Bücher mit dem Tag "papst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "papst" gekennzeichnet haben.

395 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.977)
    Aktuelle Rezension von: Laura1896

    Illuminati war mein erstes Buch von Dan Brown und kurz gesagt: Ich bin wirklich begeistert. Sowohl die wissentschaftlichen Fakten, die präsentiert werden als auch die historischen Elemente sind wahnsinnig interessant. Dazu die spannende Geschichte um den Tod des Physikers und die Entwicklungen im Vatikan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beschreibt es recht gut ohne zu viel zu verraten. Das Ende wiederum hat mich in einigen Teilen sehr überrascht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung von mir.

  2. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.110)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  3. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.738)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  4. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  5. Cover des Buches Konklave (ISBN: 9783453439030)
    Robert Harris

    Konklave

     (174)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Schon verzwickt und nervenaufreibend so eine Papstwahl...was? Das hat noch niemand gesagt? Na dann, schnell die Nase in das Buch gesteckt, denn ich war tatsächlich in einem Rutsch durch und wie gewohnt liefert der Autor qualitativ hochwertige Literatur ab, womit er mich in der Cicero-Trilogie ja schon überzeugt hat. 

    Ich hatte zwischenzeitlich befürchtet, dass das Buch sich ziehen könnte, weil so eine Wahl mitunter seine Längen hat, aber nein, es wird nicht langweilig, weil eine Wendung die nächste jagt und ich auch hier mal wieder richtig lag, wobei der Autor mich am Ende trotz allem noch überrascht hat - also: bitte lesen. 

  6. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

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    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

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    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  7. Cover des Buches 40 Stunden (ISBN: 9783442381296)
    Kathrin Lange

    40 Stunden

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Gut, ich habe Frau Lange ja durch einen Historischen Roman kennengelernt und bin dann mit Ihr in Kontakt gekommen. Sie meinte, wie wäre es einmal mit ihrer neuen Serie - einem Thriller über den Ermittler Faris Iskander.

    Also kamen dann irgendwann das Buch 40 Stunden bei mir an und ich habe dann, um ein wenig Abstand zu bekommen, erstmal alles ein wenig nach hinten gestellt, da ich ja nie will, dass ich anfange, alles miteinander zu vergleichen.

    So kam es dann dazu dass ich jetzt erst die Rezension dazu schreibe und was soll ich sagen? Frau Lange schaffte es, mich innerhalb von wenigen Seiten zu fesseln. Sie schlug bereits es in den ersten Seiten ein Tempo an, welches es schon mit amerikanischen Thrillern aufnehmen kann. Sie beschreibt sehr plastisch, wie ein Mann ans Kreuz genagelt wird. Ja wirklich, es wird ein Mann wie Jesus ans Kreuz genagelt und dies während eines ökumenischen Kirchtages. Gut, das passiert alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Video zu der Aktion wird nur Faris zugespielt, hat aber in meinem Kopf einiges bewirkt. 

    Auch sehr plastisch beschreibt sie wie Menschen in die U-Bahn einsteigen und diese dann vor den Augen von Faris Iskander in die Luft geht und verbrennt. Dies passiert alles in den ersten 50 Seiten. Und ich war froh, dass Frau Lange dann ein wenig auf die Bremse getreten ist und das Tempo ein wenig, aber auch wirklich nur ein wenig, aus dem Thriller rausgenommen hat. 

    Die Autorin schafft es in dem Roman einem die Ermittler sehr schnell nahe zu bringen. Sie erklärt einem ganz nebenbei, was Faris alles erlebt hat, wie seine Beziehung kaputt gegangen ist, welcher Fall ihn sehr geprägt hat und wie sein Team bei der „Serv“ so tickt. 

