Bücher mit dem Tag "patient"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "patient" gekennzeichnet haben.

119 Bücher

  1. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.252)
    Aktuelle Rezension von: BuecherDiebin

    Der Seelenbrecher ist ein Buch, welches einem zeigt, dass nicht alles Gelesene so ist, wie man es am Anfang denkt.

    Im Fernsehen wird von Frauen berichtet, welche Äußerlich keine Verletzungen haben und dich nach kurzer Zeit sterben . Die Seelen der Frauen sind gebrochen. Sie können nicht mit der Ausenwelt kommunizieren.

    Ein Unbekannter wird in eine abgelegene Psychatrie geliefert. Er hat alle Erinnerungen verloren. Während die Erinnerungen fetzenweise zurückkommen, treffen weitere Gäste in der Klinik ein, durch einen Ausbruch eines Patienten wird die Klinik komplett abgeschottet. Niemand kommt rein oder raus. Die Nacht des Grauens beginnt. Denn was niemand weiß, der Seelenbrecher ist ist mitten unter Ihnen...


    Die anfängliche Spannung baut Fitzek bis zum Ende des Buches noch weiter aus. Man konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders der Wechsel zwischen Gegenwart und der  Geschichte in der Klinik hat mir gut gefallen. 

    Die einzelnen Charaktere kamen ebenfalls authentisch beim Leser an. 

    Besonders die unerwartete Wendung am Ende hat noch einmal das Ganze Niveau des Buches gehoben. 


  2. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.342)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Mir hat der "Insasse" mit am besten von S. Fitzek bisher gefallen. Ein Insasse der auf Verbrecherjagd geht mit einem sehr überraschenden Ende. Ich konnte es einfach nicht weg legen und so war es innerhalb eines Tages aus gelesen. Genial!

  3. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  4. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (672)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mein erstes Buch von Wulf Dorn und mein absolutes Lieblingsbuch.

    Eine Patentier wird aus der Psychiatrie entführt, bei der Suche nach ihr, wird ihre behandelnde Ärztin Dr. Ellen Roth selbst zur Zielscheibe und kommt in das Visier des Entführers. Doch nicht alles scheint so logisch zu sein, wie man es am Anfang denkt. Der Autor spielt ein Spiel mit den Lesern, welches der Leser einfach nicht gewinnen kann. Das Buch ist nervenaufreibend und geht wirklich an die eigene Psyche.Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich langsam wüsste um was es geht oder wer dahinter steckt wurde ich eines besseren belehrt und meine Überlegung wurde über den Haufen geworfen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, sodass ich es in einer Nacht durchgelesen habe.  Man wird selbst mitgerissen und möchte unbedingt herausfinden wie die komplexe Geschichte zusammenhängt. Viele der Zusammenhänge und Geschichten die am Anfang erzählt wurden, muss man am Ende in ein ganz neues Licht stellen. Man hat sich hier wirklich mit den Abgründen der menschlichen Psyche befasst und merkt deutlich, dass Wulf Dorn selbst in diesem Bereich tätig war. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der überrascht werden möchte. Der Bücher mit einer bzw. mehreren Wendungen liebt und gerne verwirrt wird - ein Meisterwerk.

  5. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  6. Cover des Buches Die Welt ist kein Ozean (ISBN: 9783570162965)
    Alexa Hennig von Lange

    Die Welt ist kein Ozean

     (141)
    Aktuelle Rezension von: hasimausi987

    Ich habe das Buch verschlungen, die Beziehung zwischen Tucker und Franzi ist so Interessant und schön. Es ist eins der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.


    Mehr kann ich dazu nicht sagen.

  7. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (924)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Unschlüssig pendelt der junge Ich-Erzähler Toru Watanabe durchs Leben. Nachdem Selbstmord seines besten Freundes Kizuki fällt es ihm schwer ein klares Ziel zu fassen. Alles was er tut, unternimmt er ohne besonderen Ehrgeiz, ohne besondere Leidenschaft: sein Studium, seine Bekanntschaften, kleine Affären. Er beginnt eine Beziehung mit der introvertierten Naoko, die Kazikus Freundin war und ebenfalls unter dem Verlust leidet. Er fühlt sich ihr gegenüber verantwortlich, weiß jedoch selbst nicht, was er für sie empfindet. Als Naoko wegen ihrer Depressionen in eine Klinik geht, lernt er die lebhafte Midori kennen …  auch für diese Frau entwickelt er Zuneigung …

