Bücher mit dem Tag "pastor"
43 Bücher
- Brittainy C. Cherry
Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
(468)Aktuelle Rezension von: CalipaEigene Meinung
Endlich hat es eines der noch wenigen Brittainy-C.-Cherry-Bücher von meinem SuB geschafft und ich konnte es lesen.
Ob mich meine emotionale Queen wieder begeistert hat – oder ob es vielleicht nicht mehr ganz meinen Geschmack trifft –, erfahrt ihr hier …Cherrys Schreibstil kann mich ja schon seit Jahren begeistern. Ich möchte gar nicht zu lange darüber reden, denn wie immer ist er auch in diesem Buch intensiv, feinfühlig und einfach schön zu lesen.
Wie gewohnt lese ich aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Grace und aus der von Jackson. Vor allem Jacksons Kapitel enthalten Rückblenden in seine Kindheit – sehr authentisch und emotional eingefangen.Grace kehrt nach der Trennung von ihrem Mann zurück in ihre Heimatstadt Chester.
Problem: Auch ihr (Noch-)Ehemann zieht dorthin zurück, weil er dort eine Stelle als Arzt annimmt. Chester ist eine Kleinstadt, man kennt sich – und es dauert nicht lange, bis alle wissen, warum die Pastorentochter wieder zu Hause ist.
Der Glaube spielt dabei eine spürbare Rolle, jedoch nicht in übertriebenem Ausmaß. Grace wurde gläubig erzogen, ihre Familie genießt hohes Ansehen, das besonders ihrer Mutter extrem wichtig ist.Gerade die Mutter hat es mir schwer gemacht. Statt Grace zu unterstützen, schiebt sie ihr die Schuld dafür zu, dass die Ehe gescheitert ist. Empathie? Fehlanzeige.
Der Satz „In guten wie in schlechten Zeiten“ gewinnt hier eine etwas bittere Bedeutung – vor allem, weil Grace trotz des Betrugs versucht hätte, an ihrer Ehe festzuhalten. Er jedoch nicht.Schon am ersten Tag trifft Grace auf Jackson. Den Mann, um den alle in Chester einen großen Bogen machen.
Das Monster.
Der Junkie.Nach und nach erfahre ich, was in Chester wirklich passiert ist. Und Cherry weiß genau, wie man Fäden miteinander verknüpft – am Ende hängt irgendwie jede Figur mit drin.
Typisch für sie: große Gefühle, großer Schmerz. Und ja, die Augen blieben auch diesmal nicht trocken.Ich mochte Grace’ Entwicklung sehr und vor allem das kleine „Spiel“ zwischen ihr und Jackson. Immer wieder teilen sie ein paar Fakten über sich, damit es sich nicht so anfühlt, als würde man mit einem Fremden sprechen.
Es ist teils kitschig, süß, traurig – und hat mich an vielen Stellen zerrissen. Cherry lässt ihre Charaktere erst durch die Hölle gehen, bevor sie wieder aufstehen, sich den Staub abklopfen und weitergehen. Und das funktioniert hier wieder richtig gut.Es werden einige sensible Themen angesprochen – die Triggerwarnung ist vorhanden und sollte definitiv gelesen werden!
Ihr wisst: Ich bin großer Fan davon, und eure mentale Gesundheit geht immer vor.Mein abschließendes Fazit
Nach der Trennung kehrt Grace zurück nach Chester.
Dort trifft sie auf den mürrischen Jackson, und als sie denkt, ihr Tag könnte nicht schlimmer werden, gesteht ihr ihre beste Freundin auch noch ein bitteres Geheimnis.
Brittainy C. Cherry schreibt wie immer sehr emotional, herzzerreißend und ja – auch etwas kitschig.
Aber die Geschichte fühlt sich heilend an, irgendwie wie ein Nach-Hause-Kommen.
Kleinstadt-Setting und Grumpy x Sunshine sind hier definitiv vertreten! - Rainer M. Schießler
Himmel - Herrgott - Sakrament
(20)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlEin katholischer Pfarrer aus München, der schon lang einen weltoffenen Weg im 21. Jhd. geht! Der seine Mitmenschen als gleichberechtigte Menschen ansieht, und auch Homosexualität nich als Tabu ansieht, sondern auf erfrischende Weise damit umgeht, dass es das gibt. Das, worüber die katholische Kirche dieses Jahr angefangen hat zu reden, ohne wirkliche Ergebnisse zu erzielen oder Taten folgen zu lassen, hat dieser sympathische Mensch längst verstanden! Schön, dass es auch solche Pfarrer gibt! Ich würde mich freuen, diesen interessanten Priester kennenzulernen und mich mit ihm zu unterhalten! Das Buch war spannend zu lesen und ich musste oft schmunzeln. Eine absolute Leseempfehlung!
- Eva Almstädt
Akte Nordsee - Am dunklen Wasser
(162)Aktuelle Rezension von: MamarenaMein letzter deutscher Krimi ist schon ein Stück her. Ich fand diese Story von Anfang an sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Auch dass eine Anwältin gleichzeitig einen Schafhof hat, macht sie menschlicher und nicht so abgehoben. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist. Und das ist ein gutes Zeichen für einen Krimi. Und ich bin gespannt, wann sich die Anwältin und der Journalist das erste Mal küssen. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen.
- Pastor Bernd Schwarze
Mein Wille geschehe
(56)Aktuelle Rezension von: SchuggaEin etwas anderer Kriminalroman, der mit ein paar Querverweisen zu biblischen Inhalten aufwartet. Was auch durchaus passend ist, ist doch hier ein Pastor der mutmaßliche Täter. Doch zunächst lernt man Pastor Benedikt Theves als einen Menschen kennen, der kaum aus sich herauskommt und bei dem man in den Predigten einzuschlafen droht. Ein Mann, dem der gewisse Biss fehlt. Seine Therapeutin rät ihm, seine Emotionen aus sich herauszulassen, statt die Schuld immer auf sich zu beziehen. Leider geht das bei einer Beichtsitzung, welche er als Option für seine Gemeinde neu eingeführt hat, etwas schief: Pastor Theves kommt bei einer Beichte, bei der es um Gewalt in der Ehe geht, so aus sich heraus, dass er spontan den gewalttätigen Ehemann mit dem Kreuz niederschlägt und das Opfer in der Krypta versteckt. Auch wenn die Ehefrau des Erschlagenen regelrecht froh darüber ist, ihren tyrannischen Ehemann los zu sein, weiß der Pastor nicht, wie er damit umgehen soll, sucht unter anderem Rat bei seinem früheren Mentor. Ist Gewalt immer ein Verbrechen? Oder richtet nicht manchmal Gott die Bösen, indem er andere Menschen nach seinem Willen handeln lässt? Ließe sich das nicht auch gegen andere Straftäter anwenden? Und dann ist da auch noch die Leiche in der Krypta, die dringend weg müsste, wenn der Küster nur endlich den Schlüssel für das neu angebrachte Schloss herausrücken würde.
