Bücher mit dem Tag "paula"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paula" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.611)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Maggie liebt Bücher über alles und hat eine Kiste voller Bücher unter ihrem Bett. Eines Nachts taucht ein fremder Mann namens Capricorn vor ihrem Haus auf. Kurz danach packt ihr Vater Mo überstürzt ihre Sachen zusammen und fährt mit ihr nach Italien zu ihrer Tante Elinor. Wie Maggie liebt diese Bücher und hat eine riesige Bibliothek. Und wo könnte man ein Buch besser verstecken als zwischen tausend anderen, denn genau auf ein Buch hat es Capricorn abgesehen.


    Tintenherz ist eins meiner mit Abstand ältesten SuB-Leichen. Vor über zehn Jahren hab ich das Buch gekauft und von da an lag es herum. Durch Zufall hab ich nun danach gegriffen und es einfach angefangen. Anfangs brauchte ich etwas um mit dem Buch warm zu werden, ich fand Maggie mit 12 zu jung um eine Protagonistin zu sein, die mir gefallen könnte.

    Ich hab weitergelesen, konnte die Personen immer besser auseinander halten und wurde belohnt, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Maggie und Elinor die beide Bücher so sehr lieben, Staubfinger der Feuertricks beherrscht und natürlich der Marder Gwin, haben mir alle gut gefallen.

    Auch wenn das Buch eher ein Kinder oder Jugendbuch ist, sind darin Bösewichte die nicht mit der Wimper zucken. Ich mochte sie alle so gerne.

    Die ganzen Zitate an den Kapitelanfängen waren so toll und auch die Geschichte rund um Tintenherz und dessen Schriftsteller hat mich begeistert. Ebenso der Schreibstil, der dazu einlädt sich ins Buch fallen zu lassen. Zuerst stand das Buch lange ungelesen im Regal, jetzt hole ich Teil 2 und 3, und diesmal warte ich keine zehn Jahre bevor ich die lese.

  2. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (235)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Selten habe ich so ein schön geschriebenes Buch über den Ersten Weltkrieg gelesen, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen.
    Die junge Paula setzt sich für Frauenrechte und Arbeitsrechte ein. Sie will betroffene Frauen helfen und mietet dafür in den schweren Zeiten Notwohungen für die Frauen und deren Kindern ein. Doch als die Lage in Berlin schwerer wird, sind auch Paulas Mittel begrenzt und sie muss Wohnungen aufgeben. Bis Hitler an die Macht kommt.

    Der Roman ist sehr schön geschrieben, dass Buch lässt sich gut lesen, so dass man es eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte. Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber aufjedenfall nicht mein letztes!!
  3. Cover des Buches Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintentod

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    ... 

  4. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  5. Cover des Buches Weihnachtsglitzern (ISBN: 9783596198078)
    Mary Kay Andrews

    Weihnachtsglitzern

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain

    Eloise Foley liebt Weihnachten und das ganze bunte Drumherum - aber besonders auch den Punkt mit der Nächstenliebe. Ihr Freund hingegen ist das genaue Gegenteil - irgendein Drama in seiner Vergangenheit lässt ihn zum arbeitswütigen Grinch werden. Eloise muss nun also versuchen, ihr Antiquitätengeschäft, ihren grinchigen Freund, einen städtischen Dekowettbewerb und ein Familiendinner zu organisieren. Jede Menge Chaos und natürlich viel zu wenig Zeit - und dann wird auch noch mehrmals bei ihr eingebrochen ...


    Ja, Mary Andrews schreibt eher Romancekitsch und ist eher nicht mein Genre, aber seht euch doch dieses hübsche kleine Fischer Taschenbuch mit extraglänzendem Cover an! Und ein trauriges Mängelexemplar war es auch noch, das musste ich doch retten. Das schöne an kitschigen Weihnachtsgeschichten ist, sie können eigentlich gar nicht genug triefen. Und Andrews schreibt herrlich bekloppte Charaktere, mit denen man sich prima identifizieren kann. Die seltsamen Einbrüche und die komischen neuen Nachbarn sorgen für die nötige Menge Spannung und das winzige Format sorgt dafür, dass man es schnell durchgelesen hat.

    Einziges Manko: Dass nirgendwo darauf hingewiesen wird, dass das Buch zu einer Cozy-Crime-Reihe gehört und Band 3 oder so ist. Man merkt schon, dass einem ein paar Hintergründe fehlen, aber da es hauptsächlich eine Weihnachtsgeschichte ist und größtenteils unabhängig, kann man das getrost überlesen.

    Wer am Ende noch nicht genug hat, findet zudem mehrere Tipps der Autorin: Liederlisten, Rezepte und Tipps, wie man das Familientreffen übersteht. Also alles drin für die Feiertage!


    "[Er trägt] Pailletten vor zwölf Uhr! Wer sind diese Typen?"

  6. Cover des Buches Eine wundersame Weihnachtsreise (ISBN: 9783548287744)
    Corina Bomann

    Eine wundersame Weihnachtsreise

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Sanni

    ...das was ist oder war oder das was man fühlt oder denkt? Einige passagen zum Nachdenken. Hat mir sehr gefallen. 

