Bücher mit dem Tag "pension"
108 Bücher
- Carsten Sebastian Henn
Der Buchspazierer
(620)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Das Buch wurde mir von einer Freundin wärmstens empfohlen.
Mich hat die Geschichte um Carl Kollhoff sehr berührt. Carl ist ein pensionierter Buchhändler und er liebt Bücher. Carl geht mit den Büchern um als wären sie einzigartige Lebewesen. So bedacht und behutsam geht er mit ihnen um. Carl beliefert alte Kunden aus seinem Buchladen täglich mit Lesestoff. Er spaziert von einem Kunden zum anderen und wir lernen dabei die Geschichten der Menschen kennen. Carl findet für jeden seiner Kunden das passende Buch und zaubert ihnen dadurch ein Lächeln ins Gesicht.
Eines Tages lernt Carl ein kleines Mädchen, namens Sascha kennen und erzählt ihm einiges über Bücher.
Ein sehr bewegender Roman. Mich hat Carl einfach verzaubert und ich habe regelrecht seine Liebe zu den Büchern und den Menschen, welche er mit den Büchern überrascht gespürt. Für mich ein einzigartiger Roman.
- Brigitte Teufl-Heimhilcher
Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis
(25)Aktuelle Rezension von: Babsi123Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch " Millionärin wider Willen " testlesen.
Autor : Brigitte Teufl - Heimhilcher
Handlung :
Die pensionierte Ärztin Elena hat alles was sie zum Leben braucht, doch der „Ruhestand“ macht sie eher unruhig. Das ändert sich, als sie im Lotto sechs Millionen gewinnt. Was tun mit dem vielen Geld? Erst denkt sie daran, es ihren Kindern zu schenken, doch wie würden die damit umgehen?
Ihre besondere Sorge gilt Sohn Axel, dem freiheitsliebenden Grünpolitiker, der leider allzu sehr nach seinem Vater kommt. Beide sind charmante Traumtänzer, die zwar behaupten, dass Geld ihnen nichts bedeutet, doch haben sie einmal welches, geben sie es mit vollen Händen wieder aus.
Tochter Kerstin und Schwiegertochter Maren sind da ganz anders gestrickt. Würden sich dadurch Konflikte ergeben?
Nach schlaflosen Nächten - und mit Hilfe ihres ebenso attraktiven wie umsichtigen Anwaltes - investiert Elena das Geld heimlich in ein Mietshaus. Doch trotz aller Vorsicht bleibt der Kauf nicht unbemerkt und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die Elenas Leben, und das ihrer Lieben, ganz schön durcheinanderwirbeln.
Mein Fazit :
Wer träumt nicht davon Lottomillionär zu werden? Einmal nicht auf's Geld schauen zu müssen, sich alles kaufen zu können? Villa mit Pool , Yacht , Harley........ Jeder Mensch hat Träume , aber die wenigsten können sich diese erfüllen. Und du hast auf einmal sehr viele Freunde.....
Elena ergeht es genauso. Die einzelnen Charaktere zeigen wie Menschen sich verändern können wenn es ums Geld geht. Elena Ihre Geschichte, auch wenn sie nur ausgedacht ist , hat mich sehr tief berührt. Sie könnte jeden Tag so geschehen , wenn.......
Die Hauptprotagonistin Elena gefällt mir als Charaktermensch sehr gut. Mit viel Lebenserfahrungen , sehr nett und sie weiß was sie will. Eine Frau die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Und sie bekommt dabei viel Unterstützung von Helmut....
Anhand von Elenas Geschichte sieht man, was für Auswirkungen so ein Lottogewinn auf die Familie haben kann. Von Neid und Missgunst getrieben , lassen sich Menschen zu Handlungen und Taten hinreißen die sie nicht mehr kontrollieren können. Wichtig ist , daß der Familienfrieden wieder hergestellt wird. So wie bei Elena.....
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut . Er ist locker , sehr lebendig und zum Teil auch sehr humorvoll geschrieben . Alle anderen Protagonisten wirken sehr authentisch und man sieht sie förmlich vor sich. Einige Charaktere finde ich zwar nicht so sympathisch , so zum Beispiel Kerstin und Axel...
Jedes einzelne Kapitel trägt als Überschrift den jeweiligen Protagonisten deren Geschichte erzählt wird. So kann man der Handlung sehr gut folgen .
Der Autorin ist es gelungen mich in eine andere Welt zu entführen. Der Roman ist mit sehr viel Gefühl geschrieben, zum Teil sehr humorvoll und er löst viele Emotionen aus.