Zugegeben, bei diesem Roman musste ich mich zunächst warmlesen, da zu Beginn erstmal die Charaktere ein wenig vorgestellt werden. Richtig los ging es dann, als Pastor Theves dem tyrannischen schwarzen Schaf der Gemeinde das Kreuz über die Rübe zieht. So, wie der Pastor von da an aus sich heraus kommt, sich seine Predigten von Schlaftablette zu Vergnügungsprogramm mausern, entwickelt auch der Roman einen gewissen Unterhaltungswert. Vor allem der Austausch mit seinem belesenen Mentor war sehr interessant, aber auch die vielen Alltagssituationen, in welche Theves gerät bis hin zu seinem Versuch, die Welt zumindest im Kleinen etwas besser zu machen.
Ein etwas ruhigerer Krimi, der langsam in Fahrt kommt und sowohl lustige Situationen wie auch nachdenkliche Momente bietet.
- James Patterson
Die 2. Chance - Women's Murder Club -
(245)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Lieutenant Lindsay Boxer trifft in ihrem zweiten Fall auf einen noch größeren Feind. Ein Serienkiller, der es auf Polizisten und ihre Angehörigen abgesehen hat. Und dann taucht wie aus dem Nichts ihr Vater auf, den sie seit 20 Jahren nicht gesehen hat. Kennt er den Killer?
Meine Meinung:
James Patterson bringt Lindsay in ihrem zweiten Fall „Die 2. Chance“ zurück in ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch schon bald 20 Jahre alt ist, schafft es Patterson, eine Spannung zu erzeugen, die einen noch immer bannt. Es ist rasant, es ist aktuell, es ist spannend. Er wechselt zwischen dem Killer und Lindsay hin und her, was einen noch intensiver in den Bann zieht. Am Anfang ist es zwar kurz etwas langwierig, aber dann nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf.
Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ sind wieder zusammen. Cindy, Claire und Jill. Obwohl die vier Frauen komplett unterschiedlich sind, unterstützen sie sich, sind füreinander da und einfach eine geniale Clique. Neben den gemeinsamen Ermittlungen kommt auch das „Private“ nicht zu kurz und wir lernen die Frauen noch besser kennen und wer wäre nicht gern Teil dieser genialen, unschlagbaren Clique? Aber nicht nur das, auch Lindsays Vater taucht wieder auf. Sie hatte ihn schon komplett aus ihrem Leben gestrichen, nachdem er sie und ihre Mutter vor 20 Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Ob ihre Frage nach dem Warum geklärt werden kann und die beiden wieder eine gemeinsame Basis finden werden? Das wird euch das Buch verraten ;)
Auch die Geschichte selbst hatte mich direkt in ihrem Bann. Obwohl das Buch schon vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, hält Patterson die Spannung oben, überrascht einen, lässt seine LeserInnen mitfiebern. Die Twists in der Geschichte, die immer wieder sich aufbauenden Spannungspeaks, der finale Showdown – nicht viele Autoren schaffen es, über Jahre die Spannung hoch zu halten. Zu schnell ist die Technik und sind die Ermittlungsmethoden fortgeschritten in den letzten Jahren. Daher: Hut ab vor dieser wahrhaften Meisterleistung – das ist wahres Können, wenn ein Buch auch noch nach so vielen Jahren die LeserInnen in Atem hält!
Fazit:
In „Die 2. Chance“ lässt James Patterson seine Hauptprotagonistin Lindsay Boxer nicht nur auf einen extrem gnadenlosen Täter treffen, sondern auch auf ihren Vater und damit auf ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, ist es unglaublich spannend, aktuell und hält die LeserInnen in Atem. Lediglich die ersten Seiten sind etwas langatmig, aber danach bleibt es mit Plottwists spannend bis zum Ende und selbst am Ende hat der Autor nochmals eine Überraschung für seine LeserInnen in petto.
4 Sterne für dieses geniale Buch, das selbst nach 2 Jahrzehnten noch aktuell und spannend ist – das ist wahres Können!
- Nicole Siemer
Akuma
(134)Aktuelle Rezension von: globi4711Die Geschichte von Kjara war fesselnd, unterhaltsam und teilweise echt überraschend. Eine faszinierende Mischung aus Fantasy, Thriller und Horror. Mir war jedoch der "Höllenteil" über Akumas Werdegang etwas zu langatmig. Auch konnte ich bis zum Schluss nicht ergründen, was Akuma jetzt wirklich für Kjara empfindet und weshalb er ihr beisteht?!
Den Teil über Kjaras "Ehemann" und dessen Veränderung hätte ich wirklich nicht so erwartet.... (formuliere vorsichtig, um nicht zu spoilern). Das fand ich erschreckend und ganz schön gruselig!
Alles in allem war das Buch sehr unterhaltend, gut geschrieben und hat Spass gemacht. - Max Lucado
Keine Sorge!
(9)Aktuelle Rezension von: NelingSorgen zermürben und quälen. Max Lucado zeigt hier ein Gegenmittel auf, mit diesem sehr empfehlenswerten Buch. Sehr wertvoll und ermutigend!
Inhalt:Keiner ist vor Furcht und Sorgen gefeit, sie gehören zu unserem Leben dazu. Aber Gott möchte nicht, dass wir uns sorgen und quälen- er will uns das Sorgen abnehmen.In 11 Kapiteln wird hier aufgezeigt, wie wir befreiter leben können.Dabei geht es um Gottes Gnade und Souveränität und seine liebevolle Sorge für uns. Es geht um Vertrauen , Dankbarkeit und Friede und ums festhalten an Jesus und die Verheißungen der Bibel.
Es gibt viele wertvolle christliche Bücher, die ich schon gelesen habe. Viel von denen die ich besonders hilfreich empfand sind von dem Schriftsteller Max Lucado, der schon lange zu meinen christlichen Lieblingsautoren gehört.
Max Lucado war langjähriger Pastor der Oak Hills Church in San Antonio, Texas. Er ist verheiratet, Vater von 3 Töchtern und Verfasser vieler Bücher. Er zählt zu Amerikas bekanntesten christlichen Autoren, aber auch in Deutschland wird er gern gelesen. Zu meinen Lieblingsbüchern von ihm gehört:- 3:16-Von Gott geformt- Du schaffst es- Das Haus GottesAber er schrieb auch wunderschöne Kinderbücher und den Roman: "Das Cafe am Rande der Stadt"
Das Buch "Keine Sorge!" wird von nun an auch zu meinen Lieblingsbüchern gehören und sicherlich nicht im Regal verstauben, sondern ich werde es noch öfters zur Hand nehmen.