  7. Cover des Buches Ein Sommer und vier Tage (ISBN: 9783570403372)
    Adriana Popescu

    Ein Sommer und vier Tage

     (219)
    Aktuelle Rezension von: TheGirlsWithTheBook

    Ich fand das Buch wirklich gut und kann es wirklich nur empfehlen. Man konnte sich sehr gut in die Personen hineinversetzen und sich alles perfekt und bildlich vorstellen. Der einzige Punkt, warum ich einen Stern abziehen musste war, weil mir das gewisse etwas gefehlt hat. In allen Büchern war bisher immer eine Sache, die die Geschichte ausgezeichnet hat. In dem Fall war es einfach nur eine Romanze. ( Aber eine sehr schöne ;)) )

  8. Cover des Buches Im Lautlosen (ISBN: 9781542045964)
    Melanie Metzenthin

    Im Lautlosen

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    „Ich will den Menschen helfen, die sonst keine Stimme haben. Und wenn ich ihnen nicht helfen kann, will ich wenigstens dafür sorgen, dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können.“

     

    „Im Lautlosen“ ist ein historischer Roman von Melanie Metzenthin. Er erschien im Juli 2017 im Tinte und Feder Verlag von Amazon Publishing und ist der erste Band der „Leise Helden-Reihe“. Er kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.

    Paula und Richard lernen sich 1926 in Hamburg kennen und lieben. Beide sind angehende Ärzte und möchten als Psychiater arbeiten. Während Paula mit dem klassischen Rollenbild der Frau zu kämpfen hat, beobachtet Richard mit Sorge, wie manche Kollegen die „Vernichtung von lebensunwertem Leben“ propagieren und lehren. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen wird auch die Bedrohung für Paula und Richard größer, denn ihr Sohn ist gehörlos geboren und daher in großer Gefahr. Um ihre Familie zu schützen gehen sie große Risiken ein und versuchen gleichzeitig auch andere Menschen vor dem grausamen Schicksal zu bewahren, was wiederum eine große Bedrohung für sie selbst darstellt…

     

    Melanie Metzenthin schafft es mit ihrem Roman erneut, mich sofort in den Bann zu ziehen. Auf bewegende und berührende Art und Weise schildert sie, wie Paula und Richard Hellmer sich kennen und lieben lernen. Beide sind sehr empathische und sympathische Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und versuchen ihnen zu helfen. Nächstenliebe wird bei ihnen großgeschrieben und nicht umsonst, haben sie sich dem Arztberuf verschrieben.

    Umso schlimmer ist es für die beiden, als ihnen klar wird, dass die Nationalsozialisten körperlich und geistig behinderte Menschen systematisch ermorden. Als ihr Sohn Georg gehörlos geboren wird, stehen auch er im Fokus des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und ist somit in größter Gefahr. Mit viel Einsatz und Mut versuchen Paula und Richard dennoch, nicht nur Georg zu beschützen, sondern auch weitere Menschen vor der Willkür der Nationalsozialisten zu retten. Gerade Richard bringt sich mit seinen Handlungen jedoch in große Gefahr und kann sich schließlich nur durch die Unterstützung seines besten Freundes Fritz retten…

    Die Entscheidungen, vor denen Richard und Paula stehen sind einfach nur schrecklich und unvorstellbar. Es ist mir unbegreiflich, wie man entscheiden kann, wer stirbt und wer lebt – und gerade deshalb habe ich größten Respekt vor Menschen, die genau dies in der Realität des Dritten Reiches taten und damit Leben retteten! Melanie Metzenthin verpackt dieses furchtbare Thema in ihrem Roman aber sehr gut. Medizinische sowie ethische Aspekte werden veranschaulicht, aber auch die Gefühle von Richard und Paula werden mehr als deutlich. Auf interessante und gleichzeitig bewegende Weise schildert die Autorin diese Taten in ihrem fiktiven Roman. Der Widerstand von Paula und Richard ist dabei eher lautlos, aber dennoch unglaublich wirksam und mutig. Mir hat dieses Romanthema sehr zugesagt, da ich bisher nur wenig über die Verfolgung körperlich und geistig behinderter Menschen im Nationalsozialismus wusste.

    Zudem spielen Familie und Freundschaft eine große Rolle im Roman, denn ohne den Zusammenhalt und die Hoffnung auf bessere Zeiten, wäre die Familie wohl kaum durch diese schwere Zeit gekommen…

    Die Darstellung der Figuren ist insgesamt sehr authentisch und realistisch, die Charakterisierung auch bei den Nebenfiguren sehr gut gelangen. Gerade der beste Freund von Richard, Fritz Ellerweg, gefällt mir sehr gut. Er hat einen unglaublichen Optimismus und sieht die Dinge immer von der positiven Seite. Doch auch mit ihm meint das Leben es nicht immer gut und auch sein Schicksal kann er nur durch die Unterstützung seiner Freunde ertragen.

    Auch der Schreibstil ist unglaublich flüssig und mitreißend, die Darstellung der Ereignisse bildlich und authentisch. Historische Ereignisse und echte Personen werden in die fiktive Handlung eingebaut, ein Nachwort rundet die historische Einordnung ab.

    Gefallen hat mir zudem die Einbindung des Buchtitels in den Roman, da die Handlungen von Paula und Richard eher lautlos helfen, aber dennoch so unglaublich wichtig sind.

