Bücher mit dem Tag "penhaligon"

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58 Bücher

  1. Cover des Buches Palace of Glass - Die Wächterin (ISBN: 9783764531959)
    C. E. Bernard

    Palace of Glass - Die Wächterin

     (618)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Rea lebt mit ihrem Bruder in London - allerdings ist dort kein Leben ohne Abstand möglich. Abstand halten von allen Menschen, jegliche Berührungen vermeiden ist das Gesetz der Stunde. Deshalb ist auch die Kleidung dementsprechend angepasst und die Menschen zeigen so wenig Haut wie möglich. Denn die Bürger, und vor allem das Königshaus fürchten Berührungen .

    Denn durch Berührung können die sogenannten gefürchteten Magdalenen ihre Gabe einsetzen und die Gedanken anderer Menschen manipulieren.

    Auch Rea fügt sich diesen Sitten - lediglich bei illegalen Straßenkämpfen legt sie ihre Handschuhe nieder und schafft es ihr weit überlegene Männer zu besiegen.

    Aber bald hat Reas Alltag ein Ende, als sie erfährt, dass sie an den Königshof kommen soll, um das Leben des Prinzen zu beschützen. Und niemand ahnt, dass doch sie diejenige ist, die er wohl am meisten fürchten sollte...


    Meinung

    Mir hat das Buch total gut gefallen! Es ist ein schöne Jugend-Fantasybuch, das nicht total in die fantastische Welt abdriftet, sondern noch sehr an unserer bekannten Lebensweise anlehnt. Gleichzeitg ist hat es aber auch tatsächlich eine Story und ist nicht nur ein getarnter Liebesroman. Die Liebe spielt eine nicht zu verachtende Rolle, die dem Buch auch hilft durch die Geschichte zu führen, trotzdem finde ich das noch viel anderes auch in dem Buch steckt! Mir hat die Kombination so sehr gut gefallen.

    Zwar hat das Buch auch die ein oder andere Schwäche - indem meiner Meinung die zeitliche Abfolge nicht immer ganz gestimmt hat oder die Art der Annäherung zwischen Rea und dem Prinzen vielleicht etwas zu abrupt war - aber darüber kann ich gut hinweg sehen.

    Die Idee der Gefahr von Berührungen und auch den verschiedenen Arten der Magdalenen fand ich super - besonders auch, dass sie sogar gegenseitig Angst voreinander haben, macht die ganze Sache sehr spannend.

    Rea ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, da sie ihr Herz am rechten Fleck hat. Auch die Duchesse und Blanc waren tolle Charaktere! Auch der Prinz hat seine Rolle gut gefunden und eine authentische Art, die ihn in manchen Teilen noch nicht ganz fassbar macht - aber umso spannender ist es ja, dass es noch drei Folgebände gibt.

    Ich freue mich die Reihe weiterzuverfolgen und kann sie jedem empfehlen, der gerne Jugend Fantasy Bücher mit Liebsanteil liest.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.127)
    Aktuelle Rezension von: andheu

    https://andheu.com/2021/04/10/sturm-der-schwerter-george-r-r-martin/

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  4. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Dieses Cover hat mich dazu bewogen, mir das Buch genauer anzusehen. Auch der Titel sagt uns bereits, dass die Geschichte düster sein wird. Und als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich es haben. Ich war so gespannt auf die Geschichte und wollte unbedingt wissen, welche der drei Schwestern den Thron besteigen wird.

    Mirabella, Katharine und Arsinoe. Drei Schwester - Drillinge - haben jeweils eine unterschiedliche Gabe und wurden von Kindesalter an voneinander getrennt. Sie leben auf der Insel Fennbirn und sie ist durchaus gefährlich mit strickten Regeln. Mirabella ist eine Elementwandlerin und lebt in Norden, Katharine ist eine Giftmischerin ist fast im Zentrum der Insel zu Hause, und anschliessend Arsinoe, die Naturbegabte, die im Westen der Insel lebt. Bis zu ihrem sechzehnten Geburtstag dürfen sie sich nicht wieder sehen. Ihre Gaben werden unter sehr strengen Bedingungen geschult. Denn sie müssen sich auf die Beltane-Zeremonie vorbereiten. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Schwestern sich gegenseitig bekämpfen. Denn nur die Stärkste unter ihnen wird die wahre Königin, währen die anderen beiden sterben müssen.

    Wow! Ich hätte nicht geahnt, dass es so düster sein wird. Die Idee finde ich grandios. Wir lernen nicht nur die Schwestern kennen, sondern auch die ganzen Nebencharaktere, wie die Freunde der Schwestern, sowohl die Mentoren, als auch die Priesterinnen. Zu Beginn war es sehr verwirrend für mich, die ganzen Charaktere auseinander zu halten und die Welt zu verstehen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto besser kam ich in die Geschichte rein und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Welt an sich ist nicht unbedingt kompliziert, sondern eher die ganzen Intrigen, die gefühlt jeder Nebencharakter plant. Jede Schwester hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber keine von ihnen hat eine Tiefe. Genauso wenig wie die Nebencharaktere. Wir wissen zwar, was sie denken und fühlen, aber der Funke sprang bei mir nicht rüber. Jeder Ort ist interessant und passt genau zu den Gaben. 

    Die Giftmischer sind sehr gefährlich und niemand traut ihnen. Zu Recht. Katharine tat mir zu Beginn sehr Leid, denn sie wurde sehr schwach dargestellt. Dennoch fand ich sie sympathisch, genauso wie Natalia. Genevieve hingegen konnte ich nicht leiden und Pietyr konnte ich nicht einschätzen.
    Arsinoe scheint eine sehr fröhliche Person zu sein, aber auch nicht gerade die stärkste. Ihre Freundin Jules hingegen rückt ständig im Vordergrund und manchmal kam es mir so vor, als ob sie der Hauptcharakter wäre. Die Idee mit den Familiaris hat mir sehr gut gefallen und ich frage mich, welches Tier an Arsinoe's Seite wohl stehen wird.
    Dann noch Mirabella. Sie wird von Anfang an in den Himmel gelobt, weil sie angeblich so stark und wunderschön ist. Sie kam mir am reifsten von allen Schwestern vor. Eventuell hat sie sich etwas bewahrt, was die anderen Schwestern verloren, resp. vergessen haben? 

