Bücher mit dem Tag "perlen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "perlen" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Herz zwischen den Zeilen (ISBN: 9783843210935)
    Jodi Picoult

    Mein Herz zwischen den Zeilen

     (733)
    Aktuelle Rezension von: Nati_Buecherfreundin

    Das Buch Mein Herz zwischen den Zeilen ist von Jody Picoult und ihrer Tochter Samantha van Leer geschrieben. Es umfasst 283 Seiten und ist der erste Teil einer Diologie.

    Es geht in diesem Buch um die Protagonistin Delilah. Sie ist 15 Jahre alt und wie sollte es anders sein, liebt sie es lieber in einem Buch zu versinken als sich mit ihren Klassenkameraden an der High Scool herumzuschlagen, die lieber über die neusten Lippglosstrends reden. Deliah ist also eine ziemliche Einzelgängerin. Aber sie hat eine beste Freundin. Jules. Jules sieht punkig aus, mit ihrem lilafarbigen Irokesenschnitt, den Sicherheitsnadeln in ihren Ohrläppchen und dem kurzen Punkerrock. Sie steht nicht auf Bücher, sondern auf trashige Horrorfilme. Zum Schluss hätten wir da noch Oliver. Wer das ist? Er ist der Star in Delilahs absoluten Lieblingsbuch, das sie schon um die 100-mal gelesen hat. Dieses zieht sie immer wieder in ihren Bann. Es geht dort um einen Prinzen, der in einem Land voller Feen, Drachen und anderen Fabelwesen Abenteuer erlebt.

    Was Delilah nicht ahnt, jedes Mal, wenn sie das Buch aufschlägt, fangen die Protagonisten dort an, die Geschichte immer und immer wieder von vorn zu spielen. Ist das Buch zu, leben sie ihr eigenes Leben. Prinz Oliver wird es langsam langweilig in dieser Buchwelt. Er würde gerne wissen, wie es in Delilahs Welt aussieht. Eines Tages bemerken die beiden, dass sie miteinander kommunizieren können. Und das ist der Anfang eines großen Abenteuers. Denn Delilah findet Oliver schon süß. Es wäre doch toll, wenn er in ihre Welt kommen könnte. Doch, wie?

    Mehr möchte ich nun aber nicht mehr verraten ;)


    Meine Meinung zum Buch:


    Zunächst muss ich sagen, wie unheimlich süß ich das Cover und die Farben des Buches finde. Im Buch sind überall noch vereinzelte Bilder der Protagonisten oder Fabelwesen zu finden und auch zwischen  manchen Absätzen verbirgt sich das ein oder andere kleine Bildchen. Soo toll gemacht! Alle Protagonisten des Buches sind mir im Laufe der Geschichte sympathisch geworden. Außerdem mochte ich es, dass die Geschichte aus der Sicht von Delilah und Oliver geschrieben ist. Das macht alles noch viel lebendiger. Auch wenn die Protagonisten alle so um die 15/16 sind, außer den "Erwachsenen" finde ich das Buch für jeden unterhaltsam, der gerne in ein Buch abtaucht, in dem es unter anderem um die Liebe zum Lesen /um Bücher geht. Zudem gibt es auch sehr witzige Textpassagen. Der erste Band ist an sich abgeschlossen. Es gibt keinen fiesen Cliffhanger. Dennoch lohnt es sich auch den Zweiten zu lesen ;)


  2. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.151)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  3. Cover des Buches Eine treue Frau (ISBN: 9783446250741)
    Jane Gardam

    Eine treue Frau

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_G_Wolf

    Zweiter Teil einer Romantrilogie (1. "Ein untadeliger Mann"; 3. "Letzte Freunde"), die die Auswirkungen der britischen Kolonialpolitik auf das Familienleben, die Karrieren und das Seelenleben der gehobenen Mittelschicht des Empire schildert. "Eine treue Frau" setzt den Fokus auf Betty, die Ehefrau des inzwischen 80jährigen Rechtsanwalt Edward Feathers, die ihre Jugend (und Liebe) in Hongkong nicht vergessen kann. Gardam zeichnet ihre Figuren und deren Handlungen und Gedanken mit feiner Ironie und distanzierter Freundlichkeit. Das Leben der Protagonisten in Wohlstand und Behaglichkeit steht in starkem Kontrast zu den zuweilen aufblitzenden Scheußlichkeiten, Verletzungen und persönlichen Tragödien. Zurecht zählt die Trilogie zu den wichtigsten Beiträgen zur englischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

  4. Cover des Buches Die Perlenfrauen (ISBN: 9783453420298)
    Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.

    Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.

    Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.

     

  5. Cover des Buches Charleston Girl (ISBN: 9783442473991)
    Sophie Kinsella

    Charleston Girl

     (646)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Leider konnte mich diese aufgesetzte, unrealistische Geschichte nicht packen. Zwar habe ich mich durch das Buch gekämpft, aber auch nur, weil mein Sub abgebaut war und dies das letzte Buch davon war.

  6. Cover des Buches Aimées geheimer Wunsch (ISBN: 9783462049879)
    Kelly Doust

    Aimées geheimer Wunsch

     (65)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Der Roman beginnt durchaus vielversprechend! Im Jahre 1891 lernen wir Aimee, eine junge Französin kennen, die von ihrem Vater wie eine Gefangene in dem weitläufigen Haus der Familie gehalten wird und die kurz vor der Verheiratung mit einem ihr weitgehend unbekannten Mann steht. Ängste vor der Zukunft nehmen sie völlig gefangen, sie möchte fliehen, wagt es aber nicht und ergibt sich so in
    ihr unvermeidliches Schicksal.
    Doch vorher stickt sie noch etwas, dem Leser bis zum Ende des Buches Vorenthaltenes, in die Innenseite des von ihr kunstvoll mit Perlen angefertigten Kragens...
    Dieser Handlungsstrang bricht mit dem Tag ihrer Heirat unvermittelt ab und die Engländerin Maggie aus der Gegenwart kommt ins Bild!
    Sie ist eine überforderte junge Frau mit mannigfachen Problemen, die vergeblich versucht, Berufstätigkeit und ihre Rolle als Mutter miteinander zu vereinbaren.
    Eben diese Maggie gelangt nun in den Besitz des Kragens, den sie aber nicht als solchen erkennt. Vielmehr sieht sie in ihm ein Diadem...

