich an dem sonst eher mittelmäßigen Buch noch am ehesten begeistern können, auch wenn ich denke, dass sich die Welt in 70 Jahren etwas mehr weiterentwickelt hätte, als im Buch beschrieben.

    Abschließend kann ich nur sagen, dass es nicht wirklich was für mich war, doch wer möchte, kann ruhig mal reinlesen, sollte aber nicht allzu große Erwartungen haben.

  12. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte diese märchenhafte, mystische Atmosphäre, wie sie irgendwie nur südamerikanische Autoren kreieren können. Die Geschichte ist sehr kurz, dafür aber umso intensiver und "nachwirkender". Das Setting rund um einen Bücherliebhaber und sein Haus aus Büchern am Strand ist einzigartig und eine wirklich interessante, lesenswerte Idee für eine Erzählung.

  13. Cover des Buches Buchland (ISBN: 9783862824441)
    Markus Walther

    Buchland

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Worum gehts?


    Das Buchland schwebt in Gefahr, doch das scheint im Moment noch niemand zu wissen. Nicht einmal Beatrice, die uns gemeinsam mit Herrn Plana durch die Geschichte lenken. Nachdem Beatrice einen neuen Job braucht und sich kurzerhand bei Herrn Plana bewirbt findet sie rasch eine Zusage und bemerkt das dieser Laden das ganz besondere Etwas hat. Beatrice liebt die Bücher, doch sie liebt auch ihren Mann, der aus einer starken Alkoholsucht nicht heraus finden kann. Schafft sie es beides retten zu können, oder muss sie eine folgenschwere Wahl fällen?

    Das Buch hat sich durch den locker erzählenden Schreibstil fast wie von selbst gelesen. Was am Anfang noch nicht absehbar war. Es wirkte erst etwas trocken. Aber je mehr man gelesen hat, desto mehr ist man in der Welt versunken. Bea, Herr Plana und der personifizierte Tod waren mir dabei die liebsten Charaktere. Am Anfang war es noch etwas realistisch gehalten aber je mehr man über diesen geheimnissvollen Keller las desto mehr wusste man, was es mit diesem 'Buchland' auf sich hatte. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet selbst die Nebenrollen bleiben mir noch in Erinnerung und auch die Gastauftritte von Edgar Allan Poe und Wolfang von Goethe beispielsweise habe ich noch schmunzelnd in Erinnerung. Übrigens wurden auch viele andere Werke in dem Buch genannt. Wie Narnia. Und die beiden lustigigsten Beispiele: Herr Plana ist ein älterer Herr und befindet sich dann irgendwann im weiteren Verlauf in einer dunklen Ecke, er hebt den Gehstock und will zuerst "Lumus" rufen - tut es aber nicht da er sich auf seine Vernunft besinnt. Wäre zu lustig gewesen, wenn es im Buchland funktioniert hätte. Und dann als Bea und Herr Plana in der Halle der unnötigen Bücher sind finden sie das "Biss zum ..."Buch und beschreibt das Cover. Es schwimmt in einem Meer aus Tinte. Ja. Da musste ich auch etwas schmunzeln. Seltsam fand ich die Tatsache das Herr Plana irgendwie in Bea verliebt war, obwohl sie einen extrem großen Altersunterschied hatten und er ihr Vater hätte sein können. Das war nicht so mein Fall. Dennoch hat mich seine Geschichte interessiert und auch das Ende war traurig. Tja. Wenn man wirklich in Schicksalen herum radieren und schreiben könnte, dann hätten es wohl sehr viele versucht wenn sie 'Buchland' je gefunden hätten. Sehr gute Geschichte - so alles in allem.

    Fazit:
    Wer einen lockeren Schreibstil und originelle Ideen bevorzugt ist bei Walther's Buchland richtig. Es ist nicht ganz frei von seiner persönlichen Meinung, dennoch hat es Schwung und ein Ende, das Hoffnung auf ein zweites Band macht.

