Bücher mit dem Tag "park"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "park" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

    (7.834)
    Aktuelle Rezension von: Taenia

    Chroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

  2. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

    (4.929)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Ich bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde  :-) 

  3. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.181)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  4. Cover des Buches Verliere mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319943)
    Laura Kneidl

    Verliere mich. Nicht.: Special Edition

    (1.820)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    3,5 Sterne 

    Sage hat sich dafür entschieden, ihr neues Leben vor ihrem alten Leben zu schützen, so gut es geht. Damit Luca es nicht schafft, ihr Geheimnis aufzudecken, hat sie sich von ihm getrennt, doch sie bereut die Entscheidung sehr und vermisst ihn jeden Tag. Auch ihre Wohnsituation sowie ihre Freundschaft zu April leiden unter dieser Entscheidung. Luca versucht alles, um sich von Sage fernzuhalten, doch als er merkt, dass es nicht möglich ist, bittet er Sage um eine zweite Chance. Nun steht Sage vor der Entscheidung, ob sie sich für ihr Glück entscheidet oder für ihre Sicherheit. 


    Anfangs hat mir Teil 2 der Reihe besser gefallen, da er sich weniger mit der Vergangenheit von Sage beschäftigt. Doch das Drama zwischen ihr und Luca war absolut unnötig und inszeniert, was mich nochmals darin bestätigt hat, dass ich aus dem New Adult Genre herausgewachsen bin. Ich kann mich mit den Themen von jungen Erwachsenen und dem damit verbundenen Drama nicht mehr identifizieren. Ich mag es, wenn ernste Themen in Geschichten eingearbeitet werden, doch ich bevorzuge entweder eine ruhige oder spannende Erzählweise, jedoch ohne Drama. Der Freundeskreis in der Reihe gefällt mir weiterhin sehr gut, alle sind sympathisch und es ist eine bunte Mischung an Charakteren vorhanden, doch aufgrund der vorher genannten Punkte werde ich die Reihe leider trotzdem nicht weiterverfolgen. Wer jünger oder junggeblieben ist und sich im New Adult Genre zu Hause fühlt und mit dem triggernden Thema kein Problem hat, dem wird die Geschichte vermutlich gefallen. 

  5. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

    (642)
    Aktuelle Rezension von: MLS

    „Das Labyrinth der Wörter“ ist eine liebevolle, warmherzige Geschichte mit einem sehr einfühlsamen Schreibstil. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Charaktere – sie wurden mit viel Tiefe und Menschlichkeit gezeichnet.

    Trotzdem hat mir persönlich etwas gefehlt: Die Handlung war für meinen Geschmack zu ruhig und spannungsarm, sodass es mir schwerfiel, wirklich dranzubleiben. Es fehlte einfach ein gewisser Zug oder Wendepunkt, der mich neugierig gemacht hätte, wie es weitergeht.

    Nichtsdestotrotz ist es ein schön geschriebenes Buch, das leise berührt – besonders für Leser*innen, die eher ruhige, charaktergetriebene Geschichten mögen.

  6. Cover des Buches Glückskekse (ISBN: 9783868006438)
    Anne Hertz

    Glückskekse

    (665)
    Aktuelle Rezension von: AlineCharly

    Schon wieder wurde Jana verlassen, dieses mal ausgerechnet an ihrem 35. Geburtstag und sie weiß absolut nicht woran das liegt. Um sich Abzulenken, überreden ihre Freundinnen das Universum zu fragen und so schickt Jana eine SMS an eine unbekannte Nummer. Niemals hätte sie damit gerechnet, doch der Fremde antwortet ihr und bald tauschen sie täglich Nachrichten aus. Wer ist dieser Mann, der sie besser verstehen zu scheint als sie sich selbst? Können die beiden auch im echten Leben eine Chance haben?


    Durch den leichten Schreibstil der Autorin konnte ich direkt gut in die Geschichte starten. Allerdings habe ich mir schwer getan mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Vor allem bei den Teilen aus seiner Sicht musste ich irgendwann diese furchtbaren Schreibversuche überspringen, da es für mich wirklich ein Kampf war sie zu lesen. Für die Geschichte haben sie auch keinen echten Mehrwert geliefert, wodurch ich nichts verpasst habe. Ansonsten ist er ein relativ antriebsloser und eher langweiliger Kerl, der sich mit dem Thema Glück auseinander setzt. Diese Aspekte fand ich wiederum interessant, da es einen dazu angeregt hat selbst über sich und was einen glücklich macht nachzudenken. Der Rest des Plots funktioniert allerdings nur wenn man an zu viele Zufälle glaubt, denn realistisch kann man die Handlung nicht nennen. Dafür kam der Plotttwist am Ende unerwartet und konnte mich so nochmal richtig überraschen. 


    Alles in allem ist es eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, aber richtig warm konnte ich mit den beiden Protagonisten nicht werden. Die Idee hat mir gut gefallen und daher gibt es von mir gut gemeinte 2,5 Sterne.


