Bücher mit dem Tag "parodie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "parodie" gekennzeichnet haben.

67 Bücher

  1. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (893)
    Aktuelle Rezension von: Paddy1896

    Ein sehr unterhaltsamer Krimi im irgendwie ganz eigenen Achtsamkeits-Genre. Kein Blut, auch keine große Spannung, dafür aber viel Humor und Lebensweisheiten. 

    Ein Buch, dass ich so in seiner Art noch nicht gelesen habe und auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist.
    Ich bin gespannt, ob die Fortsetzungen mithalten können. 

  2. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.305)
    Aktuelle Rezension von: AndreasW

    Ich habe Per Anhalter durch die Galaxis gelesen, weil ich mal etwas anderes als klassische Fantasy wollte – und genau das bekommt man hier auch.

    Die Geschichte startet direkt ziemlich absurd:
    Die Erde wird zerstört, und der Protagonist stolpert mehr oder weniger zufällig in ein intergalaktisches Abenteuer.

    Und genau das beschreibt das Buch eigentlich am besten:
    👉 ein chaotisches, völlig unvorhersehbares Abenteuer durch das Universum.

    Humor & Stil

    Der Humor ist das zentrale Element.

    Er ist:

    • trocken
    • absurd
    • teilweise komplett sinnlos – aber genau das macht ihn aus

    Man merkt schnell, dass das Buch sich selbst und das gesamte Genre nicht wirklich ernst nimmt.

    Handlung

    Die Handlung ist eher locker aufgebaut.

    Es gibt kein klares „Ziel“ wie in vielen anderen Geschichten.
    Stattdessen reiht sich ein verrücktes Ereignis an das nächste.

    Das muss man mögen.

    Wenn man eine klare Story erwartet, wird man hier eher nicht fündig.
    Wenn man sich aber darauf einlässt, macht genau das den Reiz aus.

    Charaktere

    Die Figuren sind bewusst überzeichnet und teilweise komplett absurd.

    Gerade dadurch bleiben sie im Kopf.

    Sie funktionieren weniger über Tiefe, sondern über ihre Eigenheiten und den Humor, den sie mitbringen.

    Stärken & Schwächen

    + sehr eigener, einzigartiger Humor
    + kreative und verrückte Ideen
    + leicht zu lesen

    – kaum klassische Handlung
    – nicht jeder kommt mit dem Humor klar

    Fazit

    Per Anhalter durch die Galaxis ist kein klassischer Roman.

    👉 Es ist eher ein humorvolles, chaotisches Gedankenexperiment im Gewand einer Geschichte.

    Wer auf trockenen, absurden Humor steht, wird hier viel Spaß haben.
    Wer eine klare, strukturierte Handlung sucht, eher weniger.

  3. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (889)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Eingangs war ich fast ein wenig überfordert mit der Geschichte um Peter Arbeitsloser, der in QualityLand dem Job des Maschinenverschrotters nachgeht und in der Level-Einordnung als „Nutzloser“ eingestuft ist. Grund dafür war, dass quasi in jedem Satz irgendeine satirische Anspielung steckt. Kling arbeitet insgesamt eine beachtliche inhaltliche Breite in seinem Roman ab, so dass sie erst nach und nach ein Kernthema herauskristallisiert. Peter bekommt - wie in QualityLand üblich - ungefragt Lieferungen von TheShop. Mit der Lieferung eines rosafarbenen Vibrators in Delfinform beginnt er sich zu fragen, ob etwas mit dem Algorithmus nicht stimmt und zum Rebellen wird er, weil es ihm nicht gelingt, das Teil wieder zurückzugeben - warum auch: Der Algorithmus irrt nie.
    Parallel dazu bekommt man als Leser eine Einführung in die skurrile Welt des in allen Bereichen optimierten QualityLands und seiner nicht ganz so optimierten Bewohner, in dem aktuell Wahlkampf zwischen einem Androiden und einem rechtspopulistischen Politiker läuft. 

