Bücher mit dem Tag "pathologie"
41 Bücher
- Simon Beckett
Die Chemie des Todes
(7.422)Aktuelle Rezension von: Indy_van_SalemWir begleiten David Hunter, der nach einem schweren Verlust ein neues Leben als Dorfarzt beginnt. Ich mochte seine Art und wie er denkt von Anfang an. Er hat in der Vergangenheit als Forensischer Anthropologe in vielen Kriminalfällen mitgearbeitet. Die Polizei findet das heraus und will, dass er ihnen in einem aktuellen Fall hilft.
David Hunter ist ein unglaublich authentischer Charakter. Er wirkt so nahbar mit all seinen Sorgen und Gedanken. Ich mochte seine Art von der ersten Seite an. Besonders stark fand ich, wie die Figuren eingeführt werden. Man erfährt diese kleinen persönlichen Dinge, die dafür sorgen, dass einem die Schicksale der Opfer unter die Haut gehen.
Die Beschreibungen rund um die Leichen und Tatorte sind teilweise echt hart und für mich persönlich manchmal schwer auszuhalten gewesen. Ich fand es eklig, erschreckend und gleichzeitig auch unglaublich faszinierend.
Ich finde, hier wurde ein richtig guter Spagat getroffen: zwischen Abneigung und Faszination.
Der Showdown am Ende war sehr spannend. Ich fand es beklemmend, unangenehm und habe richtig mitgefiebert.
Insgesamt ein düsterer, spannender Thriller, der mir trotz der teils schweren Themen richtig gut gefallen hat. - Sebastian Fitzek
Abgeschnitten
(2.121)Aktuelle Rezension von: raschke64Rechtsmediziner Paul Herzfeld bekommt die in einer Leiche übermittelte Botschaft, dass seine Tochter entführt ist. Ruft er die Polizei, ist sie tot. Also begibt er sich auf die Suche und alles deutet auf Helgoland hin. Aufgrund eines Orkans kommt er nicht auf die Insel und muss sehr ungewöhnliche Maßnahmen treffen. Auch, weil er nach einer Weile den Verdacht hat, wer der Täter sein könnte und warum er es tut.
Bei dem Buch haben sich zwei Meister ihres Faches zusammengetan – und es wird richtig heftig. Ich kann ja Thriller gut ab, aber hier habe ich öfter stark schlucken müssen. Das ganze ist unheimlich spannend, weil es immer wieder mehr als nur überraschende Wendungen gibt und feststehende Meinungen geändert werden müssen.
- Simon Beckett
Leichenblässe
(2.624)Aktuelle Rezension von: Ela0806Also mich begeistert die reihe weiterhin. ja...es war etwas ruhiger im Band 3. Aber mal ehrlich...wie kommt man auf solche Storys.
Ich liebe es so sehr und bleibe bei meinen 5 Sternen. Ich sehe es sogar schon kommen, das ich alle mit 5 Sternen versehen werde.
Diese unfassbar ruhige Art von David Hunter.... wirklich...ich lieb es!
- Simon Beckett
Totenfang
(780)Aktuelle Rezension von: Ela0806Warum muss ich mich immer wiederholen ;-) , ich liebe die Reihe weiterhin. Ja... es zieht sich was diesemal, aber eher, weil so viel passiert und man gewisse Kenntnisse einfach haben muss. Um sich eigentlich beirren zu lassen, damit man einfach nicht drauf kommt, wer es ist!
Die Personen, sind alle so gut beschrieben. Auch denen Storys .Klasse.
Das ende, ahhhh....verdammt. Ich habe mir sofort Band 6 geschnappt um kurz rein zu schnuppern. Und was soll ich sagen....ich lese es dann jetzt auch. Beim reinschnuppern bleibt es nicht um zu sehen wie es weiter geht.
Mir ist David Hunter so ans Herz gewachsen.
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(546)Aktuelle Rezension von: Ela0806Die Gesamte Reihe ist so Mega gut. Also wirklich so so so gut.
Ich dachte erst, ich müsste bis Februar warten um weiteres von Ihm zu lesen. Aber NEIN.... Hab noch Band sieben entdeckt und noch kurz Geschichten. Sobald diese eintreffen, werden die sofort gelesen.
Was David Hunter alles erlebt.. Wahnsinn. Mit welcher Ruhe er auch an alle Fälle immer ran geht.