    Durch das ganze Buch passiert unglaublich viel, jedoch hat es sich oft in die Länge gezogen und die Spannung fehlte. Die Orte sind toll beschrieben und ich konnte mir alles genau vorstellen, aber es blieb dennoch eher oberflächlich wie bei den Charakteren. Ich hoffe, im nächsten Band bekommen sie viel mehr Tiefe. Denn den Schreibstil fand ich sehr angenehm.
    Die Kapiteln wechseln sich immer zu dem jeweiligen zu Hause einer Schwester ab. Ich hätte es angenehmer gefunden, wenn noch geschrieben stand, aus welcher Sicht nun erzählt wird. Denn auch die Nebencharaktere kamen zu Wort. Was ich gut fand, aber eben etwas verwirrend, weil nur die Orte als Kapitelbezeichnung genannt werden.

    Meiner Meinung nach kam Katharine viel zu kurz, ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Den Hauptsächlich wurde nur von Mirabella und Arsinoe erzählt. Das Ende hat mich extrem überrascht, weswegen ich mir denken kann, dass Kat im nächsten Band mehr Platz einnehmen wird. Und Arsinoe: Oh mein Gott!! Wie ist das möglich? Und was wird nun Mirabella unternehmen? Und wie werden sich die Freier nun verhalten?

    Eine sehr düstere Welt voller Intrigen, Lügen, aber auch Zusammenhalt und Freundschaft. Die Insel scheint noch viel mehr zu verbergen, als wir ahnen. Es macht definitiv Lust auf mehr, schon nur, weil das Ende ein "WTF-Moment" war. Eine Leseempfehlung für alle, die düsteren Fantasy lieben.

  5. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Drillinge kämpfen nun um die Krone. Doch wie wollen sie das nun anstellen? Mirabella weiss inzwischen, dass sie, wenn sie überleben will, ihre Schwestern töten muss. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht will. Arsinoe hingegen hat ein Geheimnis aufgedeckt und versteht nun einiges besser, was ihre Gabe betrifft. Und Katharine? Sie ist nicht mehr das süsse Mädchen und will alles daran setzen, die Krone zu bekommen. Alle Schwestern haben einen Plan. Doch wer wird gewinnen?

    Im zweiten Band geschieht unglaublich viel. Während wir im ersten Band hauptsächlich die Charaktere, die Insel und Regeln kennengelernt haben, geht es hier so richtig ab. Es wird Ernst und die Drillinge müssen irgendwie einander auslöschen. Jede von ihnen hat sich auf ihre Art geändert, wobei Katharine es am schlimmsten getroffen hat. Was ist da ganz genau passiert? Eine Art Magie? Nichts desto trotz mag ich im Grunde alle Schwestern. Es gefiel mir, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. Was sie tun mussten, wie sie sich entwickelt haben und vor allem, was die Nebencharaktere für eine Rolle gespielt haben. Die Nebencharaktere sind das i-Tüpfelchen und sind genau so wichtig wie die Schwestern selbst. Allerdings ist nicht jeder von ihnen treu und loyal. Wobei es nicht verwunderlich ist, wer Intrigen schmiedet. Dennoch gab es immer wieder sehr überraschende Wendungen und vor allem Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jules zum Beispiel hat auch ein Geheimnis und der hat mich aufkeuchen lassen. Billy's Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Kurz war ich skeptisch, aber der verflog ziemlich schnell. Allerdings weiss ich immer noch nicht, was Pietyr genau vor hat. Er ist ein sehr spezieller Charakter, der mir zwar auch gefällt, aber ich nicht sicher bin, welche Absichten er hat. Nicolas mochte ich von Anfang an nicht, dies bestätigte sich auch gegen Ende. Das Setting ist etwas düsterer und es gab auch schaurige Momente. Trotzdem blieb es immerzu spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiss definitiv, wie man den Leser nervös machen muss. 

    Was wird jetzt aus den Schwestern? Denn das Ende war einfach nur ein "WTF-Moment". Die Karten sind neu gemischt, aber was werden sie nun unternehmen? Gegen Ende gab es einige Verluste, die zum Teil auch unerwartet kamen. Dann sind auch noch unerwartete Verbündete aufgetaucht, die hoffentlich im nächsten Band noch öfters vorkommen werden. Eine gelungene Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Schwestern.

    Ausserdem gab es diesmal ein Glossar, der sehr nützlich war. Wobei er vor allem im ersten Band eher gebraucht wurde. Auch die Karte der Insel war wieder dabei, die mir übrigens sehr gut gefällt.

  6. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  7. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (751)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Mein Cover sieht ganz anders aus, als die hier gezeigte Ausgabe, deshalb beschreibe ich "meine Version". 

    Darauf ist die gleiche Frau zu sehen wie bei dem neueren Cover, allerdings sieht man sie nur am rechten Rand, wo sie verstohlen mit Waffe in der Hand einen anschaut. 

    Mir persönlich ist die abgebildete Frau zu alt, denn Cia ist 16 Jahre alt, die Frau auf dem Cover sieht älter aus , aber ansonsten gefällt mir das Cover ganz gut ^-°

    Der Hintergrund zeigt einen hellblauen Himmel mit Wolken, das Cover zieht sich durch den gesamten Umschlag und auf der Rückseite sieht man ganz leicht gedruckt eine Stadt.

    Der Buchtitel Die Auslese ist mit schwarzen Buchstaben gut fühlbar bedruckt.