  7. Cover des Buches Sonne und Beton (ISBN: 9783548066943)
    Felix Lobrecht

    Sonne und Beton

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Eni_Noel

    Kindheit existiert nicht mehr in diesem Buch, das wird schnell deutlich. Jeder der Jungs hat seine Päckchen zu tragen. Bei Lukas und Gino sind es die verkorksten Familienverhältnisse. Bei Sanchez die Herkunft. Und Julius? Der ist halt irgendwie, wie er ist. Gleich auf den ersten Seiten geht es ums Überleben in den Berliner Brennpunkten: Drogen und Gewalt an der Tagesordnung. Hinter allem steht das Wort Geld. Die einen wollen es, die anderen haben die illegale Version davon.

    Felix Lobrecht hat mich als Lesende mitten hinein gezogen ins Setting. Jede Prügelei tat weh, jedes Gespräch hinterließ einen faden Beigeschmack. Sicherheit? Keine Spur. Beklemmungen machten sich in mir breit. Die Story finde ich gelungen. Zwischen den Zeilen findet man doch irgendwie immer mal wieder ein wenig Hoffnung und Humor. Anstrengend fand ich tatsächlich zeitweise den sprachlichen Stil.

  8. Cover des Buches Worlds Apart (ISBN: 9783736316867)
    Anabelle Stehl

    Worlds Apart

    (93)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    Das Setting von Band zwei fand ich super, weil ich selbst total gern backe und die Rezepte im Buch möchte ich unbedingt auch mal ausprobieren. 🥰
    Kaycee ist eine tolle Figur, die mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen ist. Sie zeigt, wie wichtig es ist an den eigenen Träumen festzuhalten, sich dabei selbst treu zu bleiben, sich von niemandem kleinreden zu lassen und niemals aufzugeben. Kaycee trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt, was sie denkt. Mit ihrer Liebe zu Horrorfilmen und dem Backen ist sie einfach nur total sympathisch. 💕
    Leo mochte ich auch sehr. Bei ihm wird deutlich, wie schwierig es sein kann, wenn sich ein Traum erfüllt, aber sich dieser Traum ganz anders anfühlt als man sich vorgestellt hat und man sich fragt, ob das Ganze überhaupt nicht der Traum ist den man leben möchte.
    Die Geschichte von Kaycee und Leo zeigt, dass man niemals seine Träume aufgeben sollte und sich nicht für andere Leute verbiegen oder sich von ihnen klein machen lassen sollte. 💕
    Auch hier mochte ich das Easter Egg zu Aliza aus "Someone to stay". 🥰

  9. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Inhalt:
    Zodiac Island - Der Vergnügungspark der sich mit den Themen der Sternzeichen auseinander setzt. Er ist einer der beliebtesten Freizeitparks, bis eines Tages ein Serienkiller auf Jagd geht und 3 Opfer fordert. Nach den schrecklichen Ereignissen wird Zodiac Island geschlossen.

    20 Jahre später soll der Freizeitpark in neuem Glanz erstrahlen - als Murder Park. Ein Ort, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
    Paul Greenblatt gehört zu den 12 Personen, die diesen Park vorab testen sollen. Ein ganzes Wochenende verbringt die Gruppe auf der Insel. Doch niemand weiß, dass das Morden noch nicht sein Ende gefunden hat. Ein Kampf ums Überleben beginnt, denn die Fähre zur sicheren Küste kommt erst in 3 Tagen...

    Nachdem ich immer wieder über dieses Buch gestolpert bin bei verschiedenen anderen Bloggern und viele positive Stimmen dazu gehört habe, wurde ich neugierig.
    Murder Park verliert leider in vielen Punkten und konnte mich absolut nicht überzeugen.

    Die Story ist an vielen Stellen sehr chaotisch. Einen wirklichen Spannungsverlauf konnte ich nicht erkennen. In einem Moment war die Stimmung noch sehr ruhig und im nächsten Satz ist jemand tot. Dabei werden die Morde so platt und tonlos dargestellt, als ob man sich über das Wetter unterhält. Mir hat dabei einfach der Nervenkitzel gefehlt. Der Aufbau, der langsam in die Richtung führt, dass jemand sterben könnte. Die Ungewissheit, ob es vielleicht eine Chance für das Opfer gibt. Die Morde selber wurden auch nie beschrieben, wie so vorgefallen sind, was genau passiert ist. Kein Kampf mit dem Mörder, sondern einfach nur eine Leiche. Das hat in meinen Augen den Lesefluss sehr monoton gehalten und mich oftmals ziemlich unzufrieden gelassen.
    Und sorry, aber das Ende?! In meinen Augen total unlogisch. Kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich glaube, den Plottwist-Effekt, den Winner damit erzielen wollte, habe ich soweit verstanden. Allerdings ist er damit voll am Ziel vorbeigeschossen. Der Plottwist war für mich weder überraschend noch sinnvoll. Mich hat es mehr verärgert und genervt. Das war genau das Ende, von dem ich von Anfang an gehofft habe, dass es nicht passiert.

    Was mich fast noch mehr gestört hat, als die unstrukturierte Handlung war der Aufbau der Dialoge. Der Schreibstil Winners packt mich generell nicht so, da er sehr oberflächlich und sprunghaft auf mich gewirkt hat. Aber die DIALOGE! Komplett unrealistisch. Ich kann mir einfach keine Situation vorstellen, in denen sich Menschen so unterhalten würden. Die Grammatik, die Ausdrucksweise, nichts davon wirkt auch nur ansatzweise authentisch. Mehr als einmal haben mich diese Dialoge auch komplett aus dem Lesefluss gerissen. Auch der Aufbau der Dialoge, in welche Richtung sie sinngemäß führen sollten, war oft nicht nachvollziehbar. Die Charaktere haben Schlüsse aus den Aussagen der anderen gezogen, die ich selbst nach mehrmaligen lesen nicht erkennen konnte.

