Bücher mit dem Tag "partnersuche"
43 Bücher
- Graeme Simsion
Das Rosie Projekt
(1.474)Aktuelle Rezension von: Brina_10Don Tillmann weiß, das soziale Interaktion nicht sein Fachgebiet ist. Als Professor und Forscher, der Umgang mit Analysen und rationalen Gedanken hingegen schon. Was liegt also näher als einen Fragebogen zu erstellen? Einen Fragebogen, um die perfekte Ehefrau zu finden? Don ist begeistert von seiner Idee und weiß, das sie erfolgreich sein kann. Doch dann trifft er Rosie. Rosie, die alle Fragen sprengt und sich einfach nicht um den Fragebogen schert, weil sie ein ganz anderes Ziel hat: Ihren leiblichen Vater zu finden.
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es war erfrischend und einfach mal etwas total anderes. Und auch, wenn Don stellenweise echt anstrengend war, war es genau diese überzogene Darstellung, die das Buch für mich so einzigartig gemacht hat.
Don und Rosie verfolgen ein gemeinsames geheimes Projekt. Und auch hier ist die Darstellung total überzogen und wahrscheinlich wenig realistisch. Aber genau das, macht es so einfach, sich auf das Buch einzulassen. Es besticht durch seinen trockenen Humor und einzigartige Charaktere.
Das Buch vereint sämtliche Klischees und regt genau deshalb dazu an, nachzudenken. Seine eigene Einstellung zu hinterfragen, andere Perspektiven einzunehmen und die Geschichte einfach auf sich wirken zu lassen. Irgendwie kann sich sicher jeder in diesem Buch ein stückweit wiederfinden und das macht es so einfach, das Buch zu mögen.
Ich habe den Schreibstil, den Humor, die Protagonisten und alles andere an dem Buch einfach sehr gemocht und freue mich schon total auf die anderen Bände.
- Michael Nast
Generation Beziehungsunfähig
(108)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin unbequemes Buch, denn es regt zum Nachdenken und Reflektieren an. Ja, es ist nicht alles nett und schön, was der Autor hier von sich gibt. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, aber ich fand es dennoch kurzweilig und unterhaltsam und für mich persönlich enthält es auch einige Wahrheiten.
12.01.2026
- Joy Fielding
Blind Date
(170)Aktuelle Rezension von: GotjeIch mochte die Geschichte. Mir hat gut gefallen, wie die Frauen alle miteinander in Verbindung standen und wie jede von ihnen ihre Probleme hatte. Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen und auch wenn es jetzt nicht per se ein "Pageturner" war und ich auch keinen erhöhten Puls hatte (Deswegen ein Stern weniger), hat es mir Spaß gemacht und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Ich verstehe aber echt nicht, wozu dieser Serienmörder jetzt überhaupt da war. Er hat überhaupt nichts zur Story beigetrageen. Meiner Meinung nach hätte man ihn getrost weglassen können und es hätte die Story essentially nicht verändert. Er hat mich jetzt auch nicht gestört, aber ich verstehe den Sinn dahinter wirklich nicht. Naja.
- Theresia Graw
Das Liebesleben der Suppenschildkröte
(96)Aktuelle Rezension von: romanasylviaDie Geschichte hat mir sehr gut gefallen, obwohl sie vorhersehbar ist. Für zwischendurch genau richtig. - Jo Platt
Die Bücherfreundinnen
(183)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteIch sag es ganz direkt: Ich hatte mir etwas anderes unter diesen Roman vorgestellt. Nachdem ich begriffen hatte, dass das Buch in eine andere Richtung ging, konnte ich mich langsam drauf einlassen (SPOILER).
Das fand ich gut:
Alice, Lydia und Miriam kennen sich seit dem Studium und haben zusammen im Studentenheim gewohnt. Die Idee zum Buchclub kam, als Miriam schwanger wurde, um einen festen Termin zu haben, an dem sich alle sehen. Dazu hat jede von den drei jemand neues mitgebracht (Connie, Sophie und Abigail).
Die Geschichte spielt in England, da bekommt es auf jeden Fall Pluspunkte von mir :) Bestückt ist das Buch mit ein paar Rückblenden, die meistens mit Lydia zu tun haben. Ein paar Dinge fand ich vorhersehbar, wenn auch nicht schlimm.
Vorne gibt es ein Personenverzeichnis, sowas mag ich immer gern :) Besonders mag ich Miriam, Sophie und Alice sowie Jon und Hugh. Greg hat für mich eine tolle Wandlung durchgemacht.
Das fand ich nicht so gut:
Bücher sind in diesem Roman ein sehr nebensächliches Thema, denn anders wie der Klappentext vermuten lässt, sind nicht der Buchclub und die Freundschaft unter ihnen im Fokus, sondern Alice, aus deren Sicht auch geschrieben wird. Ich habe mich sehr gewundert, wie ein Klappentext die Geschichte so anders darstellen kann und auch der Titel lässt ja auf einen anderen Fokus schließen. Da hab ich mir das englische Original angeschaut und festgestellt, dass im englischen sehr wohl der Fokus auf Alice und ihre Liebesgeschichte ist. Das finde ich sehr schade, dass so verfälscht übersetzt wurde. Auch das bei dieser Taschenbuchausgabe Connie im Klappentext völlig unterschlagen wurde. Vorne im Buch bei den Personen steht sie mit drin, da hab ich aber ehrlicherweise erst hingeschaut, als sie sofort am Anfang vorkam und ich mich fragte, wer sie ist.
