Bücher mit dem Tag "patchwork"
38 Bücher
- Kerstin Gier
Silber - Das dritte Buch der Träume
(3.074)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.
Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.
Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.
4 von 5 Sternen.
Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt. - Ann Brashares
Eine für vier
(352)Aktuelle Rezension von: RheaWinterInhalt:
In der Reihe geht es um die vier besten Freundinnen Carmen, Lena, Tibby und Bridget aus Maryland, die sich schon seit ihrer Geburt kennen (und deshalb auch kurz "die Septembers" genannt werden).
Die vier sind ziemlich verschieden, aber trotzdem ein Herz und eine Seele, bis sie im ersten Band das erste Mal den Sommer getrennt verbringen. Die schüchterne Lena besucht alleine ihre Großeltern in Griechenland, die energiegeladene Bridget nimmt an einem Fußballcamp teil, Sweetheart Carmen entdeckt, dass ihr Vater neu heiraten möchte, und die zynische Tibby verdient sich zuhause bei Walmart das Geld für ihren selbst gedrehten Kurzfilm.
Wie durch ein Wunder finden die vier vor ihrem Abschied eine Jeans, die allen passt, und schwören, sich diese gegenseitig zusammen mit einem Brief zuzuschicken, um sich über ihren Sommer auf dem Laufenden zu halten.
Neben Spaß, sonnigen Strandtagen und neuen Freunden werden die vier allerdings auch mit Liebeskummer, Eifersucht und der Leukämieerkrankung eines lieben Menschen konfrontiert. Was für ein Glück, dass sie über die Jeans Kontakt halten und echte Freundinnen auch über große Entfernungen immer füreinander da sind!
Schreibstil:
Super zu lesen, jugendgerecht und weckt Emotionen. Jede Freundin wird mit viel Liebe zum Detail beschrieben und man kann sich gut in die Gedanken und Gefühle der vier hineinversetzen.
Fazit: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! So eine ungekünstelte, wunderschöne Geschichte über Freundschaft findet man selten. Ich kann "Eine für vier" uneingeschränkt empfehlen, wenn ihr beim Lesen Lachen, Weinen und Schmunzeln wollt.
*Was sind eure liebsten Jugendbücher? Stellt sie unter dem Hashtag #bringthejugendbuchback auf Social Media vor, damit wir klassischen Jugendbüchern wieder mehr Aufmerksamkeit verschaffen und sie zurück in die Buchläden bringen! *
- Miranda Cowley Heller
Der Papierpalast
(315)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterWenn man mit jemandem für immer zusammen bleiben möchte, dann ist das eine wichtige Entscheidung. Manchmal kann man nicht anders und manchmal ist es nur die einfachere, bequemere oder logischere. Doch das Herz will, was das Herz will! Und das merkt man manchmal erst nach Jahren.
Elle ist schon lange, glücklich verheiratet. Ihre Kinder verhalten sich ihr gegenüber oft, wie wahre Pubertierende, mit wenig Respekt und so, als wäre man absolut dumm. Peter, ihr Mann, der meist sehr liebevoll mit ihr umgeht, ist ihr eine große Stütze und sie ist sich sicher, dass sie ihn in ihrem Leben braucht. Auch noch, als sie mit ihrem Freund aus Kindertagen, Jonas, in einem gemeinsamen Urlaub schläft. Er gesteht ihr, dass er sie schon immer geliebt hat und Elle sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob sie das scheinbar perfektes Leben durch das transparent machen, ihrer außerehelichen Umtriebe , mehrere Leben zerstören soll. Reicht das, was sie ihm gegenüber fühlt aus um mit Jonas neu anzufangen? In solchen Lebensphasen haben schon viele Personen gestanden und das ist jedes Mal wieder spannend, wenn man sich rückblickend damit beschäftigt, in welche absurde und schwere Situationen man geraten kann, nur weil Herz und Hormone durchdrehen. Das ganze spielt vor der wunderschönen Kulisse von Cape Cod in einem Haus, das schon länger zur Familie gehört und aus besonderen Gründen der Papierpalast genannt wird.
In Rückblicken schauen wir nun in die Kindheit von Elle, die alles andere als einfach war und von egoistischen Erwachsenen, Instabilität und extrem übergriffigem Verhalten geprägt war. Und dann gibt es noch das große Geheimnis, dass Elle und Jonas seit vielen Jahrzehnten nicht loslässt.
Es sind viele Themen, die die Autorin hier aufgreift, neben der existenziellen Frage danach was wirkliche Liebe bedeutet, dem Ehebruch und der problematischen Konstellation geht es hier auch um Missbrauch, die Rolle von Eltern, die sich nicht wirklich binden können, wechselnde Partnerschaften und was das mit Kindern macht.
Der Erzählstil ist süffig und fesselnd, wenn auch sehr explizit und stellenweise ziemlich vulgär.
Ich habe mir beim Lesen ab und an die Frage gestellt: „Wie würde ich handeln?“ Elle scheint schon sehr reflektiert, doch sind ihre Handlungen selten durchdacht und selbstsicher. In ihr scheint das instabile Konstrukt, dass in ihrer bindungsschwachen Kindheit wurzelt, jeden Moment ins Wanken zu geraten, und man weiß nie so genau, woran man bei ihr ist. Doch genauso ist es wahrscheinlich, wenn der sichere Rahmen, in dem dann lebt, zusammen zu fallen droht und man selber die größte Schuld daran zu tragen scheint.