    Faszinierend ist für mich die schier grenzenlose Flut an Ideen, die in diesem Buch verarbeitet wurden - und wie dabei ein sehr treffendes Bild einer Welt entsteht, die vielleicht doch gar nicht so absurd ist, wenn man die Anlagen in unserer aktuellen Gesellschaft betrachtet. Am Ende ist es aber ein Plädoyer für das menschliche Denken und die Freunde an der Unberechenbarkeit. Auf jeden Fall ist es auf den ersten Blick auch ein witziges Buch, wobei ich dann irgendwann eigentlich gar nicht mehr darüber Lachen konnte, weil es doch eigentlich sehr ernst ist. 

    Ein klug und gut beobachtetes Zukunftsszenario.

  4. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    (1.300)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    3,5⭐, ein absoluter Fiebertraum, aber auf eine gute Weise

    Diese Art von Literatur ist definitiv nicht das, was ich normalerweise gerne lese, aber als Kind hätte ich das ganze mit Sicherheit sehr lustig gefunden. Die Illustrationen fand ich auch unglaublich toll, sollte ich einmal Kinder haben werde ich ihnen die Geschichten von Alice definitiv vorlesen.

    Mir persönlich gefiel "Alice hinter den Spiegeln" ein Bisschen besser als "Alice im Wunderland", einfach weil es irgendwie etwas zusammenhängender erschien. Beim ersten Teil glaubte ich öfter, ich hätte eine Seite übersprungen, und als es mir dann wirklich einmal passierte, fiel es mir nur durch Zufall auf.

    Lewis Carroll hat eine sehr spielerische Weise, mit Worten und Sprache umzugehen, das erforderte von mir zwar einiges an Konzentration, aber es hat die Geschichten definitiv von anderen abgehoben.

    Als ich am Ende angekommen war musst ich schon ordentlich überlegen, was jetzt eigentlich die tatsächliche Handlung war, aber ich denke so wichtig ist das in diesem Fall gar nicht.

  5. Cover des Buches Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (ISBN: 9783959919890)
    Nina MacKay

    Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

    (338)
    Aktuelle Rezension von: Alexia89

    Am Anfang dachte ich: „Oh mein Gott, was ist das für ein Buch?“ 😱🙄 Doch von Seite zu Seite wurde es echt lustig. Ach, was habe ich gelacht! 😂😂😂



    Fazit:

    Obwohl ich am Anfang ziemlich zurückhaltend war, wegen des Inhalts usw., hat mich dieses Buch wirklich überzeugt. Es hat wirklich großen Spaß gemacht, und ich bin echt froh, es gelesen zu haben. Ich bin auch schon fleißig dabei, Band 2 zu lesen. 😍😘 Ich muss ja wissen, wie es zwischen Red, Ever und Jaz weitergeht. Hihihi

  6. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Hahnfeld

    Die Geschichte von Carl, der mit Amnesie erwacht und nun herausfinden möchte, wer er ist, habe ich mit Spannung verfolgt. Anfangs wirkt das Buch chaotisch, die Ereignisse werden fragmentarisch aneinander gereiht – aber als ich einmal drin war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und laden ein zu Gedanken wie "Na ein Kapitel geht noch". Musste abwechselnd lachen, unbedingt weiterlesen, habe die besten Stellen meinem Freund zitiert. Das Ende hat mich ziemlich verwirrt, anfangs auch enttäsucht. Aber irgendwie machte die Sinnlosigkeit des Endes die Geschichte auch wahrhaftiger, mehr wie das echte Leben. Jedenfalls mag ich Wolfgang Herrndorfs Bücher schon allein deshalb, weil sie gut geschrieben sind. Ich hatte auch Spaß an seiner Wortgewalt und seinem Witz. 

  7. Cover des Buches Bockmist (ISBN: 9783453433243)
    Hugh Laurie

    Bockmist

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Hugh Laurie hat ein Buch geschrieben? Davon war ich zunächst überrascht und äußerst skeptisch. Was macht der Mann denn noch alles? Schauspielern, Musik machen und nun versucht er sich auch noch als Autor? Das Ergebnis war unerwartet positiv.

