Bücher mit dem Tag "paranoia"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paranoia" gekennzeichnet haben.

192 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.440)
    Aktuelle Rezension von: Sharon

    Am Anfang hat es mich nicht so umgerissen, vielleicht auch da ich von vielen schlechte Kritik gelesen habe. Bei das Paket, geht es um eine Frau die in die Hände eines Serienmörders gefallen ist, aber als einzige es überlebt hat, nur ihre Haare hatte der Friseur, wie er genannt wird, ihr abrasiert. Durch diesen Schock der tief in ihren Knochen sitzt, vergräbt sie sich zu Hause und verlässt nicht mehr das Haus. Bis sie ein Paket für einen Nachbarn annehmen muss den sie noch nicht einmal kennt. Von da an passieren immer mehr komische Dinge und selbst sie verzweifelt manchmal an ihrem Verstand, keiner glaubt ihr und am Ende ist sie auf sich alleine gestellt. Ist der Friseur noch hinter ihr her um sein Werk zu vollenden?

    Dieses Buch ist ein typischer Fitzek nicht sein bestes aber auch nicht sein schlechtestes. Die Geschichte ist spannend und man kann sich in den Hauptcharakter super hineinversetzen und fiebert innerlich mit das doch am Ende alles gut wird. 

  2. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.920)
    Aktuelle Rezension von: somethingnew08

    Der Roman begleitet Winston auf seiner Reise im Widerstand gegen einen Schreckensstaat. Winston unterscheidet sich von den anderen Bürgern Ozeaniens - er durchschaut die Manipulation des Staates und hält an seiner eigenen Erinnerung fest. Er besitzt die Hoffnung, dass es noch mehr geben könnte wie ihn.

    Orwell zeigt, wie ein solcher Überwachungsstaat funktioniert, wie manipulierbar Menschen sind und erschreckt mich mit der Handlung dieses Buches ins Tiefste. Eine Gesellschaft, die auf Hass und nur Hass gebaut wurde. Vier Ministerien, die alles steuern und denen absolut nichts entgeht. Sie formen die Menschen und die Menschen widersetzen sich nicht. Es scheint unmöglich, vor diesem Überwachungsstaat fliehen zu können und in dem kleinsten Detail lauert die Gefahr, seine Untreue gegenüber dem Staat zu verraten. 

    Die Lektüre dieses Buches ist zugleich sehr spannend und äußerst deprimierend. Es fühlt sich an, als würde versucht, einem die Seele zu entreißen. Die Abgründe, die sich in dem Buch aufmachen, sind tiefer als ich es mir je hätte vorstellen können. Damals bei Veröffentlichung wie heute handelt es sich um einen Weckruf. Solange es die Menschheit gibt, wird die behandelte Thematik nie an Aktualität verlieren und erst recht nicht in der heutigen Welt. Wir Menschen müssen uns immer wieder daran erinnern, wofür wir stehen und was unsere Werte sind. Orwell erinnert an die Kostbarkeit der Freiheit. Dankeschön für diese wenn auch verstörende, aber sehr wichtige Perspektive.

  3. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783423261784)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die Reisejournalistin Laura Blacklock, von allen nur Lo genannt, ist glücklich, dass sie für ihre Chefin als Vertretung eine exklusive Kreuzfahrt mitmachen darf. Leider geht sie mit gemischten Gefühlen auf das Schiff, denn sie hatte sich kurz zuvor böse mit ihrem Freund Judah gestritten und bei ihr zuhause wurde eingebrochen. Aber sie nimmt sich fest vor, das Beste aus der Reise ins norwegische Trondheim herauszuholen. Dann verschwindet plötzlich auf See ihre Kabinennachbarin, die aber außer Lo niemand gesehen zu haben scheint…

    Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn des Buches extrem genervt war von Lo. Ihre negative Stimmung gegenüber Judah, der es nur sehr gut mit ihr meint, hat mich wirklich geärgert. Aber im Laufe des Buches lernt man sie dann besser kennen und versteht auch, warum sie so ist. Außerdem ist sie ein Charakter, der sich sehr stark entwickelt. Das muss er auch, denn ihr glaubt niemand und wenn sie sich nicht selbst für verrückt erklären will, muss sie etwas tun! 