    Als einzigen Kritikpunkte habe ich mal wieder, dass im Roman selbst nicht erkennbar ist, dass das Buch zu einer Reihe gehört. Dies finde ich immer sehr schade, denn ich denke, dass so der ein oder andere Leser übersieht, dass es Folgebände gibt oder eben auch die Folgebände kauft und erst später feststellt, dass es vorherige Bände gibt. Ich würde mir hier eine klare Beschriftung am Buchanfang wünschen.

     

    Mein Fazit: Ein gut recherchierter und mitreißend geschriebener historischer Roman mit einem wichtigen Thema. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und vergebe 5 von 5 Sternen!

  9. Cover des Buches Rocky Mountain Kid (ISBN: 9783952444740)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Kid

     (63)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Cover wird geziert von einer Gebirgskette. Die Bergspitzen werden zum Teil von der Sonne angestrahlt und ragen aus dem Nebel heraus. Im Vordergrund liegt ein Paar rote Schuhe und daneben steht ein kleines Pony. So pass das Cover sehr gut zur Reihe Rocky Mountains von Virginia Fox.

    Das 4. Hörbuch hat in den Hauptrollen Paula mit ihrer Pflegetochter Leslie und den charmanten Tierarzt Nate. Während Paula in den ersten Büchern noch sehr unnahbar wirkt taut sie jetzt langsam aber sicher auf. Zusammen mit Leslie versorgt sie die Tiere auf der Ranch. Die zwei sind zu einem eingespielten Team geworden und tun sich gegenseitig gut. Doch dann taucht ein Zeitungsbericht auf, der alles auf den Kopf stellt.

    Auf die Gefahr hin, dass ich das jetzt zum gefühlt hundertsten Mal schreibe, konnte ich der Stimme von Karoline Mask von Oppen stundenlang lauschen. Inzwischen habe ich auch nicht mehr die Personen von Gansett Island im Kopf bei gewissen Intonationen, sondern bin ganz bei den Charakteren von Independence. Um zu erfahren, was weiter in Independence passiert, könnte ich mir nun auch die Bücher schnappen und lesen. Doch warte ich lieber auf die Produktion der Hörbücher. Und so habe ich dieses Jahr noch ein paar Hörmomente auf die ich mich freuen darf. Am 26. März 2020 erschien der 22. Band der Reihe. Also werden da noch einige Hörbücher für mich folgen.

    Ich war von der Geschichte um Paula und Nate sofort fasziniert. Beide haben ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen und versuchen für ihr jeweiliges Mädchen das beste zu tun. Natürlich tauchten auch immer wieder lieb gewonnene Einwohner von Independence auf. Für mich das schöne an einer Serie, die weitere Entwicklung der Beziehungen verfolgen zu können. Beim Hören habe ich dann das Gefühl an einen Ort zurück zukehren und zu beobachten was passiert.

    Für mich war es ein wunderschönes Hörbuch. Ich habe die Geschichte verschlungen und konnte nur schweren Herzens zwischendurch auf Pause drücken. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Hörbuch, das mich bei meinen Spaziergängen im Wald begleiten darf. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung. Das Buch macht einfach Freude und genau das richtige in schweren Zeiten.

  10. Cover des Buches Schattenauge (ISBN: 9783473583836)
    Nina Blazon

    Schattenauge

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieses Fantasybuch behandelt Wesen, über die ich noch nie zuvor gelesen habe. Ganz entfernt ähneln sie Werwölfen, aber sie sind doch etwas komplett anderes. Das hat es für mich so spannend gemacht zu lesen.

    Anfangs war ich aber ziemlich verwirrt. Die Schrift ist wirklich seltsam und verändert sich, wenn aus einer anderen Sicht erzählt wird – glaube ich jedenfalls, denn manchmal hat es doch recht willkürlich gewirkt. Es ist schon krass, wie sehr das Aussehen eines Buches den Lesegenuss beeinflussen kann.

    Nichtsdestotrotz war die Geschichte richtig, richtig gut. Mit den Protagonisten kam ich ganz wunderbar zurecht. Die Feinheiten dieser Wesen hat mir besonders gut gefallen. Anders als sonst, wo der Zufall entscheidet, wer ein magisches Wesen ist und wer nicht, kann es hier eigentlich jeder sein. Es hängt von jedem selbst ab, ob er es ruft oder nicht. Auch das habe ich vorher noch nie gelesen und fand es richtig spannend. Da gibt es aber noch so viele besondere Details, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Man muss es einfach gelesen haben.

    Die Message des Buches ist einfach wundervoll. Es geht um Akzeptanz und Selbstliebe. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, diese Themen mit den Fantasyelementen zu verbinden.

    Wenn ihr neugierig auf eine etwas andere Fantasygeschichte seid, solltet ihr auf dieses Buch zurückgreifen. Es verbirgt eine ganz wunderbare Welt, die mehr Leute kennenlernen sollten.