Fazit:
Kurz um: Ich habe eine Geschichte über Freundschaft erwartet, in der Lesen ein großes Thema ist und die Liebesgeschichten das ganze würzen. Es ist aber ein klassischer Liebesroman. Es fiel mir sehr schwer, mich auf die neue Ausrichtung der Geschichte einzulassen, muss aber sagen, dass es ein gelungener Liebesroman ist. Vorhersehbar und doch schön <3
Bleiben oder Weg? Er wandert wohl auch auf meine Rereadliste, damit ich ihn nochmal unter dem Aspekt eines Liebesroman lesen kann :)
- Petra Durst-Benning
Die Blütensammlerin
(96)Aktuelle Rezension von: BelisChristine ist den Tränen nahe. Entweder raus aus ihrem Haus samt geliebtem Garten oder ihren Ex-Mann auszahlen. Aber womit? Kurzerhand beschließen die Maierhofer-Frauen Christines Haus wird zur Casa Christine, einem B&B. Und um richtig durchzustarten beschließt Christine eine Aktion „Single-Team zum anstehenden Kochwettbewerb“ anzubieten. Die buntgemischte Truppe birgt Überraschungen und Herausforderungen.
Die humorvolle Erzählweise verleiht der romantischen Liebesgeschichte Wohlfühl-Atmosphäre. Idyllisches Dorfleben, unterschiedlichste Charaktere und die reizvolle Allgäuer Landschaft erzeugen Urlaubsgefühle. Wer die ersten Bände der Maierhofer-Reihe kennt trifft liebgewonnene Bekannte wieder. Die Handlung spurtet und plätschert abwechselnd.
Die völlig unterschiedlichen Hintergründe der Teammitglieder bergen Probleme und geheime Wünsche. In Verbindung mit Christines Neuanfang und dem Dorfalltag gibt es viel zu schmunzeln. Mal vorhersehbar, mal geschickt eingefädelt. Insgesamt konnte mich die Happy-End Erzählung einige Stunden gut unterhalten und in einen virtuellen Genuss-Urlaub mitnehmen.
Im Anschluss finden sich einige Rezepte um das Buch mit passender Begleitung zu genießen.
- Kylie Scott
Dirty, Sexy, Love
(157)Aktuelle Rezension von: Michi_93Die Geschichte von Joe und Alex ist sehr niedlich und auch wirklich witzig. Ich mochte die beiden sehr gerne also Hauptprotagonisten.
Aber es hat doch etwas Feuer gefehlt, wie bei Band eins. Aber das ist wirklich „Meckern“ auf höchstem Niveau. Denn ich habe auch dieses Buch sehr genossen. Kylie Scott hat einen wirklich angenehmen Schreibstil und ein gutes Gefühl für Spannung. Es gab auch keine unnötigen Längen in dem Buch. Eine lockere und leichte Liebesgeschichte.
Ganz besonders finde ich toll, dass die Hauptcharaktere aus Band eins sowie die Nebencharaktere auch in diesem Buch genug Platz bekommen haben und wir erfahren, wie alles so weitergeht.
Natürlich liegt in diesem Band der Schwerpunkt noch etwas mehr auf der Drive-Bar, vor allem weil Joe der Barkeeper ist.
Die Liebesgeschichte von Joe und Alex war eher vorhersehbar, aber ganz ehrlich: ich fand es absolut nicht schlimm und war froh mal etwas Leichteres lesen zu können, dass mir dennoch sehr gut gefallen hat.
Definitiv bin ich gespannt auf den dritten Teil, in dem es um Eric geht.
Fazit: Eine Buchreihe, die ich sehr empfehlen kann.
- Juno Dawson
How to Be Gay
(37)Aktuelle Rezension von: Bücher_TiniDieses Buch wurde mir empfohlen als ich auf der Suche für Bücher für eine Schulbibliothek war . Ich muss gestehen es ist gut, es ist locker geschrieben und man liest es sehr flott , ohne große Umwege wird erklärt und begrifflichkeiten nahe gebracht. Sowohl für Jugendliche als auch für mich als Mutter ist es ein wirklich gelungenes aufklärendes Buch um sich besser zu verständigen.
Es ist kein plattes Sachbuch , was nur erklärt , nein hier komm auch betroffene ( das klingt blöd) zu Wort und das ohne ihre Texte umzuschreiben, man merkt das es aus ihnen heraus kommt und das macht es verständlich und nahbar.
- Sebastian Niedlich
Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben
(42)Aktuelle Rezension von: evaflDer Teufel ist unglücklich, denn er merkt, dass es doch noch etwas anderes geben muss, als das ordnungsgemäße Quälen der verdammten Seelen, wozu er von Gott verdonnert wurde. Bei ihm fiel er in Ungnade, als er versuchte einen himmlischen Betriebsrat zu gründen. Nun bekommt Mephy (wie der Teufel sich gerne nennen lässt, von Mephisto) Sonderurlaub um in irdischen Gefilden eine schöne Sterbliche zu finden…
Da ich schon mindestens ein weiteres Buch von Sebastian Niedlich gelesen hatte, wusste ich was mich hier hinsichtlich des Schreibstils erwartet. Dieser hat mir wieder gut gefallen, eine locker-lustige und doch sehr durchdachte und gewitzte Art und Weise ist es, wie der Autor hier schreibt. Mir hat das sehr gut gefallen, auch die vielen amüsanten Be- und Umschreibungen für die Hölle und den Teufel.
Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam, lustig und kurios. Mephy ist auf einer turbulenten Reise, die natürlich nicht unbedingt einfach für ihn ist, denn er ist ja der Teufel. Und so bedient sich der Autor natürlich an verschiedensten Klischees und „Wahrheiten“, die man so über den Teufel kennt. Dies so zu lesen hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.
Auch wurde die Geschichte nie langweilig, denn es passieren immer wieder neue lustige Begebenheiten, Spannung ist absolut garantiert. Zusätzlich fand ich die gewieften Umschreibungen des Autors immer wieder echt gut, außerdem auch verschiedenste Überlegungen in der Geschichte. Hier möchte ich aber gar nicht zuviel vorwegnehmen. Lustig sind auch die immer wieder zu Kapitelbeginn auftauchenden kleinen gemalten Teufel.
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten, es war eine sehr lustige wie spannende und absolut kuriose Geschichte. Entsprechend kann ich „Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.
- Mechthild Grossmann
Besser spät als nie
(18)Aktuelle Rezension von: biscoteria85Was die meisten Menschen gemeinsam haben, ist die Angst vor dem Älter werden. Den Gebrechen, dem alleine sein, die Moderne Entwicklung die schneller ist als die Auffassung dafür.
Mechthild Grossmann hat zusammen mit ihrer Enkelin Dorothea Wagner, einer Journalistin, in diesem Buch zusammengefasst, wie das Alter wirklich sein kann. Weg von der Vorstellung das man immer nur einsam sein muss, mit der neuen Technik auf Kriegsfuß stehen muss und den ganzen Tag nur zu Hause Kreuzworträtsel liest.
In 69 kurzen Kapiteln, mit verschiedensten Themen und dennoch teilweise doch verknüpft, führt und Frau Grossmann Stück für Stück in ihr fast 80-jähriges Leben. Denn die Urgroßmutter ist alles andere als ein Stubenhocker und verkalkt.
Morgens geht sie schwimmen, mittags gerne lecker essen, dann das Mittagsschläfchen und dann Kaffee und Kuchen mit Freunden, die helfen den Teller leer zu essen. Wir lesen über die Gebrechen die nicht das Alltagsthema sein sollen, über die Hoffnung das ihr Freundeskreis lieber über gute Bücher, Urlaubsreisen und alles was nicht dem Alter entspricht mit ihr sprechen würden. Sie erzählt uns wie es ist wenn der eigene Mann schneller und vor allem mit einer schweren Erkrankung altert und wie es danach weitergeht. Über Ängste, Überforderung, den Abschied und wie es danach weiter geht. Sich wieder aufzufangen, dass restliche Leben zu genießen.
Es war ein tolles Buch. Ich habe jedes Kapitel nahezu inhaliert. Ich sah diese rüstige Frau vor mir, optisch vom Leben gezeichnet, aber mit einer Power und einem Willen das Leben zu genießen. Welche voller Stolz über ihre Kinder und Enkel und ihrem Urenkel spricht. Die einen die schönsten und auch traurigsten Geschichten ihres Lebens erzählt und dennoch einem Hoffnung gibt. Hoffnung das altern in Würde möglich ist. Das Abschiede dazugehören. Aber auch das finden von neuen Hobbys, Zielen und die Lust am Leben zu behalten, egal was dieses uns noch bringen mag.
Danke frau Grossmann. Ich gehe nun mit einem etwas leichteren Herzen auf das älter werden zu.
- Svea J. Held
Projekt Eieruhr 2.0
(4)Aktuelle Rezension von: Ivonne_GerhardGeschichte mit Ratgeber ? Eine schöne zusammengesetzte Mischung aus Roman und Ratgeber,.. Mir hat die Geschichte um Lissi, ( die wir auf ihrer Suche nach dem perfekten Partner begleiten können und dabei erfahren wie sie dabei vorgeht und was sie alles in/aus der Männerwelt erlebt, ) sehr gut gefallen,.. Das ist der Roman Teil des Buches, der aber immer nach jeder Story, den Ratgeber Teil anknüpft,.. Im Ratgeber Teil erhält man viele Denkanstöße, Tips, Experimentvorschläge, Informationen, usw,.. Die immer zur vorigen Story, passend ausgewählt sind , zudem kann man auf der Homepage des Buches, gleichzeitig eine Projektliste passend zum Abschnitt runter laden und damit arbeiten,.. 42 Impulse werden gegeben,.. Gibt es zum Schluss ein Happy End ? Kann man wirklich aus der Liebe ein Projekt machen ? Ist die Liebe Planbar? All das wird im Buch aufgegriffen,... Ein Lieblingszitat aus dem Buch war für mich : Oscar Wildes - Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende ;-) Interessantes und zum nachdenken anregendes, humorvolles Buch ;-) - Heinz Strunk
Jürgen
