Bücher mit dem Tag "penhaligon verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "penhaligon verlag" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Palace of Glass - Die Wächterin (ISBN: 9783764531959)
    C. E. Bernard

    Palace of Glass - Die Wächterin

     (586)
    Aktuelle Rezension von: elfenundedelsteine

    Die Protagonisten haben mich überzeugt, die Welt, in der die Geschichte spielt, aber leider nicht. Irgendwie kann ich mich nicht mit Technik in Fantasy Romanen anfreunden, auch wenn der Roman damit eher als Dystopie/Science Fiction durchgehen würde, aber der ganze Rest (der Palast, die Armen-Viertel, ...) erinnert mich eben eher an Fantasy als an Science Fiction.
    Die Story an sich ist aber nicht schlecht, wer sich also mit der Welt anfreunden kann, darf "Palace of Glass" gerne mal eine Chance geben.
    Von mir gibt es 3/5 Sterne.

  2. Cover des Buches Feuer und Blut - Erstes Buch (ISBN: 9783764532239)
    George R. R. Martin

    Feuer und Blut - Erstes Buch

     (101)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Gleich vorweg: das Buch ist absichtlich genau so geschrieben wie ein Geschichtsbuch und nicht wie ein Roman. Es handelt sich hierbei um die Chronik der Targaryens. Wer die Reihe rund um den eisernen Thron mag  uns bisher kein Problem mit den ganze  Namen und Zugehörigkeiten hatte, wird sich hier wohl fühlen. Wenn man sich einmal an den Stil gewöhnt hat, weiß man auch den Humor zwischen den Zeilen zu schätzen und ich muss sagen, dass ich mich auf die Serie und die Umsetzung des Tanz der Drachen freue, weil es nie langweilig wird und Frieden generell rar gesät ist. 

    Das Buch hatte allerdings auch seine Längen und mit gut 800 Seiten ist es auch recht umfangreich und wenn man dann noch weiß, dass es sich hier erst den ersten Teil des Targaryen-Stammbaums handelt, kann man sich vielleicht vorstellen, was auf einen zukommt. 

    Ich habe mich über die Weihnachtsfeiertage gut unterhalten gefühlt und wünsche allen Fans viel Spaß. 

  3. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (388)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Fand das Buch von der Idee her gut, konnte mich aber leider nicht gleich gut mit allen Charakteren zurecht finden. Ich finde sie sind sehr unterschiedlich, aber auch nicht gleich sinnvoll. Irgendwie fand ich die Handlung insgesamt etwas langweilig, es ist nicht so viel passiert. Einige interessante und spannende Szenen waren dabei und auch die Komplotte, die geschmiedet werden ergeben Sinn und man möchte deren Auflösung mitbekommen, aber mich überzeugen die Schwestern einfach nicht, um die es ja maßgeblich geht. Ich habe nun auch nicht die weiteren Teile gelesen, da ich die Figuren nicht überzeugend fand.

  4. Cover des Buches Palace of Fire - Die Kämpferin (ISBN: 9783764531980)
    C. E. Bernard

    Palace of Fire - Die Kämpferin

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Maike20

    Ich mag das Cover richtig gerne, insbesondere wenn man es zusammen mit den anderen Bänden sieht.

    Obwohl es lange her ist, dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen, der mich nicht ganz überzeugen konnte, hatte ich keine Probleme, wieder in diese Welt einzutauchen. Ich kam von Anfang sehr leicht in die Geschichte ein. Durchgehend konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen und in meinen Augen blieb es immer spannend. Die Autorin konnte mich mit ihren Beschreibungen fesseln. So habe ich bei den schnelllebigeren Szenen mitgefiebert und bekam eine Gänsehaut, wenn es um die schrecklichen Behandlung von Magdalenen oder um öffentliche Reden für/gegen Freiheit geht. Ich konnte beim Lesen auch die Atmosphären der verschiedenen Orten spüren.

    Ein weiterer Pluspunkt war Reas Gedenkenfieber, das nun mehr im Mittelpunkt steht. Man kann dieses Fieber gut mit Angststörungen bzw. Depressionen vergleichen. Es wird deutlich, wie es Rea einschränkt, obwohl es niemand anderes sehen kann, und welche Probleme sie hat, es zu bekämpfen. So wird es ohne Behandlung auch immer schlimmer.

    Mein größtes Problem an dem Buch ist leider trotzdem Rea, aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist. Ich kann zwar verstehen, dass ihr das Gedenkefieber schwer zu schaffen macht und dadurch ihre Entscheidungen beeinflusst werden. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum sie plötzlich ihrer Mutter Madame Hiver so blind vertraut, trotz ihres Verhaltens und ihrer Aktionen in „Palace of Silk“ und obwohl sie damals ihre Kinder verlassen hat. Hier handelt Rea doch sehr naiv. Auch verhält sie sich gegenüber ihren Freunden sehr vermessen, weil sie nur ihren Weg für den richtigen hält.

    Dahingegen konnte mich Robin endlich von sich überzeugen. Nachdem er in den beiden Bänden zuvor eher passiv bleibt, will er nun aktiv die Welt zum Besseren verändern und für die Rechte der Magdalenen und damit auch für Reas eintreten. Die anderen Nebencharaktere, vor allem Liam, Ninon, René, Blanc und der Comte, fand ich wieder toll. Leider kamen sie etwas zu kurz. Aber auch die Bösewichten empfinde ich als spannend, weil sie sehr clever agieren und man nicht immer weiß, was genau sie planen. 

    Fazit: 4/5⭐️

    Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, nachdem ich wusste, dass es noch einen vierten Band gibt. Ansonsten hätte die Reihe ein sehr offenes Ende gehabt, was mir immer nicht so gut gefällt.

  5. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Mayylinn


    Heute habe ich den zweiten Band von „Der schwarze Thron“ ausgelesen. Tatsächlich ist die Reihe von Kendare Blake nichts, was man zwischendurch lesen kann. Dies liegt weniger am Schreibstil, als viel mehr an der Tatsache, dass es auch im zweiten Band viele Personen und Handlungsschauplätze gibt. Der Leser begleitet die Königinnen Katherine, Mirabella und Arsinoe immer noch in getrennten Storylines, die sich - auch wenn die Jagd aufeinander eröffnet ist - wenig überschneiden. Nach zwei Bänden und knapp 1000 Seiten kennt man sich als Leser zumindest besser auf Fennbirn aus, auch wenn einen immer wieder das Gefühl beschleicht, dass diese Insel ein - zugegebenermaßen - sehr böses Herz hat, das sich am Leid der Königinnen ergötzt. Ich kann garnicht sagen, welche der der Protagonistinnen ich am meisten mag. Ich weiß nur, dass ich immer die Augen verdreht habe, wenn die Handlung nach Greavesdrake Haus zu Katherine sprang. Ihre Figur hat sich innerhalb der 1000 Seiten am stärksten verändert. Zu Beginn hatte ich Mitleid mit ihr, mittlerweile geht mir ihre Blutrünstigkeit etwas auf die Nerven. Arsinoe und Mirabella wirken gegen ihre Schwester beinahe harmlos. Aber auch ihre Charaktere sind nicht nur positiv - bei manchen ihrer Entscheidungen oder Wendungen habe ich nur den Kopf geschüttelt. Die Autorin legt großen Wert darauf, dass man die Schwestern nicht allzu sehr mag. Vielmehr sind es die Nebencharaktere wie Jules, Carah, Billy oder auch Pietyr, die der Handlung Leben einhauchen. Diese ist das ganze Buch über spannend, der Leser spürt die unterschwellige Gefahr, die von den Schwestern ausgeht und doch möchte man nicht, dass eine von ihnen zu Schaden kommt. Hinzu kommen einige Wendungen mit denen ich wirklich nicht gerechnet hatte! Das Ende des Buches hat mich schließlich ein wenig überrascht und ich bin doch gespannt, was in den beiden Folgebänden passiert. Dennoch mache ich eine kleine Lesepause von der Reihe. Mein Kopf sehnt sich irgendwie nach etwas Leichterem. 