Die Figurenzeichnung ist sehr deutlich und klar. Ich hatte beim Lesen schnell das Gefühl, die einzelnen Personen gut zu kennen, auch wenn sie sich zwischendurch oft wandelten. Das ganze war sehr spannend zu lesen.
Zwei Punkte sind mir am Ende ein bisschen zu offen geblieben. Da hätte man mehr Emotionen herausholen können. Aber abgesehen davon ist der Roman ein interessantes Familiendrama, bei dem man bis zur letzten Seite nicht weiß wie sich Elle entscheidet. Ich empfehle euch das, wenn ihr die Thematik des Ehebruchs gut aushalten könnt und euch mit den vielschichtigen Gefühlen, die das nach sich zieht, auseinandersetzen möchtet
- Vi Keeland
One More Promise
(107)Aktuelle Rezension von: Mitsuki2409Das ist mein 3. Buch der Autorin bzw dem Autorinnenduo. Mir gefiel der Anfang des Buches extrem gut als ich in die Leseprobe rein gelesen habe. Ich musste zig Mal so sehr lachen, dass mir sogar teilweise die Tränen kamen und so kaufte ich es mit Vorfreude auf den Rest. Bis zur Hälfte war ich abgesehen von ein paar kleineren Kritikpunkten auch noch ziemlich zufrieden mit der Entwicklung der Story und den Charakteren.
VORSICHT SPOILER
Tja, dann hat sich leider der große Knall auf der Beerdigung angekündigt, als er das Gesicht des kleines Mädchens sah. Ich war zuerst fassungslos und dachte mir, das kann doch jetzt nicht tatsächlich passieren, aber zu meiner maßlosen Enttäuschung musste ich akzeptieren, das dem wohl doch so war...
Also mal ganz im Ernst, was haben die sich dabei nur gedacht?! Wie kann es sein, dass in ALLEN drei Büchern die ich gelesen habe, die Ex des Protagonisten die wahre Vaterschaft ihres Kindes verheimlicht hat?! Bei den zwei anderen, hat sie versucht ihm ein Kind anzuhängen (bzw war sich bei einem nicht sicher, wer der Vater ist, da sie ihn betrogen hatte) und in diesem Buch hat sie seine Tochter als die eines anderen ausgegeben.
Ich bin dermaßen frustriert, dass ich mir die Haare raufen könnte. Ich habe keine Ahnung welches der Bücher die ich gelesen habe, zuerst erschienen ist und so muss leider dieses Buch daran glauben. Ach man, es gibt doch mehr als genug Optionen, die man stattdessen als Wendung hätte nehmen können, aber so war es immer das gleiche Drama... das ist echt einfallslos.
Ich weiß nicht, ob ich mir noch ein weiteres Buch kaufen würde, aber wenn ich es täte, dann würde ich mich vorsorglich spoilern lassen, ob es wieder ein Kuckuckuskind gibt.
- Anthony McCarten
Englischer Harem
(287)Aktuelle Rezension von: Nicole_SutterAls ich den Klappentext las dachte ich nur: Wie kann eine in England aufgewachsene Frau auch nur in Erwägung zu ziehen einem Harem "beizutreten"? 😳 Ein durchaus kritischer Roman in Bezug auf die englischen Behörden mit all ihren Pflichten und Rechten und der Schwierigkeit wirklich das umzusetzen, was sie als Institution auch umsetzen sollten.
Ein wirklich sehr unterhaltsamer Roman mit einem Thema, welches nicht wirklich häufig als Romanhauptthema fungiert.
Ein Mann, drei Frauen = eine Liebesgeschichte.
Witzig, komisch, kritisch und klug.
- Alina Bronsky
Der Zopf meiner Großmutter
(189)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaEs ist lustig, es ist tragisch, es ist gemein und es ist lieb. So würde ich das Buch beschreiben.
Ich habe mich köstlich amüsiert, obwohl vieles unbeantwortet blieb und das Ende mich aus dem Nichts überrascht hat. Ganz ehrlich: Das Ende ist richtig Kacke! Da hat es sich die Autorin einfach gemacht und das liegt vermutlich daran, dass das Buch wahrscheinlich sonst nie geendet hätte.
Die Oma ist dabei die zentrale Figur, die völlig verrückt ist und ich immer noch nicht begreifen kann, wie ein Mensch so sein könnte. Fast schon wie meine eigene Oma. Aus irgendeinem Grund zieht der Enkel bei seinen Großeltern ein und die Oma erklärt ihn gleich für unheilbar krank, um ihn auf eine Diät zu setzen mit der Begründung, alles ändere könnte ihn töten.
Natürlich glaubt das der Enkel und der Großvater ist zu feige, um ihn aufzuklären. Dabei hat der Opa andere Probleme: Er verliebt sich in seine Nachbarin und der Enkel kriegt es mit. Als es zu einem Seitensprung kommt, deckt ihn der Enkel mit aller Macht, wobei die Tochter des Seitensprungs fies zu dem Enkel ist. Das war echt gelungen.
Mit viel Witz erzählt die Autorin die ganze Geschichte und ich habe gemerkt, wie ich beim Lesen mich kaum zurückhalten konnte. Auch wenn mir vor Müdigkeit die Augen zufielen, wollte ich nicht aufhören, und das sagt was aus.
Trotz des schlechten Endes habe ich das Buch gern gelesen. Ich bin den Figuren gerne gefolgt, ich habe mitgefiebert, ich habe gehofft, gelitten, war traurig und glücklich! Das schaffen nicht viele Bücher.
