Bücher mit dem Tag "pech"
37 Bücher
- Stephenie Meyer
Biss zum ersten Sonnenstrahl
(2.722)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeDiese Geschichte hat mich tief berührt – und ehrlich gesagt auch gebrochen.
Ich wusste natürlich, wie sie endet, und trotzdem habe ich bis zur letzten Seite gehofft, dass es vielleicht doch einen anderen Weg für Bree geben könnte.Es war schmerzhaft, ihre Gedanken zu lesen – dieses Ringen zwischen Instinkt, Angst und der leisen Sehnsucht nach etwas Gutem.
Gerade weil sie kaum eine Chance hatte, spürt man ihre Menschlichkeit umso stärker.
Man möchte sie beschützen, ihr Licht zeigen, ihr sagen, dass sie nicht verloren ist.Stephenie Meyer hat mit Bree eine Figur geschaffen, die trotz ihrer kurzen Geschichte so viel Tiefe und Gefühl trägt.
Eine tragische, stille Heldin, die man nicht vergisst.
Traurig, berührend und voller unausgesprochener Hoffnung – diese Geschichte bleibt. - Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(529)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Laura Kneidl
Das Flüstern der Magie
(503)Aktuelle Rezension von: nina17sdieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Durch dieses Buch habe ich meine Begeisterung für Fantasy Bücher gefunden.
Fallon und Reed passen so gut zu einander. Es hat mir so Spaß gemacht mir die ganze Welt vorzustellen ( Ich hatte einen wundervollen Film in meinem Kopf) Laura Kneidel hat für mich so eine Cozy und Spannende Geschichte geschrieben.
Große Empfehlung
- Christina Lauren
The Unhoneymooners – Sie können sich nicht ausstehen und fliegen gemeinsam in die Flitterwochen
(347)Aktuelle Rezension von: SimoneGoDie vom Pech verfolgte Olive hat ausnahmsweise doch Glück, als sie auf der Hochzeit ihrer normalerweise vom Glück geküssten Zwillingsschwester aufgrund einer Allergie von einer Lebensmittelvergiftung verschont bleibt. Zusammen mit ihrem Schwager Ethan, den sie nicht ausstehen kann, darf sie daher die Hochzeitsreise nach Hawaii antreten. Dabei müssen sie allerdings das frisch vermählte Ehepaar mimen, was gar nicht so leicht ist, wenn man Bekannte trifft...
Der Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen. Die Chemie zwischen Olive und Ethan wird schnell spürbar. Was mich etwas genervt hat, war wie sehr darauf rumgeritten wurde, wie viel Pech Olive doch andauernd hat im Gegensatz zu ihrer Schwester die einfach alles gewinnt. Das war mir zu viel des Guten.
The Unhoneymooners ist eine klassische RomCom, Natürlich weiß man, worauf es hinausläuft, wobei es doch einige überraschende Elemente gibt.
- Hans Rath
Und Gott sprach: Wir müssen reden!
(329)Aktuelle Rezension von: printbalanceInhaltsangabe:
Seit knapp drei Monaten ist Dr. Jakob Jakobi nun von seiner Frau nach über sieben Jahren Ehe geschieden. Doch dieser einschneidende Schritt bleibt für ihn nicht ohne weitere Konsequenzen. Der mäßig erfolgreiche Psychotherapeut, der sich hauptsächlich auf Paartherapie und Eheberatung spezialisiert hat, verliert nach und nach seine Patienten, als seine Scheidung öffentlich bekannt wird.
Wer möchte schon von einem geschiedenen Psychologen beraten werden, der nicht einmal seine eigene Ehe retten kann?
So kommt es, dass der nun mittellose Mann finanziell auf seine Exfrau Elle angewiesen ist, die zwischenzeitlich durch das Erbe eines Verwandten zur mehrfachen Millionärin wurde. Freundlicherweise lässt Elle ihren Exmann in ihrem ehemaligen Zuhause kostenfrei wohnen, da diese noch immer einen engen Kontakt zu Jakob und dessen Mutter pflegt. Eines abends, besucht Elle ihren Exmann um über ihre zweite Ehe zu sprechen. Noch ahnt Jakob nicht, dass dieses Vorhaben in wenigen Stunden sein komplettes Leben auf den Kopf stellen wird.
Armin, Elle's neuer Mann und Profiboxer ist rasend eifersüchtig. Da er weiß, dass sich seine wohlhabende Frau bei ihrem Ex aufhält, sucht er ebenfalls Jakob's Wohnung auf. Sobald der angeschlagene Psychotherapeut die Türe öffnet, schlägt Armin unkontrolliert auf Jakob ein und bricht ihm dabei die Nase. Durch die Wucht des Schlages verliert Jakob das Bewusstsein und kommt erst wenig später im Krankenwagen wieder zu sich. Während der verletzte Mann in der Notaufnahme auf einen behandelnden Arzt wartet, macht er Bekanntschaft mit Abel Baumann, einem sympathischen, älteren Herrn. Bei diesem Gespräch stellt sich heraus, dass Abel zufällig auf der Suche nach einem guten Therapeuten ist, da er sich selbst für Gott hält.
Doch nicht nur dies: Abel schlüpft leidenschaftlich gerne in die Rolle unterschiedlichster Berufe, die alle eine gewisse Verantwortung mit sich bringen. Egal ob als Architekt, Sprengstoffexperte, Arzt oder Kernphysiker - der ältere Mann schafft es erfolgreich sich diese fremden Identitäten glaubhaft anzueignen. Da Dr. Jakobi pleite ist und derzeit keine Patienten mehr hat, widmet er seine komplette Aufmerksamkeit Abel Baumann. Je häufiger sich die beiden ungleichen Personen treffen und Zeit miteinander verbringen, desto mehr beginnt Jakob insgeheim wirklich zu glauben, dass der ältere Mann Gott höchstpersönlich ist.
Denn seit der "Allmächtige" an seiner Seite ist, wendet sich für den Psychotherapeut das Blatt zum Positiven und nichts wird mehr so sein, wie es einmal war...
Eigene Meinung:
Das Buch "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" ist eine amüsante und kurzweilige Unterhaltungslektüre für Zwischendurch. Der Autor Hans Rath hat in dem ersten Teil seiner Buchreihe einen spritzigen und flüssigen Schreibstil, sodass es sich beim Lesen so anfühlt, als wäre man Zuhörer eines guten Gesprächs zwischen zwei Personen.