(38)Aktuelle Rezension von: winter-chill„Ein ganz armer Willi“ – das ist Jürgen Dose, Mitte 40 und allein. Tagsüber sitzt er seine Zeit als Pförtner in einem Parkhaus ab, abends trifft er sich manchmal mit seinem Freund Bernd im Stammlokal Kamin 21. Seine Wohnung teilt er sich mit seiner pflegebedürftigen Mutter. In allem fristet Jürgen ein eher tristes, fast schon bedauernswertes Leben. Einen Traum haben er und sein Freund Bernd aber: Endlich die Frau fürs Leben finden. Und so versucht Jürgen von Speed Dating über Flirt-Ratgebern bis hin zu einem Trip nach Breslau, wo angeblich heiratswütige Polinnen warten, alles, um die Liebe zu finden. Zwar ist „Jürgen“ nicht Strunks bester Roman – dazu ist er fast ein bisschen zu normal und Strunk klaut schon recht viel von sich selbst – dennoch hat mich die Geschichte wieder außerordentlich gut unterhalten und amüsiert.Immer wieder genial ist Strunks genaue Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis – so zeichnet er seine Figuren mit gewohntem Einfühlungsvermögen und schlägt eben nicht nur die komische Seite an. Natürlich ist es lustig, Jürgen bei seinen Flirtversuchen scheitern zu sehen, trotzdem ist Jürgen auch ein Mensch mit Vergangenheit, für den man durchaus Sympathien aufbauen kann und der einen auch ein bisschen dauert. Dazu kommt, dass Strunk einfach ein guter Wortakrobat ist – allein, wie Strunk die Flirtratgeber aufs Korn nimmt, ist großartig und die vielen dummen Sprüche, die Strunk seinen Figuren in den Mund legt, machen den Roman auf jeden Fall aus. - Sunil Mann
Uferwechsel
(11)Aktuelle Rezension von: peedeeVijay Kumar, Band 3: Ein mysteriöser Todesfall in der Einflugschneise des Zürcher Flughafens – ein junger Ausländer wird trotz winterlichen Temperaturen nur halb bekleidet tot aufgefunden. Ist er aus dem Flugzeug gefallen? Wollte er illegal einreisen? Privatdetektiv Vijay Kumar erhält den Auftrag, den Todesfall des jungen Mannes aufzuklären – sein anonymer Auftraggeber glaubt nicht an einen Unfall. Nach den ersten Ermittlungen in Sachen Flugzeugunfall führen Spuren in das Strichermilieu. Vijay taucht in eine für ihn ungewohnte Szene ein, wo er aber auf bekannte Gesichter trifft…
Erster Eindruck: Auf dem Cover ist die Silhouette eines Mannes in einer Unterführung zu sehen; interessantes Spiel mit Licht und Schatten – gefällt mir.
Dies ist Band 3 einer Reihe, kann jedoch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden.
Die Vorstellung, dass jemand aus persönlicher Verzweiflung heraus die Flucht in einem Radkasten eines Flugzeuges wagt – wohlwissend, dass die wenigsten eine solche Reise überhaupt überleben –, ist sehr beklemmend. Vijay hat den Tatort sehr genau besichtigt und aufgrund der abgebrochenen Zweige über dem Fundort darauf geschlossen, dass dies ein solcher Fall sein könnte. Staatsanwalt Tobler ist wenig erfreut über die Einmischung des Privatdetektivs, gibt aber kurz darauf die Theorie des Unfalltodes als seine Ermittlungsergebnisse zum Besten. Vijays anonymer Auftraggeber glaubt nicht an einen Unfall. Warum will der Auftraggeber anonym bleiben? Hatte er ein Verhältnis mit dem verstorbenen jungen Mann, wovon aber niemand etwas wissen darf? Eigentlich wird Vijay nicht aktiv, wenn ein Auftraggeber anonym bleibt, aber mit „eigentlich“ zahlt man auch keine Rechnungen. Also übernimmt er den Fall. Kaum hat er zu recherchieren begonnen, gibt es bereits den nächsten Toten. Haben diese Fälle etwas gemeinsam?
Homosexualität; Organisation „Sanduhr“ mit einem aussergewöhnlichen Programm; Überfall auf Schwule; Prominente; ungelöste Suizidfälle – dies sind nur einige der behandelten Stichworte.
Für mich als Leserin ist Vijays Mutter sehr amüsant: Sie versucht unbeirrt, für ihren Sohn die richtige indische Frau zu finden, da er selbst nicht die gewünschten Fortschritte – zumindest nicht aus ihrer Sicht – zu machen scheint. Dieses Mal hat sie doch tatsächlich ein Partnersuche-Inserat in der Zeitung geschaltet, das sage und schreibe während drei Wochen jeden Tag erscheint! Und nicht einmal unter Chiffre oder E-Mail-Adresse, nein gleich mit Namen und Anschrift! Tja, sehr witzig für mich – für Vijay etwas weniger… Berührend fand ich die Situation mit dem Vater bzw. insbesondere das Gespräch von Vater und Sohn. Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten. Dieses Mal empfand ich die erste Hälfte des Buches etwas schwerfälliger als sonst; die zweite Hälfte liess sich deutlich flüssiger lesen. Das Ende hat es „herausgerissen“, so dass ich 4 Sterne vergebe. - Nina Ohlandt
Schlaf in tödlicher Ruh
(12)Aktuelle Rezension von: kindergartensylviSchlaf in tödlicher Ruh von Nina Ohlandt
Den Leser erwartet ein spannender Kriminalroman, der mich an die Nordsee führt. Das Cover wirkt trübe und unheimlich...
Als Leser lerne ich die junge Kommissarin Lilly kennen. Sie wird von einer ehemaligen Schulfreundin spontan eingeladen die Weihnachtsfeiertage auf ihrem neuen Hof im Elisenkoog zu verbringen. Doch kaum angekommen, ist die Stimmung angespannt und der Weihnachtsmann bringt sonderbare Geschenke...
Am nächsten Morgen werden drei der Gäste tot in der neuen Sauna aufgefunden. Für Lilly und ihre Kollegen Benthien und Fitzen beginnt die Suche nach Motiv und Gelegenheit. Dabei kommt so manches ans Licht...
Geschickt hat es die Autorin geschafft, die Spannung ständig aufzubauen.
- Roger Willemsen
Habe Häuschen. Da würden wir leben. (Download)
(4)Aktuelle Rezension von: pardenIM DSCHUNGEL DER KONTAKTANZEIGEN...