- Frauke Scheunemann
Katzenjammer
(199)Aktuelle Rezension von: Rodrik-AndersenDer nächste große Schritt steht für Dackel Herkules ins Haus: Frauchen Carolin zieht bei ihrem Freund Marc ein. Mit Marcs Tochter Luisa, die aus seiner ersten Ehe stammt, ist die Patchwork-Familie komplett. Doch schon bald bekommt das Idyll merkliche Risse: Marcs Exfrau sorgt für Stress, während sich seine Mutter in die familiären Belange einmischt, obwohl sie nur in seiner Praxis aushelfen soll. Zudem muss für Herkules’ besten Freund, den Kater Herr Beck, ein neues Zuhause gefunden werden. Und zu allem Überfluss verliebt sich Herkules in die Golden-Retriever-Dame Cherie, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Herkules steht also gleich ein ganzes Bündel an Herausforderungen ins Haus.
Wer den Auftakt der Dackel-Reihe bereits gelesen hat, wird sich in Herkules’ Welt schnell wieder zurechtfinden. Auch die Autorin knüpft gekonnt an den angenehm flüssigen Erzählstil aus dem ersten Band an, so dass sich das Lesen herrlich unbeschwert anfühlte. Dabei brachten mich die Gedankengänge des Hund-Hauptcharakters immer wieder zum Schmunzeln, der mit Hilfe seines Kater-Kumpels versucht, die merkwürdigsten, menschlichen Verhaltensweisen und Anwandlungen zu ergründen. An lustigen und witzigen Ideen mangelt es jedenfalls nicht.
Dafür gab es im Vergleich zum ersten Band ein zu hohes Maß an Hintergrundrauschen, was sich in einer Vielzahl belangloser Erzählstränge niederschlug. An manchen Stellen geht Herkules im Tohuwabohu menschlicher Streitgespräche und Unterhalten regelrecht unter, so dass ich mich schon in einer Fernseh-Seifenoper wähnte. Die Geschichte wirkte, insbesondere was die menschlichen Charaktere anbelangte, schlicht überfrachtet. Hier wäre ein Fokus auf die spannendsten Entwicklungen und Personen von Vorteil gewesen, um letztlich die Rolle des Dackel-Hauptdarstellers erneut auf jenen Sockel zu heben, die ihm gebührt.
Fazit: Bei „Katzenjammer“ handelt es sich insgesamt um eine gute Fortsetzung, der es aber leider nicht gelang, bei mir die vormalige Begeisterung wieder aufleben zu lassen. Das lag vor allem daran, dass auf zu vielen Hochzeiten getanzt wurde und der Fokus auf die wichtigen Aspekte der Geschichte ein Stück weit verloren ging. Herkules hätte schlicht und ergreifend mehr zu Wort kommen müssen, weil in seiner Perspektive der eigentliche Zauber der Erzählung liegt. - Stefanie Taschinski
Familie Flickenteppich 1 - Wir ziehen ein
(31)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenEin wirklich tolles Kinderbuch, dass meine Kinder (8 und 10) gleichermaßen mochten, ebenso wie ich als Mama. Es geht um einen Papa, der mit seinen drei Kindern in eine Wohnung ziehen muss, da seine Frau nach Australien sich auf nach Australien gemacht hat. Die Kinder finden schnell Freunde im neuen Haus. Lediglich ein Mieter lässt sich nicht blicken und erregt die Aufmerksamkeit der Kinder.
Viele Themen die Kinder beschäftigen, wie Trennung, ein neuer Ort, Einsamkeit, aber auch etwas Abenteuer werden angesprochen. Dazu noch eine Priese Humor.
Eins der wenigen Bücher die wirklich allen in der Familie Spaß gemacht haben zu lesen und ich freue mich auf die nächsten Teile
- Mai Rim
Vom Mond, der nicht zuhören wollte
(11)Aktuelle Rezension von: ann-marieAngezogen von dem überaus bezaubernden Cover, wobei mich aber auch der Titel gleich in seinen Bann gezogen hat, fühlte ich mich durch den kurzen Klappentext dann doch etwas überfordert, einfach weil ich gleich Bekanntschaft mit den Namen aller Protagonisten und kurzen statements zu ihrer jeweiligen Rolle konfrontiert wurde. Aber dann siegte die Neugier auf die Geschichte, die mir auf etwas über 220 Seiten erzählt wurde. Und es war eine wunderschöne und erfrischende, aber auch lebensechte und lebensbejahende Leseerfahrung.
Im vorliegenden Roman wird die Geschichte um die beiden Freundinnen Henrietta und Toni, deren Freundschaftsbeginn bereits Grundlage des vorhergehenden Romans "Henrietta und Toni" war, weitererzählt. Dabei stellt die Unkenntnis des ersten Romans keine große Lesehürde dar, da von der Autorin auf den ersten Seiten das bisherige Geschehen in Kurzform zusammengefasst wird.