    Unter dem Cover ist das Buch farblich schlicht in Hellblau/Babyblau gehalten.

    415 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    -Eine Welt die neu aufgebaut werden muss-

    108 Prüflinge werden für eine Auslese ausgewählt um sich zu beweisen. 

    Ihr Ziel die Zukunft des Landes zu verbessern!

    Die Kandidaten müssen mehrere Test bewältigen, um in die engere Wahl zu kommen, doch diese Prüfungen sind alles andere als harmlos!

    Der Schatten der Auslese zieht sich immer mehr zu und die anfangs glücklichen Auserwählten, erleben nun den Schrecken der Auswahl!


    Meine Meinung

    Die Reihe lag bei mir eine ganze Weile schon in meinem Regal und ich habe mich von Anfang an auf die Auslese gefreut und mir die Reihe aufgehoben, weil ich die Hoffnung hatte, ein ähnliches Feeling zu bekommen wie bei Die Tribute von Panem und ich muss sagen, genau dieses Feeling hatte ich auch!

    Die Auslese ist aber etwas ganz Eigenes! und baut sich von Seite zu Seite sehr gut auf, was harmlos beginnt wird von Prüfung zu Prüfung immer brutaler. 

    Intrigen, Intelligenz und Ausdauer sind hier entscheidend wie weit du kommst. 

    Die Autorin hat es geschafft, dass ich an so einigen Kandidaten Zweifel und ihnen misstraue. Ob ich damit später richtig liege, wird sich noch zeigen. 

    Meine derzeitige Einschätzung kann aber auch komplett falsch sein, ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    ^-^

    Mein Fazit

    Eine klasse Dystopie, für alle Dystopieliebhaber empfehlenswert, die gerne Action und Rätsel mit einander verbinden.

    Rein vom Feeling her kommt es an Panem/Battle Royal dran, aber wie gesagt die Reihe ist damit nicht vergleichbar! 

    Mir gefällt sie jedenfalls bisher sehr gut ^-°

    5*



  8. Cover des Buches Palace of Fire - Die Kämpferin (ISBN: 9783764531980)
    C. E. Bernard

    Palace of Fire - Die Kämpferin

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück. Dort wollen die beiden endlich die Schreckensherrschaft des Königs beenden. Um ihre wahren Absichten zu verschleiern, geben Rea und Robin ihre Verlobung bekannt. Doch plötzlich taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Rea bleibt am Hof zurück inmitten einer immer tödlicher werdenden Intrige. Madame Hiver verlangt von Rea, dass sie den englischen König tötet und dem Land so endlich die lang ersehnte Freiheit bringt. Doch ist es das, was Rea sein will? Eine Mörderin? Oder soll sie sich doch Robin anschließen, der bereit ist sein Reich, seine Macht und seine Krone im Namen der Freiheit zu opfern? 

    Bewertung:

    Auch der dritte Band konnte mich wahrlich nicht enttäuschen. Das Cover des Buches ist nach wie vor super schön. Ich liebe es, wenn sich im Cover Aspekte von der Geschichte wiederspiegeln. Das ist mit dem roten Seidenband, welches bisher jeden Band ziert, definitiv gelungen. Eine schöne Idee!

    Der Schreibstil gestaltet sich flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Ich mag die Art und Weise, wie die Autorin es schafft, dass ich denke ich wäre Rea. Es gelingt mir unglaublich gut Rea's Handlungen nachzuvollziehen und mit ihr zu fühlen. Sehr eindringliche und emotionale Sprache! Einzig und allein die doch sehr langen Kapitel sind ein kleiner Kritikpunkt. Bereits bei den beiden Bänden zuvor waren die Kapitel sehr lang. Hier hatte ich allerdings den Eindruck, dass es noch längere Kapitel waren. Und das war teilweise ein wenig anstrengend, weil ich mir einfach eine Pause gewünscht habe. 

    Dennoch war es durchgehend spannend. Ich war die ganze Zeit über voll dabei und habe das Geschehen mit großem Interesse verfolgt. Es gab keinen Moment, in dem mich das Buch gelangweilt hat. Die Geschichte fängt großartig an, nimmt zahlreiche unerwartete Wendungen und endet fulminant. Ich habe jeden Moment genossen, in dem ich Rea und Robin bei ihrem Kampf um Liebe und Freiheit begleiten durfte. 

    Die Charaktere sind größtenteils aus den vorherigen beiden Bänden bekannt. Es kommen allerdings trotzdem noch ein paar Neue hinzu, so z.B. Nottingham. Eine unglaublich explosive Mischung! Es kommt zu zahlreichen Intrigen. Jeder verfolgt seine eigenen Ziele und spielt die Anderen dafür gegeneinander aus. Super spannend! Manches ließ sich erahnen, das Meiste hat mich aber völlig unvorbereitet getroffen. Ich bin ein ganz großer Fan der Idee, auf der diese Buchreihe basiert. 

    Mein Fazit: eine tolle Fortsetzung mit starken Charakteren, einem spannenden Netz aus Intrigen und nicht zuletzt einer herzerwärmenden Liebe. Definitiv eine Empfehlung wert! 

  9. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (651)
    Aktuelle Rezension von: gabelingeber

    Nachdem mir schon der erste Band sehr gefallen hat, bin ich vom zweiten restlos begeistert.
    Alan Bradley kann schreiben! Kein 08/15-Stil, sondern wirklich originell und unverwechselbar. Dabei versetzt er sich in die Haut seiner Protagonistin und erzählt mit der Stimme einer hochintelligenten Minderjährigen aus den 50er-Jahren - und das absolut überzeugend und mit umwerfendem Witz! Passagen wie etwa die Bescheibung der Pfarrersfrau - "selbst bei geschlossenem Mund hatte sie eine bemerkenswerte Anzahl von Zähnen zu bieten, was mich veranlasste, meine Rebellion gegen die Zahnspange noch einmal zu überdenken" - zaubern einem ein permanentes Schmunzeln aufs Gesicht, und sie lassen die skurrilen Figuren plastisch von unseren Augen aufscheinen. Und davon gibt es reichlich: Ein genialer, aber misanthropischer Puppenspieler, ein deutscher Kriegsgefangener mit Vorliebe für Englische Literatur, ein kriegstraumatisierter Butler, eine verrückte Waldbewohnerin - und natürlich die Titelheldin, die ein eigenes Chemielabor und ein Flair fürs Giftmischen besitzt.

