Bücher mit dem Tag "perfekte welt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "perfekte welt" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.113)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander.
    .
    Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat.

  2. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt."


    "Scythe - Die Hüter des Todes" ist der erste Band und somit der Auftakt zur "Scythe"-Trilogie vom amerikanischen Erfolgsautor Neal Shusterman. Die Reihe steht schon länger auf meiner Want-To-Read-Liste und hat mich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn ich mich an den Schreibstil des Autors erst gewöhnen musste.

    Inhalt: Citra und Rowan haben nicht viel gemeinsam, außer Eines: Sie wurden von einem der berühmtesten Scythe der Welt als Lehrlinge ausgewählt. Die Scythe sind in einer scheinbar perfekten Welt, in der die Bevölkerung bereits alle Ziele und somit die Unsterblichkeit erreicht hat, die Hüter des Todes. Denn auch wenn Krankheit, Armut und Hunger besiegt wurden und die Menschheit praktisch nicht sterben kann, so muss die Bevölkerung doch auf einem bestimmten Stand bleiben, damit sich die Erde nicht überbevölkert. Die Scythe sorgen dafür, dass willkürlich Menschen für den Tod auserwählt werden. Doch nicht alle Scythe halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde und Citra und Rowan stehen vor der größten Entscheidung ihres Lebens.

    Cover und Design: Das Cover des broschierten Taschenbuchs ist einfach und modern gehalten, hat aber dennoch eine bedrückende Stimmung. Am Vordergrund ist ein Scythe mit roten Umhang und dem Sensensymbol zu sehen. Die Sense und Figur haben zum Teil auch eine abstrakte Wirkung, die ich sehr ansprechend finde. Der Titel des Buches hätte gerne auch fühlbar hervorgehoben werden können. Insgesamt erinnert mich das Buch stark an ein Computerspiel, weshalb ich es für so eine düstere Dystopie eher mäßig gut gewählt finde.

    Meine Meinung: Die Geschichte rund um die Hüter des Todes hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es mal etwas völlig Anderes war und auch völlig anders endete. An den Schreibstil des Autors musste ich mich aber erst gewöhnen. Neal Shusterman hat zwar ein Talent dafür die Geschichte richtig spannend werden zu lassen, jedoch springt er innerhalb eines Kapitels von einer Erzählperspektive in die Nächste. Zuerst erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Citra, wenige Zeilen später dann aus Rowans Perspektive. Dieses switchen war für mich sehr anstrengend, weil ich dafür doppelt Konzentration brauchte und bis zum Schluss habe ich mich noch nicht ganz daran gewöhnt. Ansonsten war der Schreibstil aber leicht verständlich und sehr spannend.

    Der Einstieg in die dystopische Zukunfts-Welt ist mir sehr leicht gefallen. Der Autor hat eine leicht verständliche und gut beschriebene Einführung in die Welt der Scythe geschaffen und nach wenigen Kapiteln ist man schon mitten im Geschehen. Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Bevölkerung mittels Technologie den Tod besiegt hat. Krankheiten, Altersschwäche, Armut und Hunger wurden ausgelöscht und die Menschen können praktisch nicht mehr sterben. Wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, können sie sich "resetten" und auf z.B. 30 Jahre rückführen lassen. Bei Unfällen und Verletzungen regeneriert sich der Körper in kurzer Zeit wieder. Damit aber keine Überbevölkerung entsteht, wurden die Scythe ins Leben gerufen. Die Scythe sind berufen sogenannte "Säuberungen" durchzuführen, was nichts anderes ist als willkürlicher und statistischer Mord. Die Scythe sind öffentlich anerkannt und werden von der Bevölkerung als Engel der Todes verehrt. Jeder Scythe hat eine gewisse Sterbensquote zu erfüllen um eine Überbevölkerung zu verhindern. Wie und womit sie diese Quote erfüllen, ist aber den Scythe selbst überlassen, sie dürfen dabei aber nicht ungerecht handeln. Rassismus, unnötige Gewalt und Diskriminierung werden bei der Gilde der Scythe nicht geduldet. Natürlich hält sich aber nicht jeder an diese Regeln und Größenwahn ist bekanntlich ein Nebeneffekt von zu viel Macht. Es kommen in der Geschichte also sehr viele ethische Probleme und Fragen auf und ich kann sehr gut verstehen, dass das Buch nicht für Jedermann geeignet ist. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jemand Probleme mit kalkuliertem Mord hat, auch wenn es in dieser dystopischen Welt ein notwendiges Übel ist.

    Die Geschichte ist in fünf Teile aufgeteilt und jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch eines berühmten Scythe. Diese Auszüge fand ich sehr interessant und machten die Geschichte noch um einiges spannender. Viele Fragen kamen dabei auf, und man lernte die Scythe dadurch um einiges besser kennen.