Der Roman ist insgesamt sehr unterhaltsam und hat mir sehr gut gefallen. Eine tolle Geschichte mit Happy End......
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(241)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeDefinitiv Liebe auf Umwegen. Mike hat anfangs gar nicht so gute Absichten, als er Silver Bay kommt. Liza hat ein schweres Schicksal erlitten, weshalb sie bei ihrer Tante unter kommt. Trotzdem finden sie zueinander.
Mir waren es persönlich zu viele POVs. Ein paar Sachen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.
- Emilia Licht
Aus Deiner Sicht
(17)Aktuelle Rezension von: SaintGermainEin Anruf aus der alten Heimat reißt Elena aus ihrem straffen Businessalltag. Ihre Schwester braucht eine Nierentransplantation und Elena käme vielleicht als Spenderin infrage. Normalerweise würde sie keine Sekunde zögern, doch zum ersten Mal in ihrem Leben braucht sie mehr als nur Mut für eine Entscheidung. Sie und Maren sind sich völlig fremd, haben seit fast zwanzig Jahren kaum Kontakt zueinander. Zwischen ihnen stehen eine hartherzige Mutter und die Erinnerung an eine Kindheit, die von Misstrauen und Verrat geprägt war. Trotzdem macht Elena sich auf die Reise. Sie hofft, ihren Frieden mit der Vergangenheit machen zu können. Doch in dem kleinen Dorf in Vorpommern stiftet sie mit ihrem Drang, alles reparieren und gleichzeitig kontrollieren zu wollen, mehr Unruhe, als ihr lieb ist.
Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht, ist ein echter Hingucker und drückt alles aus, um was es in dem Buch geht - 2 Schwestern, die sich voneinander abgekehrt haben. Der Grund dafür ist eigentlich etwas trivial, denn es geht nur um ihre Mutter, die gemeiner nicht hätte sein können. Ich verstehe nicht, warum Maren und Vincent sich diesen Drachen ins Haus geholt haben - Familie hin oder her.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, die Charaktere und Orte waren sehr gut beschrieben. sodass man mit den Protagonisten mitfühlen konnte.
Die Liebesgeschichte und das Familiendrama sind genial miteinander verknüpft, auch kleine Portionen Humor fließen gekonnt in dieses Buch ein.
Das Buch hätte sich absolut 5 Sterne verdient, wenn nicht dieses Ende gewesen wäre. Die Auflösung der Geschichte ist zwar eigentlich sehr gut, aber sehr gehetzt; was mit dem letzten Kapitel noch eine unmögliche Lösung schien, wird in 2 Seiten Epilog abgehandelt. Dieses Ende hat sich dieses Buch nicht verdient, es wirkt als ob der Abgabetermin unbedingt eingehalten werden musste oder es die Autorin nicht mehr freute weiterzuschreiben. Deswegen auch nur 4 Sterne.
Fazit: Sehr schöne Liebesgeschichte verwebt in ein Familiendrama mit vergebenem Schluss!
- David Safier
Miss Merkel: Mord in der Uckermark
(263)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
Was macht eine Bundeskanzlerin, wenn sie in Rente geht? Richtig. Sie zieht mit Ehemann, Mops und Personenschützer in ein kleines Dorf in die Uckermark. Dort geht sie micht nur ihrem Hobby, dem Backen nach, sie möchte auch Freunde finden. Was gar nicht so leicht ist. So nimmt sie die Einladung von Freiherr Philipp von Baugenwitz an, Gast bei seinem Schlossfest zu sein. Doch der wird Tod in seinem Weinkeller gefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Mord, sagt Angela. Und schwups mutiert sie zur Detektivin, merkt dabei nicht, wie gefährlich es für sie wird.....
Leseeindruck:
"Miss Merkel - Mord in der Uckermark" ist der erste Band der Reihe. Ich war gespannt, wie der Autor unsere ehemalige Bundeskanzlerin in Szene setzt. Zeit mir darüber Gedanken zu machen hatte ich nicht. Ich war sofort mittendrin und konnte mir ein Dauergrinsen nicht verkneifen. Die Dialoge hatten ihren eigenen Wortwitz. Besonders die trockene Art von Ehemann Achim war einfach genial. Aber auch wie sich Angela ständig den Ermahnungen von Personenschützer Mike widersetzt hat, fand ich einfach erfrischend. Jedenfalls wollte mein Kopfkino nicht stillstehen. Ich konnte mir Angela in jeder Szene so richtig gut bildlich vorstellen. Tatsächlich fand ich auch die Auflösung am Ende überraschend und so wurde es trotz vieler lustiger Momente, auch spannend.