    Die Geschichte ist ein unwiderstehlicher Mix aus Schauergeschichte, Krimi, Farce und historischem Roman, die Auflösung des komplizierten Kriminalfalls ist nicht nur überraschend, sondern auch überzeugend. Kurzum: Das Buch macht Lust auf mehr.
    Zum Glück sind weitere Bände der Serie auf Deutsch erschienen!

  10. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer (ISBN: 9783764531065)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Marrojeanne

    Die Reise geht weiter. "Die Magie der Tausend Welten - Der Wanderer" ist der zweite Teil der Saga rund um die Geschichte von Rielle und Tyen.
    Rielle die sich so langsam mit dem Gedanken anfreundet eine Magierin zu sein und Magie nutzen kann und dass daran nichts verwerfliches ist, im Gegensatz zu dem Glauben wie sie aufgewachsen ist. Tyen dagegen muss seine Ausbildung abbrechen, weil der Raen zurück gekehrt ist und die Schule wo er gelernt und gelehrt hat, geschlossen wurde, da die Schule selbst gegen die Gesetze des Raen ist.
    Zwei unterschiedliche Charaktere und doch nähern sie sich irgendwie an, auch wenn sie erst zum Schluss aufeinander treffen. Auf welchen Seiten sie jeweils stehen, ist noch nicht ganz raus.
    Die Geschichte hat alles: Rebellion und Spionage, Erlernen der Zauberei, Reisen durch die vielen Welten und somit Erkundungen.
    Bildreich und doch ruhig wird die Geschichte erzählt.
    Dabei wechseln sich die Abschnitte zwischen Rielle und Tyan mehr oder weniger ab. Alle ca. 5-7 Kapitel fängt ein neuer Abschnitt an, der entweder von Rielle erzählt oder von Tyen.
    Genau wie die Figuren war ich auch als Leser unwissend, was der Raen nun für ein Mensch ist, gut oder böse. Oder doch ein und das selbe einer Medaille, je nach Standpunkt.

    Die Geschichte war jetzt nicht so aktionreich, da die Figuren eher ständig unterwegs waren, um Kämpfe zu verhindern, aber dennoch konnte ich gut in die Welt eintauchen, bzw. den Welten, denn man wird in viele entführt.

  11. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (125)
    Aktuelle Rezension von: lillisbookshelf

    Charaktere:

    Mit Daleina als Protagonistin bin ich nicht so wirklich warm geworden. Ich finde zwar, dass sie sehr gut auf die Rolle passt, die sie verkörpern soll. Ich konnte mich allerdings nicht mit ihr identifizieren. Ven mochte ich Recht gerne, er ist eine interessante Figur, auch wenn seine Beziehung zu Fara für mich etwas unverständlich war, nach allem, was sie getan hat.

    Hamon mochte ich zu Beginn sehr gerne, aber er wurde immer mehr zu einem Jammerlappen. 😅 Das fand ich ein wenig nervig.


    Handlung:

    Die Story finde ich dafür sehr gut und spannend. Die Geister der verschiedenen Elemente sind richtig cool und auch das Prinzip der Thronanwärterinnen hat mir sehr gefallen. 

    Der Anfang war etwas zäh, aber sobald es mir Daleinas Ausbildung bei Ven losging, wurde es interessant.

    Ihre Taktik mit den Geistern umzugehen finde ich echt spannend und ich finde ihre Einstellung einfach gut.

    Das Ende der Story war echt heftig und die letzten Seiten habe ich verschlungen.


    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es lässt sich ganz gut lesen, auch wenn der Einstieg etwas schwer für mich war.


    Insgesamt ist es der Auftakt einer spannenden Geschichte mit win paar Schwächen. :)

  12. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (314)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Zum ersten Mal merkt man das kindliche Alter von Flavia - bei der Frage, ob es den Weihnachtsmann denn gibt, trotz rational versuchter Angehensweise.

    Die Hintergrundgeschichte der Familie wird hier auch etwas näher beleuchtet, obwohl vieles weiterhin im Dunkeln bleibt. 

    Ungeachtet dessen hat dieser Fall in mir das Gefühl ausgelöst, dass vielleicht ein Kapitel ausgelassen wurde. Hinweise wurden nicht aufgeklärt, Mord & Motiv waren schwach und die Auflösung innerhalb von gefühlten 2 Sätzen innerhalb einer Situation, die sich mir nicht erschlossen hat. Warum war Flavias Leben plötzlich in Gefahr? Wegen der Kratzspuren? So what? 

    Die letzten Bücher waren genial, das nächste hab ich bereits gekauft, die Serie bekommt somit noch eine Chance von mir.

    Aja, perfekt lektoriert. Merci dafür!

  13. Cover des Buches Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin (ISBN: 9783764532390)
    Samantha Shannon

    Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die ersten 300 Seiten kamen mir langatmig vor. Die Protagonisten und Nebencharaktere wurden von einem Ort zum nächsten gerückt, weshalb es mir schwer fiel einen Lesefluss zu entwickeln. Durch den Buddyread habe ich mich aber immer wieder aufs Neue aufgerafft um weiter zu Lesen. 


    Nach den ersten 300 Seiten wird das Buch immer spannender und ich konnte einen richtigen Lesefluss entwickeln. Ich bin schon auf Band zwei gespannt.