Protagonist ist der angeschlagene Psychotherapeut Dr. Jakob Jakobi, der gerne in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters geschlüpft wäre, wenn er nicht komplett versagt hätte - zumindest empfindet es so seine Mutter. Diese hat nämlich nur Augen für ihren jüngeren Sohn, der ihrer Meinung nach wesentlich erfolgreicher ist.
Als nun auch noch Jakob's Ehe zerbricht und er finanziell schlecht da steht, ist der Psychologe am Boden zerstört. Höchste Zeit also, seinem Leben wieder einen neuen Sinn zu geben. Zum Glück lernt Jakob genau jetzt Abel Baumann alias Gott kennen, der zufällig auf der Suche nach einem Therapeuten ist. Der ältere Mann hat eine sehr sympathische und altkluge Art an sich, die ihn wirklich ein wenig wie Gott wirken lässt. Durch die vielen Zaubertricks und magischen Momente verleiht die Lektüre dem Leser eine geheimnisvolle Note, die zu gleich unterhaltsam und lesenswert ist. Man fühlt sich von dem Charme des Buches, von den liebenswerten Charakteren und der Grundstory regelrecht verzaubert.
Fazit: Witzige Szenen und amüsante Dialoge sorgen für göttliche Lesestunden.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen - Lynn Painter
Mr Wrong Number
(279)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Die Grundidee des Buches klang ja ganz witzig, deshalb habe ich es mir gekauft. Und an sich war sie es auch, trotzdem konnte mich das Buch nicht so ganz abholen, was vor allem daran lag, dass die Geschichte immer wieder recht dramatisch war, teilweise dann doch für mich etwas zu sehr.
Die Geschichte war irgendwie witzig und ich mochte Olivia und ihre etwas chaotische Art dann doch sehr gerne. Besonders sie konnte mich gut unterhalten, ich mochte aber auch ihre Unterhaltungen mit Colin sehr gerne, denn sie wurden nie langweilig. Und durch die Kombination aus SMS und Real-Life Interaktionen gab es immer mehrere Facetten ihre Beziehung, die teilweise doch sehr unterschiedlich und auch irgendwie witzig waren.
"Mr. Wrong Number" ist eine ganz lustige und lockere Geschichte, die sich für Zwischendurch sicher ganz gut eignet, auch wenn ich es stellenweise etwas zu dramatisch fand.
4 Sterne - Mhairi McFarlane
Sowas kann auch nur mir passieren
(212)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als sich Georgina und Lucas auf der Highschool kennenlernen ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch ein verhängnisvolles Ereignis zerstört alles und die beiden verlieren den Kontakt. Viele Jahre später tritt Lucas überraschend wieder in Georginas Leben. Georgina belastet es noch immer wie ihre Liebe damals zerbrochen ist und sie hat Lucas nie vergessen können. Lucas erkennt Georgina jedoch nicht wieder oder gibt dies vor…
Ich wusste nicht, was Verlust bedeutet, bevor ich meinen Dad verlor, und ich wusste nicht, was Reue bedeutet, bevor ich bereute, wie es mit Lucas McCarthy geendet hatte. (S. 110)
Meine Meinung:
Als ich das Buch angefangen habe hätte ich nicht gedacht, dass mir die Geschichte im weiteren Verlauf so sehr zu Herzen gehen würde und mich so mitreißen würde. Die Liebesgeschichte geht einem sehr nahe und sie ist eine der schönsten, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Man findet sehr schnell in die Geschichte hinein und „fliegt“ geradezu durch die Seiten. Das Buch beginnt mit einer Rückblende in der man erfährt wie sich Georgina und Lucas kennengelernt und verliebt haben. Die übersprudelnde, tollpatschige und humorvolle Georgina und der ebenso liebenswerte, aber etwas zurückhaltende und introvertierte Lucas sind einem sofort sympathisch und es wird richtig rührend beschrieben wie sich mehr zwischen den beiden entwickelt. Warum die beiden später den Kontakt verloren haben, klärt sich erst im weiteren Verlauf der Geschichte auf.
Die Liebesgeschichte zwischen Georgina und Lucas ist unglaublich berührend, mitreißend und geht zu Herzen. Georgine und Lucas werden richtig gut charakterisiert und ihre Liebesgeschichte zählt zu denen, die einem in Erinnerung bleiben, weil sie einem besonders bewegt. Man fühlt sehr mit Georgina mit und leidet mit ihr als sie feststellt, dass Lucas sich nicht an sie erinnert und dass er ihre noch immer bestehenden Gefühle nicht zu erwidern scheint. Vieles zwischen den beiden ist Unausgesprochen geblieben und man hofft sehr, dass die beiden über das Vergangene sprechen und dass es nach all der Zeit noch eine zweite Chance eine gemeinsame Zukunft geben wird.
Der Fokus der Geschichte liegt nicht allein auf der Liebesgeschichte zwischen Georgina und Lucas. Aber obwohl sich die Liebesgeschichte langsam entwickelt und erst im letzten Drittel des Buches richtig Fahrt aufnimmt hat mehr Tiefgang und es kommen weitaus mehr Gefühl beim Lesenden an als es bei vielen anderen Liebesgeschichten der Fall ist. Anders als in manch anderem Buch habe ich bei dieser Geschichte auch die Nebenhandlungsstränge abseits der Liebesgeschichte und die Nebencharaktere sehr gemocht. So gewinnt man z. B. Georginas Freunde und vor allem Lucas Bruder Dev sehr schnell lieb und auch die Geschichte mit Georginas Vater wird sehr gefühlvoll beschrieben.
Georgina hat es nicht immer leicht gehabt und sie hat (abgesehen vom unglücklichen Ende ihrer Beziehung mit Lucas) noch einige andere Dinge, die sie beschäftigen und die ihr nachgehen. Sie fühlt sich zuweilen verloren und zweifelt an sich. Zudem hat sie noch immer nicht herausgefunden was sie sich von ihrem Leben und von der Zukunft erhofft. Außerdem hat noch immer mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen und es belastet sie, dass – ähnlich wie zwischen ihr und Lucas – einiges zwischen ihnen ungesagt geblieben ist. Diese persönlichen Probleme werden unaufdringlich und dennoch sehr bewegenden und berührend beschrieben. In der Geschichte überwiegen trotz traurige, dramatischer und nachdenklich stimmender Passagen, die hoffnungsvollen und schönen Momente.