  6. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    An das Buch bin ich wegen des offensichtlichen Hypes eher vorsichtig herangegangen. Hab leider schon viele Enttäuschungen erleben müssen, wenn ich mit zu vielen Erwartungen ein Buch starte. 

    Naja, das war auch hier gut so, denn obwohl "Die Blutkönigin" eine sehr solide und ansprechende Story hat, muss ich sagen, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um mich komplett zu überzeugen und zu fesseln. Ich kann nicht einmal sagen, was es genau war, denn von Plot, Worldbuilding und Charakteren war an sich alles in Ordnung. 

    Es hat mich halt für eine Zeit sehr gut unterhalten, aber so richtig in Erinnerung bleiben wird es mir nicht. Zum Glück ist es eine abgeschlossene Story in sich, man muss sich also nicht die Folgebände ansehen. 

    In den anderen Bücher der Autorin werde ich aber sicher auch noch reinlesen. Ihr Stil gefällt mir.

    Endlich wieder ein Buch von meinem SuB, an das ich mich viel zu lange nicht rangetraut habe. :D

  7. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten von vier Teilen. Der Verlag hat die Reihe am Anfang als Trilogie angekündigt und ich war doch sehr überrascht als ich feststellen musste, dass es noch einen 4. Teil geben wird. Glücklicherweise hatte ich die Reihe noch nicht angefangen, denn aus Erfahrung weiß ich, dass gerade Trudi Canavans Bücher sehr komplex sind und man bei der langen Wartezeit einfach alles vergessen hätte.

    Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich unglaublich faszinierend, aber auch sehr komplex. Ich muss gestehen, dass ich zuerst dachte, die Geschichte spielt in unserer Welt, was gar nicht der Fall ist. Erzählt wird die Handlung aus 2 Perspektiven. Da wäre auf der einen Seite der der Archäologe Tyen und auf der anderen Seite Rielle. Beide Charaktere leben in unterschiedlichen Welten und am Anfang haben ihre Leben wenig gemeinsam. Fast wirkt es so, als würde die Autorin zwei unterschiedliche Geschichten erzählen. 

    In der Welt von Rielle ist die Anwendung von Magie verboten. Sie selbst hat die Fähigkeit, Magie als Schwärze wahrzunehmen, verheimlicht diese Tatsache aber. Das wird ihr zum Verhängnis und auch die Tatsache, dass sie zur Magie verfügt wird. Tyen ist ein Archäologe und findet bei einer Ausgrabung ein magisches Buch, das mit ihm kommunizieren kann. Auch er gerät in Gefahr, denn auf einmal muss er sich verstecken, weil man ihm das Buch weg nehmen will. 

    Übrigens finde ich den Klappentext bezüglich Tyens Gefühle für das magische Buch, das übrigens weiblich ist und Pergama  heißt, sehr irreführend. Er ist nämlich weder verliebt noch ähnliches, aber er möchte Pergama gerne behalten, um hinter ihr Geheimnis zu kommen. 

    Ich habe den 2. Teil bereits hier liegen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich bin gespannt was mich erwarten wird. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

  8. Cover des Buches Sonea - Die Königin (ISBN: 9783734160172)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Königin

     (404)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Das Ende... So erschien es mir auch.

    Die Geschichte wirkte etwas wackelig und etwas hastig. Fast so, als ob die Deadline immer näher gerückt wäre.

    Es ist kein Vergleich zu den anderen Teilen und daher auch nicht mein liebster Band.

  9. Cover des Buches Die Gabe der Könige (ISBN: 9783764531836)
    Robin Hobb

    Die Gabe der Könige

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Die Reihe der Weitseher ist vor einigen Jahren unter anderem Titel bereits erschienen. Hier handelt es sich also um eine Neuauflage des Weitseher-Zyklus.

    Fitz Chivalric ist ein Bastard des Königsohns und hat als solcher kein leichtes Leben. Seinen Vater kennt er nicht, dieser hat auf den Thron verzichtet und ist kurz darauf gestorben. Ob es ein natürlicher Tod war, bleibt dahingestellt und unaufgelöst.  Fitz wird als kleiner Junge an den Hof seines Großvaters König Listenreich geholt und wächst dort in der Obhut des Stallmeisters Burrich auf. Nebenbei wird er von Chade, dem Bastardbruder des Königs, zum Assassinen ausgebildet. Auch dauert es nicht lange bis wir von den besonderen Fähigkeiten Fitz' erfahren. 

    Fitz hat mit Intrigen, Lügen und sich selbst zu kämpfen. Hauptsächlich mit sich selbst. Denn dieses Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was doch recht ungewöhnlich ist, aber natürlich einen tiefen Einblick in die Seele und Gefühlswelt unseres Protagonisten liefert. Und das macht die Autorin ausgiebig. Wer also ein Fantasy-Epos wie Game of Thrones oder Herr der Ringe erwartet, der ist hier vollkommen falsch. Hobb bietet uns hier hauptsächlich eine Charakterstudie mit etwas Rahmenhandlung. Das ist nicht unbedingt uninteressant, lässt aber die Handlung an vielen Stellen einfach nur dahinplätschern.

    Ein bisschen gewürzt wird die Gedankenwelt Fitz' von seinen Lehrstunden bei Chade und seiner Weitseher-Gabe, mit der er nicht so richtig zurecht kommt. Ach ja, die Korsaren sind auch unterwegs, bedrohen die Küste des Königreichs mit einer Armada an Schiffen, aber der König denkt gar nicht daran, eigene Schiffe zu bauen und hofft nur auf die Fähigkeiten seiner Weitseher.

    Natürlich wird der Bastardjunge auch von seinem Onkel als  Bedrohung angesehen und muss sich so einigen Gemeinheiten, Intrigen und Mordversuchen erwehren.

    Ein echter Lichtblick war der Hofnarr, den ich faszinierend und sehr unterhaltsam fand. 

    Aber sonst ist nicht viel passiert und dennoch konnte ich nicht aufhören und war in der Geschichte gefangen.