    Und nach dem Auftritt dieser beiden Charaktere reißt der rote Faden ab! In einer Aufeinanderfolge von weitgehend zusammenhanglosen Szenen erfährt der Leser über einen Zeitraum von etwa hundert Jahren von den weiteren Besitzerinnen der Handarbeit, deren eigentliche Bestimmung aber allen unbekannt bleibt.
    Eine Art Bindeglied zwischen diesen Frauen, denen der Besitz des Kragens ausnahmslos Unglück beschert, bleibt Maggie - eine blasse, blutleere, problembehaftete Person, die für mich niemals greifbar wurde, deren nicht nachvollziehbare Handlungsweise gepaart mit einem laufend sich verändernden Charakter entweder auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist oder auf die Möglichkeit, dass die Autorin bis zum Schluss nicht wusste, wie sie ihre Hauptfigur denn nun anlegen sollte...

    Der Roman selbst wirkt mühsam konstruiert, er ist überfrachtet mit unglaubwürdigen Personen und ebensolchen Schicksalen, an denen es mir unmöglich war, Anteil zu nehmen.
    Die Verbindungen, die zwischen einigen wenigen der Handlungsstränge ebenso mühsam hergestellt wurden, erscheinen mir unbeholfen und ungeschickt. Das gleiche gilt für die Entwicklung, die die Autorin ihren Protagonisten mit Gewalt aufdrückt und die ich als an den Haaren herbeigezogen beschreiben möchte.
    Leider bedient sie sich auch noch zusätzlich einiger abgegriffener Klischees, die das Niveau des Romans noch weiter senken, auf, so möchte ich fast sagen, Groschenheftniveau nämlich.
    Dabei stecken in dem Buch jede Menge guter Ansätze - und ein großer, ein begabter Erzähler hätte daraus womöglich auch einen großen Roman machen können.
    Aber Kelly Doust konnte das nicht! Weniger wäre entschieden mehr gewesen. Denn hätte sie sich auf die Französin Aimee und eine ausgefeiltere Maggie beschränkt, wäre sie gut beraten gewesen, und es hätte ihr vielleicht sogar gelingen können, eine glaubhafte, mitreißende Geschichte zu erzählen, denn ihre Art des Ausdrucks ist nicht schlecht, wobei hier auch die Übersetzerin ihren Anteil hat.
    Da Mrs. Doust dies aber versäumt hat, ist ein Buch entstanden, das mich über weite Strecke schlicht und einfach nur gelangweilt hat und das mich nur ein einziges Mal wirklich erfreut hat - in dem Moment nämlich, als ich es endlich zuklappen konnte!
  7. Cover des Buches EONA - Das letzte Drachenauge (ISBN: 9783570402726)
    Alison Goodman

    EONA - Das letzte Drachenauge

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Varoli

    Die Handlung von EONA - Das letzte Drachenauge knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Eona schließt sich dem Widerstand an und gemeinsam müssen sie und Kaiser Kygo einen Weg finden, sich den Thron zurück zu erobern. Zudem muss Eona die Drachenkraft kontrollieren lernen und die Geheimnisse ihrer Vergangenheit lüften. 

    Ich war doch sehr überrascht (vielleicht hätte ich den Klappentext lesen sollen^^), dass dieser zweite Teil vollkommen von der Liebesgeschichte dominiert wird, da im ersten Teil nichts darauf hinwies. Ich habe eine Romanze zwischen Eona und Kygo erwartet, aber nicht, dass sie dermaßen viel Raum einnimmt. Mir ist es lieber, wenn diese eher eine untergeordnete Rolle einnimmt und der Geschichte nur etwas zusätzliche Würze verleiht. Als sich dann noch eine Liebesdreieck anbahnte, wurde meine Enttäuschung immer größer. 

    ABER: Ich wollte mir den ersten Band (5 Sterne für mich) dadurch nicht kaputt machen lassen und habe mich bewusst auf diesen Aspekt der Geschichte eingelassen. Und ja, der Romance-Teil ist schon gut gemacht. Durch das ernste Kriegs-Setting wirkt die Liebe authentisch und das süße Prickeln kommt gut herüber. 

    Im Vergleich zum ersten Teil ist in diesem Band das Tempo stärker angezogen und auch handlungsmäßig passiert mehr. 

    Das Aufdecken der Geheimnisse von Eonas Vergangenheit, Geheimnisse über die Drachen und der Spiegeldrachenaugen war eines der stärksten Aspekte in diesem Buch! 

    Auch Eonas Charakter macht eine Wandlung durch, die zwar zum einen etwas nerven kann, aber zum anderen ihre Persönlichkeit total real erscheinen lässt. Ich finde es absolut spannend, wenn Charaktere moralische Ansichten hinterfragen müssen, auch Ecken und Kanten haben und trotzdem versuchen ihr Bestes zu geben. 

    Für mich ist die Dilogie definitiv ein Highlight, auch wenn mir der erste Band ein wenig besser gefiel. 

  8. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Wer von den Vampirgeschichten ala Lara Adrian, Sherrilyn Kenyon, Christine Feehan und Co. noch nicht genug bekommen hat, kann diesem Buch allemal eine Chance geben. Auch wenn inhaltlich nichts wirklich Neues zu Tage gefördert wird in Bezug auf ähnlich gelagerte Serien oben genannter Autorinnen, wird man denn noch gut unterhalten. Auch hier treten wieder die verschiedensten mystischen Wesen wie Werwölfe, Halbdämonen, Elfen u. a. auf  und bereichern so die Geschichte. Mich konnte das Ganze aber nicht wirklich überzeugen, dafür ist es irgendwie das übliche halt. Deshalb kann ich es auch nur als gutes Mittelmaß bewerten.