    Es gibt so viele Protagonisten und Nebencharaktere, dass ich sehr dankbar über das Glossar im Buch war. Das Buch ist sehr detailliert, weshalb man sich sowohl die Umgebung als auch alle Charaktere gut vorstellen kann.


    Insgesamt ein schönes Highfantasie Buch, das durch seine Aufteilung in zwei Bände im Deutschen, etwas langatmig beginnt und sich danach spannend Fortsetzt. Ich bin auf Band zwei gespannt. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne. 

  14. Cover des Buches Die Gabe der Könige (ISBN: 9783764531836)
    Robin Hobb

    Die Gabe der Könige

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Lebensgeschichte des Prinzensohns und Bastards Fitz Chivalric, der zum Meuchelmörder und Strippenzieher des Königs wird, haben Robin Hobb berühmt gemacht, ihre Bücher wurden millionenfach verkauft. Und das, obwohl ihre Leser einen langen Atem brauchen: Neun Bände umfasst diese Geschichte, sechzehn Bücher der gesamte Weltenentwurf.

    Mit Robin Hobb habe ich schon länger geliebäugelt. Ich hatte ihre Werke nehrfach auf meiner Wunschliste und ließ mich von der Inhaltsangabe jedes Mal aufs Neue verführen. Nun endlich habe ich mir die Werke  um die Weitseher angeschafft.

    Die Gabe der Könige ist der Auftakt der ersten Weitseher Triologie. Wir erleben die Handlung rein aus der Sicht eines Ich-Erzählers. Allerdings ist es ein nacherzählender allwissender Erzähler. Der, der erzählt, ist Fitz, ein Bastard von königlichem Blut. Als er seine Geschichte zu Papier bringt, ist er bereits ein alter Mann, am Ende seines Lebenswegs. Er beginnt mit seinen ersten Erinnerungen. Er ist etwa sechs Jahre alt, als die Familie seiner Mutter den Jungen einfach vor dem Haus der Königsfamilie ablädt.  

    Die mittelalterliche Welt, in die wir hier eintauchen, scheint auf den ersten Blick gar nicht magisch zu sein, sondern eher voller Geheimnisse und Intrigen rund um das Königshaus. Spannend und magisch wird es erst, wenn wir mehr über die Gabe der Könige erfahren, die auch Fitz besitzt. Die Beschaffenheit dieses Talents bleibt lange sehr vage. Weder Fitz noch der Leser haben lange Zeit keinen rechten Durchblick, wie sie genau funktioniert und welche Vielseitigkeit darin liegt. Das kommt erst nach und nach ans Licht und wird gerade gegen Ende in einem sehr spannenden Intrigenspiel aufgedeckt.

    Die Autorin geht die Geschichte gemütlich an. So begleiten wir Fitz durch seinen Alltag, der aus dem Versorgen der Tiere, dem Burgalltag und dem Herumstromern in der Stadt besteht. Fitz erhält auch eine Ausbildung. Der König lässt ihn zum Spion und Auftragsmörder ausbilden. König Listenreich will ihn zu einem Assassinen machen, zu einem Meuchelmörder in seinen Diensten.

    Das ist kein angenehmes Leben, und es wird nicht besser, als das Land von den Roten Korsaren heimgesucht wird. Denn die sind nicht nur bestialische Mörder und plündern das Reich, sie hinterlassen vollkommen veränderte Menschen, die so genannten „Entfremdeten“. 

    So soll Fitz auch in der Handhabung der Gabe unterrichtet werden, sowie im Kriegshandwerk aber auch in den höfischen Sitten. Die Kunst des Lesens, Schreibens und der Mathematik muss er sich ebenfalls aneignen.

    Robin Hobb hat einen ganz eigenen Schreibstil. Ausschweifend, detailliert und dennoch angenehm zu lesen, führt die Autorin ihre Leser gemächlich durch die Geschichte. Der Fokus liegt stark auf den durchweg sehr greifbaren Protagonisten und den Dialogen. Jeder Charakter hat hier seine Eigenarten, die der Leser alle kennen und meist auch lieben lernt. Die farbenprächtige Handlung lässt das Leben am Königshof und die zahlreichen Intrigen sehr authentisch und beinahe wie in einem Historienroman wirken. Die Geschichte nimmt allerdings nur langsam Fahrt auf, wer also vor allem einen temporeichen Handlungsbogen erwartet, muss sich in Geduld üben – wird aber auch reichlich belohnt.

    Während wir Fitz´s Lebensweg folgen, erfahren, wie er aufwächst und in die Ränkespiele der Mächtigen gezogen wird, plätschert es manchmal so dahin - allerdings nicht so, dass es mich gelangweilt hätte. Vielmehr folgt alles einem roten Faden, der ein fesselndes Bild entstehen lässt. Zum einen von der Entwicklung des jungen Burschen zu einem jungen Mann, wie auch seine Ausbilder und andere Charaktere, mit denen er zu tun bekommt - die nicht alle ein positives Interesse an ihm haben. Es ist recht einfach geschrieben und lässt sich flüssig lesen.

    Witzig fand ich auch die Namensgebung, die vor allem bei höhergestellten Personen eine Charaktereigenschaft hervorheben sollen, wie beim König Listenreich, Prinz Edel und Prinz Veritas. Aber auch Namen wie Rupp, der mich sofort an einen ruppigen Gesellen erinnert oder dem Stallburschen Flink hat man gleich ein Bild vor Augen, wohingegen ich für Chivalric, was ritterlich bedeutet, erst googeln musste.

    Burrich, ein Name, der auf den Bauernrichter zurückzuführen ist, hier ein Pferdeknecht, meist wortkarg, erscheint er oft grimmig, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Er nimmt Fitz widerwillig bei sich auf, wobei er den Jungen schnell ins Herz schließt auch wenn er dies niemals zugeben würde. So ist er die erste Person, die Fitz so etwas wie Familie ist. 