  10. Cover des Buches Der Bruder des Wolfs (ISBN: 9783764531843)
    Robin Hobb

    Der Bruder des Wolfs

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Der Bruder des Wolfs ist der zweite Teil der Weitseher-Trilogie. Er schließt nahtlos an Teil 1 an, und wusste mich genauso zu begeistern. 

    Beim Kauf muss man nur aufpassen, dass Buch ist nur eine Neuauflage. Es ist bereits einmal unter dem Titel »Des Königs Meuchelmörder« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Schattenbote« im Heyne Verlag.

  11. Cover des Buches Die 13 Heiligtümer (ISBN: 9783764531102)
    Michael Scott

    Die 13 Heiligtümer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    „Die 13 Heiligtümer“ sind ein rasanter Horrorthriller und verwebt gekonnt eine fiktionale Geschichte und mythologische Elemente. Ungewöhnlich brutal und detailliert sind die Gewaltszenen und dass muss man auch tatsächlich mögen. Ist aus mehreren Blickwinkeln erzählt und inhaltlich macht es natürlich Sinn, dass die Ermittlungen ein wenig stümperhaft daherkommen. Authentisch wirkt das allerdings nicht. Sieht man darüber hinweg erwartet den geneigten Leser ein durchwegs unterhaltsames Lesevergnügen. Bereits seit 1983 schreibt Michael Scott Bücher für Kinder und Erwachsene und ist hauptsächlich durch die „Die Geheimnisse des Nicolas Flamel“ Reihe weltweit bekannt geworden.

  12. Cover des Buches Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord (ISBN: 9783442379026)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Diese Reihe begeistert mich eigentlich immer, doch Band 5 hat es nicht geschafft. Sooo viel Chemie, so ausführliche Formeln. Ein 11 jähriges  Mädchen, dass bei der Ausgrabung eines Heiligen anwesend sein darf??? 

    Leider gab es hier sehr viele Längen. Der sonst übliche Humor kam hier etwas zu kurz... ich gebe gut gemeinte 3 Sterne. Ich lese allerdings auf jeden Fall die nächsten Bücher auch, erstmal wegen dem, was der Vater am Ende  verkündet und weil ich weiß, dass der Autor  klasse ist und es bestimmt wieder unter Beweis stellt.

  13. Cover des Buches Das schwarze Mal (ISBN: 9783764532086)
    Eyal Kless

    Das schwarze Mal

     (23)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Nur noch wenige kennen die Geschichte den kleinen Rafik, die übellaunige ehemalige Söldnerin Vincha gehört aber dazu und berichtet von seiner Jugend in einer abgelegenen Wüstenstadt, die anders als der Rest der Welt die Veränderung der Menschen nicht gutheißt und auch die seltsamen Tätowierungen, die bei manchen Menschen plötzlich auftauchen, verabscheut. Als dies auch bei Rafik geschieht, wird er von seinen Eltern weit weggebracht – nicht ahnend, wie wertvoll der Junge durch die Symbole an seinen Fingerspitzen geworden ist…

    Eyal Kless hat mit „Das schwarze Mal“ einen Debutroman veröffentlicht, der durchweg erstaunlich ist und keinem anderen Buch gleicht, das ich bislang gelesen habe – nicht nur, weil er Genregrenzen sprengt und wild miteinander kombiniert, sondern auch weil der Verlauf der Handlung so ungewohnt ist. Angesiedelt ist der erste Teil der „Puzzler“-Reihe in einer dystopischen Zukunft, und allein diese ist es wert, genauer betrachtet zu werden. Denn sie erlaubt sich zahlreiche Gedankenspiele, wie es mit fortschreitender Technik und dem Selbstoptimierungswahn der Menschen weitergehen würde – in dieser Welt ist es üblich, dass sich Menschen mit Maschinenteilen modifizieren lassen, um schneller, stärker, tödlicher zu werden. Und auch der Hintergrund der Welt ist sehr interessant erdacht, gibt es in dessen Historie doch einen starken Bruch, der das Leben völlig verändert hat und katastrophale Auswirkungen hatte. Gesellschaftsstruktur, alltägliches Leben, Berufe und viele weitere Besonderheiten sind sehr lebendig geschildert und kombinieren Science-Fiction, ein klassisches Abenteuersetting und einen Hauch orientalisches Flair – und dennoch passt dies äußerst gut zusammen.

    Die Erzählweise mit der Rahmenhandlung um Vincha und Funkelauge ist viel mehr als nur ein Anlass, die Geschichte von Rafik zu erzählen, auch sie hat ihren festen Teil im Gefüge des Romans und bildet eine zweite Erzählebene mit eigenen Geheimnissen und Handlungen. Das macht das Ganze natürlich recht komplex, zumal man sich erst einmal an die vielen fremdartigen Figuren gewöhnen muss, durch den gelungenen Aufbau und die sehr lebendige, bildhafte Sprache ist es mir aber gelungen, schnell in die Geschichte hineinzufinden und auch die eingebauten Feinheiten genießen zu können – und derer gibt es viele. Der Verlauf ist äußerst spannend und dicht, die Charaktere markant und voller Ecken und Kanten, sodass es nur wenige klare Helden gibt, dennoch habe ich schnell mit ihnen mitgefiebert.

    „Das schwarze Mal“ bietet eine sehr ungewöhnliche Kombination verschiedener Genres aus Science-Fiction, Fantasy, Abenteuer und Märchen, kombiniert mit einer anspruchsvollen und doch gut leserlichen Handlung. Der Raum für faszinierende Gedankenspiele ist gegeben, der Verlauf ist vielseitig und abwechslungsreiche, sodass mich der Auftakt der Reihe schnell gepackt hat – sehr lesenswert!

  14. Cover des Buches Nachtmahr - Das Erwachen der Königin (ISBN: 9783764530846)
    Ulrike Schweikert

    Nachtmahr - Das Erwachen der Königin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Lorena ist eine junge Frau, die erfolgreich für eine Bank in London arbeitet. Sie trifft eines Tages auf Jason, ihre Highschool Liebe.


    Sie verabreden sich und in Lorena kommen die alten Gefühle wieder zum Vorschein. Soweit wäre alles gut, wenn sie sich nicht jeden Abend um Mitternacht in einen Männer verschlingenden Vamp verwandeln würde.


    Lorena ist ein Nachtmahr.


    Grundsätzlich fand ich die Geschichte nicht schlecht. Das Thema Nachtmahr ist für mich neu, mal was anderes zu den ständigen Vampuren und Werwölfen. Auch das Handlungskonzept gefällt mir und verspricht eine spannende Geschichte, auch für die nächsten 2 Bände.

    Andererseits sind die Figuren nicht wirklich sympatisch bzw. teilweise sehr oberflächlich beschriebe. Lorena badet sich in Selbstmitleid und Minderwertigkeitskomplexen, was auf die Dauer langweilig wird. Und mit Raika kann ich gar nichts anfangen, da die Figur auch sehr unterschiedlich dargestellt wird.