Die Ideen von Simon Beckett für diese Reihe.. So genial!
- Simon Beckett
Verwesung
(1.941)Aktuelle Rezension von: Ela0806Ich lieb es....
Hier war es mal was anders, David Hunter, war mehr mit involviert als seine Arbeit richtig zu machen. Aber mich persönlich stört das nicht. Finde, das es die Reihe was aufregender macht, als immer die selbe leihe.
Auch in diesem Band ist man total gefesselt und muss bis zum Ende Rätseln, was hier eigentlich passiert.
- Tess Gerritsen
Die Chirurgin
(2.024)Aktuelle Rezension von: ssp293Die Chirurgin hat mich total gepackt – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Spannung einfach durchgehend hoch ist. Die Story ist mitreißend, düster und gleichzeitig clever aufgebaut. Die Hauptpersonen wirken echt und agieren nachvollziehbar. Ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Bände zu lesen.
- Michael Tsokos
Abgetrennt
(180)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatDas vorliegende Buch ist für mich das erste Buch des bekannten Autors Michael Toskos. Und leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Klappentext hatte sich so vielversprechend für mich angehört:
In einem Privatinstitut, dass Menschen mit dem nötigen Kleingeld "optimal auf ein Medizinstudium vorbereitet", werden Leichenteile gefunden. Schnell steht der Verdacht im Raum, dass diese nicht auf legalem Weg beschafft wurden. Dieser Verdacht bestätigt sich, als Paul Herzfeld, seines Zeichens Rechtsmediziner in Kiel, eine Tätowierung an einem Arm erkennt. Genau diesen Arm, beziehungsweise auch den Rest des Körpers, hatte Herzfeld selber auf dem Seziertisch. Kann es sein das jemand aus dem Institut Leichenteile vertickt? Der Rechtsmediziner beginnt nachzuforschen, sehr zum Unmut der Verantwortlichen, die davon gar nicht begeistert sind...
Was mir positiv aufgefallen ist war dass ich, obwohl ich die anderen Teile der Trilogie nicht kenne, jeden Charakter erklärt bekommen habe und somit greifen konnte. Die Figuren in der Geschichte werden nach ihrem Wesen und optisch so dargestellt, man kann sie sich richtig vorstellen. Auch dass Michael Toskos alle Fälle die bei Herzfeld auf dem Tisch landen selber erlebt und nicht ausgedacht hat, gefällt mir sehr. Man merkt der Autor versteht sein Handwerk. Auch ist das Buch einfach und schnell zu lesen.
Was sehr schade war, dass mich die Geschichte und die Protagonisten nicht berührt haben. Es war für mich ein bisschen so wie wenn man einen Zeitungsartikel über etwas Schlimmes ließt und denkt "Ohje, das ist aber grausig - ah, ich darf nicht vergessen heute noch Milch zu kaufen". Auch fand ich das Finale, durch eine weitere Person (ich möchte nicht zu viel verraten), doch etwas konstruiert. Was mich aber am meisten gestört hat ist folgendes: Als Leser erfährt man alles, wir wissen wer der Täter und die undichte Stelle ist. Herzfeld tappt im Dunkeln. Oft ist es spannend dem Protagonisten dabei zuzusehen, wie er auf das kommt, was wir schon wissen. Doch hier war der Rechtsmediziner (der ja viel erlebt und eng mit der Polizei zusammenarbeiten) so blauäugig und leuteselig unterwegs, dass ich ihn einfach nur noch schütteln wollte. Das hat mir das Buch leider etwas kaputt gemacht.
Ich habe noch ein/zwei Bücher von Toskos da und werde zumindest in sie reinlesen, am besten als "leichte" Urlaubslektüre, bei der man nicht so viel mitdenken muss. Insgesamt aber leider nicht mein Buch.
- Michael Tsokos
Sind Tote immer leichenblass?
(65)Aktuelle Rezension von: JeamiDer Autor ist Gerichtsmediziner und beschreibt hier Irrtümer über seinen Beruf. Das ist manchmal überraschend, manchmal ironisch, manchmal harter Tobak. Für Leute mit schwachen Nerven aber sicher nicht zu empfehlen, da alle Beschreibungen über Sektionen, Gewaltverbrechen etc. sehr ehrlich und ungeschminkt dargestellt werden. Die Idee solch ein Buch aufzulegen finde ich wichtig, da das Wissen des "Normalos" doch sehr durch Krimis etc. falsch geprägt wurde.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen ich habe viel gelernt!