Das Buch ist auch perfekt, wenn man Anspielungen auf Filme, Bücher, Musiker und Schauspieler mag: So werden u.a. Sturmhöhe, Bridget Jones, James Bond, Der große Gatsby, Downton Abbey, Miss Marple, Herr der Ringe, Harold und Maude, Paddington, Harry Potter, Sweeney Todd, Liz Taylor & Richard Burton, Whitney Houston, Keith Richards, Notting Hill, Charles Dickens, KISS, Carly Simon etc. erwähnt.
Das Buch bietet eine tolle Mischung aus lustigen, dramatischen, romantischen, hoffnungsvollen, traurigen und nachdenklich stimmenden Momenten. In der ersten Hälfte des Buches gibt es richtig viele lustige Begebenheiten und Momente, die einem zum Lächeln bringen. In einer Weise die an Bridget Jones erinnert, tappt Georgina in einige Fettnäpfchen und sie scheint das Chaos geradezu anzuziehen. Lustig ist z. B. auch, dass Georginas Schwester sie mit einem Saugroboter vergleicht, der willkürlich herumfährt bis es irgendwann gegen eine Wand rumpelte und sich dann gezwungen sieht einen neuen Weg suchen. Die zweite Hälfte und vor allem das letzte Drittel des Buches sind dann unglaublich bewegend. Das Ende der Geschichte ist emotional, wunderschön und lässt einem mit guten Gefühle zurück.
Eine große Stärke der Geschichte ist, dass man nicht nur lustige und romantische Momente zu lesen bekommt. Einige Passagen sind tiefgründiger, bewegender und nachdenklich stimmender als ich erwartet habe. So gibt es zum Beispiel folgende Passagen zum Thema Verlust bzw. zum Verdrängen von Dingen, die einem traurig machen:
Das Wort „Verlust“ bekam eine neue Bedeutung, oder jedenfalls wurde mir die Bedeutung klar: Ein Mensch, der mich geliebt hatte, auf eine einzigartige, unersetzliche Weise, war verschwunden und hatte unsere Beziehung mitgenommen. Und nicht nur mein Dad war verschwunden, sondern auch seine Sichtweise auf Dinge, seine Ermutigung, sein Zuspruch, seine Haltung zu mir. Niemand anders konnte mein Dad sein, dabei brauchte ich doch noch so dringend einen. (S. 91/92)
Ich erinnere mich nur ungern an diese Dinge. Dann schiebe ich sie fort. Es ist, als stopfe man zu viele Sachen in einen Schrank, und nur weil man die Tür schnell zudrückt, bleiben sie drin. Es ist immer klar, dass es nur eine vorübergehende Lösung ist und dass einem beim nächsten Öffnen alles entgegenstürzt. (S .92)
Das Buch schneidet auch im Vergleich mit anderen Büchern der Autorin richtig gut ab. Ich finde es ebenso gut bzw. vielleicht sogar noch ein wenig besser wie Vielleicht mag ich dich morgen oder Wir in drei Worten, obwohl ich diese beiden auch schon sehr gemocht habe. Aller guten Dinge sind zwei fand ich hingegen schwächer.
Fazit:
Es handelt sich um eine richtig berührende, lustige, romantische und mitunter dramatische Geschichte. Diese Liebesgeschichte zählt zu den besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe und es ist eine, die man nicht so schnell vergisst. Ich werde auf jeden Fall auch anderen Büchern der Autorin eine Chance geben.
- Thomas Montasser
Das Glück der kleinen Augenblicke
(41)Aktuelle Rezension von: Monika58097"Das Glück der kleinen Augenblicke" von Thomas Montasser ist ein Roman, der mit einer sanften und charmanten Geschichte verzaubert. Die Protagonistin, Marietta Piccini, eine Lektorin, stolpert durch Zufall über ein unvollendetes Manuskript, das sie sofort in seinen Bann zieht. Fasziniert von der meisterhaften Erzählkunst des unbekannten Autors, macht sie sich auf die Suche nach ihm, um das Werk zu vollenden und der Welt zugänglich zu machen.
Montasser schafft es, mit einer leisen, warmherzigen Erzählweise eine wohltuende Ruhe beim Leser zu erzeugen. Der Roman besticht weniger durch dramatische Spannung als durch seine liebevoll gezeichneten Charaktere und die poetische Betrachtung kleiner, alltäglicher Augenblicke, die im hektischen Leben oft übersehen werden. Während Marietta sich immer tiefer in die Geschichte des Manuskripts einlässt, entdeckt sie auch neue Seiten an sich selbst – und der Leser wird auf eine sanfte, fast kontemplative Reise mitgenommen.
Der Roman ist eine Hommage an die Liebe zur Literatur und zeigt die Magie, die Bücher in unser Leben bringen können. Es ist eine stille, fast melancholische Geschichte, die jedoch durch ihre feine Beobachtungsgabe und den charmanten Stil des Autors überzeugt.
Wer eine ergreifende, aber unaufgeregte Lektüre sucht, wird in Das Glück der kleinen Augenblicke einen echten Schatz finden.
- Kelly Moran
Kissing in the Rain
(255)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Cam braucht unbedingt jemanden, der sich als ihr fester Freund ausgibt und sie zur Hochzeit ihrer Schwester begleitet um sie vor den mitleidigen Blicken ihrer Verwandten zu bewahren. Cams Wahl fällt auf Troy, der schon seit ihrer Kindheit mit ihr befreundet ist. Was zunächst ganz nach Plan verläuft wird dann jedoch schon bald unerwartet kompliziert: Zwar ist die Beziehung von Cam und Troy nur vorgespielt aber die beiden müssen sich schon bald eingestehen, dass echte Gefühle im Spiel sind…
Meine Meinung:
Man kann sich sehr gut in Cams Gedanken- und Gefühlswert hineinversetzen. Sie ist eine liebe und sympathische Person, weshalb es umso trauriger ist wie andere über sie denken und wie sehr sie an sich zweifelt. Nach außen hin wirkt Cam eher verschlossen, abweisend, manchmal schon fast gefühlskalt und so als könnte ihr nichts etwas anhaben. Im ihrem Inneren sieht es aber anders aus. Sie hat eine Mauer um sich herum errichtet um sich zu schützen und um nicht verletzt zu werden. Troy ist in dieser Hinsicht das genaue Gegenteil von ihr. Er ist nach außen hin ein richtiger Sonnenschein, dessen charmante und freundliche Art darüber hinwegtäuscht, dass auch er persönliche Kämpfe auszufechten hat.