    Keiner der Charaktere hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte niemanden eine Persönlichkeit zuordnen. Die Protagonisten wirkten total gekünstelt und haben einfach so reagiert, wie es scheinbar notwendig war um die Handlung weiterzubringen. Man baut keine Bindung zu den Personen auf und damit wirken die Morde noch weiter entfernt, als sowieso schon.

    Fazit:

    Für mich war dieser Thriller leider ein absoluter Reinfall. Kein Spannungsbogen, unauthentische Dialoge, Charaktere ohne Persönlichkeiten. Ein oberflächlicher Schreibstil, der einen nicht mit sich reißt und leider oftmals eher langweilt. Selbst die Idee selber habe ich mir anders vorgestellt und das was Winner daraus gemacht hat, ist leider nichts für mich gewesen.

  10. Cover des Buches Rabenherz (ISBN: 9783522504928)
    Anja Ukpai

    Rabenherz

    (142)
    Aktuelle Rezension von: austrianbookie99
    Ok, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich mir, wie kann das schon fertig sein!?
    Ist echt ein gutes Buch; es ist flüssig geschrieben; man möchte es nicht weglegen, aber das es schon hiermit fertig ist, ist schon schade.
    Man möchte nämlich viel mehr wissen!
    Viele Dinge werden gar nicht (richtig) erläutert!

    Aus den Tagebüchern des Rabenlords
    Sonntag, 05.September (im 600. Jahr n.V.)

    Ich habe sie gesehen. Sie ist wunderschön.
    Und sie ist so begabt.
    Irgendetwas ist an ihr.
    Etwas Geheimnisvolles, Unergründliches.
    Ich kann es nicht beschreiben.
    Ich möchte hinaus und sie ansehen.
    Die ganze Nacht.
    Sie ansehen bis zum Morgengrauen.

    Diese Tagebuchsausschnitte sind mir oftmals ein Rätsel...
    Manchmal komm ich einfach nicht richtig mit oder verstehe etwas nicht...vieles bleibt einfach im Verborgenem.

  11. Cover des Buches Engelsschlaf (ISBN: 9783944676081)
    Catherine Shepherd

    Engelsschlaf

    (130)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Autorin: Catherine Shepherd

    Buch: Engelsschlaf

           - Laura Kern 1 -

    Genre: Thriller 

    Gelesen als Taschenbuch 

    Erscheinungsjahr: 2017

    ⭐⭐⭐⭐⭐

    Klappentext:

    Er behütet deinen Schlaf. Doch gib acht, sonst wachst du nie wieder auf!


    Die Nacht ist kühl in Berlin. Auf einer Parkbank liegt eine junge Frau, liebevoll auf ein Kissen gebettet. Sie atmet nicht mehr, hat keinen Puls. Der Totenschein ist bereits ausgestellt, aber als der Leichnam abtransportiert wird, erwacht die Frau plötzlich zum Leben. Alle sind erleichtert, doch Spezialermittlerin Laura Kern ahnt: Der Täter wird erneut zuschlagen. Und sie hat recht. Ein weiteres Opfer kann nur noch tot geborgen werden. Die Lage spitzt sich zu, denn schon wird die nächste Frau mit passendem Profil vermisst. Erst viel zu spät erkennt Laura, dass sie ein winziges Detail übersehen hat – und dass sie sich einem Täter gegenübersieht, der glaubt, den Tod besiegen zu können.

    ⭐⭐⭐⭐⭐

    Meine Meinung:

    Obwohl dieses Buch schon etwas älter ist (2017), ist es auf jeden Fall nicht langweilig oder öde. Ich liebe den unverkennbaren Schreibstil von Catherine Shepherd. 


    Toll finde ich, das ich Laura Kern ganz am Anfang kennenlernen konnte, so kann man direkt herausfinden, wie sie sich entwickelt hat. Außerdem gefällt mir die Geschichte sehr gut , die Besonderheit an diesem Buch, es gibt weniger Leichen als gewohnt. Dennoch habe ich hier wieder mitgefiebert und versucht herauszufinden, wie alles zusammen hängt.

    Der Spannungsbogen ist sehr hoch, direkt zu Beginn, kann problemlos gehalten werden 

    ⭐⭐⭐⭐⭐

    Fazit:

    Ein Buch auf hohem Niveau. 