Die Autorin lässt Henrietta, liebevoll auch als Kurzform Tante Jette genannt, aus dem turbulenten Leben einer Patchworkfamilie nebst weiteren interessanten Familienangehörigen erzählen. Dabei sorgt vor allem Nellie, Tonis kleine Tochter für so manche Überraschung, was zu drastischen Planänderungen von Henrietta führt. Durch den einnehmenden und flüssigen Schreibstil fühlt man sich sofort wohl in der Familie, wozu auch die sehr liebevoll, authentisch, lebensecht und mit großer Kreativität und Lebenserfahrung gestalteten Charaktere, allen voran natürlich Wirbelwind Nellie, beitragen. Ein wunderbarer leichter Lesegenuss, durchaus aber auch mit ernsten Untertönen. Und mit Einblicken in eine Familie und Lebensform, die zwar durchaus üblich aber in der geschilderten Form zwar als ungewöhnlich aber dennoch als sehr offen, liebe- und verständnisvoll bezeichnet werden kann. Jede Person ist wichtig und trägt zu einem überaus gelungenen Gesamtbild bei – dank der schriftstellerischen Gestaltung und Phantasie der Autorin.
Gerne empfehle ich die Geschichte um den Mond, der nicht zuhören wollte zum Eigenstudium weiter!
- Anna Lummfeld
Die Haushörerin
(11)Aktuelle Rezension von: Alex_GruberMit “Die Haushörerin” von Anna Lummfeld hab ich ein Buch gelesen das mich mehr gefesselt hat, als ich es erwartet hätte.
Die zwanzigjährige Lilli ist überrascht, als sie bei einer WG-Besichtigung auf einmal eine Szene sieht, die sich in dem zu vermietenden Zimmer zugetragen haben muss. Als sie auch bei einem Besuch bei ihrer Schwester solche Szenarien sehen kann, ist sie total verwirrt. Mit ihrer besten Freundin Becky kann sie darüber nicht reden. Sie versucht es, aber es geht nicht.
Immer wieder trifft sie auf einen jungen Mann, der sie zu stalken scheint. Als sie ihm endlich zuhört, erfährt sie, dass sie eine Haushörerin ist. Diese Szenarien, die sie erlebt, muss sie an einen Storykeeper weitererzählen, sonst wird sie sie nicht mehr los.
Ben ist Lillis Storykeeper. Er weiß, dass Lilli in Gefahr schwebt, doch dies verschweigt er ihr. Auch er hat seine Geschichte, weswegen er Lilli nicht in sein Zuhause lassen will. Um sie zu schützen, nistet er sich quasi auf dem Hausboot ihrer Familie ein und lernt während dieser Zeit einiges über sich selbst.
Doch in welch großer Gefahr sie beide sind, kann auch Ben nicht wissen.
Da wir aus Sicht von Lilli und auch Ben lesen, konnte ich mich gut in die beiden hineinversetzen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und leicht, so dass ich alles vor meinen inneren Augen sehen konnte. Der Autorin ist es gelungen, Emotionen und Spannung gut zu kombinieren. Zwei Charaktere, die einander gegenseitig helfen können.
Da das Ende offen ist, muss ich mir den zweiten Teil auf jeden Fall auch noch holen, denn ich muss wissen, wie es weitergeht.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Natasha Friend
No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam
(42)Aktuelle Rezension von: AliceDreamchildJedes Mal, wenn ich einen neuen Titel aus dem Magellan-Verlag in der Hand halte, weiß ich, dass mich hier ein außergewöhnliches Werk erwartet. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
"No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam" behandelt ein aktuelles und brisantes Thema: Samenspende, die väterliche Verantwortung von Samenspendern ... und die Frage, wie es den daraus entstandenen Kindern mit ihrer Herkunft geht. Zwei Jugendliche machen sich auf die Suche nach ihrem geheimnisvollen Samenspender - und lernen dabei weitere Halbgeschwister kennen.
Natürlich geht es im Buch vordergründig um die Samenspende von No. 9677 und was sich daraus ergibt. Das ist aber bei weitem nicht alles. Vielmehr behandelt der Roman auf kluge und einfühlsame Weise das Thema Familie in all seinen Facetten und Ausprägungen. Dabei geht es z.B. auch darum, was Familie eigentlich ausmacht. Was Elternsein ausmacht. Ist beispielsweise eine biologische Mutter mehr Mutter als eine adoptierte? Liebt ein Vater ein leibliches Kind mehr als eines, das einen anderen biologischen Erzeuger hat? Sind "richtige" Geschwister einander näher als Halbgeschwister? Und bedeuten gemeinsame Erbanlagen automatisch, dass man auch eine besondere Verbindung zueinander hat?
Dass diese Fragen nicht für jeden Menschen gleich beantwortet werden können, dass Liebe und Familie komplizierter sind als die reine Biologie und dass es letztendlich gar nicht so sehr um den Samen in einem Reagenzglas geht - das sind die geradezu philosophischen Erkenntnisse, die dieses Buch auf wunderbare Weise liefert.
Die Jugendlichen und ihre Familien sind so unterschiedlich und so liebenswert, dass man mit ihnen regelrecht mitfiebert, mitleidet und sich mit ihnen freut. Das Buch ist hervorragend geschrieben und stellt seine Personen und Situationen äußerst realistisch dar.
Zu guter Letzt muss ich sagen, dass dieses Buch (wie alle anderen von Magellan) eine Augenweide ist und ein echtes Schmuckstück im Bücherregal. - Miriam Covi
Sommer unter Sternen
(84)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Ella wird aus heiterem Himmel von ihrem Mann verlassen und steht mit den beiden Zwillingen vor den Scherben ihres Lebens. Ausgerechnet die Nachbarin ist die Geliebte des Mannes und er zieht einfach eine Tür weiter während Ella mit voller Wucht aus ihrem Leben katapultiert wird. Damit sie zur Ruhe kommen und Abstand Thomas bekommt, schlägt ihre Freundin Maggie vor, sich in das Ferienhaus ihrer Familie auf Fire Island zu flüchten. Dort trifft sie ohne Vorwarnung auf Maggies Bruder Nathan – ihre erste große (unerfüllte) Liebe, mittlerweile zum Sternekoch aufgestiegen und irgendwie zum Ekelpaket mutiert. Langsam klären sich die Fronten zwischen Ella und Nathan, Gefühle keimen auf und doch scheint es für die beiden kein Happy End geben zu können…..
