Bücher mit dem Tag "papst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "papst" gekennzeichnet haben.

379 Bücher

  1. Cover des Buches Konklave (ISBN: 9783453439030)
    Robert Harris

    Konklave

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Mechling

    Über den Inhalt möchte ich nicht viele Zeilen verlieren, dafür gibt es ja den Klappentext :) 


    Nun bin ich ein recht großer Robert Harris-Fan und freue mich immer auf einen neuen Titel von Ihm. Jedoch verschließt sich mir - wahrscheinlich aufgrund meines nicht vorhandenen Glaubens - die Phaszination des Romans Konklave. 


    Erstaunlich seicht sind die Charaktere für Harris' Verhältnisse. Selbstverständlich dreht sich im Leben eines Kardinals alles um die Kirche, aber dennoch hat man doch eine Persönlichkeit, die bei manchen der Kardinäle ja auch angedeutet wird. Beim Hauptprotagonisten jedoch ist alles sehr schleppend - jedenfalls stelle ich mir als "Ungläubiger" jedenfalls vor, dass man dennoch noch ein Leben haben kann. Interessen, Hobbys.. keine Ahnung. Sei's drum. 

    Wie bereits andere geschrieben hatten, ist auch für mich dieses Buch eher eine populär verständliche Beschreibung des Ablaufes eines Konklave. Die ständigen, teils längeren, Passagen mit Gebeten mögen vielleicht für Kundige mehr Einblick in das Seelenleben der Protagonisten bieten, aber für mich waren diese, und die ständigen Wiederholungen irgendwann nur noch störend. 

    Erst im letzten Drittel kommt so etwas wie Spannung wirklich auf. War es vorher eine stoische Aufzählung von Abläufen, erfahren wir mehr über die Intrigen hinter den verschlossenen Türen. Doch dann, wenn man endlich in Fahrt kommt, ist es sogleich auch wieder vorbei. 

    Das eigentlich Ende ist sehr schön und birgt eine Überraschung, wobei nur ein Teil der des Endes eine Überraschung ist. Wer der Heilige Vater wird, ist eigentlich bereits nach wenigen Seiten klar. Aber ob diese Überraschung wirklich rechtfertigt, dass man sich durch diese Ansammlung an Rituale durchquälen muss? Denn das war es für mich zum Teil wirklich: Eine Qual. Ich beichte auch, dass ich gegen Ende die kursiv geschriebenen Gebete konsequent übersprungen habe. 


    Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm zu lesen, aber ich werde dieses Buch wieder aus meiner Bibliothek entfernen. Einmal reicht mir :) 

  2. Cover des Buches 40 Stunden (ISBN: 9783442381296)
    Kathrin Lange

    40 Stunden

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein spannender Thriller mit Setting Berlin. Ein Mann wird ans Kreuz geschlagen. Gelingt es dem Ermittler Faris Iskander nicht, ihn innerhalb von 40 Stunden zu finden und zu retten, droht der Täter mit einem Bombenanschlag auf Berlin. 

    Es ist ein Thriller mit hohem Tempo. Der Leser ist direkt mittendrin im Geschehen und kann die Ermittlungen, die mit Hochdruck geführt werden, weil die Zeit drängt, mitverfolgen.

    Es gibt aber auch immer mal wieder ein paar Nebenhandlungen. Passanten rücken sind Bild, werden real. Es ist irgendwie bedrückend, denn man ahnt als Leser, dass sie vielleicht bald Opfer sein könnten...

    Derweil zeichnet sich mit jeder Seite ein klareres Bild ab, wobei man aber trotzdem lange im Dunklen bleibt. So bleibt es immer spannend. 

    Ich mochte diesen Thriller sehr. Der Inhalt war sehr spannend, actionreich, der Schreibstil angenehm. 