- Michael Tsokos
Abgefackelt
(228)Aktuelle Rezension von: sbalunziaGrundsätzlich fand ich das Buch nicht schlecht. Die kurzen Kapitel machten das Lesen einfach. Auch die medizinischen Aspekte, wie z. B. die Obduktion, waren sehr interessant. Ich finde nicht, dass sie zu detailliert beschrieben waren – vor allem, wenn man weiss, wer der Autor ist. Sehr gut fand ich auch, dass in der Danksagung erwähnt wurde, inwiefern sich einige Teile des Buches an wahren Begebenheiten orientieren.
Trotz dieser positiven Punkte wurde ich mit dem Buch nicht warm. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag. Velleicht am Schreibstil des Autors oder daran, dass mir das gewisse Etwas fehlte. Das Ende und die letzte grosse Szene davor fand ich zwar gut, mir war es aber etwas zu viel.
- Michael Tsokos
Zerrissen
(191)Aktuelle Rezension von: Phillippe_Kaufmann„Zerrissen“ ist erneut ein packender Thriller aus der Reihe um Rechtsmediziner Dr. Fred Abel und für mich einer der emotionalsten Bände überhaupt. Schon die Thematik rund um die misshandelte Nichte von Sabine Yao hat mich tief berührt. Verbrechen an Kindern sind immer schwer zu ertragen, und Michael Tsokos versteht es, dieses Thema mit grosser Eindringlichkeit aber auch mit Respekt und Empathie zu schildern.
Sein Schreibstil ist gewohnt präzise und spannend, zugleich aber menschlich und mitreissend. Ich musste beim Lesen immer wieder innehalten und durchatmen so realistisch und beklemmend wirkt die Darstellung. Auch der parallele Handlungsstrang rund um Lars Moewig und die libanesischen Drogen-Clans bringt Tempo und Härte in die Geschichte und sorgt für die typische Tsokos-Mischung aus True Crime und Thriller.
Für mich ein absolut gelungener Band, der lange nachhallt.
Ein kleiner Hinweis: Wer empfindlich auf Gewaltdarstellungen – insbesondere gegenüber Kindern – reagiert, sollte sich auf schwierige Szenen einstellen.5 von 5 Sternen
- Benjamin Tomkins
Tote Bauern melken nicht
(32)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerRatte Ede, selbsternannter ADAC-Pannenfahrer, sieht sich im Stall bei den Kühen plötzlich mit dem toten Bauern konfrontiert. Eigentlich gar nicht sein Zuständigkeitsbereich, dennoch juckt es ihn in den Pfoten den Fall genauer zu beleuchten. Durch eine Verkettung diverser Zufälle und Umstände findet er sich auf dem Festland wieder, wodurch sich die Gelegenheit ergibt weitere Nachforschungen anzustellen. Ede stehen 24 wilde Stunden bevor, vollgepackt mit Ereignissen und Erkenntnissen, die eine Ratte so wohl noch nicht erlebt hat.
Allein die Vorstellung einer Ratte auf einem quietschgelben Spielzeugmotorrad hat bereits etwas für sich. Wenn sie dann noch beginnt in den Spuren Sherlock Holmes’ zu wandeln, stellt man sich als Leser allerdings durchaus die berechtigte Frage, ob es absurder noch werden kann. Soviel sei verraten: es kann!
In 24 Stunden kann wahrlich viel passieren. Vor allem für Situationen kurioser Natur scheint Ede eindeutig ein Pfötchen zu haben. Es gibt kaum ein Fettnäpfchen, in das er nicht fällt, und dabei ein Chaos sondergleichen anrichtet. Natürlich gibt es für den Leser dadurch einiges zu lachen, der humoristische Aspekt sollte auch keinesfalls außer Acht gelassen werden. Dennoch müssen auch die ermittlungstechnischen wie -taktischen Elemente berücksichtigt werden, schließlich darf die Tötung des Bauern nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Den Leser erwarten einige turbulente Stunden, in denen nicht immer klar ist welche Richtung nun eingeschlagen werden sollte. Es wird gewissermaßen frei Schnauze entschieden, in der Hoffnung nicht beim nächsten Schritt in einer Sackgasse zu landen. Dies gelingt mal mehr mal weniger elegant, mitunter überraschend, erntet hin und wieder aber auch einfach nur Kopfschütteln. Selbst nach Beendigung der Lektüre ist man nicht sicher wie das Werk einzuordnen und zu bewerten ist. Unterhaltsam trifft es vermutlich recht gut, alles weitere ist den subjektiven Empfindungen überlassen.