  12. Cover des Buches Ich nannte ihn Krawatte (ISBN: 9783126667043)
    Milena Michiko Flašar

    Ich nannte ihn Krawatte

    (134)
    Aktuelle Rezension von: Albert2024

    Zusammenfassung: 

    Ich nannte ihn Krawatte von Milena Michiko Flašar erzählt die Geschichte zweier Außenseiter in Japan: eines jungen Hikikomori, der sich jahrelang aus der Gesellschaft zurückgezogen hat, und eines älteren, arbeitslosen Mannes, der vorgibt, täglich zur Arbeit zu gehen. Auf einer Parkbank begegnen sie sich, öffnen sich langsam einander und teilen ihre Scham, Schuld und Sehnsucht nach Nähe. In leisen Tönen und berührender Sprache entfaltet sich eine Geschichte über Einsamkeit, Verletzlichkeit und die stille Kraft menschlicher Verbindung.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne – Ich nannte ihn Krawatte ist eine einfühlsam erzählte, besondere Geschichte, die tief unter die Haut geht. Man kann sich hervorragend in die Charaktere und ihre Situationen hineinversetzen. Die intensive Gefühlswelt und die darin eingebetteten Probleme lassen einen mitleiden, oft bis kurz vor die Tränen. Die Sprache ist dabei so klar wie beeindruckend – ein literarisches Kleinod voller stiller Kraft.

  13. Cover des Buches DECEMBER PARK (ISBN: 9783958353176)
    Ronald Malfi

    DECEMBER PARK

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Julybookish
    Sehr gut hat mir die Figurenkonstellation gefallen. Angelo und seine Freunde haben mich von Anfang an begeistert und ich finde es toll wie dynamisch es in der Gruppe zugeht, auch wenn Angie und Peter sich etwas nähestehen als die anderen. Auch innerhalb von Angies Familie merkt man schnell beim Lesen, dass über der Familie ein dunkler Schatten schwebt. Besonders fasziniert hat mich hier die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend ändert. Mit Adrians Ankunft in Harting Farms, den Sonderling ohnegleichen, beginnt dann erst richtig die Handlung. Die langen Kapitel stören dabei überhaupt nicht, da die ganze Zeit ein unterschwelliger Schauer von einem Besitz ergreift. Malfi ist ein hervorragender Schriftsteller und findet einen sehr guten Rhythmus, die Geschichte spannend, lebhaft und atmosphärisch zu erzählen. Ich finde es so gut geschrieben, denn man will einfach wissen, was als Nächstes passiert.
     
     Was ich an den Jungs toll finde, ist wie sie miteinander umgegangen sind, ihre Späße getrieben haben und immer füreinander da waren. Es sind ganz normale Jungs, die die Gegend unsicher machen, sich von der breiten Masse abgrenzen, ihre Erzfeinde haben und Abenteuer erleben wollen. Coming of Age bedeutet ja nicht immer zwingend Kinder, die Heranwachsen, denn das haben wir hier definitiv nicht mehr. Die Clique ist in dem Alter von 15/16 Jahren und man ist über diverse Sandkastenspielchen längst hinaus. Hier werden unter anderen Themen wie Sex, erste Liebe, Drogen, Alkohol und vor allem und ständig Zigaretten thematisiert. Es handelt sich also nicht mehr um kleine Jungenstreiche, sondern da sind auch handfester Vandalismus, Diebstahl und Rachephantasien mit dabei. Was ich aber nicht verwerflich finde, denn es hat Spaß gemacht Ihnen dabei zu folgen und mitzufiebern, wer erwischt wird. Da alles in den Anfängen der 90er Jahre spielt und das auch so bissl meine Jugendzeit war, habe ich viele Sachen mit einem Lächeln wieder erkannt und schmunzelnd in Erinnerungen geschwelgt.
     
     Da Angelos Vater Polizist ist bekommt er immer mehr zu spüren, wie sehr dieser Fall ihm zusetzt. Dieser versucht es zwar vor seinem Kind zu verbergen, doch die Stimmung zwischen beiden wird immer angespannter und dann kommen noch die pubertäre Lebensweise seines Sohnes und die Maßregelungen. Welche Ängste begleiten Jugendliche in dieser Zeit, welche Stärken und Schwächen und welche dunklen Schemen aus der Vergangenheit, sind nur wenige Fragen, die dabei ausführlich behandelt werden.
     Der Autor ist sehr ausführlich auf die Landschaft, Straßen, Wälder usw. eingegangen, so dass ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen konnte. Ich fand es auch zu keiner Zeit störend oder zu viel, da es immer passte und die gruselige Stimmung des Ganzen noch unterstrichen hat. Fokus wird auch definitiv nicht auf die Suche nach dem Mörder gelegt, sondern mehr auf das Aufwachsen und die Abenteuer in dem Alter. Also wer einen reißerischen Thriller sucht, wird hier maximal entschleunigt, bekommt aber dennoch viel Spannung, getragen wird die Geschichte hiervon allerdings nicht. 


  14. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

    (172)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln, und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland dringt, je näher er dem mutmaßlichen Versteck kommt, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Als ein rätselhafter junger Mann auftaucht, der Dylan seine Hilfe anbietet, beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen, und Dylan muss sich fragen, wie weit er bereit ist zu gehen, um dem Jungen zu helfen ...