    Auch die anderen Passagiere konnte ich mir wirklich sehr gut vorstellen, da sie gut dargestellt werden. Allen voran Los Exfreund Ben Howard. Zuerst ist sie glücklich, einen Vertrauten und Verbündeten zu haben, aber dann zweifelt sie auch wieder an seiner Loyalität, da auch er sich in ein Netz aus Lügen verstrickt. Natürlich hat man während der ganzen Reise keine Verbindung zur Außenwelt, da kein Netz zur Verfügung steht… 

    Die ganze Geschichte scheint sich zu einer Scharade zu entwickeln, die für Lo sehr gefährlich wird! Ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert und gelitten… aber das Ende hat sich für mich richtig gut angefühlt und ich habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zugeklappt!

    Der Schreibstil der Autorin konnte mich mal wieder überzeugen, auch wenn der Anfang dieses Mal etwas schwierig und für meine Meinung etwas zu langatmig war. Ruth Ware versteht es aber wieder sehr gut, den Leser derart mitzunehmen in die Geschichte, dass man selber nicht mehr weiß, wem man trauen kann.

    Mein Fazit: Der Autorin ist hier ein toller Thriller gelungen, der am Anfang vielleicht einige Längen hat, aber dann so spannend wird, dass man das Buch unbedingt zuende lesen muss! Auch hier gibt es von mir eine klare Leseempfehlung! 

  4. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.226)
    Aktuelle Rezension von: Sharon

    Bei dieser Geschichte habe ich etwas gebraucht um davon gefesselt zu sein. in dieser Storie geht es um Marc der sein Gedächtnis löschen will, da er etwas schlimmes getan hat und dieses sein Leben beeinflusst , da er mit den Schuldgefühlen nicht mehr zurecht kommt. In einer Zeitung liest er dann von einer Klinik, die die schlimmsten Ereignisse aus einem Kopf löschen könnte, genau das was Marc will und sich wünscht, endlich wieder leben. Doch was alles auf ihn zukommt und was wirklich alles geschah, das wusste er natürlich nicht. Und dann kommt noch sein Bruder ins Spiel, der gerade erst aus einer Psychiatrie entlassen wurden ist.
    Die Geschichte ist sehr spannend und man will die ganze Zeit wissen was die Auflösung ist, die hinter allem steckt und was wirklich dort vorgeht. Auch das Ende ist wieder faszinierend und auch wieder etwas ganz neues.

  5. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (348)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Als Literaturprofessor Peter Katz das Manuskript eines Autors erhält, ist er sofort fasziniert. Es handelt von der Ermordung des Psychologieprofessors Joseph Wieder an der Uni Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt und Katz vermutet, dass der totkranke Autor den Mord auf diese Weise gestehen bzw. den Täter preisgeben will. Doch der Text endet abrupt. Besessen davon das Ende der Geschichte zu erfahren, kontaktiert er den Autor, nur um zu erfahren, dass dieser verstorben ist. Also macht er sich, mir Hilfe eines Detektives, daran Personen und Ereignisse von damals ans Licht zu bringen. Doch je tiefer er in den Fall eintaucht, desto undurchsichtiger wird alles. 

    Aus 3 Perspektiven wird der verschachtelte Plot erzählt. Verschiedene Erinnerungsfragmente, aus unterschiedlichen Winkeln dargelegt. Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen. So bleibt es bis kurz vor Ende spannend, die Auflösung kam unerwartet, ist aber logisch. Ein gut konstruierter Kriminalfall, leider mit einigen Längen. 

  6. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.760)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  7. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (945)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Kylas Leben hat sich stark verändert. Sie ist nicht mehr der willenlose Slater, der aus dem Krankenhaus entlassen worden ist. Obwohl es nicht so sein sollte, hat sie einen Teil ihrer Erinnerungen zurückerlangt und kennt nun einen Teil ihrer Vergangenheit. Doch der Verlust von Ben wiegt immer noch schwer und macht sie zu einem Spielball zwischen dem Staat und der Untergrundorganisation Free UK.