  11. Cover des Buches Überman (ISBN: 9783596194490)
    Tommy Jaud

    Überman

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters
    »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!«

    Meine Meinung:
    Ich war wirklich enttäuscht von diesem Band. Die ganze Geschichte ist total überdreht und Simon Peters war mir zum ersten Mal richtig unsympathisch und unbelehrbar.
    Meiner Meinung nach hätte es diesen Band nicht mehr gebraucht, die ersten beiden waren toll, mit viel Witz aber aus diesem ist einfach nur die Luft raus.
    Auch bei diesem Band gab es die eine oder andere Stelle die mich zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht. Ich finde es schade, wenn man als Autor eine Geschichte tot schreibt. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man es gut sein lässt und nicht versuchen noch mehr Kapital herauszuschlagen.

    Fazit:

    Tommy Jaud ist ein toller Autor und ich lese sehr gerne Bücher von ihm, weil sie sehr lustig sind.
    Allerdings kann ich diesen Teil der Simon-Peters-Reihe nicht empfehlen. Hoffentlich ist mit diesem Band die Reihe jetzt endgültig abgeschlossen.

  12. Cover des Buches Millionär (ISBN: 9783596512393)
    Tommy Jaud

    Millionär

     (978)
    Aktuelle Rezension von: Dave1206

    Dieses Bich wird in höchstem Humor geschrieben, jedoch ist es purer Alltag und doch aussergewöhnlich. Lässt sich superschnell lesen. Musste einige male ziemlich schmunzeln. 


    Fazit: lustige Geschichte, unbedingt lesen!!!! 

  13. Cover des Buches Der Falter (ISBN: 9783426216767)
    Michael Seitz

    Der Falter

     (21)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Der Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
    In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
    Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
    Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
    Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
    Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
    Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
    5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
  14. Cover des Buches Engel aus Eis (ISBN: 9783548287201)
    Camilla Läckberg

    Engel aus Eis

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Auch in diesem Kriminalroman um Kriminalkommissar Patrik Hedström ist es wieder spannend bis zum Schluß. Patrik ist im Erziehungsurlaub und kümmert sich um Maja. Doch bei einem Einsatz treffen die Kommissare unterwegs zufällig Patrik und bitten ihn mitzukommen um sich den Tatort anzusehen. Zwei Jugendliche sind in das Haus des ehemaligen Geschichtslehrers Erik Frankel eingebrochen und haben dort dessen Leiche gefunden. Frankel wurde ermordert. Erika wird unbewußt in die Sache mit hineingezogen: sie hat beim Ausräumen der Sachen ihrer Mutter ein Nazikreuz gefunden und dies um nähere Betrachtung an Erik Frankel weitergegeben um genaueres darüber zu erfahren und nun ist Frankel tot.

    Durchaus wieder spannend geschrieben und ich konnte das Buch keine Sekunde aus der Hand legen. Mir hat hier ganz gut gefallen, dass dieses Mal Erika mehr im Zentrum der Geschichte gestanden hat und auch sehr viel selber ermittelt hat.

  15. Cover des Buches Nicht die Bohne! (ISBN: 9783453357426)
    Kristina Steffan

    Nicht die Bohne!

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Paula will lieber Karriere statt Kinder. Das wollte ihr Freund aber nicht einsehen und so ist er mittlerweile der Ex. 28 Tage nach dem Abschiedssex stellt sie jedoch fest, dass ihr Uterus keine Rücksicht auf ihre Lebensplanung nehmen will und sie unerhörterweise schwanger ist. Zu allem Überfluss verliert sie kurz nach dieser Entdeckung auch noch den karriereversprechenden Job und in die Bohne, die ihr das Ultraschallbild zeigt, verliebt sie sich auch noch und so startet Paula das „Bohnen-Projekt“, welches ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt.


    Kristina Steffan, die auch unter Kristina Günak schreibt, konnte mich mit ihrem typisch witzig-lockeren und leicht frechen Schreibstil mal wieder wunderbar unterhalten. 

    Zwar ist vieles Liebesroman-typisch vorhersehbar und auch, dass jemand, der vorher so überzeugt gegen eigene Kinder war, sich nun so schnell für die ungeplante Schwangerschaft entscheidet, war vielleicht einen Ticken oberflächlich und klischeehaft, wurde aber durch die vielen tollen Figuren schnell wieder ausgeglichen.

    Denn nicht nur die Protagonistin konnte mich schnell von sich einnehmen, auch die ganzen Nebenfiguren konnte mich mal wieder voll überzeugen und ein wenig traurig war ich schon, dass ich diese Welt und ihre Bewohner zum Ende des Buches zurücklassen musste.


    Fazit: Ein witziges und lockeres Buch mit viel Gefühl und noch tolleren Figuren, das zwar auch ein wenig in die Klischeekiste greift, aber doch für ein paar unterhaltsame Stunden sorgen kann.

  16. Cover des Buches Sommernachtsschrei (ISBN: 9783401064185)
    Manuela Martini

    Sommernachtsschrei

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Sternennebel

    Franziska soll während einer Party ihren Freund umgebracht haben. Ein Jahr später kommt sie an den Ort des Mordes zurück, um herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, denn sie kann sich an die Tat nicht erinnern, weswegen sie auch aus dem Gefängnis entlassen worden ist. Die Unterstützung in dem kleinen Ort ist nicht gerade groß und so muss sie auf sich allein gestellt die Wahrheit herausfinden.

    Das Buch "Sommernachtsschrei" von Manuela Martini ist bei Arena erschienen und gehört zur Gattung Jugendbuch.