Das Buch "Keine Sorge" ist (wie auch die anderen Lucadobücher) bei GerthMedien erschienen und hochwertig gearbeitet. Der Schutzumschlag zeigt eine Hängebrücke , über die wohl niemand so ganz ohne Zittern gehen würde, die aber am Endpunkt ein Kreuz zeigt. Das finde ich sehr passend zum Titel und Inhalt des Buches. Das Buch ist fest gebunden, weiß mit goldener Schrift und sieht auch ohne Schutzumschlag edel aus.
Max Lucado schreibt sehr anschaulich und praxisbezogen, gut verständlich auch für Christen, die noch am Anfang ihres Glaubens stehen. Aber es ist alles biblisch fundiert und theologisch haltbar. Immer wieder bringt er auch Beispiele und Geschichten, die einem den Bibeltext noch viel deutlicher machen. Im ersten Teil des Buches sind die erwähnten 12 Kapitel, die werden dann ab Seite 171 nochmals vertieft. Das habe ich allerdings erst spät gemerkt, sonst hätte ich die Vertiefung immer gleich hinter dem Kapitel für mich durchgearbeitet. Durch diese vertiefenden Fragen ist das Buch nicht nur für einen persönlich geeignet , sondern auch gut in Bibel-oder Hauskreisen einsetzbar.
Die Hauptgedanken des Textes sind oft noch großformatig wiederholt und stechen dadurch richtig ins Auge und werden einprägsam. So denke ich jetzt beim Autofahren daran:"Es gibt einen Grund, warum die Windschutzscheibe größer ist als der Rückspiegel: Ihre Zukunft zählt mehr als ihre Vergangenheit."
Ich habe aus dem Buch sehr viel für mich mitgenommen und lege es wärmstens allen Lesern ans Herz und gebe ihm 5 wohlverdiente Sterne.
- Gunnar Engel
Follower: Wie Gott dein Leben verändert, wenn du ihn lässt
(11)Aktuelle Rezension von: SeelensplitterMeine Meinung zum christlichen Sachbuch:
Follower
Wie Gott dein Leben verändert, wenn du ihn lässt
Inhalt in meinen Worten:
Wer bist du ohne Gott?
Was für eine blöde Frage denkst du vielleicht, doch diese Frage soll euch eher anregen darüber nachzudenken wer ihr mit Gott sein könnt, wie ihr im nahe kommen könnt, gerade dann, wenn es euch vielleicht gar nicht so toll geht. Euer Glaube vielleicht erloschen ist, durch die Umstände eures Lebens, oder weil ihr einfach mit ihm nichts mehr anfangen wollt, dann solltet ihr nicht weglaufen, sondern dieses Buch bewusst zur Hand nehmen, und solltet ihr eigentlich gut mit Gott unterwegs sein, alle Regeln die es gibt halten und zudem noch euer Geld spendet für wohltätige Zwecke, dann sollte dieses Buch erst recht für euch sein, denn es geht nicht nur um Gesetze halten, es geht vor allem auch um diese Frage:
Langt dir Jesus?
Eine simple drei Worte Frage und doch kann diese etwas bewirken wenn ihr euch darauf einlasst.
Wollt ihr mehr erfahren? Dann lest dieses Buch.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Gunnar redet nicht nur kaltes Blabla, sondern er erlebte und lebte das, wovon er schreibt. Er selbst hatte eine schlimme Krankheit, und musste in einem Quarantänezimmer mit nur einer Bibel seine nächsten Stunden überstehen, und lernte das Beten. Als er aus dem Krankenhaus kam, ist er auf einen Berg gestiegen, als Nordlicht sind ihm eigentlich die Berge fremd, und doch werden sie ihm vertraut und er lernt, das er auch auf dem Berg nur mit Gebet und Gott weiter kommt. Und all das verarbeitet er auch in seinem Buch. Erzählt aber auch anders aus seinem Leben, warum er jedoch Pastor wurde, das blieb mir leider auf der Strecke blieben, dafür erzählt er von seinem Sohn und seiner Frau ein wenig.
Das alles verfasst er zu seinem Buch mit vielen Impulsen zu Gott indem er auch biblische Personen zu Wort kommen lässt und diese einfach nur sagten: Hier bin ich Herr. Und genau das ist das, was auch heute von uns gefordert wird, keine Gesetze erfüllen sondern wirklich nah an das Herz von Jesus und die Frage ob mir nur Jesus langt, fand ich knifflig, denn diese konnte ich leider nicht mit Ja direkt beantworten. Doch es ist ein Weg, und das zeigt Gunnar in diesem Buch zusätzlich auf, das es ein Weg ist.
Der Sprachgebrauch:
Ich hatte das Gefühl Gunnar schreibt wie sein Schnabel gewachsen ist und das gerade heraus und auf Augenhöhe, das schätzte ich an diesem Buch.
Spannung:
Der Punkt ist etwas schwer zu beantworten, da es ja kein Roman ist, aber es ist ein Buch das mit meinem Herzen und Kopf etwas machte, es forderte mich heraus nachzudenken, vielleicht sogar in dem ein oder anderen Punkt umzudenken. Zudem fand ich es interessant, welche biblische Menschen er wählte um mir seine Welt zu zeigen.
Empfehlung:
Ein Buch das nicht trocken daher kriecht, sondern das mir mit Lebendigkeit zeigt, wohin mich der Glaube führen kann wenn ich mich darauf einlasse. Egal ob man schon lange im christlichen Glauben unterwegs ist oder erst zu Gott gefunden hat, dieses Buch bietet jedem etwas. Ich hätte mir nur gewünscht, das Gunnar noch etwas mehr davon berichtet warum er Pfarrer wurde.
Bewertung:
Dem Buch gebe ich vier Sterne, es wären fast fünf Sterne, dafür fehlte mir aber irgendwie noch ein bisschen mehr Pfiff. Und vor allem die Frage beantwortet, warum ist er Pfarrer geworden und was mit seinem Freund, von dem er berichtet, noch weiter geht.
- Mattias Edvardsson
Die Lüge
(181)Aktuelle Rezension von: Nani2606Ein Buch was mich von Anfang an abgeholt hat. Ich finde die unterschiedlichen Sichtweisen sehr gut und das jede Einzelne in sich abgeschlossen ist.
Der Vater ist Pfarrer, die Mutter Anwältin und die 19 jährige Tochter Stella eine kleine Rebellin die einen Traum hat von einer großen Reise durch Asien. Doch eines Tages gerät das idyllische Leben der Familie aus Skandinavien ins Wanken. Stella wird festgenommen, sie soll jemanden umgebracht haben. Aber war sie es wirklich? Durch die verschiedenen Sichtweisen kann man sich gut in die einzelnen Personen hinein versetzten und bekommt so einen guten Eindruck vom Leben der Familie. Es ist interessant, wie jeder Einzelne die Familie sieht und die Entwicklung dieser.