    Thomas Lang, Waffen- und Nahkampfspezialist, hat es im Leben nicht leicht. Ständig muss er Jobs suchen und hat auch bei Frauen nicht unbedingt den richtigen Riecher. Und dann taucht Sarah Woolf auf. Wieder eine Frau, die für ihn nur Ärger bedeutet, denn plötzlich sieht er sich gefangen in einer internationalen Affäre um Drogen- und Waffenhandel. Dass er auch noch als Kopfgeldjäger engagiert werden soll, schmeckt ihm gar nicht. Doch aus dieser Sache kommt er nicht so leicht heraus. Im Gegenteil, es tauchen immer wieder neue Probleme und Menschen auf, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

    Das Buch „Bockmist“ ist viel witziger und humorvoller als erwartet. Es wurde vielfach kritisiert und als eher lahm dargestellt. Doch die witzigen Dialoge und Gedanken des Protagonisten lassen den Leser grinsen und teilweise auch lachen. Der Sprachstil ist flüssig und die Lektüre nicht schwerfällig. Von Anspruch kann vielleicht nicht gerade gesprochen werden, aber es unterhält und ist humorvoll. Als ein wenig störend empfand ich die permanente Witzelei des Protagonisten. Anscheinend konnte er in keiner Situation, selbst in einer, in der Ernsthaftigkeit geboten wäre, ernst sein.

    Da ich selbst auch Dr. House sehr gerne verfolgt habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es gehört vielleicht nicht zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, hat sich aber als nette Urlaubslektüre herausgestellt.

  8. Cover des Buches Bis(s) einer weint (ISBN: 9783453527065)
    Frau Meier

    Bis(s) einer weint

    (188)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    ... wenn man Belle und Edwarz hat? 

    Ich war mir erst nicht sicher, ob mir dieses Buch gefallen würde, da ich Twilight gelesen und damals sehr gemocht habe. 

    Wenn man dieses Buch aber nicht allzu ernst nimmt, dann kann man es auch relativ genießen.  

    Teilweise waren mir die Späße zu viel und sind etwas übertrieben. Teilweise auch einfach unangebracht. Definitiv aber eine gute Twilight- Verarsche.

    Wahre Twilight-Fans könnten sich aber ziemlich auf den Schlips getreten fühlen. 


  9. Cover des Buches Kloster Northanger: Roman (Reclam Taschenbuch) (ISBN: 9783159609805)
    Jane Austen

    Kloster Northanger: Roman (Reclam Taschenbuch)

    (25)
    Aktuelle Rezension von: KlabauterKaddi

    Die (Liebes-) Geschichte spielt viel zwischen den Zeilen, soziales Leben, Freundschaft und das Denken/die Entwicklung von Catherine stehen im Mittelpunkt. 

    Dadurch habe ich das Lesen zeitweise als etwas zäh erlebt, weil nicht viel Spannendes passiert. Catherines erster Ausflug aus dem Dorf hinaus nach Bath dominieren die Handlung. Man begleitet sie dabei auf einer Entwicklung vom naiven Ja-Sager zu zunehmend mehr kritischer Wahrnehmung ihrer Mitmenschen. 

    Der Stil in diesem Buch ist angenehm ungewöhnlich, da Jane Austen immer mal wieder ihre eigenen Gedanken mitteilt und man der Geschichte dadurch quasi von aussen zuschaut, als eine Art Kommentar aus dem Off. 

    Die erhoffte Liebesgeschichte war - wie oben bereits erwähnt - leider mehr im Subtext zu finden und wurde nur den letzten Seiten deutlicher. Das fand ich sehr schade, weil ich es anders erhofft hatte.


    Ich habe das Buch im Hardcore Sammelschieber und liebe die Haptik dieser Ausgaben. 

  10. Cover des Buches Wie die Schweden das Träumen erfanden (ISBN: 9783328112778)
    Jonas Jonasson

    Wie die Schweden das Träumen erfanden

    (32)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Die Geschichte ist zwar kurz, aber herrlich unterhaltsam. Im Mittelpunkt steht eine frisch gewählte Bürgermeisterin, die in einer schwedischen Kleinstadt versucht, einen Investor von der Errichtung einer Fabrik zu überzeugen. Dabei zieht sie alle Register. Sätze wie "Der Grundsatz der Transparenz ist der ärgste Feind jeder Stadtverwaltung." oder "Die Finanzsenatorin zählte eins und eins zusammen und kam auf zwei." ziehen sich durch die ganze Geschichte und laden zum Schmunzeln ein.