Die Dynamik zwischen Cam und Troy hat mir sehr gefallen. Man spürt wie sehr sich die beiden einander trotz ihrer Unterschiede verbunden fühlen. Es ist sehr schön wie sich Cam und Troy gegenseitig unterstützen, füreinander da sind und im jeweils anderen das Beste zum Vorschein bringen. Besonders zu Herzen geht es wie Troy mit seiner kreativen und gutgemeinten Liste versucht Cam aus der Reserve zu locken und sie zu ermutigen spontaner zu sein und Neues auszuprobieren. Auf diese Weise versucht Troy wieder mehr Freude in Cams Leben zu bringen und sie glücklicher zu machen. Absolut gelungen sind zudem auch einige sehr rührende Rückblicke in die Vergangenheit, die unterstreichen warum Cam für Troy immer eine wichtige Bezugsperson gewesen ist und ihn zu der Person hat werden lassen, die er heute ist.
Diese Geschichte hat ein sehr mitreißendes und stellenweise wirklich herzzerreißendes Drama zu bieten, das einem sehr mit den Protagonisten mitfiebern lässt. Es ist lange Zeit ziemlich kompliziert zwischen Cam und Troy und es fällt beiden nicht ganz leicht zu den eigenen Gefühlen zu stehen und darüber zu sprechen. Beide haben aus unterschiedlichen Gründen die Befürchtung für den jeweils anderen nicht gut genug zu sein. Während Cam Selbstzweifel plagen ist Troys Problem seine zerrüttete Kindheit, die ihm noch immer nachgeht. Wenn Cam und Troy es früher geschafft hätten über gewisse Dinge zu reden hätten sie sich natürlich einiges von dem späteren Gefühlschaos und Drama ersparen können. Für den Leser macht dieses Hin und Her aber die große Geste am Ende des Buches und das rundum gelungene Happy End nur umso schöner.
Kelly Moran ist gelungen mit kleinen Dingen unerwartet große Gefühle herüberzubringen. Ich hätte nicht gedacht, dass ein kleines und unscheinbares Spielzeugauto oder ein schlichter Notizzettel mit wenigen Worten darauf für derart emotionale und bewegende Momente sorgen kann. Auch wie Troy „Paris zu Cam bringt“ ist wirklich schön. Diese Szenen haben mein Herz gewonnen und bleiben in Erinnerung.
Eine große Stärke des Buches ist es wie feinfühlig und in welch berührender Weise mit den Themen Selbstzweifel und Selbstwertgefühl umgegangen wird. Es wird sehr eindringlich und nachvollziehbar beschrieben wie sehr Cam mit sich selbst hadert und wie sich das auf ihre Beziehungen mit anderen Menschen auswirkt. Sie misstraut Komplimenten und Zuneigungsbekundungen und kann diese schwer annehmen, weil sie glaubt, dass die Leute nur aus Mitleid nett zu ihr sind und es nicht ernst meinen können. Außerdem hemmen Cams Selbstzweifel sie daran sie selbst zu sein und für das einzutreten was ihr wichtig ist, denn sie hat schnell das Gefühl gewissen Dinge nicht verdient zu haben. Bei zwischenmenschlichen Konflikten sucht sie die Fehler vor allem bei sich selbst. Darüber hinaus wird gut deutlich gemacht wie das Problem eines geringen Selbstwertgefühls durch ungünstige äußere Umstände noch verstärkt werden kann: Cams Verwandt merken gar nicht was sie mit ihren unbedachten und ziemlich unsensiblen Kommentaren anrichten. Bissige Bemerkungen über Cams Figur oder das Anzweifeln, dass sie für jemanden wie Troy interessant ist sind sehr verletzend. Klar, die Verwandten meinen es nicht böse und lieben Cam, aber problematisch und verletzten ist es nichtsdestotrotz.
Das Verhalten von Cams Verwandten fand ich teilweise schwer zu ertragen, weil sie sich manchmal wirklich erschreckend unsensibel verhalten haben und Cam mit ihren unüberlegten Sprüchen schon sehr zugesetzt haben. Das konnte ich aber verzeihen, weil zumindest Troy Cam verteidigt und zu ihr gehalten hat. Außerdem gab es auf Seiten der „Übeltäter“ am Ende zumindest teilweise auch Einsicht, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war.
Erwähnenswert ist auch noch, dass es toll ist, dass am Anfang der Kapitel jeweils ein lustiger und thematisch passender Spruch steht. Diese Sprüche waren erheiternd und haben für Abwechslung gesorgt. Hier zwei Beispiele:
Lachen ist nur dann die beste Medizin, wenn man diejenige ist, die lacht. (S. 55)
Das Leben an sich ist einfach. Es sind die verdammten Menschen, die es kompliziert machen. (S. 131)
Das Buch hält für die liebgewonnenen Protagonisten ein wunderschönes Happy End bereit, das sie nach all dem Gefühlswirrwarr auch wirklich verdient haben.
Fazit:
Es handelt sich und eine wunderschöne, emotionale und bewegende Liebesgeschichte.
Anschließend habe ich von der Autorin noch „When you look at me“ gelesen, das mich leider nicht so überzeugen konnte wie „Kissing in the Rain“. Auch „Redwood Love – Bd. 3: Es beginnt mit einer Nacht“ (die übrigen Bände kenne ich nicht) kam für mich leider nicht an das vorliegende Buch heran.
Zum Schluss noch drei besonders rührende Zitate aus dem Buch:
Er hatte sich immer nur als wertvoll empfunden, wenn sie in der Nähe war. Den Großteil seines Lebens hatte er damit verbracht, diesem Gefühl nachzujagen, nur um jetzt zu verstehen, dass sie der Grund dafür war. (S. 303)
Sein Herz würde sie niemals gehen lassen. Nicht einmal, wenn sie ihn verließ.(S. 405)
Ich will den Rest meines Lebens verrückte Dinge mit dir tun, wie im Regen zu tanzen.(S. 462)
- I. B. Zimmermann
Mona - Verliebt, verlobt, beschworen
(32)Aktuelle Rezension von: shinyJulieMona und Balthasar kommen sich immer näher, aber da sind noch immer ihre unkontrollierbaren Kräfte und ihre Gegner.