Fazit:
Erwartet habe ich nicht allzu viel. "Miss Merkel - Mord in der Uckermark konnte mich jedoch überzeugen und hat mir viele unterhaltsame Momente beschert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. - Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Raunende Maske
(411)Aktuelle Rezension von: bookswithjackiAuch der 3. Band konnte mich wieder überzeugen, wenn auch nicht ganz so sehr wie die ersten zwei Bände. Man sollte sich auf Streitigkeiten und Drama gefasst machen, aber ich vermute, dass das in den folgenden Bänden wieder weniger wird. Der Fall, mit dem sich die Figuren beschäftigen, ist mal wieder sehr spannend. Das Ende macht Lust, direkt in den nächsten Band einzusteigen.
- Tina Köpke
One of a kind - Emma & Jake (Maywood 1)
(25)Aktuelle Rezension von: Cora_JeffriesDas Cover ist romantisch und der Klappentext verspricht schöne Lesestunden. Sofort habe ich mich in Maywood wohlgefühlt. Emma geht regelmäßig in diversen Clubs (Buchclub, …) um sich abzulenken. Das große Haus, dass sie von ihrem Großvater vererbt bekam, bietet mehr als reichlich Platz.
Allein versucht sie, sich das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Arm wie eine Kirchenmaus lenkt sie sich ab und geht ins Mikes Kneipe. Dort trifft sie auf ihrem Exfreund Jake. Emma ist noch immer sauer. Da haben die zwölf Jahre Abstand nicht geholfen, die zwischen ihnen liegen.
Eine witzige Komödie mit authentischen Figuren, die ich innerhalb wenigen Tagen verschlungen habe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt die Seiten nur so fliegen.
- Jonas Jonasson
Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
(205)Aktuelle Rezension von: Astrid_MiglarOriginelle Geschichte, lustige Dialoge, angefüllt mit schwarzem Humor. Absolut lesenswert. Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Liebenswerte und Ekelpakete. Einziges kleines Manko: die letzten 20 Seiten hätte es nicht gebraucht. Die wirken, als hätte es mit aller Gewalt eine Zukunftsperspektive gebraucht.
- Dora Heldt
Kein Wort zu Papa
(288)Aktuelle Rezension von: AlinchenChristiane ist genervt. Ihr Freund Johann kommt einfach nicht von einem Job aus Schweden zurück, dabei wollen die beiden doch eigentlich zusammen ziehen. Dann landet sie plötzlich mit ihrer Schwester Ines auf Norderney, weil ihre beste Freundin Marleen in Dubai gefangen gehalten wird und nun Christiane die Pension am Laufen halten soll. Dass weder sie noch ihre Schwester kochen können, ist nur die Spitze des Eisbergs. Vor allem darf niemand erfahren, warum Marleen nicht da ist. Eine mögliche Katastrophe jagt dabei die nächste.
Am Anfang fand ich das Buch ziemlich witzig. Vor allem weil mich so manche Art von Christiane und Ines an meine Schwester und mich erinnert hat. Aber je länger das Buch andauerte, desto genervter wurde ich. Zum Glück liest sich das Buch sehr flott durch den Stil der Autorin.
- Anja Saskia Beyer
Das kleine Café am Meer
(100)Aktuelle Rezension von: Angelina_HoffmannHannah hat gerade eine Pechsträhne, sie verliert ihren Job bzw. der Vertrag wird nicht verlängert und ihr Freund macht auch noch Schluss. Am Boden bekommt sie von ihrer Freundin Lucia ein Angebot, bei ihr im Café auf Mallorca zu arbeiten. Da braucht sie nicht lang zu überlegen und fliegt nach Mallorca. Dort trifft sie Sam, ihren Chef, aber wie wirkt er sich auf ihr kompliziertes Leben aus?
Ein schöner Roman, der direkt in Urlaubsstimmung versetzt und gut zu lesen ist.