  11. Cover des Buches Leutnant Gustl (ISBN: 9783746715162)
    Arthur Schnitzler

    Leutnant Gustl

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Leutnant Gustl wird bei einem Theaterbesuch von einem Bäckermeister als "Dummer Bub" betitelt. Daraufhin fühlt sich der Leutnant so in seiner Ehre verletzt, dass er meint, sich umbringen zu müssen. 

    Das ganze Buch ist eigentlich nur ein innerer Monolog des Leutnants und ich muss sagen, dafür hat mir die Novelle erstaunlich gut gefallen! 

    In seiner Überspitztheit hat die Geschichte schon wieder Spaß gemacht. 

    04.12.2023

  12. Cover des Buches Katze küsst Kater (ISBN: 9783404607556)
    Daniela Katzenberger

    Katze küsst Kater

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Buch:
    Daniela Katzenberger macht sich auf die Suche nach dem richtigen Kater fürs Leben. Doch wo lernt man den kennen, wie stellt man fest, ob es auch der Richtige ist, und wie übersteht man den ersten Streit? Daniela plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt, wie sie sich aufs erste Date vorbereitet, was zu einer glücklichen Beziehung dazugehört und was passiert, wenn sie ihren neuen Freund ihren Eltern vorstellt. Die Kultblondine spart nicht mit persönlichen Anekdoten, gibt viele Tipps und lässt auch den Leser mitmachen. Ein Buch über die Katze in allen Liebeslagen.

    Meine Rezension:
    eine tolle frau und showmasterin  ist das Beste am Ganzen.Sie redet wie sie denkt und das liebe ich an ihre bücher 
  13. Cover des Buches The Magician King (ISBN: 9780099553465)
    Lev Grossman

    The Magician King

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Meine Meinung:

    Die Serie ist besser! Ja ihr habt richtig gelesen, ich habe auch bei Band zwei meine Meinung nicht geändert. Verglichen mit Band eins muss ich sagen hat mir die Fortsetzung besser gefallen und das aus verschiedenen Gründen.

    1. Die Charaktere haben mich dieses Mal nicht so genervt wie in Band eins. Zwar ist Quentin immer noch nicht mein Lieblingscharakter, jedoch ist er nun erträglicher. Ich bin dieses Mal sehr froh, dass wir Julia näher kennenlernen können. Ich kannte zwar aus der Serie ihre Hintergrundgeschichte, diese aber zu lesen hatte es schon in sich.
    2. Wir sind mehr in Fillory unterwegs. Das war eine Sache welche ich in Band eins bemängelt habe da ich diese magische Umgebung doch sehr mag. Ich muss jedoch auch hier sagen, das Fillory in der Serie und das Geschehen mag ich dort lieber.
    3. Die Geschichte an sich hat mich mehr gezogen. Es gab verschiedene Handlungsstränge und aus dem Grund gab es immer wieder etwas neues zu erleben. Ich bin zwar ab uns zu durcheinander gekommen da diese nicht Chronologisch ablaufen und es immer wieder gewechselt wird, was gerade erzählt wird.

    Abschließende Meinung:

    Ich bleibe auch bei Band zwei der Meinung: Die Serie ist besser! Ich werde Band drei lesen um das ganze Abzuschließen, kann aber im Moment jedem eher die Serie ans Herz legen.

  14. Cover des Buches Frau Morgenstern und die Offenbarung (ISBN: 9783986590253)
    Marcel Huwyler

    Frau Morgenstern und die Offenbarung

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Frau_B

    Wer glaubt, dass Pensionärinnen nur stricken und im Garten arbeiten, hat die Rechnung ohne Violetta Morgenstern gemacht. In „Frau Morgenstern und die Offenbarung“ führt uns Marcel Huwyler erneut in die Welt der ehemaligen Lehrerin, die ihren Ruhestand mit einer sehr speziellen Nebentätigkeit füllt: dem professionellen Aussortieren von Menschen, die die Welt nicht braucht. Was mich an diesem Band besonders fasziniert hat, ist die Mischung aus tiefschwarzem Humor und einer fast schon poetischen Eleganz in der Grausamkeit.