  3. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (2.041)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Irgendwie ist es interessant, wenn man manche Bücher im Nachhinein liest und dann feststellt, dass die Geschichte vor den jetzigen aktuellen Ereignissen geschrieben wurde und es ist irgendwie verblüffend und faszinierend zugleich wie nah Autoren an der Realität oft sind. Aber auch ohne diesen Umstand ist das Werk von Sebastian Fitzek wieder ein Buch was man relativ zügig wegsuchten kann, weil immer was passiert, weil immer mit Cliffhangern und Spannungsbögen gearbeitet wird. Auch in diesem Buch beweist der Autor, warum er unangefochten an der Spitze steht, auch wenn ihm nicht jedes Buch gelingt, aber dieses tut es sehr wohl. Es ist nicht nur reine Unterhaltung, sondern enthält auch Statistiken und Fakten die zu denken geben sollten.

  4. Cover des Buches Eternity (ISBN: 9783442379293)
    Meg Cabot

    Eternity

     (275)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Das Buch ist erschienen als der Biss-Hype so riesig war und knüpft auch in einigen Passagen an die allgemeine Liebe für Vampire an. Das gab unter anderem den ein oder anderen Lacher, der Schreibstil der Autorin ist locker, witzig und hat einen schönen Lesefluss. Meena Harper wurde charakterlich sehr schön ausgearbeitet, sie besitzt eine ganz besondere Gabe. Meena begegnet einem mysteriösen Fremden, welcher sie rettet und kurz danach nistet sich ein angeblicher Dämonen Jäger bei ihr ein. Die beiden Love-Interest haben ihren ganz eigenen Charme und der Show-Down wurde sehr spannend umgesetzt, auf den zweiten Teil bin ich sehr gespannt.

  5. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Nosferas (ISBN: 9783570308226)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Nosferas

     (363)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Die Vampire Europas schwinden. Die Clans haben alle das gleiche Problem: Es stellen sich keine Nachkommen ein. Daher schließen sich die verfeindeten Familien zusammen und bilden ihre jungen Vampire zur dunklen Elite aus.

    „Nosferas“ ist der erste Band einer sechsteiligen Vampirreihe um die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert. Mich hat das Vampirthema interessiert, weil ich mal wieder in die blutig-düstere Welt der tagscheuen Geschöpfe abtauchen wollte.

    Es ist das Jahr 1877 und die Vampir-Clans Europas sind vom Aussterben bedroht. Seit etlicher Zeit stellt sich kein Nachwuchs mehr ein. Zudem werden sie von Vampirjägern bedroht. Aufgrund ihrer angeborenen Überheblichkeit - wer wäre es nicht, stünde er über dem Tod - sind die Familien grundsätzlich verfeindet. Dennoch entwickeln sie gemeinsam einen Plan, um ihre jüngere Generation mit gesammelten Wissen der Clans auszustatten. Dazu unterrichten die Familien abwechselnd alle Jung-Vampire. Sie werden sozusagen bei jedem Clan in die Schule gesteckt. 

    Den Anfang macht der italienische Ableger und die junge Schar wird nach Rom gesandt. Hier wird die neue Generation nicht nur mit altehrwürdigen Wissen betraut, sondern sie hat einige Abenteuer zu bestehen.

    Ich wusste zwar im Vorhinein, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, trotzdem habe ich diesen Punkt nicht ausreichend beachtet. Mich hat enttäuscht, dass es sich um eher liebliches Teenie-Geplänkel im Internat-Stil handelt und die blutige Düsternis lediglich als anziehender Rahmen dient. 

    Zu Beginn wurde ich von vielen Namen und Figuren überfallen. Das hat die ersten Seiten über den Lesefluss gehemmt. Es scheint aber nötig, damit sich dieser Band und die weitergehende Reihe entwickeln. 

    Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Vampire. Hierzu zählt die mysteriöse Ivy aus Irland. Nach der Lektüre weiß ich noch immer nicht, was ich von dem irischen Vampirmädchen und ihrem Gefährten in Wolfsgestalt halte. Italien wird vom eher rundlichen doch sympathischen Luciano präsentiert, die österreichischen Dracas strahlen im überheblichen Glanz der bröckelnden Monarchie während Alisa aus Hamburg für den neugierigen und abenteuerlustigen Bücherwurm steht. Ich habe sie als umgängliche Rebellin empfunden, die sich in ihrem Tatendrang kaum halten lässt.