    Unsere beiden Protagonisten Citra und Rowan waren mir Beide auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte ihre Ansichten sehr gut verstehen, auch wenn ihre Charaktere und Persönlichkeiten von Grund auf sehr verschieden sind. Citra erinnerte mich immer ein wenig an den Charakter von Hermine Granger. Sie ist lernwillig und saugt das Wissen nur so auf - ein typischer "Streber" also. Ihre Persönlichkeit ist unschuldig und sie hat zu Anfang große Probleme mit der Berufung der Scythe und den damit verbundenen "Säuberungen" umzugehen. Für die Gilde der Scythe ist sie somit der perfekte Lehrling, denn am besten als Scythe geeignet sind diejenigen, die es nicht sein wollen.
    Rowan ist komplett anders. Unter seinen vielen Geschwistern und Familienmitgliedern wurde er stets von seinen Eltern vernachlässigt und ist alles andere als ein beliebter High-School-Schüler. Als er von den Scythe ausgewählt wurde, wirkte er zu Beginn noch als perfekter Kandidat. Die Dunkelheit lockt ihn aber zu sich und sein "unperfekter" Charakter konnte mich sofort einnehmen. Doch auch wenn er einen Hauch von Düsternis aufweist, sind seine Ansichten und Gedankengänge stets nachvollziehbar. Die Welt ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß und Rowan kann perfekt in die Kategorie GRAU zugeordnet werden. Ich habe jede Seite aus Rowans Sicht sehr gerne verfolgt und vor allem am Ende wurde er zu einem wahren Lieblingscharakter.

    Die eingebaute Liebesgeschichte war in meinen Augen etwas unnötig und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der erste Kuss hat mich sehr überrascht, aber nicht gerade in positivem Sinn. Es gab zuvor keine wirklichen Andeutungen auf eine Liebesgeschichte und ich konnte somit auch keinerlei Gefühle dafür entwickeln. Wenn es bei inniger Freundschaft geblieben wäre, hätte mich das sehr viel glücklicher gemacht.

    Die Geschichte ist am Anfang noch recht ruhig. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit damit die LeserInnen gut in die Welt einzuführen. Dann nimmt die Story aber sehr schnell Fahrt auf und viele ethische und moralische Fragen kommen auf und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Zwischendurch hat das Buch zwar seine Längen aber gegen Ende hin gibt es dann einen blutigen Plotttwist, der mich wirklich überrascht und beeindruckt hat. Ich war völlig von den Socken und das Ende hat mich sehr mitgenommen. Nach Beenden des Buches war ich eine Zeit lang einfach nur perplex und musste ständig an dieses Ende zurückdenken und mir bereits zusammenreimen wie es wohl in Band 2 weitergeht. Ein tolles, düsteres Ende, wie ich es bisher noch nie erlebt habe.

    Das Buch und vor allem die Plotttwist haben mich beeindruckt und ich wurde mehrmals sehr positiv überrascht. Der Schreibstil war zwar nicht ganz meins aber die Geschichte ist wirklich einzigartig. Ich könnte mir "Scythe" wegen der düsteren Story auch sehr gut als Serie vorstellen. Ich kann das Buch Dystopie-Fans empfehlen, die gerne düstere und blutige Geschichten mögen. Wer Sympathien für die Dunkelheit hat und keine geradlinigen Geschichten mag, der ist mit "Scythe" auf jeden Fall bestens bedient.

  3. Cover des Buches Flawed – Wie perfekt willst du sein? (ISBN: 9783596033836)
    Cecelia Ahern

    Flawed – Wie perfekt willst du sein?

     (1.113)
    Aktuelle Rezension von: FunkensBuecherwelt

    Zitat
    Fehlerhaft zu sein ist ein Zeichen von Stärke.

    Vorabinfo
    Ich habe das Buch als (ungekürztes) Hörbuch gehört. Daher können sich einige Eindrücke von denen eines Lesers unterscheiden.

    "Schreibstil"
    Ich persönlich kann jetzt nichts zum eigentlichen Lesefluss sagen. Dennoch kann ich sagen, dass ich sehr gefesselt von der Geschichte war. Die Protagonisten haben mich direkt in ihrem Bann gezogen und vor allem die sehr detaillierte Gefühlsbeschreibung konnte mich durch und durch abholen und ein kleines Tränchen entlocken.

    Meine Meinung + Kritik
    Zu aller erst würde ich das Buch nicht als Fantasy bewerben (was auch mein einziger Kritikpunkt ist).
    Die Handlung spielt in unserer Welt, es gibt keine Fantasywesen oder Zeitreisen, Portale etc. Lediglich gibt es eine Regelung die es so in unserem heutigen System nicht existiert (wobei ich so etwas gar nicht für unwahrscheinlich halte, aber das ist meine persönliche Einstellung dazu).