  14. Cover des Buches Familie ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783956498664)
    Susan Mallery

    Familie ist, wenn man trotzdem liebt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: tanjas.bookish.view

    „Familie ist, wenn man trotzdem liebt“ von Susan Mallery

    Natalie ist eine junge Künstlerin, die sich nach dem Tod ihrer Mutter ein neues Leben in der Kleinstadt Happily Inc aufgebaut hat. Gemeinsam mit den Mitchell-Brüdern arbeitet sie in einer Galerie.
    Eines Tages begibt sie sich mit ihrem in die Jahre gekommenen Auto in die Berge, um dort Ronan Mitchell zu besuchen. Jedoch kommt es in Folge eines Unwetters dazu, dass ihr Wagen von einer Schlammlawine fortgespült wird und sie vorerst bei Ronan festsitzt.
     Mit der Zeit kommen sich die beiden näher und Natalie bekommt Einblicke hinter Ronans Fassade…

    Susan Mallery hat mit Happily Inc eine weitere charmante Kleinstadt geschaffen. Zwar geht es hier ein wenig anonymer zu, als in Fools Gold, die Bewohner sind aber nicht minder sympathisch.
    Natalie ist eine akribisch arbeitende, scharfsinnige junge Frau, die weiß, was sie vom Leben will. Zudem trägt sie ihr Herz auf der Zunge und will für die Menschen, die ihr am Herzen liegen stets das Beste.
    Ronan dagegen ist zurückgezogen und hadert mit sich selbst, seiner Familie und seinem Schicksal. Er ist extrem stur, hat aber durchaus auch eine sensible Seite.
    Zwischen ihm und Natalie fliegen die Funken und die Chemie stimmt einfach.
     Jedoch muss einer von beiden erst aufhören, sich selbst und seinem Glück im Weg zu stehen, bevor so etwas, wie ein Happy End auch nur in Sichtweite gelangt.

    Suasn Mallerys humorvolle Wiese zu erzählen sorgt einfach dafür, dass die Seiten nur so fliegen. Ich hatte eine großartige Zeit in Happily Inc!

  15. Cover des Buches Verschwörung im Zeughaus (ISBN: 9783499259227)
    Petra Schier

    Verschwörung im Zeughaus

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    „Verschwörung im Zeughaus“ ist der 5. und vorletzte Band aus der Reihe um die Apothekerin Adelina und ihre Familie. Die Geschichten spielen im mittelalterlichen Köln und behandeln jeweils einen spannenden Kriminalfall, in den Adelina oder einer ihrer Lieben verstrickt wird. Jeder Band kann einzeln gelesen werden, da die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind und Petra Schier die Leser jedes Mal gut mit kurzen Einschüben in die vorangegangenen Geschehnisse holt, die jeweils als Kenntnis von Nöten sind, um den Kontext zu verstehen. Aber natürlich können die Charakterentwicklungen besser nachvollzogen werden, wenn man alle Bände nacheinander liest. Ich selber habe zuvor Band 1 und 4 gelesen und fand mich wunderbar zurecht. Da mir die Reihe aber so gut gefällt, werde ich nun auch noch Band 2 und 3 lesen. Band 6 liegt schon bereit.

    Im fünften Teil "Verschwörung im Zeughaus" dreht sich alles um verschwundene Waffen und falsche Abrechnungen im sogenannten Zeughaus. Dieses Mal ist es Tilmann Greverode, der Hauptmann der Stadtwache und Adelinas Halbbruder, der unter Verdacht gerät, in furchtbare Machenschaften verstrickt zu sein und gar seinen guten Freund Clais van Dalen, seines Zeichens ebenfalls Hauptmann der Stadtwache, heimtückisch ermordet zu haben. Doch Tilmann, selber schwer verletzt, rettet sich zu seiner Schwester Adelina und bittet sie, ihn zu verstecken. Adelina, die von der Unschuld ihres Bruders überzeugt ist, nimmt die Ermittlungen auf und wird wieder einmal tatkräftig durch Freunde und Familie unterstützt. Hierbei gehen ihnen zahlreiche verwirrende und widersprüchliche Hinweise zu.

    Auch diesmal hat es Petra Schier geschafft, mich in die Welt der mittelalterlichen Domstadt hineinzuversetzen. Hierbei versteht sie es meisterhaft den Leser in den spannenden Kriminalfall zu verwickeln und auf falsche Fährten zu locken.