    Vordergründig war, wer sich mit wem, wie und warum anfreundet, wie sich die Bekanntschaft der Schüler untereinander entwickelt und wie manche Freundschaft entsteht.

    Mir persönlich waren die Charaktere zu typisch gezeichnet, obwohl ich jeder einzelnen Figur den liebevollen Feinschliff der Autorin anmerke. Ich hatte mir mehr Dunkelheit erwartet und weniger Teenie-Flair. 

    Die Handlung hat sich für mich gezogen und ich habe mir mit der Geschichte schwergetan. Spannungsreiche Momente sind rar und rasch abgearbeitet, während die jungen Vampire wieder die Schulbank drücken oder sich um Freundschaften bemühen. Dabei mochte ich die historischen Details über Rom und ich finde es immer gut, wenn solche Informationen in Büchern verarbeitet werden. Doch im Grunde ist es eine Internatsgeschichte mit eher zahmen Vampiren, der meiner Ansicht nach die Schärfe fehlt. 

    Im Endeffekt ist „Nosferas. Die Erben der Nacht“ ein passendes Buch, wenn nicht sogar die perfekte Reihe, für jüngere Leser oder solche, die es eher umgänglicher mögen. Wer bei Vampiren an bluttriefende Eckzähne, verschlagene Wesen und dunkle Bösartigkeit denkt, wird weniger Spaß an Handlung und den Figuren haben.


    Die Reihe um die Erben der Nacht:

    1) Nosferas

    2) Lycana

    3) Pyras

    4) Dracas

    5) Vyrad

    6) Oscuri

  6. Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783841905055)
    Florian Schwiecker

    Verraten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Das Buch startet mit einem flüssigen, kühlen Schreibstil. Aber ich finde das Kühle passt gut zum Thema. Die Charaktere sind ebenso kühl, man erfährt nicht viel aus der Vergangenheit. Aber das macht sie auf ihre Art wieder sympathisch. Nach den Anschlägen plätschert es etwas dahin, aber nur kurz. Dann nimmt das Ganze gut an Fahrt auf und ist richtig spannend. 

  7. Cover des Buches Vaticanum (ISBN: 9783946621041)
    J.R. Dos Santos

    Vaticanum

     (62)
    Aktuelle Rezension von: tharos

    Vaticanum - J.R. Dos Santos | Read By Tharos (tharos-web.de)

  8. Cover des Buches Die Bücherjäger (ISBN: 9783404176939)
    Dirk Husemann

    Die Bücherjäger

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.Am Ende des Buches werden fremde Ausdrücke erklärt, sowie die Personen (historische und erfundene) näher erläutert. Eine, wie ich finde, tolle Idee.

    Kurz zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils 1417. Die zentrale Gestalt ist Poggio Bracciolini. Er ist ein sogenannter Bücherjäger, ein Vertrauter und Freund von Baldassare Cossa, auch bekannt als Papst Johannes XXIII. Des Weiteren sind noch dabei Oswald von Wolkenstein - Gegenspieler von Poggio, Agnes von Mähren, die Frau von Jobst von Mähren, dem Verteiler der geheimen Bücher und ein paar Nebendarsteller die man während der Zeit mehr oder weniger kennen lernt.

    Im Bergklosters Sankt Fluvius am Bodensee entdeckt Poggio ein Buch, das an eine Kette gelegt ist, doch kaum hat er sich damit genauer beschäftigen ist dieser Foliant verschwunden . Es folgt eine ereignisvolle Suche., und eine spannende, aufregende Zeit.Was genau passiert und was in den Schriftstücken steht werde ich hier nicht verraten, nur soviel, es gibt so manche Überraschungen.