  9. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4
    Die Geschichte spielt in Norddeutschland im 13. Jahrhundert. Hauptprotagonistin ist Ida, die zu Beginn der Handlung circa sechs Jahre alt ist. Ihr Dorf wird überfallen; viele werden getötet, viele vertrieben. Ida wird dabei von ihrer Familie getrennt und schließlich von einer Einsiedlerin gefunden, die sie bei sich aufnimmt und großzieht.
    Das hat mir sehr gut gefallen; ich konnte mich in die Geschehnisse gut hineinversetzen. Alles ist auch recht ausführlich beschrieben.
    Ida wächst heran, macht sich irgendwann auf die Suche nach ihrer Familie.
    Wir begleiten Ida eine ganze Weile, erleben ihre "Abenteuer" mit. Irgendwann heiratet sie, bekommt Kinder, später auch Enkelkinder...
    Und irgendwo hat mich dann die Geschichte ein bisschen verloren.
    Vielleicht war es einfach zu viel; ich bin mir nicht sicher. Das Buch hat knapp über 700 Seiten, aber daran kann es eigentlich nicht gelegen haben; da habe ich schon dickere Bücher gelesen.
    Trotzdem konnte mich die Geschichte irgendwann nicht mehr so fesseln wie zu Beginn. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Geschehnisse zum Ende hin irgendwie "liebloser" erzählt wurden. Das Politische rückte in den Vordergrund, was sicherlich auch interessant war, aber Ida und ihre Familie habe ich dabei ein wenig verloren bzw. vermisst. Sie war mir nicht mehr so nahe.
    Trotzdem aber ein sehr gutes Buch; schreiben kann die Autorin auf jeden Fall!

  10. Cover des Buches Fliedersommer (ISBN: 9783453422070)
    Cathy Bramley

    Fliedersommer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Als Holly tatsächlich ihren Traumjob bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Wickham Hall, das Anwesen der Familie Fortescue und ihr neuer Arbeitsort ist auch eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Wie eng, erfährt sie erst im Verlaufe des Buches, als ein geheimnisvolles Armband sie zu ihren Wurzeln führt. 

    Das Leben zusammen mit ihrer chaotischen Mutter ist für Holly nicht immer einfach, weshalb es bisher auch mit der grossen Liebe nicht geklappt hat. Auf Wickham Hall lernt sie Ben kennen, den Sohn der Fortescues, welcher jedoch seine ganz eigenen inneren Kämpfe ausfechten muss. Ausserdem passt Holly so gar nicht in das adelige Umfeld der Fortescues. Besteht für die beiden trotzdem eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft? Zuerst aber muss Holly sich in ihrem neuen Job beweisen. Als ihre Chefin längerfristig ausfällt, ist sie auf sich alleine gestellt und muss zeigen, was sie kann. Trotz vieler Turbulenzen und ungeahnter Familiengeheimnisse findet Holly am Ende ihr Glück.

    Der Roman hat mir gut gefallen und hat mich direkt in die Welt des englischen Landadels entführt. Mit seiner gelungenen Mischung aus Romantik, Geheimnissen und Spannung ist er die perfekte Lektüre für einen gemütlichen Sonntag.

  11. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783548288215)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

     (413)
    Aktuelle Rezension von: HannahLovesFencheltee

    In „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier geht es um die junge Griet, die bei dem bekannten niederländischen Maler Jan Vermeer, als Dienstmagd zu arbeiten beginnt, da ihr Vater seine Arbeit verloren hat, und sich die Familie nun mit Armut konfrontiert sieht. Die Geschichte spielt in den Jahren 1664 bis 1666 und hat ein abschließendes Kapitel, welches im Jahre 1676 angesiedelt ist. Man bekommt einen umfassenden und vielschichtigen Einblick in das Leben zur damaligen Zeit und in die Welt der Malerei, zumindest Vermeers Malerei.


    Ich sag's gleich zu Beginn: mir hat das Buch so überhaupt nicht gefallen, und die Gründe dafür möchte ich im Folgenenden erläutern.

    1) Der erste und wichtigste Punkt ist der, dass mir die Charaktere und Charakterbildung NICHT zugesagt haben. So gut wie alle Charaktere sind entweder offensichtlich gut oder böse. Die einzigen, die nicht klar zu kategorisieren sind, sind unsere Erzählerin Griet und Vermeer selbst. Von solchen Charakteren erwarte ich mir, dass man ihre Charakterbildung  mitverfolgen kann, die Spannungen, die im Laufe der Geschichte dadurch entstehen, und, dass sie eine gewisse Komplexität ins Buch bringen. All dies war aber leider nicht zutreffend. Vermeer war einfach nur ein langweiliger, verschrobener Mann und Griet der wahrscheinlich nervigste Hauptcharakter, von dem ich je gelesen habe. Sie ist selbstgefällig und eingebildet, ist zu bescheiden um in einen Spiegel zu schauen, fühlt sich aber der anderen Haushaltshilfe in jeder einzelnen Tätigkeit, die sie tut, überlegen und sie mischt sich konstant in Dinge ein, die sie als einfaches Dienstmädchen „eigentlich" nichts angehen. Ich denke sie sollte mysteriös wirken, all diese Charaktereigenschaften, und das waren nur ein paar Beispiele, machen sie aber einfach nur unausstehlich. Mir sind sogar die Figuren, die einzig und allein dafür kreiert wurden, sie nicht zu mögen, lieber gewesen, da diese ihre hinterfotzige Art wenigstens nicht verbergen.

    2) Der zweite Punkt, der es mir nicht erlaubte das Buch zu genießen, war die Schilderung der Beziehung zwischen Griet und dem Maler. Ich fand es wirklich schrecklich miterleben zu müssen, wie sehr sich das Mädchen dem wahrscheinlich mindestens doppelt so alten Mann hingibt (was damals normal war und mich auch nicht wirklich weiter gestört hat, aber trotzdem Erwähnung finden sollte), der sie so für sich und seine Arbeit vereinnahmt. Sie bemerkt nicht wie  er sie eigentlich nur ausnutzt, und entwickelt, wenn meist auch nur angedeutete, Gefühle für ihn. Aus heutiger Sicht wäre es keineswegs mehr akzeptabel, wenn eine Frau ihre persönlich gesetzten Grenzen dermaßen für einen Mann überschreitet, egal ob freiwillig oder nicht.

    3) Der dritte zu kritisierende Punkt ist das schnelle Ende. Die ganze Geschichte arbeitet darauf hin, dass Vermeer, das heute weltbekannte Bild, von Griet malt. Die Geschichte entwickelt sich auch immer stetig dorthin, bis dann plötzlich der Wendepunkt kommt und alles aufgrund unüberlegter, unnachvollziehbarer Handlungen zu einem plötzlichen und abrupten Ende kommt.