    Huwyler versteht es meisterhaft, die Balance zwischen einem spannenden Kriminalfall und der psychologischen Tiefe seiner Figuren zu halten. Frau Morgenstern ist keine klassische Heldin – sie ist eigenwillig, streng und moralisch auf einem ganz eigenen Pfad unterwegs. Besonders die Dynamik zwischen ihr und ihrem Partner, dem Lebemann Miguel Schlunegger, gibt der Geschichte eine wunderbare Leichtigkeit, ohne die Ernsthaftigkeit der „Offenbarung“ zu verlieren. Die Jagd nach Gerechtigkeit führt diesmal in Abgründe, die weit über das Persönliche hinausgehen.

    Für mich ist dieser Teil der Reihe ein absolutes Highlight, weil er zeigt, dass Rache auch eine Form von Kunst sein kann, wenn sie mit so viel Stil und Verstand ausgeführt wird wie hier. Der Schreibstil ist präzise, voller Wortwitz und schafft eine Atmosphäre, der man sich schwer entziehen kann. Wer intelligente Krimis mit einer Prise Boshaftigkeit und einer unvergesslichen Hauptfigur sucht, wird dieses Buch lieben.

  15. Cover des Buches Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie (ISBN: 9781797086071)
    Bastian Litsek

    Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie

    (15)
    Aktuelle Rezension von: bibra88
    Klappentext:
    " Wollten Sie schon immer mal lesen, wie ein sachlich authentischer Psychothriller ins Lächerliche gezogen wird? Wenn ja, haben Sie das richtige Buch gefunden! Stellen Sie sich ein spannendes, ernstes Buch mit Charakter vor, so schmutzig und echt, wie es sonst nur das Leben selbst hinbekommt. Nehmen Sie das exakte Gegenteil und Sie haben: Der Amok-Insasse. Die große Parodie des erfolgreichsten deutschen Psychothriller-Autors. Frei erfunden nach einem ähnlich betitelten Roman. Ein Buch so witzig, das man bereits versucht hat, es zu verbieten. Ach und zur eigentlichen Handlung: Ein alkoholkranker Arzt treibt seinen Schabernack mit den Insassen seiner Klinik. Ein Vater versucht, die Leiche seines Kindes zu finden, welches tot sein könnte. So genau hat er bisher noch nicht nachgesehen. Sonstige Menschen sterben (keine Kinder) und dann gibt es noch die obligatorischen Dinge wie einen Virtual-Reality-Raum, ein Pferd mit dem Namen Till der Träge sowie eine blutige Fehde nebst dem Auftritt von Ihnen, dem Leser, mitten im Buch, und natürlich den obligatorischen Versuch, die Planwirtschaft zurückzubringen. Sie sehen also, das Werk steht dem Original bis auf Titel, Rahmenhandlung, Autor und Ihrem Zwang, es zu lesen, in fast nichts nach."

    Meine Meinung:
    Mir hat das Buch teilweise gut und teilweise nicht so gut gefallen. 
    Manche Sachen sind sehr lustig gewesen und manche Sachen geschmacklos.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch hat sich angenehm und unkompliziert lesen lassen. 
    Das Cover ist passend gewählt. 
    Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. 
  16. Cover des Buches Das Lied von Eis und Schlagsahne - Wasch mir das Winterfell (ISBN: 9783641104122)
    George R.R. Marzahn

    Das Lied von Eis und Schlagsahne - Wasch mir das Winterfell

    (5)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Wer auch schon andere Sachen des Autors gelesen hat, weiß vielleicht, worauf er sich einlässt. Für alle anderen: es ist komplett bescheuert. So gut wie nichts ergibt Sinn, Namen werden verballhornt, Dialoge sind komplett für den Hintern und man muss natürlich die Vorlage kennen, sonst versteht man nur Bahnhof. 

    Während ich am Anfang noch oft und viel lachen musste, zog es sich zum Ende hin doch sehr und ich war irgendwie froh, durch zu sein. Mit diesem Gefühl sollte ein Buch einen nicht zurücklassen.  