    Aber dem Leser wird relativ schnell klar, wo die Bomben denn enthalten sind, was aber doch dem ganzen eher weniger die Spannung nimmt, da man wirklich bis kurz vor Schluss am Grübeln ist, wer denn nun der Bombenleger ist. Gut ich hatte irgendwann einmal kurz einen Verdacht, habe ihn aber recht schnell wieder zur Seite gelegt, da es in meinem Gedanken nicht sein konnte. 

    40 Stunden ist meiner Meinung nach ein Thriller, der wirklich sehr zu Empfehlen ist, auch wenn manche Dinge schon ein wenig der dichterischen Freiheit entspringen - aber so muss es ja auch sein! Es ist ja schließlich Gott Sei Dank auch Fiktion und keine Realität. 

    Spannend finde ich, dass dieses Buch auch die momentane Situation mit den verschiedenen Glaubensrichtungen thematisiert und auch immer wieder betont, keine Glaubensrichtung ist generell schlecht und man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auf beiden Seiten Spinner! 

    Alles in allem ein sehr kurzweiliger und gut geschriebener Thriller, der einem unter die Haut geht. So wie es bei einem Thriller sein sollte. Ich kann euch versprechen, dass es ein atemberaubendes Buch ist, wo man teilweise denkt wie krank ist das denn und dies meine ich in diesem Fall einfach positiv. Ich freue mich, auf alle Fälle noch auf weitere Thriller mit Faris und seinem Team und kann sie euch allen ans Herz legen. 

    https://www.literaturlounge.eu



  8. Cover des Buches Wölfe (ISBN: 9783832161934)
    Sabine Roth

    Wölfe

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Das Königreich England im Jahr 1520 hat immernoch keinen männlichen Erben. Sollte der König sterben würde dem Land ein Bürgerkrieg bevorstehen. Henry VIII. möchte Anne Boleyn heiraten und seine bestehende Ehe annulieren lassen. In dieser Zeit wird aus Thomas Cromwell ein wohlhabender Mann. Cromwell arbeitet sich von ganz unten nach oben und gehört irgendwann sogar zum engsten Beraterkreis des Königs. 

    Hilary Mantel hat hier einen wirklich tollen historischen Roman geschrieben. Ganz anders als andere verliert sie sich nicht in Beschreibungen der Zustände, Kleidung, Orte etc. sondern beschränkt sich eher auf die Vielschichtigkeit der Charaktere, Machenschaften, Intrigen und politischen Wendungen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da manchmal zunächst nicht erkennbar ist wer spricht und auch Szenenwechsel nicht deutlich gemacht werden. Nach einiger Zeit bin ich aber gut damit klar gekommen. Cromwell ist für mich eine faszinierende historische Persönlichkeit und ich habe seinen Weg durch dieses Buch besser nachvollziehen können. Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin diesen mitunter sicherlich zweifelhaften Menschen nicht bewertet. Jeder Leser darf sich hier sein eigenes Bild schaffen.

    Fazit: Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss und sollte. Nichts um es "mal eben nebenbei" zu lesen. Ein historischer Roman mit literarischem Anspruch. Ein anspruchsvolles und spannendes Zeitportrait. Wirklich empfehlenswert aber bestimmt nichts für Jedermann.


  9. Cover des Buches Eternity (ISBN: 9783442379293)
    Meg Cabot

    Eternity

     (273)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Klischee, Hass und der ewige Kampf von Gut gegen Böse. - Ist eben alter Stoff.


    Inhalt: Meena Harper schreibt Dialoge für die nicht ganz so beliebte Serie “Eternity”. Sie hofft, Head Autorin zu werden, doch ausgerechnet ihre Erzfeinding bekommt den Job.
    Meena wird auf einer Party ihrer Nachbarin einem Prinzen vorgestellt, in den sie sich auch gleich verliebt. Er umgarnt sie auf seine ganz eigene Art von Anfang an und kann auch lang geheim halten, was er eigentlich ist.
    Meena lässt sich auf vieles ein, was er mit ihr spielt und merkt nicht, dass er sie Schritt für Schritt in seinesgleichen verwandeln will.
    Ausgerechnet ein Typ von der geheimen Garde des Vatikans öffnet ihr die Augen und zieht sie in einen echten Vampirkrieg hinein. Wo sie doch dachte, dass Vampire reine Fantasiewesen sind.