- Jennifer L. Armentrout
Deadly Ever After
(322)Aktuelle Rezension von: MuLeFeZehn Jahre nachdem Sasha einem Serienkiller entkam, kehrt sie zurück und trifft auf Cole, jetzt FBI-Agent. Alte Gefühle lodern neu auf. Doch dann verschwinden erneut Frauen, und die gleichen Muster tauchen wieder auf. Sasha ist verletzlich und zugleich stark; man merkt ihr die Angst und den Überlebenswillen an. Cole ist beschützend, sympathisch und glaubwürdig. Die Spannung zieht sich durch viele Szenen, und der Wechsel zwischen Spannung und Gefühl ist gelungen. Der Stil liest sich gut und flüssig, man kommt schnell voran. Manche Wendungen wirken etwas vorhersehbar und gelegentlich hätte ich mir mehr Tiefgang bei Nebenfiguren gewünscht. Aber das Finale sorgt für Gänsehaut. Ein sehr empfehlenswerter Thriller mit Herz und Ecken.
- Emma Sternberg
Fünf am Meer
(296)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Als Linn ihren Verlobten in flagranti erwischt, fällt ihr Leben und ihre Zukunft in sich zusammen. Als Waisenkind, das in etlichen Pflegefamilien aufgewachsen ist, lernte sie die Geborgenheit einer Familie erst durch Martin kennen. Als sie erfährt, dass sie von einer unbekannten Tante ein Haus in New York geerbt hat, packt sie ihre Koffer. Doch sie findet sich statt in der schillernden Metropole in den eher beschaulichen Hamptons wieder. Das Haus steht nicht leer, sondern beherbergt 5 lebenslustige Senioren, die Linn bald sehr ans Herz wachsen. Doch sie muss den Erbenermittler und die Erbschaftssteuer aufbringen, um das Paradies behalten zu können und dann ist da noch ein Journalist, der ein bisschen mehr über das glamouröse Leben ihrer Tante Dorothy zu wissen scheint.
Emma Sternberg hat eine angenehme Art zu schreiben. Die Charaktere, vor allem auch die 5 lebenslustigen Senioren sind so gezeichnet, dass man ein gutes Bild vor Augen hat und sie passen stimmig in die Geschichte. Gerade die Zerrissenheit von Linn ist gut nachvollziehbar und macht die junge Frau sympathisch. Auch die Szenerie ist gut gewählt, mit einem Ort, den viele vielleicht sogar als Sehnsuchtsort bezeichnen würden.
Doch die Geschichte hat leider Längen, so dass ich mich zwar gut unterhalten, doch nicht mitgerissen gefühlt habe.
- Alexandra Flint
Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3)
(84)Aktuelle Rezension von: MogniBei manchen Bücher hab ich manchmal echt keine Ahnung, wie sie auf meinen SUB gelandet sind, das kommt selten vor, aber manchmal ist es so. Bei "Kein Horizont zu weit" von @alexandraflint war das der Fall. Denke es war in irgendeiner Box.
Cover und Farbschnitt versprechen ein Wohlfühlbuch und fallen in der Buchhandlung perfekt auf.
Und der Kurzbeschreibung verspricht uns eine Second Chance Story (in Büchern 📚 liebe ich sie, im wahren Leben hab ich einen Bauchplatscher gemacht und brauche es nicht mehr) .
Fünf Jahre sind vergangen, seit Leni Raffael zum letzten Mal gesehen hat. Fünf Jahre, seit er bei einem Brand Vater und Bruder verlor. Doch jetzt ist Rafe zurück auf Sylt, um den Wiederaufbau des Familienhotels zu überwachen. Und ausgerechnet die Werft, in der Leni ihre Ausbildung zur Schiffsbauerin macht, ist an dem Projekt beteiligt. Allerdings wird schnell klar, dass Rafe weder mit Leni noch der Insel etwas zu tun haben will. Warum also ist da noch immer dieses vertraute Kribbeln?
Liest sich doch schon mal sehr gut, man kommt auch schnell in die Geschichte rein. Die Charaktere sind liebevoll erarbeitet und der Schreibstil der Autorin bringt die Emotionen und Geschehnisse gut rüber. Man leidet mit den Personen, denn man kann sich in sie einfüllen.
Für mich ist es das erste Buch der Autorin und ich muss sagen, es gefiel mir wirklich gut. Ausser das Buch aus Lenis Sicht geschrieben ist, hätte es mir mehr von beiden gewünscht. Denke es hätte dem Buch mehr Tiefe gegeben, denn die Konflikte (mit sich selber und der Vergangenheit) wären dann mehr unter die Haut gegangen. So ist Rafes Gefühlsleben ein bisschen unter gegangen und für mich wäre das der Hauptbestandteil des Buches gewesen.
🌟🌟🌟🌟 von 5 und ich breche eine Zacke ab.