  17. Cover des Buches Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym (ISBN: 9783868203035)
    Edgar Allan Poe

    Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym

    (12)
    Aktuelle Rezension von: bookswithjacki

    3,5 Sterne. Zu diesem Werk lässt sich wirklich viel sagen! Es ist Poes einziger Roman, der m.M.n. einen sehr interessanten Aufbau hat und durch Vor- und Nachwort perfekt eingeleitet bzw. beendet wird. Es gibt Ausgaben mit passenden Zeichnungen, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Ich mag seinen Schreibstil gerne, wobei ich seine Kurzgeschichten insgesamt gelungender finde. Der Anfang war für mich sehr spannend, auch wenn ich das Thema Seereisen nicht gerade ansprechend finde. Dann lässt die Spannnung jedoch stark nach, um zum Ende hin wieder an Fahrt aufzunehmen. Dass in älteren Werken oft Begrifflichkeiten verwendet werden, die nicht mehr zeitgemäß sind, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Dennoch würde es mich freuen, wenn man vorab darauf hinweist, das gewisse Worte heute als rassistisch gelten - das einmal am Rande. Ich habe lange an diesem Buch gesessen, auch wenn es relativ kurz ist. Ich habe die Zeit benötigt, weil die Spannnung - wie gesagt - zwischendurch abflacht, aber auch, weil die Sprache natürlich nicht die Einfachste ist. Wenn man sich darauf einlässt, kann man aufjedenfall schöne Stunden mit dem Buch verbringen. Und einmal zum Horror-Faktor: Nicht ganz so schaurig wie seine anderen Geschichten, aber der Anfang hat es in sich: Auf engstem Raum eingeschlossen sein, ohne Gewissheit, je wieder herauszukommen, erinnert stark ans "lebendig begraben sein" und hat für mich einen großen Gruselfaktor!

  18. Cover des Buches Zieh dich aus, du alte Hippe (ISBN: 9783462300222)
    Helge Schneider

    Zieh dich aus, du alte Hippe

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    "Zieh dich aus du alte Hippe" ist der erste Teil der Kriminalreihe rund um den verschrobenen Kommissar Schneider. Helge Schneider. Seines Zeichens der Kommissar der Kommissare, kein Auge bleibt bei ihm trocken. Er prügelt sich durch sein Arbeitsleben und schafft es immer mit Müh und Not den verzwicktesten Situationen zu entkommen, sei es ein Schuss millimeterknapp neben dem Herzen oder eine Lavafontaine inmitten des Stadtteil seines Reviers. Kommissar Schneider höchstselbst ist ein Fuchs, lässt gern Leichen und somit andere Kriminalfälle liegen, denn er hat eine viel wichtigere Aufgabe, er muss den Frauenmörder finden, dabei ist er ihm schon so einige Male begegnet.


    Der Grundgedanke an der ganzen Sache ist sicher nicht schlecht und hätte spannender verpackt werden können. An einigen stellen gab es etwas zu lachen, an anderen musste man einfach nur den Kopf schütteln, denn Helge schreibt sich von einem Extrem ins nächste. Wer tiefgründige Texte sucht, der ist hier völlig fehl am Platz. Jedoch kann man mit einer ordentlichen Portion Humor dieses Buch durchaus mal lesen. Aber erwartet wirklich nicht zu viel. Ich denke das Buch wurde lediglich verlegt, weil der Helge berühmt ist, ansonsten hätte er damit keine Chance gehabt. Ab und an ist die Wortwahl aus unter der Gürtellinie oder die Art, wie der Kommissar mit seinem Gegenüber umgeht. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass der Helge mit dem Buch total abgedreht ist. Mit Kunst hatte es meiner Meinung nach sehr wenig zu tun.
  19. Cover des Buches Schund und Sühne (ISBN: 9783847906537)
    Anna Basener

    Schund und Sühne

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops

    Wie soll man dieses Buch beschreiben? Ist es ein Drama, eine Liebesgeschichte, ein Krimi oder doch etwas anderes? Vielleicht ist es von allem etwas. Es geht um eine Groschenromanautorin, die ein Literaturstipendium bei einer deutschen Adelsfamilie bekommen hat und eine zeitlang auf deren Schloß wohnen darf. Dort lernt es die Familie kennen, wo jeder auf seine Art skurril ist, und zu der dann noch ein Rosenrüchter hinzustößt. 