    Fazit: Oh man, nur gut, dass ich hier den Start der Reihe erwischt habe und das Ganze dann auch gleich nach dem ersten Buch wieder abbrechen kann. Man merkt, dass dieses Buch im Jahre 2010 das erste Mal erschienen ist und damals waren die Romane wohl noch etwas klischeehafter gestaltet. Die ganze Zeit hat mir die Spannung gefehlt. Ich habe zu keinem einzigen Zeitpunkt auch nur ansatzweise einen Film in meinem Kopfkino gehabt. Ich habe einfach nur gelesen, und das wars.
    Geschrieben war alles recht einfach und gut verständlich. Allerdings ging die Handlung nur schwer voran. Am Anfang war es das absolute Chaos aus verschiedenen Charakteren, in verschiedenen Handlungssträngen, die wohl nur dazu dienten, erst einmal viele Namen in die Handlung zu schmeißen. Ich hatte dann so meine liebe Not, sie im Folgenden auch wirklich ordentlich auseinander zu halten. Das gelang mir dann nur bei den wichtigsten dreien, die immer und immer wieder mitspielten. - Das Ganze entwickelte sich dann weiter und die ersten Stränge führten zusammen und ergaben eine Story mit Vampiren, Leuten, die nichts von deren Existenz wussten und natürlich die unschuldige junge Frau, die ganz aus Versehen in alles mit hinein rutscht. Da lachen ja die Hühner.
    Die ganze Zeit herrschten hier die absoluten Klischees vor. Vampire waren grundsätzlich böse, bis auf die eine Ausnahme. Die Leute vom Vatikan waren die Heiligkeit in Person und wollten ja nur das Beste und zwischendrin war die Protagonistin mit einer seltsamen Gabe, die aber meiner Meinung nach nicht genug in die Handlung eingeflossen ist.
    Aus der Handlung hat sich dann auch irgendwann eine Story entwickelt, die ich gelesen habe, die ich auch verstehen konnte, die mich aber in keiner Weise gefesselt hat. Und wenn ich jetzt bedenke, dass das hier der Auftakt einer Reihe gewesen sein soll, dann verzichte ich dankend auf den Rest dieser Reihe. - Manchmal sind Zufallsfunde eben nicht immer gut.

    Schon allein der Titel des Buches war irgendwie irritierend. Der hatte irgendwie nur am Rande etwas mit der eigentlich Handlung der Story zu tun. Da hätte man etwas Besseres wählen können.


    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und ich kann die komplette Reihe nicht empfehlen. Man merkt, dass dieser Stoff schon über 10 Jahre alt ist. Damals hat man wohl andere Ansprüche an fantastische Bücher gehabt.

  10. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Mein zweiter Fitzek und ich muss sagen, dass mir dieser besser gefallen hat als „Das Paket“ – vermutlich auch, weil ich hier von Anfang nicht wusste, wohin es eigentlich geht und was Noah ausmacht bzw wer er ist – wie Noah selbst auch, der absolut null Ahnung über seine Vergangenheit hat.

    Ein guter Einstieg also für einen Thriller und hier stecken wir mitten in einer nun ja, Pandemie … Wie erschreckend es doch eigentlich schon fast ist, wie präzise unser deutscher Bestsellerautor diese weltweite aktuelle Pandemie so gut einschätzen konnte.

    Selbstverständlich geht es hier ganz schön in eine andere Richtung, aber alle Verschwörungsfanatiker würden sich in diesem Buch so selbstgerecht wie nur irgend möglich fühlen.

    Was keineswegs Negativ dem Buch gegenüber klingen soll. Im Gegenteil:

    Genau das hier ist etwas, worin ich Fitzek wirklich bewundere:

    Er schnürt diese innere und ursprüngliche Angst der Menschen und packt es in dieses doch schon gewaltige Buch mit all dem, was viele wirklich in der aktuellen Zeit denken.