    Bleibt zu hoffen dass die Fortsetzung besser wird.


  15. Cover des Buches Flavia de Luce 9 - Der Tod sitzt mit im Boot (ISBN: 9783734100802)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 9 - Der Tod sitzt mit im Boot

     (72)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    So etwas kann auch nur Flavia passieren ... beim Bootsausflug mit ihren Schwestern und dem loyalen Dogger hält sie die Finger ins Wasser und angelt dabei eine Leiche. Und prompt steckt die chemiebegeisterte junge Hobbydektivin in ihrem neuesten Fall und stöbert zwischen Klatsch und Tratsch, berühmten Gedichten, früheren berühmten Schauspielerinnen, einem zwei Jahre alten Mordfall, Kirchenpsalmen und Geheimnissen nach einem Mörder ... und kommt ihm wie immer näher als zunächst gedacht. Der spannende 9. Fall der "Flavia de Luce"-Reihe von Alan Bradley hat mich wieder in seinen Bann gezogen und ich bin schon gespannt, was mich im 10. Band erwartet.

  16. Cover des Buches Der Erbe der Schatten (ISBN: 9783764531867)
    Robin Hobb

    Der Erbe der Schatten

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Der Erbe der Schatten, ist der dritte Teil der Trilogie und stellt einen schönen wenn auch etwas unbefriedigenden Abschluss der Trilogie dar. 

    Und bitte aufgepasst, auch dieses Buch wurde schon mal unter andern Titel veröffentlicht, unter dem Titel »Die Magie des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag und unter dem Titel »Der Nachtmagier« im Heyne Verlag.

  17. Cover des Buches Die Todeskönigin (ISBN: 9783764532000)
    Sarah Beth Durst

    Die Todeskönigin

     (47)
    Aktuelle Rezension von: buchverliebt

    Das Krönungsmassaker ist überstanden und Daleine ist zur Königin gekörnt; und hier setzt die Geschichte knapp sechs Monate nach den Geschehnissen aus dem ersten Band ein.


    Die große Frage ist und bleibt für mich bis zum Schluss: Musste das denn sein? Der erste Band "Die Blutkönigin" war der Wahnsinn. Ein hervorragendes, düsteres, Fantasy-Lesererlebnis. Und genau da hätte Daleinas Geschichte dann auch zu Ende sein müssen. Dieses Buch erscheint mir wie ein künstliches in-die-Länge-ziehen einer bisher echt tollen Königinnen-Geschichte, welches nicht hätte sein müssen. Ich hatte gehofft hier die Geschichte einer anderen Königin, in anderer Konstellation, vielleicht in einem anderen Land Renthias zu lesen. Natürlich weist die Kurzbeschreibung darauf hin, worum es geht, jedoch ist dies nicht nur die Geschichte von Naelin, sondern in einem sehr großen Teil eben auch die Daleinas.


    Versteht mich nicht falsch, es ist eine gute Geschichte mit schlüssig durchdachten Handlungen, Konsequenzen und einem ziemlich grausamen Plan eines geheimnisvollen Gegners. Ich habe Naelin von Anfang an sehr gemocht, sie ist einfach der Typ Mama-Bär, nur eben mit viel Macht über die Geister. Ihre Kinder waren von Anfang an wirklich süß und nicht auf den Mund gefallen, wie das eben so ist bei Kindern. Sehr authentisch. Zu Anfang hatte ich zwar meine Bedenken, dass sie ggf. zu einem Hindernis für Naelins Geschichte, für ihr vorankommen und ihre Entwicklung, sein könnten, aber Sarah Beth Durst findet auch hierzu gute Wege, alles sehr glaubwürdig darzustellen.




    Der Großteil des Buches ist recht Wechselhaft mit Daleinas und Naelins Geschichten gefüllt. Während Daleine und Heiler Hamon sich annähern und krampfhaft versuchen der sterbenden Königin einen Ausweg zu schaffen und herauszufinden wer der Königin etwas böses will, ist Naelin mit ihren Kindern und Meister Ven unterwegs, wird ausgebildet und erhofft sich, niemals Thronanwärterin sein zu müssen. Es sind also weiterhin viele bekannte Charaktere mit dabei und auch der Wolf Bayn hat bei mir einen großen Stein im Brett und ich würde seine Geheimnisse nur zu gerne erfahren - doch er ist und bleibt ein Mysterium.



    Trotz allem ist "Die Todeskönigin" für mich ein sehr schwerfälliges Buch und ich hatte zwischenzeitlich wirklich das Gefühl nicht voran zu kommen, obwohl Seite um Seite immer wieder andere Perspektiven eingeflochten wurden. Einen kleinen Teil meiner Wahrnehmung schiebe ich auf die sehr langen Kapitel, wobei ich damit auch schon im ersten Band konfrontiert wurde. Und alles andere ist schwer zu beschreiben. Dadurch, dass der eigentliche Weltenaufbau ja bereits im ersten Band geschah, befinden wir uns also in einer bekannten Welt und das Hauptaugenmerk liegt einfach auf den Handlungen unserer Heldinnen und Helden.



    Für Mich ist "Die Todeskönigin" ein sehr interessanter, gut geschriebener zweiter Band, der jedoch nicht hätte sein müssen. Daleinas Geschichte wird, meiner Meinung nach, durchaus überstrapaziert und hätte mit dem ersten Band enden müssen. Ob ich den dritten Band lesen werde, steht noch in den Sternen, denn auch der zweite Band scheint zunächst ein Ende zu haben, welches nicht zwingend fortgeführt werden muss. Vielleicht wusste die Autorin das, denn sie wirft dem Leser ein paar mysteriöse Äußerungen zu meinem heißgeliebten Wolf Bayn vor die Füße, welche ich ja dann doch gerne näher ergründen würde

  18. Cover des Buches Sohn der Sieben (ISBN: 9783764531652)
    Justin Travis Call

    Sohn der Sieben

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Addicted2Books1

    Auf Sohn der Sieben war ich absolut gespannt, nach diesem Klappentext musste ich es einfach lesen.

    Das Buch beginnt mit einigem Vorgeplänkel - einem Teil einer Prophezeiung, einem Prolog, Auszügen aus einem heiligen Buch und dann beginnt erst die eigentliche Geschichte in der "Gegenwart". Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, passt es absolut zum Buch, welches sich schon fast Epos nennen darf, aber das hat mir den Einstieg anfangs sehr erschwert. Und so zog es sich auch durch das ganze Buch - es ist absolut spannend und lesenswert, aber manchmal verlor der Autor sich in Details, die mein Interesse abflauen ließen.

    Annev ist ein junger Mann mit einem Geheimnis, welches mit dem Tod bestraft würde, sollte er jemals auffliegen. Er besucht die Akademie in Chaenbalu, die ihre Studenten in den Künsten der Magie und der Artefakte ausbildet. Die fähigsten Schüler werden dann zu Avataren, die damit beauftragt werden, magische Artefakte zu bergen und in die Akademie zu bringen.
    Annev ist der typische "Außenseiter" - der mutige, aber widerwillige Held. Er ist nicht der Stärkste, der Klügste oder der Schnellste, aber er ist entschlossen. Und, was am wichtigsten ist, er sieht die Welt anders als alle anderen. Er ist glaubwürdig in seinen Handlungen und Überzeugungen.