    Am Ende zeigt Poggio das ihm die Menschen doch wichtiger als Bücher sind, welches sich als eine sehr sympathische Charaktereigenschaft erweist.

    Durch das Buch wurde ich dazu angeregt, mich selbst ein wenig über das Konstanzer Konzil und die handelnden Personen zu informieren Ich hatte hiervon bisher überhaupt keine Ahnung doch es ist ein sehr interessantes Thema.

    „Die Bücherjäger“ ist für mich das erste Buch, das ich von Dirk Husemann lese – aber ganz sicher nicht das letzte!

  9. Cover des Buches Löwenblut (ISBN: 9783744874755)
    Monika Pfundmeier

    Löwenblut

     (34)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Man sollte diesen Band nur lesen, wenn man den ersten gelesen hat, da sich viele Ereignisse auf den ersten beziehen. 

    Cäcilia spielt auch in diesem wieder eine tragende Rolle. Konradin zieht in den Krieg um sein rechtmäßiges Erbe zurückzuerlangen. Doch Charles D'Anjou führt den 16-Jährigen in einen Hinterhalt.

    Die Sprache des Buches ist sehr speziell, da es im mittelalterlichen Sprachstil geschrieben ist. Dies liegt sicherlich nicht jedem. Auch fehlt diesem im Gegensatz zum ersten etwas die Spannung.

    Man findet sehr viel Hintergrundwissen, sowohl am Anfang des Buches gibt es eine Kurzeinführung, als auch am Ende des Buches nochmals eine ausführlichere geschichtliche Erklärung.

  10. Cover des Buches O sole mio! (ISBN: 9783499271991)
    Johanna Alba

    O sole mio!

     (35)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Papst Petrus schwänzt seinen jährlichen Sommerurlaub auf Castel Gandolfo und vertritt einen Studienfreund incognito als Dorfpfarrer an der Amalfiküste. Aber auch da kommt es, wie es kommen muss: Petrus stolpert über eine Leiche und sieht das als himmlische Fügung, den Todesfall aufzuklären, denn an einen Unfall glaubt er nicht.

    Raffaele, der Tote, war der Inhaber der Albergo Azzurro, in den 60er Jahren der Geheimtipp vieler Prominenter,, vor allem nicht (miteinander) verheiratete Paare fühlten sich hier wohl. Hat Raffaele womöglich zu viel gewusst? Aber warum wird er dann erst jetzt getötet? Haben die merkwürdige Schriftstellerin oder der amerikanische Koch, die gerade im Albergo logieren, etwas mit dem Tod zu tun?

    Ich habe mir den Roman extra für einen eigenen Urlaub aufgehoben, alle anderen Romane der Reihe habe ich bereits mit Vergnügen gelesen, und nun endlich konnte ich ihn in meiner Leseplanung unterbringen.


    Einen Papst wie Petrus würde man sich wirklich wünschen. Natürlich ist er seinem Glauben verhaftet, aber er weiß um die Schwächen seiner Schäfchen, denn er hat selbst so einige. Die will ihm seine Haushälterin Immaculata zwar regelmäßig austreiben, aber Petrus hat so einige Tricks auf Lager. Hier wächst die in Rom verbliebene Immaculata fast über sich hinaus, doch Petrus weiß sich wieder zu helfen – und hat dabei himmlische Hilfe.

    Im Kriminalfall sucht er sich dagegen weltliche Hilfe, und wo könnte er die besser finden, als bei bereits bewährten Helfern? Mir machte es großen Spaß, viele berühmte Namen auftauchen zu sehen, Richard Burton, Jackie Kennedy – das Hotel hat in den 60er Jahren viele Stars beherbergt. Ob und wie diese mit Raffaeles Tod zu tun haben, erschließt sich nach und nach, die Auflösung fand ich persönlich allerdings nicht ganz so gelungen wie in den anderen Romanen der Reihe, fast war ich hier ein wenig enttäuscht. Sie ist nicht unlogisch, ich hätte mir aber sowohl einen anderen Täter als auch ein anderes Motiv gewünscht (mehr kann ich leider nicht sagen, ohne zu spoilern).