    Völlig anders als bei den meisten seiner Werke (z.B. 1Q84, Tanz mit dem Schafmann, Kafka am Strand), verzichtet Murakami völlig auf surreale-phantastische Elemente. Die Story wird ausschließlich getragen von ihren Protagonisten und den vielen ausgiebigen Gesprächen, die diese miteinander teilen. Watanabe steht dabei im Mittelpunkt. Er ist ein Protagonist, der sich selbst im Weg steht und darum auf der Stelle tritt. Als ein Mann ohne ausgeprägte Eigenschaften ist er jedoch mit viel Empathie ausgestattet. So  wird er zum Auffangbecken verschiedener Biografien und sehr intimer Geheimnisse. Murakami lässt seinem Protagonisten viel Raum, um herauszufinden, was er im Leben will.

    Wie es in Murakami-Romanen üblich ist, spielt auch in diesem Musik eine wichtige Rolle. Bei „Naokos Lächeln“ ist es der Beatles-Song „Norwegian Wood“, der den melancholischen Grundton der gesamten Story prägt und die Unschlüssigkeit seines Romanhelden transportiert.

    Ich tat mich teilweise ein wenig schwer mit diesem für mich so anderen Murakami, bei dem sich nicht die vertraute Sog-Wirkung einstellen wollte. Die Unentschlossenheit des Protagonisten tat ihr übriges. Die zahlreichen Dialoge und die lebendigen sehr originellen Charaktere haben mich jedoch immer wieder versöhnt.

    „Naokos Lächeln“ ist für mich das traurigste unter den Murakami-Büchern. Aber es steckt auch sehr viel Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit in ihm. Das macht die Lektüre zu einem Erlebnis mit langem Nachhall.

  8. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (674)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Das ist jetzt  das 2. Buch das ich von Martin Suter gelesen habe. Ich weiss nicht ob ich das, oder das letztere als besser bewerten könnte. Ich finde das Buch hat wie gesagt eine ganz eigene Energie. Damit meine ich, dass wenn man liest in eine Welt eintaucht die sehr mystisch, dunkel und auch ein wenig eigenartig wirkt. Ich hatte recht Probleme in das Buch reinzukommen. Wie beim letzten mal finde ich, dass sehr viele verschieden, gleichklingende Namen vorkommen und es schwierig ist da den Durchblick zu behalten. Allgemein halte ich seine Bücher für recht anspruchsvoll zum Lesen. Es wird irgendwie immer davon ausgegangen dass man sich in dem Thema, indem sich das Buch befindet, auskennt. Viele Begriffe waren für mich unklar und das machte das Lesen nicht unbedingt angenehm. Der Protagonist war mir sehr unsympathisch, das lag daran dass er einfach ein richtiger Psycho war. Die ganze Geschichte ist schon ein wenig ein Psychothriller. Das machte dafür den Schluss echt spannend. Auch das ganze mit den Drogenpilzen war extrem spannend und ich habe wirklich was gelernt. Es ist sehr gut beschrieben und man kann es sich richtig gut vorstellen. Ich finde es ein wichtiges Thema und es hat mich schon recht aufgeklärt, ich hatte solche Pilze als recht harmlos im Kopf (da kommt es ja auch wieder auf die Sorte draufan). Aber ich bin jetzt schon ein wenig abgeschreckt. Die Storyline mit Lucille fand ich auch sehr gut, wegen dem habe ich auch anfangs weitergelesen, weil um ehrlich zu sein war es manchmal schon ein bisschen ein Kampf. Der ganze Schreibstil ist schon sehr trocken und manchmal viel zu aussführlich für mein Geschmack.

  9. Cover des Buches Dunkler Wahn (ISBN: 9783453267053)
    Wulf Dorn

    Dunkler Wahn

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der Psychiater Jan Forstner ist froh nach den zehrenden Ereignissen letztes Jahr in seinem Alltag anzukommen. Als er einen Rosenstrauss ohne Absender bekommt, denkt er sich nicht viel dabei. Doch als er immer eigenartige Liebesbeweise bekommt, ist er sich schnell sicher, dass er eine Stalkerin hat. Er ahnt aber nicht, was die Unbekannte alles unternimmt, um ihm nah zu sein. Als ein befreundeter Journalist umgebracht wird, ist eines klar. Jans Stalkerin ist ihm gefährlich näher, als er jemals vermutet hätte.