    Einen wirklich roten Faden hat die Geschichte für mich nicht. Es ist eher ein Einblick in die Adelswelt von heute, die noch viel an Traditionen festhält. Sicherlich ist der Blick sehr überspitzt, aber etwas Wahres wird schon dran sein. Mir hat gefallen, dass aufgezeigt wird, dass selbst die "Blaublüter" nichts anderes als normale Menschen sind, mit Wünschen, Sorgen und Problemen. Die Figuren sind allesamt skurril, aber dennoch symphatisch und liebenswert. Das Ende selber fand ich etwas komisch, aber hat dennoch gepasst. Und sorgte für ein "Happy End".

    Mein Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die mal ganz anders ist, als was man sonst so im literarischen Mainstream bekommt. 

  20. Cover des Buches Lustiges Taschenbuch Nr. 571 (ISBN: 9783841394439)
  21. Cover des Buches Aus dem Leben eines Teufels (ISBN: 9783739221014)
    Andreas Herteux

    Aus dem Leben eines Teufels

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Frank1
    Klappentext:

    Ein Teufel hat es nicht leicht, denn auch die Hölle kennt soziale Auf- und Abstiege. Ein Weg, dem Elend zu entkommen, ist es, sich der satanischen Unterhaltungsbranche zu verschreiben, mit deren Hilfe die Wesen der unheimlichen Sphären mit Geschichten aus der Menschenwelt erfreut werden.

    Zu diesem Zweck dürfen geeignete Kreaturen in die Welt der Menschen heraufsteigen, um dort "Beiträge" zur Zerstreuung der Höllenbewohner zu generieren. Dass dieses nicht immer zur Erheiterung der Menschheit geschieht, dürfte sich von selbst verstehen, spielt aber keine Rolle, denn jene soll ja auch nur bedingt dadurch erheitert werden.

    Unser bislang namenloser Beelzebub ist jedoch noch ein blutiger Anfänger. Für eine bestimmte Probezeit in die Menschenwelt entsendet, stellt er sich nun zitternd der Prüfung seiner Ergebnisse. War es eine gute Idee, die Spielregeln so zu ändern, dass ein einfacher Mensch plötzlich die Zeit anhalten konnte? War es richtig, Materie zu beleben? Einen Schneemann frieren zu lassen? Sterne vom Himmel zu holen? Jemanden durch die Hölle zu jagen? In der Weihnachtsnacht auf dem Friedhof zu verweilen oder die Augen für eine merkwürdige Liebe zu öffnen?

    Ja, der Höllenbewohner hat so manches Chaos erzeugt, doch findet es Gefallen? In wenigen Minuten wird sich das große Tor öffnen und die Prüfung, die sein Schicksal entscheidet, kann beginnen.


    Rezension:

    Als Teufel hat man es auch nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man die Aufgabe hat, zur Unterhaltung der höllischen Mitbewohner die Menschenwelt zu manipulieren. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, was neu ist. Und das auch noch, wenn man ausgerechnet Franken als Tätigkeitsgebiet zugeteilt bekommt. Wie wäre es zum Beispiel, einem Studenten die Macht zu verleihen, die Zeit anzuhalten? Wie wird der diese Fähigkeit nutzen? Oder sollte man lieber einer Frau die wahre Liebe schenken und sehen, was dann passiert? Am Ende bleibt ohnehin nur die Hoffnung, dass die höllische Prüfungskommission mit den Ergebnissen zufrieden ist.

    Die Idee, einem Teufel die Welt manipulieren zu lassen, klingt interessant. Was Andreas Herteux in seinem Buch daraus macht, ist jedoch nicht einfach zu beurteilen. Manche seiner Einfälle sind wirklich gut, andere eher skurril – und manche einfach nur dämlich. Um das zu begründen, muss man etwas weiter ausholen: Der Teufel, der der Hauptprotagonist dieses Buches ist, steht vor der Prüfungskommission, der er seine unterhaltsamen Manipulationen der Menschen präsentieren muss. Manche führt er vor, über andere denkt er nur für sich nach, in beiden Fällen werden sie dem Leser erzählt. Und genau diese Geschichten und Geschichtchen sind es, die den eigentlichen Inhalt dieses Buches ausmachen. Leider sind nur wenige wirklich gut, manche durchaus lesbar und andere schlicht und einfach Zeitverschwendung. Dabei ist in viele sogar eine Kritik an unserer realen Welt eingewoben. Insgesamt gesehen kann das Buch jedoch nicht überzeugen.