    Das Cover ist typisch für die ArenaThriller, allerdings finde ich, hat es nicht so viel mit der Handlung zu tun. 

    Sehr interessant ist, dass in diesem Buch weder die Hauptperson das Opfer ist, noch der Mord noch nicht passiert ist. Tatsächlich liegt der Mord schon ein Jahr zurück und die Hauptperson selbst die potenzielle Mörderin, die ihren Freund umgebracht haben soll. Blöderweise kann sie sich an nichts erinnern.

    Normalerweise können mich die Bücher dieser Reihe nicht sonderlich überzeugen, sie sind meist sehr vorhersehbar und nicht wirklich spannend. Hier ging mir das etwas anders, obwohl ich mich leider versehentlich selbst gespoilert habe. Aber trotzdem haben sich für mich dann doch noch einige Ergebnisse herauskamen mit denen ich so nicht gerechnet habe.

    Die Charaktere sind so naja. Franziska ist eigentlich ein sehr intelligentes Mädchen, nur irgendwie nicht was ihre Freundinnen angeht. Diese sind reiche, verwöhnte Mädchen, die normalerweise ohne Probleme kriegen, was sie wollen. Autofahren ohne Führerschein, das Schuljahr bestehen, obwohl die Noten eigentlich nicht passen, alles kein Problem, die Beziehungen der Eltern werden ausgenutzt. Ziska selbst passt nicht wirklich in diese Welt, trotzdem frage ich mich, ob sie sich nicht besser zu ihr passende Freunde gefunden hätte. 

    Schön finde ich, wie Franziskas Gefühlswelt beschrieben wird, dass sie das Gefängnis immer wieder in ihren Träumen, aber auch im realen Leben heimsucht, dass sie mit dieser Ungewissheit nicht klarkommt, ob sie es jetzt war oder nicht und die Angst vor den Blicken und Reaktionen der Leute in Kinding.

    Ein bisschen schade fand ich, dass der "Show-Down" sich bis zum Ende hingezögert hat, der Schluss aber dann sehr abrupt ist.

    Fazit: Ein für die Arena-Thriller überraschend spannendes Buch

  17. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783837131437)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (64)
    Aktuelle Rezension von: SusanD

    Rachel fährt täglich mit dem Zug in die Stadt und beobachtet aus dem Fenster heraus ein junges Paar, das mit ihrem Glück Rachels Fantasie anregt. Doch plötzlich ist die junge Frau verschwunden - und Rachel scheint irgendwie in das Geschehen verstrickt, ohne sich erinnern zu können.

    Der Autorin gelingt es auf überzeugende Art und Weise, den Leser immer mehr in das traurige Leben von Rachel hineinzuziehen und gleichzeitig immer mehr Abgründe aufzuzeigen. Nichts ist so, wie es zunächst scheint. Abwechselnde Hinweise führen dazu, dass es kontinuierlich neue Ideen zu einem möglichen Verbrechen gibt; die Spannung wird so immer atemloser und führt zu einem fulminanten Showdown mit einem logischen, doch überraschenden Ende.

    Die Figuren sind mehrdimensional und auch mit ihren negativen Eigenschaften schonungslos beschrieben und sie entwickeln sich unerwartet weiter. Genauestens konnte ich Rachel, Cathy, Tom und Anna sowie Meghan und Scott vor mir sehen und habe intensiv mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten, obwohl ich keinen wirklich sympathisch fand. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, ohne vorhersehbar zu sein.

    Obwohl ich eigentlich kein Hörbuch-Fan bin, begeisterte mich auch das Lesen des Buches von den drei Sprecherinnen, die die Kapitel, die aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben sind, gekonnt intonieren.

    Paula Hawkins verbindet wichtige aktuelle Themen des Zeitgeschehens zu einer spannenden Handlung, die mich absolut mitnehmen konnte - und mich noch lange danach nicht wieder loslässt.



  18. Cover des Buches Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2 (ISBN: 9783453675605)
    Dirk Bernemann

    Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2

     (248)
    Aktuelle Rezension von: __buecherliebe__
    + Storys
    + Zusammenhang
    - Zu viel Philosophie 
    - Gedichte

    Unbedingt wollte ich das Buch auch mal lesen, weil die Rezensionen dazu doch recht gut sind, also wollte ich mich auch daran versuchen.
    Ich bereue es nicht! Die Geschichten finde ich sehr gut und den Zusammenhang zwischen den Geschichten ist echt super! Das hat mir sehr gut gefallen. Schrill, brutal und so gut...Hier merkt man, dass eine Kleinigkeit, die uns zustößt oder die wir machen, sich auch auf ein anderes Leben übertragen kann und so ist es doch tatsächlich im realen Leben.Die Geschichten wurden nie zu langweilig, bei jeder davon steckt ein gewisser Sinn dahinter und mich persönlich hat es echt unterhalten.
    Womit ich aber ab und zu meine Probleme hatte, war die ZUUUU ÜBERTRIEBENE Philosophie. Es war für mich einfach "too much" und hätte doch nicht immer sein müssen. An diesen Stellen hat sich das für mich nur mühsam lesen lassen und ich wollte die Stellen so schnell wie möglich loswerden.Auch die Gedichte waren nun wirklich nichts Besonderes oder sogar überflüssig, da hätte man die Seiten wirklich anders vollpacken können.Für mich waren es Haus-Maus-Gedichte, Hauptsache gereimt. Eine Tiefe konnte ich darin nicht erkennen, auch wenn es eigentlich geplant war.
    Trotzdem, abgesehen von diesen "schlechten" Punkten, war es ein interessantes Buch und ich würde es auch weiterempfehlen, weil die Geschichten wirklich toll sind.