    Meinung: Die Story beginnt direkt im Park, in dem sich Hauptprotagonist Dylan gerne aufhält und seine tägliche Mittagspause verbringt. Von Anfang an war ich sehr angetan vom Schreibstil des Autors. Er liest sich leicht, flüssig und ist in der ersten Person verfasst, was bei mir dazu geführt hat, dass ich sofort einen Draht zu Dylan aufbaute. Er erzählt dem Leser von seinem Leben und offenbart ihm seine Gefühlswelt. Sein Charakter erinnerte mich sehr an Joe Goldberg aus den "You"-Romanen. Parallel lernt man den zweiten starken Protagonisten Joseph kennen, der mir unsympathisch war, aber sein Verhalten wurde im Laufe der Geschichte erklärt und daher störte es mich nicht. Außerdem war er eine gelungene Abwechslung zu Dylan. Zwei sympathische Charaktere wären hier zu viel des Guten gewesen.

    Als Leser begleitet man Dylan durch seinen Alltag, während man Joseph vorerst nur auf Aufnahmen im Dialog mit einer Therapeutin kennenlernt. Ziemlich zu Beginn taucht auch schon der kleine Junge im Park auf, der kurz darauf verschwindet und bereits hier hatte ich eine Vermutung, die sich am Ende bewahrheitet hat. Leider war die komplette Geschichte nun sehr vorhersehbar für mich, natürlich war die Spannung dahin. Dennoch war das Lesen ein Genuss, da mich Dylans Persönlichkeit so sehr in den Bann gezogen hat. Da er von der Polizei kaum Hilfe erwarten konnte, nachdem er die Entführung des fremden Jungen gemeldet hatte, machte er sich selbst auf die Suche nach ihm. Als er eines Tages Joseph über den Weg läuft, wird alles zunehmend surreal und Dylan verliert sich immer mehr.

    Das Ende war leider nicht überraschend, weil sich hinter der Entführung das verbarg, was ich vermutet hatte. Ein paar Details waren mir jedoch nicht ganz klar und der Autor sorgte hier dann schließlich doch mit ein, zwei Offenbarungen für einen Aha-Effekt. Einen Stern ziehe ich ab, weil es für mich leider doch zu offensichtlich und die Mitte für meinen Geschmack zu ausgeschmückt war. Die Hintergrundgeschichte war an manchen Stellen brutal, aber an anderen auch wieder zäh. Dennoch hat mich "Boy in the park" sehr gut unterhalten und das Ende wirkt noch lange nach. Ein sehr empfehlenswertes Buch, wenn man sich darauf einlässt. 4 von 5 Sternen!

  15. Cover des Buches Ewig und eine Stunde (ISBN: 9783646601091)
    Mirjam H. Hüberli

    Ewig und eine Stunde

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Sy

    Das Cover an sich finde ich sehr schön gestaltet, leider fehlt mir so ein bisschen die Verbindung zum Inhalt des Buches, aber auch dass es nichts gibt womit es herausstechen kann. Das Cover selbst ist sehr dezent gehalten in Lila, rosa und blau Tönen die als Kreis angelegt sind. Der Kreis selbst stellt eine Art Uhr dar. Allerdings gefällt mir der Schriftzug sehr gut.

     

    Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.

     

    Dies ist mein erstes Buch was ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen ich bin nicht so ganz damit warm geworden. Geneviève lebt seit drei Jahren in Paris, denn sie studiert dort. Gleich zu beginn erlebe ich sie als gehetzt und gestresst, denn seit einigen Tagen hatte sie immer wieder Begegnungen mit einem Mann der ihr mehr als vertraut vorkam, doch nur woher.

    Eines Tages beobachtet sie ihn wie er sich mit einer Frau streitet, seine Freundin? Davon geht Geneviève aus und geht auf Distanz zu ihm, doch er geht immer mehr auf sie zu bis sie eines Tages merkwürdige Nachrichten erhält. Anfangs passiert dies alles noch rein zufällig und es kommt einen sehr natürlich vor was hier vor sich geht, aber je mehr passiert desto gestellter wirkte es auf mich.

    Plötzlich trifft Geneviève auf ihren Exfreund Alex und wir können ein Gespräch zwischen den beiden mit verfolgen. Für mich wirkt Alex relativ fehl am Platz denn er spielt hier eigentlich keinerlei Rolle, weder ist dem etwas voraus gegangen noch hat er im nachhinein irgendeinen Bezug zu dem Verlauf der Geschichte. Mich hat er nur verwirrt und unnötige Zeit geraubt die für die Geschichte wichtig gewesen wäre.

    Im letzten drittel des Buches hatten wir zum einen eine kleinen Zeitsprung darin wenn ich mich nicht täusche der mich etwas verwirrt hatte. Erst war es mitten in der Nacht und dann plötzlich ging die Sonne unter ich weis nicht ob sich hier ein kleiner Logikfehler eingeschlichen hat oder ob etwas ausgelassen wurde, macht der Geschichte jetzt aber keinen großen Abbruch.

    Zwischen Geneviève und Nash kam plötzlich ein Fluch zur Sprache der über dem Paar steht wo der Leser nicht so ganz dahinter blicken kann. Hier hatte ich mir gewünscht mehr darüber zu erfahren. Was hat der Fluch zu bedeuten und woher kommt er? Wie kann er gebrochen werden und wie kam es dazu? Ab hier entsteht der Eindruck der Autorin läuft etwas die Zeit weg und man hetzte so durch das Buch. Wünschenswert wäre es gewesen wenn man sich auch hier etwas mehr Zeit genommen hätte für die Ausführung.