Miriam Covi beschreibt auch in diesem Roman ihre Protagonisten sowie die Nebenfiguren mit liebevollem Detail und schafft so während des Lesens Bilder vor dem inneren Auge. Der Roman schafft eine schöne Wohlfühlatmosphäre und bietet eine willkommene Alltagsauszeit – egal ob auf Balkonien oder der Couch. Allerdings hätte es der Geschichte aus meiner Sicht gut getan, wenn sie sich auf weniger als der 484 Seiten entwickelt hätte. So schön die Geschichte ist, sie zieht sich an manchen Stellen unnötig und hat so Längen, die es einfach nicht gebraucht hätte.
Daher 3.5 Sterne für mich, auch wenn ich für Freunde der Wohlfühlromane durchaus eine Leseempfehlung aussprechen kann.
Kleines Näh-Glück
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkistePatchworkprojekte zum Selbermachen
"Kleines Näh-Glück" heißt es im Titel doch das ist maßlos untertrieben. Großes Näh-Glück mit kleinen Dingen trifft es hier viel mehr den was dieses Buch auf 80 Seiten bietet ist wirklich toll!! Das Coverbild lässt schon erahnen was für schöne Ideen auf uns Leser warten. Wer dieses Buch in Händen hält um den ist es geschehen, denn die Modelle, die hier vorgestellt werden sind wirklich toll. Eines schöner wie das andere. Normalerweise hat man immer einige Dinge in einem Buch, die einem nicht so zusagen. Bei diesem jedoch ist es vielmehr so, dass man gar nicht weiß was man als erstes nach machen soll. Da gibt es Döschen,, eine Kosmetiktasche, Schürze, Sternuntersetzter, Bestecktaschen, Servietten, Herzen, Pouf, Kissen, Lampenschirm, Hängekörbe, Kissen, Tee-Täschchen, Umhängetaschen und Geldbörse sowie ein Utensilo und mein absolutes Highlight an dem ich grade arbeite eine Birne. Eine Birne? Ja, richtig eine Birne, die man auch als Kissen nehmen könnte. Ganz toll kamen die hübschen Kleinigkeiten für einen schön gedeckten Tisch an, die man auch gut zum Picknick mit nehmen kann. Unterteilt sind die Modelle in
"Für Zuhause und Unterwegs" "Schön dekoriert" "Zum Verschenken"
Doch bevor es so richtig losgeht werden wir mit einem kleinen Vorwort und einer ausführlichen Einleitung in das Thema Nähen und Patchwork, Applizieren und Verstärken eingeführt. So gerüstet kann eigentlich gar nicht mehr viel schief gehen denn wann immer es Ungereimtheiten oder Fragen gibt kann man hier schnell nachschlagen und wird bestimmt Hilfe finden. Die Schnitte sind gut ausgearbeitet und die Anleitungen sind überwiegend leicht und klar verständlich. Für Anfänger hätte ich mir hier noch eine kleine Angabe zum Schwierigkeitsgrad gewünscht denn das ein oder andere Modell ist doch etwas kniffelig, was nicht heißt, das es nicht schaffbar ist sondern man muss etwas Geduld aufbringen und sich hinein fuchsen. Bitte nur nicht aufgeben, denn im Grunde ist es nicht schwer man steht sich gedanklich nur manchmal selbst im Weg. Mein Tipp an unsere Nähkinder ist immer wieder der selbe, "Stecken, stecken, stecken..." Dann klärt sich in der Regel das meiste von selbst. * Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Lieblingsbuch. Neben der Birne werde ich in nächster Zeit die Besteckhüllen und Servierten nacharbeiten. Die Lampe schwebt meiner Tochter vor und .... Ach holt euch einfach das Buch und ihr werdet sehen ihr werdet es genauso schwer haben euch zu entscheiden was ihr als erstes und nächstes und übernächstes...... macht!!
- Felicitas von Lovenberg
Und plötzlich war ich zu sechst
(13)Aktuelle Rezension von: kolokeleFelicitas von Lovenberg widmet sich in dem Buch dem sehr aktuellen Thema Patchwork-Familie. In mehreren Kapiteln, die inhaltlich vom ersten Kennenlernen über das Reifen der Patchwork-Familie, ihrer Vergrößerung (wenn zu den Stiefgeschwistern noch Halbgeschwister dazu kommen) bis hin zum Größerwerden der Kinder und damit eventuell Besinnung der Eltern auf die Paarebene (genau genommen hatten sie das ja noch nie) bis hin zu dem Erbschaftsthema handeln, schafft es die Autorin sehr gut wirklich viele, vielleicht alle Schattierungen von Patchworkfamilien einzufangen.