- Patricia Cornwell
Ein Fall for Kay Scarpetta /Ein Mord für Kay Scarpetta
(113)Aktuelle Rezension von: kointaInhaltsangabe:
Dr. Kay Scarpetta ermittelt als Leiterin der Gerichtsmedizin im Fall eines mehrfachen Frauenmörders, der in Virginia sein Unwesen treibt.Doch plötzlich werden die Untersuchungen auf mysteriöse Weise gestört. Als ein weiterer Mord geschieht, will Dr. Scarpetta dem Täter eine Falle stellen.
Meine Meinung:
Dies ist das erste Buch der Reihe um Kay Scarpetta. Ich habe schon viel Gutes gehört, allerdings muss ich leider sagen: Mich hat der erste Band nicht vom Hocker gehauen. Ich fand die Geschichte zu sehr in die länge gezogen und es nahm erst im letzten Drittel des Buches an Fahrt auf. In den ersten Kapiteln wird eigentlich nur behandelt wie der Polizist Marino den Mann der ermordeten Frau verdächtigt, dann geht es lange nur darum wer Kay Scarpetta das Leben schwer macht. Erst sehr viel später wird es spannend. Auch wenn die ganze Zeit die Ermittlungen im Vordergrund stehen, so hatte ich das Gefühl es wird aber gar nicht richtig ermittelt.
Außerdem kam ich auch nicht so gut mit dem Schreibstil klar. Es waren mir zuviele Gedankensprünge und plötzliche Ort-/Situationenwechsel.
Fazit: es wird dauern bis ich mich an den nächsten Band heran wage und hoffe der Schreibstil wird dann besser.
- Patricia Cornwell
Postmortem
(12)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderFür Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta gibt es einiges zu tun. Ein Frauenmörder geht um und sie forscht nach, horcht, hinterfragt und beobachtet so eine Spur. Ihr männlicher Kollege beobachtet wiederum sie ganz genau und das nicht nur beruflich. Ihre Mutter findet, dass Kay einen Mann braucht und auch Kinder haben soll. Aber Kay will kein Kind, denn ihre Nichte Lucy tanzt ihr auf der Nase herum, aber hilft ihr auch immer wieder bei der Arbeit. Ihre Schwester Dorothy ist das pure Chaos und heiratet mal wieder. Und ganz nebenbei, kommt Kay etwas ganz großem auf die Spur und ihre Karriere startet richtig durch.
Patricia Cornwell schickt Kay Scarpetta auf die Reise und das ist einfach super spannend und genial.
- Patricia Cornwell
Schuld
(151)Aktuelle Rezension von: HoldenChief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt. - Patricia Cornwell
Flucht
(152)Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist.
Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.
Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen.Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?
Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen.
In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.
- James Patterson
Das 8. Geständnis - Women's Murder Club
(115)Aktuelle Rezension von: Azyria_SunWorum geht’s?
Ein Serienmörder bringt die Reichen San Franciscos um. Doch es gibt keinen Hinweis auf Mord – keine Wunden, keine blutigen Tatorte, kein Gift – nichts. Wer ist der geheimnisvolle Täter? Und auf den Straßen wird ein Obdachloser grausam hingerichtet. Wer ist er? Was hat er getan, der doch von allen als Bagman Jesus verehrt wird?
Meine Meinung:
In „Das 8. Geständnis“ wartet James Patterson wieder mit zwei parallelen, spannenden Fällen auf. Zum einen werden mehrere reiche Einwohner umgebracht und Lindsay und ihr Partner Rich werden auf die Fälle angesetzt. Zum anderen ermittelt diesmal Cindy auf den Straßen. Ihr Ziel ist es, den oder die Mörder von Bagman Jesus zu finden. Der Schreibstil ist wieder absolut mitreißend. Es ist spannend, es ist unvorhergesehen und es macht einfach Spaß zu Lesen!