  19. Cover des Buches Vollidiot (ISBN: 9783596512386)
    Tommy Jaud

    Vollidiot

     (3.192)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Die Handlung spielt im heutigen Jahrhundert in Köln. Doch während es da nur so von glücklichen Menschen wimmelt, läuft bei dem 29-jährigen T-Punkt-Verkäufer, Simon Peters, einiges schief. Er hat eine kleine Wohnung, zu wenig Geld, hasst seinen Job, ist unzufrieden und bekommt auch noch keine Freundin ab. Während seine Putzfrau Lala ihn mit Dörte, deren Lache er als Hollywood-Sumpfhuhn-Gackern betitelt, verkuppeln will, hat Simon aber bereits ein Auge auf die Bedienung im Starbucks geworfen. 

    Als er sich schliesslich seiner besten Freundin Paula anvertraut schmieden die beiden einen ausgeklügelten Plan. Mithilfe dieses Plans schafft es Simon tatsächlich seine Angebetete zu überzeugen ihn ans Fanta4-Konzert zu begleiten. 

    Meinung:

    Der rote Faden ist am Anfang nicht ersichtlich, zumal es sich bei den ersten 2-3 Kapitel einfach um eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Simons Leben dreht. Dem Leser wird somit nicht klar vermittelt, worum es genau geht. Hier wurde die Geschichte schlichtweg aufgeplustert, um zu verdeutlichen das Simon wirklich ein Vollidiot ist. Was hier auch fehlt ist die Vorgeschichte, z.b. warum ist Simon so geworden oder war er schon immer so? 

    Sobald man erfasst hat, wie Simon Peters tickt und man im Klaren darüber ist, das alles - WIRKLICH ALLES - bei ihm schief geht, so wird das Buch sehr schnell voraussehbar und man ahnt bereits Seiten im Voraus was passieren wird. Hier fehlt eindeutig der Überraschungseffekt.

    Jaud hat hier die Ich-Perspektive gewählt und aus Sicht von Simon Peters geschrieben bzw. erzählt. Dadurch konnte man zwar Simons Gedankengängen folgen, was im Grunde genommen positiv war, ABER diese waren zum Teil wirr und wenig interessant, wodurch man schnell den Faden verliert. 

    Der Hauptcharakter ist gespickt von ständigen Nörgeleien, Respektlosigkeit und Oberflächlichkeit. So nennt er seinen besten Freund gedanklich immer „den fetten Flik“, beim Ikea-Verkäufer dankt er Gott, dass er nicht so aussieht wie der, seine Chefin nennt er eine Eule und einen Muskelbepackten Fitnessfanatiker nennt er Popeye die Killerschwuchtel. Was anfangs noch witzig zu sein vermag, wird auf Dauer langatmig und langweilig. Denn Simon hat an ALLEM und fast JEDEM etwas auszusetzen. Er gönnt niemanden was, so auch nicht seinem Freund Flik als dieser seine Freundin Daniela kennenlernte. Jaud wollte einen Vollidioten entwickeln über den man lachen kann aber schlussendlich hat er einen unsympathischen Charakter erschaffen, welcher besonders durch die oben genannten Merkmale hervorsticht. Immerhin versteht es der Autor den inneren Kampf von Simon darzustellen.

    Die einzelnen Charaktere passen gut in die Geschichte und jeder hat seinen eigenen Platz. Insbesondere Putzfrau Lala, schliesst man sofort in sein Herz. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und den spärlichen Auftritten, hinterlässt sie einen grösseren Schuhabdruck als Simon Peters.

    Im Grossen und Ganzen ist das Buch gespickt mit Klischees und einem 29-Jährigen welcher sich nicht seinem Alter entsprechend benimmt. Trotzdem gab es auch einige lustige Momente.

    Fazit/Empfehlung:

    Den Roman „Vollidiot“ habe ich mir auf Empfehlung gekauft, weil er richtig lustig sei. Auch auf dem Klappentext steht wörtlich „Krallen Sie sich am Sofa fest, Sie hüpfen sonst vor Lachen“. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Neben einigen doch schon lustigen Sequenzen überwiegt das unlustige, das oberflächliche, die Nörgeleien und die Respektlosigkeit Simon Peters gegenüber seinen Mitmenschen. 

    Ich selbst lese sehr gerne Komödien, aber „Vollidiot“ kann ich gar nichts abgewinnen. Es ist einfach nicht mein Humor, weswegen ich das Buch auch niemandem weiterempfehlen kann. 

    Obwohl ich leider gleich die ganze Serie gekauft habe („Vollidiot“, „Millionär“ und „Übermann“), werde ich die nachfolgenden Bände nicht mehr lesen.