    Das Buch an sich finde ich aber durch und durch spannend. Es hat eine bzw. mehrere wichtige Massages. Es geht darum das niemand Perfekt ist, man wächst an seinen Fehlern und niemand kennt die Geschichte, die hinter einem Menschen steckt, zudem sollte man niemals Blind auf das Vertrauen was andere einem erzählen. Zusätzlich gibt es auch halbwegs versteckte Medienkritik, da öfter erwähnt wird, dass oftmals Dinge zu eigenem Gunsten anders formuliert werden.
    Es ist Gesellschaftskritik verpackt in einer spannenden, gefühlvollen Geschichte, die unserer Zeit gar nicht so fern ist.
    Gleichzeitig geht es aber auch um Zusammenhalt. Zusammenhalt innerhalb der Familie, zwischen Freunden und ja auch zusammenhalt zwischen Fremden. Oder wie ich es eher sagen würde Zusammenhalt zwischen Menschen.

    Protagonisten
    Ich liebe, liebe, LIEBE die Protagonisten!
    Jeder spielt eine wichtige Rolle, viele der Protagonisten entwickeln sich ganz stark weiter und man merkt immer wieder, es gibt kein klares gut und schlecht. Niemand ist zu 100% das ein oder andere.
    Diese Protagonisten haben schlichtweg alles, was ich mir immer in einem Buch wünsche.

    Bewertung
    Wie man dem ganzen wohl entnehmen kann bin ich diesem Buch durch und durch verfallen. Es ist sogar ein Lese-Highlight geworden! Daher 5+/5 ⭐

  4. Cover des Buches Perfect – Willst du die perfekte Welt? (ISBN: 9783596033843)
    Cecelia Ahern

    Perfect – Willst du die perfekte Welt?

     (785)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich war gespannt auf die Fortsetzung. Das Thema der beiden Bücher finde ich ja sehr interessant und spannend. Ich habe mich tatsächlich öfter gefragt, wie ich reagieren würde. 

    Der Schreibstil ist gut. Celestine gefällt mir vom Charakter her immer noch gut. Sie ist sehr mutig ( hätte ich den Mut?) und ich mag ihre kluge, analythische Art. 

    Das Buch begann auch recht spannend, jedoch hat es für mich immer mehr an Spannung verloren. Das letzte Drittel musste ich mich fast zum Lesen zwingen, für mich war die Luft raus. Was ich sehr schade fand.

    Daher kann ich insgesamt nur 3 Sterne geben.

  5. Cover des Buches Globalia (ISBN: 9783442469499)
    Jean-Christophe Rufin

    Globalia

     (43)
    Aktuelle Rezension von: BadPageTurner
    Irgendwann i.d. Zukunft, Es herrscht Frieden, die absolute Demokratie regeln fast alles. Nur ein paar Andersdenkende wollen ausbrechen und das System kippen. Spannend bis zum Schluss... mit vielen Details, die sich schon heute abzeichnen wie ich finde.
  6. Cover des Buches Regenbogenträume (ISBN: 9783732588992)
    Alice Peterson

    Regenbogenträume

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Amerdale
    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/08/29/gelesen-alice-peterson-regenbogentraume/
  7. Cover des Buches Die Frauen von Stepford (ISBN: 9783442457472)
    Ira Levin

    Die Frauen von Stepford

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Als Taschenbuch, eBook und es wurde sogar mit Nicole Kidman verfilmt.

    Inhalt (in meinen Worten):

    Joanna zieht mit ihrem Mann nach Stepford. Alles ist schön, idyllisch und die Frauen einfach perfekt, während ihre Männer im Männerclub sind.

    Doch irgendwas scheint nicht zu stimmen. Nur was? Das versucht Joanna herauszufinden.

    Erwartungen:

    Ich mochte den Film.

    Charaktere:

    Ohne Tiefgang.

    Stil:

    Hölzern, ohne Tiefe.

    Fazit:

    Es ist ein nettes Büchlein für zwischendurch, aber mehr auch nicht. Es hat mich etwas gelangweilt, auch wenn es sinnbildlich zu sehen ist. Die Frauen werden auf nur eine Sache reduziert: Der perfekte Haushalt im perfekten Outfit. Wenn jemand dieses Bild zerstört, muss natürlich etwas unternommen werden und doch versucht Joanna dahinter zu kommen. Was könnte es nur sein? Warum sind die Frauen so seltsam?

    Es fehlte mir an Tiefgang und alles war eher flach und platt geschrieben.

    Gesamtbewertung:

    Cover: passt doch ganz gut.

    Inhalt: Es ist langweilig, wenngleich es noch immer so ist wie damals. Frauen müssen perfekt sein, immer gut gestylt und stets freundlich und umwerfend. Natürlich muss die Wohnung strahlen und glänzen und nichts anderes darf mehr zählen.

    Langweilig.


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