    Eine weitere Bezugsperson ist Chade Fitz’s Assassinen-Lehrmeister. Genauso wie Fitz ist er ein königlicher Bastard, er ist der Halbbruder von König Listenreich. Doch kaum jemand weiß von seiner Existenz. Chade ist schon ein älterer Mann, der es versteht, überall aufzutauchen und dennoch nicht gesehen zu werden. Mit tödlichen Giften und Klingen kennt er sich genauso gut aus wie mit überzeugenden Verkleidungen und gefährlichen Experimenten. Er hat Fitz in seiner Kunst ausgebildet und ist sein Mentor. Er ist über alles im Hofe im Bilde und wird ein guter Freund von Fitz.

    Auch der Narr scheint Sympathien für Fitz zu haben. Er scheint zu wissen, was geschieht, lange bevor es geschieht. Seine Sehergabe und seine Angewohnheit, in Rätseln zu sprechen, machen ihn schwer durchschaubar, dennoch betrachtet Fitz ihn als seinen engsten Freund. 

    Prinz Veritas (Wahrheit) zeichnet sich durch großes Verantwortungsbewusstsein aus und ist bereit, jedes Opfer für die Sechs Provinzen zu bringen. Ihm gehört Fitz’s bedingungslose Treue.

    Natürlich dürfen wir Molly nicht vergessen. Als Tochter eines trunksüchtigen Kerzenziehers hat sie es im Leben nicht leicht. Doch trotz aller schlechten Erfahrungen ist sie offen für neue Freundschaften – auch mit einem Außenseiter wie Fitz.

    Nicht alle sind Fitz wohlgesonnen.

     Edel, der jüngste Sohn des Königs, hasst ihn und spinnt grausame Intrigen, um ihn loszuwerden. Als einziger Sohn aus Listenreichs zweiter Ehe ist der machthungrige Edel unter dem Einfluss seiner Mutter von Neid auf seine älteren Halbbrüder zerfressen. Er will Veritas aus der Thronfolge verdrängen und schreckt auch vor Mord nicht zurück.

    Galen der Gabenmeister, der Fitz in die Gabe einweisen sollte, hasst den königlichen Bastard ebenfalls und quält ihn bis aufs Blut. Auch er versucht mehrmals Fitz loszuwerden. Was keiner weiß: Er ist Edels Halbbruder, der uneheliche Sohn der Königin und daher genauso ein Bastard wie Fitz.  

    Das Buch besitzt ganze 622 Seiten, in denen so einiges passiert. Es gibt zwar ein paar Stellen, die etwas langatmiger sind, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Nur einen winzigen Kritikpunkt habe ich. Das Ende kam mir doch etwas zu rasch. Es war nicht so, als hätte die Autorin von einer Seite auf die andere alle Zelte abgebrochen und versucht, noch rasch ein Ende zu konstruieren. Im Vergleich zum restlichen Lesetempo, kam das Ende dennoch fast überfallartig.

    Trotzdem, ein guter Auftakt, dessen Spannungsbogen sich eher langsam aufbaut, der es aber versteht auf den Folgeband neugierig zu machen.

  15. Cover des Buches Westeros (ISBN: 9783764531362)
    George R. R. Martin

    Westeros

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Game of Thrones und Blut und Feuer wurden von mir ja schon gelesen. Da bietete sich natürlich ein Blick in die eigentliche Welt von Westeros an und womit Martin hier auffährt ist eine Enzyklopädie, welche sich durchaus sehen lassen kann.

    Alleine die Innengestaltung mit den Bildern und den Landkarten werten dieses Buch ungemein auf. Zudem bekommt der Leser mehrere Stammbäume präsentiert und eine umfangreiche Erklärung, wie es zur BEsiedelung von Westeros durch die Andalen kam. Ebenso wird ein Blick auf die Eroberung durch die Tagaryens geworfen und hier wird deutlich, dass Martin bereits lange vor diesem Band an Blut und Feuer gesessen haben muss, denn manche Passagen wurden aus diesem Werk ins andere übertragen.

    Neben Westeros führt uns der verfassende Maester jedoch noch viel Weiter. Über die Meerenge hinweg und hinein nach Essos. Wo die Inseln, Siedlungen und Städte aufgezeigt werden. Das alles geschieht zusammen mit den jeweiligen Eigenheiten der Bewohner und ihren ortsüblichen Sitten.
    Diese Herangehensweise lässt die Welt und ihre Menschen noch intensiver beleuchten und alleine am Ende des Buches, als Nachwort des Maesters, wird deutlich, dass hier nicht alles aufgezeichnet wurde.

    Und da sind wir auch schon irgendwie beim Knackpunkt, warum ich trotz allem keine vollen fünf Sterne vergeben würde. Mir persönlich fehlt nämlich ein ganz entscheidender Blickwinkel. Jener über die Mauer hinweg. Natürlich wird dieser Ort jenseits der Mauer angerissen, doch im Vergleich zu den übrigen Gebieten fällt es verhältnismäßig mager aus.
    Was ich auch interessant gefunden hätte wäre gewesen, wenn man die Stammbäume herausnehmbar gestaltet hätte. Alleine bei der Fülle an Namen mit denen Martin mal wieder um sich wirft wäre das schon hilfreich gewesen.

    Empfehlen würde ich das Buch auch nicht um bedingt als Einstieg in die Welt von Game of Thrones. Man sollte die Bücher vorher schon gelesen haben, denn sonst findet man sich schwerer zurecht.

    Fazit: Trotz der kleinen Kritikpunkte würde ich sagen, dass es bei diesem Band ähnlich ist wie bei Herr der Ringe und dem Simarillion. Will man tiefer Eintauchen in die betreffende Welt kommt man darum nicht herum und alleine die Aufmachung ist es alle mal wert.

  16. Cover des Buches Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben (ISBN: 9783734160479)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

     (327)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Im Hintergrund sieht man eine Stadt in Trümmern, aufgerissene Straßen und kaputte verlassene Häuser. 