    Dabei ist es bereits 2014 erschienen.

    Dieses Mal also wusste ich nicht, wohin die Reise geht und habe mich auf dieses blutige Abenteuer schon fast blindlings eingelassen – denn ja, ich habe so gut wie nichts über dieses Buch gewusst, da ich die Rezensionen dazu nicht gelesen habe.

    Deshalb bleibe ich auch hier nur sehr wage, denn … Spoilern kann man schnell. Möchte man das? Nein.

  11. Cover des Buches Es war einmal in Italien (ISBN: 9783404183432)
    Luca Di Fulvio

    Es war einmal in Italien

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Botte05

    Italien, 1870 – Was könnten ein Waisenjunge, eine Gräfin und ein Zirkusmädchen gemein haben?!? Und doch kreuzen und verbinden sich die Lebenspfade von Pietro, Nella und Marta in Rom. Die „Ewige Stadt“ leidet unter der Knute des päpstlichen Staates und des Einflusses der Adligen. Das gemeine Volk lebt in Armut; Gewalt und Elend sind an der Tagesordnung. Im Untergrund bildet sich Widerstand; das Volk kämpft für die Wiedervereinigung Italiens durch die Befreiung Roms.

     

    „Es war einmal in Italien“ schildert deutlich und ohne Weichzeichner die Lebensumstände der römischen Bürger in jenen Tagen. Dessen ungeachtet gelingt es Luca di Fulvio mit seiner Sprache Bilder der Hoffnung, des Aufbruchs und der Liebe zu zeichnen, welche Not und Elend stellenweise vergessen lassen. Ich erfahre, wie wichtig es ist, seine Herkunft sowie seinen Platz im Leben zu kennen. 

     

    Was stellenweise wie ein schönes Märchen daherkommt, verschont mich nicht mit knallharter Realität. Dem Autor gelingt der Spagat zwischen diesen extremen Gegensätzen, so dass ich das Elend hinnehmen und mit den Protagonisten ihre Träume leben kann. Ich befinde mich in Rom, bin ganz nah am Geschehen und es entstehen wunderschöne, aber auch brutale Bilder. Im Finale keimt das Pflänzchen Hoffnung, dass Träume in Erfüllung gehen und sich alles zum Guten wenden mag. 

     

    Die Protagonisten entspringen sicherlich der Fantasie di Fulvios. Die Revolution zur Befreiung Roms mit ihrem Vorgeplänkel und ihren Folgen sind Geschichte. Die Lebensumstände der Menschen sowie die historischen Gegebenheiten scheinen mir sehr gut recherchiert und gelungen transportiert.

     

    Das Cover, schlicht und doch wunderschön gestaltet, verbirgt seinen großartigen, bildgewaltigen, emotionalen Inhalt auf diesen ersten Blick. Absolute Leseempfehlung!

     

     

    Luca di Fulvio, Es war einmal in Italien, Roman, eBook, Lübbe Verlag, 11,99 €, 720 Seiten in der Print-Ausgabe, Erscheinungstermin 12.10.2020

  12. Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783841905055)
    Florian Schwiecker

    Verraten

     (44)
    Aktuelle Rezension von: LinaLabert

    Tatsächlich habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen, gefesselt hat es, der Schreibstil ist flüssig und sehr temporeich.

    Der Fall an sich, Terroranschläge in Berlin und anderen Städten Deutschlands ging mir nah  nicht nur wegen der geographischen Nähe). Wo hörte die Realität auf und wo fing die Fiktion an? Derartige Operationen „unter der falschen Flagge“ sind ja leider nicht  nur Fiktion… dafür verdient der Thriller seine Sterne.