- Rolf Waller
Noch ist es Zeit
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
Zürich in den 50er Jahren: Der junge Roger kommt aus einem Dorf in die Großstadt und verspricht sich davon ein besseres und aufregendes Leben. Schnell merkt er jedoch, dass sich viele seiner Träume in der Realität nicht verwirklichen lassen. Bald verliebt er sich in Simone, doch es verläuft alles anders als gedacht... .
Das Buch beginnt etwas schwerfällig und mir fiel es nicht leicht,richtig in die Handlung einzusteigen. Ohne viele Erklärungen ist man direkt mit Roger im ,,Niederdorf", der sogenannten Amüsiermeile in Zürich und erlebt, welchen Eindruck die verschiedenen Orte auf ihn machen, wen er dort alles trifft und vor allem, was er darüber denkt.
Anders als ich nach dem Klappentext erwartet habe, ist Roger nicht der gedankenlose ,,verlorene Sohn", sondern ein junger Mann, dem ziemlich viel durch den Kopf geht. Alles, was ihm begegnet, wird genau reflektiert und von ihm durchdacht. Dabei wundert man sich manchmal, dass er dennoch viele Dinge erst spät durchschaut und sehr lange braucht, um aus gewonnenen Erkenntnissen seine Schlüsse für sein Leben zu ziehen. Die Nebenfiguren im Buch fand ich relativ farblos und auch mit dem Mädchen Simone konnte ich nicht richtig warm werden.
Den Schreibstil habe ich als sehr ungewöhnlich empfunden und musste mich lange daran gewöhnen. Vor allem die geführten Gespräche und die Gedanken von Roger wirkten oft sehr künstlich und irgendwie unecht. Oft konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich wirklich jemand so unterhält.
Was das Buch allerdings besonders macht, ist die enthaltene Botschaft, dass bestimmte Vorstellungen und Versprechungen, die uns gemacht werden, der Realität nicht stand halten können. Letztendlich zeigt mir Rogers Geschichte, wie man mit dieser Erkenntnis umgehen kann und das nur der Glaube an Gott wahre Freiheit und wahres Glück schenken kann.
Auch wenn ich mich persönlich nicht so ganz mit ,,Noch ist es Zeit" anfreunden konnte, denke ich doch, dass das Buch auf jeden Fall lesenswert ist. Daher empfehle ich es gerne hier weiter. - Milena Michiko Flasar
Herr Katō spielt Familie
(64)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaDie Autorin kann schreiben, das habe ich deutlich gemerkt, aber sie zieht die Handlung in die Länge und überhäuft einen mit so vielen Details, dass ich das auf die Dauer nicht ausgehalten habe. Wären doch die Details irgendwie interessant, würde ich weiterlesen, aber es ist stinknormaler Alltag, sogar noch schlimmer als normaler. Es ist verdammt langweiliger Alltag.
Sobald die Frau auftaucht und dem Protagonisten von ihrer Arbeit erzählt, löst sich die Starre der Handlung und plötzlich war das so interessant, spannend, voller Leidenschaft. Als sie ihm ihre Visitenkarte gab und vorschlug, er solle doch bei ihnen mitarbeiten, da habe ich fast ein Ja gebrüllt. Mach es, tu es, verschwinde aus diesem schrecklichen Alltag und lebe ein Leben, was du dir nicht einmal erträumt hättest.
Aber dann verschwindet die Frau, der Alltag geht weiter, die Starre kehrt zurück und das mit einer Heftigkeit, dass es mir die Augenlider festzugeschlagen hat. Er erzählt von seinem Haus, von den letzten Jahren, der Arbeit, der Gedanken, der simplen Wünsche, die Pensionierung, und ich wollte sofort einschlafen, damit das Buch aus meinen Händen fällt und irgendwo verschwindet.
Die Autorin überhäuft mich mit Details, die ich selbst erlebt habe, die ich selbst erzählen könnte, vielleicht sogar aufregender, wahrscheinlich auch lebhafter. Und dann weigert sie sich, Absätze zu machen, füllt die Seiten ohne Zeilenumbrüche auf, bis ich den Verstand fast verloren habe und mich weigerte, eine weitere Zeile zu lesen.
Das Buch ist eine Schlaftablette. Es hat so eine interessante Idee und doch wird es von der Handlung verdrängt, die zäh ist und dafür sorgt, dass das eigene Leben viel, viel, viel aufregender wirkt. Ich habe mir das nicht lang antun können.