    Durch den Sonnenschein rechts fliegen einige Vögel hindurch.

    Am Himmel zeigt sich das Stern Symbol verspielt in Wolkenrauch. 

    Sia hält diesmal einen Kompass in der Hand.

    Die Titelschrift ist wieder fühlbar bedruckt.

    414 Seiten


    Story/Inhalt

    2. Band der 3 teiligen Auslese Reihe.

    Meine Meinung

    Eine Dystopie die mehr Beachtung verdient!

    Neue Anwärter kommen hinzu und sorgen für Unruhe. 

    Wer ist Freund und wer will einfach nur zur Elite gehören egal mit welchen Mitteln?

    Sia könnte ruhig mehr Macken und Kanten haben, denn bisher meistert sie ihre Aufgaben schon zu gut, aber dennoch mag ich ihren Charakter sehr gerne und ich bin gespannt was mich im finalen Band erwartet!


    Mein Fazit

    Ein solider Mittelband einer spannenden Dystopie voller Intrigen und Prüfungen, die nicht nur dein Wissen sondern auch deine mentale Stärke auf die Probe stellen!

    4*!

  17. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi92

    Wie auch die Sonea-Reihe ihren Anlauf braucht, so ist es auch in diesem Auftakt der Reihe "Magie der tausend Welten". Es braucht einfach seine Zeit um rein zu kommen und dennoch ist es - für mich - keineswegs zu langweilig sondern es bleibt immer spannend. Gerade der Wechsel zwischen Tyen und Rielle war zum Ende hin immer aufregende und schneller. Tatsächlich konnte ich der Story von Rielle besser folgen, aber ich bin wirklich gespannt wann und ob und vor allem wie diese zwei Charaktere zueinander finden werden.

  18. Cover des Buches Höllenkönig (ISBN: 9783764531997)
    James Abbott

    Höllenkönig

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

    .

    .

    .

    Am Anfang passierte alles viel zu schnell und man hatte konstant das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Es ging Schlag auf Schlag.
    Der Mittelteil war großartig und spannend, wurde dann gegen Ende leider etwas langatmig. Dennoch absolut zu empfehlen.


    Es hat alles in allem wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

    Xavier ist wirklich ein spannender Charakter. 


    Das Cover ist echt nicht meins, rein vom Cover her hätte ich es nicht gekauft. Der Schreibstil ist okay, ich fand es nur manchmal schwer zu folgen. 

  19. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Kriegerin (ISBN: 9783764532178)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Kriegerin

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Arsinoe und Mirabella konnten von Fennbirn fliehen und leben nun auf dem Festland. Billy hat sie bei sich aufgenommen und sorgt für sie. Die beiden tun sich aber schwer in dieser neuen Welt zu leben. Mirabella, weil sie nicht mehr ihre Gabe benutzen kann und Arsinoe, weil sie zu temperamentvoll ist, um einfach nur eine gehorsame Dame zu werden und Kinder zu gebären. Eines Nachts wird Arsinoe von merkwürdigen Träumen heimgesucht und diese wollen sie dazu bringen, wieder nach Fennbirn zurückzukehren. Ein Zeichen, oder eine Falle? Währenddessen tut sich Katharine schwer sich als Königin zu behaupten. Denn die toten Königinnen wollen mitentscheiden...

    Ich empfand den dritten Band als eine Art Übergang zum Finale. Es hat sich leicht gezogen, aber passieren tut dennoch einiges. Jedoch kamen die Schwestern nicht wirklich vom Fleck, denn die Ereignisse haben sich mehr oder weniger wiederholt.
    Das Leben auf dem Festland ist ein krasser Gegenteil zu Fennbirn. Denn dort wird von den Frauen erwartet, einfach eine anständige Dame zu sein, sich einen reichen Mann zu angeln und Kinder zu gebären. Mirabella schien weniger Probleme damit zu haben, aber Arsinoe war einfach nur rastlos. Was sich nachvollziehen konnte, denn dieses Leben wäre für sie langweilig und täte ihr überhaupt nicht gut. Als die Träume kamen wurde es spannender und wir wurden 400 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt und erfuhren Stück für Stück die Geschichte der blauen Königin. Das hat mich eigentlich mehr interessiert als der Rest der Geschichte. Am Ende erfuhren wir schliesslich das Geheimnis der blauen Königin und was das mit dem Nebel auf sich hat.
    Katharine tat mir irgendwo Leid. Früher wurde sie als die schwächste Schwester angesehen, und nun ist sie Königin und versucht alles richtig zu machen. Wären da nicht unzählige toten Königinnen in ihr. Sie verliert mehr und mehr Kontrolle über sie und tut Dinge, die sie eigentlich gar nicht will. Mich wunderte es daher nicht, dass das Volk sich gegen sie stellt und Gerüchte über sie verbreitet. Am Ende hat sie dann bewiesen, dass sie eigentlich ohne die toten Königinnen nichts ist. Aber was wird jetzt passieren und was wird jetzt aus ihr?
    Dann noch Jules. Ich weiss nicht, was ich von ihr halten soll. Sie ist sehr stark, als Naturbegabte, aber auch als Kriegerin. Bastiansburg hat sie aufgenommen und sie wird von Emilia unterrichtet. Allerdings gefielen mir ihre Gedankengänge überhaupt nicht. Sie ist so sehr auf die Prophezeiung fixiert, dass Jules Meinung sie überhaupt nicht interessieren. Ich ahnte schon Böses und schliesslich endete es dementsprechend so: Chaos. Emilia will das nicht einsehen und das macht sie so unberechenbar. Sie denkt wie eine Kriegerin und nimmt null Rücksicht auf andere. Sie könnte nebst Katharine zum Problem werden.