    Auch die anderen Charaktere fand ich wirklich gut kreiert und absolut authentisch, das Thema des Buchs war einfach großartig erdacht und umgesetzt und auch der Schreibstil von Justin Travis Call ist wirklich genial und leicht verständlich. Man hat eine genaue Vorstellung aller Geschehnisse, fast wie ein "Kino im Kopf" - dieses Buch könnte also in einem Rutsch gelesen werden ... Aber um nochmals auf den Punkt von vorher zurück zu kommen: Vieles wurde viel zu detailliert beschrieben, so dass es einfach den Lesefluss gehemmt hat und ich Seiten manchmal nur überflogen habe, um zu merken, dass es immer noch um die gleiche Beschreibung einer Sache oder einer Begebenheit ging.

    Ich habe sehr lange für diese Rezension gebraucht, weil ich einfach nicht wusste, wie ich meine Gefühle bzgl. des Buchs ausdrücken soll. Einerseits war es wirklich großartige High-Fantasy, mit tollen Charakteren, einem genialen Schreibstil und einer super spannenden Handlung - andererseits war es stellenweise so langatmig, dass ich das Buch gern zur Seite gelegt hätte. Ging aber nicht, weil die Handlung einfach so gut war, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.

    Der Epilog war dann so genial, dass er mich fast über die Schwachstellen hinweggetröstet hat und ich richtig gespannt bin auf den zweiten Teil.

    Fazit:
    Wer sich nicht von Längen abhalten lässt, erlebt eine geniale, gut-durchdachte, epische High Fantasy Geschichte. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich hoffe aber, dass der Autor sich im zweiten Band nicht so sehr in Details verliert, wie in Teil 1.

  19. Cover des Buches Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist … (ISBN: 9783734161117)
    Gina Damico

    Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist …

     (31)
    Aktuelle Rezension von: AlRey

    ...wie dieses grandiose Buch von Gina Damico beweist. Mich hatte das Cover direkt angesprochen. Darauf zu sehen sind die Umrisse der Hauptfigur Max und Burk dem Teufel, den er aus Versehen heraufbeschwört. Auf der Innenseite sind die beiden von vorn abgebildet, was ich sehr gelungen finde.

    Zur Geschichte selbst möchte ich nicht viel sagen, lest sie am besten selbst ;) Nur so viel: Max hat kein einfaches Leben, dann kommt auch noch ein leibhaftiger Teufel dazu und er versucht alles, um ihn bei Laune zu halten, bzw. seinen Handel mit ihm abzuschließen.

    Die Handlung ist gut strukturiert und überschaubar. Der Humor, der sich durch das gesamte Buch zieht, ist genau mein Geschmack. Nur des Rätsels Lösung am Ende des Buches hat mich ein wenig enttäuscht und es war ein wenig zu abrupt. Trotzdem alles im allem ein sehr gutes Buch. Werde mich weiter nach Gina Damico umsehen. 

  20. Cover des Buches Prophet der sechs Provinzen (ISBN: 9783764532048)
    Robin Hobb

    Prophet der sechs Provinzen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Conan08

    Diese Rezension enthält einige Inhaltsspoiler, die die verschiedenen Probleme bzw. Thematiken anschneiden, aber nicht sagen, wie sie ausgehen. Zudem habe ich noch einmal kurz die Ereignisse aus dem Vorgängerband zusammengefasst. Es passiert so Vieles, dass der Leser für sich entdecken kann, dass es unmöglich ist Alles zusammengefasst wiederzugeben. Lest das Buch am besten selbst. Und nur wenn ihr Zweifel habt oder wenn ihr euch Appetithappen gönnen wollt, lest diese Rezension.