    Aber die Papst-Petrus-Reihe besteht ja nicht nur aus den Kriminalfällen, sondern besticht auch durch ihren Humor (herrlich z. B. die Szene im Agnelli-Zimmer) und den, manchmal etwas skurrilen Charakteren. Trotzdem werde ich hier einen Stern abziehen.

    Der vierte Band der Reihe konnte mich zwar nicht ganz so überzeugen wie die anderen Fälle, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Endlich bin ich mit der Reihe wieder up to date und freue mich auf kommende Bände. Ich kann die gesamte Reihe sehr empfehlen, vor allem jenen, die humorvolle Kriminalromane mögen und außergewöhnliche Ermittler schätzen.

  11. Cover des Buches Hosianna! (ISBN: 9783499269271)
    Johanna Alba

    Hosianna!

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus

    Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!Eigentlich hat mir das Buch gefallen, es ist sehr gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil und packende Geschichte. Sehr interessant, Rom mal aus einer etwas anderen Sicht zu erleben! Die Charaktere fand ich allerdings etwas unrealistisch, irgendwie kann ich mir einfach nicht so einen Papst vorstellen. Es fehlte den Menschen das gewisse Etwas, das sie lebensfähig und glaubwürdig als Charakter eines Buches macht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte, nett für zwischendurch!
  12. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  13. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.369)
    Aktuelle Rezension von: BinaP

    Die Päpstin gehört zu meinen absoluten Lieblingsromanen. Ich finde, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Jedenfalls kommt alles sehr glaubwürdig rüber. Die Protagonistin Johanna ist für mich eine Sympathieträgerin, ich habe sehr mit ihr mitgefühlt, vor allem in gewissen Szenen (ich will hier jetzt nicht spoilern).

  14. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.041)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Gesichte, meisterhaft recherchiert und erzählt. Für mich war es ein guter Nachfolger vom Da Vinci Code- aber konnte nicht ganz mithalten. 

    Eine Schnitzeljagd die etwas schnell in der Abfolge erzählt wird. Manchmal hätte es etwas ruhiger beschrieben werden können. 

  15. Cover des Buches Im Namen der Kirche (ISBN: 9783906120140)
    Peter Montalin

    Im Namen der Kirche

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Nach dem Unfalltod seiner Eltern ist Andreas Winter Vollwaise und auf seinen Onkel angewiesen. Dieser ist Priester und nimmt ihn mit ins Kloster. In diesem Kloster ist schwerer sexueller Missbrauch der Kinder an der Tagesordnung. Bei Unfolgsamkeit folgt die brutale Folterung. Als sich Andreas dagegen wehrt und einen der Schinder mit dem Messer verletzt, wird er in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Zusammen mit Michelle, einem weiteren Opfer, und mit der Hilfe eines Pflegers, gelingt ihnen die Flucht. Seitdem sind sie verschollen. 16 Jahre lang. Andreas‘ Großmutter beauftragt den Enthüllungsjournalisten, Dominik Ehrmann, mit der Suche und was er da, zusammen mit Sue Martin, einer Computerhackerin, herausfindet, gefährdet ihrer aller Leben.
    Ein hochaktuelles Thema mit einer erschreckenden Wahrheit kommt hier zur Sprache. Dabei wird der Missbrauch so brutal geschildert, wie ihn die Opfer beschrieben hatten. Es ist erschütternd, und es läuft einem gleich zu Anfang des Buches eiskalt den Rücken hinunter. In einem schnellen Tempo geht es voran mit einem flüssigen Schreibstil. Spannung wird aufgebaut. Leider driftet der Thriller nach einer gewissen Zeit in Nebensächlichkeiten ab, die nicht zum eigentlichen Thema gehören, und welches dadurch extrem vernachlässigt wird. Sehr schade! Auch zum Ende hin wird der Hauptfaden nicht wieder aufgenommen, sodass sich die Hauptaufmerksamkeit auf den eigentlichen Fall richten kann.
  16. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (83)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  17. Cover des Buches Der Selbstmord des Papstes (ISBN: B01CAIO8TI)
    Michael Pilipp