    Wie gesagt: für mich was er bis jetzt der schwächste Band. Auch wenn mich die Vergangenheit sehr überzeugen konnte, haben sich die Schwestern nicht wirklich weiterentwickelt. Jede von ihnen hat ihre eigenen Sorgen und entscheiden dementsprechend auch so. Ob das gut kommt? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was nun passiert und was die Schwestern nun unternehmen werden. Gut fand ich auch, dass einige Nebencharaktere mehr in den Vordergrund gerückt sind. Das dürfte auch für das Finale von Bedeutung sein. Ich freue mich jedenfalls auf die Auflösungen über die Insel.

  20. Cover des Buches Sonea 3 (ISBN: 9783734160172)
    Trudi Canavan

    Sonea 3

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Einfach nur wow. Wird es möglich sein die Sklaverei in Sachaka abzuschaffen? Werden die Verräterinnen  Siegen? Dieser Band wird wieder aus drei Charakterperspektiven erzählt und ist voll geladen mit Wendepunkte, Action und einem einfach fesselnden Schreibstil. Einfach ein tolles Ende

  21. Cover des Buches Schwestern der Wahrheit (ISBN: 9783764531348)
    Susan Dennard

    Schwestern der Wahrheit

     (75)
    Aktuelle Rezension von: lea_koringer

    "Schwestern der Wahrheit" war mein Einstieg in Susan Dennards Witchlands-Reihe. Angelockt wurde ich von dem Versprechen einer "epischen Freundschaft" - und wurde nicht enttäuscht.

    Anders als in vielen anderen YA Fantasy Romanen geht es in SdW mal nicht primär um "Wer kriegt wen?" Dennard hat ihr Versprechen gehalten: Safi und Iseult sind beste Freundinnen - d.h. Strangschwestern - und ich kaufe es ihr ab, von Anfang bis Ende. Es macht viel Spaß die beiden auf ihrer Reise durch Städte und Kontinente zu begleiten, zu beobachten, was für ein eingespieltes Team sie sind. Ganz ohne Konflikte geht es natürlich nicht, aber diese sind trotz Dennards wirklich komplexen World buildings gut nachvollziehbar. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz ... und funktioniert tatsächlich ganz ohne Dreiecksgeschichte. Ich freue mich darauf, mehr von Safi und Merik zu lesen. ;)

    Zurück zum World building - für einen Susan Dennard/Witchlands-Neuling wie mich war es manchmal ein wenig kniffelig, den ganzen neuen Begriffen und dem politischen Thema zu folgen. Für mich kein Grund, nicht weiter zu lesen, aber man muss auf jeden Fall mitdenken und aufmerksam sein. Auch hat sich mir Iseults Strang-Magie noch nicht ganz erschlossen, aber vielleicht ist das ja auch Absicht? Meine Neugier ist in jedem Fall geweckt und ich werde mir bald den nächsten Teil der Reihe genehmigen.

  22. Cover des Buches Sonea 2 (ISBN: 9783442267507)
    Trudi Canavan

    Sonea 2

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem mich der erste Teil so begeistert hatte, hatte ich mir von dieser Fortsetzung wirklich mehr erwartet.
    Erstens fiel es mir dieses Mal wirklich schwerer in die Geschichte überhaupt rein zukommen. Ein Großteil der ersten Hälfte des Buches fühlte sich zum Teil unwichtig an und war wirklich träge.
    Erst in den viel späteren Kapiteln nahm die Geschichte erst fahrt auf und wurde fesselnder. Hoffe der dritte Band ist besser

  23. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

     (758)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Endlich bin ich nach Kyralia zurückgekehrt

    Die Ereignisse von SONEA - Die Hüterin spielen 19 Jahre nach dem Ende der Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ und fast genauso lange hat es gedauert bis ich wieder in diese Welt eingetaucht bin

    Die Gilde der schwarzen Magier ist eine meiner allerliebsten Fantasy Trilogien und vielleicht habe ich mich deshalb so lange gescheut die neue Trilogie zu lesen weil die Messlatte sehr hoch liegt …

    Ich habe mich gleich wieder sehr wohl gefühlt und Trudi Canavan schafft es sehr geschickt das verschüttete Wissen an die Oberfläche zu kitzeln ohne in endlos langen Rückblenden die Vorgänger Trilogie nochmals zu erzählen - die Zusammenfassung auf Wikipedia zu lesen hat dann die meisten noch vorhandenen Lücken geschlossen

    Der erste Band ist wie heimkommen und gleichzeitig neues entdecken da sich in den vergangenen Jahren einiges verändert hat - es gibt altbekannte aber auch neue Charaktere und ein größerer Teil der Handlung spielt auch in Sachaka. Man lernt die Kultur und Gepflogenheiten der Schwarzen Magier besser kennen und erfährt auch von den Rebellen

    Es war ein schöner Einstieg aber mir persönlich hat ein wenig die Action gefehlt und es wird irgendwie sehr wenig Magie gewirkt … zum Ende hin steigert sich dann das Tempo etwas und es werden sehr viele Fragen aufgeworfen die hoffentlich in den nächsten beiden Teilen für rasante Action sorgen werden - es braut sich was zusammen

    Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile

  24. Cover des Buches Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin (ISBN: 9783764532406)
    Samantha Shannon

    Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Damit die Rezension spoilerfrei bleibt, gehe ich nicht auf den Inhalt ein. Das Buch schließt nahtlos an Band eins an. Der Anfang wiederholt das Ende von Band eins, was mir zuerst gut gefiel um wieder in die Handlung einzutauchen. Jedoch entwickelte sich der Spannungsbogen sehr langsam. Die Handlung schleppt sich vor sich hin und da der erste Band schon eine sehr lange Einführung war, schwand meine Motivation fürs Lesen. Die letzten 100 bis 150 Seiten wurden dann wieder spannender. Das Ende ging mir dann persönlich zu schnell im Vergleich zu der langen, detaillierten Einführung.


    Insgesamt gebe ich dem 3,5 von 5 Sterne. 

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