     

    Allerdings vermisste ich bei den Hauptprotagonisten jeglichen menschlichen Tiefgang. Luk Krieger war mir zu sehr Superheld, ohne jegliche Ecken und Kanten. Anna Cole, die Kriminalkommissarin war ebenfalls so gut wie fehlerlos.

    Den Plot fand ich zu konstruiert und vorhersehbar.

    Die Auflösung ahnte ich übrigens bereits im ersten Drittel des Buches und während des Lesens fragte ich mich deshalb ständig: Doch nicht? Oder doch? Naja, es ist ja auch ganz nett, am Ende festzustellen, dass man recht hatte…Trotzdem fand ich ihn spannend, eine solide Unterhaltung ist garantiert.

     

  13. Cover des Buches Das Erbe der Päpstin (ISBN: 9783352009280)
    Helga Glaesener

    Das Erbe der Päpstin

     (76)
    Aktuelle Rezension von: PaulinePrunella

    Ich muss eins vorweg sagen, dass ich das Buch lange auf einem Stapel mit ungelesen Büchern liegen hatte. Jetzt nach Beendigung das Buches bereue ich es, nicht früher gelesen zu haben. Ich hatte es schon mal angefangen, fand aber den Einstieg in die Geschichte holprig, sodass ich es wieder weggelegt habe. Nach den ersten Startschwierigkeiten entwickelt sich das wohlige Gefühl, wenn man ein Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil man in der Geschichte "gefangen" ist. 

    Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend, aber auch an einigen Stellen brutal. Für die damalige Zeit wohl oder weniger "üblich".  Zeitlich befinden wir uns etwa 900 nach Christus. 

    Ob geschichtlich alles den Tatsachen entspricht, kann ich trotz Leistungskurs-Geschichte nicht beurteilen, aber ehrlich gesagt ist mir das egal. Es passt alles gut zusammen. 

    Ich kann das Buch - jetzt nach Beendigung - empfehlen. Zwar erinnert mich der Schreibstil aufgrund der manchmal sehr langen verschachtelten Sätze an Hermann Hesse, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, dann geht das Lesen flüssig.

  14. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Nosferas (ISBN: 9783570308226)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Nosferas

     (352)
    Aktuelle Rezension von: mariah

    Ich bin durch die Serie „Die Erben der Nacht“ auf die Bücher aufmerksam geworden. Und da ich die Serie echt sehr gerne mochte, dachte ich, ich wage mich mal an die Bücher....Und jaa kleines Klischee: Das Buch ist komplett anders als die Verfilmung.

    Es war ein wenig schwierig am Anfang herauszubekommen, aus wessen Sicht gerade beschrieben wird und in welchem Handlungsstrang man sich denn jetzt eigentlich befindet - es war ein einziges Gehoppel.

    Mit der Zeit kam man dann auch mit dem Schreibstil zurecht, aber mir persönlich war das alles ein wenig unstrukturiert. Auf der einen Seite liest man noch die Gedanken und Eindrücke des einen Charakters und auf der nächsten Seite (oder sogar teilweise schon beim nächsten Satz) findet man sich in einem anderen Charakter wieder....

    Das fand ich etwas....ungewöhnlich?!?

    Aber trotz dessen, lässt sich das Buch gut durchlesen und es sind so einige spannende Stellen drin.

    Was ich etwas schade fand ist, dass manche Charaktere einfach nur mal benannt werden und dann gefühlt nie wieder erwähnt werden in der Story. Aber vielleicht werden die ja in den Folgeteilen dann mehr unter die Lupe genommen - wer weiß?

    An Action, Geheimnissen, Verschwörungen und Geheimbunden hat es im Buch nicht gefehlt - am Ende sogar etwas, dass Freundschaft gleicht. Es wurde auch eine kleine Liebelei angeschnitten (die ich jedoch überhaupt nicht geshippt habe...).

    Obwohl ich mir bei dem Buch mehr erhofft hatte, hat es doch das gewisse Etwas das mich dazu antreibt die Geschichte weiterverfolgen zu wollen. Natürlich bleibt zum Ende des Buches ja noch allerhand Fragen offen und man möchte wissen, wie sich jetzt nun alles entwickelt. 