    Mittlerweile lese ich das fünfte Buch, bzw. den Mittelband der zweiten Weitseher-Triologie um Fitz Chivalric, der um anonym zu bleiben für die Einwohner der sechs Provinzen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, jetzt unter dem Namen Tom Dachsenbless bekannt ist. Die Autorin Robin Hobb schafft es zum wiederholten Male mich in ihren Bann zu ziehen. Jedes einzelne Kapitel, Gedankengänge, Ortsbeschreibungen und Dialoge der Charaktere üben in einer mittelalterlichen Umgebung jedes Mal eine komplett neue Faszination auf mich aus. Sie beschreibt ohne Erwartungen und Hetze in einer sehr realistischen, nachvollziehbaren und gleichzeitig spannenden Art und Weise die Erlebnisse aus der Ich-Perspektive von Fitz Chivalric, als ob Jener selbst in einer zauberhaften Märchenchronik seine Lebensgeschichte zum Besten gibt. Und einmal abgesehen von den Fantasyinhalten bzw. Fähigkeiten der "Gabe" und der "Alten Macht", könnte es auch ein reiner abenteuerlicher Mittelalter-Roman in einer fiktiven Welt sein. Landschaften, Geografie, Wetter, dazu Orte wie Burgen, Dörfer, Städte und Wälder, könnten genauso bei uns stattfinden, bzw. in einem Klimabereich der gemäßigten Zone. Es wird sehr genau das Leben der einfachen zivilen Bevölkerung geschildert: welchen Berufen sie nachgehen, wie sie arbeiten und leben. Auf der anderen Seite bekommen wir tiefe Einblicke in das Leben einer Königin, bzw. den Herzögen und dem restlichen Adel, sowie dem Militär. Gewürzt wird das Ganze mit diversen Intrigen, bzw. Verschwörungen diverser Gruppierungen, deren eifersüchtiges und hasserfülltes Ziel es ist, Unruhe und Chaos gegen das Königreich und ihre Königin zu stiften, um ihre eigenen Ideale, bzw. Machtansprüche geltend zu machen. Der Hintergrund dieser Geschichte ist der allgemeine Hass, bzw. die Angst und Verachtung der Zivilbevölkerung gegen Diejenigen, die die Alte Macht praktizieren. Entsprechend werden Jene verfolgt und aus dem allgemeinem Leben ausgeschlossen, so dass Jene, die die Alte Macht besitzen, Diese oft versuchen geheim zu halten, bzw. sich aus dem öffentlichen Leben in Städten und Dörfern zurückziehen müssen. Die Alte Macht ist als Tiermagie zu verstehen, sich mit Tieren wie Wölfen, Hunden, Bären, Katzen, Pferden auf Gedankenebene zu unterhalten. Dabei dringt der Mensch bzw. das Tier in das Bewusstsein des jeweils Anderen ein, und erlebt alles auf die gleiche Art und Weise mit dessen Sinnen mit, ganz egal, ob es sich um Gedanken, Gefühle, Verletzungen, usw. handelt. Dabei nimmt sowohl der Mensch als auch das Tier mit der Zeit die Lebensgewohnheiten des jeweils Anderen an. Damit es soweit kommt, müssen die mit der Alten Macht Verbundenen, sich zuvor "verschwistert" haben und einander, wie Geschwister oder Ehepartner, nur enger verbunden, Vertrauen und schätzen lernen. Unter Denjenigen, die die Alte Macht praktizieren, auch die „Zwiehaften“ oder die vom „Alten Blut“ genannt, gibt es eine kleine Untergruppierung "Die Gescheckten", die auf Grund der Verfolgung ihrer Art Familienangehörige verloren haben, und deshalb der Königin und ihrem Staat dafür die Schuld geben, und sich dafür rächen wollen. Um ihre Ziele durchzusetzen und selbst an die Macht zu kommen, unterdrücken, bedrohen und manipulieren sie Ihresgleichen, die die Alte Macht besitzen, sich Ihnen auf ihrem Feldzug anzuschließen. Die Königin selbst will Diejenigen, die die Alte Macht in sich tragen schützen und unterstützen. Ihr sind allerdings, gegen die Vorurteile, die Angst und den Hass der Zivilbevölkerung im großen Königreich der sechs Provinzen, die Hände gebunden. Und so liegt es an wenigen Auserwählten, allen Voran Fitz Chivalric, im Verborgenen, als des Königin's Assassine, zu agieren. Neben der "Tiermagie" (der Alten Macht) übt Fitz auch die Gabe  der Weitseher aus, des regierenden Königshausgeschlechts von dem auch er abstammt, und das in der Bocksburg residiert. Gemeinsam mit seinem Assassinen-Ausbilder Chade und seinem besten Freund und Weggefährten dem Narren, bzw. Fürst Leuenfarb, nimmt Fitz Chivalric als "Tom Dachsenbless" den Kampf gegen die "Gescheckten" auf. Jene sind auf Fitz schlecht zu sprechen, weil dieser Ihnen im Vorgänger-Roman eine empfindliche Niederlage beigebracht hat... Als die Gescheckten den Thronerben Prinz Pflichtgetreu entführt hatten, wurde Jener von unserem Helden gerettet und einige Gescheckte dabei getötet und verwundet. So wurde der Held zum "Staatsfeind Nummer 1" für die Gescheckten... Auf diesen Plot baut die Geschichte im Roman "Prophet der sechs Provinzen" auf. Der Narr nimmt hier wieder die Rolle des Propheten ein und Fitz die Rolle seines Katalysators. Parallel bildet Fitz Chivalric den jungen Weitseher-Prinzen Pflichtgetreu aus, dessen eigene Gabe und Tiermagie so zu beherrschen, damit Jener sich vor sich selbst und den Gescheckten verteidigen kann. Neben der Hauptgeschichte und den Hauptcharakteren gibt es für den Leser viele interessante Nebenereignisse, bzw. Nebenschauplätze, alle aus der Sicht von Fitz zu entdecken. Dabei ist Alles Durchlebte und Geschilderte sehr gut nachvollziehbar und passt wie ein gutes Puzzle in die Handlung hinein... Als Leser habe ich mich sehr schnell an den Schreibstil von Robin Hobb gewöhnt, die zum Einen einen reichen Wortschatz beherrscht, was auch an der guten Übersetzung vom Englischen ins Deutsche in den mehrfach überarbeiteten Romanen liegen kann; und zum Anderen schreibt sie einfache klare strukturierte Sätze, so dass das sich das Lesen einfach und flüssig anfühlt. Das Buch ist ein sehr großer "Schinken" in der Paperback-Ausgabe, der deutlich etwas hermacht, und sich sehr gut im Bücherregal anschauen lässt; angefangen von dem sehr schön illustrierten Cover des Buchdeckels, bis hin zu dem relativ großen Schriftbild und den dicken, angenehm nach Altpapier, riechenden Seiten….


    Der Roman nimmt mit fortwährendem Verlauf stetig an Fahrt auf. Die Atmosphäre wird immer dichter und bildgewaltiger. Dieser phantastische Plot weiß vor Spannung und sich langsam überschlagenden Ereignissen sehr zu faszinieren, und kommt dabei ganz ohne Gewalt und Aktion aus. Diesbezüglich, ganz ohne Kampf und Schlachtengemälde zu zeichnen, gibt es keine bessere Fantasy-Autorin als Robin Hobb. Ich finde ihre Bücher sind Unisex geeignet…. Die Ereignisse um Fitz Chivalric spitzen sich immer mehr zu. Dieser trägt quasi die Last der Welt gefühlt ganz alleine auf seinen Schultern. Es kommt der Punkt, wo er quasi mit allen Menschen, die er kennt in Konflikte gerät. Sein Verantwortungsbewusstsein, für Alles und Jedem wichtig und gefragt zu sein und Rechenschaft zu ziehen, ist unmenschlich. Er versucht es Allen und Jedem Recht zu machen. Gleichzeitig dient und lebt er nach den Regeln des Weitseher-Königsgeschlechts. Die Schatten der Vergangenheit, früherer Erfahrungen, holen Fitz immer wieder ein. Und er versucht Alles im Geheimen und Verborgenen zu bewahren und zu lösen, seine Liebsten vor allen Gefahren zu schützen und schottet sich durch sein Verhalten, in dem er oft aneckt und sich unbeliebt macht, selbst in die Einsamkeit ab. Fitz übt in allen Ereignissen um ihn herum Selbstkritik aus, und zieht dabei sein Umfeld  mit hinein, die alle abgesehen vom Narren nur die halbe Wahrheit seiner Existenz und seines Lebens kennen. Er muss einmal Vater für seinen Ziehsohn Harm sein. Jener hat neben seiner Lehre, die ihn überfordert, nur seine neue Freundin im Kopf, und testet eigensinnig seine Grenzen aus. Fitz selbst hat derlei Probleme in eine neue Beziehung zu kommen, seit er von seiner einzig wahren Liebe Molly früh in seinem Leben getrennt worden war. Er will es auch nicht, außer Bettgeschichten zum Trost eben, und um Schmerz und Verluste, wie den Tod seines Geschwistertieres, den Wolf „Nachtauge“ zu überwinden.  Ansonsten halten seine Freundschaften zu Frauen nie sehr lange, bzw. werden immer wieder unterbrochen, da er ständig an anderer Stelle gebraucht wird. Ein Stück weit sperrt er sich einsam in sein eigenes selbstgemachtes Gefängnis und lässt kaum Jemanden an sich herankommen. Und viele Missverständnisse sind vorprogrammiert, weil er selbst und sein Umfeld immer nur die halbe Wahrheit kennen. Auch im Verhältnis zu seinem Assassinen-Mentor Chade ist Sand im Getriebe. Widerwillig geht er der Aufforderung nach, diverse Schüler in der Gabe auszubilden, um eine Kordiale für die Königin und das Königreich der sechs Provinzen zu schaffen. Auch Prinz Pflichtgetreu hat seinen eigenen Kopf und möchte frei entscheiden, wer seine Freunde sind, und welche Frau er sich für sein Leben nehmen möchte. Kurzum der Prinz möchte über sein eigenes Leben bestimmen. Dabei gerät Dieser in Konflikte, so dass neben der Ausbildung auch hier sehr viel Klärungsbedarf und Einfühlungsvermögen von Fitz gefragt sind. Die eigene Tochter Nessel will Fitz schützen. Und der verrückte Dick kann ihn per „Du“ nicht ausstehen, und sträubt sich bei jeder Gelegenheit mit Fitz zusammenzukommen, geschweige denn sich etwas von ihm sagen zu lassen. Zu guter Letzt hat sein bester Freund, der Narr, ihn schwer enttäuscht, indem er ihn so viele Geheimnisse um seine Person und sein zweites Leben vorenthalten hat. Dazu brodelt die Gerüchteküche, dass der Narr in Form von Fürst Leuenfarb, mit Fitz tiefer liiert ist, was wilden Spekulationen Tür und Angel in Bocksburg und Umgebung freien Lauf lässt. Durch die Enthüllungen und die geheime Liebe des Narren zu Fitz, von der Jener erst durch Zufall erfährt, kommt es schließlich zum Bruch der Beiden. Und in dieser Zeit mit all diesen zwischenmenschlichen Problemen, soll Fitz dabei helfen, dass die Verlobung zwischen dem Teenager-Jungen Prinz Pflichtgetreu und der noch jüngeren Narcheska Elliania von den Äußeren Inseln zwecks politischer Bündnisse und dem Erhalt des Friedens ihren erfolgreichen Verlauf nehmen. Dabei ist nicht nur die Prinz tot unglücklich und voller Demut. Auch die Narcheska leidet sehr darunter den ganzen Ansprüchen gerecht werden zu müssen und ihre vorherbestimmte Rolle anzunehmen. Und als ob es nicht genug Probleme gäbe, sollen die sechs Provinzen auch noch ihrem Handelspartner und Stadtstaat Bingstadt im Krieg gegen Chalced zur Seite stehen. Auch hier wird Fitz Chivalric mit hineingezogen, er soll etwas mit einem Drachen zu schaffen haben und Königin Kettricken beeinflussen, Bingstadt zu helfen. Zuvor sind seine Spionagefähigkeiten und sein Rat gefragt, was er über die Gesandten aus Bingstadt herausfinden kann. Zu allem Überfluss werden er und seine Freunde von den Gescheckten weiter bedroht, so dass alle um ihr Leben fürchten müssen…. Aber egal wie groß die Schwierigkeiten sind, irgendwie schätzt und liebt Fitz doch alle seine Mitmenschen, und Jene schätzen und lieben ihn, sobald er Druck vom eigenen Kessel nimmt und sein Herz öffnet…. Ich kann die Hauptfigur sehr gut verstehen, und all sein Verhalten und seine Gefühle nachvollziehen. Und schließlich gilt es seitens der Königin Kettricken einen Vertrag mit den Zwiehaften auszuhandeln, um Diese vor weiterer Verfolgung und Benachteiligung zu schützen bzw. auszuschließen.