Das Buch ist ein guter Mix aus Fakten, Anekdoten, denn die Autorin lebt dieses Familienmodell selbst, und Erfahrungen anderer Patchworker. Dabei werden sowohl viele positive Seiten benannt, aber auch Probleme und Konfliktquellen nicht außen vorgelassen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist so prall gefüllt, dass ich es am liebsten in Zeitlupe gelesen hätte. Ich bin selbst in einer Patchworkfamilie groß geworden (was zeigt, dass das Thema nicht so neu ist, aber wie gesagt, aktueller denn je) und habe mich und meine Familie in sehr vielen Punkten wieder erkannt.
Auf jeden Fall empfehlenswert und auch nicht nur für Menschen, die unmittelbar betroffen sind. - Tina Skupin
Hollerbrunn (Märchenspinnerei 3)
(20)Aktuelle Rezension von: DieSueschauerinIch finde die Geschichte echt gut. Der Aufbau und die darauffolgenden Wendungen der Geschichte waren zwar ans alte Märchen angepasst, aber trotzdem hatten sie ihren eigenen Stil. Zusammen mit dem tollen Schreibstil von Tina Skupin ergab sich eine tolle neue Geschichte zum Unterhalten, Träumen und Weitergeben.
Marie ist eine tolle Hauptfigur. Sie lässt sich nicht unterkriegen, trotz des Todes ihrer Mutter, lebt mit ihrer Stiefschwester und Stiefmutter zusammen ohne wirklich zu Murren und versucht ihrem Vater mit dem eigenen Hotel zu helfen, was echt nicht immer einfach ist. Als es dann eine Absage von der Schule wegen ihres Praktikas im elterlichen Hof gibt, kann sie durch einen glücklichen Zufall ihr Praktikum bei Frau Hollerbrunnn machen. Dort arbeitet sie gut und lernt viel. Allerdings fand ich sie im Bezug auf ihre Verliebtheit (die jemand auf dem Hollerhof auslöst) etwas naiv und pubertär...als wäre sie 11 oder 12...
Pegg ist so ziemlich das genau Gegenteil von Marie...denkt man jedenfalls durch den ersten Blick auf sie...sie ist faul, so ziemlich von allem gelangweilt, will sich nur um sich selbst kümmern. Doch das ändert sich während des Buches. Diese Wandlung bei Pegg fand ich echt gut umgesetzt, erzählt und geschrieben. Mir gefiel Pegg am Ende sogar ein bisschen besser, als Marie...obwohl ich sie manchmal am Anfang echt gerne einfach nur getreten hätte (ja, ich weiß, Gewalt keine Lösung ist xD)
Den Ort der Geschichte fand ich wunderbar! Einfach traumhaft! Ich war früher schon immer im Sommer wandern mit meinen Eltern und war ab und zu in solchen Tälern. Wenn ich mal eine eigene Familie habe, möchte ich auch wieder solche Urlaube machen... - Stefanie Taschinski
Familie Flickenteppich 3 - Wir machen ferien
(24)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenIm Buch „Familie Flickenteppich – Wir machen Ferien“ geht es darum, dass die Mutter wieder zurück ist, was naturgemäß viele Konflikte mit sich bringt. Insgesamt ist das Buch sehr liebevoll gestaltet und arbeitet mit den typischen, bekannten Charakteren, die man aus dieser Reihe kennt. Die Kinder fahren mit der Mutter in den Kurzurlaub, was für viele schöne, aber auch herausfordernde Situationen sorgt. Ein Punkt, der für Kinder etwas kritisch sein könnte, ist das die drei Kinder für eine Nacht weglaufen. Dieses Element sollte man beim gemeinsamen Lesen gut begleiten und mit den Kindern besprechen. Abgesehen davon ist das Buch aber nach wie vor absolut empfehlenswert und hat richtig viel Spaß gemacht.
- Anja Fröhlich
Alles Easy
(21)Aktuelle Rezension von: gletscherwoelfchenIsabell lebt mit ihrer Mutter in Berlin und möchte in den Sommerferien ihren Vater in Köln besuchen. Während der Zugfahrt lernt sie den gleichaltrigen Jamie kennen. Beide verstehen sich toll und freunden sich schon bald an. Doch am Bahnhof erwartet sie eine große Überraschung: Jamies Mutter Annette ist die neue Freundin von Isabells Vater!
Schnell beschließen die beiden, alles daran zu setzen, die beiden wieder auseinander zu bringen. So eine Patchworkfamilie kann doch nicht funktionieren - oder etwa doch?
Das Cover des Buches gemeinsam mit dem tollen Titel finde ich wunderbar gewählt. Es wirkt sehr peppig, modern und macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenso gut gefallen. Er ist wirklich unterhaltsam, flüssig und bringt eine Menge Schwung in die sowieso schon turbulente Geschichte.
Auch diese konnte mich überzeugen.
Ich finde die wichtigen und vor allem aktuellen Themen Scheidung und Patchwork wunderbar rübergebracht. Verpackt in eine authentische und oftmals auch für den ein oder anderen Schmunzler sorgende Geschichte kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich viele jugendliche Leser damit identifizieren werden können.Dazu beigetragen hat auch die tolle Protagonistin Easy/Isabell.
Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und gibt dabei einen weitreichenden Einblick in ihre Gefühle und Emotionen während der turbulenten Ereignisse. Dies tut sie auf eine sehr ehrlich und authentisch wirkende Weise, wodurch sie mir sehr sympathisch erschienen ist.Nette Extras waren für mich einige liebevolle Details wie beispielsweise kleinere Illustrationen oder veränderte Schriftarten, die alles noch einmal schön abgerundet haben.