    Die Fortsetzung von "Kalte Stille" ist, wie der Vorgänger selbst, packend geschrieben. Man wird vom Autor Wulf Dorn diesmal in die wahnhafte Welt einer psychisch kranken Person versetzt. Dabei ist alles realitätsnah beschrieben, wie die Welt eines solchen Menschen aussieht. Das stellt eine düstere Atmosphäre her, die mit den Wendungen und Wirrungen der Geschichte bis zum Ende anhält.

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die beänstigenden Einblick in die Welt eines psychotischen Menschen gibt. 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  11. Cover des Buches Zerstört (ISBN: 9783442372201)
    Karin Slaughter

    Zerstört

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Klappentext: 
    Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …


    Meine Meinung: 

        Nun ist es also soweit: Die Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver kommt zu einem Ende.
    Ich muss sagen, ich hätte mir für den finalen Teil der Reihe etwas anderes gewünscht. Natürlich verstehe ich das Ende, grade wenn man bedenkt, dass Sara in der "Will Trent/ Sara Linton"- Reihe weiter die Hauptrolle spielen wird. Aber für den letzten Teil hätte ich mir noch etwas mehr Spannung und Action gewünscht, auch wenn dieser Thriller schon spannend war. 

    Verwirrend fand ich anfangs auch den Wechsel zwischen Lena in Vergangenheit und Jeffrey in der Zukunft- das hätte man schöner verknüpfen können. Auch das Ende kam für mich etwas überraschend und es wirkte ein wenig so, als müsste man nun auf Biegen und Brechen zum Ende kommen...

    Dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und auch die nächste Reihe lesen, da doch einige Fragen noch offen sind: Wie geht es weiter mit Sara? Wie geht es mit Lena und ihrem Lover weiter, den sie in den Knast gebracht hat?
    Es bleibt also weiterhin interessant.

  12. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.777)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    Der Klassiker „die Physiker“ ist ein bekanntes Drama in zwei Akten, welches von drei Physikern erzählt, die in einer Irrenanstalt wohnen. 

    Sehr kurzweilig präsentiert sich das Stück mit sehr viel Witz und knappen Dialogen, die einen ab und an schmunzeln lassen. 

    Es lässt sich locker an einem Nachmittag lesen.

  13. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783426306901)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Nur sie kennt die Wahrheit. Nur er kennt ihr Geheimnis.
    Ein perfider Psycho-Thriller, dessen Auflösung selbst erfahrene Thriller-Autoren vom Hocker gerissen hat

    Blutüberströmt hat man die erfolgreiche Malerin Alicia Berenson neben ihrem geliebten Ehemann gefunden – dem sie fünf Mal in den Kopf geschossen hat. Seit sieben Jahren sitzt Alicia nun in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Und schweigt. Kein Wort hat die Malerin seit der Nacht des Mordes verloren, lediglich ein Bild gemalt: Es zeigt sie selbst als Alkestis, die in der griechischen Mythologie ihr Leben gibt, um ihren Mann vor dem Tod zu bewahren. Fasziniert von ihrem Fall, setzt der forensische Psychiater Theo Faber alles daran, Alicia Berenson zum Sprechen zu bringen. Doch will der Psychiater wirklich nur herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist?


    Meine Meinung:

    Um ehrlich zu sein, bin ich wegen des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Auch das andere Buch des Autors "Die verschwundenen Studentinnen" hat den gleichen Stil. Irgendwie ziehen die Cover einen total ein. Schwarz-weiß mit einem Klecks Farbe funktioniert halt immer ganz gut :) Da ich gar nicht wusste, worum es im Buch geht, bin ich ganz unvoreingenommen an diesen Thriller gegangen. 

    Ich bin total gut reingekommen und habe das Buch echt sehr gerne gelesen. Die Kapitel sind schön kurzweilig und es passiert wirklich sehr viel, sodass es nie langweilig oder langatmig wird. Meist erleben wir die Sicht des Psychotherapeuten Theo Faber. Manchmal erhalten wir aber durch Alicias Tagebuch auch Einblicke in Alicias Welt. Nach und nach werden so die Geschehnisse rund um den Mord an Alicias Mann aufgedeckt. 