    Nicht minder interessant sind neben dem Kriminalfall auch die privaten Entwicklungen und Ereignisse im Hause Burka. In Band 5 steht neben Adelinas Bruder Tilmann Mira, die junge und widerspenstige Adelige, die sich in der Apothekerausbildung befindet, im Mittelpunkt. Daher gibt es auch entsprechende Perspektivwechsel in der Erzählung, die sehr bereichernd wirken. Vor allem die feurigen Streitgespräche zwischen Mira und Tilmann haben es in sich.

    Auch diesmal schaffte es Petra Schier, mich mit dem Ausgang des Kriminalfalls zu überraschen. Die Charakter sind klug angelegt und entwickelt worden.

    Fazit:
    Wer historische Romane und Kriminalfälle mag, sollte sich die Adelina-Reihe von Petra Schier nicht entgehen lassen. Ein Einstieg ist aus meiner Sicht in jeden Band der Reihe möglich. Spannung vor historischem Hintergrund sorgen hier für kurze Weile.
  16. Cover des Buches Das Herz des Mörders (ISBN: 9783442367153)
    J. D. Robb

    Das Herz des Mörders

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Wer sich zum Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze meine persönliche Meinung:

    Nachdem es bereits sechzehn Vorgängerbände gegeben hat, lässt sich nicht übersehen, dass sich nun doch erste, leichte Ermüdungserscheinungen ergaben. Das 40 Jahre in der Zukunft angesiedelte Geschehen kann den Reihenleser nicht mehr überraschen. Auch das immer ziemlich gleich gestaltete Grundkonzept wirkt inzwischen leicht "angestaubt". Was dennoch immer wieder Freude bereitet, ist die Tatsache, dass die Figuren nicht statisch sind, sondern langsam, aber gut weiter entwickelt werden.

    Dies zusammen mit der guten Schreibweise der Autorin, dem soeben noch ausreichenden Spannungsfaktor und der Prise anregender Erotik bereitet dem Leser dennoch ein paar schöne Lesemomente.
  17. Cover des Buches Méto - Das Haus (ISBN: 9783423625142)
    Yves Grevet

    Méto - Das Haus

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Si-Ne
    Fazit:

    Ich finde der Autor schreibt wirklich interessante Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Das Haus und seine Regeln sind eine Sache. Es hat mich aber nicht ganz packen können, daher fand ich es nur ganz okay. Ich werde wohl auch nicht weiterlesen.

    Bewertung:

    Das ist der erste Band der Reihe.

    Es geht hier um Méto und das Haus, genau wie der Titel des Buches.

    Das Haus ist eine komische Einrichtung mit vielen Regeln, die so gar keinen Sinn machen. Zum Beispiel gibt es eine Regel, die besagt, dass zwischen jedem Bissen 50 Sekunden sind.
    Außerdem sind in diesem Haus nur Kinder untergebracht, keiner weiß, wie es weiter geht. Alles ist sehr geheimnisvoll und auf Regeln und Strafen aufgebaut. Ich erfahre auch nicht wirklich was über das System und was es außer dem Haus noch gibt. Ich denke, das wird in Teil fortgesetzt.

    Méto ist schon längerem Haus und kennt daher die Regeln und befolgt diese. Alle Figuren auch Méto wirken etwas farblos. Ich denke, dass es auch so gedacht ist. Denn keiner hat Erinnerungen vor dem Haus und alle müssen diesen komischen Regeln folgen. Alle sind in gewisser Weise gleich.
  18. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

     (1.086)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Skulduggery Pleasant begleitet mich ungewiss schon eine ganze Weile, denn die Reihe ist die Lieblingsreihe meiner beiden Brüder. So konnte ich einfach nicht widerstehen und musste selber zum ersten  Band greifen. 

    Das Cover allein verspricht schon viel. Ein lebendes Skelett im Anzug mit Hut! Von so etwas habe ich bisher noch nie etwas gehört. Ich denke vor allem, dass es genau die jüngere Klientel 100%ig anspricht, denn es weckt die Neugier.


    Auch wenn man es mit einem Skelett als Protagonist nicht unbedingt annimmt, spielt das Setting in der heutigen Zeit, in unserer Welt. Stellenweise wird zwar auch eine "Unterwelt" erwähnt, jedoch bleibt diese vorerst weiterhin ein großes Mysterium und wird nur kurz erwähnt. Dennoch fühlt man sich durch dieses vertraute Setting sofort wohl und muss sich nicht erst an neue Gegebenheiten gewöhnen. 