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Der erste Band war ja schon zum Brüllen, deswegen habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, es war unglaublich genial. Mona und Balthasar sind ein absolut süßes Pärchen, man bekommt fast schon Karies. Es gibt immer Wechsel der Perspektiven, so lernt man die zwei noch viel besser kennen. Aber es gibt natürlich nicht nur romantische Szenen, sondern auch wieder jede Menge witzige Szenen, die die spannende Grundstimmung angenehm auflockern. Mir haben auch die ganzen Zeichnungen und handschriftlichen Abschnitte waren wieder cool. Natürlich war der Schreibstil super angenehm und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. - James Bailey
Du kannst kein Zufall sein
(99)Aktuelle Rezension von: dieNachteuleDas neue Jahr beginnt für Josh alles andere als fröhlich. Seine langjährige Freundin lehnt seinen Heiratsantrag ab, weswegen Josh sich dazu gezwungen sieht, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen und seine Arbeitsstelle aufzugeben. Ehe er sich versieht, bewohnt der Achtundzwanzigjährige mitsamt seines Kaninchens sein altes Kinderzimmer in seinem Elternhaus. Da nimmt Josh sich vor, ein Jahr lang seine Entscheidungen von einem Münzwurf abhängig zu machen.
Ein paar Wochen später trifft Josh zufällig auf seine Traumfrau, die binnen kürzester Zeit wieder aus seinem Leben verschwindet und nur wenig Anhaltspunkte hinterlässt. Wie wird jedoch die Suche nach ihr von der Münze beeinflusst?Die Buchgestaltung beginnend mit dem Cover, auf welchem Josh, seine Angebetete mit der Sonnenblume, Jeremy und im Hintergrund essentielle Londoner Sehenswürdigkeiten dargestellt sind, sowie die vier Fragen an den Autor im Einband des Buches, gefiel mir sehr gut, da sie Schlüsselelemente der Geschichte um Josh präsentieren.
James Bailey fand ich auf Anhieb sympathisch, was vor allem auf seiner Beantwortung der Fragen basiert: dass manche Passagen persönliche Erfahrungen von ihm entsprächen, welche er aber nicht verraten wolle oder weshalb er romantische Komödien so möge. Ich mochte seine Art auf der Stelle. Außerdem ist es ja nicht unbedingt die Regel, dass männliche Autoren sich an dieses Genre heranwagen, deswegen war ich erst recht gespannt darauf, wie er seine Geschichte umsetzen wird.
Aufgeteilt werden die Kapitel in die vier Jahreszeiten: Winter, Frühling, Sommer, Herbst und schlussendlich wieder Winter, um die Zeitspanne der Geschichte zu definieren.
Gleich zu Beginn musste ich schon durchgehend schmunzeln, bis dann der richtige britische Humor einsetzte. Bissige Äußerungen über Angst- und Panikstörungen und Demenz haben mich schon getroffen, obschon ich wusste, dass das eben das ist, was den britischen Humor auszeichnet: Zynismus, Sarkasmus, schonungslose, gar pampige Direktheit und Absurdität. Ganz ehrlich: damit musste ich lernen umzugehen und mich darauf einzulassen war nicht immer einfach.
Dann ist da der gute Protagonist. Und Josh ist nicht ohne. Klar, wenn sein gewohntes Leben wie ein Kartenhaus zusammenbricht, dann kann er von mir aus gern wehleidig sein, das wäre ich ganz bestimmt auch gewesen. Das Ausmaß war aber schon heftig. Zudem agiert er überwiegend verantwortungslos und ist kaum in der Lage Selbstreflektion zu betreiben. Hinsichtlich seines Berufs- und Privatlebens fand ich das schon befremdlich. Das Münzwerfen ist streckenweise noch witzig, allerdings ist es mit der Zeit konfus, denn Josh denkt einfach gar nicht mehr eigenständig. Lichte Momente kommen zwar vor, doch seine Grundhaltung habe ich nicht nachvollziehen können. Ich würde nicht sagen, dass seine Charakterentwicklung vollends stagniert, aber als besonders eindrucksvoll habe ich sie nicht wahrgenommen.
Fakt ist, dass die Geschichte aberwitzig ist.
Fakt ist auch, dass ich in der ein oder anderen Situation glucksen oder sogar ein Tränchen verdrücken musste.
Nichtsdestotrotz hat mich Joshs Geschichte schlichtweg nicht abgeholt, obwohl ich sie wirklich mögen wollte.
- Howard Linskey
Gangland
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenWas ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören! - Sophie Cousens
Unsere Zeit ist immer
(109)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Unsere Zeit ist immer
Autor*in: Sophie Cousens
Erschienen in Deutschland: 2021
Originaltitel: This Time Next Year
Erschienen in England: 2020
Übersetzer*in: Babette Schröder
Weitere Informationen:
Genre: Slice of Life, Hetero, Romance, Drama
Preis: € 11,00
Seiten: 494
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-328-10797-2
Verlag: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Zwei Dinge weiß Minnie ganz genau: Dass an ihrem Geburtstag immer alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann - und dass ein Mann namens Quinn der Grund dafür ist. Minnie ist ihm noch nie begegnet. Doch sie weiß, dass sie beide am Silvesterabend kurz nach Mitternacht im selben Londoner Krankenhaus geboren wurden. Quinn kam eine Minute früher zur Welt und gewann als erstes Neunzigerjahre-Baby fünfzigtausend Pfund, während Minnie leer ausging. Als sie sich an ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag durch einen Zufall kennenlernen, weiß Minnie entgültig, dass Quinn die für sie bestimmte Portion Glück einfach gestohlen hat: Im Leben des gutaussenden, charmanten Unternehmers läuft alles glatt, während sie kurz davor ist, ihre Wohnung und den geliebten Job zu verlieren. Doch wenn sie aus so unterschiedlichen Welten kommen, warum laufen sie sich fortan immer wieder über den Weg? Und warum lässt jede Begegnung Minnies Herz ein bisschen höher schlagen?
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Ja, ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches ich zufällig dort gesehen habe, ansprechend fand und dann auch gleich mitgenommen habe. Weil hey, warum denn nicht? Besonders der Teil, dass er ein Glückspilz sein soll und sie ein Pechvogel, da wollte ich am meisten wissen, was es damit auf sich hat. Ob da wirklich was dran ist oder nicht.