Es gibt eine Literatur neben der Literatur, eine, die auf eigene Weise von dem spricht, was ist, was fehlt, was sein soll, und die aus allen Menschen Autoren macht: die Kontaktanzeige. Hier zeigen sich Menschen unverblümt, hier sagen sie, wie sie selbst sic h sehen oder gesehen werden möchten, hier entwickeln sie ihre Ideale eines geglückten Liebeslebens. Roger Willemsen hat lange und an entlegenen Publikationsorten recherchiert. In einer szenischen Lesung mit Anke Engelke denkt er laut über die unterschiedlichen Facetten der »Verpartnerungsprosa« nach und streift durch seine Funde.
Über 80 Millionen Deutsche haben allein im letzten Jahrzehnt eine Kontaktanzeige online gestellt. Fast jedes 5. Paar hat sich heutzutage im Internet kennengelernt. Um so dringender erschien Roger Willemsen daher die Aufgabe, sich einmal eingehender mit den Kontaktanzeigen zu befassen. Und - wenig verwunderlich - bei allen modernen Entwicklungen: die Sprache der Inserate ähnelt doch noch häufig der der Höhlenbewohner von einst.
Diese 85minütige Lesung ist kurzweilig inszeniert, dadurch dass sich Roger Willemsen und Anke Engelke abwechselnd und unterhaltsam laufend gegenseitig den Ball zuspielen. Highlights aus den Funden der Welt der Kontaktanzeigen werden untermalt durch nachdenkliche und dabei augenzwinkernde mögliche Interpretationen dieser ganz eigenen Schriftstücke - und Wissenswertes gibt es obendrein.
So erfährt der Hörer beispielsweise, dass die erste Kontaktanzeige am 19. Juli 1695 in einem Londoner Wochenblatt erschien - und für einen Eklat sorgte. "Ein Herr von etwa 30 Jahren mit ansehnlichem Besitz sucht eine junge Dame mit einem Vermögen von circa 3.000 Pfund." Nicht jedoch der Inserent war es, der im Kreuzfeuer der Kritik stand, sondern die verantwortlichen Redakteure, die ein solches Inserat zuließen. Erst 30 Jahre später gab eine Frau eine derartige Anzeige auf - diesmal allerdings mit Folgen für sie selbst. Sie wurde als Exzentrikerin verschrieen und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Etwa 120 Jahre später, am 30. Januar 1956, gab es erstmals eine andere Form der Kontaktanzeige. Die Eltern einer gerade einmal erwachsenen Tochter, die an 'Veiztanz' erkrankt war, boten diese meistbietend möglichst einem 40-50 jährigen Arzt als Ehefrau an, wenn dieser sich nur ausreichend um sie kümmere...
Wirklich neu sind die Kontaktanzeigen also nicht. Nur das Internet sorgte als moderne Form der Verbreitung dafür, dass auch diese Schriftstücke eine Art Globalisierung erfuhren. Der Lesung ist anzumerken, dass sowohl Anke Engelke als auch Roger Willemsen deutlich Spaß an dem Vortrag hatten. Sehr positiv empfand ich dabei, dass sich die Sprecher zwischendurch zwar durchaus lustig machen über die Inhalte der Kontaktanzeigen, dabei aber auch nachdenkliche Töne einbringen und manchmal nahezu anrühren.
Viel weniger 'Klamauk' wird hier also geboten, als ich anfangs erwartete. Aber ein paar skurrile Fundstücke seien hier dennoch weitergegeben: So sprach jemand nahezu lyrisch in seiner Kontaktanzeige von der Durchwanderung 'der grünen Auen des Kamasutras', bei einem zweiten schien es auf einen letzten Versuch hinauszulaufen 'Bin Rentner, 72, und suche jemanden, der das Leben genauso satt hat wie ich.' und ein dritter meinte metaphorisch: 'Hänsel sucht Gretel - die Hexe hatte ich schon...'
Eine angenehm zu hörende Lesung um ein Phänomen der heutigen Zeit, die Unterhaltsames ebenso bietet wie Wissenswertes. Kein Muss, aber durchaus nett für zwischendurch!
© Parden
- Katharina Mosel
Vier Mal Frau
(1)Aktuelle Rezension von: Tini2006Mona lässt sich von Lars scheiden, weil der eine Jüngere an Land gezogen hat. Sie zieht aus dem großen schicken Haus in eine für meine Begriffe recht geräumige Stadtwohnung von satten 80 Quadratmetern. Finanziell scheint es ja keine Probleme zu geben, war mein erster Gedanke... Trotzdem braucht Mona nun einen Job, denn was soll sie denn machen? Völlig logisch, nicht wahr, das die Dame nach all den Jahren als Ehefrau den Schritt in die Selbstständigkeit macht. Ist ja recht einfach, kann fast jeder, und sie hat ja ihre findigen Freundinnen an ihrer Seite. Cecilia und Julia sind beide gleichermaßen schrecklich und unsympathisch. Alleinstehend, kinderlos, auf der Suche nach Mr. Right, aber bitte nur für`s Bett, weil frau will sich nicht anpassen. Kurzum: die perfekten Beraterinnen für Mona. Sinnlos, die Story hier weiter auszuführen, recht komplexer oder spannender wird sie dadurch auch nicht...