    Skulduggery Pleasant, ein lebendes Skelett, ist ein sehr lustiger, direkter Geselle, welchen ich durch seine lockere, sarkastisch, humorvolle Art direkt in mein Herz schließen konnte. Mit seinem Charakter lockert er jede ernste Szene wundervoll auf, stellenweise musste ich wirklich lachen.

    Stephanie, ein 13 Jähriges Mädchen, welches zufällig in die Welt von Skulduggery hineingeraten ist, stellte sich als die perfekte Partnerin von dem Skelett heraus. Auch wenn ich ihren Charakter teilweise bereits viel zu reif für ihr Alter fand, so ist es doch ein reines Vergnügen, ihre witzigen Dialoge mit ihrem neuen Partner zu erleben. Sie ist ein wirklich cleveres, mutiges und starkes Mädchen und schreckt vor keiner Gefahr zurück. Bereits im ersten Band macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch und ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in den folgenden Büchern noch machen wird. 

    Ebenso lernen wir schon im ersten Buch viele weitere spannende Charaktere kennen, wobei wir da leider nicht viel Einblick in die Tiefe dieser bekommen, sondern lediglich das Relevanteste, was aber absolut nicht störend ist, sondern eher perfekt zur Geschichte passend. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, was wir über diese Geschöpfe noch erfahren werden, denn meine Neugier ist definitv geweckt.


    Die Handlung ist wirklich sehr gut. Auch wenn mich die Spannung nicht komplett packen konnte, schließlich ist es immer noch ein Jugend Buch und dazu zähle ich mit meinen 27 Jahrne wohl nicht mehr, so hatte ich doch wirklich nur Vergnügen an diesem Buch. Skulddugery ist wirklich ein wundervoller Charakter, die Handlung ist locker und voller Witz und Charakter. Immer wieder stößt man auf Überraschungen, welche der Handlung eine komplett neue Wendung geben.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Man kommt durch das Buch und es wird niemals langweilig.


    *Mein Fazit:*

    Skulduggery war mir bereits von der ersten Sekunde an sympathisch. ER hat so eine liebevolle, lockere, gleichzeitig aber auch humorvoll, sarkastische Art, welche mir unglaublich gefallen hat, welche die Geschichte einfach super auflockerte. Stephanie stellt die perfekte Partnerin für ihn da, sie weist ebenfalls einen unglaublich starken Charakter auf, lässt sich nichts gefallen und kämpft für ihre Freunde und vor allem für ihre Meinung. 

    Die Handlung ist sehr locker. Immer wieder kommen unerwartete Überraschungen auf den Leser zu, welche der Geschichte eine komplett neue Wendung geben, sodass es nie langweilig wird. Auch wenn mich die Spannung nicht komplett packen konnte, so hatte ich durch witzige Dialoge doch wirklich viel Vergnügen. 

    Dazu kommt ein toller Schreibstil des Autors und das Buch ist perfekt.

    Definitiv werde ich auch den zweiten Band lesen und wahrscheinlich auch noch die ganzen restlichen Bände. Ich kann dieses Buch wirklich nur jeden empfehlen, welcher sein Herz an Fantasy verloren hat und sich zwischendurch gerne ein bisschen Unterhaltung wünscht.

  19. Cover des Buches Japan für die Hosentasche (ISBN: 9783596521036)
    Francoise Hauser

    Japan für die Hosentasche

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Es kommt mir eher vor wie: "200  unnützeFakten die sie über Japen nicht wussten" als wie ein Reiseführer.


    Es sind witzige Statistiken und Ausführungen dabei aber für eine Japan Reise braucht es dieses Buch nicht wirklich.

  20. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
    Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

    Schreibstil:

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
    Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
    Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
    Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
    Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

    Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

    Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
    Was aber nichts mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

    Meine Meinung

    Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
    So schreibt sie am zehnten Tag:

    Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.

    Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
    Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

    Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

    Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

    Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

    Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
    Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

    Das Cover:
    Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
    Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

    Fazit

    Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

    Über Cat Clarke
    Cat Clarke
     wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.


  21. Cover des Buches Todschreiber (ISBN: 9783839218235)
    Maren Graf

    Todschreiber

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Worte können so viel mehr, als nur Eindruck hinterlassen. Die Opfer in diesem Kriminalroman erfahren es am eigenen Leib.