     

    Ich muss gestehen, ich konnte mich auch im zweiten Teil nicht wirklich mit Kyla anfreunden. Ich finde die Art wie sie ist, wie sie mit anderen Menschen umgeht und auch wie sie das Vertrauen und die Hilfe, die ihr entgegengebracht wird, benutzt schlicht und ergreifend unsympathisch. Ich kann verstehen, dass sie verstehen will, was mit ihr passiert ist, inwieweit sich ihre Persönlichkeiten verbinden bzw. ausmachen und dass die Geschehnisse mit Ben sie natürlich verzweifeln… Aber für mich ist das halt kein Grund, dass sie dabei willentlich andere Leute in Gefahr bringt. Mehr als einmal stürzt sie kopfüber los, obwohl sie mehrfach darum gebeten wurde, erst einmal einen Gang zurückzuschalten und abzuwarten.

    Auch die Art, wie allein die Erwähnung von Ben ausreicht, um sie zu manipulieren, ist ein bisschen zu dick aufgetragen meiner Meinung nach. Ich verstehe, dass es quasi die erste große Liebe ist und sie sich auch noch ein wenig schuldig fühlt, aber der Einfluss der durch ihn ausgeht, ist definitiv zuviel des Guten, weshalb es mir auch schwerfällt, gegenüber Ben irgendwelche Sympathien aufzubringen.

     

    Die Idee dahinter, wie man das Slating teilweise durch eine gespaltene Persönlichkeit umgehen konnte, fand ich wirklich sehr interessant und auch sehr schlau, wobei für mich doch noch einige Fragen diesbezüglich auftauchen. Aber vielleicht werden die ja im nächsten Teil noch aufgeklärt-

    An sich ist der Band definitiv einfacher/besser als der erste Teil zu lesen, weil man jetzt mehr Hintergrundinformationen hat und sich generell in dieser neuen Welt ein wenig besser zurechtfindet. Aber es ist immer noch ein Hin und Her das natürlich die Frage offen lässt, wem man vertrauen kann und wem nicht. Ich finde, es ist auf jeden Fall mehr Spannung da als im ersten Band aber einen roten Faden hab ich so richtig noch nicht finden können.

     

    Ich bin jetzt jedenfalls gespannt, wie es im finalen Band weitergeht.

  8. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  9. Cover des Buches ATME! (ISBN: 9783462052237)
    Judith Merchant

    ATME!

     (236)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Nile hat ihre grosse Liebe gefunden. Doch plötzlich verschwindet ihr Freund Ben, während eines Einkaufsbummels, spurlos. Sie ist überzeugt davon, dass ihm etwas Schreckliches widerfahren ist. Mit dieser Überzeugung ist sie alleine. Niemand will ihr bei der Suche nach ihm helfen. Nile wendet sich an Florence mit der Ben noch verheiratet ist und erhält Unterstützung von ihr. Diese Zusammenarbeit und die Entwicklungen in der Suche werden zu einem psychologischen Verwirrspiel.

    Meine Meinung: Die Autorin Judith Merchant berichtet aus der Ich-Perspektive von Nile. In der Erzählung wechseln sich Schilderungen der Gegenwart und der Vergangenheit ab. Nach und nach wird die Beziehung zwischen Nile und Ben entschlüsselt sowie der psychische Zustand von Nile gezeichnet. Die Geschichte nimmt viele unterwartete Wendungen und ist dadurch von Anfang bis zum Ende spannend.

    Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der kurze Sätze beinhaltet.

    Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte denn so wie abgebildet stelle ich mir Nile tatsächlich vor.

    Die Hauptprotagonistin Nile war mir nicht sympathisch und ich empfand sie als “anstrengend”. Das galt eigentlich für alle Hauptfiguren. Dennoch fand ich es sehr spannend diese Charaktere kennenzulernen.

    Ich habe “ATME!”‘ innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich wolle ständig wissen, wie es weitergeht und was als Nächstes passiert.

    Das Ende hat mich enttäuscht. Es kam zu schnell und lässt viele Fragen offen.