    Ich muss sagen, dass ich zu keiner Zeit geahnt habe, wie diese Geschichte ausgeht - deshalb will ich hier auch gar nicht zu viel verraten. Ich wusste zwar schon vorher, dass es eine krasse Wendung geben wird, aber dennoch bin ich auf diese Wendung nicht gekommen. Ich denke, dass das sehr vielen Leser*innen gefällt, weil man natürlich als eifrige*r Thrillerleser*in oft schon sehr "geübt" ist und daher häufig weiß, welche Techniken die Autor*innen anwenden. Aber auch, wenn ich vom Ende überrascht wurde, hat es mir nicht so richtig gefallen. Ich kann gar nicht genau in Worte fassen, warum das so ist, aber obwohl ich keinen blassen Schimmer hatte und auf die Auflösung nicht gekommen wäre, war es mir irgendwie nicht genug. First-World-Problems, aber dadurch war es für mich einfach keine herausragende Geschichte, sondern eher eine gute Abwechslung für Zwischendurch. 


    Fazit:

    Ich glaube, dass das Ende und die damit einhergehende wirklich überraschende Wendung sehr vielen Leser*innen gefallen wird. Ich glaube, auch wenn man in Thrillern "geübt" ist, kommt man auf diese Wendung nicht unbedingt von selbst. Trotzdem war es für mich keine Geschichte, die herausragt oder über die ich noch lange nachgrüble. Eine schöne Abwechslung für Zwischendurch ist es aber allemal - solide 3 Sterne!

  14. Cover des Buches It's Kind of a Funny Story (ISBN: 078685197X)
    Ned Vizzini

    It's Kind of a Funny Story

     (77)
    Aktuelle Rezension von: daydreamin
    Craig ist 15 und depressiv. Die Krankheit manifestierte sich eher schleichend, aber Craig erkannte die Symptome früh und vertraute sich seinen Eltern an. Trotz regelmäßiger Therapie und Medikation schafft Craig es jedoch nicht, dem schulischen Druck und seiner ständigen Selbstherabwürdigung zu entkommen. Als seine Selbstmordpläne erschreckend konkrete Formen annehmen, fasst er einen mutigen Entschluss: Er begibt sich in die Notaufnahme eines Krankenhauses und weist sich selbst ein. In den folgenden fünf Tagen lernt er viel über sich selbst, das Leben und darüber, was „verrückt sein“ bedeutet.

    Vizzini verbrachte vor der Entstehung dieses Jugendbuches selbst fünf Tage in einer psychiatrischen Einrichtung, um wegen seiner Depressionen behandelt zu werden. Bei It’s Kind of a Funny Story handelt es sich ganz klar um ein Jugendbuch, denn die Zustände in der Klinik werden nicht realitätsgetreu wiedergegeben. In meinen Augen soll die Geschichte um Craig mehr Mut als Angst machen, weswegen hier eine Verharmlosung einer solchen Einrichtung stattfindet. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangeht und enttäuscht wird.

    "Who hasn’t thought about killing themselves, as a kid? How can you grow up in this world and not think about it?"

    Depressionen werden jedoch wirklich als Krankheit anerkannt und Craigs Gefühlswelt wird absolut authentisch dargestellt. Ich habe mich mit ihm über seine Fortschritte gefreut, aber auch während seiner Rückfälle mit ihm gelitten. Ned Vizzini beschreibt keine Wunderheilung in fünf Tagen. Er lässt Craig viel mehr erkennen, dass er sich nicht für seine Krankheit schämen muss. Die Klinik verlässt er zwar nicht mit einem sehr viel besseren Gefühl, dafür mit Methoden und Möglichkeiten, um die zukünftigen Tiefpunkte besser überstehen zu können. Im Fokus steht in meinen Augen vor allem die Erkenntnis, nicht alleine zu sein und um Hilfe bitten zu können.

    "What’s a triumph is that you woke up this morning and decided to live. That’s a triumph. That’s what you did today."

    Craig lernt während seiner Zeit in der Klinik außerdem viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Problemen kennen. Auch hier zielt Vizzini nicht auf die brutale Konfrontation mit psychischen Krankheiten ab. Viel mehr schneidet er die individuellen Schicksale nur an und stellt dar, wie sich all die verschiedenen Persönlichkeiten im Klinikalltag miteinander arrangieren. Craigs Geschichte hat einen ernsten und berührenden Hintergrund, doch Vizzini sorgt auch dafür, dass das Lesen Spaß und Mut macht. Das Cover kam mir übrigens vor dem Lesen ein wenig chaotisch vor, nach dem Lesen finde ich es umso genialer, denn es hat einen direkten Bezug zu Craig.