Spoiler: Nö, absolut nicht.
Zwar ist Quinn unter besseren Umständen aufgewachsen, allerdings haben seine Eltern Probleme. Sein Vater war irgendwann aus seinem Leben raus und seine Mutter kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne Panik zu bekommen. Überhaupt hatten beide recht viele schöne und unschöne Momente in ihrem Leben, wie man bei den vielen Rückblenden und zwei POVs erfährt. Manchmal befinden sich die beiden auch entweder gleichzeitig oder nacheinander an dem gleichen Ort. Romantiker könnten jetzt sagen: Hach, das ist Schicksal! Und ja, ich denke, das könnte man hier schon behaupten.
Quinn find ich ganz in Ordnung, nur lebt er sein Leben ein bisschen zu wenig für sich selbst und lässt sich zu sehr mit der Phobie seiner Mutter einbinden. Es wäre besser, wenn er jemanden damit beauftragen würde, sich um die Dame zu kümmern. Gut, später schafft sie es stückweise dank einer Hilfe immer besser damit zurechtzukommen. Dennoch: Man merkt wirklich oft, wie sehr sie an ihm hängt und umgekehrt auch. Allerdings, als ihm mal ein Date deswegen ein Ultimatum stellt, hat er sich am Ende richtig entschieden. Weil so ein Ultimatum echt Müll ist.
Minnie war, joah, auch ok eigentlich. Aber hier und da ein bisschen zu stur. Besonders wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen oder Quinn irgendwelche Schuldzuweisungen zu geben für Dinge, für die er nichts kann. Wie beispielsweise das mit dem Namen. Eigentlich sollte sie ja Quinn heißen. Die Mütter hatten sich gegenseitig unterstützt und Quinns Mutter hat dann ihr Kind ebenfalls Quinn nennen wollen, quasi als Dank an Minnies Mutter, wegen der Unterstützung. Als dann aber Minnies Eltern in der Zeitung den Namen Quinn lesen, bricht Minnies Mutter den Kontakt mit der anderen Mutter ab, nennt sie Dieb und nennt Minnie dann Minnie, weil: Wäre ja voll so nachahmermäßig, wenn wir jetzt bei Quinn bleiben.
Tja, es müssen erstmal 30 Jahre vergehen und mehrere Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, eine Sache, die man eigentlich in wenigen Minuten hätte klären können. Tja^^°
Ansonsten fand ich das Buch in Ordnung, Minnie kommt zwar ein bisschen zu spät in die Pötte, um zu kapieren und sich einzugestehen, dass sie etwas von Quinn will bzw Gefühle für ihn hat. Dennoch geht es für beide gut aus.
Fazit:
Ist jetzt kein Highlight, absolut nicht. Aber trotz des einen oder anderen Makels hatte ich recht viel Spaß beim Lesen. Die Rückblenden fand ich am Anfang ein wenig verwirrend und random platziert, aber irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Joah, kann man schon lesen, finde ich. Ist kein Muss, aber ein Kann. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne :-)
- A.L. Kahnau
Elenas Rabe
(24)Aktuelle Rezension von: AngelaDuncanDie junge Elena findet einen verletzten Raben und hilft ihm ohne zu wissen das sich dadurch ihr ganzes Leben verändert.
Sie findet sich plötzlich in einer anderen Welt wieder wo sie auf den jungen Corvid trifft der ihr sagt sie die einzige Rettung für diese Welt. Zu Anfang hält sie alles für einen Traum doch ihr einziger Weg um nachhause ist durch den goldenen Bogen zu gehen doch zuerst muss sie einen Krieg gewinnen der nicht der ihre ist. Ein spannendes Abenteuer mit vielen mysteriösen Kreaturen beginnt die ihr en Weg weisen um die Person zu finden. Am Ende muss sie entscheiden was ihr wichtiger ist ihr Leben oder ihre wahre Liebe.Elenas Rabe entführt uns in die Welt nach dem Märchen Frau Holle um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen um zu verhindern das die Welt zerfällt. Elen ist die einzige die das verhindern kann. Spannend humorvoll mysteriös und fantastisch zu lesen.
- Lorraine Brown
Und dann war es Liebe
(102)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist wirklich süß gestaltet und passt wunderbar zur Geschichte. Es vermittelt direkt eine warme, leichte Stimmung, die neugierig macht und perfekt zur Atmosphäre des Buches passt.
Auch die Protagonisten sind sympathisch und passen gut zueinander. Man spürt, dass sie füreinander bestimmt sind, und ihre gemeinsame Entwicklung ist schön zu verfolgen. Dennoch muss ich zugeben, dass mich nicht alle Passagen vollständig fesseln konnten. Einige Stellen wirkten auf mich etwas oberflächlich, weshalb ich hin und wieder ein paar Seiten übersprungen habe. Ein wenig mehr Tiefe in den Gefühlen und Gedanken der Figuren hätte der Geschichte gutgetan.
Dafür punktet das Buch mit einem angenehm flüssigen Schreibstil, der es leicht macht, in die Handlung einzutauchen und dranzubleiben. Besonders das Setting hat mir sehr gefallen – es ist lebendig und liebevoll beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann.
Insgesamt ist es eine süße, unterhaltsame Geschichte mit einem schönen Setting und sympathischen Charakteren. Trotz kleiner Schwächen in der Figurenzeichnung habe ich das Buch gerne gelesen und mochte die leichte, charmante Atmosphäre sehr.
Kann man machen, muss man aber nicht!!!
- Bernd Mannhardt
Franki goes Hiddensee
(16)Aktuelle Rezension von: Maier31Horst-Frank Demmler, von seiner Frau Gitti liebevoll Franki genannt wird von seinem Chef kurzerhand mit seiner kompletten Familie zum Weihnachtsfest auf Hiddensee eingeladen. Frankie wittert eine mögliche Beförderung und will natürlich den besten Eindruck machen. Perfekt gestylt, mit der Familie farblich abgestimmt gekleidet, in einem gemieteten Bonzenauto unterwegs geht es in die glorreiche Zukunft. Auf dieser chaotischen Reise gerät die Familie Demmler in ein Malheur nachdem anderen.