Theoretisch müsste der Titel etwas anders lauten, denn es gibt nicht nur eine Lüge sondern mehrere. Die Mutter lässt Beweismittel verschwinden, der Vater weiß nichts davon. Er nimmt aber seine Tochter in Schutz und gibt ihr ein Alibi. Stella hat einige kleine Geheimnisse von denen ihre Eltern nichts wissen.
Ich finde das Buch sehr lesenswert, die Spannung die aufgebaut wurde klasse.
- Lynn Austin
Bibliothek der Träume
(44)Aktuelle Rezension von: ArbutusTrotz meines Entschlusses, heldenhaft zu sein, machten die Wälder mir Angst. Was, wenn wir uns verfuhren und ewig durch den Wald irrten? Ich beschloss, mich in die sichere Welt der Fantasie zu flüchten, und vertiefte mich wieder in mein Buch.
Alice ist nicht gerade das, was man einen starken Charakter nennt. Von Abenteuern zu lesen ist doch etwas anders als sie direkt zu erleben. Sie braucht lange, bis sie den Mut findet, die genialen Herausforderungen des Lebens anzunehmen. Und manchmal geschieht das erst, wenn man mit der Nase darauf gestoßen wird. Für Alice beginnt es im Leben zu rumoren, als sie gleichzeitig ihren Freund und ihre Arbeitsstelle in der Bibliothek verliert. Das dadurch entstandene Vakuum versucht sie zu füllen, indem sie sich einer völlig abgelegenen Bücherei in den Bergen von Kentucky als Aushilfe anbietet. Was sie dort aber vorfindet, trifft sie völlig unvorbereitet. Das Abenteuer beginnt - oder nennen wir es eher mit ihren Worten: einen Albtraum ...
Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Ich liebe diesen immer wieder eingestreuten trockenen Humor. In der zweiten Hälfte wird es dann auch richtig spannend. Tolle Romanidee, gut umgesetzt. Natürlich ist das Ende ein wenig vorhersehbar, und vielleicht auch ein ganz kleines Bisschen unrealistisch. Aber wisst Ihr was? Für ein Buch mit so einem Titel war es erstaunlich realistisch. Ich habe das Buch genossen!
- Craig Groeschel
Wenn Gott kein Licht ins Dunkel bringt
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin absolut Hoffnung spendendes Buch, das sich Zweifel und Wut, Trauer und Leid genau ansieht und versucht, auf biblischem Hintergrund einen Weg zum Glauben zu zeigen und zu finden. Jeder für sich.
Es gibt Mut, regt zum Nachdenken an und gibt mögliche Erklärungen, die den Glauben stärken können. Lässt man sich darauf ein, kann der Weg zu und mit Gott die Erfüllung und voller Liebe sein.
Besonders ansprechend ist der lebensnahe und flüssige Schreibstil des Autoren, viele praktische Beispiele und Tipps für den eigenen Umgang mit Zweifeln im Glauben bei schweren Krisen. Anschaulich beschrieben sind die vielen Beispiele aus der Arbeit des Autoren, die helfen, das Gelesene in das Leben zu integrieren.
- Deon Meyer
Fever
(7)Aktuelle Rezension von: SalanderLisbethIch will euch vom Mord an meinem Vater erzählen. Ich will euch erzählen, wer ihn ermordet hat und warum. Denn dies ist die Geschichte meines Lebens. Und es ist auch die eures Lebens, ihr werdet sehen. Auszug Anfang
Deon Meyer, eigentlich bekannt für seine gesellschaftskritischen Südafrika-Krimis, hat 2017 eine Dystopie geschrieben. Wobei das viel zu kurz greift. Es ist eher eine Mischung aus postapokalyptischen Endzeitroman, Coming-of-Age-Roman, Roadmovie und Abenteuerroman. Deon Meyer bedient sich eines für Dystopien klassischen Ausgangspunktes: Durch eine Fieberepidemie wurde in rasanter Geschwindigkeit 95 % der Weltbevölkerung ausgelöscht. Man vermutet, dass durch die Verschmelzung eines menschlichen Virenstammes mit dem einer kranken Fledermaus das Fieber erstmals in Afrika ausgebrochen ist.
Der dreizehnjährige Nicolaas Storm und sein Vater Willem sind einige der wenigen Überlebenden. Am Anfang des Buches sind die beiden in ihrem großen Truck in einer unwirtlichen Landschaft unterwegs. Das Land befindet sich in einem Zustand der Gesetzeslosigkeit, es gibt keinen Strom, keine Geschäfte mehr und sie sammeln alles, was sie an Nahrungsmitteln (ganz wichtig ist Kaffeepulver) und anderen Versorgungsgütern finden können in ihren Anhänger. Auch Treibstoff existiert nur noch begrenzt und beim Tanken werden sie von einer wilden und hungrigen Hundemeute angegriffen. Ein hochdramatischer, packender Anfang, der mich an „The Walking Dead“ erinnerte und unwiderruflich in die Geschichte hineinzog.
Amanzi wird gegründet
Nico und sein Vater sind auf der Suche nach einem Fleckchen Erde und in dem verlassenen Ort Vanderkloof finden sie den idealen Ort, um sich niederzulassen. Denn Willem Storm hat eine Vision: Er will eine neue Gemeinschaft gründen. Unbeirrt hält er an diesem Plan einer neuen Zivilisation fest. Flugblätter werden verteilt, um in dem weiten Land noch andere Überlebende zu finden. Doch lange tut sich nichts. Als die beiden schon fast alle Hoffnungen aufgegeben haben, setzt endlich ein Strom von Menschen ein. Aus allen Himmelsrichtungen, und das war für mich ein Gänsehautmoment, kommen große und kleine Gruppen. Immer mehr Menschen werden in die Gemeinschaft, die sich ab jetzt Amanzi nennt, aufgenommen und durch ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente entsteht eine Insel der Zivilisation in dem verlassenen Land. Völlig authentisch wirken die Herausforderungen, die aufgrund des Zusammenlebens der unterschiedlichen Charaktere entstehen. Viel Konfliktpotenzial ergibt sich wegen diverser Ansichten über Religion, Politik und ein Ringen um die alle zufrieden stellenden Strukturen und Regeln entsteht. Diesen mühsamen Wiederaufbau mit vielen Rückschlägen und internen Spannungen ist wie ein gesellschaftliches Experiment spannend und interessant zu verfolgen.