    Hier geht es um die junge Kommissarin Lena Baumann, die mit ihrem Partner Mark gemeinsam zu einem Selbstmord gerufen wird. Doch ist es wirklich ein Selbstmord? 

    Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der viel Freude beim Lesen bereitet. Die Spannung ist fast gleichbleibend hoch und die Seiten huschen dahin.

    Die Figuren haben zwar wenig Tiefgang und ihre Befindlichkeiten wirken eher hölzern und konstruiert, dies tritt aber zumeist in den Hintergrund der Story. Nur die Verstrickungen von ihrem Partner mit einer anderen Figur sind mir tatsächlich gegen den Strich gegangen. Das war einfach zu sehr konstruiert und einfach platt. 

    Interessant war die Idee der Hypnose. Ich habe mir dazu einige Nebeninfos zu Milton H. Erickson aufgeschrieben, der die Wissenschaft in diesem Bereich maßgeblich prägte.

    Die Auflösung am Ende hat mir recht gut gefallen. Doch habe ich auch ein paar Dinge anzumerken, die mir nicht so gefallen haben in dem Buch.

    Zum wirklich guten Klappentext wäre in meinen Augen noch eine Triggerwarnung zum Thema Selbstmord wichtig gewesen. Das ist hier leider nicht der Fall. Und dann habe ich persönlich mich noch daran gestört, dass die Figuren alle ähnliche Namen hatten. Dr. Martens und Prof. Carstens, aber auch Martens, Martin, Marten, Mark und Marie, 2x Anna, Neumann und Baumann. Ich stolpere über so etwas immer, da ich die Figuren dann nicht mehr so gut auseinanderhalten kann.


    Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da ich gut unterhalten wurde, aber nicht so gut, dass ich über die oben aufgelisteten Schwächen hinwegsehen hätte können. Aber alles in allem ein solider Krimi mit Unterhaltungscharakter.

  22. Cover des Buches The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben (ISBN: 9783791386416)
    Marion Hellweg

    The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Arh

     Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

    Nachhaltig wohnen, zurück zur Natur ist das umfassende Thema des Buches. Verschiedene Personen/Familien laden den Leser zu sich nach Hause ein und stellen ihre Häuser/Wohnräume vor. Es geht ua. nach Australien und Dänemark. Die vielen Fotos sind sehr schön, die Texte nicht zu lang und aufs Wesentliche beschränkt.

    Alle Einrichtungen ähneln sich irgendwie, viel weiß, viel Holz. Die Richtung geht ins Minimalistische, je weniger "Krempel" desto besser. Die Ideen sind teils sehr gut, aber auch etwas teuer. Nicht jeder kann sich einen selbstgeschreinerten Tisch leisten. Man bekommt tolle Anregungen, alte Dinge wiederzuverwenden, selber zu basteln, zu häkeln... Es gibt eine Materialkunde, DIY Projekte, eine Liste der onlineshops/Händler.

    Das Buch bietet auf jeden Fall eine Menge Anregungen und macht Lust sein Zuhause mal zu entrümpeln und umzugestalten...weniger ist mehr. Wem das nötige Kleingeld fehlt, der muss selber handwerklich tätig werden. Wobei ich einige Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus in den Räumen gesehen habe, die sich jeder leisten kann.

    Ein schöner Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich inspirieren lassen kann.

  23. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783838788678)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (16)
    Aktuelle Rezension von: oromis23

    Stellt euch vor, ihr lebt im Jahr 2088. Die Leute tragen Holotexturen statt Kleidung, laden ihre Gehirndaten in Klonkörper hoch und reisen auf Autositzen durchs All. Das ist die Welt von Hologrammatica! Quästor (=Detektiv) Galahad Singh soll die verschwundene Programmiererin Juliette Perrotte finden, die an skurrilen Techniken wie Mind Uploading geforscht hat. Nebenbei gibt es schillernde Holo-Partys, Lovestories, große moralische Fragen und einiges an Verfolgungsgeballer.