  20. Cover des Buches Schlafwandler (ISBN: 9783746626208)
    Paul Grossman

    Schlafwandler

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Bella5

    Berlin 1932/1933: 

    „Schlafwandler“ von Grossman ist ebenso wie „Kindersucher“ ein spannender Histo-Thriller.
    Hier tut man jedoch gut daran, auch das Nachwort des Autors zu lesen, in welchem er den Text erläutert. Er räumt ein, viele geschichtliche Ereignisse, die später stattfanden, teils 10 Jahre vorher (!) platziert zu haben, was natürlich völlig ahistorisch ist. Und er erklärt so manche Figur im Roman; dies fand ich sehr aufschlussreich. Fakten und Fiktion mixt er zu einem spannenden Cocktail.
    Natürlich können sich auch nicht sämtliche Berühmtheiten Berlins an einem Tag über den Weg gelaufen sein. Stellenweise trägt der Autor einfach arg dick auf. 

    Worum geht’s?


    Inspektor Kraus ist bei der Berliner Polizei eine Legende. Im Weltkrieg war er ein Held, und nun hat er einen gefährlichen Kinderschänder gefasst. Doch als Jude sieht er die Entwicklung in Deutschland mit größter Besorgnis, zumal er Kontakte zu den höchsten Kreisen hat und weiß, was von Hitler zu erwarten ist. Als in der Spree eine Frauenleiche gefunden wird, ruft man Kraus. Die junge Frau ist schon länger tot. Auffällig sind die Wunden an ihren Beinen. Man hat ihr die Knochen unter dem Knie abgetrennt. Wenig später verschwindet die Prinzessin von Bulgarien aus dem Hotel Adlon, und Kraus erhält von Hindenburg persönlich den Auftrag, sie zu finden. Er glaubt an einen eher harmlosen Kriminalfall – doch er wird auf dramatische Weise eines Besseren belehrt… 


    Leider benimmt sich der Protagonist Wilhelm Kraus  teils ziemlich out of character, vor allem, als er mit der Prostituierten Paula anbandelt, die als Figur auf ihre „Brüste“ und ihr „neurotisches Kindheitstrauma“ reduziert wird. 
    Die Liebesszenen lasen sich wie eine schwülstige Altherrenfantasie & sie waren einfach nur peinlich. Ich dachte, plötzlich einen Groschenroman zu lesen; überhaupt gab es ziemlich viel Chauvi – Gequatsche. Frauen und ihre „Beine“. Landei Gunther wurde plötzlich zum Don Juan, der quasi in jedem Hafen eine Braut hatte. Sehr abgeschmackt!
    Der eigentliche Fall war aber wieder sehr spannend, obschon für mich ein wenig vorhersehbar. Spitze beschrieben wurde der Untergang der Weimarer Republik, die aufgeheizt-ängstliche Stimmung und das Gebaren der Nazis.


     Kraus‘ Liebe zu seiner Heimatstadt Berlin wird aber  richtig schön beschrieben. 

    Richtig toll fand ich das 'Veteranentreffen'. Kraus‘ Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg liessen ihn nicht im Stich, und mein Liebling Kai spielte auch wieder eine Rolle. 
    Der Horroranteil ist geringer als in „Kindersucher“, und Vieles, was sich absurd und übertrieben anhörte, wurde von der deutschen Wirklichkeit noch übertroffen, leider. Stichwort: Doktor Mengele. 
    Trotz mancher Schwächen vergebe ich daher für „Schlafwandler“ von Paul Grossman 4,5 von insgesamt 5 möglichen Sternen, denn der Thriller ist sehr spannend. 
  21. Cover des Buches Paula (ISBN: 9783518393406)
    Isabel Allende

    Paula

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin

    "Paula" von Isabel Allende hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Trotzdem, für mich ist dies das schönste und mitreißendste Buch Isabelle Allendes, das ich je gelesen habe. "Paula" zeugt von der bedingungslosen Liebe einer Mutter zu ihrer erwachsenen Tochter.


    Isabelle Allendes Tochter Paula, schon lange erwachsen und von zu Hause ausgezogen, kommt 1991 als todkranke Frau nach Hause zurück. Isabelle Allende sitzt abwechselnd mit ihrer eigenen Mutter am Krankenbett ihrer Tochter und bangt und wacht über die im Koma liegende junge Frau. Im Grunde weiß Isabelle, dass Paula nie wieder aufwachen sondern an dieser unheilbaren Stoffwechselerkrankung sterben wird.


    Um das Unerträgliche aushalten zu können, fängt Isabelle an und schreibt während dieser quälenden Zeit am Krankenbett von Paula ihre Familiengeschichte nieder. "Hör mir zu Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du aufwachst".


    Hier wird nicht nur ein Roman erzählt, sondern die Entwicklung der Familie Allende vor dem geschichtlichen Hintergrund von Chile ausgebreitet. S. Allende, Präsident von Chile will das Land in eine moderne Zukunft führen, wird aber 1973 gestürzt und Chile versinkt im Chaos, von dem es sich sehr lange nicht erholt.


    Isabelle Allende fasst die Angst in Worte, so dass dem Leser das Schicksal der Menschen unter die Haut  geht und weh tut. Sie schreibt über die Flucht um überleben zu können und auch den Tod der Menschen ihres Heimatlandes. Die Umwälzungen dieser Revolution bekommt der Leser aus erster Hand. Die Angst, die Gefahr. Und später das friedliche Leben Isabell Allendes in Kalifornien, wie sie an der Seite eines Mannes das neue Glück findet und zu Schreiben beginn, dass ihre Seele frei wird.