    Aber an die, die auch mit zu hohen Erwartungen rangehen, da sie die Serie geschaut haben: Schraubt die Erwartungen etwas zurück und lasst euch drauf ein. Damit da die Enttäuschung nicht ganz so groß ausfällt.

  15. Cover des Buches Löwenblut (ISBN: 9783744874755)
    Monika Pfundmeier

    Löwenblut

     (34)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Man sollte diesen Band nur lesen, wenn man den ersten gelesen hat, da sich viele Ereignisse auf den ersten beziehen. 

    Cäcilia spielt auch in diesem wieder eine tragende Rolle. Konradin zieht in den Krieg um sein rechtmäßiges Erbe zurückzuerlangen. Doch Charles D'Anjou führt den 16-Jährigen in einen Hinterhalt.

    Die Sprache des Buches ist sehr speziell, da es im mittelalterlichen Sprachstil geschrieben ist. Dies liegt sicherlich nicht jedem. Auch fehlt diesem im Gegensatz zum ersten etwas die Spannung.

    Man findet sehr viel Hintergrundwissen, sowohl am Anfang des Buches gibt es eine Kurzeinführung, als auch am Ende des Buches nochmals eine ausführlichere geschichtliche Erklärung.

  16. Cover des Buches Die Bücherjäger (ISBN: 9783404176939)
    Dirk Husemann

    Die Bücherjäger

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.Am Ende des Buches werden fremde Ausdrücke erklärt, sowie die Personen (historische und erfundene) näher erläutert. Eine, wie ich finde, tolle Idee.

    Kurz zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils 1417. Die zentrale Gestalt ist Poggio Bracciolini. Er ist ein sogenannter Bücherjäger, ein Vertrauter und Freund von Baldassare Cossa, auch bekannt als Papst Johannes XXIII. Des Weiteren sind noch dabei Oswald von Wolkenstein - Gegenspieler von Poggio, Agnes von Mähren, die Frau von Jobst von Mähren, dem Verteiler der geheimen Bücher und ein paar Nebendarsteller die man während der Zeit mehr oder weniger kennen lernt.

    Im Bergklosters Sankt Fluvius am Bodensee entdeckt Poggio ein Buch, das an eine Kette gelegt ist, doch kaum hat er sich damit genauer beschäftigen ist dieser Foliant verschwunden . Es folgt eine ereignisvolle Suche., und eine spannende, aufregende Zeit.Was genau passiert und was in den Schriftstücken steht werde ich hier nicht verraten, nur soviel, es gibt so manche Überraschungen.

    Am Ende zeigt Poggio das ihm die Menschen doch wichtiger als Bücher sind, welches sich als eine sehr sympathische Charaktereigenschaft erweist.

    Durch das Buch wurde ich dazu angeregt, mich selbst ein wenig über das Konstanzer Konzil und die handelnden Personen zu informieren Ich hatte hiervon bisher überhaupt keine Ahnung doch es ist ein sehr interessantes Thema.

    „Die Bücherjäger“ ist für mich das erste Buch, das ich von Dirk Husemann lese – aber ganz sicher nicht das letzte!

  17. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  18. Cover des Buches Hosianna! (ISBN: 9783499269271)
    Johanna Alba

    Hosianna!