    Fazit

    Es handelt sich hier ganz klar um ein Jugendbuch über Depressionen. Wer schonungslose Konfrontationen mit psychischen Einrichtungen und Erkrankungen wünscht, ist definitiv an der falschen Adresse. Craigs Leben mit der Krankheit wird berührend, aber nicht zu ernst dargestellt, sie zieht den Leser nicht herunter, sondern macht Mut. Die wichtige Botschaft „Du bist nicht allein! Du kannst damit leben!“ vermittelt Vizzini in meinen Augen äußerst erfolgreich. Aufgrund einiger Längen am Anfang des Buches gibt es von mir einen leichten Abzug und damit insgesamt 4,5 Sterne.

  15. Cover des Buches Alles, was vielleicht für immer ist (ISBN: 9783832163747)
    Jimmy Rice

    Alles, was vielleicht für immer ist

     (71)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    Rebecca und Ben lernen sich in der Bar ihres gemeinsamen Freundes Jamie kennen. Sie werden ein Paar und ergänzen sich augenscheinlich perfekt. Über ein Jahr lang ist alles wunderbar, sie ziehen zusammen und Ben plant einen romantischen Heiratsantrag. Doch an Bens Geburtstag kommt zufällig ein Geheimnis ans Licht, dass die glückliche Beziehung in Frage stellt. Ob es für Rebecca und Ben eine zweite Chance geben kann und welche Rolle dabei ihre beiden beste Freunde Jamie und Danielle spielen können, muss sich erst noch beweisen.

    Zu Beginn ist es eine romantische Liebesgeschichte. Eine arbeitswütige junge Frau, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen schwer tut, trifft auf charmanten Mann, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Sie verlieben sich, kommen zusammen und alles könnte so schön sein, bis zu dem Moment, in dem eine Bombe platz. Danach zieht sich die Geschichte wie Kaugummi. Es beginnt ein Hin und Her, ohne das es tatsächlich voran geht. Die Kapitel wechseln zwischen Rebeccas und Bens Sicht der Dinge. 

    Der Roman hat seine unterhaltsamen Höhepunkte, auch wenn es nicht viele sind. Schlussendlich hatte ich allerdings den Eindruck, dass die Geschichte herum eiert ohne zu wissen, was sie dem Leser eigentlich sagen will. Ist es nun eine Liebesgeschichte oder eine Geschichte über Freundschaft oder beides? Geht es um die Schwierigkeit seinen Platz im Leben zu finden? Manche Entwicklungen in der Erzählung sind mir etwas zu weit hergeholt. Es werden zu viele Nebenstränge eröffnet, die dazu beitragen, dass ich das Gefühl bekam, das Buch nimmt kein Ende. Im Vergleich zu dem Roman „Das Beste, was mir nie passiert ist“, ist dieser Roman langweilig. Auch konnte mich der Schreibstil der beiden Autoren diesmal leider nicht mitreißen. 

  16. Cover des Buches Der Patient (ISBN: 9783942656061)
    John Katzenbach

    Der Patient

     (1.903)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    Der Klappentext ließ eine wirklich spannende Geschichte erhoffen in welcher der Psychiater Starks die Identität seines Peinigers herausfinden muss um seine ganze Familie oder sein Leben zu retten.  


    Die Spannung war immer vorhanden, jedoch schwächelte sie stark,da viel beschriebenwurde und manches auch nicht nachvollziehbar war. Letztendlich las ich die Geschichte bis zum Ende, weil ich wissen  wollte wer Rumpelstilzchen ist. Meiner Meinung nach hätte man einiges einfach kürzer fassen können. 

    Die Charaktere hatten aber alle Tiefe und gefielen mir gut.

    Um dieses Buch zu lesen muss man eine gute Ausdauer mitbringen. 

  17. Cover des Buches Blauer Montag (ISBN: 9783328102458)
    Nicci French

    Blauer Montag

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Das Cover finde ich echt toll. Es ist auch super zum Inhalt abgestimmt, da die Handlung in London spielt. 


    Der junge Matthew verschwindet spurlos. 