- Nora Roberts
Töchter des Windes
(190)Aktuelle Rezension von: HeLo23Immer wieder habe ich gute Rezensionen zu Nora Roberts gelesen, deshalb hatte ich mir einiges von diesem Buch versprochen. Leider hat es mir nicht sehr gut gefallen. Ich fand die Handlung langweilig, konnte Briannas Naivität und beinahe schon Dummheit in manchen Situationen überhaupt nicht verstehen und Gray war bis zum Schluss unsympathisch. Es ist mir schleierhaft was Brie an ihm finden kann.
Trotz der "negativen" Punkte lies sich das Buch angenehm lesen und den Schreibstil fand ich sehr ansprechen. Vermutlich werde ich der Autorin nochmal eine Chance geben. Nur weil mir dieser Roman nicht gefallen hat, heißt es nicht dass andere nicht spannender/passender für mich sind.
- Friedrich Dürrenmatt
Der Verdacht
(345)Aktuelle Rezension von: malins_dagbokDarum gehts: Der Kommissär Bärlach liegt im Krankenhaus und liest einen Artikel über einen Nazi-Arzt, der ohne Narkose Menschen operierte. Ein Freund besucht den Kommissär, diesem kommt der Arzt sehr bekannt vor.
Meinung: Das Buch ist mit 120 Seiten sehr kurz und trotzdem schafft der Autor es, die Personen zu skizzieren, den Verdacht aufzubauen und eine Spannungskurve zu kreieren. Entgegen anderer Werke des Autors hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Das Ende hatte nochmal einen ordentlichen Twist, den ich nicht habe kommen sehen. Wer Klassiker und/oder Kriminalromane mag, sollte sich dieses Buch mal anschauen! - Samantha Young
Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer (Hartwell-Love-Stories 2)
(160)Aktuelle Rezension von: LadyIceTeaBailey Hartwell heißt genauso wie der Ort, an dem sie lebt: Hartwell, Delaware. Sie stammt aus einer der ältesten Familien der Stadt und könnte sich nie vorstellen, ihre kleine Pension dort aufzugeben. Doch der gutaussehende Ex-New Yorker Vaughn Tremaine macht ihr als Manager eines Luxus-Hotels das Leben schwer. Wann immer sich die beiden treffen, gibt es Streit – auch wenn die sexuelle Spannung zwischen ihnen kaum zu leugnen ist. Doch als Bailey eine schlimme Entdeckung macht, erweist sich ausgerechnet Vaughn als Fels in der Brandung. Kann es sein, dass sie sich in ihm getäuscht hat? Oder bringt die Nähe zu Vaughn ihr Herz erst recht in Gefahr?
„Every little thing – mehr als nur ein Sommer“ von Samantha Young ist der zweite Band ihrer „Hartwell-Live-Stories“ Reihe.
In jedem Band geht es um einen anderen Bewohner des Örtchens und ihre Lovestory. Ich muss sagen, dass die Bücher zwar unabhängig voneinander gelesen werden können aber umso schöner sind, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest.
Dieses Mal geht es um Bailey und Vaughn. Wer Band eins schon gelesen hat, kennt die Zwei und ist nicht überrascht, dass wir nun mehr über sie erfahren dürfen.
Die Beiden sind wie Feuer und Eis und so explosiv wie Dynamit. Beide sind getrieben von Bindungs- und Vertrauensängsten und stoßen sich mit spitzen Sprüchen, Sticheleien und leider auch Beleidigungen immer wieder gegenseitig fort.
Erst als Bailey in Gefahr gerät und Vaughn ihr hilft, platzt der Knoten und es entwickelt sich endlich mehr. Doch beide müssen ihre Bedenken und Ängste trotz allem noch überwinden.
Dann taucht plötzlich auch noch Baileys Schwester Vanessa auf und macht ihr das Leben schwer.
Dieser Band ist weniger romantisch, dafür knistert es umso mehr. Wenn Bailey und Vaughn aufeinandertreffen, muss man aufpassen, dass die Bretter der Promenade nicht anfangen zu kokeln. Ihre Kabbeleien sind wirklich ein Highlight und der Autorin ist eine richtig gute Dynamik gelungen.
Wenn man zuvor Band eins gelesen hat, ist die Story an sich nicht so überraschend. Aber die Autorin bringt trotzdem ein paar neue Aspekte mit hinein und schafft es, den Leser bei der Stange zu halten.
Sei es die Vergangenheit der Beiden, die bei Bailey und Vaughn jeweils auf die eigene Art Spuren hinterlassen hat, Baileys Familiendrama oder die Intrigen der Devlins, die natürlich nicht lockerlassen.