Dabei sind wilde Tiere nur eine Gefahr, die größere Bedrohung sind die Menschen und ihre Abgründe selbst. Es gibt plündernde Gangs auf Motorrädern und diese marodierenden Banden ziehen mordend und raubend durch das ganze Land und auch Amanzi wird zu ihrem Ziel. So beschließen die Einwohner von Amanzi Verteidigungsanlagen und eine eigene Sicherheitstruppe unter der Führung des ehemaligen Soldaten Domingo aufzubauen. Auch Nico lernt schießen und schließt sich gegen den Willen seines Vaters dieser Armee an.
Die Katastrophe
Der siebenundvierzigjährige Nico erzählt die Geschichte im Nachhinein und verrät gleich, dass es zu einer großen Katastrophe kommt und sein Vater ermordet wird. In weiteren Erzählperspektiven werden die Aufzeichnungen anderer Überlebender hineingestreut, die in dem von Willem Storm gegründetem Amanzi-Geschichtsprojekt Gehör finden. Storm sammelte unermüdlich Eindrücke und Erfahrungen seiner Mitmenschen und nach seinem Tod wird dieses Projekt von anderen weitergeführt. Dadurch bekommt man ein umfassendes Bild des Überlebenskampfes.
Glaubhaft und verständlich wird auch der Konflikt zwischen dem Teenager Nico und seinem Vater herausgearbeitet. Nico empfindet seinen sanftmütigen, liebevollen Vater als schwach, interpretiert seine Menschenfreundlichkeit als Manko. Der liberale Storm glaubt an das Gute im Menschen und Bildung und Wissen sind für ihn sehr wichtig. Der pubertierende Nico ist dagegen von dem düsteren, martialischen Ex-Soldaten Domingo fasziniert. Als er seinen Fehler einsieht und er und Willem sich wieder annähern, ist es fast schon zu spät.
Deon Meyer versteht es, seine Figuren mit Leben zu füllen. Alle Charaktere sind wunderbar mit viel Empathie herausgearbeitet und der südafrikanische Autor hat jedem eine Geschichte mitgegeben. Es gab so viele berührende Momente. Trotzdem folgt die Geschichte einem stabilen Aufbau, in der durch die geschickte Dramaturgie Spannung erzeugt und der rote Faden nie verloren wird. Düstere Landschaftsbilder erzeugen Atmosphäre und mit seiner bildhaften sowie poetischen Sprache wird alles vorstellbar und fesselnd geschildert.
Hastiges Ende
Selten hat mich eine Geschichte so bewegt und sind mir die Charaktere so ans Herz gewachsen. Ich habe auch auf meinem Arbeitsweg das Hörbuch, wunderbar interpretiert von Martin Bross, gehört und wollte einfach nicht aus dem Auto aussteigen und aus Amanzi auftauchen.
Bis zum Ende ist der Plot realistisch und vorstellbar. Das Zusammenbrechen der Infrastruktur, das Aufbauen einer neuen Zivilisation, das Ringen um eine neue politische und wirtschaftliche Ordnung. Zum Schluss mündet der Roman in einem actiongeladenen Finale und es kommt noch zu einem Twist, mit dem ich nicht gerechnet und den es für mich auch nicht gebraucht hätte. Auch geht alles dann sehr schnell und wird hastig abgehandelt. Deshalb muss ich ein halbes Pünktchen abziehen. Trotzdem war das Buch für mich ein Highlight, das auch nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis blieb. Wie die Welt an den Rand einer Apokalypse gerät, wie langsam eine Siedlung entsteht, die Konflikte in der Vater-Sohn-Beziehung, das hat der Ausnahmeschriftsteller Deon Meyer in eine tiefgründige und genre-übergreifende Geschichte packend zusammengefügt.
- Norman Maclean
Aus der Mitte entspringt ein Fluss
(10)Aktuelle Rezension von: HoldenNach der Lektüre des Buches weiß man ALLES zum Thema Fliegenfischen, was natürlich nur eine Metapher auf das Leben darstellt. Muss man sich als Leser schon hineinbegeben und für sich gewinnen, diese Passagen, wertvoller sind die wenigen Stellen über das schottisch-amerikanische Pastorenfamilienleben der Macleans (mit kleinem "l"). Obwohl Paul der Mittelpunkt der Familie war, blieb er allen anderen Familienmitgliedern doch zeit seines Lebens fremd, die dunkle und wilde Seite, die er hatte, blieb den übrigen Dreien weitgehend verborgen. Eine aufregende Familiengeschichte, die leserische Geduld verlangt.
- Bruce Hindmarsh
Die Melodie der Gnade
(12)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Der im 18. Jahrhundert lebende John Newton, von dem das bekannte Kirchenlied „Amazing Grace“ stammt, ist Hauptfigur dieser Biografie, die die beiden großen Lebensabschnitte des ehemaligen Seefahrers, Sklavenhändlers und schließlich dann Pastors beleuchtet. Dabei bedienen sich die beiden Autoren einer sehr genauen Quellenrecherche, fügen aber auch fiktive Passsagen mit ein, um die Lücken im Leben der Hauptfigur erzählerisch zu füllen. Wer war der Mann, der einen Sinneswandel vom Saulus zum Paulus durchlebte und schließlich für das berühmte Lied verantwortlich zeichnete?
Persönlicher Eindruck:
„Amazing Grace“ verbinde ich persönlich mit verschiedenen Personen und Begebenheiten und habe mir eigentlich noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es entstanden sein könnte und was der Auslöser dafür war. Daher kam für mich dieser biografische Roman gerade zur richtigen Zeit. Dennoch bin ich sehr zwiegespalten – einerseits gibt er durch fundierte Recherche ausreichend Aufschluss über die Beweggründe und das Leben des Verfassers, andererseits will die Geschichte einfach zu viel auf einmal.
Warum empfinde ich so? Nun, zunächst liest sich das Buch wie ein Seefahrerroman á la Horatio Hornblower, zeigt Entbehrungen und das schonungslose alltägliche Leben auf den Segelschiffen im 18. Jahrhundert, will aber gleichzeitig Erweckungs- und Bekehrungsgeschichte sein für die Hauptfigur, den Kapitänssohn John Newton. Denn seine Bekehrung, wenn man es so will, ist der Auslöser für einen radikalen Sinneswandel und schließlich für die Entstehung von „Amazing Grace“. Doch ich frage mich: warum spielt das Lied, das hier sogar titelgebend ist, erst im letzten Viertel der Geschichte überhaupt eine Rolle und dann auch nur derart untergeordnet?
Newton wächst auf bei seinem Vater, einem strengen und erbarmungslosen Kapitän, dem er nie wirklich genügt. Später wird er zur Marine verschleppt und landet als Matrose auf einem Sklavenschiff, wird nach Jahren selbst Kapitän und kauft Sklaven ein – erst das Erlebnis, bei einem furchtbaren Sturm von einer höheren Macht gerettet worden zu sein, lässt Newton innehalten und sein Leben neu überdenken. In der zweiten Hälfte seines Daseins wird er schließlich Pastor und Liederdichter, wendet sich Gott zu und ändert sein Leben radikal.