    Das Buch lässt sich nicht lesen wie ein Schmöker. Es hat einen sehr ernsten Hintergrund und zeigt das endlose Leid der chilen. Bevölkerung.


    Für mich ist es das schönsten und faszinierendste Buchern von Isabelle Allende - ein biographischer Roman. Eins weiß ich: In meinen Regalen liegen sehr viele Bücher die ich irgendwann verschenke und von noch mehr Büchern habe ich mich in der Vergangeheit bereits getrennt und weiter gegeben, da ich der Meinung bin, Bücher sollen gelesen werden und nicht in irgendwelchen Regalen einstauben. Doch dies wird eines der Bücher sein, die bei mir bleiben.

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. 

  22. Cover des Buches Das Superweib (ISBN: 9783453352353)
    Hera Lind

    Das Superweib

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Winni19
    Hera Lind tut einfach gut. Das Buch liest sich weg wie nichts. Toll geschrieben. Worums genau geht ist eigentlich nicht so wichtig. Wichtig ist das sie mir ein gutes Gefühl gibt. Das ich mich besser fühle wenn ich wieder mal so einen ... vor mir habe. Und das ich motiviert werde. Dafür allein lohnt es sich schon das Buch zu lesen.
  23. Cover des Buches Ich hab die Unschuld kotzen sehen (ISBN: 9783937536590)
    Dirk Bernemann

    Ich hab die Unschuld kotzen sehen

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    "Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern. Ich sammle sie auf. Errichte daraus neue Gebäude. Konstruiere neue Städte. Kann man wohnen drin. Oder weiträumig umfahren." So begrüßt einen dieses Stück Literatur, bevor es einen hinabreißt in die Abgründe einer Welt, die in uns etwas zum Klingen bringt, denn sie ist uns sehr vertraut. Es ist unsere Welt! Wenn man Bernemanns Buch liest, kommt es einem vor, als hätte man uns endlich die rosa Brille abgenommen, ja vom Kopf geprügelt. In einer poetischen Klarheit zelebriert er ein Massaker des Leben, dass fasziniert, um gleichzeitig abzustoßen.


    Cover:

    An sich wirkt das Cover im Gegensatz zum Inhalt eher harmlos. zu sehen ist auf weißem, schlichten Grund eine blonde Puppe, welche erst nach genauerem Hinsehen ein bisschen abgewrackt wirkt. Erst der Titel lässt den Betrachter stutzen, besonders weil das Wort "Kotzen" farbig hervorgehoben ist. Spätestens jetzt ist man neugierig oder eben abgeschreckt, wenn man sich den Inhalt oder die ersten Seiten durchliest. Trotzdem passt das Cover durchaus zu dem Klientel, welches der Autor hier bedient und ist für jenes Klientel sicher auch ein absoluter Blickfang.


    Eigener Eindruck:

    Er sitzt auf seinem Sofa mit seiner Freundin. Sie haben wieder zu viel getrunken und die Wut kommt in ihm auf. Er will sie zerstören. Er hasst sie. Und so verteilt sich ihre Hirnmasse auf den Fliesen, was wenig später den Kommissar auf den Plan ruft. Doch auch er hat ein Geheimnis, was wiederum den Auftragskiller auftauchen lässt. Als dieser nicht wieder auftaucht ist seine Freundin und Prostituierte mit den Nerven am Ende... und so zieht sich der rote Faden immer mehr durch die kurzen Episoden der Geschichte.


    "Ich habe die Unschuld kotzen sehen" ist ein Buch, welches mich hat ein paar mal den Atem anhalten lassen. Das Buch ist wirklich sehr anschaulich geschrieben und allein durch die Handlungskette einfach nur genial. Zwei Protagonisten geben sich jeweils immer die Klinke in die Hand. Sei es nun durch eine zufällige Begegnung oder durch mehr Kontakt. So treffen wir auf einen jungen Bengel der mit seiner Freundin kein Kind will. Sie hat die Idee das Kind mit einer Stricknadel zu beseitigen, doch das geht schief und so macht er nichts mehr aus seinem Leben, ganz zum Leidwesen seiner Mutter, die sich nun fortan um ihn kümmern muss und so weiter. Dirk Bernemann beschreibt die Geschichten so detailliert, dass man das Gefühl hat direkt neben den Protagonisten zu stehen. Man fühlt mit ihnen. Angst, Kummer, Verwirrung, Wut, Ekel, Verzweiflung. Es ist von jeder Emotion etwas dabei und obwohl die Geschichten bisweilen sehr morbide und dunkel sind, machen sie einfach Spaß. Das Buch ist in meinen Augen ein kleines Kunstwerk für sich, denn es behandelt menschliche Abgründe und regt zum nachdenken an. Wirklich gut gemacht.


    Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!


    5 von 5 Sterne.



    • Taschenbuch: 256 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (Oktober 2008)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453675606
    • ISBN-13: 978-3453675605
    • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2 x 18,5 cm
  24. Cover des Buches Keine Panik, ich will nur Sex (ISBN: 9783453601475)
    Paula Lambert

    Keine Panik, ich will nur Sex

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden

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