    Der Selbstmord des Papstes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: GrayWolf
    ...und stellt sich damit gegen die Kirche? Durch den Titel kann man leicht in die irre geführt werden, denn es ist kein Kirchenthriller. Die Geschichte ist sehr aktuell und an der Flüchtlingskrise 2015 angelehnt mit Hunderttausenden Flüchtlingen die nach Europa geströmt sind. Die christliche Kirche hat keine Antworten auf die drängendsten Fragen ihrer Mitglieder. Der neue Papst Innozenz der XIV. verkündet seine Osterbotschaft, die aber eine erschütternde Wendung nimmt, direkt nach seiner Predigt stürzt er sich von der Loggia in den Tod......Deutschland und Europa versinken im Chaos, nichts ist mehr wie es vorher war.....es kommt zu Unruhen...diese Geschichte ist spannend und hat einen aktuellen Bezug.
  18. Cover des Buches Die sieben Templer (ISBN: 9783746631745)
    Guido Dieckmann

    Die sieben Templer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Vor 7 Jahren wurde der Templerorden vom französischen König verboten. Viele Templer sind tot oder in Gefangenschaft. Sieben Templer hüten ein Geheimnis und halten sich in verschiedenen Orten Europas versteckt. Doch nun sind sieben Boten unterwegs um sie an ihren Eid zu erinnern. Eine tolle Geschichte vor realem Hintergrund. Leider hat es fast 100 Seiten gebraucht bis mich die Geschichte gepackt hat, ich wollte eigentlich schon abbrechen. Doch dann wurde es noch enorm spannend. Also falls es erst langweilig ist, einfach weiter lesen, es lohnt sich!  

  19. Cover des Buches Die Geschichte der Einsamkeit (ISBN: 9783492309929)
    John Boyne

    Die Geschichte der Einsamkeit

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    Ich wusste erst nicht, was mich mit dieser Geschichte erwarten würde. Von diesem Autoren habe ich bisher noch nichts gelesen aber ich fand den Aspekt, etwas aus der Sicht eines Priesters zu hören enorm spannend.

    Gleich von Anfang an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Der Autor hat eine so unfassbar leichte und doch bewegende Art, Dinge, Gefühle und Situationen zu beschreiben, dass es mir schwer fiel, das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen.

    In dem Buch geht es um den Pater Odran Yates. Es geht um sein Leben, seine Vergangenheit und um die Menschen die er während seiner Zeit als Pater kennen lernt. Odran bekundet seine Zweifel und Ängste und seine Liebe zu dem, was er tut. Das Buch spielt über einen Zeitraum von vielen Jahren. Wir lernen also den jungen Odran wie auch den gealterten kennen. Ganz besonders anzumerken ist die Aufarbeitung rund um das Thema sexuelle Gewalt innerhalb der katholischen Kirche an Kindern. Durch tiefe recherche Arbeit, verschafft uns der Autor Einblick in diese Welt der Grausamkeiten und lässt den Leser nachdenklich zurück.

    Das Buch ist großartig. Und doch harte Kost, die man nutzen sollte selbst wachsamer zu sein und sich intensiver mit diesem Thema auseinander zu setzen.