    Nachdem man nun meine Kritikpunkte gelesen hat, könnte man meinen, ich hätte mich bei der Bewertung vertan und statt auf einem Stern aus Versehen auf drei geklickt, aber das ist durchaus begründet. Das Buch hat nämlich auch durchaus seine positiven Aspekte, die das Ganze aufwerten. Der Schreibstil ist ein so ein Aspekt, denn er ist nicht übertrieben anspruchsvoll aber auch keineswegs auf Kindergartenniveau. Dadurch, und durch das Fehlen von Kapiteln, ergreift einen beim Lesen ein gewisser Sog, sodass man immer weiterlesen möchte (auch wenn man immer wieder einmal Pausen von der allgemein verpesteten Stimmung im Buch braucht) und schnell vorankommt. Andererseits sind es die Beschreibungen von Vermeers Werken, die es so lesenswert machen. Im Allgemeinen war ich immer schon eine große Bewunderin seiner Bilder, obwohl „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" mir noch nie sonderlich gefallen hat, und trotzdem kann man ihm seine künstlerischen Qualitäten nicht absprechen. Diese Beschreibungen haben mich wirklich dazu angeregt nebenher die besprochenen Bilder rauszusuchen und meine Beobachtungen mit denen im Buch zu vergleichen.


    Würde ich also das Buch weiterempfehlen? Maximal eingeschränkt. Wer kein Problem mit den obigen Kritikpunkten hat, und wen das Thema interessiert soll sich nicht davon abgehalten fühlen das Buch zu lesen, aber ich habe davor gewarnt.

  12. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.157)
    Aktuelle Rezension von: Sti_Sta_Steffi

    Lynn Raven hat es wieder geschafft und mich mit ihrer Geschichte in eine völlig neue Welt gebracht, die ich nicht mehr verlassen wollte.

    Mordan erhält von seinem König den Auftrag die Heilerin Lillianas unversehrt und unberührt zu ihm zu bringen. Ein schwierigeres Unterfangen als vorerst angenommen, denn sie kommen aus unterschiedlichen Welten und könnten nicht unterschiedlicher sein. Während er den Befehlen seines König gehorcht, folgt Lillianas nur ihrem Herzen und versucht sich gegen Mordan zu behaupten. 

    Der Anfang war noch etwas holprig, die Welt sehr komplex und einige Perspektivenwechsel, die sich erst später in das Gesamtbild einfügten verwirrten zuerst. Nachdem ich jedoch so nach und nach in die Geschichte eingetaucht war, zog sie mich förmlich in den Bann.

    Beide Charaktere waren unglaublich faszinierend. Besonders Mordan mit seiner Hintergrund Geschichte.

    Beide entwickeln sich und ihre Liebe zueinander baut sich realistisch und nachvollziehbar auf, denn obwohl sie sich zu allerst hassen gibt es keine toxischen Elemente.

    Auch nach 600 Seiten kam das Ende plötzlich überraschend und ich hatte das Gefühl, dass die beiden doch jetzt erst am Anfang ihrer Geschichte stehen, obwohl so viel passiert war. Wirklich schade, dass es sich um einen Einzelband handelt.

    Zusammengefasst: Eine fesselnde High-Fantasy-Story mit viel Gefühl und hohem Tempo, bei dem die Spannung bis zum Schluss bleibt. Absolute Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.322)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren und einer Kette aus Wunschperlen. Ein Mädchen mit einem Geheimnis und einer großen Frage: Wer war sie wirklich? 

    Als sie sich verliebt, kommt sie der Antwort auf die Frage immer näher, verliert aber auch sehr viel mehr. 

    In einer Welt voller Magie, Wünschen und Hoffnungen versucht Karou ihren Platz zu finden. 

    Meine Meinung:

    Erstmal zum wunderschönen Setting, welches hauptsächlich in Prag stattfindet. Eine Stadt, die viel zu selten in Büchern vorkommt und die mich extrem fasziniert hat. Die Beschreibungen von Prag, aber auch von der magischen Welt waren lebhaft und luden förmlich zu einem Kopfkino ein. 

    Nun zur Story, denn die hatte es in sich, obwohl es anfangs etwas verwirrend war, hat sich zum Ende hin doch alles aufgelöst, auch wenn das Buch mit einem Knall und einem fiesen Cliffhanger endet. 

    Obwohl keine Zauber gesprochen werden und man hauptsächlich "zaubert", indem man sich was wünscht, haben die Chimären und die Engel so viel Magie in die Geschichte gebracht, dass das ganze Buch einfach unglaublich magisch wirkt. 

    Doch trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Mir ging es zu schnell zwischen den beiden, wobei ich da eher an die gemeinsame Vergangenheit anspiele, als an der Liebe, die in Prag entstanden ist. 

    Am meisten hat mir Karous beste Freundin gefallen, ihre Unbekümmertheit und ihre Direktheit war erfrischend und gaben der düsteren Stimmung etwas mehr Pepp. 

    Fazit:

    Tolles Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. 

  14. Cover des Buches Perlen der Winde: Gefährliche Liebe (ISBN: B07CGXLFZN)
    Amber C. Kendrick

    Perlen der Winde: Gefährliche Liebe

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich noch meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist in 40 Kapitel sowie einen Prolog und einen Epilog unterteilt - wobei Prolog und Epilog 6 Jahre vor der Haupthandlung spielen. Die Haupthandlung stellt sich als eine Art Erzählung/Rückblick zu Prolog und Epilog dar, wobei schon diese beiden Teile jeweils mit einem gewaltigen "Cliffhanger" enden. Auch der Hauptteil des Buches hat kein zufrieden stellendes Ende, das gesamte Buch ist im Grunde ergebnisoffen geblieben. Obwohl dies für ein Reihenbuch nicht gänzlich unüblich ist, hat mir dieses völlig offene Ende überhaupt nicht gefallen.

    Die Schreibweise der Autorin ist teilweise weitschweifig, aber auch sehr blumig und gut lesbar. Die Dialoge kommen manchmal etwas flach daher. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, wenngleich doch sehr klischeehaft - besonders was den "Bösewicht" angeht. 