    Es war aber nicht alles schlecht gerade das Ende zwischen Nash und Geneviève war total rührend geschrieben, so auch einige der Begegnungen zwischen den beiden in der Mitte das Buches und es kristallisierte sich für mich zum ersten mal so eine Art Lieblingsstelle heraus.

    Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut leicht und flüssig zu lesen. Der Lesefluss war auch größtenteils gegeben, nur bei den Punkten wo ich aneckte lief es etwas stockend.

     

    Ein Buch mit gutem Potenzial, dass leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Die Momente zwischen Nash und Geneviève waren so schön mit anzusehen, leider wurde es durch manch andere Szene etwas zerstört. Für mich bleiben hier einfach zu viele Fragen offen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut und ich werde es einfach mal mit einem ihrer anderen Bücher versuchen.

  16. Cover des Buches Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte (ISBN: 9783423217262)
    Emmy Abrahamson

    Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte

    (23)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Ohje, es fällt mir gerade wirklich schwer, mit dieser Rezension anzufangen. Denn im Grunde finde ich die Geschichte toll, wie sich die Autorin Emmy Abrahamsons und ihr Mann sich kennengelernt haben. Auf dieser Basis schrieb die Schwedin den Roman „Wie ich mich auf einer Parkbank in einen ungewaschenen Mann mit sehr braunen Augen verliebte“ und ich war wirklich sehr gespannt. Ich habe mich für die Audio-Version entschieden und muss gestehen, dass ich mit der Stimme leider überhaupt nicht zurechtkam. Ich konnte absolut keine Verbindung zu der Protagonistin Julia aufbauen und fand die Art, wie sie mit Ben umging, manchmal extrem grenzwertig. Auch der Erzählstil sagte mir nicht zu und manchmal konnte ich über die Dialoge nur den Kopf schütteln. Deshalb kann ich leider nur zwei Sternchen vergeben.

  17. Cover des Buches Mismatch (ISBN: 9783499017025)
    Laura Willud

    Mismatch

    (174)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18


    Eine Sports-Romance zwischen Basketball, Journalismus und ganz viel Liebe. Die Geschichte von Joyce zeigt, wie schwierig es für junge Frauen ist, mit Sexismus und der Online-Welt umzugehen. Gleichzeitig ist es aber auch eine Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich langsam immer näher kommen.


    Das Setting der Geschichte ist ein klassisches Universitäts-Setting. Neben den Kursen und dem Unialltag finden wir uns allerdings am häufigsten in der Sporthalle der Hopeville-Dragons wieder. Diese Mischung aus Sport und Uni mochte ich sehr gerne und wurde auch von den Protagonisten so gelebt. Denn auch Joyce verband sehr viel mit Basketball und lebte regelrecht für ihre Berichterstattungen. In dieser Umgebung fanden Partys, Spiele und Dates statt, die perfekte Grundlage für eine schöne Liebesgeschichte. Dies wurde durch den schönen Schreibstil der Autorin unterstützt. Er konnte mich in die Geschichte hineinziehen und mitnehmen, was ich sehr schön fand. Auch Emotionen wurden transportiert und es liess sich locker und leicht lesen, was ein schönes Leseerlebnis darstellte.


    Die Protagonisten Austin und Joyce konnten sich erst so gar nicht leiden und es war verwunderlich, dass die beiden trotzdem noch zueinander gefunden haben. Austin hat eine schwierige Vergangenheit, die er einfach vergessen und bei den Hopeville Dragons neu anfangen möchte. Dabei ist er verschwiegen und lässt niemanden nahe an sich heran. Ganz besonders störend ist dabei die Journalistin Joyce, die in ihren Interviews unangenehme Fragen stellt und ihm so näher kommen möchte. Manchmal war Austin wirklich schrecklich abweisend, sodass es einem fast leid tat, wie er mit anderen umging. Doch man lernte ihn zu verstehen und konnte seine Entwicklung und Öffnung als Prozess im Buch sehr gut nachvollziehen. Joyce leistete mit ihrer offenen und freundlichen Art einen grossen Beitrag dazu. Ich mochte sie sehr gerne und genoss die Geschichte aus ihrer Perspektive. Zusammen waren die beiden Protagonisten ein tolles Team, das ich gerne mochte. Auch in Verbindung mit anderen Nebencharakteren war dies sehr schön zu lesen und konnte mich packen. Dazu kamen emotionale Themen der Vergangenheit und wichtige Kritik wie Sexismus im Sportjournalismus.


    Das Buch war eine packende Mischung der Liebesgeschichte verbunden mit dem Sport. Es war schön zu sehen, wie sich die Protagonisten langsam angenähert haben. Dennoch hätte es auch gerne noch etwas ereignisreicher sein können. Alles in allem war die Geschichte eine unterhaltsame Mischung, die mir ein schönes Leseerlebnis bereiten konnte. 