  10. Cover des Buches Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (ISBN: 9783596512881)
    S.J. Watson

    Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

     (1.626)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Christine wacht morgens auf und weiß nicht, wo sie ist oder wie alt sie ist. Die Erinnerungen an die letzten Jahre sind einfach weg. Der Mann neben ihr erklärt, dass er ihr Mann Ben sei und sie an einer Amnesie leide. Fotos am Spiegel im Badezimmer zeigen sie beide als glückliches Paar. Sie muss ihm schließlich glauben, weil sie keine andere Wahl hat. Das Problem ist nur, dass sie jeden Morgen mit einer Schwärze in ihrem Gedächtnis aufwacht, weil alle Erinnerungen gelöscht werden, während sie schläft. Doch dann fängt sie an, sich selber zu helfen und ein Tagebuch zu schreiben. Und sie fragt sich, ob sie Ben wirklich vertrauen kann…

    Meine Meinung: Das Buch hat mich wirklich zutiefst erschüttert bei der Vorstellung, ich wäre Christine! Wie schlimm muss das bitte sein, wenn man sich aufgrund fehlender Erinnerungen voll auf jemanden anderen verlassen muss? Man ist ja gezwungen, alles als Wahrheit hinzunehmen. Christine ist so oft verunsichert, weil mit der Krankheit auch Nebenwirkungen wie das Phantasieren von eigenen Geschichten mit einhergeht. Sie kann sich ja selber nicht trauen. Hilfe bekommt sie dann von ihrem Psychiater Dr. Nash, der sie auch jeden Tag an ihr Tagebuch erinnert. Aber mit welcher Intention handelt er? Kann sie ihm auch voll vertrauen? Ich fand diese psychologische Spannung unglaublich fesselnd und habe das Buch in zwei Tagen regelrecht verschlungen! Meine Empathie für Christine war grenzenlos und ich wünsche niemandem solch eine Situation!

    Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig. Wir lesen Christines Geschichte aus ihrer Sicht und ihre Tagebucheinträge sind immer zwischendurch mit eingebaut. Das Ende hat sich zwar abgezeichnet, aber war wirklich unglaublich und sehr spannend!

    Mein Fazit: Hier kann ich nur die volle Punktzahl vergeben, denn das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen. Ich habe mit Christine mitgefiebert und mitgelitten und das macht das Buch für mich zu einem absoluten Psychothriller-Highlight!  

  11. Cover des Buches Sag, dass du mich liebst (ISBN: 9783442483464)
    Joy Fielding

    Sag, dass du mich liebst

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Die Geschichte der Protagonistin ist spannend und sehr erschreckend. Ich muss aber leider sagen, dass mir an einigen Stellen die Spannung gefehlt hat. Teilweise fand ich ihre Gedankengänge sehr verwirrend.

  12. Cover des Buches Under Ground (ISBN: 9783453438101)
    S.L. Grey

    Under Ground

     (122)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Eine tödliche Grippewelle stürzt das Land ins Chaos. Überall versuchen sich die Menschen in Sicherheit zu bringen. Inmitten dieser Wirren verschanzen sich zwanzig Menschen in einem Luxusbunker, um der drohenden Gefahr zu entgehen. Doch sie haben nicht mit der schlimmsten Gefahr gerechnet - in die Enge getriebene Menschen.

    Ich habe mir das Buch gekauft, da der vielversprechende Klappentext sofort meine Aufmerksamkeit gefesselt hat. Doch leider stellt sich nun heraus, dass das Buch ein totaler Flop ist.

    Die Idee für dieses Buch ist durchaus spannend, doch das Potential wurde hier bei weitem nicht ausgeschöpft.
    Zwar ist der Anfang recht gut gelungen, man kommt schnell in die Handlung hinein und lernt die Charaktere kennen, doch schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass es sich hier hauptsächlich um eine Aneinanderreihung typischer Klischees handelt, angefangen von den luxusverwöhnten Anwälten, bis hin zum asiatischen Computergenie.
    Zudem blieben alle Charaktere sehr blass und wirkten unfertig.