Ich bin ehrlich: viele Dinge wurden sehr ausführlich geschildert, andere dafür recht schnell abgehandelt. Zu keiner Zeit war das Buch für mich eine spannende und leicht zu lesende Lektüre. Durch zahlreiche Längen, insbesondere in der Seefahrerzeit Newtons, bläht sich der Plot derart auf, so dass ich öfter dachte: wenn sich jetzt nicht bald mal was tut, lese ich quer. Und das ist das k.o-Kriterium für jedes Buch.
Zweifelsfrei ist der Sinneswandel, den Newton durchlebt, bewegend und interessant, doch ich hatte einfach mehr erwartet hinsichtlich des berühmten Liedes und das war dann doch eher eine Randerscheinung. Schade.
Insgesamt ein Buch für eingefleischte Fans von Biografien, aber eher kein Buch für historisch Interessierte, die auch eine spannende und mitreißende Handlung erwarten.
Ich kann nur eine mittlere Bewertung von drei Punkten geben. Ein Pageturner war es auf keinen Fall.
- Uwe Heimowski
Mit dem Leben spielt man nicht
(5)Aktuelle Rezension von: Renate1964Uwe Heimowski, erlebt desolate Familienverhältnisse, fühlt sich als Aussenseiter und wird alkohlabhängig und spelsüchtig. Dann findet er zu Gott, sein Leben wendet sich zum Guten.
Der erste Teil des Buches war authentisch sehr persönlich, dadurch beeindruckend. Die positiven Jahre fand ich zu weitläufig und für mich klang Selbstbeweihräucherung an. Aufzählung folgte auf Aufzählung
- Anke Petersen
Hotel Inselblick - Wind der Gezeiten
(16)Aktuelle Rezension von: Hope23506
INHALT:
Ende des 19. Jahrhunderts auf Amrum: Das Hotel Inselblick , welches die Familie Stockmann betreibt, wächst immer weiter und auch die Familie fühlt sich auf der Nordseeinsel immer heimischer und wohler. Nur dem Pastor sind sie ein Dorn im Auge. Er sieht das Hotel als Konkurrenz zum Seehospital und kämpft mit allen Mittel gegen die Stockmanns. Doch Martha Stockmann kämpft ebenfalls, denn selbst ihre zwei Kinder Ida und Rieke haben ihren Platz auf der Insel gefunden und sind glücklich. Doch dieses Glück währt nicht lange, denn Jacob, der Ehemann von Rieke, ist ruiniert und möchte nun samt Familie nach Ameriks auswandern.
MEINE MEINUNG:
Hier im zweiten Teil reisen wir wieder nach Amrum und treffen auf alte Bekannte. Und es ist wieder eine wunderschöne und auch sehr aufregende Reise. Zu Beginn des Buches gibt es ein Personenregister, welches sehr hilfreich ist. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich mich eingelesen und alle Personen waren mir bekannt und ich hatte sie wieder liebgewonnen. Wir begleiten Familie Stockmann wieder ein Stück ihres Lebensweges und dieser ist gespickt mit Rückschlägen und schweren Schicksalsschlägen. Ich fand das Tempo dieses Buches sogar noch höher als im ersten Teil. Für mich war besonders der Charakter von Martha Stockmann wieder sehr präsent. Sie zeigt eine solche Stärke und einen solchen Willen- ich finde ihre Darstellung sehr gelungen und sehr besonders. Die Spannung im Buch hielt sich konstant von der ersten bis zur letzten Seite. Man fühlt sich als Leser als ein Teil von ihnen, fiebert mit, weint mit und freut sich mit ihnen. Sehr interessant und auch emotional fand ich den starken Zusammenhalt der Familie.
FAZIT:
Ein ganz wundervolles Buch. Voller Emotionen, voller Spannung und voller Liebe und Stärke. Ich kann den dritten Teil schon jetzt kaum noch erwarten. - Volker Halfmann
Mein goldener Sprung in der Schüssel
(9)Aktuelle Rezension von: WortgefluesterBist Du Betroffene/r? Dann lies dieses Buch! Dieses Buch ist einfach etwas ganz Besonderes! Als Betroffene habe ich schon viele derartige Bücher gelesen, aber noch keines hat mich so berührt und in mir so fest die Überzeugung hinterlassen, dass es für mich hilfreich ist, was ich hier lese. Wie gut, dass der Autor den Mut gefunden hat, seine Erfahrungen mit uns zu teilen! Schonungslos ehrlich und dadurch sehr authentisch berichtet er von seinem "Sprung in der Schüssel" und wie sich das Leben dadurch für ihn darstellt. Als Betroffene konnte ich sehr gut nachempfinden, was der Autor erzählt und habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Obwohl er eine schwere Zeit hinter sich hat und bekennt, nie ganz "geheilt" zu sein, ist die Botschaft des Buches dennoch absolut lebensbejahend und positiv. Ich konnte sehr viel für mich mitnehmen! Der Schreibstil des Autors ist locker und direkt und lässt sich sehr angenehm lesen. Eine Anmerkung noch, weil das Buch ja aus einem christlichen Verlag stammt und von einem Pastor geschrieben wurde: Der Autor schafft es wunderbar, den Leser von dort abzuholen, wo er steht, ohne belehrend zu wirken. Also auch für Nicht-Christen definitiv eine Leseempfehlung!
- Cornelia Engel
Herzenswunsch und Inselträume (Verliebt auf Borkum 3)
(64)Aktuelle Rezension von: carmen__redAntonia hatte eine blöde Zeit hinter sich – so viel war schiefgelaufen… Sie war nicht mehr mit Michael zusammen und nun quasi auf der Flucht von München nach Borkum zu ihrer Freundin Wanda.
Auch ihr Lehramtsstudium hatte sie gegen die Wand gefahren. Gefühlt stand sie vor dem Nichts.
Dann lernt Antonia ihre Vermieterin Hinni kennen, die einen kleinen Imbisswagen, den „Dünengrill“, führt. Hinni bittet Antonia, kurz auf den Imbiss aufzupassen.
Und dann, dann kommt es, wie es kommen musste und ein Kunde kommt mit seiner Bestellung: eine Currywurst. Aber nicht nur, dass der Kunde etwas frech ist, nein, er ist auch noch äußerst gut aussehend und tätowiert. Und in Flirtlaune. Na das kann ja was werden.
Immer wieder begegnen sich die beiden und Jan, der Pastor auf der Insel ist, schafft es immer wieder, Antonia in die merkwürdigsten Situationen zu bringen.