    Meinung
    Hologrammatica macht Spaß. Das Europa der Zukunft (inklusive bewohntem Asteroidengürtel) ist wahnsinnig originell und detailliert geschildert. Hauptfigur Galahad mit trockenem Humor und einer Extraportion Coolness verfolgt mal alleine, mal mit seinem Lover Francesco die eine oder andere heiße Spur. Der zweite Strang wird aus Juliettes Sicht erzählt. Der Mix aus SciFi und Krimi lädt nicht nur zum Miträtseln ein, sondern auch zu Gedankenspielen über Gesellschaft und Moral in der Zukunft.

    Im letzten Drittel des 16-stündigen Hörbuchs kam ich allerdings teils nicht mehr mit, da ich oft nur nebenbei lauschen konnte und die Stränge und Hinweise sich immer mehr verflochten. Die Story ist sicherlich meisterhaft geplottet, zum gelegentlichen Nebenbeihören aber echt ungeeignet. Vielleicht wäre eine gekürzte Fassung eine gute Idee.

    Fazit
    Ein buntes, actionreiches Kopfkino, das in Erinnerung bleibt - lieber lesen als hören!

  24. Cover des Buches Die drei ??? und der Zauberspiegel (drei Fragezeichen) (ISBN: 9783440140628)
    M.V. Carey

    Die drei ??? und der Zauberspiegel (drei Fragezeichen)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Die drei Detektive Justus, Peter und Bob werden Zeuge eines missglückten Diebstahls.

    Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem gruselig aussehenden Spiegel, der einst dem großen Chiavo gehörte?

    Ging er tatsächlich in den Spiegel?


    Covergestaltung:

    Die von Aiga Rasch gestalteten Cover sind inzwischen Kult und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

    Das Buch ist schwarz eingebunden und das Cover zeigt den betitelten Spiegel, welcher umrahmt ist von Gnomen und anderen Gruselgestalten.

    Die düstere Atmosphäre wird verstärkt durch die geisterhaft grüne Erscheinung im Spiegel parallel zur davorstehenden schwarzen Schattengestat.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren (zum selbstlesen)


    Mein Eindruck zur Buchreihe (Buchaufbau und Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Leser mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon (gerne altklug) erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Flink wie er ist, bringt er entlaufene Diebe kinderleicht zur Strecke. Um unnötige halsbrecherische Aktionen macht er gerne einen großen Bogen.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei und die Aktenführung.

    Im Vorwort werden die drei Jungs aus Rocky Beach und ihr Detektivbüro (ein ausgedienter Campinganhänger vollgestopft mit Technik und Detektivausrüstung) von Alfred Hitchcock vorgestellt für all jene, die sie (noch) nicht kennen. Es ist somit nicht ausschlaggebend mit welchem Buch man beginnt.

    Wie ein Rahmen legt sich dies um die Geschichte, denn abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.

    Auch während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit Fingerzeig und hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Leser.


    Meine Meinung zum "Zauberspiegel":

    Die erwartete gruselige Atmosphäre beschränkt sich tatsächlich nur auf eine Szene in der Bibliothek, denn hier tritt die geisterhafte Gestalt in Erscheinung.

    Suverän wird dieses Rätsel kurzerhand von Justus aufgelöst.

    Was mit einem missglückten Diebstahl des Spiegels beginnt wandelt sich im Laufe der Geschichte in eine brisante politische Affäre eines (fiktiven) spanischen Zwergstaates in der Erpressung und Bauernfängerei eine große Rolle spielen.

    An den Themen erkennt man, dass die drei Fragezeichen mit ihren Fällen wachsen und erwachsen werden. 

    Die Neben-Charaktere wie Mrs. Darnley und Señor Santora sind detailreich und herrlich amüsant ausgearbeitet.

    Eine meiner lieben Szenen ist die, in der der Lieferant für Backwaren die Detektive bei ihrer Rettungsaktion tatkräftig unterstützt, grandios in seine Rolle schlüpft und den Gegenspieler und Kleinganoven Gomez gekonnt in die Irre führt.

    Das spannende und aufregende Finale gibt dem Fall einen perfekten Abschluss. 


    Fazit:

    Weniger Grusel als gedacht dafür ein anspruchsvoller Kriminalfall mit Erpressung, politischen Intrigen und einer spektakulären Rettungsaktion.


    ...
    Rezensiertes Buch "Die drei Fragezeichen und der Zauberspiegel" gebundene Ausgabe aus dem Jahr 1989

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