Ich konnte den drei Damen Mona, Julia und Cecilia wirklich nichts abgewinnen. Sie verhielten sich nicht wie Frauen unter 50, sondern wie 70-jähjrige, die auf der verzweifelten Suche nach dem letzten Frühling sind. Mit Mitte 40 steht frau ja eigentlich noch richtig im Leben, ist aktiv und voller Energie. Für Mona ist es schon ein Abenteuer, auf`s Rad umzusteigen, und die Gespräche zwischen den dreien verlaufen selbst beim Kaffeekränzchen meiner Oma heiterer und abwechslungsreicher. Und natürlich wollen alle Sex. Zumindest Julia und Cecilia, Mona ist sich anfangs noch nicht so sicher, schließlich war Lars ihr erster und einziger; sie muss erst mal die Scheidung verkraften. Um etwas klarzustellen: natürlich ist es nichts Schlechtes, dass sie sexuell aktiv sein wollen. Aber so, wie es geschildert war, hörte es sich total komisch an. Auf der einen Seite wirkten die Damen für ihr Alter viel zu gesetzt (zu alt!), andererseits, wenn es um Sex ging, waren sie wie notgeile 17-jährige. Von Liebe war auch erstmal nicht die Rede, nur von Bettgeschichten. Es wirkte alles sehr plump und unsympathisch, einfach sperrig.
Die 4. Frau ist übrigens jünger und die Neue von Lars. Sie ist Fotografin und merkt recht schnell, dass Lars nicht der Traumprinz ist, für den sie ihn kurzfristig mal gehalten hat. Auch für sie ist der Sex sehr wichtig.
Gähn. Liebe? Romantik? Herzflattern? - Eher nicht. Für mich war das Buch somit nicht das richtige. Es war zu platt und zu gefühslos, und alle Frauen waren sehr unsympathisch und unnahbar. Das Gezicke von Julia und Cecilia ging voll auf die Nerven - wer bitte, will sich im wahren Leben mit solchen "Freundinnen" umgeben?
Drei Sterne gibt es, weil die Autorin prinzipiell schon ihr Handwerk beherrscht. Mir hat`s nur einfach nicht gefallen.
- Christoph Höhtker
Das Jahr der Frauen
(11)Aktuelle Rezension von: tardyFrank Stemmer, ein Mittvierziger, im höchsten Maße Suizidgefährdet, schließt mit seinem Therapeuten eine skurrile Wette ab. Falls es ihm gelingt, innerhalb eines Jahres, jeden Monat eine Frau ins Bett zu bekommen, steht ihm der Weg zum Selbstmord frei. Geht die Wette schief, muss er weiterleben.
Auf Christoph Höhtkers Buch war ich sehr gespannt. Leider hat mich das Buch nicht so gepackt, wie erhofft. Christoph Höktker kann schreiben, natürlich, sonst wäre er nicht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis gelandet. Aber das alleine hat mir nicht gereicht. Stemmer entwickelt sich als derart unsympathisch, er widert mich dermaßen an, dass ich für sein Verhalten keinerlei Verständnis aufbringen kann. Seinen wirren Gedanken kann ich nur mit Mühe folgen, seine Frauenverachtung stösst mich regelrecht ab. Er benutzt die Frauen für seine abscheuliche Wette, sie sind Wegwerfware, mehr nicht. Vielleicht verstehe ich einfach nur nicht, was uns der Autor sagen möchte, vielleicht habe ich nicht die Begabung mich ganz auf dieses Buch einzulassen, vielleicht fehlt mir die Muße, die Worte nachzuspüren, sie in mir wirken zu lassen. Normalerweise gelingt mir das, aber hier musste ich mich durch das Buch quälen. Ich musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Die langen Schachtelsätze, der Verzicht auf Absätze, das ständige Abschweifen, die endlose Aneinanderreihung von Nichtigkeiten. Im Grunde genau die richtigen Stilmittel, um die Krankheit des Protagonisten zu vermitteln. Aber leider auch genau die Faktoren, die dazu führen uns Leser zu langweilen, uns abzuschrecken. Franz Stemmer bleibt blass und nichtssagend. Auch über die Missachtung, uns Frauen gegenüber, kann ich einfach nicht hinwegsehen. Irgendjemand hat geschrieben, dass dies ein Buch für Männer ist. Wenn ja, dann hoffe ich, dass mir diese Sorte Männer, die hier angesprochen werden, nie begegnen wird. - Tanja Mairhofer
Bin in der Lebensmitte. Komme klar.
(46)Aktuelle Rezension von: time_keeps_paintingJoah, die ersten Kapitel lesen sich ganz nett; dann hat man jedoch das Gefühl, dass sich alles wiederholt. Und es wird zunehmend zynischer und manchmal auch ein wenig beleidigend "den Anderen" gegenüber. Mir ging es zumindest so, dass es irgendwann zwei Seiten gab und es wurde dann ziemlich schwarz und weiß. Am Ende ist das Mantra "Schluss mit Muss" auch eine einzige Aufforderung, alles so zu belassen wie es ist, wird schon gut sein oder werden oder auch nicht, ist dann halt auch egal.
- Marion Vogel
Vogelfrei um die Welt - Vom Suchen und Finden
(15)Aktuelle Rezension von: Lisa1000„Vogelfrei um die Welt“ von Marion Vogel
Vor ein paar Tagen habe ich dieses fantastische Buch geschenkt bekommen und neugierig, wie ich ja bin, habe ich sofort mit dem Lesen begonnen, zumal der Klappentext auch schon sehr vielversprechend war. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, da ich stets wissen wollte, wie es weiter geht. Es ist flüssig geschrieben, sodass es sich gut lesen lässt, zudem ist es an vielen Stellen recht humorvoll und lustig, aber man liest auch, das nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, stets mitten im Geschehen zu sein und ich freute mich mit der Autorin, oder aber, ich litt mit ihr.