Ich habe es geliebt wieder in Hartwell zu sein, die Bewohner wiederzutreffen und mehr zu erfahren. Die Entwicklung der Figuren ist auch wirklich gut gelungen. Nicht nur von Bailey und Vaughn, sondern auch von Cooper und Jess oder auch von Emery.
Ich bin und bleibe verliebt in die Hartwell-Reihe und freue mich auf ein Wiedersehen!
- Lotte Römer
Leuchtturmliebe
(68)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeNina ist frisch getrennt von ihrem Freund und muss noch verarbeiten, dass sie keine Kinder bekommen kann. Auf der Insel Norderney möchte sie einen Neuanfang wagen und eröffnet ein Süßigkeitengeschäft. Surfer Finn hatte gehofft, dass sein Kumpel das leere Ladenlokal übernehmen würde und macht Nina dafür verantwortlich, dass sein Kumpel aufs Festland gezogen ist.
Trotz anfänglicher Vorbehalte fühlen sich die beiden aber zueinander hingezogen und Finn rettet Nina sogar das Leben...
💙💚❤️
Eine schwierige Geschichte. Eigentlich mochte ich sie grundsätzlich, aber es gab immer mal wieder Punkte, die mir negativ aufgefallen sind.
Zum Beispiel geht Nina, die noch nie auf einem Surfboard stand, ganz alleine surfen und hat natürlich einen Unfall. Finn rettet sie, Nina muss wiederbelebt werden. Trotzdem wird kein Arzt geholt!?
Dann haben Nina und Finn irgendwann Sex miteinander. Finn möchte ein Kondom benutzen, Nina hält ihn davon ab. Sie kann ja eh keine Kinder bekommen. Okay, und was ist mit Geschlechtskrankheiten? Die beiden kennen sich kaum... Finde ich bedenklich.
Na ja, es ist ein Liebesroman, der unterhalten möchte, da sollte man vielleicht nicht ganz so kritisch sein, aber diese zwei Punkte haben mich doch etwas gestört.
Ansonsten ist es eine leichte sommerliche Unterhaltung mit viel Insel-Feeling.
04.10.23
- Agustín Martínez
Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
(127)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin Krimi mit einer düsteren und beklemmenden Atmosphäre. Ein Thema, das betroffen macht.
Die düstere Grundstimmung zieht sich durch das gesamte Buch.
Zwei elfjährige Mädchen sind spurlos verschwunden, nach fünf Jahren taucht eines der Mädchen wieder auf...
Der Fall wird neu aufgerollt. Was wurde damals übersehen?
Spannend, dunkel, überraschend. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich an den Erzählstil zunächst etwas gewöhnen musste. - Talia Berg
Plötzlich Schwedin: Liebesroman
(12)Aktuelle Rezension von: BlausternSandra lebt in Hamburg und erwischt ihren Verlobten eines Tages mit einer jüngeren Blondine im Bett. Zeitgleich stirbt ihre Tante, die sie nie kennenlernen durfte. Ihr letzter Wille ist, dass Sandra zur Beerdigung kommt und ihre Tochter ihr an dem Tag einen Brief übergeben kann. Sie tut sich schwer, diesen dann überhaupt zu lesen, und als sie es dann doch macht, eröffnen sich neue Möglichkeiten, die sie nach Schweden reisen lassen. In das Land, von dem ihre Mutter immer geschwärmt hatte, sie sich aber nie dafür erwärmen konnte. Und was liegt näher, gerade das jetzt zu tun, wo ihr Verlobter so und so zu seiner neuen Flamme gezogen ist.
So fahren wir mit Sandra nach Schweden, und es war schön, mal wieder in dieses Land einzukehren. Die Bilder entstehen wieder vor dem inneren Auge bei all den wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, und man könnte gleich wieder losfahren. Auch Stockholm hat mir gut gefallen und hört sich sehr interessant an. Die Geschichte wird von Sandra und Lars, den sie in der Pension in Schweden kennenlernt, abwechselnd erzählt und das sogar als direkte Anrede. Mal etwas ganz anderes und wirklich erfrischend. Der Text liest sich fließend und für jedermann verständlich weg. Eine lockere Urlaubslektüre für zwischendurch und doch auch mit Tiefgang aufgrund der Familienverhältnisse und des Geschehens in der Vergangenheit. - Debbie Macomber
Winterglück
(164)Aktuelle Rezension von: LeuchtturmwaerterinJo Marie Rose hat in ihrem Leben schon einiges durchmachen müssen. Sie hat ihren Mann im Afghanistan Einsatz verloren. Nun will sie neu anfangen, um endlich wieder etwas Lebensfreude zu erleben und zieht nach Cedar Cove. Dort eröffnet sie ein kleines Bed & Breakfast. Mit ihren Gästen zieht die Freude zurück in ihr Leben.