Es beginnt wieder mit Yuki und einem Gerichtsprozess – die Arme hat wirklich Pech und in den letzten Büchern eine Reihe von Verlusten einzustecken. Dafür lernt sie diesmal jemanden kennen – doch ob das von Erfolg gekrönt ist? Und diesmal erleben wir auch mehr von Cindy, die in den Bänden zuvor eher die Journalistin neben bei war, als wirklich eine der Hauptdarstellerinnen. Diesmal erhält sie ihren eigenen Fall, der allerdings anders endet, als erhoffe. Zudem kommt sie Rich näher – was wohl Lindsay davon hält? Diese hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Eine Reihe von Morden – und keiner weiß, wie die Morde vonstattengehen, bis einer ihrer Kollegen ähnliche Fälle aus dem Jahr 1982 aus den Archiven zieht, die dann endlich die erhoffte Spur bringen. Und am Ende erleben wir auch endlich, wie es mit ihr und Joe weitergeht!
Die Fälle selbst sind absolut spannend! Und sowohl die Darstellung des Lebens auf den Straßen von San Francisco, als auch das Leben der Schönen und Reichen. Absolut eindrucksvoll beschrieben. Genial, wie Patterson die Unterschiede zwischen Reich und Arm darstellt. Die Armenküche. Die Villen. Und mittendrin die Fälle, die teilweise Arm und Reich verbinden. Es ist wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Es beginnt mit einer Explosion, geht über mehrere rasante und halsbrecherische Verfolgungen und endet mit einem Plottwist, den ich so nicht mehr erwartet hätte. Absolut genial und mitreißend bis zur letzten Seite!
Fazit:
Im 8. Fall, „Das 8. Geständnis“, lässt James Patterson sowohl Lindsay als auch Cindy in je einem Fall ermitteln. Es ist schön, dass auch Cindy diesmal eine herausragende Rolle einnimmt, da sie in den letzten Folgen doch etwas zu kurz kam. Beide Fälle waren diesmal spannend, unvorhersehbar. Es gab mehrere Plottwists und die Lösung war absolut unerwartet, aber doch so logisch wie genial! Das Buch hat mich mitgerissen bis zur letzten Seite.
5 Sterne von mir für diese mehr als spannende Folge um Lindsay Boxer und die Mädels aus dem Women’s Murder Club!
- René Anour
Die Totenärztin: Wiener Blut
(88)Aktuelle Rezension von: buch_klatsch╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
In Die Totenärztin — Wiener Blut begleiten wir Fanny, eine junge Ärztin in der Wiener Gerichtsmedizin des Jahres 1908. Voller Neugier und Entschlossenheit behauptet sie sich in einer Männerdomäne und stößt dabei immer wieder auf Widerstände. René Anour zeigt eindrucksvoll, wie ihre Kollegen sie unterschätzen und wie Fannys unbändiger Wissensdurst sie schließlich in ein gefährliches Spiel verwickelt. Der perfekte Nährboden für einen spannenden Kriminalroman.
Besonders beeindruckt hat mich wie authentisch der Autor das historische Wien einfängt: von den prächtigen Straßen bis in die dunklen Gassen der Unterwelt. Das Zusammenspiel aus historischem Setting, medizinischem Fachwissen und Fannys Mut haben mich gefesselt.
Auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar in die Geschichte ein und machen Fannys Welt noch greifbarer.
René Anour gönnt keinen ruhigen Abschluss. Der Cliffhanger hat mich sofort Band 2 neugierig gemacht.
Ein echtes Highlight war für mich auch das Nachwort in dem der Autor spannend erklärt, welche historischen Fakten und Figuren real sind und wo die Grenze zur Fiktion verläuft. Ich liebe es, wenn ein Buch nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig einen Einblick in die Zeitgeschichte gibt.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Ein fesselnder historischer Krimi mit einer starken Heldin, atmosphärischem Wien-Flair und einem Ende, das Vorfreude auf die Fortsetzung macht!
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
4,5 / 5 ⭐️
Liebste Grüße 📚📖
Jeanette
- Patricia Cornwell
Die Tote ohne Namen
(259)Aktuelle Rezension von: SusanneKDas Buch „Die Tote ohne Namen" von Patricia Cornwell hält Kay Scarpetta auf Trab. Sie verfolgt Temple Gault, einen Serienmörder, der in New York zuschlägt, aber eigentlich auf der Suche nach einer Konfrontation mit ihr ist. Unterstützung im Kampf gegen den intelligenten Täter, der sich auch Unterstützung gesucht hat, erhält die Gerichtsmedizinerin wie gewohnt von Marino, Wesley und Lucy.