    Der Plot ist wie schon in der Überschrift gesagt - ein wilder Mix aus Fantasy, Mythologie, Historie und Abenteuerroman. Dazu kommen Ausflüge in die griechische Götterwelt. Als "Sahnehäubchen kommen dann noch Zeitreisen hinzu - all das ist für mich eindeutig "zu viel des Guten".Die Spannung hält sich in Grenzen, einen durchgehenden Spannungsbogen konnte ich nicht feststellen. Dafür wird die Geschichte zu oft von - allerdings sehr schön geschilderten - erotischen Passagen unterbrochen. Die waren sehr präsent - aber für meinen Geschmack auch etwas zu häufig. Wenn man zum 5.oder 6. Mal von aufgerichteten Nippel liest, wird das auch langweilig. 

    Insgesamt kann das Buch recht gut unterhalten - das völlig offene Ende hat mich das Buch aber mit einem Gefühl der Enttäuschung zurückgelassen. Ich fand es aber insgesamt doch so lesenswert, dass ich die Lektüre der Folgebände nicht ausschließen will.
  15. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783844532579)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Als ihre Schwester Star, im Zuge ihrer Suche, ihr Glück gefunden hat, hat CeCe d’Apliése das ihre scheinbar zugleich verloren. Ohne ihre zweite Hälfte sowie ihren Vater fühlt sie sich einsam, verloren und unsicher. Also macht sich schließlich auch CeCe auf die Reise: Über Thailand geht es nach Australien, auf der Spur einer gewissen Kitty Mercer, die ihre Suche selbst bereits im 19. Jahrhundert angetreten hat. Der Hinweis ihres Vaters zu ihrer Herkunft führt sie zurück in die Zeiten des Perlenhandels, zu den Künsten der Aborigines und zugleich zu ihrer eigenen Geschichte und Zukunft…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Auch hier empfängt uns, passend zu den anderen Bänden der Reihe, eine romantisierte Landschaftsaufnahme. Für mein Empfinden verweist sie aber wenig auf den Hauptort der Handlung: Australien.

    Doch hier starten weder CeCe in der Gegenwart, noch Kitty in der Vergangenheit – die beiden Handlungsstränge, die sich im Laufe der Zeit vereinen. CeCes Geschichte startet in London und führt uns über Thailand nach Australien. Kitty ist Schottin und ihr Schicksal führt sie ebenfalls nach Down Under – wenn auch unter gänzlich anderen Vorzeichen.

    Durch die Vorgängerbände war CeCe nicht gerade meine Lieblingsschwester, aber bereits zu Beginn dieses Buches lernen wir sie auf gänzlich andere Art kennen. Star hat ihr eigenes Glück gefunden und so muss Celeno das erste Mal alleine klar kommen und ihren eigenen Weg beginnen. Dass dieser sie nach Thailand führt hat mir sehr gut gefallen, war im Rückblick jedoch etwas irritierend, da hier nichts wirklich Interessantes geschehen ist bzw. der spannendste Part dieses Reiseabschnittes gegen Ende des Buches für mich zum unscheinbaren Akt verkommen ist und sich Australien dann seltsam abgeschottet, unnahbar und zu kurz angefühlt hat… Wahrscheinlich hätte Down Under allein die Geschichte nicht getragen, aber so konnte ich dem Land nicht näher kommen und auch die Liebesgeschichte von CeCe absolut nicht nachfühlen. Ihr Love Interest ist ruppig, bestimmend und aufgrund der kurzen gemeinsamen Zeit für mich nicht nachvollziehbar. Celeno hingegen hat sich für mich gut entwickelt, jedoch hing mein Herz (mit viel Schmerz) an der Vergangenheit:

    Kitty hat mich von Anfang bis zum Ende wesentlich mehr gefesselt! Sowohl ihr Charakter, als auch ihre Erlebnisse, ihr Schicksal und auch die ein oder andere für mich nicht nachvollziehbare tragische Entscheidung habe mich mit ihr mitfiebern lassen. Die damalige Zeit ist ausführlich, interessant und eindringlich beschrieben. Die Perlenfischerei umrankt ihr Leben, war allerdings nie zu bestimmend für die Handlung. Ihre Liebesgeschichte konnte mich fesseln und hätte mich doch das ein oder andere Mal beinahe verzweifeln lassen.

    Der Schreibstil ist erneut flüssig, jedoch hatte die Erzählung für mich auch wieder einige Längen. Das Hörbuch geht über 18 Stunden und 25 Minuten und wird von Katharina Spiering (hier habe ich die Funktion der Geschwindigkeitserhöhung lieben gelernt), Oliver Siebeck und Katja Hirsch sehr gut gelesen.

     

    1. Die sieben Schwestern

    2. Die Sturmschwester

    3. Die Schattenschwester

    4. Die Perlenschwester

    5. Die Mondschwester

    6. Die Sonnenschwester

    7. Die verschwundene Schwester

    8. The Story of Pa Salt (noch nicht erschienen)

     

    》FAZIT:

    CeCe konnte mich als Person und in ihrer Entwicklung mehr gewinnen als gedacht, jedoch war ihre Liebesgeschichte für mich weder spannend noch nachvollziehbar. Kitty hingegen hat mich absolut gefesselt und zufrieden ziehen lassen, als ich erneut dachte die Vergangenheit hielte nur Schmerzen bereit…

  16. Cover des Buches Linas Reise ins Land Glück (ISBN: 9783845822051)
    Martin Widmark

    Linas Reise ins Land Glück

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Vielleserin1957

    Zum Einschlafen erzählt Lina dem kleinen Daniel eine märchenhafte Geschichte aus ihrer Vergangenheit: Als kleines Mädchen landet sie auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder in einer wundersamen Welt – dem Land Glück. Dort trifft sie auf sprechende Insekten und einen höflichen Käfer in Frack und mit Fliege, der sie an die wundervollsten Orte führt. Doch schon bald muss Lina erfahren, dass auch im Land Glück nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint ... (Klappentext)

     

    Dieses Kinderbuch besticht als erstes durch seine wunderbare, teils großformatigen und vor allem farbenprächtigen Illustrationen. Die Handlung ist teils ein wenig dramatisch und ich würde sie eher für Vorschulkinder empfehlen. Ich habe sie mit meinen Enkeln gelesen und es entstand dann Redebedarf. Vom Aufbau her gut geeignet zum Vorlesen, aber auch Jungleser werden an dem Buch noch ihre Freude habe. Auf jeden Fall kommt die Botschaft an.