  20. Cover des Buches Der Bastard von Tolosa (ISBN: 9783426503096)
    Ulf Schiewe

    Der Bastard von Tolosa

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen winzigen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

    Bis auf die Montalban-Familiensaga (deren erster Band dieses Buch ist) habe ich bereits alle Bücher von diesem Autor geniessen dürfen. Nun habe ich mich auch seines Debütwerkes angenommen. Natürlich waren meine Erwartungen sehr hoch, konnte ich doch alle anderen Bücher mit der Höchstbewertung auszeichnen. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Die Geschichte wird auf eine ungewöhnliche Weise erzählt: In Ich-Form und zwar in Form einer Retrospektive. Der Protagonist erzählt von seinem abenteuerlichen Leben zur Zeit der Kreuzzüge im "Heiligen Land" und den Gefahren und Intrigen in der Heimat nach seiner Heimkehr. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

    Dabei bedient sich der Autor einer bildgewaltigen, bunten Sprache, die den Leser mit ungeheuerer Sogkraft förmlich in das Geschehen hineinzieht. Das Leben zu jener Zeit - sowohl in Kriegszeiten als auch in der Heimat - wird mit einer wundervollen Lebendigkeit geschildert. Der Leser kann sich der Faszination dieser Schilderungen beim besten Willen nicht entziehen. Dass dabei auch sehr verstörende Grausamkeiten keineswegs ausgespart werden, gehört zwingend dazu und mag manchen Leser schaudern lassen. Aber das gehört nunmal zu dieser Zeit...! Die Komplexität des Protagonisten und dessen Wandlung im Laufe der Zeit wurde hervorragend geschildert.

    Man merkt dem Buch nicht an, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt. Es ist allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten und ein paar kleinere Längen im ersten Teil des Buches ließen sich wohl ob der nötigen Erklärungen nicht vermeiden. Die verwirrenden Familienverhältnisse und eine grosse Vielzahl von Personen haben stellenweise etwas Verwirrung hervorgerufen. Da muss sich der Leser schon sehr aufmerksam durchbeißen!

    Letztendlich tut dies dem hervorragenden Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch! Ich habe es genossen und freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band!
  21. Cover des Buches Es war einmal in Italien (ISBN: 9783404187768)
    Luca Di Fulvio

    Es war einmal in Italien

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Hinter diesem Buch steckt die Geschichte über die italienische Wiedervereinigung und den Anschluss Roms. Als Thema gut aufgegriffen und im Buch gut umgesetzt, nur leider sind für mich die Lebensgeschichten der Protagonisten zuviel des Guten. Am Ende wird jedes Trauma aufgearbeitet, die Schuldigen bestraft und die Guten belohnt.

  22. Cover des Buches Herrin der Lüge (ISBN: 9783404158911)
    Kai Meyer

    Herrin der Lüge

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Das Thema war an sich interessant. Aber ich fand, daß es eindeutig zu lang war. Zu lange Dialoge. Zu sehr in Nebensächlickkeiten verliebt. Kürzer wäre besser gewesen. Wenn Meyer das Buch auf ein Drittel gekürzt hätte, wäre ein weitaus spannenderes Buch entstanden.
  23. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  24. Cover des Buches Jubilate! (ISBN: 9783499275012)
    Johanna Alba

    Jubilate!

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

     "Rom glitzerte in der Ferne wie ein Juwel." so beginnt der fünfte Band der unterhaltsamen Krimi Reihe, in der der Papst eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

    Man spürt, dass das Autorenehepaar Johanna Alba und Jan Choin sehr mit Rom verwurzelt sind. Johanna hatte in Rom Kunstgeschichte studiert und Jan reiste im Alter von 18 Jahren mit Zelt und Rucksack nach Rom. Diese ganze Liebe findet sich in kleinen Details der Geschichte wieder. 

    Man sollte nicht mit der Erwartung und Hoffnung auf Mord und Totschlag an diesen Krimi gehen, denn er zeichnet sich eher durch eine beständige Unbeständigkeit aus. Kurz, es ist ein sehr humorvoller, unterhaltsamer und liebenswerter Kriminalroman, der seinesgleichen sucht. Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite supergut unterhalten gefühlt. Die Protagonisten, hier vorallem die Haushälterin Immaculata, harmonieren perfekt zur Story und bilden ein rundes Etwas. Ich würde es wirklich schade finden, wenn die Reihe nun enden würde.


    Meine komplette und ausführliche Rezension findet ihr hier: https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2019/10/Jubilate-Alba.html


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