    Insgesamt ist Mismatch eine tolle Sports-Romance, die mit viel Sport und noch mehr Romance überzeugen konnte. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Es war eine relativ unaufgeregte Liebesgeschichte, die perfekt für Zwischendurch ist. Deshalb vergebe ich tolle 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Moments in Nature (ISBN: 9783440178768)
    Gamander López

    Moments in Nature

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Warum dieses wunderbare Buch einen englischen Titel besitzt, muss man nicht unbedingt verstehen. Oder doch? Es richtet sich unter anderem wohl an die vielen Follower des Fotografen auf TikTok und Instagram. Während sich auf diesen Plattformen meistens das zur Selbstdarstellung neigende Mittelmaß trifft, kann man das von Gamander Lopez nicht behaupten. Er ist als Fotograf Spitze. Und er kann mit der Natur verschmelzen, ob nun im Tarnzelt oder ohne. Anders kommen solche Bilder nicht zustande. Sie erfordern ein tieferes Verständnis der Natur, Ruhe und vor allem Geduld.

    Ohne Erfahrung und Verständnis würde man die im Buch auftauchenden Tiere nicht finden. Und ohne Ruhe und Geduld sieht man sie nie in den Situationen, die Lopez in seinen wunderbaren Bildern eingefangen hat. Natürlich gehören dazu auch eine gehobene Fotoausrüstung, fotografisches Können und ein Blick für das entstehende Bild. Einfach so mal draufhalten reicht da nicht.

    Mancher findet die Texte in diesem Buch nicht so toll. Doch man muss halt beachten, dass sie sich auch an die vielen Follower richten, also an ein vorwiegend junges Publikum. Die Geschwister sind keine Profis, sondern eher Jugendliche, die schon früh Lust auf Beobachtungstouren in der Natur bekam und über eine gewisse fotografische Ausrüstung verfügte. Man merkt die fehlende Professionalität vor allem an den Texten und überhaupt nicht an den Bildern.

    Vielleicht wundert sich manch Betrachter, dass es doch tatsächlich Natur vor unseren Haustüren gibt. Nun, man muss da einfach mal hingehen und sie entdecken wollen. Und das gelingt nur, wenn man sich so verhält wie die Tiere, die man dort möglicherweise sucht: ruhig, vorsichtig, still und geduldig. Alles Eigenschaften, die selten sind. Andererseits beruhigt mich das. Ein Mensch mit so vielen Followern setzt vielleicht Trends. Und wenn nun plötzlich viele junge Menschen im Wald herumspringen würden um es Lopez nachzumachen, wäre das fatal. Aber dazu wird es nicht kommen, denn das ist anstrengend, anspruchsvoll und erfordert eben Eigenschaften, die Leute nicht entwickeln können, wenn sie ständig in irgendwelchen Plattformen nach Unterhaltung herumsuchen statt in den Wald zu gehen.

    Kurz gesagt: Dieses Buch ist fotografisch eine Augenweide und kann in seiner Aussage nur Leute überraschen, die einfach zu lange süchtig auf ihre elektronische Lebenshilfe gucken. Meine Bewertung bezieht sich vor allem auf die hervorragenden Bilder.

  19. Cover des Buches Gangland (ISBN: 9783426513972)
    Howard Linskey

    Gangland

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!
  20. Cover des Buches Dino Park (ISBN: B002O8GA0U)
    Michael Chrichton

    Dino Park

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Neko_Chans_World

    Kann ich jeden empfehlen der auf Gentechnik, was wäre wenn und Dinos steht. 🥰 


    Wer seinen Lieblingsfilm kaputt machen will, sollte aufjedenfall das Buch lesen. Es ist kein Vergleich zum Film und ist unfassbar gut geschrieben. Alles ist wissenschaftlich erläutert und stellt gegenüber vom Film viel klar. 🩷


    Fast jeder Satz im Buch wirk wie von wissenschaftlern erstellt, es waren auch viele daran beteiligt. Oft muss man sein Köpfchen anstrengen um es überhaupt zu verstehen, aber das hat spaß gemacht.


    Die Story ist auch eine ganz andere und nimmt viel aus den 2.Filmteil mit. Es war, wie so oft um Welten besser.

  21. Cover des Buches Quasi (ISBN: 9783803128546)
    Sara Mesa

    Quasi

    (10)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    In diesem Roman bringt Sara Mesa zwei sehr unterschiedliche Personen, unter merkwürdigen Umständen, an einem ungewohnten Ort zusammen. Die "Quasi" Vierzehnjährige und den Mitte 50jährigen "Alten". Eine undefinierbare Beziehung entwickelt sich und der Roman stellt damit die Frage nach Freundschaften, Paarbeziehungen, Bekanntschaften, die sind aber nicht sein dürfen/sollten/können.

    Mich konnte der Roman durch seinen ungewöhnlichen Plot und die präzise Sprache, sowie die psychologische Tiefe sehr gut erreichen. Dieses Buch ist eine Abwechslung im aktuellen Literaturkanon. Die personale Erzählstimme bleibt an Quasi dran, aber nur im Park. Wir erfahren allein aus den Gesprächen der beiden sowie den Gedankengängen von Quasi, was hier eigentlich passiert. Sehr gefühlvoll nähert sich die Autorin nicht nur einer Dreizehnjährigen, die zwischen Mädchen- und Frausein verwirrt versucht den Alltag zu meistern, sondern auch einem Mann von Mitte Fünfzig Jahren, der in seiner psychischen Auffälligkeit nicht pathologisiert wird.