    Frieda ist Psychotherapeutin. Unter anderem therapiert sie Alan, der sich einen Sohn wünscht auf den die Beschreibung des kleinen Matthew passt. Als sie ein Foto von dem 5-jährigen Alan sieht, stockt ihr der Atem. Es gleicht dem Bild des verschwundenen Jungen aufs Haar genau. Hat Alan etwas mit dem Verschwinden zu tun?


    So packend der Klappentext auch klingt, das Lesen war für mich leider so zäh wie Tapetenkleister. Die Handlung kommt einfach nie so richtig in Schwung und wird von vielen unnötigen Nebenhandlungen aufgehalten. Klar möchte man auch ein wenig in das Privatleben von der Protagonistin eindringen, dies hätte man jedoch auch anders umsetzen können. 

    Zudem zieht Frieda manchmal Schlüsse, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Klar müssen die Ermittlungen irgendwie weiter gehen, allerdings sollten sie nicht allzu sehr an den Haaren herbei gezogen sein. 

    Das Ende war für mich dann leider auch die vollste Katastrophe. Eine logische Auflösung gab es hier nicht. Generell blieben viel zu viele Fragen offen. Für mich ergab NICHTS einen Sinn. Ob man im zweiten Teil mehr darüber erfährt? Das werde ich wohl nie wissen, denn "Eisiger Dienstag" werde ich mir wohl kaum zu Gemüte führen.


    Fazit: Ein langweiliger "Psychothriller", indem man die Logik vergebens sucht. 

  18. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783785733783)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (284)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Das Hörbuch an einem Tag gehört.
    Es eignet sich super für Zwischendurch, weil es nicht so lang ist.
    Die Geschichte war spannend, aber sehr vorhersehbar, wenn man schonmal einen Fitzek gelesen hat. Ich habe sie sehr früh durchschaut und dann eigentlich nur noch auf die Auflösung gewartet. Ein paar Fragen blieben mir und das Ende war wieder ein wenig zu viel, zu konstruiert.

    Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten und ich könnte es Psychothrillerfans bedenkenlos empfehlen. Daher 4,5 Sterne.

  19. Cover des Buches Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch! (ISBN: 9783499268601)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch!

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

     

    Der Psychotherapeit Jakob Jakobi hat wieder mal einen schwierigen Patienten. Anton Auerbach meint er wäre der Teufel höchst persönlich und möchte seine Seele kaufen. Seine Seele wäre für ihn etwas ganz besonderes, da er Gott getroffen hat. Durch den Kauf seiner Seele möchte er unter anderem Gott ärgern. So passieren viele komische Dinge, die mit dem natürlichem Universum nicht zu erklären sind. Unter anderem zeigt Anton Auerbach Jakob die Höhle, nur ist sie nicht so, wie man sie sich vorstellt. Auch sie hat sich in den vielen Jahrhunderten verändert... Seine Ex- Frau fängt eine Affaire mit seinem Patienten, dem angeblichen Teufel an und möchte von ihm auch noch schwanger werden. Jakob Jakobi fängt wieder mal zu zweifeln kann, ob sein Patient krank ist oder ob er wirklich das ist, was er verspricht...

    Ein sehr lustiges und amüsantes Buch. Ist eine gute Vortsetzung vom ersten Buch.

  20. Cover des Buches Die 5. Plage - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442370375)
    James Patterson

    Die 5. Plage - Women's Murder Club -

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    In einem Krankenhaus legt jemand toten Menschen Münzen auf die Augen. In Autos werden die Leichen von herausgeputzten jungen Mädchen gefunden. Ein Krankenhaus wird angeklagt. Und mittendrin ermitteln Lindsay und ihr Women’s Murder Club – als Yukis Mama auf unerklärliche Weise verstirbt – auch sie mit Münzen auf den Augen.

     

    Meine Meinung:

    In „Die 5. Plage“ schickt James Patterson Lindsay Boxer gleich auf mehrere unterschiedliche Ermittlungen. Es ist wieder spannend und mitreißend – keine Frage. Er wechselt zwischen der Erzählweise in Ich-Form aus Lindsays Sicht und den einzelnen Protagonisten hin und her. Wir bekommen Einblicke in die Gedanken der Täter und Opfer. Die Tatorte sind grausig aber auch kunstvoll wie immer. Und dennoch ist diesmal von allem ein bisschen zu viel.