    Auch der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Es wirkte oft, als hätten sich die beiden Autoren, die sich hier unter dem Namen "S.L. Grey" zusammengetan haben, sich nicht über den Stil des Buches einigen können. Wirre Perspektivwechsel haben dafür gesorgt, dass mir manchmal die Haare zu Berge standen. Manchmal wurde die Handlung aus einer beobachtenden, neutralen Perspektive erzählt, manchmal aus der Ich-Perspektive. Bis jetzt erschließt sich mir nicht, wieso man hier diese verschiedenen Sichtweisen eingebracht hat, da sie für die Handlung selbst eigentlich keine Bedeutung haben. 

    Und dann das Ende... Hier haben sich die beiden Autoren offenbar dafür entschieden, den möglichst unglaubwürdigsten Ausgang zu wählen, den man sich vorstellen kann. 

    Ich muss sagen, wie bereits oben erwähnt, ist die Idee, der Hintergrundgedanke zu diesem Buch sehr spannend, doch die wirre Umsetzung und die vielen Klischees, zusammen mit der vorhersehbaren Story haben mich enttäuscht. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
    Ein Stern. Leider der absolute Flop.

  13. Cover des Buches Das Gesicht meines Mörders (ISBN: 9783499272738)
    Sophie Kendrick

    Das Gesicht meines Mörders

     (102)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Was für eine unheimliche  und aufregende Geschichte: Clara erwacht aus dem Koma und weiß nicht wer sie ist, bzw. kann sich an ihr früheres Leben nicht erinnern. Ihr fehlt jegliche Erinnerung.  Der Mann, der an ihrem Krankenbett sitzt gibt sich als ihr Ehemann aus, doch sie kennt ihn nicht! Als Clara erfährt, dass sie vermutlich einen Mordanschlag überlebt hat, ist völlig überfordert und traut niemanden.

    Mit aller Macht versucht Clara hinter die wahre Geschichte ihrer  Vergangenheit  zu kommen. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich gefährlich, denn irgendjemand möchte dies auf jeden Fall verhindern…..

    Ein wirklich sehr gut geschriebener Thriller aus Sicht der Protagonistin. Der Leser erlebt alle Ängste und Sorgen und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.

    Absolut spannend ist es, da man selbst als Leser den eigentlich Täter versucht zu entlarven.

    Dazu gehört ein absolut grandioses Finale….

    Ich habe das Buch bis auf einen winzigen Teil verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.   

  14. Cover des Buches Tell Me No Lies (ISBN: 9783736310452)
    A.V. Geiger

    Tell Me No Lies

     (115)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der leicht enttäuschende Abschluss der Thriller/New Adult-Dilogie »Follow Me Back«, in dem Tessa und Eric seinen Mord inszenieren und dann nach Mexiko flüchten, um seinem aufwühlenden Leben als Popstar zu entgehen. Jedoch macht Blair, der inzwischen wieder auf freiem Fuß ist, immer noch Jagd auf Tessa - aber er ist überraschenderweise nicht der Einzige, der dem jungen Paar böses will. Der letzte Band hat ja mit einem relativ großen Cliffhanger geendet, der in diesem Teil aber ziemlich schnell aufgelöst wurde. Und danach, muss man leider sagen, musste man eine Weile warten, bis es wieder spannender wurde. Zwar gab es auch in diesem Band wieder einige Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, und zum Ende hin wurde es auch nochmal packender, aber Zwischendurch hat durchaus etwas die Sogwirkung gefehlt, die der erste Teil in sich hatte und die einen zuvor zum Durchsuchten motiviert hat. Dennoch hat sich der Schreibstil, der erneut in der Erzähler-Perspektive verfasst ist, wieder einfach und flüssig gelesen und auch die Charaktere inklusive ihrer Lovestory waren wieder ganz nett zu verfolgen. Insgesamt kann man also sagen, dass die Reihe hier ihr verdientes Ende gefunden hat und es auch noch einige an sich coole Plottwists gab, aber hin und wieder hätte die Story hier doch noch etwas mitreißender sein können. Dennoch immer noch eine gute Empfehlung für alle, die auf einen Mix aus Romance und Thriller stehen.