     

  17. Cover des Buches Die Insel (1) (ISBN: 9783401508641)
    Manuela Martini

    Die Insel (1)

     (90)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-

    Den Schreibstil der Autorin fand ich gut, allerdings hatte sie Probleme wirklich Spannung aufzubauen. Der Großteil der Geschichte spielt in der Gegenwart, hin und wieder gibt es allerdings Rückblicke, die wichtig sind, die Motive der Protagonistin zu verstehen. Gegen Ende gibt es auch Einblicke in die Zukunft, diese fand ich aber oft eher verwirrend als hilfreich.

    Hannah ist die Protagonistin des Buches und steht zusammen mit ihrer Freundin Nicki im Vordergrund. Zu Beginn war mir Hannah sympathisch, zuhause war ihr alles zu viel geworden, weswegen sie sich auf eine Reise zu sich selbst gemacht hatte. Von Nicki lässt sie sich für den Job auf der Perlenfarm überreden. Die Geschichte verläuft eher ruhig, mysteriöse Ereignisse werden zwar angeschnitten, aber schnell wieder fallen gelassen.

    Zum letzten Drittel wurde es sehr gewöhnungsbedürftig, zwischenzeitlich dachte ich wirklich "Was soll der Mist. Bitte nicht sowas" (Stichwort Dimensionen). Zu meinem Glück wurde das Ganze nach ein paar Seiten erklärt bzw nachvollziehbar. 

    Doch leider fing Hannah an, mir tierisch auf die Nerven zu gehen. Sie verhält sich unglaublich naiv, versteht die Lage nicht und macht sich das Leben selbst schwer. Sie hat mehr Glück als Verstand und es fiel mir schwer, manches ernst zu nehmen.

    Insgesamt fand ich das Ende enttäuschend. Es bleiben mehr Fragen offen, als geklärt wurden. Meine ganzen Hoffnungen liegen im zweiten Band. Das Potenzial der Geschichte wurde im ersten Band nicht annähernd ausgeschöpft.

     

    Ich gebe eine eingeschränkte Lesempfehlung, das Buch lässt sich gut lesen und die Geschichte ist interessant. Allerdings fehlt die Spannung und es wird zu wenig an Geheimnissen aufgedeckt. Viele gute Ideen, teilweise enttäuschende Umsetzung.

  18. Cover des Buches Die Perlen der Wüste (ISBN: 9783442378753)
    Doris Cramer

    Die Perlen der Wüste

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Dogu

    "Die Perlen der Wüste" ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre! Man kann den Roman auch gut verstehen, ohne Teil 1 der Saga ("Das Leuchten der Purpurinseln") zu kennen, aber als Fortsetzung macht es natürlich auch viel Spaß. Doris Cramer nimmt mich als Leserin mit auf eine spannende Reise durch Marokko bis nach Venedig, alle Schauplätze sind sehr lebendig und stimmungsvoll beschrieben. Man merkt, dass die Autorin das Land und die Bräuche sehr gut kennt.
    Die Handlung ist dicht und reich an Details, dabei stets kurzweilig. Die Charaktere sind schillernd und liebenswert. Die Protagonistin entwickelt sich im Laufe des Romans interessant weiter. Eine zweite – sehr gelungene – Hauptfigur ist der masirische Karawanenführer Said, seine Geschichte (die geschickt mit gut recherchierten historischen Begebenheiten verknüpft ist) ist auch sehr spannungsreich und bewegend. Es ist nicht nur ein Buch für Frauen.
    In Sprache und Stil ist die Autorin eine Meisterin, der Roman hat Anspruch, liest sich jedoch durch die elegante Sprache leichtgängig und mühelos – dabei verzaubert die Autorin einen mit "satten" Bildern und lässt einen auch hin und wieder über humorvolle Details schmunzeln.
    Kurz: Ein Roman zum Träumen, wie man sich ihn nicht schöner wünschen kann. Ich freue mich bereits auf Teil 3 der Saga!  


    Wer gerne in vergangene Zeiten und in ferne Ländern eintaucht und weiteren Lesestoff im Stil der Marokko-Trilogie sucht, dem kann ich die exzellenten Historienromane der deutschen Autorinnen Nicole C. Vosseler (meine Favoriten: Unter dem Safranmond, Zeit der wilden Orchideen, Das Herz der Feuerinsel, Der Himmel über Darjeeling) und Laila El Omari (z. B. Die Farbe der Pfefferblüte, Tage des Monsuns) empfehlen.




  19. Cover des Buches Die Perlen der Bajar (ISBN: 9783981870343)
    Lars Mielke

    Die Perlen der Bajar

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_O_Malley

    Buchrücken:

    Als Nikolai Oleander erfährt, dass er kein Mensch, sondern ein Bajar ist, der mit magischen Perlen neue Welten erschaffen und bereisen kann, ändert sich sein bisheriges Leben schlagartig. Er verlässt die Erde, um den Umgang mit seinen neu entdeckten Fähigkeiten zu lernen. Während des Studiums findet er nicht nur neue Freunde - sondern gerät auch in eine Verschwörung, die die Existenz von Millionen von Welten bedroht. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn auch die Erde ist in größter Gefahr.
    Lars Mielkes Urban Fantasy-Roman um den jungen Nikolai Oleander und dessen Freunde ist der in sich abgeschlossene erste von sechs Bänden.
    ----
    Persönlicher Leseeindruck:

    „Die Perlen der Bajar“ entführt uns in eine Welt, in der durch die Kraft der Gedanken und einer magischen Perle, Auserwählte, die sich Bajar nennen, Welten erschaffen können. Jede Welt ist einzigartig, eine Kreation aus Phantasie und zugleich physikalischen Gesetzen, aus Vorstellungskraft und dem Gleichgewicht der Natur.
     Doch Machtgier und Wahn bedrohen nicht nur Nicks Welten, sondern die Existenz aller!


    Nichts ahnend wird der Leser direkt mit Nick in die Geschehnisse und Wunder dieses Kosmos hinein geworfen. Während man sich gerade noch in einer Bibliothek aufgehalten hat, befindet man sich kurz darauf in einem von Drachen besiedelten fremden Land wieder und das ist erst ein sehr, sehr kleiner Teil von unglaublich vielschichtigen Eindrücken, die einem offenbart werden.
    Obwohl die Geschichte stets nur aus Nicks Perspektive erzählt wird, fehlt es nicht an Abwechslung. Die Welten, die präsentiert werden, aber auch Wechselwirkungen, wenn man Welten erschafft oder sich unerlaubt einmischt, sorgen für eine fesselnde Spannung. Die verschiedenen Welten werden klar beschrieben und treten deutlich vor Augen, dennoch bleibt genug Freiraum für die eigene Phantasie, um Details in den Welten auszuschmücken.
    Die Figuren und deren Charaktere kommen gut zur Geltung. Sie sind nicht allzu plastisch gestaltet, aber ihre Charakteren und die damit verbundenen Interaktionen kommen glaubwürdig zur Geltung.
     