Dieses Buch könnte ich mir mit den richtigen Schauspielern besetzt, richtig gut als Kinofilm vorstellen. Die Familie von Franki lässt kein Missgeschick aus und tritt in jedes nur mögliche Fettnäpfchen, diese werden vom Filius auch noch gefilmt und für die Ewigkeit festgehalten. Die Dialoge sind witzig und haben oft einen trockenen Humor, der mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist so unterhaltsam das ich zu den einzelnen Begebenheiten gleich die passenden Bilder im Kopf hatte und sehr oft herzlich gelacht habe.
Viel Spaß beim Lesen.
- Jasmin Whiscy
Warum Pechvögel fliegen können.
(80)Aktuelle Rezension von: AuroraMFür mich ist die Story irgendwie seltsam und nicht wirklich schlüssig. Auch die Schreibweise hat es für mich etwas schwer gemacht es zu lesen.
- Catherine Coulter
Calypso
(2)Aktuelle Rezension von: MimabanoDieser historische Liebesroman aus dem Jahr 1988 war ein wahrer Pageturner.Die Protagonisten waren so komisch das ich ständig lachen musste.Lyon's Tante Lucia die mit Adleraugen jede Bewegung von Diana und Lyonel verfolgte und ihnen dann ihre Meinung präsentierte ,ob sie wollten oder nicht, war einfach köstlich.Obwohl Catherine Coulter heute fast keine Romane mehr schreibt in diesem Genre,merkt man hier deutlich das sie sich mit historischen Begebenheiten auskennt.Was viele nicht wissen und mir persönlich sehr wichtig ist : 1.In einem guten historischen Liebesroman ist die Sprache , die des entsprechenden Jahres in dem der Roman spielt ( da kommt kein " jetzt mach mal halblang " oder sonstige Sprüche der Gegenwart vor!2.Es kommen damalige Geschehnisse und oder zumindest die damalige Lebensweise vor.Volle Punktzahl für ein gutes Buch. 📖 Klappentext:Diana Savarol , die zu Besuch in London weilt, weiss natürlich das ihr Cousin Lyonel, Earl of Leven,ein Schuft und Lebemann ist, der mit Frauen nur spielt.Aber das Heimweh nach der elterlichen Plantage auf einer westindischen Insel fegt ihre Skrupel hinweg.Gemeinsam mit Lyonel sticht sie im Kriegsjahr 1813 in See - eine lebensgefährliche Reise , die Diana ans Ziel ihrer geheimsten Sehnsüchte führt. - Lars Vasa Johansson
Holla die Waldfee!
(105)Aktuelle Rezension von: aenniturnsapageAm Anfang hatte ich sehr Schwierigkeiten, in der Geschichte anzukommen. Nachdem ich erst dachte, dass das vielleicht an der Übersetzung liegt, scheint es nach dem Lesen der anderen Bewertungen jedoch nicht nur mir so gegangen zu sein - egal welche Sprache. Die letzten Kapitel wurden langsam flüssiger.
Die Geschichte selbst war sehr langsam. Mir persönlich waren viele Momente zu ausgeschmückt, während die Kernmomente im Vergleich dazu gleich lang waren - der Unterschied war daher schwer zu erkennen und es war sehr langgezogen.
Alles in allem: ein Buch, was ich nicht unbedingt hätte lesen müssen und daher auch nicht empfehlen kann.
- Tanja Voosen
Nova und Avon - Mein böser, böser Zwilling
(87)Aktuelle Rezension von: mein_lesenestWww.meinlesenest.wordpress.com
{Rezension}
Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling
💜
Nova ist 13 Jahre alt und nicht gerade das, was man selbstbewusst nennt. Sie hat keine Freunde und von der zickigen Viola und ihrer Clique lässt sie sich ganz schön runter machen. Ihre Eltern machen die ganze Situation nicht gerade besser. Beide glauben an Magie und andere übernatürlichen Sachen und damit zieht Viola sie nämlich am liebsten auf. Nova hält Magie auch für totalen Unsinn. Doch als sie sich auf dem Jahrmarkt mit einer Wahrsagerin anlegt und verflucht wird, bekommt sie unerwartete Hilfe. Im Internet stößt sie auf einen Blog. Das ist tatsächlich die einzige glaubwürdige Internetseite. Doch der Versuch geht voll nach hinten los. Jetzt hat Nova auch noch eine Doppelgängerin mit bösen Absichten an der Backe. Doch wie wird Nova Avon nur wieder los?
💙
Ich bin wirklich mehr als begeistert. Mein Monatshighlight ist auf jeden Fall gefunden. Tanja Voosen hat mich genau wie bei ,,Die Zuckermeister“ mit ihrem genialen Schreibstil total in den Bann der Geschichte gerissen. Ihr Schreibstil ist total locker, also leicht zu lesen, fesselt einen aber trotzdem total. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Grundidee der Geschicht mag ich sehr. Sie ist richtig kreativ und trotzdem realistisch rübergebracht.
In die Geschichte bin ich sofort hinein gekommen. Mit der schüchterne Nova könnte ich mich sofort identifizieren. Sie war mir einfach sympatisch und ich mochte sie auf Anhieb. Tanja Voosen konnte ihre Gefühle sehr gut in Szene setzten. Auch Fee fand ich cool auch wenn die schon sehr verrückt war.
Toll finde ich, dass es am Anfang eines Kapitels immer eine kleine Illustration gegeben hat. Das war nicht immer dieselbe, sondern immer ganz verschiedene. Die haben super zum Buch gepasst. Genau wie das Cover. Das Cover ist total verspielt und voller Details. Ich liebe es. Besonders mag ich, wie Nova und Avon auf dem Bild miteinander verschlungen sind.