    Einfach nur ein Klasse Buch. So packend und mitreißend. Eine so lebendige Welt. Und ich kann sie mir mit Haut und Haar vorstellen, erleben, als ob ich ein Teil dessen wäre. Ich empfinde so viel sensible Empathie. Ich spüre, lebe,  all diese Gefühle, Ängste, Sorgen und Liebe. Es ist schön. Es befreit. Es weckt Kräfte in mir.

    Erstaunlich wie dieser Roman von Seite 1 bis zum Ende ein überdurchschnittlich hohes Niveau hält. Der ganze Aufbau und die Entwicklung der Geschichte und wie die Spannung sich hält, der positive Wahnsinn. Die Bücher werden immer runder und gleichzeitig offener, weniger vorhersehend in den Ereignissen. Der erwachsene Fitz Chivalric und all die alltäglichen und weniger alltäglichen Probleme um ihn herum, die verschiedenen Thematiken dieses Romans haben einfach zu 100 Prozent meinen Nerv getroffen. Für einen Mittelband, der am Ende noch Einiges für den finalen Band der zweiten Trilogie offen lässt, ist es eine wahre Meisterleistung der Autorin geworden.

  21. Cover des Buches Im Zeichen des Todes (ISBN: 9783734105388)
    Sam Wilson

    Im Zeichen des Todes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

    Ich habe mir dieses Buch bei Thalia als Mängelex3mplar mitgenommen ohne zu genau darüber nachgedacht zu haben. Als ich dann später die recht schlechte Bewertung gesehen habe, war meine Motivation dieses Buch zu lesen irgendwie nicht mehr vorhanden. Umso erleichterter war ich, dass ich mich nicht durch das Buch quälen musste und dass es mich sogar unterhalten konnte. Natürlich war es gewöhnungsbedürftig, ein eigentlich realistisches Buch zu lesen, mit dem Horoskopaspekt. Wenn man den Sternzeichen jedoch  nicht zu viel Bedeutung zukommen lässt, ist es ein guter Krimi gewesen.3/5 Sternen 

  22. Cover des Buches Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee (ISBN: 9783764531393)
    David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    4.5 Sterne für eine großartige Fortsetzung!

    Worum gehts?

    Die Welt Urte hat sich vor langer Zeit auf zwei Kontinente gespalten: das nördliche Yuros mit einem kalten Klima und das südliche Antiopia. Getrennt von einem wilden Ozean hat sich die Bevölkerung auf beiden Seiten unterschiedlich entwickelt und auch im Glauben trennen sie wortwörtlich Welten.

    Vor 500 Jahren jedoch entdeckte eine Sekte die Gnosis, eine Art Magie; doch deren Trank forderte viele Tote und nur dreihundert haben überlebt.
    Ein Drittel davon berauschte sich an der neu gewonnen Macht, eroberte den nördlichen Kontinent und gründete das neue Reich Rondelmar. Das zweite Drittel zog sich in friedlichen Absichten unter Antonin Meiros zurück und bildete den Ordo Costruo.
    Das restliche Drittel konnte nur dann über Magie verfügen, wenn es von einem sterbenden Magi die Seele trank. Von den anderen verabscheut zogen sich diese in den Schutz der Verborgenheit zurück.

    Antonin Meiros schuf schließlich gemeinsam mit seinem Ordo Costruo die Gezeitenbrücke, die die beiden Kontinente miteinander verbindet, um einen friedlichen Handel der beiden Völker voranzutreiben. Doch Macht und Neid ließ den rondelmarischen Kaiser Legionen nach Süden treiben, wo es zu erbitterten Schlachten und Plünderungen kam.
    Doch die Brücke ist nur alle 12 Jahre während der Mondflut passierbar und beim zweiten Kriegszug fielen dem Kaiser seine eigenen Vasallenstaaten in den Rücken.

    928 steht die nächste Mondflut bevor und die Leviathan Brücke erhebt sich aus dem Meer - der Norden rüstet sich zum Krieg und der Süden tut alles, um ein erneutes Blutvergießen zu verhindern.