    Fazit:
    Ein absoluter Pageturner, der durch Phantasiereichtum, Kreativität, der Liebe zur Natur und vor allem auch zu Büchern überzeugt. Die Überraschungen, die in den neu entdeckten Welten auf die Protagonisten warten, aber auch die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, ziehen den roten Faden in abwechslungsreichen Spannungsbögen durch die Seiten.
     Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war die entstehende Beziehung zwischen Nik und einer Kommilitonin. Diese lief zu absehbar ab und Liebesschnulzengedöns hätte die Geschichte wahrlich nicht gebraucht.

    Dennoch:
    Mehr als erleichtert war ich, als ich gelesen habe, dass es das Auftaktbuch zu einer sechsteiligen Serie ist. Der Angstschweiß, wie lange ich noch auf Band zwei und den Rest zu warten habe, steht mir aber bereits auf der Stirn, denn Teil eins ist bereits 2017 erschienen…
     

    ----------------
      

    Wer sich von dem Kinoerlebnis im Kopf einen Eindruck vermitteln möchte, dem möchte ich diese schöne Stelle nahe legen:


     Das Bücherdings (=Name einer städteähnlichen Bibliothek; Gnome sind dort nicht gerade für ihren Einfallsreichtum bekannt) war riesig. Es bestand aus Hunderten verbundener Gebäude. Und jedes beherbergte Unmengen an Büchern. Die Bücher bedeckten jede Wand, nur hier und da von Fenstern unterbrochen. Regalreihen zogen sich wie Straßen durch die weitläufigen Räume. Es gab Haupt- und Nebenstraßen, Tunnel, wacklige Holztreppen, welche die Regalstraßen wie Brücken überspannten, und große Plätze, in deren Mitte sich Tische und gewaltige Ohrensessel zu kleinen Gruppen zusammenscharten. Eine Stadt aus Holz, Leder und Papier. – Seite 45

  20. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

     (499)
    Aktuelle Rezension von: AC´s_bunte_Bücherwelt


    Nachdem ich die ersten drei Bücher der sieben Schwestern Reihe gelesen habe, wollte ich gerne mit der nächsten Schwester auf den Spuren ihrer Vergangenheit reisen. In



    Die Perlenschwester
    Von @lucindarileybooks



    Geht es um CeCe. Ein wenig konnten wir bereits in den zuvor erschienen Bücher über sie erfahren. 



    Gerade dort machte sie zwar immer einen sehr unsympathischen Eindruck, doch ich wollte hinter ihre Fassade schauen. Ihre Entwicklung im laufe der Geschichte hat mich tief bewegt. Es war bewundernswert, wie sie Schicksalsschläge gemeistert hat.



    Der Schreibstil von der Autorin ist sehr bildgewaltig. So fühlte ich mich sowohl in Thailand als auch in Australien sehr wohl. Ebenso hat es Lucinda Riley schafft Gegenwart und Vergangenheit gekonnt zu vereinen. Das Cover passt sehr gut zu der Reihe und lädt zum Lesen ein. 



    Mit dem letzten Kapitel und dem passenden Cliffhanger bekommen wir einen schönen Vorgeschmack auf die Geschichte von Tiggy.



    Stimmungsvolle Orte und Protagonisten mit Persönlichkeit schaffen ein packendes und gefühlsreiches Leseerlebnis. 


  21. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423718677)
    Colleen Hoover

    Never Never

     (379)
    Aktuelle Rezension von: zeilenzumverlieben

    Never Never von Colleen Hoover ist in ihrem unverkennbaren Schreibstil verfasst. Die Handlung würde ich eher als untypisch bewerten. Ich habe bei diesem CoHo-Buch etwas gebraucht, um wirklich in die Handlung einzutauchen, da mich einige Passagen eher verwirrt haben. Die Charaktere durchleben einige werte-/sinneswandel im Laufe der Handlung. Allerdings ist für mich der Hauptplot der Geschichte nicht ganz greifbar. Mir haben hier weitere Infos gefehlt, um wirklich die gesamte Sotry zu durchblicken.

    Insgesamt ein gutes Buch, allerdings fand ich die anderen CoHo Bücher, welche ich bereits gelesen habe deutlich besser.

  22. Cover des Buches Das Perlenmädchen (ISBN: 9783596158843)
    Barbara Wood

    Das Perlenmädchen

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Sie ist die beste Perlentaucherin ihres Stammes. Aber Tonina darf nicht auf der tropischen Insel bleiben, die ihre Heimat ist. Allein muss sie auf das Festland, um dort die heilbringende Pflanze zu suchen, die das Leben ihres Großvaters retten kann. Ihr Ziel ist die Hauptstadt des Maya-Reiches. In den legendären Gärten des Herrscherpalastes trifft sie auf den berühmten Wettkämpfer Chac. Unwissentlich wird sie zum Werkzeug einer Intrige, durch die Chac und sie am heiligen Ort Chichen Itza den Opfertod erleiden sollen. Tonina gelingt das Unmögliche: Sie rettet Chacs Leben. Aber damit gerät sie selbst in Gefahr. Als sie aus der Mayastadt flüchtet, weiß sie noch nicht, dass ihr abenteuerlicher Weg sie zum Geheimnis ihrer eigenen Herkunft führen wird…
  23. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (460)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Doro und ihre Mutter wagen einen Neuanfang in einer ganz neuen Stadt. Sie möchten ihr altes Leben hinter sich lassen. Das Leben, an dass sich Doro kaum noch erinnert. Zumindest nicht an diesen einen Tag, der alles auf den Kopf gestellt hat. Der Tag, an dem Doros Bruder starb.