    Aufgrund des spannenden Plots habe ich dieses Buch eingesogen. Allein in der Form konnten mich ganze Passagen, die in Klammern eingefügt wurden, nicht gänzlich für die 5 Sterne überzeugen. Trotzdem ein definitiv empfehlenswertes Buch, welches in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregt.

  22. Cover des Buches Franz und die Puppe auf Reisen (ISBN: 9783982212302)
    Juliane Sophie Kayser

    Franz und die Puppe auf Reisen

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Miffy_Nijntje

    Vor etwa 100 Jahren: Lillis Begegnung mit Franz Kafka

    Ein Kinderbuch über den Verlust, die Phantasie und über eine besondere Begegnung

    Das Vorschulkind Lilli ist mit ihrer Puppe im Steglitzer Park. Abgelenkt vom Geschehen um sie herum, verliert sie ihre geliebte Puppe und merkt es erst spät. Sie sucht und sucht und sucht, doch findet sie leider nicht mehr wieder. Sie begegnet Franz, der nachhorcht was los ist. Er merkt die Trauer und erzählt Lilli, dass er einen Brief von ihrer Puppe Pauline bekommen habe, in dem sie ihn ausrichten lässt, jetzt auf Reisen zu sein. So beginnt eine traditionelle 4-Uhr-Parkbegegnungs-Brief-Reihe. Franz wird kreativ und berichtet Lilli von Paulines Abenteuern in selbstgeschriebenen Briefen; die Lilli ganz bald auch lesen werden kann.

    Diese Geschichte ist wunderbar klassisch von Graham Rust illustriert. Die Illustrationen passen genau zu dem Stil der Geschichte voller Nostalgie und ergänzen diese prima. Der Fakt, dass die Erzählung auf einer wahren Begebenheit beruht, macht es auch für Erwachsene zu einem interessanten Unterhaltungsmoment.

    Am Ende des Buches, gibt es noch einiges an Zusatzmaterial und einen Brief  an Eltern, in dem darauf hingewiesen wird, dass das Buch begleitet mit den Kindern besprochen werden sollte (Thema: historische Geschichte, Begegnungen mit fremden Männern). Aus pädagogischer Sicht super sinnvoll!

    All in all: Es ist eine wunderschöne, toll illustrierte, historische Geschichte über den Umgang mit Verlust und dem Behalten von Phantasie.

  23. Cover des Buches DER ENIGMA-VIRUS: Thriller (ISBN: B0875SMC41)
    Nick Thacker

    DER ENIGMA-VIRUS: Thriller

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Tessiner Vermächtnis (ISBN: 9783311120254)
    Sandra Hughes

    Tessiner Vermächtnis

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Tschopp & Bianchi, Band 2: Die Basler Polizistin Emma Tschopp muss Überstunden abbauen und hat während acht Wochen immer freitags frei. Worüber sich andere freuen würden, bereitet ihr Unbehagen. Sie langweilt sich schon am ersten Freitag. Als sie online liest, dass im historischen Park Giardino Balber in Morcote ein Mann bei einer Hochzeitsfeier getötet wurde, nimmt Emma umgehend Kontakt mit Marco Bianchi vom Commissariato Lugano auf. Mit Marco hat sie vor wenigen Monaten einen Mordfall gelöst…

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut und vermittelt südliches Flair.

    Dies ist Band 2 einer Reihe, kann jedoch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Da mir Band 1 sehr gut gefallen hat, war ich auf die Fortsetzung gespannt.

    Emma hat definitiv ein Problem, freie Zeit auszuhalten und auch einmal nichts zu tun. Im ersten Band musste sie Ferien nehmen – unerhört! – und nun muss sie Überstunden abbauen. Tja, obwohl ich auch gerne arbeite, freue ich mich immer sehr, Ferien zu nehmen oder Überzeiten zu kompensieren. Emma reist somit nach Morcote, um ein bisschen mit Marco zu „plaudern“ – vielleicht kommt das Gespräch „zufälligerweise“ auf den aktuellen Mordfall?
    Bei einer Hochzeitsfeier wurde ein Mann tot aufgefunden: der Patenonkel der Braut. Das Verhältnis des Brautvaters Battista Armenio zum Patenonkel Silvio Perone war nicht ungetrübt, doch die Braut bestand zurecht darauf, den Patenonkel an ihrem grossen Tag bei sich zu haben. Ein kleiner Junge taucht auf und redet wirres Zeug von zwei Männern, die sich gestritten hätten. Spricht der Kleine die Wahrheit oder hat er vorher nur etwas Dummes geträumt? Die Hochzeitsfeier geht weiter (sehr interessant, aber es ist ja deren Sache). Keine einfache Ausgangslage für Tschopp und Bianchi.

    „Verflucht ist der Giardino.“

    Es gab mehrere Handlungsstränge, die – zumindest für mich – lange gar nichts miteinander zu tun hatten und die ich schlecht einordnen konnte. Für meinen Geschmack sind zudem die Hauptpersonen Tschopp und Bianchi viel zu wenig in Aktion getreten. Dieses Mal war ich leider häufig daran, abzubrechen, aber dann wollte ich doch wissen, wie der Fall ausgeht. Aus diesem Grund kann ich bedauerlicherweise nur 2 Sterne vergeben. Ich hoffe, dass mich Fall 3 wieder mehr packt.

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