Als Antonia und Jan dann noch auf Alpakas treffen, ist es um sie geschehen und es fliegen Herzchen und Schmetterlinge und es fängt an zu knistern.
Doch was ist mit Antonias verletztem Herzen?
Schafft Jan es, es zu heilen und Antonia zu erobern?
Hach, Cornelia Engel ist mit diesem 3. und leider auch letzten Band der „Verliebt auf Borkum“–Reihe ein wirklich weiteres emotionales Buch gelungen.
Wir waren wieder zu Gast auf Borkum und konnten am schönen Inselleben teilhaben.
Antonia tat mir anfangs schon sehr leid. Sie stand wirklich vor einem Scherbenhaufen. Aber mit ihrem Besuch bei Wanda auf Borkum konnte ja nur alles gut werden.
Die ersten Begegnungen zwischen Antonia und Jan fand ich schon sehr lustig. Aber wie heißt es doch so schön: was sich liebt, das neckt sich. Und so entwickelt es sich auch hier.
Einem Pastoren, der Tattoos hat und Motorrad fährt, der Lust zum Flirten hat und bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt, bin ich so noch nicht begegnet. Ich fand ihn als Protagonisten allerdings wirklich sehr sympathisch.
Mir hat dieser 3. Band der Reihe tatsächlich am Besten gefallen.
Ich hatte eine wundervolle Lesezeit und gebe auch für diesen 3. Band eine klare Leseempfehlung ab.
- Jean-Paul Dubois
Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise
(48)Aktuelle Rezension von: AischaAuf dieses Buch bin ich durch unseren örtlichen Literaturkreis aufmerksam geworden – und ehrlich gesagt, hätte ich es wohl kaum selbst zur Hand genommen. Der Klappentext ließ zunächst eine eher konventionell erzählte Gefängnisgeschichte vermuten. Doch "Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise" von Jean-Paul Dubois hat mich sehr positiv überrascht.
Jean-Paul Dubois, 1950 in Toulouse geboren, ist einer der bedeutendsten französischen Autoren der Gegenwart. Bevor er sich einen Namen als Romancier machte, arbeitete er als Journalist und verfasste Essays. Für "Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise" erhielt er 2019 den renommierten Prix Goncourt, den wichtigsten französischen Literaturpreis – völlig zu Recht, wie ich finde.
Die Geschichte handelt von zwei ungleichen Häftlingen, die sich eine Gefängniszelle teilen: dem sanftmütigen Hausmeister Paul Hansen und einem kanadischen Hells-Angels-Biker. Nach und nach entfaltet sich – durch geschickt eingesetzte Rückblenden – die Vergangenheit Pauls, und man erfährt, was zu seiner Verurteilung geführt hat. Dubois nimmt seine Leserschaft mit auf eine Reise durch verschiedene Länder (Frankreich, Dänemark und Kanada) und mehrere Jahrzehnte – von den späten 1950er-Jahren bis ins Jahr 2009.
Neben den Kernthemen Verlust und Trauer, Umgang von Sorgen innerhalb der Familie sowie Identitätssuche und Selbstfindung setzt sich der Roman auch kritisch mit gesellschaftlichen Entwicklungen, sozialer Ungerechtigkeit und Menschlichkeit auseinander. Obwohl die Handlung ruhig verläuft und der Spannungsbogen eher flach bleibt, fand ich den Roman nie langweilig. Im Gegenteil: Gerade die unaufgeregte Erzählweise verleiht der Geschichte Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Zudem war ich sehr schnell begeistert vom Schreibstil, Dubois ist ein Meister des Worts. Seine Sprache ist poetisch, oft melancholisch, manchmal zynisch-ironisch, aber immer von Mitgefühl getragen. Besonders eindrucksvoll fand ich seine bildhafte Ausdrucksweise. Über den spielsüchtigen Vater des Protagonisten schreibt er etwa: „Seinen Lungen mangelte es an Luft, seinem Herzen an Kraft und seinem Geist an klaren Gedanken.“ Das Gegenteil gilt für diesen beeindruckenden Roman. Er ist kraftvoll und reich an Sichtweisen und Betrachtungen, über die es nachzudenken lohnt.
- Stefanie Baumm
Am Anfang war der Tod
(14)Aktuelle Rezension von: julestodoDie ersten 2 Bäcnde fand ich schon sehr spannend, aber dieses hier konnte ich kaum aus der Hand legen!
Einige fiese Typen und eine Dorfgemeinschaft, die wie Pech und Schwefel zusammenhält! Langsam aber sicher bekommen die Ermittler heraus, was vor 25 Jahren im Dorf geschah und was alle gerne verschwiegen hätten.
Allen voran die sympathische Uta Thormälen! Alleingänge scheut sie nicht, was nicht immer zu ihrem Vorteil ist. Ihre Kollegen sind dann auch sehr besorgt um sie , was ich gut verstehen kann.
Alleine das Titelbild gibt mir Rätsel auf, da bin ich mit dem Nachdenken noch nicht fertig!
Fazit: unbedingt lesen, Türen und Fenster verschließne, Klingel und Telefon abstellen! Viel Lesespaß wünsche ich!
- Jody Hedlund
Wenn mein Herz erwacht
(15)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Ich will die geistige Not dieser Frauen bestimmt nicht verharmlosen, aber ich habe den Eindruck, dass wir versuchen, ihren Seelen Nahrung zu geben, während ihre Körper verschmachten…“
In ihrem Gespräch mit dem Geistlichen Guy Bedell legt Christine Pendletons den Finger in die Wunde. Die Frauen brauchen nicht nur geistlichen Zuspruch. Sie brauchen eine Arbeit, mit der sie ihre Familien ernähren können.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er lässt sich flott lesen.
Die Geschichte spielt im Jahre 1857 in New York. Die Zahl der Einwanderer nimmt zu. Arbeit und Wohnung sind knapp. Männer ertränken ihre Sorgen im Alkohol.
Christine stellt sich als Freiwillige für den Dienst an den Armen zu Verfügung. Die Verhältnisse in den Wohnquartieren der Einwanderer werden sehr gut beschrieben. Am Beispiel von Elise und ihren Geschwistern wird eines der Schicksale genauer nachgezeichnet.
Christine möchte mehr tun, als ihnen ab und an Almosen zu geben. Sie hat die finanziellen Möglichkeiten. Es gelingt ihr, den Geistlichen von ihrer Idee zu überzeugen. Doch die Besitzer des Hauses halten nichts von ihren Einsatz. Aufgeben ist aber für Christine keine Option. Wird es ihr trotz aller Widerstände gelingen, den Frauen eine Perspektive zu geben?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeit die Schattenseiten der Euinwanderung.