    Seit dem Tod ihres Bruders, sieht Doro ständig seinen Geist. Er verfolgt sie. Die Halluzinationen waren so schlimm, dass Doro sogar in eine Psychiatrie zur Behandlung musste. Doch es hat den Anschein, als würde es dem jungen Mädchen wieder besser gehen und in einer anderen Stadt könnte sie auch neu Anfangen. Dort würde niemand ahnen, dass Doro ein Freak ist.


    Doch auch in ihrem neuen Zuhause wird sie von ihrem toten Bruder verfolgt. Schnell spricht sich in der Stadt rum, dass Doro ein Freak ist und nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Als sie dann auch noch einen Jungen entdeckt, der sie um Hilfe bittet, denkt sie, sie ist vollkommen verrückt geworden. Niemand außer ihr hat diesen Jungen, in der besagten Nacht, gesehen. Doch Doro ist sich sicher, dass sie sich ihn nicht eingebildet hat. Der Junge war definitiv am Leben. Nicht wie ihr Bruder, der sie in ihrer Fantasie verfolgte.


    Sie begibt sich auf die Suche nach diesem Jungen. Doro möchte allen beweisen, dass sie nicht verrückt ist. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Junge vor einigen Tagen, noch bevor Doro ihn entdeckt hat, Selbstmord begangen hat.


    Doro ist sich sicher, irgendetwas stimmt an der ganzen Geschichte nicht und sie wird alles dafür tun um die Wahrheit herauszufinden. Doch das wird alles andere als einfach. Schon bald findet sie sich in großer Gefahr wieder.


    "Mein böses Herz" von Wulf Dorn steht schon einige Jahre ungelesen in meinem Schrank. Nun habe ich es endlich geschafft es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Bis jetzt habe ich nur positives über die Geschichte gehört und war schon ganze gespannt, wie sie mir gefallen wird.


    Mir persönlich hat das Buch nur mittelmäßig gefallen. Vielleicht war ich zu sehr von anderen Meinungen beeinflusst und habe viel zu hohe Erwartungen gehabt. Ich habe mir einfach etwas anderes darunter vorgestellt, bzw. mehr erwartet.


    Das Buch fing spannend an, hat allerdings zum Mittelteil hin seine Spannung verloren und wurde erst in den letzten Kapiteln nochmals richtig spannend.


    Doro wurde mir nie wirklich sympathisch. Ihre Denkweise war mir etwas suspekt und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. 


    Auch das Ende hat mich etwas enttäuscht. Es gab zwar einen kleinen Überraschungsmoment, allerdings war mir der Selbstmord etwas zu viel des Guten. Man hätte es einfach bei der Offenbarung und einer Festnahme belassen können.


    Positiv anzumerken ist der Schreibstil des Autoren. Er ist einfach gehalten, man kommt schnell mit dem lesen voran und kann sich sofort in die Geschichte hineinversetzen. 


    Im Großen und Ganzen ein Buch, dass man lesen kann, aber nicht muss.


  24. Cover des Buches Erinnerung an einen Mörder (ISBN: 9783499248054)
    Petra Hammesfahr

    Erinnerung an einen Mörder

     (134)
    Aktuelle Rezension von: abendsternchen
    Kurzbeschreibung:

    Die Zeitungen nannten es eine blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Mit sechzehn meldet sich sein Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich.

    Autor:

    Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der stille Herr Genardy der große Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln.

    Meine Meinung:

    Schon einige Zeit lag dieses Buch auf meinen SuB. Dank einer Challenge Aufgabe habe ich es nun endlich mal gelesen.

    Eines Nachmittages wird der achtjährige Felix blutverschmiert auf der Straße aufgegriffen. In seinem zu Hause hat sich eine Tragödie abgespielt. Seine Mutter, der Vater und die Schwestern tot. Erste Befragungen ergaben, das sich Felix an nichts mehr erinnern kann. Seine Erinnerungen waren irgendwo ganz fest verschlossen in seinem Gehirn. Warum war er der einzige Überlebende dieser Familientragödie? Das sein Vater ebenfalls seit dieser Tragödie gestorben war, erfährt Felix viel erst sehr viel später. Der Tod von seiner Mutter Lotti und seinen Schwestern Sabine und Anika wird ihm jedoch direkt von Anfang an gesagt

    Nachdem Felix adoptiert wurde, verbringt er einige Jahre auf einem Internat um dort sein Abitur zu machen. Durch einen dummen Zufall kommen erste Erinnerungen wieder in ihm hoch. Er zieht daraus Schlüsse wie sich alles abgeleitet hat. Doch das seine Variante nicht richtig war, erfährt er etwas später.

    Als er nach dem Abitur wieder zu Hause bei seiner Adoptionsfamilie, hier handelt es sich um den Bruder seiner getöteten Mutter mit seiner Frau, wird er mit der alten Geschichte wieder konfrontiert und was lange brach lag kommt nun umso heftiger zum Vorschein.

    Das Buch wird aus der Sicht von Felix selbst erzählt. Es wurde auch mehr im Erzählstil gehalten. Die einzelnen Personen haben ihre eigenen Abschnitte erhalten. Als Leser erfährt man so nach und nach was sich wirklich damals abgespielt hat. Wie es wirklich war, erfährt man auch erst ganz zum Schluss. Es wurde viel spekuliert und einiges wiederholte sich, so das der Mittelteil für mich etwas langweilig war. Erst auf den letzten 100-150 Seiten fing die Spannung wieder an.

    Die Kinder taten mir hier besonders leid, da sie unter der sehr strengen Hand der Oma sowie Mutter leben mussten. Körperliche Gewalt war hier an der Tagesordnung. Ganz abgesehen von den seelischen Verletzungen der Kinder.

    Ein wenig unglaubwürdig war für mich das Buch auch gestaltet als in der Mitte ungefähr die Mafia ins Spiel kam. Auch hat mich gestört das die Zeitwechsel so mitten im Text passierten und nicht sofort erkennbar waren. Zum Ende des Buches war Felix Ende Zwanzig.

    Der Schreibstil ließ sich gut lesen und das Schriftbild war auch angenehm.

    Nach dem ersten Drittel hat sich für mich das Buch etwas gezogen da hier die verschiedensten Varianten der Morde durchgespielt wurden. Es las sich fast immer gleich nur das etwas geändert wurde. Wie gesagt die letzten 100-150 Seiten waren dafür wieder spannender.


    Daher erhält Erinnerung an einen Mörder von mir auch nur 3 Sterne

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