    Meine Meinung

    Die ersten beiden Bände waren mehr eine Vorbereitung auf das, was jetzt ins Rollen gekommen ist. Der Entwurf dieser Welt ist wirklich sehr gekonnt durchdacht, auch wenn er sich unserer Welt, unserem Denken und Glauben angleicht. David Hair hat so viele brillante Ideen, die diese fremden Länder anschaulich und echt wirken lassen und denkt dabei in großen Dimensionen: je mehr ich darüber lese und erfahre, desto mehr hab ich den Eindruck, dass ich noch sehr lange nicht alles davon kennen werde.

    Der Schreibstil ist relativ einfach, manchmal etwas ausschweifend, aber durwegs fesselnd und auch wenn die Intrigen und Machtkämpfe immer im Vordergrund stehen, sind es doch die Protagonisten, die mich besonders faszinieren.

    Dabei geht es um einen jungen Magus, der gegen die Ungerechtigkeit kämpft, eine kaltblütige Intrigantin, die plötzlich die Seiten wechselt und eine junge, einfach gestrickte Südländerin, deren Leben von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt wird. Sie alle beeinflussen den Lauf der Dinge mehr, als ihnen bewusst ist - doch es gibt noch einige andere Nebenfiguren, die im Lauf der Geschichte eine immer größere und präsentere Rolle spielen.
    Der Autor verknüpft hier sehr gekonnt die Schicksalsfäden der Protagonisten und überrascht immer wieder mit verblüffenden Wendungen.
    Vor allem die Cliffhanger am Ende der Kapitel sind bestens gewählt. Es wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Überblick über die Lage auf beiden Kontinenten behält. Dabei erhält man auch einen guten Einblick in die Figuren, die sehr vielschichtig und ganz besondere Persönlichkeiten sind. Das Tempo geht gleichbleibend gut voran und die verschiedenen Sichtweisen bieten viel Abwechslung.

    Das Wesen der Magie, die Entwicklungen der Charaktere, die vielen kleinen Details, das alles zeichnet eine beeindruckende Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist und die mich mittlerweile total in den Bann gezogen hat. Hier sollte man sich nicht vom ersten Teil abschrecken lassen, der noch nicht ganz diese Wirkung entfalten kann, weil sich das alles erst entwickeln muss und ich bin wirklich froh, den Rat befolgt und einfach weitergelesen zu haben!

    Besonders schön finde ich auch hier wieder wie gezeigt wird, dass jeder der Figuren glaubt, im Recht zu sein. Jeder von ihnen hat eine Vergangenheit, die ihn geprägt hat und auf deren Wahrnehmung er handelt bzw. glaubt, nicht anders handeln zu können: sei es aus Pflichtgefühl, Verzweiflung oder der inneren Überzeugung heraus. Auch wenn man immer eine Wahl hat, ist die Entscheidung, sie zu treffen, doch niemals leicht.

    Band 4 wird sicher bald bei mir einziehen und ich bin schon mega gespannt, wie die Saga weitergeht!

    ---> Lest bitte nicht den vorderen Klappen-Innentext, der spoilert ziemlich heftig, bei jedem Band!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Die Brücke der Gezeiten

    1 ~ Ein Sturm zieht auf
    2 ~ Am Ende des Friedens
    3 ~ Die scharlachrote Armee
    4 ~ Die Waffen der Wahrheit
    5 ~ Der Zorn des Propheten
    6 ~ Der unheilige Krieg
  23. Cover des Buches Die Brücke der Gezeiten - Die Waffen der Wahrheit (ISBN: 9783734160585)
    David Hair

    Die Brücke der Gezeiten - Die Waffen der Wahrheit

     (24)
    Aktuelle Rezension von: thebookpassion
    Alarons Flucht ist noch immer nicht vorbei und er ist nach wie vor auf der Suche nach Cym. Beide befinden sich mittlerweile auf dem anderen Kontinent Antiopia. Doch auch dort werden die beiden von der Inquisition verfolgt und neue Gefahren, wie beispielsweise die Seelentrinker, warten auf sie. Denn sie alle haben nur ein Ziel, dass Artefakt, dass sich in Alarons Besitz befindet, zu erlangen. Auch, wenn alle das Artefakt besitzen wollen, weiß eigentlich keiner wirklich, wie es funktioniert…


    Ich habe die schlechte Angewohnheit Reihen schleifen zu lassen, egal wie toll sie sind. Es ist daher schon etwas länger her, dass ich den drittel Teil der Reihe gelesen habe. Durch die kurze Zusammenfassung auf den ersten Seiten des Romans konnte ich mir jedoch noch einmal alle wichtigen Details in Erinnerung rufen und hatte so keinerlei Probleme wieder in die komplexe Geschichte einzusteigen. Durch die kurze Zusammenfassung muss der Autor nicht während der Geschichte andauernd wichtige Aspekte wiederholen, sodass die Handlung nicht immer gestoppt werden muss.
    Schnell konnte ich also wieder in die komplexe Geschichte einsteigen und den Intrigen und Machtspielchen der Figuren teilhaben. Scheint ein Problem gelöst zu seinen türmen sich auch schon die nächsten schier unüberbrückbaren Probleme auf. Dadurch ist die Atmosphäre des Romans recht düster und voller Verzweiflung.
    Geschickt verbindet David Hair einzelne Handlungsstränge, sodass die Geschichte immer mehr zu einer großen ganzen Story wird. Ich habe mich schon in den vorherigen Bänden gefragt, wann die unterschiedlichen Parteien und Figuren aufeinander treffen und sich die Geschichten der einzelnen noch mehr miteinander verweben Trotz der vielen Handlungsstränge hatte ich nie das Gefühl, dass der Autor den roten Faden verliert oder sich in den vielen Intrigen und Machtkämpfen zu sehr verzettelt.
    Der Roman schlägt zunächst eher ein bedächtiges Tempo an, dies wird jedoch vor alle zum Ende hin deutlich angezogen, sodass die Geschichte deutlich an Fahrt aufnimmt und es einige rasante und überraschende Wendungen gibt.

    Alle Figuren machen eine absolut realistische Entwicklung durch und sie bleiben von den Ereignissen und ihren eigenen taten nicht unberührt. David Hair gönnt seinen Charakteren nur wenig Glück und viele scheinen vom Pech verfolgt zu sein. Oft scheint es so, als ob es endlich aufwärts geht und prompt kommt die nächste Katastrophe.

    Insgesamt konnte mich auch der vierte Teil der Reihe absolut überzeugen und ich werde auf jeden Fall möglichst schnell den nächsten Band zu Hand nehmen. Die verschiedenen Handlungsstränge werden immer stärker miteinander verflochten und ich bin gespannt darauf, was sich der Autor noch für rasante Wendungen und Überraschungen einfallen lässt.

    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de
  24. Cover des Buches Les Intégrales Bragelonne - Ayesha - La Légende du Peuple turquoise (ISBN: 9782915549256)

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