Debbie Macomber hat mit diesem Buch und der anschließenden Reihe eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen, die dem Leser das Gefühl gibt, dass am Ende doch alles gut werden wird.
Man kann sich richtig in die Geschichte fallen lassen und alles um sich herum ausblenden. Genau das Richtige in einer Zeit, die gerade eher Angst und Sorgen mit sich bringt.
Es sind eigentlich die Geschichten der beiden Gäste, die wir im Buch erfahren. Die Gastgeberin wird nur zu Beginn näher beleuchtet. Die Figuren sind authentisch und nicht überspitzt dargestellt. Das gibt der Geschichte einen weiteren Wohlfühlcharakter.
Zu Beginn hatte ich tatsächlich Probleme mit dieser Art von "Feel-Good-Roman", da ich es einfach nicht gewohnt bin ein Buch zu lesen, ohne dass tatsächlich eine böse Überraschung lauert. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Aber wenn man sich darauf einlässt, macht das Buch wirklich große Freude und man fühlt sich einfach wohl.
Mir war es teilweise dann aber doch etwas zu "feel good", daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Das Leben besteht eben einfach nicht aus jeder Menge Happy End, aber um sich besser zu fühlen, ist es wirklich ein toller Schmöker.
- Debbie Macomber
Sommersterne
(83)Aktuelle Rezension von: DieSueschauerinDas Cover des Buches hat mir wieder super gefallen. Es versetzt mich auch jetzt, trotz des kalten Herbstes, in Sommerstimmung. Ich würde am liebsten direkt auf die Fensterbank greifen und den Drink an mich nehmen. Innen ist das Buch wieder sehr schlicht designt, was ich aber gar nicht schlimm finde.
Die Figuren haben mir wieder richtig gut gefallen! Man lernt wieder einiges neues über Jo Marie, diesmal spielt auch ihre eigene Familie eine kleine Nebenrolle, und über Rover, ihren kleinen süßen Rabauken. Auch Mark ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist er immer noch so verschwiegen wie immer.
Ellie fand ich sehr süß. Sie ist eher schüchtern und hält sich sehr an die Ratschläge und Hinweise ihrer Mutter. Das war am Anfang auf jeden Fall mein Eindruck. Doch das änderte sich ziemlich schnell. In Cedar Cove kommt sie aus sich raus und ignoriert dann auch mal die Anrufe ihrer Mutter, was Ellie ziemlich gut getan hat, würde ich mal sagen. Sie fängt an sich von ihrer Mutter zu lösen und deckt mit ihrem Besuch in Cedar Cove ein großes Familiengeheimnis auf. Dadurch entwickelt sie sich weiter und diese Entwicklung kann man sogar ganz gut im Buch beobachten, auch wenn es nur ein kurzer Einblick in ihr Leben ist.
Maggie und Roy haben mir echt ein bisschen zu denken gegeben. Sie sind seit einige Jahren verheiratet und haben zwei Söhne. Er arbeitet, sie ist zuhause. Das bringt inzwischen schon einige Probleme mit sich, aber sie haben auch noch andere Hürden zu überwinden und wollen sich an diesem Wochenende im Rose Harbor Inn mal wieder nur auf sich konzentrieren.
Ich war wieder sehr schnell mitten drin in der Geschichte und habe richtig mitgefiebert. - Alexandra Flint
Lakestone Campus of Seattle, Band 2: What We Lost
(77)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Auf Brynns Geschichte habe ich mich sehr gefreut. Ich fand sie super sympathisch und hab bei ihrer Familie wirklich regelmäßig echt die Krise gekriegt😂
Da gefiel es mir aber gut, dass Brynn und Kace bei Problemen diese dich recht schnell auch ohne großes Drama bereinigen konnten. Das fand ich sehr angenehm.
Ich habe mit beiden und ihren Träumen und Problemen total mitgefiebert und mitgelitten.
Es war eine wirklich schöne Geschichte. Und durch das Ende und all die Andeutungen bin ich sehr gespannt auf Band 3
5 Sterne