Alles in einem würde ich das Buch nicht nur jugendlichen Lesern empfehlen, die sich kürzlich mit dem Thema Scheidung beschäftigen mussten, sondern auch denen, die Interesse an einer realistischen und authentischen Alltagsgeschichte mit tollen Charakteren haben. Mich konnte "Alles Easy" voll und ganz überzeugen - es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich diese schwungvolle Geschichte gelesen habe!
5/5 Sterne - Kerstin Dresing
Drei in Eins
(28)Aktuelle Rezension von: luckytimmiSvenja lebt in Dresden und hat beruflich in Salzburg zu tun, wo sie Daniel kennenlernt, der in Salzburg mit seiner 15 jährigen pubertierenden Tochter Hannah lebt. Schnell haben Svenja und Daniel Gefühle zueinander, obwohl sie erst kürzlich von ihrem Freund verlassen wurde. Doch Hannah ist so gar nicht einverstanden mit dem Beginn der Beziehung. Dann bekommt Svenja ein Karriereangebot in Dresden, dass sie nicht ausschlagen kann. Entscheidet sie sich für die Karriere oder für die Liebe und nimmt ein Pubertier in Kauf?
Obwohl der Schreibstil angenehm ist, hatte ich anfangs Mühe gedanklich in die Geschichte einzusteigen 🤔🤷🏼♀️. Aber dann entwickelte sich das Ganze zu einer netten Geschichte mit nicht allzu viel Tiefgang und recht vorhersehbar. Manche Figuren waren mir auch nicht ganz glaubhaft; Daniel konnte nicht mal seiner Tochter eine Ansage machen, und Hannah war sehr zickig zu Svenja, durfte aber ein paar Tage alleine sein.…Die Kapitel tragen alle Überschriften und sind recht kurz. Das Cover hat mir gefallen.
Eine nette Geschichte für Zwischendurch. - Angelika Schwarzhuber
Das Weihnachtsherz
(78)Aktuelle Rezension von: Gartenfee007Darum geht es (Klappentext) :
Ein verschneites Weingut im Elsass. Ein silbernes Medaillon. Ein bewegendes Geheimnis.
Katja liebt ihren Beruf als Goldschmiedin über alles und soll später einmal das traditionelle Schmuckgeschäft der Familie übernehmen. Sie erlernt in Brasilien die Kunst des Edelsteinschleifens, als der überraschende Tod des geliebten Vaters sie vorzeitig in ihre Heimatstadt zurückholt. Dort muss sie mit ihrer Stiefmutter Julia in der Vorweihnachtszeit um den Erhalt des Geschäfts kämpfen und sich auch noch um die demente Großmutter kümmern. Kurz vor Weihnachten erreicht sie die ungewöhnliche Nachricht des französischen Winzers Nicolas. Es geht um ein besonderes Schmuckstück, das Katja ins Elsass und zu einem dramatischen Geheimnis führt …Meine Meinung :
Eins vorweg, der Roman ist nicht nur in der Weihnachtszeit zu lesen.
"Das Weihnachtsherz" habe ich sehr gerne gelesen. Es ist ein Wohlfühlroman für einen schönen Lesenachmittag mit einer Tasse Kaffee oder Tee und ein paar Kekse dazu.
Katja hat es privat nicht so einfach und dann stirbt auch noch ihr Vater. Sie muss zurück nach Hause und sich mit der Stiefmutter um das Schmuckgeschäft kümmern. Doch da sieht die finanzielle Lage nicht so rosig aus. Damit hat Katja nicht gerechnet. Jetzt kommt auch noch eine Anfrage von Nicolas aus dem Elsass....
Nicolas und sie lösen ein Geheimnis, das einiges verändern wird.....
- Keigo Higashino
Heilige Mörderin
(70)Aktuelle Rezension von: Lillith54wEin Mann wird mit Arsenvergiftung tot aufgefunden. Hauptverdächtige ist seine Ehefrau. Doch die hat ein perfektes Alibi.
Noch dazu entwickelt der ermittelnde Kommissar eine Schwäche für die verdächtige Schönheit.Keine leichten Voraussetzungen, um den Fall zu lösen.
Ein wunderbares Whodunit, wie es Keigo Higashino gern schreibt. Er entwickelt sich langsam zu einem meiner Lieblingsautoren, was aber auch an der wunderbaren Übersetzung durch Ursula Graefe liegt.
Das Buch ist leicht zu lesen, der Schreibstil ruhig und unaufgeregt, mit viel japanischem Lokalkolorit.
Für Liebhaber klassischer Krimis einfach mal ein anderes Ambiente, unbedingt zu empfehlen!
- Tanja Huthmacher
Zeit der Schwestern
(36)Aktuelle Rezension von: Furbaby_MomWas für ein warmherziger Wohlfühlroman voller sommerlicher Bodensee-Atmosphäre, Familienleben und kleiner Alltagsgeschichten! Obwohl ich das Buch bereits vor einiger Zeit gelesen habe, erinnere ich mich noch gut an das herrliche Lesegefühl und die lebendige, bildhafte Erzählweise, die mich sehr durch die Geschichte getragen hat.
Schreibstil: leicht und routiniert, anschaulich und atmosphärisch. Top! Besonders die einladende Kulisse rund um den Bodensee ist sehr stimmungsvoll eingefangen worden und macht richtig Lust auf Urlaub. Ich konnte mir die Schauplätze wunderbar vorstellen und fühlte mich schnell mitten ins Geschehen versetzt.