Cornwell hat wieder einen Pageturner geschaffen:
- Sprachlich ist es ein Lesevergnügen - kurze Sätze, viel Dialog, bildhafte Beschreibungen.
- Die inneren Konflikte und Dämonen der Hauptfiguren sind toll ausgearbeitet. Ihre Spannungen untereinander werden fast greifbar und sind nachvollziehbar für den Leser.
- Die Handlung bleibt nie stehen, sondern geht immer vorwärts. Entweder, weil wieder ein Mord passiert und der Temple Gault zugeschlagen hat. Oder weil die Polizei/FBI/Scarpette einen Schritt weiterkommen und das nächste Indiz gefunden haben.
- Das unweigerliche Finale zwischen Gault und Scarpetta förmlich spüren kann und gespannt ist, wie Scarpette es schafft, dieses zu lösen. Am Ende zeigt sich, dass das die Frauen ungewöhnliche Lösungen parat haben.
Für mich einer der besten Thriller in letzter Zeit, dessen Spannung ich erlegen bin und den ich entspannt an einem Wochenende gelesen habe.
- Julia Corbin
Die Bestimmung des Bösen
(144)Aktuelle Rezension von: kleine_leseeckeInhalt:
Die junge Mannheimer Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall und ihr Kollege Oliver Zagorny bekommen es mit einem äußerst grausamen Doppelmord an zwei Frauen zu tun. Pervers zugerichtet und in Szene gesetzt, werden die Leichen aufgefunden. Gemeinsam mit der Kriminalbiologin Karen Hellstern begibt sich das Trio auf eine Jagd, wie sie härter nicht sein könnte. Vor allem, als Alexis merkt, dass es sehr persönlich wird. Ihre Vergangenheit sollte unbedingt geheim bleiben.
Mein Eindruck:
Gleich zu Beginn werden wir in die Geschichte geschmissen. Langes Vorgeplänkel gibt es nicht und die ersten kriminalbiologischen und rechtsmedizinischen Fakten kommen unumwunden und äußerst ausführlich auf den Tisch. Gerade bei Letzterem ist mir immer wichtig, dass es faktisch korrekt dargestellt wird. Das hat die Autorin mit Bravour gemeistert. Trotzdem hätten die Passagen ruhig etwas kürzer gehalten werden können. Für weniger Interessierte dieser Thematik könnte das hier sonst schnell langatmig werden.
Im weiteren Verlauf versucht uns die Autorin über zahlreiche Protagonisten sowie Zeitsprünge in die Irre zu führen. Besonders die Hauptrolle der Kommissarin Alexis Hall war mir extrem unsympathisch in ihrer Art. Von Selbstbewusstsein keine Spur und ständig wird auf deren Vergangenheit herumgeritten, wie schlimm es doch wäre, wenn diese ans Licht käme. Über den gesamten Mittelteil rückt der Fall leider viel zu sehr in den Hintergrund. Erst gut 60 Seiten vor Schluss nimmt der Plot so richtig an Fahrt auf. Auf einmal: Spannung pur. Es gab sogar eine kleine Wendung, die mich überraschen konnte. Warum nicht gleich so?
Insgesamt gebe ich gute 3 🌟 um der Geschichte Raum zur Entwicklung zu geben. Schließlich erwarten mich noch 2 Bände, in die ich große Hoffnung lege.
- Michael Tsokos
Schwimmen Tote immer oben?
(70)Aktuelle Rezension von: Una_Beck_AutorinEin dünnes Büchlein, mit vielen Informationen.
Als begeisterte Krimileserin und Krimiautorin war es eine lehrreiche Lektüre und hilfreich, um die paar gröbsten Irrtümer der Rechtsmedizin nicht selbst zu begehen.Gibt nicht unbedingt tiefes Wissen, reicht aber, um Denkanstöße zu bekommen, von denen ausgehend man weiter recherchieren kann.