  15. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (598)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Diese Hammerstory mit so vielen und toll ausgearbeiteten Figuren, dass ich fast selbst das Gefühl hatte, in Castle Rock zu sein, plus das geniale Ende plus all die tollen Anspielungen auf die anderen King-Geschichten insbesondere auf "Cujo" machen "In einer kleinen Stadt" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Es gehört definitiv mit zu Stephys besten Büchern und mit Leland Gaunt bleibt einer der besten Bösewichte aller Zeiten in Erinnerung!

  16. Cover des Buches Dunkler Wahn (ISBN: 9783453267053)
    Wulf Dorn

    Dunkler Wahn

     (321)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der Psychiater Jan Forstner ist froh nach den zehrenden Ereignissen letztes Jahr in seinem Alltag anzukommen. Als er einen Rosenstrauss ohne Absender bekommt, denkt er sich nicht viel dabei. Doch als er immer eigenartige Liebesbeweise bekommt, ist er sich schnell sicher, dass er eine Stalkerin hat. Er ahnt aber nicht, was die Unbekannte alles unternimmt, um ihm nah zu sein. Als ein befreundeter Journalist umgebracht wird, ist eines klar. Jans Stalkerin ist ihm gefährlich näher, als er jemals vermutet hätte.

    Die Fortsetzung von "Kalte Stille" ist, wie der Vorgänger selbst, packend geschrieben. Man wird vom Autor Wulf Dorn diesmal in die wahnhafte Welt einer psychisch kranken Person versetzt. Dabei ist alles realitätsnah beschrieben, wie die Welt eines solchen Menschen aussieht. Das stellt eine düstere Atmosphäre her, die mit den Wendungen und Wirrungen der Geschichte bis zum Ende anhält.

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die beänstigenden Einblick in die Welt eines psychotischen Menschen gibt. 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.266)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Die Story gestaltet sich im Grunde gestaltet ziemlich einfach und schlicht. Mit der Atmosphäre die Stephen King hier aufbaut und die einzelnen mitunter sehr detaillierten Beschreibungen rund um Trisha und ihre Erlebnisse wird eine spannende Geschichte daraus. King zeigt sehr einfühlsam, wo der Horror, genährt von den eigenen Urängsten, seine Wurzeln hat. Ein Trip durch den Wald und auch ein mächtiger Trip durch die Psyche!

  18. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783785753897)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den "Frisör" nennt - weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der "Frisör" könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande einer Siedlung am Schlachtensee fühlt sie sich noch sicher - bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ..."

    Cover: Also das Cover passt natürlich einwandfrei zum Titel und zum Inhalt der Geschichte. Wirklich gelungen!

    Charaktere: Emma ist grundsätzlich sympathisch und ich habe viel mit ihr mitgefühlt. Jedoch weiß man nicht so genau, ob man ihr alles glauben kann. Philip war etwas undurchsichtig - ich wurde nicht ganz schlau aus ihm. Daher hatte ich eher Distanz und keine wirkliche Sympathie für ihn. Sein Kollege schien mir etwas seltsam, aber wirklich viel erfahren hat man von ihm nicht. Von Konrad erfährt man auch nicht wirklich viel. Dr. Roth schien mir ein aufrichtiger, sympathischer und intelligenter Mann.

    Meinung: Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt bzw. kurz sogar in drei. So erfährt man immer mehr über die Umstände und die Personen. Die ganze Geschichte ist etwas wirr und deshalb weiß man wie Emma hier auch nicht was wahr und was falsch ist und auch wer von den ganzen Charakteren hier lügt und wer nicht. Die ganze Zeit habe ich mit Emma mitgefiebert und auf Hinweise versucht zu achten, um herauszufinden, was passiert ist, was passieren wird und wer lügt. Also mich hat das Hörbuch sehr gefesselt und ich habe es beinahe in einem Rutsch durchgehört.

  19. Cover des Buches Lauf, Jane, lauf! (ISBN: 9783442457748)
    Joy Fielding

    Lauf, Jane, lauf!

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Lauf, Jane, lauf! Von Joy Fielding ist ein zwar ein älterer Psychothriller der sich heute aber noch genauso gut lesen lässt. Meine Ausgabe ist von 1992 und man merkt es dem Buch und dem Schreibstil nicht an. Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und bin eigentlich immer begeistert von ihren Werken. So auch diesmal, auch wenn es in der Mitte eher langsam und eintönig vor sich ging.