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus

    Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!Eigentlich hat mir das Buch gefallen, es ist sehr gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil und packende Geschichte. Sehr interessant, Rom mal aus einer etwas anderen Sicht zu erleben! Die Charaktere fand ich allerdings etwas unrealistisch, irgendwie kann ich mir einfach nicht so einen Papst vorstellen. Es fehlte den Menschen das gewisse Etwas, das sie lebensfähig und glaubwürdig als Charakter eines Buches macht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte, nett für zwischendurch!
  19. Cover des Buches Die letzte Borgia (ISBN: 9783458363194)
    Sarah Dunant

    Die letzte Borgia

     (55)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Klappentext ~+~


    Italien, 1502: Ihr Vater ist der mächtigste Mann der christlichen Welt, ihr Bruder ein leidenschaftlicher Kriegstreiber, der eifersüchtig über sie wacht: Lucrezia Borgia ist eine der begehrtesten und schönsten Frauen des Landes, ganz Italien liegt ihr zu Füßen, als sie von REom nach Ferrara reist, zu ihrem dritten Ehemann.
    Wo sie auftaucht, bringt ihre Anmut die bösen Gerüchte über sie zum Verstummen. Doch wird es ihr gelingen, im gefährlichen Spiel um Macht und Reichtum zu bestehen?


    ~+~ Leseeindruck ~+~


    Nach "Der Palast der Borgias" nun "Die letzte Borgia"  von Sahrah Dunant.
    Die Autorin war mir bis dato unbekannt, bis ich ihren ersten Roman über die Borgias gelesen habe. Natürlich ist es für mich ein Muss, die Fortzetzung zu lesen, schon allein wegen Italien.
    Wie im ersten Teil geht es auch in diesem Teil

  20. Cover des Buches Der Selbstmord des Papstes (ISBN: B01CAIO8TI)
    Michael Pilipp

    Der Selbstmord des Papstes

     (21)
    Aktuelle Rezension von: GrayWolf
    ...und stellt sich damit gegen die Kirche? Durch den Titel kann man leicht in die irre geführt werden, denn es ist kein Kirchenthriller. Die Geschichte ist sehr aktuell und an der Flüchtlingskrise 2015 angelehnt mit Hunderttausenden Flüchtlingen die nach Europa geströmt sind. Die christliche Kirche hat keine Antworten auf die drängendsten Fragen ihrer Mitglieder. Der neue Papst Innozenz der XIV. verkündet seine Osterbotschaft, die aber eine erschütternde Wendung nimmt, direkt nach seiner Predigt stürzt er sich von der Loggia in den Tod......Deutschland und Europa versinken im Chaos, nichts ist mehr wie es vorher war.....es kommt zu Unruhen...diese Geschichte ist spannend und hat einen aktuellen Bezug.
  21. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  22. Cover des Buches Der Bastard von Tolosa (ISBN: 9783426503096)
    Ulf Schiewe

    Der Bastard von Tolosa

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen winzigen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

    Bis auf die Montalban-Familiensaga (deren erster Band dieses Buch ist) habe ich bereits alle Bücher von diesem Autor geniessen dürfen. Nun habe ich mich auch seines Debütwerkes angenommen. Natürlich waren meine Erwartungen sehr hoch, konnte ich doch alle anderen Bücher mit der Höchstbewertung auszeichnen. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Die Geschichte wird auf eine ungewöhnliche Weise erzählt: In Ich-Form und zwar in Form einer Retrospektive. Der Protagonist erzählt von seinem abenteuerlichen Leben zur Zeit der Kreuzzüge im "Heiligen Land" und den Gefahren und Intrigen in der Heimat nach seiner Heimkehr. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

    Dabei bedient sich der Autor einer bildgewaltigen, bunten Sprache, die den Leser mit ungeheuerer Sogkraft förmlich in das Geschehen hineinzieht. Das Leben zu jener Zeit - sowohl in Kriegszeiten als auch in der Heimat - wird mit einer wundervollen Lebendigkeit geschildert. Der Leser kann sich der Faszination dieser Schilderungen beim besten Willen nicht entziehen. Dass dabei auch sehr verstörende Grausamkeiten keineswegs ausgespart werden, gehört zwingend dazu und mag manchen Leser schaudern lassen. Aber das gehört nunmal zu dieser Zeit...! Die Komplexität des Protagonisten und dessen Wandlung im Laufe der Zeit wurde hervorragend geschildert.