Neben einer Reise zu sich selbst, erlebt der Leser all die Höhen und Tiefen der Autorin auf dieser Abenteuer-Reise quasi hautnah mit. Unterschiedliche Touren, die jeweils alle für sich ihren eigenen Reiz haben, lassen den Leser in eine vielleicht unbekannte Welt eintauchen, diese Reise miterleben und verfolgen. Viele grandiose Abbildungen ergänzen die einzelnen Touren, sodass man auch bildlich einen Eindruck von Land und Leuten bekommt.
Durch die persönlichen Erkenntnisse der unterschiedlichsten Situationen, die sich durch das ganze Buch ziehen, könnte man dieses Buch auch als Wegweiser und Motivations-Lektüre bezeichnen. Sehr schön gemacht! – Ein Buch, das an vielen Stellen aber auch zum Nachdenken anregt!
Oft kam bei mir während des Lesens der Wunsch auf, es der Autorin nachzumachen: Koffer packen und einfach los … Ich persönlich finde so eine Entscheidung sehr mutig und wie man liest, bringt so ein Schritt auch viele positive und vor allem auch lebenswichtige Veränderungen mit sich!
Backpacker, die bereits die Welt bereist haben, finden sich sicherlich in diesem Buch wieder, aber auch Personen, die vor haben, als Backpacker um den Globus zu reisen, bekommen in dieser Lektüre einen Eindruck davon, was auf sie zukommen kann, wenn sie sich auf den Weg machen.
- Rachel Corenblit
Einmal lieben geht noch
(29)Aktuelle Rezension von: BuchbahnhofDer Klappentext las sich wirklich gut. ich erwartete einen lockerleichten Roman über eine knapp Vierzigjährige Frau, die auf der Suche nach der großen Liebe an die Falschen gerät. Ich erwartete Humor und einige vergnügliche Stunden. Irgendwie bekam ich das aber alles nicht, oder der Humor der Autorin trifft nur nicht meinen Humor.
Der Schreibstil ist so gar nicht mein Fall. Irgendwie wirkt es, als würde die Protagonistin, Lucie, sich permanent von außen betrachten und sich und ihr Leben beschreiben. Abgehackte Sätze, prägen dieses Buch. Emotionen, bildhafte Sprache? Alles leider Fehlanzeige. Irgendwie liest sich das Buch für mich sehr distanziert. Ich bekam keinen Zugang zu Lucie und ihren Emotionen. Hat sie überhaupt welche? Ich weiß es nicht. Was ich mitgenommen habe ist, dass die verzweifelt auf der Suche nach einem Mann ist, ihr dann aber keiner gut genug ist. Ich glaube nicht, dass sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchgemacht hat.
Ich möchte euch ein Zitat zeigen, das für mich prägnant für dieses Buch ist. Emotionen? Fehlanzeige:
Zitat:
„Sie empfindet nicht viel. Keine Offenbarung, keine Krämpfe. Keine verliebte Euphorie, keine Erregung der Schleimhäute. Weder Transzendenz noch Magie. Eine Abfolge verschiedener Bewegungen.“
S. 190
Ebenso fehlte für mich der rote Faden in der Geschichte. Zum Teil wirken die Begebenheiten zusammengewürfelt und sehr überspitzt dargestellt. Mich konnte die Geschichte nicht fesseln, nicht begeistern, mich nicht zum Nachdenken anregen. Obwohl… doch… über eine Frage habe ich nachgedacht: Was wollte mir die Autorin mit dieser Geschichte sagen? Ich habe leider keine Antwort darauf gefunden.
Leider kann ich nur einen Stern vergeben, denn ich kann es euch leider nicht empfehlen. - Sabine Strick
Ein Diwan für zwei
(13)Aktuelle Rezension von: Marlene-Menzel-AutorinWas zunächst nach einem Liebesroman aussieht, wird schnell zu einer Geschichte rund um Weiterentwicklung, Angekommensein und die Suche nach dem wahren Glück. "Ein Diwan für zwei" ist ein ehrlicher Frauenroman mit einer Protagonistin, die man in so vielen Situationen verstehen kann, weil man selbst vielleicht einmal vor einem Scheideweg stand und beim Thema Beruf und Beziehung nicht weiterwusste.
Nina sucht in Paris mithilfe einer Partneragentur nach dem großen Glück, doch ein Mann nach dem anderen erweist sich als Flop - bis sie eines Tages auf den Psychoanalytiker Julien trifft, der nicht nur ihr Herz in Wallung bringt. Er hört ihr auch zu und hilft Nina, ihren Weg zu finden. Leider verschließt er sich jedes Mal, wenn es ernster wird. Hat Julien ein Geheimnis vor ihr?
Sabine Strick hat hier einen wundervollen Entwicklungsroman über eine Frau geschrieben, die trotz Attraktivität, Männerbekanntschaften, Reisen und einem festen Job noch immer nach ihrem ganz persönlichen Glück sucht und darum kämpft.
Das Buch ist sehr realistisch verfasst, denn auch Protagonistin Nina begeht Fehler und muss daraus lernen. Hier ist nicht immer alles Sonnenschein, aber auch nicht das tiefste Elend, sondern eine Welt dazwischen, in der wir uns wohl alle einmal befinden.