- Tod Goldberg
Gangsterland
(10)Aktuelle Rezension von: HoldenSal Cupertine ist der Nr.1-Killer der Chicagoer Mafia, wo er v.a. für seinen Cousin Ronnie Kehlköpfe zerdrückt und Kopfschüß am liebsten von hinten verteilt. Damit ist allerdings Schluß, als er in eine FBI-Falle tappt und 3 Agents plus Informant töten muß, die ihn erkannt haben. Auf Schleichwegen wird er nach Las Vegas gekarrt, wo er als (Nachwuchs-)Rabbi David Cohen Plattheiten aus Springsteen-und Neil-Young-Songs verbreitet (superlustig!) und für Nachtclubbesitzer und Gönner Bennie Savone unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg räumt. Wenn nur der kaltgestellte Schnüffler Jeff Hopper nicht wäre, der bald in Las Vegas` Mustersiedlungen nach ihm sucht...Was ich anfangs für einen x-beliebigen Mafiakrimi hielt, entwickelt sich doch zu einem facettenreichen Krimi, v.a. die Darstellung von Sals aka Davids geistlicher Tätigkeit macht Laune. Und bloß kein Cousin eines Mafiamitglieds sein! - Lee Strauss
Den Tod in den Händen | Ein Whodunit Cosy Krimi in den 1930ern (Higgins und Hawke ermitteln 1)
(14)Aktuelle Rezension von: AlmeriIch bekam das Leseexemplar vom digitalpublishers Verlag zum Lesen und Rezensieren. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflußt. Für den Start in die Cosy Crime Buchreihe von Lee Strauss finde ich die Story gelungen. Es geht hauptsächlich um Tote aus dem Milieu der Prostitution und Rumschmuggel in Boston, aber auch das Thema Frauen in der männlichen Berufswelt will hier anerkannt werden. Und diese beiden taffen Frauen Dr. Haley Higgins und Sam Hawke kämpfen sich in den 1930ern um ihren Arbeitsplatz in der Gerichtsmedizin und in der Zeitung. Der erste Band des historischen Krimis wurde mir in einem leichten und in verständlicher Sprache zum Lesen vorgestellt. Ich wurde aber auch wegen dem tollen Buchcover auf den Roman aufmerksam. Also waren die 245 Seiten spannend und beim mit ermitteln knifflig. Den Mörder oder die Mörderin habe ich erst am fast am Ende mit entarnen können. Somit absolut gelungen und empfehlenswert.
- René Anour
Wiener Blut: Die Totenärztin 1
(37)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookWie bei vielen meiner Hörbücher, habe ich auch dieses vor einiger Zeit schon einmal gehört und nun erneut, um es rezensieren zu können.
Ich musste leider feststellen, dass es nicht annähernd so interessant war, wie sich der Klappentext gelesen hatte. Hätte ich es nicht gehört, hätte ich es (wahrscheinlich) abgebrochen.
Anfangs mochte ich die Sprecherin sehr. Sie spricht mit einem Wiener Akzent und somit fand ich es sehr authentisch. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, desto weniger konnte ich mit ihr anfangen.
Zum einen konnte man kaum die Personen unterscheiden. Alle klangen so gleich bei ihr. Emotionen? Fehlanzeige!
Hinzu kommt, dass die Betonung an sich unterirdisch war. Manchmal hat sie Sätze verbunden, die eine Pause gebraucht hätten, um richtig wirken zu können. In meinen Augen hat sie den Text einfach nur schnell heruntergerattert.Zur Geschichte an sich kann ich nur so viel sagen, dass der Autor zwar Wendungen einbaut und auch einen Cliffhanger aus dem Ärmel schüttelt, doch ich war nie geneigt, unbedingt weiterhören zu müssen.
Manche Szenen haben mich an „Anatomy“ von Dana Schwartz erinnert. Dort waren sie jedoch viel ausgeklügelter, viel raffinierter. Vielleicht hatte ich unterbewusst eine ähnliche Geschichte erwartet und konnte daher nur enttäuscht werden …
Zudem gibt es leider ein paar nicht ganz so logische Handlungen - vor allem seitens der Protagonistin. Da hätte das Lektorat ein Auge drauf haben müssen.Inwieweit die Begebenheiten in der Handlung wahr sind, habe ich dieses Mal nicht recherchiert. Eigentlich interessiert mich so etwas immer sehr, doch hier ist der Funke irgendwie nicht übergesprungen.
Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
©2024 a_different_look_at_the_book