    Der Anfang ist schon etwas skurril und beklemmend. Der Leser irrt mit der Protagonistin durch die Straßen Bostons. Die Frau weiß nicht wer sie ist und was passiert ist. In ihren Taschen findet sie 10.000 Dollar und ihr Kleid ist blutbefleckt. Der Alptraum beginnt aber erst so richtig als sie in der Klinik einem Mann begegnet der behauptet ihr Mann zu sein. Alles scheint schlüssig er zeigt ihr Fotos Papiere und die Nachbarn erkennen sie auch. Ihr Mann gibt ihr Medikamente und Spritzen angeblich sollen diese bei ihrer Amnesie helfen. Doch Jane fühlt sich eher wie eine Gefangene und wird immer schwächer und depressiver, bis sie fast nur noch schläft. Was ist in ihrer Vergangenheit passiert was sie vergessen wollte und warum setzte ihr Mann scheinbar alles daran das es auch so bleibt?

    Der Anfang ist spannend und sehr ereignisreich. Allerdings hört dies mittendrin auf und die Geschichte plätschert vor sich hin. Man erlebt die Geschichte aus Janes Sicht. Was es sehr authentisch wirken lässt und den Leser mit einbezieht. So bekommt der Leser auch manchmal selbst ein beklemmendes Gefühl.

    In der meisten Zeit erlebt man Janes neuen Alltag, der aber meist ziemlich gleich ist. Ab und zu gibt es wieder spannende Ausreißer und man hat das Gefühl dass die Story wieder Fahrt aufnimmt. Allerdings verfällt Jane dann oft wieder in ihre Lethargie. Das Ende wird wieder sehr spannend aber hier hat der Leser das Gefühl dass das Buch schnell zu Ende gebracht werden musste. Es wird schnell abgehandelt und alles ist wird gut.

    Die Autorin schafft es den Leser, trotz des eher mittelmäßigen Mittelteils zu fesseln. Sie baut gekonnt einen Spannungsbogen auf und hält ihn größtenteils auch bei.

    Das ist ein wirklich guter Psycho-Krimi.

  20. Cover des Buches Alleine bist du nie (ISBN: 9783404174706)
    Clare Mackintosh

    Alleine bist du nie

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Isabelle_Fernau

    Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gefallen und zum Nachdenken angeregt, allerdings war die Umsetzung an manchen Stellen weniger gut.

    Trotz des flüssigen Schreibstils hat sich das Buch etwas in die Länge gezogen, da kaum Spannung aufgebaut wurde.

    Das Ende war etwas an den Haaren herbeigezogen, die Motive der Täter sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

    Insgesamt ein solider Thriller, der sich gut lesen lässt.

  21. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.608)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Tatsächlich habe ich in diesem Fall erst den Film...ja vielleicht schon vor 20 Jahren (noch auf VHS ;-)) gesehen und erst im letzten Jahr das Buch gelesen.

    Ich war wieder voll drin in der Story und das Buch hat mir noch meilenweit besser gefallen als der Film. Spannend bis zum geht nicht mehr :-)

    Wirklich, ich war beeindruckt und könnte es bestimmt irgendwann nochmal lesen. 

  22. Cover des Buches Schuld und Sühne (ISBN: 9783866477650)
    Sven Michaelsen

    Schuld und Sühne

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Hier haben wir mal wieder ein Exemplar der 99 Bücher, die man gelesen haben sollte (ich arbeite mich seit einiger Zeit durch dieses Rubbelposter). Und ja, es hatte natürlich keiner gesagt, dass es einfach wird. Aber im Vergleich zu anderen Klassikern konnte mich "Schuld und Sühne" mit seinem moralisch- psychologischen Ansatz irgendwie so gar nicht packen. Es ist wahrscheinlich ein Frevel, aber für mich war das nichtssagend.

  23. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (750)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Kurz zuvor hatte ich einen anderen Roman gelesen, der zur Zeit des Stalinismus’ spielt. Mit “Kind 44” traf mich diese beklemmende Zeit erneut, die ständige Angst davor, etwas falsches zu sagen, nur, damit einen die Nachbarn, Freunde oder gar Partner nicht denunzieren und in den “Gulag” bringen. Ich bin nun sehr geschafft und hoffe, dass sich so eine Zeit nie wiederholen wird.