    Fazit:

    Die wenigen guten Ideen können das Buch als Ganzes leider nicht retten. Dabei wäre die Grundidee durchaus tragfähig.


    – Blick ins Buch –

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  22. Cover des Buches Der Herr der Augenringe (ISBN: 9783442238354)
    Dschey Ar Tollkühn

    Der Herr der Augenringe

    (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Spione wie wir (ISBN: 9783404130559)
    Gordon McGill

    Spione wie wir

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Buch zur Geheimdienstklamotte mit Dan Aykroyd und Chevy Chase zur Zeit der Aufrüstungswut in der Mitte der 80er Jahre. Millbarge und Fitz-Hume sind die tölpelhaftesten Regierungsbeamten, die sich finden lassen und haben bei einer Eignungsprüfung so dreist beschissen, daß sie eigentlich rausfliegen müßten. Stattdessen werden sie zu einem vermeintlichen Top-secret-Geheimmanöver verpflichtet und werden nach nervenzehrendem Ausbildungsprogramm über Pakistan abgeworfen. Die beiden ahnen nicht, daß sie nur als Ablenkungsmanöver für die wahren Agenten eingesetzt werden und man in Washington jede Minute mit ihrem Tod rechnet. Nach zahlreichen Fettnäpfchen können  die beiden doch noch dazu beitragen, eine nukleare Katastrophe zu verhindern, und finden so ganz nebenbei noch ihre Traumfrauen...Den Film hab ich noch nicht gesehen, kann ich also nix zu schreiben. Aber die Militär- und Geheimdienstsatire, die hier enthalten ist, ist schon sehr gelungen.

  24. Cover des Buches Lust (ISBN: 1852421835)
    Elfriede Jelinek

    Lust

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Hyperikum

    Der Direktor entsagt ihnen allen und will nur noch die eine, die seine. So schreit er´s mit lauter Stimme herum und alle ducken sich weg, auf das Glück, seiner Laune zu entkommen. Er ist der Papierfürst, der Direktor der Papierfabrik, solvent, eloquent und mit einem Gehänge ausgestattet, das seinesgleichen erst erfinden müsste. Keiner kann es mit ihm aufnehmen. Seine Gerti, die mit dem schönen Gerät, die bestangezogenste Frau in der ganzen Region. Eine reine Augenweide, der er allzuliebenddringend ins Dekolleté fährt, wann immer sie gern gesehene Gäste am Theater oder bei Geschäftsessen sind. Der Appetit, den holt er sich gern draußen, doch essen, das tut er nur noch daheim, seit diese Krankheit grassiert. 

    Die Gerti ihrerseits erträgts, dafür kommt ihr Gatte dann auch schoneinmal mit einer hübschen Brosche heim, wenn er es ihr allzuschlimm getrieben und dann die Gerti aus dem Haus getrieben hat. Die sieht es schon dem Sohne an, dass der ganz ähnlich wie ihr Mann, immer um des Gertis Rock herumschleicht.

    Fazit: Das war kein Lesegenuss, eher eine Fleißarbeit. Elfriede Jelinek 2004 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, hat eine Parodie auf das österreichische Bürgertum geschaffen. Das ganze Buch dreht sich um die Geilheit der Männer, die sich an der Ohnmacht der verheirateten, abhängigen, devoten Gerti besaufen. Die Sprache ist obszön, pornografisch und abartig. Ein nicht enden wollender Albtraumporno, während dem die Gerti in alle Körperöffnungen penetriert wird. Dieses Buch zu lesen, hat mich auf eine Weise getroffen, wie kein Buch zuvor. Die Einseitigkeit, denn Gerti hat keinen Spaß an dem Treiben ihres Mannes. Sie wird zur Alkoholikerin weil sie ihren Mann anders nicht aushält. Wie er sie frei jeder Empathie benutzt, sie vergewaltigt und schlägt, wenn sie sich unwillig zeigt. Ihre finanzielle Abhängigkeit. Und dann hängt sie sich im Suff an einen jüngeren, der sie genauso mies behandelt. Versuch und Irrtum. Das Buch ist ohne Frage außerordentlich textsicher geschrieben. Die ganze Litanei hat mir allerdings keinen Mehrwert gebracht. Die Quintessenz bleibt mir verborgen. Vielleicht ist das Kunst?

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