💚
Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling von Tanja Voosen aus dem Carlsen ist ein rund um gelungenes Kinderbuch. Es ist einen sehr tolle Mischung aus Fantasy und realistischer Geschichte. Wer das Buch noch nicht kennt, sollte das unbedingt ändern. Ich empfehle es für Kinder ab 10/11 Jahren. Und vergebe liebend gerne 🌟🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟
- Bobbie Pyron
Plötzlich Glückspilz
(13)Aktuelle Rezension von: EmmyLNathaniel Harlow wohnt mit seinem Großvater in Paradise Beach im sonnigen Kalifornien. Er ist der größte Pechvogel der Stadt. Kein Wunder, dass er es schafft an einem sonnigen Tag vom Blitz getroffen zu werden. Ein richtiges Wunder dagegen ist, dass er dieses Ereignis ohne größere Schäden überlebt. Jetzt ändert sich einfach alles. Er wird vom größten Pechvogel zum absoluten Glückspilz. Es ist, als ob ihn der Blitz umgepolt hat. Statt Pech zieht er nun das Glück magisch an. Er gewinnt jede Wette, jeden Wettbewerb und jedes Preisausschreiben. Sogar sein Großvater hat Glück mit dem Fischkutter. Er hat nicht nur zahlende Kunden, sondern fängt sogar Fische. Jeder möchte mit Nate befreundet sein. Leider bringt so viel Glück auch Neider. Hinter dem Rücken von Nate und seinem Großvater wird getuschelt. Einige Freunde wenden sich sogar ab. Nate weiß nicht mehr wer seine richtigen Freunde sind und wer ihn nur ausnutzen möchte. Als er sich mit seiner besten Freundin Gen entzweit, möchte er den Glückszauber einfach nur wieder rückgängig machen.
Die Geschichte wird im Präteritum erzählt. Sprache und Ausdruck entsprechen dem der Zielgruppe. Eine Identifikation mit den Hauptpersonen fällt dadurch sehr leicht. Der Text ist übersichtlich gegliedert und die Schriftgröße auch für Leser ab neun geeignet. Über jedem Kapitel ist ein kleines Bildchen, welches den Text etwas auflockert.
Auf dem türkisen Cover sind neben einem gestalteten Schriftzug kleine Bildchen zu sehen, die mit der Geschichte in Verbindung stehen. Man sieht einen Golfball, einen Schuh und einen Toaster mit verkohltem Toast. Nate wurde beim Minigolf vom Blitz getroffen, er fotografiert am liebsten einzelne Schuhe, sein Glück bemerkt er zuerst an den goldbraun getoasteten Frühstücksbroten. Jungen aber auch Mädchen ab zehn Jahre haben ganz sicher Spaß beim Lesen.
- Ian De Haes
Glück oder Pech
(7)Aktuelle Rezension von: kinderbuchzaubereiEin harmloser Spaziergang im Wald wird plötzlich zum Start eines großen Abenteuers: Ein kleiner Fehltritt – und schon purzeln der Junge und der Bär mitten in etwas völlig Unerwartetes hinein. Was erst wie Pech aussieht, entpuppt sich Schritt für Schritt als spannende Reise voller Überraschungen. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es schien
Ich mag die Storyidee total, weil sie zeigt, dass aus kleinen Missgeschicken etwas Schönes entstehen kann. Für mich ist das eine dieser Geschichten, die Mut machen, ohne belehrend zu sein.
Genau so sollten Kinderbücher sein: fantasievoll, warm und mit Herz.
Die Schreibweise dieses Textes hat etwas fast Märchenhaftes, etwas Sanftes und zugleich Kraftvolles. Ich finde der Text ist für Vierjährige gut verständlich und lebendig, aber inhaltlich schon etwas philosophisch. Kinder sehen vor allem die Geschichte und das Abenteuer. Die eigentliche Botschaft, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstehen kann, erkennen sie nicht automatisch.
Deshalb ist es schön, wenn Eltern das ein wenig erklären und gemeinsam darüber sprechen.
Die Illustrationen wirken wie kleine Traumwelten aus Licht und Farbe, warm, weich und mit viel Liebe zum Detail. Die Maltechnik erinnert an eine Mischung aus Aquarell und Kreide. Für mich fühlen sich die Bilder an wie eine kleine Fantasiewelt, in die man gern eintaucht.
- Melissa Galldony
Aschenputtel verlässt ihren Prinzen
(17)Aktuelle Rezension von: Mrs. DallowayDas Buch hat mir leider nicht so gut gefallen, was keineswegs am Inhalt lag, sondern tatsächlich daran wie es geschrieben wurde. Ich habe den gleichen Job wie Bine, deswegen hatte ich mich gefreut von einer Leidensgenossin zu lesen. Ziemlich schnell bin ich dann doch durch die Seiten geflogen, weil es an sich ganz heiter erzählt ist, aber leider nicht so gut umgesetzt.
Denn schon am Anfang ging es holprig los. Z.B. auf S. 7 unten "leider nur sein Name..". Das klingt ziemlich wehleidig, aufgeregt mit den ganzen Ausrufezeichen und einmal sogar "?!" und irgendwie so aufgesetzt.
Ich fühle mich beim Lesen permanent angeschrien.
Die Anführungszeichen gefallen mir gar nicht und sind meiner Meinung nach auch falsch rum gesetzt, also die, die das Gesagte beenden. S. 10 zweiter Abschnitt, erste Zeile: so hätten die Zeichen die ganze Zeit sein sollen.
Den Namen "Schundt" finde ich auch zu übertrieben gewählt, das merkt man gleich wer hier die Bösen sein sollen.
S.17: im weißen Shirt, praktisch für den neuen Job. Da hat wohl noch nie jemand als Nanny gearbeitet, denn ein weißes Shirt und ein 3-Jähriger passen nicht gut zusammen.
Und so geht es fröhlich weiter. Für mich ist das Buch leider nicht so gelungen, auch wenn ich Bine mag. - Salah Naoura
Matti und Sami und die verflixte Ungerechtigkeit der Welt
(21)Aktuelle Rezension von: YvonnisonniAlles läuft anders als geplant. Die Familie hat bei einer Hausverlosung teilgenommen. Sie lassen alles hinter sich und ziehen nach Finnland. Dort leben sei vorerst bei dem Bruder des Vaters, also dem Onkel und dessen Frau. Sie rücken zusammen, weil man das so macht in einer Familie.Dann bekommen sie die Nachricht, dass sie gewonnen haben und haben noch 1 Tag Zeit ihre Losnummer zu finden, die glücklicherweise Matti in seiner kleinen Kiste aufbewahrt hat.Am nächsten Tag kommen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein tolles Haus, wo sie alle Platz haben und Möbel benötigen sie auch nicht.Die Reihenfolge war zwar etwas merkwürdig, doch es stellt sich als gut raus, da sie nicht weit entfernt lebten.Sie lernen die Nachbarn kennen und erleben Abenteuer und Überraschungen. Am Schluss kommt alles noch einmal anders als gedacht. Aber das verrate ich nicht, das würde die Spannung schmälern...Eine ganz klare Leseempfehlung!