- Bente Seebrandt
Im Licht der Nebensonnen
(14)Aktuelle Rezension von: WinterzauberKunstlehrer David zieht von Stuttgart nach Husum um nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin komplett neu anzufangen. Dem Schwaben gefällt das rauhe Klima der See und die Menschen dort. Er lernt Kollegin Louise näher kennen, die mit Mann und 3 Kindern im Pastorat in Westerbüll lebt. David gibt Louises Sohn Nachhilfe und hat daher sehr viel mit der Familie zu tun. Louise ist unzufrieden, da ihre Schwester Charlotte sich bei ihr einquatiert hat und ihren Mann bezirzt.
Eines Tages kommt es durch die Unachtsamkeit von Louises Mann zu einer Katastrophe, die die Familie überschattet. Das Leben von Louise ist aus den Fugen gerissen. David findet keinen Zugang mehr zu Louise und auch bei seiner Arbeit läuft nicht alles gut. Die Schulleiterin macht David das Leben schwer, weil er auf ihre Annäherungsversuche nicht eingeht.
Toller Schreibstil mit einer wundervollen fast schon poetischen Sprache mit vielen passenden Zitaten des Dichters Theodor Storm. Gefühlvoll und detailliert beschreibt die Autorin Menschen, die nach einem furchtbaren Ereignis versuchen ihren Alltag zu meistern .
Sehr ungewöhnliches Buch, was auf jeden Fall raussticht. Für mich blieben allerdings am Schluss noch viele Fragen offen.
- Ruth Axtell
Esperanzas Weg
(9)Aktuelle Rezension von: Nik75Meine Meinung:
Dieser Roman hat mich schon nach den ersten Seiten gefesselt. Esperanza genannt Espy ist mir schon nach den ersten Seiten ans Herz gewachsen. Ich mochte diese ehrgeizige junge Frau, die sich danach sehnt mehr Bildung zu bekommen, um sich ein besseres Leben aufbauen zu können. Sie lebt mit ihrer Familie in einem ärmeren Viertel der Stadt. Ihr Leben ist nicht immer einfach und nachdem üble Gerüchte über sie die Runde machen, verlässt sie ihre Heimat und versucht sich in Bangor ein neues Leben aufzubauen.
Warren ein ehemaliger Schulkamerad von Espy, der im Gegensatz zu ihr reiche Eltern hat, mag Espy, aber auch er fällt auf die üblen Gerüchte herein. So bekommt ihre Freundschaft einen tiefen Riss. Ob die Freundschaft jemals wieder gekittet werden kann? Leider machen ihnen auch ihre gesellschaftlichen Stellungen Probleme. Zwischen Arm und Reich gibt und gab es immer eine Kluft. Auch hier in diesem Roman spielt gesellschaftliche Stellung eine große Rolle.
Ich mochte Warren und Espy sehr. Sie sind beide sehr gläubig und der Glaube ist in diesem Roman groß geschrieben. Gott ist als Wegweiser für ihre Leben sehr wichtig und sie treffen ihre Entscheidungen oft erst nach Rücksprache mit Gott.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig und fesselnd. Schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich mochte Espy sehr gerne und habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Ich mochte ihre Art und habe ihren Mut bewundert, woanders neu anzufangen.
Ich glaube die Autorin wollte mit dem Buch auch eine Botschaft an alle senden. Man soll nicht immer alle Gerüchten glauben und sich selbst davon überzeugen, was an dem Gerücht dran ist. Man soll der Sache auf den Grund gehen und andere Menschen nicht voreilig verurteilen. Außerdem spielt Zusammenhalt, Freundschaft und der Glaube an Gott eine ganz wichtige Rolle im Buch.
In diesem Roman wird man wieder dran erinnert, dass man sich ruhig öfter an Gott wenden kann oder soll.
Für mich war es ein sehr schönes Buch und ich habe genossen es zu lesen.
Von mir bekommt dieser wunderbare Roman 5 Sterne - Ina Mönch
Hütet Euch vor dem kriminellen Pfaffen: Über die Machenschaften eines Geistlichen (German Edition)
(11)Aktuelle Rezension von: MeinLesezauberCover:
Auf schwarzem Hintergrund ist eine katholisches Kirchengewand abgebildet. Ein dickes goldenes Kreuz aus Goldbarren ziert den Hals. Hände scheine aus dem Rauchmantel. In der Linken ist ein Brief abgebildet auf dem "Mein Wille" steht. Über den anderen Hand schweben mehrere Banknoten.
Im unteren Bereich des Buchcovers findet sich der Titel des Buches. Im gesamten finde ich das Cover wenig ansprechend. Es steckt sehr viel Detail darin, doch leider keine optisch gute Umsetzung.
Inhalt:
Bei diesem Buch möchte ich über eine erneute Inhaltsbeschreibung absehen, da der Tatsachenroman bereits über eine sehr genaue und detaillierte Buchbeschreibung verfügt.
Fazit:
"Hütet Euch vor dem kriminellen Pfaffen" ist in den kalten Wintermonaten bei mir eingezogen. Als "Verschwöhrungsbuch" angekündigt, war ich sehr gespannt auf die mich wartenden Zeilen. Als ich das Buch in der Hand hielt, war ich jedoch zunächst etwas von dem Cover enttäuscht, doch ein dies sollte meine Vorfreude auf die inhaltlichen Zeilen nicht mindern.
Mein Einstieg in das Buch fand ich sehr schnell. Die Schreibart ist leicht und sehr umgangssprachlich. Da alle Mitwirkenden in dem Buch keine fiktiven Charaktere sind, sind die Beschreibungen der Charakterzüge sehr genau und vereinfachen einen Bindungsaufbau. Ortsbeschreibungen werden ausführlich und bildlich beschrieben.
Ina Mönch beschreibt in diesem Buch die Annäherung an ihre Tante, bis hin zu deren Tode und die darauffolgende Nachlassabwicklung. Bereits zu Lebzeiten der Tante sind der Protagonistin so manche Ungereimtheiten aufgefallen, welche sich dann bei der Tätigkeit als Testamentsvollstreckerin vermehrt bestätigten und noch ausweiteten.
Die dort beschriebene Vorgehensweise und die Hürden die die Autorin nehmen musste, sind sehr gut beschrieben und geben einen sehr guten Einblick in die Verworrenheit. Nicht nur in bürokratischer, sondern auch in kirchlicher Hinsicht. Es ist erschütternd zu welchen Erkenntnissen Ina Mönch zukommen musste und welche Maßnahmen sie unternehmen musste um gehört zu werden.
Für mich jedoch ist abschließend zu sagen, dass es für mich ein ausführlicher Tatsachenbericht ist und kein direktes Verschwöhrungsbuch.
Ich vergebe im gesamten 4 Sterne, und wünsche der Autorin weiterhin viel Kraft.