    Man merkt dem Buch nicht an, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt. Es ist allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten und ein paar kleinere Längen im ersten Teil des Buches ließen sich wohl ob der nötigen Erklärungen nicht vermeiden. Die verwirrenden Familienverhältnisse und eine grosse Vielzahl von Personen haben stellenweise etwas Verwirrung hervorgerufen. Da muss sich der Leser schon sehr aufmerksam durchbeißen!

    Letztendlich tut dies dem hervorragenden Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch! Ich habe es genossen und freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band!
  23. Cover des Buches Herrin der Lüge (ISBN: 9783404158911)
    Kai Meyer

    Herrin der Lüge

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Das Thema war an sich interessant. Aber ich fand, daß es eindeutig zu lang war. Zu lange Dialoge. Zu sehr in Nebensächlickkeiten verliebt. Kürzer wäre besser gewesen. Wenn Meyer das Buch auf ein Drittel gekürzt hätte, wäre ein weitaus spannenderes Buch entstanden.
  24. Cover des Buches Die Geschichte der Einsamkeit (ISBN: 9783492309929)
    John Boyne

    Die Geschichte der Einsamkeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 416 Seiten

    Verlag: Piper Paperback (5. Oktober 2015)

    ISBN-13: 978-3492060141

    Originaltitel: A History of Loneliness

    Übersetzung: Sonja Finck

    Preis: 16,99 €

    auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ansichten eines Priesters


    Inhalt:

    Odran Yates war schon immer ein eher passiver Typ. So gehorcht er auch ohne Murren, als seine Mutter dem siebzehnjährigen Jungen einredet, er sei zum Priestertum berufen, und tritt in ein Dubliner Seminar ein. Hier fühlt er sich äußerst wohl, abgeschirmt von den Versuchungen der Welt, auf einem vorgegebenen Weg. Gerne verschließt Odran die Augen vor Dingen, die nicht sein dürfen, die er nicht sehen will - auch in seinem weiteren Leben. 


    Meine Meinung:

    John Boyne ist ein großartiger, vielseitiger Erzähler, so auch in „Die Geschichte der Einsamkeit“, in dem er Jahrzehnte aus dem Leben eines irischen katholischen Priesters schildert, das sehr authentisch wirkt und viele Probleme der Kirche offenlegt. 


    Eindrücklich erzählt Boyne vom teilweisen Untergang der Kirche. Anfangs, in den 1970er Jahren, wird Odran von der Bevölkerung jede Menge Respekt entgegengebracht, später wird er beschimpft und bespuckt, obwohl er selbst nichts getan hat. Oder weil er nichts getan hat? Zu viel ist passiert in dieser Kirche, die für die Menschen dasein soll und nicht sie zerstören. Und Odran sieht all die Jahre nicht, was los ist. Er lebt nach dem Motto „Scheuklappen auf und durch“. Der Bischoff wird ihn schon richtig leiten. Erst sehr spät kommt Odran ins Grübeln, was seine mögliche Mitschuld betrifft. Hätte er erkennen können oder gar müssen, was andere Geistliche für Verbrechen begehen? Hätte er etwas dagegen tun können?


    Diese Fragen können die Lesenden auch für sich selbst beantworten, und nicht nur in Bezug auf die Missstände in der Kirche, sondern in allen Lebensbereichen. „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ darf nicht unsere Devise sein!


    Zuweilen hätte ich Odran schütteln können, weil er so blauäugig durchs Leben geht, obwohl es so eindeutig ist, dass da etwas nicht stimmt. So war einiges für mich auch schon früh vorhersehbar. Als Odran später dann aus allen Wolken fällt, war ich wenig überrascht über die Enthüllungen.


    Fazit:

    In diesem Roman nimmt sich John Boyne eines aktuellen Themas an, das nicht nur die irische Kirche betrifft, sondern auch die anderer Länder, leider auch die deutsche. Toll erzählt und sehr lesenswert!


    ★★★★☆


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