Im Mittelpunkt steht Romy, der chaotisch-sympathische Wirbelwind unter den drei Schwestern; ihre muntere, lebensnahe Art fand ich herrlich. Ein weiteres großes Plus für mich war die Tatsache, dass auch die Kinder eine zentrale Rolle einnehmen; das Familienleben wirkt rundum dynamisch und echt. Die kleinen (und etwas größeren) Alltagssorgen und Herausforderungen werden glaubwürdig dargestellt und verleihen der Geschichte eine solide Bodenständigkeit. In einigen Momenten erkannte ich mich als Mama tatsächlich wieder und musste so manches Mal schmunzeln.
Überhaupt ist die Figurenzeichnung insgesamt sehr gelungen. Es war einfach eine Freude, diese Familie ein Stück begleiten zu dürfen. Die Kapitel haben zudem eine angenehme Länge, wodurch sich das Buch sehr entspannt lesen lässt.
Charmantes Extra: das Rezept-Feature im Anhang.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Insgesamt hat mir dieser zweite Band sogar noch etwas besser gefallen als der Vorgänger. Die Mischung aus Familienroman, Wohlfühlgeschichte und realistischer Romanze sorgt für gemütliche Lesestunden ohne große Dramatik, aber mit viel Herz. Klare Empfehlung!
- Lili B. Wilms
Artur & Noel
(24)Aktuelle Rezension von: Tina-IsabelleInhalt
Artur und Noel haben eine lockere Affäre. So soll es bleiben. Oder nicht? Artur ist gezeichnet. Seine letzte Beziehung war Lug und Betrug. Aus diesem Grund möchte er nicht ernstes. Noel dagegen kann einmal ohne Verpflichtung sein, die er als Vater einer Tochter nun mal hat.
Plötzlich treffen Noels Tochter und Artur aufeinander. Geht nun jeder wieder seiner Wege oder entschließen sich Artur und Noel den Versuch einer Beziehung zu wagen?
Meine Meinung
Eine wunderschöne Geschichte im weihnachtlichen Setting und der Frage: Kann aus einer Affäre eine vertrauensvolle, liebende Beziehung entstehen?
Ach, das war eine wunderbare Wohlfühlgeschichte.
Die beiden Hauptcharaktere Artur und Noel sind sehr sympathisch, nachvollziehbar und liebenswert.
Auch die Nebencharaktere, wie z. B. Lou passen hervorragend hinein. Paul gibt der Geschichte das Exzentrische und ist ein wirklich guter Freund.
Fazit
Zum Träumen, Abschalten und sich wohlfühlen. - Judith Wilms
Liebe braucht nur zwei Herzen
(88)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist absolut stimmig gestaltet und fängt die romantische Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Die Farbwahl und das Design wirken modern, gefühlvoll und machen sofort Lust aufs Lesen.
Die Hauptfiguren sind wunderbar ausgearbeitet und authentisch dargestellt. Ihre Emotionen, Zweifel und Entwicklungen fühlen sich realistisch an, sodass man schnell eine Verbindung zu ihnen aufbaut und ihre Reise intensiv miterlebt.
Auch die Nebencharaktere überzeugen mit Persönlichkeit und Charme. Sie ergänzen die Handlung sinnvoll, bringen Wärme und Dynamik in die Geschichte und sorgen dafür, dass sich die Welt lebendig anfühlt.
Der Schreibstil ist emotional, flüssig und sehr bildhaft, während das Setting eine romantische Wohlfühlatmosphäre schafft, in der man sich sofort verlieren kann.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Susanne Fülscher
Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe
(115)Aktuelle Rezension von: Viola_WuchererWORUM GEHT ES?: Liv ist gerade mitten in der Pubertät und unsterblich in Justus verliebt - bis sie Angelo zum ersten Mal sieht. Die neue Beziehung ihrer Mutter kann sie gar nicht gut heißen, denn bis jetzt hatten die beiden doch schließlich ein tolles Leben, oder nicht? Zudem mag Liv Sonia nicht besonders, denn die Italienerin sieht so unfassbar perfekt aus und muss zudem auch noch ständig im Mittelpunkt stehen. Zudem hat sie bei Angelo auf dem Handydisplay eine unfassbar schöne Blondine gesehen, die ihn ständig anruft.
MEINE MEINUNG: Das Buch kann ich an sich natürlich nicht so bewerten wie beispielsweise einen Thriller, da Young Adult nun mal immer etwas einfacher geschrieben ist und Liebesgeschichten einfach keine allzu hohe Spannung aufweisen. Trotz alledem mochte ich das Buch aber wirklich gerne. Man kann richtig mit Liv mitfühlen, die selbstironischen Selbstgespräche haben mir total gut gefallen und auch die Charaktere sind toll und gar nicht so flach beschrieben wir gedacht. Zudem könnte ich dank Livs Liebe zum Kochen doch tatsächlich als Kochmuffel selbst Lust bekommen, mal was Kleines zu machen. Die Reihe würde ich sehr gerne weiterlesen, bemängeln möchte ich allerdings, dass der nächste Teil erst im Herbst 2018 rauskommt und ich bis dahin wohl leider wieder fast alles vergessen haben werde.
Cover sowie Titel finde ich sehr passend, wobei mir beim Cover kleinere Gruppierungen der Motive etwas besser gefallen würden, die Haptik ist aber toll.