    Zum Kriminalfall

    Ein typischer Fall ist das nicht, den Leo bearbeitet. Schließlich arbeitet er bei der Miliz und seine Aufgabe ist es nicht, den Mörder der zahlreichen Kinder aufzuspüren. Ganz im Gegenteil. Mit den Nachforschungen gefährdet er nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner Frau Raisa und seiner Eltern. Aus diesem Grund finden alle Ermittlungen im Verborgenen statt. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere 

    Leo ist zwar Mitglied der MGB und man weiß, dass er schuldig ist am Tod vieler Unschuldiger, dennoch erkennt man recht schnell, dass er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Bei seiner Frau Raisa weiß man lange nicht, wie sie zu ihm steht und generell, wie sie zum Staat und seinen Machenschaften steht. Ich mag sie beide irgendwie und man fiebert mit, dass sie unbeschadet aus diesem Albtraum wieder aufwachen werden und alles gut endet…

    Fazit

    Teilweise war mir der Thriller zu brutal, der Kriminalfall ist übel und die Spionage des Staates macht einen fertig. Ich denke, dass es die Zeit in der Sowjetunion gut wieder spiegelt, weshalb mich das Buch stärker mitgenommen hat, als es ein “normaler” aus der Fantasie heraus entstandener Thriller tun würde. Ich kann mir gut vorstellen die weiteren Romane von Tom Rob Smith zu lesen um zu erfahren, wie es mit *Achtung Spoiler* Leo und seinem Morddezernat weiter gehen wird.


  24. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Julius Winsome ist ein Einzelgänger. Zusammen mit seinem Hund Hobbes und dem Vermächtnis seines Vaters, das aus über dreitausend Büchern besteht, lebt er in einer einsamen Waldhütte. Er scheint ein zufriedenes Leben zu haben, ist eins mit der Natur, pflanzt Blumen vor dem Haus und füttert die Wildvögel, die an seine Hütte kommen.

    Die Idylle endet jäh mit Hobbes‘ Tod, denn der Pitbullterrier wird ganz in der Nähe der Hütte erschossen, und schnell wird klar, es war kein Unfall, sondern geschah mit Absicht.

    Dieses Ereignis trifft Julius so hart, dass er daraufhin Handlungen begeht, die so gar nicht zum Bild des belesenen, ruhigen Mannes passen: Auf der Suche nach der Person, die seinen Hund erschossen hat, wird er selbst zum Massenmörder.

    Über den Verlauf der Handlung möchte ich gar nicht mehr sagen, denn wie hier eines zum anderen kommt, muss man einfach selbst lesen.

    Das Buch ist in der 1. Person aus Julius‘ Sicht geschrieben. Was mich völlig erstaunt hat, ist die Emotionslosigkeit, mit der er seine Geschichte erzählt. Aber auch wenn er keine Gefühle äußert, konnte ich ihn anfangs teilweise verstehen, auch wenn ich seine Taten letztendlich nicht nachempfinden oder gar gutheißen konnte. Im weiteren Verlauf der Handlung ist mir jedoch die Person Julius Winsome völlig entglitten. Zu extrem und konfus waren seine Handlungen, bei denen mir teilweise der rote Faden gefehlt hat. Nur so viel konnte ich aus dem ganzen Chaos herauslesen, es geht nicht allein um den Tod seines Hundes, sondern das Problem liegt viel tiefer und hängt mit dem Verlust einer großen Liebe zusammen.

    Mit der Handlung konnte ich mich also nicht hundertprozentig anfreunden, auch wenn sich das Ende dann wiederum stimmig gestaltet hat. Allerdings hat mir der Roman sprachlich sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt wortgewaltig und stimmungsvoll die Atmosphäre in seiner Hütte mit den vielen Büchern, in den Wäldern Maines und den Einbruch des Winters in dieser Gegend. Der tolle Schreibstil hat mich mit der streckenweise etwas verstörenden Handlung versöhnt, so dass ich den Roman insgesamt noch gut bewerte.


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