     

    Lindsay steht hier wieder im Vordergrund. Diesmal werden die Ermittlungen mehr durch sie und ihren Kollegen Warren Jacobi durchgeführt – die anderen Mitglieder ihres Clubs, Cindy, Claire und Yuki, sind diesmal eher am Rande mit dabei. Dennoch lernen wir Yuki privat näher kennen und am Ende nimmt sie noch ein bisschen mehr den Platz der verstorbenen Jill ein. Wer mir ein bisschen fehlt dieses Mal ist Lindsays Lebensgefährte Joe. Er möchte ihr gerne noch näherkommen, plant ein gemeinsames Zusammenziehen und dann überschlägt sich alles und die beiden schaffen nicht mal mehr ein Treffen. Das fand ich sehr schade. Ich hoffe, dass wir in den weiteren Teilen mehr von ihm hören und die beiden eine stabile Beziehung entwickeln können. Und ich würde auch gerne von Cindy und Claire, die wir schon seit der ersten Folge begleiten, etwas mehr erfahren.

     

    Die Story selbst ist diesmal etwas verwirrend, was ich schade finde. Jeder Teil für sich genommen ist interessant und mitreißend. Aber für mich sind die Highlights unzusammenhängend. Die Morde an den „Car-Girls“ sind das verbrecherische Highlight, die Aufklärung erfolgt dann ganz plötzlich. Von den Ermittlungen selbst sind wir eher bei Dr. Garza, wobei wir von den Morgen im Krankenhaus fast nichts erfahren. Auch der eigentliche Täter bleibt bis ganz zum Schluss im Verborgenen und wird dann im Nachwort gefasst. Aber wie es dazu kam, wie man auf diese Person als Täter kam – das erfahren wir leider nicht. Da hätte ich gerne sowohl über die Ermittlungen und die Täter in den „Car-Girl“-Morden als auch über die Ermittlungen und die Hintergründe zu den Taten im Krankenhaus mehr erfahren. Das waren zwei Bücher in einem, spannend erzählt, aber leider jeweils etwas oberflächlich.

     

    Fazit:

    „Die 5. Plage“ von James Patterson war gut und spannend, hat mich jedoch dennoch etwas enttäuscht. Der Autor hat zwei Fälle – eigentlich sogar drei Fälle in ein Buch gepackt. Leider werden die Fälle selbst dadurch etwas oberflächlich abgehandelt. Jeder für sich war spannend und interessant – aber die Hintergründe blieben den LeserInnen leider etwas verborgen. Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Dennoch war das Buch gut geschrieben, es war immer eine Grundspannung vorhanden – aber es hätte durchaus mehr Potenzial gehabt.

     

    Gute 3 Sterne von mir für diese 3 interessanten Fälle, die ich gerne in mindestens 2 Büchern gelesen hätte.

  21. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783785737002)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Nina_Nins

    Ich habe vor einiger Zeit den "Seelenbrecher" als Buch begonnen, jedoch nie fertig gelesen. Jetzt wollte ich diesem Thriller noch eine zweite Chance geben, und entschied mich für das Hörbuch.

    Der Anfang hat mich wirklich gefesselt: Eine Gruppe Studenten nimmt an einer Studie Teil, Aufgabe ist es, ein Protokoll von einem Fall zu lesen und im Anschluss zu diskutieren.
    Der Hörer taucht dann sofort in die Geschichte ein, die in einer Psychiatrie spielt und in der es zu mysteriösen Ereignissen kommt. Dann wird klar, dass der berüchtigte Seelenbrecher hier sein Unwesen treibt. Um sich zu schützen, entscheidet die Klinikleitung, die Sicherheitsmechanismen zu aktivieren: niemand kann die Klinik jetzt noch betreten oder verlassen, doch dann wird klar, dass der Seelenbrecher ebenfalls eingeschlossen wurde. Ein Entkommen scheint unmöglich.

    Dieser Thriller ist typisch Fitzek: sehr verworren, es gibt einige Wendungen und der Autor bleibt seinem eigensinnigen Stil treu. Von der Idee her hat es mit sehr gut gefallen, es ist ein Plot, der mich eigentlich sehr anspricht. Aber von der Umsetzung her konnte die Geschichte mich nicht vollständig abholen. Vielleicht lag es daran, dass die Charaktere für mich nicht so greifbar waren, wir ich mir das gewünscht hätte. Sie treten sehr schnell hintereinander auf, sind irgendwie präsent aber nicht so tiefgründig.
    Die Spannung wir an einigen Stellen spürbar aufgebaut, ebbt aber leider auch schnell wieder ab.
    Mir hat es gefallen, aber es ist ein durchschnittlicher Thriller, der es leider nicht geschafft hat, mich komplett zu überzeugen. Fitzek-Fans werden aber bestimmt auf ihre Kosten kommen.