Ein ruhiger, ehrlicher, wunderschön geschriebener Roman, der mich nicht nur durch den tollen Schreibstil begeistern konnte, sondern auch, weil man sich in vielen Situationen wiedergefunden hat! - Lotte Minck
Ringelpietz mit Abmurksen
(62)Aktuelle Rezension von: pardenDAS GESCHÄFT MIT DER LIEBE...
Was macht ein Großwildjäger auf einer Singleparty? Das fragt sich Loretta, die seit Kurzem nicht nur online auf Partnersuche ist, sondern im Speed-Dating plötzlich auch Männern gegenübersitzt, die sie in ihren wildesten Träumen nicht als Partner in Erwägung gezogen hätte. Nur der wortgewandte Mike weckt ihr Interesse. Doch schon beim zweiten Treffen ist es aus mit dem Rosenkavalier – im doppelten Wortsinn, denn er bricht tot zusammen. Und Loretta? Geht der Sache natürlich auf den Grund! (Klappentext)
Diana als Lorettas beste Freundin überredet sie, sich in einem Online-Portal anzumelden, um endlich ihrem Single-Dasein ein Ende zu setzen. Außerdem bekommt sie als Dankeschön für einen großen Freundschaftsdienst (in der vorherigen Folge) von ihren Freund:innen drei Gutscheine für ein Speeddating. Loretta weiß nicht so recht wie ihr geschieht und fühlt sich (nachvollziehbar!) von allen überrumpelt. Aber sie macht gute Miene zum bösen Spiel und lässt sich auf das Spektakel ein.
Online findet sich schon bald ein Gegenüber, das sehr vielversprechend klingt. Und selbst beim Speeddating gibt es tatsächlich einen Mann, der Loretta interessieren könnte. Dumm nur, dass genau dieser Mann beim zweiten Termin tot umfällt. Und rasch ist Loretta klar: hier ist nicht alles koscher!
Also beginnt sie zu ermitteln, was nicht weiter schwierig ist, weil sie als Teilnehmerin des Speed-Datings eh schon mittendrin ist. Bald schon zeigt sich, dass der Tote keineswegs der nette Kerl war, für den Loretta ihn hilet. Und es gibt auf einmal mehr Verdächtige als ihr lieb sein kann. Doch wer würde wirklich so weit gehen, den verhassten Mann umzubringen? Eigentlich wirken doch alle ganz nett...
Während Loretta mit Unterstützung ihrer nun schon bekannten Freund:innen fleißig ermittelt, entwickelt sich klammheimlich ein zweiter Handlungsstrang, der schließlich dem eigentlich Fall den Rang abläuft. Das fand ich verblüffend, und ich bin mir noch nicht sicher, ob mir diese Entwicklung tatsächlich gefällt. Eine Überraschung war es aber in jedem Fall.
Alles in allem wieder eine nette Unterhaltung, und für mich eine der stärkeren Bände der Reihe. Noch drei Folgen warten aufs Gelesenwerden, nach Band 15 ist Schluss. Ich bin gespannt, ob mich auch die letzten Bände wieder mitreißen können?
© Parden
- Sarah Berends
Einfach normal
(1)Aktuelle Rezension von: Lena_Leonard"Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören und hätte ewig weiterlesen können. Sehr empfehlenswert." - Anne Hertz
Bis ans Ende aller Fragen
(129)Aktuelle Rezension von: Kuessle05Der Klappentext: Wenn der Weg das Ziel ist - ist die Richtung dann egal?
Meistens kommt es anders, als man denkt. Mit Anfang vierzig wird Maxi klar, wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort steckt. Denn ihr Leben ist von dem, was sie sich als Teenager erträumt hat, Lichtjahre entfernt. Statt steiler Karriere ein Job im Café, statt großer Liebe nur verkorkste Typen, die Hoffnung auf Kinder ist längst begraben. Aus der Traum vom Familienglück? Auf keinen Fall! findet Maxis Nichte. Ihre skurrile Idee: Ein Witwer mit Anhang wäre perfekt! Süße Kinder, keine nervige Ex. Wo Maxi den findet? In einer Trauergruppe! Klar, dass sie dort behaupten muss, ihr Mann sei verstorben. Und ebenfalls klar, dass das Kribbeln im Bauch, das sie bei gleich zwei »Leidensgenossen« verspürt, in Wahrheit das Donnergrollen der nahenden Katastrophe ist...
Die Autorin: Anne Hertz ist das Pseudonym von zwei Schwestern, die schon einige deutsche Bücher geschrieben haben.Zum Inhalt: Maxi ist 44 Jahre alt, hat keine Kinder und führt ein gut gehendes Cafe. Sie hat sich immer Kinder gewünscht. Ihr Expartner Thomas hat sie für eine jüngere verlassen. Ihre Nichte Summer nimmt eine Reservierung für das Cafe an, dabei handelt es sich um Kaffee und Kuchen nach einer Trauerfeier. Maxi trifft dort auf Gregor, Witwer und 2facher Vater. Summer kommt auf die Idee mit Maxi zu einer Trauergruppe zu gehen um dort einen Witwer mit Anhang zu finden und so startet das Chaos. Denn plötzlich finden einige Männer Maxi interessant....
Meine Meinung: Das Buch ist super zu leichten Unterhaltung geeignet. Es hat mich oft zum Lachen gebracht. Maxi war mir manchmal zu naiv, aber super sympathisch. Summer mit ihren verrückten Ideen waren toll, aber auch manchmal an der Grenze. Auch für Maxis Geschwister hatte ich Sympathien. Weil es für mich manchmal grenzwertig war, bekommt das Buch nur 4 Sterne.