    Simon Jäger hat mir als Sprecher gut gefallen, das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt für das Hörbuch.

  22. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Kalte Angst (ISBN: 9783596522569)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Artemis42

    Ein brutaler Einbrecher mit Fliegenmaske und verzerrter Stimme ermordet scheinbar wahllos bestialisch die Bewohner bis auf einen, dem er befiehlt: "Erzähl es den anderen." Oberkommissar Max Bischoff und sein Kollege Böhmer finden keine Verbindung zwischen den Fällen, ein verurteilter Mörder in der Psychiatrie Langenfelde kann den nächsten Mord vorhersagen, stellt aber hohe Forderungen.

    Oberkommissar Max Bischoff ist nach dem. Letzten traumatischen Fall erst seit kurzem wieder im Dienst und selbst noch etwas angeschlagen, man leidet mit ihm, wenn er am Tatort Flashbacks hat, zu sehr mit den Opfern fühlt oder sein Verhalten gegenüber seinem Kollegen rechtfertigt. Er ist ein Ermittler mit Ecken, Kanten, weichen Stellen und Narben. Er steht unter Zeitdruck und muss mit einem Psychopathen um Informationen ringen. Gleichzeitig ist er in Sorge um seine Schwester, die er vor einem Stalker schützen will.

    Die Geschichte ist wie gewohnt flüssig und rasant erzählt, die Morde sind blutig und grausam, weder das Motiv noch die Identität sind vor der Auflösung vorherzusehen.

    Tolle Idee, meisterhaft umgesetzt - großartiger Thriller.

  23. Cover des Buches Dark Memories - Nichts ist je vergessen (ISBN: 9783596036998)
    Wendy Walker

    Dark Memories - Nichts ist je vergessen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Bereits auf den ersten Seiten wird schonungslos von Jennys Martyrium berichtet – harter Tobak direkt zum Einstieg! Abgesehen von diesem heftigen Anfang entwickelt sich bei „Dark Memories – Nichts ist je vergessen“ aber eher ein dialogreiches Kammerspiel, in dem man sich nie sicher sein kann, dass man die ganze Wahrheit erfährt. Über weite Strecken überwiegt das Drama, so dass hin und wieder die Spannung verloren geht.

    Vor allem die Perspektive, aus der Walker erzählt, ist interessant. Denn die Leser erfahren alles aus Sicht von Ich-Erzähler Psychiater Alan Forrester, der nicht nur Jenny behandelt, sondern auch andere Familienmitglieder, und dadurch den meisten Einblick in das Innenleben der Charaktere gewinnt.

    So begleiten die Leser die gesamte Familie Kramer. Natürlich geht es um das schreckliche Verbrechen und um die Tätersuche – wer hat Jenny so etwas Grausames angetan? Aber vielmehr geht es auch darum, wie sich die Familie dadurch verändert, was dieses Erlebnis aus dem bisher so harmonischen Gefüge macht und wie die involvierten Menschen damit umgehen.

  24. Cover des Buches Hilfe, ich bin Arzt (ISBN: 9783522502917)
    Antonia Rothe-Liermann

    Hilfe, ich bin Arzt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenschloss2
    Eigentlich bin ich echt nicht mehr die Zielgruppe dieser Buchreihe und am Anfang war ich auch total skeptisch, zwar habe ich gerne Doctors Diary geguckt, aber ich fand die Hauptdarstellerin schon echt anstrengend und teilweise sogar nervig. Zu Beginn des Buches ging es mir mit Lena genauso. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive was sie in den ersten Wochen im Krankenhaus erlebt und wie das Zusammenleben in der neuen WG in Berlin funktioniert. Mit der Zeit jedoch habe ich mich an sie gewöhnt, bin mit ihr und den anderen Figuren warm geworden und habe sie lieben gelernt. 
    Am Ende des Buches war ich schon sehr traurig, dass es bereits vorbei war und habe mir direkt die anderen vier besorgt, die ich nun schleunigst lesen werde! Mal sehen wie es mit Lena und den anderen so weitergeht!!! 

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